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	<title>Kommentare zu: Rauchsignale aus Hamburg</title>
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		<title>Von: fpk</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/550/rauchsignale-aus-hamburg#comment-43288</link>
		<dc:creator>fpk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:24:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Phil

Demographie! Realation Alt und Jung?

&lt;blockquote&gt;Zwar werden die Ärzte wohl (regelmäßig) gefragt, ob sie nicht zuviel Arbeit hätten - das wäre letztlich dann eine medizinische Unterversorgung, doch sie wären ja auch schön doof, zu sagen, sie hätten übervolle Auftragsbücher. Denn wenn nun ein neuer Arzt in den Bezirk kommt, so nimmt dieser ja seinen Kollegen die Arbeit weg und damit deren Einkommen, die eh schon niedrig(?) sind.&lt;/blockquote&gt; 

Wenn es eine Möglichkeit gibt, das Angebot künstiich klein zu halten, Kartelle legal, ja sogar gewünscht sind, passiert so was. Vielleicht wäre hier ein wenig mehr freier Markt doch nicht so schlecht.

&lt;blockquote&gt;Mit _dieser_ Politik. Mit einer anderen Politik, die das Wohl der Allgemeinheit im Auge hat, wohl nicht.&lt;/blockquote&gt;

Wenn es das nur gäbe, das Allgemeinwohl. Was ist das Allgemeinwohl von 90 Millionen Individuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Phil</p>
<p>Demographie! Realation Alt und Jung?</p>
<blockquote><p>Zwar werden die Ärzte wohl (regelmäßig) gefragt, ob sie nicht zuviel Arbeit hätten &#8211; das wäre letztlich dann eine medizinische Unterversorgung, doch sie wären ja auch schön doof, zu sagen, sie hätten übervolle Auftragsbücher. Denn wenn nun ein neuer Arzt in den Bezirk kommt, so nimmt dieser ja seinen Kollegen die Arbeit weg und damit deren Einkommen, die eh schon niedrig(?) sind.</p></blockquote>
<p>Wenn es eine Möglichkeit gibt, das Angebot künstiich klein zu halten, Kartelle legal, ja sogar gewünscht sind, passiert so was. Vielleicht wäre hier ein wenig mehr freier Markt doch nicht so schlecht.</p>
<blockquote><p>Mit _dieser_ Politik. Mit einer anderen Politik, die das Wohl der Allgemeinheit im Auge hat, wohl nicht.</p></blockquote>
<p>Wenn es das nur gäbe, das Allgemeinwohl. Was ist das Allgemeinwohl von 90 Millionen Individuen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/550/rauchsignale-aus-hamburg#comment-43068</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 02:45:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=550#comment-43068</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Als wäre die staatliche Option auf lange Sicht sicherer. Glaubt irgendwer wirklich noch daran, von der Rente, die er in 30 Jahren bekommen wird, leben zu können. Aber waren wir nicht beim Gesundheitssystem? Damit ists bei uns ja auchn nicht wirklich gut bestellt. Schon mal versucht in letzter Zeit einen Termin bei nem Facharzt zu bekommen? Ganz zu scheigen von dem Kartell aus Ärtze- und Aphotekerverbänden, Krankenkassen und Pharmafimen.&lt;/blockquote&gt;

Dafür ist letztlich diese politische Marschrichtung schuld, dass die Kassen geleert werden:
Massiver Ausbau von Niedriglohnsklaven als auch die bewusste Kürzung von Renteneinnahmen zum fragwürdigen Wohle privater Versicherungsanbieter.
Dann kommt noch hinzu, dass in den letzten Jahren massiv die Löhne auf breiter Front gegrückt worden sind, was auch wieder, ich las von 140 Milliarden Euro jährlich im Vergleich zu 2000, den Leuten, Renten- und Krankenkassen etc. fehlen.

Und dann darfst auch nicht vergessen, dass beispielsweise die private Rentenvorsorge mit 10 - 20% wesentlich teurer ist als die staatliche Verwaltung mit unter 5%.
Und bei Riester soll ich auf die Überschussbeteiligung hoffen, damit unter Umständen ein Plus dabei heraus springt? Also ich weiß nicht, gerade in Bezug auf die alten Lebensversicherungen, die in den letzten Jahren sukzessive heruntergefahren wurde und wird?

Dass man mittlerweile bei Fachärzten so lange Wartezeiten zu ertragen hat liegt einfach daran, dass der Arzt immer mehr Patienten &quot;betreut&quot; um so mehr Geld in seine Kasse zu bekommen. Zwar werden die Ärzte wohl (regelmäßig) gefragt, ob sie nicht zuviel Arbeit hätten - das wäre letztlich dann eine medizinische Unterversorgung, doch sie wären ja auch schön doof, zu sagen, sie hätten übervolle Auftragsbücher. Denn wenn nun ein neuer Arzt in den Bezirk kommt, so nimmt dieser ja seinen Kollegen die Arbeit weg und damit deren Einkommen, die eh schon niedrig(?) sind.

&lt;blockquote&gt;Der Staat ist hier (und bei vielen anderen Gelegenheiten) eben auch nicht besser oder moralischer, als das profitgetriebene Unternehmen.&lt;/blockquote&gt;

Mit _dieser_ Politik. Mit einer anderen Politik, die das Wohl der Allgemeinheit im Auge hat, wohl nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als wäre die staatliche Option auf lange Sicht sicherer. Glaubt irgendwer wirklich noch daran, von der Rente, die er in 30 Jahren bekommen wird, leben zu können. Aber waren wir nicht beim Gesundheitssystem? Damit ists bei uns ja auchn nicht wirklich gut bestellt. Schon mal versucht in letzter Zeit einen Termin bei nem Facharzt zu bekommen? Ganz zu scheigen von dem Kartell aus Ärtze- und Aphotekerverbänden, Krankenkassen und Pharmafimen.</p></blockquote>
<p>Dafür ist letztlich diese politische Marschrichtung schuld, dass die Kassen geleert werden:<br />
Massiver Ausbau von Niedriglohnsklaven als auch die bewusste Kürzung von Renteneinnahmen zum fragwürdigen Wohle privater Versicherungsanbieter.<br />
Dann kommt noch hinzu, dass in den letzten Jahren massiv die Löhne auf breiter Front gegrückt worden sind, was auch wieder, ich las von 140 Milliarden Euro jährlich im Vergleich zu 2000, den Leuten, Renten- und Krankenkassen etc. fehlen.</p>
<p>Und dann darfst auch nicht vergessen, dass beispielsweise die private Rentenvorsorge mit 10 &#8211; 20% wesentlich teurer ist als die staatliche Verwaltung mit unter 5%.<br />
Und bei Riester soll ich auf die Überschussbeteiligung hoffen, damit unter Umständen ein Plus dabei heraus springt? Also ich weiß nicht, gerade in Bezug auf die alten Lebensversicherungen, die in den letzten Jahren sukzessive heruntergefahren wurde und wird?</p>
<p>Dass man mittlerweile bei Fachärzten so lange Wartezeiten zu ertragen hat liegt einfach daran, dass der Arzt immer mehr Patienten &#8220;betreut&#8221; um so mehr Geld in seine Kasse zu bekommen. Zwar werden die Ärzte wohl (regelmäßig) gefragt, ob sie nicht zuviel Arbeit hätten &#8211; das wäre letztlich dann eine medizinische Unterversorgung, doch sie wären ja auch schön doof, zu sagen, sie hätten übervolle Auftragsbücher. Denn wenn nun ein neuer Arzt in den Bezirk kommt, so nimmt dieser ja seinen Kollegen die Arbeit weg und damit deren Einkommen, die eh schon niedrig(?) sind.</p>
<blockquote><p>Der Staat ist hier (und bei vielen anderen Gelegenheiten) eben auch nicht besser oder moralischer, als das profitgetriebene Unternehmen.</p></blockquote>
<p>Mit _dieser_ Politik. Mit einer anderen Politik, die das Wohl der Allgemeinheit im Auge hat, wohl nicht.</p>
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		<title>Von: fpk</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/550/rauchsignale-aus-hamburg#comment-43038</link>
		<dc:creator>fpk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 06:04:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=550#comment-43038</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Welcher Verlass auf die privaten Vermögens- und Daseinsvorsoger ist, hat uns ja die Finanzkrise par excellence gezeigt. Da war die Altersvorsorge mündiger Bürger schwuppdiwupp auch schon mal nichts mehr wert. Ja, da muss der Papa aufpassen ;-)&lt;/blockquote&gt;

Als wäre die staatliche Option auf lange Sicht sicherer. Glaubt irgendwer wirklich noch daran, von der Rente, die er in 30 Jahren bekommen wird, leben zu können. Aber waren wir nicht beim Gesundheitssystem? Damit ists bei uns ja auchn nicht wirklich gut bestellt. Schon mal versucht in letzter Zeit einen Termin bei nem Facharzt zu bekommen? Ganz zu scheigen von dem Kartell aus Ärtze- und Aphotekerverbänden, Krankenkassen und Pharmafimen. 

&lt;blockquote&gt;Der Staat subventioniert auf Waffenproduzenten, ohne dass es sinnvoll wären, deren Produkte an Otto Normalbürger zu verkaufen.&lt;/blockquote&gt;

Und was hat das jetzt mit meinem Argument zu tun? Der Staat subventioniert einen Haufen Blödsinn. Da sind wir uns einig. Deshalb bin ich ja immer sehr skeptisch, wenn bei jedem Problem gleich nach ner staatlichen Lösung gerufen wird. Ich sehe nicht, dass der Staat die besseren Lösungen zu bieten hat. Aber sehr viele Externalitäten und ungewollte Konsquenzen produziert. Mal abgesehen von der Alimetierung aller möglichen Interessengruppen.

In diesem Fall scheinst du mit zweierlei Maß zu messen. Der gute Papi darf fremd gehen, ein Gesundheitssystem betreiben und mit der Tabakindustrie verbandelt sein. Scheint nicht so schlimm zu sein. 

Wenns aber ein Unternehmen macht, schwillt dir der Kamm und du fühlst dich mal wieder bestätigt, dass hinter jedem privaten Unternehmer ein staatlicher Wächter stehen muss, da sie per se schlecht sind, weil es ihnen um Profit geht.

Der Staat ist hier (und bei vielen anderen Gelegenheiten) eben auch nicht besser oder moralischer, als das profitgetriebene Unternehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Welcher Verlass auf die privaten Vermögens- und Daseinsvorsoger ist, hat uns ja die Finanzkrise par excellence gezeigt. Da war die Altersvorsorge mündiger Bürger schwuppdiwupp auch schon mal nichts mehr wert. Ja, da muss der Papa aufpassen ;-)</p></blockquote>
<p>Als wäre die staatliche Option auf lange Sicht sicherer. Glaubt irgendwer wirklich noch daran, von der Rente, die er in 30 Jahren bekommen wird, leben zu können. Aber waren wir nicht beim Gesundheitssystem? Damit ists bei uns ja auchn nicht wirklich gut bestellt. Schon mal versucht in letzter Zeit einen Termin bei nem Facharzt zu bekommen? Ganz zu scheigen von dem Kartell aus Ärtze- und Aphotekerverbänden, Krankenkassen und Pharmafimen. </p>
<blockquote><p>Der Staat subventioniert auf Waffenproduzenten, ohne dass es sinnvoll wären, deren Produkte an Otto Normalbürger zu verkaufen.</p></blockquote>
<p>Und was hat das jetzt mit meinem Argument zu tun? Der Staat subventioniert einen Haufen Blödsinn. Da sind wir uns einig. Deshalb bin ich ja immer sehr skeptisch, wenn bei jedem Problem gleich nach ner staatlichen Lösung gerufen wird. Ich sehe nicht, dass der Staat die besseren Lösungen zu bieten hat. Aber sehr viele Externalitäten und ungewollte Konsquenzen produziert. Mal abgesehen von der Alimetierung aller möglichen Interessengruppen.</p>
<p>In diesem Fall scheinst du mit zweierlei Maß zu messen. Der gute Papi darf fremd gehen, ein Gesundheitssystem betreiben und mit der Tabakindustrie verbandelt sein. Scheint nicht so schlimm zu sein. </p>
<p>Wenns aber ein Unternehmen macht, schwillt dir der Kamm und du fühlst dich mal wieder bestätigt, dass hinter jedem privaten Unternehmer ein staatlicher Wächter stehen muss, da sie per se schlecht sind, weil es ihnen um Profit geht.</p>
<p>Der Staat ist hier (und bei vielen anderen Gelegenheiten) eben auch nicht besser oder moralischer, als das profitgetriebene Unternehmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/550/rauchsignale-aus-hamburg#comment-43002</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 08:09:15 +0000</pubDate>
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		<description>@fpk

&lt;blockquote&gt;Papa Staat vertraut seine Schäfchen also profitgeilen Blutsaugern an.
Nirgends ein autonomes Individuum, ein mündiger Bürger in Sicht, der irgendwie zu vernünftigen eigenen Entscheidungen über seine Zukunft in der Lage ist. Und vielleicht gern selbst entscheiden möchte, wem er sich anvertraut. Nein, Papa Staat macht das.&lt;/blockquote&gt;

Welcher Verlass auf die privaten Vermögens- und Daseinsvorsoger ist, hat uns ja die Finanzkrise par excellence gezeigt. Da war die Altersvorsorge mündiger Bürger schwuppdiwupp auch schon mal nichts mehr wert. Ja, da muss der Papa aufpassen ;-)

&lt;blockquote&gt;Btw, der gute Papa geht selbst mit der Tabaklobby fremd. Zuerst den Tabakanbau subventionieren und dann seine Schäfchen gängeln, wenn sie dem Laster frönen.&lt;/blockquote&gt;

Der Staat subventioniert auf Waffenproduzenten, ohne dass es sinnvoll wären, deren Produkte an Otto Normalbürger zu verkaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@fpk</p>
<blockquote><p>Papa Staat vertraut seine Schäfchen also profitgeilen Blutsaugern an.<br />
Nirgends ein autonomes Individuum, ein mündiger Bürger in Sicht, der irgendwie zu vernünftigen eigenen Entscheidungen über seine Zukunft in der Lage ist. Und vielleicht gern selbst entscheiden möchte, wem er sich anvertraut. Nein, Papa Staat macht das.</p></blockquote>
<p>Welcher Verlass auf die privaten Vermögens- und Daseinsvorsoger ist, hat uns ja die Finanzkrise par excellence gezeigt. Da war die Altersvorsorge mündiger Bürger schwuppdiwupp auch schon mal nichts mehr wert. Ja, da muss der Papa aufpassen ;-)</p>
<blockquote><p>Btw, der gute Papa geht selbst mit der Tabaklobby fremd. Zuerst den Tabakanbau subventionieren und dann seine Schäfchen gängeln, wenn sie dem Laster frönen.</p></blockquote>
<p>Der Staat subventioniert auf Waffenproduzenten, ohne dass es sinnvoll wären, deren Produkte an Otto Normalbürger zu verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: fpk</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/550/rauchsignale-aus-hamburg#comment-43001</link>
		<dc:creator>fpk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 07:36:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=550#comment-43001</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wer Elemente der Daseinsvorsorge privatisieren will, muss wissen, wem er seine Bürger anvertraut. Und Unternehmen, die mit der Tabakindustrie ins Bett gehen, sollte man seine Bürger nicht anvertrauen.&lt;/blockquote&gt;

Bezeichnend, der paternalistische Geist, der aus diesen Sätzen atmet.

Papa Staat vertraut seine Schäfchen also profitgeilen Blutsaugern an.
Nirgends ein autonomes Individuum, ein mündiger Bürger in Sicht, der irgendwie zu vernünftigen eigenen Entscheidungen über seine Zukunft in der Lage ist. Und vielleicht gern selbst entscheiden möchte, wem er sich anvertraut. Nein, Papa Staat macht das.

Und dann wundert man sich an anderer Stelle, dass Politiker einen beim Wort nehmen  und die ihnen anvertrauten mit Rauch- und anderen Verboten zu ihrem Glück zwingen wollen.

Btw, der gute Papa geht selbst mit der Tabaklobby fremd. Zuerst den Tabakanbau subventionieren und dann seine  Schäfchen gängeln, wenn sie dem Laster frönen. Und nicht zu vergessen schön zur Ader lassen, und das Staatssäckel füllen, um anderen Ortes Goodies verteilen zu können.

Um es mal etwas umzuformulieren, es können einem als Bürger schon seine Zweifel kommen, ob man sich diesem Staat und seiner politischen Klasse anvertrauen kann - hätte man die Wahl. Auf jeden Fall sollte man vorsichtig sein, wie viel Entscheiungsgewalt über die eigene Zukunft man Staat und Politikern einräumt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer Elemente der Daseinsvorsorge privatisieren will, muss wissen, wem er seine Bürger anvertraut. Und Unternehmen, die mit der Tabakindustrie ins Bett gehen, sollte man seine Bürger nicht anvertrauen.</p></blockquote>
<p>Bezeichnend, der paternalistische Geist, der aus diesen Sätzen atmet.</p>
<p>Papa Staat vertraut seine Schäfchen also profitgeilen Blutsaugern an.<br />
Nirgends ein autonomes Individuum, ein mündiger Bürger in Sicht, der irgendwie zu vernünftigen eigenen Entscheidungen über seine Zukunft in der Lage ist. Und vielleicht gern selbst entscheiden möchte, wem er sich anvertraut. Nein, Papa Staat macht das.</p>
<p>Und dann wundert man sich an anderer Stelle, dass Politiker einen beim Wort nehmen  und die ihnen anvertrauten mit Rauch- und anderen Verboten zu ihrem Glück zwingen wollen.</p>
<p>Btw, der gute Papa geht selbst mit der Tabaklobby fremd. Zuerst den Tabakanbau subventionieren und dann seine  Schäfchen gängeln, wenn sie dem Laster frönen. Und nicht zu vergessen schön zur Ader lassen, und das Staatssäckel füllen, um anderen Ortes Goodies verteilen zu können.</p>
<p>Um es mal etwas umzuformulieren, es können einem als Bürger schon seine Zweifel kommen, ob man sich diesem Staat und seiner politischen Klasse anvertrauen kann &#8211; hätte man die Wahl. Auf jeden Fall sollte man vorsichtig sein, wie viel Entscheiungsgewalt über die eigene Zukunft man Staat und Politikern einräumt.</p>
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