Sport als Fortführung des kalten Krieges mit anderen Mitteln
geschrieben am 11. Juli 2011 von Gastautor
ein Gastartikel von Andreas Trzoska
Es ist Fußball-WM der Frauen in Deutschland. Gleich zu Beginn gab es ein “Highlight”. USA gegen Nordkorea. Da der sportliche Wert dieser Partie für mich stark untergeordnet war, ergab sich eine gute Möglichkeit der Medienbeobachtung. Ich erwarte bei sowas eigentlich Neutralität und Objektivität. Es bietet aber auch die Chance, auf zweierlei Maßstäbe und Bigotterie. Ich sollte nicht enttäuscht werden.
Das Spiel wurde im ZDF dargebracht als Kampf der Systeme. Das ist zwar so nicht gesagt worden, der Kommentator Norbert Galeske legte sich aber “ordentlich” ins Zeug. Kaum ein Vorurteil wurde ausgelassen, Plattitüden inclusive. Gleich nach 2 Minuten wird “Coach Kim” negativ charakterisiert. “Er führt seine Manschaft sehr sehr straff, … kaum ein Lachen ist im Training zu vernehmen.” Ist das nicht Bestandteil der guten alten preußischen Tugenden? Alles eine Frage der Auslegung. Nun gut, glauben wir es, das Training der Nordkoreanerinnen ist also straff und es gibt kein Lachen.
Später gibt Galeske von sich: “Nordkorea hat sich verschanzt, völlig abgeschottet. Kein Medienvertreter hat Einblick in die Trainigsmaßnahmen.” Das ist doch mal spannend. Wie kommt Herr Galeske dann zu seiner ersten Aussage? Kaffeesatzleserei? Oder wird einfach nur ein Klischee bedient? Würde er mal beim Partnersender ARD nachsehen, wäre ihm nicht verborgen geblieben, dass Nordkorea längst nicht mehr so abgeschottet ist. Am Samstag, den 09.07.2011 um 18.20 lief dort die Dokumentation “Sport in Nordkorea” von Hajo Seppelt. Auch das ZDF-Auslandsjournal berichtet gelegentlich aus Nordkorea .
Relativ am Anfang des Spiels heißt es dann “Der große Star Jo Yun Min”, später erfahren wir aber, dass die Mannschaft ein Kollektiv sei, keine Stars habe. Diese Plattitüden kennt man von sowjetischen/russischen Mannschaften, die ohne groß ihren Spielstil geändert zu haben, heute sehr positiv in unseren Medien bewertet werden. Nach spätestens 8 Minuten kann Herr Galeske auch emotional nicht mehr verbergen, wem hier eindeutig seine Sympathien gehören. “Schwerer Fehler jetzt, Achtung im Strafraum!” schreit er, als die Nordkoreanerinnen eine Chance haben. Dem Ausschrei war ein besonderes Bonmot vorausgegangen, als Galeske wieder Kalte-Kriegs-Rhetorik zum Besten gab bzw. stammelte: “Der Sozialismus immernoch geprägt in diesem Land, die alten Maßnahmen im Trainingsgebiet, im Trainingsbereich des Stalinismus immer noch angewandt in Nordkorea … Schwerer Fehler jetzt, Achtung im Strafraum.” Später wird er aufgrund dieser Aussage einen Eiertanz aufführen müssen, denn Coach Kim hat an der DHfK in Leipzig studiert, da Leipzig aber nicht mehr böse ist, hat er dort nicht etwa die “Maßnahmen im Trainingsbereich des Stalinismus” her, sondern hat dort sein “Wissen erweitert”.
Die Spielerinnen aus den USA werden fast durchgehend als “Amerikanerinnen” bezeichnet, ja das hat sich leider in Teilen der Gesellschaft so eingeschliffen, ist aber nicht korrekt. “Amerikanerinnen” wäre eine Kontinentalauswahl, da aber auch Brasilien, Mexiko, Kanada und Kolumbien mitspielen, hätte einem das auffallen können. Seis drum. Nach 42 Minuten wird die Mottenkiste erneut aufgemacht. “In Nordkorea gibt es Elitenförderung, Kaderschmieden, Klubmannschaften werden völlig vernachlässigt.” Hat man oft gehört, klingt daher nicht unglaubhaft. Kurz nach der Pause hört man aber “Eine Meisterschaft, eine Liga gibt es in Nordkorea mit 20 Teams, alle sind dem Militär, der Polizei, dem Zoll untergeordnet. Einem diktatorisch-totalitären Staatssystem.” Der letzte Satz ist mal wieder blanker Kalter-Krieger-Sprech. 20 Teams in der ersten Liga! In Deutschland sinds nur 12.
Nach 83 Minuten sagt Herr Galeske: “Etwa 80.000 bis 100.000 organisierte Mädchen und Frauenfußballerinnen gibt es mittlerweile in Nordkorea. Das Ligasystem, was der Trainer immer wieder anprangere, soll noch professioneller werden.” Bis zu 100.000 Frauen spielen dort Fußball, aber Klubmannschaften werden vernachlässigt? Hier verheddert sich Herr Galeske erneut in seinem Gebräu aus Vorurteilen und Klischees.
Aber abseits der Widersprüchlichkeit, lohnt ein Blick auf die Aussagen. “Elitenförderung, Kaderschmieden” sind also negativ. Kommt mir aber aus anderen Lebensbereichen der westlichen Welt bekannt vor. Ist nicht gerade unser Bildungssystem auf genau diesem Holzweg? Würde im ZDF aber nie jemand auf die Idee kommen, dies zu kritisieren.
Weiter im Text: “alle sind dem Militär, der Polizei, dem Zoll untergeordnet. Einem diktatorisch-totalitären Staatssystem.” Ja, das ist zweifellos böse. Geradezu skurril wird es, wenn er die Schiedsrichterin vorstellt “Bibiana Steinhaus, die Polizeikommissarin aus Hannover, FIFA-Schiedsrichterin seit 2005 übrigens”.
Herr Galeske kommentiert im Winter auch Wintersport, vor allem Rodeln. Dort darf er dann von Stabsfeldwebel Georg Hackl, Polizeihauptmeister der Bundespolizei David Möller, Polizeimeisterin Natalie Geisenberger und Polizeimeisteranwärter Felix Loch berichten. Auch sonst ist der Wintersport – auch das in Deutschland besonders heilige Biathlon – gespickt mit Militär, Polizei und Zoll. Zollhauptwachtmeisterin Magdalena Neuner, Polizeihauptmeisterin Uschi Diesl, Hauptfeldwebel Andrea Henkel, Hauptfeldwebel Kati Wilhelm, Polizeimeisterin Tina Bachmann, Zolloberwachtmeisterin Miriam Gössner, Hauptfeldwebel Michael Greis, Polizeimeisteranwärter Arnd Peiffer, Hauptfeldwebel Andreas Birnbacher, Polizeimeister Christoph Stephan oder Zollbeamtin Maria Riesch.
Auch die deutschen Fußballnationalspielerinnen Lena Goeßling, Babett Peter, Bianca Schmidt, Fatmire Bajramaj, Simone Laudehr und Inka Grings sind, bzw. waren für lange Zeit, sogenannte Sportsoldatinnen bei der Bundeswehr. Ist dies auch Ausdruck eines “diktatorisch-totalitären Staatssystems”? So angewidert von diesen Militaristen, wird Galeske wohl bald ein Sportkommentatoren-Invalide werden. Vielleicht könnte er dann Peter Freyslers Sommertribunalinterview fortführen.
Wobei noch zu erwähnen ist, dass in der Nachwendezeit ehemalige böse Ex-DDR-Athleten im Laufe der Zeit zu Guten wurden. So wie etwa Katarina Witt, die das Gesicht der DDR war (böse) und später zum (guten) Gesicht, z.B. als Maskottchen der erfolgreich verlorenen Olympia-Bewerbung Münchens wurde. Eine Stasi-Mitarbeit wird bei so einer Person natürlich gnädig ausgeblendet, sie ist ja für gewisse Kreise nützlich – DIE Konstante in ihrem Leben …
Ich mag Militär und Polizeivereine auch nicht sonderlich, aber sie sind mir lieber als patriarchalische Klubs wie die von Abramowitsch oder Berlusconi. Warum aber sind so viele Sportler auch in Deutschland bei Militär, Polizei und Zoll angestellt? Weil sie sonst finanziell nicht über die Runden kommen. Auch hier funktioniert das “Leistungsprinzip” in unserer Gesellschaft nicht. Top-Athleten in publikumswirksamen Sportarten kommen ohne derartige Unterstützung nicht aus, bekommen weniger Geld, als jeder 3. oder 4. Liga-Fußballer. Aber das ist ein anderes Thema.
Der Splitter im Auge des anderen, und der Balken im eigenen Auge stand mal in der Bibel. Das CDU-ZDF sollte dieses Werk eigentlich kennen. Vielleicht liegt das am “Fachkräftemangel”, auch beim ZDF?
Andreas Trzoska
Das Spiel mit Originalkommentar findet man noch in der ZDF-Mediathek.
Bildnachweis: Bundeswehr, Zoll, DFB
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www.PARSHIP.de




Abgesehen davon, dass der Galeska in jedem Spiel nur Mist erzählt, war das auf jedenfall sein persönliches Highlight.
Guter Artikel, danke ;-)
Interesanter Artikel. Einige “westler” scheinen nicht nur diesbezüglich ein Brett vor Kopf zu haben. Die Teutonen sind im Ausland bestimmt bekannt dafür. Aber natürlich nicht nur diese.
Danke, für diese Feststellung, die Medienbeobachtung der Frauen-WM sollte nochmal ausgeweitet werden.
Nicht nur dieses Spiel wurde besonders schlecht kommentiert, denn direkt im zweiten Spiel von Nord-Korea geht es besonders stark weiter.
Denn der Reporter fragt sich, in einer extra geschnittenen Mini-Doku, warum diese Spielerinnen denn nun lachen dürfen, nur einen Tag nach dieser schlappe gegen die USA.
Es wäre ein weiterer Beleg wie unvorhersehbar dieses Land sei, denn normal kann es ja nicht sein, dass die Spielerinnen sich nun erholen sollen (und Spaß haben), statt Zwangs”arbeit”-Training zu vollziehen.
Aber nicht nur die Spiele von Nord-Korea lieferten eine beeindruckende Moderationen, auch das gestrige Spiel USA-BRA war geprägt von schräger Weltanschauung.
Erst war das Publikum auf der Seite von Brasilien, nachdem aber die Schiedsrichterin diese absurde Wiederholung des Elfmeters befohlen hat, schlug die Stimmung um.
Für diese Wiederholung konnten Brasilien rein gar nichts, natürlich nehmen Sie das Geschenk einer Wiederholung – nach dem Fehlschuss – an.
Es war wieder einmal beeindruckend, denn wir Menschen achten immer auf den Schwächeren, diese Wiederholung des Elfmeters war ungerechtfertigt, daher musste nun die USA gegen diese Ungerechtigkeit “verteidigt”/angefeuert werden.
Leider ist mir gerade der Kommentar entfallen, er passt aber genau in das oben gezeichnete Schema.
Ähnliches war aber auch bei den Deutschland Spielen zu sehen.
Grings Versuch einen Elfmeter zuschinden oder der unverantwortliche absichtliche “Hackentritt” zwischen die Beine der Japanischen Spielführerin werden einfach nicht als Unsportlichkeit gesehen (die Spiele davor waren davon auch gesprägt, könnte aus dem ersten Spiel stammen, dort wurden sie angeheizt, denn sehr viele Afrikanische Mannschaften spielten einen besonders harten Fußball, nicht zu vergessen, dass bei den meisten Mannschaften mind. ein Deutscher im Trainingsstab dabei ist, klar denke die Frauen müssen sich dort auch gegen die Jungs auf dem Bolzplatz durchsetzen, doch dieses Einsteigen, war geplant und gewollt, es war einfach zu aggressiv ).
Widerlich diese Farce im TV, jedes Interview der WM war gespickt von Propaganda und schlechter journalistischer Leistung.
Zum Glück ist nun Brot und Spiele früher Vorbei und auch nächstes Jahr werden wir verschont bleiben, denn Schweden hat sich die Olympiateilnahme gesichert.
Ich habe mich vor allem für das Publikum “fremdgeschämt”. Das nicht enden wollende Pfeifkonzert gegen Martha war völlig daneben.
Auch wenn sie hier und da etwas theatralisch ist, schauspielert und selbst dann auch wieder hart in die Zweikämpfe geht, war dieses Verhalten des Publikums neben der Spur. Man kann ja kurzzeitig mal auf diese Art und Weise eine(n) Spieler(in) kritisieren, aber dann sollte auch wieder gut sein. Sie hat ja niemanden brutal ins Koma getreten.
Noch vor wenigen Monaten wurden bitterliche Tränen um den Selbstmord von Robert Enke vergossen, Sonntagsreden gehalten, dass “wir alle” respektvoller miteinander umgehen müssten. Doch nun ist dies alles ganz schnell wieder vergessen … Und dass alle pfeifenden Zuschauer US-Amerikaner gewesen sein sollen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
richtig keine Frage, doch so wie es die Schwarm Intelligenz gibt stimmt auch der Spruch,
Die Maße ist dumm(träge).
Es reicht wenn erstmal eine Gruppe die Stimmung erzeugt hat, es werden sich schon Nachmacher finden und dumme gibt es überall.
Es ist aber schon beeindruckend wie geplant mache Pfeifereien Schmähkritik oder auch Schlägereien rüberkommen, der Sumpf ist nämlich tief.
Wieso liest man beim SF zum Thema Fußball eigentlich nur Schwachsinn (vgl. “Und nun zum Sport …”)? Oder ist das etwas nicht nur bei diesem Thema der Fall?
Vielleicht liegt das daran, dass diese “sportliche Unterhaltung” für Schwachsinnige(Wähler) ist?
Die Sportkommentatoren (sowohl w als auch m) der ÖR und der Privaten erzählen bis auf wenige Ausnahmen sowieso immer Mist. Warum sollte da ausgerechnet Nordkorea eine Ausnahme sein?
Ich sehe allerdings auch nicht den geringsten Grund, weshalb man dieses menschenverachtende Regime irgendwie in Schutz nehmen sollte!
Soll man ja auch gar nicht. Aber hier geht es um Sport und nicht um Politik.
Das finde ich doch etwas einfach, natürlich möchte Nordkorea ihre Frauennationalmannschaft gerne für propagandistische Zwecke ausschlachten. Wenn die die USA weghauen kann man aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass das gegenüber der Bevölkerung ausreichend kommuniziert wird…
Und ich denke auch nicht, dass eine Vermischung völlig von der Hand zu weisen ist, denn Politik steckt nun einmal in jedem Lebensbereich drin. Natürlich sollte man es auch nicht übertreiben und jedes Nichtlächeln einer nordkoreanischen Spielerin als Ausdruck ihrer Unterdrückung deuten. Das ist an dem Kommentar tatsächlich zu kritiseren, dass er es völlig übertreibt und maßlos ist. Aber zu sagen: “Das ist Sport, hat mit Politik nix zu tun”, ist doch zu einfach. Oder hatte Olympia 36 etwa auch nichts mit Politik zu tun (jaja, ich weiß, Godwins Law…)?
Und wie steht es mit den rechten Kreisen in Politik und Medien hierzulande und in den USA? Möchte beispielsweise nicht auch die Bildzeitung unsere “Frauennationalmannschaft gerne für propagandistische Zwecke ausschlachten”? Oder Spiegel-Kulturchef Matussek?
http://www.nachdenkseiten.de/?p=1399
Du hast nicht unrecht damit. Aber ist es in Ordnung, nur weil Nordkorea eventuell einen Sieg gegen die USA ausschlachtet, (ohne das wir wohl groß was davon mitbekommen hätten), schonmal präventiv propagandistisch vorzulegen? Und wir sind ja nichtmal selbst beteiligt. So werden Fronten eröffnet.
Die Welt zu Gast bei Freunden. Das gilt natürlich nicht für Nordkorea?
Es geht nur um Einschaltquoten. Ums Geschäft also.
Frank Benedikt schrieb am 7. Juli 2011 at 05:51
Fußball. Kuckt man nicht, spielt man gelegentlich ;-)
Ergo: Sport sendet und kommentiert man nicht – man tut ihn; aus Spass- oder Fitnessgründen.
Ausserdem ein sehr gut geschriebener und objektiver Artikel, welcher, mit der notwendigen Prise Sarkasums, systempolitische Vorurteile und Parteinahme aufdeckt. Dieser Artikel deckt auch auf, wie die jahrzehntelange Propaganda und Gehirnwäsche (der Guten) auf uns Bürger ihre Wirkung entfaltet hat – weil wahrscheinlich nur Wenige diese Widersprüche und einseitige Parteinahme bemerkt haben.
Danke!
So war der Artikel auch gemeint.
USA jetzt?
Sehe ich genauso. Bela Rethy und Co sind kaum zu ertragen, selbst wenn der Gegner nicht böse ™ ist.
Wenn ich mich recht erinnere war aber übrigens witzigerweise der Kommentator bei der WM 2010 der Männer im ersten Spiel der Nordkoreaner auf der Seite selbiger.
Mir gehts nicht um die Verteidigung Nordkoreas. Es geht mir um die doppelten Maßstäbe unserer Berichterstattung, die hier so plakativ durchgeführt wurde. Ein Lehrbeispiel quasi. Derartige doppelte Maßstäbe kommen auch in weitaus wichtigeren Bereichen vor. Waffenlieferungen an Libyen waren vor einiger Zeit noch legitim, nun nicht mehr. Das wird sich bei Saudi-Arabien wohl wiederholen.
zum thema “US-Amerika” sei auf folgendes hingewiesen:
http://www.possum.in-berlin.de/texts/us-amerikanisch.html
insgesamt extrem spitzfinderisch der ganze beitrag. gefällt mir eher nicht.
Danke. Hab direkt beim lesen auch daran gedacht das hier zu posten.
Auch ein schönes Beispiel ist das niemals jemand Republik-Südafrikaner sagen würde obwohl sich Südafrikaner sowohl auf die Einwohner eines Landes als auch auf die Einwohner eines Teiles eines Kontinents beziehen kann. Der Kontext machts und die meisten haben komischerweise nie Probleme mit dem “Amerikanern”.
Das stimmt so glaube ich nicht. Relativ viele Lateinamerikaner haben ein Problem mit der Bezeichnung.
Lateinamerikaner vielleicht (habe bisher aber weder während ich in Paraguay gelebt habe noch während meiner vielen Kontakte in Deutschland mit Latinos Beschwerden oder Diskussionen dazu gehört) das mag aber auch daran liegen das diese ganz andere Wörter benutzen (estadounidense, estados unidos). Genauso wenig wie es für die englischsprachigen Muttersprachler ein Problem darstellt.
Im Deutschen ergibt das ganz aber einfach keinen Sinn und diejenigen die für die Konstruktion “US-Amerikaner” argumentieren tun dies in der Regel aus der Ablehnung heraus gegenüber dem Amerikanischen Imperialismus (was natürlich eine gute Sache ist).
Niemand hier in Deutschland würde auf die Idee kommen Südafrikanern mit Südafrikanern zu verwechseln bzw von Republik-Südafrikanern zu reden und dementsprechend sollte man dies auch nicht bei den Amerikanern tun.
Was wohl die Italiener, Franzosen, Engländer etc. sagen würden, wenn Europa für Deutschland stünde? “Die Europäer sind im Viertelfinale ausgeschieden”.
Nur weil Du Dich an etwas gewöhnt hast, heisst das noch lange nicht, dass das richtig ist.
Als Schweizer möchte ich auch nicht als EUropäer bezeichnet werden…
Ich weiß nicht ob sich die Italiener, Franzosen usw beschweren würden aber bleiben wir doch lieber bei den Fakten anstatt wild Hypothesen aufzustellen.
Aus dem Kontext heraus ergeben sich keine Probleme. Andere Länder haben ähnliche Konstellationen (Ländername bezieht sich auf Teilmenge eines größeren Gebiets) und es stört Niemanden. Zudem ist es noch die korrekte Bezeichnung.
In meinem Fall ist es übrigens keine Gewohnheit sondern eine bewusste Entscheidung von den “Amerikanern” zu sprechen sowohl für die Einwohner der USA, als auch für die Einwohner des Kontinents. Ich habe sowohl in den USA als auch in Paraguay für ein Jahr gelebt sodass ich beides kenne, den Umgang in beiden Ländern damit kenne und weiß das dies die richtige Entscheidung ist.
Wenn es um HIV-Infizierte geht, gibt es mit dieser Mehrdeutigkeit erhebliche Probleme.
Bei Südafrika kommt auch noch hinzu, dass das tatsächlich ein Staat ist, der an der Südspitze Afrikas liegt, und dass die Trennung zwischen Südafrika und Restafrika beliebig ist, also durchaus da gemacht werden kann, wo die Grenze der Republik Südafrika liegt. Es bleibt das Problem mit Lesotho und vllt noch Swasiland.
Bei den USA ist die Sache völlig anders. Das ist ein Staatenbund mitten in Nordamerika (zuzüglich ein paar Inseln), der sich massiv in andere Staaten einmischt. Ich war mal in Argentinien und Chile. Dort haben die Leute immer von estados unidos geredet und Usaner, die die Usaner als Americanos bezeichneten wurden zurechtgewiesen.
Ich habe aber auch Leute getroffen, die sich als Kalifornier und Amerikaner verstehen, aber von den USA gar nichts halten.
Den Zusammenhang mit HIV-Infizierten verstehe ich jetzt nicht.
Da ist das “Hauptproblem”. Da sich die USA in die belange anderer Länder einmischen soll man nicht Amerikaner sagen sondern US-Amerikaner? Das Ergibt für mich keinen Sinn!
Mal ehrlich Usaner klingt einfach bescheuert. Würdest du zu einem Deutschen auch BRDler sagen (zugegebenermaßen klingts besser ;-) )
Mal ehrlich. Wenn wir von Südafrika, als dem Land reden, dann sagen wir Südafrika und nicht Republik Südafrika. Wenn die USA nicht eine Supermacht wäre die sich überall einmischt dann würde auch keiner auf die Idee kommen von US-Amerika oder den US-Amerikanern zu reden.
Verwechslungsgefahr besteht keine oder haben jemals die Amerikaner, Bewohner der Kontinente, einen gemeinsammen Präsidenten gewählt, sind die fettesten Menschen der Welt, fahren Spritfressende Autos oder gehörten zu den Alliierten im zweiten Weltkrieg? Nein.
Es gibt also keinen Grund außer übermäßiger politischer Korrektheit und einer Doppelmoral ständig irgendwelche “US-” Satzkonstruktionen zu erfinden.
Es gibt auch in Namibia, Botswana und Simbabwe ein HIV-Problem. Wenn jemand von HIV-Infizierten in Südafrika spricht, weiß man erst einmal nicht was er meint. Da gehen dann schnell Zahlen durcheinander, und es werden schon mal die Gesamtzahl der Infizierten im südlichen Afrika durch die Einwohnerzahl der Republik Südafrika geteilt.
Das Thema ist sehr interessant, da man mit ein paar Hundert Euro pro Jahr das Leben eines Infizierten um Jahrzehnte verlängern kann, und die Republik Südafrika ein sehr reiches Land ist (für Landwirtschaft brauchbares Land, Kohle, Gold, Diamanten). Es geht da nicht um nicht Können, sondern um nicht Wollen (Patente auf Medikamente, vergleich das mal mit Patenten für Medikamenten gegen Milzbrand nach 911). Mich interessiert auch der Zusammenhang zwischen dem Verzehr von genetisch verändertem Mais und der Anfälligkeit für HIV-Infektion.
Ich will hier nicht vom Thema abweichen, aber es ist diese Mehrdeutigkeit, die mich schon oft geärgert hat, weil es in dem von mir erwähnten Thema massiv stört.
Die Einmischung in andere amerikanische Staaten erscheint durch diese Mehrdeutigkeit gerechtfertigt.
Ich unterscheide zwischen Staatsvolk und Nationalvolk. Die BRD ist für mich nur eine Verwaltung. Irgend ein BRD-Politiker hat mal so etwas gesagt wie “Ob ich die BRD liebe? Das wäre so als ob ich die AOK liebe. Ich liebe meine Frau.”
Ich bin Westfale. Mir sind die Flandern kulturell näher als die Allgäuer. Wegen der Verwalterei habe ich einen Reisepass, den die BRD ausgestellt hat. Das hat mit meiner Nationalität nichts zu tun.
Da BRDler länger ist als Deutscher, bevorzuge ich in Sachen Staatsangehörigkeit die Bezeichnung Deutscher.
Ah okay. Jetzt verstehe ich wie du das meinst. Ehrlich gesagt fällt mir kein Fall ein bei dem das bisher ein Problem darstellte. Zumal wie du ja auch sagst Südafrika bezogen auf den südlichen Teil Afrikas ein sehr schwammiger Begriff ist sodass man eher nicht von dem HIV Problem Südafrikas redet sondern eher von dem HIV Problem in einigen Ländern Südafrikas (macht deutlich das man es eher schwammig meint) oder dem HIV Problemen in Südafrika, Botswana und Swaziland.
Ich denke selbst wenn so etwas gelegentlich verwirrend ist so ist es doch kein wirkliches Problem. In vielen Gesprächssituationen präzisiert man ja unklare Aussagen wenn nötig.
Hast du bezüglich des Zusammenhangs zwischen dem Verzehr von genetisch veränderten Mais und der Anfälligkeit für HIV Infektionen eine Quelle bzw mehr Infos?
Du meinst weil man von Amerikanern redet würde das die imperialistischen Ansprüche unterstreichen ähnlich wie z.B. Antwälte zu AnwältInnen gegendert werden um zu betonen das es nicht nur Anwälte (männlich) sondern auch Anwältinnen (weiblich) gibt?
@Milan
Ich habe keine Studien dazu gefunden. Aber ich weiß aus eigener Beobachtung, dass die Schwarzen in Südafrika sich vorwiegend von Maisbrei ernähren, während die Weißen das nicht tun, und in Südafrika praktisch nur GVO-Mais angebaut wird. Da Simbabwe radikal gegen GVO-Mais ist (besonders deswegen gilt Mugabe als böse), wäre ein Vergleich zwischen Südafrika und Simbabwe interessant. Hier müsste dann aber auch der deutlich unterschiedliche Konsum von Mandrax (wird mit Marihuana gemischt geraucht und macht rattig) berücksichtigt werden.
Stattdessen wurden in Südafrika unbrauchbare große HIV-Studien gemacht, zB der Vergleich zwischen randomisiert beschnittenen und unbeschnittenen Männern, wobei die Häufigkeit und die Dauer des Geschlechtsverkehrs nicht berücksichtigt wurde.
Sozialwissenschaftliche Studien und die damit verbundenen Fehlinterpretationen sind die Pest. Interessante Sachen, die nicht im Interesse des großen Geldes liegen, finden nicht statt. Und für Unsinn, den man für die Massenmedien aufhübschen kann, werden Resourcen verschwendet.
Fehlinterpretation!
Man muss zwischen dem grammatikalischen und dem biologischen Geschlecht unterscheiden. Da wurde im Nachhinein ein Bezug auf biologisch männliche Anwälte hineininterpretiert, der so nie gewollt war, und verheerende, ja verunmöglichende Auswirkung auf die deutsche Sprache hat.
Solange man von Amerikanern im Gegensatz zu den in Amerika lebenden Europäern redet, ist das in Ordnung (vergleiche Afrikaans im Gegensatz zu Niederländisch). Wenn man aber von Amerikanern im Gegensatz zu Mexikanern redet, ist das mindestens verwirrend und möglicherweise anmaßend.
Der Unterschied der Bürger der USA zu jenen des restlichen Amerikas ist folgender:
http://www.youtube.com/watch?v=wshlnRWnf30
(Man beachte die staunenden Gesichter der Zuschauer)
Wenn man einen mehrdeutigen Begriff durch einen kürzeren eindeutigen ersetzten kann, sollte man das tun. Ich plädiere daher für Usaner, das hat nur drei Silben.
Ich schreibe nirgends “US-Amerikaner”, gegen das sich der von Dir verlinkte Artikel richtet. Die Verwendung von US-xy wird im Artikel als zulässig erachtet.
Siehe Absatz ‘”US-amerikanisch” als Blähwort’.
Ich hab das mit “Amerikanerinnen” nicht groß erwähnt, passt aber ins Gesamtbild.
Und was ist daran spitzfindig, jemanden seiner doppelten Maßstäbe anhand seiner Aussagen zu überführen? Unsere Gesellschaft, Medien, Wirtschaft und Politik sind voll von doppelten Maßstäben. Eines der Grundübel und wohl einer der Gründe für Politikverdrossenheit.
Sportliche Leistungen sollten nur auf individueller Ebene beurteilt werden. Leider ist der Spitzensport aber nicht nur verkommen in der Hinsicht, daß die Ökonomisierung ausufert sonder auch in der Form, daß der Nationalismus frohe Urstände feiert. Wen es interessiert – gerade habe ich auf unserem Forum einen Artikel mit dem Thema “Nationalismus am Beispiel der USA” geschrieben. Hier der Link:
http://www.kritisches-netzwerk.de/?q=node/517
Das dämliche Gelabbere
[¹]eines ZDF – Sportkommentators als “Fortführung des kalten Krieges mit anderen Mitteln” zu bezeichnen, auf diesen seltsamenGedankengang kann auch nur ein Spiegelfechter Gastautor kommen. Galeske redet einfach nur Sch*iße, und das auch noch 90 min. am Stück. Sei’s drum
SF.com hat mal wieder ein Ferkelchen durch’s Dorf getrieben, es gibt ja sonst nix zu berichten – demnächst wohl als ‘Open Thread’ der Papst spricht
“Das Wort zum Sonntag”???
Mensch Berger… die Säue stappeln sich schon, treib doch mal wieder ‘ne Sau durch KleinBloggersDorf!
…
[click & wech][¹] Es drängte sich der Eindruck auf, als hätten Helfer im Hintergrund Herrn Galeske jeden Rest von journalistisch kritischer Beobachtungsgabe ausgetrieben und zusätzlich seinen Spielkommentar durch einen rosarot gefärbten Beschönigungsfilter gepresst. Denn: Wären die Frauen Männer, hätte Galeske Löcher in der Abwehr und technische sowie taktische Defizite benannt oder sogar zum sattsam tradierten Bild des „Hühnerhaufens“ gegriffen, als den die Sportreporter eine phasenweise chaotische Abwehrleistung gern titulieren.
[Kommentar von FOCUS-Online-Redakteur Martin Vogt - 02.10.2007]Ich finde den Artikel gut. Diese Parteinahme für bestimmte Mannschaften aus politischen und nicht aus sportlichen Gründen ist ein roter Faden bei den deutschen Sportkommentatoren, der über die oft zu beobachtende Dümmlichkeit der Kommentare als solcher hinausgeht. Das einfach nur damit abzutun, dass der Kommentator Mist redet, ist schon sehr kurzsichtig.
Immerhin scheint er ja interessant genug für dich gewesen zu sein, denn du hast ihn offensichtlich gelesen. :-)
Ich finde für mich auch, dass es Schreibenswerteres gibt, aber das ist meine subjektive Meinung und ich kann akzeptieren, wenn jemand anders darüber denkt.
Und da ich schon über dieses Thema nachdenke:
Ist dieses Verbinden von Sport und Politik bei Sportkommentatoren eigentlich ein deutsches Phänomen oder gibt es das in anderen Ländern auch? Wurde das Spiel gegen Nordkorea auch von amerikanischen Kommentatoren mit der Politik verknüpft? Es wäre doch mal interessant, das zu erfahren.
Köstlicher Artikel! Allerdings würde ich mich freuen, wenn dieser plakative Schwachsinn auf anderen Sachgebieten ebenfalls eine öffentliche Würdigung erfahren würde. Also, mehr davon! :-)
Feststellungen wie diese zeichnen mir einfach nur ein Lächeln ins Gesicht. Ich mein, es mag vielleicht ein Klischee sein, aber ich glaube ehrlich gesagt, dass der Berufsstand des Sportjournalisten eher überbewertet ist… rein aus akademischer Sicht ;D.
Trotzdem netter Artikel, denkt doch nur mal an die armen Kinder, die sich den Mist mit Pappi und Mammi zusammen reinziehen müssen. Die reinste Gehirnwäsche ;).
BG
Moin moin,
die Lösung ist ganz einfach: Ton abschalten! Das macht zwar den Kommentar nicht besser, aber man hat mehr vom Sport. Das gilt fast für jede Sportart und für jeden Sender. Schont auch die Nerven.
Gut, bei Cricket und Baseball braucht man paar Tipps, falls man auf solche “Abartigkeiten” steht. ;-)
Beim Eurosport gab’s mal einen guten Box-Kommentator (oder es gibt ihn immer noch, hab seit langem kein Empfang für den Sender, da kein Kabel mehr). Kritisch, mit einer Prise Ironie und der eindeutigen eigenen Meininung, bei zweifelhaften Entscheidungen der Punktrichter.
Ton abschalten ist schwierig. Ohne Wettkampfgeräusche ist es nicht so spannend.
Zum Glück ist es jetzt vorbei mit dem Sommermärchen.
Ich habe zufällig (weil ich bei einem Freund zu Besuch war) die interessanteste Stunde (ab Minute 75) des ganzen Affentanzes live im Fernsehn verfolgt. Die Kommentare von Frau Neid waren einfach nur lächerlich. Die sagte doch tatsächlich solche Banalitäten wie “Wir haben versucht das zu vermeiden.” usw.
Keine Ahnung ob die Frauen anders spielen als die Männer. Ich habe mich noch nie für Fußball interessiert. Der ganze Affentanz drumrum interessiert mich hingegen schon. Massenpsychologie ist einfach zu einflussreich und gefährlich als dass ich es ignorieren könnte.
Dieser Galeske ist offensichtlich ein unheilbarer Dummkopf.
Die Behauptung, daß die Menschen in den Diktaturen nicht lachen, hat er vermute ich einem dümmlichen Hollywood-Propagandafilm entnommen (ist nur eine Vermutung von mir).
Was für ein Quark !
Solche Mitarbeiter, wie der da, sind selbstverständlich ein sehr “großer Gewinn”.
Ich “gratuliere” dem ZDF !
Ich finde es, immer wieder, komisch, wie es hier im Westen ständig behauptet wird, daß Nord-Korea ein stalinistisches Regime ist.
Dieses Regime ist eher Anti-Stalinistisch als Stalinistisch.
Galeske hat aber keine (für dumme Kammentare hat aber welche) Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen.
Es ist doch so viel einfacher verblödete Klischees zu wiederholen.
Diese Geschichte über die Sportler in Nord-Korea, die “dem Militär, der Polizei und dem Zoll unterstehen” und daß das, aus irgendeinem Grund, schlimm sein soll, zeigt uns wieder die absolute Ahnungslosigkeit des ZDF-Mannes (bzw. des schwachsinnigen ZDF-Zugewinns).
Der “ärmste” kennt einfach den Stoff nicht.
Die Koreaner haben dieses ausgeklügelte System bei den Russen (damaligen Sowjetunion) abgeschaut.
Damit schlagen sie (weil sie begrenzte Finanzmittel haben und hatten) gleich zwei (und mehr) Fliegen mit einer Klatsche tot.
In der Sowjetunion (wie Ihr wißt) gab`s (und gibt es immer noch im heutigen Russland) den ZSKA-Klub (Zentralnyj Sportiwnyj Klub Armii) der Armee, aus dem sich die Armee die besten Elite-Soldaten rekrutiert hat (und immer noch rekrutiert).
ZSKA-Angehörigen sind nicht nur Sportler, sie sind, im Falle eines Krieges, überragende Elite-Soldaten-Diversanten, sie helfen auch der GRU bei der Aufklärung, und, und, und ….
Der “Dynamo”-Klub unterstand (untersteht) dem KGB (FSB heute) und hatte (hat) ähnliche Aufgaben, wie ZSKA.
Die anderen Klubs (Zenit, Spartak, etc.) gehörten (gehören) auch irgendeinem Ministerium oder Dienst.
Die Koreaner sind sehr gute Schüler, dumm sind sie nicht, Herr Galeske.
Sie schreiben:
“Ich finde es, immer wieder, komisch, wie es hier im Westen ständig behauptet wird, daß Nord-Korea ein stalinistisches Regime ist.
Dieses Regime ist eher Anti-Stalinistisch als Stalinistisch.
Galeske hat aber keine (für dumme Kammentare hat aber welche) Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen.
Es ist doch so viel einfacher verblödete Klischees zu wiederholen.”
Nun müssen Sie mir, der ich ebenfalls diesem “verblödeten Klischee” anhänge, aber mal auf die Sprünge helfen: Wieso weist Nordkorea keine dem Stalinismus ähnliche politische Verhaltensweisen auf? Und: Wer von den Beiden war bzw. ist denn nun das “bösere” oder “gutere” Regime? Stalins UdSSR oder Kim Il dingsbums Nordkorea?
@ Momo
Du brauchst mich nicht zu “Siezen” (ich bin doch nicht Bundeskanzler :-) ), sage einfach “du” zu mir.
Das tun wir (fast) alle hier.
Puuuh, um Dir zu erklären, welche Unterschiede die beiden (Stalins und Kims) Regime aufweisen, bräuchten wir eine spezielle (und höchstwahrscheinlich eine seeeeeeeehr lange) Diskussion darüber.
Mit wenigen Sätzen klappt das leider nicht.
Um Deine zweite Frage zu beantworten, möchte ich nur so viel sagen: Das koreanische Regime ist “böser/schlechter”.
Dieses Regime steckt seit Jahrzehnten in einer Sackgasse und will nicht die Bühne verlassen.
Nur dafür sollte man all diese egoistische Kim Il dingsbums & Co. erschießen.
Weil, je länger sie an der Macht sind, desto schwieriger (in jeglicher Hinsicht) die Wiedervereinigung des Landes (irgendwann) wird.
“Du” schreibst:
“Du brauchst mich nicht zu “Siezen” (ich bin doch nicht Bundeskanzler”
Wenn man den Gerüchten glauben darf, dann ist Deine Aussage nicht korrekt. Fremdsprachenexperte BuKaKo (Bundeskanzler Kohl) soll entweder zu Thatcher oder zu Clinton einmal gesagt haben: “You can say you to me!” :-)
Ich finde es eigentlich schade das man die deutsche Nationalmannschaft so durch den Dreck gezogen hat.
Man muß doch nicht immer der erste sein.Es soll doch auch nur ein Spiel sein.