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  • Gazelle-Magazin – Da geht doch noch was!

    geschrieben am 09. April 2011 von Gastautor

    zum Hintergrund: Das multikulturelle, eigenfinanzierte und unabhängige Frauenmagazin “Gazelle” steht vor dem Aus. Momentan versuchen Macher und Sympathisanten über Facebook den Rettungsschlag – mit 1.000 neuen Abonnenten wäre das Überleben des Blattes und damit ein Stück Vielfältigkeit auf dem Sektor der Frauenmagazine, der so sehr von Seichtigkeit, PR und Schleichwerbung durchsetzt ist, wie kaum ein anderer, gesichert. Der Spiegelfechter unterstützt das Projekt vorbehaltlos und hat selbst – als nicht-migrationshintergründelnder Mann – ein Soliabo abgeschlossen ;-)

    ein Gastartikel von Nadia Shehadeh

    Ist es machbar, gemeinsam das Print-Magazin „Gazelle“ vor dem Aus zu bewahren? Wir sagen: Es ist unbedingt einen Versuch wert! Denn: Vielleicht ist man gemeinsam ja doch etwas stärker.

    Wir haben uns auf Philibuster ja schon oft darüber beschwert, dass sich unsere Gesellschaft in letzter Zeit besonders dadurch auszeichnet, dass an vielerlei Stelle verteidigungswürdige Kernnormen massiv wackeln und Tendenzen der Entsolidarisierung immer mehr unser Denken einnehmen – Facebook-und Twitter-Aktivismus hin oder her. Man hat den Eindruck, dass einiges nicht mehr so klappt. Vielleicht hat einiges aber auch einfach noch nie geklappt, und vielleicht wird dieses „Früher war alles besser“-Lamentieren auch nur aus dem Wunsch geboren, dass vielleicht doch mal was passiert. Irgendwie. Dass man sich ein bisschen intensiver die Hand reicht, dass man etwas genauer zuhört, dass man Dinge einfach mal wahrnimmt und dass man dann beschließt, mit den bescheidenen Mitteln, die man so hat, mal etwas zu tun. Für eine gute Sache. Weil, vielleicht geht ja noch was. Klar, man kann nicht immer überall sein, und die Welt retten geht schon mal gar nicht, aber so etwas wie ein bisschen mehr Achtsamkeit schadet ja nicht. Vor allem nicht hinsichtlich der Themen, die jeden Tag so untergehen, weil irgendwo wieder die Hölle los ist. Und manchmal ist es so, dass das „Machbare“ ja quasi direkt vor der Haustür liegt. Wie im aktuellen Fall vor unserem Philibuster-Törchen.

    Volle Power Non-Profit

    Worum es heute also geht: KollegInnen von uns haben ein Problem, und zwar ein ausgewachsenes. Eins, das in diesem Zusammenhang quasi existenziell ist. Es geht um die „Gazelle“, ein Print-Magazin, das seit 2006 eigenfinanziert herausgegeben wird und bis heute ein reines Non-Profit-Projekt ist. Im Feuilleton wird die „Gazelle“ oft und gern als „Magazin für Migrantinnen“ angepriesen, was natürlich völliger Quatsch ist. Abgesehen davon, dass der Terminus „MigrantIn“ im öffentlichen Diskurs als klassifizierende Kategorie mittlerweile zum dümmlichsten gehört, was Schubladendenken zu bieten hat, ist die „Gazelle“ nämlich nicht mehr und nicht weniger als der langfristige Versuch, geltende Print-, Presse- und Rezipienten-Regeln mal ordentlich aufzusprengen – einfach, indem hier mal konsequent anders gedacht und geschrieben wird, und zwar: Für alle. Und das ist ein anstrengender Schweineritt, der dazu führt, dass jede Ausgabe das bestehende Team bis an die Grenzen der Belastbarkeit treibt. Jeder, der neben seinem Hauptjob ein Projekt aus Herzensgründen betreibt, der sich schon mal mit Verlagsagenturen, Risikokapitalgebern und Businessplänen auseinander setzen musste, der sich Nächte und Wochenenden um die Ohren schlägt, nur um „die Sache“ am Leben zu erhalten, weiß, was das heißt: Stress, Schlafmangel, Erschöpfung. Kalte Finger auf der Computer-Tastatur, weil nachts um zwei der Kreislauf eigentlich schon nicht mehr will. Kaffee bis zum Exodus, der im Extremfall solange in sich reingeschüttet wird bis die Magenschmerzen anfangen. Gespräche, Termine, Mails und Netzwerkarbeit bis der Arzt kommt, und nebenbei der ganz normale Budenkoller mit seinem Team, mit dem man quasi schon verheiratet ist. Das alles begleitet von der Frage, wie lange man sich das alles eigentlich noch geben kann, weil unsicher ist, wie lange so etwas überhaupt noch machbar ist.

    Kann man die 1000 knacken?

    Und all das nehmen die Gazelle-MacherInnen seit Jahren in Kauf, um auf dem Print-Markt ein längst überfälliges Medium zu platzieren, das einen genaueren Spiegel auf unsere pluralistische Lebenswelt wirft. Um uns ein Crossover-Produkt anzubieten, das beispielsweise gegen die betulichen und teilweise positiv-rassistischen Multi-Kulti-Versuche der etablierten Blätter anstinkt – zuletzt übrigens zu bewundern unter anderem in der „Brigitte“ beim Galore-Fail „Migrantinnen zeigen Sommertrends“. Und über all das wollen wir mal sprechen. Vor allem jetzt, da es so aussieht, dass der bisher recht einsame Kampf der „Gazelle“ bald jäh verloren sein könnte. Das ganze Ausmaß des Marathon-Endspurts lässt sich auch genau beziffern: Tausend neue Abonnenten braucht es, um das endgültige Einstellen des Magazins zu verhindern. Tausend neue Leser, die auf der einen Seite vier Mal im Jahr einwandfreien Lesestoff frei Haus geliefert bekommen und auf der anderen Seite damit dazu beitragen können, ein wichtiges Projekt in Deutschland am Leben zu erhalten.

    Einfach mal ein bisschen Welle machen

    Klar kann man nun einwerfen, dass die ganze Sachlage auf Marktstrukturen rückführbar ist, man kann auf die Wechselwirkungen von Angebot und Nachfrage hinweisen oder auch darauf, dass die Zeit vielleicht noch nicht reif ist für ein derartig gelagertes Produkt, aber hey, letzten Endes könnte man vielleicht auch sagen: Man kann es ja mal versuchen. Weil es um ein gutes und bewährtes Produkt geht, das von einer kompetenten Mannschaft auf die Beine gestellt wird. Weil man mal wieder und vielleicht zumindest im Kleinen die Möglichkeit hätte, auch alternative Kanäle zu unterstützen. Und weil man nicht warten muss, bis irgendwo Unsummen Marketing-Budget reingepumpt werden, damit man sich angesprochen fühlt. Insofern würden wir uns wie Bolle freuen, wenn Ihr mit uns ein bisschen auf den aktuellen „Gazelle“-Fall aufmerksam macht und wir gemeinsam Bewegung generieren könnten. Einfach, weil man multikulturelle Presseaktivitäten vielleicht nicht immer nur den allgemein bekannten Altherren und –frauen überlassen sollte und es schade wäre, wenn die „Gazelle“ allein als Achtungserfolg in die Annalen eingehen müsste. Und weil wir wie gesagt denken: Da geht doch noch was!

    Nadia Shehadeh

    Nadia Shehadeh bloggt auf Philibuster

    113 Kommentare Print This Post
    zum Hintergrund: Das multikulturelle, eigenfinanzierte und unabhängige Frauenmagazin "Gazelle" steht vor dem Aus. Momentan versuchen Macher und Sympathisanten über Facebook den Rettungsschlag - mit 1.000 neuen Abonnenten wäre das Überleben des Blattes und damit ein Stück Vielfältigkeit auf dem Sektor der Frauenmagazine, der so sehr von Seichtigkeit, PR und Schleichwerbung durchsetzt ist, wie kaum ...
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    113 Kommentare:

    1. Rene schrieb am 9. April 2011 at 07:25 - Permalink

      Nein danke, zu feministisch. Ich habe jetzt schon die Schnauze voll von der alltäglichen Männerabwertung.

      • NoScripter schrieb am 9. April 2011 at 09:31 - Permalink

        Zustimmung. Ich fühle mich als Mann 40+ mehr als nur noch wie ein 10tes Rad am Wagen….danke an alle Feministinnen und ihrer Männerfeindlichkeiten die ich stets in Freizeit und am Arbeitsplatz erdulden durfte. Das Blatt darf gerne untergehen. Mit meinem Segen. Euch einen schönes WE.

        • Chris schrieb am 10. April 2011 at 18:08 - Permalink

          “…danke an alle Feministinnen und ihrer Männerfeindlichkeiten die ich stets in Freizeit und am Arbeitsplatz erdulden durfte.”

          Ich möchte nur einmal dezent darauf hinweisen, dass man sich durchaus in Männerrechtsvereinen organisieren kann, um dem wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen. MANNdat dürfte ja wohl bekannt sein.

    2. Roberto J. De Lapuente schrieb am 9. April 2011 at 08:05 - Permalink

      Lassen wir mal die inhaltlichen Diskrepanzen fort: wie abonniert man denn? Gibt es einen Link zur Gazelle? Eine Website?

      • gerhardq schrieb am 9. April 2011 at 12:51 - Permalink

        ja
        http://www.gazelle-magazin.de

    3. MéLa schrieb am 9. April 2011 at 08:18 - Permalink

      Ich persönlich finde es zwar schade, dass ausgerechnet ein alternatives Frauenmedium den Bach runtergeht.
      Im Endeffekt finde ich jedoch, dass geschlechterorientierte Medien überholt sind und Stereotypen aufrecht erhalten wollen, die sich sogar schädlich auf das Individuum auswirken können.
      Wem’s gefällt, bittesehr.
      Vielleicht wäre eine inhaltliche Neupositionierung die bessere Lösung statt Soziale Netzwerke als billige Werbefläche zu missbrauchen indem man potentielle Leserinnen (oder Leser?) mit Mitleid ködert.

      • Frank Benedikt schrieb am 9. April 2011 at 10:27 - Permalink

        Da kann ich Dir nur beipflichten: Schade um den Ansatz, aber mit Stereotyypen kommen wir(!) m.E, auch nicht weiter. Es gilt, Ungerechtigkeiten zu beheben, und die betreffen eben nicht nur Frauen, wenn auch in erhöhtem Maß. Wenn ein Medium weiterhin – selbst in positivem Sinne – zumindet unterschwellig eine Geschlechtertrennung propagiert, halte ich es für rückständig, I’m sorry. Entweder wir ziehen alle an einem Strang oder aber lassen es – unseren Egoismen sei dank – bleiben. Ein Arsch ist ein Arsch ist ein Arsch … unabhängig von Geschlecht, Ethnie oder Religion!

        • Masine schrieb am 9. April 2011 at 23:54 - Permalink

          - “Wenn ein Medium weiterhin – selbst in positivem Sinne – zumindet unterschwellig eine Geschlechtertrennung propagiert, … ” –
          Tun die das?

          • karen schrieb am 9. April 2011 at 23:59 - Permalink

            Ja, Masine: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es handelt sich laut Originalpost um ein Frauenmagazin, und laut weiterer Recherche um ein strunzödes und für die Macher unlukratives Magazin.

    4. Axel schrieb am 9. April 2011 at 08:36 - Permalink

      Also ich kenne die Inhalte der Gazelle nicht, aber der “Migrationsschlenker” bringt mich doch auf folgenden Gedanken:

      Angesichts der atemberaubenden “Abbildung” weiß ich ja nicht, ob das Blatt z. B. unter Mubarak erscheinen durfte, Aber im “neuen” Ägypten wird es sicher nicht erscheinen!

      • Oliver Mark schrieb am 9. April 2011 at 08:54 - Permalink

        sicher kein Problem: die streichen nur Titten und Mumus mit dicken schwarzen Balken durch.

    5. Howie Munson schrieb am 9. April 2011 at 08:38 - Permalink

      “Galore-Fail” soll bitte was auf deutsch heißen? Größt anzunehmendes Fettnapf??
      “Marathon-Endspurt” ist auch eher irreführend oder gibt es schon 41.195 andere Abonennten?

      @Roberto: http://www.gazelle-magazin.de/newsdetails/article/1/1297358495.html

      @Axel: und das sagt jetzt was über das Magazin aus? mal davon ab das ich nicht weiß was grad an ägyptischen Kiosken käuflich zu erwerben ist, die Brigitte würd ich da aber auch nicht unbedingt erwarten….

    6. Oliver Mark schrieb am 9. April 2011 at 08:56 - Permalink

      Hey, ne “Sex in the City”-Sparte beim SF: bringt neuen Traffic! Geile Idee!

      • Frank Benedikt schrieb am 9. April 2011 at 10:38 - Permalink

        Du warst aber auch schon mal intelligenter :-p

        • Oliver Mark schrieb am 9. April 2011 at 11:09 - Permalink

          Hey, zum Thema Frauenmagazine, Religion, Feminismus und Gesellschaft, was soll ein Kerl wie ich da gewinnbringend dazu beitragen können? Ich erfülle die verteilten Klischees, krieg mein Fett weg und die Welt dreht sich weiter ;-) Meine Emanzipation steht immer noch aus.

          Im Übrigen hat Natascha da unten es gut erfasst.

        • André H. schrieb am 9. April 2011 at 12:28 - Permalink

          Wo/wann denn ?

      • Natascha schrieb am 9. April 2011 at 11:09 - Permalink

        Da wäre mir ja eine Sparte über Bukowski noch lieber.
        Andererseits: Die Serie hat mehr männliche Fans als man glaubt.

    7. Frank Benedikt schrieb am 9. April 2011 at 10:37 - Permalink

      @ Jens “Spiegelfechter” Berger:

      Wie ich Dir schon (privat) sagte: Löblich, aber imho eigentlich falsch. Du stützt da m.E, “Apartheids-” bzw. separatistische Bestrebungen, die einem “Miteinander” entgegenstehen. Über die Rechte der weiblichen Hälfte der Menschheit und deren Benachteiligung mag ich jetzt gar nicht argumentieren (dies würde verdammt lang!), denn wir versuchen doch eh, endlich eine gerechtere Gesellschaft zu erreichen. Daß da die Frauen integraler Bestandteil sind, versteht sich doch hoffentlich endlich von selbst?!
      Es wieder (und selbst gegen emanzipierte Männer) auf den alten Geschlechterkampf herunterbrechen zu wollen, halte ich da für den falschen Ansatz. Wir sind Partner, nicht Gegner!

      • Natascha schrieb am 9. April 2011 at 11:03 - Permalink

        Da stimme ich Dir zwar grundsätzlich zu, allerdings ist doch in Gruppendefinitionen wie “Feministin” oder “Maskulist” die Abgrenzung zum Anderen schon von vorneherein eingebaut – und das auch ganz bewusst. Wir wären wohl als Spezies schon einen gehörigen Schritt weiter, wenn wir uns darauf einigen können dass es völlig ausreichend ist Humanist/in zu sein und dem Anderen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Menschen, die sich nur für die Vorteile ihrer eigenen “Sippe” interessieren und vor allem Anderen die Augen verschließen waren für mich noch nie authentisch.

        Da mehrere von euch dieses Magazin Gazelle des Feminismus verdächtigen gehe ich einmal davon aus ihr seid regelmäßige Leser dieses Blattes? Ich hatte noch nicht das Vergnügen und kann das nicht einordnen, aber ein Magazin für Frauen muss mit Sicherheit nicht per se feministisch im Sinne des Wir-gegen-die-Feminismus von Alice und Co. sein.

        Nadia verpasst es leider in den fünf Absätzen zu beschreiben worum es in dem Magazin geht, wo die Themenschwerpunkte sind, was es von anderen Frauenmagazinen abhebt und wieso ich es abonnieren sollte. Sie schafft es nicht einmal einen Link zur Webseite ihres Magazins einzubauen und fabuliert lieber über Belanglosigkeiten. Schade drum, Verkaufen will gelernt sein.

        • karen schrieb am 9. April 2011 at 11:10 - Permalink

          Die Themenschwerpunkte sind da, wo sie für ein (argh!) “Frauenmagazin” hingehören (von der Website dort):
          - Leben
          - Mode & Schönheit
          - Karriere
          - Familie und Partnerschaft
          - usw.
          Over my dead body kommt mir sowas ins Haus. Ansonsten stimme ich meinen Vorpostern zu. Also jetzt als Frau. Diese künstliche Spaltung in Männlein/Weiblein hält uns auf, statt irgendwas nach vorn zu bringen.

          edit: noch ein wenig auf deren Website rumgeklickert. Werbung nicht als solche deklariert, und dann solche Perlen wie “Bereits zum vierten Mal zeigte sich ganz Berlin in den vergangenen Tagen im “Mercedes-Benz-Fashionweek”-Fieber. “, ja, das ist doch mal was ganz anderes als in den anderen Magazinen!

          *Komm aus dem Kopfschütteln nicht raus*

          • Natascha schrieb am 9. April 2011 at 11:19 - Permalink

            Das erinnert mich daran dass ich in meinem Blog schon immer mal einen Beitrag zur Nagelpflege verfassen wollte. Das brennt mir wirklich unter den Nägeln.

            Der Knackpunkt: Was bietet mir dieses Magazin dass ich nicht auch in einem Dutzend ähnlicher Magazine und Webseiten nachlesen kann?

          • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 09:48 - Permalink

            Diese künstliche Spaltung in Männlein/Weiblein hält uns auf, statt irgendwas nach vorn zu bringen.

            Wenn ich so einen Bullshit lese, zweifele ich immer an der geistigen Verfassung des Urhebers.

            • karen schrieb am 10. April 2011 at 19:29 - Permalink

              Wenn ich so einen Bullshit lese, zweifele ich immer an der geistigen Verfassung des Urhebers.

              Danke für die Blumen, ist noch nicht frühverrentungswürdig, die Verfassung. Nochmal zur Klärung (vielleicht hilft’s ja): Frauenthemen, die über das biologische hinausgehen, gehen alle an, sollten also besser in einem Magazin (nicht: Frauenmagazin) stehen.
              Eine Zeitschrift für werdende Mütter? Klar. Eine Zeitschrift für “Frauen”? Nein, danke. Unter künstlicher Spaltung verstehe ich also die Nischenplatzierung von Themen, die alle angehen. Wenn z.B. Migrantinnen mit ausländischem Uni-Abschluß es schwer haben, hier beruflich Fuss zu fassen, dann sollte das breit diskutiert werden und nicht im abgetrennten Zirkel. Das meinte ich damit.
              Klarer geworden?

        • Vogel schrieb am 11. April 2011 at 18:36 - Permalink

          Nadia verpasst es leider in den fünf Absätzen zu beschreiben worum es in dem Magazin geht, [...] Schade drum, Verkaufen will gelernt sein.

          Mehr iss dazu nich zu sagen.

      • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 09:46 - Permalink

        Ach Frank, Du bist da viel zu verkopft ;-)

        Grenzt ein Fußball-Magazin Handballer aus? Natürlich gibt es frauenspezifische so wie auch männerspezifische Themen. Du weißt, dass ich über solche halbgaren Gleichmachereien naserümpfend hingweggehe und Du weißt auch, dass ich – ganz anders als Du – nicht emanzipiert bin und dass auch nicht anstrebe ;-)

        • Pewi schrieb am 10. April 2011 at 10:02 - Permalink

          Frauenspezifische Themen? Was sollen die denn sein? Konsumsch…? Die xte Handtasche, das 100. paar Schuhe? Die Antiaging-Creme? Ich kenne keine “frauen”spezifischen Probleme. Nun vielleich Hitzewellen im Klimakterium ;) Ansonsten gibt es nur Menschenprobleme.

          • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 10:08 - Permalink

            Wenn Du keine “frauen”spezifischen Probleme kennst, kennst Du wohl auch keine Frauen ;-)

        • Count Krey schrieb am 11. April 2011 at 09:12 - Permalink

          Danke.

          Ich dachte ich wäre der einzige hier, der kein Maskulist ist, aber trotzdem meint, dass Männer und Frauen sich unterscheiden. Aber bei solchen Aussagen muss man die Worte immer sehr bedacht wählen, sonst ist man gleich ein frauenfeindliches Ar***l*ch.

    8. Martin schrieb am 9. April 2011 at 11:30 - Permalink

      Nie würde ich meine wertvollem männlichen Gene verschwenden um mich mit einer Frau zu kreuzen. Was soll dabei heraus kommen? Minderwertige Kreaturen, halbe Menschen!

      - Satire aus -

      Mann und Frau sind die beiden Seiten ein und derselben Münze. Ich habe aufgehört über Unterschiede zu diskutieren. Es gibt natürlich welche, und das muss auch so sein. Eins ohne das andere wäre Nichts.

      Ich lebe seit 10 Jahren in Frankreich. Wie mir scheint, wird eine diskriminierende Diskussion diesbezüglich hier überhaupt nicht geführt. Scheint mehr ein deutsches Hobby zu sein. Eklig, unerträglich, bitte endlich überwinden!

      Andererseits, bezüglich Frauen- b.z.w. Männermagazinen, was will ich sagen – vermutlich muss es diese aufgrund unterschiedlicher Interessenschwerpunkte geben.
      Die Frage was zuerst da war, die Magazine oder die unterschiedlichen Interessen, ist kaum zu beantworten. Es liegt in der Verantwortung sowohl der Produzenten als auch der Konsumenten damit keinen Schaden anzurichten: nicht zu trennen was zusammen gehört.

      • karen schrieb am 9. April 2011 at 12:34 - Permalink

        Die Frage was zuerst da war, die Magazine oder die unterschiedlichen Interessen, ist kaum zu beantworten.

        Typische Männer-Interessen-Publikationen sind tendenziell vielfältig und kreisen um Hobbies und Spass:

        Typische Frauen-Interessen-Publikationen sind tendenziell einfältig und kreisen um Selbstoptimierung zwecks Chancenverbesserung auf dem Heiratsmarkt

        An dem Tag, an dem all diese blöden Frauen-Magazine aus den Regalen verschwinden, mach ich drei Kreuze, werde ihn aber wohl nicht mehr erleben.

        • Martin schrieb am 9. April 2011 at 13:23 - Permalink

          Gibt es eigentlich Publikationen welche Frauen wie Männer gleichermaßen ansprechen? Ich meine jetzt keine Familienzeitschriften für alle von 8 bis 80.
          Also ansprechen, nicht abstossen.

          Was müsste da drinstehen? Wenn ich’s hätte, würde ich vielleicht Geld geben für Themen aus Wissenschaft und Technik. Gesellschaftsthemen der Gegenwart sind interessant, doch für mich so nervig, dass ich nicht dafür bezahlen möchte. Lesenswert finde ich dagegen social-fiction. Gar nicht von Interesse ist mir ob, und wenn ja wie, Körperbehaarung zu tragen ist.

          • karen schrieb am 9. April 2011 at 13:44 - Permalink

            Gibt es eigentlich Publikationen welche Frauen wie Männer gleichermaßen ansprechen?

            Brandeins, Spiegel, National Geographic, etc.
            Dann die themenbezogenen Magazine, von Computerkram über Häkeln bis zum Gärtnern. Wahrscheinlich lesen mehr Frauen als Männer das Häkelheft, aber es ist nicht per se für Frauen sondern für Leute, die gern Häkeln gemacht. Das ist der Punkt, m.E., dass Frauen allein durch den Begriff “Frauenmagazin” unterstellt wird, ihre ganze Welt dreht sich um die ewig gleichen Themen dort. Bizarr daran ist, dass die Dinger gekauft werden. Kann ich nicht ändern, aber werde ich sicher nie und nimmer unterstützen.

            • Martin schrieb am 9. April 2011 at 13:57 - Permalink

              Das ist der Punkt, m.E., dass Frauen allein durch den Begriff “Frauenmagazin” unterstellt wird, ihre ganze Welt dreht sich um die ewig gleichen Themen

              volle Zustimmung.

              Wahrscheinlich lesen mehr Frauen als Männer das Häkelheft, aber es ist nicht per se für Frauen sondern für Leute, die gern Häkeln gemacht.

              Leider fühle ich mich jetzt ertappt, bestimmte Themen quasi automatisch in bestimmte Schubladen zu tun. Vielleicht mach’ ich zur Buße ein wenig Origami mit Servietten.

        • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 09:50 - Permalink

          Typische Frauen-Interessen-Publikationen sind tendenziell einfältig und kreisen um Selbstoptimierung zwecks Chancenverbesserung auf dem Heiratsmarkt

          Ah geh! Wenn ich mir ein klassisches Männer-Magazin wie den Playboy anschaue, muss ich feststellen, dass es sich dort (neben der Bunnies ;-)) auch meist um Selbstoptimierung zweck Chancenverbesserung auf dem Paarungsmarkt handelt – welchen Sportwagen fährt der Herr von Welt? Welche Uhr trägt er? Welcher Schuh passt um wie viel Uhr zu welchem Anzug?

          • Natascha schrieb am 10. April 2011 at 19:18 - Permalink

            Und ich dachte immer, Männer lesen den Playboy nur wegen dieser wertvollen Selbstverbesserungsartikel.

            Du machst mein Männerbild kaputt.

            • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 09:49 - Permalink

              Du machst mein Männerbild kaputt.

              Gern geschehen ;-)

          • Serious Sam schrieb am 10. April 2011 at 19:33 - Permalink

            Den Playboy blättere ich immer beim Friseur durch… Und wundere mich jedesmal, warum die vom Setting und Licht her meist sehr guten Fotos durch katastrophal übertriebene Bearbeitung in sehr unästhetische Banalitäten verschlimmbessert werden. Die Models haben keinerlei reale Hautstruktur mehr, jede Pore und jedes Körperhärchen mit Photoshop vernichtet. Und die Augen! Die Pupillen allzu heftig farbverstärkt und geschärft, das weiße in ein unnatürliches Porzellanweiß geändert… Die Fotos sind oft so schlecht, dass man wirklich die dämlichen Artikel und Werbungen anschauen muss :)

            • Natascha schrieb am 10. April 2011 at 19:52 - Permalink

              Die Fotos sind oft so schlecht, dass man wirklich die dämlichen Artikel und Werbungen anschauen muss :)

              Auch wenn diese Nachbearbeitung anscheinend niemand mag, ist sie doch ein ziemlicher Standard im Glamour-genre geworden. Früher hat man das mit Weichzeichner und Belichtung gemacht, Heute mit Photoshop.

              Wenn Du erotische Fotokunst erwartest bist Du beim Playboy falsch.

      • ElBarto schrieb am 9. April 2011 at 13:16 - Permalink

        Mann und Frau sind die beiden Seiten ein und derselben Münze. Ich habe aufgehört über Unterschiede zu diskutieren

        Sehe ich ähnlich, das gilt aber allgemein für alle Menschen. Man sollte wesentlich mehr Wert auf die Gemeinsamkeiten legen, als auf das, was einen trennt.

    9. Diskussionsteilnehmer77 schrieb am 9. April 2011 at 12:36 - Permalink

      Mit meinem Geld rette ich mich lieber selber und verstecke es auf einem Sparbuch. Die real existierende Gleichberechtigung kann ich schon jetzt schön an einem Kollegen beobachten, der mit seinem kümmerlichen Rest Eigenvorbehalt darüber nachdenken kann, warum er plötzlich in einer 1-Zimmer Wohnung hockt und Besuche im Haus anmelden muss, damit auch ja der neue die Tür aufmachen kann.

    10. André H. schrieb am 9. April 2011 at 12:55 - Permalink

      Wir haben hier im Ort so einen Verein; der kümmert sich um den Erhalt einer altenhergebrachten und inzwischen seltenen Kaninchenrasse (kurze Beine, dafür lange Ohren). Leider liegt das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 78, es wären also dringen neue Mitglieder gesucht. Vielleicht könnte man hier im SF auch mal einen Aufruf dazu machen ?

    11. Dimebag schrieb am 9. April 2011 at 12:57 - Permalink

      Ich hab den Text jetzt schon 2 Mal gelesen und (abgesehen davon, dass ich Frauenmagazine nicht besonders unterstützenwert finde, genauso wie FHM etc.) immer noch nicht erkannt wo der Mehrwert im Vergleich zu anderen Frauenmagazinen liegt. Weil das Heft Non-Profit-orientiert ist? Weil viel Arbeit investiert wird? Naja, das Problem hat jede Schülerzeitung. Ist den Herausgeberinnen überhaupt klar, was sie von Anderen abhebt oder abheben soll? Vielleicht liegt ja dort das Problem.

    12. name schrieb am 9. April 2011 at 14:05 - Permalink

      Ick lese die Gazalle natürlich schon lange ;)

      PS: Die vollgefressen, alten Dummspackendeutschen, die hier ihr gedanklich Gesicht so schön kommentierend zeigen, sind und waren nie diejenigen, die irgendwat progressives neben ihrem Schrebergarten auf die Beine gestellt haben. Im Zweifel sind die Mehrheit von denen uninteressierte Rassisten, die sich für wichtig halten.

      http://www.multicult.fm/

    13. Fiend THeyde schrieb am 9. April 2011 at 14:22 - Permalink

      Jens, Jens, Jens…

      Fassen wir mal zusammen: du bist für Kernenergie, für den Lybienkrieg und hast jetzt ein sogenanntes Frauenmagazin abonniert.

      Alter, was gehtn ab? ^^

      Irgendwie läuft hier was richtig richtig falsch…

      Schönes Wochenende, trotzalledem… vielleicht solltest du mal Urlaub machen? ;-)

      • C. Penkella (Bildleser) schrieb am 9. April 2011 at 14:46 - Permalink

        Jens Berger wird zum Fall für den niedersächsischen Verfassungsschutz.

        • Axel schrieb am 9. April 2011 at 14:58 - Permalink

          Jens Berger wird zum Fall für den niedersächsischen Verfassungsschutz.

          Nein, da müßte er schon andere “Ungehörigkeiten” begehen!

      • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 09:52 - Permalink

        ;-)

        Wo bin ich denn für Kernenergie? Ode gar für den Libyenkrieg? Das sind doch haltlose Unterstellungen.

    14. Ko-Mike schrieb am 9. April 2011 at 15:08 - Permalink

      Sorry! Nach meiner ersten Einschätzung unterstütze ich dieses Magazin nicht. Ich habe viel Kritik und mache mir die Mühe sie hier ein wenig anzureißen. Soll eine Hilfestellung sein (ist nicht böse gemeint). Vllt. bringt es die ein oder andere Idee. Man darf Angebote aber auch ablehnen. ;)
      __________________________________________________

      Ich empfehle dringend sich im Marketing kundig zu machen. Wie hier auch schon gesagt, ist mir überhaupt nicht ersichtlich, was für eine Zeitschrift “Gazelle” ist, da ich sie selbst nicht lese. Und wenn man schon dafür wirbt, möchte ich mich nicht erst selbst um alle Informationen kümmern. Ein paar aussagekräftige Details wären anfänglich hier schon gut gewesen – ein kurzes Exposé.
      Was sind die Themen? Warum – Welches Ziel? Welche Zielgruppe? Wer sind die Mitarbeiter? Welche Auflagenhöhe? Erscheinungsweise? Kurzer chronologischer Abriss mit evtl. Höhepunkten? Was ist der Ausblick in die Zukunft (auch wenn’s momentan ungewiss ist, aber nehmen wir an, alles wird gut)? Was macht “Gazelle” so herausragend? Was kostet das Abo? Ist das Abo billiger als der Kauf von Einzelheften? Wie geht das, wenn es nicht gewinnorientiert ist – entweder ist das Abo ein Verlustgeschäft oder der Kauf von Einzelheften ein Gewinngeschäft oder (bei gleichem Preis) es ist egal? Dürfen auch Gastautoren für “Gazelle” schreiben? Können Manuskripte dafür eingereicht werden?
      Fragen über Fragen…

      Schnell mal zur Homepage gewandert…
      -Die Homepage ist nicht gerade ansprechend (liegt aber vllt. auch an meinem Explorer, sorry).
      -Beim Klick auf “Mediadaten” komme ich zum Kontaktformular… mmmhh. Diese Informationen wären in einer solchen Rettungsaktion besonders wichtig. Man könnte meinen, “Gazelle” möchte etwas verbergen.
      -Bei einigen willkürlichen Klicks unter “Presse über Gazelle” komme ich auf “Leer”-seiten. Wenn man schon in der Presse erwähnt wird, kann man das doch auch gleich auf der Homepage reinstellen, anstatt diese Links, die z.T. (habe nicht alle geprüft) ins Nirwana führen.
      -Nach welchen Kriterien richtet sich der Online-Shop? Nach eigenem Belieben oder so? Und so ganz funktioniert der auch nicht. Und weiter lese ich: “Statt bei einem anderen Versandhaus Bücher zu bestellen, können Sie auch bei uns im Onlineshop das gewünschte Buch bestellen.” Warum soll ich bei “Gazelle” bestellen, wenn ich es woanders auch kann – wo ist der Haken? Woanders ist’s mir übersichtlicher? Vllt. ist’s besser ihr gebt Empfehlungen für Produkte (z.B. eine Kategorie “Rezensionen” – Gibt’s das auch im Heft?) und bietet es dann zum Kauf an, ansonsten würde ich mich kaum auf euren Online-Shop verirren.

      Ok, dann schau ich mal unter “Gazelle hier bestellen”… da kommt folgende Auswahl:

      Gazelle No.6 Ausgabe – 1 Exemplar 8,00 Euro versandkostenfrei
      Aktuelle Ausgabe – 1 Exemplar 4,80 Euro versandkostenfrei
      Aktuelle Ausgabe – 1 Exemplar Förderpreis 10 Euro versandkostenfrei
      keine Ausgabe

      Öhm… Wo steht das Abo zur Auswahl? Warum ist No. 6 teuerer als die aktuelle Ausgabe? Was ist eigentliche die aktuelle Ausgabe? Welches Cover? Beim Neuladen wechseln die Cover-Bilder.
      (Im übrigen: “Der ewige Moslem”… öhm, dieses Cover irritiert mich jetzt schon,… da muss ich jetzt nochmal nachfragen: Was ist eure Zielleserschaft? Jetzt nicht falsch verstehen, bin nur irritiert, weil’s en Frauenmagazin ist)
      Und vllt. Inhaltsverzeichnis von aktueller Ausgabe online stellen, wäre wirklich nicht schlecht um einen Überblick über die aktuellen Themen zu erhalten?
      Was genau fördere ich mit dem Förderpreis 5,20€? Deckt der Kaufpreis die Kosten nicht ab?

      Fazit: Ich empfehle das Magazin vorübergehend einzustellen und zu überarbeiten. Danach kann man sich neu positionieren (evtl. auch z.T. thematisch). Meiner Meinung nach besser ‘ne kurze Pause einlegen und ein paar Nächte drüber schlafen (Kraft tanken), als schlaflose Nächte damit zu verbringen, ein sinkendes Schiff zu retten. Wenn man es jetzt kaum halten kann, wie soll’s dann zur nächsten Krise aussehen? Wie soll’s weitergehen? Einfach ein paar mehr Leser und das war’s schon? Nee, das wäre zu einfach und leichtgläubig. Das Projekt scheint nicht stabil genug. Mich würde der Finanzplan ja mal interessieren,…
      Und, na ja…. 1000 Abonnementen aufzutreiben, ist schon ne ganze Menge für so ein (sorry!) kleines Magazin. Oder ist die “Gazelle” gar nicht so “klein”? Keine Ahnung, es gibt ja keine Mediadaten.

      Jetzt hör ich aber mit dem Eindreschen auf. Ich wünsche jedenfalls viel Glück und Kraft für ein erfolgreiches Gelingen. Man kann gern weiterdiskutieren, wenn gewünscht. Vllt. lass ich mich früher oder später überzeugen. Interessiert bin ich zumindest ein wenig ;).

      Edit: Gibt’s “Gazelle” auch am Kiosk?

      • Heldentasse schrieb am 9. April 2011 at 18:46 - Permalink

        Bei einigen willkürlichen Klicks unter “Presse über Gazelle” komme ich auf “Leer”-seiten. Wenn man schon in der Presse erwähnt wird, kann man das doch auch gleich auf der Homepage reinstellen, anstatt diese Links, die z.T. (habe nicht alle geprüft) ins Nirwana führen.

        Sorry, aber das kann ja überhaupt gar nicht sein! Unter “10 Gründe, warum Frauen die geborenen Programmiererinnen sind” steht eindeutig:

        …
        5. Für wen wurde Ajax erfunden? Bestimmt nicht für putzwütige Männer.
        ..
        10. “Schatz, heute gibt’s mein neues PHP-Kochrezept mit C-Kartoffeln und regexp-Salat.” Nein, ernsthaft: Wer kennt sich denn mit Kochrezepten und Kochbüchern aus? Doch nicht etwa das Mannsvolk…

        ;-)

      • Ko-Mike schrieb am 10. April 2011 at 00:18 - Permalink

        Wer sucht, der findet…

        Da habe ich ja doch noch ein paar Antworten auf meine Fragen gefunden. Poste das hier mal, vllt. interessiert’s den einen oder anderen hier. ;)
        http://www.gazelle-magazin.de/index.php?id=21

        Über Gazelle

        Was ist Gazelle?
        Gazelle ist ein eigenfinanziertes und unabhängiges Frauenmagazin, welches auf Grund seiner Themenschwerpunkte und seiner Zielgruppe einzigartig ist. Gazelle ist das erste und einzige multikulturelle Frauenmagazin in Deutschland. Gazelle beschäftigt sich mit spezifische Problemen, Bedürfnissen und Interessen der in der Bundesrepublik lebenden Migrantinnen und deutschen Bürgerinnen und bietet somit eine einzigartige Plattform zum Austausch. Gazelle fördert daher das interkulturelle Verständnis auf Augenhöhe.

        Ziele
        - Ein verständnisvolles Miteinander, Offenheit für andere Kulturen und Denkweisen der deutschen und ausländischen Mitbürgerinnen fördern und entwickeln
        - Vorurteile und Denkbarrieren gegenüber anderer Kulturen bzw. Mentalitäten räumen
        - Aufklärung über verschiedene Herkünfte und Mentalitäten
        - Dialog und gegenseitige Annäherung schaffen
        - Selbstinitiative und Ideen zur Integration fördern
        - Denkanstöße für Konfliktlösungen
        - Verantwortung für kommende Generationen wecken
        - Abbildung unterschiedlicher Lebensrealitäten

        Die LeserInnen
        - Deutsche Frauen/Schweizerinnen/Österreicherinnen, Migrantinnen und Kosmopoliten
        - Gebildete Leserinnen jeden Alters, mit besonderem Interesse an Kultur- und Integrationsthemen.
        - Die Leserinnen zeichnen sich dadurch aus, dass für sie Werte wie das „kulturelle
        Miteinander“ und „soziale Verantwortung“ von hoher Bedeutung sind.

        Für Frauen, die mehr erfahren möchten
        Gazelle spricht Frauen an, die sich für ihre Umgebung und die Gesellschaft interessieren. Diese ist unverkennbar seit Mitte der 1960er Jahren multikulturell geprägt.
        Hört man sich unter Frauen um, wird deutlich, dass ein großer Teil von ihnen, der Themenspektrum in klassischen Frauenmagazinen zu einseitig empfunden wird. Laut dem Statistischem Bundesamt leben rund 3,5 Millionen Frauen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland. Diese sind ebenfalls Kaufkräftig und genießen zum Teil eine gute Ausbildung. Besonders Frauen mit Migrationshintergrund fühlen sich allerdings kaum von deutschen Frauenzeitschriften angesprochen.
        Die Interessengebiete von Frauen, die in binationalen Partnerschaften leben, werden ebenfalls nicht in klassischen Frauenmagazinen berücksichtigt.
        An all diese Frauen mit ihren Interessen schreibt man vorbei. Diese Lücke füllt Gazelle. Denn diese Frauen, die aus europäischen und nicht europäischen Ländern stammen, betrachten diese Gesellschaft mit anderen Augen. Und so wie viele deutsche BürgerInnen das Denken, Handeln und die Lebensweise ausländischer Mitbürger nicht verstehen, sind diesen zuletzt genannten auch nicht immer alle gesellschaftlichen Erscheinungen verständlich.
        Gazelle möchte zwischen diesen Frauen bzw. Kulturkreisen einen Dialog schaffen.

        Die Rubriken:
        Gazelle verfügt über mehrere Rubriken, so dass die Leserin über eine umfangreiche und reichhaltige Artikelauswahl verfügt:
        - Leben in Deutschland, – Ausland, – Kommentar, – Karriere, – Familie & Partnerschaft, – Gesundheit, – In fremden Töpfen, – Kultur, – Mode & Schönheit, – Reisen, – Veranstaltungen.

    15. Nia schrieb am 9. April 2011 at 16:18 - Permalink

      Na zumindest die Chefin der Gazelle kann schreiben. Ihr Werk ‘Muslim Girls’ habe ich gerne gelesen, weil es das Thema Deutsche mit Migrationshintergrund sehr humorig aufbereitet hat. Es wiederholt sich allerdings auch häufiger mal.
      Nichtsdestotrotz ist diese Aufruf oben wirklich sehr uninformativ geraten. Man erfährt ja gerade mal, um was für ein Magazin es sich handelt, aber mehr auch nicht. Und dass man sich den Link zur Zeitschriftenhomepage selber suchen darf ist ja wohl ein Anfängerfehler, der einer erfahrenen Bloggerin nicht unterlaufen sollte.

    16. Lazarus09 schrieb am 9. April 2011 at 19:37 - Permalink

      Was soll die Promotion Tour ?

      Ein Magazin das rein “ Frauenthemen” beinhaltet wenn auch im alternativen Stil ( den ich nicht sehe ,liegt vielleicht an meiner Sichtweise ,keine Ahnung)
      scheint mir überholt. Zumal sich das Blatt nach kurzen besuch der Webseite durch nichts von anderen Blättern dieser Art zu unterscheiden scheint. Eine Emma 2.0 braucht kein Mensch ..wer glaubt doch, der sollte statt wegen vermeintlicher Medienrelevanz an die Solidarität der vermeintlichen Leser zu appellieren vielleicht die Inhalte der Jahreszahl angemessen ausrichten und anpassen.
      Mann ;-) stelle sich vor Hugh Hefner würde einen Aufruf starten wegen der rückläufigen Auflage seines Blattes … anyway.. ich sehe keinen Grund eines dieser Blätter zu abbonieren.. oder im Ernstfall zu retten ;-)

      PS: Jens,hat du das Blatt echt abboniert ,soll das Signalwirkung haben ,warum läst du dich vor dieses Pferd spannen ….? Ich gebe zu ich bin ein wenig irritiert ;-)

      Schönen Samstag noch .. ride safe 666

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 09:59 - Permalink

        Ein Magazin das rein “ Frauenthemen” beinhaltet wenn auch im alternativen Stil ( den ich nicht sehe ,liegt vielleicht an meiner Sichtweise ,keine Ahnung)
        scheint mir überholt.

        Ich weiß immer noch nicht warum das so sein soll. Ich hätte früher beispielsweise auch da Fußballmagazin “11 Freunde” unterstützt, da es ein Thema, das ansonsten publizistisch schlecht beackert wird, recht originell aufgegriffen hat. OK, nun gehören die zu G+J, da erübrigt sich das eh.

        Zumal sich das Blatt nach kurzen besuch der Webseite durch nichts von anderen Blättern dieser Art zu unterscheiden scheint. Eine Emma 2.0 braucht kein Mensc

        Richtig, aber ich habe ja eben den Eindruck, dass es sich hier um keine Emma 2.0 handelt. Das Blatt grenzt nicht aus.

        Mann ;-) stelle sich vor Hugh Hefner würde einen Aufruf starten wegen der rückläufigen Auflage seines Blattes … anyway.. ich sehe keinen Grund eines dieser Blätter zu abbonieren.. oder im Ernstfall zu retten ;-)

        Musst Du ja auch nicht ;-)

        PS: Jens,hat du das Blatt echt abboniert ,soll das Signalwirkung haben ,warum läst du dich vor dieses Pferd spannen ….? Ich gebe zu ich bin ein wenig irritiert ;-)

        Ach watt. Ich unterstütze auch die lokale Feuerwehr und einen deutsch-spanischen Kulturklub vor Ort, ohne dass ich nun denken würde, ich könnte Dich dafür gewinnen, es mir gleich zu tun.

    17. Erfurter schrieb am 9. April 2011 at 20:35 - Permalink

      Habe noch nie von diesem Magazin gehört oder gelesen.

      Wie schon ein Kommentator empfohlen hat, bitte gönnt Euch eine Auszeit und verteilt die Lasten auf Schultern, die sie tragen können.

      Gerade heute ist der Journalismus eine fast brotlose Kunst geworden. Ein tragfähiges Konzept und vor allem die Finanzierung muss gesichert sein. Trotz ausgezeichneter Inhalte nützt es doch nichts, wenn keiner die Artikel liest und weiterempfiehlt.

      Alles Gute und viel Erfolg!

      Ein 3-Sprachen-Erfurter

    18. Schierke-Nee-Sama schrieb am 9. April 2011 at 21:39 - Permalink

      Der Spiegelfechter unterstützt das Projekt vorbehaltlos und hat selbst – als nicht-migrationshintergründelnder Mann – ein Soliabo abgeschlossen ;-)

      Vielleicht fand er es einfach nur witzig als Mann bei einem feministischen Frauenmagazin ein “SoliAbo” abzuschliessen. Es hat ja eine gewisse Ironie.
      Ich bezweifle aber das er dafür böse genug ist. Er ist einfach viel zu lüb ;_;

      Den spiegelfechter lesen zwar auch Frauen …trotzdem hab ich nun eine Karikatur im Kopf, von einer kleinen Hausfrau die bei einem zeitungslesenden, kaffeetrinkenden Mann für eine Spende für ihr kleines süßes Frauenmagazin bittet.

      http://www.gazelle-magazin.com/fileadmin/Presse/vielfaeltige-lebensweisen-abbilden.html

      An einen Verlag wollte sie sich mit ihrer Idee nicht wenden, um weder Themen noch Blickrichtung diktiert zu bekommen – „und dann vielleicht noch von einem männlichen Vorgesetzten“, sagt sie augenzwinkernd

      Dooooooooooffies !!! D:

      • Ko-Mike schrieb am 9. April 2011 at 23:57 - Permalink

        http://www.gazelle-magazin.com/fileadmin/Presse/vielfaeltige-lebensweisen-abbilden.html
        Gleich mal dem Link gefolgt. Hatte mir ja vorhin nicht alle Pressestimmen angeschaut.

        Wegen des schwierigen Vertriebs fehlte das Geld für die zweite Ausgabe der „GAZELLE“. Sie erscheint nun mit mehreren Monaten Verspätung voraussichtlich im April 2007.

        Mmmhh… Kurze Frage: Lief das Magazin überhaupt schon mal richtig gut?

        Deshalb hat Sineb El Masrar trotz der Hindernisse ein gutes Gefühl, dass sich die „GAZELLE“ am Markt behaupten wird. Sie ist sich sicher: „Das ist das, was Deutschland braucht und es gibt noch unendlich viele Geschichten, die man gar nicht alle in einem Heft erzählen kann.“

        O.o
        Bitte: Man sollte doch schon seine Zielleserschaft beinahe in- und auswendig kennen. Und diese sollte man auch klar benennen (können).

        Wie gesagt: Atem-Pause, Projekt überarbeiten und neu positionieren.
        (Und bitte realistisch einschätzen.) Jetzt mit letzter Kraft verzweifelt Leser zu suchen, ist keine Lösung – zumindest nicht langfristig. Wobei mir hier auch die Frage aufkommt: Warum nicht schon früher intensiver wie jetzt geworben???

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 10:00 - Permalink

        Vielleicht fand er es einfach nur witzig als Mann bei einem feministischen Frauenmagazin ein “SoliAbo” abzuschliessen. Es hat ja eine gewisse Ironie.

        So wie Dieckmann bei der taz? ;-)

    19. Leser schrieb am 9. April 2011 at 22:16 - Permalink

      Au weia!

      Da geht ein Frauenprojekt den Bach herunter und die alten weiblichen Mechanismen zur männlichen Fremdhilfe sollen wie üblich zünden? Gazellen können zwar aufs Gaspedal treten (Bremsen gibt es nicht) – aber den Sprit sollen andere bezahlen?

      Das geht ja nun mal garnicht und die “Gazellen” dürfen sich nun dort auch einmal sehen, wohin sie die “Leoparden” seinerzeit jahrzehntelang stellten … Ganz fürchterlich, diese Frauenschicksale Tag für Tag.Dass es diese auch bei Männern seit langen (feministisch belächelteln) Zeiten gibt, ist in diesem Fall bestimmt ganz dolle nebensächlich!

      In diesem Sinne: Gutes Gelingen von einem Graswurzelbewegten an eine -Innen. Good Luck!

      Die Selbstverantwortung; unendliche Weiten ….
      In diesem Sinne:

      Gleichberechtigt – Gleichverantwortlich – Gleichverpflichtet!
      Aber nicht selbstgerecht ;-)

    20. wahrheitsfinder schrieb am 9. April 2011 at 22:21 - Permalink

      Hab die aktuelle Ausgabe mal überflogen. Über Alice Schwarzer und Renate Künast möchte ich als Linker eher nichts lesen. Das unter anderen angepriesene Buch von Herta Müller “Atemschaukel” ist Teil des sogenannten Opferdiskurses und wird von mir genauso ignoriert wie Sarrazins Biologismus-Schinken. Wenn ich mich über feministische Debatten auf hohem intellektuellen Niveau informieren möchte, lese ich “an.schläge.at”.

    21. gebintit schrieb am 9. April 2011 at 22:48 - Permalink

      Schon lustig, ein Hilferuf für ein Frauenmagazin in einem Blog, das – wenn man nach den Nicknames der Kommentatoren geht – zu 95% von Männern gelesen wird.
      Die geschaltete Parship.de-Werbung scheint da schon passender.
      Ich habe verstanden, Spiegelfechter möchte mehr weibliches Publikum (wer nicht ;-) ).

      • Barnockel schrieb am 9. April 2011 at 23:37 - Permalink

        Blog, das – wenn man nach den Nicknames der Kommentatoren geht – zu 95% von Männern gelesen wird.

        Na ja, solche wohlfeilen Gelegenheiten machen müde Machos munter. Man hätte genauso sagen können, die Leute, die es wagen, solche Peinlichkeiten zu schreiben, wie es derer oben etliche gibt, sind zu 95% Männer ;-)

        Die geschaltete Parship.de-Werbung scheint da schon passender.

        Wohl kaum, das ist doch ein reiner Abofallentrick.

        • gebintit schrieb am 10. April 2011 at 00:10 - Permalink

          das ist doch ein reiner Abofallentrick.

          Na sicher ist das ne Abzock-Falle, was sonst?
          Wenn die Gazelle-Macher beim Spiegelfechter werben, dann muss ihnen das Wasser wirklich bis zur Oberlippe stehen, oder sie haben von Marketing und Zielgruppen wirklich keinen blassen Schimmer. Wahrscheinlich beides.

        • Spiegelfechter schrieb am 10. April 2011 at 09:54 - Permalink

          Wohl kaum, das ist doch ein reiner Abofallentrick.

          Das ist reine SEO-Taktik. Warum auch nicht?

          • Barnockel schrieb am 10. April 2011 at 17:19 - Permalink

            Mein Kommentar bezog sich auf das, was diese Holtzbrinck-Kiste an sich ist, nicht auf die Frage, wie es kommt, dass automatisierte Werbung dafür hier auftaucht…

    22. André H. schrieb am 9. April 2011 at 23:54 - Permalink

      …die es wagen, solche Peinlichkeiten zu schreiben, wie es derer oben etliche gibt, sind zu 95% Männer

      Tja, wie hiess es noch ?

      “Männer sind schon als Baby blau…”

    23. Dexter schrieb am 10. April 2011 at 00:08 - Permalink

      Es fällt mir wirklich schwer, Texte mit dem Idioten-I zu lesen.
      Wie auch immer. Schön, dass der SP jetzt auch eine “moderne Frauenzeitschrift” abonniert.
      Wird ja immer seltsamer hier.

      • Ko-Mike schrieb am 10. April 2011 at 00:31 - Permalink

        Wird ja immer seltsamer hier.

        Ob’s der Frühling ist? O.o

      • Fiend THeyde schrieb am 10. April 2011 at 00:53 - Permalink

        Es fällt mir wirklich schwer, Texte mit dem Idioten-I zu lesen.

        Vor gar nicht allzu langer Zeit, hat sich der Jens noch über Dinge wie das Idioten-I lustig gemacht…

        Wird ja immer seltsamer hier.

        Ganz meine Meinung! Der Jens hat einen Weg eingeschlagen, der nicht mehr kontrovers ist, sondern einfach nur höchst fragwürdig. Spätestens seit er sich für den Lybienkrieg ausgesprochen hat… Gaddafi ablehnen ist das Eine, aber die NATO quasi anfeuern? Trotz deren Vorgeschichte bezüglich Bombardements für Menschenrechte… und dann noch Atomenergie “gut finden”?!

        Nun also Abonnements für eine qualitativ eher minderwertige Frauenzeitschrift bewerben… fragt sich, was als nächstes kommt. ^^

      • t.h.wolff schrieb am 10. April 2011 at 13:39 - Permalink

        Dagegen gibts ein Firefox-plugin. Inschtalliern und es is a Ruah:

        https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 10:02 - Permalink

        Keine Angst, das Idioten-I wird hier sicher nicht einziehen.

    24. lady8jane schrieb am 10. April 2011 at 00:15 - Permalink

      Als Frau kann ich den (größtenteils wohl) männlichen Vorrednern nur zustimmen:

      Frauenmagazin? No way, Jose! Ich bleibe weiter bei meinem National Geographic Abo. Das weicht mein Gehirn nicht auf, was Frauenmagazine im Normalfall tun.

      Und auch mir ist hier nicht ganz klar geworden, was um alles in der Welt dieses Frauenmagazin von anderen unterscheidet. Da lese ich auf der Website unter Mode & Schönheit irgendwelche Artikel über Handtaschen und ein Interview mit Germanys Next Topmodel. SO nicht meine Welt! (Ok, Handtaschen vielleicht schon, aber die kaufe ich, wenn sie mir gefallen. Daß ich über Handtaschen LESE, das dann doch nicht. Da sind wir dann schon wieder bei der Gehirnerweichung.)

      • Natascha schrieb am 10. April 2011 at 19:24 - Permalink

        Es dürfte gar nicht so leicht sein ein Frauen- oder Männermagazin zu betreiben, anders als bei National Geographic ist die Themenauswahl nämlich arg limitiert und man muss alle halbe Jahr dieselben Artikelstrecken neu verpacken.

        Wer dem Subjekt des Fünfminutentrainings für stahlharte Bauchmuskeln jedes Frühjahr aufs Neue spannende Einsichten abringen kann hat meinen Respekt verdient. Das ist noch journalistische Grundarbeit.

    25. Ko-Mike schrieb am 10. April 2011 at 00:37 - Permalink

      Der Spiegelfechter unterstützt das Projekt vorbehaltlos und hat selbst – als nicht-migrationshintergründelnder Mann – ein Soliabo abgeschlossen ;-)

      Denke schon den ganzen Tag darüber nach…
      ……..Realsatire!?……….

      Herr Berger, das tun sie doch nur, um dem deutschem Staate weniger Geld zu lassen. Ja, ja…. Absetzbarkeit… versteh schon. Schämen Sie sich! ;)))

    26. Raul schrieb am 10. April 2011 at 01:29 - Permalink

      M.E. gibt es mehr als ausreichend multikulturelle, einen Eigenanspruch auf alternative Originalität erhebende Frauenmagazine. Es besteht kein Bedarf für ein weiteres Magazin wie z.B. die Gazelle.
      Darüber hinaus finde ich es bezeichnend, dass Jens Berger seinen Blog mittlerweile zu einem Werbeblog verkommen lässt, kaum da er eine (Fest- ?) Anstellung bei den nachdenkseiten.de gefunden hat.

      In welcher Beziehung steht Jens Berger eigentlich zu Frau Shehadeh?

    27. Pewi schrieb am 10. April 2011 at 09:52 - Permalink

      Wozu braucht man Frauenzeitschriften, egal welcher Machart?

    28. Dimebag schrieb am 10. April 2011 at 10:41 - Permalink

      Jetzt weiß ich es. Jens führt uns alle an der Nase herum, dass ist ein großer Gag um uns “die Augen zu öffnen” (wozu auch immer). Diese Gazelle-Seite hat ja schon einige satirische Inhalte und ist ansonsten sehr klischeehaft, die hat er selber erstellt und sich mehrere weibliche Pseudonyme zugelegt. Das Heft gibt es in Wirklichkeit auch nirgendwo zu kaufen, die Facebook-Follower sind aus dem Guttenberg-Pool zugekauft. Die Aktion ist am 1. April gestartet, wir haben es jetzt erst mitbekommen.
      Jens, ich hab dich durchschaut, gib es zu :-)

      • André H. schrieb am 10. April 2011 at 12:54 - Permalink

        Jetzt, wo da das sagst (schreibst), verstehe ich es erst; ich bin total darauf reingefallen, wie konnte ich nur so blöd/blind sein ?
        Mann, war dieser Gag gut !

        Meine Frau kauft übrigens alle paar Wochen mal die Mutter aller Klatsch-Frauenzeitschriften: GALA. Die les ich dann jeweils mit Vergnügen. Ich weiss jetzt, dass Georg Clooney wieder solo ist, dass sich Katie Holmes ohne Tom (Cruise, für die, die es nicht wissen) wohler fühlt usw.
        Also, meine Meinung ist, wenn schon eine Frauenzeitschrift, dann 100 % Klatsch, Tratsch, Royals, Herzschmerz und Wauwau.
        Eine Frauenzeitschrift mit Politik – linksliberal und so – nein danke, denn Politik ist eher Männersache, finde ich… Oh, habe ich jetzt etwas Falsches gesagt, etwas politisch Unkorrektes etwa gar ?

        • Dimebag schrieb am 10. April 2011 at 20:41 - Permalink

          Dieser Gossip ist echt einer der letzten Geiseln der Menschheit (überspitzt gesagt :-))

          Er hat aber auch schon alle anderen Medien versäucht. Mein “Lieblings-Beispiel”: Als das BP-Leck im Golf von Mexiko fröhlich vor sich hin leckte, gab es in meiner regionalen Tageszeitung (der Lokalteil ist gut) unter “Blick in die Welt” einen ca. 10 zeiligen Bericht darüber. Direkt daneben ca. 12 Zeilen mit Foto einen Bericht darüber, dass Johnny Depp jetzt eine Kurzhaarfrisur trägt. An so was verzweifle ich manchmal einfach……..

    29. na sowas schrieb am 10. April 2011 at 10:43 - Permalink

      …Jens Berger seinen Blog mittlerweile zu einem Werbeblog verkommen lässt

      Mensch Berger …da geht doch noch was! :-p

    30. unbequemer schrieb am 10. April 2011 at 11:12 - Permalink

      Es wäre so einfach gewesen:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=9032

      Eine überflüssige Konjunkturprognose

      Auf Spiegelfechter:

      Ein überflüssiger Beitrag!

    31. Dunken Sadovic schrieb am 10. April 2011 at 13:04 - Permalink

      Dieser ganze Quark gehört ins Altpapier. Ich bin für Geschlechterdemokratie (www.agensev.de) und mir hängt der ganzen RosinenPickerFeminismus und das OpferInnenGetröte gehörig zum Hals heraus. Entzieht dieser Zeitung die Fördermittel und “aus die Maus!” In solchen Wurstblättern wird eh nur Hass gegen virtuelle Gegner geschürt.

      Ich grüße alle Menschen, die sich noch an alte Wert- und Moralvorstellungen erinnnern können, denen Familie und Kinder noch etwas bedeuten und die sich diesem asoszialem, männer-, väter- und kinderfeindlichen System mit aller Kraft widersetzen.

      In diesem Land werden erst vernünftige Verhältnisse einkehren, wenn der Feminismus getilgt und der GenderQuark abgewendet wurde. Wer einmal in totalitären Diktaturen gelebt hat, der kann sowas nicht ernsthaft unterstützen. Mann und Frau sind unterschiedlich, dass ist auch gut so und sie ergänzen sich sinnvoll.

    32. Martin schrieb am 10. April 2011 at 13:05 - Permalink

      Als ich vor geraumer Zeit auf den “Spiegelfechter” stieß begeisterte mich, neben des erlesenen Schreibstils, insbesondere die analytische Tiefe mit der die dargebotenen Themen durchpflügt wurden.

      Warum schreibe ich in Vergangenheitsform?

      Ich finde es schade, dass Jens Berger sich aus seinem Blog nahezu vollständig verabschiedet und das bisher gut bestellte Feld Schreibern überlässt, die m.E., trotz teilweise sicherlich redlichen Bemühens, das Niveau nicht halten können.

      • André H. schrieb am 10. April 2011 at 13:10 - Permalink

        Das wird schon wieder…

      • fredditheteddi schrieb am 10. April 2011 at 16:30 - Permalink

        Vielleicht nerven ihn die brunzdummen Kommentare. Mir ginge das zumindest so. Das ist wohl eine Ableitung der Broken-Windows-Theorie: tauchen irgendwo vermehrt dümmliche Verschwörungstheoretiker, selbstgerechte Schwarzweißmaler oder primitive Idioten in einem Web2.0-Projekt auf (meistens in Rudeln via Weblink), ziehen dort das Niveau herunter und machen aggressiv alle an, die nicht in ihrem dumpfen Stammtisch-Meinungschor mitsingen, dann verschwinden bald die Schlaueren, Witzigeren oder Gebildeteren entnervt. Zum Schluss wird der Kommentarbereich zu einer Dumpfbacken-Echokammer, wo sich alle auf die Schultern klopfen, und “guter Artikel” sagen, wenn er ihre Meinung trifft, und “schlechter Artikel”, wenn differenziert wird. Und ansonsten lässt man eben den Ressentiments freie Bahn, kotzt sich aus, beschimpft irgendjemanden, verleumdet jemanden anderes, oder spult seine ideologischen Phrasenbausteine ab.

        Bei Telepolis ist das schon vor Jahren passiert. Die Kommentare dort sind zu 90 % kaum erträglich, und es diskutieren nur noch immer die selben 20, 30 Hanseln, der “Herr Troll”, der seinem Namen alle Ehre macht, ein paar Mumien aus der letzten Kohorte des Antiimperialismus, ein paar Nazis, und noch paar paranoide Spinner und Internetautisten – da macht man doch die Seite gerne gleich wieder zu. Dort hat man sich aber inzwischen auf diese “Stammkundschaft” thematisch eingestellt. Was die aber beim SF wollen, habe ich nie begriffen.

        • André H. schrieb am 10. April 2011 at 16:58 - Permalink

          …dümmliche Verschwörungstheoretiker, selbstgerechte Schwarzweißmaler oder primitive Idioten …

          Ja, da hast Du ganz recht. Sollen die sich doch in diesen Heiseforen rumtummeln, diese Dumpfbacken, wir Schlaueren und witzig Gebildeteren bleiben dann noch entnervt übrig und singen ein wenig in der Echokammer.

          Übrigens bin ich dafür, dass der Zinseszins die Ursache (fast) allen Übels ist !

          • name schrieb am 10. April 2011 at 17:34 - Permalink

            Du hast Dich selbst hier, bei diesem Thema als ultimative Flachpeife gezeichnet. Die Thread hier ist insgesamt ein schöner Ausdruck einer marodierenden Idiotenliga: unsolidarisch und dämlichst.

            • André H. schrieb am 11. April 2011 at 10:40 - Permalink

              @name
              Vielleicht ist Dir entgangen, dass ich nur den obenstehenden Kommentar von Teddyfreddy – besonders die untenstehende Passage – verballhornte; ansonsten waren alle meine Kommentare nicht ernst gemeint. (Ausser dem, dass ich dafür bin, dass der Zinseszins die Ursache fast allen Übels ist).
              Wie meinte ein anderer Kommentator so schön:
              Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
              Es könnte natürlich auch sein, dass Du Dich von meinem Dumpfbacken-Zitat angesprochen fühltest, da Du unter Punkt 12 folgende hochintelligente Äusserung zu machen glaubtest:

              Die vollgefressen, alten Dummspackendeutschen…

              Nun zu der erwähnten Passage:
              “…tauchen irgendwo vermehrt dümmliche Verschwörungstheoretiker, selbstgerechte Schwarzweißmaler oder primitive Idioten in einem Web2.0-Projekt auf (meistens in Rudeln via Weblink), ziehen dort das Niveau herunter und machen aggressiv alle an, die nicht in ihrem dumpfen Stammtisch-Meinungschor mitsingen, dann verschwinden bald die Schlaueren, Witzigeren oder Gebildeteren entnervt . Zum Schluss wird der Kommentarbereich zu einer Dumpfbacken-Echokammer, wo sich alle auf die Schultern klopfen, und “guter Artikel” sagen, wenn er ihre Meinung trifft, und “schlechter Artikel”, wenn differenziert wird”…

        • Dexter schrieb am 11. April 2011 at 20:37 - Permalink

          Die Einführung von geschachtelten Kommentaren hat sich in Spiegelfechters Blog wirklich sehr negativ ausgewirkt.
          (Genau DAVOR hatte ich bei der Einführung gewarnt. Aber man hört ja nicht auf mich :P)

          Früher, vor der verHEISEung der Kommentarspalte hier, da waren die Kommentierungen viel intelligenter und meist ein echter Mehrwert zum Artikel. Ja, früher …

      • ElBarto schrieb am 10. April 2011 at 16:44 - Permalink

        Ich finde es schade, dass Jens Berger sich aus seinem Blog nahezu vollständig verabschiedet

        Hat er doch nicht. Seine Artikel erscheinen hier als Anriss und den ganzen Artikel dann bei den NDS. Die Diskussionen finden wie gewohnt hier statt. Da jetzt 3 Co Autoren schreiben, erhöht sich natürlich die Anzahl der Artikel. Da die Gastartikel auch mehr werden, tragen sie auch dazu bei, das Jens hier gefühlt weniger schreibt, was wie gesagt durch die Erhöhung der Anzahl der Artikel kommt. Früher gab es alle paar Tage einen Artikel mittlerweile nahezu täglich.

        Ich empfinde die Co Autoren als Bereicherung, allerdings teile ich deine Ansicht zu einigen Gastartikeln.

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 10:09 - Permalink

        Ach Gottchen ;-)

        Du musst übrigens keine Gastartikel lesen, das ist alles auf freiwilliger Basis.

    33. Serious Sam schrieb am 10. April 2011 at 13:15 - Permalink

      Der Mensch kann nicht das Not und Elend der ganzen Welt bedauern. Da würde er verrückt. Ich habe daher für mich längst beschlossen, mein Mitleid und -gefühl nur für Fälle zuzulassen, die es wirklich verdienen, meiner Meinung und meinen Werten nach.

      Dieses Multikulti- Frauenmagazin ist kein solcher Fall. Zumal gilt: wer am Markt nicht besteht, macht irgendwas falsch. Dennoch wünsche ich viel Erfolg, denn ich kann auch gönnen.

    34. Lazarus09 schrieb am 10. April 2011 at 13:41 - Permalink

      Der Spiegelfechter unterstützt das Projekt vorbehaltlos und hat selbst – als nicht-migrationshintergründelnder Mann – ein Soliabo abgeschlossen ;-)

      SF.. Ich würde mir hierzu einen Kommentar wünschen, nur so aus Interesse.. ;-)

    35. André H. schrieb am 10. April 2011 at 14:13 - Permalink

      Dass man sich ein bisschen intensiver die Hand reicht, … Für eine gute Sache.

      Und es muss doch Satire sein !

      (Sorry, aber dieses akuelle Thema hier kann ich nur mit ganz viel Sarkasmus ertragen. Retten … wir “retten” nun nicht mehr nur die Wale, den gefleckten Tauchrohrsänger, die WestLB, die UBS; nein, nun auch noch ein Frauenmagazin. Aber nicht irgendeines, sondern eines, das für sich in Anspruch nimmt, besonders intellektuell, multikulterell, migrationsgerecht und verbindend zu sein. Entweder einfach nur grenzenlos naiv – oder eben: Satire.)

    36. Lazarus09 schrieb am 10. April 2011 at 15:52 - Permalink

      André H.

      Und es muss doch Satire sein !

      not sure….

      Mich würde letztmalig interessieren ob SF vorbehaltlos unterstützt und ein Soliabo abgeschlossen hat ….?

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 10:12 - Permalink

        hatte ich Dir doch oben schon geschrieben

    37. Mi casanova es su casanova schrieb am 10. April 2011 at 16:00 - Permalink

      Ich kann mich der Kritik nur anschließen: wozu noch reine Frauenmagazine? Wir wollen doch versöhnen, statt spalten. Man kann auch Hefte machen, wo im Schnitt 50% Inhalt für Frauen und 50% Anteil für Männer wäre und die Zielgruppe wäre weit größer.

      Ich kann das Heft bisher nur online sehen, aber bei den Covern solltet ihr euch unbedingt von anderen abheben: ich will keine gottverdammten Photoshop-Gesichter auf Magazinen sehen! Damit zementiert ihr nur falsche Wirklichkeiten in der kapitalistischen Warenwelt, die “Perfektion” vorgaukelt. Wer kotzen möchte, sollte nur mal auf die Cover der “TV Spielfilm” (Infotainment-Magazin) oder die “Brigitte” schauen. Da werden keine Menschen, sondern saubere Aliens abgebildet.

      Der zweite Punkt betrifft den Untertitel “Multikulturelles Frauenmagazin”. Gegen Vielfalt von Kulturen (Multi-Kulturell) habe ich nichts, aber das ist doch sicher nicht wörtlich zu nehmen, oder? Oder bringt ihr auch mal nen Beitrag über Schwangerschaften bei irisch-katholischen Jugendlichen (ist schließlich auch eine andere Kultur)? Letzten Endes wird es doch sowieso nur wieder um inländische Einwandererkulturen gehen. Und deren Themen und Sichtweisen sind auch verdammt wichtig, nur warum wird das nicht selbstverständlicher in einem Heft publiziert, statt es so plakativ und halb-verschämt zu machen? Wie soll da vernünftige Integration stattfinden? Da ist selbst “Emma” progressiver!

      Der dritte Punkt betrifft Sex und Körperlichkeit. Ich kenne euer Heft nicht, aber wenn ihr einen unverklemmten Blick auf diese Themen habt (das betrifft auch offene Partnerschaften, Patchwork-Familien oder das Infragestellen der Kultur “Ehe”), werde ich mir vielleicht mal ein Heft näher ansehen. Und bitte schreibt auch “Sex” über Buttons und Themenpunkte drüber, sonst seid ihr genauso verklemmt wie die Spießbürger der etablierten Magazine.

      Nehmt meinen Beitrag als Anregung und Verbesserung.

      P.S.: Den Schlankheitswahn im Magazin-Titel durchscheinen zu lassen (GAZELLE; Gazellen sind ja nicht dick), hättet ihr euch auch sparen können….(okay, mein P.S. ist allerdings ein Scherz;-))

      • André H. schrieb am 10. April 2011 at 17:07 - Permalink

        …Magazin-Titel durchscheinen zu lassen (GAZELLE…

        Danke, Du hast mich da auf eine Idee gebracht. Es könnte auch ein – recht originelles- Wortspiel sein: von “Gazette” (franz. für Zeitung) und “Elle” (franz. Sie, für Frau).

        • t.h.wolff schrieb am 10. April 2011 at 20:50 - Permalink

          Sie Hecht, Sie habens geblickt. Ich Proll dachte natürlich wieder nur an das gleichnamige Damenrad.

      • Natascha schrieb am 10. April 2011 at 19:40 - Permalink

        Ich kann mich der Kritik nur anschließen: wozu noch reine Frauenmagazine? Wir wollen doch versöhnen, statt spalten. Man kann auch Hefte machen, wo im Schnitt 50% Inhalt für Frauen und 50% Anteil für Männer wäre und die Zielgruppe wäre weit größer.

        Wozu ein Magazin über das Tunen von Hot Rods?
        Das regelt der Markt. Wenn es genug Menschen gibt die sich dafür interessieren, überlebt das Magazin. Insofern das in der Printversion nicht machbar ist sollten die Macherinnen sich überlegen ob ein reines Webmagazin nicht die bessere Lösung ist, denn die hohen Kosten für den Vertrieb können dann direkt in die journalistische Arbeit gesteckt werden.

    38. Der Unhold schrieb am 11. April 2011 at 01:55 - Permalink

      Gib es zu, Jens! Deine Frau/Partnerin? hat dich dazu gezwungen!!

      Denn ich weiß noch immer nicht wie Du auf dieses Magazin gekommen bist…ich werde daraus nicht schlau…

      …ich geh dann mal Yps-Heft abonnieren..

    39. Lazarus09 schrieb am 11. April 2011 at 09:10 - Permalink

      Der Unhold

      Ob er sich mit dieser Aussage einen Gefallen getan hat bleibt abzuwarten, passt eigendlich nicht ins gewohne Konzept, vielleicht wurde der Köder ohne sein Wissen veröffentlicht .. und nun .. verschüttestes Wasser einsammeln ist schwer ..

      Es scheint Aufklärungbedarf zu geben wenn ich hier so in die Runde lese….

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 10:18 - Permalink

        Ah geh ;-)

        Wieso wollt Ihr eigentlich immer auf Biegen und Brechen eine homogene Masse, die sich in allen Punkten einig ist?

        Ich ernenne Dich aber dafür zu meinem Politkommissar ehrenhalber *lach*

        • Lazarus09 schrieb am 11. April 2011 at 11:08 - Permalink

          :-D Muhahaa fein rausgewunden … bin ich dann hier der “Traeger der Richtlinienkompetenz h.c.” ?

          • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 11:12 - Permalink

            Ja, der “liebe Führer des kollektiven Leserrats der volkseigenen Internetzeitung Spiegelfechter” ;-)

            • Frank Benedikt schrieb am 11. April 2011 at 11:26 - Permalink

              Volkseigenes Blog Spiegelfechter, also kurz VEB SF? *rofl*

          • t.h.wolff schrieb am 11. April 2011 at 13:48 - Permalink

            Ich würde ja Neues digitales Presseorgan und Blogwart vorschlagen.

    40. André H. schrieb am 11. April 2011 at 11:02 - Permalink

      Mal was ganz anderes:

      Ich habe mir überlegt, ob der Spiegelfechter ein Buch herausbringen könnte. Darin die 20 besten Artikel (zum Beispiel zu den Themen zu Guttenberg, Libyen, Atom, Kongo usw.).
      Nun kommt aber der Clou der Sache: Nicht nur die Artikel, sondern auch die dazugehörigen Kommentare.

      Wenn jeweils an der Frankfurter Buchmesse jedes Jahr rund 500’000 Bücher vorgesellt werden, glaube ich, dass das eben erwähnte Spiegelfechter-Themenbuch nicht zu den schlechtesten gehören würde.

      Ich würde ein solches Buch kaufen, bestimmt sogar.

      • Spiegelfechter schrieb am 11. April 2011 at 11:04 - Permalink

        Mon Dieu! ;-)
        Das wäre ja Trash pur *lach*

        • André H. schrieb am 11. April 2011 at 11:11 - Permalink

          Aua,
          gut, einige Kommentare müsste man vielleicht ein bisschen modifizieren.

          • t schrieb am 11. April 2011 at 17:33 - Permalink

            So ein Buch hab ich sogar, in “Frag Mutti” werden die Artikel von Kommentaren ergänzt.

      • C. Penkella (Bildleser) schrieb am 11. April 2011 at 15:27 - Permalink

        Diese Idee kann noch verfeinert werden: Das Buch sollte nur Kommentare enthalten und zusammen mit drei Textmarkern ausgeliefert werden. So kann jeder Kommentator seine geistreichen Kommentare rot oder grün markieren und im Bekanntenkreis herumzeigen. Um auch die schlimmsten neoliberalen Kommentare zu brandmarken, darf natürlich auch ein gelber Textmarker nicht fehlen.

      • ElBarto schrieb am 11. April 2011 at 17:47 - Permalink

        sondern auch die dazugehörigen Kommentare.

        Wie sagte sinngemäß jemand dessen Name mir gerade entfallen ist: Blogkommentare sind die Toilettentüren des Internet. *g*

    41. t schrieb am 11. April 2011 at 17:29 - Permalink

      Gazelle hin oder her.
      Ich hätte lieber gelesen, dass die Emma gerettet werden muss.


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