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  • Steuer gegen Armut: Die Finanztransaktionssteuer

    geschrieben am 21. Juni 2011 von Spiegelfechter

    Quelle: Steuer gegen Armut

    62 Kommentare Print This Post
    Quelle: Steuer gegen Armut
    Tags: Finanzkrise
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    62 Kommentare:

    1. mee schrieb am 21. Juni 2011 at 16:45 - Permalink

      super!

    2. FH schrieb am 21. Juni 2011 at 16:53 - Permalink

      Sehr schön, und interessant, wer für den Spot als Schauspieler gewonnen werden konnte. Nur – wem wird es nutzen? Die Diskussion wird davon nicht angestoßen, denke ich, leider.

      • R_Winter schrieb am 21. Juni 2011 at 17:00 - Permalink

        Jeder fängt einmal klein an.
        Jeder sollte das Video an drei Adressen versenden:

        http://www.steuer-gegen-armut.org/

        P.S.: Was ich schon gemacht habe.

        • Thorsten schrieb am 21. Juni 2011 at 17:47 - Permalink

          Danke für den Hinweis! Kann man den Link noch in den Artikel einbauen?

    3. FURY schrieb am 21. Juni 2011 at 16:55 - Permalink

      Ganz nett, aber schließen wir doch einfach das Kasino ganz (Zerschlagung der Großbanken und Regulierung wie noch in den 70ern), dann brauchen wir auch keine Steuer dafür und der ganze Spuk ist unwiederbringlich vorbei und wird uns unter keinen Umständen mehr Probleme bereiten. Eine Steuer ist schnell wieder abgeschafft.

    4. wasserbauch schrieb am 21. Juni 2011 at 17:06 - Permalink

      Also bis zum Thema Klimawandel war das noch glaubhaft..

      • Bonsaibäumchen schrieb am 22. Juni 2011 at 00:14 - Permalink

        Also bis zum Wort Klimawandel konnte ich dir folgen

        • Wasserbauch schrieb am 26. Juni 2011 at 15:07 - Permalink

          Es ist schon sehr scheinheilig eine zusätzliche Steuer zu fordern um etwas gegen den Klimawandel zu tun, wenn es doch schon Steuern und Abgaben in Milliardenhöhe gibt, die alle nichts bewirken, außer Geld vom Steuerzahler in andere Taschen zu befördern.

          Im Abspann in des Clips sieht man wirkliche einige der Großprofiteure der Klimapanik, die sich auf EU-Ebene schon jetzt die Milliarden zu schieben.
          Wissenschaftlich gesehen, werden die Zweifel an den vorhandenen Modellen eh immer größer.

          Würde man die Millarden die in zweifelhaften Kanälen im Namen des Klimaschutzes, schon seit gut zehn Jahren, versickern effektiv und nach wissenschaftlichen Standarts einsetzten, bräuchte man auch keine Transaktionssteuer einführen.

          Aber die Banken sind ja böse, was fürs Klima tun ist ja gut ;-)

    5. leslie schrieb am 21. Juni 2011 at 17:17 - Permalink

      Im wahren Leben würd die alte doch von ihm geb…^;
      nachdem sie sich eine Line vom Schreibtisch gesaugt haben.
      http://www.pictureupload.de/originals/pictures/210611172643_k0kzmuschi.gif

      Frauen sind nämlich alle käuflich. :-P
      Der FIscher und seine Frau

      Mfg

    6. extrem zielführend schrieb am 21. Juni 2011 at 17:19 - Permalink

      …dann werden solche Geschäfte halt im Ausland abgewickelt…und der Standort Deutschland wäre geschwächt. Wer hätte dann was davon? Funktioniert nur, wenn es überall gleiche Bedingungen gäbe -> also gar nicht.

      • Thorsten schrieb am 21. Juni 2011 at 17:44 - Permalink

        Tja… dummerweise muß Irgendwer mal den Anfang machen. Gleichzeitige Umstellungen in diesem Bereich sind nunmal utopisch. Warum also nicht Deutschland? Die (vorerst) negativen Auswirkungen nehme ich für eine bessere Zukunft gern und billigend in Kauf.

        • mee schrieb am 21. Juni 2011 at 17:47 - Permalink

          Im Grunde muss man vor allem die Amis und die Engländer überzeugen. Kontinentaleuropa wäre glaube ich relativ geschlossen dabei.

          • Thorsten schrieb am 21. Juni 2011 at 17:48 - Permalink

            Falls sich denn Jemand mal initial trauen würde…

        • Schweigsam schrieb am 21. Juni 2011 at 18:31 - Permalink

          Tja… dummerweise muß Irgendwer mal den Anfang machen.

          Eine gute Antwort.

          Bei den AKWs fangen wir ja anscheinend auch an.
          Es geht wenn die Menschen der Politik einen Strafzettel ausstellen.

      • Natascha schrieb am 21. Juni 2011 at 18:04 - Permalink

        …dann werden solche Geschäfte halt im Ausland abgewickelt…und der Standort Deutschland wäre geschwächt. Wer hätte dann was davon? Funktioniert nur, wenn es überall gleiche Bedingungen gäbe -> also gar nicht.

        Die Anzahl der Personen bei uns hier in FFM deren Jobs dadurch flöten gehen würde ist vermutlich kleiner als die einer einzelnen Autofabrik. So arbeitsintensiv wie Manche sich das vorstellen ist der Handel mit Derivaten und Co. nun auch wieder nicht.

        Die Steuereinnahmen von 100+ Millarden sind natürlich eine etwas unrealistische Idealberechnung die wohl davon ausgeht dass keinerlei Abfluss dieser Geschäfte an ausländische Handelsplätze stattfindet.

        Was den “Standort Deutschland” angeht gibt es wesentlich gravierenderen Mummenschanz der unseren Wirtschaftsstandort schwächt. Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Kranken- und Rentenversicherung, Arbeitsschutzgesetze…der Chines’ hat all diesen Unsinn nicht und lebt blendend damit.

    7. wahrheitsfinder schrieb am 21. Juni 2011 at 17:31 - Permalink

      Jaaaaah. Das tut mal wieder richtig gut und beruhigt das linke Gewissen. Mit der SPD, den Grünen, dem DGB und der ÖDP an der Front zur Armutsbekämpfung. Janeisklar. Habt Ihr sie denn noch alle? Das ist dieselbe kapitalistische Logik wie bei der Brennelementesteuer. Die sollte auch zur Finanzierung der erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Also nichts Neues.

      Aber wer Freude dran hat. Ich stehe dem nicht im Wege.

      • Spiegelfechter schrieb am 21. Juni 2011 at 17:33 - Permalink

        Das erkläre doch mal bitte. Legen die Banken dann die Steuer auf die Kleinsparer um? Kriegt Lieschen Müller dann etwas nur noch 0,25% und nicht mehr 0,5% auf ihr Sparkonto? Holla ;-)

    8. leslie schrieb am 21. Juni 2011 at 17:34 - Permalink

      Tääst.

    9. Schweigsam schrieb am 21. Juni 2011 at 17:48 - Permalink

      Ein guter Anfang!
      Auf zu einer gerechteren Gesellschaft.
      Warum nicht mal eine gute Steuer für Zocker und Plünderer.

    10. dagon1923 schrieb am 21. Juni 2011 at 17:49 - Permalink

      Ich möchte die Idee mal zusammenfassen, in dem ich den “toten Hund” der Geschichte ökonomischen Denkens zitiere:

      Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.

      Recycelt ist beileibe nicht wie neu!

      Warum sollte man das Kaptial zuerst den (chinesischen) Boden und den (chinesischen) Arbeiter vernutzen lassen

      (aus dem selben Buch:

      Aber die Herren Fabrikanten schlugen nun den Poor Law Commissioners vor, die “Übervölkerung” der Ackerbaudistrikte nach dem Norden zu schicken, mit der Erklärung, daß “die Fabrikanten sie absorbieren und konsumieren würden”. Dies waren ihre eigensten Worte.

      “That the manufacturers would absorb it and use it up. Those were the very words used by the cotton manufacturers.”

      )

      um diese beiden dann (in Deutschland) mit dem über die Steuer abgezwackten Gewinn recyceln zu lassen?

      Fragen über Fragen.

    11. Cygnus schrieb am 21. Juni 2011 at 18:07 - Permalink

      Das ist ‘ne originelle Idee.
      Dürfte allerdings nicht mehr allzuviel bringen, wenn man erst 20 cm vor Einschlag in die Wand darüber nachdenkt, ob nicht der Einbau einer Bremse in den Karren eventuell, vielleicht, unter Umständen doch sinnvoll wäre.

      • Schweigsam schrieb am 21. Juni 2011 at 18:25 - Permalink

        Nicht so pessimistisch. Der erste schritt wäre so eine Steuer überhaupt mal durchzubringen.

        • Cygnus schrieb am 21. Juni 2011 at 19:10 - Permalink

          Durchzubringen? ^^
          Weißt Du, seit wann die zugrundeliegende Tobin-Steuer bereits “diskutiert” wird? Seit 1972!
          Aber Du hast ja recht, meinen Pessismus zu rügen. Schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

          …

          Aber sie stirbt! :P

    12. Crescendo schrieb am 21. Juni 2011 at 18:23 - Permalink

      das wär ja mal was,..Umverteilung von oben nach unten.

      Nur, der Mainstream ist (und bleibt siehe z.b. Griechenland(ArmeLeute)Bailout) Umverteilung von unten nach oben.

      Das Kapital ist mittlerweile zu mächtig (ja annähernd ALLMÄCHTIG) , als dass es ohne eine Revolution (Anfänge lassen sich ja in Spain und Greece bestaunen) abgeht.

      Meine These: dieses “Spiel” hat sich schon hunderfach in der Menschheitsgeschichte abgespielt, da der Mensch (und insbesondere die GIERIGEN) noch viel zu nah am Tier sind.

    13. HHarlekin schrieb am 21. Juni 2011 at 18:32 - Permalink

      So, unterzeichnet. Ich hoffe, es nützt was.
      Eine kluge, vernünftige Steuer-Idee. Dennoch glaube ich nicht, daß sie allzuschnell kommt.
      Die “üblichen Verdächtigen” fahren ihre Sprüche …”Argumente” auf, wie etwa:

      “Diese linken Umverteiler haben nur neue Steuern im Kopf”, oder
      “Jetzt hat sich der Bankensektor GERADE von der schweren, von ihm verursachten, Krise von uns allen retten lassen … erholt, jetzt muß man mit neuen Belastungen SEEEEHR VORSICHTIG sein…”

      sowie meine beiden GANZ BESONDEREN Lieblinge:

      “Das AAARME Mütterchen muß die Finanztransaktionssteuer bei JEEEEDER Überweisung von ihrer SCHMAAALEN Rente mitbezahlen…(schluchz)…”

      und:

      “Solche Steuern sind im Grunde nur eine Bestrafung des Marktes für seine Effizienz, also FINGER WEG!”

      Ein wirklich hübscher, kleiner Film! ;-)

      Grüße

    14. Pandora schrieb am 21. Juni 2011 at 18:47 - Permalink

      Von Barierrefreiheit haben die Macher des Videos wohl nie gehört. Wenn man schon mit derart (teuren?) und prominenten Schauspielern wirbt, hätte es auch für eine Untertitelung dieser 3 Minütchen reichen können. Aber so werden wir Hörgeschädigten mal wieder ausgesperrt und können nicht mitreden/mitmachen.

      Diese Unsitte, immer öfter einfach nur Clipchen anstatt Texte auf die Seiten draufzupappen geht einem langsam auf den Sack. Demnächst werde ich Videos per No-Script verbieten, damit wenigsten nicht soviel Zeit fürs laden solcher Seiten verschwendet wird.

    15. DocSnyder75 schrieb am 21. Juni 2011 at 19:21 - Permalink

      Und wer zahlt letztendlich? Der Bürger! Auf wen wird so eine “Belastung” wohl abgewälzt?
      Genau das selbe wenn die Stromkonzerne extra was zahlen sollen … wer zahlt da wohl wirklich extra????

      Und warum machen Banken überhaupt wieder Gewinne? Weil ihnen erlaubt wurde, die “schlechten Sachen” in Extrabüchern zu parken. Die tauchen gar nicht mehr auf in den Bilanzen. Toller Trick!

      Wer hier wirklich noch glaubt das System sei zu retten … ja was soll man so einem noch sagen?

      • Shitop schrieb am 21. Juni 2011 at 21:43 - Permalink

        Der tolle Trick kommt aus der Theologie und nennt sich dort Transubstantiation. Es ist auch dort nur ein oller Trick, aber die Massen glauben dran. Wie bei den Banken.

        • Lohengrin schrieb am 21. Juni 2011 at 22:33 - Permalink

          Das Geldsystem ist eine Religion.

          Kennst du schon von Michael Ende
          1) Die Bahnhofskathedrale aus Der Spiegel im Spiegel
          2) Punsch aller Pünsche aus Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
          3) Der Rattenfänger
          ?

          Der Rattenfänger wird erstaunlicherweise seit vielen Jahren nicht mehr gedruckt. Hätte ich eine Hand voll Gold, dann würde ich versuchen damit die Vermarktungsrechte zu kaufen, und das Werk dann ins Netz stellen.

    16. Herbert Krawczek schrieb am 21. Juni 2011 at 19:28 - Permalink

      Aha, aha. 100 Millionen Euro. Und die werden dann natürlich in Klimaschutz oder Ernährung der Welt investiert. Genau.

      Solange wir keine freiere Marktwirtschaft haben (z.B. wo große Firmen auch mal pleite gehen können, ohne vorher mit Millionen am Leben gehalten zu werden), wir das damit eingenommene Geld sowieso wieder in irgendeine Bankenrettung, Euro-Rettung, Subventionen für unwirtschaftliche Standorte/Unternehmen oder sinnlose Konjunkturprogramme gepumpt.

      Der Staat hat nicht zuwenig Geld. Nur die Kriterien, nach denen er es verteilt, sind nicht in Ordnung. Daran kann so eine Steuer aber auch nix ändern, mal abgesehen davon, dass einige Transaktionen dann wohl nur noch an Deutschland vorbei abgewickelt werden.

      • mee schrieb am 21. Juni 2011 at 19:37 - Permalink

        1) Milliarden, nicht Millionen

        2) Es gibt immer noch Leute, die meinen, in einer Rezession sollte man lieber kein Konjunkturpaket verabschieden? Erstaunlich.

        3) Banken pleite gehen lassen ist keine gute Idee, das hat Robert Misik neulich noch mal relativ einleuchtend erklärt.

        4) Ich würde sagen der Staat hat zu wenig Geld und die Prioritäten sind nicht in Ordnung, aber das ist sicher eine Frage des politschen Standpunkts.

        • spider schrieb am 22. Juni 2011 at 21:51 - Permalink

          3) Banken pleite gehen lassen ist keine gute Idee, das hat Robert Misik neulich noch mal relativ einleuchtend erklärt.

          “Doppeldenk”? Ich verstehe Euch nicht. Einerseits steht die Behauptung im Raum, man müsse Banken unbedingt retten. Die logische Folgerung: Die Banken haben kein Geld. Andererseits aber offensichtlich doch, da man ja angeblich problemlos durch eine Steuer 100 Milliarden jährlich abführen könne.

          Irgendetwas kann an Eurer Logik also nicht stimmen, zumal man sich auch klar machen sollte, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist, und etliche Banken immer noch auf faulen Papieren sitzen. Eine drastische Anhebung der Mindestreserve könnte vielleicht noch eine Abhilfe sein, doch davon höre ich in diesem Blog kein Wort.

      • r_surfer schrieb am 21. Juni 2011 at 21:29 - Permalink

        Die ganze Idee mit der Steuer geht leider an der Sache vorbei.

        Man sollte sich mal lieber fragen, warum das liebe Geld gerade NICHT dafür ausgegeben wird, Armut zu bekämpfen. An fehlendem Geld hat das jedenfalls nie gelegen, weshalb auch eine neue Geldquelle da überhaupt nicht weiterhilft. 100 Milliarden aufzutreiben war und ist nicht das Problem, allein der US-Kriegshaushalt umfasst z.B. $708 Mrd. pro Jahr.

    17. Lemmy Caution schrieb am 21. Juni 2011 at 19:30 - Permalink

      Sicher eine gute Idee. Nur setzt dieser Vorschlag wie im Clip dargestellt weltweit ein. Weltweite Regulierungen sind deutlichst schwieriger als nationale. Für Deutschland im Alleingang halte ich es für derzeit einfach nicht umsetzbar. Die Banken würden ihre Geschäfte einfach anderswo umsetzen. Vermutlich würd schon die Umsetzung in Europa und den USA erst einmal ausreichen. Teile Ostasiens (Japan, Südkorea, Malaysia, Thailand) und Lateinamerikas (Argentinien, Brasilien, Chile, Mexiko, Peru) würden sich vermutlich freiwillig beteiligen. Eventuell sogar China. Bleibt halt nur die sehr schwierige Aufgabe, den entsprechenden Protest global zu koordinieren.
      100 Mrd Euro wären natürlich verteilt auf die gesamte Welt wiederum nicht so aberwitzig viel Geld.
      Eine Interesse an einer Entschleunigung der globalen Finanzmärkte dürfte in vielen Ländern nach den Erfahrungen der letzten Jahre relativ stark sein.
      Nur muss der Druck zumindest innerhalb der Entwicklungszentren der westlichen Welt in jedem Land einzeln aufgebaut und irgendwie koordiniert werden.
      Ich seh aus der Ferne, dass die griechischen und spanischen Proteste, die sich ja z.T. gegen ausländische Regierungen wenden, nicht sonderlich erfolgreich sind. Die EU diktiert seine Sparforderungen und die überschuldeten Länder müssen einwilligen oder sie stehen halt alleine da. Hier in Chile findet z.Zt. die massivste Protestbewegung der über 20-jährigen Demokratie statt und die Regierung befindet sich in wichtigen Punkten (Schulpolitik, Universitäten, Energie/Umwelt-Politik, z.T. sogar Steuerpolitik) auf dem Rückzug. Und zwar hauptsächlich deshalb, weil eben gleichzeitig ihre Umfragewerte trotz 6% Wirtschaftswachstum in den Keller gehen. Die Straße ist halt nicht international, sondern wirksamer Protest muß von der Drohung von Machtentzug über Wahlurnen begleitet werden, um effektiv zu sein.

    18. DocSnyder75 schrieb am 21. Juni 2011 at 19:35 - Permalink

      Der Staat hat gar kein Geld. Wer Geld hat, lässt sich an den Kontoauszügen ablesen!
      Solange der “Staat” das Geld wieder ausgibt, das er durch Steuern kassiert, gibt es überhaupt kein Problem. Es gibt erst ein Problem, wenn Jemand meint, für sich extra was abzweigen zu müssen. Denn das Geld kann kein anderer verdienen.

      Nehmen wir an die Geldmenge sei stabil. Und wir haben 10 Wirtschaftsteilnehmer. Wenn sich einer davon immer mehr von der umlaufenden Geldmenge ab zwackt, haben die anderen immer weniger Geld für Handel zur Verfügung.

      Und dann ist auch nicht das Problem das es keine Arbeit gibt, sondern das Problem ist, das es kein Geld gibt, um Arbeit zu bezahlen!

      • r_surfer schrieb am 21. Juni 2011 at 21:37 - Permalink

        Es gibt keinen Geldmangel. Das moderne Kreditgeld ist quasi unbegrenzt zu schöpfen, es mangelt dem Kapital aber an Gelegenheiten, es rentabel anzulegen. Und das ist übrigens auch der ganze Zweck des Geldes und nicht die Armenspeisung.

        • DocSnyder75 schrieb am 22. Juni 2011 at 15:43 - Permalink

          Ja du hast Recht. Sag mal 60% der Bevölkerung das es keinen Geldmangel gibt, dann werden sie dir sicher glauben.

          Aber im Ernst! Auch in meinem Beispiel gibt es keinen Geldmangel. Zumindest nicht im Durchschnitt. Das ist aber auch etwas schwierig mit dem Durchschnitt: Ein Habenichts und ein Millionär, haben im Durchschnitt nämlich auch immerhin je eine halbe Million.

    19. Alvin schrieb am 21. Juni 2011 at 19:42 - Permalink

      rofel, da ist die spd im abspann! und wenn die linkspartei dann den antrag stellt wird natürlich klammheimlich mit nein gestimmt :) nette idee.

    20. SirSpamalot schrieb am 21. Juni 2011 at 19:50 - Permalink

      Prima Sache. Sowas muss aber International umgesetzt werden. Dann von mir aus auch 25%. Somit sollte das mit der Zockerei bald ein Ende haben…ach was träume ich…

    21. aeroween schrieb am 21. Juni 2011 at 20:34 - Permalink

      Könnte man/frau dieses nicht an alle Kinobetreiber in Deutschland versenden, mit der netten Bitte dieses mal so im Vorprogramm laufen zu lassen? Ok, ok, war ja nur so´n Gedanke… . Also vielleicht ans Öffentlich-Rechtliche vor der Tagesschau…? Nein? Vor den WM-Spielen vielleicht? Tja, man/frau muss nur wollen, oder…!?!

      • Alvin schrieb am 21. Juni 2011 at 21:19 - Permalink

        “Mann” schreibt man mit 2 n

        • Lohengrin schrieb am 21. Juni 2011 at 22:20 - Permalink

          Ich weiß was du meinst, aber du musst schon deutlich werden. aeroween kommt sonst auf die Idee mann/frau zu schreiben.
          Der Unfug muss weg.

          • Hannzi schrieb am 22. Juni 2011 at 17:47 - Permalink

            Wow! Danke für Ihren Link!

            Ist de rText von Ihnen? Jedenfalls sehe ich das anders. Die Masse der Menschen, werden hier sicher nicht wissen was sie der Sprache und damit auch dem Denken antun, aber die Drahtzieher wissen genau was sie tun.
            Deshalb widerspreche ich folgendem Gedanken:

            Es ist sehr zu bezweifeln, ob dies die Absicht jener Frauen und Männer war, die als erste die deutsche Sprache hinsichtlich der Dominanz des Maskulinen einer Fundamentalkritik unterzogen.

            http://www.heise.de/tp/artikel/34/34951/1.html
            In diesem Artikel, wird die Gender-Ideologie aufgegriffen innerhalb eines Interviews von Eren Güvercin (http://erenguevercin.wordpress.com/)

            F: Sie reflektieren auch kritisch über die Gender-Theorie. Welche Auswirkungen hat die Gender-Theorie auf die Gesellschaft?

            Maternus Millett: Die Gender-Theorie versucht, die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen als Normalfall in Frage zu stellen und stellt nicht nur die Geschlechterrollen, sondern sogar den “Geschlechtskörper”, also die anatomisch-physiologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, als soziokulturelles “Konstrukt” dar. Sie geht davon aus, dass wir als sexuell-erotisch unbeschriebene Blätter zur Welt kommen und erst durch Erziehung, Imitation usw. zu Männern und Frauen geformt werden und interpretiert dies als “Repression”, als Unterdrückung und Deformierung der angeblich ursprünglich multisexuellen “Natur” des Menschen.

            Diese Ideologie wird als “wissenschaftlich” verkauft und auf staatlicher Ebene von oben nach unten implementiert, indem die Geschlechterrollen “dekonstruiert” werden, d.h. politisch gewollt Geschlechtsverwirrung gestiftet und heterosexuelle Geschlechtsidentitäten zerstört werden sollen. Es handelt sich hier um einen gesamtgesellschaftlichen Groß-Menschenversuch mit ungewissem Ausgang, eine Sozial-Großtechnologie ohne wissenschaftliche Folgenabschätzung und Ethikkommissionen, wie sie bei Atomtechnologie und Genmanipulation Standard sind.

            Auf jeden Fall ist zu beobachten, dass heterosexueller Geschlechtsverkehr immer seltener stattfindet und dass sich die Geschlechter auch physisch aneinander angleichen, bei abnehmender Fruchtbarkeit und zunehmender Vereinzelung, sexueller Frustration und Impotenz nicht nur bei Männern.

            Ich sehe hier also durchaus die Zielverknüpfungen zwischen dem Genderismus bzw. dem damit untrennbar verbundenem (Radikal-)Feminismus und der bewußten Sprachmanipulation um das Denken zu beherrschen. Genau durch die Abschaffung des menschlichen erreicht man die Spaltung der Gesellschaft ins Weibliche und Männliche und schafft Gräben zwischen diesen Polen.
            Meine Position zur feministischen Auseinandersetzung hat genau diesen Punkt des Verlsutes in den Gedanken aufgegriffen ohne die tiefere Logik dieser Sprachmanipulation so deutlich aufzeigen zu können oder mir dessen bewußt zu sein. Diese sprachtheoretische Übereinstimmung mit meiner Position ist für mich eine Bestätigung meiner These.

            Das von Millet genannte Ziel des Genderismus, ist schlicht nicht mehr zu leugnen und um diese Ziele zu erreichen wissen “die mächtigen Drahtzieher” sehr genau die Sprache einzusetzen. Ich erinnere noch mal an den Klassiker für Autoritär organisierte Sprachmanipulationen.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech

            „Neusprech“ bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen sogenannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass sie nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen.

            Es ist tatsächlich so, das wir annehmen müssen, das hier absichtlich eine Manipulation im Denken voran getrieben werden soll. Diejenigen, die schon diese Gräben im Kopf haben und nicht mehr an Menschen sondern nur noch in den Kategorien Mann vs. Frau und umgekehrt denken, diese werden aus eigenem Interesse diese Manipulationen aufgreifen, ohne sie zu verstehen, der Rest wird gezwungen mitzuziehen.
            Es gibt in unserem Lande mitlerweile so dermaßen viele PR Agenturen, viele Fachleute für Sprache und von daher alleine ist nicht anzunehmen, das wir hier einem Zufall aufsitzen und derartig tiefgreifende und vor allem passende und zielführende

            Es ist schmerzlich zu erkennen wie dieser Zusammenhang wirklich ist, aber es löst, wie Georg Schramm dies in einem anderen Zusammenhang formulierte: “Die Wut wird größer aber die intellektuelle Verwirrung läßt nach”
            Diese Verwirrung, die uns das Spannungsfeld zwischen unserer Beobachtung und vermuteter Absichtslosigkeit solcher in hohem Maße gewollter Mißstände uns erleben läßt.

            MFG

            • Lohengrin schrieb am 22. Juni 2011 at 23:24 - Permalink

              Ist de rText von Ihnen?

              Nein. Ich bin nicht Dr. Arthur Brühlmeier. Ich hätte da einiges anders formuliert. Aber meckern ist leicht. Brühlmeier hat einige Sachen sehr gut auf den Punkt gebracht.

              Ich sehe hier also durchaus die Zielverknüpfungen zwischen dem Genderismus bzw. dem damit untrennbar verbundenem (Radikal-)Feminismus und der bewußten Sprachmanipulation um das Denken zu beherrschen.

              Richtig. Brühlmeier ist in diesem Punkt naiv.

              Im Gegensatz zum Neusprech geht es beim Sprachfeminismus nicht um Vereinfachung, sondern um Verwirrung.
              Möglichkeit zur Präzisierung und das Erkennbarmachen von Unpräzisem führt nicht zu Einschränkung der Kommunikationsfähigkeit, sondern das Gegenteil ist der Fall. Das Unverständlichmachen der Sprache hingegen schränkt die Kommunikationsfähigkeit ein.

              Natürliche Sprachen sind gewachsene Konstrukte, die eine Unmenge an Umständlichkeit und Mehrdeutigkeit mitführen. Es ist sehr hilfreich, ein paar andere Sprachen zu kennen. Am Besten wäre eine Plansprache wie Lojban. Leider interessiert sich kaum jemand dafür.

              Es geht hier nur um Kommunikationsmöglichkeit, nicht aber um das Denken. Die Sapir-Whorf-Hypothese ist falsch.

            • Alvin schrieb am 23. Juni 2011 at 01:32 - Permalink

              …

              ihr habt mitgekriegt dass es um das Wort “man” geht?

            • Hannzi schrieb am 23. Juni 2011 at 02:22 - Permalink

              Danke für Ihre Antwort.

              Es geht hier nur um Kommunikationsmöglichkeit, nicht aber um das Denken.

              Ich bin der Ansicht, das Sprache mit dem Denken korreliert, und das Dinge, für die keine Worte bekannt bzw. im regelmäßigen Gebrauch sind, auch nicht konsequent gedacht werden können und mit der Zeit aus dem Bewußtsein verschwinden. Dadurch wird das Denken an diesen Stellen unterminiert. Es fehlt der Reiz zu denken an dieser Stelle um das Bewußtsein in Gang zu setzen.
              Sprache als Kommunikationswerkzeug ist auf die Begriffe und diese auf die Feinheit des Denkens abgestimmt. Wenn also Gedanken nicht mehr bedacht werden, weil sie tabuisiert sind weshalb dann Neologismen oder Euphemismen geschaffen werden, die ganz andere Begriffsbedeutungen und Assoziationen mit sich bringen, wird das ursprüngliche Denken in “falsche” Bahnen gelenkt.

              Wie aber ein guter Handwerker seine Werkzeuge kennt, braucht der Mensch zum Denken die Sprache und eine umfassende “Begriffsdatenbank” im Hinterkopf erweitert Sprache und Denken, regt zu jedem Begriff einen Knotenpunkt mit Assoziationen an. Vielleicht wird dieser sogar irgendwo im Gehirn buchstäblich als Synapse (oder so etwas) bereitgestellt und bekanntermaßen durch das vielfache Nutzen dieses Ankerpunktes am bekannten Begriff vertieft und um viele Netzwerkverzweigungen angereichert.

              So wie ein Samen zu einem Baumstamm wird, der sich vielfach verzweigt in Stämmen, Ästen, bis zu feinen Zweigen und zu Blättern, Blüten und Früchten austreibt, kann der Gedanke ebenso emporwachsen, sich verästeln und verzweigen und “(Gedanken-)Früchte” hervorbringen.

              Die Sapir-Whorf-Hypothese ist ein gutes Beispiel dafür, das Menschen einen Fitzel Wirklichkeit erkannt haben und auf Grund dessen die Welt oder erhebliche Teile davon erklären möchten. Realistisch ist so etwas nie. Meine Ansicht ist das nicht, da möchte ich Ihren Verdacht verneinen.

              Die Erkenntnis gründet auf klugen Ahnungen, nicht auf unumstösslichen Gewissheiten. (Nicólas Gómez Dávila)

              MFG

            • Lohengrin schrieb am 23. Juni 2011 at 02:36 - Permalink

              @Alvin

              ihr habt mitgekriegt dass es um das Wort “man” geht?

              Ich habe das mitgekriegt. Aber jemand, der “man/frau” schreibt, ist schon derart verwirrt, dass er eine etwas ausführlichere Erklärung braucht.

            • Lohengrin schrieb am 23. Juni 2011 at 03:21 - Permalink

              @Hannzi

              Ich bin der Ansicht, das Sprache mit dem Denken korreliert, und das Dinge, für die keine Worte bekannt bzw. im regelmäßigen Gebrauch sind, auch nicht konsequent gedacht werden können und mit der Zeit aus dem Bewußtsein verschwinden.

              Diese Korrelation ist aber längst nicht so stark wie viele Leute glauben.
              Wenn man irgend etwas abstrahiert hat, wird man dem Ding auch einen Namen geben. Möglicherweise ist dieser Name aber nicht sprechbar (oder schreibbar. Das macht aber keinen Unterschied, denn Schrift(sprache) ist auch eine Sprache.). Erst wenn man seine Gedanken mit einem anderen austauschen will, braucht man Sprache.

              Sprache als Kommunikationswerkzeug ist auf die Begriffe und diese auf die Feinheit des Denkens abgestimmt.

              Leider ist diese Abstimmung oft sehr schlecht. Wenn es um Logik geht, ist die gewöhnliche Sprache fast nicht mehr brauchbar. Da kommt man dann nicht um Buchstabensalat herum und muss die Grammatik brechen.

              Wenn also Gedanken nicht mehr bedacht werden, weil sie tabuisiert sind weshalb dann Neologismen oder Euphemismen geschaffen werden, die ganz andere Begriffsbedeutungen und Assoziationen mit sich bringen, wird das ursprüngliche Denken in “falsche” Bahnen gelenkt.

              Das liegt am Erweitern des Bedeutungsspektrums des Ersatzes und nicht am Verringern des Bedeutungsspektrums des Originals.

              Die Sapir-Whorf-Hypothese ist ein gutes Beispiel dafür, das Menschen einen Fitzel Wirklichkeit erkannt haben und auf Grund dessen die Welt oder erhebliche Teile davon erklären möchten. Realistisch ist so etwas nie. Meine Ansicht ist das nicht, da möchte ich Ihren Verdacht verneinen.

              Was ist nicht Ihre Ansicht? Die Sapir-Whorf-Hypothese?
              Und welchen Verdacht verneinen Sie?

              Die Sapir-Whorf-Hypothese behauptet, dass Sprache das Denken forme. Das stimmt aber nur zum kleinen Teil. Der umgekehrte Fall, nämlich dass das Denken die Sprache formt, ist viel wichtiger.
              Allerdings ist die Entwicklung eines Gedankes behindert, wenn dieser Gedanke einem anderen Denker nicht oder nur umständlich vermittelt werden kann.

              Eine Folgerung der Sapir-Whorf-Hypothese ist, dass man durch das Erlernen einer anderen Sprache (am Besten eine sehr fremde, etwas Chinesisches oder Polynesisches) sein Denken erweitert. Das war auch ein Grund für die Entwicklung von Loglan (Vorgänger von Lojban). Funktioniert hat das nicht.
              Die Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeit ist allerdings deutlich merkbar, und führt dann zum Übernehmen von Begriffen oder Konstruktionen von einer Sprache in eine andere. Dass Wichtigtuer überflüssiger und oft verwirrender Weise teilweise Ausländisch reden, habe ich jetzt nicht gemeint.

            • Hannzi schrieb am 23. Juni 2011 at 12:29 - Permalink
              Die Sapir-Whorf-Hypothese ist ein gutes Beispiel dafür, das Menschen einen Fitzel Wirklichkeit erkannt haben und auf Grund dessen die Welt oder erhebliche Teile davon erklären möchten. Realistisch ist so etwas nie. Meine Ansicht ist das nicht, da möchte ich Ihren Verdacht verneinen.

              Was ist nicht Ihre Ansicht? Die Sapir-Whorf-Hypothese?
              Und welchen Verdacht verneinen Sie?

              Ich bin nicht der Meinung das die Sapir-Whorf-Hypothese umfassend gültig sei, halte sie aber auch nicht für umfassend ungültig. Sie fußt auf einer offensichtlichen Wirkung von Denken und Sprache, als ein Reiz-Reaktions-Lernmuster aber das dies das gesamte Denken determiniere, erscheint mir hahnebüchen.

              Ihre folgende Aussage legte mir den Gedanken nahe, das aus meinem ersten Posting der Schluss möglich war davon auszugehen ich sei Anhänger dieser Hypothese.

              Es geht hier nur um Kommunikationsmöglichkeit, nicht aber um das Denken. Die Sapir-Whorf-Hypothese ist falsch.

              Mein Gedanke ist in dem klugen Satz von Nicólas Gómez Dávila verborgen: “Die Erkenntnis gründet auf klugen Ahnungen, nicht auf unumstösslichen Gewissheiten.”

              Ein so radikaler Determinismus wie der Sapir-Whorf-Hypothese macht meiner Meinung nach genau den Fehler von einer unumstößlichen Gewissheit auszugehen und daran die Erkenntniss fortzuschreiben.

              MFG

            • Denkmal schrieb am 24. Juni 2011 at 18:42 - Permalink

              Es ist tatsächlich so, das wir annehmen müssen, das hier absichtlich eine Manipulation im Denken voran getrieben werden soll.

              Es gibt in unserem Lande mitlerweile so dermaßen viele PR Agenturen, viele Fachleute für Sprache und von daher alleine ist nicht anzunehmen, das wir hier einem Zufall aufsitzen und derartig tiefgreifende und vor allem passende und zielführende

              Ich bin der Ansicht, das Sprache mit dem Denken korreliert, und das Dinge, für die keine Worte bekannt bzw. im regelmäßigen Gebrauch sind, auch nicht konsequent gedacht werden können und mit der Zeit aus dem Bewußtsein verschwinden.

              Die Sapir-Whorf-Hypothese ist ein gutes Beispiel dafür, das Menschen einen Fitzel Wirklichkeit erkannt haben und auf Grund dessen die Welt oder erhebliche Teile davon erklären möchten. Realistisch ist so etwas nie.

              Ich bin nicht der Meinung das die Sapir-Whorf-Hypothese umfassend gültig sei, halte sie aber auch nicht für umfassend ungültig. Sie fußt auf einer offensichtlichen Wirkung von Denken und Sprache, als ein Reiz-Reaktions-Lernmuster aber das dies das gesamte Denken determiniere, erscheint mir hahnebüchen.

              Ihre folgende Aussage legte mir den Gedanken nahe, das aus meinem ersten Posting der Schluss möglich war davon auszugehen ich sei Anhänger dieser Hypothese.

              Dass das Dass das Das nicht ist, das …

    22. Juliane schrieb am 21. Juni 2011 at 22:03 - Permalink

      Ja, den Clip kann man immer mal wieder rausholen, das Anliegen ist noch da, es brennt unter den Nägeln…
      Ich tät´s begrüßen.
      Reicht das mit der Steuer denn? Sollte nicht auch die Geldschöpfung vom Souverän übernommen werden?

    23. Juliane schrieb am 21. Juni 2011 at 22:13 - Permalink

      Jens, kannst Du dazu was schreiben?:

      https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=18123

      • Spiegelfechter schrieb am 21. Juni 2011 at 22:27 - Permalink

        Vom Thema her nicht uninteressant, als Petition aber sinnlos. Morgen kommt ein Artikel zum Thema Staatsverschuldung der zumindest eine Alternative zum ESM aufzeigt. Mit den verfassungsrechtlichen Fragen möchte ich mich lieber gar nicht erst beschäftigen, da ich vernünftige Alternativen leider für politisch nicht durchsetzbar halte. So wäre das eine Spiegelfechterei ;-)

    24. Lohengrin schrieb am 21. Juni 2011 at 22:53 - Permalink

      Das war mal wieder klar. Der Lügner und Menschenfeind ist ein Mann und der Held ist eine Frau.

      Wie wäre es denn mit einem Schwarzen und einem Weißen oder, wegen des Klischees, mit einem Juden und einem Chinesen?
      Warum fehlt bei Mann und Frau die Sensibilität?
      Und die ganze Bande hat ihre Logos darunter gesetzt.
      Widerlich!

    25. matt_us schrieb am 21. Juni 2011 at 23:08 - Permalink

      Gute Idee. Ist ja sogar schon vom EU Parlament abgesegnet worden. Muss also nur noch eingefuehrt werden.

      Das Beste ist das erst mal generell einzufuehren. Wenn es einmal gemacht worden ist, kann man es daann immer weiter erhoehen, wenn man Geld braucht. Oder wenn einem die Spekulatiusse, die die Realoekonomie auseinander nehmen, zu sehr nerven.

    26. alexios schrieb am 22. Juni 2011 at 00:00 - Permalink

      @Pandora

      Hört sich blöd an, aber ich spreche aus Erfahrung. Hole ein paar Hörgeschädigte zusammen und lass sie es machen, es werden sich dann auch noch andere finden, um es zu unterstützen. So funktioniert nun mal unsere Gesellschaft. Von Nichts kommt nichts und sich zu beschweren ist sehr einfach. Irgendwer muss seine Zeit opfern und sich damit beschäftigen.

    27. Pandora schrieb am 22. Juni 2011 at 01:54 - Permalink

      @alexios

      Sorry, das hört sich nicht nur bloss blöd an. Ich mache es mir doch nicht zum Lebensinhalt, Videos selbst zu Untertiteln (wie soll das denn auch gehen?? ) oder es machen lassen. Das sollte die Aufgabe derjenigen sein, die die Videos auch produzieren, schliesslich sind im o.g. Video bereits zahlreiche Verbände, Vereine und Unternehmen als Unterstützer beteiligt, die mal eben ca. 6 Mio. mittel- bis hochgradig Hörgeschädigte ignorieren und aussperren.

      Oder soll ich mir, nach deiner Logik, vielleicht irgendwann eigene Kühe oder Raffinerien anschaffen, wenn Milch und Käse bzw. Benzin mal wieder teurer werden? ;-)

    28. Jan schrieb am 22. Juni 2011 at 02:49 - Permalink

      Also was die Steuer gegen den Klimawandel helfen soll, bleibt mir doch etwas schleierhaft.
      Könnte mich ja jetzt informieren auf deren Homepage – da stehts bestimmt.

      • Bolle schrieb am 22. Juni 2011 at 09:05 - Permalink

        Also was die Steuer gegen den Klimawandel helfen soll

        Also tausche Klimawandel gegen Bildung.
        Haben wir doch aus den vorigen Beiträgen gelernt, das es ganz egal ist mit welcher Phrase irgendetwas unterlegt ist. Ist doch gehupft wie gesprungen.

    29. Vogel schrieb am 22. Juni 2011 at 06:43 - Permalink

      Für die Armen? Finanztransaktionssteuer? Never!! Kann nich funktionieren, weil a) falsche Richtung und b) zu einfach. Ginge so nur wenn a) tlw. entlastet wird, b) voll entlastet wird, c) abgesichert wird, d) … und wenn man das Alphabet durch iss, wenn aus hundert zehn geworden sind – welche dann für Verwaltung und Bürokratie restlos draufgehen – dann könnt’s doch noch klappen!

      Oder: Einfach ‘mal 100 Mrd. abgreifen? Geht immer, easy – wenn’s für die Reichen ist!

      Ironie off

    30. Thomas schrieb am 22. Juni 2011 at 18:35 - Permalink

      Ne Umsatzsteuer auf Finanztransaktionen ist vielleicht nicht verkehrt, aber es ist abenteuerlich zu glauben, dass das die Spekulation eindämmen und eine Umverteilung von oben nach unten bewirken wird. Genausowenig wird damit der Hunger und der Klimawandel bekämpft. Im Gegenteil, diese Kosten werden einfach nur auf den Verbraucher umgelegt, soweit dies möglich ist.
      Warum geben sich Jan-Josef Liefers und Heike Makatsch nicht dafür her, einen Werbespot für eine Vermögenssteuer zu machen, oder einen für eine Erhöhung der Abgeltungssteuer auf, sagen wir mal, 50%? Das sind ausnahmsweise mal keine Verbrauchssteuern. Diese Steuern gehen direkt an die Einkünfte bzw. ans Vermögen heran und können nicht auf Dritte umgelegt werden.

    31. Mercury schrieb am 22. Juni 2011 at 22:58 - Permalink

      Es ist ja nur eine Frage der Zeit. Diese Transaktionssteuer dient ja ideeller Weise der Umverteilung von oben nach unten.

      Nun läuft es ja einige Jahrzehnte mit zunehmender Progression doch in der anderen Richtung.

      Entscheidend ist also nur, wie lange es dauert, bis es genügend unzufriedene Arme gibt, und inwieweit es dem Kapital in der Zwischenzeit gelungen ist tatsächliche, sowie, ich nenne es mal indirekte (und meine damit die Medien) Demokratie zu untergraben, bzw. aufzulösen.

      Rein theoretisch, ein ungefähr demokratisches Gesellschaftsmodell vorausgesetzt, müßte die Anzahl der Armen und Unzufriedenen irgdwann zu einer politischen Mehrheit gelangen. Dann würden solche und andere Elemente wie die Transaktionssteuer ohnehin eingeführt. Es sollte dann zu einem Rückverteilungsprozess kommen.

      Dann könnte man erleben ob sie was taugt oder nicht.

      Soweit die Theorie.

      In der Praxis ist der Weg wohl noch ziemlich lang und vermutlich kann er nur über die Revolution der Aktiven abgekürzt werden. Einen kleinen Geschmack geben diese aktuellen Bilder aus dem Europa dieser Tage:

      http://vimeo.com/24390680


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