Ein schmaler Grat
geschrieben am 06. Mai 2011 von Markus Weber
Der Tod von Osama Bin Laden, der am Montag von Spezialkräften der US-Armee in seinem Versteck in Pakistan getötet wurde, muss wohl von niemandem betrauert werden. Doch bieten die Umstände seines Todes auch Grund zur Sorge. Denn es ist, das haben diese gezeigt, ein schmaler Grat zwischen Selbstverteidigung gegen Terroristen und Lynchjustiz. Es stellen sich außerdem rund um die Ereignisse des Einsatzes einige Fragen: Was hat es mit den Umständen seines Todes und seiner Bestattung auf sich? Wie ist das Vorgehen der USA insgesamt zu bewerten? Darf man Terroristen töten – und das eventuell auch gezielt? Was bedeutet der Tod von Osama Bin Laden für den “Krieg gegen den Terror” und die internationale Sicherheit? Und was schließlich könnten die Auswirkungen auf Deutschland sein? Auf diese Fragen soll versucht werden, hier eine Antwort zu finden und der Anstoß zu weiteren Diskussionen geben werden.
Der Tod Bin Ladens: Noch viele offene Fragen
Die Umstände während und nach Bin Ladens Tod sind geradezu prädestiniert für Verschwörungstheorien. Einige Fragen drängen sich für Jedermann auf: Wieso wurde die Leiche nicht obduziert? Warum diese schnelle (und im islamischen Gebrauch unübliche) Seebestattung? Vor allem: Was genau ist während des Einsatzes passiert? Dieses und noch Weiteres ist bisher unklar – und könnte es weiter bleiben. Präsident Obama hat entschieden, dass die Fotos des toten Bin Laden nicht veröffentlicht werden sollen. Ein schwer nachvollziehbarer Schritt, hätte man hier doch die üblichen Verschwörungstheoretiker widerlegen können. Einige Angaben unmittelbar nach dem Tod Bin Ladens und spätere widersprachen sich außerdem in wichtigen Punkten. Hieß es etwa zunächst, Bin Laden sei bewaffnet gewesen und habe eine Frau als “menschliches Schutzschild” benutzt, wurde beides später revidiert. Zweifel am tatsächlichen Tod Bin Ladens scheinen jedoch wenig begründet. Vielmehr könnte es der Ablauf des Todes Bin Ladens sein (der eventuell niemals öffentlich ganz aufgeklärt werden wird), der die “weiße Weste” der USA beflecken könnte.

Bildnachweis: The White House/ Flickr
Der genaue Ablauf des Einsatzes, der zur Tötung Bin Ladens führte, ist entscheidend für eine rechtliche und moralische Beurteilung. Die entscheidende Frage für die Bewertung ist dabei für viele, ob es sich bei der Aktion um den Versuch einer Festnahme oder um eine gezielte Tötung handelte. Bisher werden beide Varianten gehandelt. So spricht ein Angehöriger des Büros für Nationale Sicherheit gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters von letzterem, Obamas Sprecher dagegen von ersterem. Der CIA-Chef und designierte künftige Verteidigungsminister Leon Panetta schließlich sagte in einem Interview, die am Einsatz beteiligten Soldaten hätten die Berechtigung gehabt, Bin Laden zu töten. Wenn sie aber die Möglichkeit zu einer Festnahme gehabt hätten, hätten sie diese wahrnehmen sollen. Dies wird sogar konkretisiert: Das wäre etwa der Fall gewesen, wenn er plötzlich die Hände hochgenommen und seine Gefangennahme angeboten hätte. Dies sei aber nicht geschehen, es habe, so Panetta, einige “bedrohliche Bewegungen” gegeben, weshalb die Soldaten feuerten. Der Sprecher des Weißen Hauses gibt inzwischen an, Bin Laden sei in einem “unberechenbaren Schusswechsel” getötet worden. Er sei zwar nicht bewaffnet gewesen, habe sich aber “auf andere Weise gewehrt”. Allerdings hieß es später von Regierungsbeamten dann, nur zu Beginn des Einsatzes habe einer von Bin Ladens Männern gefeuert. Als die Soldaten den Raum Bin Ladens betraten, seien aber Schusswaffen in dessen Reichweite gewesen.
Lynchjustiz versus Völkerrecht
Es ist ein schmaler Grat. Es könnte sich um Sekundenentscheidungen handeln, doch diese stellen den Unterschied dar zwischen berechtigter Notwehr bei einer versuchten Verhaftung des vielleicht gefährlichsten Terroristen der Welt – und kaltblütiger Lynchjustiz. Wenn wirklich berechtigter Grund zur Annahme bestand, dass Bin Laden etwa eine Bombe zünden oder zu einer Waffe greifen konnte o.ä., ist die Erschießung deutlich anders zu bewerten, als wenn man gar nicht erst versuchte, ihn festzunehmen, sondern ihn tötete, obwohl man ihn hätte festnehmen können, es sich also um ein Exekutionskommando handelte. Bin Ladens Tochter spricht davon, dieser sei lebendig gefangen genommen und vor den Augen seiner Familie erschossen worden. Doch ihre Aussage ist wohl per se kaum glaubwürdiger als die des CIA-Chefs. All die unterschiedlichen und sich verändernden Angaben zu dem Hergang des Einsatzes lassen aber auch Zweifel aufkommen. Auch gelten die Navy SEALs nicht gerade als “zurückhaltend”. Fotos, die nach dem Einsatz gemacht wurden, zeigen drei Tote in Blutlachen (wohl durch Kopfschüsse getötet), aber keine Waffen. Dass Bin Laden tatsächlich als unmittelbare Gefahr erschien, kann aber natürlich auch nicht ausgeschlossen werden. Endgültige Klarheit könnten hier wohl nur die Filmaufnahmen, die während der Aktion gemacht wurden, schaffen. Doch die will man nicht veröffentlichen bzw. spricht nun von einem angeblichen “Blackout” während der Aufnahmen. Diesen sicherlich “bedauernswerten technischen Fehler” wird man ihnen aber wohl nicht so leicht abnehmen.
Aus völkerrechtlicher Sicht ist das Vorgehen aber in beiden Fällen mindestens umstritten und höchstens durch juristische Tricksereien zu legitimieren. Schon die Frage, ob Bin Laden als Teilnehmer einer Kriegspartei gelten kann, ist schwierig, ebenso die offenbar nicht erfolgte vorherige Zustimmung Pakistans zu dem Einsatz. Bei einer versuchten Festnahme könnte man das Vorgehen völkerrechtlich noch rechtfertigen. Sollte es eine gezielte Tötung ohne den Versuch der Festnahme gewesen sein, würde dies schließlich wohl den völkerrechtlichen Regelungen und schließlich auch den Menschenrechten widersprechen. Denn diese gelten auch für die schlimmsten Terroristen. Bin Laden hätte vor ein ordentliches Gericht gehört, auch er hatte das Recht auf einen fairen Prozess. Lynchjustiz darf es nicht geben. Vorstellungen von Rache und Vergeltung haben nichts mit einem aufgeklärten Rechtsstaat gemein.
Dass in einem Land, das derart von Gewalt, dem Gedanken an Rache und Vergeltung geprägt ist wie die USA, das das Völkerrecht und elementare Menschenrechte immer wieder mit Füßen tritt, das sich der Folter schuldig gemacht und die Todesstrafe hat, die Tötung Bin Ladens teilweise euphorisch gefeiert wird, mag dabei wenig verwundern. Dass aber auch verschiede deutsche Politiker und auch die Bundeskanzlerin äußern, sich über den Tod Bin Ladens zu freuen (ohne etwa die Umstände zu kritisieren oder auf diese nur einzugehen), lässt doch an deren Vorstellungen von Rechtsstaatlichkeit und ihrem “christlichen Menschenbild” zweifeln. Über den Tod Bin Ladens muss sicher niemand traurig sein. Er war kein Freiheits- oder Widerstandskämpfer, er war ein Massenmörder. Romantisierungen und Verklärungen sind hier völlig unangebracht. Man kann sicherlich über das Faktum seines Todes erleichtert sein, und ja, man kann eventuell auch erfreut darüber sein. Jedoch geben die Umstände seines Todes auch Anlass zur Sorge – um die zukünftige Geltung des Völkerrechts und um elementare Prinzipien der Menschenrechte.
Der “Krieg gegen den Terror”: Fokus auf Pakistan?
Was bedeutet der Tod Bin Ladens für den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus? Die unmittelbaren operationalen Handlungsmöglichkeiten al-Qaidas werden durch ihn kaum eingeschränkt werden. Al-Qaida ähnelt inzwischen einer Art Franchising-Unternehmen, mit, was wohl inzwischen zum Allgemeinwissen gehören dürfte, kleinen, voneinander unabhängigen und autonom agierenden Zellen, von denen viele eher lokal agieren. Bin Laden war sicher in den letzen Jahren kein unmittelbarer Kommandant oder oberster Planer, sondern eher eine Art Symbolfigur. Dass einzelne Dschihadisten nun seinen Tod möglicherweise rächen wollen, kann zwar keinesfalls ausgeschlossen werden – aber auch nicht, dass der Terrorismus auf lange Sicht durch den Wegfall des “Terrorfürsten” weniger Anhänger wird mobilisieren können. Durch Bin Ladens Tod könnte zwar manches einfacher werden – die verschiedenen und teils recht komplexen Wurzeln des islamistischen Terrorismus beseitigt man dadurch jedoch kaum. Es kann beim Bestreben, islamistische Strömungen einzudämmen, nicht primär darum gehen, Einzelne zu bekämpfen (nun auch nicht die “neue Nummer 1″ von al-Qaida, über die in den Medien schon eifrig spekuliert wird), sondern eine Ideologie. Al-Qaidas Versuch, hunderte Millionen von Menschen zu radikalisieren, ist fehlgeschlagen. Die “arabische Welt” befindet sich vielmehr im demokratischen Aufbruch. Diesen Aufbruch gilt es zu unterstützen und damit den Islamismus für immer mehr Menschen gar nicht erst zu einer Alternative werden zu lassen.
Durch Bin Ladens Tod ergeben sich aber auch unmittelbare “taktische” Veränderungen. Das Versteck Bin Ladens im pakistanischen Abbottabad lag nicht im schwer kontrollierbaren afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet, sondern unweit der Hauptstadt Islamabad. Eine der wichtigsten Militärakademien Pakistans befindet sich dort, im Ort wohnen viele ehemalige Militärs. Dass Bin Laden ohne das Wissen zumindest einiger Mitglieder des pakistanischen Geheimdienstes ISI, dessen Kontakte zu Islamisten alles andere als ein Geheimnis sind, dort Unterschlupf finden und solange unentdeckt bleiben konnte, hält kaum ein Experte für möglich. Teile des pakistanischen Geheimdienstes und Militär unterhalten gute Verbindungen zu den verschiedenen islamistischen Milizen im Land. Man muss es in der Tat wohl so deutlich feststellen: Einem Pakistan, in dem dieser Geheimdienst weiterhin eine so große Rolle spielt, kann kaum getraut werden. Dass Pakistan möglicherweise nicht in die Aktion eingeweiht war oder zumindest vorher nicht darüber informiert wurde, dass es sich um Bin Laden handelte (auch wenn es daran Zweifel gibt), ist zwar völkerrechtlich problematisch, aber vor diesem Hintergrund auch nachvollziehbar. Es ist aber wiederum eine schwierige Gratwanderung, denn es ist auch wichtig, den pakistanischen Verbündeten insgesamt “mitzunehmen”. An einem Pakistan, das sich nicht einmal mehr offiziell als “Partner im Kampf gegen den Terrorismus” versteht, in dem islamistische Gruppen noch mehr Zulauf finden könnten, kann niemand Interesse haben. Dass die USA auch weiterhin ohne Wissen der pakistanischen Regierung vorgehen wollen, sollte also nicht zur Regel werden. Wo möglich, sollte man sie einbinden und sich nicht noch weiter voneinander entfernen oder gar ein Ende der Zusammenarbeit, wie defizitär sie auch ist, riskieren. Dies muss jedoch nicht daran hindern, gleichzeitig weiter Druck auf die pakistanische Regierung wegen ihres höchst halbherzigen Vorgehens aufzubauen. Dies könnte man jetzt auch besser öffentlich legitimieren, da Pakistan stärker denn je im Zwielicht steht und die Regierung auch innerhalb Pakistans in die Kritik gerät. In Pakistan wären politische Reformen notwendig, die den Einfluss des Militärs und des Geheimdienstes begrenzen. Statt das Militär oder die Regierung Pakistans sollte man stärker dortige zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen.
Obamas schon zu Beginn seiner Amtszeit geäußerte Forderung, der Kampf gegen den Terrorismus müsse sich stärker auf Pakistan fokussieren, erweist sich als richtig. Pakistan kann jedenfalls viel eher als eine “Basis” von al-Qaida, ein Zufluchtsort von Terroristen und Ausgangspunkt von internationalen Anschlägen gelten, als Afghanistan, wo die Verbindungen zwischen al-Qaida und den Taliban zusehends weniger werden und man nur noch rund 100 al-Qaida-Mitglieder vermutet. Damit ergeben sich aber auch neue Perspektiven für Afghanistan. Es könnte nach Meinung einiger Experten erfolgversprechend sein, nun sozusagen einen Keil zwischen al-Qaida und die Taliban zu treiben und stärkere diplomatische Kontakte zu letzteren aufzunehmen. Eine vorsichtige Einbindung könnte helfen, diejenigen Taliban mit starken Verbindungen zu al-Qaida zu schwächen, die Gewalt einzudämmen und so stabilisierend wirken. Solch ein Vorgehen läuft nun offenbar auch schon an. Sollte dieser Versuch von Erfolg gekrönt sein, könnte dies auch einen schnelleren Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan ermöglichen.
“Sicherheitsgesetze”: Und täglich grüßt das Murmeltier
Schließlich ergeben sich auch Auswirkungen auf Deutschland. Es war vorhersehbar: Ganz egal, was irgendwie im Kontext Islamismus/ Terrorismus geschieht – Unions-Politiker werden es immer nutzen, eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze in Deutschland zu fordern. Es ist kaum ein Ereignis denkbar, wo dies nicht der Fall wäre – niemals gibt es “Anlass zur Entwarnung”, stets sind “gerade jetzt” erhöhte Vorsicht und schärfere “Sicherheitsmaßnahmen” geboten, egal was auch passiert. Auch jetzt ist dies wieder der Fall, man möchte die “Anti-Terror-Gesetze”, die Anfang 2012 auslaufen, verlängern. Die Koalition steht offenbar kurz vor einer Einigung, die FDP wird sich allem Anschein nach einmal mehr einlullen lassen und auch von der SPD kommt kein Widerstand, sie will der Verlängerung zustimmen. Dies jedoch würde wohl kaum eine höhere Sicherheit vor Anschlägen bieten, dafür aber weiter die Grenzen zwischen Polizei und Geheimdiensten verwischen, die Überwachungsmöglichkeiten ausbauen und Freiheit wie Bürgerrechte in Deutschland einschränken. Der “Kampf gegen den Terror” dient wieder einmal als Alibi für die Überwachungsstaatswünsche konservativer Politiker.
Um den “Krieg gegen den Terror” zu gewinnen, haben die westlichen Staaten unzählige Male das Recht gebeugt – eventuell auch bei seinem vorläufigen Höhepunkt, der Tötung Bin Ladens. Sein Tod könnte dazu führen, dass sich die Länder des Westens international wie auch innerhalb ihrer Landesgrenzen noch weiter von dem leuchtenden Vorbild an Freiheit und Menschenrechten entfernen, als das sie so gerne gesehen werden möchten. Und das wollen wir Bin Laden doch nicht gönnen – oder?
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Guten Tag. Meine Name ist André. Mir geht es gut. Wie geht es euch ?
Der Artikel ist auch ganz gut. Ich kann gut lesen.
Ich habe einen Onkel.
Hallo! Ich bin georgi. Mir geht es gut. Den Artikel finde ich auch gut. Das ist schön, daß Du schon so gut lesen kannst. Jetzt aber mach schnell den Computer wieder aus, bevor Dein Onkel wiederkommt! Der wird sich bestimmt nicht darüber freuen über das, was Du hier treibst.
Guten Tag. Meine Name ist schwitzig. Mir geht es gut. Wie geht es euch ?
Ich habe sogar Dein Deppenleerzeichen kopiert. Die Sonne scheint (Zitat Rammstein).
Guten Tag schwitzig. Vielen Dank, dass du mir schreibst. Ich mache Fortschritte. Früher glaubte ich an Verschwöthe… Ich weiss nicht mehr, wie man dem sagt. Jetzt nicht mehr. Alles ist gut. Mein Onkel heisst Jack. Ihm geht es auch viel besser.
Guten Tag Andrè. Es tut mir leid. Ich habe die Drogenexzesse schon hinter mir und muss mein Resthirn bewahren. Wir kommen nicht zusammen. Es sei denn, Du bist eine extrem erfinderische, weibliche Sexbombe und ich schaffe es, meiner Freundin zu vermitteln, dass Männer im Vergleich zu Frauen manchmal eine etwas lockere Sicht des Themas Monogamie haben. Aber ich vermute, dass meine Freundin das nicht verstehen wird. Also wird das nichts mit uns.
Tu mir auch leid. Ich bin ein Mann. Keine Frau. Es hat aber eine. Die schreibt auch gut.
Achtung, schwitzig: André mit “egü” nicht mit “grave” :-D
@Vogel
Der accent grave war durchaus beabsichtigt. Schwer – im Sinne von: Es fällt mir schwer, mich weiterhin mit ihm auseinanderzusetzen :-). Hätte man merken können, da man für das Zeichen extra noch die Shift-Taste gedrückt halten muss.
Aber du bist der Erste, der es überhaupt gemerkt hat. Respekt :-).
Ich hatte auch, mit Verlaub, Deine Absicht bemerkt, wollte nur nich zu schulmeisterlich …
mir fällt dazu nix mehr ein, ausser das wir uns immer mehr wie ratten im käfig verhalten-sprich: ich beiss dich tot, bevor du mich totbeisst.
scheisse.
Gestern kam im dt. TV irgenwo – sorry, bin beim Zappen darauf gestossen – im öffentlich-rechtlichen TV schon die Frage auf: “Sollen wir auch Gaddafi so töten lassen?” oder generell dies zulassen.
Wo endet dies dann?
Frägt sich
Bernie
Bei Gadaffi könnte man noch argumentieren, dass er eindeutig aktive Gestalt einer Kriegspartei ist. Aber so ein Vorgehen würde weit über alles hinausgehen, was die UN-Resolution besagt.
Bedingt. Bürgerkriegspartei. Damit wären wir wieder bei der Staatssouveränität, welche z.B. derartige “chirurgische” Einsätze nicht via Mandat zuläßt.
Gezielte Tötungen sind nicht ganz einfach als humanitäre Einsätze zu deklarieren und daher denke ich, dass es ein UNO-Mandat für Gadaffi-Mord nicht geben wird. Höchstens “Unfälle”.
Sehe ich auch so. Sie können allerdings militärische Kommandostellen bombardieren und ihn so zugällig erwischen, die Chance ist ja nicht eben klein.
Aber auch hier sterben völlig unbeteiligte Personen. Dank OBL (oder heißt es Usama?) ist in den Medien völlig der Tod von Gadaffi’s Sohn untergegangen. Das schlimme ist hierbei, dass auch die Enkel von Gadaffi, vermutlich kleine Kinder damit bei draufgegangen sind. Wie weit dürfen wir gehen? Wie weit das Menschenrecht verbiegen? Sicher Gadaffi mag Gestalt einer Kriegspartei sein, aber rechtfertigt das den Bombenabwurf der evtl. auch Kinder tötet? Wenn man nun aber so argumentiert bezüglich aktive Gestalt einer Kriegspartei, dann ist z.B. auch für Al-Kaida nur Rechtens Mitglieder einer westlichen Regierung zu töten die im ausgerufenen Kampf/Krieg gegen den Terror/Al-Kaida. Die Frage bleibt am Ende wo fängt man an und wo hört man auf, am bessten denke ich ist es mit solchen Aktionen gar nicht anzufangen. Übrigens ist mMn die versuchte Liquidation von Gadaffi durch die Nato Völkerrechtswidrig. Grund dafür ist das die Nato schon lange weit über die UNO-Resolution hinaus geht. Ein töten Gadaffi’s ist definitiv nicht dadurch gedeckt und würde bedeuten das die Nato sich in einen inneren Konflikt eines souveränen Staates einmischt (das macht sie größtenteils ja schon jetzt).
Achso mir fällt da gerade noch was ein. Wenn wir das töten von Terroristen etc. erlauben, dann darf China z.B. auch den Daila Lama töten, denn für China ist dieser ein Terrorist. Natürlich ist hier der Sachverhalt anders, aber es zeigt das Argumenation bezüglich man darf Person XYZ töten, weil er ein Terrorist oder sonstiges ist, sich auf sehr sehr dünnem Eis bewegen.
nein!
zumal mir keiner erzählen kann, es würde hier (beim lybieneinsatz) um menschlichkeit gehen, geschweige denn um freiheit.
wirtschaftliche interessen, aufs übelste verflochten mit militärischen interessen!
versuchense doch längst…
Wo dies alles endet hat unser RegierungsVERsprecher angedeutet. Aus dem Gedächtnis zitiert: “Obama hat tausende Unschuldige auf dem gewissen. Sein Tot ist daher gerechtfertigt.”
In der Tat. Wenn es gerechtfertigt ist jemanden zu töten weil er für den Tot “Unschuldiger” verantwortlich ist kann es so richtig losgehen.
Osama
Gadhafi
Kim Jong Il
Putin
Obama
Merkel (Man denke an die Sache mit den Tanklastern)
….
Immerhin: wenn sich dann alle Terroristen und Politiker gegenseitig umgebracht haben, könnte ja noch was aus der Welt werden (Zynisch).
Das Gemeine am Zynismus ist, dass die Wahrheiten Tiefschläge sind, die er verkündet.
Es gibt Leute, die Schröder, Bush und Blair als Terroristen ansehen. Wer wollte es ihnen nach diesen neuen Gewohnheitsrechten, die der Westen gerade etabliert, übelnehmen, wenn sie oben genannte Personen chirurgisch wegsprengen? Seit der Gewährung von Überflugrechten und Nutzung von Rammstein und des Einsatzes deutscher MP’s zur Bewachung der amerikanischen Airbases, ist Deutschland legitimes Kriegsziel. Wenn sich jetzt hier ein Libyer, ein Iraker, Pakistani oder Afghane mit ein paar Politpromis in die Luft sprengt, ist das dann Terror oder eine legitime durchs Völkerrecht gedeckte Kampfhandlung?
Wer jetzt keine Unterleibsschmerzen hat, dürfte seine Lektion Propaganda internalisiert haben. Humanitäre Bombardierung *grusel*
Selbst wenn man dieser Argumentation folgen würde: wieviele dschihadistische Anschläge auf “legitimie Kriegsziele” gab es, und wieviele dagegen waren wahllos auf Zivilisten?
Falsche Frage. Jeder tut, was er kann. Die Dshihadisten etwa in Irak oder Afghanistan greifen auch “harte” Ziele wie Militärs an, “legitime” wie Rekruten oder politische Würdenträger etc., neben “weichen” wie Märkten und Moscheen. Die “westliche Zivilisation” hat es mit Überschallfliegern, Raketen und Drohnen leichter zu terrorisieren. Krieg ist der Terror der Reichen und Terror der Krieg der Hungerleider und Amateure.
Du sitzt der Ideologie auf, indem Du da Unterschiede machst.
a^2
Noch was:
Irgendwo las ich einmal, dass je länger ein Krieg dauert, umso ähnlicher werden sich Kriegsgegner, und zwar ebenso wie den Satz, dass Sieger sehr oft Methoden der Besiegten übernehmen, was im Lauf der Geschichte immer wieder geschah.
Fazit: Wir kämpfen gegen Terroristen, sind auf der Siegerstraße….
Den Rest kann sich jeder selbst denken….
Gruß
Bernie
doch, von seinen angehörigen. mal sehen, vielleicht habe ich heute noch die zeit und kreativität, auf den text einzugehen. ich weiss es nicht. wenn, dann allerdings nicht auf bin laden als ‘terrorfürst’. dazu schreiben schon viel zu viele, die in einer suppe rühren, deren bestandteile sie nicht kennen aber glauben, sie fänden die rezepte und köche, wenn sie nur lange genug rührten.
na ja, jetzt ist es doch eher eine billige abrechnung geworden.
telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/11/11242/1.html
der artikel lohnt sich mit sicherheit, da er auch der frage nachgeht, was al kaida tatsächlich ist, und das drei monate nach den anschlägen auf das world trade center.
al kaida ‘ähnelt’ inzwischen doch mehr einer art rocky horror picture show, zu der jeder seine eigenen bizarren ideen entwerfen kann, wenn der platz im kino bequem genug ist.
bin laden war meines wissens nie kommandant oder irgend etwas anderes, das mit militärischen begriffen gefüllt werden konnte.
selbstverständlich kann NICHTS ausgeschlossen werden – nie und nimmer. wo ist die aussage?
was um alles in der welt könnte durch die ermordung bin ladens ‘einfacher’ werden? ist es nicht möglich, diese komplexen wurzeln zu vereinfachen, indem man begriffe benützt wie armut, dritte welt, ausbeutung, kulturimperialismus?
tatsächlich? ist er das? in afghanistan, pakistan, indonesien?
wen meinst du jetzt? die hunderte von gruppen, parteien und strömungen? alle, oder welche jetzt? ich fürchte, 50-100 km ab von der küste ist die arabische und afrikanische welt im großen und ganzen nicht mehr mit iphone-besitzerinnen tv-tauglich zu schminken. islamismus ist für die übergroße mehrheit der bewohnerinnen der arabischen halbinsel und nordafrikas und ostafrikas und westafrikas und südasiens und zentralasiens und südostasiens nicht nur keine alternative sondern schlicht unbekannt. sie sind vermutlich einfach moslems, und manche davon sind im widerstand, im untergrund, in der illegalität. was für ein popanz ist da eigentlich mit dem unwort islamismus aufgebaut worden?!
oh je, so viel abgeschrieben…
einem pakistan konnte noch nie getraut werden. das war und ist bislang die einzige geschäftsgrundlage für verhandlungen zwischen pakistan und westlichen ländern der ersten welt. dieser geheimdienst – wir wissen jetzt, dass er isi heißt – unterscheidet sich in seinem gebaren von keinem anderen geheimdienst dieser welt, nicht vom mossad, nicht vom savak, nicht vom mad oder bnd. er tut, was er tut und dealt mit anderen geheimdiensten. waffen, geld, personen, drogen, das übliche halt.
welchen verbündeten wohin mitnehmen? was sollen diese platitüden? pakistan ist weder ‘unser’ verbündeter, noch will es irgendwohin mitgenommen werden. pakistan ist souverän, will es jedenfalls sein. es kämpft seine eigenen kämpfe nach seinen eigenen regeln. die sind bisweilen ziemlich rabiat und haben mit taliban, al kaida und so nichts zu tun.
ist das jetzt nur naivität oder einfach nur dumm vermessen?
endlich! der gute imperialismus kommt aus der spiegelfechterei. damit kommen wir auch aus dem dilemma, das die briten geschaffen hatten, ganz locker wieder raus. die pakistanisch-afghanische grenze wird von allen akzeptiert werden, auch wenn sie nur ein paar tausend kilometer lang ist und verschiedene völker trennt, die indisch-pakistanische grenze wird endlich respektiert, weil alle einsehen, dass sie von demokratie beseelt ist, die atomwaffen braucht dann auch keiner mehr, und china kann endlich abgeschnürt werden. wie schön, dass wir schon wieder eine lösung haben für ‘die von unruhen geschüttelte region’.
du meinst das tatsächlich alles ernst, was du da schreibst. mich erschreckt das. mich erschreckt die unwissenheit und der glaube an die macht des westens, die ganze welt irgendwie regiert zu kriegen. sag mal, habt ihr eigentlich überhaupt keine scham? okay okay, war ‘ne rhetorische frage. natürlich werden diplomatische kontakte zu den taliban ihre sicht von der invasion amerikanischer und europäischer truppen in ihr land an unsere vorgaben anpassen. irgendwann in einer anderen zeit.
weder bin ladens leben noch seine ermordung werden das bild, das andere kulturen von ‘uns’ haben, beeinträchtigen. dieses bild ist einfach viel älter als er und wird im grunde genommen durch diesen artikel nur bestätigt.
Zumindest zu Beginn der Entstehung von al-Qaida könnte man schon davon sprechen.
Al-Qaida könnte an Attraktivität und langfristig Anhänger verlieren.
Sicher, das sind Faktoren. Aber dann müssen auch noch Punkte wie religiöser Fanatismus, Antisemitismus, autoritäre lokale Strukturen, Patriarchismus und viele mehr dazukommen.
?
Die Islamisten dort machen sicher nicht hunderte Millionen aus.
Und woraus schließt du das?
Er tut dies dadurch, dass er intensive Kontakte zu Islamisten im Land unterhält.
Zentrale Probleme Pakistans betreffen ja die verschiedenen islamistischen Gruppen
Worauf willst du hinaus bzw. was wären deine Vorschläge?
Die selbe Frage.
Das halte ich nun für naiv.
von unten nach oben:
das bild, das sie von ‘uns’ haben, ist älter als bin laden. schrub ich doch schon
mein vorschlag ist bekannt: sofortiger abzug aller truppen aus der region. ohne weitere diskussion. das kind ist im brunnen, viel zu lange schon, um da noch irgend was zu retten.
zentrale probleme pakistans sind die indisch-pakistanische grenze und die rivalitäten zwischen einzelnen großfamilien, die die zentrale macht unter sich NICHT aufteilen wollen, was zu regelmäßigen blutbädern führt.
alle geheimdienste, die ich genannt habe, unterhalten beziehungen verschiedenster art zu ‘islamisten’ ohne das geringste erkennbare interesse an deren verhaftung.
den meisten menschen in besagten gebieten sagt der begriff einfach nichts. er gehört nicht zu ihrem erfahrungsraum. daraus schließe ich das.
also diese hunderte millionen sind deine ungefähre angabe, nicht meine!
du kannst so viele punkte dazu tun wie du willst, für uns hier sind diejenigen interessant, die uns betreffen, weil sie uns meinen.
ich kann dir natürlich nicht verbieten, ihn mit militärischen begriffen zu versehen, aber das entspricht nicht seiner rolle.
Aber dennoch kann es sich doch verändern und eventuell verschlimmern.
Das hieße, man solle nicht versuchen, etwas zu retten, also die Menschen mit ihren Problemen und Gefahren alleine lassen?
Ob das die zentralen Probleme sind, darüber kann man streiten, aber was sollte man bzgl. der Grenze tun.
In keinem vergleichbaren Umfang.
Es geht nicht um Begridde, sondern um deren Inhalt.
Ich sagte doch, dass eben nicht hunderte Millionen radikalisiert wurden.
Meinst du, an denen wir schuld sind?
Dann sagen wir eben “Boss” ;-)
markus,
ich bezweifle stark, dass die ermordung bin ladens an dem bild über uns, an dem wir reichlich selbst gestrickt haben, irgend etwas ändert. zum einen ist es sowohl in pakistan als auch in afghanistan kaum ein problem, wenn irgendwer umgebracht wird. in diesem zusammenhang ist bin laden tatsächlich nur irgendwer. zum anderen haben wir im laufe der letzten jahrzehnte so viel bockmist gebaut, sei es mit der künstlichen grenzziehung zwischen den beiden pakistans und indien oder zwischen pakistan und afghanistan, sei es mit der invasion afghanistans, sei es mit den drohnenangriffen auf pakistanischem boden, dem ausradieren einer hochzeitsgesellschaft, dem bombardement bei kundus, dem erschießen von kindern – die liste ist zu lang. ich beziehe mich nur auf pakistan und afghanistan. dieses bild von uns ist massiv und hält erstmal mehrere generationen.
die menschen mit ihren gefahren allein lassen? also mit uns? wir sind ihre gefahr und ihr problem.
natürlich kann man darüber streiten, ob das (grenzen, großfamilien mit alleinvertretungsanspruch) die zentralen probleme pakistans sind. aber wozu. für die pakistani sind sie es. bezüglich der grenzen gilt das mit dem brunnenkind. auf gut deutsch: zu spät!
den umfang der kontakte zwischen geheimdiensten und islamisten (al kaida-fanboys) kannst du in den deutschen gazetten recherchieren. da gab es kürzlich erst was, ganz abgesehen von der sauerlandbande. kindergarten. darüber hinaus hast du keine vorstellung von art und umfang geheimdienstlicher kontakte und keine idee von deren motivlage. natürlich hat sich die cia erstmal disqualifiziert für brauchbare informationsgeschäfte, aber es gibt ja genug andere. ich hatte die cia auch tatsächlich nicht mit aufgeführt.
natürlich geht es um ‘inhalte’, aber wo der begriff fehlt, gibt es auch keinen inhalt dafür. kann es nicht sein, dass uns da ein gefäß angeboten und danach mit ausgewählten inhalten befüllt wurde, das nur für uns und unser weltbild bestimmt ist?
damit möchte ich nicht die (selbstmord-)attentate leugnen oder beschönigen, auf keinen fall! aber bitte, ich möchte es hier nicht diskutieren, da das nicht gut ausgehen würde.
wir sind nicht schuld an irgend was, aber wir müssen mit den folgen leben für dinge, die wir verursacht haben.
bin laden war nie ‘boss’, so wenig, wie al kaida eine organisation war. bei uns war seine rolle, avatar für das böse zu sein, bei ihnen, avatar für die ‘befreiung vom bösen’. er wollte das so, es war seine wahl.
wie ich in meinem eingangskommentar schrieb, der tod bin ladens muss von seinen angehörigen betrauert werden. es ist nicht an uns, aber bezeichnend, auch noch darüber zu befinden.
Wenn es nur das wäre. Stellen die Taliban denn kein problem dar?
Wir sollten doch versuchen, die Ursachen für Islamismus, die durch “den Westen” verursacht wurden, zu beheben – darüber hinaus aber auch die anderen. Ob aus Gründne der universellen Menschenrechte oder auch meinetwegen aus Eigeninteresse für die eigene Sicherheit.
Zu den unmittelbaren Anfangsjahren ähnelte sie dem schon eher.
einfach mal uns um UNSERE angelegenheiten kümmern. wäre doch mal ne maßnahme, nicht die ganze welt zu tode retten zu müssen, oder?
Angsbegriff ISLAMISMUS.
Die Übertragung seiner politischen Präferenzen auf Gesellschaftsebene ist demokratisches Prinzip und auch das Recht Anderer. Entscheidend ist der Mehrheitswille und bei entsprechender Bevölkerungsmehrheit wird es – mit oder ohne euch – den Islamischen Staat dort, wo es den Leuten des jeweiligen L?des passt.
Keine Scham für die Unstützung “unseres” Deutschlands für Diktaturen? Wo ist den der Artikel über Usbekistan, die Saudi-KÖNIGS-Herrschaft oder die 2-Klassengesellschaft in Israel und seinen Freiluftgefängnissen? Da könnt ihr hier lange drauf warten….haha
Sagt doch mal einem Banker im liberalistischen Kapitalismus, dass er seine hässliche Ideologie nicht institutionell umsetzen soll. Ne, aber auf sowas stößt man hier nie, stattdessen im Propagandasog mitschwimmen. Das soll intellektuelle, aufgeklärt, durchdacht sein, was ich hier lese?
Argumente fehlen oder gibts da welche nachgeschoben?
Als aufgeklärte Gesellschaft sollte man aber auch gegen das Übertragen religiöser Ansichten auf die Politik und gegen totalitäre Ideologien eintreten – vor allem, wenn diese Gewalt beinhalten.
Schau mal ins Archiv, da findest du einige kritische Artikel über die von dir angesprochenen Themen.
Ja man sollte! Aber der Zug der Aufklärung wurde spätesten 9/11 auch in den sog. freien Gesellschaften gestoppt und nimmt nun wieder Fahrt aus, allerdings in eine Richtung die ich als sehr finster bezeichnen möchte. Dazu passt ein aktuelles Zitat von Herrn Kauder:
Quelle
*Zynismus on
Angesicht der dieser christlichen Einstellung und der angestrebten Energiewende, sollte man sich mal Gedanken machen wie die Hitze von Scheiterhaufen sinnvoll eingesetzt werden kann. Vielleicht könnte man die Kirchen damit beheizen!?
*Zynismus off
@Weber
Jeder hat eine Religion, der Kolonialist genauso, wie der Kapitalist, genauso wie der Herdenmitläufer, genauso wie der Selbstverliebte, genauso wie der Traditionsverliebte und nicht allein der Gottliebende hat eine”
Du musst dich immer zwischen Werten entscheiden, denklogisch unvermeidbar.
Aufgeklärt wäre es, wenn Du 1. dich mit der Alternative auseinandergesetzt hättest, anstatt mit Vorurteilen auf Basis der medial vermittelten Zerrbilder zu argumentieren. 2. Keine Denkverbote errichtest und deine gewohnte Sicht nicht als die einzige Wahrheit gelten lässt und 3. Deine Prämissen genauso offenlegen würdest, wie ich (Was willst Du denn?) und deshalb 4. anderen nicht mit Zwang und Verleumdung deine Religion überstülpen wolltest.
Alles in allem könntest Du lernen, Menschen als Menschen zu akzeptieren, die genauso eine Freiheit haben und Wahrheitsüberzeugungen wie du.
Das willst Du aber nicht, weil dir zur Verteidigung deiner hässlichen Wohlstandsideologie einfach die Argumente fehlen. Vielleicht hast Du ein rationales Argument, weshalb deine Religion oder Götzenanbetung allseits aktzeptabel wäre ??? Das heute herrschende Weltbild läuft jedenfalls gegen die Interessen Aller, kein Wunder, wenn man sich keine Gedanken über die Ziele macht und Denken tabuisiert wird.
q.e.d.
soviel zur ‘aufgeklärten’ gesellschaft und zur rolle bin ladens. ich konnte ja nicht ahnen, dass das so einfach wird.
na hase, haste dich aus verzweiflung lobotomisieren lassen? ich überleg auch schon, ob das ne option für mich ist.
ich kann nämlich auch nicht mehr.
los, raus in die sonne & nich mehr drüber nachdenken, mach ich jetzt.
*seufz* dies war eine antwort auf einen mittlerweile gelöschten kommentar von andré h.
also bitte nich wundern.
Was meinst du? Hier wurde nichts gelöscht. Meinst du vielleicht Kommentar Nr. 1?
Hallo Markus. Ich heisse André. Du hast recht – ich habe auch nichts geschrieben.
Außer Nr. 1
ey, verarscht mich nicht, ich hab den kommentar gesehen, in dem augenblick, in dem ich meine antwort abgeschickt hatte, war der kommentar von andré nicht mehr da (hab dann auch sofort ne löschung MEINES kommentars beantragt).
lautete ungefähr so:
“Guten Tag. Meine Name ist André.
Ich habe einen Onkel. mein onkel ist der auf dem foto. mein onkel ist amerikaner. der sagt die amerikaner sind gut. jetzt bin ich müde.” so ungefähr und n bischen mehr (krich ich jetzt naturlement nicht mehr zusammen).
das DU mein lieber andré natürlich was anderes behauptest, ist mir schon klar.
@ brainOnaut:
Es gibt die Möglichkeit, dass der Kommentator selber seinen Kommentar editiert. Vielleicht war es das.
Könnten wir vielleicht aber jetzt ernsthaft diskutieren? ;-)
Davon abgsehen ist der da, das ist Kommentar Nr. 1
@ stefan sasse:
ich meinte AUSDRÜCKLICH nicht kommentar nr1!
der kommentar, den ich meinte war ÄHNLICH wie kommentar1!
du LIEST die kommntare garnicht, die DU kommentierst, was, sasse?
Drehen wir die Sache mal um:
Wie hätte eine Festnahme von Osama Bin Laden den korrekt ablaufen müssen?
Unter den realistischen Voraussetzungen:
- Dass man die Pakistaner nicht einweihen konnte, weil man doch in der Tat fürchten musste, dass diese Osama warnen.
- Dass bei so einem Einsatz die Eigensicherung der Soldaten im Vordergrund steht und stehen muss. Bitte mal aus der Sicht eines Soldaten sehen, der im Dunkeln in so Haus muss und dabei von Wachen beschossen wird.
- Dass man nicht wissen konnte, wie gut sich Osama Bin Laden auf einen Angriff vorbereitet hat. Der hätte sich ja auch alles sprengen können. Oder ne Handgranate in der Tasche haben können.
Wir wissen halt noch viel zu wenig. Aber wenn tatsächlich nur ein Mann Bin Ladens am Anfang des Einsatzes geschossen hat und dann alle unbewaffnet gewesen sein sollten, war es vielleicht doch etwas, sagen wir “übertrieben” oder “unsachgemäß”, mehrere Personen samt der Hauptzielperson mit Kopfschüssen zu töten.
Eventuell war es umgangssprachlich militärisch nicht angemessen?
So könnte man es auch ausdrücken ;-)
wir werden wohl auch kaum mehr erfahren, die endgültige informationssperre wurde ja jetzt offiziell bestätigt.
aber informationen der staatlichen stellen sind ja eh mehr denn je alles andere als neutral geschweige denn wahr…
Sehe ich nicht so. Ich denke, es war absolut angemessen. Wer gegen eine solche Person vorgeht, kann gar nicht anders als mit gezielten Todesschüssen. Navy Seals sind nicht das großstädtische SWAT. Ich stimme Sukram völlig zu.
Wir kennen ja wie gsagt leider nicht die genauen Umstände, ud die Schulderung ändert sich ständig. “Verdächtige Bewegungen”, “Waffe in Reichweite”: Ok. Hielte ich auch für plausibel und das Verhalten dann für nachvollziehbar. Aber es bleiben immer noch Zweifel: wenn es nicht so war? Und damit könnten die USA Bin Laden bei Einigen ungewollt zum Märtyrer machen.
Also man kann das selbstverständlich anders, als mit gezielten Todesschüssen. Aber das hat man in Fall Bin Laden offenbar auch nicht gemacht.
Sonst hätte man – mit viel weniger Aufwand – Scharfschützen in der Nähe verstecken können, die so lange warten, bis Bin Laden ans Fenster kommt und die den dann gezielt erschießen. Das hat man aber nicht gemacht. Man hat das Gelände auch nicht einfach bombardiert.
Aber (Beispiel):
Wenn man versucht den festzunehmen, der macht das Licht aus, versteckt sich hinterm Bett, schmeißt einen Stuhl und greift im Schummerlicht in die Tasche, dann bleibt doch kaum etwas anderes übrig als zu schießen. Das kann einfach sehr leicht so kommen.
Und erst hinterher stellt sich raus dass er keine Handgranate in der Tasche hatte.
In so einer Situation, im Dunkeln, im Haus, Mann gegen Mann, dort gewinnt im Zweifel derjenige, der *zuerst* schießt. Da kann man den Soldaten schlecht einen Vorwurf machen.
Und davon muss man realistischerweise einfach ausgehen.
Wer meint, er kann das besser/anders, der soll zu ner Polizei-Spezialeinheit gehen und beim Sturm auf Verbrecher erstmal abwarten, ob die schießen oder nicht. ;-)
- Immer Vorausgesetzt natürlich, Bin Laden hat nicht eindeutig versucht sich mit erhobenen Händen zu ergeben.
Tatsächlich? Begründe das doch mal.
ja, bitte, begründe das doch mal stefan, aber mitm begründen hastes ja nich so, gell?
du meinst ja auch, der atombombenabwurf auf hiroshima u. nagasaki war total gerechtfertigt.
belehr mich eines besseren.
alles klar stefan. jetzt weiss ich, welches geistes kind du bist.
danke für die endgültige offenlegung, mein schmalspur-fleischhauer….
Wie sagte noch ein anderer “Sozialdemokrat” ? “Einer muss den Bluthund geben.”
@ Sasse
Dein Rechtsempfinden stammt noch aus der Zeit vor dem “Codex Ur-Nammu”
[ca. 3. Jahrtausend v. Chr.]FYI → Das Anwesen in Abbottabad wurde über Monate von einem konspirativen Ort aus mittels Satellit und modernster Abhörtechnik ausgespäht, um sich ein Bild vom Tagesablauf der Bewohner zu machen.
habeas corpus ad subjiciendumalso unmöglich… man kann gar nicht anders als mit gezielten Todesschüssen?“The Only Easy Day Was Yesterday”???
Deine Kommentare sind zum Kotzen!
…
Zitat Kai Ambos (Göttinger Rechtsprofessor und Richter)«Die fundamentalen Menschenrechte gelten auch im Ausnahmezustand. Das Recht auf Leben wird in Friedenszeiten nur ausnahmsweise außer Kraft gesetzt, insbesondere in Fällen der Notwehr.»
[s.a. Auch Terroristen haben Rechte; FAZ 5.Mai 2011 (Sorry kein Link = kein Ärger für SF.com)]…
Anstatt Historienschinken, Animainiacs u. Shadowlinecomics empfehle ich Mußjöh Sasse für seine “Forschungen” folgende Studie:
Annegret Bendiek: An den Grenzen des Rechtsstaates – SWP-Studie | Feb. 2011| pdf
…
p.s. Im Gegensatz zu Sasse ist Markus Weber ein regelrechter Lichtblick unter den restlichen "Gastautoren".Was würdest du machen, wenn du als Soldat Bin Laden festnehmen sollst?
Der steht im dunklen Schummerlicht vor dir, springt hinters Bett, greift in die Tasche oder unters Bett. Du kannst es nicht genau erkennen. Das Nachtsichtgerät schränkt deine Sicht ein.
Würdest du abwarten ob er auf kurze Entfernung auf dich schießt oder ne Handgranate wirft?
Und das ist doch bei so einer Festnahme im Sturmangriff, bei der die Wachen auf dich schießen, eine absolut realistische Situation.
Wenn er sich auf den Boden legt und sich ergibt, dann kannste den festnehemn. In allen andern Fällen steht im Zweifel *deine* Eigensicherung im Vordergrund.
So werden Spezialeinheiten ausgebildet und so muss das wohl auch sein.
Z.B. Betäubungsgas. Deine zusammengewurstelten Szenarien sind lächerlich – im speziellen für eine Elitetruppe.
Betäubungsgas … Wie in Russland? ^^
Also Betäubungsgas wirkt entweder nicht schnell genug oder bringt die Hälfte der Anwesenden um. Inklusive der ganzen Kinder und Frauen.
Außerdem war das ein Einsatz quasi “hinter den Feindlichen Linien” ohne Erlaubnis Pakistans. Das musste schnell gehen und ohne große Vorbereitung im Umfeld.
Und mein Szenario ist nicht lächerlich, sondern absolut realistisch. ^^
Dein Szenario ist kindisch und auf dem Niveau eines Pokémon-Films. Das haben Dir Stephmeister und andere bereits dargelegt.
Insbesondere lächerlich wird Dein Szenario, wenn man bedenkt, wie die USA sonst in Pakistan agiert.
Noch lächerlicher wird es, wenn man bedenkt, dass dort inklusive OBL 4 wahrscheinlich bis auf eine grüne Wasserpistole unbewaffnete Männer waren. Wenn man dann noch bedenkt, dass das Objekt monatelang beobachtet wurde – lächerlicher geht’s kaum noch.
Du willst doch, dass ich Dich ernst nehme? Dann komm’ bitte nicht mit so einem Kinderquatsch herum. In SPON-Foren gibt’s genügend Enthirnte, die sich die Welt tatsächlich so vorstellen, aber hier ist doch etwas mehr Bildungsniveau gefragt.
The true story exclusiv for Sukram71
Mensch hab ich doch. “Hände Hoch!” bringt’s nicht, hab ich mir gedacht, und bin in einem Robbenfell am hellichten Tage
- damit mich auch keiner sieht – an die 8m hohe Mauer heran gerobbt , hab’ seelenruhig die Gebetszeit abgewartet, und Osama samt Gebetsteppich mit dem Schmetterlingsnetz von seiner Terasse gepflückt, das Schmetterlingsnetz in die Luft gesprengt, das Robbenfell den herumlungernden Rotzlöffeln geschenkt, Osama in den Teppich gewickelt, unter den Arm geklemmt und bin gemächlich zum nächsten Marktplatz geschlendert. Also von wegen Nachtsichtgerät und Schummerlicht!
So einfach war das. Isch schwöre! Hab ich alles von einem französischen Gangsterfilm abgeguckt …oder so ähnlich.
Zur Eigensicherung den Rest der Wahrheit™ leider nur
mündlich!
…
p.s. Die Reste vom Tarnkappenhubschrauber habe ich an einen befreundeten chinesischen Schrotthändler verscheuert.Wenn ich mich nicht irre, gehört selbst bei einem normalen Infanteristen der US Army ein IR-Nachtsichtgerät zur Standardausrüstung. Gehen wir daher mal davon aus, dass auch “Die Besten der Besten” soetwas im Gepäck dabei haben (inkl. IR-Zielbeleuchtung an der Knarre, damit man mit den Nachsichtgerät vor der Nase, nicht mehr über die normale Visierung zielen muss).
Und wenn mich meine Kenntnisse über die Vorgehensweisen von Spezialkommandos (z.B. zur Geiselbefreiung) nicht täuschen, finden dort Befreiungsaktionen bevorzugt im Dunkeln statt:
Nachdem man selbst den bösen Buben das Licht ausgeknippst bzw. den Strom abgedreht hat geht man rein.
Weil merke: Man selbst ist auf Dunkelheit vorbereitet, während die bösen Jungs überrascht im Dunkel rumirren.
Also dürfte sich die hilflosigkeit der SEALs diesbezüglich doch eher in Grenzen gehalten haben…
Greetz
Stephmeister
Nachtsichtgeräte schränken aber die Sicht ein. Erst recht in einem Gebäude, wo es doch besonders drauf ankommt, Rundumsicht zu haben und mit Angriffen von der Seite zu rechnen. Und völlig dunkel war es vermutlich auch nicht.
Außerdem würde man auch bei Tag im Zweifel auf jemanden Schießen, von dem man ausgeht, dass er schwer bewaffnet und hochgefährlich ist und z. B. in die Tasche greift oder unters Bett und Anstalten macht, sich zu wehren.
Ganz besonders dann, wenn es Osama Bin Laden ist und man selber Navy-SEAL. ^^
Und bei nem Einsatz in “feindlichem Gebiet”, wo man nicht viel Federlesen machen kann, und schnell wieder weg muss.
Ansonsten: Ich denke einfach, dass du die Navy-SEALS überschätzt. Warum? – Damit sie die Schuld haben.
Auch das sind nur Menschen, die in nem dunklen Gebäude vor den selben Problemen stehen, wie andere auch. Die lernen vermutlich besonders gut, dass es drauf ankommt zuerst zu schießen und den Gegner *sicher* kampfunfähig zu machen, bevor er was unvorhersehbares tut.
… da habe ich aufgehört zu lesen. Aber was erwartet man auch von einem, der den Einsatz mit einer Geiselnahme (!) vergleicht …
Weißt du, man hätte den Einsatz gegen Bin Laden vermutlich auch so gestalten können, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit von Bin Laden deutlich höher ist.
(Z. B. hätte man vermutlich Blendgranaten einsetzen können. Oder den vielleicht sonstwie abgreifen/entführen können. Man hätte vielleicht auch Polizei-Spezialeinheiten (Experten fürs Festnehmen), statt Soldaten (Experten fürs Töten) schicken können.)
Aber das hätte das Risiko erhöht, dass der Einsatz scheitert, weil es länger gedauert hätte, weil in der Zeit pakistanisches Militär angerückt wäre, weil sich Bin Laden möglicherweise irgendwo verschanzt hätte. Usw. Das wusste man doch vorher nicht.
Und das war politisch nicht gewollt.
Willst Du jetzt ernstgenommen werden oder weiterhin so einen Mumpitz schreiben?
Besser eingeschränkte, als gar keine Sicht. Oder?
Wenn es sich bei dem Gebäude nicht um einen verwinkelten Irrgarten oder Räume mit palastmässigen Ausmaßen handelt, ist “Rundumsicht” weder mit, noch ohne NV gegeben. Da gibts nur “vor mir” und “hinter mir.” Abgesehen davon rücken die da ja als Team vor und geben sich gegenseitig Deckung.
Und das man mal bei schlechter / ohne Beleuchtung in ein Gebäude eindringt dürften die Jungs sicher schon mal geübt haben, vor allem wenn man schon länger OBL in diesem Gebäude vermutet hat…
Für
1.) Landen
2.) Gebäude stürmen, mit kurzem Feuergefecht (EINE bewaffnete Person in der Bude)
3.) OBL’s Leiche in nen Sack packen
4.) beschädigten Heli sprengen (sicher zeitgleich mit 3.))
5.) abhauen
sind 40 min. Einsatzzeit aber doch recht großzügig und klingen nicht nach “Rein und Raus”
Ich denke das du die in dem Fall unterschätzt…
Denen will ich auch keine Schuld “zuschieben” (aka “Mörderbande”), die sind für solche Situationen ausgebildet, die “funktionieren” nur…
Vor allem wenn die Zielperson lebend viel wertvoller sein kann als durchsiebt, kann man da etwas mehr Präzision erwarten. Das sind ja keine Wehrdienstleistende!
Ich hab ja schon oben geschrieben …
Man hätte den Einsatz gegen Bin Laden vermutlich auch so gestalten können, … dass die Überlebens-wahrscheinlichkeit für Bin Laden deutlich höher ist.
Das hätte das Risiko des Einsatzes vermutlich deutlich erhöht. Das war politisch nicht gewollt. Oder umgekehrt.
Und in diesem speziellen Fall war die Zielperson tot mehr wert, als lebend. ;-)
Was glaubst du was ein lebender Bin Laden für ein Theater gegeben hätte. Guantanmo Militärgericht oder Zivilprozess, usw.
Und dann werfen die USA Bin Laden ja auch gar keine direkte Beteiligung an der Planung von 9/11 vor, sondern “nur” Anstiftung und Mitwisserschaft, was naturgemäß (!) auch relativ schwierig zu beweisen ist. Erst Recht, wenn mögliche andere Zeugen gefoltert wurden oder bei den Anschlägen umkamen, wofür ja Obama nix kann.
Und dann hätten unserer ganzen VT-ler trotzdem darauf bestanden, dass man Bin Laden gerichtsfest und streng juristisch eine Beteiligung an 9/11 nachweist und nix anderes, sonst war es ein auf jeden Fall ein “inside-job”. usw. :)
Obwohl er sich doch selber zum großen Al-Kaida-Chef aufgeschwungen hat. OMFG! ^^
Das ist mir schon klar.
Dieser “Wert” hängt immer vom Standpunkt des Betrachters ab…
Allerdings halte ich prozessloses abknallen eines Verdächtigen, weil man die Unannehmlichkeiten eines Prozesses scheut, für nichts anderes als Terrorismus.
Schon richtig.
Aber zum einen, denke ich, dass man ihn festgenommen hätte, wenn er sich mit ausgebreiteten Armen auf den Boden gelegt hätte und “surrender!” gerufen hätte. Anderes wäre zu beweisen.
Und zum anderen, – ich schlage mal vor etwas auf dem Teppich zu bleiben – muss man sich einfach nicht wundern, dass, wenn man sich zum Chef einer Terrororganisation, die für 9/11 verantwortlich gemacht wird, aufschwingt, und regelmäßig nette Videogrüße Richtung USA sendet und “winke-winke” macht, einem eines Tages eine US-Bombe auf den Kopf fällt oder US-Soldaten im Flur stehen. Also alles andere wäre vielleicht auch etwas naiv. ^^
Und – herrgott – die USA mussten doch davon aus gehen, dass der nächste Anschlag mit Atomwaffen stattfindem kann. Da werden dann die Samthandschuhe ausgezogen. Auch wenn es die Verbrecher Bush/Rumsfeld natürlich massiv dumm übertrieben haben. Das wusste auch Bin Laden. Da ist man dann auch irgendwo selber nicht ganz unschuldig.
Womit die USA dann wieder dieses leidige “wohin mit dem”-Problem hätten…
BTW: Man kann jemanden sicher auch anders als durch zwei Kopfschüsse kampfunfähig machen und in danach LEBEND mitnehmen…
Es sei den auf den Mann-Scheiben aufm SEAL-Schießplatz gibts nur für Kopftreffer Punkte… ^^
War die letzte Regelmässigkeit nicht 2001 gewesen wo so ein (zweifelsfrei echtes) Video auftauchte?
Und anhand der Tatsache das dort nur EIN bewaffneter Pakistani und OBL nicht bis über den Bartansatz hinaus bewaffnet war, würde ich sagen: Ja, der war über die Amis sicher überrascht!
Hätte die OBL etwa selbst gebaut? Wohl eher nicht, zählt also nicht als Pro-Argument.
Sukram, wenn du mit VTler VerfassungsTreue Bürger meinst, dann hast du recht, dass diese natürlich verlange, dass man Kriminelle gleich welchen Ranges nach den Regeln eines Rechtsstaates behandelt und sie nicht einfach erschießt bzw. mit Drohnen ausbombt, weil alles andere ja anstrengend wäre.
Aber wenn ich das so lese, meinst du das wohl kaum. Liest sich eher wie ein Bewerbungsschreiben auf die Präsidentschaft im Schily&Schäuble-Fanclub :)
Ich drehe mal um. Wenn man wirklich Interesse an Aufklärung gehabt hätte, hätte man den Auftrag so formuliert, dass man die Zielperson und möglichst viele der Randpersonen (die immer weitere Informationen haben und oft gesprächiger sind) unter allen Umständen lebend und möglichst gesund festnehmen möchte. Das wäre militärisch ein wenig anspruchsvoller gewesen und hätte das “Risiko” für die “Elitesoldaten” ein wenig erhöht. So hässlich das klingen mag, Soldaten sind ein Mittel für einen politischen Zweck und kein Selbstzweck. Die Ideologie “unter keinen Umständen das Leben ‘unserer Jungs’ gefährden”, selbst wenn das Dutzende bis Tausende oder mehr “feindliche” Zivilisten Leben und Gesundheit kostet, ist rassistisch und faschistisch.
a^2
Hm. Völkerrecht. Menschenrechte. Naja. Ich denke, dass man diese Frage nicht stellen muss, denn Völkerrechte & Menschenrechte gibt ausschließlich dann, wenn sie gerade niemanden stören oder wenn man sie benutzen kann, um “den Feind” zu diskreditieren. Egal ob es die USA, Nordkorea, Russland, China oder wer auch immer gerade ist, der sich mal wieder vor sogenannten “Terroristen” “selbstverteidigen” will.
Die OBL-Klamotte stinkt zum Himmel, was aber eigentlich auch unwichtig ist, denn OBL ist einfach nur die Sau, die durch’s Dorf getrieben wird, weshalb es egal ist, ob er schon vor Jahren gestorben ist, bei dem Einsatz getötet wurde oder erst noch gestorben wird.
Witzig übrigens: Die USA erhoffen sich weitreichende Erkenntnisse durch die Computer, die sichergestellt wurden. Parallel wurde und wird ja immer die Erdloch-These verbreitet, dass OBL nie “online” war, kein Telefon hatte usw. usf..
Trotzdem schaffte er es, den gruseligen Terrorfürsten zu machen, der weltweit “DAS NETZWERK” kontrollierte und steuerte.
Ich finde diese Diskussion um Recht, Menschenrechte, Kriegsrecht usw. völlig überflüssig, da auf der politischen sowie militärischen Ebene ohne Ausnahme das Recht des Stärkeren gilt. Diese ganze Ethik-Show dient meiner Meinung nach nur der Veolksverblödung und -ruhigstellung.
Ich sehe das genauso, die Menschenrechte existieren auf Papier und werden einem immer dann vor Augen gehalten wenn man damit jemanden diskreditieren kann, auf eigene Handlungen werden sie nur sehr lax oder gar nicht angewendet.
Meiner Meinung nach gilt das nicht nur für staatliche Aktionen sondern insbesondere auch in der gesamten Wirtschaft, schließlich macht man ja gerne Big Business mit allen die Menschenrechte mit den Füßen treten.
Insofern halte ich die Diskussion über Völkerrecht und die Osama Tötung für sinnlos und kommt mir ehrlichgesagt manchmal schon geradezu kindisch vor.
OT: He, he. Schöner Nick: – (edit – habe gerade noch mal auf die CD geguckt, lang ist’s her) Operation Mindcrime :-). Ich habe sie mal live gesehen – damals waren sie echt super.
Wobei man da zwischen nationaler und internationaler Anwendung differenzieren muss. National sieht das in vielen Ländern deutlich besser aus.
Du wirst lachen, das Zitat steht unter anderem im Koran, oder auch im Talmud. Ich kann den genauen Wortlaut gerade nicht nachlesen aber es geht ungefähr so:
“Wenn einer einen Menschen rettet, so ist es, als hätte er die ganze Welt gerettet. Und wenn einer einen Menschen tötet, so ist es, als hätte er die ganze Welt getötet.”
Religiöse Fanatiker interpretieren ihre heiligen Bücher gerne ebenso “kreativ” wie andernorts von und zu’s ihre Doktorarbeiten.
Richtig. Ein Elend, das sich die ganze Welt teilt.
“Wer einen Menschen rettet, rettet die Welt” (Quelle weiß ich nicht mehr).
“Wer Menschen tötet, tötet die Menschlichkeit” (Boris Vian).
Die Zitate sind schön und sicherlich oft richtig, jedoch berücksichtigt das von Vian nicht das situative Element. Ich denke nicht, dass man das Thema Töten/nie töten mit zwei einfachen Leitsätzen fair abhandeln kann.
“Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als die Bedürfnisse Weniger – oder eines Einzigen.” (Spock)
klar, aber von welchen “vielen” reden wir hier bitte?
Du hast den Film nicht bis zum Ende gesehen? :-)
Doch!
Na? Und zu welcher Erkenntnis kommt Spock dann überraschenderweise?
@schwitzig:
spann uns nicht auf die folter, ich weiss es nicht mehr (zu lange her, & ich hab nicht den nerv, jetzt die schlusssequenz bei ytube zu suchen, zumal ich grade mit 128k unterwegs bin…).
bittööö…
@ schwitzig
Hm? Na genau zu eben diesem! Er opfert sich doch dort, um die Mannschaft zu retten.
Ach ja – Mist – Du hast Recht, denn zu dem Schluss, dass das Wohl eines einzelnen wichtiger sein kann, als das Wohl von vielen, kommt er erst in der Fortsetzung (wo er dank Genesis und Vulcan wieder vom Genesisprodukt zum Spock wird :-).
@ schwitzig
Ne, aber so sagt er das doch da auch nicht, oder?
Ich bleib aber trotzdem lieber bei der Botschaft von “Der Zorn des Khan” (also ““Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als die Bedürfnisse Weniger – oder eines Einzigen.”) ;-)
*seufz* tja, schwitzig, selbst das sacht nicht spock, sondern james…tiberius…kirk!
spock:”aber warum?”…kirk:”weil manchmal….das wohl eines einzelnen…wichtiger ist als…” usw.
die fortsetzung erwähnt und zack! sprang mich die dialogerinnerung an…
@markus. das witzige an der nummer ist, das in der regel in irgendwelchen blockbuster-schinken (völlig egal, aus welchem land) genau das (das wohl eines einzelnen ist wichtiger als das wohl vieler…) gnadenlos durchexerziert wird, oft mit dem hinweis, daß das anschliessend dem wohl vieler dient (manchmal aber auch nur dem wohl des helden, sprich tussi aus den fängen böser männer befreien, auch wenn damit halb NY, LA oder berlin in schutt und asche fällt).
krass.
Ja, stimmt.
Sehr beliebt ist auch immer die Szene, wo der Held den Bösewicht erschießen muss, da dieser im letzten Moment noch eine Waffe zieht.
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem Andern zu.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
(Volksmund)
Hasta la vista, baby
(Arnold Schwarzenegger)
Yippieiey, Schweinebacke!
(Bruce Willis)
Darauf gibt’s mMn zwei einfache Antworten: Zum einen sind schnelle Bestattungen im Islam gewünscht, zum anderen verhindert die Tatsache, dass man ObL in’s Meer gekippt hat, dass es einen Wallfahrtsort für die Anhänger gibt… wenn es denn eine Tatsache ist, dass er jetzt im Ozean liegt.
Wir haben gerade Flugschreiber aus 4 Kilometer Meerestiefe geborgen. Geschäftsidee? :-)
hatten wir doch schon: OBL war wahabite, d.h. anonymes grab irgendwo inna wallachei, soviel zum wallfahrtsort, und die ultraschnelle bestattung: da fliegt man also seine leiche mal eben an die 1700 km entfernte küste zur seebestattung (seebestattung ist im islam nur in ABSOLUTEN notfällen gestattet).
da wurde allen ernstens als grund zusätzlich behauptet, kein land dieser welt hätte sich bereit erklärt, OBLs leichnam zur bestattung aufzunehmen. wie viele länder haben se den bitte über die offiziellen känale gefragt? innerhalb einer 12h frist? das ist doch verarsche pur!
sach mal, verfolgst du die presse?
Klar, anonymes Grab für Osama. Mir wär’s an Stelle der USA ehrlich gesagt zu unsicher, ob ein Grab in der Erde auf ewig anonym bleibt. Insbesondere, wenn die Leute anfangen danach zu suchen. Wenn Osama mit seinem Glauben an Allah recht hatte, dann wird er eher froh sein können, wenn er vor der Bestattung nicht verbrannt wurde (damit man auch wirklich nix mehr finden kann).
Und 1700km mit dem Flugzeug… naja, das sollte wohl nicht sehr viel länger dauern als 200km mit dem Auto in Pakistan. Wenn man nicht will, dass er gefunden wird, ist das in jedem Fall sicherer, als ihn 50m weiter weg zu verscharren.
Mir persönlich ist’s aber recht egal, was die jetzt tatsächlich mit ihm gemacht haben. Wollte nur ein bisschen von meinem Senf dazu geben.
na, ehrlich biste ja, will ick ja ooch ;)
letzten endes isses mir auch egal, wasse nu mit seinen sterblichen überresten tasächlich gemacht haben wollen (da ich davon ausgehe, daß der mann schon seit min. 2002 nicht mehr unter den lebenden weilte). ich ertrag nur diese mega-heuchelei und doppeldenkkacke sowie das völlige fehlen der menschlichkeit nicht mehr (siehe unsere liebe BK, die nach einer ehrlichen menschenverachtenden äusserung ihreseits zum tode OBLs verzweifelt versucht, das jetzt irgendwie in einen unverfänglichen kontext zu bringen.)
Den Sinn dieser Aktion sehe ich auch durchaus ein.
der da wäre?
ach sorry, hab ich vergessen; du beantwortest ja fragen von dummen kommentatoren nicht wirklich…
wie blöd von mir.
Woraus besteht der “Sinn”?
Klar. Wer ein Verbrechen begeht, beseitigt alle Spuren. Die Bilder von der Aktion dürften auch technischen Defekten zum Opfer fallen. So ein Pech.
a^2
Richtig geraten :) Von den Videoaufnahmen der Kommandoaktion fielen ausgerechnet die Minuten der Tötung einem zufälligen ‘Blackout’ zur Folge…
Ist fast wie bei Demos bei uns :) wann weiß schon immer genau vorher, wann die plötzlichen technischen Defekte auftreten.
Dass der Leichnam bestattet wurde ist doch auch nur eine von vielen, oft gegensätzlichen Meldungen. Kann sein, kann nicht sein … ich glaub’ gar nichts mehr.
Mir scheint die USA setzt jetzt auf gezielte Desinformation. Die buckeln sich vor Lachen.
Nachdem die sehr direkte Kriegsberichterstattung bei IRAK I so in die Hose ging, machen sie’s jetzt genau andersrum.
Die Wahrheit werden wir vermutlich nie erfahren.
Ne, hier hieß und heißt es eigentlich überall dasselbe: dass er im Meer versenkt wurde.
Ja, das meinte ich hier gar nicht.
Sonder das “er war bewaffnet – er war nicht bewaffnet” …
Ich spar mir jetzt die ganze Aufzählung siehe:
http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/
Und dass behauptet wird, er sei bestattet, bleibt trotzdem nur eine Behauptung von vielen.
Die haben sich doch echt zusammengesetzt und abgesprochen wer dieses und wer jenes aussagt. So viel Wiedersprüche können schon kein Zufall mehr sein. Die dachten sich doch: eine Verschwörung wird uns doch sowieso hin theoretisiert, also geben wir das Futter dazu.
Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. es sollte nicht “gezielte”, sondern “offene” Desinformation heissen. Gezielt war sie schon lange.
Wenn ich damit Recht haben sollte, würde das allerdings beweisen, das die USA auf den Rest der Welt und die Menschen dort schlicht – scheissen.
*) mit “die” sind US-Geheimdienste und Militär gemeint.
davon -schätze ich- kann man getrost ausgehen…
Warum reden wir nicht drüber, was Bin Laden eigentlich war? Vielleicht ist dieses Thema viel interessanter: Die Modernisierung von Gesellschaften zieht immer auch eine Gegenaufklärung nach sich, die “Reaktion”: Finanziert von steinreichen und ultrakonservativen Kräften der alten Welt (in Bin Ladens Fall von den saudischen Fundamentalisten und Multimillionären) agitiert diese Gegenaufklärung mit den Verwerfungen und Problemen, die jede Modernisierung auch mit sich bringt. Angeblich wird ein Gottesstaat, eine natürliche Ordnung oder eine andere Schimäre dieser Art angestrebt, in Wirklichkeit geht es aber immer nur darum, den Menschen einzureden, dass sie in Unfreiheit und Unterdrückung besser oder richtiger leben würden. Und so ist es kein Wunder: Wenn daraus dann praktische Politik wird, endet die immer mit Blut und Terror: Die erste Gegenaufklärung in der Neuzeit war die päpstliche Inquisition mit ihren Scheiterhaufen, eine aktuelle Variante ist Bin Laden.
Was ist hier die Frage?
Nun ja,… -ob, sich selbst als Rechtsstaaten definierende Nationen, aus einer vermeintlichen oder, tatsächlich gegebenen Notwehrsituation heraus, gezielt Personen töten dürfen oder nicht, ob politische Repräsentanten sich über die Tötung selbst, oder nur die Abwendung der angeblichen Gefährdung freuen dürfen, und wenn ja, wie laut, sind sicher interessante Fragen… Warum sie, nach mittlerweile unzähligen Luftangriffen auf angebliche Terroristen, mit der bewusst in Kauf genommenen Tötung vieler Unbeteiligter, in Afghanistan, dem Irak, Pakistan oder eben dem Nahen Osten, auf einmal so heiß diskutiert werden, muss schon verblüffen. Weil man diese Fragen, via Meinungsmache von Regierungen und Mainsteammedien in den Staaten der sogenannten “Freien Welt”, faktisch schon längst beantwortet hat! Angesichts der Vorgänge vom letzten Sonntag, bei Islamabad, stellt sich eher die Frage, wie viel Schwachsinn man, als halbwegs gebildeter Rezipient, ständig revidierter, regierungsamtlicher Verlautbarungen und Medienberichte eigentlich noch schlucken will! Da dringt ein militärisches Rollkommando in einem fremden Land, in ein Haus ein, bringt eine Handvoll Menschen um, nimmt eine Leiche mit und versenkt sie im Arabischen Meer… -wenn man dabei nicht einen Hubschauber zerlegt hätte, gäbe es nicht mal dafür Beweise, und das Kommandounternehmen hätte sogar vollständig geheimgehalten werden können… Der Auftraggeber der Aktion behauptet nun, man habe dort einen, angeblich abtrünnigen und zum Terrorismus konvertierten Ex- Agenten getötet, von dem seit ca. neun Jahren kein authentisches Lebenszeichen mehr existiert…
Orwell oder Irrenhaus, das ist hier die Frage!
beides! orwell ist irrenhaus!
deswegen denk ich ja über ne persönliche lobotomisierung nach, als gemüse ist das alles vielleicht besser zu ertragen.
Hallo Hirnreisender. Wie geht es dir? Mir geht es gut. ich mache Fortschritte. Ich lese deine Kommentare gern. Ich kann auch gut rechnen. 1+1 = 2
2+2 = 5
Früher war ich böse. Ich hatte an Verschwöthe…. Jetzt nicht mehr. Ich träume viel. Dann kann ich fliegen. Über Bäume. Alles ist gut.
ja, fliegen mach ich auch sehr gerne, über wasser ist auch schön…
ich glaube auch nicht an verschwöthe…ähhh…the…
weil, glauben tu ich garnich, wissen allerdings auch nich, ich vermute oft, weltbild hab ich auch nich, nur meinen eigenen moralischen kompass (der sich manchmal nicht mit meinen handlungen deckt, aber wenn ichs merke, versuch ich das in einklang zu bringen, manchmal schwierig…).
achja, du siehst schon 5 finger? krieg ich noch nich hin, vielleicht nach der lobotomie….
OH GOTT, “SIE” HABEN ANDRE H. EINEN CHIP EINGEPFLANZT, WEIL ER SO KRITISCHE FRAGEN STELLTE! !!!!! KAUFT SCHNELL GOLD UND SILBER, BEVOR ES ZU SPÄT IST !!!!
Ach nee, Silber wohl lieber nicht:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Bloss-weg-vom-Silber/story/22835785
Meschugge im Kopf wie ich in den letzten Tagen durch den Medien-Tsunami zum Thema gemacht wurde, frage ich mal ganz vorsichtig: es ging wirklich um bin Laden? Gibt es *irgendeinen* Hinweis darauf, daß diese “Person” dort wirklich hauste? Die Frage, ob der überhaupt noch lebte, stelle ich aus Angst um mein Leben erst garnicht.
Hoffentlich kommt jetzt nicht der Morgenstern namens Verschwörungstheorie geflogen; den finde ich genauso fürchterlich wie die Garrotte, resp. den Gutmenschen ;).
auf keinen fall gings um bin laden, dieser ganze “terror”scheiss soll einfach rechtzeitig zum 10. jahrestag auslaufen & obamas wiederwahl sichern sowie den abzug aus afghanistan legitimieren (warum sind die amis & die “willigen” da nochmal eingeritten? genau!)
und tot issa halt jetzt offiziell, obwohls ja die spatzen schon seit 2002 von den geheimdienstdächern pfiffen, aber son geile evil-person als staatsfeind nr1 kann man ja nicht einfach vor abschluss der operationen ins grass beissen lassen.
btw: VTs zimmern sich doch hier nur die regierungen fürs blöde volk zusammen, siehste hier doch bei der ganzen aktion nochmal pur in reinkultur…
Hallo Hirnreisender. Du darfst dich nicht aufregen. Bitte. Sonst wird alles gut.
aber ich reg mich doch so gerne auf..
“auf keinen fall gings um bin laden, dieser ganze “terror”scheiss soll einfach rechtzeitig zum 10. jahrestag auslaufen & obamas wiederwahl sichern sowie den abzug aus afghanistan legitimieren (warum sind die amis & die “willigen” da nochmal eingeritten? genau!)”
Ja, in diese Richtung könnt’ es gehen… -und das wäre doch wohl eher “Orwell” als Irrenhaus!
P.S.: Das mit dem Gemüse würd ich mir an Deiner Stelle noch mal durch den Kopf gehen lassen… -vor der Lobotomie, versteht sich! ;-)
ok. ich werd nochmal gründlich drüber nachdenken (danke für die anteilnahme ;))
Sich Gemüse durch den Kopf gehen zu lassen ist auch nicht unriskant.
Dann wäre es eigentlich ein genialer PR-Coup für die Taliban, wenn die jetzt Osamas Überreste aus irgendeiner afghanischen Höhle ziehen und die “Heldenstory” der USA als scripted Reality entlarven…
das wär allerdings der hammer!
Die Theorien, dass Bin Laden schon seit Jahren tot sei, passen eben hinten und vorne nicht zusammen.
Ja, sicher, nichts passt zusammen.
Quelle
@ Natalie:
Quelle dort: infowars.com. Naja …
Selbst wenn er dies sagt: auf ihn kommen hunderte, vielleicht tausende andere, die unter Eid aussagen würden, dass das nicht stimmt.
Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die Taliban auch nicht wissen, ob und wann er gestorben ist oder wo er gerade ist oder verwest.
Die zur Zeit offizielle Amistory ist auf jeden Fall eine ziemlich unglaubwürdige Verschwörungstheorie.
Der Todeszeitpunkt ist eigentlich auch völlig unwichtig. Wie sagte Putin so schön? Er hätte im Irak Massenvernichtungswaffen gefunden? Vielleicht haben sich die Amis davon etwas angenommen, denn der Zeitpunkt ist ja ganz günstig. Nur die Umsetzung … da wird speziell von den ganzen NWOlern immer die absolute Allmacht und Superkontrolle der Ami-Geheimdienste konstatiert und dann kommt von denen sowas – nee, das war aber echt ein Griff ins Klo :-).
Wie soll ich Dein “Naja” deuten? Ach so, ich verstehe, infowars kommt ja nicht mal ansatzweise auf das Niveau der “Qualitätsmedien” und ist darüber hinaus sooooo verschwörerisch. :-p
@ Natalie
Richtig.
Die Seite http://www.propaganda.front.de klingt mir nach einer hochseriösen Quelle. Ich bin mir daher ganz sicher, dass Dr. Peaceniks Geschichte nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit darstellt. Schließlich hat Dr. Peacenik, wie er selbst sagt, im US-Verteidigungsministerium gearbeitet, mehrere Regierungen begleitet, und außerdem Windkraftwerke, Tauschringe, 100-Dollar-Laptops und gesunde Babynahrung entworfen. Obama dagegen ist nicht einmal ein US-Bürger, denn seine Geburtsurkunde ist nur eine plumpe Fälschung, daher sagt er bestimmt nicht die Wahrheit!
@Anhänger des 18. 3. 1871
win!
Um mal was völlig Artikel-irrelevantes zu sagen: Mir ist eben aufgefallen, dass es den Artikel im Feed nur noch gekürzt gab. Liegt das an menem Reader oder habt ihr es umgestellt und wenn ja, soll das so bleiben? Anmerkung dazu gleich: Ich hab damit kein problem und verstehe es auch, würde es nur gerne wissen.
Die Frage ob OBL überhaupt gezielt getötet wurde, finde ich relativ müßig, sogenannte “gezielte Tötungen”, incl. in Kauf genommener Kollateralschäden, sind doch schon seit langem Standard der US Administration und des Mossad.
eben. es hört einfach nicht auf. es wird immer schlimmer, und vor allen dingen: es wird standart (kotz!), ohne jede scham! und diese leute behaupten, christen zu sein (ja, weiss ich, bibel-christen)!
Man weiß, dass man nichts weiß. Keine Beweise, kein Corpus Delicti, widersprüchliche Aussagen aus dem “
PanicSituation Room”, Hysterie in den Massenmedien, Hysterie in den Alternativmedien, alle, die sich kritisch und näher mit dieser Causa auseinandersetzen, was nicht anders zu erwarten war, werden als “Verschwörungstheoretiker” gebrandmarkt (hihi!). Alles schon mal da gewesen!Bei mir war es, wieder mal, Lüge auf den ersten Blick. ;-)
Naja, diesmal haben ja sogar die Mainstream-Medien ein paar Fragen ;-)
Aber nur ein paar. Der Ordnung halber. Man will auf “investigativ” tun. Und das Gesicht nicht gänzlich verlieren, wenn es eines Tages hart auf hart kommen sollte.
Also was ich verfolgt habe: Taz, FR, Süddeutsche, Spiegel, Freitag, Telepolis, Guardian, New York Times, International Herald Tribune (ok, nicht alle “Mainstream” ;-)), und dort wurden z.B. Fragen zum Hergang des Einsatzes oder ob es eine gezielte Tötung war überall thematisiert.
Ja JETZT wird noch gefragt. Aber es wird wohl kaum Antworten geben und in spätestens 2 Wochen fragt da niemand mehr.
Guten Tag Markus. Mir gefällt dein Sonnenaufgang. Wie im Urlaub in Italien. Wir gehen mit dem Zug. Bis nach Bologna.
Ich werde dann immer ganz traurig. Weil wir die Gräber besuchen. Von meinen Tanten.
Ich habe gerne schöne Bilder.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/archive/d/d0/20101216032745%21Pieter_Bruegel_d._%C3%84._025.jpg
Hallo André. Hier ist deine Mutti. Hast du schon wieder von Pappis Medizin genascht? Hab ich dir doch verboten. Das macht doch ganz irre, dann willst du immer fliegen.
Lass es sein, sonst kriechst Stubenarrest und kein Nachtisch.
ernsthaft, welche denn?
ah, ok. mal wieder gleichzeitig jepostet…
beim spiegel seh ich allerdings GARNICHTS von wegen fragen, nur der übliche hurra-scheiss von Musharbash…
Da hier und im anderen OBL thread immer mal wieder die Frage auftaucht, wer OBL eigentlich war und welche Rolle er im radikalen Islamismus spielt, dem kann ich die BBC Doku (The power of nightmares) nur aller-aller-waermstens empfehlen. (Gibt’s auf youtube mittlerweile auch deutsch untertitelt)
http://www.youtube.com/watch?v=P448kzZsN-g
Ein wirklicher Augenoeffner, einerseits was Islamismus und die NeoCons angeht, aber auch wie es allgemein zur Terrorpanikmache kommt.
dieser artikel schlägt genau in die selbe kerbe, wie es die schafsmedien gemeinschaftlich tun. das wurde mir schon beim lesen des überaus anmaßenden ersten satztes klar. ich habe mich trotzdem bis zum ende gequält. dieser faden zieht sich durch den gesamten artikel. prädikat: nicht lesenswert, bildzeitungsniveau, unreflektiert und oberflächlich.
herr berger!? mit den herren sasse und weber haben sie sich nicht gerade helle leuchten ins boot geholt. und nein, die anzahl der kommentare zu einem artikel spricht nicht für qualität des selbigen. siehe dazu “liebeserklärung an amerika”.
huhu, jens?
ich hoffe, dit sind nicht persönliche freunde von dir, aber nagel hat einfach mal recht (meiner augenblicklichen mutmaßung nach..)
Naja, Sasse schreibt ja durchaus auch mal vernünftige Artikel; allerdings scheint er auch keine Hemmungen zu haben, den letzten Stuss zusammenzupinnen. Am besten überfliegt man sich den jeweiligen Sasse-Artikel und entscheidet danach, ob es sich lohnt, ihn richtig zu lesen.
na, jens gibt ja wenigstens zu, das sein niveau stark am schwanken ist (meins ja ooch) und revidiert sich bei begründeter argumentation, aber der sasse reagiert ja einfach nicht auf ernstgemeinte fragen in den comments, sondern lässt nur irgend nen dämlichen spruch ab oder eben gar keinen.
und wenn er ne “meinung” hat, dann “steht” er dazu, aber von auseinandersetzung mit andern… nada.
ich nenn sowas arrogant von oben herab und lernresistent.
Freunde, ich versteh’ Euch nich so ganz. Zu SPON und ähnlichen Unausprechlichkeiten verlinken – und sich dann über Autoren aufregen, die nich Jens Berger heißen – ttttt, was habt Ihr für einen engen Fokus!
@ Jens: Macht alle bitte weiter so! SF (NDS) iss halt die Adresse # 1, gelle?
@Nagel
Kommt darauf an, welche Art von Qualität Du meinst. Solche Artikel haben immerhin die Qualität, Klicks am Fließband zu produzieren (oder provozieren?)…
J.B.s angerissene Artikel auf SF, Verlinkungen zum Rest auf die Nachdenkseiten und anschließende Rückkehr zum SF-Kommentarbereich haben dieselbe Qualität. Vergiss nicht, dass Du unter anderem auch Konsument bist.
@SF: Warum ist noch gleich die Angabe der Emailadresse zum Kommentieren erforderlich?
Alles kein Vorwurf, kein Mensch lebt nur von Idealen. Aber eine Feststellung.
dessen bin ich mir durchaus bewusst. nur ist ein großteil der kommentare zu den artikeln der o.g. verfasser von der qualität, als vor jahren eine handvoll titanic-leser die gästebücher von gerhard oder hans besetzten. solche diskusionen gab es bis zu dem zeitpunkt, als jens berger ankündigte für die nds zu schreiben und gastautoren wie sasse und weber hier regelmäßig schreiben zu lassen nicht. die qualitativen fußstapfen, die jens auf sf vorgibt sind groß. wenn man die gelengenheit als gastautor bekommt, hier für ein großes und verwöhntes puplikum zu schreiben, sollte man sich mühe geben, diese qualität zu bedienen und auch zu fördern. diesen ansatz vermisse ich bisher bei beiden. das macht sich schon beim kommentieren der reaktionen auf ihre eigenen artikel bemerkbar.
Ich bin nun wirklich kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Andererseits ist mein geistiges Koma trotz des Getöses der Mainstreammedien noch nicht so weit fortgeschritten, als dass ich verbrecherische Verschwörungen der Mächtigen im Westen für gäntzlich asugeschlossen halte. Als Faustregel dürfte wohl gelten, dass der, welcher die Ursache jeder Schweinerei auf dieser Welt in den USA, Großbritannien, Deutschland oder Frankreich vermutet, weitaus öfter Recht haben dürfte, als der, der mit dem Kinderglauben vom moralischen Westen durch die Gegend rennt und jedem auch ungefragt weiszumachen versucht, dass Verschwörungstheorien Quatsch sind.
Genau. Wie war das denn damals in der Schweinebucht?
oder operation northwoods (ok. wurde nicht ausgeführt, war kennedy zu heftig, nixon wär da wohl skrupeloser gewesen, oder bush)? oder tonkin?
Falsch! Verschwörungstheorien sind immer Quatsch!
Damit gar nicht erst eine aufkommt, teile ich hier mit, wie alles wirklich war:
29.4.2011 Freitag, Causual day. Obama und Osama treffen sich leger gekleidet zum Feierabendbier. Obama – oder war’s Osama(?) wirkt etwas gedrückt, leicht grau.
Der Name seiner Rolle “Osama bin Laden” geht ihm schon lange auf den Seiher – “So heisst doch kein anständiger Islamist” klagt er mit gedrückter Stimme.
Auch der andere Obama wirkt nicht glücklich. “Ich bräucht’ mal e i n e n Erfolg – wenigstens einen”.
Wie auch immer – der Abend verläuft dennoch zunehmend fröhlich. Die beiden finden im Verlauf einiger Meter Bier zu immer geistreicheren Ideen.
Schließlich kommen die beiden überein, dass Osama sterben muss – äh seine Rolle also.
Das hilft dem Obama seine Wahl zu gewinnen und aus Afganistan und vielleicht Pakistan abziehen zu können, und der Osama kriegt Tapetenwechsel, eine neue Identität und bessere medizinische Versorgung für seine angeschlagene Gesundheit.
Ach ja: den Tarnkappenhubschrauber haben sie dann noch zur Abschreckung dort plaziert. Fliegen kann der noch immer nicht, doch wenn der Feind, welcher auch immer, glaubt so was gäbe es, hält er sich ein bisschen mehr zurück.
Und ach ja II: Die Pakistanies waren dem Osama auch schon zu sehr auf der Spur, auch deshalb musste er in Sicherheit gebracht werden, sonst wäre er womöglich noch erschossen worden.
Guter Einfall !
Ich fürchte, der ist näher an der Realität, als einem lieb sein kann. Er erklärt schlüssig alle offenen Fragen seit/inkl. 9/11, wenn man näher drüber nachdenkt. Wo ist hier der ‘I like it’ Button ??
Martin … 10 Punkte! *lol*
Dem stimme ich ausdrücklich zu.
Und angesichts der Umstände, muss man doch einfach erstmal davon ausgehen, dass die erste Möglichkeit sehr wahrscheinlich ist. Im Schummerlicht kann man nicht sehen, ob einer zur Waffe oder zur Handgranate greift. Wenn er sich nicht ergibt, dann ist er tot. Das ist fast immer so. Bei solchen Einsätzen gibt es selten Überlebende.
Ich denke mal nicht, dass Obama so dumm gewesen ist, einen Befehl zur gezielten Tötung Osamas zu unterschreiben. Sonst hätte man auch Scharfschützen oder Bomber schicken können.
Aber wenn im Einsatzbefehl in etwa stand: “festnehmen, aber Widerstand schnell brechen”, dann war das sicher juristisch korrekt.
Aber gleichzeitig wussten alle, dass er tot ist, wenn er nur die geringsten Anstalten macht, sich zu wehren.
Eigensicherung steht bei solchen Spezialeinheiten, die ein bewaffnetes Haus stürmen, an aller-oberster Stelle. Wer dort *zuerst* auf kurze Entfernung schießt gewinnt. Da kann man (selber persönlich!) kaum ein Risiko eingehen.
ja, hase, aber wies ja jetzt heisst, waren die alle bis auf den ominösen “kurier” alle im haus samt und sonders unbewaffnet.
und wie gesagt, monatelange beobachtung des objekts, und da springen die angeblich 40 geschlage minuten drin rum? und wissen nicht, daß die alle unbewaffnet sind? glaubst du, die pakistanis hätten irgendwas getan, wenn die truppen da einfach angerauscht wären und ne hausumstellung gemacht hätten? mit tränengaseinsatz und “rauskommen oder wir schiessen”? glaubst du, die pakistanis können irgendwas gegen die ständige verletzung ihrer souverenität durch die amis machen? mit den indern als koalitonäre der usa im rücken? und natürlich hätte man scharfschützen schicken können, der herr oberbefehlshaber unterschreibt doch laufend gezielte tötungsbefehle, ausgeführt mit predator-drohnen!
Und konnte man das *sicher* vorher wissen und damit planen?
Hat er aber doch nicht. ^^
Na gut! – Und natürlich, ist man im Weißen Haus sicher froh darüber, dass man Bin Laden nicht gefangen genommen hat.
Deshalb hat man in den Einsatzbefehl sicher nicht geschrieben, dass er auf jeden Fall lebend festgeommen werden muss (mit dem Risiko dass der Einsatz lange dauert, scheitert, Bin Laden flieht und/oder pakistanische Truppen kommen), was andersrum bedeutet hat, dass der Tod Bin Ladens sehr wahrscheinlich war. Das sagt die US-Regierung ja selber.
sukram71, ich halte die ganze aktion letzten endes für komplettes theater, aber das habe ich ja schon zur genüge zum ausdruck gebracht, auch wenn sie tatsächlich old OBL (und nicht irgend jemand anderen) dort erschossen haben, und natürlich wolltense keinen lebenden OBL, die gründe liegen auf der hand und wurden ja auch bist gestern ganz offen offiziell dargelegt.
und zu deinen vermutungen, warum es eh nicht möglich war für die superduperspezialeinheit seal (und eben nicht einfach “soldaten” wie du weiter oben impliziert hast), OBL lebend zu fassen, sei auf diesen kommentar verwiesen:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5899/ein-schmaler-grat#comment-115436
ich geh jetzt endlich in die sonne!
Ich verstehe die Debatte nicht ganz. Es ist doch am wahrscheinlichsten, dass Obama offiziell “ergreifen, aber zur not töten” gesagt hat (aus juristischen Gründen) aber gleichzeitig allen zu verstehen gegeben hat, dass es eine Exekution werden soll. Es wurde ja einige Wochen vorher debattiert, das Haus einfach wegzubomben, aber man wollte den Beweis, das Bin Laden tot ist. Das also das Ziel von Anfang an war, ihn zu töten, steht außer frage.
Das mag man jetzt irgendwie verlogen oder unethisch finden, ich halte das für relativ pragmatisch und legitim.
Da hast du Recht. Das sehe ich genau so. ^^
pragmatisch na klar (und absichernd eben) aber LEGITIM??????
Ja, legitim. In einem Kriegskontext.
http://yglesias.thinkprogress.org/2011/05/killing-osama-bin-laden-is-legal/
welcher “kriegskontext” bitte? der, den die amis per dekret festgelegt haben? krieg gegen den terror?
ich bitte dich!
Wo ist jetzt der Beweis, das Bin Laden tot ist?
auf barack obamas schreibtisch.
Meinst Du so etwas wie Hitlers Hirnschale aus der Stalin in seiner Datsche getrunken haben soll? A la Dschingis Chan den Gegner demütigen…
Auf dem Foto im Artikel sieht Obama in der Ecke ohne Schreibtische wie der Weisse-Haus-Praktikant aus, Understatement nennt man das. Vielleicht war Obama nur Getriebener der “Geronimo-Aktion”?
Da hat er aber Glück gehabt, dass die Al Qaida ihm den Bewies zugestellt hat, der “selbst die Zweifler überzeugen dürfte”, sonst stünde er ja noch immer ganz leger in Unterhosen da.
Das Bild ist immerhin nett – ich mag auch schöne Bilder
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,761134,00.html
Aha. Wer soll hier eigentlich “Al-Qaida” sein, und wo ist die Originalquelle?
“Diese Mitteilung dürfte viele Zweifler überzeugen,” was für Drogen nimmt der Typ nur! Nein, Mushi, zweitklassige Rhethorik-Tricks überzeugen nicht! Aber al-Qaida hats ja jetzt “amtlich” gemacht.lol
Na hoffentlich hat Intelcenter mal ein paar Arabisten eingestellt, die ordentlich Arabisch können, dann wirkt es halt etwas glaubwürdiger als der Schrott, den die zuletzt als al-Qaida produziert haben. An die Echtheit des ObL-9/11-Bekennervideos glaubt nicht mal das FBI.
“dschihadistische Internetforen”? Etwa solche, wo die jüngst verurteilten Gefährder auf Geheiß unseres Verfassungsschutzes ihre Terroraufrufe hochgeladen haben?
Mu.mu.mu.hahahahabahbatsch!
@spider
Nur wo “Al-Qaida” draufsteht ist auch “Al-Qaida” drin, nur echt mit dem Dschihadisten-Gütesiegel! Corporate Identity, alles andere wäre Verletzung von Markenrechten, das würden sich die Schlapphüte nicht trauen. “Originalquelle”, der war gut! Terror-Bullshit-Bingo kann auch Spaß machen!
Zwar recycing, aber:
Wenn ich mich nicht irre, gehört selbst bei einem normalen Infanteristen der US Army ein IR-Nachtsichtgerät zur Standardausrüstung. Gehen wir daher mal davon aus, dass auch “Die Besten der Besten” soetwas im Gepäck dabei haben (inkl. IR-Zielbeleuchtung an der Knarre, damit man mit den Nachsichtgerät vor der Nase, nicht mehr über die normale Visierung zielen muss).
Und wenn mich meine Kenntnisse über die Vorgehensweisen von Spezialkommandos (z.B. zur Geiselbefreiung) nicht täuschen, finden dort Befreiungsaktionen bevorzugt im Dunkeln statt:
Nachdem man selbst den bösen Buben das Licht ausgeknippst bzw. den Strom abgedreht hat geht man rein.
Weil merke: Man selbst ist auf Dunkelheit vorbereitet, während die bösen Jungs überrascht im Dunkel rumirren.
Also dürfte sich die hilflosigkeit der SEALs diesbezüglich doch eher in Grenzen gehalten haben…
Mal abgesehen davon:
Diese Spezialkräfte werden u.a. dafür ausgebildet auch bei solchen gefährlichen Aufgaben einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht wahllos jeden neiderzumähen der sich nicht mit erhobenen Händen auf die Knie wirft.
Könnte ja was lohnendes dabei rausspringen, z.B. der Anführer einer Terrororganisation…
> es habe, so Panetta, einige “bedrohliche Bewegungen” gegeben, weshalb die Soldaten feuerten.
Hier kann man sich ein Bild machen, in welcher Gefahr die schwerbewaffneten, hochgerüsteten Marines schwebten (Achtung, die letzten drei Bilder sind nichts für schwache Nerven):
http://www.guardian.co.uk/world/gallery/2011/may/04/osama-bin-laden-compound
Oha, bei mindestens 2 Personen sieht es so aus, als wenn sie in den Hinterkopf geschossen wurden. Wahrscheinlich wollten sie die Elitetruppe gerade zu Tode furzen und daher mußten die “Besten der Besten” in Notwehr handeln.
schwitzig, du bist echt der schärfste, jetzt muss ich auch noch bei soner fiesen, zynischen nummer laut auflachen!
oh ist das böse *schäm*
Ist das nicht putzig? Es werden Bilder getöteter Männer aus Abbottabad veröffentlicht, die regelrecht im eigenen Blut schwimmen, von Bin Laden allerdings weit und breit keine BlutSpur – alles nur zur Sicherheit der US of A, natürlich, denn wer kann schon wissen, wie viele Atomkraftwerke nur beim Anblick dieser Bilder mit und/oder von Teppichmessern überfallen und in Luft gesprengt werden könnten?
Natürlich auch, dass die Navy Seals einen Mikrobiologen dabei hatten, der noch vor Ort (eventuell während des Flugs zur Seebestattung) eine DNA-Analyse durchführen konnte.
Und das innerhalb von 6 (!) Stunden! Da erblasst selbst CSI.
Ich wehre mich einfach dagegen, dass alle selbst ernannten Qualitäts-Journalisten anfangen, ellenlange, wirklich richtig richtig richtig laaaange Artiekl zu schreiben, um darin Gut und Böse, Richtig und Falsch, Moralisch und Unmoralisch, Völkerechtswidrig und völkerrechtskonform abzuwägen.
Manche Fragen kann man mit ein bisschen Arsch in der Hose und Eiern im Rucksack ganz einfach beantworten: War es geboten, Osama bin Laden lebendig gefangen zu nehmen und vor ein internationales Gericht zu stellen? Klare Ansage: Ja. Aus genau drei Gründen:
- Weil es der Glaubwürdigkeit und dem Rechtsstaatsverständnis der auf hohen Rössern trabenden westlichen Führern gut tun würde.
- Weil ich es amerikanischen Spezialeinheiten zutraue, eine Villa in Pakistan mit derartiger Schnelligkeit, Präzision und Durchschlagskraft mit – Achtung! – Gummigeschossen zu überrennen, die dort jeden Anwesenden erst überrascht und dann ausgeknockt hätten. (Wir kennen doch alle die Werbefilmchen über das amerikanische Militär aus Hollywood und – sorry – vier Hubschrauber, nächtliche Dunkelheit, 500 Mrd-Dollar Militärbudget, Präzisionsschlag-Gequatsche… erzählt mir doch nicht, dass es nicht geht, wenn man es will, es gab ja – Achtung! – KEINE GEISELN in der Villa!!!
- Weil Barrack Obama bis heute nicht den Friedensnobelpreis zurück gegeben hat und er den langsam mal rechtfertigen muss, siehe Anstrich 1.
Und Geiseln kriegen sie ja auch lebend gerettet.
ohman, danke! der checker gefällt mir wirklich!
Wow! Was für eine Ansammlung an Experten: Völkerrechtler, Politologen, Militärexperten (anscheinend alle mit Nahkampfausbildung und -erfahrung?) und Medienfachmänner (Frauen sind ja leider nicht dabei). Und das nicht in Form unterschiedlicher Personen, nein, alle Schreiber sind Experten für alles. Respekt! Ich denke, Ihr könnt Euch zu Recht als DIE Elitekommentatoren Deutschlands ansehen, wenn nicht von der ganzen Welt. Aber damit erzähle ich Euch ja nix Neues. Ich bin schon auf die nächsten Lektionen gespannt.
Mit Dank, ein Unwissender (oder heißt das bei Euch “Ungläubiger”?).
Selig sind die geistig armen.
Danke, alle die nicht so klug sind wir IHr, sind also “geistig arm”. Aber eines Tages werde ich zu Euch gehören, ich habe meine erste Lektion gelernt.
Ein geistig armer
So ein Quatsch. Hier findet eine ganz normale Diskussion mit vielen unterschiedlichen Meinungen statt. Mit dem, sorry, dämlichen Argument “alles Experten hier” (das sich ähnlich seuchenhaft verbreitet wie “jeder hat mal abgeschrieben”) kann man auch sämtliche Kommunikation einstellen, dann braucht man sich auch über gar nichts mehr unterhalten, nicht über Politik, Filme, Musik usw. usf.
Aber Peter, so wie hier über den Einsatz geschrieben wird, muss man doch davon ausgehen, dass die Schreiber das schon mindestens ein mal selbst gemacht haben. Also sind sie wohl Experten, oder?
Ein geistig armer.
Mindestens 100-mal!!!
(“Counterstrike” zählt doch , oder?)
Danke Meister, zweite Lektion gelernt.
Ein geistig armer.
Die meisten Leute hier denken und argumentieren, sie sind in der Lage, vom Besonderen aufs Allgemeine zu schliessen. Es sind schon mehrfach Geiseln befreit worden oder andere Einsätze unter schwierigen Bedingungen gemacht worden, ohne dass es “Notwehropfer” mit Schusswunden im Hinterkopf gab oder Getötete klammheimlich im Meer versenkt wurden. Und wer ein Objekt über einen längeren Zeitraum überwacht, weiss genug darüber, um eine schnelle und effiziente Operation mit einem Minimum an Opfern durchzuführen.
Das sind allgemeine Überlegungen, die unabhängig von der speziellen Operation gelten. Dafür muss man einen solchen Einsatz nicht gemacht haben, und die Ausführenden dürften auch nicht in der Lage sein, einen solchen zu planen. Das ist nicht ihre Aufgabe.
Du polemisierst und trollst. Try harder.
a^2
Die Marines sollen sogar in einem Original-Nachbau der Terrorvilla(TM) geübt haben.
Du hast einen Psycholgen vergessen der hier alle passend charakterisiert…
schon verloren, alter.
musste mal die kommentare von oben anfangen zu lesen.
abgesehen davon, wieso muss man bei nem einsatz “dabeigewesen” sein? wissen (jajaschongut, eingebildetes wissen) + imaginationkraft?
Der Artikel ist Plump- Billig- und voller Vermutungen. Wer sagt denn, dass dieser Mann- gezüchtet vom Herkunftsland der Mörder selbst – wirklich Tod ist und zu dieser Zeit überhaupt noch gelebt hatt? Nichts als Vermutungen und das „Wort“ eines Präsidenten. Stattdessen, wie auch im Artikel, wird wichtigtuerisch politisiert, werden bilateral imaginäre Verknüpfungspunkte zusammengestrickt und mit scheinbar dubiosen Hintergrundinformationen Insiderstatus vorgegaukelt. Ich kann mich nur über solche politisierenden Wichtigtuer wundern.
Na und dann noch solche Sätze wie: Fotos können wir nicht zeigen weil sie zu Grauenvoll sind…. In jedem US-amerikanischen Mitternachtsfilm auf unseren Flach-TVs müssen wir täglich noch grauenvoller Farbbilder aushalten und ertragen.
Alles nur Lüge. Seht im Gegenteil bald an euren eigenem Leben wie euer bisschen Privatsphäre durch den nun noch intensiveren Kampf gegen eine erfundene Terrorbande noch mehr beschnitten wird. Auch die ach so komisch gehäuften und plötzlichen Datenlecks bei Grosskonzernen dienen nur einer Aufgabe: eine schnell kommend weltweiter „Sicherheitsstandart“ für Internet und private Daten. Zieht euch Wichtigtuer warm an…
Susi
Stimmt, dafür, dass Bin Laden CIA-Agent, der 11. September ein Insider-Job ist und dass alles eine Verschwörung der Illuminaten ist, gibt es schließlich viel bessere “Vermutungen”!!1!
Markus, die Retourkutsche ist billig. Bin Laden _war_ “CIA-Agent”, jahrelang. Wenn man den Recherchen von Robert Fisk (The War for Civilization) folgt, sogar noch während des Bürgerkriegs in Jugoslawien.
Es ist nicht hilfreich, Gegenrede mit “Alles VTler, Antisemiten, Antiamerikaner, ..(suchdirwasaus).. ausser Mammi” abzuqualifizieren.
a^2
“In jedem US-amerikanischen Mitternachtsfilm auf unseren Flach-TVs müssen wir täglich noch grauenvoller Farbbilder aushalten und ertragen.”
Yip, auch mein erster Gedanke! Schwarze Balken gehören auch nur auf entblößte nasty parts!
Schade nur, dass der Supermacht in den entscheidenden Momenten der Life-Fed abgebrochen ist. Hatten wahrscheinlich Schiss vor Wikileaks.
“Mr. President, who do you like him to be killed?”
“I want his fucking brain at the wall or rip off his head for the tomb”
Vorausgesetzt, irgendwas hätte sich annähernd so zugetragen, wie die Presse vermutet.
Ich habe überlegt ob ich hierzu etwas schreibe…
na gut:
Meiner Meinung nach ist der Artikel von einem Verschörungtheoretiker geschrieben worden:
Es gibt keinen Beweis das Bin Laden in dieser Bude war!
Es gibt keinen Beweis das Bin Laden dort getötet wurde!
Es gibt kein Foto von der Angeblichen Leich Bin Ladens (Das veröffentlichte “Beweisfoto” war uralt)
Es gibt keine Leiche die untersucht werden kann!
Es gibt eigentlich nichts!, was irgendeine Behauptung in diesem Artikel beweist, außer zig verschieden Behauptungen und Kommentaren in zig verschieden Medien…
Wenn das keine Verschwörung ist?
Die Frage die sich mir stellt: “was haben manche eigentlich für seltsame Distanzhalter zwischen den Ohren” :-)
Welcher Beweis müsste dir denn auf welche Art präsentiert werden, damit du überhaupt etwas glaubst? ;-)
Ich kann die Frage nicht verstehen? Steht doch alles da…….
Schau einen x-beliebigen Krimi…..immer! müssen da irgendwelche Personen die Leiche identifizieren….
Das ist ja das Problem ;-) Gäbe es Fotos von der Leiche, wären die “gefälscht”, eine Oduktion oder ein DNA-Beweis (den es ja gibt), manipuliert, eine Leiche wäre “jemand Anderes” usw. …
Mit Deiner Argumentation könnte ich genauso gut Zweifel an der Aussage, dass OBL mit Elvis bei mir im Keller Karten spielt zerstreuen.
Wie das?
Gäbe es Fotos, wären die “gefälscht”, ein DNA-Beweis, manipuliert, die Personen wären “jemand Anderes” usw. …
Wieso? Zeige z.B. Fotos von Bin Laden und Elvis bei dir im Keller Karten spielen, und man zeigen können, dass das Fälschungen sind.
Klar, sobald die Photos und Beweise der Aktion in Pakistan raus sind.
Alles andere ist die Matrix, die uns (?) vorgaukelt Anfang des 21. Jahrhunderts zu leben. ^^
Völliger Quatsch. Das sind unsinnige Zirkelschlüsse, die Du da ziehst.
Gegenbeispiel: Wurde der Tod von Saddam Hussein angezweifelt?
wieso? wurde der auch “Islamgerecht” innerhalb von ein paar Stunden seebestattet?
Interessanter ist doch, was für Dich bereits als Beweis genügt.
Verlautbarungen von Regierungssprechern scheinen bei Dir ja über jeden Zweifel erhaben zu sein.
Es gibt ja noch nicht einmal plausible Gründe für eine “Verschwörung”, auf die hier ja angespielt werden soll, geschweige denn auch nur einen Hinweis.
Das lässt doch nur den Schluss zu, dass es sich bei Deiner Behauptung bei Zweifeln am offiziellen Hergang handele es sich um Verschwörungstheorien um eine Verschwörungstheorie handeln muss.
Wie geht es Deinem Aluminiumhut?
Ich habe keine Anspielung gemacht.
Ich habe gezeigt wo die Verschwörung ist, nämlich in einem Artikel in dem es von beweisfreien Behauptungen nur so wimmelt.
Also kein Grund zu versuchen den Spieß umzudrehen und auf “verschwörerische Anspielungen” zu verweisen….
Im Gegensatz zu dir, habe ich keine einzige Behauptung aufgestellt!
So geht’s ja nicht. Erst etwas schreiben und dann nicht dazu stehen:
…das ist die Behauptung…
… und das ist die Anspielung auf eine Verschwörung.
Kann natürlich trotzdem eine sein, muss aber keine sein. Kann aber auch ganz anders sein.
WOO lebst DU??!
Osama bin Laden alias Tim Osman ist schon Dezember 2001 gestorben – das sollte doch mittlerweile auch den letzten Hinterwäldler erreicht haben?
Wieso fallen nur alle auf die Desinfo vom Weissen Haus rein..?! ^_^
Mir gefällt die Sachlichkeit des Textes und dass er akzeptiert dass es in der Bewertung solcher Aktionen Widersprüche geben kann und sich nicht von vornherein auf den “richtigen” Standpunkt stellt.
In einigen Punkten aber bin ich anderer Meinung.
Das glaube ich nicht, denn wer an eine Verschwörung glauben will, für den sind dann Photos gephotoshoppt, Videos aus dem Filmstudio und sonstige Fakten gefälscht. Der Vorteil, den man davon hätte einige mehr zu überzeugen wird, denke ich, überwogen vom Nachteil Propagandawerkzeuge für die Gegenseite zu liefern. Ausserdem finde ich auch die Argumentation nachvolziehbar, man wole keine Trophäen ausstellen.
Zur den sich ändernden Informationen über den Einsatz denke ich, dass dies auch der Ungeduld der Medien und des Publikums geschuldet ist (natürlich nicht nur). Wir alle wollen bei Grossereignissen alle Informationen sofort, sonst setzt das wilde Spekulieren ein. Um das einzudämmen ist man sicher versucht auch ungesicherte Informationen herauszugeben. Es ist ja fast immer so, dass sich bei Ereignissen mit starkem öffentlichen Interesse die Lage nach einer Woche anders darstellt als direkt danach.
Und zuletzt noch zum Thema “darf man sich freuen?”. Dass das schwehr zu bewerten ist steht ja schon im Artikel, aber all diejenigen, die jetzt so über Merkels Freude herziehen, sollen bedenken dass solche, wie ich finde überzogene, Kritik bei spontanen Komentaren mit dazu führt dass Politiker nur noch Wischi-waschi-statements abgeben.
Danke sehr!
Ja, genau so was hatte ich auch gerade eben kommentiert ;-) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5899/ein-schmaler-grat#comment-115486
“Der Vorteil, den man davon hätte einige mehr zu überzeugen wird, denke ich, überwogen vom Nachteil Propagandawerkzeuge für die Gegenseite zu liefern. Ausserdem finde ich auch die Argumentation nachvolziehbar, man wole keine Trophäen ausstellen.”
Bin ich mir eben nicht sicher, was überwiegen würde. Aus Gründen der Informationsfreiheit wäre ich aber auf jeden Fall für eine Veröffentlichung.
Wenigstens hat Merkel hier einmal gezeigt, wie sie wirklich denkt, da hat man etwas Klarheit.
Also wenn die da schon monatelang beobachtet haben sollte sich doch wenigstens ein bischen brauchbares Material ansammeln:
http://www.washingtonpost.com/world/cia-spied-on-bin-laden-from-safe-house/2011/05/05/AFXbG31F_story_1.html
War auch nicht sonderlich geschickt ohne Not an die Öffentlichkeit zu gehen bevor man sich auf eine halbwegs konsistente Story geeinigt hatte,
Zustimmung, aber das Weiße Haus hat, das kann man einfach nicht anders sagen, die Öffentlichkeitsarbeit nach dem Einsatz so dermaßen verbaselt, dass sie sich jetzt über Verschwörungstheorien nicht wundern müssen.
Zwar halte ich Widersprüchliche Aussagen auch für einen Hinweis auf die unübersichtlichkeit bei Einsatz und mangelnde Kommunikation zwischen den verschiedenen Leuten, die mit der Presse gesprochen haben, aber im Gehirn des durchschnittlichen Verschwörungstheoretikers sind solche Widersprüche eben immer Hinweise auf Lügen oder bewusste Vertuschungen.
Sie können sich jetzt aber zum Glück mit Rush Limbaugh zusammentun, der ähnliches vermutet. Da sind sie intellektuell in bester Gesellschaft :<)
http://www.mediaite.com/online/rush-limbaugh-on-bin-laden-raid-with-this-many-versions-of-what-happened-obama-is-hiding-something/
Was würde die Menschheit bloß ohne Intelligenzbestien wie dich machen?
So, jetzt “määäh” oder am besten leg dich wieder hin und schlaf weiter! :-p
Naja, er hat aber recht. Leute die einfach auf VTs rein fallen, tendieren dazu in gewissen Ungereimtheiten zu viel bzw. “falsches” zu interpretieren. Das liegt einfach daran, dass man als Außenstehender keinen Einblick in die internen Vorgänge hat und somit ein Informationsdefizit vorherrscht.
Wenn ich mir die ganze Geschichte um Bin Ladens Tod anschaue, gepflastert von Ungereimtheiten immensen Ausmaßes, und sie im Schnelldurchlauf analysiere, brauche ich keine VTs, um erkennen zu können, dass sie gewaltig stinkt! Dem Anschein nach können euch gewisse Damen und Herren Scheiße für Gold verkaufen, ihr würdet die Mogelpackung trotzdem kaufen.
Was mich am meisten stört, ist, dass jede(r), die/der diese und ähnliche Geschichten kritisch hinterfragt, den VT-Stempel (ich kann damit gut leben, keine Sorge!) aufgedrückt bekommen muss.
Vor wenigen Jahren noch, als die “Verschwörungstheoretiker” vor der Finanz- und Wirtschaftskrise warnten oder auf die faktische Pleite USAs und den kommenden Zusammenbruch des US-Dollar aufmerksam machten, haben genau diejenigen, die auch heute die VT-Keulen schwingen, dieselben Sprüche vom Stapel gelassen wie heute.
Wenn es den Osama gar nicht gibt und er auch keine Anschläge verübt hat und auch gar nicht umgebracht wurde – wo ist denn dann jetzt eigentlich das Problem? Worüber regt ihr euch so auf?
Und wenn es eine Verschwörung ist, die ihr aber sofort durchschaut habt, ist es keine wirklich geschickte Verschwörung, oder? Denn eine Verschwörung würde man doch so machen, dass keiner was merkt und alle zufrieden mit der offiziellen Erklärung sind. Aber kaum jemand ist das.
Oder ist das alles nur ein besonders raffinierter Trick, und hinter der “schlechten” Verschwörung lauert noch eine zweite viel raffiniertere? Vielleicht ziehen garnicht die Amis die Strippen, sondern werden selbst getäuscht – aber von wem? Könnte Russland dahinter stecken? Oder Gaddafi? Cui bono.
Natalie schrieb:
*Verschwörungstheoretisch grins*
Jetzt habe ich’s. Unser Freund André H., hier mal anonym unterwegs, ist bestimmt der besagte FOCUS-Money-Ex-Redakteur, der gemeinsam mit Madame Natalie durch die Münchner Biergärten zieht :-)
Wie? Ihr guckt misstrauisch?
Zu Unrecht, Freunde. Ich werde das gleich mit der Janichs Axt beweisen …^^
1. Die Theorie ist falsifizierbar. (Die Betreffenden könnten sich outen, tun es aber nicht.)
2. Janichs Logik wirkt auf Madame Natalie anziehend. (=Naturgesetz) :-)
3. Informationsasymetrie: Ich habe einen Informationsvorteil (Dinge, die Ihr nicht wisst), weiss also einfach, dass es wahr ist :-)
4. Moral Hazard: Andree H. (=Janich?) kann den Informationsvorteil über seine wahre Identität eiskalt ausnutzen um trollige Dinge zu posten und tut das auch :-)
5. Natalie und Andree H. posten hier zeitgleich im gleichen Blog, beide haben in der Sache die gleichen Ansichten, zudem kommt Natalie aus München und verweist auf einen Artikel eines Herrn aus München. Klare Sache also: Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich die beiden verabredet haben … .
6. Forensische Beweise: Die IPs könnten gefälscht sein, könnten aber auch stimmen. Man weiss so wenig. Es spielt aber grundsätzlich überhaupt gar keine Rolle, denn alles lässt sich fälschen :-)
7. Genau. Wozu braucht man Zeugenaussagen? Alle gekauft, und jeder einzelne von uns weiss es doch eh immer besser…
8. Wäre Andre H. wirklich Andre H., so würde er auch wie ein echter Andre H. posten und nicht wie ein Herr Janich unter einem Pseudonym, weil ihm Diskussionen mit dem “linken Fussvolk” grundsätzlich eh viel zu anstrengend wären. Ergo ist die Möglichkeit, dass Andre H. nur Andre H. und nicht etwa Oliver Janich ist, getrost auszuschliessen :-)
So, meine politisch korrekten Freunde, ich habe fertig und gehe mich nun kreuzigen, weil nun auch ich einen Artikel bei Kopp gelesen habe. Es war ein langer Abend, und die erwarteten Folgen sind auch unmittelbar eingetreten. Hier eine Kostprobe:
Guten Tag. Meine Name ist spider. Ich habe einen Onkel, und das Wetter ist sehr schön. Wie geht es euch ?
:-)
Hallo Natalie. Ich heisse André. Wie geht es dir?
Ihr habt ein Problem. Sagt mein Onkel. Wegen dem Rasierer von Occam.
Occam’s razor . Der weiss alles.
Ist das Zufall? ;-)
@ Natalie:
Jetzt auch noch der Kopp-Verlag m(
@Markus
Steht irgendwo “Lesen verboten” oder “Denken verboten”? Also!
yep, natalie, kopp-verlach is schon ganz arg grenzwertich, die halt ich eher für vorschubleister der desinformation…
& haufen verkappta nazis….
janz merkwürdige mischung, dat janze
(aber bei deinem avatar-fodo hab ick schon vorher irgendwie n janz komischet jefühl jehabt…)
und denken…ick wees nich, ob der olle kopp & seine mitschreiber dit können…die regen sich wirklich nur uff…
@brainOnaut
Damit wir uns nicht missverstehen: Vieles, was im Kopp Verlag veröffentlicht wird, entspricht nicht meiner Meinung bzw. meiner Weltanschauung. Aber es gibt den einen oder anderen Autor, die ich sehr gern lese (zB Wisnewski und Engdahl).
Als in München geborene und aufgewachsene Frohnatur kann ich mit dem Berliner Slang kaum etwas bis gar nichts anfangen (war das einer?). Dein komisches Gefühl hinsichtlich meines “avatar-fodo” kannst du dir natürlich in die Haare schmieren, falls welche vorhanden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Ockham glauben?
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/Alex_Jones glauben?
Zitat OJ:
So kann man’s auch sagen: Die eine These muss nicht die richtige sein, es könnte auch die andere These sein … oder die?, hmm … vielleicht doch die?, hmm iss dess nedd egal? Hmm, merr waaß ja so wenisch unn vermuded so viel, gell?
Vielleicht war’s ganz einfach so: Seehund zum OBL: “Hi Mr. Bin Läjden (der Seehund spricht amerikanisch – weiter auf deutsch), ich hätt’ da en Einladung nach UhEssAh fürse. Bidde folche se mir zum Hubbschraubär!” “Nee, Herr Seehund, dess mach’ ich nedd, in Amerika isses mir zu goddlos, gelle!” “Herr Bin Läjden, isch warn’ sie, dann muss ich sie abber mit Gewald überredde!” “Macht nix, Herr Seehund, isch geh’ grad auf mei Zimmer unn hol’ mei Kalschnikow, dann könne mir zwaa besser schwätze, gell?” “Herr Bin Läjden, dess geht jezz zu weid …” Päng …
Hm … geht eigendlisch nedd, iss zu eifach, kei Schwefelgestank, kei Erdöl, kei Diamande, Coltan oder so e Zeusch … unn jezz? Isch waas aach nedd?
Natalie schrieb:
*Verschwörungstheoretisch grins*
Jetzt habe ich’s. Unser Freund André H., hier mal anonym unterwegs, ist bestimmt der besagte FOCUS-Money-Ex-Redakteur, der gemeinsam mit Madame Natalie durch die Münchner Biergärten zieht :-)
Wie? Ihr guckt misstrauisch?
Zu Unrecht, Freunde. Ich werde das gleich mit der Janichs Axt beweisen …^^
1. Die Theorie ist falsifizierbar. (Die Betreffenden könnten sich outen, tun es aber nicht.)
2. Janichs Logik wirkt auf Madame Natalie anziehend. (=Naturgesetz) :-)
3. Informationsasymetrie: Ich habe einen Informationsvorteil (Dinge, die Ihr nicht wisst), weiss also einfach, dass es wahr ist :-)
4. Moral Hazard: Andree H. (=Janich?) kann den Informationsvorteil über seine wahre Identität eiskalt ausnutzen um trollige Dinge zu posten und tut das auch :-)
5. Natalie und Andree H. posten hier zeitgleich im gleichen Blog, beide haben in der Sache die gleichen Ansichten, zudem kommt Natalie aus München und verweist auf einen Artikel eines Herrn aus München. Klare Sache also: Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich die beiden verabredet haben … .
6. Forensische Beweise: Die IPs könnten gefälscht sein, könnten aber auch stimmen. Man weiss so wenig. Es spielt aber grundsätzlich überhaupt gar keine Rolle, denn alles lässt sich fälschen :-)
7. Genau. Wozu braucht man Zeugenaussagen? Alle gekauft, und jeder einzelne von uns weiss es doch eh immer besser…
8. Wäre Andre H. wirklich Andre H., so würde er auch wie ein echter Andre H. posten und nicht wie ein Herr Janich unter einem Pseudonym, weil ihm Diskussionen mit dem “linken Fussvolk” grundsätzlich eh viel zu anstrengend wären. Ergo ist die Möglichkeit, dass Andre H. nur Andre H. und nicht etwa Oliver Janich ist, getrost auszuschliessen :-)
So, meine politisch korrekten Freunde, ich habe fertig und gehe mich nun kreuzigen, weil nun auch ich einen Artikel bei Kopp gelesen habe. Es war ein langer Abend, und die erwarteten Folgen sind auch unmittelbar eingetreten. Hier eine Kostprobe:
Guten Tag. Meine Name ist spider. Ich habe einen Onkel, und das Wetter ist sehr schön. Wie geht es euch ?
:-)
Spider, der war echt gut! :-) Hätte nicht gedacht, dass auch ich mal Teil einer Verschwörungstheorie werde – komm ich jetzt in Fernsehen oder zumindest auf die Titelseite der Gala (das Zeug dazu hätte ich ja!) ? :-p
Wie dem auch sei, die Wahrheit ist bestimmt irgendwo da draußen! ;-)
Ich habe nun mal eine Schwäche für intelligente und aufrichtige Männer! ;-) Ursprünglich wollte ich ein Kind von Jens haben, da er aber schon vergeben ist, bin ich immer noch auf der Suche nach dem zukünftigen Vater meines Kindes.
@natalie
och weeste mene jutste, wenn ick sowat als headline bei kopp sehe; “Wasserkraft: Tödliche Gefahr alternativer Energie” krich ich doch dit kalte kotzen, bei sowat diskreditiert sich der verlach doch in ner sekunde als ernstzunehmende quelle, & das leider trotz der nicht ganz so unlogischen ansätze im artiggel vom ollen Janich.
& dein avadar-fodo sieht halt numal wie billich-jim-rakete-kuschel-rock-cover alá leni riefenstahl aus….
ps. jaaaa, münchen wird mir immer als meene jeburtsstadt in erinnerung bleiben, aber vor zwanzisch jahrn wär ick ausjerastet, da auch nur eine sekunde länger mein leben im münchner eso-sumpf zu verschwenden, als nach berlin zu flüchtn….
die spree in berlin kanns zwar nich mitn isarauen aufnehm, aber der spreewald kannet.
igitt! bah! is dit eklig…
Du meinst en Ulfkotte ist brauner als etwa ein sozialdemokratischer Sarrazin?
never.., die echten Braunen National-Sozialisten (hoffentlich nicht N-Faschisten..) sind für gewöhnlich nicht auf der links-extremen Seite anzutreffen, sondern bilden zunehmend die politische Mitte!
Und die neuen Juden werden das Prekariat & Sozialleistungs-Empfänger sein..
Man sollte sich als Journalist wirklich mal die grundlegende Bedeutung von Termini wie ‘faschistisch’, ‘(anti)semitistisch’, ‘zionistisch’, ‘sozial-darwinistisch’ oder ‘verkürzte Kapitalismuskritik’ etc. aneignen, damit man sie auch dem Sinn / Bezug entsprechend korrekt (gegen den Richtigen / die richtige Partei) verwenden kann..!
U. Ulfkotte ist ein ganz übler Hetzer und Hassschürer. Aber trotzdem hat dieser Verlag immer wieder interessante Berichte, welche man sonst nirgends findet. Wer will, kann sich ja auch nur den penibel aufgeführten Quellenangaben widmen.
Wenn das Sprichwort “auch ein blindes Huhn findet ab und zu ein Korn” stimmt, dann hat dieser Verlag ungefähr noch ein Auge mit halber Sehkraft. Damit findet man dann aber schon deutlich mehr Körner.
Wozu einwenig mehr gehört als eine Unterhose mit der Aufschrift JEDI anzuhaben und eingebildet zu verlautbaren, diese sei absolut passend zum Laser-Schwert, stimmt’s?:-)
Sehr gut. Ich trage ausserdem noch ‘eine kleine Prise gesunden Realismus’ auf Deine Most-Wanted-List ein^^
Jetzt mal wieder im Ernst:
Der Grat zwischen einem idealistischen und kritischen Journalismus und einer Gratis-Karte zum Totalveriss ist manchmal sehr schmal. Das liegt primär daran, dass besonders kontroverse Behauptungen in der Regel besonders wasserdichter Beweise und Belege bedürfen. Natürlich habe ich seine Axt hier vorher ziemlich verhunzt, weil es mir ja um einen sarkastisch angehauchten Spass ging, ich wollte Dir damit durch die Blume ein Stück weit verdeutlichen, dass der Autor Behauptungen aufstellt, die er leider häufig nicht belegt, wodurch er diesem Anspruch eben nicht gerecht wird. Dabei betreibt auch noch einen Aufwand, welcher dem Schiessen von Kanonenkugeln auf Spatzen gleicht, weil hier einzig schon der Verweis auf Popper und die Nennung der fehlenden jedoch notwendigen Beweise genügen sollten. Zwar bemüht er sich vordergründig keine alternative und unbelegte Theorie über den Verbleib von Osama aufzustellen, was löblich ist, und setzt dabei wie ich, unter Berufung auf den bisherigen Mangel an konkreten Beweisen, nur auf vorläufigen Skeptizismus bezüglich der offiziellen Regierungsaussagen, behauptet aber beispielsweise zugleich völlig unerwartet in einem Nebensatz, die Geburtsurkunde von Obama sei gefälscht. Letzteres ist auch trotz zahlreicher Adobe Illustrator Videos jedoch längst nicht bewiesen, es gleicht somit einem groben Schnitzer, wie ich sie eigentlich schon leider aus seinem Focus-Money-9/11-Artikel zu genüge kenne. Dort zitierte er bspw. unter anderem die Aussagen des rechtskonservativen italienischen Politikers Francesco Cossiga aus dieser Quelle:
http://archivio.lastampa.it/LaStampaArchivio/main/History/tmpl_viewObj.jsp?objid=7190957 ,
um ihn daraufhin der Seite der “Skeptiker” zuzurechnen. Wer aber den einstigen Hardliner Cossiga, seine sonstigen Aussagen zu 9/11, sowie seine Neigung zum humoristischen Hohn gegenüber subversiven Linken kannte, der weiss aber, dass das schlicht hanebüchener Unsinn ist. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.
Mit anderen Worten: Ich halte ‘Deinen Helden’ für menschlich durchaus liebenswürdig, aber auch für eine durch und durch tragische Figur.
doch, gibt es:
http://karlweiss.twoday.net/stories/16604213/
http://blog.fefe.de/?ts=b33c6451
http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/2592-bin-laden-ist-tot-und-jetzt.html
http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/2595-osama-bin-laden-mensch-und-mythos.html
http://www.danisch.de/blog/2011/05/05/osama-bin-laden-pleading-not-guilty/
http://iranopoly.wordpress.com/2011/05/05/pakistanische-generale-sagen-bin-laden-sei-woanders-getotet-worden/
und es gibt noch mehr.
einfach mal den net-news-express.de anwerfen. da werden sie fündig
Ich bin ja von einigen Schlaumeiern hier während meines längeren Unwesens entlarvt worden als:
- Pin8tista
- facho
- Mitglied der Friedrich Naumann Stiftung
- Mitglied des IMSN (oder wie das heißt)
- Mitglied der Konrad Adenauer Stiftung
- Karrierist
- Neoliberaler
Ich muss es also wissen.
Leute, der Kopp-Verlag ist ein Propaganda-Instrument des CIA!
ICH WUSSTE ES! JAWOLLJA!
*gacker*
ah, und die spieglesche anti-terror-allzweckwaffe yassin musharbash darf jetzt auch die letzten zweifler überzeugen:
“Al-Qaida bestätigt Tod Osama Bin Ladens”
jawohl! die “dschihadistischen Internetforen” bestätigen die unumstössliche, endgültige wahrheit!
jetzt kann doch NIEMAND mehr ernsthaft irgendwelche zweifel hegen!
Doch, denn sie haben nicht mal die
verlinkt!
Na in dem Fall ist das aber auch mal verständlich.
Aber welchen Grund sollte al-Qaida haben, den Tod Bin Ladens zu bestätigen, wenn es nicht so wäre?
Welchen sollten sie haben wenn es so wäre?
Ja, verständlich, sonst könnte ja jemand so was machen:
WHOIS information for spiegelfechter.com :
[Querying whois.verisign-grs.com]
[Redirected to whois.enterprice.net]
[Querying whois.enterprice.net]
[whois.enterprice.net]
% EPAG Whois-Server Version 3.1.1 (28
… das geht noch ellenlang weiter …
Natürlich kann Spiegel Online keine illegalen Seiten verlinken.
Ich meinte, welchen Grund hätte al-Qaida, zu sagen, dass Bin Laden am Montag getötet wurde, wenn er nicht tot ist/ schon seit Jahren tot ist/ was auch immer.
Da hast du Recht. Das sehe ich genau so. ^^
@Markus: 1. Woher weisst Du, wissen wir, dass das Al Qaida war?
2. Woher sollen wir oder kannst Du ihre Motive wissen?
Ich kann mir ein Dutzend Motive denken, warum das sinnvoll war. Eines wäre, dass Osama gar nicht in der Lage war, auf “Al Qaida” (was immer das sein mag) Einfluss zu nehmen, geschweige denn etwas zu kommandieren. Ein schwer nierenkranker alter reicher Mann, der sich verstecken muss, ist nur ein begrenztes Identifikationsobjekt, ein Märtyrer, vom grossen Feind gemeuchelt, ein viel besseres.
Das ist nur ein Beispiel, weitere lassen sich finden.
Man nennt ein solches Zusammentreffen unterschiedlicher Motive für gleiche Handlungen oder Verlautbarungen Kollusion.
Auch hier finde ich Deine Argumentation reichlich wenig differenziert. Schade.
a^2
Der Tod im Kampf von Opa Osama lässt sich sicher ganz gut “vermarkten” um neue Kämpfer zu rekrutieren. Bringt sicher sogar mehr, als den USA eins auszuwischen (bspw. wenn man im Besitz der echten Leiche wäre).
Außerdem glaube ich, dass der Kommentar von brainOnaut ziemlich ironisch ist.
Das ist schon klar ;-)
Wir reden hier von Journalisten! http://www.google.de
Wenn sie gut sind: http://www.google.com
Cool. Das mache ich auch mal – ich bin ja gerade das Internetforum. Also: Alle lieben mich und wollen ihre Staaten von mir auf den richtigen Weg führen lassen. Ich mach’ das dann jetzt mal!
Es gibt keinen Mordfall ohne Leiche.
Diesen Grundsatz wird jeder Kriminalist bestätigen können.
Nur hier, wie es scheint, ist dieser Grundsatz außer Kraft gesetzt worden.
Herr Kowalski!
Das war doch kein Mord!
Genau:
“Ich habe ja alles versucht, aber Osama hat sich immer wieder meine Waffe an den Kopf gesetzt und versucht, abzudrücken. Irgendwann konnte ich es nicht mehr verhindern.”
Ist doch egal wie man es nennt. Tatsache ist nun mal der absens des Corpus Delicti um den sich hier die ganze Diskussion dreht.
Und so gesehen haben wir hier auch keinen Casus “bin Laden” sondern nur eine von der US Administration aufgestellte, unbewiesene Behauptung.
Nein, der bin ich nicht!!! ;-)
(ja geht denn hier die Paranoia rum?)
Dann freue ich mich, ihre Bekanntschaft zu machen.
Hallo Andre. Interessant. Hatte auch mein Hausrat gegen das Rasiermesser eingetauscht, weils so schön einfach ist. Ist leider beim Schneiden von Butterkeksen zerbrochen und seitdem dreht sich alles. War vielleicht schon etwas eingestaubt. Kannste mal Oma fragen ob man da noch viel machen kann?
Die USA haben ihre besten und härtesten Totmacher hingeschickt, die Bin Laden auftragsgemäß totgemacht und verklappt haben. Ohne viel Palaver und um Himmels Willen ohne einen langen komplizierten Schauprozeß, der die näheren Umstände um 9/11 neu evaluiert hätte, angereichert mit Informationen aus der Planungsetage der Anschläge selbst. Die USA haben zur Zeit vermutlich dringlichere Probleme. Das ist ganz genau so gelaufen, wie es laufen sollte, denn die gegenwärtige Administration muß
a. In der Öffentlichkeit punkten.
b. Den Abzug aus Afghanistan logisch erscheinen lassen.
Was gibt es pünktlich zum geplanten Abzug willkommeneres als einen toten Bin Laden ? Vermutlich war der Mann eine seit längerem auf Abruf lebende Konserve, die nunmehr publizistisch gewinnbringend geöffnet und entsorgt wurde. Der Umstand, daß öffentlich bekannt werden durfte, daß die Aktion im urbanen Pakistan stattfand, wo der meistgesuchte Mann der Welt in einem aufwendig ausgeführten Föhrer-Bonker lebte, ist natürlich befremdlich – eigentlich ein propagandistischer GAU, der offenlegt, daß der angeblich verbündete ISI nicht allzu enthusiastisch an der Verfolgung der westlichen Kriegsziele interessiert gewesen sein kann, sodaß Pakistan über all die Jahre das bleiben konnte, was es bereits während der sowjetischen Intervention am Hindukusch war: eine hocheffiziente Rekrutierungs- und Logistikdrehscheibe für die Widerstandsgruppen im paschtunischen Grenzgebiet, der ethnischen Hinterlandreserve Pakistans. So könnte die Öffentlichkeit auf die Idee verfallen, es handele sich bei diesem Feldzug um eine zynische, weil konzept- und damit sinnlose zehnjährige Soldateska, die zu beenden es nunmehr dringend an der Zeit wäre. Das darf die Öffentlichkeit jetzt auch ruhig denken, denn der Abzug ist schließlich beschlossen. Sogar Merkel wird das irgendwann einsehen müssen und unsere Jungs mitsamt ihren unverschenkt gebliebenen Wachsmalstiften nach Hause holen, bevor der Taliban sie holen kommt. Es muß sie halt nur mal ein Strippenzieher von der Atlantik-Brücke zur Seite nehmen.
Ohne die letzten Artikel damit abwerten zu wollen ( besonders ohne den Artikel von Herrn Sasse abwerten zu wollen, der zwar kontrovers war, aber teilweise unverschämt hart angegriffen wurde): Das ist der beste Artikel den ich seit längerem hier gelesen habe. Sachlich, kritisch, und genau meine Meinung. Thumbs up!
was heisst denn bitte “unverschämt hart angegriffen”? offenes kommentarfeld unter nem meinungsartikel, muss er wohl mit leben.
und von ihm kam ja nix auf die kritiken und fragen.
Natürlich, bin ja selbst nicht seiner Meinung. Ich spielte aber auf so Gestalten an, die groß rumtönen, wegen eines Artikels, der ihnen nicht passt jetzt sofort den Spiegelfechter aus dem Reader schmeißen zu wollen.
ah, allet klar, sorry…
yep, weiss gott extrem albern & kindergarten…
Zitat:
Man stelle sich mal vor, wir schrieben wieder das Jahr 1990:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nijirah_al-Sabah#Wirkung .
Was würde der Autor Markus Weber hierzu schreiben? Etwa das folgende hier?:
“Der Mord an kuwaitischen Säuglingen, verübt von Soldarten der irakischen Armee in einem kuwaitischen Krankenhaus, muss wohl von jedermann betrauert werden.”
Aber das ist noch nicht alles:
Parallelen im Artikel zum Tiefpunkt der Popularität von Obama und zum kommenden Wahlkampf? Fehlanzeige.
Herstellung des Zusammenhangs zu der “gefälschte Geburtsurkunde”-Verschwörungstheorie, die mittlerweile selbst von Donald Trump und FOX News sehr PR-wirksam ausgeschlachtet wurde und damit Obama tatsächlich immer gefährlicher wurde? Fehlanzeige.
Herstellung des Zusammenhangs zum nahezu zeitgleichen Mord an den Mitgliedern der Gaddafi-Familie? Fehlanzeige.
Fazit:
Der Autor sollte sich lieber in die Schlange stellen und sein Geld in den Erwerb eines Buches mit dem Titel “ABC des kritischen Denkens” investieren oder in diesem Artikel wenigstens den Konjunktiv verwenden. Denn so ist das ein furchtbar naiver Artikel und damit für mich weitgehend sinnlos.
Äh, ja, denn das war ja erfunden …
Der Tiefpunkt war ja eher vor ein paar Monaten. Auf das Thema wurde aber auch in http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5887/tod-eines-terrorfursten bereits kurz eingegangen.
Was sollen denn da bitte die Zusammenhänge sein?
Das Buch gibt es nicht. Ich bleib dann auch lieber bei der Kritischen Theorie.
Ach ja, stimmt! Aber das passierte nur einmal und ist damit hier und in weiterer Zukunft völlig ausgeschlossen! Auch siegt die Wahrheit letztlich immer, wir kennen sie stets und sind damit immer auf der sicheren Seite! Zeitgeschichtliche Irrtümer sind völlig ausgeschlossen …
Verzeihung wegen meiner Offenheit:
Diese Frage entlarvt Dein politisches Unverständnis nun vollends.
Das stimmt, aber Herr Benedikt machte hier auch einen sehr guten Job.
Na dann erklär es mir doch wenigstens.
Was soll ich Dir denn erklären? Dass die meisten Menschen, ihre “News” nur von Seite 1 oder gar nur aus den 5-minütigen Nachrichtensendungen im Fernsehen beziehen, wodurch viele Meldungen für sie unter den Tisch fallen?
Komm, das ist nicht Dein Ernst.
@ spider:
Ne, du sollst den Zusammenhang zu der “gefälschte Geburtsurkunde”-Verschwörungstheorie und zum nahezu zeitgleichen Mord an den Mitgliedern der Gaddafi-Familie erklären.
Wie ich schon sinngemäss sagte:
Schlechte “Nachrichten”, die kaum jemand mitbekommt, weil sie von anderen “positiven” überschattet werden, sind keine schlechten “Nachrichten” mehr.
Der “Kollateral-Tod” von Gaddafis Enkeln ist keine Lappalie und mag sehr viele unangenehme rechtliche Fragen aufwerfen. Beide Vorfälle hätten Obama hinsichtlich seiner Zustimmung in der Bevölkerung immens schaden können. Im Falle seiner Geburtsurkunde sehr wahrscheinlich sogar absolut zu Unrecht. Das spielt für die Republikaner, Murdoch mit FOX, sowie für Donald Trump aber absolut keine Rolle. Es geht hier nicht um die Wahrheit, sondern nur darum die Massen zu mobilisieren, was mit zunehmendem Erfolg ja geschah.
Wir haben nur das “Pech”, dass das Thema bei uns kaum angekommen ist. Schaut Euch bitte dennoch bei Gelegenheit mal an, was in den US-Medien nach dem 27 April los war. Es ist unglaublich. Seine angeblich gefälschte Geburtsurkunde war tatsächlich Mainstream-Thema, und das nicht nur am Rande. Es ist schlimmer noch als damals bei Bill Clinton.
@mee
Da täuschst Du Dich leider, oder Du bemühst hier absichtlich ein Ad-Hominem-Argument. Dass solche Kausalitäten hier tatsächlich bestehen, habe ich an keiner Stelle ausgesagt.
Ich habe hierauf keine Antwort, ich weiss nicht alles, lediglich die Frage formuliere ich, und das nur mit dem Ziel, dass irgendein Blogger diesen Fragen einmal nachgeht. Ich lese Artikel und Blogs nämlich primär mit dem Ziel meine eigenen Kenntnisse zu erweitern, und genau das habe ich hier vermisst.
Ich möchte den Autor auch nicht absichtlich ärgern, ich hoffe einfach nur, dass das besser wird.
Das sind aber, wie du ja auch selbst sagst, voneinander unabhängig. Sicher, das ist ein politischer Erfolg für Obama und verdrängt andere Schlagzeilen aus dem Vordergrund, aber sonst? Der Zusammenhang zu den US-amerikanischen Pakistan- und Afghanistan-Strategien scheint mir da doch direkter, weshalb dieser thematisiert wurde.
Das ist natürlich richtig und auch sehr wichtig, weil der Vorfall für Pakistan sehr nachteilige Konsequenzen haben kann. Mit dem Vorwurf absichtlich Terroristen zu beherbergen kann man Pakistan nun in der Öffentlichkeit wirksam in die Defensive drängen. Dass es sich hierbei um eine unerlaubte militärische Operation auf dem Territorium eines souveränen Landes handelte, scheint für die Medien hingegen nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Was für eine, entschuldigung, assige Art, hier zu debattieren.
Obama hat jetzt in Folge der Bin Laden-Tötung bessere Umfragewerte. Das bedeutet noch lange nicht, dass die vorher niedrigen Umfragewerte der Grund für die Tötung war. Hätte Obama bei höheren Popularitätswerten nicht die Tötung Bin Ladens veranlasst, sobald sich die Möglichkeit ergab? Kaum anzunehmen.
Der einzige Zusammenhang ist hier jeweils ein zeitlicher. Kausalitäten zu konstruieren, wo keine sind, entlarvt Dein politisches Unverständnis.
Die Frage, dich ich Dir gerne hiermit stellen würde, und die von den Medien und Bloggern weitgehend unbeantwortet bleibt, und leider auch fast gar nicht gestellt wird, ist die folgende:
Wie erklärt Ihr Euch, dass der Mann, der verdächtigt wird der Auftraggeber und Urheber der 9/11-Anschläge zu sein, sich als Dialyse-Patient, also jemand der ohne ärztliche Versorgung nicht dauerhaft überleben kann, fast 10 Jahre lang dermassen erfolgreich verstecken kann? Noch dazu in einer abgeriegelten und bewachten pakistanischen Siedlung für pensionierte Militärs, die niemand betreten kann ohne seinen Personalausweis vorzeigen zu müssen? Und das ganze auch noch ohne je von seinen Nachbarn dort gesehen und wegen einem Kopfgeld in Millionenhöhe verpetzt zu werden?
Die Story ist einfach schwachsinnig, bzw. für mich ziemlich unwahrscheinlich. Genauso schwachsinnig sind übrigens auch die Erklärungen der US-Verantwortlichen:
1.
Eine hastige Bestattung auf “hoher See” aus fadenscheinigen Begründungen.
2.
Einerseits möchte man kein “echtes” Leichenfoto veröffentlichen, während man das bei den zwei anderen Männern aus dieser Residenz schon tat, andererseits soll Obama mit seinem Gefolge dem Einsatz live zugesehen haben.
Wo ist hier die Logik? Warum veröffentlicht man dann nicht die Filmaufnahmen mit dem noch lebenden Osama und schneidet das Ende einfach ab? Und warum ausgerechnet jetzt das ganze?
@spider
Und welchen Grund hätten die Amerikaner, absichtlich Jahre lang zu warten, bis sie Bin Laden endlich töten? Meinst Du nicht, George Bush hätte das auch gerne noch während seiner Präsidentschaft hinbekommen?
Für die Veröffentlichung des Fotos und dagegen gibt es gute Gründe. Ich teile die Meinung des Weißen Hauses bei der Frage nicht. Ich halte es eher mit Jon Stewart.
Aber worauf willst Du eigentlich hinaus? Das lässt Du jedesmal im Unklaren.
Es gibt in der Tat mehrere gewichtige Gründe, die dafür sprechen:
Die Irak-Invasion, der Aufenthalt in Afghanistan und auch der Patriot-Act hätten seitens der Bevölkerung einen erheblichen Gegenwind bekommen.
Wie gesagt: Offensichtlich nicht:
http://www.youtube.com/watch?v=4PGmnz5Ow-o .
Für kaum vorstellbar halte ich es allerdings, dass sich ObL vom ISI völlig unbemerkt unter diesen Umständen in Pakistan aufhalten konnte. Den einen oder anderen Versuch für ein Under-the-Table-Agreement mit den Amerikanern bezüglich seiner Herausgabe hätte es eigentlich geben MÜSSEN.
Ich finde, dass die Medien sich immer wieder zugunsten irgendeiner politischen Agenda missbrauchen lassen, anstatt Beweise für die jeweilige Erklärung oder Behauptung einzufordern. Letzteres erfordert aber schon allein die journalistische Sorgfaltspflicht. Und ich halte es für fatal, dass die Bloggergemeinde offenbar den gleichen Weg wählt.
Aktion und Reaktion – Tschüss Rechtsstaat!
Westliche Werte? Was soll das sein? Kann man das Essen? Gabs das mal irgendwann im Westen? Oder war das nicht immer schon eine Propagandalüge, derer man sich jetzt en passe entledigt, weils beim Durchregieren stört?
Gäbe schon einen Sinn, Freurseurs Überschrift so zu deuten:
Aktion: Terroristen ausbilden, logistisch und finanziell unterstützen, damit die für Unruhe in den Gebieten sorgen, wo der Westen der Pflicht des Weißen Mannes (Ausbeutung) nachkommt, (was den Westen ja einschließt)
Reaktion: So tumb sind unsere Terroristen nicht, dass sie nicht bemerkten, welche Rolle sie spielen sollen und wenden sich gegen ihre Auftraggeber. Das Kernland der westlichen Werte ist bedroht, also zerstören wir das Dorf, um das Dorf zu retten. Das ganze garniert mit etwas Pathos und gespielter Hilflosigkeit. Fertig ist die Demokratur, in der man sich mit dem frisch eingeführten Feindstrafrecht der Störer entledigen kann.
Aber ist natürlich VT, – außer einigen plumpen EU-Potentaten, die Gewerkschaften mit Diktatur drohen, würden unsere PR-gestählten Politprofis so (offenkundig) postdemokratisch nicht agieren.
Wenn der werthaltige Westen den Terror nicht geschaffen hätte, müsste man ihn erfinden, so nützlich kann er sein.
Meiner Meinung nach hat Gevater Franz mit seinem Lied Quantensprung die fatale (globale) Situation – die mit der Tötung von bin Laden einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat – lyrisch treffend – fast schon erschreckend genau – umgesetzt:
Aus dem Lied Quantensprung von Franz-Josef Degenhardt
Wieder einmal habe ich den Eindruck, dass es einzig und allein eine Sache des Glaubens (glauben wollens) ist:
Ich glaube – glaube nicht an Verschwörungen.
Für jene, die Verschwörungen eher nicht für möglich halten und daher auch nicht für Kopp und Co. zugänglich sind (wobei Kopp bedingt…), etwas für den Verstand:
In welcher Relation stehen die Zahlen der Toten des 11.9. und die in Afghanistan getöteten Zivilisten zueinander?, noch weiter gefasst: Wie steht es um das Verhältnis Getöteter durch terroristische Akte – Tote infolge des Kampfes gegen den Terror?
Oder Kosten für Kriegseinsätze: Kosten für Irak/ Afghanistan, angeblich, um Menschenrechte und Frauenrechte und Demokratie… zu schützen/ zu installieren:
1/2, 1, 11/2 Billionen Usd/ Eur?
Mit nur einem Teil dieser Mittel könnte man WELTWEIT!!!
- strukturelle Armut/ Hunger lindern,
- Bildung verbessern,
- medizinische Infrastruktur schaffen…
WO IST ALSO DIE RELATION???
Ist dies etwa gar nicht erwünscht?
Dies impliziert “nur” eine destruktive Einstellung und/ oder ein nicht bewusst bösartig menschenverachtendes handeln der Akteure in diesem Trauerspiel. Nach dem Motto: Sie wollen das Richtige machen aber das Falsche.
Doch gibt es erst zu nehmende Stimmen die versuchen, unabhängig von den üblichen Verschwörungsvorstellungen, auch versteckte strategische Ziele der Verantwortlichen aufzeigen:
Aus Militärhilfe und Drohnenangriffe – der ‘Krieg gegen den Terror’ wird auf Pakistan ausgeweitet
Es gibt also handfeste Interessen jenseits von “Menschenrechten”:
Rohstoffe (Erdöl, Gas, Wasser, Kupfer,…), geostrategische Interessen, “Handelswege” (BRD!!!), Absatzmärkte, etc.
Früher wurde dies kaschiert durch “den armen Heiden den einzig wahren Glauben bringen”, später war es die “Zivilisierung von Barbaren”. Heute halt die Menschenrechte.
Mag ja sein, dass einige der Kriegs-/ Besatzungsbefürworter (heterogene Gruppe) in diesem Sinne agieren, aber mit Sicherheit nicht alle. Oder kann man wirklich glauben, dass bis zum Kriegsbeginn etwa im Irak niemand in den USA auch nur ahnte, dass dort bespielsweise Erdöl vorhanden ist? Muss wohl so sein, ansonsten müsste angenommen werden, dass es eben doch Verschwörungen gibt. Ausgeschlossen!?
Nachtrag zu 37, Verschwörungen (nicht: VTs!) vs. keine Verschwörungen:
Stichwort “Kampf gegen den Terror”:
Ist es bei den … aus den oberen Etagen noch nicht angekommen, dass Gewalt Gegengewalt…???
Warum lassen sich gutgläubige Menschen erzählen, das man durch Krieg Frieden schaffen könnte?
Warum wird Terrorismus nicht dadurch bekämpft, indem man in
- Entwicklung investiert?,
- ausreichend Nahrung für alle,
- BILDUNG,
- Zukunftsperpektiven…,
und hierdurch einem (angeblichen?) Terrorismus den Nährboden entzieht?
WARUM NICHT???
a) das wird doch gemacht
b) Bin Laden war
-Millionär und Bauunternehmer (hat er in Entwicklung investiert?)
-hatte bestimmt genug Nahrung für sich
-hatte alle Möglichkeiten einer guten Ausbildung
-und alle Zukunftsperspektiven eines saudischen Millionärs
Illuminat aus Bilderberg,
Leider die falsche Antwort.
“a) das wird doch gemacht”
- Ach ja? In welcher Welt lebst Du?
“b) Bin Laden war (…)”
- Bitte Deine eigene Antwort reflektieren, wäre das möglich?
on topic An die ModerationBescheidene Frage: grassiert hier nur noch die Paranoia?
Harmlose Links [siehe #comment-115569] werden blitzschnell entfernt, z.B. http://www.zefrank.com/
See Interactiv Toys → frogDas ging aber schnell im Gegensatz zu gestern, siehe “Antenne der Freiheit”.
Noch nie was von zefrank gehört?
Bitte schön → http://www.zefrank.com/ted/2010.html
Flash und URL Shortener reinstes Teufelszeug? Ihr seid im Internet, schon bemerkt?
Kommentare verschwinden einfach so, bzw. tauchen nie wieder aus der Moderation auf, es könnte ja ein Gastautor auf die Schippe genommen werden.
Ihr habt kein technisches Problem, Nein! Spiegelfechter.com entwickelt sich immer mehr zu einer ultraorthodoxen Sekte zwecks gemeinsamer Pflege von Weltuntergangs Szenarien.
Hallo aufwachen!!! Es ist Rhabarbarzeit der Flieder blüht, selbst hier im hohen Norden.
…
updatePermalink → spiegelfechter.com/wordpress/5899/ein-schmaler-grat#comment-115591 → copy&save&try later again
Der Link wurde entfernt, weil die Seite den Zugriff auf Kamera und Mikrofon anfordert. Das nächste Mal kann der Kommentar auch gleich gar nicht freigeschaltet werden.
Sonst lösche ich hier aber keine Kommentare, wenn sie nicht grob beleidigend, übles Getrolle o.ä. sind.
URL-Shortener sind übrigens hier auch eher unpraktisch.
@Markus Weber
Diese Abfrage ist Standart. Mal auf das kleine weiße Fragezeichen auf blauem Grund clicken bringt Dich auf folgende Seite:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/help05.html#117103
Dort findest Du im Hilfetext folgende Passage:
Video und Audio können mit der Anwendung jedoch auch ausschließlich für Sie zugänglich gemacht werden, beispielsweise damit Sie selbst überprüfen können, wie Sie beim Vorlesen einer Rede aussehen und klingen. In diesem Fall werden Video und Audio von der Anwendung nicht in einer Broadcastübertragung gesendet oder aufgezeichnet, sondern einfach zeitgleich (live) wiedergegeben.
Zefranks frog ist nichts weiter als ein harmloser u. uralter Joke, also die Aufforderung Junge hör Dich erstmal selber reden. Probiers mal!
Sorry wenn ich hier die Moderatoren und Leser überfordere.
Einspruch! Eine äußerst praktische Angelegenheit die ich nicht missen möchte.
z.B. ein typischer FAZ Link:
/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E71AF4D370D064FA48397C480EFB20542~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
…
Im Text kann ich dies mit einem simplen Doppelclick z.B. via goo.gl blitzschnell umwandeln, im Gegenzug mittels ‘mouseover’ mir in der Adresszeile die Adresse erst auflösen lassen bevor ich clicke, ich weiß also immer wohin die Reise geht. Das funktioniert mit mehr als 500 ‘URL shortening services’, und zwar blitzschnell. Gibt es meines Wissens als Extension für FF, auf die schnelle fällt mir Xpnd.it ein, ich nütze selber ein modifiziertes plugin, basierend auf jquery, einer JavaScript Library ohne die Euer Blog erst garnicht laufen würde. Mit ein klein wenig Willen wäre ein URL-Shortener in Euer ‘Textbedienfeld’ einzubauen. Also keinerlei Grund zur Panik.
Damit erklärst Du nicht meine Frage wieso hier Kommentare einfach verschwinden, bzw. nie wieder aus der Moderation auftauchen. Das übliche [gelöscht S/F] taucht nicht auf. Ich beziehe mich hier nicht auf meinen eigenen Kommentar № 25 von neulich, dafür habe ich Euch ja als Philistergericht verspottet, es ist mir eher beiläufig auch bei anderen Kommentaren aufgefallen. An ein technisches Problem glaub ich nicht so recht.
btw ist es mir schnuppe ob mein Senf hier moderiert freigeschaltet oder auch nicht wird – ich pfeife ♫drauf,und zwar freihändig.
Adieu カウボーイビバップ
Wer aber das nicht hat (und das dürften einige sein, ich hab es auch nicht), sieht dann nur die goo.gl-Adresse, das ist das Problem
Bei welchem Artikel war das denn?
@Markus Weber
too-fast-too-furious#comment-113481Um gegen zu checken, daß ich hier keinen Mist verbreite, habe ich gerade mal nachgeschaut: Oooops siehe da aus ehemals
№ 25 ist № 26 geworden, mit einem kleinen Schönheitsfehler -
na sowas schrieb am 25. April 2011 at 11:55. Sorry das war am 23. April, vulgo Ostermontag. Nachgebessert, schlechtes Gewissen???
Ok, lassen wir diese Korinthenkackerei – ich bin zu lange bei diesem Internetkram dabei und eine WP-Installation ist mir mehr als geläufig. Einigen wir uns auf die diplomatische Version: Ein Kollege ist offenbar zu dämlich sich adäquat im Dashboard zu bewegen.
Dem Manne kann geholfen werden:
http://codex.wordpress.org/Comments_Comments_SubPanelZum Üben
http://codex.wordpress.org/Keyboard_ShortcutsEure gluckenhafte Fürsorge dem Kommentariat gegenüber in Ehren, das böse böse Internet – typisch deutsch – Mad Dame v.d. Lying hat ja reichlich Paranoia gesät. Sorry, ich halte es für eine technische Bevormundung, u. werde so frei sein weiterhin URL.Shortener zu verwenden. Vielleicht ist Dir aufgefallen das ich mich bemühe zusätzlich Informationen zu geben
z.B.
[via dummy.com - o.ä.]. Haltet Eure Leser nicht für komplett dämlich, ich kann mich aber auch täuschen mea culpa!btw es gab hier mal die Ära der “Gelben Karten”, war recht lustig.
Zigarettenpause → http://goo.gl/ZfGE
[via pilpop - fullscreen recommended!]
NRN
@Markus Weber
Kommando zurück Asche auf mein Haupt mea maxima culpa
Mein kleiner Schönheitsfehler:
Der Kalender spinnt irgendwie heute, hab’s eben korrigiert!
…
http://time.is/
…
In Zukunft beschränke ich mich auf “Nanuk’sche Einzeiler”
Isch schwöre… verbleibe aber beim restlichen rant.
Zum ersten: K.A., kann ich dir nichts zu sagen, aber die Nummern verschieben sich manchmal.
Zu den Short-URLs: Wieso: Wenn ich als Leser nur eine goo.gl-Adresse sehe, bin ich erstmal skeptisch.
@Markus Weber
11 Uhr durch u. schon einen gezwitschert? → http://goo.gl/0Nytr
[via #!/SFgezwitscher]…
Der Blog in 140 Zeichen – geht nicht, gibt´s nicht
Wie schrieb ich gestern:
Das könnte ein kritischer Journalist kurz vor seiner Entlassung noch schreiben – ob es aber gedruckt würde? Stattdessen schreiben es Weblogs und erledigen das, was der Journalismus immer mehr verpasst, als Hure der (Welt-)Politik der er ist, mit laienhafter Wahrheitsliebe…
http://ad-sinistram.blogspot.com/2011/05/was-ein-kritischer-journalist-fragen.html
“Ach wie gut das niemand weiß, das ich auf Menschenrechte scheiß’ ”
..und Kanzlerette Merkel heiß… soll man ein häßliche
weiblicheGestalt in einem beigen Mantel sagen hören währed sie sich die Hände rieb und auf einem Bein herumsprang…mehr kann ich zu diesem letzten Beweis für unseren ” Rechtsstaat ” nicht sagen ..
Was hätte man gesagt hätte ein Killerkomando Slobodan Milosevic weggeblasen …die haben wenigstens gewartet bis er in Den Haag war ..
Der ganze Kram ist Bullshit …
666
@ Susi Zitat “Auch die ach so komisch gehäuften und plötzlichen Datenlecks bei Grosskonzernen dienen nur einer Aufgabe: eine schnell kommend weltweiter „Sicherheitsstandart“ für Internet und private Daten. Zieht euch Wichtigtuer warm an…”
Hi,hi-heute im Qualitätsblatt Rheinische Post gelesen, daß Sony das FBI gebeten hat, bei der Suche des Hacks behilflich zu sein und gemeinsam künftige Abwehrstrategien zu entsinnen.- hi,hi …
Wer was merkt, darf es für sich behalten !
Ich sollt hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber der Kopp Verlag war ursprünglich nur ein Gebäude zur Tarnung einer unterirdischen gesichtschirurgische Klinik für Economic Hitmen am Ende ihres Einsatzes. Die Sparbemühungen der Regierungen machten vor dieser menschlichen Institutionen in dem harten Geschäft leider auch nicht halt. Die Verpflegung sollte von 4 Sterne entsprechend auf 3 Sterne entsprechend herunterkategorisiert werden.
Ich war damals in der Klinik. Wir haben da wochenlang rumüberlegt und dann den Managern der Klinik das Angebot unterbreitet, frei erfundene Bücher für naive Zeitgenossen zu schreiben, um Einnahmen zu generieren. Wir selbst haben diesen Erfolg des Kopp-Verlages nicht für möglich gehalten.
Bleibt unter uns, ja.
Gruß Lemmy
Nach rechtsstaatlichen Grundsätzen war er höchstens ein “mutmaßlicher Massenmörder”. Und ohne rechtsstaatliches Verfahren, rechtsstaatlich erlangte Beweise und rechtsstaatliches Urteil ist er ein unschuldiger Mann.
Das Politiker sagen, er wäre schuldig, macht ihn nach unseren rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht schuldig.
In dem Zusammenhang ist auch folgender Artikel sehr interessant:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,761166,00.html
Da Merkel eine Straftat offensichtlich eine Straftat gebilligt, mutmaßlich sogar einen vorsätzlichen Mord, hat sie sich aller Warscheinlichkeit nach strafbar gemacht.
Gäbe es in der westlichen Welt die Herrschaft das Rechts, dann würde bin Laden noch Leben oder die Bundeskanzlerin bekäme eine Vorstrafe.
Wieder mal die formal-juristische Sicht …
Die hatte er ja nicht. Heißt das jetzt, Bin Laden war für dich also ein “unschuldiger Mann”?
In einem demokratischen Land, urteilt normalerweise ein Gericht, über die Frage, von strafrechtlicher Schuld oder Unschuld, und diese Form als “formaljuristisch” abzuqualifizieren ist nur ein deutlicher Hinweis auf die Barbarisierung der bürgerlichen Sichtweisen.
Es geht mir um nicht um das strafrechtliche, sondern das eigenständige moralische Urteil, und da braucht man nicht immer erst einen Gerichtsentscheid (bspw., um zu erkennen, dass Bin Laden nicht “unschuldig” war).
Sollte es aber, denn schließlich basiert Dein komplettes Wissen über OBL ausschließlich auf den Aussagen seiner Feinde. Ich glaube auch nicht, dass er ein guter Mensch war, aber ich weiß, dass mein Urteil nur nach Hörensagen – also ein Vorurteil – zustande kam und in diesem Fall reden wir immerhin von Totschlag – eventuell sogar Mord – an einem Menschen. Da sollte man vorsichtig sein, auf wessen Seite man sich stellt.
Moral ist die innere Einstellung zu Verhaltensweisen und Unterlassungen, und, wieso soll dieses Kriterium in diesem besonderen, uns alle betreffenen Fall eine höhere Rolle spielen, als die eines ordentlichen Gerichtsverfahrens, bei dem den Opfern eine viel wichtigere Rolle eingeräumt wird, als dem eigenen Ego?
Die Frage, nach der eigenen Moral hier, in diesem besonderen Fall hauptsächlich stellen zu wollen, besagt und spiegelt für die Generationen, die nach uns die heutige Geschichte verstehen wollen, überhaupt nichts.
Ein gerichtlicher Prozeß ist Basis für jede weitere Deutung und Erklärung.
@ schwitzig
Wieso, wir wissen ja auch etwas über ihn bspw. von al-Qaida.
Es gab natürlich so oder so kein Recht auf eine vorsätzliche Erschießung Bin Ladens – aber, wie im Artikel thematisiert, wenn es sich um einen Einsatz zur Festnahme gehandelt haben sollte und Notwehr bestand, wäre das etwas anderes.
@ name
Diesen Prozess kann es jetzt aber schwerlich geben. Müssen wir deshalb für alle Zeiten sagen, das Bin Laden unschuldig war?
Niemand weiß, ob er schuldig oder unschuldig war, weil es keinen Prozess gab. In einem Rechtsstaat hätte es ein Gerichtsverfahren zur Feststellung der Schuld gegeben. Bis zu einem Nachweis wäre er unschuldig. Selbst nach einem Prozeß mit Verurteilung hätte Merkel sich schuldig der Billigung von Straftaten – in diesem Fall Mord – gemacht. Ein normaler Mensch (ist mir z.B. passiert) hätte wenigstens ein Bußgeld zahlen müssen. Politiker sind durch ihre Immunität geschützt – quasi gegen den Rechtsstaat immunisiert.
Es gab viele Verbrecher, Diktatoren, Massenmörder, gegen die nie ein Prozess lief. Wissen wir deshalb von all diesen nicht, ob sie schuldig waren. Und wissen wir es nach jedem Gerichtsurteil dann definitiv?
Dass auch Bin Laden das Recht auf einen fairen Prozess hatte, keine Frage, das hatte ich auch geschrieben. Jeder Mensch hat aber auch das Recht auf ein moralisches Urteil, und nicht nur Gerichte.
Sorry – das ist Rabulistik. Es geht hier um die Billigung von Totschlag/Mord aufgrund eines Vorurteils. Sicher kann Du Dir ein Urteil bilden, aber Taten dürfen nicht durch dieses Urteil unter Mißachtung fundamentaler Aspekte eines Rechtsstaates gebilligt werden.
Eben das ist auch nicht mehr als eine Vermutung. Sollte es so gewesen sein, kann man das natürlich nicht billigen. Und dann wäre es ja auch egal, selbst wenn Bin Laden von einem Gericht offiziell verurteilt worden wäre, Totschlag oder Mord wäre natürlich nie berechtigt.
Der Versuch einer Festnahme aber wäre bei begründetem Versacht, und der wäre ja wohl eindeutig gegeben, schon eher gerechtfertigt.
Gilt für die US-Soldaten, die Bin Laden festgenommen haben, eigentlich keine Unschuldsvermutung? Die sind jetzt hier schon fast automatisch “Mörder”, Bin Laden ist aber “unschuldig” …
Meint ihr nicht, dass euch da geringfügig die Maßstäbe verrutschen … ?
OMFG!
Und wäre es nicht sehr gut möglich, dass Bin Laden wirklich versucht hat, sich zu wehren, zu flüchten oder dass es dunkel war? Und müsste man da nicht zunächt mal den us-Angaben vertauen, bis zum Beweis des Gegenteils?
Weil die US-Soldaten unschuldig sind, bis ein Gericht die verurteilt hat? ^^
Er mag schuldig sein, das darf aber nicht rechtfertigen Killerkommandos loszuschicken und ihn zu ermorden. Ich halte es für äußerst zweifelhaft, das gut ausgebildete und schwer bewaffnete Spezialeinheiten von einem unbewaffneten 50jährigen so sehr “bedroht” wurden, dass sie nicht Wahl hatten ihn durch Schüße in Arme oder Beine oder anderweitig außer Gefecht zu setzen, sondern ihn mit einem Kopfschuß hinrichten mussten.
Bei der ganzen Aktion hat Obama Richter, Geschworener und Henker in einer Person gespielt und die Grundordnung eines Rechtsstaats damit mit Füßen getreten.
Wenn kein Zweifel an seiner Schuld besteht, dann hätte man ihm ein ordentliches Verfahren gewähren müssen und wenn es berechtigte Zweifel gibt, dann hätte man ihn nicht ermorden dürfen.
Es ist einfach ein armseliges Bild, das quer durch die “freie Welt” Lynchjustiz fern jeder Rechtsstaatlichkeit bejubelt wird. Man ist der Überlegenheit des eigenes Systems so Gewiss, dass es teils mit Waffengewalt exportiert wird und gleichzeitig hält man es für so schwach, dass man es willkürlich außer Kraft setzt.
Klar, da sind wir uns einig.
Das kann man auch anders sehen:
http://yglesias.thinkprogress.org/2011/05/killing-osama-bin-laden-is-legal/
Die Begründung in dem Artikel soll ja sein, dass es legal wäre, weil halt “Krieg” ist. Der “Krieg gegen den Terror” ist aber kein Krieg. Es ist ein Kampf von einem Haufen Privatpersonen gegen diverse ihnen missliebige Regierungen.
Wenn es ein Krieg wäre, dann wäre es ja Al Kaida und ihren Anhängern formaljuristisch erlaubt feindliche (sprich: westliche) Soldaten zu töten und als Kolleteralschäden auch ein paar Zivilisten. Kein Mensch würde Al Kaida zugestehen, straffrei Amerikaner oder Europäer zu töten. Aber Al Kaida-Mitglieder soll man töten dürfen? Was soll das für ein Krieg sein?
Nein. Diplomatische Immunität.
Die könnte man ja aufheben
(Notiz an mich: nächstes mal Post vorm abschicken auf Fehler durchlesen, das sieht ja schlimm aus…)
Der absolute Hammer ist ja wohl das hier:
Der Mann gehört sofort von jeglicher Verantwortung entbunden. Ich dachte bisher, dass religiöse Irre nur im Nahen Osten und in den USA in Regierungsverantwortung sind . aber das ….
Aufgrund der Äußerung Merkels hat nun ein Hamburger Richter Strafanzeige gegen das Merkel gestellt.
http://www.radiovest.de/Aus-aller-Welt.1372+M5e65ff8e2b3.0.html
“Wenn ein Böser einen Guten gegen die Wange schlägt, so freue dich, wenn der Gute zurückschlägt.”
Wer kennt sie nicht, die gute alte christliche Lehre.
“Ich dachte bisher, dass religiöse Irre nur im Nahen Osten und in den USA in Regierungsverantwortung sind .”
Willkommen in Schland, wo man sich wieder seiner christlich-jüdischen, alttestamentarischen Werte besinnt.
Tip: “Schöner Morden mit der Bibel” http://www.unmoralische.de/morden.htm
“Die wahre Geisel der Menschheit ist der Fanatismus” (Voltaire)
Wie schnell bekäme ich wohl eine Strafanzeige, wenn ich schreibe, dass meine Mundwinkel fröhlich zucken könnten, wenn sich ein fanatischer Einzeltäter mit Kauder ins Paradies verabschiedet?
Aber ne, da würd mir nix passieren, da berufe ich mich dann auf die Kanzlerin und Kauder und sage, die Welt sei sicherer geworden durch das Frühableben zweier religiöser Spinner!
“Das Böse habe abgenommen und das sei ja ein Anlass zur Freude”, springt mir der Seibert zur Seite und interpretiert meine Mundwinkel korrekt.
Warum fragt eigentlich niemand, ob es legal/legitim war, die Frau zu erschießen, die sich den “Seals” (den Begriff habe bisher nur bei SPON gelesen) “in den Weg gestellt” hat? Wenn das Argument der Menschenrechte gilt, dann hier doch auch. “Wer einen Menschen … usw.” – ist so nicht sehr glaubwürdig.
Ich habe mich hier schon über die Bilder der Toten gewundert und mit der Frau gebe ich Dir Recht – OBL war schließlich nur einer von fünf.
http://www.bohn.ru/_nw/3/45227976.gif ;-)
Eine Übersetzung wäre nett ;-)
@ Truvor
Könntest Du vielleicht die Sprechblasen einmal von links nach rechts übersetzen?
Ist ja meist witzig, wenn sich der böse Ivan über die westliche Heuchelei lustig macht
1. Joe Biden: ” Spielbergs Gesicht sieht man in allen Szenen …. ”
2. Obama: ” Sagen wir vielleicht (allen), daß wir Benja (Bin Laden wird gemeint) ins Meer geworfen haben ? Na ja, sowas wie nach der islamischen Tradition ? Erhaltung der Kultur und sowas ? ”
3. General: ” Was für ein Mist ! Sogar mit WTC klappte es besser ”
4. Spielberg: ” Ach, hört auf, nur so viel, keiner merkt was ! ”
5. Bin Laden: ” Mama mia ”
6. Der Mann im Hintergrund, rechts: ” Man kann doch mit Untertiteln verdecken ? ”
7.Der grauhaarige h. Clinton: ” Ich sagte doch, wir brauchen Tarantino ”
8. Clinton: “Er wollte Benja (Bin Laden) skalpieren … deshalb konnten wir uns nicht einigen ”
9. Robert Gates: “Es bleibt uns nichts anderes als Michalkow (Nikita Michalkow ist ein russischer Regisseur und Oskar-Preisträger, sowas wie der russische Spielberg) einen Oskar zu geben, damit die Russen schweigen ……. “
Mein Gott, eine mediale Popanz wurde gekillt und die ganze Welt sinniert diesbezüglich über Moral und Rechtsstaatlichkeit.
Fein.
Was ist schon eine Leiche (ob schuldig oder nicht) in all dem Elend, das der “war on terror” über die Welt gebracht hatte? Es wurden doch in den zehn Jahren, in den die Popanz “gejagt” wurde, Billionen $$ verschossen, Abertausende Unschuldige umgebracht, ganze Länder ausgegeplündert und Millionen Menschen in Elend getrieben. Und nun das!
Nicht dass ihr denkt, dass der “war on terror” damit zu Ende sei – um Gottes Willen! Dafür ist er viel lukrativ für die “Leistungsträger” und sehr ankurbelnd für die “unsere Wirtschaft”. Es wurde bloß langsam peinlich, dass der mediale Oberschurke laut Legende immer noch frei herum lief. So wurde es langsam Zeit, die Dekoration dieser schmierigen Show namens “war on terror” zu wechseln, was auch getan wurde.
Das ist doch alles.
Es bleibt nur die Frage, was wird nun als würdiger Ersatz dafür aufgebaut?
Die Talibans haben dafür noch nie so richtig getaugt, und die “befreite” Iraker schon gar nicht. Wer/Was nun?
@ COPOKA
Ja, das Projekt “Osama” wurde von den Projektmachern geschlossen und es ist im Grunde genommen egal wann er starb, vor wenigen Tagen oder vielleicht vor einem Jahr.
Das erste Kapitel mußte, nach dem uns unbekannten Plan, geschlossen werden.
Jetzt muß ein neuer Obama brrr. Osama her.
Zu Deiner letzten Frage, ich habe Gestern von einem Jemeniter namens Al Waki (oder sowas, den Namen habe ich leider vergessen) gehört.
Man sagt, er könnte der nächste sein.
@Natalie
Was hältst du denn davon, einfach mal deine blöde Fresse zu halten?
Nur weil du das Foto einer hübschen Blonden benutzt, wirst du nicht interessanter und schon gar nicht glaubhafter!
Guten Morgen, Analnatalie! Ich bin weder deine Mutter noch dein Vater. So, jetzt hol die Barbie raus und mach ihr die Haare schön (übrigens, meine sind gefärbt, falls dich das wirklich interessiert)! :-p
ach da isse ja: hier schatz:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5899/ein-schmaler-grat#comment-115668
sach mal, mit haaren hastes ja wirklich wa?
und was einbilden uff deine äusserlichkeit tuste ooch noch nich zu knapp.
meinefresse!
achja, haare uff de zähne (manchmal), und haare uffm kopp (harhar) hab ick ohne ende, schönet nazi-schmutzigblond und lang wien oller heise-heide…
nix für ungut *grins*
Selbstironie scheint den hiesigen Postern ja unbekannt zu sein ;)
vorjespiegelde ironie erkenn ick uff n rstn bligg, däusch dir ma nich.
Analnatalie,
Du scheinst ziemlich Panne zu sein. Schäm Dich!
Bislang hatte dieser Blog noch ein gewisses Niveau.
Trotzdem einen schönen Tag.
Hier ist viel von Verschwörungstheorien die Rede. Diese haben ein generelles Problem, sie kranken daran, schnell vergessen zu werden, wenn sie widerlegt werden oder sich einfach als Unsinn herausstellen. Die VT-Anhänger kümmert es dann nicht – sie sind ja längst bei der nächsten Verschwörungstheorie angelangt. Die alte hat ihren Reiz verloren. “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”.
Beispiele gefällig?
Noch vor kurzem behaupteten viele deutsche Kommentatoren im Netz ernsthaft, in Libyen kämpfe Gaddafi wirklich gegen Al Quaida, und/oder es sei dort ein Stammeskrieg. Oder aber der Krieg sei lange geplant gewesen. Diese Räuberpistolen sind inzwischen schon auf dem absteigenden Ast, und werden demnächst wohl unauffällig entsorgt, wenn es zu peinlich wird.
Noch ein Beispiel gefällig?
Monate davor erklärten uns Alex Jones und seine “Bodentruppe”, dass Wikileaks nur ein Cover-Projekt des CIA sei – logisch, denn abstruse Räuberpistolen über Bin Laden oder 911 standen ja gar nicht in den Cables. Seit der folterähnlichen Haft Bradley Mannings und der Jagd auf Assange hat diese “Theorie” allerdings auch eine Bruchlandung hingelegt. Wie so viele andere. Sie wurde schnell unter den Teppich gekehrt.
tja, dann hat aber die 9/11 VT ne echt lange halbwertszeit.
und jetzt rate mal, welche ich meine?
Weiß ich doch nicht, vielleicht die? “Im Bekennervideo hat der falsche Bin Laden eine goldene Nase und einen dicken Ring und ist ein Fettwanst”?
Agent Moulder sagte in Akte X immer “I want to believe”, und das ist wohl auch das Motto der Verschwörungstheoretiker, wie ja auch das Roswell-Alien und die Ufos zu ihren Urmythen gehören. Das ist bischen so wie mit der Magie im Mittelalter. Verschwörungstheoretiker machten Hexen, Zauberer und Dämonen für alles Schlechte verantwortlich, oder die Juden. Dann emanzipierte sich die Wissenschaft, und aus Alchemisten wurden Chemiker, und man erkannte, was für einem Blödsinn man da aufgesessen war. Zumindest einige. Andere machten eben so weiter mit ihrem Aberglauben. Auf Außenstehende wirkt das skurril.
ah, nachdenken liegt dir wohl nicht? und mir sagense, ick sollma nich aufregen.
aberglaube? abergläubisch is doch derjenige, der jeden dreck, der ihm die regierungsvertreter hinschmeisst, ungefragt frisst.
und bei den hexen ham ja wohl die kirchen eine nicht unwesentliche rolle jespielt (CDU/CSU, in god we trust usw.)
na, klingelts?
Ich wette, dass der Illuminat aus Bilderberg jeden Sonntag in der Kirche ist! *rofl*
Bei der aktuellen offiziellen Verschwörungstheorie ist es allerdings auch sehr wichtig, das “I want to believe” zu befolgen. Ohne Glauben könnte man sich über das Stümperwerk nur kaputtlachen.
Ja, an manchen halten Einige immer noch fest, auch wenn sie längst für Jeden widerlegt sein sollten. Als Bsp. fällt mir noch die Mondlandung ein. Kennt ihr eigentlich das?: Kubrick, Nixon und der Mann im Mond
na klar, war ne nette satire, nach der nummer musste ich einigen leuten (vor allem nach dieser unsäglichen FOX-moonhoax-doku…) mal physikalisch grundsätzliches auseinanderklamüstern, um sie zu überzeugen, das diese moonhoax-scheisse wohl vor allen dingen dazu diente, diverse andere, berechtigte fragesteller in anderen feldern zu diskreditieren….
kannst du die vorstellen, wie anstrengend es ist, menschen, die glauben, daß die sonne und der mond gleich gross sind (sind doch am himmel gleich gross) klarzumachen, daß es selbstverständlich so etwas wie bemannte raumfahrt tatsächlich auch schon 1969 gab (und sogar davor, man sollte es nicht für möglich halten…)
also komm bitte du nich auch noch mit dieser keule, mein jutster markus, ja?
& um jegliches missverständniss aus dem weg zu räumen, ich denke nicht, daß es irgendjemand in diesem forum bestreitet, daß die mondlandung (und diverse ander nach ´69) stattgefunden hat…
Blog, nicht Forum ;-)
immer diese alte leier; vollpfosten aus der hintersten ecke der offensichtlichsten, lächerlichsten & dämlichsten VTs aller zeiten hervorzuzerren, um alle andern als renitente idioten darzustellen, scheisse ist sowas!
echt mal!
ja, schon klar: blog, nicht forum, sorry.
Klar, es gibt natürlich Unterschiede, und vieles komplett Unterschiedliche wird gerne als Verschwörungstheorie bezeichnet bzw. dies als Totschlagargument benutzt: So ist es ja etwa um einiges wahrscheinlicher, dass Kennedy nicht von einem Einzeltäter umgebracht wurde, als dass sich die Nazis auf dem Mond verstecken oder gar so was wie Maya-Prophezeiungen usw.
Mensch Markus! Die Nazis verstecken sich doch nicht auf dem Mond. Die sind in der Antartkis im sog. Neu-Schwabenland und düsen da mit ihren Flugscheiben rum. ;-)
ey, sorry markus, aber da ging mir echt die hutschnur hoch, weils einfach schon so oft passiert ist (dieser ganze moonhoax, flugscheibenscheiss & mayakalendermist und unzählige andere steht mir halt echt bis oberkante…)
ok?
@ ElBarto
Jaaa, das wollen SIE euch glauben machen! ;-)
@ brainOnaut
Jo, ist schon ok.
Sehr richtig Kollege,
die große Mehrzahl der Libyer möchte nur Demokratie und Menschenrechte, der Westen unterstützt sie selbstlos dabei.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass jemand lieber Demokratie und Menschenrechte als Diktatur und Folter hätte. Welcher Spinner würde denn sowas wollen?! Naja außer den Tunesiern vielleicht. Und den Ägyptern, ok. Gut, die Syrer und Jemeniten haben wohl auch keine Lust mehr, und in Bahrain gehen sie auch auf die Straße. Aber in Libyen? Niemals.
Die Ägypter und Tunesier wollen erst mal Arbeit und vor allem Happi-Happi. In Syrien, Jemen und Bahrein ist’s öde, da gibt’s ja gar kein Öl.
Und auch keine UN-Resolution. Danke Russland!
http://gabrielhelou.blogspot.com/2011/04/syrian-protesters-thank-you-russia-and.html
Wer das wollen würde? Na die Diktatoren und die Profiteure dieser Systeme.
Im Land der unbegrenzten (in der Tat) Möglichkeiten nichts Neues.
Ich erinnere mich an das Gelesene über Lee Harvey Oswald und Jack Ruby in Bezug auf das Attentat auf John F. Kennedy.
Sehr sehenswerte Debatte über die moralische und rechtliche Bewertung der Bin Laden-Tötung zwischen David Frum und Glenn Greenwald:
http://bloggingheads.tv/diavlogs/35971
(Glenn Greenwald ist ein linksliberaler Journalist, der sich stark für Wikileaks und Manning eingesetzt hat, David Frum ist ein moderat-konservativer Journalist)
Osama oder Obama?
Der alte Mann und das Meer.
So alt war er doch noch nicht…
So lautet die Schlagzeile pünktlich zum 10 Jährigen ! Osama ging BADEN …
Osama bin Laden death: The conspiracy theories
Hehe
Besonders schön finde ich die Alex-Jones-Version und die mit Hitler und Osama. *g*
Folgendes hatte ich schon bei “Profiteure der Krise” gepostet – doch da guckt wieder kein Schwein:
John Paulson spielt eine neue Runde Monopoly. Typischerweise gibt es bei dem Spiel nur einen Gewinner – alle anderen sind ruiniert.
Wer sind die Leidtragenden?
Wie kann der Schaden abgewendet werden?
Würde es etwas nützen, ihn ohne Anklage und ohne Prozess zu liquidieren?
Würden die anderen Banker Rache schwören?
Wird man in 2 Jahren der Meinung sein dürfen es wäre legitim gewesen ihn zu liquidieren?
Welches Ziel verfolgte Osama Bin Laden?
Welches Ziel verfolgt John Paulson?
Welches Ergebnis (global) erzielte Bin Laden?
Welches Ergebnis (global) erzielt John Paulson?
Wer ist/war gefährlicher, John Paulson oder Osama Bin Laden?
Ansonsten mache ich mir keine Sorgen. Das weltweite Finanzsystem wird nicht aus sich selbst heraus gesunden. John Paulson ist der Messias, der es zerstört und somit Raum für einen Neubeginn schafft. Ich wünsche ihm alles Gute.
Das mag vielleicht stimmen. Aber den USA ist dies gelungen.
ooohhhja!
Ich weiß nicht wer das gesagt hat und wo ich das gelesen habe.
Aber wenn die westliche Politik umfassend zu dieser Einsicht kommen würde, könnte man zwar versuchen den Rechtsstaat soweit als möglich zu wahren, müßte aber keine Erbsenzählerei gegen Terror mehr betreiben.
Wie schoen. Weil eine sog. VT blanker Unsinn ist, sind damit alle Ideen widerlegt, die sich irgendwie als VT ansehen lassen. Brilliante Logik.
Was ist mit den Erklaerungen, die sich wie eine VT lesen, aber sich leider dann bewahrheiten? Hufeisenplan, Brutkaesten, Bologna, Gleiwitz, Iran-Contra, wie-war-nochmal-der-Deckname-fuer-Operationen-in-Kuba lassen gruessen.
Bueschen differenzieren bitte…
Persoenlich glaube ich immer noch, dass in Libyen heute ein Stammeskrieg (vereinfacht formuliert, klar) herrst. Lasse mich von guten Argumenten gerne eines Besseren belehren, aber nicht von platten Spruechen.
Gruesse dennoch.
PS. Kann Jens verstehen, dass er auf solche Threads keine Lust hat. Das ist doch keine Diskussion hier, das ist Kindergarten.
war eigentlich ne Antwort auf “Illuminat”, bin wohl heute zu bloed fuer dieses Forum. Oder v.v.
Mit den sog. Verschwörungstheorien ist es wie mit Karl-Theodor:
Man mag sie, oder man mag sie nicht. Nur Weniges (an Fakten) wird daran etwas ändern können. Was sind schon FAKten ? (mit Abstand gefällt es mir optisch besser)
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Erledigt-vom-Plagiatsvorwurf-/story/10350227
wie manns nimmt, die ganze welt ist doch kindergarten mit horrenden folgen, da ist mir der hier lieber….
Ja, genau diese Erkenntnis kann einen fast zum Wahnsinn treiben. Bringt aber nichts. Echt.
Stämme gibt es gar nicht, ergo kann es auch keine Stammeskriege, Stammesgesellschaften oder Interessenkonflikte zwischen Stämmen oder ähnliches geben. Wer etwas anderes behauptet ist ein VT-ler.
Dürre.
http://www.sat24.com/homepage.aspx?culture=de
Die Wiesen hier sehen schon aus wie Ende August. :-/
Aber Flaschen gibt es wie Sand am Meer. :-))
Ahhja.
Osama
Obama
Schon faszinierend.
Mfg
Die Zahl des Tages lautet: 11 %
(so gross war die Zunahme der Beliebtheit von Obama nach der Tötung von Osama B.L. bei der amerikanischen Bevölkerung)
Quelle: Deutschlandfunk, eben gemeldet
Das war’s doch wert.
Dass es sich bei einer der getöteten Personen um den schwer nierenkranken Multimilliardärssohn und langjährigen Geschäftspartner der Bush-Familie Osama Bin Laden handelt, glaube ich genauso, wie die der offizieller Version des 11.9.
Gemäß dem Fall, es habe sich tatsächlich um OBL gehandelt, kann ich ein Mordkommando aber durchaus nachvollziehen. Eine Festnahme mit anschließender Gerichtsverhandlung hätte unzweifelhaft zu einem Freispruch OBL’s geführt und Einblicke in weitere schmutzige Details, über die Verstrickung von gewissen US-Kreisen in die “Anschläge” vom 11.9 riskiert.
Frau Bhutto hatte kurz vor ihrem Tod mitgeteilt, dass sie über den Tod OBL’s bereits seit mehreren Jahren informiert ist. Bhutto hatte gute Karten für die Präsidentschaft in Pakistan, wurde jedoch rechtzeitig “beseitigt”.
Komischerweise angeblich wieder von “der USA feindlich gesinnten islmamistisch-terroristischen Gruppe”, die mit dem Mord an Bhutto der USA wieder-und-wieder-einmal einen Bärendienst erwiesen hat. Denn Bhutto hätte völkerrechtsbrecherische Aktionen auf pakistanischem Boden wie die jüngste und äusserst dubiose Aktion (angeblich gegen OBL) nicht geduldet.
Ich finde es eine totale Farce, wie sämtliche Medien wieder einmal eine unbestreitbar offensichtliche US-Lüge, als einen Meilenstein der Menschheitsgeschichte feiern und das Märchen des 11.09.2001 weiter einbetonieren, obgleich die Beweise erdrückend gegen die offizielle Verschwörungstheorie sprechen.
Der tschechische Vizekanzler Petr Hajek hat es – wie ich finde – sehr treffend formuliert:
„Bin Laden ist eine mediale Fiktion. Sein Leben und sein Tod unter mystischen Umständen kommen mir vor wie ein modernes Märchen für Erwachsene, wo es traditionell nur Gute und Böse gibt. Manche glauben da aber ernsthaft dran, weil ja schließlich das Fernsehen darüber berichtet habe“
Für diese Aussage erhielt er natürlich umgehend vom Stürmer-Verlag den Titel “Prager Hofnarr.” Abweichende Überlegungen zum OBL-Mythos sind selbstverständlich strikt unerwünscht.
@Natalie:
“Ich habe nun mal eine Schwäche für intelligente und aufrichtige Männer! ;-) Ursprünglich wollte ich ein Kind von Jens haben, da er aber schon vergeben ist, bin ich immer noch auf der Suche nach dem zukünftigen Vater meines Kindes.”
Ich biete mich an! Hast du eine Kontaktadresse/Webseite? Ich muss dir meine eigene Verschwörungstheorie-Sammlung zeigen…:-) Gefärbte Haare sind mir egal, solange bei Frauen das Hirn nicht “gefärbt” ist, ist alles in Butter!
An alle anderen ahnungslosen Leutchen sei hier wie immer die grundlegende Definition dessen, was “VT” eigentlich ist, empfohlen (damit es auch der Letzte endlich einmal begreift!):
Es ist doch sehr merkwürdig, dass Deutschland es immer wieder schafft alles zu zerreden und ins Absurde zu ziehen. Kaum wurde die amerikanische Kommandoaktion bekannt, diskutierte Deutschland über die Wortwahl und die zulässige Gefühlslage einer bedrohten Gesellschaft, wenn einer ihrer Feinde getötet wird. Damit nicht genug, wird sofort die völkerrechtliche Legitimität des Einsatzes in Frage gestellt und im gleichen Atemzug auch deren Erfolg.
Wie hätte denn ein Verfahren nach deutschem Strafrecht in Deutschland gegen Osama ausgesehen?
Zustellung einer Anklage nach Pakistan?
Mit Anordnung des Erscheinens bei Eröffnung des Verfahrens?
Untersuchungshaft, wobei er von der Haft verschont gewesen wäre, denn Osama war wohl erkrankt und brauchte medizinische Versorgung. Ein Fluchtgefahr bestand sowieso nicht, er wohnte ja fünf Jahre im gleichen Haus ohne dieses zu verlassen.
Und dann Verurteilung auf Bewährung mit Einbringung in einer psychiatrische Klinik, wobei eine Sicherungsverwahrung wegen verfassungswidriger Regelung nicht möglich wäre?
Und dann darf er womöglich noch Hartz IV hier beantragen, weil in Pakistan die Lebensumstände nicht so hoch sind wie in Deutschland, das sich offensichtlich jede Idiotie leisten kann. Das nenne ich bösen Sarkasmus!
“Es ist doch sehr merkwürdig, dass Deutschland es immer wieder schafft alles zu zerreden und ins Absurde zu ziehen.”
Na Gott sei Dank gibt es noch Menschen, die noch nachdenken und hinterfragen.
Sonst wäre Jack Bauer Präsident, und das kann ja keiner wollen, oder?
Nothing for ungood (wie mancher Politiker wohl sagen würde), aber diese Diskussion ist in mancherlei Hinsicht einfach hinfällig überflüssig.
Ein A…loch hat ein anderes A…loch umgebracht, that’s it! Wozu einen Zeugen am Leben lassen? Unter Kriminellen eine durchaus gängige Praxis.
Ob Bin Laden nun schon vor Jahren verstorben ist oder erst jetzt spielt keine Rolle. Was mich sehr viel mehr stört als die ganzen Mutmassungen über den Verlauf der Aktion usw. ist vielmehr der Umstand, dass so gut wie nie aueinanderklamüsert wird WESHALB die islamische Welt einen Hass auf den Westen schiebt. Aber jemand hat das hier ja gut beschrieben. Die USA schei…. wohl auf alles und jeden. Wie steht es in einem sehr schlauen Buch geschrieben? Sinngemäss etwa so: Er spricht wie ein Lamm, doch ist er ein alles zerreissendes Ungeheuer. Die USA haben einfach gezeigt, was Weltmacht sein bedeutet, so einfach ist es!
Was für eine Pest . Klingt doch sehr nach ” embeddet Journalism ” .
Und das sogar ohne not . Jens sprach glaube ich mal über die
Inzüchtige Hauptstadt Journalie ( als vergleich ) .
Solche Artikel sind nicht nur unnütz ich halte sie auch für schädlich !
anbei noch dies zum Mut machen :
Kommentar zu dem Bin-Laden-Spektakel:
http://ultima-irratio.blogspot.com/2011/05/kill-mission.html
So ist es nämlich:
“Mit der Kill mission liquiditierten die USA nicht nur Osama Bin Laden und damit den zum Urheber allen Übels hochstilisierten Feind der “Guten”, sondern auch die letzten eventuellen Hoffnungen darauf, dass der Westen wirklich die Festung moralischer und zivilisatorischer Überlegenheit ist, die er vorgibt zu sein. “
na, wir werden sehen…für die usa hab ich wirklich nicht mehr allzuviel hoffnung, aber der westen besteht ja nicht nur aus den usa…hoff ich zumindestens…
Stimmt.
Wenn man allerdings sieht, wie die Vielzahl der anderen westlichen Politiker – Merkel eingeschlossen – sich über diese Aktion freut…
Ich schleppe mich mal schwerverletzt in den chat …
http://www.youtube.com/watch?v=gZ0C5TtTiro
;)
http://www.youtube.com/watch?v=gZ0C5TtTiro
GArnicht so einfach das gegenteil zu beweisen … ;)
Du wirfst da – jedenfalls für mich – einen ganz interessanten Gedanken auf. Woraus besteht eigentlich “der Westen”. Ist das eine eher geographische Definition, oder eine politische ? (sieht mir bitte den Abstand nach) Oder gar eine kulturelle ?
Falls diese Definition klarer werden könnte, stellt sich für mich die nächste Frage. Gibt es dann da so etwas wie eine Wertung ? Steht dann eine westliche über einer östlichen/südlichen Welt ? Wo ist überhaupt Westen ? Gedanken, welche mich zum Reisen bringen.
“”aber der westen besteht ja nicht nur aus den usa”"
Was Drogen und Wirtschaftspolitik betrifft,schon.
Kriegspolitik wohl auch.
Besonders fatal die Drogensache.
Oder kennste ein Land wo du für n Joint lebenslang in Knast wanderst?
(Bayern mal ausgenommen,da wirste wie´n Jude im 3 Reich behandelt,
wenn du was mit dem Kraut zu tun hast.^^)
Mfg
Nachdem jahrelang in Guantanamo Gefangene ohne Verhandlung gehalten werden und mit unbemannten Dronen hunderte von vermeintlichen und tatsächlichen Terroristen in Pakistan, Jemen und wer weiß wo noch getöten wurden, soll dieser Einsatz jetzt noch grundsätzlich etwas ändern an der Bewertung des moralischen und zivilisatorischen Zustands des Westens? Wohl kaum. Nein, wenn man sich einmal eingelassen hat auf die Logik des “war on terror”, war die Aktion nur folgerichtig, wenn man diese Prämisse nicht akzeptiert, musste man auch vorher schon zu einem negativen Urteil kommen.
Gute Analyse: http://www.segodnia.ru/index.php?pgid=2&partid=34&newsid=13970
was soll der Quatsch mit den eingeworfenen Links in Russisch?
Kaum einer kann hier Russisch.
Wennste schon nix anderes zu tun hast, gieb wenigstens den Inhalt in Kurzfassung in deutsch an
@ Mutti
Du würdest Dich wundern, wenn Du erfahren würdest, wie viele Kommentatoren hier Russisch können.
Du bist offensichtlich neu hier, kanns passieren.
PS. Hättest Du mich auf eine menschliche Weise gebeten, diesen Artikel zu übersetzen, dann hätte ich ihn für Dich sogar komplett übersetzt, …….
ach nööö, lass mal sein.
muss mir nicht noch russische Mutmassungen, Glaubenbekenntnisse und “Harte Fakten” reinziehen.
krieg ich alles auf RTL incl. Ego-Shooter Spiel zum nachspielen der Mission
Wenn ich wirkliche Erkenntnisse haben will, les ich bei Roberto L.
Neu hier bin ich auch nicht, kenne deine teils kruden Kommentare also sehr gut… kann ja mal passieren.
@ Mutti
Moment mal, wenn Du der Meinung bist, daß die Russen nur irgendeinen Sch..ß schreiben, wozu wolltest Du denn, daß ich den Artikel, zumindest “in Kurzfassung”, übersetze ?
Je, die Geschichte wiederholt sich.
Letztes Jahr hatten wir hier auch einen, der mit meinen Kommentaren nicht zufrieden war.
Meine Behauptungen konnte er aber, aus irgendeinem Grund, nicht widerlegen.
Wenn Du der Meinung bist, daß meine Kommentare “krude” sind, dann zeige mir bitte, welche am “krudesten” waren.
Kapiere einfach nicht, was Dich abgehalten meine “krude Kommentare” zu widerlegen.
Würde gerne mal lesen, wie Du meine Behauptungen “auskrudest”.
Grüße Roberto L. von mir ;-)
och Truvor, ich will nich streiten
ich meine nur, wenns hoch kommt, sind hier vieleicht 5% der Leute die Russisch können, da gehörts sichs einfach, nicht nur einen russischen Link hinzuschmeissen, ausser du willst nur mit russischsprechenden Leuten komunzieren.
Hatten wir doch im selben Artikel schonmal (das Bild mit den Sprechblasen)
Und davon, das russische Seiten nur Scheiss schreiben, steht nüscht bei mir, wird aber derselbe “Scheiss” sein wie hier auch, weil der Wahrheit wissen auch deine russischen Kollegas nich, also nur weitere Spekulatzius.
Echt? Offenbar weißt du demzufolge, wie viele Kommentatoren hier russisch können. Woher denn, und wie viele sind es?
@ Serious Sam
Ist Geiheim ! ;-)
Die russischen “Analysen” von dir sind leider meistens eher dubioser Russen-Spin, als “gut”. Wobei “gut” wohl relativ ist, manchen reicht ja jedes “USA doof” schon als “gute” Analyse. Wird wohl mal Zeit für einen Hintergrundbericht über die derzeitige Politik Russlands, einem der größten Waffenhändler der Welt.
@ Held der Arbeit
Noch so einer, der nicht weiß, worum es im verlinkten Artikel geht, aber seine russophobe Fratze muß er unbedingt aller Welt zeigen.
“Dubioser” geht`s nicht mehr.
Danke für die Analyse, scheint ganz plausibel zu sein.
Bin übrigens einer von denen, die das lesen können @mutti.
stimmt nicht ganz: Es gab einen Osama bin Laden, ebenso wie es sehr wahrscheinlich einen Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren gab.
Nur was seine Taten betrifft, die man ihm alle zuschreibt und andichtet, da ist Lug und Trug – bzw. der perfiden US-Propaganda-Maschinerie – Tür und Tor geöffnet.
Der verlautbarte Tod durch ein US-Killerkommando letzte Woche ist klar ein HOAX!
OH MEIN GOTT!
gut, zuerst, als ich grade diese headline sah: “Terrorfürst, ganz privat”, dacht ich noch, ok. wieder mal terrorfürst (wat solls, is ja eh allet BLÖD) aber dann: “…Der US-Geheimdienst hat Videos von Osama Bin Ladens Leben in Pakistan veröffentlicht…”
dacht ich OK. hab ich mich geirrt, issa also tatsächlich noch unter den lebenden gewesen als die bestenderbestenderbesten SIR! am montag da eingeritten sind…
und-dann-seh-ich-das-video:
das ist jetzt nicht euer ernst? DAS KANN NICHT EUER ERNST SEIN!
DAS soll bin laden sein? von halb hinten? ok, mit gutem willen kann ich da OBL reininterpretieren, aber wenn da nich mehr kommt, kann ich das nicht ernst nehmen! selbst WENN das OBL ist, DER typ hat sich so dolle gewehrt, dasse ihm nen kopfschuss (2x?) verpassen mussten?
egal wie, ganz, ABER GANZ grenzwertig!
allesklarkrass. das sieht wohl nach mista oberterrorfürst aus… der mann war ja total fertig. wohl alle grade tagesthemenschicht eingelegt und ich mach mich hier zum kompletthorst. is ok. hab mich geirrt, nehm ich erstmal so hin (wenn das n effekt ist, haben die jungs vom pentagon bessere leute als sämtliche FX-schmieden des planeten).
da kommwa wieder zur ursprünglichen fragestellung: DER typ war SO gefährlich, dasse ihn erschiessen mussten?
das ist übel, jetzt werden se in den islamischen ländern richtig hass schieben..
“…das ist übel, jetzt werden se in den islamischen ländern richtig hass schieben.”
Hey, Atze, sei nicht so aufgeregt! ;-)
In den islamischen Ländern werden sie generell nicht mehr Hass schieben als vorher, denn Bin Laden präsentierte weder den Islam noch irgendeine Mehrheit.
Und wer die USA hassen will, der findet sowieso genügend Gründe – mit oder ohne Tötung eines Terroristen.
Genau wie viele Nutzer dieser Kommentarfunktionen…
Wie alt bist du eigentlich, brainOnaut? 14?
Gruß
DfT
Ja, entweder mag man die USA, oder man mag sie eben nicht – ungeachtet jeglicher Fakten und Zusammenhänge.
und wieder den antwortbutton vergeigt…
@Der fliegende Teppich
von mir aus nur in pakistan und saudi-arabien, die hinrichtung eines saudies in pakistan (& ne hinrichtung wars) trägt jedenfalls nicht dazu bei, die stimmung gegenüber den usa zu verbessern…
und zu deiner einschätzung meiner reife; genauso wie herr bergers (& garantiert auch deines) niveau laut eigenaussage teilweise minütlichen schwankungen unterworfen ist (war schliesslich spät gestern, besoffen war ick ooch), ist eben meines auch, sagen wie mal, flexibel.
und wie alt bist du, o mein weiser, allwissender & ebenfalls gröbst spekulierender freund?
Ihr wiat ein dreck ! Ich Neizze den menschenverachtenen MC dieser rocker …
http://www.youtube.com/watch?v=BWhUh8RkRfg
Diesen unerbitlichen schlag habe ich durch geführt … Eine Demokratie musss sich auch nicht aLLES GEFALLEN LASSEN
Es ist nicht so das stumpf oder bösaqrtig bin …
http://www.myvideo.de/watch/8020859/Star_Trek_Voyager_Dark_Frontie_Raven
Eine Nichts sagende Idee …
http://www.myvideo.de/watch/7978780/Chemical_Brother_The_Sunshine_Underground
;()
( ambestesten schrecklich laut Hören … ;] )
Totoaler mis griff von jens … Nachdenkseiten sind mehr als gut …
aber … hinter densieben bergen … ;)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/Huckebein.jpg
from a tiny insignificant ignorant bit of carbonDie Gänseblümchen – Theorie:
…
Bin Laden ist tod&lebt
Ja… Nein … Ja… Nein … Ja… Nein … Ja… Nein … Ja… Nein …usw.usf.
solange bis auch das letzte Gänseblümchen auf der Erde endgültig ausgerottet ist???
«Life is full of Mysteries»
[via tube - Tim Minchin's 9-minute beat poem Storm]…
Das Wort zum Sonntag:
Go out and get some fresh air!“Der Tod von Osama Bin Laden, der am Montag von Spezialkräften der US-Armee in seinem Versteck in Pakistan getötet wurde, muss wohl von niemandem betrauert werden.”
Ein Unschuldslamm war er sicher nicht. Die ihm nachweisbaren Taten hatten jedoch nichts mit dem WTC zu tun.
“Doch bieten die Umstände seines Todes auch Grund zur Sorge. Denn es ist, das haben diese gezeigt, ein schmaler Grat zwischen Selbstverteidigung gegen Terroristen und Lynchjustiz.”
Es gibt keine Selbstverteidigung, die das Töten von Unbewaffneten rechtfertigt.
“Wie ist das Vorgehen der USA insgesamt zu bewerten? Darf man Terroristen töten – und das eventuell auch gezielt?”
Als illegalen Staatsterrorismus.
We might ask ourselves how we would be reacting if Iraqi commandos landed at George W. Bush’s compound, assassinated him, and dumped his body in the Atlantic. (Noam Chomsky)
“Was bedeutet der Tod von Osama Bin Laden für den “Krieg gegen den Terror” und die internationale Sicherheit? Und was schließlich könnten die Auswirkungen auf Deutschland sein?”
El Kaida ist auch nicht mehr das was sie mal waren. In den letzten beiden Jahren ist es auffällig ruhig geworden. Jetzt muß man in Deutschland sogar schon Möchtegernterroristen verhaften, die nicht mal das Material für eine Bombe hatten.
Da kann es doch nur hilfreich sein Opa bin Laden zu entsorgen. Der alte Mann taugt nicht mehr als Terrorfürst. Jetzt kann man jede beliebige Nase mit Turban als gefährlichsten Nachfolger präsentieren und damit Kriege und Gesetze rechtfertigen. Mit etwas Glück springt noch der eine oder andere Anschlag minderbemittelter Eiferer dabei heraus.
“Zweifel am tatsächlichen Tod Bin Ladens scheinen jedoch wenig begründet.”
Das ein Dialysepatient in seinem Alter überhaupt noch gelebt hat ist eher anzuzweifeln als sein jetzt offizieller Tod.
“Die entscheidende Frage für die Bewertung ist dabei für viele, ob es sich bei der Aktion um den Versuch einer Festnahme oder um eine gezielte Tötung handelte.”
Gegenfrage: Was hätten die USA mit ihm anfangen sollen?
Vor Gericht stellen? Es gab immer noch keine Beweise, die ihn mit diesem Anschlag in Verbindung bringen. Das FBI hat ihn nicht mal wegen der Beteiligung an diesem Anschlag gesucht.
Allerdings hätte er einiges darüber erzählen können, wie er von den USA aufgebaut und finanizert wurde.
“Er sei zwar nicht bewaffnet gewesen, habe sich aber auf andere Weise gewehrt”
http://www.youtube.com/watch?v=Tca-AkF2_6w#t=87
“Aus völkerrechtlicher Sicht ist das Vorgehen aber in beiden Fällen mindestens umstritten und höchstens durch juristische Tricksereien zu legitimieren.”
“Er war kein Freiheits- oder Widerstandskämpfer, er war ein Massenmörder.”
Wer hat das Recht darüber zu urteilen?
Zu Zeiten der russischen Besetzung Afghanistans waren es Widerstandkämpfer.
Zu Zeiten der amerikanischen Befreiung Afghanistans sind es Terroristen.
Und beim body count darf er sich deutlich hinter G.W. Bush einreihen.
Selbst wenn man nur die US-Bürger zählt, die G.W.B. im Irak und Afghanistan in den Tod geschickt hat.
“Al-Qaida ähnelt inzwischen einer Art Franchising-Unternehmen, mit, was wohl inzwischen zum Allgemeinwissen gehören dürfte, kleinen, voneinander unabhängigen und autonom agierenden Zellen, von denen viele eher lokal agieren.”
Ich behaupte, El Kaida war ni etwas anderes.
“Al-Qaidas Versuch, hunderte Millionen von Menschen zu radikalisieren, ist fehlgeschlagen. Die “arabische Welt” befindet sich vielmehr im demokratischen Aufbruch. Diesen Aufbruch gilt es zu unterstützen und damit den Islamismus für immer mehr Menschen gar nicht erst zu einer Alternative werden zu lassen.”
Das erinnert verdächtig an das Ende des letzten Jahrtausends.
Der Warschauer Packt ist zerfallen, der böse Russe will nicht mehr wettrüsten und die Armeen und Geheimdienste des Westens haben Gegner und Daseinsberechtigung verloren. Wäre der religiöse Terrorismus nicht kurz danach auf der Geschichtsbühne erschienen, man hätte ihn erfinden müssen.
“Dass Bin Laden ohne das Wissen zumindest einiger Mitglieder des pakistanischen Geheimdienstes ISI, dessen Kontakte zu Islamisten alles andere als ein Geheimnis sind, dort Unterschlupf finden und solange unentdeckt bleiben konnte, hält kaum ein Experte für möglich. ”
Wieso nicht? Von der CIA in der Nachbarschaft wussten sie ja wohl auch nichts.
http://www.washingtonpost.com/world/cia-spied-on-bin-laden-from-safe-house/2011/05/05/AFXbG31F_story_1.html
Ob das ein ordentliches Gericht auch so sehen würde, würde ich mal stark bezweifeln.
Wäre es tatsächlich so gewesen, dass er etwa gleich zu einer Waffe hätte greifen können, kann man das anders sehen.
Bin Laden hatte wenigsten den entsprechenden Ruf, mit dem man so was legitimieren konnte. Ich weiß nicht, wie schnell das mit einem Nachfolger gelingt. Aber keine Frage, sie versuchen es ja bereits (auch etwa mit so was durchsichtigen wie “Die Nummer 2 von al-Qaida war ja die eigentliche Nummer 1)
Und was ist mit den Videos?
Darüber haben wir weiter oben schon diskutiert. ;-) Ich sageÖ: Jeder Einzelne hat das Recht auf ein moralisches Urteil
Die meisten Terroristen sehen sich ja selbst als Widerstandskämpfer. Für mich geht es um die Methoden, die man dabei verwendet. Und die Anschläge von al-Qaida haben ja die meisten unbeteiligte Zivilisten als Opfer, und das auch nicht nur als “Kolletaralschaden”, sondern als Ziel.
Am Anfang gab es wohl eine unmittelbarerer Struktur und zentralere Planungs- und Kommandoebene.
Es gibt sogar einen Fernsehfilm deutscher Produktion namens “Das Jesus-Video”.
andré, wenn die videos “gefälscht” sind (im sinne des wortes, nicht manipuliert), dann bewegen sich die verantwortlichen wirklich auf einem äusserst schmalen grat, der ganz leicht zu ihren ungunsten ausschlagen könnte & dann wirklich deftigst…
nene, viel zu riskant.
und zur dialyse: tante bröckers hat da einen nicht ganz unlogischen gedanken geäussert; bin laden quasie unter hausarrest des ISI, da wird er dann auch n dialysegerät im haus zur verfügung gehabt haben.
das die pakistanis (respektive ISI) nicht wussten, wen sie da 6 jahre in ihrer nachbarschaft hatten, das kann ich mir nun beim besten willen nicht vorstellen.
@Markus Weber
Etwa ein amerikanisches Gericht ? Ich habe vor Tagen einmal auf das Buch “Immer im Recht” hingewiesen. Das Lesen dieses Buches hätte ich wohl lieber bleiben lassen sollen…
@Gedankenreisender
Dass die USA diesbezüglich irgendwelche Hemmungen haben könnte, bezweifle ich immer mehr.
War da nicht mal was mit Massenvernichtungswaffen beim anderen Ex-Freund ? Erinnere mich noch vage an gewissen Argumente – nach der negativ “verloffenen” Suche danach.
Naja, das FBI hat ihn laut deren wanted list jedenfalls nicht explizit wegen dem WTC gesucht…
Aber der Rest würde wohl auch schon für eine Verurteilung reichen.
Bill Maher hat mal wieder alles wichtige zusammengefasst:
Zu den “Anti-Terror-Gesetzen”: http://www.sueddeutsche.de/politik/2.220/anti-terror-gesetze-alles-gut-und-schoen-angeblich-1.1094332
Ist schon lustig, wie unterschiedlich die Reaktionen sind: Für die einen (Spon etc.) zeigen die Videos und ein paar gefundene unkonkrete Pläne, dass Bin Laden immer noch vollständig aktiv war, für die anderen beweist ein kurzer Clip, der nur zeigt, das Bin Laden gealtert ist, dass er alt und krank, “am Ende” und quasi vollkommen harmlos war.
Vielleicht sollte man das alles nicht zu voreingenommen betrachten.
ich hab mich falsch ausgedrückt; nicht harmlos (wie ich oben meinte), sondern so wehrhaft (er war ja laut aussage der us-administration unbewaffnet), daß sie ihn erschiessen mussten…
wenn ich die vids sehe, sehe ich n körperlich fertigen typen, bei dem es mir schwerfällt zu glauben, er wäre in der lage, ernsthaft jemandem (vor allen dingen bewaffneten, durchtrainierten seals) physisch gefährlich zu werden.
tja, und unvoreingenommen betrachten, fällt nach 10 jahren propaganda (beiderseitig) halt n bischen schwer, aber auch ich versuche das natürlich…
Bist ja nicht nur du ;-)
Bei der Gefährdung wäre das ja wieder anders, wenn er zu einer Waffe hätte greifen können, sie glaubten, dass er eine Bombe hätte usw.
Aber natürlich wird eine Gefahrenlage so schon noch unglaubwürdiger.
zumal se den kasten ja wohl monatelang unter beobachtung hatten, aber tja.
interessant wär hier aber wirklich, mal die these des hausarrest zu recherchieren.
ps. danke markus, daß du nicht sauer bist, und dich mit den leuten hier tatsächlich auseinandersetzt.
so, ab in die sonne (again).
Bei der FAZ steht, dass Bin Ladens Witwe angegeben hat, dass er noch nach seiner Waffe greifen wollte, aber zu spät war:
Man sollte auch bedenken, dass es allen beteiligten herzlich egal sein dürfte, wie die Aktion in Europa aufgenommen wird. Eher dürften die Amerikaner daran interessiert sein, Bin Laden als “Nicht-Märtyrer” darzustellen (er sei überrascht worden, war überfordert und konnte ohne ersnthaften Kampf getötet werden), während die islamistische Seite oder auch seine Familie daran Interesse haben dürften, ihn zumindest etwas heldenhafter dastehen zu lassen (eben, dass er noch versucht hätte, seine Kalaschnikow zu ergreifen, sich keinesfalls ergeben wollte etc).
Absolut hörenswert:
KenFM über Osama Bin Ladens Tod
http://www.youtube.com/watch?v=sY6gr1kBt38
KenFM über die Akte Osama Bin Laden
http://www.youtube.com/watch?v=ZJ6VVDhgzCE
“Wenn ich 10 Jahre lang den gefährlichsten Terroristen der Welt suche und endlich ausgespäht habe, was würde ich den ausführenden Spezialeinheiten mit auf den Weg geben?
Bringt mir den Typen lebend!
Warum?
Weil der Mann ein verdammtes Genie ist.
Er ist der Kopf des erfolgreichsten Terrornetzwerkes der Welt.
Wegen ihm haben wir weltweit Bürgerrechte beschnitten
und den gesamten Flugverkehr umgekrempelt.
Er kennt alle Details in Sachen Al Qaida,
Er kennt alle Hintermänner, alle Pläne für die Zukunft…”
The Best of the Situation Room LOL Pics
Da habe ich aufgehört mit dem lesen. Als ob sich die Spinner schon jemals von Fotos (oer sonstwas) hätten widerlegen lassen. Oder von deren Abwesenheit. Das Wesen des Hardcore- Verschwörungstheoretiker ist es doch gerade, aber auch wirklich alles an Informationen, Fakten, Bildern, Gerüchten, Videos, egal was, so zu verdrehen, dass es die krude Theorie bestätigt.
Das hatten wir hier in der Diskussion ja auch, und ich bin da ganz deiner Meinung. Aber z.B. die jetzt aufgetauchten Videos dürften ja wenigstens doch ein paar Leute überzeugen, dass Bin Laden nicht schon 2001 gestorben ist.
Mitnichten. Auf dem Video sehe ich persönlich nur eine Art Obdachlosen, der in einer Spelunke Bin Laden-Videos guckt.
Die Person ist nicht zu erkennen, kein Datum, gar nichts.
Wie alt die anderen “offiziellen” Videos wirklich sind, weiss ich auch nicht. Allein auf der Grundlage der Videos ist es für mich unmöglich eine Aussage über seinen genauen Todeszeitpunkt zu treffen.
Die einzige bisher womöglich wirklich sinnvolle Spur ist die von seiner angeblichen Frau Amal Ahmed Abdullfattah, die sich in pakistanischem Gewahrsam befinden soll. Wenn das wirklich stimmt, auf die pakistanische Administration kein Druck ausgeübt wird, und sie den Vorfall nicht dementiert, spricht in der Tat ziemlich viel für die Story.
Ich habs, es ist Obama ;-)
http://www.heise.de/tp/artikel/14/14271/1.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Nijirah_al-Sabah
Es sind doch mehrere, auf den anderen kann man ihn klar erkennen.
Kann mir mal kurz jemand sagen um welche Videos es hier geht und ggf. Links einstellen?
danke im Vorraus!
http://www.defense.gov/news/BinLaden,NOV2010.wmv
http://www.defense.gov/news/watchingBinLadenvideo.wmv
http://www.defense.gov/news/BinLadenpracticeatArmoire.wmv
http://www.defense.gov/news/BinLadenpracticemissedcue.wmv
http://www.defense.go/news/BinLadenpracticeWrinkledbackdrop.wmv
Ja. Ich kenne sie mittlerweile alle.
Markus, welchen Teil meiner Unklarheit verstehst Du nicht?
Nochmal:
Von wann sind die Videos? 2002? 2004?
Woher kommen sie?
Zum Thema der Aussagekraft von Videos im digitalen Zeitalter habe ich sogar noch ein Bonbon für Dich:
http://www.youtube.com/watch?v=oHVgEgOAVZY&feature=fvsr .
Daher auch nochmal:
Was ist mit der Amal Ahmed Abdullfattah-Spur?
Die Einwohner aus der Nachbarschaft wissen jedenfalls von nichts:
http://www.youtube.com/watch?v=b1JWpgAWKEU .
Anti-Amerikanismus: Ihr feigen Deutschen seid passiv-aggressiv! – Nachrichten Debatte – Henryk M. Broder – WELT ONLINE
Der Massenmörder Osama Bin Laden ist zur Strecke gebracht – und wir sind Weltmeister im Moralisieren. Anti-Amerikanismus inklusive.
Tucholsky hat einmal gesagt: „Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“ Churchill hat’s noch gemeiner formuliert: „Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“ Schaut man sich um, was derzeit in Deutschland geredet, geschrieben und gesendet wird, muss man zugeben: Sowohl der deutsche Satiriker wie der britische Politiker haben schamlos untertrieben.
Viele Deutsche leiden nicht nur unter wetterbedingten Stimmungsschwankungen; sie sind manisch depressiv, und das in einem Ausmaß, das auf eine Unheilbarkeit des Leidens hindeutet.
Oder um den Churchill-Satz zu variieren: Die Deutschen sind entweder für den totalen Krieg oder den totalen Frieden; die „Exportweltmeister“, die „Weltmeister der Herzen“ sind auch Branchenführer im Moralisieren. Aber die Moral, die sie produzieren, ist das reine Gewissen resozialisierter Gewalttäter, die ihre Strafe verbüßt, „die Lehren aus der Geschichte gelernt“ haben und nun einer „Friedfertigkeit“ verfallen sind, die sie in Form unterlassener Hilfeleistung pflegen.
Dabei tun sie so, als wären sie überzeugte Pazifisten, sie gehen mit einem Zitat von Carl von Ossietzky schlafen und wachen mit einem Gedanken von Mahatma Gandhi auf. Aber sie sind keine Pazifisten, sondern nur faul, feige und passiv-aggressiv. Vom ständigen Gefühl der eigenen Unterlegenheit geplagt, gönnen sie anderen keine Demonstration der Überlegenheit.
Die Deutschen nehmen es übel, wenn ein Führer sie enttäuscht
Gewiss, es ist unfein, ganze Kollektive unter einen „Generalverdacht“ zu stellen, aber hierbei handelt es sich nicht um einen „Verdacht“, sondern um handfeste Empirie. Eine unendliche Geschichte, die mit der Niederlage/Kapitulation 1945 begann und seitdem fortgeschrieben wird.
Die Hysterie der vergangenen Tage hat nebenbei auch ein tot geglaubtes Gespenst wiederbelebt, den guten alten Antiamerikanismus. Eben erst war Barack Obama das Gesicht des neuen Amerika, eine Stimme der Vernunft, ein Mann des Ausgleichs. Heute ist er „nicht besser als Bush“ – ja, wenn die Deutschen etwas nicht abkönnen, dann dies: von einem Führer, dem sie vertraut haben, enttäuscht zu werden. Sie nehmen übel, und zwar nachhaltig.
So bricht in Deutschland eine Debatte über das Völkerrecht aus, wenn die Amis einen Massenmörder zur Strecke bringen, ohne ihn vorher darüber aufzuklären, dass alles, was er sagt, gegen ihn verwendet werden kann. Wenn aber ein Kinderschänder, der seine Strafe verbüßt hat, nicht in Sicherungsverwahrung genommen, sondern entlassen wird, bildet sich sofort eine Bürgerinitiative, die von der Polizei mit viel Mühe davon abgehalten werden muss, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen.
Denn dabei handelt es sich nicht um einen Fall von Menschen- oder Völkerrecht, sondern um den Erhalt des dörflichen Idylls im Hunsrück oder in der Eifel, jedenfalls um ein Stück Lebensqualität, etwas, wovon die Amis, wie man schon an ihren Essgewohnheiten erkennt, sowieso keine Ahnung haben. Denen geht es nur um Geld, Macht und Profit.
Die Megawelle des Mitgefühls
Und während die meisten Deutschen vom Schicksal der über 1000 Opfer des DDR-Grenzregimes, die bei dem Versuch, über eine Mauer oder einen Zaun zu klettern, tot umgefallen sind, nichts mehr wissen wollen, löst das vorzeitige Ableben eines Terroristen eine Megawelle des Mitgefühls aus. Jene haben sich quasi in den Tod gestürzt, dieser ist im Schlaf überrascht worden. Erschwerend kommt hinzu: Er war unbewaffnet, hatte sozusagen bereits abgerüstet.
Ein WDR-Moderator empört sich: „Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen Aids gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters“ – der wahrscheinlich jeden Tag mit seinen Kindern „Die Reise nach Jerusalem“ gespielt, Hortensien gezüchtet, Sartre gelesen und seinen Frauen beim Abwasch geholfen hat.
Der Bundesausschuss Friedensratschlag, dem zu dem Blutbad in Syrien bis jetzt nichts Relevantes eingefallen ist, verbreitet „zum Tod des angeblichen Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden“ eine Pressemitteilung, in der es unter anderem heißt: „Wenn die Tötung eines Menschen, wie groß auch seine Verbrechen sein mögen, von westlichen Politiker/innen mit ,Erleichterung’ aufgenommen und gefeiert wird, begeben sie sich auf das Niveau derjenigen Terroristen, denen ein Menschenleben nichts wert ist.“
Hätte man Bin Laden auch vor Gericht stellen können?
Jörg Schönenborn stellt in den „Tagesthemen“ eine Frage und liefert sogleich eine Antwort: „Was ist das für ein Land, das eine Hinrichtung derart bejubelt? Zivilisierte Nationen haben einst das Völkerrecht geschaffen. Sie verständigten sich darauf, dass Verbrecher vor Gericht gestellt und nicht einfach getötet werden.“
Schönenborn, der sonst Umfragen erklärt, vergisst zu erwähnen, dass es in allen Ländern der Bundesrepublik Gesetze über den „finalen Rettungsschuss“ gibt, der die Ermittlungsarbeit verkürzt und die Strafzumessung erleichtert.
Heribert Prantl leitartikelt in der „Süddeutschen Zeitung“: „Bin Laden hat den Tod von Tausenden Menschen zu verantworten und er hat sich dessen gerühmt. Er ist, er war ein Erzverbrecher. Ist eine Exekution durch ein amerikanisches Militärkommando – so es eine solche war – deshalb eine gerechte Strafe?“ Nein, gewiss nicht. Eine gerechte Strafe wäre es, Osama Bin Laden dazu zu verdonnern, die Leitartikel von Heribert Prantl zu lesen.
Volker Beck mahnt bei „aller Erleichterung“, die „Regeln des humanitären Völkerrechts“ an, die nicht vergessen werden dürfen. „Gezielte Tötungen im Rahmen eines Krieges sind völkerrechtlich zwar legal. Aber nur, wenn die Getöteten Beteiligte an bewaffneten Auseinandersetzungen waren und es kein milderes Mittel gab.“
„Wenn Osama Bin Laden durch einen Kopfschuss getötet werden konnte, dann muss die Frage erlaubt sein, ob man ihn nicht auch hätte festnehmen und vor ein rechtsstaatliches Gericht hätte stellen können.“ Wobei ihm die Grünen wahrscheinlich Hans-Christian Ströbele als Pflichtverteidiger zur Seite gestellt hätten.
“Eine glatte Verletzung der pakistanischen Souveränität”
Volker Herles, soeben von einer Reise aus Saudi-Arabien, der Heimat der Familie Bin Ladens, zurück und deswegen besonders sachkundig, erklärt im ZDF, mit Osama sei „eine Ikone des Terrors“, eine „Symbolfigur“ getötet worden. Sein Tod habe „atavistische Gefühlsstürme freigesetzt“.
„Wir sind peinlich berührt von einigen Jubelszenen in den USA, zeigen sie doch einen geradezu fundamentalistischen Glauben an das Böse.“ Während das ZDF die Pflege des Glaubens an das Gute betreibt, etwa auf dem hauseigenen „Traumschiff“.
Exbundeskanzler Schmidt, der 1977 ein GSG-9-Kommando nach Mogadischu geschickt hat, um 86 Geiseln an Bord der entführten „Landshut“ zu befreien, sagt bei „Beckmann“, die Aktion der Amerikaner in Pakistan sei „ein Verstoß gegen das Völkerrecht“ gewesen; Peter Scholl-Latour beklagt „eine glatte Verletzung der pakistanischen Souveränität“, die offenbar zu den Werten gehört, die unter Einsatz aller Mittel verteidigt werden müssen – zugleich mit dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb.
Martin Wenning-Morgenthaler, Sprecher der Neuen Richtervereinigung, die als fortschrittliche Alternative zum konservativen Deutschen Richterbund gegründet wurde, stellt im Namen seiner Organisation fest: „Der gewaltsame Tod eines Menschen ist immer ein Unglück. Statt den Tod eines Menschen ohne jegliche Skrupel zu begrüßen und damit die Barbarei auch bei uns einkehren zu lassen, sollten sich unsere Politiker daran erinnern, dass sich eine Zivilisation gerade dadurch auszeichnet, wie sie mit ihren Gegnern umgeht. Hier zeigt sich einmal mehr, dass der respektvolle Umgang mit dem Rechtsstaat in Zeiten des Anti-Terror-Krieges noch nicht einmal mehr ein Lippenbekenntnis ist.“
Die Schmach von 45
Es ist eine wunderbare Gelegenheit, den Amis das Wesen von „Barbarei“ und „Zivilisation“ zu erklären, den Unterschied von Rechtsstaat und Wildem Westen. Es den Cowboys und den Kulturbanausen da drüben heimzuzahlen für die Schmach von 45, die Entnazifizierung, die Umerziehung, für Hollywood, Mickey Mouse und Fast Food am Drive-in-Counter. Die sollen sich nicht so anstellen, die Amis, was sind schon 3000 Tote gegen die Verbrechen des Imperialismus? Oder auch nur die Verkehrstoten eines Jahres auf den Highways?
Allesversteher, die Selbstmordattentätern zugutehalten, dass sie gar nicht anders können, als sich in Zügen und Cafés in die Luft zu sprengen, ziehen plötzlich das Fünfte Gebot aus dem Kulturbeutel: „Du sollst nicht töten!“ Eine gute Idee, die leider im „asymmetrischen Krieg“ ein wenig gelitten hat.
Andererseits wäre es schon spannend zu sehen, was die Experten für Moral und Völkerrecht gesagt hätten, wäre Bin Laden lebend gefasst worden. Hätten sie vorgeschlagen, den Prozess gegen ihn vor einem deutschen Gericht zu führen, so wie sie mutig zwei garantiert unschuldige Guantánamo-Häftlinge aufgenommen haben?
Hätten sie das Risiko von Geiselnahmen und Anschlägen in Kauf genommen, um die Unerpressbarkeit des Rechtsstaats zu beweisen? Oder hätten sie „Siegerjustiz!“ geschrien, so wie sie es im vergangenen Jahrhundert gleich zweimal getan haben?
Bis jetzt jedenfalls hat sich noch kein „Mescalero“ zu Wort gemeldet, um seiner „klammheimlichen Freude“ über das Ableben von Osama Bin Laden Ausdruck zu verleihen. Stattdessen Bekundungen einer ganz und gar nicht klammheimlichen Trauer über den „Tod eines Menschen“ und tiefe Betroffenheit über den fehlenden Respekt im „Umgang mit dem Rechtsstaat“.
Allen voran die „Süddeutsche“, die allen Ernstes fragt, ob Osama „im Angesicht des Todes noch Zeit hatte, die Worte ,La ilaha illa allah’ (Es gibt keinen Gott außer Gott) zu sprechen?“. Denn nur, wenn er das getan hat, könnten seine Anhänger sicher sein, dass er ins Paradies kommt – sonst ist bei der „SZ“ alles in Butter.
Das vulkanartige “deutsche Gemüt”
Es sind Szenen aus dem Tollhaus einer Moral, deren Verweser sich von der Wirklichkeit verabschiedet haben; sie wissen nicht einmal, wie sie „gewaltbereite Jugendliche“, die aus Frust Passanten ins Koma prügeln, befrieden sollen, aber im Völkerrecht, da kennen sie sich aus.
Dass es immer die Täter sind, die an ihr Gerechtigkeitsempfinden rühren – Saddam Hussein, Gaddafi, Osama –, kommt wohl daher, dass die Täter sexy, deren Opfer aber kläglich sind. Die stürzen sich schon mal aus dem 100.Stock eines Hochhauses, nur weil sie Angst vor dem Tode haben, während edle Wilde wie Osama auch in heiklen Situationen mit Sätzen wie „Wir lieben den Tod mehr als das Leben“ Haltung beweisen.
Vielleicht ist das Ganze aber auch viel einfacher. Tradition, Folklore und Osmose. So wie es eine „russische Seele“ gibt, die alle Revolutionen überlebt hat, gibt es auch ein „deutsches Gemüt“, das wie ein Vulkan funktioniert: Es grummelt vor sich hin, lockt Touristen, Naturfreunde und Tiefenforscher an.
Und eines Tages, wenn alle meinen, der Vulkan sei längst erloschen, fängt der Berg an, Lava zu spucken. Obama hin, Osama her – der nächste Ausbruch kommt bestimmt.
Der Bin-Laden-Tod, ein Jahrzehntereignis
*seufz*
ja und broder wird sich halt auch nicht mehr ändern, denkt ebenfalls gern in länderkategorien und spuckt rum. immer die olle leier, die “Schmach von 45″, gähn….
ps. musste das jetzt unbedingt sein, den kompletten artikel hier zu zitieren?
Aber recht hat er!
ja, n penetranter rechthaber wie der klassische von ihm beschriebene deutsche, aber muss er sich jedesmal so einen abwichsen?
echt öde.
Womit hat er recht?
Damit, dass es bizarr ist, wie sich die Deutschen um die Rechte von Diktatoren oder Terrorscheichs sorgen, während sie das Schicksal der Tausenden Menschen die von diesen drangsaliert werden, scheinbar nicht weiter kümmert, denn das erwähnen sie erst gar nicht. Denn diese haben es ja angeblich irgendwie “verdient” (umgekommene Amerikaner bei 911), oder sie haben “gar keinen Grund zu rebellieren, ihnen geht es doch gut” (Gaddafis Untertanen).
Das ist wirklich völlig irre. Damit hat der Broder also wirklich recht, das kann man leider nicht anders sagen.
@geschichtslehrer
Vergleichen und relativieren bringt niemand nach vorne. Aber international Menschenrechte fordern und gleichzeitig sich nicht dran halten, ist auch nicht wirklich vorteilhaft oder? Wo genau sind „wir“ (der Westen) denn besser, wenn wir Leute ohne Gerichtsverhandlung töten, festhalten oder foltern (was auch nach einer Verhandlung nicht gemacht werden darf)? Warum dürfen wir uns das Recht rausnehmen jemanden einfach aus dem Leben zu schießen und die anderen nicht?
Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und solange „wir“ das nicht lernen, wird es immer so weiter gehen.
Mit einigen Kommentatoren stimme ich überein.
Wir Deutschen quatschen nur.
Und ich sehe das auch positiv, so geht von uns weniger Gefahr aus.
Die Amerikaner hingegen handeln erst und dann denken sie nach.
Das mag ein bisschen pauschal sein, aber durchaus tendenziell.
Also, alle Kommentare habe ich noch nicht durch, da war mir bei vielen zu viel Offtopic-Polemik dabei.
Was mich an der Amy-Version der Geschichte stutzig macht ist, dass der “gefährlichste Mann der Welt” unbewaffnet im Schlafzimmer auf Eindringlinge wartet.
Wenn ich “Terrorfürst” wäre und meine erbittersten Erzfeinde, denen ich den Tod wünsche, gerade mit Hubschrauber im Garten landen und sich 30 Minuten ein Feuergefecht mit meinen Leuten geben würden, dann warte ich doch nicht im Schlafzimmer, bis die kommen und mich töten. In 30 Minuten müsste gerade in so einer Festung, gerade für den Oberboss, irgendwo eine Waffe zu finden sein.
Und was mir noch komisch erscheint, rein technisch gesehen, dürften 2 Kopfschüsse ziemlich schwer zu machen sein, wenn die Zielperson “komische Bewegungen” macht. Zwei-Schuss-Salven sind bei Pistolen im Einsatz. Sturmgewehre wie die M16 der Amys machen Drei-Schuss-Salven.
Wenn die ohne Salven also nur mit dem Abzug Einzelfeuerstöße gemacht haben und das so präzise,… dann waren diese Leute extrem gut. Eigentlich für mein Verständnis zu gut. Auch weil man in so einer “hektischen” Situation mal schnell mehr Kugeln als benötigt abfeuert.
Aber wenn die so gut waren, hätten die ihm auch in den Fuß, die Hand oder sonst wohin schießen können.
Naja man weiß halt nicht, wie der genau Ablauf der Operation war. Die Hubschrauber wurden, soweit ich weiß, erst beim Abflug beschossen. Ich gehe davon aus, dass die vorher abgesetzt wurden und dann das Grundstück Stück für Stück durchkämmt haben und mit schallgedämpften Waffen, die Wachen etc. erledigt haben… normalerweise verlaufen Kommandooperationen nicht laut und durchs Haupttor, sondern leise und hinten rum. Und da Obama live dabei war, gab er denke ich den Schießbefehl für Osama. Für die zwei Kopfschüsse gibt es zwei Erklärungen a) etwa zeitgleich aus zwei verschiedenen MGs oder b) aus einem MG im Millisekunden Abstand. Für mich macht b) mehr Sinn.
Hallo… Ist hier im «Kommentariat» noch eine Menschenseele bei klarem Verstand? Bei z.Z. mehr als 400 Kommentaren kann hier auch nur 1
[i.W. Einer] noch weiter als bis 3 zählen???
Ich habe da so meine Zweifel…
Gegenprobe
[crosscheck]:Ist hier Jemand von den so scharfsinnigen Analytikern & wortgewandten Experten & männermordenden Jungfrauen & ach so überzeugenden Theoretikern noch in der Lage mir folgende Frage zu beantworten:
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[ photo credit http://ocean.nationalgeographic.com/ocean ]ganz offensichtlich und ganz deutlich N I C H T zu sehen?
…
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(gestiftet von comment № 85, Wert bitte selbst aushandeln!)
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Trostpreis für alle zu Spätgekommenen: 1 Internetausdruck von Fefe →
handsigniert(Sorry handsigniert wurde soeben gestrichen, der Kerl ist weder erpressbar noch in irgendeiner Form bestechlich)Preisverleihung Morgen wie immer ohne Gewähr, Einsprüche Eurer Rechtsanwälte nicht zugelassen!
…
deze moffen Ik ben er benieuwd...Arielle, die Meerjungfrau
@ na sowas
Bestätige ;-)
sockenpuppe (ne, stimmt nich, is ja eine)
roter hering (ach mist, wieder daneben)
@Nestor Iwanowitsch Machno
Den Russisch-Sprachkurs erspare ich Dir u. weil das Feminat so kläglich versagt hat:
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Wie immer doppelt gestrickt hält besser, denkste… bis 8 (οκτώ) zählen kannste aber auch nicht.
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Ausdrucken und laß Dir von Sergiu eine großzügige Summe eintragen.
@Spätzünder ab zum drucken → blog.fefe.de/
Viel Spaß noch bevor der nächste Sasse einschlägt…
…
in memoriamPaul (* 26. Januar 2008 im Atlantischen Ozean bei Weymouth, Dorset;
† 26. Oktober 2010 im Sea Life Centre Oberhausen)
also doch paul, und da dacht ich, das wär zu offensichtlich…
Mag sein, dass es belanglos ist.
Das Video von Osama mit der Strickmütze habe ich nicht gesehen (kein TV, langsamer Internetzugang) (gibt’s das Video im Internet?). Ich kenne also nur das Standbild.
Eine Frage lässt mich allerdings immer weniger in Ruhe:
Warum nimmt sich dieser Mann beim Zappen auf?
Habt ihr das schon mal gemacht? Ich noch nie. Bringt’s das irgendwie, rein sexuell?
beruhige dich, er wurde aufgenommen…
ach – na dann ist’s gut; dachte schon, der wär’ nicht ganz dicht
na, n ziemlichen schatten hatte er wohl doch…
Puh. Soviele Kommentare – die habe ich nicht alle gelesen.
Die Tötung von Bin Laden halte ich für den Beginn einer neuen Terrorwelle. Wollen wir hoffen, dass das nicht wirklich kommt…
Das glaube ich gar nicht mal.
Der Pseudo-Feind soll aus unseren Köpfen nur nicht verschwinden. Damit wir nicht Angst bekommen vor unseren wircklichen Feinden. Nach den Vertretern des Kapitals mit ihrer hemmungslosen Gier nach Gewinn. Das klingt etwas “propagandistisch” aber leider werden Kriege nur aus diesem Zweck unternommen.
Um es vorweg zu nehmen: ich bin kein Freund amerikanischer Außenpolitik!
Nach den beschriebenen und diskutierten Punkten, wäre ich mir in diesem Fall recht sicher, dass grundsätzlich eine Verhaftung als primäres Ziel angestrebt war.
Hätte man ihn verhaftet, wäre es sicherlich kein Problem gewesen, genügend Beweise für seine Schuld am Tod von tausenden von Amerikanern vorzulegen und ihn hinrichten zu lassen. Für Obama sicherlich kein schlechteres Ergebnis (auch was Wählerstimmen angeht).
Geheimes Wissen, dass Bin Laden im Prozess kundgeben könnte halte ich für unwahrscheinlich, da er dies schon lange hätte machen können.
Nur ist sich jeder Mensch/Soldat (egal wie gut er ausgebildet ist) bei einer solchen Mission sicherlich extrem angespannt – die Bedeutung von Erfolg und Misserfolg sind schließlich gravierend. Die Spanne liegt zwischen Folter/+Tod und Heldentum (und dem Ansehen der eigenen Nation). Die Entscheidungsspanne in der heißen Phase liegt hingegen bei einigen Millisekunden….
Natürlich ist auch nicht auszuschließen, dass ein einzelner Soldat (oder auch die ganze Gruppe) nie vor hatte, sich an sein Primärziel zu halten und Rache zu üben. Aber auch das könnte man der Regierung nicht vorwerfen.
Das man Pakistan vorab nicht informiert hat, halte ich für gerechtfertigt. Es ist derart offensichtlich, dass bedeutende Führungspersönlichkeiten Bin Laden gedeckt haben, dass eine Information den Einsatz massiv gefährdet hätte. Auch bei uns würde die Polizei (zu rech) den Wohnungsmieter nicht vorab informieren, wenn sie das Zimmer des Untermieters stürmen will.
Ist es eigentlich relevant, ob ObL grad wirklich umgebracht wurde oder nicht? Imho: nicht im Geringsten.
Medial ist er fuer tot erklaert, und nur darauf kommt es an. Er (wie auch Al-Qaida) war tasaechlich weitgehend ein Medienkonstrukt – was aber nicht bedeutet, dass er keine reale Person war! Hauptsaechlich handelte es sich bei ihm um ein medial aufgeblasenes, ins Uebermenschliche gesteigertes Feindbild “der freien Welt”.
Jetzt ist dieses Feindbild “tot”.
Was bedeutet das? Warum gerade jetzt? Wie veraendern sich dadurch die Kraefteverhaeltnisse, die moeglichen Buendnisse? Gibt es neue Feindbilder?
Ich habe die Antworten nicht. Aber den Eindruck, zumindest die relevanten Fragen zu stellen.
Wie der Nachrichtensender N24 inzwischen aufdeckte, wurde Bin Laden durch die Star Trek Seals getötet. Es ist also eine haltlose Verschwörungstheorie, dass Barack Obama und die Amerikaner damit zu tun haben!
ja, der war wirklich schön, besser gehts echt nicht.
http://www.opednews.com/articles/glory-and-malice-by-mark-sashine-110503-880.html
@Kowalski
Ich gebe zu, mich geirrt zu haben. Es war doch Mord.
Erst haben sie OBL 3 (drei!) mal fotografiert und anschliessend, quasi “in Notwehr”, in den Kopf geschossen:
http://www.tagesschau.de/ausland/fotoosamabinladen100.html
Nur wegen der ausgewogenen Relation:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/tierische-anklage-in-krefeld-wegen-froschmord-vor-gericht-1.1096351