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  • Das FDP-Showgirl unter Plagiatsverdacht

    geschrieben am 14. April 2011 von Markus Weber

    Nach Karl-Theodor zu Guttenberg, Veronica Saß (der Tochter von Edmund Stoiber) und dem CDU-Politiker Matthias Pröfrock steht nun auch die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin unter dem Verdacht, in ihrer Dissertation plagiiert zu haben. Für die FDP dürften diese Vorwürfe einen weiteren Verlust an dem politisch dringend benötigten Wert “Glaubwürdigkeit” bedeuten. Unterdessen muss Guttenberg nun mit juristischen Konsequenzen wegen seines Plagiats rechnen.

    Die Vorwürfe gegen Koch-Mehrin

    Die Dissertation von Silvana Koch-Mehrin trägt den Titel “Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik: die Lateinische Münzunion 1865 – 1927″. Sie wurde im Jahr 2000 an der Universität Heidelberg eingereicht und 2001 veröffentlicht. In einem Wiki werden nun immer mehr Stellen aus dieser Arbeit gesammelt, die im Verdacht stehen, abgekupfert zu sein. Zur Stunde kann man diese auf 40 von 227 Seiten zählen. Hinter diesem Wiki, das im Zuge des GuttenPlag-Wikis entstanden ist, stehen etwa 30 Personen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, wissenschaftliche Arbeiten von Politikern kritisch zu überprüfen und die wissenschaftliche Integrität eines Doktortitels in Deutschland zu sichern. Positiv anzumerken bleibt hier also einmal mehr die Rolle, die das Netz dabei spielen kann, innovative Formen der Zusammenarbeit unter größtmöglicher Transparenz zu schaffen.

    Bei den gefundenen Stellen handelt es sich oft um exakt wortgleiche Übernahmen, bei mitunter recht langen Stellen wurden teilweise ein paar kleine sprachliche Änderungen vorgenommen. Um zentrale Stellen oder angeblich eigene Forschungsergebnisse handelt es sich hier nach einem ersten Eindruck eher weniger (vieles wurde etwa aus verschiedenen Hand(wörter)büchern abgeschrieben). Dies spielt an sich aber auch keine überaus große Rolle: wichtig ist, dass sämtliche aufgedeckten Stellen nicht belegt sind, also ohne Quellenangabe bleiben. Wie zuverlässig sind diese Funde? Teilweise kann der Leser dem unmittelbar selbst nachgehen, etwa, wenn das entsprechende Werk, aus dem abgekupfert wurde, auch bei Google Books zu finden ist. Das Magazin Stern hat außerdem “etwa 10 Stellen” nachrecherchiert und konnte alle bestätigen. Und bereits beim GuttenPlag-Wiki wurde schon äußerst gewissenhaft gearbeitet. An der Seriosität der Funde besteht also wenig Zweifel.

    Die Universität Heidelberg kündigte am Dienstag an, die Vorwürfe durch den Promotionsausschuss der philosophischen Fakultät überprüfen zu lassen. Der Ausschuss trat heute das erste mal zu diesem Zweck zusammen, die Ergebnisse sollen nach Ostern vorliegen. Die Staatsanwaltschaft in Heidelberg prüft wegen des Verdachts auf Urheberrechtsverletzungen.

    Ganz schön faul

    Man kann wohl davon sprechen, dass Silvana Koch-Mehrin in der Vergangenheit weniger wegen ihrer politischen Ideen oder fachlichen Kompetenz, sondern eher wegen ihres Äußeren aufgefallen ist. Als Stammgast in Polit-Talkshows diente sie eher der optischen Auffrischung denn dem argumentativen Niveau. Auch wenn ihre Auftritte bisweilen recht peinlich werden, ist sie dort wie auch im Boulevard stets beliebt, vor allem durch ihre Selbstdarstellung und gelegentlichen plakativen Populismus.

    Anders als ihr männliches Pendant zu Guttenberg bot sie aber der Presse kaum Gelegenheit, ihr überdies bestimmte Eigenschaften oder Kompetenzen zuzuschreiben (auch wenn sich die Guttenberg zugeschriebenen der „Ehre“ und des „Anstands“ inzwischen in heiße Luft aufgelöst haben). Vielmehr fiel sie etwa durch massive Fehlzeiten im Europäischen Parlament auf und versuchte zudem auch noch, eine Berichterstattung darüber durch eine Klage zu verbieten. Durch besonderen Fleiß zeichnete sie sich also noch nie aus.

    Im Europäischen Parlament ist sie alles andere als beliebt. Die Wahl zu dessen Vizepräsidentin schaffte sie gerade so mit Mühe und Not – und das nur als kleineres Übel, um einen Rechtsaußen-Kandidaten zu verhindern. Selbstverständlich ist Koch-Mehrin zudem INSM-Mitglied, daneben Gründerin einer Unternehmensberatung, die Unternehmen zeigt, “wie die Europäische Union funktioniert”. Alles für sich genommen schon eher Minuspunkte auf der Glaubwürdigkeitsskala.

    Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit der FDP

    Dass gerade diese Politikerin bis vor kurzem als eine Hoffnungsträgerin der FDP galt, verdeutlicht deren fast hoffnungslose Situation. Und diese verschärft sich nun weiter. Denn die FDP bräuchte, den Prinzipien des politisch-medialen Betriebs folgend, jetzt vor allem Personen, die glaubwürdig für einen Neuanfang stehen: für eine quasi demütige Abkehr von der Klientelpolitik, vom Lobbyismus, von der Ein-Themen-Partei. Nicht, dass dies tatsächlich eine politische Wende der FDP bedeuten sollte – es kommt für Wahlerfolge in allererster Linie darauf an, ob die Medien bei der Vermittlung mitspielen.

    Neben ihrer Attraktivität konnte Koch-Mehrin bisher vor allem auf die Unterstützung von Guido Westerwelle zählen. Dieser sieht sich nun selbst im politischen Überlebenskampf. Gerade Westerwelle und Brüderle symbolisieren all das, was die FDP zur politische Bedeutungslosigkeit zu verdammen droht – kleben aber weiter fest auf ihren Sesseln. Personen wie Niebel oder Solms können ebenfalls nicht für einen Neuanfang stehen, notorische Unsympathen wie Birgit Homburger oder Martin Lindner noch weniger. Leutheusser-Schnarrenberger würde mit ihrer politischen Linie kaum eine Mehrheit in der Partei finden. Viel mehr als Rösler, Christian Lindner und Bahr hat sie nicht zu bieten.

    Koch-Mehrin aber wird nunmehr kaum für “höhere Aufgaben” in der Partei zur Verfügung stehen können – mehr noch, ihre ganze politische Karriere könnte auf dem Spiel stehen. Die FDP könnte ihrerseits bei dem Versuch, Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit zu suggerieren, einen weiteren Dämpfer erleiden. Eine anti-intellektuelle populistische Stimmungsmache, wie sie im Zuge der Guttenberg-Plagiatsaffäre versucht wurde, würde man ihr schließlich kaum abkaufen.

    Guttenbergs “Aufklärung”

    Einzig Koch-Mehrins derzeitiges Schweigen ist wohl eine bessere Strategie als Guttenbergs aggressives Leugnen und Anschuldigungen seinerseits, als die Vorwürfe gegen ihn aufkamen. Gut möglich, dass er gerade dadurch auch die sonst stets bestehende Unterstützung großer Teile der deutschen Medien, zuletzt fast aller außer der Springer-Presse, verloren hat.

    Guttenberg zeigte später ganz klar, was unter der Beteiligung an der Klärung der Fragen hinsichtlich seiner Dissertation, die er angekündigt hatte, wirklich zu verstehen ist: Er versuchte zunächst über seine Anwälte, gegen eine Veröffentlichung des Untersuchungsberichts der Universität Bayreuth, der besagen soll, dass Guttenberg absichtlich getäuscht hat, vorzugehen. Dass er dabei noch das allerletzte Quäntchen Glaubwürdigkeit verliert, stört Guttenberg offenbar nicht sehr. Erst auf starken Druck aus seiner Partei und auch seitens der Kanzlerin hat er nun der Veröffentlichung zugestimmt.

    Doch die Sache dürfte für ihn damit nicht ausgestanden sein. Zwar verzichtet der Bundestag – wenig überraschend – auf einen Strafantrag gegen Guttenberg. Dieser hatte sich auch des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bedient, an dessen Werken der Bundestag der Rechteinhaber ist – Anlass zur Klage hätte also durchaus bestanden. Eine Begründung, warum keine Strafanzeige erfolgte, blieb dann auch aus. Jedoch hat das erste Plagiats-Opfer Guttenbergs diesen nun angezeigt, womit nun endlich ein Strafprozess droht. Die Staatsanwaltschaft war zuvor äußerst zögerlich vorgegangen und bezweifelte nach einigen Berichten sogar ein öffentliches Interesse an Ermittlungen gegen Guttenberg – ein absurdes Vorgehen.

    Das künftige Verhalten der deutschen Justiz bei den Plagiatsfällen Guttenberg und nun möglicherweise Koch-Mehrin könnte zu einer Nagelprobe für die politische Unabhängigkeit der deutschen Justiz werden.

    Markus Weber

    156 Kommentare Print This Post
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    156 Kommentare:

    1. Systemfrager schrieb am 14. April 2011 at 08:32 - Permalink

      Ja. so sind unsere “Eliten”, bzw. die sich bei ihnen geistig prostituierten “Experten” und “Intelligenzija”

    2. schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 08:35 - Permalink

      Nagelprobe für die politische Unabhängigkeit der deutschen Justiz werden.

      Das war doch jetzt als Gag gemeint, oder?

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 08:43 - Permalink

        Na gut, sagen wir besser “für einen letzten vielleicht noch verbliebenen Rest an politischer Unabhängigkeit” ;-)

      • Doppel-GAU schrieb am 14. April 2011 at 11:52 - Permalink

        Da habe ich auch meine Zweifel. An der Kausa Guttenberg werden wir sie messen können. Ehre u. Anstand, soso … in heiße Luft aufgelöst ?! …regelrecht verpufft, würde ich konstatieren.
        Und jetzt also die Dissertation über die Münzunion auch nur abgekupfert … ob’s gutgeht?

        Ach übrigens zum Bonmot “Leistung muss sich wieder lohnen“, das ist ambivalent. Wenigstens das Eingeständnis (“wieder”), in einer Neoliberal geprägten Politik lohnt sich Leistung eben nicht .

        Dazu eine Erkenntnis von Prof. Dr. Stefan Gosepath über den Zusammenhang von Markt und Leistung:

        Ja. Sie ist in der freien Marktwirtschaft nicht entscheidend. Auf dem Markt bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, nicht die Leistung, die jeder erbringt. Ich halte das übrigens nicht für eine Ungerechtigkeit. Im Gegenteil: Es ist das Gute am Markt, dass die Bedürfnisse der Kunden der entscheidende Faktor sind. Aber dann kann man eben nicht davon sprechen, dass es die Leistung allein ist, die über die Höhe der Einkommen entscheidet. Und es bedeutet eben auch, dass es eine gute Begründung für eine Umverteilungspolitik gibt.

        (Fussnote: Gosepath im Interview)

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 12:06 - Permalink

          Ich spiel mal den advocatus diaboli: Aus neoliberaler Sichte könnte man sagen, da es so etwas wie Gerechtigkeit für diese nicht gibt, dass gerade deshalb dem Markt komplett freier Raum gelassen werden soll.

    3. Spiegelfechter schrieb am 14. April 2011 at 09:00 - Permalink

      Aber sie sieht doch gut aus – da muss man doch mal eine Auge zudrücken ;-)

      • Systemfrager schrieb am 14. April 2011 at 09:09 - Permalink

        Ein heißer Tipp von mir:
        Ich schalte den Ton aus, dann kann man sie wirklich genießen
        ;-)

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:30 - Permalink

        Ich dachte, dass hätte ich oft genug erwähnt ;-)

      • Cicero schrieb am 14. April 2011 at 09:38 - Permalink

        Eben gerade nicht, Aussehen ist doch das einzigste, was sie ‘leistet’, wenn man nun auch noch die Augen zu macht.. ;-)

        • egal schrieb am 14. April 2011 at 12:55 - Permalink

          Ich möchte das Niveau der Disskusion mal etwas anheben und fragen: seid ihr alle bescheuert? Wenn SKM gut aussieht, bin ich Mister Universe.

          • Donald schrieb am 14. April 2011 at 13:44 - Permalink

            Relation beachten.

            Im Vergleich zu den anderen die da rumlaufen schon.

            Im Vergleich zu Brüderle sehe ich auch Klasse aus. So toll wie Clooney dann wieder nicht (sagt zumindest meine Frau, recht hat sie, trotzdem gemein). ;)

          • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 13:47 - Permalink

            Na dann Glückwunsch!

      • ich troete weiter, jetzt erst recht schrieb am 14. April 2011 at 10:09 - Permalink

        stimmt, wobei ich da an ganz anderen Dinge(r)n rumdruecke…unabhaengig davon, jemand, der Alter von Anfang 30 bereits solche Verantwortlichenkeiten und Erfolge feiern kann, dass muss den Wahlbuerger doch misstrauisch machen.
        Und das betrifft ja nicht nur dieses FDP Blondchen, sondern auch viele Minister in der Regierung.
        (Da fragt man sich doch, wer eigentlich wirklich die Macht auch in der Regierung ausuebt, mir kann keiner erzaehlen, dass dies ein 38 jaehriger Spund im Hinblick auf die Gesundheitspolitik real tut).

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:17 - Permalink

          Naja, es kann ja auch junge qualifizierte Leute geben. Aber schon eher selten, wenn man sich die ganze Zeit nur mit Parteipolitik beschäftigt hat.

      • Dieter Carstensen schrieb am 14. April 2011 at 10:09 - Permalink

        Lieber Jens,

        vielleicht solltest Du doch mal zu Fielmann gehen, hihihi,

        lG, Dieter

      • Dimebag schrieb am 14. April 2011 at 10:13 - Permalink

        Ich weiß garnicht, so toll finde ich die Dame auch nicht. Ohne Fotoshop sieht sie aus wie jede zweite Mutti um die Ecke. Außerdem noch 10 Jahre in der Politik und das Argument ist auch dahin, lügen macht hässlich. Das steht fest.

        • Dimebag schrieb am 14. April 2011 at 10:22 - Permalink

          lügen macht hässlich

          Mir fällt gerade auf, dass dies ein Zitat von Hagen Rether ist. Wollte dies nur kurz erwähnen, nicht das es irgendwann, in irgendeiner Form gegen mich verwendet werden kann.

          • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:25 - Permalink

            Von Kaberettisten klauen schließlich auch Politiker ;-) http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1309562/Pelzig-haelt-sich-vom-12.-April-2011#/beitrag/video/1309562/Pelzig-haelt-sich-vom-12.-April-2011

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:23 - Permalink

          Findest du echt? *sich wunder*

        • Count Krey schrieb am 14. April 2011 at 11:57 - Permalink

          Weiß auch nicht, was alle haben. Gut mag sein, dass sie für eine durchschnittliche Politikerin gut aussieht, aber im Vergleich zu nicht-politikerinnen ist sie eher dem Durchschnitt zuzuordnen.
          Naja vllt. liegt es auch am Alter, bin nicht Mal mitte 20, d.h. ich gehe einmal in die Disco und da sehen fast alle noch gut aus (ok kommt auch auf die Disse an).

          • Diskussionsteilnehmer77 schrieb am 14. April 2011 at 19:34 - Permalink

            Ich bin Anfang 30 und finde die ziemlich hübsch. Aber wie schon jemand meinte nur ohne Ton zu genießen.

      • Lutz Hausstein schrieb am 14. April 2011 at 10:33 - Permalink

        Aber sie sieht doch gut aus …

        Ich habe aber eher eine Vorliebe für Schwarzhaarige – fällt damit jetzt das “Argument” weg? :-)))

        • Anton Chigurh schrieb am 15. April 2011 at 10:44 - Permalink

          WAS SOLL DER MIST ????
          Habt Ihr keine anderen Sorgen als herauszufinden, ob die Schnepfe optisch ansprechend ist oder nicht ????
          Was soll dieser Pubertärquatsch auf Bohlenniveau ?
          Die Dame hat wahrlich genügend Ansatzpunkte, um sich über sie lustig zu machen, da kann man sich den 90-60-90 Mist getrost schenken !

      • Oliver Mark schrieb am 14. April 2011 at 12:10 - Permalink

        hey, deswegen hab ich die damals auch gewählt…”Schecksche”…
        aber dann gleich das grosse “Schrecksche“…

        Übrigens die Grünen und Plagiate: bei Claudia Roth gibts wohl nicht viel zu finden: die hat Theaterwissenschaften abgebrochen *lol* . Ob Ihr das Management von “Ton, Steine, Scherben” negativ ausgelegt werden könnte?

        PS: ich war schneller ;-)

        • Dimebag schrieb am 14. April 2011 at 22:36 - Permalink

          Ob Ihr das Management von “Ton, Steine, Scherben” negativ ausgelegt werden könnte?

          Das finde ich eigentlich immer noch das Positivste an ihr……..

      • Wolle schrieb am 14. April 2011 at 12:10 - Permalink

        Neben das Merkel schon! ;-)

    4. Lazarus09 schrieb am 14. April 2011 at 09:04 - Permalink

      Der ” Eliten” “Leistung” beschränkt sich auf erben,ausbeuten und abkupfern…
      was beweist wenn man “elitär” ist darf man getrost dumm wie Brot sein,Geld bügelt alles glatt . Absolute Ahnungslosigkeit und geistige Leere bei gleichzeitiger vörtäuschung grösstmöglicher Kompetenz.

      wen wunder’s noch ….

      Nagelprobe für die politische Unabhängigkeit der deutschen Justiz werden.

      Muhahaa……

    5. Ralf schrieb am 14. April 2011 at 09:18 - Permalink

      Witzig auch, dass Koch-Mehrin gestern noch im SpOn-Artikel als “Sympathieträgerin” und Flaggschiff der “jungen, hoffnungsvollen” FDP gehandelt wurde. Hab ich da was versäumt, soweit ich mich erinnere war Sie bisher nur für Fehlzeiten im Parlament und Hand aufhalten berühmt?

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:23 - Permalink

        Nö, inhaltlich kann man das wohl nicht begründen. Aber ich meinte ja auch

        Dass gerade diese Politikerin bis vor kurzem als eine Hoffnungsträgerin der FDP galt, verdeutlicht deren fast hoffnungslose Situation.

      • Lazarus09 schrieb am 14. April 2011 at 09:30 - Permalink

        Nun ja das Flagschiff der White Star Linie ist auch abgesoffen … ihr Eisberg ist halt die gefakte Dissertation ;-)

        Die Krankheit Hand aufhalten ist in politischen Kreisen eher eine Epidemie..

    6. Heimatprophet schrieb am 14. April 2011 at 09:24 - Permalink

      Unter dem Titel

      “Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik”

      könnte man doch eigentlich viel eher mal die “Wahlkampffinanzierung” von Schwarz-Gelb unter die Lupe nehmen… das dürfte dann auch für ein paar nichtplagiierte Dissertationen reichen.

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:32 - Permalink

        lol

      • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 09:33 - Permalink

        mal die “Wahlkampffinanzierung” von Schwarz-Gelb unter die Lupe nehmen

        Steuergeldverschwendung, da bestenfalls “brutalstmöglich” aufgeklärt werden würde. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die Zustände sich bis zum nächsten zyklischen Crash nur noch verschlechtern. Eine Möglichkeit, die Organisierte Kriminalität (Politik/Wirtschaft) in den Griff zu kriegen, sehe ich nicht mehr, zumal die Verblödung der Massen ein Mafiakompatibles Niveau erreicht hat.

      • Martin schrieb am 14. April 2011 at 09:49 - Permalink

        könnte man doch eigentlich viel eher mal die “Wahlkampffinanzierung” von Schwarz-Gelb unter die Lupe nehmen…

        Eine gute Idee!

        Es wäre auch weniger unappetitlich gegen Institutionen statt gegen Menschen zu recherchieren. Bei Guttenberg war es noch neu und ich fand es gut und notwendig.

        Menschen (und das sind Politiker ja auch, ich möchte nicht in ihrer Haut stecken) sind natürlich leichter “fertig zu machen” als Institutionen. Was bringst’s, was kommt nach?

        Ich will wirklich keinen Politiker in Schutz nehmen, doch dieses Plagiate-aufdecken-wollen wirft ein Zwielicht auf alle daran Beteiligten.

        Es sollte nicht zur Gewohnheit werden nur vor den Türen anderer zu kehren – da bleibt vor der Eigenen zu viel liegen.

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:54 - Permalink

          Klar. Aber die Plagiate an sich sind ja nun einmal nur durch die jeweiligen Personen und nicht durch Institutionen verursacht worden.

          • Martin schrieb am 14. April 2011 at 10:46 - Permalink

            Ja, klar werden Plagiate durch Personen verursacht.

            Doch worum geht es den “Aufdeckern”?

            a) den Wert der Dissertation zu schützen
            b) Politiker und deren Institution schädigen

            Würde b) nicht zutreffen, müssten sich die “Plagiatsjäger” wirklich jede Arbeit vornehmen, nicht nur gezielt jene von Politikern.
            Für Punkt a) wäre eine Positivliste förderlich: “Abgeordneter Dr. xy ist clean” – falls es das gibt.

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 11:52 - Permalink

              Irgendwo muss man doch mal anfangen, oder?
              Außerdem könnte man sagen, dass an Politiker aufgrund ihrer Aufgaben besondere Anforderungen an Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gestellt werden sollten,

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 12:01 - Permalink

              b) Politiker und deren Institution schädigen

              Und was genau soll daran falsch sein? Schließlich schädigen unsere Politiker und deren Institutionen u.a. mit der Legitimation durch ihre Plagiate große Teile des Volkes. Wenn mir einer ins Gesicht schlägt, schlage ich zurück und denke nicht darüber nach, ob es vielleicht auch noch andere gibt, die mich unter Umständen vielleicht in irgendeiner Form möglicherweise negativ tangieren könnten.

            • Doppel-GAU schrieb am 14. April 2011 at 12:19 - Permalink

              in der Tat lässt die Zieleingrenzung eine nicht ganz neutrale politische Positionierung vermuten. Jetzt werden aber in eher linken Kreisen keine Gefälligkeitsdoktoren hinterhergeworfen. Denen hetzt man die Executive an den Hals, eher in dubio pro reo als ein geschenktes summa cum laude.

              Die 30 Aktivisten stelle ich mir im Gruppenfoto so mit Fackeln und Mistgabeln vor. Das dieser Grad an Lynchstimmung erreicht wurde hat sich Schwarz-Geld mit jahrelanger Filzarbeit selbst anzuschreiben.

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 12:24 - Permalink

              Dass bis jetzt (es sind ja nebenbei nur vier Fälle) nur konservative und liberale Politiker aufgeflogen sind, könnte ja noch andere Gründe haben …

              @ Doppel-GAU:

              Die 30 Aktivisten stelle ich mir im Gruppenfoto so mit Fackeln und Mistgabeln vor. Das dieser Grad an Lynchstimmung erreicht wurde hat sich Schwarz-Geld mit jahrelanger Filzarbeit selbst anzuschreiben.

              Schau dir mal an, wie die ihre Arbeit machen. Ich sehe da nichts derartiges.

            • Oliver Mark schrieb am 14. April 2011 at 12:26 - Permalink

              Doch worum geht es den “Aufdeckern”?

              Naja, da wurden Karrieren und mediale Wirksamkeiten strategisch aufgebaut, Leute die anscheinend keine Qualität ausser die des Protektionismus mitbringen.

              Zum einen ist es nur richtig solchen Leuten die aufgesetzte falsche Fassade runterzureissen, zum anderen ist das langfristig natürlich eine gesellschaftliche Katastrophe. Die hat sich aber nicht der Plagiatefinder, sondern der Plagiierer (?) zuzuschreiben: eben genau jene, die sich um das Wohl der Gesellschaft kümmern sollen spucken auf die Werte die sie vermitteln sollen.

              Denn grundsätzlich haben diese A*geigen die Vertrauensbasis soweit beschädigt, dass der verwirrte Wähler überhaupt nicht mehr weiss wo oben oder unten ist.

            • Lutz Hausstein schrieb am 14. April 2011 at 12:59 - Permalink

              Es gibt eine ganze Menge Gründe, die man jetzt anführen könnte, warum dies richtig ist, solch eine Aufklärung und -deckung zu betreiben. Ich möchte noch einen nennen, der bisher etwas zu kurz gekommen ist.

              Immer wieder wurde der Bevölkerung mit dem Holzhammer eingetrichtert, dass es sich um eine “Leistungsgesellschaft” handele, dass sich “Leistung wieder lohnen müsse”, dass “Leistungsträger” zurecht den Lohn ihrer “großen Leistungen” beziehen würden. Ganz vorweg dabei die Marktanbeter der FDP.

              Was nun aber, wenn sich durch solche Nachforschungen unwiderlegbar herausstellt, dass ihre angeblichen Leistungen eher aus Nicht-Leistung bestehen? Dass sie einzig und allein gut darin sind, Leistung vorzutäuschen? Also, nur Schein statt Sein!

              Ihr Lug- und Trugbild einer “leistungsgerechten Gesellschaft”, eines “leistungsgerechten Einkommens” löst sich, zurecht, im Nichts auf. Ihre beständig vor sich hergetragene Legitimation, warum sie (angeblich) sooooviel mehr “wert” sind als eine bettpfannenwechselnde Pflegerin, als ein schuftender Tiefbauarbeiter, als als als – nichts als heiße, selbsterzeugte Luft.

              P.S. Diese Frau hatte für mich schon in dem Augenblick ihre Legitimation auf ihren verantwortungsvollen und gutbezahlten Job (“zum Wohle des Volkes”) verloren, als bekannt wurde, dass sie ihre Arbeit mit derselben Leidenschaft betreibt wie ich die Zahnarztbesuche: mit innerem Widerstand und so selten wie möglich.

              Wenn sie nun über diese Affäre stolpern würde, wäre es zwar so ähnlich wie damals, als Al Capone für Steuerhinterziehung bestraft wurde. Im Verhältnis zu seinen eigentlichen Taten zwar ein nebensächliches Vergehen – nichtsdestotrotz aber strafbar. Trotzdem ein Trauerspiel, dass die wirklich schweren Vergehen so völlig folgenlos bleiben.

            • daweed schrieb am 14. April 2011 at 17:15 - Permalink

              Worum gehts denn aber den “Gejagten”?

              Um öffentliche Anerkennung durch diesen Titel.
              Wer diese Reputation dann benutzt um Karriere zu machen, (sieht ja auch gut auf nem Wahlplakat aus) na dann gute Nacht.

              Und auch die Unis haben auch eine Teilschuld, denn deren Professoren sollen ja die Dissertation kontollieren…

              Und ja, jeder hat vor der eigen Tür zu kehren, aber nicht jeder sieht, wieviel Dreck in Hessen wegzukehren ist…
              Deshalb zieht der Vergleich für mich nicht, weil ein erlogener Dr.Titel eben Betrug an der Algemeinheit darstellt.

        • Martin schrieb am 14. April 2011 at 12:48 - Permalink

          Und was genau soll daran falsch sein?

          Nicht, dass ich es grundsätzlich falsch fände.

          Es ist mir nur grundsätzlich unheimlich, wenn die Meute losgelassen wird, das Adrenalin überschwappt.

          Man kann auf zweierlei Art im Licht stehen:
          indem man selbst wächst – indem man andere runter macht (ein zweischneidiges Schwert)

          Wenn schon von Moral und Anstand die Rede sein soll, wirft letzteres auch kein gutes Licht.

          > Nun lasst mich bitte aus der Ecke, die ich selbst wählte, wieder raus <

          • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 14:22 - Permalink

            Es ist mir nur grundsätzlich unheimlich, wenn die Meute losgelassen wird, das Adrenalin überschwappt.

            Kann ich nicht nachvollziehen. Was hindert die “Gegenseite” daran, dasselbe zu tun? Moralische und ethische Werte sícher nicht!

            Man kann auf zweierlei Art im Licht stehen:
            indem man selbst wächst – indem man andere runter macht (ein zweischneidiges Schwert)

            Völlig irrelevant: Hier geht es darum. dass jemand ein Vergehen gegangen hat – nicht um den, der es aus dem Dunkel holt.

            Wenn schon von Moral und Anstand die Rede sein soll, wirft letzteres auch kein gutes Licht.

            Ich kann keine Unmoral darin erkennen, unmoralisches Handeln bei anderen aufzudecken, selbst wenn das selektiv geschieht (s.o.).

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 14:27 - Permalink

              Was hindert die “Gegenseite” daran, dasselbe zu tun? Moralische und ethische Werte sícher nicht!

              Aber eben diese sollten uns hindern!

            • Oliver Mark schrieb am 14. April 2011 at 14:28 - Permalink

              Ich kann keine Unmoral darin erkennen, unmoralisches Handeln bei anderen aufzudecken, selbst wenn das selektiv geschieht (s.o.).

              Johannes 8, 7; ne ganz alte Geschichte.

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 14:35 - Permalink

              Aber eben diese sollten uns hindern!

              Um Gottes Willen: Nein!

              Die spielen nicht fair und wenn Du sie nicht aufdeckst (!), werden diese Leute zu ihrem eigenen Vorteil keinerlei Probleme haben, rechtschaffene Menschen zu zerstören.

              Und um die mittlerweile weit verbreiteten Doppeldenk-Ansätze direkt im Vorfeld zu zu eliminieren:
              Es ist nicht unmoralisch und unethisch, Verfehlungen anderer aufzudecken. Derjenige, der die Verfehlung begangen hat, handelt unmoralisch und unethisch – nicht der Entdecker.

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 14:36 - Permalink

              Johannes 8, 7; ne ganz alte Geschichte.

              Irrelevant, ohne Sachbezug. Du hast auch schon mal besser getrollt.

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 14:43 - Permalink

              @ Oliver Mark:
              “Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.”?
              Ja toll, damit könnte man alles begangene Unrecht einfach auf sich beruhen lassen.

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 14:45 - Permalink

              @ schwitzig

              Ich meinte, dass wir deshalb nicht unmoralisch und unethisch handeln sollten.

            • André H. schrieb am 14. April 2011 at 14:48 - Permalink

              Johannes 8, 7

              Das bezog sich auf eine reuige Sündern.

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 14:50 - Permalink

              Ich meinte, dass wir deshalb nicht unmoralisch und unethisch handeln sollten.

              Dachte ich mir schon – aber dieser auch in meinen Augen richtige Ansatz wird gerne dahingehend pervertiert, dass plötzlich der Bote der Unmoralische ist.

              Ich finde auch, dass der Zweck niemals die Mittel heiligen darf.

            • Oliver Mark schrieb am 14. April 2011 at 14:51 - Permalink

              meine Güte, ich wollte hier ja kein Fass aufmachen. Ich bezog mich rein auf schwitzig´s Satz:

              Ich kann keine Unmoral darin erkennen, unmoralisches Handeln bei anderen aufzudecken, selbst wenn das selektiv geschieht

              Das soll ja nicht “Freispruch Euer Ehren!” bedeuten, sondern klarmachen, dass derjenige der aufdeckt keinesfalls die Moral auf seiner Seite hat. Ganz egal ob ich diese Plagiatesucherei ganz gut finde oder nicht, verdient haben es ein paar von denen sicherlich. Ganz besonders die FDP Lady.

              Trotzdem ist alles einer Definition von “Unmoral” geschuldet. In dem Falle sind es ja die Plagiatisten die über ihre eigene aufgesetzte Pseudomoral fallen.

              Das schwitzig´s Zitat nicht pauschal für jede Art von Unmoral gelten kann, darum geht es mir. Ein Denunziant bleibt ein Denunziant. Moralisch oder nicht.

            • Oliver Mark schrieb am 14. April 2011 at 14:52 - Permalink

              Das bezog sich auf eine reuige Sündern.

              @ Andre: was? ich dachte “Räudige Sünderin”? na, dann vergiss was ich gesagt hab. ;-)

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 16:14 - Permalink

              @Oliver Mark

              Das schwitzig´s Zitat nicht pauschal für jede Art von Unmoral gelten kann, darum geht es mir. Ein Denunziant bleibt ein Denunziant. Moralisch oder nicht.

              Das hat mit “Denunziantentum” rein gar nichts zu tun. Du betreibst Begriffsverschwurbelung.

        • noone schrieb am 14. April 2011 at 14:52 - Permalink

          Warum soll das unappetitlich sein?
          Hier betrügen Menschen, mit “glaubwürdiger” Fassade, dachten, es sei nicht nachweisbar. Doch die Möglichkeiten haben sich erweitert, die Betrüger fliegen auf. Aufgrund von fehlenden Gesetzen gegen Korruption, kann man des Abschaums leider anders nicht habhaft werden, somit erfüllt das Aufdecken von Betrugs-Doktor-Titeln dennoch eine Aufgabe.
          Die eventuelle Einseitigkeit der Aufgedeckten resultiert wohl eher an der moralischen Verkommenheit, je weiter rechts man ist.

          Natürlich haben auch Linke Dreck am Stecken, aber da bleibt ja nichts im Verborgenen, Stürmer und völkischer Beobachter tun da ihre “Pflicht”

          Vom Hausmeister überführt: Linken-Politiker klaut 200 Klo-Rollen im Rathaus!

          • Martin schrieb am 14. April 2011 at 16:04 - Permalink

            Warum soll das unappetitlich sein?

            Weil es nicht nur gegen eine politische Richtung (Korruption/Vetternwirtschaft/Unsozial/…) zielt, sondern eben (nebenbei) auch gegen einen Menschen.
            Es ist eine Frage der Motivation. Eigentlich zielt xyzplag.org gegen Institutionen, allerdings eben indem sie Menschen für ihre Verfehlungen demontiert. Das ist nicht per se falsch, Verfehlung ist Verfehlung.

            Schläge gegen Institutionen sind OK, wenn man sie jedoch nicht treffen kann ersatzweise Menschen zu schlagen, nicht. Jemanden wegen Steuerhinterziehung dran zu kriegen wenn er eigentlich für Vergewaltigung verurteilt werden müsste, sieht allenfalls ein Jurist als Erfolg an.

            Ich meine es wäre in diesem Blog gewesen, wo mal ein Kommentator eine für mich beeindruckende Definition des Unterschiedes zwischen rechter und linker Gewalt bot.

            Ich kann das nur unvollständig wiedergeben. Im Kern war es sowas wie: rechte Gewalt richtet sich gegen Menschen, linke Gewalt kämpft für den Menschen.

            • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 16:11 - Permalink

              Institutionen werden von Menschen besetzt und gebildet.

    7. schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 09:29 - Permalink

      Juristische Folgen wird sie wegen der Verjährung im Gegensatz zu KTG nicht fürchten müssen.

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:33 - Permalink

        Die Staatsanwaltschaft prüft das ja noch. Aber dass das Ergebnis dann so aussieht, würde mich auch nicht wundern.

    8. Serious Sam schrieb am 14. April 2011 at 09:30 - Permalink

      Die Nagelprobe für die Objektivität der politischen Blogs und Plagiatejäger wird sich daran zeigen, ob sie die Dissertationen aller Abgeordneten und Minister ohne Ansehen der Parteizugehörigkeit durchleuchten.

      Wobei ich grundsätzlich annehme, dass tendenziell eher die jüngeren Abgeordneten sich mit Abkupfern den Titel ergattert haben, bei den älteren vermute ich noch öfter gelebte Werte wie Anstand und Ehre, soweit das einem Politiker halt möglich ist.

      • Martin schrieb am 14. April 2011 at 09:57 - Permalink

        Wobei ich grundsätzlich annehme, dass tendenziell eher die jüngeren Abgeordneten sich mit Abkupfern den Titel ergattert haben, bei den älteren vermute ich noch öfter gelebte Werte wie Anstand und Ehre, soweit das einem Politiker halt möglich ist.

        Lach! Glaub ich nicht. Bei den älteren Arbeiten dürfte es schwerer aufzudecken sein.

        Faulheit ist gut – eine wichtige Überlebensstrategie. Mit möglichst geringem Aufwand den Bauch voll kriegen und dann möglichst lange ruhen.

        Da fällt mir auf: an Politikern kann man die Natur der Natur studieren.

      • Dr.Evil schrieb am 14. April 2011 at 10:19 - Permalink

        +1

        Das stößt mir auch immernoch etwas sauer auf. Es ist aktuell doch noch etwas einseitig. Schade das dies im Artikel nicht im letzten Absatz ansatzweise erwähnt wird. :(

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:26 - Permalink

          Weiß nicht, dass klingt für mich ein bisschen, als seien die Plagiatoren das Opfer der Plagiatsjäger. Schließlich haben sie ja gefälscht.

      • Donald schrieb am 14. April 2011 at 12:06 - Permalink

        Haben die Freunde von KT schon versucht, bei Gysi zum Beispiel.

        Nur wird das kaum erwähnt. Warum sollte die Presse auch was positives über einen Linken schreiben?

        • Doppel-GAU schrieb am 14. April 2011 at 13:01 - Permalink

          +2

      • Mile schrieb am 14. April 2011 at 22:00 - Permalink

        Soweit ich weiss, ist das aber der Fall.
        Es werden an die 100 Dissertationen geprüft und die zwei hat es nun mal zuerst erwischt.

    9. ElBarto schrieb am 14. April 2011 at 09:31 - Permalink

      In Hamburg haben die schon eine Nachfolgerin parat, wenn Silvana abtreten müsste. Hat zwar ne andere Haarfarbe, aber hey, das macht doch nichts. Sie wird schon als Shootingstar bezeichnet und kandidiert im Mai für den Bundesvorstand. Also alles gutti im FDP Land.

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 09:59 - Permalink

        Die Katja Suding? Ne, die kommt doch an Silvana nicht ran …

        • ElBarto schrieb am 14. April 2011 at 15:03 - Permalink

          Nö nö, Außerdem hat die Silvana null Ausstrahlung.

          Aber Katja Kipping schlägt alle. Da passt es dann auch politisch größtenteils. Zumindest bei mir. ;-)

    10. Lazarus09 schrieb am 14. April 2011 at 09:32 - Permalink

      gelebte Werte wie Anstand und Ehre

      Die Werte kannste heutzutage egal wo mit der Lupe suchen ..

    11. Außendienstler schrieb am 14. April 2011 at 09:58 - Permalink

      Wenn das mal nicht zum Volkssport ausartet. Ich sehe schon “Focus” am Kiosk mit der Sonderbeilage “Die 20 besten Dr.-Titel – Mehr war nicht”. MfG

      • Serious Sam schrieb am 14. April 2011 at 10:15 - Permalink

        Volkssport? Ist es doch bereits :)

        • Außendienstler schrieb am 14. April 2011 at 10:37 - Permalink

          Ja, man kann allen Betroffenen nur noch eines wünschen: “Bloß keine Schnappatmung” :) MfG

    12. klaus baum schrieb am 14. April 2011 at 10:01 - Permalink

      Alles, was Du über diese Dame schreibst, belegt, dass es heute für eine Politikerin oder einen Politiker genügt, eine Marionette zu sein, eine gute Marionette.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. April 2011 at 10:06 - Permalink

        http://www.youtube.com/watch?v=hLOpuCXqyJE

        ;-)

    13. Spiegelfechter schrieb am 14. April 2011 at 10:04 - Permalink

      Lasst, mal. Unser liberales Blondchen wird sich hinstellen und ein “Oooops! I did it again!” in die Kameras hauchen und alle werden ihr vergeben ;-)

      • Dieter Carstensen schrieb am 14. April 2011 at 10:11 - Permalink

        “Blondchen” stehen ja auch unter Artenschutz …

      • na sowas schrieb am 14. April 2011 at 10:48 - Permalink

        Virales Marketing am Beispiel …
        “Oooops! I did it again!”
        “No animals were harmed while making this”
        Ride safe! [duck&wech] ♪

        • André H. schrieb am 14. April 2011 at 11:11 - Permalink

          Wenn ich das so an das “Guidomobil” zurück denke:
          Das war doch auch schon “virales Marketing”. Guido ist unserer Zeit wohl zu sehr voraus. Wer zu früh kommt…

      • Nils schrieb am 15. April 2011 at 05:49 - Permalink

        war vermutlich nicht so gemeint, “blondchen” klang aber trotzdem sexistisch. wie wärs mit nem genderlosen Begriff der auch auf Guttenberg passt?
        Dummchen? Püppi? Chiwawa? Mist das ist garnicht so einfach!
        Zahnweißwerbefläche? Zuchtwürdiges Exemplar? Talkshowtrottel? Feuchter Elitentraum? Leistungslose Projektionsflächen? Vorschläge bitte! Im Auftrag der Gleichstellung! :D

    14. Fleur schrieb am 14. April 2011 at 10:28 - Permalink

      Das kommt halt davon, wenn man Minijobber mit dem Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit betraut, weil man selbst zu wenig Zeit/Lust hat, es zu tun, aber unbedingt den Titel braucht, um das parteiinterne Hierarchietreppchen möglichst zügig zu erklimmen.

      Ist das der Sinn eines akademischen Titels, dass man ihn nutzt, um hohe Ämter weit abseits des wissenschaftlichen Betriebs zu bekleiden? Redliche Forscher werden sich bedanken, wenn akademische Grade demnächst keinen Pfifferling mehr wert sind.

      • Jan schrieb am 14. April 2011 at 10:39 - Permalink

        “Redliche Forscher werden sich bedanken, wenn akademische Grade demnächst keinen Pfifferling mehr wert sind.”
        ähm… nein, da man sich für sowas (normalerweise) den arsch aufreißt.
        es ist zum beispiel in meinem fachbereich auch gar nicht möglich unbemerkt ein plagiat abzugeben. dafür sorgt bisher 100% funktionierende software.
        es haben meiner meinung nach also auch die zugehörigen unis schuld.

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:44 - Permalink

          ähm… nein, da man sich für sowas (normalerweise) den arsch aufreißt.

          Ich glaube, das war ironisch gemeint ;-)

          es ist zum beispiel in meinem fachbereich auch gar nicht möglich unbemerkt ein plagiat abzugeben. dafür sorgt bisher 100% funktionierende software.

          Das wundert mich bei den bisherigen Fällen auch sehr …

    15. lattentreffer schrieb am 14. April 2011 at 10:37 - Permalink

      Was, wie ich finde, besonderes Augenmerk bedarf ist die Tatsache, dass Fr. Koch-Mehrin wie auf Wikipedia nachzulesen ist, sich für Urheberrechtsinteressen einsetzt:

      ” Anfang 2003 wurde sie mit ihrem Unternehmen Partnerin bei der Unternehmensberatung Policy Action Ltd., die nach Angaben auf der Unternehmens-Website unter anderem Urheberrechtsinteressen in Brüssel vertritt.”

      Und DAS finde ich schon ein starkes Stück.

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 10:39 - Permalink

        Merkel hat sich ja auch immer dafür stark eingesetzt und sah das dann bei Guttenberg anders …

    16. Zahnwart schrieb am 14. April 2011 at 10:38 - Permalink

      Weswegen eigentlich dieser Hang zum Doktortitel? Merkels Argumentation, dass sie einen Minister und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt habe, war politethisch widerlich, inhaltlich aber nicht falsch: Für ein politisches Amt ist eine Dissertation keine Voraussetzung. Wie sollte das überhaupt funktionieren? Koch-Mehrin sitzt seit 1999 im Bundesvorstand der FDP, lebt seit 1997 in Brüssel – ist da eine ernstzunehmende wissenschaftliche Arbeit bis 2000 überhaupt annähernd denkbar? Zu Promovieren, das ist ein Fulltimejob – ich habe meine Doktorarbeit 2001 abgebrochen, weil sie schlicht vom Zeitaufwand nicht mit dem Beruf vereinbar war. Tant pis.
      Dass Guttenberg, Koch-Mehrin und andere so großen Wert auf die zwei Buchstaben vor dem Namen legen, dass sie offensichtlich die Grenze zum Illegalen übertreten – das weist auf ein extrem verschobenes Selbstwertgefühl hin, womöglich sogar ins Pathologische lappend. Und was das über unser politisches und gesellschaftliches System aussagt, wenn eine selbsternannte Elite augenscheinlich große psychische Probleme hat, das will man gar nicht zu Ende denken.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. April 2011 at 11:25 - Permalink

        Weswegen eigentlich dieser Hang zum Doktortitel?

        Verstehe ich auch nicht. Wenn ich das Geld hätte, würde ich mir einen Honorarkonsul kaufen, dann dürfte mich die Polizei noch nicht einmal pusten lassen ;-)

      • Lutz Hausstein schrieb am 14. April 2011 at 12:14 - Permalink

        Weswegen eigentlich dieser Hang zum Doktortitel? Merkels Argumentation, dass sie einen Minister und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt habe, war politethisch widerlich, inhaltlich aber nicht falsch: Für ein politisches Amt ist eine Dissertation keine Voraussetzung.

        Ich hatte es schon einmal in Bezug zu einem Guttenberg-Artikel von der Sache her so dargelegt.

        Sicherlich ist ein akademischer Grad keine zwingende Voraussetzung für den Erhalt eines politischen Amtes. Aber er ist sehr förderlich. Die Wichtigkeit derjenigen Person erhöht sich damit schlagartig, deren Meinungen und Aussagen wird, nur allein dadurch, mehr Richtigkeit und Gewicht beigemessen. Die Meinung desjenigen wird dadurch zu einem Schwergewicht in einer Diskussion und es wird sich gern darauf berufen und diese wird zitiert. Dabei ist sogar das Fachgebiet desjenigen von untergeordneter Bedeutung.

        Gerade innerparteilich erhöht sich die Unangreifbarkeit mit jedem akademischen Grad. (Ich zähle jetzt einmal einen Professoren-Titel, was natürlich von der Begrifflichkeit nicht korrekt ist, in diese Reihung.) Und müsste ich die Priorisierung der einzelnen Grade messen, würde ich davon ausgehen, dass diese nicht linear voranschreitet, sondern eher exponential.

    17. André H. schrieb am 14. April 2011 at 11:07 - Permalink

      Auf die Gefahr hin, dass ich mich nun wieder einmal unbeliebt mache:
      Als ein Beobachter der globalen Politik im Allgemeinen und der deutschen im Besonderen, gelange ich immer mehr zur Überzeugung, dass es sich hier – beim Thema FDP-Suizid – nur um ein Symptom handelt.
      Ein Symptom der an die Grenze kommenden Entwicklungmöglichkeiten der Demokratie als Politik- und Gesellschaftsmodell. ; oder anders ausgedrückt: Demokratie im Endstadium.
      Vor einigen Wochen hatte ein SF-Gastautor einmal in einer Kommentarantwort sinngemäs erklärt (wohl nicht ganz ernst gemeint), dass er eher ein Anhänger der Ideen des Anarchismus sei. Leider blieb diese Antwort damals unkommentiert, auch ich wollte damals darauf nicht eingehen.
      Vielleicht sollten wir einmal, angesichts der zutage tretenden Auswüchse und Folgeschäden durch Demokratien, überlegen, ob Demokratie überhaupt noch ein zukunftsfähiges Modell ist. Es scheint ein Tabu zu sein, die Demokratie in Frage zu stellen, obwohl sie in den meisten Ländern seit weniger als 150 Jahren existiert und rückblickend keine nachhaltigen Erfolge aufzuweisen hat, weder in finanzpolitischer noch in friedenssichernder Hinsicht.
      Da hatte die Monarchie, trotz offensichtlichen Mängeln, doch bewiesen, dass sie über Jahrhunderte eine konstantere Entwicklung bieten kann. Die zerstörerischen Folgen einer Staatenunion à la EU erleben wir zur Zeit ja gerade. Ich glaube nicht, dass man eine EU einfach nur “richtig” organisieren müsste; für mich liegt hier der Fehler im System.
      (Ausserdem bin ich der Meinung, dass der Zinseszins wieder verboten werden sollte.)

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 11:54 - Permalink

        Die Monarchie? Omg… m(

        • André H. schrieb am 14. April 2011 at 14:35 - Permalink

          Omg… m(

          • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 14:47 - Permalink

            ?

            • André H. schrieb am 14. April 2011 at 14:52 - Permalink

              Das hätte einen (witzigen) Bezug auf deinen eigenen Blog sein und die Auswüchse der Monarchie parodieren sollen. Hab wohl wieder mal die Pointe versaut !

              http://guardianoftheblind.de/blog/

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 15:30 - Permalink

              Wieso sind das die Auswüchse der Monarchie? Und ich dachte, du wärest für die Monarchie? Ich blick nicht mehr durch …

            • André H. schrieb am 14. April 2011 at 15:38 - Permalink

              Jedes politische System kann Auswüchse produzieren. Nur sind die möglichen Auswüchse in gewissen Systemen grösser als in anderen.

              Monarchie-Parodie: a) Sauron ist eine Art böser Monarch
              b) ich kann auch meine eigenen Thesen(ansätze) in Frage stellen
              c) dein Link hatte mich einfach gereizt

            • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 16:33 - Permalink

              Ist aber ne interessante Frage ;-): Ist Sauron ein Monarch?

      • na sowas schrieb am 14. April 2011 at 13:47 - Permalink

        Monarchie???
        Kurz nach 11 Uhr und schon bei der achten Maß?

        • André H. schrieb am 14. April 2011 at 14:22 - Permalink

          Wie ich oben schrieb: eben doch ein Tabu !

          Zählt mal die Länder in Europa auf, in denen nur schon vor hundert Jahren die Monarchie herrschte. Das war viele Jahrhunderte lang nicht nur ein Modellversuch.
          FDP: nur “ein kurzes Aufleuchten, wie eine Sternschnuppe, welches dann wieder am Nachthimmel verschwindet” (frei nach einem Programmhinweis von Deutschlandfunk).
          In 50 Jahren werden wir nicht einmal mehr wissen, was Demokratie einmal war, weil sich – wieder einmal – die Metamorphose zum Faschismus vollzogen haben wird. Die Mächtigen heissen dann Monsanto, Nestlé, Glencore, GE, Exxon.
          Na dann, Prost !

          • Martin schrieb am 14. April 2011 at 17:25 - Permalink

            Viele Monarchen wirkten früher oder später etwas kopflos.

            Die Mächtigen heissen dann Monsanto, Nestlé, Glencore, GE, Exxon.

            Hoffentlich geht es denen genauso!

          • unschland schrieb am 14. April 2011 at 17:40 - Permalink

            Was deine Vorrausage im letzten Absatz betrifft, gebe ich dir Recht. Das wird wohl der Endpunkt der jetzt angestoßenen Entwicklungen sein:
            Man ist Vertragssklave, singt die Konzernhymne, lebt in Charter-Cities oder deren Derivaten und führt offene und verdeckte Kriege gegen andere Konzerne bzw. deren noch als “Länder” firmierende Gefälligkeitsflaggen.
            Das dürfte wohl sogar noch die glücklichste Variante für alle sein, denn wozu braucht man noch Staatlichkeit, wenn man sich auch Privatarmeen leisten kann für beliebige Zwecke? Als Angehöriger/Eigentum eines Hypernationalen Konzerns würde man das Fehlen von Staaten gar nicht bemerken.
            Für Reiche und ihre Leistungsträger, die das schon lange erkannt haben, tun sich noch ganz andere Möglichkeiten auf, wenn man sich einiges vom VT-Geschwurbel reinzieht. Die Profi-Paranoiker sind ja nicht blöd, da kann man sich noch einige Anregungen holen, wenn man bösartig und mächtig genug ist.
            Ich kann sogar im Hinblick auf diese Aussichten deinen Wunsch nach einem “guten Tyrannen” nachvollziehen, würde aber eher zur Einführung des Maikönigtums der Kelten tendieren, wo man den König am Ende seiner Amtszeit feierlich verbrannt hat. Sicher ist sicher!

    18. GZW schrieb am 14. April 2011 at 11:13 - Permalink

      Liebe Gemeinde, liebe Blogger, liebe Vielleser:

      Ich finde, das Thema langsam einfach nur komisch und nicht wirklich wichtig.

      Wie wäre es mit ein wenig mehr Auslandspolitik? Zum Bleistift USA und deren Haushaltspolitik, die Einsparungen im Gesundheitssektor und ein Vergleich zum europäischen Gesundheitssystem bzw. deren Finanzierung. Da würde ich mir eine Diskussion hier wünschen.

      Schönen Tag. D.G.

      • ich troete weiter, jetzt erst recht schrieb am 14. April 2011 at 11:34 - Permalink

        stimmt, eigentlich sind diese Doktorfaelschungen wirklich politisch oede und mehr als Entertainment geeignet, zumal all dass Richtige was dazu gesagt wird, ja eigentlich alles Selbstverstaendlichkeiten sind.

        • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 11:55 - Permalink

          Na ein bisschen Unterhaltung muss ja auch mal sein

      • Donald schrieb am 14. April 2011 at 13:29 - Permalink

        Nö, andersrum wird ein Schuh draus.

        Die Probleme zum Bleistift in Amerika (auch in D), entstehen ja erst dadurch, dass wir von Blendern, Lügnern und Betrügern regiert werden. Das fehlen eines Unrechtsbewustseins gepaart mit Gier und der Möglichkeit sich sämtlichen Konsequenzen zu entziehen, sind doch das Grundübel.

        Lammert verzichtet auf eine Strafverfolgung!!!!!! Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Jetzt verstanden?

        Diese Plagiatsaffäre ist deswegen so wichtig, weil sie so offensichtlich ist, dass man sie weder verleugnen noch aussitzen kann. Wie oft werden unsere Eliten denn zur Verantwortung gezogen? Endlich klappts mal.

        Ich weiß ja das die Damen und Herren in der Politik und den Vorstandsetagen viel schlimmeres machen, nur können sie sich der gerechten Strafe immer entziehen. Diese Fälle aber sind so Transparent, dass selbst der “Michel” die Maske fallen sieht.

        MfG
        Donald

        • Lazarus09 schrieb am 14. April 2011 at 14:04 - Permalink

          Donald

          da capo …. that’s it ..uff die dischplatt klopp

          aber wie gehabt .. Alles schon gesagt nur eben nicht von jedem !

          Never underestimate the power of human stupidity!
          Es gibt halt keinen Aufstand Demos oder sonst was ..egal was auch immer von den “Eliten” abgeliefert wird es wird, nein nicht nur hingenommen, man hat auch noch Verständniss ( siehe die Googelsberg Affäre )

          Es ist ermüdent …
          Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
          Johann Wolfgang von Goethe

        • na sowas schrieb am 14. April 2011 at 14:05 - Permalink

          Strafverfolgung? Na wenn schon…
          Dann heißt es halt eben “Habe dem Ghostwriter Geld gegeben um ihm Prostution zu ersparen”.
          Mensch Lemmy …zum Bleistift

        • Doppel-GAU schrieb am 14. April 2011 at 14:24 - Permalink

          Lammert hat mich an dieser Stelle schwer enttäuscht. Da reitet der Baron auf seiner Kanonenkugel mehrere Runden durchs Parlament, und am Ende … wird verzichtet.
          Wenn euch Transparenz und Aufklärung so am Herzen liegen, dann verzichtet doch auf eure Mandate!

        • t schrieb am 14. April 2011 at 17:30 - Permalink

          Das fehlen eines Unrechtsbewustseins gepaart mit Gier und der Möglichkeit sich sämtlichen Konsequenzen zu entziehen, sind doch das Grundübel.

          Das war ja auch immer der Vorteil bei Monarchien. Wurd’s zu blöde, rauf auf’s Schafott und tot ist der König, lang lebe der König.
          Aber heute ist das schlimmste was passieren kann ne ordentliche Pension …

          Mag vielleicht überspitzt klingen, halte ich aber für das grundlegende Problem einer Demokratie.

          Und wer mir jetzt was von Rechtsstaat erzählen will, dem erzähl ich einen von Berlusconesker Nuttokratie und von Kohlschen Ehrenwörtern.

          pS. Wurde schon SKMs Plasberg Video verlinkt? :-)

          • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 17:40 - Permalink

            Wurde schon SKMs Plasberg Video verlinkt? :-)

            Das hier? http://www.youtube.com/watch?v=1gVSRXrJVjk Ja.

          • unschland schrieb am 14. April 2011 at 17:47 - Permalink

            Maikönigtum, sag ich doch! Direkt verbrennen nach der Amtszeit…
            Das garantiert, dass nur die Macht erhalten, denen es um die Sache geht, und nicht die skrupellosen Kleptokraten. Man kann ja auch einen absoluten Monarchen demokratisch wählen

    19. Donald schrieb am 14. April 2011 at 13:55 - Permalink

      @ Lutz Hausstein

      Schööööööööön (*grins*),

      Wenn sie nun über diese Affäre stolpern würde, wäre es zwar so ähnlich wie damals, als Al Capone für Steuerhinterziehung bestraft wurde. Im Verhältnis zu seinen eigentlichen Taten zwar ein nebensächliches Vergehen – nichtsdestotrotz aber strafbar. Trotzdem ein Trauerspiel, dass die wirklich schweren Vergehen so völlig folgenlos bleiben.

      Ich zitiere es eigentlich nur damit diese wunderschöne Analogie niemandem entgeht. Das könnt ihr jedem “um die Ohren hauen” der behauptet dies sei ja alles nicht so wichtig.

      MfG
      Donald

    20. Lazarus09 schrieb am 14. April 2011 at 14:33 - Permalink

      Hyposensibilisierung* für die Bevölkerung … täglich die Überdosis Feudalismus ,Korruption,Dummsprech etc… der Michel ist abgestumpft

      Schweinegrippe Plagiatsaffairen Fukushima … silencium

      Das alles kratzt kein Schwein mehr … leider leider leider
      666

      * Mit einer Hyposensibilisierung (auch Spezifische Immuntherapie genannt) soll die eigentlich nötige, überschießende Reaktion des gesunden Menschverstandes auf ein eltitäres Allergen reduziert werden.

    21. t.h.wolff schrieb am 14. April 2011 at 14:34 - Permalink

      Dang ! Alle meine schönen Vorurteile bezüglich der zeitgenössischen Polit-Galionsfiguren gehen auf wie Primeln im Frühling. Ich wollte doch eigentlich nicht, daß das Land so ist, wie ich dachte daß es ist. Ein altes Titanic-cover mit durchgekreuzten Portraitfotos und der Losung: “Der Kampf geht weiter” kommt mir in den Sinn.

      Dr. Silvana (ein Schelm, wer Böses dabei denkt) war doch Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung, wenn ich mich nicht irre, also gelber Politruk reinsten Wassers. Da findet sich die Dissertation praktisch en passant. Wenn man weiß, wie weit verbreitet Ghostwriting und massive Vorteilsgewährung (Stichwort: Prädikatsnoten) im Promotionsbetrieb sind, sieht man den akademischen Betrieb ohnehin mit anderen Augen. Da legt dann halt ein Kollege, der über Jahre von den Kommilitones durch Klausuren und Examen geschleppt wurde quasi im Handumdrehen eine eigenständige wissenschaftliche Leistung vor, die sogar im Dunkeln leuchtet. Oft genug betreut von einem Doktorvater, der offiziell eine strikte Aufnahmesperre für Neudoktoranden verkündet hat. Universitätsalltag, der gesellschaftliche Realitäten widerspiegelt.

    22. JayAr schrieb am 14. April 2011 at 14:36 - Permalink

      Ich war am Sonntag noch im Chat bei vroniplag.wikia und war sozusagen live dabei, als die ersten Vorwuerfe zu SKMs Dissertation aufkamen. Das Problem bei der Dissertation ist, dass sie nicht online zu finden war und deshalb in den ersten Tagen nur eine Handvoll Leute daran sassen, es kann aber sein, dass sich das mittlerweile geaendert hat. Die Leute die die Doktorarbeit haben meinten, es waere ungleich schwerer als bei Guttenberg, Plagiate zu finden.

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 14:49 - Permalink

        es kann aber sein, dass sich das mittlerweile geaendert hat.

        Bisher wohl nicht.

    23. condorito schrieb am 14. April 2011 at 14:40 - Permalink

      Ich seh das in etwa so:
      Koch-Mehrin segelte auf dieser blonden Westerwelle und evozierte dabei die wunderbar einfachen “Wahrheit” der automatischen Dynamisierung unserer Gesellschaft durch den fortschreitenden Abbau von Regulierungen. Besonders scharf nachdenken brauchte sie dafür eigentlich nicht. Schließlich hatten diese Leute einen Zugang zur Weltformel. Regulierungen und Kontrollen stören nur. Die Dinge werden sich zur Glückseeligkeit aller immer viel besser selbst organisieren.

      Ein solches System stellt aber nun einmal leider sehr hohe ethische Ansprüche an die Beteiligten. Wenn die Frau nun in ihrem Wirken sich bei Bedarf nicht an die Spielregeln hält, sollte sie für einige Zeit vielleicht einfach mal die Klappe halten.

      • André H. schrieb am 14. April 2011 at 16:13 - Permalink

        Ein solches System stellt aber nun einmal leider sehr hohe ethische Ansprüche an die Beteiligten

        Das ist genau der Punkt – bei jedem System !
        Da der Mensch nicht vollkommen ist, wird es nie optimal funktionieren.

    24. rauskucker schrieb am 14. April 2011 at 15:41 - Permalink

      Da ihr gerade bei der FDP seid, möchte ich mal ein kleines Geheimnis lüften: Dirk Niebel ist nämlich ein U-Boot der “Titanic” in der Bundesregierung.
      Er wird zu einem unbekannten Zeitpunkt öffentlich erklären, daß er nur darum in die Politik gegangen ist, um zu beweisen, daß man da auch etwas werden kann, wenn man absolut Null Ahnung, keine eigene Meinung und nicht den Hauch eines Programms hat. Die Titanic wird dann die sorgfältig protokollierten Talkshowauftritte und Bundestagsreden von Niebel vorlegen, in denen er buchstäblich innerhalb von 2 Sätzen das glatte Gegenteil des gerade vorher Gesagten behauptet, völlig sinnfreie Hohlformeln ala Loriot zum Besten bringt und auf Fragen grundsätzlich das Gelbe vom Himmel runterphantasiert, aber nie antwortet.
      Und dann sagen die Titanic-Leute: hört ihr denn nicht zu? Sowas laßt ihr euch bieten, ihr Journalisten, ihr Demokraten? Dann habt ihr solche Politiker wirklich verdient.

      Ich würde den Satirikern ja gerne die Butter vom Brot nehmen und diesen Nachweis selber führen, allein: ich bewahre zwar viele TV-Aufzeichnungen auf, aber nicht gerade Talkshows.
      Aber irgendjemand muß das doch langsam mal auffallen! Der Kerl macht sich einfach nur lustig über uns.
      (Eigentlich hätte es spätestens deutlich sein müssen in dem Moment, als er selber genau den Posten übernahm, den er im Wahlkampf versprochen hatte abzuschaffen.)

      • Count Krey schrieb am 14. April 2011 at 16:04 - Permalink

        Made my day :D

      • t.h.wolff schrieb am 14. April 2011 at 16:08 - Permalink

        Dirk Niebel ist Martin Sonnenborn im fatsuit. Das ist doch bekannt.

        • anon schrieb am 14. April 2011 at 20:50 - Permalink

          Das erklärt alles!

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 16:40 - Permalink

        Im liberalen Sinnne heißt liberal nicht nur liberal!

      • ElBarto schrieb am 14. April 2011 at 18:08 - Permalink

        lol, interessante Vorstellung. *g*

    25. Mario schrieb am 14. April 2011 at 16:33 - Permalink

      Zu dem Kommentar “Beschränkt sich auf Konservative” Bisher stimmt das. Einerseits weil Linke mehr Leute mobilisieren können im Netz, andererseits weil es auf Seiten der Opposition keinen so klaren Personenkult gibt. Es geht schließlich nicht um das Aufdecken ansich, sondern um den Schaden der daraus resultiert.

      Ich begrüße das Aufdecken von Plagiaten und Blendern, nur hat es natürlich einen Beigeschmack, da das nicht die eigentliche Motivation ist.

      Vielleicht wird ja die Mehrin abgesägt, wäre schön, einer ihrer Kollegen bei den Liberalen in der EU versucht zumindest sich um die Behandlung des INDECT-Projekts zu kümmern, da ist bisher leider viel zu wenig Aufmerksamkeit.

    26. Granado schrieb am 14. April 2011 at 17:26 - Permalink

      @Martin
      Geht’s noch? Auf welcher Seite gab es eine Meute? Wohin gehört die “spätrömische Dekadenz”? Erinnert sich noch jemand an Clements “Stürmer”-mäßige Hetztirade 2005 gegen ALG-II-Beziehende, nicht in der BILD, sondern als Publikation des Ministeriums (“Vorrang für die Anständigen”)?
      Zu 1789 gehörte der moralische Bankrott der “Eliten”, im Vorlauf (s. z.B. Robert Darnton)!
      Zu Monarchie:
      Jaja, Hegel argumentierte für die Erbmonarchie, um auch dem Zufall Raum zu geben: Man weiß nie, welcher Kretin plötzlich nachfolgt. Erbhöfe haben wir natürlich auch in den Parteien.
      Ansonsten sollte man “repräsentative Demokratie” nicht mit Demokratie verwechseln.

      • Martin schrieb am 14. April 2011 at 19:56 - Permalink

        Da bin ich vollumfänglich bei dir.

        Ich will gern zu den “Guten” gehören. Die Guten dürfen nicht machen was die Bösen tun, sie müssen einen intelligenteren, witzigeren, gewieften Weg nehmen.

        Ansonsten sollte man “repräsentative Demokratie” nicht mit Demokratie verwechseln.

        Ja, der Versuch (einer wirklichen Demokratie) könnte sich lohnen. Gibt es dafür irgendwo ein Beispiel? Die Globalisierung (Heute Europa und morgen die ganze Welt) macht dies nicht leichter. Große Gemeinschaften sind träge und unflexibel. Im kleinen ist leichter ein Konsens zu finden und leichter eine sinnvolle Entscheidung zu treffen.

    27. porsche schrieb am 14. April 2011 at 17:41 - Permalink

      Wo bleibt der Linkspartei-Artikel?

      • Markus Weber schrieb am 14. April 2011 at 17:48 - Permalink

        Wieso sollte es einen geben?

        • Lennard schrieb am 14. April 2011 at 19:11 - Permalink

          Vielleicht ist porsche ja Klopapierfabrikant und gerade angesäuert?

      • unschland schrieb am 14. April 2011 at 17:59 - Permalink

        fachlich und inhaltlich amüsante Artikel zur Linkspartei finden sich bei der Bild, in der Welt, dem Bayernkurier, im Völkischen Beobachter, im Stürmer und im Enamag

        schreib halt selbst einen!

      • schwitzig schrieb am 14. April 2011 at 20:02 - Permalink

        Herr Fleischhauer? Sie hier?

        • porsche schrieb am 15. April 2011 at 23:10 - Permalink

          Du meine Güte. Die faule FDP-Silvana ist in den Medien, und wir mögen sie alle nicht, und jetzt hat sie auch noch abgeschrieben – geschenkt. Die Linkspartei ist aber gerade auch in den Medien. Da frag ich ganz wertfrei, wo bleibt der Artikel? Kommt der Oskar, kommt er nicht, machts nun die Sarah, oder bleibts wie’s ist – das bietet doch einiges Material für eine spitze Feder.

          • Lennard schrieb am 15. April 2011 at 23:36 - Permalink

            Ah, die Chewbacca-Verteidigung. Nice.

            • porsche schrieb am 16. April 2011 at 03:19 - Permalink

              Ich wollte nur einen Artikel anregen. Aber ich sehe schon, ein Linksparteiartikel träfe hier auf Desinteresse und schroffe Ablehnung.

    28. Benjamin schrieb am 14. April 2011 at 21:34 - Permalink

      Was für eine Gurkentruppe…

      Wo stecken eigentlich die Hirne in diesem Land?

      Sind die alle schon ausgewandert, in der Klappse oder mundtot gemacht??

    29. Serious Sam schrieb am 15. April 2011 at 08:25 - Permalink

      Der ‘Stern’ nennt sie ‘Postergirl‘ :)

      • Markus Weber schrieb am 15. April 2011 at 14:22 - Permalink

        Und der Standard “Verona Pooth der FDP”

    30. Lennard schrieb am 15. April 2011 at 12:40 - Permalink

      http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,756826,00.html

      Passend zum Thema und ein Lesetip(p) von mir. :P

    31. andi777 schrieb am 15. April 2011 at 14:18 - Permalink

      Hurra das Denunziantentum ist wieder da!

    32. Heldentasse schrieb am 15. April 2011 at 14:27 - Permalink

      Sorry, aber nach Sichtung dieses Vorfalls dürfte wohl jedem klar sein, dass die besagte Dame nie und nimmer ohne fremde Hilfe und/oder Abschreiben eine Promotion geschafft hätte.

    33. researchernet schrieb am 15. April 2011 at 20:44 - Permalink

      Schon wenn der Verdacht ausgesprochen wird: Guttenberg, Stoibertochter, Koch-Mehrin.
      Mein erster Gedanke: Das passt ins Bild.
      Nur für das Fahndungs-Raster, hat die Tochter von Stoiber auch die Haare schön?

    34. noone schrieb am 16. April 2011 at 00:22 - Permalink

      Erstaunlich still geworden um Frau KM.
      Wahrscheinlich werden sich die Vermutungen als abstrus herausstellen.

      • Markus Weber schrieb am 16. April 2011 at 13:43 - Permalink

        Du kannst ja auf http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Skm selber schauen, wie “abstrus” die “Vermutungen” sind.
        Inzwischen übrigens auf 51 Seiten.

        • noone schrieb am 16. April 2011 at 18:46 - Permalink

          mhh … ;-)
          es gab doch kürzlich schon einen Fall, wo etwas “abstrus” war. Das Ende kennen wir.
          Unter dieser Prämisse ist der Satz: “Wahrscheinlich werden sich die Vermutungen als abstrus herausstellen.” zu verstehen.

          Und ich dachte, mein Spruch war gut.

          • Markus Weber schrieb am 17. April 2011 at 13:46 - Permalink

            Oh. Ne, war nicht so angekommen ;-)

    35. COPOKA schrieb am 16. April 2011 at 14:53 - Permalink

      Hmmm, ich sehe jetzt mein Beitrag nicht ^^?
      Also noch ein Mal – zehn gute Gründe, jetzt FDP zu wählen:
      http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/04/16/drk_20110416_1256_27287389.mp3

      • Markus Weber schrieb am 16. April 2011 at 15:24 - Permalink

        Da war der Link falsch und es ist (deshalb?) im Spam gelandet.
        Aber lustiger Beitrag!

    36. Coltrane schrieb am 16. April 2011 at 19:40 - Permalink

      Egal wie sie aussieht, rechnen kann sie als promovierte Volkswirtschaftlerin jedenfalls nicht:
      http://www.youtube.com/watch?v=Pt8zp3AKPac

      Weg mit diesem geldgierigen, verlogenem Pack!

    37. Kriegtszitterer schrieb am 17. April 2011 at 07:22 - Permalink

      Kriegszitterer :

      http://www.youtube.com/watch?v=7AXGIl1yHWA

      Keep it working … ;)

    38. Bonsta schrieb am 19. April 2011 at 10:11 - Permalink

      Politik zur Castingshow verkommen… Ausgerechnet die Leistungsträger scheitern an ihren eigenen Vorgaben, dabei haben sie keine Gelegenheit ausgelassen, auf ihre Titel und Adelstitel und unendlichen Namensaneinanderreihungen hinzuweisen. Gerade so, als ob das irgendetwas über die Person, seinem Charakter und der Fähigkeit ein guter Politiker zu sein, aussagen würde. Wenn ich mich auf Wahlplakaten mit Dr. abbilden lasse oder auf die Von und Zu Anrede bestehe, sagt das auch etwas aus über mich… Es sagt aber auch etwas über die Gesellschaft allgemein aus: Die Tatsache, dass niemand mehr einen Lachkrampf kriegt, wenn sich jemand mit Freiherr von und zu ansprechen läßt und jenen Typen es auch genau deshalb nicht mehr peinlich sein muss, mit solchen Namen (und seiner unrühmlichen feudalen Vergangenheit) herumlaufen zu müssen, spricht allein schon für sich.

      Nun ja, wir leben in einer Zeit, in der die ägyptischen Pyramiden als Symbole einer untergegangenen Hochkultur gelten, anstatt sie als das zu betrachten was sie sind: Symbole für vollständigen Größenwahn einer abgehobenen Herrscherelite, die sich auf einer Stufe mit Gott sah, nichts weiter als ein Grabstein, der für unendliches Leid und Recourcenvergeudung des Volkes steht. In den TV-Dokus der jüngeren Vergangenheit wird das – wenn überhaupt – nur noch am Rande erwähnt. Die Geschichtsschreiber legen ihre Prioritäten heute eben etwas anders….

      “God Save The Queen”…

    39. Markus Weber schrieb am 19. April 2011 at 21:36 - Permalink

      http://images4.wikia.nocookie.net/__cb20110419150312/vroniplag/de/images/d/d1/VroniPlag-Koch-Mehrin-Bericht-20110419.pdf


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