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  • Die Würstchentruppe der Merkel-Jugend bläst zum Kampf

    geschrieben am 04. August 2009 von Spiegelfechter

    Am 30. August könnte es passieren, dass in Thüringen ein Mann Ministerpräsident wird, der 1989 – wenige Tage vor dem Mauerfall – dazu aufrief, die marxistisch-leninistische Weltanschauung der Jugendlichen in der DDR zu stärken, und als stellvertretender Schuldirektor vom FDJ-Zentralrat für “hervorragende Leistungen bei der kommunistischen Erziehung” mit dem Thälmann-Orden in Gold ausgezeichnet wurde – eine Ehre, die keinem anderen Lehrer im Bezirk Erfurt je zuteil wurde. Der Mann, der Probleme mit seiner DDR-Vergangenheit hat, ist nicht etwa Mitglied der “SED-Nachfolgepartei”, sondern der ehemaligen Blockpartei CDU, und sein Name ist Dieter Althaus.

    Eine solche Nähe zum DDR-System ist für die Union, deren Pauschalverurteilung der DDR bereits hysterische Züge erreicht hat, natürlich unbequem. Nach dem altbewährten Motto ?Haltet den Dieb!? hat die thüringische CDU nun zum Frontalangriff auf Bodo Ramelow, den Spitzenkandidaten der Linken, geblasen. Ramelow ist allerdings für die ?Rote Socken-Rhetorik? der Union ein denkbar ungeeignetes Opfer. Während Dieter Althaus als Mitglied der Blockpartei CDU das DDR-System stützte, und dafür vom FDJ-Zentralrat mit hohen Orden und Ehrungen überschüttet wurde, war Bodo Ramelow Gewerkschaftssekretär in Hessen. Während Althaus in der Zeit nach der Wende alle Hände voll damit zu tun hatte, seinen eigenen Hände reinzuwaschen und sich vom DDR-System zu distanzieren, übernahm Ramelow einen Gewerkschaftsposten in Thüringen. Im thüringischen Wahlkampf herrschen umgekehrte Vorzeichen ? ein Vertreter des DDR-Systems gibt den Konvertiten und versucht, den diesbezüglich unverdächtigen politischen Gegner in eben diese Ecke zu treiben, aus der er selbst kommt. Die schlimmsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

    Da Ramelow sich nicht besonders gut für eine Rote Socken-Kampagne, die ad hominem ausgerichtet ist, eignet, kehrt die CDU den Spieß einfach um. Wenn der Gegner schon nicht im DDR-System tätig war, dann greift man ihn halt dafür an, dass er aus dem Westen kommt. Natürlich verhöhnt eine solche Kampagne den Wähler ? schließlich war der langjährige thüringische CDU-Ministerpräsident Bernhard Vogel selbst ein ?West-Import?. Wer so wenig gute Argumente vorzubringen hat, sucht in der Politik oft sein Heil im Frontalangriff. Doch Obacht ist geboten ? Althaus ist zwar nicht wegen seiner DDR-Vergangenheit, dafür aber wegen eines von ihm verschuldeten Skiunfalls angreifbar geworden, und eignet sich daher nicht als aggressiver Hüter von Sitte und Moral.

    Um dieser Zwickmühle zu entkommen, hat die thüringische CDU sich auf die Strategie ?Guter Bulle, böser Bulle? verlegt. Althaus und die CDU sind für die ?positiven Botschaften? zuständig, während die Junge Union als Vorfeldorganisation der CDU eine aggressive Schmutzkampagne gegen Ramelow anführt ? dies enthüllt ein internes Schreiben der Jungen Union, das Ende letzter Woche durchgesickert ist.

    In diesem Schreiben werden die subalternen Kader auf die aggressive Kampagne eingeschworen. Ziel sei es, ?den politischen Gegner ins Visier zu nehmen? und darauf hinzuweisen, ?dass Bodo Ramelow, als hessischer Gewerkschaftssekretär keiner von uns ist?. Neben Plakataktionen und einem Anti-Ramelow-Weblog will die Junge Union den Kampf auch auf die Strasse tragen. Dafür ruft sie ihre Mitglieder auf, die Wahlkampfauftritte Ramelows gezielt zu ?begleiten?. Im Schreiben wird auch explizit darauf hingewiesen, dass die konservativen Nachwuchskampagneros in ?zivil? auftreten sollten, gerade so als würde die ?Merkel-Jugend? ansonsten in braunen Uniformen auftreten. Mit ihren Störaktionen sollte ?primär nicht die CDU [?] in Verbindung gebracht werden?.

    Die Guerilla-Taktik der Jungen Union erweist sich bereits jetzt als grandioser Misserfolg. Die leidlich kreativen Störaktionen auf der Wahlkampfkundgebung Ramelows in Gera wurden sowohl von der Presse, als auch von Ramelow selbst, offensiv als Schmutzkampagne der CDU ins rechte Licht gerückt. Zu einem noch größeren Fiasko wurde die ?Wurstkampagne? der Jungen Union. Auf einem Flyer verglichen die Jungkonservativen eine senftriefende Bratwurst (?echte Thüringer?) mit dem verdutzt dreinblickenden Bodo Ramelow (?falscher Thüringer?). Diese verwurstete Wahlkampfidee war selbst der CDU zuviel ? um Schlimmeres zu verhindern, pfiff die CDU ihre Nachwuchsgarde zurück und ließ die Flyer einstampfen.

    Seitdem versucht sich die CDU von ihren frechen Bürschleins zu distanzieren. Ob ihnen das glaubhaft gelingt, mag bezweifelt werden. Urheber und Unterzeichner des jungkonservativen Schlachtplans ist der thüringische JU-Vorsitzende Mario Voigt. Dieser traf, dem Terminkalender seiner Internetseite zufolge, den Spitzenkandidaten Dieter Althaus alleine am vergangenen Wochenende mindestens zweimal ? schwer vorzustellen, dass sie sich dabei nur über Thüringer Bratwürste unterhalten haben.

    Im thüringischen Sömmerda fruchtete die Kampagne der JU bereits – dort vergingen sich Unbekanntean 50 Wahlkampfplakaten Ramelows. Die geistigen Brandstifter für solche Übergriffe sitzen bei der CDU.

    Jens Berger

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    Tags: Deutschland Wahlen
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    47 Kommentare:

    1. nebomoreoblaka schrieb am 4. August 2009 um 13:25 - Permalink

      Die Anti-Ramelow-Seite hat ein Impressum.

      Auf [http://wahl.thueringer-allgemeine.de/home/detail/-/specific/Ramelow_klagt_gegen_Kampagne_der_Jungen_Union_513632187]
      findet sich eine kurze, deftige Zusammenfassung der JU-Übeltaten.

    2. Spiegelfechter schrieb am 4. August 2009 um 13:27 - Permalink

      @nebomoreblaka

      Als ich mir die Seite angeschaut habe, fehlte es noch. Aber ok – ich werde den Artikel korrigieren.

    3. oha schrieb am 4. August 2009 um 15:41 - Permalink

      die Sache geht viel weiter als hier beschrieben. Es herscht hier eine komplette Medienstarre. Ein Bericht über die Vorgänge war schon druckreif und freigegeben. Wurde aber wohl vom Eigentümer(WAZ) der größten Zeitung Thü. verhindert. Vom Regionalfernsehen darf man sowieso keinen Journalismus erwarten. Der ist fest in Schwarzer Hand.
      Kurz zu Althaus, eine Bekannte war mit ihm in der Studiengruppe. Sie sagte nur: ein Kriecher und Zuträger und nach Einsicht in ihre Stasiakte, wunderte sie sich nur, dass er nicht als IM entarnt wurde.

    4. volk schrieb am 4. August 2009 um 16:15 - Permalink

      Die Kampagnen von Herrn Althaus sind echt unerträglich. Als Thüringer kann ich nur hoffen, dass er die längste Zeit, Ministerpräsident gewesen ist. Thüringen ist in Wechselstimmung. Rot-Rot-Grün ist rechnerisch machbar, zumal Matschie und Ramelow selbst eine anständigen Umgang miteinander pflegen. Leider ist die Wahl vor der Bundestagswahl, so dass sich die SPD sicher nicht trauen wird, mit den Linken zu koalieren.

      Ich hoffe, SPD und Linke thematisieren die schwarz/gelbe Medienblockade weiterhin und schaffen es, die Leute, die wenig Zeit haben, sich abseits der TV-Nachrichten und gängigen Meinungsblätter zu informieren, aufzurütteln. Es erschüttert und befremdet mich sehr, wenn ich auf die hohlen Phrasen, das dumme Nachplappern der mit dem Holzhammer eingehämmerten “Meinungen” allein in meinem Bekanntenumfeld treffe.

      Politikverdrossenheit, Desinteresse, Falschinformationen sind eine sehr gefährliche Kombination. Wenn ich sehe, wohin das führen kann (siehe die Popularität eines Aristokraten Guttenberg), dann wird mir, was die Zukunft unseres Landes angeht, wirklich Angst und Bange.

    5. RWE-Matt schrieb am 4. August 2009 um 16:52 - Permalink

      Ja Althaus und seine Orden… Er hat ja stets geleugnet diese angenommen zu haben.

      Ein ferner Bekannter meiner Eltern lacht darüber immer gerne…hat er doch als “verdienter” PGH-Vorsitzender bei der selben Veranstaltung 1989 im Hotel Kosmos in Erfurt den Orden empfangen wie Dieter himself.

      Naja er wird echt langsam peinlich. Sein Säusel-Interview für sein Haus- und Hoforgan “Bild”…einfach unerträglich

    6. Lars schrieb am 4. August 2009 um 18:20 - Permalink

      Hier gibt es noch einen guten Buchtipp zum Thema der verpatzen DDR Vergangenheit unserer Poltiker: http://www.freiewelt.net/blog-622/buchrezension%3A-vorw%E4rts-und-vergessen%21-.html

      Danke für den guten Beitrag!

    7. Stephan schrieb am 4. August 2009 um 19:51 - Permalink

      Die Kommentatoren der Medienlandschaft Thüringens sollten sich besser informieren. Von einer “schwarzen Hand” kann hier kaum die Rede sein. Wer sich über Hetzkampagnen aufregt und dann selber billige Propaganda nutzt, sollte seine eigene Handlungsweise hinterfragen. Denn wie heißt es so schön: ” Wer was ändern will, muss bei sich selbst anfangen”.

    8. Thomas schrieb am 4. August 2009 um 20:16 - Permalink

      “Peinlich” ist noch stark untertrieben.

      Neben der Hetzkampagne der (jungen) Union (mit Anti-Wahlkampf hat man ja langjährige Erfahrungen in der CDU) instrumentalisiert Althaus ja jetzt auch noch seinen Skiunfall. Bei BLÖD am Sonntag stellte er sich quasi noch als Opfer hin, dem ein schlimmer Schicksalsschlag passiert wäre (wohlgemerkt, nicht ER ist dabei gestorben, sondern eine 41jährige Mutter, die nichts falsch gemacht hatte – im Gegensatz zur “Pistensau” Althaus), der ihn seiner Ehefrau wieder näher gebracht hätte.

      Nein, wie rührend! Dumm nur, daß Althaus Wochen zuvor die SPD und LINKE in Thüringen gebeten hatte, den Skiunfall nicht zum Wahlkampfthema zu machen. SPD und LINKE halten sich bis heute daran….

    9. hk schrieb am 4. August 2009 um 20:38 - Permalink

      Bevor hier die allgemeine Entrüstung über das ungebührliche Verhalten der CDU zu hohe Wellen schlägt, möchte ich kurz auf den Bundestagswahlkampf 2002 hinweisen, in dem die SPD und PDS unter dem Titel “Stoppt Stoiber” eine Kampagne gegen den damaligen Kanzerkandidaten von CDU/CSU namens Edmund Stoiber geführt haben. Insbesondere die Jugendorganisationen der beiden Parteien waren agitatorisch tätig und haben z.B. Wahlkampfveranstaltungen des Kandidaten der Union gestört.

      In der aufgeheizten Stimmung wurden nicht nur bundesweit Wahlplakate der CDU/CSU beschädigt oder zerstört sondern es kam sogar zu Eierwürfen auf den Kanzlerkandidaten. Aufgefallen ist mir damals insbesondere der moralische Impetus, welcher von einigen wie eine Monstranz vor sich her getragen wurde, man griff zu unlauteren Mitteln um Schlimmeres zu verhindern. Dabei ging es nicht etwa gegen den Kandidaten einer demokratischen Partei, sondern gegen eine Kunstprodukt, “den Stoiber”, das als Projektionsfläche für alles herhalten musste vor dem man Angst hatte oder was man verabscheute. Übrigens wurde 2002 auch explizit die Herkunft des Kandidaten thematisiert, ganz wie im vorliegenden Fall.

      Die Ähnlichkeiten zwischen der “Stoppt Ramelow” und “Stoppt Stoiber” Kampagne sind wohl nicht nur rein zufälliger Natur, die thüringische CDU hat hier wohl beim politischen Gegner abgekupfert. SPD und PDS haben sich, meines Wissens nach, 2002 übrigens nicht von den Aktionen gegen Edmund Stoiber distanziert.

    10. Thomas schrieb am 4. August 2009 um 20:45 - Permalink

      Daß SPD und PDS je eine gemeinsame Wahlkampagne gefahren hätten, wage ich ja nun doch sehr zu bezweifeln.

      Tatsächlich muß sich ein SPD-Politiker öffentlich und mit fünf Duchschlägen an die CDU-Zentrale, die bayrische Staatskanzlei, Hubertus Knabes “Stasi-Museum”, Marianne Birther und den Papst entschuldigen, wenn er mit einem PDS/LINKE-Politiker auch nur drei Worte gewechselt hat, ohne sich sofort öffentlich von ihm zu distanzieren.

      Ja, man ist in der SPD sogar so strunzdumm, lieber auf die Regierung zu verzichten, die eigene Spitzenkandidatin öffentlich zu demontieren und sich für die nächsten drei Legislaturperioden unwählbar zu machen, statt mit Duldung der LINKEn die eigenen Wahlversprechen in die Tat umzusetzen.

    11. K.P. schrieb am 5. August 2009 um 09:09 - Permalink

      Ja das ganze Thema ist schon recht peinlich für die Junge Union, wobei denen ja eh alle Mittel recht sind. Da wird, ganz nach dem Vorbild Roland Koch, mit Rassismus versucht Personen zu beschädigen. Wobei es bei der Jungen Union auch nichts neues ist. Man muß nur mal die Rücktritte führende JUler zusammenzählen, die aufgrund rechtsextremer Äußerungen o.ä. die Partei verlassen mußten. Ein komischer Haufen…

    12. Kalle schrieb am 5. August 2009 um 10:49 - Permalink

      Die Kommentatoren der Medienlandschaft Thüringens sollten sich besser informieren. Von einer ?schwarzen Hand? kann hier kaum die Rede sein. Wer sich über Hetzkampagnen aufregt und dann selber billige Propaganda nutzt, sollte seine eigene Handlungsweise hinterfragen. Denn wie heißt es so schön: ? Wer was ändern will, muss bei sich selbst anfangen?.

      Wow, Stephan, deine Argumente, Quellen und Beweise haben mir wirklich die Augen geöffnet. Schön zu sehen, dass sich manche Menschen noch die Mühe machen, ihre Behauptungen mit etwas Substantiellen zu untermauern.

    13. Nachdenkseiten-Leser schrieb am 5. August 2009 um 12:13 - Permalink

      Hallo SPIEGELFECHTER,

      wie immer lese ich gerne Ihren Blog.

      Was Althaus angeht, da hat der SPD-Abgeordnete im sächsischen Landtag ein Buch – im Eigenverlag – veröffentlicht, dass zeigt Althaus (CDU-Blockflöte) ist kein Einzelfall.

      Die Reaktion der CDU auf das Buch? Die gleiche Schmutzkampagne gegen Karl Nolle (SPD) wie gegen Bodo Ramelow (Die Linke).

      Karl Nolle (SPD) ist auch fremdenfeindlich – von Ost-Blockflöten – angegangen worden, und hat alles in seinem hochaktuellen Buch “Sonate für Blockflöten und Schalmeien – Zum Umgang mit der Kollaboration heutiger CDU-Funktionäre im SED-Regime” dokumentiert, d.h. die positiven wie die negativen Bewertungen zu seinem Buch im selbigen veröffentlicht.

      Die negativen waren überwiegend abwiegelnd, fremdenfeindlich (Was will so einer aus dem Westen von uns Ostlern schon wissen?) und persönlich beleidigend – Wie schon erwähnt Karl Nolle (SPD-Abgeordenter im sächs. Landtag) hat dies selbst dokumentiert.

      Das Buch habe ich Nachdenkseiten empfohlen, da auch so manche Rede im sächsischen Landtag in die oben erwähnte Richtung gegen Nolle (SPD) dokumentiert wurde.

      Wer es sich finanziell leisten kann, und wenn es interessiert, dass Buch kann hier:

      http://www.karl-nolle.de/buch

      ….bestellt werden….

      Ich dachte frühter immer die West-CDU hat mit Nazis kollaboriert, als Baden-Württemberger, der vom rechten Öttinger regiert wird, der aus einem NS-Blutrichter namens Filbinger ein Nazis-Opfer schaffen wollte, aber die Kollaboration der CDU geht wohl wirklich in eine Sache hinein, die die CDU der Linkspartei immer vorwirft – unreal – Bei der CDU wird die Sache real: Nämlich totalitär, die CDU arbeitet wie die FDP der Macht wegen mit jedem Diktator oder Putschisten gerne zusammen.

      Gruß
      Nachdenkseiten-Leser

    14. Karl Marx schrieb am 5. August 2009 um 12:23 - Permalink

      man muss sich sorgen, daß es bald zu größeren Parallelen zu den 30er Jahren kommt.
      Bei der Argumentations- und Inhaltslosigkeit des CDU-”Wahlprogramms” ist der Griff der JU zu Knüppeln und zu Gewalt möglicherweise nicht mehr fern.

    15. Gegenöffentlichkeit schrieb am 5. August 2009 um 13:14 - Permalink

      Nur eine empfehlung, bitte das Buch Angela Merkels Sünden ! lesen, gibt es kostenlos bei BookRix als PDF, danach kann man, oder sollte man, eine Gegenkampange aufbauen.
      Mal schauen wie lustig es die CDU Anhänger es dann noch finden, wenn Plakate mit der Aufschrift konfrontiert werden: Gegen Angela Merkel ist ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt worden was aber nicht durchgesetzt wird weil der Bundespräsident Köhler es unter den tisch kehren will.
      Zu diesem Thema sollte man mal die Kommentare in der Presse suchen!
      Nichts gefunden?
      Da werdet ihr auch nicht finden, weil das Thema der Presse zu heiß ist .

      Ich könnte jetzt noch weiter aus dem Buch Zitierren, aber bitte selber Lesen.

      GUTE NACHT DEUTSCHLAND

    16. Stephan schrieb am 5. August 2009 um 13:59 - Permalink

      War ne Reaktion auf einen Vorredner der keinerlei Untermauerung hatte. Deine Aussage hat auch null Inhalt, außer der Kritik. Aussagen ohne Untermauerung sind also nur gut wenn sie in den aktuellen Tenor einstimmen? Der Vorredner, welche die Stoppt-Stoiber Kampagne darstellte, wurde ja auch einfach ignoriert. Also das was hier kritisiert werden soll, wird in Reinkultur praktiziert.

      Und wieder:” wer was ändern will…..”

    17. LudgerKlus schrieb am 5. August 2009 um 15:04 - Permalink

      Thüringer Rostbartwürstchen: außen schwarz und innen braun!
      Vorsicht vor dem Verzehr: Bleibt leicht im Halse stecken!

    18. schwitzig schrieb am 5. August 2009 um 19:35 - Permalink

      · Stephan am 5. August 2009 um 13:59 – Permalink

      War ne Reaktion auf einen Vorredner der keinerlei Untermauerung hatte. Deine Aussage hat auch null Inhalt, außer der Kritik. Aussagen ohne Untermauerung sind also nur gut wenn sie in den aktuellen Tenor einstimmen? Der Vorredner, welche die Stoppt-Stoiber Kampagne darstellte, wurde ja auch einfach ignoriert. Also das was hier kritisiert werden soll, wird in Reinkultur praktiziert.

      Und wieder:? wer was ändern will?..?

      Du sagst mit diesem Post also folgendes:

      1)
      Du machst dasselbe wie Dein Vorposter: Du untermauerst nichts.
      2)
      Das machst Du sogar zwei mal – nämlich auch in diesem Posting.
      3)
      Drittens stellst Du die höchst unlogische und fragwürdige These zur Debatte, dass nur derjenige, der keinen Dreck am Stecken hat, einen anderen mit Dreck am Stecken kritisieren darf. Das ist Sandkastenniveau – bestenfalls. Wenn jemand Mist baut, ist es völlig irrelevant, wer darauf hinweist, sondern ausschließlich von Bedeutung, dass darauf hingewiesen wird!
      Ein Beispiel für einfachere Gemüter: Wenn mir irgendein Nazischläger mit Belegen nachweist, dass ein beispielsweise “Linker” objektiv und real ein Verbrechen begangen hat, dann halte ich das für ein Verbrechen.
      Bei Dir scheint das anders zu sein.

    19. Lago schrieb am 5. August 2009 um 20:29 - Permalink

      Man muß nur mal die Rücktritte führende JUler zusammenzählen, die aufgrund rechtsextremer Äußerungen o.ä. die Partei verlassen mußten. Ein komischer Haufen?

      Ich fürchte, dass ist ein Symptom der radikalisierten “Kooperativen” der jungen politisch Aktiven. Linksradikalität von Mitgliedern bei den Jugendorganistation von Grünen, Linken und SPD wird allgemein akzeptiert. Die Verbrüderung von rechtsradikalen Burschenschaften, RCDS und Junger Union – in einigen Regionen auch die substanzielle Unterwanderung aus der Richtung der NPD – etwa wird dagegen immer noch als anstößig angesehen.

    20. schwitzig schrieb am 6. August 2009 um 09:23 - Permalink

      · Lago am 5. August 2009 um 20:29 – Permalink

      Ich fürchte, dass ist ein Symptom der radikalisierten ?Kooperativen? der jungen politisch Aktiven. Linksradikalität von Mitgliedern bei den Jugendorganistation von Grünen, Linken und SPD wird allgemein akzeptiert.

      Was für ein hirnloser Quatsch! Nenne wenigstens ein einziges Beispiel von “akzeptierter Linksradikalität”. Übrigens: Versklavung nicht als “Sachzwang” zu verstehen, ist keine 2Linksradikalität”.

      Die Verbrüderung von rechtsradikalen Burschenschaften, RCDS und Junger Union ? in einigen Regionen auch die substanzielle Unterwanderung aus der Richtung der NPD ? etwa wird dagegen immer noch als anstößig angesehen.

      Kriminelle Organisationen sind nun einmal anstößig. OK – man könnte ja Körperverletzung legalisieren.

    21. Jan schrieb am 6. August 2009 um 10:34 - Permalink

      @Karl Marx

      CDU Anhänger greifen dann auch gerne mal zur Gewalt und Sachbeschädigung. Film bis zum Ende gucken.
      Und offensichtlich wird diese Gewalt von CDU Mitgliedern toleriert denn schließlich stehen die gut erkennbar in T-Shirts neben dran und versuchen die Dame davon abzuhalten ihr Pappschild hochzuhalten.

    22. Phil schrieb am 6. August 2009 um 15:04 - Permalink

      Abfuhr für Junge Union

      Bauchlandung für die thüringische Junge Union (JU): Dem CDU-Nachwuchs wurde am gestrigen Mittwoch vom Landgericht Berlin per einstweiliger Verfügung untersagt, in ihrer Kampagne »Stoppt Ramelow« unwahre Behauptungen über den Kandidaten der Linkspartei für das Amt des Ministerpräsidenten von Thüringen zu verbreiten. Sollte sich die JU über diesen Beschluß hinwegsetzen, droht ihr ein Ordnungsgeld bis zu 250000 Euro. Oder: Die Verantwortlichen müssen bis zu sechs Monate hinter Gitter. Die JU darf jetzt nicht mehr behaupten, daß Ramelow die Gymnasien abschaffen, die alten DDR-Bezirke wieder einführen wolle und die DDR nicht für einen Unrechtsstaat halte. Das Gericht folgte damit dem Argument Ramelows, daß verleumderische Darstellungen über Absichten eines politischen Mitbewerbers im Wahlkampf unzulässig seien.

      http://www.jungewelt.de/2009/08-06/056.php?print=1

      via http://www.nachdenkseiten.de/

    23. Stephan schrieb am 6. August 2009 um 20:03 - Permalink

      @schwitzig

      Lese einfach meine Post. Ich habe gar nichts zur Kampagne gesagt. Ich habe nur kritisiert, dass irgendwelche leeren Phrasen in den Raum geworfen werden. Aber bitte wenn links gewünscht werden:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringer_Allgemeine

      Ok ist Wikipedia. Aber denke regierungskritisch dürfte als Aussage reichen. Sehr wichtige Zeitung da sie in ganz Mittel- und Ostthüringen gelesen wird (große Städte wie Jena, Erfurt, Weimar). Reicht das oder ist die Argumentation wieder inhaltsleer????

      In meinem zweiten Post nehme ich hauptsächlich Bezug auf die Stoppt Stoiber Kampagne, welche durch meinen Vorredner dargelegt (aber wie gesagt ignoriert) wurde. Denke da ist genug Untermauerung vorhanden.

      Dein dritter Punkt und gerade dein Vergleich ist für mich nicht nachvollziehbar. Indem ich sage, dass alle Kritiker auch mal bei sich selber anfangen sollen, nehme ich die andere Seite in Schutz? Interessante These. Damit legitimierst du die JU Kampagne ja indirekt. Mußt es nur von der anderen Seite betrachten. Wenn die JU findet, dass Ramelow Mist baut darf sie darauf hinweisen. Ist ja nach deiner Argumentation nur wichtig das darauf hingewiesen wird. Egal wer. Egal wie. Prima. Oder gilt das jetzt nur für die Argumentation gegen die Kampagne?

      Und was sollen immer diese Nazi-Vergleiche.
      Dazu empfehle ich mal den Link : http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

    24. schwitzig schrieb am 6. August 2009 um 20:54 - Permalink

      @Stephan
      Du praktizierst meiner Meinung nach Rabulistik – dazu ist mir meine Zeit zu schade.

    25. Trackback: fingolas.blogspot.com schrieb am 7. August 2009 um 07:25 - Permalink

      [...] In wenigen Wochen sind Landtagswahlen in Thüringen und in der heißen Phase des Wahlkampfs nutzt die CDU angesichts des drohenden Verlusts der absoluten Mehrheit fragwürdige Methoden . [...]

    26. Stephan schrieb am 7. August 2009 um 10:23 - Permalink

      @schwitzig.

      Das ist jetzt inhaltlich gut untermauert. Andere angreifen und selber nicht einstecken können.

      Naja auf die inhaltlichen Sachen war schwer zu reagieren.

    27. Degnaphta schrieb am 9. August 2009 um 19:16 - Permalink

      @ Stephan
      Damit du den Glauben an die Menschheit nicht verlierst, nehme ich jetzt Stellung zu den Anti-Stoiber-Aktivisten von 2002 :-)
      Sollte das so stimmen, was ich für durchaus vorstellbar halte, dann ist das eine Riesensauerei. Habe zwar selber im Privatbereich kaum eine Gelegenheit ausgelassen, mich über Stoiber als politischen Gegenr lustig zu machen, da ich im anderen Lager stehe, so halte ich jedoch kampagnenmäßig organisierte Störaktionen als Mittel politischer Agitation für demokratiegefährdend. Die Vergangenheit dürfte mir das Recht geben.
      Doch die JU ist leider ein ziemlich verkommener Haufen nach meinen Erfahrungen. Vor einigen Dekaden war ich sogar mal selber Mitglied :-))
      Die wenigen echten Demokraten und Humanisten, denen tatsächlich auch noch persönliche Integrität innewohnt, bilden nach meiner persönlichen Statistik eine verschwindend kleine Randgruppe. Es ist schon ziemlich traurig.
      Wenn ich jetzt diesen Bericht lese, und mich des unsäglichen Mißfelders (keine neue Hüfte für Opi; usw) entsinne, dann sehe ich aus der Richtung keine Stärkung unserer arg angeschlagenen Demokratie.


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