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      R_Winter bei Die Büchse der Pandora:

      Richtig, darum habe ich Habenseite auch in Anführungszeichen geschrieben.

      Spiegelfechter bei Die Büchse der Pandora:

      Ja klar, das Kriegshandwerk wird künftig verstärkt privatisiert. Söhne...

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    geschrieben am 10. Juni 2009 von Spiegelfechter

    Der Staat bleibt hart und lässt Arcandor in die Insolvenz gehen

    Mit dem Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Essen endet der mehrjährige Todeskampf des Touristik- und Handelskonzerns Arcandor. Nachdem die Geschäftsführung am Montag beim Bund mit einem Antrag auf Beihilfen und Garantien gescheitert ist und Eigentümer, Banken und Karstadt-Vermieter zu weiteren Zugeständnissen nicht bereit und vielleicht auch nicht fähig sind, wird das Unternehmen nun in einem geordneten Insolvenzverfahren abgewickelt werden.

    Am 12. Juni hätte der Konzern Schulden in Höhe von 710 Millionen Euro bedienen müssen. Für die Volkswirtschaft und die Arcandor-Beschäftigten ist der Insolvenzantrag zwar eine Hiobs-Botschaft, im Scheitern des Konzerns liegt allerdings auch eine Chance. Für alle Akteure ? außer den Eigentümern ? könnte die Insolvenz eine wesentlich bessere Perspektive bieten, als eine Verlängerung der Agonie durch Staatsbürgschaften, denn ein Überleben des Konzerns schien langfristig wenig wahrscheinlich und manchmal ist es besser, schlechtem Geld kein gutes hinterher zu werfen.

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    41 Kommentare:

    1. 2phunkey4u schrieb am 10. Juni 2009 at 11:16 - Permalink

      Mir fällt die Kinnlade herunter…

      http://www.weissgarnix.de/?p=2353

    2. salvo schrieb am 10. Juni 2009 at 12:20 - Permalink

      hmmm … Lübberding schätzt das ganz anders ein

      http://www.weissgarnix.de/?p=2353#more-2353

    3. Flinx schrieb am 10. Juni 2009 at 12:33 - Permalink

      Tja, das wäre schon ziemlich bitter, wenn sich Lübberdings Prognosen bewahrheiten würden.

      Dennoch, was wäre die Alternative gewesen? Eine weitere Staatsbürgschaft zur Abwendung einer Insolvenz? Dann würden endgültig alle Dämme brechen und jeder würden nach Staastknete betteln, um seinen Saftladen noch weitere Monate über Wasser halten zu können. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

      Flinx

    4. salvo schrieb am 10. Juni 2009 at 12:48 - Permalink

      tja, Lübberding schreibt ja, dass diese Art der Insolvenz eben nichts Anders ist als eine andere Art des Schreckens ohne Ende, nur dass das eben ein Schrecken vor allem der Beschäftigten ist

    5. Robert schrieb am 10. Juni 2009 at 12:49 - Permalink

      Richtig so! Die Quelle-Mitarbeiter hatten unter dieser Führung seit 10 Jahren(!) ununterbrochen fortlaufend niedrigere Löhne bekommen. Was soll da bitte noch schlechter werden?
      Der Verkauf von Spezialversendern an die Konkurrenz wurde mit der Einstellung abgelehnt dass man die Läden lieber abfackelt als an Otto zu verkaufen. Die Mitarbeiter dieser Sparten zitterten bis zuletzt vor einem Verkauf an einen US-Investor nach dem üblichen Heuschreckenmuster.

      Schade nur dass man niemanden zur Verantwortung ziehen wird.

    6. Flinx schrieb am 10. Juni 2009 at 12:53 - Permalink

      Aber er schreibt nicht, was man anstelle hätte machen sollen. Den Laden direkt an den Tropf des Staates zu hängen wäre für die Beschäftigten jedenfalls (meiner Meinung nach) nicht besser gewesen.

    7. Flinx schrieb am 10. Juni 2009 at 12:57 - Permalink

      @4 Robert: “Schade nur dass man niemanden zur Verantwortung ziehen wird.”
      Naja, wie es aussieht hat Fr. Schickedanz nahezu ihr ganzes Vermögen verloren. Allerdings ist davon auszugehen, dass es ihr trotzdem vermutlich besser gehen wird als allen Karstadt-Beschäftigten.

    8. salvo schrieb am 10. Juni 2009 at 13:14 - Permalink

      @ja ich weiß der Götze Markt wird es richten, dieser Glaube sitzt in dieser Gesellschaft so unerschütterlich fest, dass es sich nicht lohnt daran zu rütteln

      aber zurück zu dem Artikel, Lübberding schreibt aus welchem Interesse die Insolvenz betrieben wurde

      “Wenn man nicht in dem Artikel erfahren würde, warum diese Interessenten – inclusive der Frau Bundeskanzlerin und ihres Wirtschaftsministers (?) – an einer Insolvenz von Arcandor ein überragendes Interesse gehabt haben müssen. Es wird nämlich deutlich, dass es nur um eins ging: Die Ansprüche der Belegschaft von Karstadt auf Fairness zu beseitigen.”

      dass es dazu in der vom TINA Prinzip beseelten Welt keine Alternative gibt, muss ich wohl akzeptieren

    9. Ulf schrieb am 10. Juni 2009 at 13:21 - Permalink

      Während des Insolvenzverfahrens sind die Gehälter aller 43.000 von der Insolvenz betroffenen Arcandor-Mitarbeiter über das ? vom Steuerzahler aufgebrachte ? Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit bis in den August hinein gesichert.

      Ist es nicht so, dass das Insolvenzgeld aus einem Fond der Arbeitgeber bezahlt wird?

    10. Robert schrieb am 10. Juni 2009 at 13:32 - Permalink

      @salvo
      Mach es Dir nicht so einfach. Das Ganze ist zu kompliziert als dass

      a) meine Meinung zu diesem Fall irgend etwas mit einem Glauben an die Märkte zu tun hätte

      b) (und ich bin nun echt kein Angela oder VUZG Fan) man den Grund des Scheiterns nun in den Interessen der CDU suchen muß

      Interessanter finde ich da z.B. viel mehr die Rolle von Sal Oppenheimer und “seines” Vorstandes, der die letzten 10 Jahre das Unternehmen “führte”.
      Hätten solche Eigentümer “nur” wegen eines staatlichen Notkredites wirklich Ihre Einstellung und Handelsweisen im geringsten geändert?

    11. Bob schrieb am 10. Juni 2009 at 13:33 - Permalink

      Bundesrettungsaktion vs. Insolvenz. Imho aus Sicht der Mitarbeiter wumpe.

      Bundesrettungsaktion -> es kann nicht weitergehen wie bisher -> Umstrukturierungen, Kosteneinsparungen, Verkauf von Geschäftsteilen -> Abbau vieler Arbeitsplätze

      Insolvenz -> Verhökern der Geschäftsteile -> Umstrukturierungen , Kosteneinsparungen durch den neuen Eigentümerkonzern -> Abbau vieler Arbeitsplätze.

      Der größte Unterschied ist imho, dass im ersten Fall die Eigentümer des Unternehmens und die Gläubiger wesentlich besser davonkommen.

      Also, was sehe ich daran falsch ? ^^

    12. salvo schrieb am 10. Juni 2009 at 13:41 - Permalink

      @Robert

      was mache ich mir denn einfach … im Gegenteil …. diese überall zur Schau getragene Freude darüber, dass der Staat endlich den Markt Markt sein läßt, ist doch allenthalben zu spüren, Guttenberg avanciert zum Volkshelden und die Beschäftigten müssen sich eben den marktbestimmten naturgewalten alternativlos hingeben

      welche andere Botschaft habt ihr denn zu vermitteln, inbesondere den Betroffenen?

    13. Flying Circus schrieb am 10. Juni 2009 at 13:44 - Permalink

      welche andere Botschaft habt ihr denn zu vermitteln, inbesondere den Betroffenen?

      Gute Frage.

      Auf der anderen Seite, wenn ich mir die ganzen Rettungspakete für angeschlagene Banken ansehe, stoßen sich daran in erster Linie die gesund, die eh schon genügend Knete haben.

    14. salvo schrieb am 10. Juni 2009 at 14:05 - Permalink

      ps

      “Die bisherigen Entscheidungen aus Berlin lassen alle Hoffnung schwinden, dass es gerecht zugeht im Verteilungskampf um öffentliche Mittel. Es bleibt nebulös, von welchen Fakten sich das politische Spitzenpersonal leiten lässt, wenn es über das Schicksal Zigtausender Menschen entscheidet. Die Verteilung von Steuergeldern in einem unvorstellbaren Ausmaß lässt sich so unmöglich kontrollieren.”

      http://www.zeit.de/online/2009/25/arcandor-insolvenz-kommentar

    15. Frank Schenk schrieb am 10. Juni 2009 at 14:30 - Permalink

      Grete und Gustav Schickedanz würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, was ihr Sprößling aus Quelle gemacht hat. Meine Mutter war Chefkassiererin in einem großen Quellekaufhaus (kannte die Chefin wohl noch persönlich) und sie hielt sehr große Stücke auf sie.

      Nun jammert das Töchterlein bei Spon:

      Großaktionärin Schickedanz trauert um Arcandor
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,629671,00.html

    16. name schrieb am 10. Juni 2009 at 15:37 - Permalink

      Dieser Kommentar von Mindtrap hier http://www.weissgarnix.de/?p=2353#more-2353 , trifft es wohl eher

      “Wie immer, wenn Firmen wie diese tranchiert werden, ist man mit von der Partie: das Investment-Banking. – Darf man spekulieren, daß im Hintergrund Kurstadt gezielt sturmreif geschossen wurde (Cordes mit privatwirtschaftlicher Rettung, Guttenberg mit Insolvenzrethorik, GS wird Banken wohl zum Zudrehen des Hahns gedrängt haben), um den ?Schatz? zu heben? – Das GS dabei wieder mitverdienen soll, macht mir die Sache unheimlich? – Gab doch genügend Fusionen und Zerlegungen in den letzten Jahren, die verbrannte Erde hinterließen und nur einen Gewinner kannten: die durchziehende Investmentbank.”

      GS= Goldman Sachs (sic!)

    17. Thomas schrieb am 10. Juni 2009 at 15:58 - Permalink

      Da gab’s doch nicht zum sturmreif schießen. Arcandor war doch so oder so schon kaputt. Und besondere “Schätze” gibt’s dort sicher nicht mehr zu heben…

    18. Dashkka schrieb am 10. Juni 2009 at 17:31 - Permalink

      ?? ???? ????, ??? ????, ??? ????, ??? ???? ?_0 ??????? ??*

    19. otti schrieb am 10. Juni 2009 at 18:03 - Permalink

      “Einbestellt” wird z.B. ein Botschafter, nicht aber ein Insolvenzverwalter, der wird lediglich vom Gericht bestellt (selbstverständlich jetzt wohl eher bei Otto und nicht mehr bei Quelle).

      Im Kapitalismus wie im Kommunismus haben die einfachen Arbeitnehmer die Fehler der jeweiligen Führung auszubaden.
      Erhalten Manager für ihr Versagen noch Abfindungen und Boni, so hat das nichts mit Marktwirtschaft zu tun, sondern ist reinster Edel-Sozialismus.

      Banken erhalten Milliarden, Arbeitnehmer werden ausgepresst.

      Um die Zukunft von Menschen sollte es hier gehen!

    20. John Dean schrieb am 11. Juni 2009 at 08:33 - Permalink

      Bedenkt man, erstens, dass der Immobilienentwickler Esch für ein bestimmtes Geschäftsmodell steht (so auch in Köln – Stichwort: Kölner Klüngel), das mit überhöhten Mieten und geschäftlichen Tricks einher geht, zweitens, dass Middelhoff und Madam Schickedanz gemeinsam und – wie man hört – mit jeweils über 10 Prozent an den Eschfonds beteiligt sind, welche Karstadt auf dem Wege überhöhter Mieten aussaugen…

      …dann ist so eine Insolvenz eine prima Sache, und zwar auch deshalb, weil derartige ausbeuterische Mietverträge damit obsolet werden.

      Möchte man zu Esch, Middelhoff und Schickedanz recherchieren, so wird man noch einiges Skandalöses finden, und genau jene hässlichen Seiten “des” Kapitalismus unseres Landes auf fratzenhafte Weise bestätigt finden. Und mehr noch: Man kann es als Lehrstück über den geistig-moralischen Verfall der Eliten unseres Landes ansehen.

      Ich hätte wenig dagegen, wenn Middelhoff, Esch und Schickedanz schon bald ihren Urlaub hinter schwedischen Gardinen antreten könnten.

    21. salvo schrieb am 11. Juni 2009 at 09:09 - Permalink

      ein großartiges Interview, mal als Kontrapunkt zur systemimmanenten Rationalität Jens

      http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html

    22. name schrieb am 11. Juni 2009 at 09:52 - Permalink

      Ja, Salvo, ein sehr gutes Interview von einem der letzten großen, klugen und geistreichen Männer.

    23. Svetkka schrieb am 11. Juni 2009 at 09:56 - Permalink

      ???????, ??????? ??????. ??????????.

    24. OAlexander schrieb am 11. Juni 2009 at 10:59 - Permalink

      Wo zu Gutteberg Recht hat, da hat er Recht! Insolvenz hätte man schon bei Opel machen sollen. Putin hatte wenigstens den Anstand sich für eine kostengünstig zur Verfügung gestellte Automobiliondustrie zu bedanken. Schon die Banken hätten über die Insolvenz in Staatseigerntum überführt werden müssen. Staatsknete ist nicht dazu da gestrauchelte Unternehmer wieder aufzupäppeln sondern dem Gemeinwohl zu dienen. Die brauchbaren Teile von Arcandor werden überleben auch ohne Schickedanz und Sal. Oppenheim als quasi subventionierte Eigentümer. Es ist nicht Aufgabe des Staates dafür zu sorgen dass die Schickedanz weiterhin unbeschwert auf ihrer 100m Yacht durch die Weltmeere tuckern kann.

    25. name schrieb am 11. Juni 2009 at 11:32 - Permalink

      @23

      Auch innerhalb der Vertreter der Finanzkapitalisten, deren Dominanz die industriellen Kapitalisten beherrscht, herrscht ein Hauen, Stechen, Schlagen: kurz Krieg.

      Oppen.Sal hat innerhalb der finanzkapitalistischen Hackordnung schlicht gegen die Investmentbanken, gegen die High Tech Räuber, den Kürzeren gezogen, und dabei nicht bedacht, dass sich die politischen Vertreter in Berlin, als Bestandteil des idellen Gesamtkaptialisten, schon lange auf eine europäische Monpollösung im Warenbereichssegment geeinigt haben. Die Lösung soll die Extraprofite und besonderen Renditen des Finanzkapitals unter Führung ihres aggressivsten Teil, der Investmentbanken wie Goldman Sachs, sicherstellen.

      Für den Automobilbereich gelten andere Regeln. Die aktutelle politische Lösung aus Berlin, Opel durch einen schwachen Einsteiger wie “Magna”, für den politischen Konkurrenten VW sterben zu lassen, ohne das jemand diese Taktik hinterfragt, hat fast etwas originelles.

      Die bürgerliche Presse bringt langsam ja die nackten Zahlen, zum Konzept bei Magna, welches sich als gestreckter Monatstod im Superwahljahr herausstellt.

    26. Gebintit schrieb am 11. Juni 2009 at 14:52 - Permalink

      Die Linktipps in den Kommentaren hier gehören zu den Dingen, die ich an diesem Blog sehr schätze, das Interview mit Eric Hobsbawm (http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Eric-Hobsbawm-Es-Blut-Blut/700669.html) ist z.B. wirklich anregend.
      @name
      Hoffentlich hast du nicht recht, mit deiner Analyse. Du siehst immer überall Kampf, Hauen und Stechen. Sollten die aktuellen Krisen von Unternehmen tatsächlich die weitere Monopolisierung in der Wirtschaft fördern, so wäre das wirklich fatal und würde die Krisenanfälligkeit des Systems weiter erhöhen. Die Großen fressen die Kleinen oder Schwachen. Mit dem Schrumpfen der Vielfalt (Diversität) steigt die Krisenanfälligkeit und akkumulieren sich die Ressourcen bei immer weniger Individuen, so kenne ich das jedenfalls aus der Ökologie. Und Ökonomie und Ökologie haben nicht nur das Öko gemeinsam. Jeder kann und sollte hier selbst etwas tun und versuchen, möglichst in kleinen Läden und auch nicht bei großen Internetanbietern, wie Amazon, einzukaufen. Natürlich verstoße ich selbst regelmäßig gegen diesen Vorsatz, zu bequem ist es, bei den Großen einzukaufen.

    27. Momo schrieb am 11. Juni 2009 at 16:43 - Permalink

      Die NachDenkseiten unter dem Titel ?Das Wort ?systemrelevant? steht vermutlich für die teuerste Irreführung?:
      http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=3996

      ?Die Bundesregierung hat zur Rettung einer Bank, der Industrie Kredit Bank (IKB), die maßlos schlecht gewirtschaftet hat und verschuldet in Not geriet, fast 10 Milliarden gezahlt; sie hat der HRE, deren Management ebenfalls miserabel gewirtschaftet hatte, im September ungeprüft (!) 35 Milliarden und später dann über 100 Mrd. zur Verfügung gestellt; sie hat sich an der Commerzbank sogar beteiligt und für einen 25%-Anteil 18,2 Milliarden bezahlt, weil sich das Management bei der Übernahme der Dresdner Bank verhoben hatte. Das ist alles bekannt. Und dennoch geben die Medien die zitierten Sprüche der Bundeskanzlerin wie ihres Parteifreundes Lauk und des Sachverständigenrates ohne heftige Kritik wieder. Und sie machen aus der Zurückhaltung des Staates bei der Hilfe für Unternehmen wie Arcandor und Opel sogar wie im Fall des Bundeswirtschaftsministers noch eine lobenswerte Tugend. Sie blenden die x-fach höheren Spritzen für die Finanzindustrie einfach aus. ?
      Dass man uns das so verkaufen kann, ist die Folge einer von der Regierung konsequent betriebenen Irreführung. Mit Begriffen wie systemrelevant und systemisch hat sie uns ?eingetrichtert?, es dürfe keine Bank insolvent gehen. Damit sind wir erpressbar geworden. ?
      Die SPD könnte und müsste die Verwobenheit der Union mit der Finanzindustrie und die Ungleichbehandlung der verschiedenen Branchen und Unternehmen zum Thema machen, wenn sie über Steinbrück nicht selbst damit verfilzt wäre. Steinbrück ist einer der Hauptgründe dafür, dass die SPD nicht mehr aus der Defensive herauskommt.?

      Selbst die angeblich ?linke? taz scheint nicht in der Lage zu sein, die propagandistische
      Masche des Interessenskartells, bestehend aus den zahlreichen neoliberalen Medien, dem schwarz-gelben politischen Lager sowie den Wirtschaftslobbyisten, offenzulegen. In einem taz-Beitrag heißt es:

      ?Die Karstadt-Mitarbeiter können sich des Mitleids der meisten Menschen sicher sein, aber davon können sie sich nichts kaufen. Den Politikern ist in dieser Situation kaum ein Vorwurf zu machen. Sie schauen lediglich dem Volk aufs Maul. Schließlich ist Wahlkampf. Und in dem spielen unterbezahlte Verkäuferinnen leider keine Rolle.?

      Ist die von der übergroßen Mehrheit der Medien unterstützte Entscheidung der Bundesregierung (und hier speziell der Union in Gestalt des Bundeswirtschaftsministers von Guttenberg) wirklich darauf zurückzuführen, daß die Politik ?dem Volk aufs Maul geschaut? hat? Oder wurde Volkes Meinung in den vergangenen Wochen und Tagen nicht vielmehr in Richtung der Interessenslage des neoliberalen Kartells hingetrimmt?

      Es drängt sich folgender Eindruck auf:

      Prinzipiell sind die Neoliberalen einer Unterstützung von wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen nicht abgeneigt. Das zeigen z.B. die wesentlich kostspieligeren Unterstützungszahlungen für die IKB-Bank sowie für HRE (die oftmals pauschal behauptete ?Systemrelevanz? dieser Banken darf mit Fug und Recht bezweifelt werden).

      So ist mir vom angeblich die Interessen der Steuerzahler wahrenden Bundeswirtschaftsminister von und zu Guttenberg keine kritische Äußerung zu den bereits geflossenen Rettungsgeldern an die in Bayern ansässige HRE in Höhe von gigantischen 102 Mrd. ? bekannt. Was den ?Ordnungspolitiker? Guttenberg lediglich wurmt, ist die Verstaatlichung der HRE.

      Und hier zeigt sich eine aus meiner Sicht maßgebliche Motivationslage der Neoliberalen: ?Eigentlich? stehen diese einer finanziellen Stützung von Unternehmen nicht ablehnend gegenüber, profitieren doch von diesen Unterstützungszahlungen auch und vor allem jene ?Eliten?, die politisch eng mit Schwarz-Gelb verbunden sind.

      Jedoch:

      Diese Kreise befürchten, über staatliche Rettungsmaßnahmen für eine größere Zahl von in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckenden Unternehmen werde den Kritikern des Neoliberalismus die Möglichkeit gegeben, in Zukunft stärker regulierend in den Wirtschaftsprozess und speziell in die Finanzmärkte einzugreifen. Im Vergleich zur Nichtgewährung von Unterstützungszahlungen an kriselnde Unternehmen betrachten die Neoliberalen die potenzielle ?Gefahr? zukünftig stärkerer staatlicher Eingriffe in den Wirtschaftsprozess als das größere Übel.

      Das vom neoliberalen Interessenskartell vorgeschobene Argument ?Wahrung der Interessenlage der Steuerzahler? soll meines Erachtens das eigentliche Ziel verschleiern: Die trotz schwerer Finanz- und Wirtschaftskrise möglichst unveränderte Fortsetzung der neoliberalen Ideologie(?Deregulierung?, ?Privatisierung?, ?Liberalisierung? und ?Flexibilisierung?) nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Gesellschaft. Die Gesellschaft soll sich auch zukünftig weitestgehend den Interessen der Wirtschaft unterordnen.

      Nebenbei bemerkt:

      Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt nun für 3 Monate die Zahlung der Löhne und Gehälter an die in Insolvenz gegangenen Unternehmensteile von Arcandor. Die in diesem Dreimonatszeitraum anfallende Lohn- und Gehaltssumme (einschließlich Lohnnebenkosten) für die 43.000 von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter dürfte sich auf ca. 400 Mrd. ? belaufen. Dieser Betrag deckt bereits einen großen Teil jener Summe ab, die als Kredit für Arcandor diskutiert wurde. Ist unser neoliberales Interessenkartell der Auffassung, daß diese staatliche Alimentierung von Arcandor nicht ?auf Kosten der Steuerzahler? geht, deren Interessen dieses Kartell doch angeblich so leidenschaftlich vertritt?

      Ich möchte nochmals auf einen aus meiner Sicht ganz wesentlichen Aspekt hinweisen, der in der aktuellen Diskussion um Arcandor nahezu völlig ausgeblendet wird:

      Die ganz unabhängig von Arcandor auch im europäischen Vergleich miese Entwicklung der deutschen Einzelhandelsumsätze sowie des Privaten Verbrauchs als unmittelbare Folge des seit vielen Jahren in Deutschland betriebenen Lohndumping.

      Seit 15 Jahren weist Deutschland, auch und vor allem im europäischen Vergleich, eine miese Entwicklung der Arbeitnehmereinkommen auf. Und innerhalb der Arbeitnehmereinkommen haben sich die Einkommen zu Lasten der unteren und teilweise auch der mittleren Einkommen auseinanderentwickelt, was bei der Betrachtung der durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen regelmäßig unter den Tisch fällt. Eine Folge des hiesigen Lohndumping der vergangenen Jahre: Deutschland verfügt mittlerweile europaweit über den höchsten prozentualen Anteil der im Niedriglohnsektor beschäftigten Arbeitnehmer.

      Es ist doch auffällig, daß sich auch und vor allem im Einzelhandel die Problemfälle häufen: Woolworth, Sinn Leffers, Wehmeyer, Hertie und nun Arcandor. Und die Probleme im Einzelhandel werden sich nach meiner Überzeugung im 4. Quartal dieses Jahres weiter verschärfen (insbes. wegen des Wegfalls des Basiseffektes bei der Inflationsrate, der zunehmenden Arbeitslosigkeit und möglicher Kürzungen der Löhne und Gehälter als Folge der Inanspruchnahme von sog. ?Tariföffnungsklauseln? durch die Unternehmensleitungen).

      Der Einzelhandelsumsatz setzte auch im Zeitraum Januar bis April 2009 im Vergleich zum Vorjahr seine Negativentwicklung fort: Real (d.h. inflationsbereinigt) verminderte er sich um -2,4%.

    28. misterL schrieb am 11. Juni 2009 at 17:35 - Permalink

      @John
      Sal Oppenheimer, Köln, Klüngel – es gibt wahrscheinlich kaum eine Verbindung, die als Zustandsbeschreibung aufzuklären lohender wäre um für das Innenleben der Deutschland AG zu dienen. Allerdings müßte dazu eine Macht ausserhalb Kölner Reichweite Köln besetzen und demokratisch reformieren. Ich habe da so einen Bericht im Hinterkopf zum Thema Messebau und Ermittlungen, die nicht statt fanden.

      Ein Link als Infotaiment dazu.

      @ALL
      Was steht eigentlich hin und wieder in kyrillisch zwischen den Beiträgen?

    29. John Dean schrieb am 11. Juni 2009 at 22:35 - Permalink

      @ MisterL

      Sehr schön gewählter Link! Da möchte ich nicht zurück stehen und biete das hier.

      @ all

      Wer den sehr ekelhaften Gestank rund um Middelhoff, Esch und Schickedanz erahnen möchte, der sei auf folgende Textstelle hingewiesen:

      Mit manchen seiner Kunden betreibt Esch sogar gemeinsame Firmen. Besonders eng ist die Beziehung zum Hause KarstadtQuelle. So ist Großaktionärin Madeleine Schickedanz (61), die ihren Vertrauten Esch auch als Testamentsvollstrecker eingesetzt hat, mit einem Drittel an einer der vielen Oppenheim-Esch-Gesellschaften beteiligt.

      KarstadtQuelle-Vorstandschef Thomas Middelhoff (52) und seine Frau Cornelie (52), zwei der ärmeren unter Eschs Mandanten, halten gemeinsam mit dessen Ehefrau Irma eine Anlagegesellschaft namens Meav-GmbH, die als Sitz die Adresse der Esch-Hauptverwaltung angibt. Middelhoff ist zudem an Oppenheim-Esch-Fonds beteiligt, die Warenhausimmobilien an seinen Arbeitgeber KarstadtQuelle vermieten (siehe mm 5/2005) – eine nicht unproblematische Interessenverquickung.

      Das ist aus einem sehr erhellenden Bericht des Manager Magazins (s.o.). Das öffentliche Gejammer der Frau Schickedanz und ihr dreistes Betteln nach Staatskrediten hat vor diesem Hintergrund, zu dem selbstredend auch überhöhte Esch-Mieten für Karstadt gehören, etwas außerordentich unschickliches.

      Wie verkommen sind die wirtschaftichen Eliten in Deutschland?

      Und, pardon, wie dumm muss man sein, um als Großaktionär zuzulassen, dass der eigene Konzern auf dem Wege weit überhöhter Mieten ausgesaugt wird?

    30. misterL schrieb am 12. Juni 2009 at 09:55 - Permalink

      Ein völlig überraschende Meldung. Möge das Thema “Piraten” es nicht wieder erdrücken.

    31. Karl Heinrich schrieb am 12. Juni 2009 at 10:47 - Permalink

      @Gebintit #26

      Mit dem Schrumpfen der Vielfalt (Diversität) steigt die Krisenanfälligkeit [...]

      Nein, die würde nur dann steigen, wenn es nicht mehr möglich wäre, in einen Markt hereinzukommen.

      Jeder kann und sollte hier selbst etwas tun und versuchen, möglichst in kleinen Läden und auch nicht bei großen Internetanbietern, wie Amazon, einzukaufen.

      Gerade das Beispiel Amazon – die vor einigen Jahren noch kaum jemand kannte – zeigt ja, wie der Markt in Bewegung ist. Dann wird es für altbackenere Mitbewerber wie Quelle halt schwerer.

      @John Dean #29

      Mir ist nicht ganz klar, worin das Skandalöse besteht. Wenn Karstadt an ein Unternehmen mit denselben Gesellschaftern tatsächlich überteuerte Mieten gezahlt hat, dann ist der Untreue-Vorwurf sicher nicht leicht aufrechtzuerhalten (kein Missbrauch der Verfügungsbefugnis).

      Es nutzt nichts, von Klüngel zu raunen, wenn nichts Substanzielles dahinter steckt.

    32. misterL schrieb am 12. Juni 2009 at 11:40 - Permalink

      @Karl-Heinrich

      Der befragte Experte gestern in Monitor war da durchaus eindeutig der Meinung das doch, also Veruntreuung seitens der Staatsanwaltschaft Essen als Ermittlungsgrund.

      Zum Nachhören

    33. John Dean schrieb am 12. Juni 2009 at 12:06 - Permalink

      @ “Karl Heinrich”

      Dass Sie finden, dass ein Vorgang der Bereicherung zu Lasten von Karstadt “nicht klar” (lol) sei, und sich Ihnen dieser mutmaßliche Fall von Untreue auch nicht einmal in Andeutungen erschließt, das ist doch komplett klar, Herr “Karl Heinrich”.

      Wirtschaftslibertäre Extremisten, wie Sie einer sind, stellen sich ja gerne realitätsblind. Die angegebenen Links haben Sie nicht gelesen – tun Sie es doch einfach. Jedoch: Sie werden es sowieso nicht kapieren. “Weiche Kosten” in Hundertmillionenhöhe und krass überhöhte Mieten mit dem Zweck der ökonomischen Ausbeutung finden Leute wie Sie völlig normal.

      So ist es immer. Denn das verantwortungsfreie Gesülze des wirtschaftslibertären Blogger- und Kommentatoren-Kollektivs ist wegen seiner ideologischen Gleichschaltung komplett vorhersehbar. Und ebenso der Umstand, dass dort nie irgendetwas hinzu gelernt wird, und seien die Tatsachen noch so offensichtlich. Leider. Und Leute mit diesem primitiven geistigen Zuschnitt haben in unserem Land das Sagen.

      Der Fonds, den der Troisdorfer Immobilienunternehmer Josef Esch konzipiert hatte, kaufte im Jahr 2003 dem damals bereits klammen Karstadt-Konzern fünf Immobilien in Potsdam, Leipzig, München, Karlsruhe und Wiesbaden ab und vermietete sie anschließend für offenkundig horrende Mietzahlungen zurück.

      Im Gegenzug gestand Esch zu, später einen Ausgleich an Arcandor Chart zeigen zu zahlen. Dieser Verpflichtung kam er aber später nicht nach. Kritiker lasten Middelhoff an, in seiner Zeit als Arcandor-Chef den Ausgleich nicht eingeklagt zu haben.

      Quelle: SpOn vom heutigen Tag.

      Toller Deal: Extrem überhöhte Mieten bezahlt – und die Gegenleistung nicht eingefordert. Die (auch daraus) resultierenden 33 Millionen Jahresgewinn des Eschfonds waren Herrn Middelhoff, aus nachvollziehbaren Bereicherungsmotiven, möglicherweise deutlich interessanter, zumal er zusammen mit seiner Frau fast 10 Prozent dieses Gewinns dieser jährlich anfallenden Beute teilte. Pikant an der Angelegenheit ist zudem, dass sich Frau Schickedanz an dieser Art von Geschäften beteiligte.

      Nach mir die Sintflut.

    34. misterL schrieb am 12. Juni 2009 at 12:53 - Permalink

      So sorry Karl-Heinz.

      Die Karstadt/Arcandor-Nummer stinkt gewaltig und die Politik ist über die BaFin via Sal. Oppenheimer mittten drin.

      “Seit Anfang März ermitteln die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) und die Bundesbank gemeinsam bei Deutschlands größter Privatbank Sal. Oppenheim [Ed: deren Hauptsitz 2007 von Köln nach Luxemburg verlegt wurde ? in Köln verblieb die Tochter Sal. Oppenheim jr. & Cie KGaA].

      Hintergrund der Sonderprüfung sind allem Anschein nach problematische Kredite, die das Institut an 2 Kölner Kunden in Zusammenhang mit den hauseigenen Oppenheim-Esch Immobilien-Fonds vergeben hat.

      Quelle: http://www.khd-research.net/Politik/Ex/Oppenheim-Esch.html”

      Überdies bleibt die gemeine Frage zu stellen, warum Karstadt zuletzt seine Miete nicht mehr zahlen, im letzten halben Jahr aber 7 Millionen Gewinn machen konnte. Wie also macht man in einem Zeitraum Gewinn und hat seine Kosten nicht bezahlt?!?

      Nein es mieft rings um die Karststatt-Pleite…

    35. Karl Heinrich schrieb am 12. Juni 2009 at 13:20 - Permalink

      @John Dean #33

      Pikant an der Angelegenheit ist zudem, dass sich Frau Schickedanz an dieser Art von Geschäften beteiligte.

      Das ist nicht pikant, das ist entscheidend. Falls nämlich an beiden Enden der Pipeline dieselben Leute gesessen haben, dann ist das mit der Untreue alles andere als klar.

      Wen überhöhte Mietzahlungen aber durchaus interessieren könnten, das ist das Insolvenzgericht. Was aber natürlich nicht so Populismus-trächtig ist.

    36. misterL schrieb am 12. Juni 2009 at 14:06 - Permalink

      Eher nicht Karl-Heinrich.

      Dann müßte man Frau Schickedanz fragen was das eigentliche Geschäftsmodell war. Überhöhte Miete von einer taumelnden AG zu kassieren, von denen man reichlich Aktien hielt, die bei Sal. Oppenheim als Sicherheit hinterlegt waren (so wie man lesen kann), was ein sehr groteskes Geschäftsmodell wäre oder die taumelnde AG am Ende doch wieder gerade auf Kurs zu bekommen?

      Der Karstadtanteil von Arcandor war wohl auf Kurs, wie geschieben wird, 7 Millionen Gewinn bei nicht bezahlter Miete?!?

    37. Karl Heinrich schrieb am 12. Juni 2009 at 15:03 - Permalink

      @misterL #36

      Überhöhte Miete von einer taumelnden AG zu kassieren, von denen man reichlich Aktien hielt [...]

      ist nicht per se justitiabel.

    38. Morris Behm schrieb am 12. Juni 2009 at 21:12 - Permalink

      Eine, nach Nachrichtenlage sehr wahrscheinliche, Untreue von Middelhoff ergibt sich aus seinen Pflichten gegenüber Karstadt. Diese Pflichten hat er verletzt. Vielleicht hat Frau Schickedanz davon profitiert – aber sie ist eben nicht die einzige Arcandor-Aktionärin. Middelhoff hat eine Treuepflicht gegenüber Karstadt die ÜBER die Treue zu Frau Schickseltanz hinaus geht.

    39. misterL schrieb am 12. Juni 2009 at 21:53 - Permalink

      Nicht so voreilig Karl-Heinrich. Was meints Du denn dazu? Bei der derzeitigen Meldungslage nicht unmöglich…:

      “Ein besonders schwerer Fall des Bankrotts liegt nach § 283 a StGB in der Regel vor, wenn der Täter aus Gewinnsicht handelt oder wissentlich eine Vielzahl von Personen in die Gefahr des Verlustes ihrer ihm anvertrauten Vermögenswerte oder in wirtschaftliche Not bringt.”

    40. Oliver schrieb am 14. Juni 2009 at 22:34 - Permalink

      Es gibt übrigens keine “geordnete” Insolvenz. Das ist lediglich eine von Guttenbergsche Wortschöpfung. Das Gegenstück wäre ja wohl die “ungeordnete” Insolvenz. Die gibt es aber auch nicht. Insolvenz allein reicht schon – und ist für die Angestellten schlimm genug.

    41. Horscht schrieb am 15. Juni 2009 at 01:06 - Permalink

      @Olli:
      Es gibt ja auch keine “soziale” Gerechtigkeit.


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