Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • RSS Nachdenkseiten

    • Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Präsentation zum gleichnamigen Vortrag in Wuppertal
    • Hinweise des Tages
    • Hinweise des Tages
    • Hinweise des Tages II
    • Gerechtigkeit – Das „Institut der deutschen Wirtschaft“ müsste in den Medien jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben
  • RSS ad sinistram

    • Hier können Familien Kaffee kochen
    • De auditu
    • Sie ist ja eigentlich ganz nett
    • Die Unmöglichkeit reinen Lebens
    • Mehr Planwirtschaft wagen
  • RSS annotazioni

    • Aufruf: Europa geht anders!
    • Soziale Ungleichheit und die Krise
    • Die „höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten“ unter die Lupe genommen
    • Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
    • Ein ewiges Lied: Die FAZ mit Zahlentricks gegen höhere Steuern
  • RSS Feynsinn

    • Sammelgammel
    • Georg-Schramm-Syndrom
    • Nachrichten aus der Montagehalle
    • Dany zurückgestreichelt
    • Einmal Marx und zurück
  • RSS Freiheitsliebe

    • Das Märchen der Deutschen – Austerität und Fiskalpakt bald auch in Deutschland?
    • Dobro Došli – Willkommen in Serbien
    • Monsanto – Mit Gift und Genen
    • Die Lüge des leeren Landes
    • Brasilien erlaubt gleichgeschlechtliche Ehe
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Warum der Austritt aus der Sozialistischen Internationale für die SPD richtig ist
    • Die Meute wird zur Jagd geblasen – die Medien und die “Obama-Skandale”
    • Sie sprechen in Zungen! - Warum wir uns in der Politik nicht verstehen
    • Warum Vergangenheitsbewältigung so wichtig ist
    • Das Geld findet immer einen Weg - warum die Debatte um eine Parteispendenreform sich immer im Kreis drehen wird
  • RSS Wirtschaft und Gesellschaft

    • 150 Jahre SPD: Worauf die Sozialdemokraten nicht stolz sein sollten
    • Geschützt: 150 Jahre SPD: Worauf die Sozialdemokraten nicht stolz sein sollten (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)
    • Staatsschulden/neue Studie: “Wirtschaftsweiser” blendet zentrales Moment der Staatsverschuldung aus
    • Geschützt: Staatsschulden/neue Studie: “Wirtschaftsweiser” blendet zentrales Moment der Staatsverschuldung aus (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)
    • Lebensstandard: Neun Prozent der Deutschen können sich nicht einmal jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vergleichbarem vegetarischen Nährwert leisten
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Digitalkamera Preise

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      Mod bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Der Staat hat für ein...

      Jenny bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      http://www.berliner-umschau.de /news.php?id=10089&titl...

      initiative-markt-leistung-elite.de bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Zum Glück gibt es heute Dank unermüdlicher...

      Bonsta bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Und das ist das...

      schwitzig bei Ungarisches Gemerkeltes:

      @winne2 Merkel ein Denkmal enthüllt wird unter lautem “Mutti, Mutti”-Rufen....

      winne2 bei Ungarisches Gemerkeltes:

      @schwitzig und joker: Leute haltet euch zurück. Das ist eine Beleidigung für...

      Unutulu bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Wohin der...

      Cheops bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Viel zu spät Selbst wenn Merkel zu Ungarn etwas von Substanz zu sagen hätte,...

      Ewig Gestriger bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Die Deutschen werden wieder Merkel Wählen. Bautz! Die lieben ihre...

      schwitzig bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @Empty chairDu...

      Rainer N. bei Ungarisches Gemerkeltes:

      Ah, ich habe das “wir” so interpreteiert, wie es die Herrscher...

      HHarlekin bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @EmptyChair Getreide-...

      Empty Chair bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @schwitzig Monsanto...

      schwitzig bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @Empty Chair Monsanto...

      Empty Chair bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @HHarlekin “Monsanto...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Unterwegs im Augiasstall

    geschrieben am 26. Juni 2009 von Spiegelfechter

    Die Bankenlobby will sich vom Weißen Haus nicht ins ­Geschirr nehmen lassen und wehrt sich gegen Obamas “White Paper”. Auch die ­Republikaner setzen auf ­Widerstand

    Sage mir, wer dich kritisiert, und ich sage dir, was du richtig gemacht hast. Wie kaum anders zu erwarten, stoßen Barack Obamas Pläne für mehr Regulierung der Finanzmärkte sowohl bei deren Akteuren selbst als auch der politischen Konkurrenz auf harsche Ablehnung. Der Kampf gegen das, was Horst Köhler einmal das ?Monster der Finanzmärkte? nannte, wird für Obama zur Herkulesaufgabe. Noch vor wenigen Monaten stand das internationale Bankensystem kurz vor der Kernschmelze. Billionen Dollar wurden weltweit zur Rettung von Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften eingesetzt ? wie hoch der Schaden für den Steuerzahler sein kann, wenn eines Tages die Endabrechnung präsentiert wird, ist nicht im Geringsten abzusehen.

    Weiter auf freitag.de

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post
    Tags: USA Wirtschaft
    flattr this!

    27 Kommentare:

    1. freerk schrieb am 26. Juni 2009 um 13:04 - Permalink

      Auch die Aufwertung der Fed wird mit viel Unwillen registriert. Die habe schließlich durch ihre expansive Geldpolitik mit dafür gesorgt, dass eine Finanzkrise dieses Kalibers ausbrechen konnte. Ihr nun die Kontrolle über das gesamte System zu übertragen ? da werde doch der Bock zum Gärtner erklärt.

      vor einigen Tagen hat sich Georg Schramm zu dem Thema geäußert. Und sehr schön auf den Punkt gebracht, zu sehen ist auf youtube:

    2. COPOKA schrieb am 26. Juni 2009 um 23:03 - Permalink

      Wie Joseph Stiglitz in seinem letzten Artikel “Sozialismus für Reiche” auf http://www.project-syndicate.org/series/11/description geschrieben hat, hat Obama und seine Administration die Rettung von Bankern und Aktionären mit der Rettung der Banken verwechselt.
      Also die Strategie der Finanzhassardeure, auf ihre Rettung zu pokern, ist voll aufgegangen – die Abermilliarden sind von Steuerzahlern in ihre Taschen gewandert und alle angerichtete Schäden übernimmt der Staat also der dumme Steuerzahler. Und sie werden daher den Teufel tun, um nichts an dem System zu ändern oder ändern zu lassen – die Mittel dafür haben sie ja. Wie es aussieht, geht die Plünderungsrally trotz heldenhaften Posen und Phrasen der Finanzlakeien von der Politik munter weiter bis das ganze System endgültig gegen Wand gefahren wird.
      Hierzulande oder sonstwo bei US-Vasallen seht es keinen Deut besser aus. Notfalls werden Brot und Wasser höher besteuert, um das Finanzkasino am Leben zu halten – die braven CDU-ler machen’s schon deutlich, wo der Hase lang läuft. Sachzwänge, wie es so schön bei selbsternannten Rettern heißt.
      Also machen wir uns mal auf einiges gefasst.

    3. Gebintit schrieb am 27. Juni 2009 um 00:59 - Permalink

      @COPOKA
      Guter Artikel, sogar in German (für Leute wie mich). Wenn ein Nobelpreisträger solche Dinge schreibt wird es vielleicht ernster genommen, als wenn es ein Georg Schramm sagt. Beängstigend das Ganze! Die nächsten Jahre werden sehr spannend!

    4. Michael Mugge schrieb am 27. Juni 2009 um 13:41 - Permalink

      Dass die Banken jetzt aufheulen und meckern, ist doch alles abgesprochen und gespielt. Die großen Banken haben doch das Sagen bei der FED. Für die Öffentlichkeit soll es so aussehen, als ob Obama die Banken jetzt in ihre Schranken weist und der Finanzmarkt wieder im Griff ist. Das ist natürlich eine große Farce, aber es wirkt ja scheinbar.

      Frei nach dem Motto: Die beste Opposition ist die, die du selbst erfunden hast.

    5. Geheimrätin schrieb am 27. Juni 2009 um 14:46 - Permalink

      hier mal ein nettes Video

      Kucinich grills Ken Lewis on Fed Emails

      http://www.youtube.com/watch?v=Hro6tyGr5N0

      mögen sie nur alle so gegrillt werden!

    6. peterchen schrieb am 27. Juni 2009 um 21:38 - Permalink

      @Michael Mugge:

      “Dass die Banken jetzt aufheulen und meckern, ist doch alles abgesprochen und gespielt. Die großen Banken haben doch das Sagen bei der FED. Für die Öffentlichkeit soll es so aussehen, als ob Obama die Banken jetzt in ihre Schranken weist und der Finanzmarkt wieder im Griff ist. Das ist natürlich eine große Farce, aber es wirkt ja scheinbar.”

      Aber warum weist der Spiegelfechter dann nicht darauf hin? Ist der SF etwa selbst mit den herrschenden Klassen um Obama verflochten? Ich hätte gerne eine Antwort auf die Fragen.

    7. Michael Mugge schrieb am 27. Juni 2009 um 22:57 - Permalink

      Das könnte daher rühren, dass der Spiegelfechter in diesem Fall anderer Meinung ist, liebes Peterchen :-).

    8. peterchen schrieb am 27. Juni 2009 um 23:30 - Permalink

      Ich finde es irgendwie komisch, dass Blogs wie SF oder Nachdenkseiten noch erstaunlich milde mit Obama umgehen, obwohl doch schon offensichtlich ist, dass Obama viele Böcke zu Gärtnern machen möchte…

    9. Phil schrieb am 27. Juni 2009 um 23:52 - Permalink

      @peterchen

      Ich weiß zwar nicht, was genau Obama möchte. Doch könnte es nicht auch so sein, dass er zwar einen Wechsel möchte, ihn jedoch nicht (so) durchführen kann, weil ihm ein unausschlagbares “Angebot” unterbreitet worden ist?

      OT:
      Was hat eigentlich der Schramm mit seinem rechten Arm? Ist der steif?

    10. Michael Mugge schrieb am 28. Juni 2009 um 00:07 - Permalink

      @Peterchen:

      Jop, da habe ich eine ähnliche Meinung wie du, ich denke aber, dass sich das bald noch klarer herauskristallisieren wird und nur noch die Jubelperser-Medien weiterhin an der Messias-Stellung festhalten werden.

      @Phil

      Nur wenn er als Lothar Dombrowski auftritt, als Oberstleutnant Sanftleben (genial übrigens der Dialog mit Alexander Kluge bei News & Stories) bspw. ist der Arm wieder funktionstüchtig.

    11. Geheimrätin schrieb am 28. Juni 2009 um 00:21 - Permalink

      und noch ein video, könnte ja sein interessiert hier irgendjemand…

      Kucinich and Jordan on Bernanke Hearing

    12. Michael Mugge schrieb am 28. Juni 2009 um 00:31 - Permalink

      Sehr interessantes Video.
      Da wird ja auch schön klar, dass die FED Bescheid wusste, aber nichts unternahm und genau diese Einrichtung soll jetzt für die Oberaufsicht sorgen? Guter Witz.

    13. Geheimrätin schrieb am 28. Juni 2009 um 00:43 - Permalink

      @12
      hey, du kennst den Gentleman aus Ohio wohl noch nicht! Der Mann ist Grillmeister! (see video above…;-)

    14. peterchen schrieb am 28. Juni 2009 um 01:10 - Permalink

      @Phil:

      “Ich weiß zwar nicht, was genau Obama möchte. Doch könnte es nicht auch so sein, dass er zwar einen Wechsel möchte, ihn jedoch nicht (so) durchführen kann, weil ihm ein unausschlagbares ?Angebot? unterbreitet worden ist?”

      Dann wäre bewiesen, dass Obama eine rückratlose Marionette ist, die man mit “Angeboten” (oder wie auch immer das abläuft) steuern/lenken kann!

    15. Phil schrieb am 28. Juni 2009 um 01:42 - Permalink

      @peterchen:

      nun, wenn man tot ist, kann man auch so viel ändern. Vllt. wartet er eine bessere Gelegenheit ab. Oder aber wir sind wohl den größten Wahlversprecher hereingefallen, ich weiß es leider nicht.

      @michael:
      Danke, ich seh das nicht so oft.

    16. Spiegelfechter schrieb am 28. Juni 2009 um 03:04 - Permalink

      @peterchen

      Politik ist nun einmal die Kunst des Möglichen. Im Rahmen des Möglichen macht Obama seine Aufgabe mE sehr gut. Wer Unmögliches erwartet hat, ist sicher enttäuscht – aber dafür kann der Herr in Washington nichts. Die Gesellschaft ist nun einmal ein sehr komplexes System. Da kann man nicht einfach wie die gute Fee von heute auf morgen eine andere, neue, bessere Welt zaubern. Was man machen kann, ist vorsichtig Stellhebel zu betätigen und zu schauen, was passiert. Das ist Politik.

    17. Spiegelfechter schrieb am 28. Juni 2009 um 03:08 - Permalink

      @Michael Mugge

      Das könnte daher rühren, dass der Spiegelfechter in diesem Fall anderer Meinung ist, liebes Peterchen :-).

      Ganz genau ;-)

    18. peterchen schrieb am 28. Juni 2009 um 03:12 - Permalink

      “Politik ist nun einmal die Kunst des Möglichen.”

      Ohje! Der Satz könnte auch von einem Joschka Fischer oder Helmut Schmidt (hach, man ja ist ja sooo “pragmatisch”…) stammen. Der watschte ja seine “Fundis” auch damit ab, dass ihre Vorstellungen von Politik alles andere als “möglich” wären. Was für ein ideologischer Unfug. Mit diesem Satz, Jens, stehst du mit einem Bein in T.I.N.A., fällt dir das denn nicht auf??!

      Politik ist zuerst einmal der Wille zur Veränderung durch konkretes Handeln (Abstimmungen usw.). Irgendein Vollidiot mit einer PR-Armada kann sich hinterher immer hinstellen und rausreden und sagen, er hätte ja nicht die Möglichkeiten gehabt usw.

    19. Spiegelfechter schrieb am 28. Juni 2009 um 03:21 - Permalink

      @peterchen

      Der Satz ist mW von Bismarck ;-)

      Mit TINA hat das nichts zu tun – und dein Wille zur Veränderung durch konkretes Handeln setzt entweder einen omnipotenten Alleinherrscher voraus oder Teilhaber an der Macht, die sich tatsächlich durch Argumente überzeugen lassen. Beides ist in westlichen Demokratien nun einmal nicht gegeben, daher muss man Kompromisse schließen. Das ist nun einmal der Nachteil von Demokratie. Alternativen gibt es zuhauf, darum geht es nicht.

    20. nescio quis schrieb am 28. Juni 2009 um 13:31 - Permalink

      @5 Geheimrätin
      Danke für den Youtube-Verweis u. die
      zusätzliche Info @11
      Gilt ebenso für Gebintit’s Verweis auf den empfehlenswerten
      Stiglitz Artikel. Solcherart Verweise werten für mich
      diesen Kommentarbereich immer wieder erheblich auf.
      Ein Chapeau für die “comentadore” ist auch mal angebracht!

      off topic?
      @19 SF

      Das ist nun einmal der Nachteil von Demokratie.
      Alternativen gibt es zuhauf, darum geht es nicht.

      …hmmm
      gegen die unerwünschten Alternativen schreibt der
      SF stetig und beharrlich an, dafür meinen ausdrücklichen Dank!
      Ohne jeden Hintergedanke oder den Herrn J. Berger je auf’s
      “Glatteis” führen zu wollen, erlaube ich mir die Frage welches die
      erwünschten Alternativen des SF wären…

      …oder überlese ich in meiner Unbedarftheit hier wesentliches???

      [s. v. b. e.]
      …Antwort nicht unbedingt erforderlich…
      …Frage erledigt sich eventuell manu propria…
      …salvo errore…
      …ein Leser

      [e.v.]

    21. Gebintit schrieb am 28. Juni 2009 um 18:21 - Permalink

      @nescio quis
      Der Link-Tipp stammte ja von COPOKA, voller Glück stellte ich fest, dass die interessanten Artikel in versch. Sprachen angeboten werden. Latein fehlt allerdings ;-) .
      Mich beunruhigt es aber schon ziemlich, dass selbst diese Nobelpreisträger der Sache nicht ganz trauen. Ist das ganze politische Handeln der Gegenwart womöglich nur das, was Sloterdijk so schön “Kollapsverzögerung in gierdynamischen Systemen” nennt?

    22. Spiegelfechter schrieb am 28. Juni 2009 um 20:14 - Permalink

      @nescio quis

      erlaube ich mir die Frage welches die
      erwünschten Alternativen des SF wären?

      ?oder überlese ich in meiner Unbedarftheit hier wesentliches???

      Eigentlich liefere ich öfters Alternativvorschläge in meinen Artikeln, die sicherlich nicht komplett utopisch und nicht konsensfähig sind. Das wären somit “erwünschte Alternativen”. Oder was meinst Du?

    23. nescio quis schrieb am 29. Juni 2009 um 00:02 - Permalink

      …in Eile,ebendrum ein Umweg.

      @21 Gebintit & COPOKA

      Pardon COPOKA!

      Der Artikel war mir als “project-syndicat” Leser bekannt,
      und es hat mich gefreut diesen Verweis hier vorzufinden.
      COPOKA’s Verweis ging in guter Absicht auf Stiglitz Artikelübersicht
      in englischer Sprache – empfehlenswert! Bevorzugt lese ich Artikel
      in der Originalsprache und mache leider oft genug den Fehler,
      auf vorhandene Übersetzungen nicht hinzuweisen. Gebintit’s nochmaliger
      Verweis auf die deutschsprachige Version fand ich deshalb gut.
      Stiglitz ruhige u. unprätentiöse Art ist mir sehr sympathisch.
      Ehre wem Ehre gebührt – Euch Beiden!
      “Unruhe im Kristallpalast” werde ich mir noch in Ruhe durchlesen – Danke.

      …das mit dem Latein, keine Sorge, ich werd’s nicht übertreiben.
      In der Schule habe ich leider nur zwei Dinge gelernt: Latein u. Lügen.
      Beides habe ich gleichermaßen verabscheut, wobei mir Ersteres im
      späteren Leben doch sehr nützlich war und mir auf die alten Tage als
      kleine Marotte geblieben ist.
      Letzteres verabscheue ich heute noch im gleichen Maße wie seiner Zeiten.

      @ Georg Schramm Fans
      …der gefällt mir zunehmend besser! [Carlin'sches Format ohne F*** word?]

      bevor gänzlich ot
      @SF

      Eigentlich liefere ich öfters Alternativvorschläge in meinen Artikeln…

      …ist mir keineswegs entgangen!…werde mich auch weiterhin “eigenhändig”
      bemühen.[s. italic @20]

      satisfacere momo…den Nörgler befriedigen ist nicht immer leicht, es war auch
      nicht in diesem Sinne gemeint, eher mein bescheidener Wunsch ebensolche “Alternativen”
      keineswegs zu vernachlässigen.

      Genug des Salbei’s —> “le cheval de Pacolet” wartet… salü n.q.

    24. COPOKA schrieb am 29. Juni 2009 um 01:23 - Permalink

      @ Gebintit

      …
      Ist das ganze politische Handeln der Gegenwart womöglich nur das, was Sloterdijk so schön ?Kollapsverzögerung in gierdynamischen Systemen? nennt?

      Ich halte nicht sonderlich viel von Sloterdijk’s Plaudereien – die sind zwar i.a. nicht falsch, meist aber viel zu abstrakt um konstruktiv oder überhaupt hilfreich zu sein. Womit er allerdings goldrichtig liegt – “Wenn Sie die zeitgenössische Literatur überblicken und in den Zeitungen der vergangenen zehn Jahre blättern, sehen Sie: Es gibt sehr viele, die den Inflationsschwindel bemerkt hatten und jetzt, übrigens bemerkenswert untriumphal, feststellen, sie hätten seit Jahren vorhergesagt, was aktuell geschieht.”
      Na ja, mit Voraussagen an sich ist es keine Höchstleistung, mit Hintergründen des Unvermeidlichen ist allerdings viel schwieriger und gar nicht so offensichtlich. Es wäre allerdings interessant zu untersuchen, wie kommt es nun dazu, dass die “aufgeklärte westliche Gesellschaft” (vulgo das Volk) mit all den urbanen Mythen, Legenden und Illusionen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, sich derart verschaukeln und verarschen lässt. Es wäre auch höchstspanned gewesen es aus massenpsychologischer und soziologischer Sicht zu beleuchten, warum die oben erwähnten Autoren von der Gesellschaft gar nicht gehört werden möchten. Das ist aber nicht sein Fachgebiet. Und es ist nun müßig, jetzt alles auf die ?eingebetteten Journalisten? zu schieben. So einfach ist die Welt nun auch nicht.

      Und wenn der Herr konkreter wird, so wie jüngst vor einigen Wochen in der FAZ: http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E3E570BE344824089B6549A8283A0933B~ATpl~Epalmversion~Scontent.html , so kommt von ihm schon ziemliches Gaga. Der liegt zwar mit seiner These nicht ganz falsch – so kann man es auch sehen, falsch ist aber, den Staat in dieser Betrachtung nur darauf zu reduzieren. Es ist eine erschreckend verengte und ideologisierte Betrachtung der sozialen Realität. Der moderne Staat als Kleptokrat agiert nicht nur – wenn überhaupt – im Interesse der Schwachen. Das ist der Punkt, der als Mindeste in diesem Zusammenhang auch genannt werden müsste.

      Als Philosoph täte er gut daran, sich aus der Ökonomie, Finanzen und Staatswesen herauszuhalten – viele Ökonomen machen’s viel besser und sachlicher als er. Der Hofplauderer ist ja auch nur ein eingebetteter Philosoph der Wohlhabenden, die sich gerne Leistungsträger nennen. Nichts neues in der Zunft.

      @nescio

      Ja, die Übersetzungen auf dem ?project-syndicate? sind nicht selten grausam – ich lese oft deutsche oder russische Übersetzungen, aber in dem Fachgebiet ist English nicht meine erste Wahl. So geht es, wie ich denke, nicht nur mir.

    25. Horscht schrieb am 29. Juni 2009 um 03:18 - Permalink

      > Ich halte nicht sonderlich viel von Sloterdijk?s Plaudereien – die sind zwar i.a. nicht falsch, meist aber viel zu abstrakt um konstruktiv oder überhaupt hilfreich zu sein.

      Schön formuliert: “nicht falsch” und “nicht hilfreich”. :–)

    26. Ikarus schrieb am 19. Juli 2009 um 07:31 - Permalink

      Unglaublich, ihr investiert alle soviel Energie, um eure Meinung kund zutun. Wenn euch allen Tatsaschloch etwas an veraenderung laege, dann wuerdet ihr etwas tun. Im grunde wollen wir doch alle das selbe. Die Menschen, scheint als haettet ihr alle vergessen, das wir als Masse eine unglaubliche macht haben Dinge zu veraendern. Habt ihr Angst ausserhalb dieses Forums eure meinung zu vertretten? Politik kann uns nicht mehr helfen! Die politik scheint uns heut zutage nur noch zulaemen. Denn Rechte sind uns nur wenige geblieben. Hoert auf Zureden und fangt endlich an zu tun. Jeder weißt doch: bellende Hunde beißen nicht.

    27. Franko schrieb am 19. Juli 2009 um 19:42 - Permalink

      @26 Ikarus
      “Unglaublich, ihr investiert alle soviel Energie, um eure Meinung kund zutun. Wenn euch allen Tatsaschloch etwas an veraenderung laege, dann wuerdet ihr etwas tun.”

      Tja, niemand hat Lust sich von der Polizei die Knochen brechen zu lassen. Das hier ist nicht die DDR…unsere Polizei wird nicht zögern gegen “Staatsfeinde” und “Terroristen” vorzugehen…da ist es eben bequemer und vor allen Dingen ungefährlicher, im Internet zu meckern und ansonsten den Kopf unten zu halten!
      Vielleicht ändert sich das ja mal, wenn es nicht mehr möglich sein wird, im Netz seine Meinung zu sagen. Unsere Politiker arbeiten da ja schon dran und vielleicht wird dann die Zensur was Gutes tun, indem die Leute dadurch auf die Straße gehen…


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.