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> <channel><title>Kommentare zu: Asklepios &#8211; ein Heiler auf Abwegen</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 06:31:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Alexander Tetzlaf</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen#comment-41453</link> <dc:creator>Alexander Tetzlaf</dc:creator> <pubDate>Wed, 13 May 2009 08:21:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=522#comment-41453</guid> <description>Und nicht nur, dass sich die Medizin weitmöglichst von der Idee des Heilens von Leiden entfernt, nein, auch die ökonomischen Antriebe erweisen sich nach und nach als falsch, wie wohl alles, wo Privatisierung als Allheilmittel angepriesen wird.
Heute verweisen die Nachdenkseiten auf einen weiteren Mißstand in dieser Farce.
Einmal mehr zeigt sich, dass die Privatisierung ein Rattenrennen in die verkehrte Richtung ist. Nicht nur, dass sich der Service, hier die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung, eine staatliche Hoheitsaufgabe, verschlechtert, nein, auch die Rechenkünste der vorantreibenden &quot;Staatsdiener&quot; erweisen sich einmal mehr als falsch.
&quot;Ein finanzieller Mega-Flop - Hamburg zahlt für Krankenhäuser drauf
Die Privatisierung der Hamburger Krankenhäuser entwickelt sich für die Stadt immer mehr zum finanziellen Desaster: An den neuen Klinikbetreiber Asklepios AG sind bisher exakt 108,4 Millionen Euro aus dem Stadtsäckel geflossen. Im Gegenzug hat Asklepios bisher lediglich 19,2 Millionen Euro des Kaufpreises von 318,6 Millionen Euro direkt an die Stadt überwiesen. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage des SPD-Abgeordneten Martin Schäfer hervor. Der damalige CDU-Finanzsenator Wolfgang Peiner hatte den Deal mit Asklepios eingefädelt. Der Mitbewerber Helios schied überraschend aus. Der damalige CDU-Senat hatte den Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile am LBK sogar gegen einen Volksentscheid durchgeboxt.
Quelle:
http://www.mopo.de/2009/20090512/hamburg/politik/ein_finanzieller_mega_flop.html
Anmerkung M.M.: (Nachdenkseiten) Der Volksentscheid war damals leider noch nicht verbindlich in Hamburg. Ole von Beust zeigte aber mit dem Verkauf gegen den Volksentscheid ganz klar sein Verständnis gegenüber direkter Demokratie.&quot;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Und nicht nur, dass sich die Medizin weitmöglichst von der Idee des Heilens von Leiden entfernt, nein, auch die ökonomischen Antriebe erweisen sich nach und nach als falsch, wie wohl alles, wo Privatisierung als Allheilmittel angepriesen wird.</p><p>Heute verweisen die Nachdenkseiten auf einen weiteren Mißstand in dieser Farce.</p><p>Einmal mehr zeigt sich, dass die Privatisierung ein Rattenrennen in die verkehrte Richtung ist. Nicht nur, dass sich der Service, hier die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung, eine staatliche Hoheitsaufgabe, verschlechtert, nein, auch die Rechenkünste der vorantreibenden &#8220;Staatsdiener&#8221; erweisen sich einmal mehr als falsch.</p><p>&#8220;Ein finanzieller Mega-Flop &#8211; Hamburg zahlt für Krankenhäuser drauf</p><p>Die Privatisierung der Hamburger Krankenhäuser entwickelt sich für die Stadt immer mehr zum finanziellen Desaster: An den neuen Klinikbetreiber Asklepios AG sind bisher exakt 108,4 Millionen Euro aus dem Stadtsäckel geflossen. Im Gegenzug hat Asklepios bisher lediglich 19,2 Millionen Euro des Kaufpreises von 318,6 Millionen Euro direkt an die Stadt überwiesen. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage des SPD-Abgeordneten Martin Schäfer hervor. Der damalige CDU-Finanzsenator Wolfgang Peiner hatte den Deal mit Asklepios eingefädelt. Der Mitbewerber Helios schied überraschend aus. Der damalige CDU-Senat hatte den Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile am LBK sogar gegen einen Volksentscheid durchgeboxt.</p><p>Quelle:</p><p><a
href="http://www.mopo.de/2009/20090512/hamburg/politik/ein_finanzieller_mega_flop.html" rel="nofollow">http://www.mopo.de/2009/20090512/hamburg/politik/ein_finanzieller_mega_flop.html</a></p><p>Anmerkung M.M.: (Nachdenkseiten) Der Volksentscheid war damals leider noch nicht verbindlich in Hamburg. Ole von Beust zeigte aber mit dem Verkauf gegen den Volksentscheid ganz klar sein Verständnis gegenüber direkter Demokratie.&#8221;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Marion Freudle</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen#comment-41109</link> <dc:creator>Marion Freudle</dc:creator> <pubDate>Fri, 08 May 2009 15:18:59 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=522#comment-41109</guid> <description>Hallo,
Ich arbeite selbst in der Asklepios Klinik Barmbek, und bekomme jeden Tag die schlampigen und chaotischen Zustände in diesem &quot;Krankenhaus&quot; mit und bin entsetzt. Vorallem das Transportwesen ist unglaublich schlecht  besetzt. Der Bericht ist keinesfalls übertrieben, ich kenne das alles aus eigener Erfahrung!
Mit infektiösen Patienten wird viel zu schlampig umgegangen, vorallem mit MRSA.
Krankenhäuser gehören in die Hand der Öffentlichkeit, nicht in Händen von Geld- und Machtsüchtigen Kapitalisten.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p><p>Ich arbeite selbst in der Asklepios Klinik Barmbek, und bekomme jeden Tag die schlampigen und chaotischen Zustände in diesem &#8220;Krankenhaus&#8221; mit und bin entsetzt. Vorallem das Transportwesen ist unglaublich schlecht  besetzt. Der Bericht ist keinesfalls übertrieben, ich kenne das alles aus eigener Erfahrung!</p><p>Mit infektiösen Patienten wird viel zu schlampig umgegangen, vorallem mit MRSA.</p><p>Krankenhäuser gehören in die Hand der Öffentlichkeit, nicht in Händen von Geld- und Machtsüchtigen Kapitalisten.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: aquadraht</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen#comment-40741</link> <dc:creator>aquadraht</dc:creator> <pubDate>Sun, 03 May 2009 11:44:02 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=522#comment-40741</guid> <description>@Schachspieler: Was Du meinst, ist nicht Scientology, sondern Szientismus, also die Verabsolutierung und Ideologisierung des Wissenschaftlichkeitsanspruchs. Das gibt es in der Tat, aber ich finde, mit Jens haust Du da auf den falschen.
Diese Art Ideologisierung geht unter anderem auf Popper, den krankhaft eitlen Sparphilosophen zurück, der in einem Fernsehinterview (wo sonst?) den Anspruch erhob, die &quot;Unwissenschaftlichkeit&quot; von Marxismus und Psychoanalyse, jeweils eine Nemesis des Spiesserbewusstseins, &quot;bewiesen&quot; zu haben (die Frage, wie viele Fehlschlüsse diese Behauptung enthält, is left as an exercise to the reader .. *g*).
Auch sonst ist es verbreitet, nach &quot;hard science&quot; zu rufen, &quot;richtiger Wissenschaft&quot;, um Gottes Willen nichts unexaktes oder unmessbares.
Das ist eine menschliche Schwäche. Umgekehrt ist aber Kritik am Szientismus kein Freibrief zum Schwafeln. Popper war ein Idiot, und sein Falsifikationskriterium ist für wissenschaftliche Grosstheorien seit Kuhn falsifiziert. Für erfahrungswissenschaftliche Detailuntersuchungen ist und bleibt es ein unverzichtbares Qualitätskriterium.
Wie Tucholsky schon wusste: So verschieden ist es im menschlichen Leben.
Nur so als Anmerkung.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Schachspieler: Was Du meinst, ist nicht Scientology, sondern Szientismus, also die Verabsolutierung und Ideologisierung des Wissenschaftlichkeitsanspruchs. Das gibt es in der Tat, aber ich finde, mit Jens haust Du da auf den falschen.</p><p>Diese Art Ideologisierung geht unter anderem auf Popper, den krankhaft eitlen Sparphilosophen zurück, der in einem Fernsehinterview (wo sonst?) den Anspruch erhob, die &#8220;Unwissenschaftlichkeit&#8221; von Marxismus und Psychoanalyse, jeweils eine Nemesis des Spiesserbewusstseins, &#8220;bewiesen&#8221; zu haben (die Frage, wie viele Fehlschlüsse diese Behauptung enthält, is left as an exercise to the reader .. *g*).</p><p>Auch sonst ist es verbreitet, nach &#8220;hard science&#8221; zu rufen, &#8220;richtiger Wissenschaft&#8221;, um Gottes Willen nichts unexaktes oder unmessbares.</p><p>Das ist eine menschliche Schwäche. Umgekehrt ist aber Kritik am Szientismus kein Freibrief zum Schwafeln. Popper war ein Idiot, und sein Falsifikationskriterium ist für wissenschaftliche Grosstheorien seit Kuhn falsifiziert. Für erfahrungswissenschaftliche Detailuntersuchungen ist und bleibt es ein unverzichtbares Qualitätskriterium.</p><p>Wie Tucholsky schon wusste: So verschieden ist es im menschlichen Leben.</p><p>Nur so als Anmerkung.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Der Schachspieler</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen#comment-40730</link> <dc:creator>Der Schachspieler</dc:creator> <pubDate>Sun, 03 May 2009 02:29:33 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=522#comment-40730</guid> <description>Naja, von Gesundheit scheint ihr ja alle nicht viel zu verstehen...........</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Naja, von Gesundheit scheint ihr ja alle nicht viel zu verstehen&#8230;&#8230;&#8230;..</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sushirolle</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/522/asklepios-ein-heiler-auf-abwegen#comment-40601</link> <dc:creator>Sushirolle</dc:creator> <pubDate>Thu, 30 Apr 2009 06:05:26 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=522#comment-40601</guid> <description>Moin,
die Sache mit dem Lob für den Artikel spare ich mir mal. Du weißt, dass du gut bist.
Ich lese deinen Blog sehr gerne. Auch wegen den vielen Kommentaren. Hier mal ein Lob an deine regelmäßigen Leser und Kommentatoren: die Diskussionen hier sind auf einem angenehmen hohen und noch (für mich) verständlichen Niveau. Das findet man nicht oft.
Die ganze Diskussion zu diesem Artikel hier ist aber ganz schön abgedriftet...
In einer gerechten Welt wären die Betreiber wie Asklepios enteignet und wegen Körpervereltzung, unterlassener Hilfeleistung u.ä. in x-tausend Fällen angeklagt.
Momentan krankt unsere Gesellschaft einfach an einer überbwlisierung und alles muss nach diesem Schema erfasst und bewertet werden. Und Shareholder-Value geht über alles! Einfach zum kotzen!
Gerade in Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge und vor allem im Gesundheitswesen ist dies jedoch ein grober Verstoß gegen die Würde des Menschen. Ob wir wohl jemals erleben werden, dass die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden? ;-)
In einigen Beiträgen wurde mal wieder das zu teure Gesundheitssystem als großes Übel hervorgeholt. Ein Poster hat es aber erfasst: es ist genug Geld da, nur die Verteilung ist falsch. Dabei ist eine anständige Reform des Gesundheitswesens keine komplexe Sache. Man müsse dazu lediglich die unsolidarischen Auswüchse - gemeint sind hier die Privaten KV und die BMG - abtrennen der Patient würde wieder genesen.
Ideen für eine sinnvolle Gesundheitsreform gibt es jede Menge, nur scheitert deren Umsetzung an den finanzstarken Profiteuren dieses Systems. Hier wäre einfach mehr direkte Demokratie gefragt. Nur so kann der Filz überwunden werden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p><p>die Sache mit dem Lob für den Artikel spare ich mir mal. Du weißt, dass du gut bist.<br
/> Ich lese deinen Blog sehr gerne. Auch wegen den vielen Kommentaren. Hier mal ein Lob an deine regelmäßigen Leser und Kommentatoren: die Diskussionen hier sind auf einem angenehmen hohen und noch (für mich) verständlichen Niveau. Das findet man nicht oft.<br
/> Die ganze Diskussion zu diesem Artikel hier ist aber ganz schön abgedriftet&#8230;</p><p>In einer gerechten Welt wären die Betreiber wie Asklepios enteignet und wegen Körpervereltzung, unterlassener Hilfeleistung u.ä. in x-tausend Fällen angeklagt.</p><p>Momentan krankt unsere Gesellschaft einfach an einer überbwlisierung und alles muss nach diesem Schema erfasst und bewertet werden. Und Shareholder-Value geht über alles! Einfach zum kotzen!</p><p>Gerade in Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge und vor allem im Gesundheitswesen ist dies jedoch ein grober Verstoß gegen die Würde des Menschen. Ob wir wohl jemals erleben werden, dass die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden? ;-)</p><p>In einigen Beiträgen wurde mal wieder das zu teure Gesundheitssystem als großes Übel hervorgeholt. Ein Poster hat es aber erfasst: es ist genug Geld da, nur die Verteilung ist falsch. Dabei ist eine anständige Reform des Gesundheitswesens keine komplexe Sache. Man müsse dazu lediglich die unsolidarischen Auswüchse &#8211; gemeint sind hier die Privaten KV und die BMG &#8211; abtrennen der Patient würde wieder genesen.</p><p>Ideen für eine sinnvolle Gesundheitsreform gibt es jede Menge, nur scheitert deren Umsetzung an den finanzstarken Profiteuren dieses Systems. Hier wäre einfach mehr direkte Demokratie gefragt. Nur so kann der Filz überwunden werden.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
