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  • Kümmerliche Viehzucht

    geschrieben am 03. April 2011 von Spiegelfechter

    ein Gastartikel von Benjamin Fredrich

    Früher, als Guido Westerwelle noch in der Opposition verweilte, von der aus er in jede beliebige Kamera rein schreien durfte, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen, hatte die FDP noch Wähler. Heute ist das anders. Die Wähler sind weg. Gesucht wird ein neuer Vorsitzender. Seitdem Jürgen Möllemann gesprungen ist, können die Menschen von der FDP weder einen vernünftigen Fallschirmspringer, noch eine kompetente Führungspersönlichkeit vorweisen. Phillip Rösler und Dirk Niebel waren zwar wie Möllemann auch bei der Bundeswehr, der eine jedoch nur als Arzt und der andere schon damals als Arbeitsverweigerer.

    Politiker, die dem Volk frech aufs Parket brechen und das Zeug anschließend als „lecker Wurstgulasch“ verkaufen, sind derzeit kaum noch gefragt. Die FDP schafft es bei kaum einer Umfrage über die 5% Hürde. Nur wenige behaupten, dass Westerwelle ganz alleine dafür der Grund ist, aber nur einer denkt, dass es ohne ihn schlechter sein würde: Walter Döring. Dieser Weise Herr von der FDP glaubt, seine Partei mit einem neuen und unheimlich klaren Konzept retten zu können. Dabei ist das Konzept der FDP gar nicht mal so undurchsichtig gewesen. Wer nach Eigeninteresse entscheidet und entweder zu den reichsten Menschen Deutschlands gehört und/oder ein Hotel besitzt, gibt dieser Partei seine Stimme. Dass, die FDP zur letzten Bundestagswahl von fast jedem 6. gewählt wurde, kann nur an der Unmündigkeit der Wähler liegen. Bis auf Döring zweifelt niemand an der Inkompetenz unseres Außenministers. Kein Englisch im Ärmel, schwule Maulwürfe, beschissenes Grinsen und überhaupt – den Wählern ist das anscheinend unsympathisch geworden. Bei der Fülle an Antipathie wird ein ordentlicher Nutten- oder Kokainskandal, wie ihn andere aufgeblasene Knalltüten immer wieder gerne als Ausstiegshilfe nutzen, überflüssig.

    Sollte Westerwelle das Zaubern in ein paar Tagen immer noch nicht erlernt haben, um die Springerpresse mithilfe seines Zauberstabes von sich zu überzeugen, steht seinem Rücktritt nichts mehr im Weg. Doch was passiert dann? Kann die liberale Volkspartei eine charismatische Führungspersönlichkeit vom Kaliber eines kleinen Hitlers aus der Krawatte schütteln? Oder geht der Posten für den Oberbefehlshaber an eine strunzdumme Blondine, die auf den Namen Silvana hört?

    Keine Ahnung, auf jeden Fall ist da kein Mutiger in der Partei, der sich traut die Wahrheit zu sagen. Kubicki war bereits soweit, hat sich aber wieder zurückgezogen. Schon immer hochgehandelt aber dann wieder schnell für zu jung erklärt wurde Generalsekretär Christian Lindner. Um älter zu wirken lässt er sich ab und zu einen lustigen Bart stehen. Lindner schien, mit richtigen Eiern ausgerüstet, der perfekte Kandidat zu sein, hätten seine Eltern nicht so spät begonnen. Gerüchten zufolge, soll er schon als aufstrebender Student den Pennern auf der Straße heimlich in den Schlafsack gepinkelt haben, um sie anschließend als Bettnässer beschimpfen zu können. Sie hätten sowieso nichts Besseres verdient und könnten froh sein, sich im Winter an seinem wohlig-warmen Urin wärmen zu dürfen. Das kommt von ganz Innen, das ist wahre Solidarität, philosophierte Lindner, der sich mit diesem Bekenntnis der Nächstenliebe als perfektes FDP-Mitglied präsentierte. Auch Lindner kann nicht Fallschirmspringen, aber er reagiert deutlich schneller auf das Verlangen der Wähler als Westerwelle. Steuersenkung ist nicht mehr der Renner, aber Atomausstieg läuft ganz gut zurzeit. Für Menschen, die nur auf Sichtweite denken können, benötigt es erst eine ordentliche Kernschmelze, um zu erkennen, dass die ein oder andere Art der Energiegewinnung gefährlich sein könnte. Aber immerhin, der Generalsekretär ist Westerwelle in dieser Frage einen Schritt voraus.

    Dann gibt es da noch Frau Leutheusser Schnarrenberger, die es versteht durch ihre Unauffälligkeit aufzufallen. Ihr Hauptarbeitsfeld besteht darin sich unheimlich kritisch gegenüber der Katholischen Kirche zu äußern. Ansonsten ist sie in der von Qualitätsjournalistin Alice Schwarzer initiierten Stiftung „Porno-Kampagne“. Diejenigen die jetzt vielleicht denken: „cool, die Alte fetzt ja“ muss ich leider enttäuschen. Die Kampagne ist eher gegen als für die Herstellung qualitativer Filme. Ob das nun mehr Wähler anzieht als verprellt oder irgendeine Wirkung hat, bezweifle ich.

    Warum Dirk Niebel für den frei werdenden Posten ungeeignet ist, bedarf keiner Erklärung. Philip Rösler war parteiintern vor der Bundestagswahl beliebt. Seine witzigen Ideen zur Neugestaltung des Gesundheitswesens haben jedoch auch ihn ins Abseits geschossen. Bleibt noch Daniel Bahr, zurzeit Staatssekretär bei Rösler im Gesundheitsamt. Er hat die gleiche Scheiße am Hacken wie Lindner, er ist zu jung. Aber vielleicht wird es ja in ein paar Jahren was, dann sollte Bahr auf keinen Fall vergessen werden. Auf der Internetseite des Bundestages gibt es ein Bild von Bahr, darauf guckt er etwa so, als hätte er Abitur am Immanuel-Kant-Gymnasium gemacht, eine Lehre zum Bankkaufmann durchgestanden und obendrein noch ein superfettes Studium mit dem Schwerpunkt „International Dingsbums“ durchgeknallt und zwar gnadenlos. Er guckt, wie ein Jungasozialer nun mal so guckt. Dazu trägt er frisch gegelte Haare und ein kariertes Hemd aus Polyester, weil das wahrscheinlich schick und pflegeleicht zugleich ist. Hervorstechende Leistungen kann Bahr im Gegensatz zu seinen Parteifreunden vorweisen, zum Beispiel wenn er uns über Twitter darüber aufklärt, wann er bei TVTotal war, was er gerne im Fernsehen guckt – oder, dass er sich über Oliver Pochers Vaterschaft ärgert. So hat er das verstanden mit der Transparenz im Internet, schön dass wir daran teilhaben können.

    Es sieht mager aus für die FDP. Zu befürchten bleibt, dass die Partei wieder mehr Wähler bekommt, wenn Westerwelle ersetzt würde. Hoffen wir, dass unser Außenminister trotz der Abtrittsankündigung noch mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl an seinem Parteiposten festhält. Nur dann besteht für die FDP eine realistische Chance den Sprung unter die 5% Hürde zu meistern.

    Die kümmerliche Situation der FDP kann wohl mit nichts besserem als der Lyrik von Heinrich Heine dargestellt werden. Als Herr Heine nämlich eines Morgens an die FDP dachte, fasste er sich an den Kopf, zog eine seiner zwei Augenbrauen hoch und schrieb folgendes nieder:

    FDP und Möllemann,
    wo seid ihr geblieben?
    FDP und Möllemann,
    das Beste kann nicht fliegen.

    Benjamin Fredrich

    132 Kommentare Print This Post
    ein Gastartikel von Benjamin Fredrich Früher, als Guido Westerwelle noch in der Opposition verweilte, von der aus er in jede beliebige Kamera rein schreien durfte, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen, hatte die FDP noch Wähler. Heute ist das anders. Die Wähler sind weg. Gesucht wird ein neuer Vorsitzender. Seitdem Jürgen Möllemann gesprungen ist, können die ...
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    132 Kommentare:

    1. pinkinson schrieb am 3. April 2011 at 11:05 - Permalink

      Politiker, die dem Volk frech aufs Parket brechen und das Zeug anschließend als „lecker Wurstgulasch“ verkaufen

      LOL, you made my day…

      • kiro schrieb am 3. April 2011 at 11:23 - Permalink

        was fürn blödsinn.
        genau an der stelle hab ich das lesen aufgehört.
        leider ein artikel weit unter spiegelfechter-niveau…

        • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 13:23 - Permalink

          Wie ist denn die Luft so da oben?

          • Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 13:30 - Permalink

            Die heiße Luft strömt nach oben
            Aber gerade das ist die Luft, die für die da oben die passende ist :)

            • bernard schrieb am 3. April 2011 at 15:27 - Permalink

              haut gut auf den putz der artikel. Die kurzerwähnte springerpresse ist mehr als das Zünglein auf der Wage, offenbar eine Vetomacht in Deutschland, wer grundsätz+springer googelt oder guttenberg+wikileaks versteht auch, warum springer sich langsam auf einen außenministerwechsel ranpirscht (ohne das merkel zu verletzen wenn möglich). Heil NWO

        • Anon90 schrieb am 3. April 2011 at 15:50 - Permalink

          Dass, die FDP zur letzten Bundestagswahl von fast jedem 6. gewählt wurde, kann nur an der Unmündigkeit der Wähler liegen.

          Kann man nicht oft genug (Man müsste es jeden Tag..) schreiben.
          Sapere aude!

          Wobei 5% von Wahlbeteiligung% wohl langfristig durch Konsensmedien zur Bundestagswahl reichen werden. Schade.

          Seh grad in meiner Kristallkugel 10-15% FDP bei der nächsten BW. Ein Umdenken findet nicht statt.

    2. Florian schrieb am 3. April 2011 at 11:09 - Permalink

      Ich lese sehr gerne den Spiegelfechter, aber dieser Gastartikel zeigt sehr deutlich was gutem von schlechtem Journalismus unterscheidet. Was soll das? Für die Aussage “Westerwelle ist am Ende und die FDP hat keinen Nachfolger” hätte es nur einen Satz und keinen ellenlangen “Beitrag” gebraucht, der nur so vor lächerlichen Beleidigungen und Unterstellungen strotzt. Ganz mieses Niveau.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. April 2011 at 11:19 - Permalink

        Och jeh, natürlich ist das nicht das Florett sondern der Dreschflegel. Bei diesem Thema ist das aber m.E. auch legitim. Ich werde mich morgen oder übermorgen auch an das Thema machen und das Florett zücken – ob das aber so ergiebig sein wird? Schaun mer mal.

        • Schierke-Nee-Sama schrieb am 3. April 2011 at 16:04 - Permalink

          Wenn du schon dabei bist, kannst du vllt. ein wenig über das einprügeln auf den vermeintlichen Gegner hinausgehen und einen Blick auf künftige Regierungskonstellationen werfen.
          Viele mögen jetzt schicklich auf die FDP einprügeln, doch übersehen sie dabei ihre teils korrektive Funktion in der Sicherheitspolitik. Man hätte zwar mehr erwarten können, doch der Verlust der FDP kann sich langfristig sehr stark bemerkbar machen. Negativ, meine ich.

          Eine große Koalition ist sicher für niemanden erstrebenswert. Stellt sich die Frage ob in einer Schwarz-Grünen Koalition die Dinge anders laufen.
          Meine größte Befürchtung ist, das Sicherheitspolitik und Datenschutz für die Grünen nur ein Pfand sein würde, um ihre Schulpolitik und/oder Grüne Politik umzusetzen.

          Bis auf Döring zweifelt niemand an der Inkompetenz unseres Außenministers.

          Hier ist noch jemand der seine Zweifel daran hat.
          Westerwelle hat sicher nichts großartiges geleistet, aber sein “Nein” zum Lybien-Einsatz ist besser begründet als das arschkriechende und speichelleckende “Argument” wir müssten doch einfach das tun was unsere Verbündeten von uns wollen.
          Oder noch schlimmer:
          “Gaddafi hat uns gelobt. Deshalb kann die Entscheidung nur falsch sein”

          Also alles was ein potentieller Aussenminister Hürryiet/Üzdö … oder wie er auch immer heisst von sich gibt:
          http://www.bild.de/politik/inland/cem-oezdemir/cem-oezdemir-interview-17225526.bild.html

          Ja… der Mann wäre der *hust* … Super-GAU.
          Hoffen wir doch, das uns Gaddafi vor seinem Untergang noch lobt weil wir einen türkischen Parteivorsitzenden haben.

          • Howie Munson schrieb am 3. April 2011 at 21:18 - Permalink

            *******Meine größte Befürchtung ist, das Sicherheitspolitik und Datenschutz für die Grünen nur ein Pfand sein würde, um ihre Schulpolitik und/oder Grüne Politik umzusetzen*********
            weniger schlimm ist natürlich, wenn Bürgerrechte und Datenschutz als Faustpfand gegen die Hotelsteuer getauscht werden… das Stoppschildgesetz wurden genauso nur “ausgesetzt” wie die Laufzeitverlängerung…

            nichtmal eine allgemeine Steuervereinfachung hat die Partei für das “niedrigeres, einfacheres und gerechteres Steuersystem” hinbekommen.

    3. Eike Scholz schrieb am 3. April 2011 at 11:25 - Permalink

      Naja

      ein paar ad hominem Atacken weniger und etwas mehr durch Fakten belegte Kritik hättem dem Artikel doch gut getan. Es liest sich wie eine Glosse.

    4. dors venabili schrieb am 3. April 2011 at 11:27 - Permalink

      Hm, Tiraden sind ja manchmal ganz lustig zu lesen- aber diese ist wirklich Spiegelfechterei.
      Abgesehen davon , dass diese Partei tatsächlich mit 3% in einer Bundestagswahl wirklich angemessen “geratet” ist (entspricht so c- oder?) stört mich an dem Artikel, dass Möllemann mit einer Art Glorifizierung versehen wird. Ich hoffe stark, dass dies auch eine ironische Überhöhung ist, denn dieser Mensch war der Wegbereiter des Abstiegs, welcher in Westerwelle im Moment seinen Tiefpunkt hat.
      Das Ergebnis der letzten Bundestagswahl war eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, geboren aus der Verzweiflung als ordentlicher Bundesbürger nicht zu radikale Veränderungen zu riskieren; getreu dem Motto: ” Sei zuversichtlich und freu’ Dich , es hätte schlimmer kommen können- und ich wählte FDP, war zuversichtlich und es kam schlimmer.”

      Schönen Sonntag

    5. wolkenstein schrieb am 3. April 2011 at 11:47 - Permalink

      Quark!
      Wenn der Autor sich schon kritisch zur FDP äußern will, dann doch bitte nicht auf Bildzeitungsniveau!

    6. Herr Bert schrieb am 3. April 2011 at 12:05 - Permalink

      Gonzo vom feinsten, mir gefällts, irgendjemand muss ja den direkten Gegenpol zur Springerpresse liefern und da ist er. Versteckt euch doch nicht hinter einem imaginären Niveau und hinfälligen Werten, falls es diese jemals in diesem Lande gab, wurden sie schon vor Jahren abgeschafft. Überdenkt doch lieber mal eure gekünzelte falsche Moral, und seid nicht so furchtbar spassfrei. Aber da ich gerade, gegen Kernreakt.. ,äh, Windmühlen kämpfe, hätte ich mir diesen Kommentar auch schenken können.

      • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 13:25 - Permalink

        Sehe ich auch so :)

      • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 00:23 - Permalink

        Wuerd ich gerne unterschreiben, wenn der Artikel in irgendeinem Sinne lustig gewesen waere. Nur fuehl ich mich nach diesem Artikel irgendwie duemmer als ich eh schon war. Mit Spass hat das wenig zu tun.

    7. Pantoufle schrieb am 3. April 2011 at 12:06 - Permalink

      Hui, das geht aber zur Sache hier: “Schlechter Journalismus”,”Glosse”(als wenn das etwas Schlechtes wäre), “Tiraden”… Dreschflegel trifft es gut! Und das muß an dieser Stelle auch einmal sein!
      Das, was die FDP und ihr “Außenminister” in den letzten Monaten abgeliefert hat, schreit doch geradezu nach gröberen Werkzeugen – feinsinnigen Journalismus hat das nicht mehr verdient. Und wer mag, darf auch herzlich laut lachen. Für mich besteht “guter Journalismus” im Falle der FDP nicht darin, ihr mit aller Seriösität in jedes noch so dunkles Kellerloch zu folgen. Warum sollte man sie dadurch noch aufwerten?
      Also Dreschflegel! Mir gefällt der Artikel.
      P.S. Dirk Niebel – warum eigentlich nicht? Das wäre dann das Ende

      • Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 13:09 - Permalink

        Also Dreschflegel! … warum eigentlich nicht?

        Besser gesagt, wie kann man mit reinen Ganoven und Bösewichten anders umgehen?

        Oder würde jemand meinen, es wäre möglich zB Klaus59 oder Axel etwas mit

        Argumenten, Logik, Theorien, Tatsachen

        zu erklären

        PS
        Übrigens, wie geht der rechte und neoliberale Mob in den “seriösen” Medien mit Lafontaine, usw um. Bisher gar nichts gemerkt?

        • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 00:40 - Permalink

          Ich weiss nicht… Man sollte nicht jeden Stammtischbruder Artikel schreiben lassen. Die Qualitaet der Seite sinkt dadurch einfach. Ausserdem lesen diesen Blog doch zu 98 Prozent eh nur Leute die ohnehin nie FDP waehlen wuerden, und die andern wird man mit groben Beleidigungen auch nicht davon abhalten.
          Und was soll eigentlich dieses “den Pennern in den Schlafsack gepinkelt und sie als Bettnaesser beschimpft”. Soll das jetzt irgendwie Satire sein?
          Ich hoer mir ja gerne Leute an, die sich so richtig aufregen koennen wie Schramm oder Pispers, aber das ist groesstenteils einfach nur dumm.

    8. Moritz schrieb am 3. April 2011 at 12:19 - Permalink

      Ich versteh nicht, was hier viele haben. So wie ich auffasse ist das Hauptziel des Artikels eben nicht, die FDP argumentativ zu zerlegen, sondern sich über das am Boden liegende Balg lustig zu machen. Das einzige, was ich daran kritisieren könnte, ist dass ich über diesen liberalen Haufen nicht mehr lachen kann. Das aber wäre gelogen – die FDP bleibt immer lustig und traurig zugleich :)

    9. wowbagger schrieb am 3. April 2011 at 12:23 - Permalink

      moin,

      um stil und wortwahl ein wenig besser einordnen zu können empfiehlt sich die lektüre von:
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=8940

      mir hat der text auf alle fälle den morgenkaffee in die nase getrieben. :-)

      weiter so, auf einen groben klotz gehört eben ein grober keil !

    10. Lazarus09 schrieb am 3. April 2011 at 12:30 - Permalink

      Der Dreschflegel,Morgenstern und Zweihänder steht nur den Kommentatoren zu ;-)
      Der Schreiberling sollt schon eher das Florett oder das Katana benutzen :-D

      Ansonsten den Kern der Sache mit harten Worten getroffen …

      Allerdings bei dem momentanen Stand der Repräsentativen Demokratie egal.
      Darum von mir immer wieder .. SCHWARZGELDROTGRÜN etc. alles eine Homogene Masse die Wasser predigt aber Wein säuft, sich gemeinschaftlich bereichert und glaubt zu sparen indem sie der arbeitenden Bevölkerung die Mittel zum Lebensunterhalt immer weiter zu gunsten einiger weniger zusammenstreicht!

      666

      PS: Wo haste’ denn dieses Ekelbild her .. zum reinschlagen.
      Nach Grönemeyer ..” Faust will in sein Gesicht “

    11. gorin schrieb am 3. April 2011 at 12:30 - Permalink

      Dieser Text ist wirklich unfassbar dämlich, dreist und ungeschickt beleidigend. Noch viel schlechter als die FDP. So kommt man der nicht bei, dabei wäre das doch so einfach derzeit. Seltsam, dass der Beitrag hier die 5%-Hürde der Veröffentlichung erreicht hat. Hätte ich Dir, Spiegelfechter, nicht zugetraut. Soll der Autor sich doch selbst ein Blog klicken.

      • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 12:51 - Permalink

        Ich bitte um ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit, Fakten, seriöses Hintergrundwissen und so. Seit wann gibt es denn bitteschön eine 5% Hürde für Veröffentlichungen und worauf bezieht die sich? Und mal ehrlich, einen eigenen Blog erstellen? Das ist doch viel zu anstrengend und dauert ewig.

        • gorin schrieb am 3. April 2011 at 13:01 - Permalink

          Ich wollte halt damit ausdrücken, dass der Text meiner Ansicht nach an dieser Stelle nicht veröffentlichungswürdig ist und es mich deshalb erstaunt, dass Jens Berger ihn hat durchgehen lassen. Nix für unklug!

          • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 13:40 - Permalink

            Das sei dir genehmigt.

      • S.Presso schrieb am 3. April 2011 at 14:11 - Permalink

        Dieser Text ist wirklich unfassbar dämlich, dreist und ungeschickt beleidigend.

        Dann passt er doch zur FDP!
        Für alle 3 Vorwürfe könnte man jetzt passende Beispiele heraussuchen – wozu ich angesichts des schönen Wetters draussen allerdings keine Lust habe …

    12. Herr Bert schrieb am 3. April 2011 at 12:40 - Permalink

      Ungeschickt beleidigend? Wohl eher vorsätzlich. Niemand von der FDP, wäre nicht in der Lage soetwas zu verfassen, aufgrund mangelnder Kreativität und Assoziationsfähigkeit.
      Soll der Leser sich doch einen Blog suchen, der seinen hohen Maßstäben gerecht wird.

    13. Igby schrieb am 3. April 2011 at 12:43 - Permalink

      Mir hat der Text gefallen – steht doch kein unwahrs Wort drin und recht lustig isser auch. Seltsam, diese Ironie-Allergie hier…

    14. P@trick schrieb am 3. April 2011 at 12:51 - Permalink

      Nur eine kleine Richtigstellung:

      Dass, die FDP zur letzten Bundestagswahl von fast jedem 6. gewählt wurde

      Das ist so nicht richtig. Du hast die Nichtwähler vergessen.

      btw.: Ich lese gerade das wundervolle Buch von Gerd Bosbach: “Lügen mit Zahlen”. ;)

    15. gorin schrieb am 3. April 2011 at 12:53 - Permalink

      @Herr Bert: Vorsatz und Ungeschicklichkeit schließen sich nicht aus.
      @Igby: Ironie ist nur, wenn man sie kann.

    16. t.h.wolff schrieb am 3. April 2011 at 12:56 - Permalink

      Hat der FDP-Ortsgruppenleiter Herrn Fredrich etwa die Freundin ausgespannt ? Auch wenn jeder der Gescholtenen sich anfühlt wie ein abgehender Nierenstein, so reicht doch die schiere Zahl der Anwürfe für ein halbes Journalistenleben aus. Mein Ratschlag: feiner dosieren. Der anliegende Kurs allerdings könnte nicht richtiger sein: auf die FDP zu, durch sie hindurch und über sie hinaus.

      • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 13:13 - Permalink

        Nette Idee. :-) Mit Pfeil und Bogen im Anschlag habe ich den FDP Ortsgruppenleiter schon vor Jahren vertrieben.

    17. GSyme schrieb am 3. April 2011 at 13:06 - Permalink

      Lol. mir hat’s gefallen ;-). Wer eine Begründung für die Dreistigkeit braucht, soll sich doch nur mal die Parteiarbeit der letzten Jahre anschauen.

    18. HHarlekin schrieb am 3. April 2011 at 13:08 - Permalink

      Das war ja mal die GANZ grobe Kelle…, sage keiner, daß dies nicht berechtigt wäre, der Inhalt sucht sich die Form – mir hats gefallen :-D
      Nach all dem, was sich die mövengepickelte Trümmertruppe so geleistet hat, ist die Keule ehrlich verdient.
      Wer weiß, vielleicht wäre die Wahl der regierungsamtlichen Außenstelle der PKV Rösler KEINE SCHLECHTE WAHL, um die FDP konsequent und dauerhaft unter 5 zu führen. Rösler hat mE. großes, schmutziges Potential, wie er mit seiner Gesundheits-Deform bewiesen hat… ;-)

      Grüße

    19. Julia schrieb am 3. April 2011 at 13:18 - Permalink

      Guter Journalismus sieht anders aus.
      Die FDP kann man so viel fundierter kritisieren – da ist so niveauloser und unseriöser Gedankenmüll doch gar nicht nötig, im Gegenteil, dadurch wird der Artikel nichts anderes als unglaublich unüberzeugend.
      Sowas will keiner lesen, der ein bisschen Anstand hat und etwas von guten Argumenten hält.

    20. DerOnkel schrieb am 3. April 2011 at 13:21 - Permalink

      Passender Artikel zu dieser “Spaßpartei”.
      Und erwartbare Reaktionen von moralinsauren Besserwissern, die einem sowieso schon jeden Tag versuchen, das letzte bischen Nerv zu rauben – so what?
      Weitermachen!

      • gorin schrieb am 3. April 2011 at 13:29 - Permalink

        Genau: Weitermachen, egal wie! Das ist wirklich genau das stilistische und inhaltliche Niveau, was vielen von uns Parteien wie die FDP so verhasst gemacht hat. Findest Du, DerOnkel, also, dass Journalismus ebenso ticken soll?

        • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 13:56 - Permalink

          Ob es dir passt oder nicht, aber den Normalo wirst du mit Niewoh niemals erreichen, weil er es entweder nicht blickt oder weil es zu langweilig ist! Fakt!
          Du kannst also weiterhin mit deinen Komilitonen über das “Auf die Straße gehen” sinnieren und phantasieren und damit jedes “Gutmenschen”-Klische, welches die Arschgeigen von “der anderen Seite” von den “Linken” haben erfüllen; also eine überkanditelte Elite sein.
          …oder du bist Demokrat und versuchst die Massen zu bewegen.

          Hey, ich bin Missanthrop und komme eh mit 99 % aller Leute – auf Dauer – nicht klar, aber wenn du meinst, die Welt verbessern zu müssen, dann geh auf dne Menschen zu statt dich in Wunschbildern zu ergehen.
          So sehe ich das.

          • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 00:59 - Permalink

            Der Normalo liest aber nicht diesen Blog.

          • Julia schrieb am 4. April 2011 at 10:44 - Permalink

            Ich habe ein sehr viel positiveres Bild von “den Menschen”, “den Massen” und “dem Normalo” – ich glaube, dass fundierter Journalismus durchaus zumutbar ist und fände es eher erschreckend, wenn sich Leute nur durch solche Artikel “überzeugen” lassen. Das würde ja bedeuten, dass sie sich von Oberflächlichkeiten, schlechtem Sarkasmus und rein rhetorischen Mitteln mehr beeinflussen lassen als von Fakten und Argumenten. Damit wird alles Inhaltliche zweitrangig und somit auch beliebig.

            Und zu glauben, dass niveauvoll = langweilig bedeutet, ist doch einfach nur total ignorant. Ich habe schon viele sarkastische Artikel gelesen, die gut, amüsant und trotzdem seriös waren, aber das hier ist einfach nur unter der Gürtellinie und legt die Vermutung nahe, dass der Autor es schlichtweg nicht besser kann. (Misanthrop zu sein ist da sicherlich keine adäquate Rechtfertigung – und übrigens bestimmt auch nicht sonderlich hilfreich, wenn man “die Massen” bewegen und “Demokrat” sein will…)

            • Benjamin schrieb am 4. April 2011 at 19:26 - Permalink

              Ich bin weder Demokrat*, noch will ich die Massen bewegen, ich will einfach nur, dass diese Stresser nicht mehr regieren und Merkel stresst – dafür dass sie so phlegmatisch ist – schon gewaltig.

              Und wenn hier kein Normalos lesen, sondern nur Intellektuelle, was soll dann der ganze Spaß hier?

              *bitte nicht missverstehen, danke :)

        • DerOnkel schrieb am 3. April 2011 at 16:45 - Permalink

          Hab weiter unten geantwortet, einen schönen Sonntag noch…

    21. Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 13:40 - Permalink

      Ziemlich viel Elfenbeinturmbewohner unterwegs heute.

      Was wollt ihr?

      Gehirnwichsen und über die “90 %” Idiotenmichel herziehen oder die Normalbürger erreichen, welche sich keinen akademischen Grad leisten können?

      …

      Schade.

      • Thaniell schrieb am 4. April 2011 at 02:05 - Permalink

        Es braucht keinen akademischen Titel, um logisch denken zu können und um zu erwarten, dass in einem journalistischen Text mehr steckt als ein Abwichsen auf einen am Boden liegenden Gegner auf persönlicher Ebene.

        Kurzum, null Information, null Gedanke, Emotionsorgasmus ohne Spermien, um sich in seiner eigenen Überzeugung zu laben, bestätigt zu fühlen im auf den Putz hauen. Die linke Bild, ganz großes Kino.

        Natürlich, das geht alles in Ordnung, darf ja jeder schreiben und lesen was er will, aber wenn ich hier herkomme, erwarte ich aus Gewohnheit qualitativ mehr, ich will etwas das sich zu lesen lohnt, genau deshalb komme ich her. Das darf durchaus einseitig und aggressiv sein, aber es muss Substanz haben, Argumente oder einen überraschenden Standpunkt. Selbst für einen reinen Abgesang ist der Artikel schlicht zu öde… absolut kein Gefühl für die richtige Würze (-> der angeblich komödiantische Teil, definitiv nicht mein Geschmack).

        P.S. Wenn das so weitergeht, wäre ein Filter nach Autor für den Feed hilfreich.

    22. Chris schrieb am 3. April 2011 at 13:41 - Permalink

      Mit Abstand der schlechteste Artikel, den ich hier jemals gelesen habe. Das mit dem Gonzojournalismus üben wir noch mal, bis dahin sollte sich Herr Friedrich lieber im Keller mit einer Schreibmaschine verstecken und uns nicht seine, in Vitriol getränkten, pseudo sarkastischen Texte vorsetzen.

      • Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 13:46 - Permalink

        Herrjemine! Noch ein Elfenbeinturmbewohner unterwegs.
        Ich hätte mir nie gedacht, dass es so viele analytisch tiefdenkende und seriöse Denker gibt :))))))))))))))))))

        Wer weiß, vielleicht sind das alles beste Kollegen von Dr. Guti

    23. Geistschreiber schrieb am 3. April 2011 at 13:47 - Permalink

      Bei allem inhaltlichen Anspruch, gerade hier beim Spiegelflechter, wichtig ist immer auch wie gut sich etwas liest. Der Artikel liest sich sehr flüssig, wie lecker Wurstgulasch… ;)
      Zwei Personen interessieren mich allerdings sehr, zum einen Philipp Rösler und Wolfgang Kubicki, dessen Aussagen mir sehr gehaltvoll erscheinen und ich auch nicht sehe, wo er sich gross zurückgezogen haben soll. Er ist nun mal ganz im Norden, da wird man nicht überall gehört und ich denke der Mann wäre auf Bundesebene besser aufgehoben.
      Und Philipp Rösler, nun ja, es fällt schwer gegen ihn etwas vorzubringen, abgesehen natürlich von der Gesundheitsreform, die vielen permanent sauer aufstößt, aber da befindet er sich ja in guter Gesellschaft, was verfehlte Ideen und Umsetzungen angeht…

      • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 14:05 - Permalink

        Kubicki hatte als erster heftige Kritik an Westerwelle gerichtet. Das ist ein paar Monate her. Als es wieder ruhiger wurde, Westerwelle sich bei innenpolitischen Themen zurückhielt und die FDP bei einigen Umfragen wieder über 5% kam, stellte Kubicki seine Kritik wieder ein. Das soll mit zurückgezogen gemeint sein.

        • Geistschreiber schrieb am 3. April 2011 at 14:16 - Permalink

          Danke für die Erklärung! Trotzdem habe ich seit dieser wohl wahrgenommenen Kritik immer wieder kurze Aussagen Kubickis in der Presse wahrgenommen, die allesamt kritisch und richtig erschienen, lediglich im Zuge des Guttenberg-Skandals und der Katastrophe in Japan wurde es etwas ruhiger, was ich nachvollziehbar finde.

          Wie auch immer *Luft holt* Weiter so!

      • Lazarus09 schrieb am 3. April 2011 at 14:25 - Permalink

        Kubicki war der Strafverteidiger von Klaus-Joachim Gebauer ..ja der VW Korupptions Gebauer..
        Wer sich seine anwaltlichen Tätigkeiten näher ansieht wird feststellen das der Mann eine Gaumenfeder im Hals des Bürgers ist…

        Ganz anders der Herr Rösler vor seinem Hussarenstück mit der Gesundheitsreform so farblos das man nichts über ihn sagen ..noch nicht einmal etwas schlechtes,vielleicht zu erwähnen der Karnevalsorden humoris causa als “Funkemarieche”

        FDP Flicks Deutsche Profitsicherer

        That’s it 666

        • Crescendo schrieb am 3. April 2011 at 17:45 - Permalink

          FDP,..besser Feudal Dekadente Partei

          • Lazarus09 schrieb am 3. April 2011 at 18:13 - Permalink

            Yep der ist gut ..wenn nicht sogar besser ;-)

    24. DerOnkel schrieb am 3. April 2011 at 13:48 - Permalink

      @ gorin:

      Nö, find ich überhaupt nicht. Ich finde im Gegenteil, dass viel mehr guter und ehrlicher Journalismus Not tut, der den Finger in die Wunde legt, Missstände aufzeigt u.s.w. etc..pp.
      Nichtsdestotrotz empfinde ich es aber als sehr erleichternd und auch ab und an nötig, wenn ein Arschloch einfach mal wieder Arschloch genannt wird…Dann sofort reflexhaft mit beispielsweise “Sowas will keiner lesen, der ein bisschen Anstand hat und etwas von guten Argumenten hält.” zu reagieren – naja, wer´s braucht – in meinen Augen zeigt das eben nichts weiter als strunzlangweilige Selbstbezogenheit und die leider weltweit sehr ausgeprägte Neigung, das eigene Düftchen für das selbstredend Bestriechende zu halten…
      Und da diese Einstellung in meinen Augen für einen ganz üblen Haufen Probleme verantwortlich ist, naja, eventuell kann man daraus ja auch selber Rückschlüsse ziehen.
      Aber was solls, Draußen ist bestes Wetter und alles was passiert ist, passiert und passieren wird ist sowieso Kismet oder Karma oder wie das heißt. Ich setz mich jetzt mal in die Sonne und trinke anstandslos ein Bier…;-)

    25. JimBim schrieb am 3. April 2011 at 13:57 - Permalink

      Bischen weniger Kraftausdrücke und der Artikel ginge in Ordnung. ;-)

    26. Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 14:04 - Permalink

      Und wenn ich bedenke, wie viele Millionen unseres Volkes der Denker und Dichter das Buch von dem größten Genie und Visionär der Sozialdemokratie aller Zeiten – natürlich Sarrazin, wer sonst – gekauft haben, frage ich mich:

      Ist dieser Artikel nicht seriöser als nötig, analytisch zu kompliziert, für viele zu anspruchsvoll, …

      • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 14:41 - Permalink

        Ja, es ist schon komisch, dass hier einige Leute, welche gerne auch mal die Massen “auf die Straße” peitschen wollen, nur Artikel akzeptieren, für die man einen Doktortitel braucht.
        Am besten schön ironisch und interlecktuell, sodass die Internetausdrucker nix peilen.

        Manchmal denke ich, so manchem “Systemkritiker” wäre es gerade Recht wenn ALLES SO BLIEBE WIE GEHABT

        Da lobe ich mir WAHRE Klartexter wie fefe (der ist zwar ein totaler Nerd, aber er redet Tacheles, herrlich)

        Aber mein <3 habt ihr trotzdem alle, der eine mehr, der andere weniger ;)

    27. Schweigsam schrieb am 3. April 2011 at 14:36 - Permalink

      Sorry, aber dieser Artikel ist zwar angriffslustig aber auch äußerst platt.

      • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 14:42 - Permalink

        Willst du den Anteil der kritischen Geister etwa im Promillebereich halten?

    28. smukster schrieb am 3. April 2011 at 14:50 - Permalink

      Ein Artikel auf Stammtischniveau. Inhalt nicht vorhanden, Stil…welcher Stil? Die FDP hat tasaechlich keine guten Politiker (seit ca. 15 Jahren), aber das kann mensch auch ohne kindische Poebeleien schreiben.
      Allerdings wissen das die meisten Leser hier ohnehin, und neue Informationen fehlen voellig – ein “Open thread FDP” waere sicher informativer, wozu so ein Artikel?

      Das ist doch viel zu anstrengend und dauert ewig.

      Recherche ist dem Autor offenbar auch zu anstrengend, Meinung muss reichen. Bitte genauer hinsehen, lieber Spiegelfechter!

      • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 16:36 - Permalink

        Lieber smukster, das bezog sich auf die Aufforderung einen eigenen Blog zu erstellen, bitte genauer hinsehen,

        • smukster schrieb am 3. April 2011 at 18:29 - Permalink

          Bitte Kommentar nochmal lesen und dann verstehen. Ich bin nicht bloed, ich tu hoechstens manchmal so.
          (Das Zauberwort heisst “auch”.)

    29. André H. schrieb am 3. April 2011 at 15:13 - Permalink

      Auch Lindner kann nicht Fallschirmspringen…

      Die Möllemann-Pointe sollte man im selben Artikeln nicht überstrapazieren.
      Ausserdem tut mir Guido langsam leid, er wollte unbedingt (um jeden Preis) an die Macht. Nun, da er sein Ziel erreicht und sich endlich in sein Amt eingearbeitet hat, wird von von seinen eigenen Leuten zerfleischt. Alles Hyänen.
      Er sieht müde aus, Guido, der alte Spassmacher.

    30. Pantoufle schrieb am 3. April 2011 at 15:19 - Permalink

      Ohne hier jemandem zu Nahe treten zu wollen: Einige Kommentare hier lesen sich ein klein wenig wie Klassentreffen der Spätachtundsechsiger in der ehemaligen Studentenkneipe “Vorwärts”, heute “Italienische Weine und Speisen aus der Toscana”. Nach dem 2. Glas drittklassigen Chianti werden auch dort keine Beiträge mehr zur Kenntnis genommen, in denen nicht der Name “Adorno”, “Horkheimer” oder “Finkielkraut” fällt.
      Ich habe diese Treffen immer gemieden, denn da gab es noch dieses Lokal, wo ich mich mit einer Buddel Sirica zusammen mit guten Freunden treffen konnte und hemmungslos über alles lästern konnte, was mir auf der Seele lag. Das war zwar nicht besonders “kritisch”, aber sehr lustig. Und wenn der Abend dann später wurde, konnte man sich gegenseitig Sachen von Karl Kraus, Max Goldt oder Harry Rowohlt vorlesen. Die Wahl der Waffen? Irgendwo zwischen Brett mit durchgeschlagenem Nagel am Ende oder Morgenstern. Absolut verboten: Der Satz ” das ist jetzt nicht fein”.
      Versteht das bitte als Aufruf zum Frieden! Es ist ein schöner Frühlingstag in Bedfordshire.

    31. zeno(bit) schrieb am 3. April 2011 at 15:21 - Permalink

      Glückwunsch Benjamin -mir hat der Beitrag gefallen.
      Er hatte die notwendige Schärfe, die ich manchmal beim (sprachlich) angepassten Spiegelfechter misse *grins*.
      Bei einigen Formulierung hast du mich zum Lachen gebracht.

      Ps. irgendwie funktioniert bei mir der Button “Den Artikel weiterlesen »” nicht. Zum Weiterlesen mußte ich den Artikel selbst anklicken (ich benutze Firefox 4.0).

      • André H. schrieb am 3. April 2011 at 15:42 - Permalink

        Ich finde den Artikel auch lustig, jedenfalls stellenweise. Aber lustig kann heissen:
        Comedy oder Kleinkunst-Kabarett. Nun, es gibt Liebhaber von Comedy und solche von Kabarett; ich zöge letzteres vor.
        Von den Kommafehlern und der Gross/Kleinschreibung im Artikel mal abgesehen.

    32. openmind schrieb am 3. April 2011 at 15:32 - Permalink

      Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Ich konnte mir das lachen nicht verkneifen beim Lesen des Artikels, aber wenn er schon dermaßen platt rüberkommt, sollte man ihn vllt auch als eine solche “Meinung frei nach Schnauze” markieren. Seriös ist anders und ich rede nicht von fachwortgetränkten Geschwafel, aber hier wurde an einigen Stellen ein der Bogen überspannt.

    33. Gewitterbukk schrieb am 3. April 2011 at 15:41 - Permalink

      Wie war das noch gleich …

      Wenn die Einfalt die Klugheit ohrfeigt, hat die Klugheit das Recht einfältig zu sein!

      Mir hat der Artikel jedenfalls den Sonntag versüßt … Danke dafür!

    34. Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 15:42 - Permalink

      Was für ein Tag heute! Ob es an der Sonne liegt? So viel Schrei nach Tiefe und Ernsthaftigkeit!

      Dann versuchen wir es seriöser. Es soll nicht flach sein. Fragen wir uns etwa, wer dies einmal gesagt hat:

      Die Befreiung des Liberalismus aus seiner Klassengebundenheit und damit vom Kapitalismus ist daher die Voraussetzung seiner Zukunft. … Dazu kommt, dass bei größeren Unternehmungen nur die Gewinne privatisiert, die Verluste dagegen sozialisiert werden. … Auch hoch industrialisierte … Gesellschaften schweben in der Gefahr, südamerikanische Feudalverhältnisse zu bekommen, allerdings auf weit höherem Niveau.

      1: Guido einmal im Vertrauen
      2: Lafontaine, als er einmal über die FDP witzelte
      3: Ein linker Kapitalismushasser und Globalisierungsgegner
      4: ?

      Das war jetzt nicht flach. Oder doch?

      • André H. schrieb am 3. April 2011 at 15:46 - Permalink

        Soviel Schrei nach Tiefe und Ernsthaftigkeit!

        So sind wir eben !

      • Kowalski schrieb am 3. April 2011 at 18:22 - Permalink

        Die Befreiung des Liberalismus aus seiner Klassengebundenheit und damit vom Kapitalismus ist daher die Voraussetzung seiner Zukunft. …

        Ich glaube etwas ähnliches vor kurzem erst in Zusammenhang mit einem FDP Politiker gelesen zu haben. Der Name fällt mir jetzt nicht ein aber ich dachte bei mir, dass das einem Paradigmenwechsel gleich kommen würde wenn es ernst gemeint wäre.

        Edit: Lese gerade weiter unten von wem es war.

    35. R_Winter schrieb am 3. April 2011 at 16:03 - Permalink

      Ziemlich direkt geschrieben, aber vom Inhalt wahr.

      Wenn diese Pfeifen (und anders kann man sie nicht bezeichnen) nicht auf der Regierungsbank sitzen würden, sollte man schweigen.
      Westerwelle hat diese politischen Jünglinge herangezogen und die FDP wird von verschiedenen Lobbygruppen “genutzt”.
      Der letzte Hauch Liberalismus wird von diesen Kreisen für eine Spende “aus-gesogen”.
      Karl-Hermann Flach würde aus dem Grab springen, wenn er hören und sehen könnte, was aus der FDP gemacht wurde.

      • Systemfrager schrieb am 3. April 2011 at 16:45 - Permalink

        @ R_Winter

        Karl-Hermann Flach würde aus dem Grab springen, wenn er hören und sehen könnte, was aus der FDP gemacht wurde.

        Schade, ich habe für die richtige Antwort keine Belohnung versprochen:

        Die Befreiung des Liberalismus aus seiner Klassengebundenheit und damit vom Kapitalismus ist daher die Voraussetzung seiner Zukunft. … Dazu kommt, dass bei größeren Unternehmungen nur die Gewinne privatisiert, die Verluste dagegen sozialisiert werden. … Auch hoch industrialisierte … Gesellschaften schweben in der Gefahr, südamerikanische Feudalverhältnisse zu bekommen, allerdings auf weit höherem Niveau.

        Das war in der Tat Karl-Hermann Flach, der ehemalige Generalsekretär der FDP, in seinem Buch:

        Noch eine Chance für die Liberalen
        Oder:
        Die Zukunft der Freiheit

        Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1977.

        • Benjamin schrieb am 3. April 2011 at 17:23 - Permalink

          Tja, liberale FDPler, soziale Sozen und conservative CDUler…
          Das war mal!
          Heute sind sie alle “Mitte”(lmaß).

    36. smukster schrieb am 3. April 2011 at 16:05 - Permalink

      Geschmunzelt habe ich einmal bei der Passage ueber Bahrs twitter-Feeds.
      Ansonsten fand ich es viel zu platt und viele Witze zu unpassend, um mich amuesieren zu koennen.
      Der Absatz ueber Leutheusser-S ist dann wirklich aergerlich – die Kritik an Kirche und Porno mag “altmodisch” sein, richtig ist sie dennoch. Vielleicht ist sie ja wirklich davon ueberzeugt, mal daran gedacht?

      Fuer einen Artikel fehlen die Infos, fuer eine Glosse der Stil.

      Und ueber die Grammatik rede ich mal lieber nicht.

    37. ElBarto schrieb am 3. April 2011 at 16:25 - Permalink

      Hach Gott ja, es muss ja nicht immer alles trocken und sachlich abgehen. So ein Artikel aus dem Bauch raus geschrieben ist doch ganz erfrischend, auch wenn er nicht perfekt ist.

      Und außerdem ist heute Sonntag. *g*

    38. Schneeblase schrieb am 3. April 2011 at 16:29 - Permalink

      Super
      das Ich in der Lage bin zu Lesen und zu Verstehen.
      Klasse gemacht/geschrieben

    39. whereismymoney schrieb am 3. April 2011 at 16:40 - Permalink

      Es geht mir nicht aus dem Kopf: Das Gerücht um Lindner, stimmt das???
      Oder ist das ein Scherz?

    40. MNB schrieb am 3. April 2011 at 17:03 - Permalink

      Unterirdischer Artikel. Das ist noch nicht mal ein Kommentar oder eine Glosse. Mit Argumenten wie “Das spricht für sich selbst”, welche also alle Kenntnisse beim Leser bereits voraussetzen, kann man den Artikel auch ganz einsparen. Die Aufreihung von Verbalinjurien ersetzt keine Fakten. Der Erkenntnisgewinn dieser Beissreflex-Nummer ist Null. Außer das bei mir der Name des Autors jetzt als weniger lesenwert besetzt ist und dass der Blutdruck des Autors nun hoffentlich wieder weiter unten ist.

      Dabei bietet sich ein breites Diskussionsfeld. Ist die FDP wirklich überflüssiger als eine CDU oder SPD? Welche Zielgruppe wird derzeit von keiner Partei angesprochen? Kann die FDP hier eine neue Zielgruppe gewinnen? Welcher Typ Politiker müßte diese Zielgruppe ansprechen? Hat die FDP solch einen Typ? Ist sie in der Lage, diesen Typ zu (er)tragen?

      @whereismymoney: Ich halte den Lindner für soweit intelligent, sich nicht verheizen zu lassen. Oder er beurteilt die Lage der FDP so schlecht, dass er nicht mehr sicher planen kann, dass in 3-4 Jahren noch genug FDP für eine steilere Karriere übrig ist und daher doch besser gleich «zuschlägt».

      • zeno(bit) schrieb am 3. April 2011 at 17:35 - Permalink

        Beissreflex

        Das hab ich mir auch gedacht, als ich deinen Kommentar gelesen habe ;-)

        welche also alle Kenntnisse beim Leser bereits voraussetzen

        Ich denke, die Fakten sind über die FDP bereits alle ausgetauscht.
        Oder hat die FDP ein neues Grundsatzprogramm rausgebracht, von dem ich nichts weiß?

        Dabei bietet sich ein breites Diskussionsfeld. Ist die FDP wirklich überflüssiger als eine CDU oder SPD?

        Ohja -die FDP ist der schlimmste Kropf

        • MNB schrieb am 3. April 2011 at 17:45 - Permalink

          Ich denke, die Fakten sind über die FDP bereits alle ausgetauscht.

          Na dann kann man sich ja den Artikel um so eher schenken.

          Die FDP ist mir dabei herzlich Bockwurst. Es ging mir um die Inhaltsleere des Artikels. Wo da jetzt der Beissreflex liegen soll, bleibt mir schleierhaft.

    41. zeno(bit) schrieb am 3. April 2011 at 17:30 - Permalink

      Ähm:

      Westerwelle gibt FDP-Vorsitz ab
      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-04/fdp-westerwelle-parteivorsitz-2

      Und der Rösler soll folgen..

      Dann bleibts ja bei den 5%^^

      • Benjamin Fredrich schrieb am 3. April 2011 at 17:52 - Permalink

        Ganz sicher ist es noch nicht. Rösler hat mich mit seinem Statement, außerordentlich beeindruckt

        Das ist mal einer der alles beiseite rotzt und ne klare Ansage macht. Jetzt weiß wirklich jeder wo es lang geht.

        Hier sein Satz:

        “Wir müssen uns wieder mehr um die Lebenswirklichkeit der Menschen kümmern”

        • zeno(bit) schrieb am 3. April 2011 at 18:17 - Permalink

          Wirklich ein herrlicher Spruch.

          Aus dem verlinkten Bericht:

          Die FDP müsse die verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen

          Jaja, das hält eh nur bis zum nächsten Wahlgewinn. Leider sind viele Bürger demenzkrank -FDP´s einzige Chance..

          Ich weiß auch nicht, was die immer alle am Rösler finden. Ist das ähnlich wie beim Gutti: der hat die Haare schön?
          Mal abgesehen von seiner verhunzten Gesundheitsreform, der Typ kommt mir in Talkshows immer wie ein Kindergarten-Rethoriker vor..

          • smukster schrieb am 3. April 2011 at 18:43 - Permalink

            Roesler – hurra (wenns stimmt)! Wenn er bleibt, sind sie bald wirklich ganz weg, wurde auch Zeit. Wie kann eine Partei so dumm sein…
            Zahlungskraeftige Hoteliers und Co. finden schon eine andere Partei, die sie aufnimmt, keine Sorge. Und andere Waehlerschichten gibts doch eh nicht mehr.

        • ElBarto schrieb am 3. April 2011 at 18:50 - Permalink

          “Wir müssen uns wieder mehr um die Lebenswirklichkeit der Menschen kümmern”

          Standardpolitikfloskel Nr. 1235

      • Lazarus09 schrieb am 3. April 2011 at 18:14 - Permalink

        Westerwelle gibt FDP-Vorsitz ab Will aber Aussenminister bleiben …

        • zeno(bit) schrieb am 3. April 2011 at 18:18 - Permalink

          Ja :(

    42. Estefan schrieb am 3. April 2011 at 17:50 - Permalink

      Schöner Artikel.

      Auf Kritik an politischen Inhalte der FDP hat der Autor komplett verzichtet, und sich komplett aufs Personal konzentriert. Ist meiner Meinung nach aber nicht schlecht – lieber eine Sache richtig, als sich mit mehreren Themen verzetteln.

      Warum diplomatisch abgewogenes Gesülze, wenns um das Personal der FDP geht?

      Weiter so!

    43. Serious Sam schrieb am 3. April 2011 at 17:53 - Permalink

      Urgs, ist der schlecht.

    44. Degnaphta schrieb am 3. April 2011 at 17:53 - Permalink

      überirdischer Artikel. Eine Synthese nicht aus Kommentar oder Glosse.
      Sank solcher Argumente wie “Das spricht für sich selbst”, welche also alle Kenntnisse beim Leser bereits voraussetzen, wird klar signalisiert, daß keine besondere Informationsvermittlung beabsichtigt ist. Der Leser kann also unbeschwert mal aus reinem Spaß an der Freud loslegen. “Fakten, Informationen und Kenntnisse, ihr könnt zu Hause bleiben! Heut’ maal ohne Euch Spaßbremsen!” lautet das erfrischende Motto.
      Die Aufreihung von Verbalinjurien ersetzt Lustigkeit fördernd die meist komplizierten und dazu noch ebenso umstrittenen Fakten. Der Erkenntnisgewinn dieser Beissreflex-Nummer ist wie versprochen Null. Außer das bei mir des Autors Name jetzt als eher lesenwert besetzt ist und dass der Blutdruck des Autors nun wieder weiter unten ist, dürfte es dem kosmischen Spaßlevels diesen Sonntags erheblich weitergeholfen haben..

      Dabei bietet sich ein breites Spektrum bashenswerter Unzulänglichkeite bei der geschmähten Gruppe. Ist die FDP wirklich überflüssiger als eine CDU oder SPD? Niemals, aber das wäre das Thema einer anderen Geschichte.
      Welche Zielgruppe wird derzeit von keiner Partei angesprochen? Möglicherweise die FDPler und ihre Freunde? Sollten sie deshalb doch lieber als Club zusammenbleiben…? Kann die FDP hier eine neue Zielgruppe gewinnen? Klar, liberal zieht immer! Welcher Typ Politiker müßte diese Zielgruppe ansprechen? Lindner? Wer denn sonst? Hat die FDP solch einen Typ? Blöde Frage! Ist sie in der Lage, diesen Typ zu (er)tragen? Scheinbar nicht, ging ja nur bergab mit der Gurkentruppe.

      @ FDP-Niedergang+Phönixeffekt
      Die vorlauten Entstaatlicher und Deregulierer in den Foren, die ich so mitschneide, sind erstaunlich ruhig geworden. Bisher trompeteten sie von der Hotel-Geschichte über die spätrömische Dekadenz die h4-Sätze immer treulich die FDP-Parolen von der Leistungsbelohnung und dem ganzen Quatsch. Diese Art der Unfugverbreitung scheint etwas nachgelassen zu haben.
      Dafür tragen sie im TV mal wieder besonders dick auf. HO Henkel und ein paar alte Volksverräter aus der Greisenriege waren letzt bei Maischberger und arbeiteten für die ‘andere Republik’, die der Henkel sich so wünscht.

    45. CheckervonBeruf schrieb am 3. April 2011 at 18:16 - Permalink

      FDP ist doch out. Jetzt drauf rumtreten… pff. VIel spannender ist, wie Cem Özdemir gerade die Atomausstiegs-Konsesn-Verhandlungen zum Lackmus-Test für Schwarz-Grün (oder Grün-Schwarz) auf Bundesebene hochsterilisiert.

      Zur FDP kann man nur sagen: Ohne Westerwelle wäre diese Monothemen-Partei schon früher unter die Räder gekommen. Haben halt nur den Fehler gemacht, ihr Budnestagswahlprogramm für umsetzbar zu halten und zu verkaufen. Alle, die Guido ihre Pöstchen verdanken, haben jetzt Angst um ihre Besitzstände (als wenn die “Kompetenten” nicht alle in der Wirtschaft unterkommen würden… ;-) Das ist nur noch erbärmlich und nicht weiter spannend.

    46. Natalie schrieb am 3. April 2011 at 18:30 - Permalink

      Toller Artikel – kommt mir an einigen Stellen so vor, als würde er sich auf Deutschlands Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGRÜNE beziehen! ;-)

      Den Spruch mit dem “Brechen auf’s Parket” werde ich mir auch merken.

    47. Flexo schrieb am 3. April 2011 at 18:49 - Permalink

      Ich fand den Artikel gut. Mal was anderes, was man auf dem Spiegelfechter halt sonst nicht liest. Den Kritikern stimme ich zu, das Intellektuelle Niveau war nicht das allerhöchste, aber ab und an ist so was derbes einfach sehr erheiternd – gerade wenn es um die FDP geht.

    48. tcltk schrieb am 3. April 2011 at 19:07 - Permalink

      Auf jedem Schiff, das untergeht, gibt’s einen, der dafür gerade steht.

      Und das bist Du, Guido!

      Aber was kommt jetzt? Rösler, Lindner, Bahr, Koch-Mehrin? Egal! Besser wird’s wohl kaum werden. Ausnahme: Schnarre. Aber die darf ja nicht.

      Wenn ich mir diese sektenähnliche Vereinigung subfontanell spärlich möblierter Möchtegern-Polit-Chippendales und geistig barfüßiger femmes fatales so ansehe, so häufig kann ich den Pizzadienst gar nicht kommen lassen wie ich reihern möchte. Dafür reicht mein Geld einfach nicht. Meine Armut kotzt mich an!

      Was machen eigentlich Baum und Genscher? Stehen die unter Valium? Eigentlich müssten sie das, um den aktuellen Schwachsinn auch nur annähernd schmerzfrei ertragen zu können. Die dafür notwendige Dosis dürfte allerdings letal wirken.

      Ansonsten kann ich die Aufregung einiger hier absolut nicht verstehen. Hat der Artikel Bildzeitungsniveau? Wenn ja: Soll man dieser Gurkentruppe vielleicht mit Lyrik begegnen?
      Ist ja lachhaft. Bildzeitungsniveau wäre schon mehr als angemessen.

      • anonym schrieb am 3. April 2011 at 19:33 - Permalink

        Ausnahme: Schnarre. Aber die darf ja nicht.

        Schnarrenberger finde ich schrecklicher als Westerwelle.

        • smukster schrieb am 4. April 2011 at 06:22 - Permalink

          Die steht immerhin noch fuer irgendwas, auch wenn sie als Person maessig sympathisch sein sollte.

          • schwitzig schrieb am 4. April 2011 at 09:29 - Permalink

            Die steht immerhin noch fuer irgendwas

            Ja. Sie steht für Etikettenschwindel. Ausschließlich. Mehr nicht.

      • Lazarus09 schrieb am 3. April 2011 at 19:56 - Permalink

        Auf jedem Schiff, das untergeht, gibt’s einen, der dafür gerade steht. Und das bist Du, Guido!

        Bei der Einheitspartei CDUFDPSPDGRUENE dem Buendnis zur Wahrung der Interessen von Kapital und Wirtschaft sieht es wenn man denn die christliche Seefahrt als Vergleich bemuehen wollte so aus:

        Der Kapitaen und die Offiziere gaukeln Frauen und Kindern Rettung vor waehrend alle Wertgegenstaende eingesammelt werden und auf die zu wenigen Rettungsboote verfrachtet werden . Der Kapitaen verlaesst unter groesstem Bedauern und Zusicherung seines vollsten Verstaendisses fuer die Lage der durch seine Schuld in Seenot geratenen als erster das sinkende Schiff gefolgt von den Unschuldsbekundungen wiederkaeuenden Offiziere. Vorsorglich werden nichtgebrauchte Rettungsboote mit diversen Loechern im Rumpf verziert. Der absaufente Mob ist schliesslich selber Schuld denn die wollten ja nur billig. Waehrend das Schiff mit Mann und Maus versaeuft spricht man sich gegenseitig Hochachtung aus und lobt die Besonnenheit in dieser schweren Lage hat man schliesslich Geld und Leben gerettet..anderer Leute abgeknoepftes Geld und das eigene Leben. ;-)

        That’s it 666

    49. Klaus, der Augenzeuger schrieb am 3. April 2011 at 19:13 - Permalink

      mmuuaahh. was für ein geheule. da gehen einige wohl ständig zum lachen in den keller oder sind mit ihrer schrankwand dort schon eingezogen. man, man. das ganze wurde einfach mal auf den einfachsten nenner gebracht. und? wo ist das problem? ein arschloch muss man einfach auch mal ein arschloch nennen.

      • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 01:42 - Permalink

        Schon klar. Alle die das nicht lustig finden gehen zum Lachen in den Keller.
        Gibt auch Leute die finden Mario Barth lustig, und meinen, alle andern gehen zum Lachen in den Keller. mmuuaahh.

      • smukster schrieb am 4. April 2011 at 06:26 - Permalink

        Ich kann ueber diesen primitiven Humor nicht lachen, so gern ich es wuerde, und den Schreibstil finde ich nicht fluessig, sondern verkrampft.
        Wenn ich gut geschriebene Glossen will, lese ich Harald Martenstein im Tagesspiegel.

    50. tomatosoup schrieb am 3. April 2011 at 19:14 - Permalink

      solange dieser, zugegeben recht unterhaltsame und flüssige Stil nicht zur Dauernummer im Spiegelfechter wird kann ich locker damit umgehen und gut damit leben……… und wie oben schon geschrieben: mit Niveau kommt mann bei der Masse nicht durch…..vielleicht ein Anfang für “linken boulevard”

    51. Tiha schrieb am 3. April 2011 at 20:09 - Permalink

      Amüsanter Artikel. Danke dafür. Sowas kann ruhig öfter kommen zwecks Auflockerung zwischendurch.

    52. Volker Birk schrieb am 3. April 2011 at 23:28 - Permalink

      Wer der neue FDP-Vorsitzende werden soll? Das ist ja einfach: Friedhelm Ernst natürlich!

      http://www.auchdieserschwachsinnmussinsinternet.de/2011-03/#s1300226408

      Viele Grüsse,
      VB.

    53. Politik_Azubi schrieb am 4. April 2011 at 08:45 - Permalink

      Ganz bitterer Artikel. Solche schwachen Hetztiraden auf Stammtisch-Niveau habe ich hier bisher selten gefunden.

      Das ist definitiv der persönliche Tiefpunkt dieser Seite.

      • schwitzig schrieb am 4. April 2011 at 09:27 - Permalink

        Also – ich finde ja, dass 53 der Tiefpunkt ist.

    54. Systemfrager schrieb am 4. April 2011 at 09:13 - Permalink

      Lieber Benjamin Fredrich,

      ich glaube, du hast begriffen, was unten, in den Kommentaren, vor sich geht. Der Kommentator „Politik_Azubi“- vielleicht ist er im besonderen Maße IQ-unterentwickelt – hat sich selbst verraten:

      Vor knapp 5 Jahren bin ich in die FDP eingetreten. Das war genau zur letzten Kommunalwahl in Niedersachsen. Mein Anspruch war, vom ersten Tage an, aktiv mitzumachen um etwas zu verändern. Die FDP war und ist, trotz des momentanen bundespolitischen Desasters, die richtige Entscheidung.

      Nachdem ich nun also seit 5 Jahren als Pressesprecher für den Ortsverein tätig bin …

      Ich habe Platz eins auf der Liste für den Steinhuder Ortsrat und Platz drei für den Stadtrat. Damit habe ich alle Chancen, die kommenden fünf Jahre wirklich aktiv mitgestalten zu können – und ich freue mich jetzt schon auf dem 11.09.2011 – und kann den Wahlabend kaum noch erwarten….

      Diejenigen, die sonst nichts anderes kennen und können als Stammtischniveau, Beleidigungen, Lügen, Verleumdungen, … die Menschen ohne Moral und Gewissen, die größten Parasiten, Ganoven und Verbrecher unserer Gesellschaft, fühlen sich angesprochen und unrecht behandelt.

      Du hast also alles großartig gemacht. Ich will hoffen, dass du von Jens wieder einmal eine Gelegenheit bekommst, weiter zu machen

      • Serious Sam schrieb am 4. April 2011 at 09:21 - Permalink

        Immerhin engagiert sich der Politik-Azubi ganz real politisch in einer Partei, um für seine Ziele zu kämpfen. Und du, machst du mehr, als in Blogs/Foren zu nölen?

        • Benjamin Fredrich schrieb am 4. April 2011 at 12:40 - Permalink

          Warum soll das weniger wertvoll sein?

    55. Alex schrieb am 4. April 2011 at 09:23 - Permalink

      Guter Artikel, hat Spaß gemacht, danke.

    56. schwitzig schrieb am 4. April 2011 at 09:24 - Permalink

      Mich würde mal interessieren, weshalb sich hier die ganzen Pseudointellektuellen oder besser (tm Pispers) “Intellektüllen” so über diesen Artikel aufregen.
      Ich fand ihn herzerfrischend polemisch und mehr als Polemik sollte man dieser Partei auch nicht mehr widmen, denn alles andere wäre eine indirekte Respektsbekundung durch Ernstnehmen. Eine Gefahr ist die FDP nicht mehr, denn dazu hat sie sich zu nachhaltig blamiert.

      Und nebenbei: Die Leute, die dem Schreiber Bild/Stammtischniveau vorwerfen, befinden sich paradoxerweise nur unwesentlich darüber, denn ansonsten hätten sie erkannt, dass alleine schon die Komplexität des Satzbaus und der Formulierungen keine Entsprechung in der Bild oder im Stammtisch findet. Peinlich.

      Und noch etwas:
      Ich finde es schön, wenn man zu einem Arschloch einfach mal “Arschloch” sagt und sich nicht selbst lächerlich macht, indem man “Diskussionen” und “Debatten” über etwas oder jemanden vom Zaun bricht, bei dem ein ganz einfaches, deskriptives “Arschloch” alle Informationen zusammenfasst, die man dazu noch braucht.

      Geradezu beschämend ist die offensichtliche Humorresistenz einiger Kommentatoren, die im Übrigen “Bild-Niveau”-kreischenderweise noch nicht einmal den Unterschied zwischen Sarkasmus und Ironie kennen. Zur Aufklärung: Hier handelt es sich um Sarkasmus!
      Hoffentlich sind diese Dampfblubberer nicht wirklich die Säule der alternativen Medienöffentlichkeit, denn in dem Fall könnten wir auch problemlos zu den “Qualitätsmedien” zurückkehren – eine andere Farbe macht nun mal nicht die Musik.

      • Systemfrager schrieb am 4. April 2011 at 09:32 - Permalink

        Ich habe mir – soll nur ein Beipiel sein – vor ein paar Tagen angeschaut, was und wie der renomierte Kolumnist GEORG DIEZ (SPOON) schreibt.

        Wenn jemand abgrundtiefes Niveau sucht, dann: GEORG DIEZ (SPOON)

    57. Winne2 schrieb am 4. April 2011 at 10:09 - Permalink

      Also ich finde solche Beiträge a la “Neues aus der Anstalt” -Tiraden durchaus berechtigt und amüsant. Schliesslich kann man nicht jeden Tag durch die Gegend rennen und Pickel am Arsch der Gesellschaft wie Rösler, Westerwelle, Linder und Co. biologisch ermorden – das wär ja nicht in Ordnung. Solche zu einem mindestens “recht so”-Grinsen verleitende Artikel, geschmeidig schneidig formuliert, haben da eine beträchtlich psycho-hygienische Funktion – sprachlich-gedanklich Hinrichtungen mit bösem Grinsen im Gesicht und böser Feder in der Hand. Jens Berger sollte diesen Autor (und andere) ruhig öfter von der Leine lassen. Ruhig noch mehr Leine geben. Regelmässig ein paar Zeilen sarkastisch gepfleger Hass und Verachtung haben was und sind hilfreich gegen die Verzweiflung ob der Herrschenden (Zustände). Ich bin da ganz liberal und finde selbst die FDP und Westerwelle haben ein Recht darauf verarscht zu werden.

    58. Bruder Johannes schrieb am 4. April 2011 at 10:11 - Permalink

      Stellenweise sehr amüsanter Artikel! :-))
      Allerdings fällt mir immer wieder auf, dass die Journaille reflexartig über jeden Politiker herfällt, dessen Macht bröckelt (analoges gilt auch für andere Prominente).

      Warum nicht eher? Die komplette Leere und Unfähigkeit konnte man doch schon vorher weit deutlicher als bei jedem anderen Politiker erkennen. Das fanden 14,5 % der abgegebenen Stimmen (ca. 7-8 % der Wahlberechtigten) sogar gut!

      Nicht, dass 7-8 % Idioten viel wären. Dafür müssen sich die Deutschen nicht schämen. Es geht ja noch schlimmer, wie wir wissen.

    59. Kritiker schrieb am 4. April 2011 at 12:35 - Permalink

      Selten solch einen polemischen Blödsinn gelesen. Spätestens nach dem “kleinen Hitler”-Satz hätte ich aufhören sollen zu lesen.
      Ziemlich lächerlich einen auf ultralinks zu machen, sich diebisch darüber zu freuen, dass die FDP es gerade so noch über die 5%-Hürde schafft und dabei vollkommen aus den Augen zu verlieren, dass die supertollen Linken es nicht annährend bis an die 5%-Hürde schaffen…

      Mehr solcher Artikel und der SF verschwindet aus meiner Favoritenleiste.

      • schwitzig schrieb am 4. April 2011 at 13:05 - Permalink

        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5520/kummerliche-viehzucht#comment-110944

    60. freie demokraten schrieb am 4. April 2011 at 12:53 - Permalink

      Jetzt lacht ihr noch. Das alles ist aber bald vergessen. Bei der nächsten Wahl tritt die FDP mit frischer Mannschaft und neuen Konzepten an. Und wird wieder gewählt. Westerwelle interessiert dann nicht mehr. Und das wisst ihr auch selbst.

      • Benjamin Fredrich schrieb am 4. April 2011 at 13:11 - Permalink

        Ach so sieht das aus. Kann es sein, dass sich die „frische Mannschaft“ höchstwahrscheinlich nur durch einem einzigen Personenwechsel im Vergleich zur verbrauchten Mannschaft unterscheiden wird, oder kommen jetzt ganz neue und sympathische Talente an die Parteispitze?

        Neues Konzept hört sich erstmal gut an.

      • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 15:54 - Permalink

        Haha. Dann sorgt aber am Besten dafuer dass Guido als Außenminister zuruecktritt, vielleicht klappts ja dann bei der naechsten Wahl ;) Oder auch nicht

    61. freie demokraten schrieb am 4. April 2011 at 13:17 - Permalink

      Und wenn schon. Aussitzen hat in Deutschland noch immer funktioniert. Die Bürger sind vergesslich und kommen immer wieder zurück. Was wird sich eigentlich bei der Linken ändern nach den letzten Wahl-Flops?

      • JayAr schrieb am 4. April 2011 at 16:33 - Permalink

        Immerhin gibst du zu dass ein Erfolg der FDP nur an der Beschraenktheit der Waehler liegen kann. Und an den paar wenigen die tatsaechlich davon profitieren, zu welcher Gruppe gehoerst denn du? Bist du Anwalt, Arzt, Apotheker oder Chef von Moevenpick?

    62. Gregor schrieb am 4. April 2011 at 18:27 - Permalink

      Das generelle sprachliche Niveau dieses Beitrags hätte ich mir sicherlich auch höher gewünscht, aber auch das sind Fragen, die momentan sicherlich im Raum stehen und ihre Daseins-Berechtigung haben. Mein Vorschlag: Einfach als Satire abhaken und weiter die Nachrichten-Feeds lesen!

      Gregor

    63. Brixius schrieb am 4. April 2011 at 20:39 - Permalink

      Lob der Beleidigung

    64. Harry schrieb am 4. April 2011 at 22:31 - Permalink

      “FDP und Möllemann,
      wo seid ihr geblieben?
      FDP und Möllemann,
      das Beste kann nicht fliegen.”

      Hallo … die vier Zeilen da oben sind nicht von Harry Heine.

    65. R_Winter schrieb am 5. April 2011 at 15:19 - Permalink

      Jetzt hat der erweiterte Bundesvortand der FDP entschieden:
      Auch in Zukunft bleibt uns das Pharma-Zäpfchen Rösler als BM für Gesundheit und zusätzlich als FDP-Vorsitzender erhalten.
      Traurig, aber wahr.

    66. Christian schrieb am 5. April 2011 at 17:46 - Permalink

      Hallo, ich danke dem Verfasser für diese überaus lesenswerte Satire, wobei man selbst in eine Satire etwas mehr Fakten investieren könnte, aber wenn man das ganze etwas Verfolgt hat….Unrecht ist da keines bei.

    67. Bob schrieb am 6. April 2011 at 20:07 - Permalink

      Den Fallschirmsprung gleich zwei mal in einem Artikel für einen geschmacklosen Nebensatz zu missbrauchen zeugt von einer emotionalisierten, offenen Rechnung. Sonst hätte man so etwas nicht nötig.. Auch die Anspielung auf das Thema Homosexualität ist schlichtweg fehlplatziert und überflüssig. So etwas ist dem Niveau des blogs nicht angemessen. Schade..

    68. Zweisatz schrieb am 8. April 2011 at 18:02 - Permalink

      Ich stimme Kommentar 2 und vielen anderen wahrscheinlich zu – dieser Artikel ist leider unnötig persönlich und geschmacklos.


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