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  • Das hilft bei Strahlung

    geschrieben am 31. März 2011 von Spiegelfechter

    ein Gastartikel von Jürgen Apitzsch

    Zunächst einmal: Keine Panik. Es macht keinen Sinn, sich ängstlich vor radioaktiver Belastung verstecken zu wollen. Wie die Erfahrungen aus Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl deutlich zeigen, kann niemand der Strahlung entgehen, wenn erst einmal eine großflächige Kontamination vorliegt. Egal ob wir uns davor ängstigen oder nicht. Allenfalls kann man versuchen, möglichst wenig strahlende Spaltprodukte aufzunehmen und möglichst viele der bereits aufgenommenen radioaktiven Schadstoffe auszuleiten. Hierzu bieten sich glücklicherweise eine ganze Reihe interessanter Möglichkeiten an. Auch gilt es das Immunsystem zu unterstützen, dass, wie alle Systeme mit hoher Zellteilungsrate, besonders unter der Strahlung leidet.

    Die Gefahr rechtzeitig erkennen

    Nur dann können wir uns gegen einen Anstieg radioaktiver Strahlung schützen, wenn wir rechtzeitig davon erfahren. Staatliche Stellen wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) sind eine Möglichkeit. Unter odl.de finden sich im Internet die Ergebnisse eines bundesweiten Messnetzes, das die Gamma- Ortsdosisleistung anzeigt. Wer offiziellen Stellen nicht blind vertrauen möchte, kann sich auch eines privaten Messnetzes bedienen. Unter you-measure.com können bundesweit privat erstellte Messergebnisse eingepflegt als auch eingesehen werden. Falls das nicht genügen sollte, so besteht immer noch die Möglichkeit, sich selbst einen Geigerzähler zuzulegen, der Preis für ein solches Gerät variiert zwischen 300 und 400 Euro. Ein interessantes Gadget ist in diesem Zusammenhang der PM1208 Wrist Gamma Indicator. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine Armbanduhr mit eingebautem Geigerzähler, der die Umgebungsstrahlung in Mikrosievert pro Stunde (μSv/h) misst und ab einem verdächtigen Grenzwert ein akkustisches Warnsignal ertönen lässt. Die Uhr, die zudem auch bis 100 m Tiefe wasserdicht ist, kostet rund 320 Euro und ist erhältlich bei Polimaster Inc. Virginia. Eine sehr viel kostengünstigere Alternative, die ohne jede Technik auskommt, bietet eine Zimmerpflanze. Die blaue Dreimasterblume (Tradescantia Virginiana) sieht nicht nur hübsch aus.

    Der Bremer Physiker Arthur Maier sowie der, ebenfalls aus Bremen stammende Biologe Manfred Wallenschuß hatten im Jahre 1981 bei einem großangelegten Versuch nachgewiesen, dass die Blüten der Tradescantia ihre Farbe von blau zu rosarot verändern, sobald die Pflanze ionisierender Strahlung ausgesetzt ist. Dies ist das Ergebnis einer Mutation, die durch die Strahlung verursacht wird. Neben ihrem direkten Einfluss auf die DNA begünstigt die radioaktive Strahlung über ihre ionisierende Wirkung auf Moleküle zudem die Entstehung von Radikalen, die Einzel- wie auch Doppelstrangbrüche bewirken und auch bei einzelnen Basen Veränderungen hervorrufen. Das Ergebnis, eine Mutation der Pigmentzellen, ist bei der Tradescantia bereits nach einem Tag zu sehen, da die Pflanze täglich neue Blüten treibt. Auch in Japan ist diese Pflanze daher unter dem erwähnten Effekt bekannt. Bisher ist nur wenig über diesen Effekt bekannt. Bestätigen kann diese Wirkung auch Prof. Wolfgang Waschkowski, der viele Jahre die Leitung des Forschungsreaktors München II inne hatte.

    Radioaktive Belastung vermeiden

    Ist ein Anstieg der Umgebungsstrahlung nachweisbar, gilt es, dieser Belastung soweit wie nur irgend möglich aus dem Weg zu gehen. Dabei ist es wichtig, zwischen Bestrahlung und Kontamination zu unterscheiden. Eine Bestrahlung ist vorübergehender Natur, beispielsweise die Röntgenaufnahme beim Zahnarzt oder eine Mammographie. Obwohl nachgewiesen ist, dass auch solche Kurzzeitbelastungen das Krebsrisiko erhöhen, ist der eigentliche Feind des Lebens die Kontamination mit radioaktiv strahlenden Partikeln. Erfolgt die Kontamination äußerlich, so kann ich sie abwaschen und verseuchte Kleidung entsorgen. Das eigentliche Problem stellt die innere Kontamination dar. Durch Einatmen, die Augenschleimhäute oder die Nahrung, aber auch über Verletzungen können die gefährlichen Teilchen in unseren Körper gelangen und sie dort wieder heraus zu bekommen ist äußerst schwer und zudem nur eingeschränkt möglich. Um einer späteren Erkrankung zu entgehen ist es daher wichtig, Niederschlägen jeder Art aus dem Weg zu gehen, da diese die radioaktiven Partikel aus der Luft in den Boden waschen. Straßenschuhe dürfen nicht in den Wohnraum gelangen. Auch gilt es, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, die leicht Radioaktivität aufnehmen, andere hingegen zu bevorzugen.

    Das können Sie essen

    Dr. med. Dr. med. habil. Max Daunderer vom Toxcenter München empfiehlt vor allem Getreide, Früchte und Gemüse mit einem möglichst niedrigen Gehalt an Schwermetallen wie Buchweizen, Buschbohnen, Erbsen, Erdbeeren, Getreide, Gurken, sämtliche Obstsorten, Paprika, Ackerbohnen (auch als Saubohnen bezeichnet), Stangenbohnen, Tomaten und Zucchini. Insgesamt können alle Obstsorten und Samengemüse wie Gurken, Tomaten angebaut und verzehrt werden, weil all diese Pflanzen ihre generativen Teile vor Schadstoffen schützen. Allerdings gilt es sämtlich Erzeugnisse vor dem Kochen gründlich unter fließendem Wasser zu reinigen. Gut sind Äpfel, da deren Pektine Schwermetalle wie Strontium und andere binden und über den Darm ausleiten. Gerade schälbare Sorten wie Bananen und Orangen sind sicher, da die Schale Schadstoffe abhält.

    Das sollten Sie meiden

    Bei radioaktiv belasteten Böden empfiehlt Daunderer, möglichst auf Wurzel- und Blattgemüse zu verzichten, beispielsweise auf Spinat und Salat. Verzichtet werden sollte auch auf Rüben, die einen sehr hohen Schwermetallgehalt aufweisen. Ebenfalls zu meiden sind Blatt- und Stengelgemüse wie Mangold, Blattsalat, Steckrüben, Kresse und Küchenkräuter. Auch Wurzelgemüse wie Chicoree, Kartoffeln, Knoblauch, Lauch, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Schwarzwurzel, Sellerie, Spargel und Zwiebeln gehören in solchen Zeiten nicht auf den Speiseplan. Vorsicht zudem bei Fleisch, bei Milch, Milchprodukten und Eiern. Ebenso bei Waldpilzen, Wild und Süßwasserfischen. Als bedingt geeignet gelten Blatt- und Stengelgemüse wie Blumenkohl, Fenchel, Grünkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Spitzkohl, Broccoli und Rhabarber.

    Keinesfalls sollten Sie jetzt Jodtabletten kaufen und vorbeugend einnehmen. Das Jod bringt Ihre Schilddrüse derart auf Trab, dass Sie eine thyreotoxische Krise riskieren. Zudem schützt es Ihre Schilddrüse nur begrenzt vor der Aufnahme von radioaktivem Jod 131, das mit einer Halbwertszeit von 9 Tagen ohnehin schnell zerfällt, während der Rest des Körpers ungeschützt bleibt. Jodtabletten sollten daher nur in Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin, eingesetzt werden.

    Radioaktive Belastungen ausleiten

    Selbst bei größter Sorgfalt wird es kaum vermeidbar sein, dass im Falle einer stärkeren radioaktiven Belastung strahlende Substanzen in den Körper gelangen. Diese gilt es so schnell als möglich auszuleiten. Im Zuge der Reaktorhavarie in Fukushima hatte die Japanische Regierung gleich zu Beginn des Unglücks 2000 Packungen Berliner Blau (BB), auch Radiogardase genannt, bei der Berliner Firma Heyl geordert. Weitere sollen folgen. BB wird von der Schulmedizin eingesetzt, um aufgenommenes radioaktives Cäsium zu 70 bis 90 Prozent auszuleiten, bevor es sich im Körpergewebe einlagert. Bei dem Präparat handelt es sich um eisenhaltiges Ammonium Eisenhexacyanoferrat, einen unlöslichen Komplex, der im Magen- Darm- Trakt weder resorbiert noch aufgeschlüsselt werden kann. Daher wird BB mit dem Stuhl vollständig wieder ausgeschieden, wenn es im Körper weder auf Cäsium, noch auf Thallium trifft. Wird jedoch mit Cäsium belastetes Blut aus der Muskulatur und anderen Geweben in der Leber umgebaut und gelangt es über den enterohepatischen Kreislauf mit der Galle in den Darm, so wird das Kalium wie auch das Eisen im BB gegen das Cäsium ausgetauscht und dieses verläßt, an den Zyankomplex gebunden, über der Darm den Körper. BB wurde bereits während der Tschernobylkatastrophe mit großem Erfolg eingesetzt.

    Ebenfalls wirksam und zudem rezeptfrei sind Selen- Spirulina. Die Algen weisen einen deutlichen Schutzeffekt gegen Gammastrahlung auf (Qishen et al. 1989 ). Auch in russischen Studien mit Kindern aus der Umgebung von Tschernobyl war dieser Effekt nachweisbar. Bei einer Versuchsgruppe von 100 Kindern aus Loseva und Dardynskaya wurde eine tägliche Gabe von 5 g der Algen verabreicht. Nach drei Wochen, so die Forscher, habe sich die Radioaktivität des Harns um die Hälfte verringert.

    Klinoptilolith- Zeolith

    Hierbei handelt es sich um ein vulkanisches Gestein, dessen Kristallgitterstruktur mit Elementen des Periodensystem als auch mit Kristallwasser und Silizium besetzt ist. Bei oraler Aufnahme wird das Silizium im Darm resorbiert und in kolloidaler Form auf dem Blutweg in die Zellzwischenräume eingebracht, von wo aus es in die Zellen wandert. Jemand, der sich wie kaum ein anderer mit der Wirkung des Minerals befasst hat, ist Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht, ein Neurophysiologe aus Berlin. Er hat herausgefunden, weshalb Zeolith in der Lage ist, Toxine und Radioaktivität aus dem Körper auszuleiten. Das Kristallgitter des Gesteins besitzt die Eigenschaft, Ionen auszutauschen. Da es eine hohe Affinität zu Schwermetallen wie Blei und Quecksilber aufweist, bindet es diese und weitere Schwermetalle, darunter auch radioaktive Isotope, an sich und verlässt mit diesen den Körper, indem es via Interzellularraum und Blutweg zurück in den Darm wandert, wo es mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Guter Klinoptilolith- Zeolith stammt beispielsweise aus dem sibirischen Cholinsk und dem slowakischen Kosicé, besser jedoch sind fertige Präparatkapseln aus seriöser Quelle. Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl konnten Menschen, Vieh und sogar das Viehfutter mit diesem Mineral befriedigend entstrahlt werden. Die Wirkung wurde jedoch schon nach den Bombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki eingesetzt, um Menschen und Tiere zu retten.

    Sollten strahlungsverdächtige Lebensmittel bereits verzehrt worden sein, so lässt sich unmittelbar danach zudem noch einiges mit Aktivkohle retten, die ebenfalls Schadstoffe an sich bindet und über den Darm vollständig ausgeschieden wird.

    Ausleitung durch Nahrungsmittel

    Nahrungsmittel, die Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Körper ausleiten oder neutralisieren, sollten bevorzugt gegessen werden. Allen voran kalt gepresste Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Aber auch Dinkel, Buchweizen, Gersten- und Weizengraspulver, Algenprodukte wie Chlorella, Spirulina, Blue Green oder Kombu Algen, Dinkelgries und Dinkelkleie, Sauerkraut, Ziegenmolke und Knoblauch eignen sich, um Schwermetalle, darunter auch radioaktive Zerfallsprodukte, auszuleiten.

    Chlorella, Koriander und Bärlauch

    Eine sehr effektive Methode besteht darin, so viele Gifte wie möglich auf einmal im Körper freizusetzen und dann in einem Rutsch auszuschwemmen. Dazu benötigt man jedoch Transportbehälter, denn es gilt unter allen Umständen zu vermeiden, dass die Giftstoffe frei im Körper zirkulieren. Also stellt man kleine Mülleimer bereit, in welchen die Gifte verschwinden, kaum dass sie aus den Zellen heraus sind. Hierzu bieten sich bestimmte Algen an, die eben diesen Zweck erfüllen. Zu nennen wären als die bekannstesten unter ihnen Chlorella, Spirulina und Bluegreen. Über den Verlauf von etwa zwei Wochen nimmt man sie täglich mit der Nahrung zu sich und garantiert so, dass sie sie weiträumig im gesamten Körper verteilen. Dann erst geht es an die Freisetzung der Gifte. Dies geschieht mittels einer speziellen Kräutermischung, bestehend aus frischem Koriander und frischem Bärlauch, die zu gleichen Teilen zerkleinert, Olivenöl gemischt und eingenommen werden. Anschließend dauert es nicht lange, bis sich Lysosome, Cytosome und was es sonst an Giftspeichern im Körper gibt, sich entleeren und ihren giftigen Inhalt in den Zellzwischenraum abgeben, wo die Algen ihn aufnehmen um sich damit abtransportieren zu lassen.

    Das Immunsystem stärken

    Durch die vorangegangen Ausleitungsverfahren wurde der Weg bereitet für den letzten und wichtigsten Schritt. Besonders unser Immunsystem wird durch Radioaktivität geschwächt. Das Knochenmark, in dem ein großer Teil unserer Abwehrzellen gebildet wird, hat eine hohe Zellteilungsrate und ist daher besonders von der Strahlung betroffen. Auch lymphatisches Gewebe leidet sehr unter den ionisierenden Strahlen. Um unser Immunsystem wieder in Schwung zu bringen, bietet die Naturheilkunde die Symbioselenkung, auch Immunmodulation genannt, an. Diese sollte jedoch von einem Heilpraktiker und nicht von Laien durchgeführt werden, da sonst schlimme Durchfälle drohen. Um das Immunsystem zu stimulieren, gilt es vor allem, die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu werden bewährte Bakterienstämme, die unsere Darmschleimhaut natürlich besiedeln, zumeist in Kapseln eingenommen. Am und im menschlichen Körper befinden sich durchschnittlich etwa drei Kilogramm Bakterien, die wir dringend benötigen, wenn wir gesund bleiben wollen. Die meisten davon leben in unserem Darm und unterstützen dort unsere Verdauung. Während im oberen Dünndarm sauerstoffabhängige (aerobe) Milchsäurebakterien leben, finden sich in den unteren Darmabschnitten sauerstoffunabhängige (anaerobe) Kolibakterien. Nach festgelegten Verabreichungsregeln wird die Darmschleimhaut mit besonders geeigneten dieser nützlichen Darmbewohner versorgt. Dieser Vorgang dauert etwa zwei Wochen und hat ausgesprochen heilende Wirkung auch auf andere Krankheitsbilder wie Maldigestion, Malassimilation, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, nervöser Reizdarm und eine Reihe weiterer. Für unser Immunsystem, das sich zu 70 Prozent in den Peyerschen Plaques, dem lymphatischen Gewebe unserer Darmschleimhaut befindet, ist dies ein Segen.

    Erst danach kann mit einer Eigenbluttherapie begonnen werden. Dazu wird etwa ein Milliliter venösen Blutes entnommen und intramuskulär injeziert, zumeist in den Gesäßmuskel. Die Immunabwehr in unserer Muskulatur kennt kein Blut. Dieses befindet sich in den Gefäßen, nicht im Muskelgewebe. Geraten nun die Proteine unseres Blutes in unser Muskelgewebe, so schlägt unser Immunsystem Alarm, da es zunächst einmal Eindringlinge vermutet. Unser Abwehrsystem wird dadurch in hohem Maße aktiviert, wenngleich unsere eigenen Proteine in unserem Körper keinerlei allergische Reaktion verursachen können.

    Den letzten Schliff erhält das Immunsystem durch die richtige Medikation. Eine der bekanntesten Immunstimulantien ist der rote Sonnenhut (Echinacea purpurea). Zu ihren wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Kaffeesäurederivate, Polysaccharide, Alkamide, ätherische Öle und Polyine. Diese Pflanze bringt zugleich eine Reihe von Kontraindikationen mit sich. So darf sie nicht angewandt werden bei einer Allergie gegen Korbblütler. Auch bei Tuberkulose, Leukämie, entzündlichen Erkrankungen des Bindegewebes, Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen sollte auf Echinaceagaben verzichtet werden, genauso bei Personen, die Immunhemmer einnehmen müssen. Echinacea steigert die Zahl der Leukozyten, der Lymphozyten und der Fresszellen (Makrophagen) im Körper deutlich. Dadurch wird unsere Immunkompetenz nachweisbar verbessert.

    Ebenfalls als Immunstimulanz gilt Umckaloabo. Die afrikanische Pflanze aus der Familie der Pelargonien hemmt die Vermehrung von Bakterien und stimuliert zugleich das Immunsystem. Pharmakologisch wirksam in dieser Pflanze sind vor allem Catechingerbstoffe sowie Cumarine, Flavonoide Polysterole und ätherische Öle. In der Regel wird sie eingesetzt bei Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten. Ebenfalls wichtig für das Immunsystem ist Selen, dass sich vor allem in Kokosmilch findet als auch der Saft der Granatapfelfrucht.

    Es existieren zahlreiche weitere Möglichkeite, um unser Immunsystem zu unterstützen. Die wichtigsten davon sind wohl gesunde Ernährung, ausreichender Schlaf und ein vernünftiger Lebenstil. Mit Sicherheit am wirksamsten gegen ein, durch Radioaktivität geschwächtes Immunsystem, wäre jedoch die weltweite Ächtung von Kernwaffen und das Abschalten all der unzähligen Atomkraftwerke.

    Jürgen Apitzsch

    Jürgen Apitzsch ist Medizin- und Wissenschaftsjournalist und betreibt die Seite Gesundheit im Bild und bloggt auf denkbonus.

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    60 Kommentare:

    1. BornToPwn schrieb am 31. März 2011 um 18:47 - Permalink

      Interessanter Artikel! Werde ich mir für den Fall eines möglichen GAU’s vormerken. Ich hoffe das das I-Net dann noch geht

    2. German Angst schrieb am 31. März 2011 um 18:53 - Permalink

      “Im Zuge der Reaktorhavarie in Fukushima hatte die Japanische Regierung gleich zu Beginn des Unglücks 2000 Packungen Berliner Blau (BB), auch Radiogardase genannt, bei der Berliner Firma Heyl geordert. Weitere sollen folgen.”

      Das ist ja gemein und hinterhaeltig, dass die Japaner den Deutschen das Berliner Blau wegkaufen! Die Japaner haben das doch gar nicht noetig!
      Und wie sollen sich jetzt die armen Deutschen vor der extremen Verstrahlung aus Fukushima schuetzen? Es ist doch bekannt, dass die Strahlung unbeschadet ueber den winzigen Pazifik gleitet, dann die Kurzstrecke ueber den Westen der USA in deren Osten nimmt, schliesslich nochmal ueber die Atlantikpfütze hinueber, um sich dann mit voller Kraft und Intensitaet auf die Bundesrepublik zu setzen – um alle, wirklich alle zu vernichten!

      Bevor hier die ueblichen Apokalyptiker und Verschwoerungsideologen durcheinander schreien, diese unzaehligen anti-aufklaererischen Typen, die einem die Lektuere des eigentlich sehr guten und aufklaererischen Spiegelfechter-Blogs verleiden und seit Laengerem leider verunmoeglichen, ja davor moechte ich mich mit strahlenden Gruessen aus einem relativ angstfreien West-Japan verabschieden!

      Ein Japan, in dem man sich trotz allem vom (Des-)Informationsgau der Erregungs- und Angstindustrie Medien-Deutschlands abschotten kann, abschotten muss (ich bevorzuge stattdessen BBC und NHK).

      Leute, entwickelt mehr Medienkompetenz, sonst zahlt ihr noch einen sehr hohen Preis, z.B. trotz 1 Million Risiken steinalt werden und am Ende auf ein besch… Leben voller Angst, Sorgen, Unzufriedenheit, Weltschmerz usw. zurueckblicken zu muessen!
      Ganbatte ne!

      Ansonsten ein sehr lesenswerter Gastbeitrag.

      P.S.
      Bevor mich die ueblichen Paranoiker in eine AKW-freundliche Schublade stecken oder irgendeine (hidden) agenda suchen – ich bin gegen AKWs (schon immer gewesen) und freue mich ueber die aktuellen Erfolge der Gruenen und hoffe auf einen Energiewandel, natuerlich auch in Japan.

      • Spiegelfechter schrieb am 31. März 2011 um 18:57 - Permalink

        Da interpretierst Du aber etwas in den Artikel hinein, dass da so gar nicht steht. Von einer Gefährung “der Deutschen” durch Fukushima ist im Artikel doch gar nicht die Rede.

        • Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 10:02 - Permalink

          Und warum ist der Artikel dann auf deutsch und nicht auf japanisch … ;-)

      • schwitzig schrieb am 31. März 2011 um 20:07 - Permalink

        Nickname gesehen; “German Angst” -> ab in die Ignore-Idiots-Schublade.

      • Days schrieb am 31. März 2011 um 21:02 - Permalink

        Toll das auch mal ein Betroffener schreibt. Deine Aussagen sind Antwort vieler offenen Fragen seit Beginn der Katastrophe aber leider auch sehr ernüchternd. Diese wären z.b:

        Warum sind die Japaner so gelassen (apathisch)?
        Warum gibt es noch keine Massenflucht?
        Wird ehrlich mit der japanischen Bevölkerung umgegangen?
        (Wird alles unternommen um Menschenleben zu schützen?)

        Ist es die Todesstare der Maus bevor sie von der Schlange vertilgt wird?
        Ist es eben einfach die Mentalität der Japaner?
        Die mentale Stärke und die Loyalität und Aufopferungsbereitschaft zum Kollektiv?

        Anscheinend nicht. Du vermittelt exemplarisch, sofern man hier den Medien glauben schenken darf, die Denkweise der japanischen Bevölkerung, die im Gegensatz zum Rest der Welt sehr besorgt auf die Situation in japanischen Kernkraftwerken schaut.

        So wie man den hierzulande Lebenden evtl. eine „German Angst“ unterstellen darf, fürchte ich hier eine kollektive Kognitive Dissonanz gepaart von Ignoranz und Des-Informiertheit vorzufinden, die aus psychologischer Sicht wahrscheinlich auch ein Überlebensmechanismus darstellt, weshalb man es dir und anderen nicht zum Vorwurf machen kann.

        Ein Griff zur Fernbedienung um das des-informierende Fernsehprogramm auf das objektiv berichtende NHK oder ähnliche Unterhaltungsshows zu schalten ist da nur menschlich.

        Ich denke wir sind uns Einig, um es mit den wording der Regierung auszudrücken, dass hier eine Zäsur stattgefunden hat die allen Vergleichen trotzen. Ich denke wir sind uns auch einig, dass die Lage noch lange nicht ausgestanden ist und es noch schlimmer kommen kann, aber nicht besser.

        Leider werden einige Japaner nun wieder lernen müssen, dass ein herrlicher Frühlingsregen kein Grund mehr zur Freude sein wird und das für einen Zeitraum, der lange über die Lebenszeit für jeden der jetzt lebenden Japanern hinausgeht. Dazu kommen erhöhte Tumorerkrankungen, Kindersterblichkeitsraten, kontaminierte Nahrungsmittel und Trinkwasser, wirtschaftliche Folgen etc. Aber da du ja anscheinend über herausragende Medienkompetenz verfügst, erspare ich dir die Fortführung dieser Punkte.

        Ich frage mich , wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt der „Zorn“? Wo bleiben die Proteste? Wo bleibt die Hilfe? Fehlanzeige – Es fehlt an anständiger Aufklärung.

        Die Weltbevölkerung hat bei Katastrophen globalen Ausmaßes genauso Anrecht auf ehrliche, zeitnahe Beauskunftung, wie die in unmittelbarer Nähe lebende Bevölkerung. Und nein, es ist nicht zu akzeptieren, selbst wenn Tepco laut Handbuch vorbildlich nach Art des Katastrophenmanagements diese nur in homöopathischen Dosen verabreicht und wie eh und je täuscht trickst und tarnt. Anscheinend fühlst du dich wohl dabei.

        Unwissenheit/Informiertheit ist eben ein Segen, um in einer Welt mit 1 mio. Risiken eines Tages nicht mehr aufzuwachen nicht wissend warum. Letztlich bleibt mich nur zu sagen wie leid mir die Menschen vor Ort tun, die mit den Konsequenzen dieses GAUs leben und sterben müssen. Dir noch alles Gute und bleibe dir der Humor erhalten!

        • Days schrieb am 31. März 2011 um 21:23 - Permalink

          Vergessen noch was zu Guttenbergen:
          Ein paar unverschwommene Fotos vom AIR PHOTO SERVICE (nicht NHK), welche z.b Zerstörung der unteren Stockwerke am Reaktor 3 zeigen.

          http://cryptome.org/eyeball/daiichi-npp/daiichi-photos.htm

          • Honk schrieb am 1. April 2011 um 10:30 - Permalink

            Grusellink!
            Wenn man sich diese Bilder anschaut, muss man an allen Bemühungen zur Kühlung der Zerfallsprozesse zweifeln. Die Betonpumpe an Reaktor IV wirkt schon lächerlich, wenn man bedenkt, das der Kühlprozess nur unter Wasser, welches zudem noch zirkulieren muss, erfolgversprechend ist… Noch lächerlicher sind die Verlautbarungen über “eine teilweise stattgefundene Kernschmelze”! So wie das aussieht, kann da gar nicht effizient gekühlt werden. Was sollte also den weiteren Schmelzprozess aufhalten? Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima… -in Bezug auf die Kernenergienutzung wäre “Three Stikes” mal eine Gute Idee!!

            • Doppel-GAU schrieb am 2. April 2011 um 09:42 - Permalink

              Es gibt Zirkulation. Durch einen “Riss” im Betonsockel, ist heute publik geworden (2.4.). Die schütten oben frisch rein, unten läuft’s verstrahlt raus … und blockiert den Betrieb der Anlagen und Aggregate. Aufhören is aber auch nicht – Catch 22.

              Weiss jemand mehr über das Leck im AKW Dukovany in Tschechien? Die fahren einen Block runter. Immerhin sind das in Tschechien keine laufzeitverlängerten Schrottreaktoren, sondern die zweitsichersten der ganzen Welt…

              … müssen das ja wohl sein, die sichersten stehen schliesslich bei uns (u. in Japan)

            • Doppel-GAU schrieb am 2. April 2011 um 10:06 - Permalink

              Äh doch nicht, es ist ein Druckwasserreaktor russischer Bauart (WWER) der Reihe 440, genauer ein WWER-440/213 mit 456 MW Thermischer Leistung. Stand der Technik von Anno 01.03.1979 also wohl 78 konstruiert. Diese Baureihe bekam dann später doch noch ein Containment, beim 440/213 hatte man sich das Containment aber noch gespart.
              Ist die wirtschaftliche richtige Entscheidung gewesen, schliesslich ist bei den Japanern ja offensichtlich das Containment auch nicht wirklich Wasserdicht.

              PS: ach Mist, bei den Exportversionen WWER-440/311 und WWER-440/318 wär’s dabei gewesen. Die haben sich die Billigversion andrehen lassen :-(

        • smukster schrieb am 2. April 2011 um 09:40 - Permalink

          Hallo,
          von einem japanischen Bekannten gehoert:

          - Die JapanerInnen sind keineswegs gelassen, sie lassen sich nur ihre Angst und Sorgen nicht aeusserlich anmerken.
          - Massenflucht – wohin denn? Und dann?
          - Mit der Regierung sind sie sehr unzufrieden wie auch mit den Informationen, die sie bekommen. Sie erwarten mehr Einsatz.

          Ich weiss, “das gilt aber nicht fuer Alle”, sicher richtig. Das war seine Einschaetzung der Lage, ich beanspruche keine Allgemeingueltigkeit und er auch nicht.

          Gruesse
          smukster

    3. Tobias Fuentes schrieb am 31. März 2011 um 19:05 - Permalink

      Der 1. April ist erst morgen!

      • Uli schrieb am 31. März 2011 um 20:01 - Permalink

        Ob das angesichts der aktuellen Situation lustig sein soll? Nunja..

    4. bobele schrieb am 31. März 2011 um 19:13 - Permalink

      “Mit Sicherheit am wirksamsten gegen ein durch Radioaktivität geschwächtes Immunsystem wäre jedoch die weltweite Ächtung von Kernwaffen und das Abschalten all der unzähligen Atomkraftwerke.”
      Ein schöner schlichter wahrer Satz. Danke schön dafür!
      Auf das Argument dagegen bin ich gespannt. 1. April hin oder her.
      Bin immer schon Apokalyptiker gewesen, Verschwörungsideologe und verunmögliche durch meinen Kommentar dieses ansonsten lesenswerte Blog. Sorry.

      • RobotroniX1962 schrieb am 31. März 2011 um 19:22 - Permalink

        Abschalten der AKW reicht nicht.
        Was uns das japanische Problem gezeigt hat, dass aufgrund der Abklingbecken die Gefahr trotz abgeschalteter AKW noch einige Jährchen weiterbesteht.
        Und schon tauchen die unzähligen Tonnen radioaktiven Mülls und die Endlagerfrage auf.

        Was mir im Gastbeitrag noch fehlt, ist der Hinweis auf modische Kleidung zum Verlassen des Hauses im “nuklearen Notstand”. In allen Filialen der deutschen Bekleidungshäuser gibt es in allen Größen den Ganzkörperanzug “Plumbum”. Soviel ich weiß, ab sofort. :)

    5. john schrieb am 31. März 2011 um 19:20 - Permalink

      Die angegeben Wirkungen vom Umckaloabo scheinen mir nach
      http://de.wikipedia.org/wiki/Umckaloabo oder Was ist dran an Umckaloabo etwas überstrapaziert.

      Nach dem Statement zur Eigenbluttherapie ist mir klar, dass der Artikel Satire ist.

      Ich hätte aber noch Radium C10000 angeführt.
      Die wichtigsten Behandlungsmittel bei akuter und chronischer Strahlenbelastung

      • Dexter schrieb am 2. April 2011 um 01:32 - Permalink

        Ja, ungewollte Satire. Bis zum ersten Auftreten des verräterischen Terminus “Schulmedizin” hab ich echt noch an das Gute im Ator geglaubt :P

    6. Ekhard Schulze schrieb am 31. März 2011 um 20:13 - Permalink

      Es scheint schick zu werden, über Möglichkeiten der beschleunigten Ausscheidung radioaktiver Substanzen nach Inkorporation zu schreiben. (z. B. http://www.readers-edition.de/2011/03/28/mit-strahlenschaeden-umgehen/ )
      Verdienstvoll ist im Artikel von Jürgen Apitzsch auf die problematische Schilddrüsenblockierung gegen radioaktives Jod hinzuweisen!
      Mehr als irreführend ist jedoch die Empfehlung, die Pflanze Tradescantia als “sehr viel kostengünstigere Alternative“ zu einem Dosisleistungmeßgerät zu empfehlen.
      Die genannte Autoren waren keinesfalls die ersten, die bei Tradescantia eine somatische Mutation der Staubblatthaare durch ionisierende Strahlung endeckt haben.
      Ich beziehe mich hier auf eine Arbeit von C. H. Nauman, A. G. Underbrink, and A. H. Sparrow von 1975
      (Radiation Research: April 1975, Vol. 62, No. 1, pp. 79-96.)
      Darin werden signifikante Mutationen in einem Bereich von 580 bis 790 mSv Gammstrahlen-Dosis, erzeugt von Caesium 137, beschrieben. Die Schwelle der Dosisleistung für einen beobachtbaren Effekt lag bei 2 mSv/sec.
      Gemäß der Strahlenschutzverordnung gilt für dir allgemeine Bevölkerung eine Höchst-Dosis von 1mSv pro Jahr.

    7. Roman schrieb am 31. März 2011 um 20:52 - Permalink

      Ich verspüre keine Panik und kann sie so auch nicht nachvollziehen.
      Bei dem Gedanken an Krebs und Strahlentod in Japan wird mir regelmäßig sehr schlecht.
      Ich kann dem Artikel in Rubrik “Panik” recht wenig abgewinnen, suggeriert er ja auch, dass man sich ausschließlich um sich Sorgen macht und keinerlei Mitgefühl zu den Menschen in Japan hat.
      Schwach, sehr schwach.

      • Howie Munson schrieb am 31. März 2011 um 22:29 - Permalink

        naja, man sollte halt nicht alles ernst nehmen was irgendwer irgendwo schreibt…
        …schwach ist es natürlich trotzdem.

    8. Truvor schrieb am 31. März 2011 um 20:57 - Permalink

      Es gibt noch ein Tip gegen die Radioaktivität im Körper.
      Um die Radioaktivität aus dem Körper auszuführen sollte man (selbstverständlich verdünnten) Spiritus trinken.

    9. reads schrieb am 31. März 2011 um 21:01 - Permalink

      ist mit”gesund im bild” nicht schon alles gesagt. satire, ne?

    10. winne2 schrieb am 31. März 2011 um 21:18 - Permalink

      Der Autor unterschlägt die bei weitem effektivste, einfachste und kostengünstigste Variante sich gegen Strahlenschäden zu schützen: Etwa 2 Gramm Plutonium mit 20 gr. Milchzucker verschütteln. Aus dieser Mischung wieder 2 Gramm wieder mit 20 Gramm Milchzucker vermischen. Den Vorgang ca. 100 mal wiederholen. Das letzte entstehende Gemisch enthält kein giftiges Plutonium mehr, aber alle notwendigen transmateriellen Informationen für den Körper, um Plutonium zu “entschärfen”. Nimmt 5 x täglich 0,01 Gramm des Milchzuckers und der Körper scheidet Plutonium vollständig aus.
      Zu Potenzierung der Wirksamkeit kann man die Verrührung auch noch bei Vollmond unter Absingen eines Goethegedichtes durchführen. Wichtig: Immer quer zur Erdgravitation schütteln (nie auf und ab!) so werden die Informationen des Plutoniums gänzlich auf den Milchzucker übertragen.
      Mann kan das Produkt auch fertig (aber dann von einem profitgierigen “Alternativ”heilunternehmen hergestellt) in der Apotheke unter der Bezeichnung “Pluto LM100″ erwerben.
      Bei ungünstiger Karmakonstitution kann “Pluto LM 100″ gelegentlich seine Wirkung nicht voll entfalten und trotz regelgerechter Einnahme kommt es zum Exitus. Dennoch führt die Einnahme zu einer erheblichen Reinigung des Astralleibes und sorgt so für eine wesentliche schmerzfreiere Wiedergeburt.

      • Frank Powers schrieb am 31. März 2011 um 22:38 - Permalink

        Lmao! Nicht übel!

      • Dennis schrieb am 1. April 2011 um 11:28 - Permalink

        Ist heftiges Sodbrennen eigentlich normal nach der Einnahme, oder habe ich was falsch gemacht?

      • smukster schrieb am 2. April 2011 um 09:33 - Permalink

        Kann das voll bestaetigen!
        Hab’s an meiner Katze ausprobiert – Ergebnis: tot.
        Hab sie immer gewarnt, dass es schlechtes Karma gibt, wenn sie zu viele kleine Voegel totmacht.

    11. Frank Powers schrieb am 31. März 2011 um 22:40 - Permalink

      Spätestens beim Eigenblutgedöns gings mir über die Hutschnur. Also bitte – was sucht so ein Schmarrn beim Spiegelfechter? Irgendwann ist’s mit dem Atomzug auch gut mit’m Aufspringen. Wenn Biblis nach erfolgreicher RWE-Klage hochgeht meinetwegen, aber im Moment ist das doch nur Bullshit³.

      Die Kommasetzung im ganzen “Artikel” ist darüber hinaus unter aller Sau. Das nur als Ergänzung.

      • Jonas schrieb am 3. April 2011 um 19:37 - Permalink

        Mehr gibt es dazu nicht zu sagen

    12. Sandsturm schrieb am 31. März 2011 um 22:54 - Permalink

      Ich würde vollständigkeitshalber noch die Substanz Berliner Blau empfehlen falls es denn zu einer Exposition von Cäsium gekommen ist. Wiki

    13. Ranger schrieb am 31. März 2011 um 23:50 - Permalink

      Ist der Artikel nun als Satire gemeint oder eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema anthropogene Radioaktivität?

      Mir fällt dazu Philip K. Dick ein: Philip K. Dick – “Foster, You’re Dead!”

    14. Rold schrieb am 1. April 2011 um 00:00 - Permalink

      Mein Arzt Dr. Endlager empfiehlt bei akuter Strahlenkrankheit 20 Runden im großen Abklingbecken zu drehen, danach fühlt mach sich wie von einem andern Stern. Übrigens soll gerade ein neues Schwimmbad in Japan eröffnet worden sein…….. mit Meerwasserabklingbecken….. besonders gut für die Haut^^

    15. bobele schrieb am 1. April 2011 um 00:22 - Permalink

      Frank Powers schreibt zurecht:
      “Die Kommasetzung im ganzen “Artikel” ist darüber hinaus unter aller Sau. Das nur als Ergänzung.”
      Was ich nur bestätigen kann, was die Kommata angeht.
      Aber das Ganze mit Gänsefüsschen als “Artikel” zu diskreditieren, was Sie auch immer darunter verstehen, finde ich auch schon wieder daneben, Herr Frank Powers.
      Jürgen Apitzsch schreibt mit kaum noch nachvollziehbahren Kommata:
      “Mit Sicherheit am wirksamsten gegen ein, durch Radioaktivität geschwächtes Immunsystem, wäre jedoch die weltweite Ächtung von Kernwaffen und das Abschalten all der unzähligen Atomkraftwerke.”
      Es mag sich um Korithenkackerei halten, Lektoren gibt es eh kaum mehr, wer kann die noch bezahlen, aber ohne Kommas ist das doch ein prima Satz:
      “Mit Sicherheit am wirksamsten gegen ein durch Radioaktivität geschwächtes Immunsystem wäre jedoch die weltweite Ächtung von Kernwaffen und das Abschalten all der unzähligen Atomkraftwerke.”
      Wo Jürgen recht hat, hat er Recht :-)
      Oder heisst es: Wo er Recht hat, hat er recht?
      Da kenne sich mal einer aus!

      • Truvor schrieb am 1. April 2011 um 01:57 - Permalink

        @ bobele

        Ein paar Gläschen Wo… (oder was anderes) können Dir bestimmt weiter helfen.

    16. Silberbergsepp schrieb am 1. April 2011 um 03:54 - Permalink

      Die Eigenbluttherapie funktioniert! Dadurch wird das Immunsystem tatsaechlich angeregt. Allerdings mit etwas anderem Ausgang als der Autor vermutet. Diese Methode wird verwendet, um in Versuchsmäusen Autoimmunerkrankungen zu induzieren. Am besten geht es, wenn man etwas Adjuvant dazu mischt oder einfach unsauber arbeitet. Dadurch wird das Immunsystem besonders gut stimuliert und induziert eine Autoimmunantwort. Im Fall der Eigenbluttherapie gegen das eigene Blut.
      Warum wurde denn der Vorschlag nicht einen Tag spaeter genmacht, am 1, April. Da waers doch gewesen!

    17. landbewohner schrieb am 1. April 2011 um 04:49 - Permalink

      wenn in meiner nachbarschaft ein akw in die luft fliegt oder eine hochradioaktive japanische regenwolke ihr gift über mir abläd, werde ich weder spirulina algen noch echinacea einkaufen gehen und gar nix aussem garten essen. da hau ich mir dann doch lieber nochn paar buddeln guten rotwein in die kehle und führe dann schnell und schmerzlos mein ableben herbei.

    18. Statistiker schrieb am 1. April 2011 um 08:14 - Permalink

      Um die Radioaktivität wieder aus dem Körper rauszukriegen, sollte man mindestens 12 Einheiten à 0,5 Liter vergorenes Gerstenwasser mit Hopfenzusatz zu sich nehmen. Das spült die inneren Organe richtig gut durch und entfernt die böse Radioaktivität rückstandsfrei. Und wenn nicht, sorgt das C2H5OH zumindest dafür, dass man nicht so ganz unglücklich krepiert….

      • Dimebag schrieb am 1. April 2011 um 08:38 - Permalink

        Das hilft ja wirklich bei allen Gebrechen. Wusste auch schon Dr. Homer Simpson.

    19. Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 08:59 - Permalink

      Gut dass es solche Artikel gibt.
      Weil wir möchten ja keine Panik verbreiten … :D

      Stünde ein solcher Artikel ganz oben auf der Webseite eines Bundesministeriums, würde ich jedenfalls anfangen, mir langsam Sorgen zu machen. :)

    20. Toiletman schrieb am 1. April 2011 um 09:38 - Permalink

      Edit: Ich sah gerade es ist der erste April. Vielleicht postete er den Artikel einfach etwas zu früh. Wie man doch die Zeit vergisst. Also folgendes falls der Artikel vielleicht doch ernst gemeint war:

      Demnächst beim Spiegelfechter:
      Gastartikel zu den brennenden Themen Selbstverteidigung in der postapokalyptischen Welt; Wie schütze ich mich vor Ufos; A hitchhiker’s guide to Neuschwabenland; Was tun wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt u.Ä.

      Das Propagieren von unbewiesenen angeblichen Naturheilmitteln sowie tatsächlich unwissenschaftlicher Quacksalberei wie dieser lustigen Heilpraktiker Aktion hätte ich HIER wirklich nicht erwartet. Zur Strafe muss der Spiegelfechter dafür einen Monat lang den Blog von Esowatch und Science Based Medicine verfolgen.

      • Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 09:47 - Permalink

        Also interessant finde ich den Artikel schon.
        Das (Meiste) sieht mir auch nicht nach Quacksalberei aus.

        Wenn einige der Sachen schon in Tschernobyl und jetzt von der japanischen Regierung angewendet werden, wird da wohl was dran sein. ^^

        Nur ganz so weit sind wir hierzulande wohl doch noch nicht … :)

    21. produktivkraft schrieb am 1. April 2011 um 09:47 - Permalink

      Nun ja, heute ist ja der 1. April… Spiegelfechter wollte wohl der Erste sein.

    22. Mitleser schrieb am 1. April 2011 um 09:50 - Permalink

      Zuerst hab ich mich gefragt, was das für ein deutsches Publikum soll (gut, vielleicht präventive Information, für den Fall der Fälle?), doch spätestens ab den sich im ganzen Körper verteilenden Algen setzt es völlig aus. Ich lese den Spiegelfechter normalerweise sehr gerne, aber dieser “Artikel” ist total daneben…

    23. Spiegelfechter schrieb am 1. April 2011 um 10:04 - Permalink

      @Leser

      Ihr seid seltsam. In den Fukushima-Threads seid ihr von der nackten Panik ergriffen und schreibt, wir müssten alle sterben und nun, wenn man Euch einen Service-Artikel anbietet, mault Ihr auch auch wieder ;-)

      • Toiletman schrieb am 1. April 2011 um 10:13 - Permalink

        Vielleicht sollte man den Service Artikel nicht von einem Heilpraktiker schreiben lassen ;)

        • Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 10:33 - Permalink

          Ich lese zur Enspannung und Belustigung jetzt immer diese Kernkraftfanatiker vom liberalen Institut. xD

          Erfolgs-Meldungen um jeden Preis, auch wenn drum herum die Welt untergeht. “Die Kernkraft in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!” :)

      • Bonsaibäumchen schrieb am 1. April 2011 um 11:45 - Permalink

        Offtopic @ Spiegelfechter

        Wert spricht denn hier dauernd von nackter Angst?
        Du allein kaust anderen vor sie wären in Panik und würden unter der German-Angst leiden.

        Ich finde es einfach nur eine schweinerei das dauernd davon gesprochen wird alles sei A-Okay und man bräuchte sich keine Sorgen zu machen. Das ist einfach nicht korrekt.
        Sie sollen einfach offen sagen :
        “Leute ist zwar scheisse gelaufen aber ihr könnt gegen die nun austretende Radioaktivität eh nichts machen. Wenn ihr die Kontaminationszonen nicht verlassen wollt dann findet euch damit ab das ihr noch wahrscheinlicher als ohnehin schon an Krebs erkranken werdet.”

        Das ist auch schon alles.
        Mal abgesehen davon das ich nicht beurteilen kann welche Auswirkungen die Verstrahlung des Meeres für Konsequenzen haben wird. Ich bin mir allerdings sicher das es da einige geben wird.

        Das hat nichts mit Angst oder Panik zu tun sonder ist schlichtweg Real.
        Und das man sich über das Ausmaß dieser Verstrahlung sorgen macht, auch wenn man NICHT direkt betroffen ist, dann ist das vernünftig,vorrausschauend und verantwortungsvoll.

        Das Thema , die Folgen kleinzureden hingegen ist asozial. Weil es uns alle und unsere Nachkommen betrifft. Schliesslich sind wir alle ob Banker,Politiker,Journalist,Blogger,Arbeitsloser,Insasse oder sonstwas im Endeffekt nur eines,
        Menschen.

        Nichts für ungut, aber den Müll musste ich grad mal von mir geben.

        • Uwe schrieb am 1. April 2011 um 12:53 - Permalink

          Wer spricht denn hier dauernd von nackter Angst?
          Du allein kaust anderen vor sie wären in Panik und würden unter der German-Angst leiden.

          Aber er hat doch Recht! Die ganze Super-Gau Panik ist einfach nur total lächerlich. Überhaupt ist diese ständige Bio-Öko-Links Paranoia vor Gift, Strahlung, Zigaretten, Pharmakonzernen, ferngesteuerten Regierungen und was es nicht alles noch so gibt, einfach nur putzig und wie aus dem 68er-Museum.

          Schön, das sich einer aus dem links-liberalen Lager mal traut dagegen anzuschreiben und den Leuten den Spiegel vorhält. Vielleicht merken ja mal einige endlich, wie spinnert sie sind.

          Geht raus und geniesst das Leben, die Sonne scheint, heut ist ein schöner Frühlingstag. Und macht euch mal einen Tag keine Gedanken über eure mögliche Strahlenverseuchung.

          • Bonsaibäumchen schrieb am 1. April 2011 um 13:06 - Permalink

            Selten so ein Schwachsinn gelesen.

            Und im Übrigen mache ich mir keine Sorgen um mein Wohl sondern um das der Menschen die davon betroffen sind. Das habe ich aber oben bereits geschrieben.

            Oder haben wir nicht das recht dazu?

            • Howie Munson schrieb am 1. April 2011 um 13:51 - Permalink

              Lass ihn, er hat “German Angst” um seinen Job und/oder seinen Geldbeutel…

              Was es aber mit Panik zu tun haben soll, wenn man nicht sonderlich beruhigt darüber ist, dass die japanische Regierung nichtmal auf die Evakuierungsvorschläge der IAEA hört und ständig neue “Messfehler” präsentiert, aber Tepco weiterwurschteln läst, kann der Hausherr ja morgen in einen unlustigen Artikel ausführen.

            • schwitzig schrieb am 1. April 2011 um 16:26 - Permalink

              Selten so ein Schwachsinn gelesen.

              Was erwartest Du von einem “German Angst”-Kreischer. Das ist genau so ein unappetitliches Volk wie die “Gutmenschen”-Gröhler.

    24. produktivkraft schrieb am 1. April 2011 um 10:09 - Permalink

      “Doppelter Kommentar wurde entdeckt. Es sieht stark danach aus, dass Du das schon einmal gesagt hast.”

      Nöö, hab ich nicht. Also nochmal: Mir sieht es danach aus, dass SF bei den Aprilscherzen Erster sein wollte… So ganz ernst kann ich den Text nicht nehmen.

      • Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 10:37 - Permalink

        Doch.

        • produktivkraft schrieb am 1. April 2011 um 12:56 - Permalink

          Tatsächlich… das Laden hatte beim ersten Mal ewig gedauert. Sorry.

          Und SF scherzt weiter…

    25. Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 13:17 - Permalink

      Tipp: Hier gibt es Bleischürzen und sonstige Strahlenschutzbekleidung.
      Ich bin mich schon mal für alle Fälle eindecken.

      • Sukram71 schrieb am 1. April 2011 um 14:45 - Permalink

        Die gibt es übrigens auch in sexy-rosa … :)

    26. Dexter schrieb am 2. April 2011 um 01:42 - Permalink

      @SF
      Da schaut man nach Tagen mal wieder hier ins Blog, und was muss man lesen … argh!

      Bis zur Entdeckung des Guttenberg-Bild-Artikels habe ich echt gedacht, der Esoschmarrn hier ist ein (derber) Aprilscherz.


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