Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über mich
  • Kontakt

  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Werbung

    Notebook Preisvergleich

  • Partner

    OA Logo
  • Archiv

  • Kategorien

    • Afghanistan
    • Afrika
    • Allgemein
    • Ausland
    • Bildungssystem
    • Blogintern
    • Blogs
    • Buchvorstellungen
    • Bundespräsident
    • CDU
    • China
    • Deutschland
    • Energie
    • Europa
    • FDP
    • Finanzkrise
    • Frankreich
    • Geopolitik
    • Georgien
    • Gesundheitssystem
    • Glosse
    • Great Game
    • Großbritannien
    • Grundlagen
    • Grüne
    • Irak
    • Iran
    • Israel
    • Kampagnenjournalismus
    • Lesebefehl
    • Linke
    • Medien
    • Menschenrechte
    • Nahostkonflikt
    • Neoliberalismus
    • Panik
    • Podcasts
    • Polen
    • Politclowns
    • Politischer Diskurs
    • Russland
    • Schwarz-Gelb
    • Sicherheitspolitik
    • Sozialpolitik
    • Sparen
    • SPD
    • Spezialdemokraten
    • Südamerika
    • Türkei
    • Unsympathen
    • US-Wahlen 08
    • USA
    • Verschwörungstheorien
    • Volkswirtschaft
    • Wahlen
    • Wirtschaft
  • Blogroll

    • 7Schläfer
    • Ad Sinistram
    • AllesDrehtSichImKreis
    • Blogsgesang
    • Chefarztfrau
    • Egghat
    • Feynsinn
    • FixMBR
    • Foreign Policy Watch
    • Geschichtsblog
    • Guardian of the Blind
    • Jacob Jung Blog
    • Maiak
    • Maskenfall
    • Michael Schöfer
    • NachDenkSeiten
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Philibuster
    • Sargnagelschmiede
    • sp!ked
    • Spiegelkritik
    • Spreeblick
    • Tautenhahn
    • TomDispatch
    • Transatlantikblog
    • uiuiuiuiuiuiui
    • Unser globales Dorf
    • Wolfgang Michal
  • Quellen

    • AG Friedensforschung
    • Alternet
    • Asia Times
    • Common Dreams
    • Das Dossier
    • Economist´s View
    • FinanceScout24 Versicherungsvergleich
    • Foreign Policy in Focus
    • Freitag
    • German-foreign-policy
    • journalismus – nachrichten von heute
    • Junge Welt
    • Kontaktlinsen Preisvergleich
    • NachDenkSeiten
    • Net News Global
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Open Democracy
    • Ossietzky
    • Project Syndicate
    • Russland-Aktuell
    • Russland.ru
    • Telepolis
    • Vox
  • RSS Nachdenkseiten

    • 10 Thesen der Kritik an Hochschulräten
    • Glück braucht einen geschichtlichen Atem
    • Hinweise des Tages
    • Wahlen in Griechenland: Klientelsystem am Ende – Koalition der radikalen Linken der Wahlgewinner
    • Im Westen nicht viel Neues
  • RSS Jacob Jung

    • Dänische Verhältnisse? Gerne, Herr Gauck.
    • Jacobs Woche (11.3. – 17.3.2012)
    • Cyber-Minister Friedrich: Rettet den Pizzaservice
    • Studie: Acht Millionen Geringverdiener in Deutschland
    • Nazi-Angriff auf türkischen Imbissbesitzer in Sachsen-Anhalt
  • RSS ad sinistram

    • Wenn uns schlecht wird, geht es uns gut
    • De omnibus dubitandum
    • Wir versprechen, nicht zu lange zu löffeln
    • Können Sie von Ihrem Weingut leben?
    • De auditu
    • Nur das Vakuum ist vergleichbar
    • Ökonomisierte Generation
    • Hollande befreit Merkel
    • De omnibus dubitandum
    • Ein Leben...
  • RSS Feynsinn

    • Das Elend an der Ruhr
    • Es ist ein Schwiegersohn
    • Deutsche Schmierengilde
    • Autoren für das Kapital
    • Zieh dich aus
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Die NRW-Wahl - Eine Analyse
    • Vom Respekt für den Konsumenten
    • Sozialdarwinismus bei der Bahn
    • Des Kaisers neue Kleider
    • Zur Debatte um die Wiederauflage von "Mein Kampf"
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

  • Letzte Kommentare

      Christian Himberger bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Warum nur, warum? Warum weiß man hier am Stammtisch des...

      K.S. bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Hallo, wo hat Merkel denn gesagt, dass wir Deutschen kein Recht auf Demokratie...

      Garfield bei Irrungen, Wirrungen, Vermögensabgabe:

      Da sagst du was – Zeit und Welt könnten ihre...

      Jacques Roux bei Stefan Sasses Analyse zur NRW-Wahl:

      Naja, das Sasse ein, in meinen Augen, rechter Sozialdemokrat...

      K.S. bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Hallo, rainer, ich schließe mich Ihnen an, habe gerade ähnliches geschrieben,...

      K.S. bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Wie immer ein guter Beitrag, doch glaube ich nicht, dass Merkel für...

      Jacques Roux bei Europa spielt mit dem Feuer:

      “Zumindest wäre es ein symbolischer Akt, der sagt “Wir sind...

      Karla bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Um unsere Güter kaufen zu können, müssen die Wachtsumsmärkte nämlich Kredite...

      DJ Doena bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Genau. Rente auf 67. Oder am besten 70. Das gibt dann an “gesparten”...

      Peleo bei Stefan Sasses Analyse zur NRW-Wahl:

      Eine Kommunistin schrieb im Hausblatt der CDU. Viele hasserfüllte...

      schwitzig bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Kein Grund, in Aktionismus zu verfallen ;-) Genau das wollte ich als...

      Spiegelfechter bei Europa spielt mit dem Feuer:

      Weshalb wird die Syriza in den deutschen “Qualitätsmedien”...

      rainer bei Europa spielt mit dem Feuer:

      1. “Wir Deutschen haben kein Recht auf Demokratie” Anders ausgedrückt, wir...

      schwitzig bei Europa spielt mit dem Feuer:

      @DJDoena Ich bin nicht die Bild-Zeitung Aber SPON-Poster. Schwer zu...

      gerhardq bei Europa spielt mit dem Feuer:

      “Merkel ist finanzpolitisch einfach zu dumm” Diese Aussage...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Werbung

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

  • Facebook

  • Leseempfehlungen

    An dieser Stelle stehen hier normalerweise Leseempfehlungen mit einem Link auf Amazon. Da Amazon, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, offenbar ein überaus unsozialer Konzern ist, der sich an den Schwächsten der Gesellschaft bereichert, hat sich der SPIEGELFECHTER entschlossen, die Zusammenarbeit mit Amazon mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Es ist natürlich klar, dass dieser Boykott mit spürbaren finanziellen Einbußen verbunden ist. Wir würden uns daher freuen, wenn Ihr unsere Unabhängigkeit durch eine kleine Spende unterstützen könntet.
  • Bild: Im Namen des Volkes gegen dessen Interessen

    geschrieben am 08. April 2011 von Spiegelfechter

    Das Mysterium „Bild“ beschäftigte schon Generationen von Medienkritikern, auch die Nachdenkseiten haben ihre Kampagnen gegen den Sozialstaat, gegen Transfer-Empfänger und Minderheiten analysiert. Nun haben sich auch Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) an die Aufgabe herangewagt, Deutschlands größte Tageszeitungzu analysieren. In ihrer Studie »Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde« gelingt es den beiden Autoren, die Bild ein Stück weit zu entmystifizieren und einen Blick auf einige ihrer Wirkmechanismen zu werfen. Auch wenn noch viele Fragen offen bleiben, so stellt die aktuelle OBS-Studie eine wertvolle Hilfe für all diejenigen dar, die sich ein genaueres Bild von der Bild machen wollen.

    Wer würde der Aussage widersprechen, dass die Bild-Zeitung das am stärksten polarisierende Medium der Republik ist? Wahrscheinlich niemand – und genau in der Polarisierung besteht der große Erfolg der Bild-Zeitung. Doch streng genommen ist diese Aussage falsch – zum Polarisieren gehört nämlich nicht nur eine große Gegnerschaft, sondern auch eine große Anhängerschaft. Die Bild ist zwar Deutschlands auflagenstärkste Tageszeitung, öffentlich bekennende Anhänger sind jedoch eher Mangelware. Bild stützt sich vielmehr auf eine von ihr selbst ernannte „schweigende Mehrheit“.

    Die wohl überraschendste These des Medienwissenschaftlers Hans-Jürgen Arlt und des Publizisten Wolfgang Storz ist, dass es sich bei der Bild gar nicht um ein journalistisches Produkt handelt. Um journalistischen Mindeststandards zu genügen, müsste die Bild nicht nur journalistisch arbeiten, sondern zunächst einmal überhaupt den Vorsatz haben, den Leser zu informieren. Das ist bei der Bild aber gerade nicht der Fall. Die Bild bildet die Realität nicht ab, sie versucht die Wirklichkeit nach ihrer Weltsicht zu formen, und wenn ihr das nicht gelingt, beschreibt sie eben eine Scheinrealität. Was nicht in das Raster der Bild-Meinung passt, wird ignoriert. Statements werden nicht rezipiert, sondern selbst produziert. Diese Charakterisierung mag in abgeschwächter Form auf viele Medien zutreffen, in einer derartigen Konzentration ist sie jedoch nur bei der Bild-Zeitung zu finden. Die Bild ist demnach eher ein PR-Organ in eigener Mission, nicht „Fakt“, sondern „Fiktion“. Der fehlende Wahrheitsanspruch und die mangelnde Übereinstimmung mit der Realität werden dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sind geradezu Grundpfeiler der Blatt-Strategie.

    Die „Pleite-Griechen“-Kampagne

    Um die Methodik der Bild-Zeitung zu sezieren, untersuchten Arlt und Storz exemplarisch die Bild-Berichterstattung während der Euro- und Griechenland-Krise. In den Monaten März bis Mai 2010 erzählte die Bild-Zeitung ihren Lesern eine von Anfang an „durchgestylte“, dramaturgisch aufbereitete Fiktion, die mit der Realität nur ansatzweise etwas zu tun hatte und mit ökonomischer Rationalität schon gar nicht, die aber wegen ihrer emotionalen Stilblüten nationales Interesse hervorrief. Das Drehbuch war denkbar einfach, von Stereotypen durchzogen und appellierte dabei nicht nur an altbekannte Ressentiments, sondern auch an niedrigste Instinkte.

    Weiter auf den NachDenkSeiten

    60 Kommentare Print This Post
    Das Mysterium „Bild“ beschäftigte schon Generationen von Medienkritikern, auch die Nachdenkseiten haben ihre Kampagnen gegen den Sozialstaat, gegen Transfer-Empfänger und Minderheiten analysiert. Nun haben sich auch Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) an die Aufgabe herangewagt, Deutschlands größte Tageszeitungzu analysieren. In ihrer Studie »Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre ...
    Tags: Medien
    Werbeblog
    Partnersuche im Internet
    Vertrauen Sie Deutschlands Nr. 1
    Wissenschaftlich fundierter Test!
    www.PARSHIP.de

    Trackbacks:

    1. BILD hat ihre eigene Realität | [Gregel Dot Com]
    2. Glanzlichter 60 « … Kaffee bei mir?
    3. Themenfreund » Jetzt haben wir’s schriftlich

    60 Kommentare:

    1. Zahnwart schrieb am 8. April 2011 at 09:35 - Permalink

      Zu Beginn meines Studiums trampte ich ziemlich viel quer durch die Republik. Und unterhielt mich dabei mit unterschiedlichsten Leuten: Soldaten, Vertretern, Lastwagenfahrern. Wer halt so durch die Lande zuckelt und gerne ein wenig Zerstreuung am Straßenrand aufsammelt. Fast alle hatten eine Bild auf der Rückbank liegen, fast alle machten früher oder später einen Spruch: “Schau mal, was ich mir hier für einen Dreck gekauft habe!” Die Leute wussten also sehr wohl die Qualität diese Druckerzeugnisses einzuordnen, allerdings zogen sie eigenartige Schlüsse daraus: Nicht, dass sie die Bild künftig nicht mehr kaufen würden, sondern “Die Bild ist schlechter Journalismus – Die Bild ist auch nicht anders als andere Medien – Irgendeine Form von Journalismus muss man ja kaufen, um mitreden zu können – Also kaufe ich zähneknirschend weiter die Bild.”

      Bild ist ursächlich mit dafür verantwortlich, dass die Leute meinen Berufsstand verachten. Deswegen bin ich ihr am allerbösesten, nicht weil sie eine andere politische Meinung vertreten als ich.

      • JayAr schrieb am 8. April 2011 at 15:42 - Permalink

        Die Bild hat doch nichts gegen Zahnwaerter

    2. t.h.wolff schrieb am 8. April 2011 at 10:18 - Permalink

      Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht”

      Ein Hoch auf die Deutsche Liedkunst.

      • Count Krey schrieb am 11. April 2011 at 08:37 - Permalink

        Musste auch spontan an DÄ denken.

    3. genova schrieb am 8. April 2011 at 10:20 - Permalink

      Gut, dass es diese Studie gibt, aber schade, dass diese Aufklärungsarbeit immer wieder von vorne beginnen muss. Wallraff hat schon in den Siebzigern ausführlichst dargelegt, um was für eine Scheiß-Zeitung, produziert von Kriminellen, es sich hier handelt. Das war damals auch ein größeres Thema, wenn ich nicht irre. Es gab Diskussionsrunden im TV dazu und es war als halbwegs gebildeter Mensch schlicht rufschädigend, sich mit der Bild erwischen zu lassen.

      Dreißig Jahre später ist diese Zeitung allgemein anerkannt. Und selbst jemand wie Gregor Gysi macht für sie Werbung.

      Andererseits ist Bild Abbild der Gesellschaft. Die Anti-Griechen-Kampagne ist auf einem ähnlichen Level angesiedelt wie die Anti-Arme-Menschen-Kampagne von Westerwelle vom vergangenen Jahr. Der war immerhin Vizekanzler.

      • Vogel schrieb am 8. April 2011 at 10:35 - Permalink

        Diese Schoiße gab’s schon immer und wird es immer geben.

        “Iss alles Psychologie” ;-)

    4. Kalle schrieb am 8. April 2011 at 10:22 - Permalink

      Auch wenn es nicht Zielsetzung der Studie war, eine allumfassende Medienkritik zu erheben, muss man den Autoren doch vorhalten, dass hier ohne Not kritisches Potential verschenkt wurde.

      Hmm, das würde ich diesem Artikel aber auch vorwerfen. Hätte wesentlich mehr Beispiele vertragen können.
      Besonders im Griechenland-Teil. Das wird nur erwähnt, dass “wir uns unsere” Hilfe verzinsen lassen. Da wird nicht erwähnt, dass “wir” das doppelte an Zinsen weitergegeben haben, das wir selbst zahlen müssen. Im Lichte des zu erwartenden Schuldenschnitts erscheinen die Hilfen dann auch wieder anders.

      Die faulen und korrupten Griechen haben ihren Staat in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. …Die fleißigen und sparsamen Deutschen wollen den Euro retten, aber ihr hart erarbeitetes Geld keinesfalls in das bodenlose griechische Fass werfen. Die Sache wird gut ausgehen und der Euro wieder stabil werden, wenn die Pleite-Griechen aus der Eurozone hinausgeworfen werden, in die sie ohnehin nur mit Tricksen und Täuschen hereingekommen sind.

      Argumente gegen all diese Punkte werden nichtmal im Nebensatz erwähnt. Mir ist zum Beispiel immer noch nicht klar, welchen Einfluss die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, die Ratingargenturen, das innereuropäische Wirtschaftsungleichgewicht und die “Korruptheit und Ausgabefreude” der Griechen in Relation zueinander auf die Schuldenkrise der Griechen hatten. So ist klar, dass die Erklärung der Bild zu simpel ist, aber ist sie tatsächlich grundlegend falsch oder ignoriert sie einfach Tatsachen, die < 10% Beitrag am Gesamtzustand hatten?

      Davon abgesehen ;) : Ich finde die Entwicklung anderer Medien erschreckend. Dass die Bild bei "seriösen" Medien seit einiger Zeit als zitierbare Quelle gilt…*kopfschüttel*
      Dass ihre Leser sie selbst nicht ernst nehemen sollen, ist mir allerdings neu. Zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer.

      • Spiegelfechter schrieb am 8. April 2011 at 10:38 - Permalink

        Hmm, das würde ich diesem Artikel aber auch vorwerfen. Hätte wesentlich mehr Beispiele vertragen können.

        Sicher, dann wäre der Artikel aber schon fast im Buch-Format und würde den Rahmen sprengen. Außerdem geht es im Artikel um die OBS-Studie und nicht um eine Generalabrechnung mit der Bild.

        Argumente gegen all diese Punkte werden nichtmal im Nebensatz erwähnt.

        Natürlich nicht, ich setzte mal ganz einfach voraus, dass die Leser dies wissen.

        Mir ist zum Beispiel immer noch nicht klar, welchen Einfluss die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, die Ratingargenturen, das innereuropäische Wirtschaftsungleichgewicht und die “Korruptheit und Ausgabefreude” der Griechen in Relation zueinander auf die Schuldenkrise der Griechen hatten.

        Das zu erläutern, gehört sicher nicht in einen Artikel über die Bild.

      • daMasta schrieb am 8. April 2011 at 12:23 - Permalink

        Doch, es werden im Text einerseits Fakten und der Einfluss der Spekulanten dargestellt (S. 13-15) und mehrfach auch auf die vereinfachte Darstellung à la “die Griechen” und “wir (tollen, fleißigen, sparsamen) Deutschen” hingewiesen (z.B. S. 17).
        Außerdem wird offengelegt, wie BILD kampagnenartig alleine “die Griechen” als die Schuldigen hinstellt, dem aber selbst (am Rande, natürlich ohne klare Herstellung eines Zusammenhangs) in einem Beitrag widerspricht, wo die Spekulanten dann doch als die “Sünder” dargestellt werden (finde die Stelle gerade nicht).
        Ganz abgesehen davon, geht es ja auch darum, wie die Vorwürfe (ob nun berechtigt oder nicht) anhand absurdester Zusammenhänge hergestellt werden.

    5. Vogel schrieb am 8. April 2011 at 10:30 - Permalink

      Jaja, der Mensch “in seiner Psyche erwischt”: Wie mit anderen Worten beschrieben: Die B*** holt sehr viele Menschen dort ab, wo sie stehen! Und zeichnet eine “Wirklichkeit” wie sehr viele Menschen sie (träumen) gerne hätten …

      Gottseidank nimmt die Auflage ab … aber es gibt ja noch das Online-Medium und die Nachahmer wie Express, B.Z., sowie die Vorbilder – z. B. die MoPo, älter als B*** – usw.

      Also: Alles normal??

      • ElBarto schrieb am 8. April 2011 at 13:03 - Permalink

        Ein anderer Punkt wäre noch, dass viele Menschen Bild kaufen und lesen, um ihre eigenen kleingeistigen Vourteile und Ressentiments gedruckt bestätigt zu kommen.

        • Vogel schrieb am 8. April 2011 at 14:41 - Permalink

          Leider Full ACK. So sinnse!

    6. Serious Sam schrieb am 8. April 2011 at 10:34 - Permalink

      “… kein einziges Mal erwähnt, dass es sich bei den „Griechenland-Hilfen“ der EU nicht um ein Geschenk, sondern um Kredite handelt, die – ordentlich verzinst – auch wieder zurückgezahlt werden müssen”

      Theoretisch schon. Werden sie aber nicht. Wetten, dass es weitere für uns sehr teure Erleichterungen (eine Laufzeitstreckung von 3 auf 7 1/2 Jahre gab es ja bereits) und auch einen Schuldenschnitt geben wird? Da fällt mir ein, von der letzten Wette fehlt mir noch der Gewinn :)

    7. Dimebag schrieb am 8. April 2011 at 10:35 - Permalink

      Als naiver junger Kerl dachte ich immer, dass doch wohl keiner so blöd ist, diesen Käse ernst zu nehmen.
      Als ich dann durch Arbeit / Studium mit mehr unterschiedlichen Menschen in Kontakt kam, merkte ich, dass es eine doch nicht kleine Gruppe von Menschen gibt, die diesen Schwachsinn für bare Münze nehmen und die Meinung sogar aneignen. (Sinngemäß: “Die Bild ist zwar Mist, aber recht haben die schon”.)
      Viele informieren sich morgens über bild.de und posaunen die neuesten Weisheiten dann ungefiltert in die Gegend, wodurch wieder andere Leichtgläubige beeinflusst werden usw. usw. Das Problem ist einfach die Unwissenheit / das Desinteresse vieler Leute, vor allem auch über Zusammenhänge.
      Wenn man es einfach vorgesetzt bekommt, kann man es auch einfach weitergeben und glaubt es verstanden zu haben. Diese Mund-zu-Mund-Propagande trägt viel mehr zur “Meinungsbildung” bei, als man es an sinkenden Verkaufszahlen (welche wohl hauptsächlich wegen der Internetpräsenz sinken) ablesen könnte.

    8. Kaaos schrieb am 8. April 2011 at 10:42 - Permalink

      Besonders interessant fällt dabei die Suche nach dem eigentlichen Erfolgsrezept der Bild-Zeitung aus: Wie kann eine Zeitung, die nicht journalistisch arbeitet und der noch nicht einmal von ihren eigenen Lesern geglaubt wird, eigentlich den Anspruch erheben, ein „Leitmedium“ zu sein?

      Die Funktion des „Leitmediums“ Bild scheint vielmehr eine selbsterfüllende Prophezeiung zu sein – solange die gesellschaftlichen und politischen Eliten an das „Leitmedium“ Bild glauben und ihre Beziehung zu Bild an diesem Glauben ausrichten, wird die Bild auch ein „Leitmedium“ sein.

      Das verwirrt: Der Bild wird zwar weder ihr Inhalt, noch ihr Anspruch auf den Status eines Leitmediums abgekauft, aber solange die Bild sich selber als eben solches Leitmedium zelebriert, wird sie noch als solche wahrgenommen.

      Trotz erschreckender Auflagenzahl habe ich im persönlichen Umfeld noch keinerlei Scheu, sich auf Bild zu berufen, feststellen können. Bei Themen wie z.B. der Diskussion um die Unterstützung für Griechenland war die hysterische Aufregung der Marke “Warum wir?” durchaus salonfähig. Einigen sind ja die Finanzhilfe, die an einkommensschwächere Bundesländer gezahlt werden, bereits nicht verständlich.
      Die schwindende Auflagenzahl ist jedenfalls ein Problem, dass viele Zeitungsredaktionen plagt. Daher bin ich skeptisch, ob dies auf einfach auf ein “Aufwachen der Leser” liegt. Gerade Bild-Lesern traue ich zu, dass sie sich mit dem Online-Angebot zufrieden geben (Man verliert ja objektiv gesehen eh nicht viel dabei) oder ganz einfach ohne Print- oder Online-Medium sich eine Meinung bilden (spart Zeit).
      Die Bild bleibt für mich jedenfalls beunruhigend.

    9. Süffisant schrieb am 8. April 2011 at 11:45 - Permalink

      Der deutsche Bürger lebt in einer Phantasie-Welt, er glaubt meistens nur das, was ihm die Märchen-Medien nachrichten, vorgaukeln und vormachen. Etwas, was nicht in der Zeitung steht oder im Fernsehen zu sehen gibt, dieses Etwas hat es auch nie gegeben. Kühe oder Schafe sind vermutlich intelligenter, Schweine sowieso.

      Im Durchschnitt liest der BuBüdel seine Bild, sieht seine Tagesschau,, glaubt sich informiert – und so voll und ganz „informiert” durch zensierte und desinformierende Medien geht er dann alle vier Jahre wählen.

      Die System-Medien, die selbsternannten “Qualitätsmedien” lügen uns den ganzen Tag an, gaukeln uns eine Scheinwelt vor, verheimlichen die Wahrheit, verdrehen, manipulieren und zensieren das, was wirklich passiert, schützen das Böse auf der Welt und zerstören das Gute.

      Noch etwas: Seit einigen Monaten beobachte ich intensiv das Treiben der “Moderatoren” auf Welt Online. Hier stelle ich immer wieder fest wie täglich Tausende Kommentare der Zensur zum Opfer fallen. Wohl gemerkt, der Hauptteil dieser Kommentare ist weder beleidigend, noch verstößt er gegen Welt Onlines Netiquette oder gar gegen geltendes Recht. Es sind eben Tatsachen und Zusammenhänge dabei, die der lesende BuBüdel auf gar keinen Fall erfahren darf.

      Mathias Döpfner, der Vorstandschef der Axel Springer AG, in eigenen Worten (22.09.2010, Zeit-Matinee):

      Die Freiheit ist der höchste Wert, dem die Axel Springer AG verpflichtet ist. Das gilt für alle Publikationen, für Print und Online, im Ausland wie in Deutschland.

      Döpfner stellte desweiteren klar:

      Länder, in denen Zensur ausgeübt wird, sind für uns keine Märkte

      .

      Mit Blick auf die Aktivität der “Moderatoren” bei Welt Online müsste die Axel Springer AG demnach ihre Aktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland einstellen.

      • daMasta schrieb am 8. April 2011 at 13:08 - Permalink

        Ich lese zugegebenermaßen auch die WO, was da aber in den Kommentaren los ist, lässt mir Tag für Tag die Haare zu Berge stehen.
        Man müsste meinen, dass es nur noch rechte Verschwörungstheoretiker gibt.
        Dazu wird dann auch noch Sarrazin wie ein Prophet geadelt, ständig dazu aufgerufen, endlich auf die Straße zu gehen (beides meist mit Comment-Ratings im Verhältnis von ~ 50:1) oder wie letztens gesehen dann auch noch Kommentare wie “Ein Kreuz bei REP ist an der richtigen Stelle” mit 90:90 bewertet.
        Meist werden Dreizeiler mit möglichst radikalen und simplifizierten Aussagen besonders hoch bewertet. Die sehr wenigen Comments, die sich noch irgendwie differenziert mit einem Thema beschäftigen und deswegen nicht immer direkt zu einem klaren, radikalen Standpunkt kommen, werden dahingegen sofort “down geratet”.
        Man kann anhand der Ratings förmlich den Tenor eines schreierischen “Ja, genau, der hat was schlechtes gegen die Eliten gesagt, wir müssen uns wehren!” raushören. Echt perfide und ekelig. Und mit ein Grund, warum gemäßigte Blogs wie diese mich wieder daran erinnern, dass es auch noch differenziertere Meinungen geben kann als einerseits das PC Geheuchle der einen und das Hexenverbrennungs-Geschrei der anderen.

        • Süffisant schrieb am 8. April 2011 at 13:28 - Permalink

          Man müsste meinen, dass es nur noch rechte Verschwörungstheoretiker gibt.

          Solange die “linken Verschwörungstheoretiker” nicht gänzlich von der Bildoberfläche verschwinden, ist doch alles in Ordnung, oder? ;-)

          Dazu wird dann auch noch Sarrazin wie ein Prophet geadelt, …

          Es ist ja inzwischen bekannt, dass Springer sich gegen “die Achse des Bösen” positioniert hat und zu dieser Achse gehört eben auch der Islam, der jeden Tag mehr oder weniger durch den Kakao gezogen werden muss. Wenn ein Blatt wie Welt Online ein Artikel eines Daniel Pipes mit dem Titel “Barack Obama sollte den Iran bombardieren” veröffentlicht, der im Grunde genommen nichts anderes als Volksverhetzung war, werde ich hellhörig.

          Meist werden Dreizeiler mit möglichst radikalen und simplifizierten Aussagen besonders hoch bewertet.

          Man munkelt ja auch, dass Welt Onlines Kommentarbereiche zu PIpifantens Auffangbecken mutiert ist und dort gezielt Gegenpropaganda betrieben wird. So soll der Eindruck entstehen, dass die Autoren nicht alleine sind und die Leserschaft, bis auf wenige Ausnahmen, voll hinter ihnen steht.

          • Bonsta schrieb am 11. April 2011 at 13:29 - Permalink

            Bei Sarrazin sind die NPD-Anhänger regelrecht Shizophren. Mit Vorliebe zitiere ich dann deren Parteiprogramm und stelle es Sarrazins Aussagen gegenüber. Ich meine natürlich nicht jene, die sich auf Ausländer beziehen, sondern all die anderen Gemeinheiten gegen die deutsche Unterschicht. Natürlich kann man keine ordentliche Diskussion mit derartigen Individuen erwarten, ein Spass ist es mir trotzdem den neuen Superhelden an ihren eigenen Ansprüchen zu demontieren, denn die NPD spielt sich ja auch gerne als Sprachrohr des kleinen (deutschen) Mannes auf, ganz im Gegensatz zu Sarrazin.

    10. Herr Lazaro schrieb am 8. April 2011 at 11:46 - Permalink

      Die wohl überraschendste These des Medienwissenschaftlers Hans-Jürgen Arlt und des Publizisten Wolfgang Storz ist, dass es sich bei der Bild gar nicht um ein journalistisches Produkt handelt

      Also was soll denn an dieser Erkenntnis überraschend sein? Schon vor über 30 Jahren wurde im Rahmen der damaligen “Bild lügt”-Kampagne gezeigt, dass Bild keinerlei journalistischen Standards genügt und eigentlich auch nicht als Zeitung bezeichnet werden kann.

      Nun gut, es ist vielleicht ja ganz nett, aktuelle Bild-Kampagnen zu analysieren und ihre Wirkmechanismen aufzuzeigen, aber ein wirklicher Erkenntnisgewinn ist aus der Studie nicht zu ziehen, außer vielleicht, dass sich seit mehr als dreißig Jahren absolut nichts geändert hat.

      • André H. schrieb am 8. April 2011 at 11:49 - Permalink

        Die Wiederholung ist die Mutter aller Weisheit.

      • Ko-Mike schrieb am 8. April 2011 at 13:12 - Permalink

        @Herr Lazaro
        *zustimm*

      • HHarlekin schrieb am 8. April 2011 at 13:41 - Permalink
        Also was soll denn an dieser Erkenntnis überraschend sein?

        An keiner Stelle des Artikels lese ich heraus, daß die Tatsache, daß BILD lügt und hetzt, eine völlig neue Erkenntnis sei.

        “Nun gut, es ist vielleicht ja ganz nett, aktuelle Bild-Kampagnen zu analysieren und ihre Wirkmechanismen aufzuzeigen, aber ein wirklicher Erkenntnisgewinn ist aus der Studie nicht zu ziehen, außer vielleicht, dass sich seit mehr als dreißig Jahren absolut nichts geändert hat.”

        Sagen wir, seit über fuffzich Jahren hat sich nix geändert ;-)
        Aber das ist ja auch nicht der Punkt. Wenn ich z. B. heute jemand Jüngerem erklären will, wes Geistes Kind BILD ist, ist es gut, dies auch mit konkretem Material tun zu können. Da ist es zwar ganz nett, darauf hinzuweisen, daß BLÖD schon in den 70ern ein menschenverachtendes Drecksblatt war, und das auch belegen zu können, aber hilfreicher ist für heute eben auch heutiges Material. Deswegen sind der Artikel und die aktuelle Untersuchung auch wirklich hilfreich.
        BILD ist ein glattes Verbrechen, für das es leider keinen Paragraphen im StGB gibt, und das muß man immer wieder sagen, und wieder, und wieder. und wenns es dieses Drecksblatt in fuffzich Jahren immer noch gibt, und sich nicht in einen Hort humanistischer Ideale verwandelt hat, sondern weiterhin etwa zu fröhlichen Menschenjagden aufruft und “Guttis for Kanzler” produziert, werden sich auch dann (hoffentlich) noch Leute finden, die darauf öffentlich hinweisen,
        und wieder und wieder und immer weiter…usw… solange, es BILD gibt.
        Da die Diekmanns dieser Welt ja nicht aufhören, ihre Sch…e zu produzieren, kann die Antwort doch nicht sein, dazu in Zukunft mit der Begründung zu schweigen, das sei alles schonmal irgendwann gesagt worden, und deshalb nichts Neues. Darüber freuen würden sich nur die Diekmanns…

        Grüße

        • irreversibel schrieb am 8. April 2011 at 20:42 - Permalink

          Volle Zustimmung. Es ist immer wieder befremdlich, dass Menschen offenbar immer davon ausgehen, dass alle anderen a) genau so alt sind wie sie selbst und b) exakt zu den selben Einsichten gekommen sind.

          Natürlich ist es sinnvoll aufzuzeigen, wie die BILD hier und heute manipuliert, verfälscht und lügt. Mit historischen Verweisen auf Verfehlungen der BILD vor 30 Jahren wird man (verständlicher Weise) kaum einen jungen Menschen zum Nachdenken über die heutigen Machenschaften dieses Drecksblatts anregen. Dazu braucht es halbwegs aktuelle Vorfälle und da es diese ja nun auch in Hülle und Fülle gibt, ist es weiterhin richtig und wichtig, die Mechanismen des Kampagnen”journalismus” der BILD an diesen Beispielen zu verdeutlichen.

          Die Alt68er & sonstige ältere Semester dürfen dann gerne weg hören/gucken denn die wissen das ja schon seit Benno Ohnesorg & Co. aber stellt doch diesen Erkenntnisprozess einer jüngeren Generation nicht als irrelevant hin, bloß weil ihr ihn schon hinter Euch habt…..

          • Peleo schrieb am 8. April 2011 at 21:42 - Permalink

            bloß weil ihr ihn schon hinter Euch habt…..

            Stimmt. Hatte ich auch nicht bedacht.

            Damals gab es immer wieder Berichte von “gebildeten” Leuten, die mal in die normale Arbeitswelt reingerochen hatten – und so fertig waren, dass sie auch nur noch BILD lesen wollten. Der Stress ist heute ja eher größer geworden, sollte man nicht übersehen.

    11. leslie schrieb am 8. April 2011 at 11:50 - Permalink

      “”öffentlich bekennende Anhänger sind jedoch eher Mangelware. Bild stützt sich vielmehr auf eine von ihr selbst ernannte „schweigende Mehrheit“.”"

      War in Nazideutschland nicht anders.
      Keiner war bei den Nazis.
      Und die schweigende Mehrheit würde auch heute Minderheiten in KZ’S werfen.

      Legitimer Nachfolger vom Stürmer.
      Und ich dachte,dieses Land wär entnazifiziert.

      Und in Wirklichkeit haben sie die letzten Jahre dieses Land entsolidarisiert.
      Und die letzten Jahrzehnte dieses Land entkommunisiert.(Kommunisten ausgemerzt)

      mFG

      • C. Penkella (Bildleser) schrieb am 8. April 2011 at 12:06 - Permalink

        @leslie: Sie liefern ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, das geistige und moralische Niveau der Bildzeitung zu unterbieten.

        • Anon90 schrieb am 8. April 2011 at 12:36 - Permalink

          @C. Penkella (Bildleser)
          Sie liefern ein schönes Beispiel dafür, dass es unmöglich ist, das geistige und moralische Niveau der Bildzeitung zu unterbieten.

      • Brandubh schrieb am 8. April 2011 at 15:48 - Permalink

        Entnazifiziert? Es müsste heißen “entdiotisiert”.
        Doch Idioten sterben nicht aus, für Nachschub ist in jeder Generation gesorgt.

    12. S. Schwarzmeister schrieb am 8. April 2011 at 11:51 - Permalink

      So wurde beispielsweise in den 121 Artikeln kein einziges Mal erwähnt, dass es sich bei den „Griechenland-Hilfen“ der EU nicht um ein Geschenk, sondern um Kredite handelt, die – ordentlich verzinst – auch wieder zurückgezahlt werden müssen.

      Ach komm.. das kannst du doch nicht ernst meinen.

    13. Andreas Perl schrieb am 8. April 2011 at 11:59 - Permalink

      Der Völkische beobachter

      • C. Penkella (Bildleser) schrieb am 8. April 2011 at 12:08 - Permalink

        @Andreas Perl: Sogar Leslie lässt sich übertrumpfen.

    14. Herbert Krawczek schrieb am 8. April 2011 at 12:50 - Permalink

      Eigentlich machen das doch alle Zeitungen so, dass sie ihren eigenen Standpunkt in die Berichterstattung einfliessen lassen, und die Wirklichkeit so darstellen, wie sie sie sehen. Und Kampagnen kennt man auch von anderen Zeitungen (bzw. Zeitschriften, der SPIEGEL sei hier mal als Beispiel angeführt).

      Der große Unterschied ist, dass die BILD gar nicht erst versucht, das zu verstecken. Die BILD-Zeitung betreibt ganz offen Meinungsmache auf Boulevard-Niveau. Und das war schon immer so. Was ist also jetzt die neue/erschreckende/erhellende Erkenntnis?

      Wenn es natürlich um die Frage geht, was man dagegen tun kann:
      Wahrscheinlich sollte man die BILD-Zeitung einfach ignorieren. Und wenn das nicht hilft, dann gilt wohl das selbe wie für die Lokführer: Man muss sich mit ihrer Marktmacht arrangieren, ob man will oder nicht. Dann hat es seine Berechtigung.

    15. Ko-Mike schrieb am 8. April 2011 at 13:09 - Permalink

      Die Bild-Zeitung inszeniert sich als Leitmedium und die Republik fällt nur allzu gerne auf diese Inszenierung herein.

      Ein Leitsatz der BILD könnte sein: Kritik schadet nicht, Kritik macht populär.
      Mit der BILD ist es, als würde man versuchen einen überzeugten Rechtspopulisten zu kritisieren, dieser sei doch auch kein Neo-Nazi, er vertrete nur die Interessen des deutschen Volkes und seine Aussagen seien doch die Wahrheit und somit ganz ok.
      Die BILD hat vermutlich etwa gleich viele “versteckte” Anhänger, wie es Deutsche gibt, die latent (!) zumindest nicht gerade abgeneigt sind gegenüber einigem (neo)national(sozialistisch)em Gedankengut – der normale Bürger, der normale Leser.
      Hoppla! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
      Bei einigen “Artikeln” der BILD hätte ich mir eine intensive Prüfung von Seiten des BVerfG gewünscht. Warum geschah dies nicht? Warum darf diese Hetzpropaganda frei “herumlaufen”? BILD denunzierte und diffamierte des öfteren mit groß angelegten Aufmachungen – schlicht und einfach:

      Bild hetzt!

      Und dies tut sie bis heute ungehindert.
      Dass Legislative und Judikative sich scheuen dagegen vorzugehen und noch nicht einmal ein nachhaltige Prüfung veranlassen, zeigt in welchem Zeitgeist Deutschland und die deutsche Politik steht.

    16. mdmc schrieb am 8. April 2011 at 13:37 - Permalink

      Komischerweise sind die, die am meisten auf die BILD schimpfen auch die, die am meisten von ihr abschreiben:

      VorBILD

      • Brandubh schrieb am 8. April 2011 at 15:31 - Permalink

        In diesem Müllblatt stehen Dinge, die es wert sind, abgeschrieben zu werden?????

        • mdmc schrieb am 8. April 2011 at 16:20 - Permalink

          Findet jedenfalls die Süddeutsche, welche in diesem Blog auch des öfteren zitiert wird. Und das völlig ironiefrei.

          • Howie Munson schrieb am 8. April 2011 at 22:49 - Permalink

            und wo zitiert da die SZ die BIld?
            http://www.suedwatch.de/blog/?p=5129
            oder da?
            http://www.suedwatch.de/blog/?p=5014

            und bei hat eher die Bild abgeschrieben bzw. es war wohl eine allgemeine Agenturmeldung
            http://www.focus.de/panorama/vermischtes/neuseeland-schweigeminute-fuer-die-erdbebenopfer_aid_604548.html
            http://de.news.yahoo.com/17/20110301/tpl-schweigeminute-fuer-erdbebenopfer-in-4dcee4f.html

            Beides VOR der Bildmeldung laut Zeitstempel online….

            und die zahlen 1933, 1918 und 1867 hatte die bild auch nicht im Text… müssen also von woanders herstammen… womöglcih selbst recherchiert entgegen der Vermutung des Blogschreibers…

            Als Beweis für “die SZ hat garantiert in diesen Fällen die Bild zitiert” taugt die Kategorie jedenfalls nicht.

            EDIT: BTW: “scheinbar” und “offenbar” werden sowieso oft fälschlicherweise synonym zu “anscheinend” verwendet, nicht nur bei Bild und SZ… (leider)

            • Jaspis schrieb am 10. April 2011 at 12:16 - Permalink

              Lieber Howie Munson,

              unsere Kategorie “VorBILD” zeigt weniger die Fälle auf, in denen die SZ nur von der BILD abgeschrieben hat, auch wenn das nicht gerade selten vorkommt. Diese Kategorie zeigt vielmehr die Fälle auf, in denen die SZ die gleiche Art von Boulevard und Sensationsgier zeigt.

              Die BILD ist aber beliebte Referenz für die SZ. Ein paar Beispiele:

              “wie die Bild-Zeitung und das Magazin Focus berichteten” / “Brüderle selbst ließ in der Bild am Sonntag Interesse an einer erneuten Kandidatur als Parteivize durchblicken.”

              http://www.sueddeutsche.de/politik/krise-der-liberalen-fdp-ringt-um-den-neuanfang-1.1083389

              “Auch der designierte FDP-Vorsitzende Philipp Rösler sprach sich für eine Beteiligung an Hilfsaktionen aus. An den Militäreinsätzen habe man sich aus gutem Grund nicht beteiligt. Wenn jetzt aber die EU eine humanitäre Aktion plane, “dann müssen wir dabei sein. Das wird von Deutschland zu Recht erwartet”, sagte er der Bild-Zeitung.”

              http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-koalition-bereitet-mandat-fuer-libyen-einsatz-vor-1.1082713

              “Unterstützung erhielt Gysi lediglich von Vizeparteichefin Sarah Wagenknecht: “Es wäre für die Partei ein großer Gewinn, wenn sich Oskar Lafontaine wieder mehr auf bundespolitischer Ebene einbringen würde”, sagte sie der Bild-Zeitung.”

              http://www.sueddeutsche.de/politik/personaldebatte-bei-der-linke-gysi-liebaeugelt-mit-lafontaine-1.1081960

              Und manchmal dient ein BILD-Artikel auch direkt als Vorlage:

              http://www.suedwatch.de/blog/?p=4997

              Was das über Qualität und Anspruch des jeweiligen Mediums aussagt, dürfen Sie sich gerne selbst zusammenreimen. Sich aber auf das hohe Ross der SZ zu setzen und abfällig auf die BILD herabzusehen, ist sicher nicht angebracht.

              Schöne Grüße von http://www.suedwatch.de
              Jaspis

    17. Brandubh schrieb am 8. April 2011 at 15:29 - Permalink

      Der BILD-Journalismus verfängt. Ökonomischen “Analphabeten” kann die Zeitung alles verkaufen.
      Die Tatsache, dass der Großteil der Menschen nicht in der Lage ist, die Komplexität mancher Sachverhalte zu durchdenken, macht es der BILD also sehr einfach.

      Sie ist in dieser Hinsicht tatsächlich Volkes Stimme!

      Auch sollte man keine falschen Schlüsse ziehen, wenn mancher BILD-Zeitungsleser sich dafür entschuldigt, das Saublatt zu lesen. Es gibt nämlich viele Leute, die sagen das, was man hören will und nicht das, was sie denken.

    18. Herbert Krawczek schrieb am 8. April 2011 at 17:15 - Permalink

      Ich denke, dass ein sehr wichtiger Faktor die Zeitersparnis ist. Wenn ich schnell und einfach wissen will, was so passiert, dann überfliege ich die Überschriften und habe einen Überblick. Und solange man sich nicht näher mit Themen beschäftigen will/kann, ist das die schnellste Herangehensweise. Dass man dann allerdings nicht umfassend informiert sein kann ist klar und wohl oft auch so gewünscht. Zur Not nimmt man eben die offensichtliche(?) Beeinflussung in Kauf.

      • brandubh schrieb am 8. April 2011 at 19:31 - Permalink

        Man lernt nie aus über seine Mitmenschen.
        Da wird einem einiges klar!

        • Herbert Krawczek schrieb am 8. April 2011 at 22:00 - Permalink

          Hehe, war klar, dass so eine Antwort kommt…

          Aber mal im ernst: Ich persönlich lese keine BILD. Ich lese im Großen und Ganzen überhaupt keine Zeitungen mehr. Denn ich hab in letzter Zeit zu oft in der Zeitung nur Sachen finden können, die ich am Vortag schon im Internet gelesen hatte. Also lohnt sich Zeitunglesen für mich einfach nicht. Auch nicht die BILD.

    19. Benjamin schrieb am 8. April 2011 at 20:24 - Permalink

      Nunja, andere Länder, andere Titten; die Engländer haben die Sun (nackte Weiber gibt es da auf Seite 3;), die Türken die Hürriyet und die Amis haben Fox.

      Macht es aber nicht wirklich besser :/

    20. winne2 schrieb am 8. April 2011 at 20:30 - Permalink

      Irgendwie ist hier wohl ein BILD-Revival was? Und ich finde, das wird immer sehr unökonomisch gesehen sowie analysiert und dafür ständig mystisch soziologisch aufgeplustert. Noch in den 60er Jahren hatte die SPD-eigene (Boulevard)Presse eine höhere Auflage als die BILD. Allein die ehemals in SPD Besitz befindliche Neue Hannoversche war grösser. Von MOPO Hamburg u.a. mal ganz zu schweigen. Die Stärke der BILD entstand in der Schwäche der SPD-”Journalisten”. Die Partei nutzte nämlich jahrzehntelang ihr Presseimperium, um abgehalfterte Funktionäre als Chefredakteure zu parken. Entsprechen “spannend”, handwerklich unterirdisch etc. entwickelten sich diese Blätter. In diese Lücke passte sich schlicht die BILD.
      Dazu kam und kommt (!!!) die simple Vertriebskraft des Springerverlages der gemeinsam mit Bauer letztlich entscheidet. Welche Zeitung an welcher Tankstelle, welchem Kiosk vorn auf der Theke liegt. Da kommt schlicht keiner vorbei.
      Seid 40 Jahren verfolge ich diese akademische “BILD Analyse” von Psychologen, Soziologen etc.pp. – die keine Ahnung vom realen VERLAGSwesen und der herrschenden Vertriebssystematik haben. Es ist immer das gleiche sich wiederholende kratzen am Schein der Oberfläche. So wie wenn man das Auftreten eines Tsunamis nicht mit einem Erdbeben erklären würde, sondern mit dem Rülspen eines Pottwals. Einfach krotten langweilig und das Finanzkapital incl. ihrer hohen Dienerinnen Friede Springer und Liz Mohn lachen sich kaputt.

    21. Karl Heinrich schrieb am 8. April 2011 at 23:01 - Permalink

      Im Namen des Volkes gegen dessen Interessen

      So positiv war mein “Bild”-Bild bisher gar nicht. Aber wenn dem so ist, dann: Weiter so!

    22. COPOKA schrieb am 9. April 2011 at 01:49 - Permalink

      Dass “die BILD” ein Hetzblatt der übelsten Sorte ist, ist in der Tat keine neue Erkenntnis. Dass ein Medium eine Weltsicht haben kann, nach der es die Realität zu formen trachte, ist allerdings was neues.
      Jaja, es wird zwar gg. Mitte auf den Punkt gebracht, wessen Sprachrohr das Schmierblatt ist, nur ist die Einleitung etwas verwirrend. Bei dem Thema darf man sich nicht genieren, Ross und Reiter bei Namen nennen.

      Im Übrigen, was hier als “Weltsicht der BILD” umschrieben wird, hat Hegel einmal abstraktes Denken genannt. Das ist jene Art der Wahrnehmung und Partizipation an der Realität, der sich minderbemittelter und argloser Teil unseres Geschlechts – also die “demokratische” Mehrheit – im Alltag bedient. Die Macher und Herausgeber des Blattes wie auch gewisser TV-Sender bedienen sich ganz bewusst und gezielt dieser “völkischen” Art der Reflektion um ihre Guckerschaft zu umgarnen und in ihrer Ignoranz und Obskurität zu bestärken. Je dümmer die “demokratische” Mehrheit, desto leichter lässt sie sich im Interesse der Macher lenken. Massenverdummung wurde nicht erst vom Joseph Goebbels erfunden, es ist schon immer ein Machtinstrument gewesen und bleibt es weiterhin, weil es wirkt.

      • brandubh schrieb am 9. April 2011 at 13:40 - Permalink

        Massenverdummung ist also die adäquateste Art eine bereits dumme Masse zu behandeln.

    23. Ballermann666 schrieb am 9. April 2011 at 11:44 - Permalink

      Diese Charakterisierung mag in abgeschwächter Form auf viele Medien zutreffen, in einer derartigen Konzentration ist sie jedoch nur bei der Bild-Zeitung zu finden.

      Finde ich nicht. Der SPIEGEL ist mindestens genauso manipulativ, geht halt nur subtiler vor und spricht eine andere Zielgruppe an.

      • gebintit schrieb am 9. April 2011 at 14:03 - Permalink

        Ballermann666 (nomen est omen), bei aller berechtigten Kritik an manchen SPIEGEL-Artikeln, so manipulativ wie die BILD ist er lange nicht. Beim SPIEGEL findet man durchaus noch journalistische Recherche, die etwas wert ist und es werden Dinge durchaus auch mal von verschiedenen Seiten betrachtet.
        Während die BILD hauptsächlich diffuse Gefühle im Bauch anspricht, zielt der SPIEGEL doch eher auf den Kopf. Man sollte die Unterschiede nicht weg-relativieren und BILD verharmlosen.

        Die BILD ist wirklich eine wichtige Stütze des neoliberalen Kapitalfeudalismus. Und ich bin kein linker Verschwörungstheoretiker! Die Griechenlandkrise zeigte dies besonders deutlich, wie von der mangelnden Solidarität der geldraffenden Eliten abgelenkt wird. Das schlecht gebildete arbeitende Volk kommt gar nicht auf die Idee, fehlende Steuereinnahmen in Griechenland als Problem zu erkennen und zu benennen, Schuld hat einzig und allein ein unfähiger Staat. Nicht dass der unschuldig wäre, die vereinfachenden monokausalen Erklärungen der BILD haben aber System, da sie immer den Fokus weg von den raffenden Geldeliten schieben und Volkes Zorn statt dessen auf einen anderen Sündenbock lenken.

        • Herbert Krawczek schrieb am 9. April 2011 at 18:22 - Permalink

          Natürlich haben die monokausalen, vereinfachenden Erklärungen bei der BILD System, denn eben wegen diesen Vereinfachungen wird sie ja gekauft. Wer sich nicht groß mit einem Thema auseinandersetzen will, bekommt in der BILD eben Thema und Meinung gleich als Paket geliefert und kann sich mit anderen Dingen beschäftigen.

          Solange es Leute gibt, die einfache Antworten haben wollen, wird es auch so etwas wie die BILD geben. Und nebenbei gesagt, mit der ganzen “Die da oben”-”Wir hier unten”-Systematik könnte man die BILD auch überzeugend als Vorkämpferin der etatistischen Umverteilungs-Maschinerie sehen. Da passen Big Business und Big Government wieder sehr gut zusammen ;-)

          • Heldentasse schrieb am 9. April 2011 at 19:24 - Permalink

            BILD nutzt auch eine wenn man so will eine menschliche “Schwäche” aus, deren Grundlagen m.E. hier (Ist ein Leben ohne Vorurteile und Feindbilder möglich?) sehr gut beschrieben werden.

            …
            Von klein an haben wir gelernt, das, was uns umgibt, sofort einzustufen und zu bewerten. Sobald wir sehen, interpretieren wir auch. Schlüsselreize genügen dazu bereits. So machen wir uns innerhalb weniger Augenblicke von einem fremden Menschen oder von Menschengruppen ein eigenes Bild.
            …
            Das kann eine Überlebensstrategie sein. Gleichzeitig sind aber auch Vorurteile und Feindbilder ein – negatives – Ergebnis dieser sehr begrenzten und selektiven Wahrnehmung der Wirklichkeit.
            …
            Medien sind deshalb ebenso und in großem Ausmaß Quelle und Ursache von Vorurteilen und Feindbildern. Besonders skandalöse Situationen werden gezielt “verkauft”. Die Fernseh, Film und Eventkultur lebt davon und wir, wenn wir ehrlich sind, hören viel zu sehr darauf. Der “Erlebnischarakter” von Film und Fernsehen hat dabei nachweislich eine größere und nachhaltigere Wirkung als der geschriebene Beitrag einer einzelnen Person und wird viel schneller als “Wahrheit” vom Zuschauer gedanklich aufgenommen.

            Bei genauerer Betrachtung ist BILD (leider) auch ein Bestandteil unserer Kultur und spiegelt die menschliche Unvollkommenheit deutlich wieder. Ob unsere Gesellschaft ohne BILD besser wäre? Ich habe da so meine Zweifel, weil dann andere Medien dann die Lücke mit “gemeinen/ niederen” Inhalten füllen würden.
            Ein mögliches Fazit:

            Wir selbst stehen in einer hohen Verantwortung den Bildern gegenüber, die wir uns von Menschen machen und die in Vorurteilen und Feindbildern münden können. Auf Grund unserer menschlichen wie politischen Verantwortung ist es notwendig, dass wir uns mit diesen Bildern viel stärker auseinandersetzen, als wir es normalerweise tun. Dies ist unsere eigene persönliche Aufgabe, nicht die anderer. Hier lässt sich nichts delegieren.

            (Selbe Quelle wie oben)

    24. André H. schrieb am 9. April 2011 at 12:38 - Permalink

      Von der Zeitung Blick (hier in der Schweiz heisst die BILD eben Blick) bekam ich jeweils schmutzige Finger; muss wohl an der Druckerschwärze gelegen haben – wegen den grossen und fetten Überschriften.

    25. Ballermann666 schrieb am 9. April 2011 at 20:04 - Permalink

      Hallo, ich versuche jetzt schon zum 3. Mal gebintit zu antworten, die Beiträge erscheinen aber nicht. Was mache ich falsch?

      edit:
      Im Hauptstrang klappt es auch nicht.
      Darf man hier keine tinyurl-Links setzen?

    26. bernard schrieb am 9. April 2011 at 20:33 - Permalink

      gut, dass es angesprochen wird.

      es ist alles ganz einfach, man kann es in 2 Sätzen Schreiben. Nimm Springer u.a. beim eigenen Wort (google: springer+grundsätze), schau auf ihre Ziele und denke nach, ob diese Ziele Gut oder Schlecht sind. Mach es so mit allen, die für die Gesellschaft sprechen wollen und huch, was hast Du nur für Zombis gewählt und regest dich jetzt auf….. Ach du interessierst dich gar nicht für das Allgemeinwohl, sondern nur für dich? Wie wärs mal mit nachdenken?

    27. Folkher Braun schrieb am 10. April 2011 at 04:14 - Permalink

      Moin.

      Hat jemand mal darüber nachgedacht, warum die Postille “Bild” heißt? Ganz einfach: weil sie eine Kundschaft anspricht, die nur “Bild” kann. Weil Texte verstehen ist zu schwierig. Deswegen ist ein “Bild”-Text für den Text-Schreiberling eine echte Herausforderung. Denn er muss das Thema herunterbrechen auf eben Bilder-Niveau. Wer jetzt der Meinung ist, ich würde die B.- Leserschaft für blöd erklären, dem empfehle ich 12 Monate auf einer Berufsschule in Sachen Politik und Wirtschaftslehre. Springer hat vor Jahrzehnten begriffen, dass das intellektuelle Niveau bei den meisten Kriegsheimkehrern – und ihren Nachkommen – unterirdisch ist, und das Niveau bedient er seitdem.

      gruß f

      • Peleo schrieb am 10. April 2011 at 09:25 - Permalink

        as intellektuelle Niveau bei den meisten Kriegsheimkehrern –

        Schon in den 60er Jahren kursierte ein Spott-Gedicht: (Quelle: mehrfach im Netz, einfach googeln):

        Die Bildzeitung “1

        Willst du das Zeitgeschehen erfassen, dich bestens unterrichten lassen, dann kauf dir statt ´ner Chesterfield lieber ‘ne 10 Pf. Bild. Meuchelmord im Schneegestöber, Rattengift in Gänseleber, Flugzeugabsturz, dreizehn Tote, Rabe war der Unglücksbote Achtzehn tote, Zug entgleist, Adenauer abgereist, Gattenmord im Ehebett, Verbrennungstod im Nierenfett, Schwein ertrank im Bodensee, Einbruchsdiebstahl im WC.
        Bäcker fiel in Jauchengrube, Untermieter totgeschlagen, Täter floh im Kinderwagen.
        Zweieinhalb Millionen Leser von der Donau bis zur Weser Väter, Mütter, Greis und Knabe warten auf die Bildausgabe.
        Hund bis Kind aus Eifersucht, Raubmörder ergriff die Flucht, Maurer fiel in Mischmaschine, Keilerei in Werkskantine. Greis ein Auge ausgeschlagen ,Kennedy hat was am Magen. Polizei verfolgt Sadist, Bauernbursche warf mit Mist, Mäusegift im Kuchenteich, Angeklagter wurde weich. Riesensumme unterschlagen, Kronjuwel im Mantelkragen. Über Grace und Rainer ,die sich zanken, sieht man Monacos Thron schon wanken. Große Konferenz bei Nasser, in der Milch war zu viel Wasser Großalarm bei Polizei, Huhn legt zwei Pfund schweres Ei. Bardot im Herzen großes Loch. Margaret kriegt Toni doch. Hat der Leser das erfahren, schlägt es ihm gleich auf den Magen.
        Diese Dinge die passieren bringen ihn zum phantasieren. Hinter Zäunen, Häusern, Mauern sieht er Mörder die da lauern und mit Messer, Dolch, Pistole ihn ins Reich der Träume holen.
        Doch am nächsten Morgen dann, schafft er die Bild sich wieder an. Denn er will nun mal nicht ruh´n, will was für die Bildung1 tun. Und er glaubt er wird gescheiter, doch von neuem geht es weiter.
        Kind im Walde ausgesetzt, Amokläufer wird gehetzt. Liebespärchen nicht mehr sicher, aus dem Grabe kam Gekicher. Explosion im großen Werk, BH geklaut und nicht gemerkt. Überfall auf alte Frau,im Bundestag ist groß Radau. Flugzeugunglück in der Nacht. Schnaps aus Rübenkraut gemacht. Drohbrief an die Tür geklebt. Nach dem Tod nochmal gelebt. Faruk nicht mehr aktuell. Ehedrama im Tunnel. Englands Frauen sind gut dran, Kinder kriegen ohne Mann. Von der Zeitung tropft das B l u t, aber trotzdem, BILD ist gut !!!!!! .“


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    Wikio - Top Blog - Politik