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  • Der talentierte Mr. Rösler

    geschrieben am 04. April 2011 von Spiegelfechter

    In der FDP herrscht Endzeitstimmung. Mit der reinen Lehre freier Märkte lässt sich nach der Finanz- und Wirtschaftskrise kaum noch ein Wähler hinter dem Ofen hervorlocken. Da sich die FDP in ihrer Führungsebene jedoch auf Gedeih und Verderb an marktradikale und marktgesellschaftliche Dogmen gekettet hat, findet sich naturgemäß auch in der erweiterten Parteispitze kaum jemand, der eine inhaltliche Alternative zum scheidenden Vorsitzenden Westerwelle bieten könnte. Als Konrad Adenauer 1958 auf die Wehrmachtsvergangenheit der hohen Offiziere der neugegründeten Bundeswehr angesprochen wurde, sagte er sinngemäß, die NATO nähme ihm nun einmal keine 18-jährigen Generäle ab. Da der Wähler der FDP nun einmal auch keinen 18-jährigen Parteivorsitzenden abnehmen würde, schrauben die Liberalen die Altersgrenze der potentiellen Westerwelle-Nachfolger marginal nach oben. Der engere Favoritenkreis besteht aus Christian Lindner (32, Spitzname „Bambi“), Daniel Bahr (34) und dem immerhin schon 38 Jahre alten Philipp Rösler. Gerade so, als sei ein junges Alter bereits ein politisches Qualitätsmerkmal, verfallen die Medien in einen Jugendrausch, der eher an die Diskussion über Jogi Löws EM-Kader, als an die Frage, wer eine Partei führen soll, erinnert. Vor allem Rösler wird medial über den grünen Klee gelobt und bereits in das Amt des Westerwelle-Nachfolgers hineingeschrieben. Dabei gibt es selbst bei der FPD kaum einen Politiker, bei dem Anspruch und Wirklichkeit derart auseinanderklaffen. Aber vielleicht qualifiziert ihn ja gerade das für den Parteivorsitz.

    Adrett, höflich, bodenständig, fleißig – das sind die Attribute, die man immer wieder hört, wenn die Anhänger von Philipp Rösler den FDP-Shooting-Star beschreiben. Diese Attribute sind zweifelsohne löblich, jedoch beschreiben sie eher das Anforderungsprofil für einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe und nicht die Qualifikationen, die für ein hohes politisches Amt erwartet werden müssen. Philipp Rösler studierte während seiner Bundeswehrzeit Medizin und widmete sich gleich nach seiner Promotion hauptberuflich der Politik. Als Jungpolitiker der FDP ist es nicht sonderlich schwer, schnell Karriere zu machen, wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist. Der niedersächsische Landesverband der FDP, in dem Röslers Karriere begann, hat nicht einmal 7.000 Mitglieder – etwas mehr als halb so viel wie Hannover 96, der Sportverein aus der regionalen Landeshauptstadt. Die Jungen Liberalen, deren Vorsitz Rösler 2003 in den Landtag zu Hannover brachte, haben in Niedersachsen weniger als 900 Mitglieder. Wer es in der Politik zu etwas bringen will, hat es in diesem Landesverband, der während Röslers „Politikerlehrjahre“ vom wenig schillernden Bürokraten Walter Hirche geführt – oder besser verwaltet – wurde, denkbar einfach. Rösler war seit seinem Einzug in den Landtag Hirches Protegé; als Hirche selbst zum Problemfall für die FDP wurde, nahm sich Guido Westerwelle des Nachwuchspolitikers an und positionierte ihn in der Rolle des Hirche-Nachfolgers.

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    145 Kommentare Print This Post
    In der FDP herrscht Endzeitstimmung. Mit der reinen Lehre freier Märkte lässt sich nach der Finanz- und Wirtschaftskrise kaum noch ein Wähler hinter dem Ofen hervorlocken. Da sich die FDP in ihrer Führungsebene jedoch auf Gedeih und Verderb an marktradikale und marktgesellschaftliche Dogmen gekettet hat, findet sich naturgemäß auch in der erweiterten Parteispitze kaum ...
    Tags: FDP
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    1. Westerwelle, Rösler, Lindner – Krise des Liberalismus « Transatlantikblog

    145 Kommentare:

    1. André Tautenhahn schrieb am 4. April 2011 at 18:22 - Permalink

      Der ehemalige Protegé heißt Hirche. ;)

      • Spiegelfechter schrieb am 4. April 2011 at 18:25 - Permalink

        Ähm … nachblätter … ja, Du hast Recht ;-)

        Danke

    2. TutnichtszurSache schrieb am 4. April 2011 at 18:24 - Permalink

      Insbesondere der letzte Abschnitt des Artikels hat gesessen und ich stimme dem voll zu. Mit Rösler wird sich absolut nichts ändern. Das sollte auch dem letzten FDP-Fan klar werden. Die Frage ist nur, ob das auch die Leute in der FDP so sehen, denn eines sollte man sich vor Augen halten.

      Es wird kaum möglich sein, eine schnelle Wende hinsichtlich der Beliebtheitswerte (Umfragewerte) hinzubekommen und dieses Jahr stehen noch ein paar Wahlen an. Auch d ese werden zu einem Desaster für die FDP, so dass auch der Druck auf Rösler steigen wird. Nur was hat der Mann zu bieten um diesen Druck stand zu halten? Außer nett in die Kamera gucken, kommt da nicht viel. Der Mann hat weder Schneid noch Durchsetzungsvermögen. Vielleicht ja sogar wahrscheinlich wird auch er nachher abgesägt.

      Die Frage, die man sich mit der Berufung Röslers durchaus stellen darf ist, wer kommt nach Rösler und auch da sieht es ganz schön mau aus. Die FDP hat ein enormes Problem, welches auch unserer Kanzlerin zunehmend missfallen dürfte.

      Was meint ihr? Sind vorzeitige Neuwahlen in 2012 wahrscheinlich?

    3. R_Winter schrieb am 4. April 2011 at 18:27 - Permalink

      Nichts umschreibt Rösler besser, als der Satz

      Rösler ist kein Hoffnungsträger, sondern lediglich ein neoliberaler Überzeugungstäter, der sich allenfalls durch sein ständiges Lächeln von den altgedienten Apparatschiks seiner Partei unterscheidet – ein Egon Krenz der FDP.

      Rösler ist kein Neuanfang, sondern der Sargnagel der FDP und der von Merkel.

      • smukster schrieb am 4. April 2011 at 19:21 - Permalink

        Nur der FDP. Merkel macht nach der naechsten Wahl 2012 oder 13 mit den Gruenen weiter – sie ist zu geschickt und versteht es, mit nichts allzu Negativen persoenlich in Verbindung gebracht zu werden. Geht lieber mal einen kleinen Schritt zurueck als mit dem Kopf durch die Wand – so uebersteht sie alle Anderen. Warum sollte sich das aendern?

        • Vogel schrieb am 4. April 2011 at 20:56 - Permalink

          Nicht mit den Grünen – mit den Roten, die dann noch knapp vor den Grünen liegen, und … man kennt sich schließlich …

      • MNB schrieb am 5. April 2011 at 09:03 - Permalink

        Hört mir auf mit den Sargnägeln! Die SPD hatte auch schon säckeweise welche und existiert immer noch. Es gibt keine Sargnägel für Parteien. Dank kurzem Wählergedächtnis und da es ja immer irgendwie weitergehen muss, kann mit jeder neuen Führungspersönlichkeit und jedem neuen Politikereigniss eine Änderung der Verhältnisse eintreten.

        Und ob Rösler der Sargnagel für Frau Merkel ist, ist irrelevant. Der Stuhl der Kanzlerin würde schon nicht verwaisen. Da passt die CDU schon auf.

    4. A. Friend schrieb am 4. April 2011 at 18:28 - Permalink

      Talentiert? Der Elite die Tasche zu tragen? Reicht das heute schon?

      • Spiegelfechter schrieb am 4. April 2011 at 18:30 - Permalink

        Das ist ein Wortspiel

        • A. Friend schrieb am 4. April 2011 at 18:50 - Permalink

          Ach was?!

    5. Horst Schmidt schrieb am 4. April 2011 at 18:38 - Permalink

      Na nicht mit Kurt Kister von der “SZ” abgesprochen? :-)

      Mister, Herr egal wie.

      • Spiegelfechter schrieb am 4. April 2011 at 18:52 - Permalink

        zum Glück war ich ganze sechs Minuten schneller, sonst hätte ich mir wieder Plagiatsvorwürfe anhören müssen ;-)

        • Horst Schmidt schrieb am 4. April 2011 at 19:01 - Permalink

          Also doch wieder die aus dem Süden der Republik. Ich ahnte es.
          Obwohl, von Kurt Kister war es nicht zu erwarten. :-)

          • JayAr schrieb am 5. April 2011 at 02:54 - Permalink

            kann auch zufall sein

    6. TK-H schrieb am 4. April 2011 at 18:45 - Permalink

      Ich bin absolut für Rösler!

      Um so schneller wird die FDP untergehen…

      • Benjamin schrieb am 4. April 2011 at 19:04 - Permalink

        Nach diesem Kriterium wäre Brüderle auch keine schlechte Wahl ;)

      • winne2 schrieb am 5. April 2011 at 12:44 - Permalink

        Wenn du da mal nicht irrst. Hinter dem freundlichen Waisenknaben-Lächeln von Rösler, wird die Neoliberale Mischpoke noch viel mehr durchsetzen können. So wie Hartz4, Steuererleichterung für Konzerne und Kriegseinsatz der BW auch nur mit SPD und Grünen ging. Das Finanzkapital sucht sich über seine Medien die passenden Schauspieler, um seine Pläne auf der Berliner Bühne aufzuführen und den Spielplan zu bestimmen.

    7. Joerg_B schrieb am 4. April 2011 at 18:54 - Permalink

      Zur Gesamtaussage des Artikels volle Zustimmung. Nur eine Anmerkung zum Rösler-Zitat über den Ausgleich: Das wird zwar oft gegen ihn ins Feld geführt, fairerweise muss man aber sagen, dass es nicht so gemeint gewesen ist, dass überhaupt kein sozialer Ausgleich im Gesundheitssystem erfolgen sollte, sondern dieser sollte über das Steuersystem geleistet werden. Über Vor- bzw. Nachteile dieses oder jenes Ausgleichs wurde, soweit ich sehe, kaum je differenziert diskutiert. Woran sich auch gleich die zweite Anmerkung anschließt: Das rhetorisch gemeinte Fragezeichen im letzten Satz hätten Sie auch weglassen können, denn genau so ist es, und zwar nicht nur in der FDP, sondern praktisch in der gesamten bundesdeutschen Politik. Die Frage ist nur: warum? (Und damit meine ich nicht, wer ist schuld!)

      • Ranger schrieb am 4. April 2011 at 19:44 - Permalink

        Wie bitte Ausgleich? Jeder Mensch mit 10 Cent Hirn sollte verstehen was hinter dem Gesundheitssystem 1.1 Beta wie von Rösler propagiert steckt:

        Mehr Netto vom Brutto, damit man dieses mehr Netto in die Sozialversicherungen stecken kann (DAS hat er wirklich GENAU so gesagt, da ist nicht ein bisschen Interpretation dahinter). Das heißt er will – semi-offiziell – gerade die Sozialversicherungen stärken! Allerdings in “Eigenverantwortung” jedes einzelnen geben. Wahrlich liberal!

        Rätselfrage:
        Wer spart so wohl Steuer? Wer zahlt so weniger bis keine Sozialbeiträge mehr? Wer profitiert von so einem System? Kleiner Tipp: nicht die Angestellten und nicht die Niedrigverdiener.

        Bitte verwässern sie das Neocon-Gewäsch nicht mit einer Pseudo-Agenda die gar nicht dahinter steckt! Würde man Steuer & Sozialversicherungen endlich zusammen legen, was wäre dann von Röslers toller “Reform” übrig? Als was würde sie sich wirklich darstellen? Als eine Steuererhöhung einseitig für die Arbeitnehmer.

    8. mee schrieb am 4. April 2011 at 19:19 - Permalink

      Immerhin ist er nicht so ein Fiesling wie der Guido, das finde ich durchaus fortschrittlich. Dass er als FDP-Politiker irgendwie FDP-Programmatik vertritt, wundert Dich doch nicht ernsthaft, oder?

      Aber inhaltlich ist die FDP eh hinüber. Wenn sie bei der marktradikalen Haltung bleiben, werden sie nicht mehr gewählt, wenn sie sich nach links bewegen, sind sie auch überflüssig. Der einzige Weg wäre, sich als populistisches Sammelbecken für Anti-EU, Anti-Umwelt und Antisozialstaats-Stammtischrunden zu etablieren. Aber der Kurs ist mit Rösler glaube ich nicht zu machen – gut so.

      Spielt aber zum Glück alles keine große Rolle mehr, ab 2013 haben wir eh wieder Rot/Grün oder die allseits heiß geliebte GroKo.

    9. Mors schrieb am 4. April 2011 at 19:43 - Permalink

      Der Stürmer Die ZEITUNG versucht schon die Legende aufzubauen. “Waisenjunge, Segelflieger, Sexsymbol: So tickt Rösler”

      Großartig. Der neue Guttenberg, quasi.

      link

      • Dimebag schrieb am 4. April 2011 at 20:03 - Permalink

        Ich klicke Links zu den Seiten dieser Zeitung nicht an, aber steht dort wirklich Sexsymbol? Ich roll mich weg!

        • Mors schrieb am 4. April 2011 at 20:10 - Permalink

          Ja, das steht da tatsächlich. Aber er gilt als solches nur in seinem Heimatland Vietnam. Dort entspricht er dem Schönheitsideal. Ist also absolut konstruiert, aber das sollte ja nicht wirklich verwundern…

          Mein Lieblingssatz: “Eine ganze Nation ist stolz auf das Wunderkind aus Khánh Hưng.”

          BÄM! Liebhaben ist damit alternativlos geworden.

          • Dimebag schrieb am 4. April 2011 at 22:43 - Permalink

            Danke für die Info. Das Problem ist: Es wird seine gewünschte Wirkung ganz sicher nicht verfehlen. Mit so inhaltsleeren Lobhudeleien bekommt man den gemeinen Bild-Leser immer auf seine Seite.

            • MNB schrieb am 5. April 2011 at 09:08 - Permalink

              Positiv denken! Es gilt der journalistische Zyklus. Hochgeschrieben wird, um dann den Sturz zelebrieren zu können. Eine Person, 2x auflagensteigernd. Marktwirtschaftliche Effizienz.

    10. Kaiserbubu schrieb am 4. April 2011 at 20:08 - Permalink

      Ein glattes “Chapeuchen” für diese herrliche Analyse. Warum schreiben alle Leitmedien diese verdammten Parteien immer so hoch? Wenn man die realen Zahlen nehmen würde, die tatsächlich hinter den Prozenten bei der Wahl stehen, dann wäre das nur noch peinlich. Weg von dieser Partei Demokratie! Ran ans Volk!
      Die FDP ist eine drei Prozent Partei. Drei Prozent von wie viel? Und trotzdem seitenweise Leseschrott in den Gazetten über diese “gepamperten Markt-Kurtisanen”. Da tut der Zynismus von Jens Berger richtig gut.

    11. Mein Über-Ich schrieb am 4. April 2011 at 20:35 - Permalink

      Rösler als Guttenbergs Nachfolger auf Erden, eine Medienkampagne im Schnelldurchlauf nach dem mühseligen Absägen von Westerwelle: Das geht so flink, da ist die Nachfolge durch, bevor die kritischen Geister analysieren können, welche Interessen und Mechanismen dahinterstecken. Das unorganisierte “Internet” schaut der wohlorganisierten Meinungsmache hinterher.

      Vielen Dank für die Beschreibung von Röslers bisherigem “Wirken”, einiges war mir noch gar nicht bekannt. Da zeigt sich die ideale Kombination aus Überzeugungstäter und Marionette. Und dann sieht er auch noch gut (genug) aus, siehe auch Guttenberg, Schröder/Köhler, Koch-Mehrin sowie seine Konkurrenten beim diesem Rennen. Das Auge wählt schließlich mit.

    12. Beobachter schrieb am 4. April 2011 at 20:47 - Permalink

      Vielen Dank für den tollen Einblick, aber sind solche Gestalten eigentlich noch eine Diskussion wert ?
      Mich befallen oft arge Zweifel, ob es überhaupt noch was zu wählen gibt, oder ob das nicht eh nur Marionetten sind.

      Viel schöner wäre es mal abseits aller Verschwörungstheorien zu diskutieren was Seehofer im Interview mit Erwin Pelzig meinte als er sagte:
      “Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt, und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden!”
      http://www.youtube.com/watch?v=f1XJ9v6iV4Q&feature=related
      Etwa bei 4:40. Da ist schon einer sehr resigniert.

      Sind unsere Politiker wirklich alles nur Getriebene von Sachzwängen ?

      Unser aller Kanzlerette hat ja eine Ethik-Kommission für das eventuelle Abschalten von AKW’s einberufen. So ein Schwachsinn bei einem technischen Thema.
      Wie wär es mal mit einer Ethik Kommission zur Beteiligung auch vermögender Menschen an der Krankenversicherung.

      Ja, ich weiß, das Thema ist der Hohlkörper Rösler.

      Doch das spielt überhaupt keine Rolle, Selbst wenn der die FDP in den wohlverdienten Untergang führt, sein Erbe ist auf ewig zementiert, die Demontage des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte und der ungerechte Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung.

      • Barnockel schrieb am 5. April 2011 at 01:43 - Permalink

        … oder ob das nicht eh nur Marionetten sind.

        Siehe Deutsch-Amerikanische “Young Leaders”-Konferenz 2010. Nur eine Möglichkeit von vielen.

        Sind unsere Politiker wirklich alles nur Getriebene von Sachzwängen?

        Schon etwas von Parteispenden gehört? ;-)
        (Auch nur eine Möglichkeit von vielen.)

    13. Uli schrieb am 4. April 2011 at 20:58 - Permalink

      Rösler ist kein Hoffnungsträger, sondern lediglich ein neoliberaler Überzeugungstäter, der sich allenfalls durch sein ständiges Lächeln von den altgedienten Apparatschiks seiner Partei unterscheidet

      Schön auf den Punkt gebracht.
      Gar nicht angesprochen wurde der vakante Posten des Vizekanzlers, soll das dann auch der Rösler machen? Gruselige Vorstellung.

    14. Karl Heinrich schrieb am 4. April 2011 at 21:00 - Permalink

      Man kann dem Kommentator Fleischhauer nur zustimmen, dass es ein Wahnsinn wäre, wenn die FDP jetzt mit noch mehr Verve in die Gegenrichtung ihrer Wähler vom September 2009 streben würde. Die FDP hat mehr Unabhängigkeit vom Staat versprochen, und nicht geliefert. Deswegen ist sie in der momentanen Misere. Und an der wird ein netterer Vorsitzender gar nichts ändern.

      • Herbert Krawczek schrieb am 4. April 2011 at 21:09 - Permalink

        Da kann ich nur zustimmen. Noch eine Sozialdemokratische Partei braucht niemand, die vier vorhandenen reichen völlig aus. Die FDP hat zur zeit eher ein Problem, weil sie zu wenig marktliberal ist.

        Wo ist denn die Steuervereinfachung? Wo ist denn die Eigenverantwortung in der Krankenversicherung? Wo ist denn die Entbürokratisierung der Sozialen Sicherungssyteme?

        Es hat ja niemand erwartet, dass alle Versprechen sofort umgesetzt werden, aber die FDP versucht ja nicht einmal, (neo)liberal zu sein. Das war eigentlich das Hauptargument für ihre Wahl. Politik mit “Gefühl” haben wir genug, es braucht mehr klare Strukturen für Eigenverantwortlichkeit. So wie die FDP heute aussieht, weine ich ihr keine Träne nach.

        P.S.: Und das Thema der Bürgerrechte will ich lieber gar nicht anfangen, da geht mir die Hutschnur hoch. Scheinbar sind die Piraten die einzige ansatzweise liberale Partei in Deutschland zur Zeit…

        • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 09:03 - Permalink

          Scheinbar sind die Piraten die einzige ansatzweise liberale Partei in Deutschland zur Zeit…

          Siehst Du: Gerade weil sich in der Piratenpartei so viele mit derart ökonomiefaschistischem Gedankengut wíe Deinem tummeln, wähle ich diese Leute nicht und gebe mir aktiv im Freundes- und Bekanntenkreis Mühe, diese Partei als Alternativwahl wegzudiskutieren.

      • mee schrieb am 4. April 2011 at 21:47 - Permalink

        Die FDP hat vor allem niedrigere Steuern versprochen, und nicht geliefert. Ob “mehr Unabhängigkeit vom Staat” wirklich eine große Rolle bei dem Wahlerfolg im Herbst 2009 gespielt hat, wage ich mal zu bezweifeln. Das hört sich doch irgendwie sehr nach einem theoretischen Konzept an, von dem niemand so genau sagen kann, wie es konkret aussehen soll. Jens hat natürlich recht, wenn er schreibt, dass nach der Finanz- und Wirtschaftskrise das Konzept des Liberalismus insgesamt eher problematisch erscheint. Von fehlenden Antworten auf Umweltfragen ganz zu schweigen.

        • Karl Heinrich schrieb am 4. April 2011 at 23:16 - Permalink

          Ob “mehr Unabhängigkeit vom Staat” wirklich eine große Rolle bei dem Wahlerfolg im Herbst 2009 gespielt hat, wage ich mal zu bezweifeln.

          Sehr große Rolle, im ganz praktischen Leben. Versuch heutzutage mal jemanden zu engagieren, der beispielsweise bei einem Nachbarschaftsfest die Getränke ausschenkt. Du hast dir die Arbeit mit der Organisation gemacht, und nun willst du den Abend genießen. No way. Das ist “kurzfristige Beschäftigung” und setzt eine Riesenmaschinerie in Gang. Mach’s doch lieber selber.

          Anderes Beispiel: Du kaufst dir eine neue Kaffeemaschine. Die alte soll weg. Wenn du kein Auto bzw. keine Zeit hast, um sie sonnabends früh auf die Mülldeponie zu bringen, hast du Pech gehabt. Die Leute bleiben ewig auf ihren Altgeräten sitzen; sehr konsumfördernd.

          Oder etwas allgemeiner: Millionen Menschen wollen nicht in das Rentensystem einzahlen, das ja so vortrefflich ist, wie die Sozialdemokraten aller Parteien immer behaupten. Aber so schön, dass es auch ohne Zwang ginge, ist es dann doch nicht.

          Und dann frag mal Leute, die selbstständig sind …

      • Serious Sam schrieb am 5. April 2011 at 11:10 - Permalink

        Die FDP hat mehr Unabhängigkeit vom Staat versprochen, und nicht geliefert

        Die FDP hat noch viel mehr versprochen und nicht geliefert. Und das liegt vor allem daran, dass Westerwelle in seiner unglaublichen Eitelkeit die Koalitionsverhandlungen praktisch im Alleingang geführt hat und dabei von Merkel in jeder Frage über den Tisch gezogen wurde. Am Ende stand daher fast nichts im Koalitionsvertrag, was vor der Wahl im FDP-Programm wesentlich war. Somit hat Westerwelle den zum großen Teil ihm zuzurechnenden Wahlerfolg umgehend entwertet, durch sein Versagen bei den Koalitionsverhandlungen.

        Der Koalitionsvertrag ist im Grunde eine Fortführung des schwarzroten Programmes davor. Es ist kaum ein Unterschied erkennbar, der einen wie auch immer gearteten Einfluss der FDP aufzeigt. Daher ist die Politik dieser Regierung nicht von klaren liberalen Werten und Zielen geprägt. Natürlich auch nicht von konservativen, wie man sie von der Union erwarten sollte. Sondern es ist eine beliebige, opportunistische Gemengelage, typisch für Merkel.

        Ach ja, gestern abend war ich bei Hans Söllner. Eine seiner Randbemerkungen: ‘Ich habe ja wirklich nichts gegen Schwule. Westerwelle ist die eine Ausnahme’.

    15. aeroween schrieb am 4. April 2011 at 21:49 - Permalink

      Guter Artikel.

      Adrett, höflich, bodenständig, fleißig – das sind die Attribute, die man immer wieder hört, wenn die Anhänger von Philipp Rösler den FDP-Shooting-Star beschreiben. Diese Attribute sind zweifelsohne löblich, jedoch beschreiben sie eher das Anforderungsprofil für einen Ausbildungsplatz im Hotel- und Gaststättengewerbe und nicht die Qualifikationen, die für ein hohes politisches Amt erwartet werden müssen

      Tja mit den Erwartungshaltungen ist das so eine Sache. Diese Erwartungen könnten wohl derzeit nur die wenigsten MinisterInnen erfüllen, oder? Dann machen sich so ein paar preußische Basic´s ja nicht schlecht – egal, ob nun im Hotelgewerbe, oder sonstwo, nicht wahr?! Good German´s attitudes. Wenn´s doch nur nicht alles so verlogen wäre, woll?

    16. lebowski schrieb am 4. April 2011 at 22:12 - Permalink

      Sind das adrette Kerlchen und der neoliberale Überzeugungstäter in einer Person nicht ein Widerspruch?

    17. Ranger schrieb am 4. April 2011 at 23:05 - Permalink

      Letztlich ist Rösler eines: unfähig. Ist doch wurscht ob er sich liberal, neokonservativ oder sogar kommunistisch schimpft. Fakt ist er hat das gemacht was jeder Politikversager macht: den Arbeitnehmer belastet.

      - Arbeitgeber darf man nicht belasten, denn Kapital ist ein scheues Reh, bahbah.
      - Das System reparieren kann man nicht, denn dazu bräuchte es entweder echte Fähigkeiten oder man tritt doch einer Lobby auf den Schlips (s. oben).
      - Arbeitnehmer kann man ausnehmen, ihnen Leistungen streichen usw.: sie können schlecht flüchten, und wenn alle Politversager auf der Welt zusammenarbeiten: wohin sollen sie auch gehen?

      Ich glaube wir haben jetzt seit Jahrzehnten das erste mal wieder die Situation dass massiv Leistungen und Errungenschaften der Weltbevölkerung zurückgenommen werde. Wo soll das enden, in der Höhle mit einer Population von 1000 Menschen (999 Röslers?).

      • Serious Sam schrieb am 6. April 2011 at 09:41 - Permalink

        Letztlich ist Rösler eines: unfähig

        Als Parteivorsitzender? Das muss sich erst noch zeigen. Anders als bei Frau Kommunistin Lötzsch oder Herrn Porsche Ernst, die haben sich bekanntlich bereits ausgiebig als höchst kompetente Parteischeffes erwiesen *g*

    18. t.h.wolff schrieb am 4. April 2011 at 23:09 - Permalink

      Mir ist eigentlich Wurst, welchen Pappkameraden die Marktradikalen aufstellen. Die endgültige freiwillige Selbstauflösung der F.D.P. – das ist unser Auftrag.

      • Anton Chigurh schrieb am 5. April 2011 at 11:32 - Permalink

        absolut richtig !
        Ob diese Gaunerbande mit ihrem Kindergarten (Rösler, Lindner, Bahr..) weitermacht, oder die grenzdebilen Totalversager (Brüderle, Homburger, Pinkwart, Solms, Niebel) noch mal ran müssen ist völlig schnuppe: so lange dieses Gesindel Politik für die Konzerne macht und das Volk es zahlen muss, wird sich gar nichts ändern. Die wenigen Lichtblicke in der Partei sind zu schwach, die Richtung zu verändern.
        Nicht mehr lange, und man schielt eh offen in Richtung Ampel-Koalition. Seit ihrer Existenz haben die “Liberalen” das so gemacht, um immer irgendwie an Macht teilhaben zu können.
        Und ganz am Rande: Ich kenne zufällig einige aktive Mitglieder der Julis im Kreisverband Osnabrück. Wenn das die neue Generation der FDP darstellt, dann gute Nacht. Mit Anfang 20 sind diese Leute schon weiter weg von der Realität, als die Erde vom Sternbild des Großen Wagens….

    19. Beebo schrieb am 4. April 2011 at 23:24 - Permalink

      Bis 2013 ist noch lange hin. Bis dahin kann sich die FDP noch einmal fangen. Entscheident ist, ob der XXL (Export)Aufschwung bis dahin weitergehen wird. Wenn nicht, fallt das ganze PR Kartenhaus der Regierung auseinander. Ein Abschwung wird der FDP das Genick brechen.

      • smukster schrieb am 5. April 2011 at 16:26 - Permalink

        Wird er nicht, bin bereit zu wetten.

    20. brandubh schrieb am 4. April 2011 at 23:26 - Permalink

      Als Jungpolitiker der FDP ist es nicht sonderlich schwer, schnell Karriere zu machen, wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist.

      Dem möchte ich widersprechen. Es kommt vor allem darauf an, sich hochschleimen zu können. Und das geht auch, wenn man auf den Kopf gefallen ist.

      Adrett, höflich, bodenständig, fleißig

      reichen vollkommen aus.

      • U-Bahnuser schrieb am 5. April 2011 at 04:22 - Permalink

        Dem möchte ich widersprechen. Es kommt vor allem darauf an, sich hochschleimen zu können. Und das geht auch, wenn man auf den Kopf gefallen ist

        Jo! ->Sylvana Koch-Mehrin…

        Und was unseren lieben Phillip angeht: Er wäre besser beim Job des Mediziners geblieben; somit hätte er wenigstens seinen Mitmenschen noch einen guten Dienst erweisen können, aber als künftiger FDP-Vorsitzender… na ja….zumindest können wir darauf hoffen, dass er dieser menschenverachtenden Truppe den Weg zum Ende ebnet

      • Spiegelfechter schrieb am 5. April 2011 at 07:53 - Permalink

        Na ja, im JuLi-Kontext heißt “auf den Kopf gefallen” wohl auch eher “komplett verstrahlt”.

    21. brandubh schrieb am 4. April 2011 at 23:40 - Permalink

      Ziemlich respektlos die Bezeichnung, die ich in meiner Familie für Rösler hörte:
      da fielen “Peking-Ente” und “Teebeutel”. Na, na, na! Wenn schon so despektierlich, dann richtig: “Fitschi! Fitschi heißt es richtig”. Der talentierte Mr. Fitschi.

      • Carsten Penkella schrieb am 5. April 2011 at 01:08 - Permalink

        Muss ja toll sein, einer rassistischen Familie anzugehören, brandubh.

        • Brandubh schrieb am 5. April 2011 at 08:10 - Permalink

          Rassistisch würde ich nicht sagen. Eher wohl gedankenlos.

          • Kalle schrieb am 5. April 2011 at 10:09 - Permalink

            Das Eine schließt das Andere nicht aus. Man mag fast sagen: das Eine bedingt das Andere…

    22. brandubh schrieb am 5. April 2011 at 00:25 - Permalink

      Apropos FDP. Heute bei Beckmann. Die Politik- und Wirtschaftsberaterin Prof. Gertrud Höhler glänzte heute durch eine unglaubliche Realitätsverdrängung.
      Zu Brüderle sagte sie:
      “…er wird unterschätzt….er weiß, was er kann und er hat eine sehr große Erfahrung und er versteht Wirtschaft…Wenn man einen erstklassigen Wirtschaftsminister, oder hat man das nicht verstanden, dass er ein erstklassiger Wirtschaftsminister ist, oder stört es, dass er erstklassig ist? Wenn man den entsorgen möchte, dann heißt das doch aber, dass man ein Politikverständnis, auch ein Verständnis der gemeinsamen Verantwortung in einer Vertragssituation als Koalitionspartei, ähm, Mitwürgler (?) hat, das außerordentlich fragwürdig ist. Wo sind da die höchsten Werte? Man wird doch mal fragen dürfen. Die FDP war für mich auch immer eine Hüterin der freiheitlichen Werte. Und….in den freiheitlichen Werten dieser eine Absturz, die Wahrheit sagen, so zu bestrafen… Was ist da los in diesem Land?.. Genau in diesem Feuer verbrennt eine Partei wie die FDP”
      Die Dame tut mir richtig leid.

      • Carsten Penkella schrieb am 5. April 2011 at 01:15 - Permalink

        Was heißt hier Realitätsverdrängung? Deine Realität, brandubh, ist Deine. Andere haben ihre.

        • Brandubh schrieb am 5. April 2011 at 08:20 - Permalink

          Ja, ja, der Brüderle ist der beste Wirtachaftsminister von der ganzen Welt.
          Das ist die Realität von Menschen, die nicht die Realität sehen wollen.
          Dass nämlich die FDP eine ganze Menge ist, aber Wirtschaftskompetenz ist nicht ihr Ding.
          Raffgier, ja, das ist ihr Ding, aber doch nicht Wirtschaftskompetenz! Die FDP ist die klasssische Partei der “Verbetriebswirtschaftlichung” des ökonomischen Denkens, der Verwechslung von Betriebswirtschaft mit Volkswirtschaft.
          Hier sind vornehmlich Leute versammelt, die glauben, man müsse ausschließlich die Rösser nur kräftig füttern, damit für die kleinen Spatzen hinten noch etwas heraus kommt.

        • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 09:11 - Permalink

          Brüderle ist sogar zu dämlich, seine Saufklappe zu halten, wenn es nötig ist. Selbstverständlich ist er dadurch als Wirtschaftminister hochqualifiziert: Ein menschenverachtendes, dummes und instabiles System braucht idiotische Vollversager – alle anderen würden sich freiwillig selbst lobotomieren. Insofern gebe ich Dir Recht, dass Brüderle die Idealbesetzung ist.
          Die eigentliche Frage ist doch: Mußte er schon saufen, bevor er in die FDP-Sekte eintrat oder war sein Alkoholproblem eine der Einstellungsvoraussetzungen?

          • leslie schrieb am 5. April 2011 at 12:30 - Permalink

            “”Die eigentliche Frage ist doch: Mußte er schon saufen, bevor er in die FDP-Sekte eintrat oder war sein Alkoholproblem eine der Einstellungsvoraussetzungen?

            Zweiteres…

            Das erste macht der Rest der Bevölkerung um diesen Scheiss zu ertragen,
            (“alle anderen würden sich freiwillig selbst lobotomieren”.)
            was dann automatisch zu zwei führt,
            und wenn du dann nicht in die Politik gehst,
            kannste dann immernoch Blockwart werden.
            Fingermänner,für den ders versteht.

            Frag dich mal,warum es keine Kiffer in der Politik gibt.
            Unter den Grünen solls ja mal welche gegeben haben,
            aber das war mal.
            http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5463/die-neue-volkspartei-die-keine-ist

            AlleS nurnoch dummgesoffen.

            Mfg

        • unbequemer schrieb am 5. April 2011 at 10:12 - Permalink

          Und Sie leiden unter kognitiver Dissonanz, ein Begriff der hier immer wieder einmal auftaucht. Ich nennen das aber Dissonanzreduktion.

          Über Sie das täglich vor dem Spiegel?

          • Anton Chigurh schrieb am 5. April 2011 at 11:43 - Permalink

            Schon bemerkenswert, wie weit die “Realitäten” auseinanderklaffen – aber beim kleinsten gemeinsamen Nenner sollte man sich doch einig sein, oder?
            Brüderle als kompetenten Wirtschaftsminister hinzustellen ist schon ein starkes Stück. So viel Drogen kann man gar nicht einwerfen, dass man diesem Standpunkt zustimmen könnte.
            Der Herr ist an seinem Posten etwa so geeignet wie Berlusconi als Leiter eines Mädchenpensionates.
            @ unbequemer:
            Ihr Beitrag war sicherlich der Grund für Ihre einzige lokale Verhärtung an diesem Vormittag. Aber brauchten Sie dafür auch einen Spiegel….?

    23. Kalle schrieb am 5. April 2011 at 09:23 - Permalink

      Im Gegensatz zu Karl Heinrich bin ich der Meinung, dass die FDP genau das abgeliefert hat, was man von ihr erwarten musste. Weshalb ich den Wähler-/Zustimmungsschwund auch nicht nachvollziehen kann.
      Zuerst wollten 15% der Wähler Klientelpolitik zu Lasten der Schwächeren und Schwächsten und plötzlich ist ihnen das auch wieder nicht recht. Ich bezweifle, dass ein “Führungswechsel” der FDP irgendetwas an ihrer Politik ändern wird. Mal sehen, ob unter Rösler wieder 15% der Wähler für Klientelpolitik zu Lasten der Schwächeren und Schwächsten stimmen.

      • Lutz Hausstein schrieb am 6. April 2011 at 10:07 - Permalink

        Im Gegensatz zu Karl Heinrich bin ich der Meinung, dass die FDP genau das abgeliefert hat, was man von ihr erwarten musste. Weshalb ich den Wähler-/Zustimmungsschwund auch nicht nachvollziehen kann.
        Zuerst wollten 15% der Wähler Klientelpolitik zu Lasten der Schwächeren und Schwächsten …

        Soweit – so richtig. Der durchschnittliche FDP-Wähler hat die Einschnitte bei den Ärmsten, bewusst oder dies ausblendend, in Kauf genommen. Er hat darauf gehofft, dass er im Gegenzug davon profitiert. Dabei hat er jedoch nicht bedacht, dass die FDP, anders als ihre allgegenwärtigen Stilisierungen, gar keine Interessen für Mittelstand oder die Mitte der Gesellschaft besitzt. Erst als die FDP-Geschenke verteilt wurden, hat er bemerkt: “Ups, ich habe ja gar kein Hotel!”

        Dire FDP macht genau dies, was ihrem jetzigen Status, als Marktradikale ohne die geringsten Anflüge von sozialem Ausgleich, entspricht. Sie verkauft ihre Entscheidung an den Meistbietenden. Noch nie in der Geschichte der parlamentarischen Demokratie wurde dies der Bevölkerung so unverblümt vor Augen geführt. Daraus erklärt sich auch dieser so noch nie dagewesene Absturz einer Regierungspartei.

    24. ZwischenSpeicher schrieb am 5. April 2011 at 09:35 - Permalink

      Gestern wurden Rösler, Lindner und Bahr von irgend so einem öffentlich-rechtlichen Hauptstadt-Mittig-Schnittig-Journalisten im Fernsehen als “Vertreter des sozialen Flügels der FDP” bezeichnet. Ich hätte fast einen Lachkrampf gekriegt.

    25. HELLMOOD schrieb am 5. April 2011 at 10:07 - Permalink

      Lol! Die dümmsten Kälber… – und das “Reich der Mitte” wählt sich einen Tenno!

      • Lago schrieb am 5. April 2011 at 11:35 - Permalink

        Irgendwie komme ich bei diesem assoziativen Sprung nicht mit, kannst du das genauer ausführen?

    26. baumbaron schrieb am 5. April 2011 at 10:13 - Permalink

      @ brandubh – das mit dem Teebeutel finde ich jetzt gar nicht so rassistisch, eher beschreibend! Es gibt Leute, die dann, wenn der Tee im Glas gezogen hat, den Teebeutel kunstvoll in den Löffel verfrachten, um in dann mit dem Faden so zu umwickeln, dass mit etwas Zugkraft die Essenz gewonnen werden kann. So ist doch trefflich beschrieben, wie das die Gesundheitslobbyisten mit dem Gesundheitsminister regelmäßig zulasten der Bürger praktizieren. Der Herr “Teebeutel” allerdings freut sich noch darüber.

      • Lutz Hausstein schrieb am 6. April 2011 at 10:10 - Permalink

        Also, ich bin bekennender Teebeuteilauswringer. :-)

    27. klaus59 schrieb am 5. April 2011 at 10:20 - Permalink

      Als FDP Wähler ärgert mich, das sie nicht geliefert hat. Und wer den Markt wie ich für unumgänglich hält muß die Probleme auch marktgemäß bearbeiten. Hier ist Rösler gescheitert, weil er die kapitalistische Pharmabranche nicht kapitalistisch angeht. Das Gesundheitssystem ist von der Angebotsseite kapitalistisch und interessengetrieben von Gutverdienern (Ärzten) aber von der Verbaucherseite sozialisiert. Rösler-weichei nutzt seine Einkaufsmacht nicht. Die Pharmapreise kann man man leicht erheblich drücken, wenn man den Anbietern mit einer Nachfrage von zig Mrd. die Preise diktiert, wie es sonst überall auch gemacht wird bei starker Machtposition auf der Nachfrageseite.
      Im Ausland bezahle ich z.T. auch für importierte Medizin 50-80% weniger. Diese Pharmafritzen sollten sich einmal ein Einkaufsgespräch bei Aldi oder Media Markt anhören.
      Verstaatlichung und Abschaffung von Marktmechanismen wird nicht funktionieren, weil sich innerhalb dieser neuen Situation wiederum der Markt durchsetzt, z.B. durch Leistungsverweigerung.

      • ZwischenSpeicher schrieb am 5. April 2011 at 10:56 - Permalink

        Volker Pispers zu Philipp Rösler: “.. den sie nur noch das Pharma-Zäpfchen nennen …”.

      • André H. schrieb am 5. April 2011 at 11:50 - Permalink

        Marktmechanismen funktionieren beim Gesundheitswesen eben nicht!
        Weil es hier nicht um Angebot und Nachfrage geht. Niemand wird freiwillig krank. Und ALDI und MEDIA MARKT als gutes Beispiel hinzustellen, macht das Dilemma noch schlimmer.

      • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 12:31 - Permalink

        Als FDP Wähler ärgert mich,

        einer, der das auch noch zugibt! Respekt. Gründungsmitglied der “Anonymen FDP-Wähler”?

    28. Peleo schrieb am 5. April 2011 at 10:37 - Permalink

      Der neue (?) und alte FDP-Chef am Kabinettstisch. Der Kleine will was sagen und guckt ängstlich nach dem Alten – der Alte zieht eine Augenbraue hoch – war ja nur ein Vorschlag.

      Die wollen das Land “regieren” und können nicht mal ihren eigenen Laden in Ordnung bringen. So kann man das inzwischen in vielen Zeitungen lesen. Langsam weicht die Häme der Sorge.

      • Systemfrager schrieb am 5. April 2011 at 10:54 - Permalink

        Die wollen das Land “regieren” und können nicht mal ihren eigenen Laden in Ordnung bringen. So kann man das inzwischen in vielen Zeitungen lesen. Langsam weicht die Häme der Sorge.

        Ich hab’s! Sie sollen es Steinmeier, Nahles, Steinbrück, … überlassen

        Gut … es war nur ein schwarzer Humor!

        • Peleo schrieb am 5. April 2011 at 17:18 - Permalink

          Gut….wen schlägst Du vor?

    29. David schrieb am 5. April 2011 at 11:17 - Permalink

      Also, ich muss bei aller Liebe sagen: So messerscharf finde ich die “Analyse” nicht. Eher eine stimmungsfrohe Polemik mit den üblichen, leider unterkomplex aufgetischten Zutaten/Argumenten.

      Warum hat Rösler keinen Systemwechsel geschafft? M.E. ist der Wegfall der Deckelung des Zusatzbeitrages ein den traditionellen Finanzierungspfad der GKV verlassender Schritt. Also der Einstieg in den Systemwechsel.

      Wichtige Argumente wurden nicht entkräftet:
      Was kann man gegen das Argument sagen, dass der Sozialausgleich – sollte er irgendwann mal aus Steuermitteln und nicht aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds gezahlt werden – eine gerechte Angelegenheit ist, weil sich mehr Menschen an seiner Finanzierung beteiligen und nicht nur die Beitragszahler. Vorher gab es allerdings auch schon dicke Steuerzuschüsse. Ist das traditionelle Beitragssystem gerechter? Schenken sich evtl. beide Varianten nicht viel, was “Gerechtigkeit” angeht.

      Marktradikalität:
      Die Jungs und Mädels vom SVR, wahrlich keine Kommunisten, fordern seit Jahren die Abschaffung der PKV – dumme Idee? Schafft sie sich evtl. selbst ab, weil sie ohne funktionierenden Kostendeckel als Melkkuh missbraucht wird? Stichwort: Anreize und so.

      Pharma-Markt:
      Das ist mir ehrlich gesagt wieder zu einfach argumentiert. Ich sehe die Entwicklung auch mit Argwohn, ich maße mir allerdings (noch) nicht an, die genauen Folgen der neuen Arzneitmittelmarktneuordnung abzuschätzen. Vielleicht sollte man da Ruhe bewahren und noch etwas abwarten mit den vernichtenden Urteilen. Alles, was ich bisher zu dem Thema lesen konnte, zeichnete ein differenziertes Bild – aber vielleicht waren das auch die falschen Quellen. Und selbst wenn die Arzneimittelpreise steigen würden, müsste man immer noch genau hinschauen. Monokausale Zusammenhänge finden sich im deutschen Gesundheitssystem nur selten.

      • Serious Sam schrieb am 5. April 2011 at 13:26 - Permalink

        Jetzt stör’ mal nicht die verbohrten Linksideologen hier mit Fakten bei der Pflege ihrer Vorurteile!

        • wschira schrieb am 5. April 2011 at 13:52 - Permalink

          Ich sehe hier keine verbohrten Linksideologen, aber ein paar rechte Trolle, die ihren unqualifizierten Müll absondern. Einer nennt sich Serious Sam.

          • Serious Sam schrieb am 5. April 2011 at 14:02 - Permalink

            Wie unglaublich eloquent! Jetzt hast du es mir aber gegeben!

            • Anton Chigurh schrieb am 5. April 2011 at 14:12 - Permalink

              Das letzte FDP-Indoktrinationsseminar hat wohl bei dir echt was gebracht – Hut ab. So, nun geh´ wieder ab in deinen Sandkasten und spiel´ mit Fleischhauer Linkenbashing…

          • Lennard schrieb am 7. April 2011 at 09:14 - Permalink

            Als er unter dem Namen elwu postete, war das auch schon nicht besser. :P Nicken, lächeln und weiterlesen. Life’s too short…

      • Kalle schrieb am 5. April 2011 at 15:47 - Permalink

        Ich spiel mit:

        Warum hat Rösler keinen Systemwechsel geschafft? M.E. ist der Wegfall der Deckelung des Zusatzbeitrages ein den traditionellen Finanzierungspfad der GKV verlassender Schritt. Also der Einstieg in den Systemwechsel.

        Was denn nun, Einstieg oder Wechsel?
        Um deine Frage zu beantworten: Weil die Union nicht mitgemacht hat. Steht auch im Artikel.

        Was kann man gegen das Argument sagen, dass der Sozialausgleich – sollte er irgendwann mal aus Steuermitteln und nicht aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds gezahlt werden – eine gerechte Angelegenheit ist, weil sich mehr Menschen an seiner Finanzierung beteiligen und nicht nur die Beitragszahler. Vorher gab es allerdings auch schon dicke Steuerzuschüsse. Ist das traditionelle Beitragssystem gerechter? Schenken sich evtl. beide Varianten nicht viel, was “Gerechtigkeit” angeht.

        Wollte der Artikel das entkräften? Und Hand aufs Herz, alle Linken hier, wer findet das jetzige Gesundheitssystem gut? (IMHO: Ob aus Steuermitteln oder Beiträgen nimmt sich übrigens nicht soo viel, es kommt aber darauf an, dass sowohl das Beitrags- als auch das Steuersystem sozial gerecht sind. Zur Zeit ist es weder das eine, noch das andere und die FDP trägt zur weiteren Verschlechterung bei.)

        Die Jungs und Mädels vom SVR, wahrlich keine Kommunisten, fordern seit Jahren die Abschaffung der PKV – dumme Idee? Schafft sie sich evtl. selbst ab, weil sie ohne funktionierenden Kostendeckel als Melkkuh missbraucht wird? Stichwort: Anreize und so.

        Und? Ist der Artikel eine Lobeshymne auf die PKV? Welcher Sachverständigenrat? Der für Gesundheit der FDP? Ist Abschaffung der PKV Teil des von Dir erwähnten Einstiegs in den Systemwechsel (gewesen)?

        Das ist mir ehrlich gesagt wieder zu einfach argumentiert. Ich sehe die Entwicklung auch mit Argwohn, ich maße mir allerdings (noch) nicht an, die genauen Folgen der neuen Arzneitmittelmarktneuordnung abzuschätzen. Vielleicht sollte man da Ruhe bewahren und noch etwas abwarten mit den vernichtenden Urteilen. Alles, was ich bisher zu dem Thema lesen konnte, zeichnete ein differenziertes Bild – aber vielleicht waren das auch die falschen Quellen. Und selbst wenn die Arzneimittelpreise steigen würden, müsste man immer noch genau hinschauen. Monokausale Zusammenhänge finden sich im deutschen Gesundheitssystem nur selten.

        Klar, Beweislastumkehr zum Vorteil der Pharmafirmen hat keinen Einfluss auf die Preise der Medikamente/Kosten für Gesundheit. Bestimmt. Ich suche im Artikel übrigens die Passage, die behauptet, ein möglicher Arzneimittelpreisanstieg sei allein auf diese Beweislastumkehr zurückzuführen.

        Naja, dafür dass du so messerscharf und komplex analysieren wolltest, war das ne ganze Menge heißer Luft. Kein Wunder, dass vorher niemand spielen wollte…

        • David schrieb am 5. April 2011 at 16:17 - Permalink

          Habe ich für mich in Anspruch genommen, messerscharf und komplex zu analysieren?

          Ich habe nur Fragen gestellt und bemängelt, dass Herr Bergers Artikel eben nicht analysiert/argumentiert, sondern polemisiert, was aber auch ein legitimes Vorgehen darstellt.

          Z.B. frage ich mich, ob die vom Ministerium zu erlassende Rechtsverordnung schon öffentlich ist, mit der die Kritierien für die Kosten-Nutzen-Wertung festgelegt werden sollen. Das wäre doch mal ein handfester Ansatzpunkt, um zu schauen, wie ernst es die FDP mit der Bändigung der Arzneimittelpreise meint. Aber das wäre natürlich eine aufwendige Rechercheangelegenheit. Vielleicht kommt sowas ja nochmal…

        • David schrieb am 5. April 2011 at 16:23 - Permalink

          PS.: Zur Beweislastumkehr habe ich mich noch mal informiert, was im abschließenden Gesetz jetzt drin stand:

          “Die Konsequenz ist, dass der Nachweis der Unzweckmäßigkeit jetzt in zwei Schritten passieren muss. Für den ersten Schritt gilt, dass die Beweislast zum Nachweis von Zweckmäßigkeit umgekehrt ist. Der GBA kann jetzt kein Arzneimittel mehr ausschließen, wenn der Nachweis der Zweckmäßigkeit fehlte, er muss Unzweckmäßigkeit belegen. Hier sieht das Gesetz immerhin vor, dass der GBA in einem zweiten Schritt Studien fordern kann, in denen der Hersteller die Zweckmäßigkeit belegen muss. Die Beweislastumkehr im ersten Schritt verschafft den Unternehmen deutlich mehr Zeit, bevor sie einen Ausschluss fürchten müssen.”

    30. MNB schrieb am 5. April 2011 at 11:18 - Permalink

      DLF-Interview mit Patrick Adenauer vom Verband der Familienunternehmer (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1429044/): “Verbandspräsident Patrick Adenauer empfiehlt der Regierungskoalition, dem kommenden FDP-Chef das Finanzressort zu übertragen. Sollte dies nicht möglich sein, müsse er ein Amt bekommen, in dem er für bürgerliche Werte einstehen könne.” – Was’n das für’n Unternehmer??? Und was muss der Rösler für eine Lusche sein! Das die sich nicht Entblöden, für den neuen Parteichef, für den Retter, für den Jetzt-gehts-aufwärts-Messias ein eigenes Sprücheklopf-Ministerium zu fordern! Wieso kann Rösler im Gesundheitsministerium nicht für bürgerlichen Werte einstehen? Was stört da? Soll die Linkspartei das Gesundheitsministerium auf Bundesrepublikslebenszeit führen, weil die CDU/CSU/SPD/Grüne ja auch für bürgerliche Werte stehen? Aber da ist die Merkel davor. Nachdem der Rösler sich als Gesundheitsminister als Rohrkrepierer erwiesen hat, wird sie ihn unter keinen Umständen auf das Finanzministerium loslassen. Boah, was ist das für ein luschenhaftes Verhalten, sich innerhalb der Legislaturperiode ein parteiplattformtaugliches Ministerium einzufordern. Ministerien sind keine Parteiorgane! Wie’s ausschaut: noch nicht.

      PS: Der Koppelin haut 1 Stunde zuvor in die gleiche Kerbe. Was für ein erbärmlicher Haufen!!!

    31. Katev schrieb am 5. April 2011 at 11:39 - Permalink

      “Lobbyverseuchter Vulgärliberalismus”: schön, sehr schön.

      Ich glaube, Rösler wird nicht so gut bei “der Bevölkerung” ankommen wie Guttenberg. Seiner asiatischen Herkunft zusammen mit seinem jungstreberhaften Auftreten, wie sehr letzteres auch mit Höflichkeit abgefedert sein mag, werden viele eher mit Ressentiments begegnen. So ein fescher, alerter Guttenberg, blond-deutsch dazu, ist da noch was anderes.

      Der Mann hat genau so ein Jungkarrieristen-Profil wie alle die anderen Yuppies in der FDP-Spitzenriege, und zusammen mit einem diese Partei auch prinzipiell eher ablehnenden Zeitgeist wird das für Rösler schon ein Problem darstellen. Die Liberalen werden (hoffentlich, hoffentlich!) weiterhin Wahlen verlieren; da stelle ich mir jetzt schon sein konsterniertes Gesicht vor, wenn er dazu Stellung nehmen muss.

      Die Medien werden ihn weiterhin mit Samthandschuhen anfassen, keine Frage, wie auch ohnehin viel zu selten und zu unkritisch über die Machenschaften im Gesundheitswesen berichtet wird (zum Glück gibt’s dafür ja Nachdenkseiten/Spiegelfechter).

      • Lutz Hausstein schrieb am 6. April 2011 at 10:25 - Permalink

        Die Liberalen werden (hoffentlich, hoffentlich!) weiterhin Wahlen verlieren; da stelle ich mir jetzt schon sein konsterniertes Gesicht vor, wenn er dazu Stellung nehmen muss.

        Wenn es irgendwann zu heftig wird, wird er sich gleichfalls vom Acker machen. Und dann wird er säuseln, dass er ja schon immer gesagt hat, nur begrenzte Zeit in der Politik bleiben zu wollen. Er hat also quasi seine “Ausstiegsklausel” schon öffentlich verkündet.

    32. André H. schrieb am 5. April 2011 at 12:21 - Permalink

      Ist “Bambi” nicht Rösler’s Spitzname ?

      Weitere Ableitung:
      Bambus, das sich im Wind zwar biegt, aber doch nicht bricht.
      (Quelle: Deutschlandfunk)

      • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 13:20 - Permalink

        Ist “Bambi” nicht Rösler’s Spitzname ?

        Nein, das ist der Spitzname der anderen Widerlegung der Darwin’schen Evolutionstheorie: Christian Lindner.

    33. Carsten Penkella schrieb am 5. April 2011 at 12:22 - Permalink

      Was soll eigentlich dieser fanatische Kampf gegen die FDP und ihre Repräsentanten? Ich wäre kein besserer oder schlechter Mensch, wenn ich FDP statt Linkspartei gewählt hätte. Wir haben unterschiedliche Ansichten, wie Deutschland politisch gestaltet werden sollte, aber es geht nicht um Himmel oder Hölle, um Gläubige oder Ungläubige, um Wahrheit oder Lüge.
      Ich kann durchaus Gysi oder Lafontaine, Ernst oder Lötzsch als Menschen achten, auch wenn ich meine, ihre Politik sei (größtenteils) falsch für unser Land.

      • Anton Chigurh schrieb am 5. April 2011 at 12:48 - Permalink

        Der “fanatische” Kampf gegen die FDP und ihre Repräsentanten resultiert aus der unfassbaren Arroganz heraus, die diese Leute nach der gewonnenen Bundestagswahl an den Tag gelegt haben. Er resultiert daraus, dass die Menschen realisiert haben, dass sie von einer politischen Gruppe absichtlich hinters Licht geführt wurden, dass sie betrogen und belogen wurden und das so offen und schamlos, wie es bisher beispiellos war.
        Nichts, aber auch gar nichts von dem, was vor der Wahl versprochen wurde und weshalb fast 15% (m.E. nach Fehlgelenkter) Wähler das Kreuz bei den Gelben gemacht haben, wurde umgesetzt. Und das WOHLWISSEND, dass diese großmäuligen Versprechungen gegen die CDU niemals durchsetzbar waren. Und da liegt der Hase im Pfeffer: ich kann keine Leute als Menschen achten, die wohlwissend das Volk belügen, betrügen, sich über die Bürger lustig machen und lupenreine Klientelpolitik betreiben.
        Spott und Häme, Hass und Verachtung sind in diesem Falle wohlverdient – wie wohl jemals kaum zuvor im politischen Geschäft.

      • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 13:17 - Permalink

        Ich wäre kein besserer oder schlechter Mensch, wenn ich FDP statt Linkspartei gewählt hätte.

        Doch. du wärst ein schlechter Mensch.

      • Serious Sam schrieb am 5. April 2011 at 13:24 - Permalink

        Natürlich wärst du deshalb kein schlechterer Mensch. Der blinde Fanatismus und die zerebrale Hohlheit gewisser linker Blogposter lassen solche einfache Wahrheiten allerdings nicht zu.

        • Frohsinn schrieb am 5. April 2011 at 14:52 - Permalink

          Natürlich ist man ausschließlich durch sein Kreuzchen auf dem Wahlzettel kein schlechterer Mensch. Aber ich bin mir sowohl für linksliberale als auch linke Grossfeldversuche zu schade. Man lebt nur einmal. Und die Gesetzmäßigkeiten der Politik sorgen bei Volksparteien wie der CDU und der SPD (hat schon noch ein paar Mitglieder, doch doch) für eine Mittelmäßigkeit, welche die Extremausschläge verhindert. Was man sich durch ein Kreuz bei der FDP allerdings (als Ergebnis längeren Nachdenkens) erhofft hat, erschliesst sich mir nicht.

          [x] Seit Jahren jede Wahl mit- und seinen Stimmzettel ungültig macht.

          • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 15:02 - Permalink

            Selbst das Verfassungsgericht muss den sogenannten “gemäßigten Parteien der Mitte” regelmäßig Radikalismus attestieren.

            Aber der Deutsch ist dumm wie Brot:

            1) Er wählt Rot plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            2) Er wählt Schwarz plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            3) Er wählt Rot plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            4) Er wählt Schwarz plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            5) Er wählt Rot plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            6) Er wählt Schwarz plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            7) Er wählt Rot plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            8) Er wählt Schwarz plus Anhängsel. Die bauen viel Mist.
            …

            Noch dämlicher geht’s wohl kaum.

            Die einzigen, die noch keine Chance hatten, viel Mist zu bauen und keine Verantwortung für die sich kontinuierlich verschlimmernde Scheisse haben, werden von ihm als extremistisch und Regierungsunfähig beschrieben. Also wählt er wieder die extremistischen und Regierungsunfähigen Roten oder Schwarzen.
            Ja. Leute wie Du sind echte Intelligenzbolzen. Lol.

            • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 15:04 - Permalink

              Nachtrag:

              “Ungültig”-Wähler sind von den ganzen Schafen mit Abstand die Dümmsten. Ihr “ungültig” interessiert bei unserem Wahlrecht keine Sau! Es bewirkt rein gar nichts, ausser dass indirekt die extremistischen und Regierungsunfähigen Schwarz/Rot-Parteien eine demokratische Legitimation bekommen.

            • Kalle schrieb am 5. April 2011 at 15:59 - Permalink

              “Ungültig”-Wähler sind von den ganzen Schafen mit Abstand die Dümmsten. Ihr “ungültig” interessiert bei unserem Wahlrecht keine Sau! Es bewirkt rein gar nichts, ausser dass indirekt die extremistischen und Regierungsunfähigen Schwarz/Rot-Parteien eine demokratische Legitimation bekommen.

              Stimmt das? So wie ich das mitbekommen habe, kriegen die Parteien durch Ungültig-Wähler weniger Geld und/oder Überhangmandate… Außerdem gibt es Schlaumeier (Experten), die eine geringe Wahlbeteiligung als “die sind halt zufrieden” und nicht als “die haben resigniert, weil sich nichts ändert” interpretieren.
              Insofern wäre ungültig wählen schon das beste, wenn man sich von keiner Partei vertreten fühlt.

            • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 16:05 - Permalink

              Das Geld können sich die Parteien auch jederzeit woanders herholen – das dürfte das kleinste Problem sein.

              Auf die Überhangmandate haben meines Wissens ausschließlich gültige Stimmen Einfluss.

              Und ob der “Wille des Wählers” oder “Die Blödheit des Wählers” bzw. “Wutbürger”, “German-Angst” und ähnliches Asisprech in die Welt gebläht wird, ändert an der faktischen Machtverteilung rein gar nichts.

            • Frohsinn schrieb am 5. April 2011 at 17:39 - Permalink

              Wenn’s Dir nach “dümmer” und “Scheisse” wieder besser geht: Die Überlegung dahinter ist, mal in der Tendenz überzeichnet: 100% Wahlbeteiligung und nicht 1 gültige Stimme. Finde ich einen besseren Protest gegen die Demokratiesimulation, als Extremausleger zu wählen. Und es bringt die Parteien über die einbrechende Parteienfinanzierung ins Grübeln. Da kann nicht unendlich nachgebessert werden. Und die Mär vom wahlmüden, politikverdrossenen Wähler läuft auch ins Leere. Buchtipp: Hans H. von Arnim, “Das System”.

              Und weiterhin frrröhliche Schnappatmung. Wenn’s hilft…^^

            • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 08:57 - Permalink

              Die Überlegung dahinter ist, mal in der Tendenz überzeichnet: 100% Wahlbeteiligung und nicht 1 gültige Stimme.

              Ein Denkfehler, denn alles unter 100% – also auch 99% – Ungültig, bewirkt keinerlei Veränderung der Machtverhältnisse.

              Und es bringt die Parteien über die einbrechende Parteienfinanzierung ins Grübeln. Da kann nicht unendlich nachgebessert werden.

              Aber sicher. Notfalls über Spenden oder Gesetzesänderungen. Über die paar Euro für die Stimme wird niemand grübeln.

              Und die Mär vom wahlmüden, politikverdrossenen Wähler läuft auch ins Leere. Buchtipp: Hans H. von Arnim, “Das System”.

              Und weiterhin frrröhliche Schnappatmung. Wenn’s hilft…^^

              Das hat nichts mit Schnappatmung zu tun – ich finde nur Leute wie Dich anstrengend, die auf der einen Seite durch ihre Passivität die herrschenden Zustände zementieren und auf der anderen Seite darüber lamentieren, wie schlimm die doch sind.

            • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 09:13 - Permalink

              Nachtrag:

              Die Überlegung dahinter ist, mal in der Tendenz überzeichnet: 100% Wahlbeteiligung und nicht 1 gültige Stimme.

              Das wirrd ein gewissenloses Arschloch sicherlich unheimlich berühren, wenn er/sie mitbekommt, dass es Leute gibt, die ihn/sie mißbilligen.
              Denn diese Leute zeigen sich ja auch von sogenannten “Demonstrationen” (sofern sie vorher das Genehmigungsverfahren (lach) durchlaufen haben) total beeindruckt.
              So, wie in Heiligendamm, Stuttgart usw. usf..

        • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 15:05 - Permalink

          Und das ausgerechnet vom Hohlinator schlechthin :-)

        • TrinkenderSPDOrtverein schrieb am 6. April 2011 at 09:23 - Permalink

          Was ich noch interressant fand war das mit stuttgard und dem Bahnhof …

          Wenn es past dann siehst du tote auf den straßen liegen Wochenschau … oh sorry Tageschau ( im ausland ) aber wenn einem Demostranten ein auge aus Schädel hängt wird das schick retuschiert und es heist dann : Da hat der Radikale aber noch mal glück gehabt … ;)

    34. leslie schrieb am 5. April 2011 at 12:39 - Permalink

      “”ihre Politik sei (größtenteils) falsch für unser Land.”

      Nur komisch das sie Themen vertreten(Krieg,Mindestlohn,usw.)

      Ach,er erklärt es besser.
      Volker Pispers – Das politische Elend in Deutschland
      http://www.youtube.com/watch?v=uNHch1YSB3s&feature=related

      Der Deutsche ist schon total lobotomiert.

      Mfg

    35. Lazarus09 schrieb am 5. April 2011 at 12:46 - Permalink

      Leute, für das asiatisch unverbindliche nichtsagende ” L.m.a.A. ” dauerlächeln kann das Funkemarieche echt nicht’s ..

      Ansonsten hat der Impffetischist for die Pharmelobby doch gute Arbeit geleistet ..oder ?

      666

    36. Tobias Beck schrieb am 5. April 2011 at 12:51 - Permalink

      Wenn es mir erlaubt ist möchte ich hier – wenn nicht hier…. – auch mal Mensch sein, emotional und leidenschaftlich, aber eben nicht korrekt. – Bitte – Danke!

      Nehmen Sie es als Satire!

      Es kotzt mich an… Es kotzt mich einfach nur an, was für schmierige, kalte, verlogene, aalglatte Unsympathen und Herztote uns als die uns Regierenden verkauft werden. Es beleidigt meine Würde, meine Seele und meinen Intellekt was uns hier für charakterlose Marionetten und Menschenkarikaturen von Seiten der Lobbyisten, Konzerne und der Hochfinanz uns in der “Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen!” (sinngemäß Georg Schramm – Klofrauenrede)

      Hat nicht jede Faser meines männlichen Selbst vor Ekel kontrahiert, als “das” Merkel auf der Bildfläche auftauchte? Hat es nicht lange gebraucht, mich an die pockennarbige Kratervisage des Spasskanzlers zu gewöhnen, ohne in heiligem Zorn zu erröten. Muss ich mich jetzt wirklich mit den toten Haifischaugen dieses Bastardkindes anfreunden.

      Es mag hier vielleicht der Eindruck entstehen, ich wäre politisch, wäre Kind links-liberaler, grüner oder sozialdemokratischer Schule. Nein, die aufgefressenen aufgedunsenen Sackvisagen von Steinmeier, Beck und wie heißt der andre Fettsack noch gleich….. und diese grünen Unfrauen, die glubschäugige Unke, die andere Krautvisage brrr….

      Auch möchte ich nicht den gern begangenen Fehler anderer Kritiker des Zeitgeistes machen, mich nach links oder gar rechts außen schieben zu lassen. Am ehesten fühl ich mich bei den esotherisch angehauchten Weltverschwörungsanhängern wohl, obwohl ich keiner bin.

      Jedenfalls bin ich ein Freund von Gewaltverzicht in der Handlung (nicht als rein geistige Qualität und auch nicht verbal) und ein Freund der unbedingten Verantwortung und Freiheit des Individuums. Aber was soll ich denn bitte noch tun? Ja, ich suche eine Gemeinde die sich an der Projektion eines gemeinsamen Feindbildes gesundet und sich in der Eitelkeit intellektueller Erhabenheit sonnt, bin auch nur ein Mensch. Auch ich projeziere, hasse, neide, begehre, habe Angst. Was kann ich denn als niederer Bestandteil tun? Sobald ich in irgend einer Weise wechselwirke, beginne ich mich bereits schuldig zu machen. Mir ist eine Religion von Wachstum, Arbeit und Profit einfach zu billig und kurzsichtig, genau wie jede andere. Ich bin allein!

      • Lutz Hausstein schrieb am 6. April 2011 at 10:45 - Permalink

        Sorry. Aber bei aller aufgestauten Wut u.ä. kann und darf eine Auseinandersetzung dennoch nur auf einer sachlichen Ebene erfolgen. Äußerlichkeiten und anderes mögen zwar einen ersten Eindruck hinterlassen, dürfen aber bei der sachlichen, auch kritischen, Auseinandersetzung keine Rolle spielen.

        Es hat ja keiner der Politiker einen Vertrag als Model unterzeichnet. Sie müssen sich an den Ergebnissen ihrer Arbeit, die verpflichtend zu Wohle des gesamten Volkes zu erfolgen hat, messen lassen. Ansonsten hätte ja Gutti alles richtig gemacht, denn “er hat die Haare schön”. ;-)

        • Tobias Beck schrieb am 6. April 2011 at 13:11 - Permalink

          ..Haare die noch glatter und schmieriger sind, als er selbst:-)

          Nun Menschen sind die wenigste Zeit rational und vernünftig. Die meiste Zeit sind sie Lust- u. Triebgesteuert und hochemotional, auch wenn sie verkopft erscheinen.

          aber trotzdem ein Versuch einer sachlichen Analyse (die meine Meinung und Wahrnehmung widerspiegelt,die keinen Anspruch an Wahrhaftigkeit oder Objektivität stellt)

          Ein normaler Mensch sucht die Gemeinschaft, die Nestwärme, er möchte gehört und gebraucht werden, auch mal ein Klopfen auf die Schulter und eine Umarmung sucht er. Er möchte einen Sinn hinter seiner Existenz und seinen Handlungen sehen. Einen Sinn der höher/tiefer aufgehängt ist, ethisch, philosophisch, religiös und spirituell…..als z.B. Funktionieren und Konsumieren oder Profit- u. Machtmaximierung oder Hedonie und er möchte Harmonie! Er weiß anteilig um seine Bedingtheit und sein Abgespalten sein, das macht ihm Angst. Er verdrängt und projeziert gerne, weiß aber/auch nicht immer darum. Darüber hinaus ist er i.d.R. eher bequem, wünscht den Darwinismus zu überwinden, möchte in jeder Hinsicht frei sein, Bedingtheit hin oder her.

          Ein anderer normaler Menschentyp, nennen wir ihn Narzis möchte gar keine Gemeinschaft oder Nestwärme. Er lässt Menschen nur dazu gelten, ihn zu bewundern. Er steht auf Geschäfte, Vorteilsnahme, Erpressung.(Geschäft -> Bedingungen werden vorher ausgehandelt | Erpressung -> Bedingungen werden nachher ausgehandelt ) Mitmenschen sind Mittel zum Zweck. Er steht ständig in Konkurenz zu seinem Nächsten und seine Welt ist dann i. O., wenn er sicher seiner überlegenen Macht und Kontrolle über die Herzen, Gefühle, Überzeugungen und Handlungen der anderen sicher sein kann. Wenn er in dem Bewertungsmaßstab, den er in seinem alleingültigen Realitätssystem anlegt, schlicht den Längeren hat. Für gewöhnlich ist auch er bequem aber trotzdem hochneurotisch getrieben, was ihn in unserer materiellen Bedingtheit sehr energetisch erscheinen lässt. Er ist zumeist Materialist, wissenschaftsgläubig (eine seltsame kaum 200 Jahre alte Jugendreligion, die Verantwortung und Schuld des Individuums ignoriert ( Bequemlichkeit?) ). Er studiert gerne Jura und/oder VWL/BWL und besonderen geistig-seelischen Tiefgang bzw. Höhe/Größe brauchen wir ihm nicht unterstellen, wohl aber die materielle u. intellektuelle Weite und sämtliche Finesse überlegen in dieser Weite zu jagen. Er selbst hält sich schon für das Sexualzentralorgans unseres raumzeitlich bedingten Universums, ja.

          Warum aber zum Teufel schwimmt der zweite normale Typ in dem menschlichen Eintopf immer oben auf. Taucht als Politmarionette, Führerkarikatur oder Wirtschaftsboss an der noch sichtbaren Spitze der Pyramide auf und gängelt seit Äonen den ersten normalen Typen, der sich das i.d.R. gefallen lässt.
          Warum scheißt er Typ1 mit Wahlwerbung zu, drängt sich dauernd in dessen Bewusstsein, mit allen möglichen Mitteln. Warum besitzt er die materiellen und leider auch geistig-kultuellen Vermögenswerte aller und auch das Land. Warum diktiert er gemeingültige Denkmuster, Modelle und Prinzipien. Wird er bald nach dem Wasser zum Trinken und der Luft zum Atmen greifen. Und wenn er das hat, wonach greift er dann. Wann wird er satt und befriedet sein?

          Da darf man doch auch mal unsachlich werden, ja muss zwingend. Danke!

          • Kriegszitterer schrieb am 6. April 2011 at 13:22 - Permalink

            Großartig … auch wenn ich es nicht gerne zu gebe hier und da könnte ich mich in dem einem anderen oder anderen Satz wohlfühlen …

            Aber wie gesagt …

            Es ist schick oberflächlich zu sein ;) [Egogperspektive ] *Grinst zynisch aber dabei im angenessenen Masse betroffen …

            • Tobias Beck schrieb am 7. April 2011 at 18:37 - Permalink

              schick….genau Eitelkeiten!! Das große Thema!

              Typ 1 verdrängt, dass er ein von niederen Motiven getriebener Affe ist. Er ist doch klug, reflektiert und entwickelt, darüber hinaus edel. Also projeziert er den abgespaltenen verwunschenen Anteil seiner Selbst irgendwo hin! Wohin? Nun, je nach Geschmack. Die die eigene Bequemlichkeit verdrängen, die hassen Hartz4 Empfänger. Die die eigene Abgespaltenheit verdrängen, hassen gerne Randgruppen wie etwa Ausländer, Linke oder Rechte(also echte mit dem Herzen dabei) Die die eigene Geltungssucht, den eigenen Machtanspruch, den eigenen Diktator verdrängen, die hassen gerne Politiker/Politik. Das sind viele, also wir hier. Mit diesem Schatten unserer Selbst formen wir mit Gedanken ein Beet….und in dieses Beet setzen sich dann gewissen- u. scrupellose Typ 2 Rüben und gedeihen prächtig.

              Aber wo liegt die Lösung. Welcher Arzt möchte den gesunde Menschen, bzw heilen? Er möchte erstmal gebraucht und bewundert werden, dick absahnen und ganz hinten vielleicht helfen. Da käme ihm aber sauber der Sinn und der eigene Entwurf abhanden, wenn er sich den Nährboden verdirbt und tatsächlich heilt.

              Das hier ist eine kleine religiöse Gemeinde, jeder ein kleiner Gott, Jens verwaltet das ganze und lässt sich als König hier feiern. Seis ihm gegönnt, bei dem Aufwand, den er treibt. Was er genau wie der Arzt jetzt am allerwenigsten brauchen könnte, ist eine gute Welt und eine “korrekte” Politik. Worüber sich dann noch echofieren. Das wäre doch langweilig irgendwie. Schauen wir lieber mal auf den Rübenacker! Uiiihhh ein Sarazin, ein Bohlen, ein Raab und ein Rösler sind gewachsen, aber der Stotter-Ede ist eingegangen. Ein Kerner und ein Beckmann dort, nicht gerade seltenes Rübenkraut – schon fast lästig.

              Also was soll das alles hier. Wird uns das nicht langsam zu blöde eine politische Lösung zu suchen. Das hat 15000Jahre nicht funktioniert, wieso denn jetzt! Eine technische Lösung?
              Ne, besser nicht. Nicht nach Penemünde und nach Hiroshima. Ich brauche keinen gelackten Wernherr v. Braun, brauch nicht um diesen Preis zum Mond, Danke! Ein Auto das kaum mehr schmutzt ist toll, aber wenn sich im Verhalten und im sinnverloren motivierten Rumgefahre aus niederem Antrieb nix ändert, ändert das saubere Auto auch nix. Eine religiöse, spirituelle Lösung? Neeee, da verbrennt man sich gleich die Finger! Das hinterlässt genau wie Technik und Politik nur Scherben. Also was tun jetzt?

              Wollen wir die nächsten Jahrzehnte damit verbringen hier Ringelpietz mit Anfassen zu spielen und uns immer weiter daran hochziehen, wie böse die Herrschenden sind und wie klug und findig wir selbst, weil wir dies durchschauen.

              Wo fängt bewusst verantwortete zielgerichtete Handlung denn an? Bitte?? Danke!

    37. klaus59 schrieb am 5. April 2011 at 13:29 - Permalink

      @André
      Mach’ doch selbst Gegenvorschläge, die schon mal funktioniert haben.
      @Schwitzig
      Ja, Ehrlichkeit fängt mit Zugeben an und Überdenken der letzten Wahlentscheidung. Wo hast Du Dich denn zuletzt “verwählt”?

      • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 15:07 - Permalink

        1998

    38. COPOKA schrieb am 5. April 2011 at 13:39 - Permalink

      Guter Artikel, nur fehlt am Ende zumindest einen Category-Hinweis.
      Ein anderer wäre auch nicht fehl am Platz.

    39. .flac schrieb am 5. April 2011 at 13:43 - Permalink

      Warum liest man eigentlich zur Zeit immer, dass die FDP wegen ihres marktradikalen oder neoliberalen Kurses abgestraft wurde? Sie schaffte 2009 -mitten in der Finanzkrise- doch mit ihrem Steursenkungs-Wahlkampf ein Rekordergebnis.

      Die FDP wird vielmehr abgestraft, weil sie es NICHT geschafft hat, die Steuerreform durchzusetzen. Weil sie nicht marktradikal gehandelt hat, sondern im Interesse der Hotelier-Lobby. Weil sie in der Außenpolitik versagt (Lybien) und vor allem natürlich wegen Fukushima.

      Wenn den Leuten die marktradikale Politik zum Hals raushängen würde, fände ich das gut. Das aber aus dem FDP-Absturz zu folgern, halte ich aufgrund der viel offensichtlicheren Gründe für falsch.

      • Kalle schrieb am 5. April 2011 at 16:15 - Permalink

        Sie haben die Steuern wie versprochen gesenkt. Ich sehe dein Problem nicht. Hat irgendwer der FDP mehr gespendet als Mövenpick und fühlt sich jetzt übergangen? Mussten die Versicherungen und die Banken die von ihnen verursachten Kosten in relevanter Höhe tatsächlich selber tragen? Muss die Pharma-Industrie die Wirksamkeit ihrer neuesten Produkte beweisen? Wurde BWL weiter statt VWL auf die Volkswirtschaft angewendet? Ist Deutschland jetzt solidarisch mit seinen EU-Nachbarstaaten? Mussten die Energie-Riesen um der Sicherheit willen auf Profite verzichten? Haben die Armen ein größeres Stück vom Kuchen bekommen? Sind die Reichen wieder reicher geworden? Wird der Arbeitsmarkt immer prekärer?
        Die Antworten auf diese und viele, viele andere Fragen sind direkt der FDP (und UNIONSPDGRÜNE) zu verdanken und sind eine Umsetzung dessen, wofür die FDP auch vor der letzten Bundestagswahl schon stand.

        Scheint mir bei einigen Zeitgenossen eher eine Form von “die Geister, die ich rief” zu sein.

    40. klaus59 schrieb am 5. April 2011 at 15:28 - Permalink

      @schwitzig
      “1998″
      Das kann nicht sein – oder mit welcher Partei bist Du seitdem zufrieden?
      Falls es DIE LINKE ist: Akzeptierst Du ihre geringe Bedeutung gemäß den letzten Wahlen?

      • schwitzig schrieb am 5. April 2011 at 15:30 - Permalink

        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5538/der-talentierte-mr-rosler#comment-111132

        Erkennst Du Dich da wieder?

    41. freie demokraten schrieb am 5. April 2011 at 15:32 - Permalink

      Deutschland ist, anders als es hier immer dargestellt wird, unter der F.D.P. recht gut gefahren.

      Eigentlich geht es Deutschland gerade ziemlich gut. Das Wachstum im vergangenen Jahr war üppig, auch 2011 sieht es prima aus. Die Japan-Krise hinterlässt bislang keine Bremsspuren in der Wirtschaft, die Steuereinnahmen sprudeln ordentlich, das Staatsdefizit ist im Vergleich zu anderen Ländern minimal, das “AAA” nicht einmal ansatzweise in Gefahr. Von der Staatspleitenpanik diverser Euro-Partner ist die Bundesrepublik so weit entfernt wie Gregor Gysi von der Kanzlerschaft.

      http://www.ftd.de/politik/deutschland/:schwarz-gelbe-koalition-merkel-muss-ihr-gruselkabinett-umbilden/60035125.html

      • smukster schrieb am 5. April 2011 at 16:02 - Permalink

        lol.
        Erzaehl das mal “normalen” Leuten, die fragen Dich, ob Du auf dem Mond lebst. Vom “Aufschwung” kommt schon lange nichts mehr bei den Menschen an, im Gegenteil.
        Und wer den Zusammenhang zwischen unserem Exportwachstum und den Staatspleiten in Suedeuropa noch nicht verstanden hat, dem ist kaum noch zu helfen. “Parasitaer” ist m.E. eine passende Bezeichnung fuer unser Land, oekonomisch betrachtet.

      • Jacques Roux schrieb am 5. April 2011 at 18:35 - Permalink

        Ähem,

        wer bitte genau ist denn Deutschland ? Die untere Hälfte der Bevölkerung, gemessen am Nettovermögen, wohl ganz offensichtlich nicht:

        http://www.fr-online.de/image/view/-/4475584/highRes/2497812/-/maxh/480/maxw/480/-/Nettoverm%25C3%25B6gen+%2528media_971282%2529.jpg

        Aufschwung XXL – für “Leistungsträger” versteht sich.

      • TrinkenderSPDOrtverein schrieb am 6. April 2011 at 08:55 - Permalink

        Mal so um das alles etwas zu relativieren ;)

        http://www.wie-willst-du-leben.de/blog-beitrag/items/von-schuldenbremsen-und-reichtumsuhren.html

    42. hallowach schrieb am 5. April 2011 at 15:34 - Permalink

      wo steuert dieses Land nur hin. FTD.de schreibt, daß er Vize-Kanzlerwerden soll….

      >>>> vor allem natürlich wegen Fukushima.
      ich nhoffe, das das als Scherz gedacht ist. Ein Erdbeben ist Schuld am Niedergang der FDP. Hmmm jaja. Ich weiß nicht mehr wo es herkommt irgendjemand schrieb mal. Erst kam die Westerwelle, dann der Tsunami.

      @ Herrn Beck

      Sie schreiben hart, aber treffend.

      Kurze Frage: “Bambi” Lindner kenn ich ja schon. Aber haben die anderen beiden Schnösel auch einen so lustigen Beinamen???

      • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 09:19 - Permalink

        Also, ich nenne den Rösler gerne “Rosettenspringer”, weil es seine Funktion so gut beschreibt.

    43. Ingo schrieb am 5. April 2011 at 17:30 - Permalink

      Lieber Jens Berger,

      ich mag Deinen Blog nicht mehr lesen. Das regt mich alles so auf. Jetzt diese Bilder von diesen Milchbärten. Wie soll ich als Mitvierziger vor solchen “Bambis” (ich schmeiß mich weg) Respekt haben? Nix haben Sie geleistet. Reden nur klug daher. Diese Marionetten. Schlimmer noch als die alte Garde. Ab und an ist so einen Spitzenpolitiker bei mir als Kunde auftretend. Jedesmal schwillt mir der Kamm. Aber ich trau mich nicht den Mund aufzumachen. Ich häng zu sehr an meinem Job. Ich feige Sau.

    44. Peleo schrieb am 5. April 2011 at 17:47 - Permalink

      Rösler kommt, Brüderle bleibt, Homburger wahrscheinlich auch. Westerwelle ist ja auch nicht wirklich weg.

      Das ist fast so gut, als wenn er ganz geblieben wäre. Über diese Partei müssen wir uns nicht mehr lange ärgern.

    45. Violet Luxemburg schrieb am 5. April 2011 at 18:47 - Permalink

      Fantastisch, wie sich in Foren die Leute jedes Mal bis unter die Decke stapeln, denen völlig klar ist, dass man “ohne offensichtliche Eseleien und mit freundlichem Auftreten” in welcher Vereinigung auch immer ja nur die “Karriereleiter hinauffallen” kann.
      Als Abwandlung dieser Melodie gibt es aus diesen Kehlen noch den Tenor, dass es ausreiche, Ahnungslosigkeit durch möglichst viel Skrupellosigkeit zu kompensieren, um erfolgreicher und steinreicher Unternehmer zu sein.

      Diese Massen an ehrbaren Leuten, die lieber arm und erfolglos bleiben, jedenfalls niemals den einfachen, aber verruchten Weg des erfolges gehen würden – in einer Vereinigung oder gar mit einem eigenen unternehmen die Karriereleiter nach oben fallend -, machen einem großen Mut für die Zukunft dieses Landes.

      • Jacques Roux schrieb am 5. April 2011 at 20:19 - Permalink

        Richtig,

        die sollten sich mal anstrengen, jeder ist ja schließlich seines Glückes Schmied. Vom Tellerwäscher zum Millionär oder zumindest zum Lobbyistenversteher.

        Aber das will diese Mischpoke hier und in unzähligen anderen Foren ja wohl offensichtlich nicht, lieber wird mal kräftig abgelästert. Armes Deutschland, die pure Neidgesellschaft ;-)

        • Violet Luxemburg schrieb am 5. April 2011 at 21:13 - Permalink

          Sie gehören doch wohl nicht etwa auch zu den Treudoofen, denen es wichtiger ist, nicht als Unfähiger in einer Vereinigung oder als Selbständiger die Karriereleiter nach oben zu fallen, sondern sich lieber von diesen Leuten die Butter vom Brot nehmen lassen?

          • Jacques Roux schrieb am 5. April 2011 at 21:56 - Permalink

            Um Himmels Willen,

            natürlich nicht. Dank Ausdauer, Gespür für das Machbare, Fleiß selbstverständlich (unter 200 St./Woche geht bei mir gar nichts) hab ich schon die ersten Milliönchen ins Steuerparadies geschafft. Aber das sind natürlich Peanuts, als Homo Oeconomicus bleib ich ganz selbstverständlich weiter auf der Überholspur. In diesem Sinne, wünsche ich uns weiterhin viel Erfolg.

            • Violet Luxemburg schrieb am 5. April 2011 at 22:32 - Permalink

              Sie machen offenbar etwas gravierend falsch.
              Lesen Sie mal das Buch “Die 4-Stundenwoche”: http://www.amazon.com/4-Hour-Workweek-Expanded-Updated-Cutting-Edge/dp/0307465357

            • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 08:48 - Permalink

              Also – im Dampfplaudern bist Du ein echter Highperformer. Selbst wenn das stimmen sollte, was ich nicht glaube, denn wenn jemand wirklich etwas geleistet hat, weiss derjenige, dass es sehr peinlich ist, sich damit aufzuplustern, bist Du in meinen Augen ein Vollidiot mit einem verpfuschten Leben – ein Totalversager mit randloser Brille – wie der neue Rosettenspringer der FDP.

      • Ranger schrieb am 5. April 2011 at 23:43 - Permalink

        Was hat denn Rösler ihrer Meinung nach richtig gemacht?

        Was haben den Banken richtig gemacht, dass sie mit 1500 Milliarden der Weltbevölkerung gerettet wurden?

        Was machten gewisse Baulöwen und Finanzberater, welche nur durch geschickte Gesetzgebung gerettet wurden richtig?

        Was machen denn die “Faktor 40 mehr als Durschnittsverdiener” verdienenden “Top”-Manager richtig, bei denen sich das Personalkarussell wegen nachgewiesenen Versagens dreht und dreht und dreht, natürlich mit goldenem Handschlag?

        Sie glauben nicht an Korruption uns Seilschaften, sie glauben ECHT an Leistung und Belohnung hierfür?

    46. Dimebag schrieb am 5. April 2011 at 19:35 - Permalink

      Rösler sitzt gerade bei ZDF und spricht über Glaubwürdigkeit, sein Auftritt sieht und hört sich verdammt unecht an. Soviel dazu.

      • Benjamin schrieb am 5. April 2011 at 21:22 - Permalink

        Bekommt jetzt eigentlich jede Splitterpartei in Deutschland eine eigene Sondersendung?

        Wenn ja, wann sind Piraten, APPD und SPD an der Reihe??

        Und wo bleibt die Hetze und Häme wie sie gegen die LINKE betrieben wird a la “Wein saufen und Wasser predigen”

        Die FDP schließlich predigt die “unsichtbare Hand” (gnihihi) und lebt von der offenen Hand.

        Aber ich wette darauf kann ich lange warten oder vllt im Ostpreußischen Dritten um 4:15 :/

    47. Matten schrieb am 5. April 2011 at 22:29 - Permalink

      Leider, leider bleibt der Herr Rösler nun Gesundheitsminister und wird zudem auch Parteivorsitzender und wird zudem Vizekanzler. Damit wird seine person deutlich aufgewertet und es ist zu befürchten, daß er dann, gestärkt und mit mehr politischen Gwicht ausgestattet, auch weiterhin seinen Traum von der Kopfpauschale auf Raten weiter voran treiben wird.

      Zum Glück kann eventuell die momentane Schwäche der FDP eventuelll dafür sorgen, daß sein gewonnenes Gewicht ausgeglichen wird.

    48. Tim schrieb am 6. April 2011 at 09:06 - Permalink

      Wäre schön, wenn Sie neben den verbalen Spitzen auch die Fakten richtig kennen würden.

      “Fortan darf der Gemeinsame Bundesausschuss die Zulassung „innovativer“ – und meist absurd überteuerter – Medikamente nur dann verweigern, wenn deren Unzweckmäßigkeit bewiesen werden kann. Zuvor mussten die Pharma-Konzerne die Wirkmäßigkeit beweisen. ”

      Der G-BA hat mit der Zulassung nichts am Hut. Das erledigt die EMA, BFArM oder Paul-Ehrlich-Institut. Es geht beim G-BA alleine um die Erstattung. Bis zum 31.12.2010 konnte der G-BA die Erstattung nur verweigern, wenn der Nutzen nicht wissenschaftliche erwiesen worden war. Seit 1.1.2011 geht es bei neuen Wirkstoffen um den Zusatznutzen. Zwar kann der Hersteller wie bisher den Preis selbst festsetzen, jedoch steht am Ende des “AMNOG-Bewertungsprozesses” eine Verhandlung über den Preis, der sich am Zusatznutzen orientieren soll – aber es werden sicher auch Preisvergleiche mit anderen Ländern in die Verhandlung einfließen. Eine klare Verschlechterung für die Pharmakonzerne.

      Kein Erfolg von Rösler im Dienst der Pharmaindustrie.

      Der Nachfolger als IQWiG-Leiter ist keinen Deut nachgiebiger als Sawicki. Die Bewertung über den Zusatznutzen übernimmt das IQWiG.

      Die Pharmalobby hätte sich sicher anderes gewünscht.

      Als “Pharmalobbyist” hat der Gesundheitsminister einen denkbar schlechten Job gemacht.

    49. TrinkenderSPDOrtverein schrieb am 6. April 2011 at 09:10 - Permalink

      Also mal grundsätzlich auch wenn man in anderen Zeiten für gewisse Leute die “ich stell sie an die Wand methode auf das sie hier auf Erden ihre Verbrechen sühnen ” angewnd hat Ich erinnere da nur mit grauen an den einen oder anderen Kaiser des untergehenden Byzantinschen-Reiches … Das hat alles nicht gefruchtet .

      Es ist doch am ende eine Frage der Ethik ! Was läuft falsch das es so ist wie es ist und wie sorgt man dafür das dieses gedankengut abstierbt ohne mit Dem großen Hammer kommen zu müssen ?

      Da hätte ich mal gerne einen Lösungsforschlag von jemandem …

      Sorry der alk …

      Time Forward – G.Sviridov

    50. TrinkenderSPDOrtverein schrieb am 6. April 2011 at 09:37 - Permalink

      Gut bevor ich hier noch den Offiziellen Troll-Orden verliehen bekomme …

      Aber einen noch : Ich weiss hier ist alles seriös … aber sei es drum …

      Alles ist jetzt besser als sich mit diesem FDP gedöhns herum zu-ärgern …

      http://www.nasa.gov/multimedia/isslivestream.asx

      http://www.youtube.com/watch?v=cULwlnEok1c

      Kleiner Tip ( simultan an-wenden ;] ) …

    51. Violet Luxemburg schrieb am 6. April 2011 at 10:54 - Permalink

      Warum gibt es zu manchen Postings eigentlich keinen Antwort-Link?

      An schwitzig “Selbst wenn das stimmen sollte, …, bist Du in meinen Augen ….”
      Aha? Mit welcher Begründung? Soll ich auch mal was aus der Luft greifen, wofür ich Sie halte?

      • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 11:34 - Permalink

        du hast aber schon gesehen, dass ich nicht Dir, sondern Jacques Roux damit antwortete? :-)

      • Kalle schrieb am 6. April 2011 at 12:02 - Permalink

        Weil der Antwort der Antwort der Antwort nicht mehr geantwortet werden kann ;)
        Das Design ist so schon sehr unübersichtlich.
        Wenn kein Link mehr da ist, kannst du einfach auf den vorigen klicken. Dann erscheint die Antwort halt unter dem Beitrag, dem Du antworten willst, ist aber wenigstens nah dran. Versaut natürlich den Leuten, die das Email-Abo benutzen, das System…
        Jens hatte mal ein Forum, keine Ahnung, was daraus geworden ist. Wäre für Diskussionen aber wesentlich geeigneter…

    52. Serious Sam schrieb am 6. April 2011 at 11:04 - Permalink

      Warum gibt es zu manchen Postings eigentlich keinen Antwort-Link?

      Weil diese Postings, zumal wenn sie von den einschlägig nölenden linken Spinnern verfasst wurden, so bekloppt sind, dass eine Antwort entbehrlich ist. Vielleicht liegt es aber auch an der maximalen ‘Einrücktiefe’, die Jens vorgegeben hat :)

      • schwitzig schrieb am 6. April 2011 at 11:36 - Permalink

        Naja, die einschlägig nölenden rechten Spinner wie Du erzeugen bei denkenden Wesen eher eine “Ausrücktiefe” bzw. den Drang, Auswurf zu produzieren.

    53. Violet Luxemburg schrieb am 6. April 2011 at 12:14 - Permalink

      schwitzig, sorry, habe die Layout-Strukturierung hier jetzt begriffen ;)

    54. Kriegszitterer schrieb am 6. April 2011 at 13:31 - Permalink

      He he … Oh nein … ich glaube trau mich erstmal nüchtern nicht wieder auf diese seite … he he
      Aber was mir dabei ist noch einerseits bei diesem Joke eingefällt … Ob Guttenberg und Westerwelle sich in deren USA sich noch mal den letzten schliff hollen und … , und dann BeBILDeter zurück kommen ? :D

      Klingt aber irgent wie auch Gut :D

    55. Kriegszitterer schrieb am 6. April 2011 at 13:35 - Permalink

      A Pro Pro … Danke noch mal adolf NAzi … für den rest-zufallswert der gesellschaftlichen strahlung … !

    56. Serious Sam schrieb am 6. April 2011 at 20:11 - Permalink

      Jetzt hab’ ich mal die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien virtuell Revue passieren lassen. Irnkwie sind Merkel, Gabriel, Özdemir/Roth, Seehofer und Lötzsch/Ernst aber auch nicht im geringsten überzeugender, anständiger, kompetenter als Rösler. Und das ist wohlwollend formuliert.

      Aber vielleicht irre ich mich ja und das kann man durchaus anders sehen – wenn ja, warum genau?

      Hm, und wenn man schon mal dabei ist, kann man ja auch die Generalsekretäre…


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