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  • Die Karstadtretter

    geschrieben am 30. Mai 2009 von Spiegelfechter

    Die Diskussion um Staatshilfen für den Arcandor-Konzern wird auf Karstadt reduziert. Doch zu ihm gehören auch das Versandhaus Quelle und der Reiseanbieter Thomas Cook

    ?Helfen Sie uns doch bitte, Karstadt zu retten? ? für den 72-jährigen Wilhelm, der heute mit einer Unterschriftenliste bewaffnet durch die Goslarer Altstadt läuft, ist das Warenhaus, dessen Mutterkonzern Arcandor sich in akuter Schieflage befindet, ein Stück seines Lebens. ?Ohne Karstadt wäre doch die gesamte Innenstadt tot ? und wo sollen wir älteren Leute denn sonst einkaufen? Ein Auto haben doch die wenigsten von uns?. Wilhelm ist Mitglied der örtlichen Seniorenvertretung. Zusammen mit den Ortsverbänden der Parteien und lokalen Unternehmen wollen die Freiwilligen der Goslarer Karstadt-Filiale helfen, 10.000 Unterschriften für Staatshilfen zu sammeln ? bundesweit sollen es eine Million werden.

    Weiter auf freitag.de

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    Die Diskussion um Staatshilfen für den Arcandor-Konzern wird auf Karstadt reduziert. Doch zu ihm gehören auch das Versandhaus Quelle und der Reiseanbieter Thomas Cook ?Helfen Sie uns doch bitte, Karstadt zu retten? ? für den 72-jährigen Wilhelm, der heute mit einer Unterschriftenliste bewaffnet durch die Goslarer Altstadt läuft, ist das Warenhaus, dessen Mutterkonzern Arcandor sich ...
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    1. Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten « Das Weltgeschehen aus Sicht von Nomadenseele

    17 Kommentare:

    1. misterL schrieb am 31. Mai 2009 at 00:53 - Permalink

      @Jens

      Feiner Artikel. Ich frage mich und hoffentlich ein paar mehr, warum in dem Rest der Medienwelt so wenig von den

      Mit jeweils fast 30 Prozent sind Madeleine Schickedanz und die Privatbank Sal. Oppenheim, hinter der 40 Familienaktionäre stehen, die tonangebenden Eigentümer des Arcandor-Imperiums.

      liest? In den Privatschaluellen dürfte hinreichend Vermögen stecken, um sich selber die Kreditlinie zu verbessern. Dort tritt immer nur der Chef in Erscheinung, als sei er der Einzelkämpfer auf der Kapitänsbrücke mit leeren Taschen.

      Allerdins, ob der Einstieg der Metrogruppe die Arbeitsplätze rettet oder nicht oder vielleicht die Bedingungen verschlechtert sein dahin gestellt.

    2. Sebastian schrieb am 31. Mai 2009 at 05:37 - Permalink

      Anscheinend fehlt mir das betriebswirtschaftliche Know-How, denn ich frage mich wie so eine Rechnung aussehen soll, die die Manager davon überzeugt ihre Filialen, die meisten in absoluter Toplage, zu verkaufen und anschließend hohe Mieten dafür zu zahlen.

      Es muss doch zumindest auf dem Papier gut aussehen?!

      Btw wieder mal ein gelunger Artikel

    3. Thomas schrieb am 31. Mai 2009 at 10:29 - Permalink

      Der Spiegel schrieb gestern, daß Middelhoff und seine Frau viele Millionen Euro eigenes Geld in Karstadt-Warenhäuser investiert haben. Soll heissen: Middelhoff als Chef von Arcandor verkauft Warenhäuser an Fonds, in die er gleichzeitig selbst in erheblichem Maße Geld einzahlt, und bekommt dann Mietzahlungen von seinem Arbeitgeber.

      Ein Schelm wer da an Interessenskonflikte denkt…

      Und wenn der Staat jetzt tatsächlich Arcandor retten sollte, dann stützt er damit nicht zuletzt die Mietzahlungen an den Manager, der den Niedergang von Arcandor mitverantwortet hat (und dafür im letzten Geschäftsjahr über 4 Mio. Euro Gehalt inkl. Bonus bekommen hat, obwohl Arcandor gleichzeitig erheblich Geld verbrannt hat, und wenige Monate nach Geschäftsjahresende vor der Insolvenz steht).

    4. Spiegelfechter schrieb am 31. Mai 2009 at 11:08 - Permalink

      @Sebastian

      Auf dem Papier sieht das folgendermaßen aus: Karstadt zahlt eine Miete, die über den Daumen gepeilt rund 7,5% p.a. der Verkaufssumme beträgt. Wenn Karstadt nun mit diessem Geld in sein Geschäft investiert und höhere Renditen als 7,5% p.a. dabei erzielt, rechnet sich das. So sieht das auf dem Papier aus. Der “ordentliche Kaufmann” würde in einem solchen Falle natürlich einen Kredite aufnehmen und die Immobilien als Sicherheit hinterlegen – der moderne CEO hält davon aber nicht so viel.

    5. Spiegelfechter schrieb am 31. Mai 2009 at 11:09 - Permalink

      @Thomas

      Wofür Middelhoff überhaupt eine Prämie bekommen hat, ist mir auch zweifelhaft.

    6. Horscht schrieb am 31. Mai 2009 at 12:12 - Permalink

      Münte hat Recht, das systemrelevante Karstadt-Unternehmen bzw. Arcandor muss gerettet werden!
      Wie würden wir bspw. ohne dem Kaufhaus des Westens dastehen?
      “Millionen für Milliardäre” muss hier konzeptionell möglich sein in unserer sozialen Marktwirtschaft!

    7. Thomas schrieb am 31. Mai 2009 at 12:31 - Permalink

      @Spiegelfechter

      na dafür, daß sich der “Adjusted EBITDA” verbessert hat (sagt der Geschäftsbericht).

      Wieviel man wirklich Geld verbrennt ist bei solchen Bonussystemen ja egal, solange man alle negativen Einflussfaktoren als “außerordentlich” oder “irrelevant” oder was auch immer adjustieren und herausrechnen kann, und dann auf rein hypothetischer Basis zu einem positiven Ergebnis kommt…

    8. Momo schrieb am 31. Mai 2009 at 14:33 - Permalink

      Ich hege erhebliche Zweifel daran, daß die Kerngeschäftsfelder

      - Karstadt Warenhaus sowie
      - Quelle Versand

      operativ gesund sind. Die Bilanzpolitik gibt selbst seit langen Jahren auf dem Zahnfleisch wandernden Unternehmen viele Möglichkeiten des “Window-Dressing” an die Hand, um die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens nach außen hin aufzuhübchen. Das gilt auch und gerade für das “bereinigte EBITDA”. Die “Bereinigungen” bieten einen sehr großen Gestaltungsspielraum.

      Wirtschaftlich gesund dürften bei Arcandor Thomas Cook und diverse Spezialversender sein.

      Ein Aspekt wird m.E. im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Arcandor und einer ganzen Reihe weiterer Handelsunternehmen so gut wie vollständig ausgeblendet: Die auch im europäischen Vergleich miese Entwicklung der deutschen Einzelhandelsumsätze sowie des deutschen Privaten Verbrauchs.

      Das Informationsportal Gloabalisierung zeigt diese in einem europäischen Vergleich (jeweils in realen, d.h. inflationsbereinigten Werten). Titel: “Armes Deutschland: Das haben wir nicht verdient!”:
      http://womblog.de/wp-content/2008/europatest.pdf

      - Entwicklung Einzelhandelsumsätze (bis 1. Quartal 2008): Abbildung 12922 (Seite 10)
      - Entwicklung Private Nachfrage (bis 4. Quartal 2007): Abbildung 12998 (Seite 9).

      Die schlechte Entwicklung der deutschen Daten hat sich auch im Jahre 2008 fortgesetzt und wird wohl auch im Jahre 2009 anhalten.

      Die maßgebliche Ursache für diese Entwicklung: Das hiesige Lohndumping der vergangenen Jahre sowie die immer ungleicher sich entwickeltnden Einkommen:

      - Entwicklung der Arbeitskosten (Löhne und Gehälter (bis 4. Quartal 2007): Abbild. 12990 (Seite 6)
      - Entwicklung Lohn- u. Gehaltssumme (netto) sowie Unternehmens- u. Vermögenseinkommen (bis 1. Quartal 2008): Abbildung 04054 (Seite 12).

      Die Arbeitnehmereinkommen verzeichneten auch im Jahre 2008 keine Verbesserung. Die Gewinn- und Vermögenseinkommen sind zwar im 1. Quartal 2009 als Folge der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise eingebrochen, dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich jedoch lediglich um eine Episode: Sobald die wirtschaftliche Situation sich wieder aufhellt, werden die Gewinn- und Vermögenseinkommen höchstwahrscheinlich wieder auf den alten “Expansionspfad” zurückkehren.

      Fazit:
      Die zahlreichen Unternehmens-Problemfälle auch und gerade im Handel sind ganz wesentlich auf die aus dem hiesigen Lohndumping resultierende einseitige Exportfixierung der vergangenen Jahre zurückzuführen. Zahlreiche deutsche Einzelhandelsunternehmen waren auf Grund dessen schon in den vergangenen Jahren nicht gerade auf Rosen gebettet. In einem nun zusätzlich durch die schwere Finanz- und Wirtschaftskrise verschärften Umfeld wirken sich Managementfehler umso gravierender aus.

    9. Horscht schrieb am 31. Mai 2009 at 14:49 - Permalink

      @momo:
      Wobei “Lohndumping” den Marktgegebenheiten geschuldet ist; gerne darf aber festgestellt werden, dass sich die Schere zwischen ALG2 und dem in niedrigen Lohngruppen üblichen Verdienst schliesst.
      Geschuldet ist das u.a. der Tatsache, dass bereits in ein paar hundert Kilometern entfernten Ländern genauso effizient produziert und gedienstleistet werden kann wie in Old Germany.
      Wie Du schreibst, wirken sich Managementfehler heutzutage hebelmässig aus, das ist richtig, das war früher nicht so, und hieraus gilt es zu folgern.
      Nur was genau? – Ein Zurück gibt es nicht mehr.
      “Gesoze” oder Subventionen werden das Probem nur verschärfen, wenig geneigt bin ich allerdings – wie der geschätzte SPIEGELFECHTER beizeiten nahelegt – Debattenstände der Nachkriegszeit wieder auf zu nehmen oder “neue “Wege” zu beschreiten.
      Oder geht da was?

    10. Quotex schrieb am 31. Mai 2009 at 15:43 - Permalink

      Erinnert mich irgendwie an den BVB als das Management das Stadion verkauft hat um es anschließend mieten zu können,kurz danach tönte Manager Meier noch “Wir sind der liquideste Verein Deutschlands”.
      Man hatte also eine einmalige Einnahme gegen eine langfristige Last getauscht.Der Rest der Geschichte dürfte bekannt sein,der Erfolg blieb aus und durch gewisse Spielertransfers wurde viel Geld verloren so das der BVB am Ende ein Sanierungsfall wurde.
      Da stellt sich jeder Fan natürlich Fragen wie “Wie kann man das Herzstück seines Vereins verkaufen?” oder “Wie kann man nur so kurzfristig denken?”
      Das ist denke ich das eigentlich Problem das wir haben,heutige Manager brauche den kurzfristigen Erfolg,wenn sie es anders machen dann kommt eben ein anderer der den schnellen Erfolg bringt,dafür sorgen die Eigentümer oder Aktionäre schon.Es ist ja schon lange nicht mehr so das die Eigentümer und Aktionäre sich mit einem Unternehmen identifizieren,wenn das Pferd nicht mehr zieht dann sattelt man eben um.

    11. Alice schrieb am 31. Mai 2009 at 17:12 - Permalink

      Statt über Gelder und Sanierungshilfen nachzudenken, sollte man mal den Anfang betrachten:

      Irgendwann kam Herr Middelhoff (Bertelsmann, Senator Film etc.) zu diesem Unternehmen. Wie kam es dann dazu?
      Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat u.a. einen wichtigen Kunden, die Familie XXX, der Immobilien von KarstadtQuelle gehörten. Herr Middelhoff selber hat seine Gelder (Abfindungen etc.) auch bei diesem serösen Bankhaus.
      Der Rest der Geschichte ist zu lesen unter:
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608807,00.html

      Ich finde, diese handelnden Personen sollten einmal zur Kasse gebeten werden – anstatt der Staat.

    12. Momo schrieb am 1. Juni 2009 at 01:32 - Permalink

      @9 – Horscht

      Du schreibst:

      “Wobei ?Lohndumping? den Marktgegebenheiten geschuldet ist; gerne darf aber festgestellt werden, dass sich die Schere zwischen ALG2 und dem in niedrigen Lohngruppen üblichen Verdienst schliesst.”

      Das ist die übliche neoliberale Propaganda, die den deutschen Arbeitnehmern polnische Löhne zumuten möchte, während die “Manager” US-amerikanische Gehälter einsteichen dürfen. Das Ganze wird uns als angeblich unausweichliche Folge “der Globalisierung” verkauft.

      Die Behauptung, die deutsche Wirtschaft sei wegen zu hoher Löhne nicht wettbewerbsfähig, hat in der Vergangenheit nicht gestimmt und stimmt heute erst recht nicht. Der hierzulande häufig bejubelte Titel des “Exportweltmeisters” hat seinen Ursprung jedenfalls nicht in einer nicht wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft!

      Schau Dir bitte die zeitliche Entwicklung des deutschen Außenhandelsüberschusses an:
      http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Aussenhandel/Gesamtentwicklung/Tabellen/Content100/GesamtentwicklungAussenhandel,property=file.pdf

      - Dieser erreichte im Jahre 1989 mit 68,8 Mrd. ? einen vorläufigen Höhepunkt. Der Fall der Mauer und der auch aus der Währungsunion (Stichtwort: Umtauschkurs) resultierende weitgehende Zusammenbruch der ostdeutschen Wirtschaft führte zu einer Konzentration der westdeutschen Wirtschaft auf die Belieferung der Neuen Bundesländer. Bis zum Jahre 1991 reduzierte sich der Außenhandelsüberschuß hierdurch auf “nur” noch 11,2 Mrd. ?.

      - Bis zum Jahre 1995 war der Außenhandelsüberschuß bereits wieder auf 43,6 Mrd. ? angestiegen.

      - Bis zum Jahre 2007 kletterte der deutsche Außenhandelsüberschuss auf gigantische 195,3 Mrd. ?.

      - Der Rückgang auf 176,2 Mrd. ? im Jahre 2008 resultierte einerseits aus den stark gestiegenen Rohstoffpreisen (insbesondere Erdöl), andererseits aus der insbesondere im 2. Halbjahr 2008 als Folge der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise einbrechenden Weltkonjunktur.

      Thomas Fricke, Chefökonom der Finacial Times Deutschland, schreibt zu den negativen Folgen der deutschen Exportmanie:
      http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Thomas-Fricke-Wir-sind-gerettet-die-anderen-liegen-im-Koma/480006.html?mode=print

      “Hinter all den Überschüssen steckte ein einmaliger Mix aus gründlicher Kostensenkung und entsprechend depressiver Inlandsnachfrage, was wahrscheinlich nur die Deutschen durchzuleiden bereit sind – mit pathologischen Zügen, wie sich jetzt zeigt. Es gibt kein vergleichbares Land, das sein Wachstum so einseitig vom Export abhängig gemacht hat. Wenn die Wirtschaft seit 2000 überhaupt expandierte, dann rechnerisch zu fast 100 Prozent wegen des jährlich gestiegenen Exportüberschusses. Jetzt wächst die Welt nicht mehr – ein Desaster.
      Die Exportmanie führt sich teils selbst ad absurdum. Wenn die Südeuropäer derzeit an den Finanzmärkten unter Beschuss sind, liegt das stark daran, dass Spanier, Portugiesen und Griechen Außendefizite zwischen 10 und 14 Prozent des BIP haben, die zum Gutteil das Gegenstück zweifelhaft toller deutscher Überschüsse sind.
      Wären Amerikaner und andere so konsumdepressiv und kostensparend gewesen wie wir, hätten die Deutschen wahrscheinlich keine Überschüsse und im Zweifel auch kein Wachstum gehabt. Da wären fünf Millionen Arbeitslose erst der Anfang gewesen. Und: Wenn nichts passiert, gibt es bald noch eine Menge mehr kriselnde Handelspartner – auch das ist nicht gut für ein Land, das alles auf den Export gesetzt hat.
      Die Deutschen sind Opfer jener Fehldiagnose, wonach die Krise nach 2000 vor allem mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit zu tun hatte. Jetzt sind Jahre damit verbracht worden, diese Wettbewerbsfähigkeit durch Kostentrimmen und Billigmachen immer noch mal zu verbessern. Ergebnis: Der Rest der Welt liegt (nicht nur deshalb natürlich) mittlerweile im Koma – und Deutschland schrumpft plötzlich stärker als die, die von der Kanzlerin geschimpft werden. Nicht nur Amerika, auch Deutschland braucht dringend ein neues Wachstumsrezept.”

      Heiner Flassbeck hatte bereits im Jahre 2005 unter der Überschrift “Die deutsche Lohnpolitik sprengt die Europäische Währungsunion”
      http://www.flassbeck.de/pdf/2005/8.11.2005/Die%20deutschen%20Lohnst%FCckkosten.pdf
      auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die aus dem deutschen Lohndumping vor allem für die Staaten der Euro-Zone drohen. Es steht zu befürchten, daß sich eine Fortsetzung des hiesigen Lohndumping zum Schaden der Arbeitnehmer innerhalb der Euro-Zone (sowohl der deutschen Arbeitnehmer als auch der Arbeitnehmer der übrigen Staaten der Euro-Zone) auswachsen wird.

      -

    13. 1000Sunny schrieb am 1. Juni 2009 at 12:14 - Permalink

      @Spiegelfechter 4
      So einfach ist das aber seit Basel II reloaded auch nicht mehr. Eine Bonitätsregel, die für die USA konzipiert worden war aber dort nicht umgesetzt wurde.

    14. Tim schrieb am 2. Juni 2009 at 11:15 - Permalink

      ist es nicht vereinfacht gesagt (auch) so, dass man, um Karstadt zu retten, das Lohndumping der Wettbewerber unterbinden muss? Und macht man das nicht am Besten mit einem gesetzlichen Mindestlohn (für Alle)?

    15. Andre schrieb am 2. Juni 2009 at 12:34 - Permalink

      Ich denke das die Eigentümer gefragt sind Ihr Geschäft zu retten und nicht der Staat. Denn wer ist denn für Misswirtschaft verantwortlich?

    16. misterL schrieb am 9. Juni 2009 at 13:21 - Permalink

      Aus die Maus (nach aktuellem Stand). Danach geht Karstadt in die Insolvenz und mit Ihr ein paar tausend Arbeitsplätze, die Innenstädte von ein paar Regionalstädten werden nun noch leerer und um 18.00 ist dort nun komplett dunkel.

      Zeit, dass die Kommunalpolitiker endlich aufwachen.


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