Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • RSS Nachdenkseiten

    • Videopodcast: Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau
    • Hinweise des Tages
    • Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Präsentation zum gleichnamigen Vortrag in Wuppertal
    • Hinweise des Tages
    • Hinweise des Tages
  • RSS ad sinistram

    • Der Kollateralschaden allgemeiner Herzlosigkeit
    • Hier können Familien Kaffee kochen
    • De auditu
    • Sie ist ja eigentlich ganz nett
    • Die Unmöglichkeit reinen Lebens
  • RSS annotazioni

    • Massenexodus als wirtschaftspolitische Strategie: Vorbild Lettland?
    • Aufruf: Europa geht anders!
    • Soziale Ungleichheit und die Krise
    • Die „höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten“ unter die Lupe genommen
    • Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
  • RSS Feynsinn

    • Sammelgammel
    • Georg-Schramm-Syndrom
    • Nachrichten aus der Montagehalle
    • Dany zurückgestreichelt
    • Einmal Marx und zurück
  • RSS Freiheitsliebe

    • Hartz IV: Mehr Kontrolle, weniger Förderung
    • Krise als Dauerzustand
    • Chile 40 Jahre danach – Die Gegenwart einer diktatorischen Vergangenheit
    • Das Märchen der Deutschen – Austerität und Fiskalpakt bald auch in Deutschland?
    • Dobro Došli – Willkommen in Serbien
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Warum der Austritt aus der Sozialistischen Internationale für die SPD richtig ist
    • Die Meute wird zur Jagd geblasen – die Medien und die “Obama-Skandale”
    • Sie sprechen in Zungen! - Warum wir uns in der Politik nicht verstehen
    • Warum Vergangenheitsbewältigung so wichtig ist
    • Das Geld findet immer einen Weg - warum die Debatte um eine Parteispendenreform sich immer im Kreis drehen wird
  • RSS Wirtschaft und Gesellschaft

    • 150 Jahre SPD: Worauf die Sozialdemokraten nicht stolz sein sollten
    • Geschützt: 150 Jahre SPD: Worauf die Sozialdemokraten nicht stolz sein sollten (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)
    • Staatsschulden/neue Studie: “Wirtschaftsweiser” blendet zentrales Moment der Staatsverschuldung aus
    • Geschützt: Staatsschulden/neue Studie: “Wirtschaftsweiser” blendet zentrales Moment der Staatsverschuldung aus (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)
    • Lebensstandard: Neun Prozent der Deutschen können sich nicht einmal jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vergleichbarem vegetarischen Nährwert leisten
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Drucker Preisvergleich

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      The Joker bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Orban drückt seine Politik auch deshalb so durch, weil er eine saftige...

      The Joker bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Inhaltlich souverän....

      Vogel bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Sry, konnte doch nich kommen...

      Querleser bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Ergänzung: eine schwäbische...

      Cheops bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Ich muss die Merkel nicht...

      Spiegelfechter bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Im Februar 2014...

      Cheops bei Veranstaltungshinweis Wuppertal: Jens Berger – Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau:

      Ich muss die...

      Karla bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Natürlich war es nicht der...

      Am_Rande bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @ HHarlekin Man kann...

      Am_Rande bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @ Karla Ich schrieb:...

      ToBe bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      Wann soll den das neue Buch...

      maguscarolus bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Zu denken, dass man beliebig oft KanzlerIn sein kann, während man...

      salvo bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      btw Hoffnungsträger...

      TrooperCooper bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Schon mal was von Wahlen gehört?! Schon mal was von medialer...

      Wilma Feuerstein bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Die Deutschen wählen Merkel nicht, es sind immer nur ein paar oder...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Ulfs Welt

    geschrieben am 24. April 2009 von Spiegelfechter

    Ulf Poschardt ist ein besonderes Exemplar der Gattung ?Mitte-Journalist?. Ihn als blasierten Parvenü abzukanzeln, wäre jedoch zu einfach. Poschardt ist ein Gesamtkunstwerk. Er ist so cool, dass man ihn auf lauen Sommerpartys am liebsten zu den Bieren in die Wanne setzen würde. Er ist so arrogant und ignorant, dass man vermuten könnte, er benutze zum masturbieren einen Spiegel. Poschardt ist einerseits der personifizierte Größenwahn und andererseits auch wieder so banal, dass man eigentlich Mitleid mit ihm haben müsste. Ulf Poschardt ist die Paris Hilton des deutschen Journalismus, ein selbsternannter Leistungsträger einer selbsternannten Elite. Leider ist Poschardts Inkompetenz ähnlich ausgeprägt wie sein Ego. Als Chefredakteur der überflüssigen deutschen Ausgabe des US-Glamour-Magazins ?Vanity Vair? scheiterte er nicht zuletzt an seiner eigenen Banalität. Sein Projekt war freilich genial ? zu genial für die Plebs. Dumme deutsche Spießbürger verstanden ihn nicht und ließen das uninspirierte Konglomerat aus Promiklatsch, Interviews mit ?Leistungsträgern? und neoliberaler Schmalspurpolitik in den Regalen versauern wie eine Dose abgestandenen Prosecco. Anfang des Jahres kündigte sein Herausgeber ihm ?auf eigenen Wunsch?.

    Lange währte die Zeit aber nicht, in der der Spießbürger Poschardts vollkommenes Blasiertheits-Konzentrat lediglich aus dem Auspuff eines seiner Sportwagen wahrnehmen konnte. Journalisten wie Poschardt fallen nicht ? wenn sie fallen, dann nur treppauf. Früher war Poschardt einmal Chef des Magazins der Süddeutschen. Dort veröffentlichte er die erfundenen Promi-Interviews des Borderline-Journalisten Tom Kummer und ?wurde einmal mehr gegangen?. Der Weg des Poschardts ist vorherbestimmt ? in wenigen Jahren wird er Chefredakteur der BILD-Zeitung sein, denn auch Banalität hat ihre eigenen Regeln. Bis es soweit ist, darf Poschardt vom deutschen Spießbürger als stellvertretender Chefredakteur der Welt am Sonntag missverstanden werden. Da auch Springers Sonntagsblatt für den Spießbürger von Welt ein Stück medialer Banalität sein will, darf der bekennende Leistungsträger und FDP-Wahlkämpfer dort allsonntäglich seinen Sermon zur Lage der Nation abgeben. Und wer Poschardt kennt, weiß was einen dort erwartet. Am letzten Wochenende machte sich ?Posh? seine Gedanken zur SPD – ein Stück Kulturgeschichte, das hier gewürdigt werden soll:

    Wie die SPD Fleiß und Verantwortung bestraft

    Der SPD darf man dankbar sein für ihren Mut, gar nicht so zu tun, als würde sie noch versuchen, Wähler in der Mitte für sich zu überzeugen. Das neue Programm, mit dem die Sozialdemokraten in den Wahlkampf gehen, ist ein beispielhaftes sozialistisches Coming-out: Es bestraft die Fleißigen.

    Wenn das der Frank-Walter Steinmeier wüsste! Da hat die SPD den Kampf um die Mitte zur Chefsache gemacht und Schmierulant Poschardt bezeichnet dies als ?sozialistisches Coming-out?. Warum er dies so sieht, bleibt Poschardt seinen Lesern freilich schuldig. Nun ja ? nicht ganz: Die SPD bestraft die Fleißigen, so Poschardt. Natürlich, ein Alpha-Journalist, der von Springers Gnade fürstlich alimentiert wird, ist das personifizierte Opfer der unausgegorenen Idee der ?Reichensteuer?. Poschardt ist fleißig! Was weiß so ein proletarischer Loser schon von der schweren Bürde, die ein journalistisches Gesamtkunstwerk zu tragen hat? Sportwagenfahren, in der Paris-Bar besoffen ob der eigenen Großartigkeit an der Theke stehen, Volontäre mit Coolness beeindrucken ? das ist ein 24-Stunden-Job. Was weiß schon so eine alleinerziehende Krankenschwester im Schichtdienst, wie anstrengend die allmorgendliche Daseinsfrage sein kann, welche Schuhe zu welchem Sakko passen, und ob man zu dieser Kombination nun die IWC, die Omega oder doch die Rolex tragen sollte? Fleiß ist die Primärtugend der Eliten ? gemessen wird er am Kontostand, und nicht an der Stechuhr.

    In einer überraschend unoriginellen Programmskizze präsentieren die Sozialdemokraten den altbekannten Mix aus Besteuerung der Leistungsträger und einer Entlastung jener, die mit ihrem Steueraufkommen kaum irgendwelche Lasten für die Allgemeinheit zu schultern haben.

    Wer die Kapelle zahlt, bestimmt, welche Musik gespielt wird! Allein der Gedanke, die Putzfrau, den Zeitungsboten, die Telefonistin oder den Kellner zu entlasten, ist doch wahrlich absurd. Welche Leistung tragen diese Schmarotzer denn für die Allgemeinheit bei? Von Poschardts Steuern werden Straßen und Schulen gebaut. Die Poschardts dieser Republik sind es, die überhaupt erst dafür sorgen, dass es Schuhe gibt, die vom Volk geputzt werden können. Und diese Leistungsträger sollen nun noch stärker besteuert werden? Ein Skandal ? Poschardt spricht gelassen aus, was an den Besserverdienerstammtischen der Republik längst Common Sense ist.

    Die SPD benutzt das Wort ?Reichensteuer?, wo Verantwortungs- oder Fleißigensteuer zutreffender wäre, um einmal mehr den Gassenhauer anzustimmen, der da mahnt, die starken Schultern stärker zu belasten, um die schwachen zu entlasten.

    Au contraire mon frère! Während die Krankenschwester im Schichtdienst eine Art ?Faulensteuer? zahlt, wird die üppige Apanage des verantwortungsvollen Millionärssöhnchens mit einer ?Fleißigensteuer? bestraft. Ein Gassenhauer, der seit 1789 nichts an Aktualität verloren hat.

    Wie widersinnig diese Analyse ist, das wissen sowohl Kanzlerkandidat Steinmeier wie Parteichef Müntefering, hatten sie doch 1998 die Steuern gesenkt, um mit der Agendapolitik die Sozialausgaben zu begrenzen. Das war zu Zeiten, als Schröder die SPD noch im Zaum halten konnte. Das neue Programm zeichnet ein treffenderes Bild jener SPD als die langjährigen Versuche der moderat und strategisch denkenden Führung der Partei, diese gegen das linke Herz in die Mitte zu rücken.

    Wie schade, dass es keinen ?moderat strategisch? denkenden Schröder mehr gibt. Aber der Herr Porschardt muss sich keine Sorgen machen ? ?links blinken, rechts abbiegen? ist seit langem das Motto der SPD. Hunde die bellen, beißen nicht ? natürlich will die SPD weiter Agendapolitik betreiben, nur verkauft sich das nicht so gut. Solche Sachen kann Ulf Poschardt natürlich nicht wissen. Wer Magazine für die nichtexistente Zielgruppe der ?Movers and Shakers? auflegt, ist nicht unbedingt prädestiniert dafür, zu urteilen, welche Wahlkampfstrategie beim Volke abseits der Szenebars in Berlin-Mitte ankommt.

    So gesehen ist das neue Programm der SPD ein vorbildliches Coming-out. Endlich darf der sozialistische Traum, lang genug murrend von der Basis hinter der Maske der Neuen Mitte verborgen, wieder ausgelebt werden.

    Vermögenssteuer, Bürgerversicherung, Rücknahme der Abgeltungssteuer ? nein, Herr Poschardt, zu einem ?sozialistischen Traum ultralight? fehlt dem SPD-Programm doch so ziemlich alles.

    Fand das Bekenntnis dazu auf dem Parteitag 2007 statt, müssen nun ausgerechnet die Schröderianer Müntefering und Steinmeier das öffentliche Coming-out vorgaukeln. Das Programm düpiert den Kanzlerkandidaten. Sein Hilferuf im Präsidium, nicht als Kandidat der Steuererhöhungen laufen zu wollen, unterstreicht, wie unwohl sich ein Mann der Mitte damit fühlt. Mit dem Wahlprogramm hat Oskar Lafontaine endlich seinen einstigen Konkurrenten Schröder bezwungen. Streckenweise liest sich das Programm wie der Koalitionsvertrag mit der Linkspartei, geduldet von den Grünen.

    Da wird Oskar Lafontaine sich aber freuen. Steinmeier, der Mann der Mitte, als Erfüllungsgehilfe der Linken? Welch abenteuerliche Vorstellung, die nur dem Hirn eines Hirnlosen entspringen kann. Die SPD hat mehrfach klar gemacht, dass sie nur mit der CDU oder Poschardts FDP regieren will. Natürlich wird sie dann keinen einzigen ?linken? Punkt aus ihrem Wahlprogramm umsetzen können. Das wissen aber die SPD-Wähler, und das weiß die SPD-Basis. Angestellte eines Tabakkonzerns wissen auch, dass ihre Produkte nicht ?Freiheit? bedeuten, sondern Lungenkrebs.

    Auch wenn es dazu noch nicht kommen mag, so gibt die linke Volkspartei damit eine Richtung vor, mit der die drohenden Steuerausfälle in zweistelliger Millionenhöhe wie auch die teuren Konjunkturpakete und Abwrackprämien finanziert werden sollen: nicht mit Sparen, sondern mit weiteren Steuererhöhungen.

    Steuerausfälle in zweistelliger Millionenhöhe ? ei der Daus! Wenn das der Finanzminister wüsste. Natürlich meint Poschardt eigentlich Milliarden, wenn er von Millionen spricht. So etwas kann einem echten Alpha-Journalisten aber schon mal passieren. Wahrscheinlich dachte er gerade an seine eigene Steuererklärung, da ist eine solche Freudsche Fehlleistung schon einmal möglich.

    Neben der Börsensteuer wurde die Vermögensteuer diskutiert. ?Wir müssen die fetten Hammel scheren?, hieß es da aus der Bundestagsfraktion. Die Sprache verrät viel: Vom Hammel zum Sündenbock fehlt semantisch nicht viel. Die Heuschrecken gehören seit 2005 in den Tierpark der Feindbilder, wie sie die SPD pflegt.

    Und wo semantisch nicht viel fehlt, ist der Schritt zum Antisemitismus nicht weit. Die semantische Reichenverunglimpfung der SPD nimmt wahrlich Züge an, die man eigentlich nur aus der dunklen Geschichte unseres Landes kennt. Hammel, Sündenböcke, Heuschrecken – waren es nicht schon immer die Fleißigen, die mit Tiernamen bedacht wurden?

    Bestraft werden sollen für die Wahlgeschenke und die Subvention der Kleinwagenindustrie jene, die sich verhalten, wie es eigentlich gewünscht ist: fleißig sein, Verantwortung übernehmen, gut verdienen.

    Und wer saugt sie aus, die Fleißigen, die Verantwortung übernehmen? Poschardt kennt diese Sozialschmarotzer: ?Jammern, wenn nicht auch der neue Flachbildschirm von Sozialamt gezahlt wird; man darf Steuerzahler verachten, auch wenn die eigene Familie in der dritten Generation von Transfers lebt und keine Anstalten macht, dies zu ändern?. Jene also, die sich nicht so verhalten, wie Poschardt es sich wünscht ? vor allem weigern sich diese Gesellen beharrlich, ?gut zu verdienen?. Und für solche Spießgesellen möchte jemand wie ?Poschi? natürlich keine Steuern zahlen.

    Die Rückkehr der Steuerpolitik als ein Instrument zur Bevollmächtigung von staatlichen Allmachtsfantasien geschieht nach Jahren der kritischen Hinterfragung denkbar pompös. Bis auf die FDP hat keine der großen Parteien ein Konzept zur Vereinfachung des Steuer- und Abgabenberges vorgelegt. Allerdings profitiert die bis vor Kurzem ebenfalls nach links gerutschte Union vom Kurs der SPD. Die Mitte ist wieder frei und kann besetzt werden.

    Alle links, außer Guido? Wenn man soweit außerhalb der politischen Gesäßgeographie residiert wie Poschardt, mag einem das gesamte politische Spektrum ?links? erscheinen.

    Bei denen, die etwas zu verlieren haben, wächst das Unbehagen. Sie ahnen, dass es populär werden könnte, ihnen möglichst viel von dem zu nehmen, was sie sich unter Mühen und Entbehrung geschaffen haben.

    Wehret den Anfängen! Sind wir schon wieder so weit, dass ungescholtene Bürger, die sich unter Mühen und Entbehrung Millioneneinkünfte erarbeitet haben, Opfer eines faulen Mobs werden sollen? Keine Sorge, Herr Poschardt, sogar die dunkelrote SPD hat nahezu alles in ihrer Macht stehende getan, um ihnen die Mühen und Entbehrungen abzunehmen und sie auch ohne eigenes Zutun reich werden zu lassen. Wer hat, dem wird gegeben ? und daran wird sich sobald auch nichts ändern. Noch besteht kein Grund, sich den guten Jahrgangschampagner im ?Einstein? durch Krokodilstränen zu verwässern.

    Folgt man der Logik der neuen Linkspartei SPD, gehört auch ein Handwerksmeister, der mit 70-Stunden-Wochen am Ende 130.000 Euro verdient, zu den Reichen.

    Folgt man dieser Logik, dann ist dem so. Der normale Handwerksmeister ist allerdings angestellter Geschäftsführer, und wenn er sich denn wirklich 130.000 Euro als Gehalt auszahlt, so ist er ?reich?. Wenn er die Gewinne in sein Unternehmen investiert, so wie es ein fleißiger Unternehmer, der ?unter Mühen und Entbehrung? sein Geschäft aufbaut, auch macht, so interessiert ihn die ?Reichensteuerdebatte? herzlich wenig.

    Ihn zu bestrafen, schädigt das ganze Land. Diese Menschen sind das ökonomische und oft genug auch das ethische Rückgrat des Landes.

    Die ?Leistungsträger? als ethisches Rückgrat des Landes zu definieren, ist freilich ein typische Poschardtsche Posse. Im Umkehrschluss wären dann die 95% des Volkes, die nicht das Glück haben, ?reich? zu sein, der ethische Bodensatz? Vielleicht sollte Poschardt sich mal außerhalb seines künstlichen Habitats in Berlin Mitte mit Menschen über Ethik unterhalten. Dass gerade eben die ?Leistungsträger? unter dem Verdacht stehen, Moral und Ethik gegen Gewinnstreben und Gier ausgetauscht zu haben, scheint Herrn Poschardt nicht bekannt zu sein. Ein fünfminütiges Gespräch mit einem x-beliebigen Bürger könnte da Abhilfe schaffen.

    Aus der einst stolzen Partei der Arbeiter und Aufsteiger ist eine Partei der Alimentierer geworden. Hätte sie damit Erfolg, dürfte sich Wachstum künftig auf den Export von Arbeitsplätzen und den Exodus von Leistungsträgern beschränken.

    Auf Wiedersehen, Herr ?Leistungsträger? ? beehren sie uns bitte nicht so bald wieder. Es sind ?Leistungsträger? wie Poschardt, die den Kitt, der die Gesellschaft noch zusammenhält, fleißig auflösen. In einer besseren Welt wäre Poschardt ein oppositioneller Blogger und ein anderer Journalist säße auf seinem Stuhl ? wir leben aber nicht in einer besseren Welt, wir leben in Ulfs Welt.

    Venceremos!
    Jens Berger

    DruckenKontaktProjekt unterstützen

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post
    Tags: Deutschland Medien
    flattr this!

    Trackbacks:

    1. Heute wieder Terrorpornografie in der Staatspresse – Radio Utopie
    2. Medienjunkie: Der vielleicht verblendetste Journalist Deutschlands
    3. Monarchie & Alltag – Schmähkritik (199): Ulf Poschardt (3) – tazblogs

    65 Kommentare:

    1. salvo schrieb am 24. April 2009 um 16:16 - Permalink

      Poschardt ist so banal, wie das Umfeld, das sich ihn leistet, und keineswegs eines weiteren Gedankens wert

      weshalb ich auch diesen Artikel nicht zu Ende gelesen habe, sorry

    2. Possimist schrieb am 24. April 2009 um 16:46 - Permalink

      Noch nen Zacken schärfer sind so manche Leserkommentare. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die alle zu den sogenannten Leistungträgern gehören die ihm da beipflichten. Entweder sind die meisten Otto Normalverbraucher die den Knall noch nicht gehört haben oder Porschi schreibt sich selber Zustimmungen so wie es Hans Dichand bei der Kronen Zeitung mit selbst geschriebenen Leserbriefen machte.

      P.S. Bei uns sagte man wenn man gekotzt hat man habe ULF gerufen. Ob das irgendwas zu sagen hat?

    3. Gebintit schrieb am 24. April 2009 um 16:47 - Permalink

      Ich habe noch nie etwas von Poschardt gelesenen (ist der mit Söder verwandt? sieht ihm irgendwie ähnlich), … aber gut geschrieben, der Artikel!

    4. leslie schrieb am 24. April 2009 um 17:35 - Permalink

      Der Typ ist ja schwerst gestört….. :-/

      Wer in der SPD noch irgendwas linkes sieht,
      muss sich wirklich mal untersuchen lassen…

      Mlg

    5. postgrün schrieb am 24. April 2009 um 18:16 - Permalink

      Ach je, Poschardt. Ist er des ganzen Aufhebens denn wert? Sein “Handwerksmeister” jedenfalls hat das Glück getroffen, zählt er doch zu jenen einsamen 1,6% der Bevölkerung (nicht: 5%! vgl. Faz-Blogs – “Chaos-as-usual”-Beitrag dazu!), die so viel verdienen. Es muss sich dabei wohl um einen Nachkommen des Zarenostereiermachers Faberge, oder um einen erfolgreichen aktuellen Modeschöpfer handeln. Aber rhetorisch ist schon klar, warum hier der “Handwerksmeister”, und nicht der “Investmentbanker” o.ä. herangezogen wird – klingt das doch nach ehrlicher, harter Arbeit, die von der SPD (!) nun ausgerechnet bestraft werden soll. Und nicht nach Immobilienmakler für die westlichen Vororte und dergleichen. Geschickt gemacht!

      Poschardts Doktorvater Diederichsen, geschätzter Protagonist der alten Spex-Redaktion und Vertreter der geschätzten sog. “Pop-Linken” der 90er, ach was würde er wohl sagen zu dem abstrusen Stream-of-consciousness seines Ziehsohns, einmal quer durchs FDP-Programm. Etwas pointiertes, hoffentlich. Das kann er doch nicht gewollt haben. Noch plumper gehts ja echt nicht mehr, dagegen ist ja selbst Westerwelle raffiniert.

      Poschardt ist in meinen Augen einfach so eine Art dümmlicher Sonnyboy, Mutter Natur schenkte ihm Eloquenz und ein ansehnliches Äusseres, und damit versehen, surft er nun durch die Weltgeschichte, auf den Ressentiments der FDP-wählenden BWL-Schnubsis, der McKinseyaner, Zahnärzte und Apotheker. Aber seine Welt, in der er sich zuhause fühlt, ist längst eine vergangene. Er passt nicht mehr zum Zeitgeist, und er klingt auch nicht mehr cool, sondern zunehmend nur noch schrill. Will sagen: er ist die Aufregung nicht wert. Er wird auch nicht bei Bild landen, sondern, nachdem die Welt ihn geschasst hat, sich wieder einmal literarisch an die Kunst, Pop- und Subkultur ranwanzen, und da aber, soviel ist sicher, ist die FDP längst auch nicht mehr wohlgelitten. Der Lack ist längst ab.

    6. salvo schrieb am 24. April 2009 um 18:20 - Permalink

      es ist doch die Funktion von ‘intellektuellen’ Nutten wie P ‘Linkes’ in der spd erscheinen zu lassen … anderswo würde der Umstand, dass solche Banalitäten wie P. den Status ‘Elite’ erhalten, das unmittelbare Bevorstehen revolutionärer Umwälzungen bedeuten, in Deutschland jedoch die Vorboten der Gefahr, den Menschen wird ein neuer Führer geboren :-)

      oops … wieder einen Gedanken daran verschwendet

      p.s. der mann hätte wohl auch in Italien Karriere gemacht, als eine persönliche Nutte von papa und padrone berlusconi

    7. bismodo schrieb am 24. April 2009 um 18:24 - Permalink

      @ Spiegelfechter

      Gerade versuchte sich mit dem Laden Deiner Seite ein Trojaner einzuschleichen.
      Schaust Du mal nach, ob das tatsächlich von http://www.spiegelfechter.com/wordpress/ kommt?
      Danke!

    8. Pippilotta schrieb am 24. April 2009 um 18:28 - Permalink

      @ Spiegelfechter
      habe soeben beim Laden deiner HP folgende Meldung erhalten: Trojaner Exploit.PDF-JS.Gen

    9. Pippilotta schrieb am 24. April 2009 um 18:31 - Permalink

      Adresse des Trojaners Adresse: 74.222.134.170

    10. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 18:37 - Permalink

      @bismodo und pippilotta

      Danke für den schnellen Hinweis! Das ist das alte Injection-Problem, das die Macher von WordPress nicht ernstnehmen. Was für Idioten. Ich habe den Code natürlich gleich herausgelöscht.

    11. postgrün schrieb am 24. April 2009 um 18:46 - Permalink

      Ein liberaler Poschardt-Trojaner? Das traut man ihm aber nun doch nicht zu.

      Frage an die Fachleute, hat das Betrachten der Seite in der letzten Stunde nun irgendwelche misslichen Folgen, muss ich nun virenscannen, bis der Arzt kommt?

      Entnervt: postgrün

    12. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 18:51 - Permalink

      @postgrün

      Afaik – nein, wenn Du kein Script bestätigt hast, passiert auch nichts.

      Die Sache ist aber sehr ärgerlich, zumal das Problem keineswegs neu ist

    13. Blendwerk schrieb am 24. April 2009 um 18:58 - Permalink

      erinnert mich gerade stark an Bernd Hilder von der Leipziger Volkszeitung beim letzten Presseclub – übelste Stimmungsmache bar jeder Kenntnisnahme des SPD-Wahlkampfprogramms. Natürlich macht die SPD die Mitte wegen einer läppischen Milliarde erhobener Reichensteuer frei… alles klar… die oberen 10% sind also die Neue Mitte.

      http://www.phoenix.de/videostreams/165529.htm

      Ohne den Casdorff als Gast hätte ich längst abgeschaltet.

    14. Tim schrieb am 24. April 2009 um 19:04 - Permalink

      Etwas Genugtuung bietet dieses Video:
      http://www.willkommen-tv.at/uncut.php?id=Bitch

    15. Alman schrieb am 24. April 2009 um 19:53 - Permalink

      @Tim

      Danke für das Video, haste noch nen Link zu dem was der Ulf vorher gesagt hat?

      Sowas sollte man malmit Merkel, Steinmeier und Co. machen!!!!:)

    16. Carl schrieb am 24. April 2009 um 20:01 - Permalink

      Herrlich! :D
      Vom Alpha-Springer-Männchen hab ich leider noch nicht so viel gehört.

    17. whamburg schrieb am 24. April 2009 um 20:02 - Permalink

      Moin Jens,

      das riecht fast als würde Dir ne Abmahnung ins Haus stehen. Mal sehen ob er die Streisand(1) gibt. Na ja, da ich die einschlägigen Medien nicht konsumiere, kannte ich den Poschardt gar nicht. War aber auch kein Verlust. ;-)

      Das mit dem Trojaner, war das wieder ein IFRAME?

      Grüße wolfgang

      (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

    18. Horscht schrieb am 24. April 2009 um 20:16 - Permalink

      >> Das ist das alte Injection-Problem, das die Macher von WordPress nicht ernstnehmen.
      > Das mit dem Trojaner, war das wieder ein IFRAME?

      Dürfte ein SQL Injection-Problem gewesen sein, das über die Datenzugriff kommt und WordPress-typisch zu sein scheint.
      http://de.wikipedia.org/wiki/SQL-Injection

      Letztlich kommt es so zu modifiziertem HTML/JS-Code beim Nutzer, der Schadwirkung hat.

    19. elnin0 schrieb am 24. April 2009 um 20:24 - Permalink

      Die böse böse Reichensteuer, die unsere Elite eh nicht juckt da ihre Kapitalerträge pauschal mit 25% versteurt werden.

    20. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 20:52 - Permalink

      @Horscht und whamburg

      Wie Ihr wisst, bin ich da ja ein Laie. Die Injection hat immer die gleicht Systematik – am Ende des aktuellsten Artikel wird ein iframe eingefügt, der auf einen Trojaner hinter einer chinesischen IP-Adresse hinweist.

      Da der komplette SF in den nächsten Wochen auf einen eigenen Server umziehst, auf denen “meine Technik-Fraggles” vollen Zugriff auf alles haben, wird sich das dann auch unterbinden lassen.

      Kritik an WP muss dennoch sein, da es sicher Mittel gäbe, das zu unterbinden, auch wenn es primär eine SQL-Sache ist.

    21. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 20:53 - Permalink

      @whamburg

      das riecht fast als würde Dir ne Abmahnung ins Haus stehen.

      Abmahnung? Weshalb? Ich schreibe doch nichts erfundes oder falsches .;-)

    22. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 20:55 - Permalink

      @Alman

      hier

      @Tim

      Auch von mir Danke – kannte ich noch gar nicht ;-)

    23. whamburg schrieb am 24. April 2009 um 21:24 - Permalink

      Moin Jens,

      “Ich schreibe doch nichts erfundes oder falsches .”(0)
      dies ist weder eine hinreichende noch notwendige Bedingung, eine Abmahnung zu vermeiden. Leider haben die einschlägigen Zensurrichter die Ursel schon lange überholt. Da wird wegen nebensächlicher nicht beweisbarer Details, schon mal etwas mehr Druckerschwärze verordnet oder es werden ganze Auflagen kassiert. :-( Wäre dies hier eine Demokratie(nicht eine schlechte Simulation!), würden wir viel mehr verkraften. Wir würden dann vielleicht nach Opferzahlen Probleme angehen, nicht nach gehypeten, gefühlten oder erlittenen Traumata. Solange Massenmedien in Dtl. von Adel reden, sind sie für mich nicht zurechnungsfähig!(1) Die Clique um Lügenursel, Rollocop und den Guttenbergs stinkt gen Himmel! Den Tag an dem echte Journalisten diesen Augiasstall ausmisten, werde ich wohl nicht mehr erleben! :-(

      Grüße wolfgang
      (0) Jens, Du plenkst! http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk
      (1) Adel in Dtl. 1919 abgeschafft(leider ohne das namentliche Beiwerk auch zu kassieren)! Das ist 90 Jahre her!

    24. value schrieb am 24. April 2009 um 21:59 - Permalink

      @Salvo:

      Poschardt ist so banal, wie das Umfeld, das sich ihn leistet, und keineswegs eines weiteren Gedankens wert

      Im Kommentar 2 steht folgendes:

      Noch nen Zacken schärfer sind so manche Leserkommentare. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die alle zu den sogenannten Leistungträgern gehören die ihm da beipflichten.

      Sicher ist der stinkende Ausfluss, den Leute wie P. produzieren, eigentlich keinen weiteren Gedanken wert. Aber es gibt genug Menschen, die glauben, dass, was in einer “seriösen” Zeitung steht, nicht einfach dahergelogener Schwachsinn sein kann. Viele Menschen nehmen das ernst. Darum muss es immer gleichmütige Zeitgenossen geben, die solches allen empirischen Fakten widersprechendes Geschwätz wie das vom “Linksruck” der SPD wenn nötig auch zum 1000sten Mal mit sachlichen Argumenten widerlegen. Darum halte ich diesen Artikel auch nicht für besonders hilfreich, obwohl ich ihn mit Freude gelesen habe.

      Wären die Poschardts dieser Welt nicht so mächtig, könnte (und müsste) man sie in der Tat ignorieren.

      v.

    25. Alois Kabelschacht schrieb am 24. April 2009 um 22:17 - Permalink

      Bloede Frage: Adelst Du den Herrn nicht durch den Artikel? Du entgegnest dem Quark eines Voll… Eine meiner Grossmuetter war Hundetrainerin, und die brachte den Tieren bei, alles was unter Schulterhoehe ist zu ignorieren, waere in dem Fall wohl auch angebracht…

    26. Horscht schrieb am 24. April 2009 um 22:30 - Permalink

      Ich meine von Poschardt auch einmal etwas Vernünftiges gelesen zu haben, in dieser Arbeit bestätigt er leider die Krise der Konservativen.
      Wobei ich die Gegenrede nicht in jedem Punkt backen möchte.

    27. J.Berger schrieb am 24. April 2009 um 22:33 - Permalink

      ich wußte, warum ich diesen Herrn bis heute nicht kannte und ab morgen nicht mehr kennen werde. Die WamS gehört nicht wirklich zu meiner Lektüre.

    28. Ingo schrieb am 24. April 2009 um 22:45 - Permalink

      Herrlich! Weiter so Jens!

      Venceremos!

    29. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 22:56 - Permalink

      @Horscht

      Ich meine von Poschardt auch einmal etwas Vernünftiges gelesen zu haben, in dieser Arbeit bestätigt er leider die Krise der Konservativen.

      Um Himmels Willen – Posh ist doch kein Konservativer! Lass ihn das mal nicht hören, sonst kriege ich hier wirklich noch eine Abmahnung ;-)

    30. Spiegelfechter schrieb am 24. April 2009 um 22:58 - Permalink

      @Horscht

      Wenn Du mal etwas von einem echten Konservativen lesen willst, versuchs mal hiermit. Sehr lesenwert, wie ich finde.

    31. Horscht schrieb am 24. April 2009 um 23:25 - Permalink

      Einem altem Querleser wie mir sind die meisten Texte bekannt. :–)
      So, jetzt gehts aber wirklich in die Heia, BG!

    32. Kaiserbubu schrieb am 24. April 2009 um 23:54 - Permalink

      Lieber Jens,
      was für eine Wohltat. Es hat richtig gut getan wie Du den Ulf “hochleben” liest. Ganz nach der Devise “Ehre wem Ehre” gebührt. Ich möchte Dir gerne Vorschlagen unterbreiten einen “Award” für “besonders herausragende Leistungen”, “oder doch besser direkt “für das Lebenswerk” monatlich zu verleihen. So eine Art “Bundesverdienstkreuz für Arschlöcher”. Und exakt wenn sich der “Protagonist” “zum Guten” ändert muss er den Award wieder zurück geben. ( Zumwinkel muss ja jetzt sein Bundesverdienstkreuz auf Druck freiwillig zurück geben, aber eben in der Sache umgekehrt, weil er als Arschloch aufgefallen ist. Pech gehabt!)
      Die Laudatio für “Das Ulf” steht ja schon.

    33. peter schrieb am 25. April 2009 um 06:31 - Permalink

      Einen so großen Artikel über ein so dreckiges Stück Sc………,ist einfach zu viel.

    34. salvo schrieb am 25. April 2009 um 07:45 - Permalink

      @value

      das ist zwar richtig und lobenswert, aber …. das Wesen des Glaubens ist es ja, dass es eben nicht durch die Konfrontation mit empirisch begründeter Evidenz erschüttert werden kann. Der Glaube entfaltet seine unerschütterliche Wirkung gerade deshalb, weil es geglaubt werden will. Was sich um professionelle Demagogen wie p. versammelt, bekommt, was es erwartet, was es hören will. Ja, der Mann ist gefährlich, aber seine Gefährlichkeit nährt sich aus dem Umfeld, das sich ihn leistet.

    35. Dennis schrieb am 25. April 2009 um 09:58 - Permalink

      Dazu passend ein guter Artikel von weissgarnix:

      http://www.weissgarnix.de/?p=2047

      Nach seiner Rechnung reden “Poschy” (O-Ton L.B.R.), seine feudalliberale FDP und die CDU 1,6 % der Wählerinnen und Wähler das Wort… 1,6 % ist demnach die Mitte = Leistungselite.

      Man kann von dem SPD Vorschlag halten was man will, vor allem in Anbetracht des angesprochenen “links blinkens und rechts abbiegens”, würde dieser aber umgesetzt, wäre das eine notwendige Rückverschiebung der Einkommenssteuerbelastung bei gleichzeitiger Entlastung derjenigen, die im untersten Bereich des Steuertarifs liegen. Für die, die überhaupt keine Einkommenssteuern zahlen bringt das freilich gar nichts. Letztere hätten aber eine Unterstützung am nötigsten und zwar nicht nur aus “gutmenschlichen” Gefühlen heraus, sondern weil das den idealsten Konsumbeitrag liefern würde.

      Ansonsten denke ich, beim Anblick dieses Menschen stets “Affe, Affe, Affe”.

      Winke
      Dennis

    36. Raphaelth schrieb am 25. April 2009 um 10:07 - Permalink

      “Ja, der Mann ist gefährlich, aber seine Gefährlichkeit nährt sich aus dem Umfeld, das sich ihn leistet.”

      Ist dieser Mann in seiner derzeitigen Position tatsächlich so gefährlich? Man sollte sich fast freuen, dass er bei der Welt untergekommen ist, denn dort rennt er offene Türen ein. Ich wünsche ihm dort ein langes Leben, auf das er bloß nicht wieder ein anderes Blatt übernimmt, welches vllt auch von weniger verdorbenen Menschen als ihm gelesen wird.

    37. Baszlo schrieb am 25. April 2009 um 10:51 - Permalink

      Witziger Artikel! Liest sich, als wäre der Mann ein zukünftiger Bundeskanzler, oder Bundespräsident. Warten wir es ab – schlimmer wirds immer!

    38. salvo schrieb am 25. April 2009 um 11:07 - Permalink

      @35

      man muss sich voe allem vergegenwärtigen, dass die spd dieses ‘linke’ Programm mit der fdp umsetzen will :-)

    39. Sawo schrieb am 25. April 2009 um 11:08 - Permalink

      Manche Passagen dieses rhetorisch brillanten und vergnüglich zu lesenden Traktats lassen vermuten, es könne sich hier vielleicht auch um eine persönliche Abrechnung handeln. Wie auch immer: Die politische Entwicklung, in der Bankster, Politiker und ihre Groupies (wie eben Poschardt) mehr oder weniger offen wieder an die alte Startlinie zurückkehren, um den immer gleichen Lauf zu den immer gleichen Bedingungen zu wiederholen, rechtfertigt auch die nachdrückliche Abrechnung mit diesen Nullen, die mehr Einfluss haben, als man es für möglich halten wollte (siehe die Zuwachsraten der FDP).

      PS
      Kann mir jemand sagen, welcher Alien auf dem Titelbild der Vanity Fair abgebildet ist? Auf den ersten flüchtigen Blick könnte man eine entfernte Ähnlichkeit mit Frau A. Merkel feststellen. Vielleicht eine jüngere, schönheitschirurgisch getunte Schwester?

      PPS
      @Dennis: Die Diskriminierung von Affen sollte unter Strafe gestellt werden.

    40. Chat Atkins schrieb am 25. April 2009 um 12:03 - Permalink

      Chapeau!

    41. Frank Schenk schrieb am 25. April 2009 um 12:21 - Permalink

      Wie sagte einst Tucholsky:

      Kluge Leute können sich dumm stellen. Das Gegenteil ist schwieriger.

      gruß

    42. chapultepec schrieb am 25. April 2009 um 13:21 - Permalink

      wieso erscheint dieser sagenhafte Blog nicht im Freitag?

    43. Reinard schrieb am 25. April 2009 um 13:56 - Permalink

      Ob dieser Artikel mutig ist, erfühlt sich der Autor. Zielsicher und notwendig ist er in jedem Falle. Poschardt ist ja nur ein Exemplar jener Mietfedern, die in der übrig gebliebenen Presselandschaft herum schwadronieren und neben Unsinn Nebel produzieren, der die eh’ schon TV-getrübt politische Landschaft immer undeutlicher werden lässt.

      Ein paar klare Wort wie hier heben aber leider nicht den Erkenntnisstand derer, die’s anginge. Wegen Nebel eben…

    44. Daniel B. schrieb am 25. April 2009 um 14:09 - Permalink

      Ich kann sehr gut verstehen, dass dem Spiegelfechter angesichts solcher dummdreister Egomanen, die wohl tatsächlich der Überzeugung sind, sie würden für alles gute und richtige stehen, der Kragen platzt. Offensichtlich ist Poschardt ja keineswegs untypisch – wenn von Anspruchshaltung die Rede ist, sollte man wohl doch eher zuerst an unsere “Eliten” denken. Diese sind inzwischen scheinbar so sehr der Lebenswelt des Normalverbrauchers enthoben, dass dies auf die Dauer eigentlich nur böse enden kann – da hilft dann auch keine selbstzugeschriebene höhere Vernunft im Kampf gegen die natürlich dem Gemeinwohl abträglichen Interessen der anderen…

    45. Spiegelfechter schrieb am 25. April 2009 um 17:40 - Permalink

      @Sawo

      es könne sich hier vielleicht auch um eine persönliche Abrechnung handeln

      Nö – obwohl ich den netten Ulf idT einmal traf. Typen wie ihn, Kracht oder Stuckrad-Barre konnte ich eigentlich noch nie leiden ;-)

      -> Titelbild

      Auch uns Ulfie kann photosphoppen ;-)
      Bei seinen Movern und Shakern ist das eine Art Lebenseinstellung – mehr schein als sein ist superhip!

    46. Spiegelfechter schrieb am 25. April 2009 um 17:45 - Permalink

      @chapultepec

      wieso erscheint dieser sagenhafte Blog nicht im Freitag?

      Weil Augstein nicht so viel Geld locker macht ;-)

    47. OAlexander schrieb am 25. April 2009 um 18:40 - Permalink

      Die faulen Säcke an den Fließbändern und in den Handwerksbetrieben die uns in die Krise getrieben haben und jetzt keine Verantwortung dafür übernehmen wollen …

      In den USA lag der Spitzensteuersatz übrigens von 1942 bis 1966 bei 91%, und das war doch eine Recht erfolgreiche Zeit …

      Allerdings, lieber Spiegelfechter, ich glaube in der heutigen deutschen Presselandschaft bringt der Einzelverriss von Journalisten im Groben und Ganzen nur mehr recht wenig. Dr. Josef Joffe von Der Zeit böte sich hier auch als ein herausragender von vielen an. Auch mit dem erübrigt sich heutzutage aber ein Vergleich mit Reit im Winkel aufgrund der Klimaerwärmung.

      Nur noch wenige Journalisten haben ausser Parteigängertum und Propaganda noch etwas anzubieten. Prantl von der SZ ist vielleicht einer der letzten die noch begabt und diskussionsfähig sind.

    48. Spiegelfechter schrieb am 25. April 2009 um 18:48 - Permalink

      @OAlexander

      Ja – Prantl ist der Lichtblick am düsteren Horizont. Aber auch Harald Schumann vom Tagesspiegel und einigen lichten Journalisten von Frankfurter Rundschau, Financial Times und auch der ZEIT würde ich durchaus mein Respekt zollen. Es ist nicht die ganze Branche, die verkommen ist, aber leider gibt es viel zu viele Negativbeispiele, als dass die Positivbeispiele relevant wären. Aber von einem Rundumschlag möchte ich dennoch absehen – ich denke mal am Einzelbeispiel lässt sich die desolate Lage am besten illustrieren – letzteres war aber auch nicht mein Motiv für diesen Artikel. Ich habe mich nur fürchterlich über “Poshs” letzten Kommentar geärgert und ihn mit einem Frontalangriff auf seine Person, die ich schon immer ganz erbärmlich fand, kombiniert.

    49. gelegentlich schrieb am 25. April 2009 um 21:00 - Permalink

      Ich denke dass dieser Artikel für die Verhältnisse des Autors Poschardt keinen Klimax darstellt. Man sehe mal hier:

      http://www.welt.de/print-welt/article196183/Nicht_provozieren_lassen.html?print=yes#reqdrucken

      Hier schlägt neoliberales Lebensgefühl um in eine Aufforderung zum Krieg. In den ziehen natürlich Andere. So sind sie halt, unsere Neolibealen: knallhart, nur nie zu sich selbst…

    50. Herbert J. schrieb am 26. April 2009 um 09:16 - Permalink

      Poschardt ist einer unter vielen, die den “Sozialdemokraten” mit ihren zweiten “Reichensteuer”- Hype die beste Wahllkampfhilfe leisten. Eigentlich müssten die Anwälte sogenannter “Leistungsträger” die SPD feiern. Die Fakten: Unter CDU- Kohl sank der Spitzensteuersatz für Arbeitseinkommen von 56% auf 53%, unter Gerd “Ebert” Schröder von 53% auf 42%, um dann mit dem ersten Reichensteuerhype auf 45% angehoben zu werden… Und jetzt fordert man eine weitere Anhebung von 2,5%… Im Kern leistungslose Kapitaleinkünfte bleiben dafür weiterhin unberührt, es bleibt bei 25% “Abgeltungssteuer”… Wer die SPD, jetzt als “sozialistische Enteignungspartei”,brandmarkt, könnte potentiellen Wählern suggerieren sie sei wirklich “links”… “Guantanamo- Noske” Steinmeier müsste den “Poschi” busserln für dessen Schreibe! Und “Poschi” wählt am 27.09 natürlich SPD!

    51. Hans P. schrieb am 26. April 2009 um 23:17 - Permalink

      Das Erschreckende ist doch nicht, dass so ein erfolgloser, aber dafür hochdekorierter Boulevard-Journaleur in einem weitgehend irrelevanten Unterhaltungs-Sonntagsblättchen (mal ehrlich: ich kenne niemanden, der die WaS liest, geschweige – muss ein elitärer Kreis von Leutchen sein, die wenigstens einmal in der Woche mit einer Zeitung unter dem Arm gesehen werden wollen, sich aber nicht per Bild mit dem Plebs gemein machen wollen; irgendwie so) mit seiner Meinung in der deutschen Medienwelt überhaupt nicht allein ist. Dass die SPD per Wahlprogram nach links rutsche, ist doch praktisch gefühlte Mehrheitsmeinung. Zwar jenseit jeglichen Belegs. Aber dafür umso überzeugter. Auch die gesamte übrige Parteienlandschaft rutscht ja praktisch schon über den linken Tellerrand – sogar die CSU entpuppt sich via Gentechnik-Bedenken als linksrevolutionärer Forschungs-, Technik-, Fortschritts- und natürlich “Standort Deutschland”-Feind …
      Solchgequirlter Hirnriss glt medial heute als Mehrheitsmeinung, jede andere Position muss sich gegen heftigste Anfeindungen behaupten und in einem fort beweisen. Was faktisch unmöglich ist, da mittlerweile ja schon der Gebrauch von Relativpronomen als Indiz “sozialistische Umtriebe” herhalten kann; denn nachweislich wurden die auch hinter der schandmauer selig verwendet und sind sogar in der Bibel des Freiheitsfeinds, dem “Kapital”, in übergroßer Menge anzutreffen … q. e. d.

    52. Humma Kavula schrieb am 26. April 2009 um 23:55 - Permalink

      Poschardt: Guten Tag, ich heiße Ulf Poschardt und bin neokonservativ. Mein Problem: Die Leute lachen über mich. Meister: Du musst dafür sorgen, dass die richtigen Leute über Dich lachen. Poschardt: Soll ich mich Posch Ulfardt nennen? Meister: HAHAHA

    53. hamlet schrieb am 27. April 2009 um 16:36 - Permalink

      Ein sehr guter Aufsatz, den zu schreiben sicher eine Quälerei war, denn jeder einzelne Satz von P.’s Artikel wollte ja nun gelesen werden! Eine grauenhafte Vorstellung.

      Ich bin nicht der Meinung, daß es Verschwendung von Zeit und Energie war, gerade diesem Kretin diese Zeilen zu widmen; er ist ein Musterbeispiel, ein pars pro toto einer erbärmlichen Vorstellung, was eigentlich eine Elite sei. Mein Lob an den Autor.

      “Aufgabe der Eliten ist es, den Schwachen zu dienen.”, so las ich noch gestern in einem Reclam-Band über Ethik, – es war fast zum Lachen.

    54. akhba schrieb am 27. April 2009 um 23:54 - Permalink

      Richtig guter Artikel, die Existenz dieses Menschen ist bisher an mir vorbeigegangen, aber junge, hasse ich den jetzt :-)

      “Die Poschardts dieser Republik sind es, die überhaupt erst dafür sorgen, dass es Schuhe gibt, die vom Volk geputzt werden können.”

      Ein wunderbarer Satz.

    55. chriwi schrieb am 29. April 2009 um 07:31 - Permalink

      Eine sehr gute Analyse. Viele denken wie er. Alle wohlhabenden sind fleißig und tragen Verantwortung. Nur bei den armen gibt es schwarze Schafen und davon ziemlich viele. Das ist ein Bild welches vermittelt werden soll. Alle sind Menschen, aber ab einer bestimmten Summe heißt es nicht mehr unangemessen hoher Lohn sondern leistungsgerechte Bezahlung. Niemand kann die Leistung eines einzelnen Messen, aber ihn danach zu bezahlen ist möglich. Bringt man dieses Argument vor kommt der Markt ins Spiel. Der Markt macht den Preis, darum verdienen unsere Eliten so viel. Aber es gibt in diesen Bereichen keinen Markt. Mehr eine Geschenkbörse. Als Krönung darf man sich anhören, dass man doch froh sein sollte Arbeit zu haben. Denn wer viel arbeitet hat keine Zeit unglücklich zu sein. Wer solche Leute frei gelassen hat möchte ich mal wissen. Er trifft aber den Nerv der Zeit.

    56. ellen schrieb am 1. Mai 2009 um 17:14 - Permalink

      Im Prinzip richtig, im Ton leider zu verbissen&ärgerlich unsouverän. Beim nächsten Versuch einer Glosse einfach dran denken: Von der Titanic lernen, heißt siegen lernen!
      Ps. Außerdem sieht der doofe Ulf leider sehr gut aus.

    57. name schrieb am 3. Mai 2009 um 12:35 - Permalink

      “Er ist so arrogant und ignorant, dass vermuten könnte, er benutze zum masturbieren einen Spiegel.”

      Was soll das? Muss man persönlich werden und dabei so unter die Gürtellinie gehen, um Kritik loszuwerden? Ekelhaft. Kann man nur zurückrufen: Über Leute, die so was schreiben, kann man dasselbe im Bezug auf Spiegel und Arroganz vermuten.

    58. aquadraht schrieb am 3. Mai 2009 um 12:56 - Permalink

      @name: Ich verstehe Dich nicht. Poschardt geht in seinen Ergüssen (sic) regelmässig unter die Gürtellinie, der verdient sowas. Und ein wirklich persönlicher Angriff ist das nicht, sondern eine etwas handfestere Umschreibung des Narzissmus. Man hätte auch fragen können, ob Poschardt zu denen gehört, die nach dem Blasen fragen “war ich gut?”. Ok, Kalaueralarm.

    59. aquadraht schrieb am 3. Mai 2009 um 13:13 - Permalink

      @ellen: Geschmacksache, sprach der Affe, und biss in die Seife. Zugegeben, ich bin weder Frau noch schwul, und kann daher die Attraktivität von Männern nur bedingt abschätzen. Poschardt ist gewiss nicht auffällig verunstaltet oder hässlich, aber doch ausgesprochen gewöhnlich. Aus meiner Sicht ist das der Typ, dem man mit jemanden wie Boris Karloff oder David Niven durchbrennt :).

    60. wilko0070 schrieb am 12. Juni 2009 um 04:58 - Permalink

      “Ulf Poschardt ist die Paris Hilton des deutschen Journalismus, ein selbsternannter Leistungsträger einer selbsternannten Elite.”

      Dieser Punkt wäre es vielleicht wert, genauer beleuchtet zu werden. Wie kommt es, dass der selbst für einen Journalisten ziemlich unterbelichtete “Posh” mit seinem pseudo-interlektuellen “Mover & Shaker”-Geschwafel von fast allen großen Zeitungen als “Alpha-Tier” hochgeschrieben wird? Wäre er ohne seine extrem flachgeistige Stammtisch-Weltsicht überhaupt von den meinungsbestimmenden Medien wahrgenommen wurden? Warum gibt er politische Kommentare ab, obwohl diese überhaupt nicht “sein Metier” sind? Selbst ein Hugo Müller-Vogg hätte in seinen blinden Hass-Tiraden nicht so einen ahnungsfreien “Quark” produziert.

    61. Helmut schrieb am 15. Juli 2009 um 18:46 - Permalink

      Die neue Mitte ist eine neue Mythe !
      http://www.flickr.com/photos/26915283@N07/2591006144/

    62. Freak Uncut schrieb am 24. März 2010 um 22:56 - Permalink

      Ich muss dir bei ein paar Stellen deines Beitrags wirklich rechtgeben.
      Ein echt toller Beitrag und die Kommentare bereichern ihn zusätzlich, auch wenn das durchlesen bei mir doch einiges an Zeit verschlungen hat. :)


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.