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  • Fremdschämen mit den taz-LeserInnen

    geschrieben am 11. Juli 2011 von Spiegelfechter

    Was hat die taz sich nur gedacht, als sie ihrem Autoren Deniz Yücel den Platz für eine ironisch-satirische Kolumne gab? Yücel ist ein echter Spaßvogel und Provokateur. Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (die echte!) schrieb er für die taz die Kolumne “Vuvuzela”, in der er das “Sommermärchen”, den Fußball-Chauvinismus und die Berichterstattung der Medien durch pointierte Überspitzung karikierte. Eines seiner Highlights war die Folge “Vuvuzela 25 – Schämt Euch ihr Gurken, in der er “unsere Lieblinge” nach dem Ausscheiden gegen Spanien so richtig durch den Kakao zog. Das taz-Publikum war größtenteils amüsiert, obgleich es natürlich auch damals Unbelehrbare und Humorabstinenzler gab, die Yücel am liebsten des Landes verweisen wollten – na klar, ein Autor mit dem Namen Yücel darf doch nicht “unsere Jungs” kritisieren.

    Ein Jahr später findet die WM im eigenen Lande statt, aber diesmal gelten auch für Humorfragen verschärfte Sicherheitsbedingungen. Jedes Kind weiß doch – über Randgruppen lacht man nicht. Und da Feministen das weibliche Geschlecht – das immerhin die Bevölkerungsmehrheit stellt – offensichtlich als Randgruppe sehen, gibt es in der taz, die ansonsten nicht viel von Fußball hält, natürlich kein kritisches Wort zur WM, dafür jede Menge Hype und Gesinnungsrichtlinien. Na klar, Blätter wie die taz oder “Der Freitag” bezeichnen sich selbst als emanzipatorisch, da muss man dann halt so etwas schreiben, der StammleserIn wird es sicher goutieren. Gäbe es da nicht diesen Deniz Yücel, der den politisch korrekten medialen Ringelpietz durch seine Satire indirekt der Lächerlichkeit preisgegeben hat.

    Die “Vuvuzela” von 2010 heißt in diesem Jahr “Trikottausch” und Yücel ist sich selbst treu geblieben. Das Fass lief erst über, als er im 14. Teil seiner Kolumne unter der Überschrift “Schämt Euch ihr Schlampen” den 25. Teil seiner Vuvuzela-Kolumne (“Vuvuzela 25 – Schämt Euch ihr Gurken) nahezu 1:1 wiederholte, nur dass die Missetäter seiner Kolumne diesmal weiblich waren. Für die taz-Leserschaft war das eindeutig zu viel. Satire darf viel, aber nicht alles … und sie darf sich schon gar nicht über unseren Wahnsinn lustig machen, der sich in diesem Sommer im Frauenfußball-Hype manifestierte.

    Es hagelte – für taz-Verhältnisse unglaubliche – 347 Kommentare, von denen nur gefühlte 10% überhaupt verstanden haben, dass es sich um Satire handelte. Der Rest las sich folgendermaßen:

    von Demokratius:
    Laßt uns türkische Fahnen verbrennen!!!!

    von keks:
    Schwachsinniger Artikel, wundert mich allerdings nicht bei dem Verfasser, der obendrein noch ungepflegt aussieht!

    von Volker Vonssen:
    Der Autor dieses Artikels ist ein großer, fetter und dampfender Haufen Schxxsse.

    von Hans Fröhlich:
    Schlamperich DENIZ YÜCEL
    Echt mal, das geht garnicht. Und ich meine nicht seine Haare und den ungepflegten Zauselbart. Sehr geehrte TAZ: Nichts gegen Zynismus, Kritik oder mal an die Grenzen gehen mit journalistischem Übermut. Dem Verfasser des Artikels kann ich nur die Teilnahme an einer journalistischen Schulung empfehlen. Sicherlich darf heute hier ja jeder schreiben, das ist gut so. Wenn aber der Herr mit seinen sexistischen und diskriminierenden Ansichten bei Euch ein Podium gefunden hat, dann kann ich nur noch bedauernd den Kopf schütteln. Das war (solange der Typ für Euch schreibt) mein letzter Klick auf taz.de – Ade!

    von helvetica:
    Wenn deutsche Fussballerinnen= Schlampen,
    dann
    DENIZ YÜCEL = Rampensau der Quotenhuren ,
    DENIZ YÜCEL = Hetzer,
    DENIZ YÜCEL = Anstandsrülpel,
    DENIZ YÜCEL = Möchte-Gern-Provokateur,
    DENIZ YÜCEL = Deutschenhasser,
    DENIZ YÜCEL = Alpha-Rüde der Oberaufgegeilten
    Randtribünenkeiler,
    DENIZ YÜCEL = Luftipussy für deutsche Schlampentussi
    logisch oder etwa unverschämt?
    Ich finde eine öffentliche Entschuldigung angebracht. Das hat nichts mit Nationalstolz zu tun, sondern wie die Medien auch die TAZ-Redaktion mit Menschen umgehen und ausnutzen darf

    von Wachhund:
    Du respektloser Wurm, geh zurück nach Anatolien!

    von Ie.gardener:
    dieser Artikel ist eine Schande für die TAZ!!!
    ich werde sie nicht mehr kaufen
    da ist die Blödzeitung besser

    von Kenan Kolat:
    Du dämlicher Eself…er titulierst unsere Fussballfrauen als Schlampen!? Ab ins Reich zu deinem Busenfreund Recep Tayyip Erdoğan…ist ebenfalls so eine Rekatlöffnung wie du!

    von DasUrmel:
    Dass die Taz so einen unflätigen, unsachlichen, gemeinen, beleidigenden Artikel veröffentlicht, will mir nicht in den Kopf. Dieser Herr hat nicht das Recht, in unserem Namen unsere Mädels so zu beleidgen. Das ist niederstes Niveau.

    von L.B.:
    Liebe Redaktion!
    Dieser Artikel verrät so ziemlich jedes der Ideale, für deren Verbreitung die taz seit Jahren Tat für Tag mühsame Arbeit leistet, und die ich an dieser Stelle wohl nicht aufzählen muss… Wieso in aller Welt veröffentlichen Sie dann selbst so eine Schund und schneiden sich und Ihren Lesern ins eigene Fleisch?!!! Dabei wende ich mich nicht gegen Satire im Allgemeinen. Sie ist aber eine journalistische Waffe, mit der verantwortungsvoll umgegangen werden muss!
    WENN Ihre Redaktion die Idee von Fussball spielenden Frauen unterstützt,sollten sie vielleicht nicht ein zartes Pflänzchen mit den scharfen Messern der Ironie bearbeiten, nur weil es erstmals seit langem ein welkes Blatt verliert. Tun es Ihnen alle gleich, könnte das Pflänzchen daran schnell verenden..
    WENN Ihre Redaktion die Idee von Fussball spielenden Frauen NICHT unterstützt, stellt sich die Frage, warum man die taz, das eigentliche Korrektiv(!) zur üblichen liberal-konservativen, Frauenfussball-skeptischen Presse, überhaupt noch unterstützen sollte.
    Zumal ich mich nicht erinnern kann, jemals eine derartig agressiv-plumpe Satire über den Herren-Fussball gelesen zu haben..diesen trutzig-stämmigen Baum mit vielen morschen Ästen, dem selbst eine Macheten-Attacke nichts anhaben könnte…
    Ein solcher Verschnitt, oder besser Verriss wie diese Satire kann nur dann konstruktiv wirken, wenn von der Pflanze auch noch etwas übrig bleibt..So aber trägt er lediglich dazu bei, die männliche Monokultur in der deutschen Fussballlandschaft noch weiter zu etalblieren, indem er allen Zweiflern an der Legitimität des Frauenfussballs geradezu in die Hände spielt..
    Zutiefst enttäuscht,
    L.B.

    von Michael Kremer:
    Was für ein dummschwätzender Schmierfink. Wie hohl muss man in der Birne sein, um auf so was zu kommen? Wohl zu viel Raki gesoffen? Ein Rat von mir, halt einfach deine blöde Klappe!!!

    von Bettina:
    Ein Abo der TAZ wollt ich mir gerade noch zulegen, nach diesem Hetzartikel sag ich NEIN DANKE!
    Und meine Bitte an die Redaktion der TAZ, die diesen “Kolummnisten” zum “WM Redakteur” ernannt hat – einen Stinkstiefel solltet Ihr loswerden, bevor er die TAZ noch mehr verpestet – und Euer Geschäft, nebenbei gesagt.

    Chefredakteurin Ines Pohl nahm sich die fundierte Kritik anscheinend zu Herzen und verdonnerte Yücel dazu, einen “echten” taz-Artikel über den Frauenfußball zu schreiben – der liest dann allerdings auch sehr “pohlnisch”. Armer Deniz Yücel.


    Jens Berger

    150 Kommentare Print This Post
    Was hat die taz sich nur gedacht, als sie ihrem Autoren Deniz Yücel den Platz für eine ironisch-satirische Kolumne gab? Yücel ist ein echter Spaßvogel und Provokateur. Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (die echte!) schrieb er für die taz die Kolumne "Vuvuzela", in der er das "Sommermärchen", den Fußball-Chauvinismus und die Berichterstattung der Medien durch ...
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    150 Kommentare:

    1. Kaiserbubu schrieb am 11. Juli 2011 at 17:37 - Permalink

      Die fundamentalistischen Schlampen sind wirklich richtige Faschisten. Hätte ich so nicht geglaubt, wo sie doch immer was besseres sein wollen.(Schlampen im Sinne von gleichberechtigter Metrosexualität.) Also, da tobt sich der vermeintlich politisch korrekte Mob aus. Die Buben aus dem Häkelkursus genau wie Emmas next Generation.

    2. Kati schrieb am 11. Juli 2011 at 17:50 - Permalink

      Wat ‘ne Show – die Onlineschlachten der Hardcore-FeministInnen und Maskulist(Innen geraten immer mehr zum Running Gag. Wie man so bescheuert sein kann, geht mir echt nicht in den Kopf. Aber ich guck trotzdem immer wieder hin, keine Ahnung wieso. Muss die Faszination des Grauens sein.

      • Schierke-Nee-Sama schrieb am 11. Juli 2011 at 21:12 - Permalink

        Welche Maskulisten ? Hat die Dame mal wieder getrunken ?

        Die taz und auch der freitag, beherbergen keine solchen Menschen. Es gibt dort nur einige ganz wenige rationale Menschen, die von Radikal-Feminazis dann als ‘Antifeministen’ bezeichnet werden.
        Die Artikel und ‘blogs’ dort, behandeln dann so tolle Themen wie ‘Emanzipation existiert erst dann, wenn auch Frauen Männer penetrieren dürfen’.
        Jeder Artikel ist extrem Pro-Frau geschrieben, und die Nutzerschaft dort ist fast schon auf emma Niveau. Jedesmal wenn ich dort einen Artikel lese, bekomme ich die Wut.

        Hinzu kommt die von geistig vollkommen zurückgebliebenen entwickelte Kommentarstruktur. Durch die Mehrheitsverhältnisse dort können nicht meinungskonforme Kommentare von der Masse heruntergestuft und mit einem Stern belohnt werden. So behält man sich eine schön homogene Feminazi-Community bei.

        Das letzte mal als ich dort war (nach Strauss-Kahns Verhaftung), verlinkten sie auf einen radikalen Amateur-Feminazi blog mit vielleicht 5 Kommentaren unter den jewiligen Einträgen. Die Startseite des blogs zeigte einen Mann der von einer Frau gehängt wurde, mit den Worten: ‘Willkommen ihr Männer’ ~ oder so etwas in der Richtung.
        Der freitag behauptete allen ernstes, das dieser Link auch ein Beleg sei für die neue Debatte in Frankreich über männliche Chauvis und Frauen ! Und das war ein Artikel des freitag und kein Blog-Eintrag.

        Ich bin sehr froh, dass Jens Berger™ nicht mehr für den freitag schreibt.

        • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:15 - Permalink

          Ich bin sehr froh, dass Jens Berger™ nicht mehr für den freitag schreibt.

          Und meine Bank erst mal ;-)

        • Kati schrieb am 12. Juli 2011 at 06:50 - Permalink

          Ich weiß nichts über deinen Alkoholkonsum und will eigentlich auch nichts über die Privatangelegenheiten einer mir unbekannten Person erfahren, aber wenn du drüber reden musst, findest du bestimmt jemanden in deinem Freundeskreis, der sich dafür interessiert. Viel Glück.

          FYI: Die Maskulisten sind nicht so sehr bei der taz (“Onlineschlachten” – nicht taz-Schlachten), die treiben sich anderswo (Piratenforum, bei Heise auch gerne mal, …) rum. Sind aber genauso gestört wie die Femo-Fraktion. Nur eben andersrum.

          Danke jedenfalls für deine persönlichen Ansichten über die taz und den Freitag, wäre aber nicht nötig gewesen.

          • NetReaper schrieb am 12. Juli 2011 at 12:14 - Permalink

            Das ist ja zum kichern lustig.
            Naja, wenn Jemand persönlich wird, weiß man Bescheid.

            Oh, und zu uns PIRATEN:
            Ja, wir sind eine Bürgerrechtspartei auch dann wenn die entsprechenden Bürger männlich sind. :-)
            “Die Maskulisten” (wer immer das genau sein soll) treiben sich bei uns nicht herum.

            • Hugo schrieb am 12. Juli 2011 at 13:40 - Permalink

              Ach, tun sie nicht? Dann ist http://wiki.piratenpartei.de/AG_M%C3%A4nner auch Satire?

            • NetReaper schrieb am 12. Juli 2011 at 14:03 - Permalink

              Schau nochmal auf das Ausgangsposting:
              Dort war von Hardcore-Feministinnen und Maskulisten die Rede.

              Aber klar:
              Wie jede moderne Partei haben wir Männerrechtler und Frauenrechtler. Oder dürfen Männer nicht für ihre Rechte politisch eintreten? Ehrlich gesagt verstehe ich den Eiertanz nicht.

              Die “AG Männer” ist in keinem Punkt lächerlicher als die “AG Frauen”.

              Die Aussage von Kati ging ja wohl eher in die Richtung, Männerrechtler per se als “gestört” zu bezeichnen. Nunja. Spricht für sich, kein Grund sich über Trolle aufzuregen.

            • Hugo schrieb am 12. Juli 2011 at 14:39 - Permalink

              Es geht ja nicht um Männerrechtler (was als Wort an sich ja schon an Absurdität grenzt), sondern um Maskulisten. Und die AG Männer tendiert sehr stark zu zweiterem, grade auch durch ihren Koordinator, dessen Kontaktaufnahme und Beitritt zu den Piraten ich im LV Hamburg miterleben durfte. In seinen Wortbeiträgen da wurde auch ganz deutlich das Problem klar, davon habe ich aber leider keine Dokumentation.

              Der Punkt ist: Es gibt einen maskulistischen Flügel bei den Piraten, und das ist schade.

            • NetReaper schrieb am 12. Juli 2011 at 16:00 - Permalink

              Es geht ja nicht um Männerrechtler (was als Wort an sich ja schon an Absurdität grenzt),

              Das habe ich jetzt nicht verstanden. Warum grenzt das Wort “Männerrechtler” an Absurdität? Das kann es doch gar nicht, denn “Frauenrechtler” grenzt doch auch nicht an Absurdität.

              Oder habe ich dich da jetzt falsch verstanden?

              Und die AG Männer tendiert sehr stark zu zweiterem, grade auch durch ihren Koordinator, dessen Kontaktaufnahme und Beitritt zu den Piraten ich im LV Hamburg miterleben durfte.

              Also ich kenne nur eine Koordinatorin der AG Männer etwas näher. Und die ist überhaupt nicht radikal in diesen Dingen.

              Der Punkt ist: Es gibt einen maskulistischen Flügel bei den Piraten, und das ist schade.

              Schade, in der Tat. Ebenso schade wie die Tatsache, dass es einen feministischen Flügel bei den Piraten gibt.
              Diese ewigen Streitereien und Spaltereien (es gibt ja ZIG AGs, die sich mit dem Thema beschäftigen, im Moment glaube ich sechs) gehen aber wohl mit darauf zurück, dass damals im Jahr 2009 einige Frauen intransparente, geschlossen-sexistische Zirkel in der Piratenpartei gegründet hatten. Das gipfelte in einer Mailingliste, zu der Frauen Zugriff bekamen, Männer aber ausgesperrt wurden.

              Mit solchen Feministinnen war eben keine Politik zu machen. Daher diese bedauernswerte Spaltung in Sachen Genderfragen. Das war noch vor der AG Männer, wenn ich mich Recht erinnere.

              P.S.: Was ich neulich erst erfahren habe von der Koordinatorin der AG Männer: es gab seinerzeit in der ‘heißen Phase’ im Jahre 2009 regelrechte ‘Überfälle’ der radikalen Feministinnen auf die AG Männer und z.B. ihre Sitzungen. Also die Frauen waren da wohl viel viel radikaler, und die Einschätzung kommt von einer Frau.

            • Schierke-Nee-Sama schrieb am 12. Juli 2011 at 16:34 - Permalink

              Wir wenden uns gegen die Ausgrenzung von Vätern im Familienrecht, gegen die Zwangsverpflichtung von Männern zur Wehrpflicht bzw. Zivildienst und gegen die Benachteiligung von Jungen in Bildung und Erziehung.

              Ich weiss nicht was daran Satire sein soll, mein kleiner Hugo
              *in backe kneif*
              Das Väter und Männer häufig benachteiligt sind, ist ja ein Fakt. Und anders als bei Feminazis, geht es hier ja um ganz konkrete rechtliche Benachteiligungen durch z.B. Gerichte.
              Das Prinzip des Feminismus basiert auf einem kollektivistischen Verständnis der Gesellschaft und einer Ablehnung des Individualismus und der Freiheit.
              Sonst wäre ja bereits Individualismus >/= Feminismus.
              Es gibt schließlich keine rechtliche Benachteiligung von Frauen.

              Feministen wollen Vorteile durch Frauenquoten in Privatunternehmen.
              Und Pornos verbieten. Und Verhaltensweisen von Menschen steuern die eigentlich freiheitliche INDIVIDUEN sind. Dazu gehört zum Teil auch Sexismus.

              Männer wollen hingegen nur ihre Kinder nicht verlieren (und dann auch noch obendrein die ex quasi dafür zu bezahlen, das sie einem den Nachwuchs stiehlt) und Gleichstellung vor Gericht.

              Das ist der kleine Unterschied zwischen uns und denen.

              Grundsätzlich gilt, das ‘liberal’ automatisch auch ‘gegen politischen Feminismus’ bedeutet. Weil Feminismus eben anti-freiheitlich ist.

            • Kati schrieb am 12. Juli 2011 at 18:03 - Permalink

              @ NetReaper 12. Juli 2011 at 12:14

              *seufz*

              Ich schrieb, dass sich solche zum Beispiel im Forum der Piraten rumtreiben. Nicht, dass die Piraten solche sind. Das ist ein Unterschied. Da ich aber den Eindruck habe, dass du dir den Schuh nicht ohne Grund angezogen hast (“auch dann wenn die entsprechenden Bürger männlich sind.” – als hätte ich was gegenteiliges gesagt) mache ich es kurz:

              Mit dem Begriff “Hardcore” in Bezug auf _beide_ Gruppen (nicht nur die Maskulisten, wie du es offenbar herauslesen wolltest) will ich gerade zum Ausdruck bringen, dass die Extrempositionen der Männer- und Frauenrechtler(-innen) gemeint sind. Gegen Interessenvertretungen habe ich gar nichts, nur die hysterischen Anfeindungen, das Niedermachen der jeweils anderen Seite, der peinliche Biologismus – das ist, was ich als Running Gag erlebe.

              Ist verstehe ehrlich gesagt nicht wirklich, wie man das, was ich schrieb, in der Art missverstehen kann, wie du es tust. Ich würde dir empfehlen, weniger zu unterstellen und mehr auf das zu achten, was tatsächlich geschrieben wird.

              Für mich ist die Diskussion damit beendet – war sowieso ein Fehler, bei dem Zirkus überhaupt mitzumachen und kommt sicherlich nicht wieder vor.

              Asche drauf und weg.

            • Hugo schrieb am 12. Juli 2011 at 22:03 - Permalink

              @Schierke-Nee-Sama: m)

    3. Zahnwart schrieb am 11. Juli 2011 at 17:54 - Permalink

      Och Mensch. Die Kommentare unter einem taz-Artikel sind doch kein Hinweis darauf, wie gut besagter Artikel bei den echten Lesern ankommt, diese Kommentare sind ein Planschbecken für Besserwisser, Ideologen, Stänkerer … Und in solch einem Planschbecken schwappen die Wogen eben auch manchmal ein bisschen höher. Das weiß man eigentlich, wenn man sich auch nur sporadisch in Foren, Chats und Kommetarbereichen bewegt. Und man weiß auch, dass man so etwas nicht allzu ernst nehmen sollte.
      Ich bezweifle übrigens, dass die von mir geschätzte Ines Pohl einen Redakteur zu etwas “verdonnert”, zumal auf Grund solch kompetenter Rückmeldung wie in dieser Kommentarspalte. Ich bezweifle zudem, dass einem taz-Redakteur das Selbstbewusstsein fehlt, sich nicht zu etwas verdonnern zu lassen. Und irgendwie fühle ich mich in diesem Blogpost gerade wie an einem Stammtisch, an dem niemand auch nur annähernd weiß, wie Hierarchien innerhalb von Redaktionen aufgebaut sind. Geschweige denn bei der taz.

      • der politclown schrieb am 11. Juli 2011 at 20:32 - Permalink

        Besserwisser, Ideologen, Stänkerer

        gilt doch für jeden kommentarbereich!

        *duckundweg* ;)

      • Thorsten schrieb am 12. Juli 2011 at 17:30 - Permalink

        Und außerdem darf man auf satirische Artikel natürlich auch satirisch antworten.

    4. Mhudi schrieb am 11. Juli 2011 at 18:08 - Permalink

      Danke Zahnwart,
      dem kann ich nur voll zustimmen. Ich frage mich gerade, was mir _dieser_ Artikel hier denn bringen soll…

      • Alex schrieb am 11. Juli 2011 at 19:02 - Permalink

        Sehe ich genauso.
        Sicher ganz amüsant, was all jene, die die Ironie nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten, da jetzt von sich geben, aber was willst du uns damit sagen, Jens?
        Ganz schön banal, so wie übrigens auch dein anderer Artikel zum Thema “Ich mag kein Frauenfussball und die Klitschkos sind Weicheier”. Jedem seine Meinung, aber im Gegensatz zu manch anderem deiner hervorragend recherchierten und argumentierten Artikel wars das dann auch schon. Vielleicht brauchst du neben all dem ganzen hochkomplexen Zeugs, dass dich sonst beschäftigt, einfach auch mal die Auszeit, die sich andere im BILD/Leuteheute/Brisant-Zoo holen. Sei dir gegönnt.

        • Schierke-Nee-Sama schrieb am 11. Juli 2011 at 21:23 - Permalink

          Vergiss mal bitte nicht das er auch für den freitag Artikel geschrieben hat.
          Seitdem hat man ihn nichts mehr über ihn sagen hören.
          Und genau deswegen, finde ich es prima hier sowas zu lesen.

          Natürlich versteht nicht jeder …. die HOCHINTELLEKTUELLEN Pläne die dahinter stehen.
          Jens Berger™ versucht die Eindrücke über ‘Linke’ bzw. ‘Linksliberale’ in der Gesellschaft breiter aufzufächern, indem er aufzeigt das nicht jeder dort ein dogmatischer Feminist oder taz-Leser oder freitag-Leser sein muss.
          Eine BRILLIANTE langfristige Strategie um die politischen Verhältnisse in der Gesellschaft zu seinen Gunsten zu ändern !

          Zu Schade, das diese BRILLIANZ nicht auch auf die manchmal doch sehr dogmatisch wirkenden nachdenkseiten abfärben !

    5. leslie schrieb am 11. Juli 2011 at 18:10 - Permalink

      Frauen.
      http://www.youtube.com/watch?v=uj1IL40PvWA

      Mfg

    6. Julius Census schrieb am 11. Juli 2011 at 18:16 - Permalink

      Zitat von meinem Sohn: “Ich hab heut’ nen’ IQ-Test gemacht. 130 ! Aber weist Du wo der Durchschnitt liegt ??? Bei 75 !!! … Das macht mir eine scheiss Angst … ”
      Sagt doch alles …

      • Lohengrin schrieb am 11. Juli 2011 at 18:59 - Permalink

        IQ-Tests besagen gar nichts. Einerseits kann man das Lösen von IQ-Tests trainieren. Andererseits neigen kluge Leute dazu, keinen Bock auf das Lösen solcher Tests zu haben.
        Eine interessante Abwandlung ist, zu jeder der angegebenen Lösungen eine Erklärung zu finden.
        Beispiel Frage: “Tisch, Stuhl, Schrank, Vogel, Bett. Welcher Begriff ist eine Ausnahme?”, Antwort: “Bett. Das steht nicht in unserer Küche.”

        Auch zu der berühmten PISA-Studie gibt es gute andere Erklärung. In Bayern gibt es Zentral-Abitur. Da wussten die Teilnehmer wen sie ins Rennen schicken sollen. Und in Korea scheinen die Schüler recht gehorsam zu sein. Ich habe mal davon gehört, dass vor ein paar Jahren 80% der Schüler einer Hauptschulklasse auf die Frage “Welcher Künstler schnitt sich ein Ohr ab?” “Mike Tyson” geantwortet haben. Wenn das als falsch gewertet wird, ist klar, warum die Deutschen als relativ dumm gelten.

        • oki schrieb am 11. Juli 2011 at 21:01 - Permalink

          Mike Tyson ist weder ein Künstler, noch schnitt er sich ein Ohr ab! Also wäre diese Antwort definitiv als falsch zu bewerten. Oder was meinst du?

          • Lohengrin schrieb am 11. Juli 2011 at 21:22 - Permalink

            Ob Mike Tyson ein Künstler ist, will ich nicht beurteilen. Er hat sich allerdings kein Ohr abgeschnitten. Damit ist die Antwort falsch, und du hast recht.
            Es ging mir um die Begründung der falschen Antwort. Die Leute wollten wohl irgendwie originell sein. Mit so einer Einstellung schneidet man natürlich bei Tests, die Konformität positiv bewerten miserabel ab.

            Eine korrekte Antwort wäre Michael Schmidt gewesen. Aber vermutlich wäre auch das als falsch bewertet worden.
            Über Ergebnisse von Nils Bohr bei IQ-Tests ist mir leider nichst bekannt.

            • Michael Schmidt schrieb am 12. Juli 2011 at 12:11 - Permalink

              Ich habe mir kein Ohr abgeschnitten. Künstler bin ich auch nicht.

      • der politclown schrieb am 11. Juli 2011 at 20:36 - Permalink

        na und, ich habe zwei quasi-iq-tests gemacht (einmal berufseignung mit aufgaben und andermal internet iq-test) beim einen war ich so bei 90 beim anderen bei 135

        in den papierkorb damit!

      • Bonsta schrieb am 12. Juli 2011 at 01:01 - Permalink

        Was nützt einem der höchste IQ, wenn man ansonsten ein Arschloch ist…

        Das war ein abgewandelter Adorno.

      • BigD schrieb am 12. Juli 2011 at 09:19 - Permalink

        Der Score beim IQ-Test ist so definiert das 100 der Durchschnitt ist. Also irgendwas stimmt bei der Aussage deines Sohnes nicht.

        • Lago schrieb am 12. Juli 2011 at 09:29 - Permalink

          Oh, ich dachte, das war ein kulturpessimistischer Witz darüber, das heutzutage sogar diejenigen mit 130er-IQ zu dumm sind, um zu verstehen, was der IQ überhaupt ist. Und ich fand ihn als Witz gar nicht mal schlecht.

          (sozusagen als Variation des “größere Hälfte”-Witzes)

          • Howie Munson schrieb am 12. Juli 2011 at 09:49 - Permalink

            es könnte auch der Klassendurchschnitt 75 gewesen sein… aber wahrscheinlicher ist wohl die kulturpessimistische Auslegung.

      • Dresden schrieb am 12. Juli 2011 at 09:59 - Permalink

        Na so klug scheinst du nicht zu sein, sonst wüsstest du, dass der durchschnittliche IQ immer bei 100 ist! Der IQ gibt ja deine Intelligenz im Verhältnis zu deinem Alter an, 130 heißt also du bist 30 Prozent klüger als deine Altersgenossen.
        Wenn die Leute insgesamt (“durchschnittlich”) dümmer werden, bleibt der Durchschnitts-IQ trotzdem bei 100, nur die Skala wird verschoben…

        • Lago schrieb am 12. Juli 2011 at 10:20 - Permalink

          Äh, nein. Ein IQ von 130 bedeutet _NICHT_, dass du 30% klüger bist als der Durchschnitt. Das ist auf mannigfaltige Weise falsch.

          IQ sagt zunächst einmal nichts über deine Klugheit aus, sondern ist eine Metrik für genau eine Sache, nämlich den IQ selbst. In der Psychologie gibt es dafür die rekursive Definition: Intelligenz ist, was der IQ misst.

          Zweitens: Die reale IQ-Verteilung einer Population wird so transformiert, dass dabei am Ende eine Normalverteilung inkl. der entsprechenden Standardabweichung herauskommt. Die Transformation der erzielten IQ-Punktzahl zum IQ-Wert erfolgt a posteriori bzw. anhand einer vorher erzielten Transformationsheuristik, aber völlig unabhängig davon, wie stark sich zwei IQ-Punktzahlen unterscheiden.

          Man stelle sich vor: Man siedele alle Deutschen mit einem derzeitigen IQ von genau 100 in ein neu gegründetes Land um (und dort leben keine anderen Menschen). Diese Menschen waren vorher alle gleich “intelligent” (i.S.d. IQ). Danach bilden sie eine eigene Subpopulation und ihre Ergebnisse werden wiederum normalverteilt transformiert und es gibt wieder Leute mit IQ 130 und die Mehrheit mit IQ 100. Natürlich sind die Menschen faktisch immer noch ziemlich gleich gut im IQ-Test, nur dass die minimalen Unterschiede jetzt massiv aufgeblasen werden (müssen).

          Deshalb ist ein IQ 130 quantitativ überhaupt nicht aussagekräftig, selbst relativ zur Basispopulation (ein IQ von 100 dagegen schon).
          Was ein IQ von 130 dagegen aussagt, ist: Du gehörst zu den den 2,5% Menschen deiner Population mit dem höchsten IQ. Ob du deshalb wirklich deutlich besser bist, hängt von der Homogenität der Gruppe ab.

          ps. Da wir hier ja auf einer strukturell frauenfeindlichen Seite abhängen, noch ein entsprechendes Beispiel:

          Nähme man die deutschen Männer und Frauen in zwei verschiedene Subpopulationen auf und mache einen IQ-Test, so hätten die Frauen mit IQ 100 ein besseres IQ-Testergebnis als die Männer mit IQ 100.

          Allerdings wäre ein Mann mit IQ 130 deutlich intelligenter (i.S.d.IQ) als eine Frau mit IQ 130. Das hat natürlich etwas mit der Mathematik als Gleichstellungsbeauftragter der Wissenschaft zu tun.

          • Hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 13:15 - Permalink

            Also irgendwie erscheint es so, als wollten sich IQ Messverfahren Verkäufer und Hersteller, sowie IQ Messverfahren Kontrolleure und die IQ Messverfahren Mitarbeiter ihre IQ Messverfahren nicht vom Brot nehmen lassen, obwohl längst klar ist, was für ein gehöriger Unsinn dahinter steckt.

            Entweder ist Ihre Erklärung einfach nur bruchstückhaft, oder ein hilfloser Versuch eben dieses Geschäft und diese Ideologie vom messbaren und handelbaren IQ-Wert (als Human-Ressource) nicht kaputt reden zu lassen.

            Ist man ja gewohnt. Wenn kritisch denkende Menschen auf Fachidioten treffen, dann fängt das Gestammel immer so an:

            “Also die Sache, ne, die ist so unheimlich kompliziert! Dafür musst du Fachidiot sein, um das noch zu verstehen!”

            Klar, wer will sich schon die Butter vom Brot nehmen lassen. :-)

            Um viel mehr gehts dabei gar nicht.

            • Lago schrieb am 12. Juli 2011 at 14:18 - Permalink

              Im Gegentum. Die Sache ist eigentlich unheimlich einfach. Nur ich Fachidiot* bin nicht im Stande, sie entsprechend ihrer Trivialität darzustellen.

              Noch mal kurz das Wesentliche meiner obigen Aussage: Die IQ-Skalierung ist eine a-posteriori-Skalierung. So wie wenn man bei einer Bewertung von Restaurants die Werte am Ende so streckt, dass das beste immer die Note 1.0 bekommt und das schlechteste die Note 6.0. Und zwar unabhängig davon, ob es einen sehr großen oder einen sehr kleinen Unterschied zwischen beiden gibt.

              *) Ich bin zwar ein Idiot, aber eigentlich kein Fachidiot im Sinne der Intelligenzforschung. Psychologie war nur ein Nebenfach.

            • hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 16:41 - Permalink

              Sie mögen ja vielleicht Recht behalten, wie die Bewertung zustande kommt.

              Das angesprochene Problem ist ja keine Bewertungsfrage, sondern eine inhaltliche Frage. Diese stellt Intelligenz als Messfaktor grundsätzlich auf den Prüfstand nicht nur deren Messlatte an sich.

              Und wenn Intelligenz am Ende so ungenau ist wie Schulnoten geben Sie doch letztlich zu, das damit quasi nix als ein Status Quo gemessen wird, der wissenschaftlichen oder Vergleich-Kritierien nicht stand halten kann und somit von vornherein fragwürdig ist.

              Letzten Endes nutzt einem Intelligenz erst einmal nichts. Niemand gewinnt wirklich etwas, wenn man ihm seinen IQ auf den Tisch knallt. Einzig das Ego kann man damit aufplustern oder herabwürdigen. Am besten gleich im Kindergarten den benachteiligten Kindern den Wert um die Ohren hauen und sie beschimpfen das sie zu blöde sind. So fördern wir erstklassig! Nur was ist die Frage. Eine weitere “Selektionsrampe”?

            • Lago schrieb am 12. Juli 2011 at 18:15 - Permalink

              Letzten Endes nutzt einem Intelligenz erst einmal nichts. Niemand gewinnt wirklich etwas, wenn man ihm seinen IQ auf den Tisch knallt. Einzig das Ego kann man damit aufplustern oder herabwürdigen. Am besten gleich im Kindergarten den benachteiligten Kindern den Wert um die Ohren hauen und sie beschimpfen das sie zu blöde sind. So fördern wir erstklassig! Nur was ist die Frage. Eine weitere “Selektionsrampe”?

              Ja, ich glaube, das kann man so stehen lassen. Das Problem der Psychologie ist das vieler anderer Sozial- und Geisteswissenschaften, nämlich das der Verwertbarkeit. Und hier hat sich die Intelligenzforschung mit ihrer wunderbaren Metrik “IQ” als Goldader entpuppt. Dieses Konstrukt hat sogar gewisse nicht völlig vernachlässigbare wissenschaftliche Qualitäten, die aber gegenüber der kommerziellen Attraktivität auf dem Markt der Quacksalber und der gesellschaftlichen Gefährlichkeit, die von ihm ausgeht, völlig verblassen.

          • Lohengrin schrieb am 12. Juli 2011 at 19:10 - Permalink

            Die reale IQ-Verteilung einer Population wird so transformiert, dass dabei am Ende eine Normalverteilung inkl. der entsprechenden Standardabweichung herauskommt.

            Nein. Die gestreckte und verschobene empirische Verteilung hat in einem bestimmten Sinne minimalen Abstand zu der vorher festgelegten Gaußverteilung (normal ist 99).
            Die transformierte empirische Verteilung ist keine Gaußverteilung, denn bei dieser kommen nur endlich viele Werte vor, und bei jener kommen diese endlich vielen Werte nie vor.

            Was ein IQ von 130 dagegen aussagt, ist: Du gehörst zu den den 2,5% Menschen deiner Population mit dem höchsten IQ.

            Das Prinzip ist richtig. Aber die 2,5% sind mit Vorsicht zu genießen.
            Der Unterschied zwischen der transformierten empirischen Verteilung und der Gaußverteilung ist so groß, dass aus den 2,3% von der Gaußverteilung irgend etwas zwischen 1% und 4% wird.

            Es gibt erheblich bessere Verfahren, als alles zu vergaußen. Die Soziologen zeigen mit ihrem Verfahren, dass sie keine Ahnung von Statistik haben. Aber das ist noch das kleinere Problem. Die Fehlinterpretationen setzen dem Ganzen die Krone auf.

      • Julius Census schrieb am 12. Juli 2011 at 11:11 - Permalink

        hätte ja nicht gedacht das die schlichte Aussage das wohl die meisten Menschen schlichtweg zu flach denken um “hinter die Dinge” zu sehen eine Diskussion über Sinn und Unsinn von IQ-Tests auslöst ….

      • Sebastian schrieb am 12. Juli 2011 at 13:28 - Permalink

        IQ-Tests sind normalverteilt, sprich 50% der Teilnehmer erreichen einen Wert von 100. Der Schnitt liegt also bei 100.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenztest

        Sobald er nicht mehr bei 100 liegt wird die Skala angepasst bzw. der Test.

        Oder um es anders auszudrücken: nach dem Satz von Ihrem Sohn sollte sein Ergebnis nach unten korrigiert werden ;-) (nein nicht wirklich denn IQ-Tests treffen keine absoluten Aussagen, dafür hab ich das hingeschrieben damit ich das noch anfügen kann ;-) )

        • Lohengrin schrieb am 12. Juli 2011 at 19:32 - Permalink

          IQ-Tests sind normalverteilt, sprich 50% der Teilnehmer erreichen einen Wert von 100. Der Schnitt liegt also bei 100.

          Was heißt Schnitt? Es ging um Durschschnitt (Mittelwert), aber du meinst jetzt Median.
          Es kann durchaus sein, dass von 20 Messwerten 19 überdurchschnittlich sind, zB (3 3 3 3 3 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3).

          Ich schreibe das nicht aus bloßer Besserwisserei. Das Verwechseln von Mittelwert und Median ist ein beliebter Trick aus der Rubrik Wie täuscht man mit Statistik?.

          • Gast schrieb am 12. Juli 2011 at 21:35 - Permalink

            Welchen Teil von “normalverteilt” hast du nicht verstanden, Klugi?

            Bei der Normalverteilung sind Mittelwert und Median identisch…

            • Lohengrin schrieb am 12. Juli 2011 at 23:05 - Permalink

              Die verschobene und gestreckte empirische Verteilung ist nicht gaußverteilt. Sie hat einen in einem bestimmten Sinne minimalen Abstand zu der vorher festgelegten Gaußverteilung.
              Der Mittelwert der transformierten empirischen Verteilung liegt bei 100. Der Median tut es nicht.

              Sebastians Satz wäre halbwegs richtig, wenn er das mit “50% der Teilnehmer erreichen einen Wert von 100″ weggelassen hätte.

    7. Marc schrieb am 11. Juli 2011 at 18:19 - Permalink

      Sehr lustig finde ich auch, dass in dem “echten” taz-Artikel ein neues Bild des Autors mit einer Sonnenbrille zu sehen ist :D

    8. Lohengrin schrieb am 11. Juli 2011 at 18:32 - Permalink

      Ich hatte bisher nur von dem neuen TAZ-Artikel gehört. Der Zusammenhang mit dem Artikel von vor einem Jahr war mir neu. Jetzt passt wieder alles zusammen. Danke!

    9. André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 18:34 - Permalink

      Was hat die taz sich nur gedacht, als sie ihrem Autoren Deniz Yücel den Platz für eine ironisch-satirische Kolumne gab?

      Ich läse gerne satirisch-ironische Kolumnen. Aber das taz-Artikelchen ist dermassen schwach, dass es sich nicht lohnt, darüber ein Wort zu verlieren.
      Das einzig originelle Wort heisst “fremdschämen” und stammt von Lutz Hausstein
      (11. Juli 2011 at 14:16).

      • Lohengrin schrieb am 11. Juli 2011 at 18:47 - Permalink

        Aber das taz-Artikelchen ist dermassen schwach, dass es sich nicht lohnt, darüber ein Wort zu verlieren.

        Ich habe mir die beiden Artikel nicht durchgelesen, nur überflogen. Da ist wohl im Wesentlichen nur Gurke durch Schlampe ersetzt worden.
        Nicht der Artikel, sondern die Welle, die er ausgelöst hat, ist interessant.

      • Uli schrieb am 11. Juli 2011 at 19:49 - Permalink

        Richtig, diese angeblich “satirische” Kolumne war einfach nur bescheuert und nach dem zweiten Artikel langweilig. “Fremdschämen mit der taz” ist der völlig richtige Titel aber bezogen auf die Artikel nicht die Kommentare.

      • der politclown schrieb am 11. Juli 2011 at 20:38 - Permalink

        ich hasse das wort “fremdschämen” genauso wie “grenzdebil” oder facility manager für hausmeister, account manager für buchhalter oder event manager für schausteller und andere superlative und viel blabla um nix

        wenn jemand sich schämt, dann schämt er sich und wenn jemand debil ist, dann ist er debil

        so sehe ich das.

        • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:02 - Permalink

          so sehe ich das

          Schön, dass Du uns daran teilhaben lässt ;-)

          • der politclown schrieb am 12. Juli 2011 at 13:34 - Permalink

            darf man fragen, warum ich hier unter moderation stehe*?

            war ich zu vorlaut/dumm/hab ich getrollt?

            edit: stand
            thx :)

            interessieren würds mich trotzdem

            • Spiegelfechter schrieb am 12. Juli 2011 at 14:36 - Permalink

              nur die url ist unter moderation, da du es m.E. gestern ein wenig übertrieben hast. Nichts gegen den Eintrag des eigenen Blogs in der URL im Kommentarfeld. Wenn daraus dann aber Staccato von mehr oder meist weniger sinnhaltigen Kurzkommentaren wird, schreite ich ein.

        • Lohengrin schrieb am 11. Juli 2011 at 21:07 - Permalink

          Ein Eventmanager ist weder ein Schausteller noch ein Schaustehler. Ich habe das bis vor ein paar Jahren für einen Prozess im Computer gehalten, der Ereignisse verwaltet. Inzwischen wurde ich aufgeklärt.
          Das ist jemand, der sich mit allen möglichen Dingen auskennt, die man beim Ausrichten eines großen Festes beachten muss, wie zB Brandschutz, Notarzt, Juristerei und Gema.
          Ich frage mich gerade, ob der Eventmanager für die Loveparade in Duisburg inzwischen für seine Unfähigkeit verknackt wurde.

          • Andy schrieb am 12. Juli 2011 at 10:16 - Permalink

            Gar nicht so abwegig, den “Event Manager” mit dem Computer in Zusammenhang zu bringen. Es gibt ja auch den Task-Manager.

          • VonFernSeher schrieb am 15. Juli 2011 at 13:21 - Permalink

            Jemand, der sich mit allen möglichen Dingen auskennt, die man beim Ausrichten eines großen Festes beachten muss (und mit noch ein bisschen mehr), ist eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik; dazu gibt es dann passend auch einen Veranstaltungsmeister und sogar Fachrichtungen, wie Bühne, Beleuchtung o.ä. Und dann gibt es da noch Veranstaltungskaufmänner und -frauen und -fachwirte und -wirtinnen. Kein Grund also für Angliszismuskritikkritik.

        • Hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 13:23 - Permalink

          vgl.
          http://www.duden.de/rechtschreibung/fremdschaemen
          http://www.duden.de/rechtschreibung/schaemen

          :-)

          Sprache ist schon eines der schwersten Kapitel im Leben eines Menschen.

          Das hat vielleicht damit zu tun, das Sprache das Tor zum Denken und gleichzeitig Schlüssel zum Denken ist.

          Aber vielleicht haben Sie teilweise Recht. Sprache erfährt in den letzten Jahren durchaus einen unangenehmen Wandel bzw. Beiklang.

          MFG

    10. xxx schrieb am 11. Juli 2011 at 19:01 - Permalink

      Is´ ja gut, wir haben´s gecheckt – Frauenfußball is blöd, jeder der es gut findet, lässt sich verarschen (im Gegensatz zum Männerfußball) und man wird sowas ja wohl noch sagen dürfen, ohne als Sexist abgestempelt zu werden.

      Können wir uns jetzt wieder echten Themen zuwenden?

      • André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 19:05 - Permalink

        Können wir uns jetzt wieder echten Themen zuwenden?

        Meinst du vielleicht Themen dieser Art:
        http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Euro-und-Dollar-stuerzen-ab/story/28317697

        • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 19:16 - Permalink

          Hehe, drollig – arme Schweizer ;-)

          • André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 20:06 - Permalink

            arme Schweizer

            Ja, wir Schweizer sind arm an Fussballidolen und arm an geselligen, ausgelassenen Gesprächen mit Gleichgesinnten unter schattigen Bäumen in toleranten, Gemütlichkeit verbreitenden Biergärten. Wir zählen jeden Abend bei Kerzenlicht und geschlossenen Gardinen unser Geld im Sparstrumpf. Und Freude kennen wir höchstens in Form von Schadenfreude, wenn die deutschen Fussballspielenden unverdient ausscheiden.

            (Unsere Eurovisions-Sängerin konnte wenigsten singen…
            gut, es gab nur den letzten Platz. Aber Lena kann trotzdem nicht singen!)

            • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:03 - Permalink

              Ich meinte eigentlich eher Euren ultraharten Franken. Das Problem hätten “wir” ohne Euro auch.

            • Wilz schrieb am 12. Juli 2011 at 18:44 - Permalink

              Aber Lena kann trotzdem nicht singen!

              Lena kann alles! Und wenn du nochmal eines unserer Nationalheiligtümer beleidigst, dann könnt ihr eure Schoki in Zukunft selbst essen.

    11. Marc schrieb am 11. Juli 2011 at 19:07 - Permalink

      OMFG!1!! Das ist ja Realsatire auf Weltmeisterinnenniveau! Aber der wirtschaftliche Schaden ist immens. Oder kann sich jemand vorstellen, wie viel Monitore jetzt durch ätzenden Geifer für immer zerstört worden sind?

    12. name schrieb am 11. Juli 2011 at 19:37 - Permalink

      Dit einig wirklich satirische Element an Frau Yücels Artikel ist sein eigener Wunsch nach vorausgesetzter Badefähigkeit im vermeintlich positiven Deutschnationalismus, der ihm himmelschreiend selbst um die Ohren fliegt. Soviel volkskollektiver Wir – Rausch kann da einem schon mal ganz bösartig gerecht die eigene Fresse polieren.

      Ach ja, nur am Rande, ick find Frauenfussball schick, nur selbst unter den grün-alternativ besetzten Nationalistenschweinchen mit Deutschlandfahne, die den Hauptanteil der zuschauenden Jubbelperser ausmachen, wurde ich übel angefeindet, als ick als einziger dit japanische Tor beklatscht habe. So sind sie, unsere anderen Unspositiven Yücels.

      • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:04 - Permalink

        Das Du die Satire nicht erkennst, war mir so was von klar ;-)

        • name schrieb am 12. Juli 2011 at 02:55 - Permalink

          Na wengistens bist Du der Einzige, der “Satire” erkennt. ;) Und wer da einfach nicht deine, diese Art von Verständnis miterkennen mag, ist wohl ein Satireverräter mit der Drohung nach dem Satirevolksgerichtshof, wa ? ;)

    13. Heldentasse schrieb am 11. Juli 2011 at 20:09 - Permalink

      Die teutschen Fußballschlampen gefährden natürlich auch mit ihrem Versagen die teutschen Sicherheitsinteressen, hätten diese nämlich gegen Japan gewonnen, als nächster Schritt zum Welttitel quasi sozusagen, hätte die Regierung den Panzer-Deal mit den Saudis im Windschatten dieses Spektakels fast lautlos für die Bevölkerung abwickeln können.

      Aber vielleicht steckt ja doch ein tieferer Sinn dahinter, die TAZ Leserinnen und Leser lassen sich nun in ihrer Kritik an Herrn Yücel aus, die Chance das z.B. sowas vergessen oder nicht beachtet wird steigen und Teutschland wird wieder mal ein wenig sicherer.

      • der politclown schrieb am 11. Juli 2011 at 20:40 - Permalink

        *sign*

        siehe auch MEHRWERTSTEUERERHÖHUNG 2006!

    14. Dimebag schrieb am 11. Juli 2011 at 20:16 - Permalink

      Ich habe von dem Artikel und seinen Kommentaren dort erfahren, wo beides am besten aufgehoben ist: beim Postillon.

      1. Der Artikel ist wirklich nicht gut. Wenn die Kommentare nicht wären, würde man wohl nicht weiter darauf eingehen.

      2. Beim Lesen einiger Kommentare habe ich mich echt gefragt, wie sich diese Personen auf die Seite der taz verirren konnten. Oder habe ich den taz-Leses bisher immer überschätzt?

      3. Das Problem liegt wohl darin, dass sich für den Begriff “Schlampe” eine andere Wortbedeutung eingebürgert hat, als die, welche im Artikel gemeint ist.

    15. HHarlekin schrieb am 11. Juli 2011 at 20:20 - Permalink

      Fremdschämen mit den taz-LeserInnen

      besser als mit dieser Zeile kann man es nicht sagen..
      Ich mag die TAZ seit vielen Jahren, und manchmal lese sie sogar … ;-)

      Der viel zu früh von uns gegangene Kabarettist Matthias Beltz – zeitlebens immer mal für ein wohlgezielte (de-)plazierte Frecheit gut, nannte sie einst: “Die größte Schüler-Zeitung der Welt”.

      Ich dachte zuerst, meine Güte, hat der Yücel eine eigentlich relativ harmlose Unverschämtheit losgelassen, wirklich stark geht anders. Aber dann las ich die Kommentare, und muß sagen: Satire soll treffen, und darf auch mal wehtun.
      Glückwunsch, Herr Yücel, für das Hervorrufen dieser REAL-SATIRE – Treffer versenkt, da haben VIELE Leute echte Schmerzen. :-D

      Grüße

      PS: @ Jens Berger

      Mich erinnern manche dieser schrägen Leser-Kommentare alerdings auch an einige SF-Leser-Kommentare, dessen Verursacher verschiedentlich nicht kapiert hatten, daß es sich bei dem kommentierten SF-Text um eine Glosse oder Satire handelte. TAZ-Leser lesen auch SF – ich bin da nicht der einzige… ;-)

      • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:06 - Permalink

        Mich erinnern manche dieser schrägen Leser-Kommentare alerdings auch an einige SF-Leser-Kommentare, dessen Verursacher verschiedentlich nicht kapiert hatten, daß es sich bei dem kommentierten SF-Text um eine Glosse oder Satire handelte. TAZ-Leser lesen auch SF – ich bin da nicht der einzige… ;-)

        Absolut – ich “fremdschäme” mich auch für einige meiner Leser. Aber was soll man machen? Ich gebe mir ja schon Mühe, diese Leute nach aller Kunst abzuschrecken. Ohne Erfolg ;-)

    16. André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 20:43 - Permalink

      Sorry Leute, wenn ich Euch hier in Eurer heiteren und satirischen Runde störe, aber langsam mache ich mir echt Sorgen:
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Weltweiter-Pessimismus-reisst-die-Boersen-ins-Minus/story/18255697
      Ich bin eben ein Pessismist und frage mich (schon länger) nicht ob, sondern wann wieder ein grösserer Wirtschaftseinbruch über uns hereinbricht. Und momentan sieht es nicht gut aus.

      • Serious Sam schrieb am 11. Juli 2011 at 21:02 - Permalink

        Ich bin eben ein Pessismist und frage mich (schon länger) nicht ob, sondern wann wieder ein grösserer Wirtschaftseinbruch über uns hereinbricht.

        UInd wenn du es wissen würdest, was dann?

        • André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 21:43 - Permalink

          Geld abheben, wie die Griechen.

          • Sebastian schrieb am 12. Juli 2011 at 14:05 - Permalink

            Dir ist schon klar dass das Geld, das Du abhebst, an Wert verliert egal ob auf dem Konto oder nicht, oder? Mehr noch: Du würdest die Inflation damit sogar noch beschleunigen.

            Es ist ja eine Sache, wenn man Pessimist ist, aber eine Andere wenn man sich dann nicht über die Risiken und Nebenwirkungen des eigenen Handelns informiert.

            • André H. schrieb am 12. Juli 2011 at 14:43 - Permalink

              Geld abheben, wie die Griechen.

              Dies war der 1. Schritt.
              Der 2. Schritt folgt sogleich:
              Vorräte kaufen.
              (Das kurbelt den Konsum an)

              Zu Risiken und Nebenwirkungen: ab einem gewissen Punkt heisst es nur noch “Rette sich, wer kann”.

      • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:10 - Permalink

        Sorry Leute, wenn ich Euch hier in Eurer heiteren und satirischen Runde störe, aber langsam mache ich mir echt Sorgen

        Wird ja auch mal wieder Zeit ;-)

        Ich bin eben ein Pessismist und frage mich (schon länger) nicht ob, sondern wann wieder ein grösserer Wirtschaftseinbruch über uns hereinbricht.

        Das kann sein … oder auch nicht. Time will tell ;-)

        • André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 21:27 - Permalink

          Besten Dank, Jens Berger, für die Graphiken, bei denen es immer auf und ab ging. Nur eine Graphik fehlt mir: die der Staatsverschuldung. Irgend einmal geht es nicht mehr auf und ab, sondern nur noch eine längere Zeit bergab.
          Und zur Zeit hört man nicht nur von Irland, Griechenland und Portugal, sondern auch von den USA und Italien (ganz neu) Horrormeldungen bezüglich Staatsverschuldung. Nach meinem Wirtschafts(system)verständnis kann es so nicht weitergehen.
          (Vor dem grösseren Crash im Herbst 2008 war der Dow Jones Index auch bei 13000 Punkten.)

          • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:34 - Permalink

            Auch da kann Dir geholfen werden:

            • André H. schrieb am 11. Juli 2011 at 21:40 - Permalink

              Okay, jetzt weiss ich Bescheid: Das bedeutet Krieg!
              Mit Truman nahm die Verschuldung wieder ab. Truman war der mit den Atombomben.
              (Und die EU-Verschuldung kommt noch hinzu.)

            • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 21:59 - Permalink

              Nee, die Verschuldung nahm nach 45 ab … also nach dem Krieg ;-)

      • t.h.wolff schrieb am 11. Juli 2011 at 21:14 - Permalink

        Hörte man nicht bereits auf dem Höhepunkt der Krise die Warnung vor einem double dip? Und hat irgendjemand mit Blick auf den Wert des Euro erwartet, daß nach Griechenland etwas anderes bedeuten würde als vor Italien, vor Portugal und vor Spanien? Klingt ein wenig nach Sepp Herberger, aber schließlich sind die Akteure und die Regeln, nach denen sie spielen dieselben – also sollten es wohl auch die Ergebnisse sein. Spannend. Aber on topic: die TAZ hat da schon ein ganz tolles Klientel, bei dem man sich trotz der angespannten Situation der Printmedien unwillkürlich fragt: Würde ich solchen Leuten eine Zeitung verkaufen wollen ? Aber emanzipiert ist man eben nicht nur so nebenher, genau wie deutsch.

    17. Thaniell schrieb am 11. Juli 2011 at 22:05 - Permalink

      Also ohne den Artikel gelesen zu haben und ohne ihn zu verdammen oder gar die obskuren Kommentare in Schutz nehmen zu wollen, muss ich sagen, dass für mein Sprachverständnis “Schlampen” deutlich beleidigender als Gurken ist, ne Gurke nenn ich auch mal Freunde, ne Schlampe definitiv keine noch so gute Freundin – da müsste schon sehr sehr klar sein, dass es gerade um nen Scherz geht.

      • bjoern l schrieb am 11. Juli 2011 at 22:44 - Permalink

        @Thaniell: was es eigentlich nur einfacher macht die Satire zu erkennen, oder?

        p.s. gab es wirklich in all den Kommentaren keine Möglichkeit dies zu einer Fortführung des kalten Krieges mit anderen Mitteln zu erklären?

        • Thaniell schrieb am 16. Juli 2011 at 12:21 - Permalink

          Es macht es vor allem leichter es als persönlichen Angriff aufzufassen denn als Kritik am Spiel. Bei Satire geht es imho darum Missstände/Sachverhalte überspitzt darzustellen – durchaus auch provokativ, angreifend und ironisch – eine direkte Beleidigung wertet Satire nicht auf, sondern eher ab, weil sie vom eigentlichen Thema ablenkt. “Gurken” ist für mich ein Synonym für Taugenichtse, Nichtskönner, fachliche Versager – und das auf einem eher scherzhaften Niveau; “Schlampen” dagegen hat überhaupt keine Konnotation die auf’s spielerische Können abzielt, da geht es höchstens noch um charakterliche Eigenschaften, die eher nichts mit dem Spiel zu tun haben, wenn man denn etwas anderes als eine platte Beleidigung herauslesen will.
          Wie gesagt, den Rest des Artikels kann ich nicht beurteilen, aber der Titel macht es deutlich leichter sich angegriffen zu fühlen, und wertet die Satire in meinen Augen ab – weil die eigentliche Kritik weniger klar zum Ausdruck kommt, wodurch der direkte Vergleich hinkt.

    18. Peter schrieb am 11. Juli 2011 at 22:36 - Permalink

      Also ehrlich, ich finde die Aktion absolut gelungen. Da hat sich die PC-Taliban bei der taz doch wunderbar selbst die Maske vom Gesicht gerissen. Die, die sich so gerne über den blöden BILD-Mob echauffieren, wenn mal wieder eine Steuererhöhung oder die PKW-Maut kommen soll, fallen wie ebenjener stinkender Pöbel-Mob, den sie so verabscheuen, über einen Autor eines (qualitativ sehr überschaubaren) satirischen Beitrags her.
      Absolut köstlich.

    19. vt schrieb am 11. Juli 2011 at 22:37 - Permalink

      Nabend!

      Wie? Das Wort “Schlampe” ist auf einmal beleidigend? Freche Grrrrllllz schmücken sich bereits mit dem Wort “Schlampe”.

      http://clementinecannibal.files.wordpress.com/2011/04/slutwalk.jpg

      http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/About/General/2011/5/9/1304949153420/SlutWalk-007.jpg

      http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/full/slutwalk_london.20110628-08.jpg

      http://bencawthrablog.visualsociety.com/files/2011/06/BC_Slutwalk_5-817×600.jpg

      http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/About/General/2011/6/8/1307555060342/A-Slutwalk-in-Scotland-007.jpg

      http://c.photoshelter.com/img-get/I0000WES2qCRjG14/s/750/600/110611-London-Slutwalk-686.jpg

      Und Feministinnen (zumindest die Campus Gender-Gosse) wollen in D auch so´ n Slutwalk starten.

      Elefantenhintern + Gehänge bis zum Bauchnabel & die Selbstkrönung zur Schlampe. Feminismus macht Spass. Zumindest den Frauen, nicht den Augen.

    20. na sowas schrieb am 11. Juli 2011 at 22:49 - Permalink

      @SF
      Deine Lieblingsdroge scheint seit geraumer Zeit holländischer Kakao zu sein, Überdosierung löst bekanntlicher Weise den Droste-Effekt aus!
      Als vorläufiger Höhepunkt der Themenvielfalt schlampumpert
      «SF.rom-zom-prom-com» jetzt auch noch die taz-Kommentarspalte.
      Ein Mops schlich in die Küche und stahl… usw. usf. – dann auch noch “Fremdschämen mit den taz-LeserInnen”[sic!]. Mensch Berger hast Du das nötig? Gönn Dir doch mal wieder ein ordentliches Bier oder laß Dich mal von Deinem Leser @leslie über anständige Drogen beraten. Den Spiegelfechter™ leg ich unterdessen in der Kategorie La vache qui rit ab.

      "Ned jeder, der von Fuaßball nix versteht, is deswegn scho intelligent"
      [ Herr Hirnbeiß]

      • Spiegelfechter schrieb am 11. Juli 2011 at 22:54 - Permalink

        Was würdest Du nur machen, wenn ich ausschließlich über ultra-seriöse Themen schreibe und schreiben lasse? Da Du ja nur Kommentare der Gattung “Scheiß Thema” von Dir lässt, würde ich Dich ja dann arbeitslos machen. Das kann ja keiner wollen.

        • na sowas schrieb am 11. Juli 2011 at 23:40 - Permalink

          …pikiert???

          Was würdest Du nur machen, wenn ich ausschließlich über ultra-seriöse Themen schreibe und schreiben lasse?

          Ultra-seriös das Maul halten und lesen – Isch schwöre!

          Da Du ja nur Kommentare der Gattung “Scheiß Thema” von Dir lässt…

          …nimms sportlich und als kleine Retourkutsche für den Vorwurf der ‘Selbstreferenzialität’ von neulich. ;-)

          …würde ich Dich ja dann arbeitslos machen.

          …keine Sorge, ich kenne 1001 Arten meine Zeit anderweitig sinnlos zu vertrödeln!

    21. laz schrieb am 11. Juli 2011 at 23:04 - Permalink

      Wow, das sind ja noch mehr Kommentare als damals bei der berühmten “Schlacht um Helgoland”

      Danke :)

    22. Sandsturm schrieb am 11. Juli 2011 at 23:17 - Permalink

      Es ist bekannt das die politisch Überkorrekten wenig Spaß verstehen, weder über sich selbst lachen können und bei Bedarf auch gerne mit den Methoden zurückschlagen, welche sie bei anderen kritisieren.
      Danke für den Artikel, er hat mal wieder meine Meinung über die TAZ-Leser voll bestätigt. Ich bin ziemlich sicher, dass der Großteil derer die heute political Correctness predigen unter anderen Vorzeichen ebenso radikal wären wie sie es heute zu sein meinen.

    23. Gurkowitsch schrieb am 12. Juli 2011 at 00:33 - Permalink

      Ich hoffe, jetzt wo “unsere” Mädels raus sind, ist das ist bis auf weiteres der letzte mäßig-lustige Sommerloch-Beitrag über ein mäßig-interessantes Sommerloch-Thema.

      Ich würde gern wieder Qualitätsbeiträge lesen… :/

    24. Dominik schrieb am 12. Juli 2011 at 01:01 - Permalink

      Ich weiss ja nicht ob der Artikel es verdient hat Satire genannt zu werden. Einfach nur dümmlich mit Beleidigungen um sich zu werfen und die dämlichsten Vorurteile auszugraben, die man finden kann ist nicht gerade etwas, was ich als Lesenswert empfinde.

      Meiner Meinung nach ist der Artikel einfach nur extrem schlecht. Sich so darüber aufzuregen wie viele der Kommentatoren auf den TAZ Seiten ist zwar auch übertrieben, aber das verbessert den Artikel kein Stück.

      Noch ne andere Frage, was habt ihr eigentlich alle gegen Fußball spielende Frauen? Zwingt euch doch niemand zuzuschauen wenn ihr nicht wollt. Und im Vergleich zur Weltmeisterschaft der Herren oder der Olympiade hält sich die Berichterstattung doch sehr in Grenzen. Also wozu das ganze Theater? Einfach weil euch im Moment langweilig ist im Sommerloch?

    25. schwitzig schrieb am 12. Juli 2011 at 05:37 - Permalink

      Die eigentliche Satire sind ja wohl eher die taz-Kommentare. Köstlich :-).

    26. Kati schrieb am 12. Juli 2011 at 06:47 - Permalink

      Ich weiß nichts über deinen Alkoholkonsum und will eigentlich auch nichts über die Privatangelegenheiten einer mir unbekannten Person erfahren, aber wenn du drüber reden musst, findest du bestimmt jemanden in deinem Freundeskreis, der sich dafür interessiert. Viel Glück.

      FYI: Die Maskulisten sind nicht so sehr bei der taz (“Onlineschlachten” – nicht taz-Schlachten), die treiben sich anderswo (Piratenforum, bei Heise auch gerne mal, …) rum. Sind aber genauso gestört wie die Femo-Fraktion. Nur eben andersrum.

      Danke jedenfalls für deine persönlichen Ansichten über die taz und den Freitag, wäre aber nicht nötig gewesen.

    27. Kati schrieb am 12. Juli 2011 at 06:52 - Permalink

      #26 ist AW auf #2a.

    28. Thorsten Hild schrieb am 12. Juli 2011 at 08:37 - Permalink

      Meine Hündin zur “Frauen-Fußball-WM” – sie bellte mir irgendetwas wie “die taz wollte meinen Beitrag nicht nehmen” ins Ohr, na ja, da habe ich es halt auf meinen Blog genommen: http://thorsten-hild.bloggospace.de/139863/Was-als-nachstes-kommt-Eine-Ode-an-den-Hund/

    29. Andy schrieb am 12. Juli 2011 at 09:56 - Permalink

      Hä? Also wenn ich mir das Foto von dem Typen so anschaue … das ist doch bestimmt dieser … Dinges … Wallraff under cover.

    30. Count Krey schrieb am 12. Juli 2011 at 10:13 - Permalink

      Meine Güte, das ist doch offensichtliche Satire, andernfalls wäre es ein herrlicher Troll :D
      Ich habe mich amüsiert, nicht nur über den Artikel, sondern auch über die Kommentare.

    31. frechBengel schrieb am 12. Juli 2011 at 11:25 - Permalink

      Satire kann lustig sein. Die von Deniz erinnerte mich an die peinlichen Abi-Zeitungs-Beiträge des Lehrer-Bashing Schülern, die ihre “Satire” betrunken verfaßt haben.

      Wer eine Satire ungelungen und blöde findet, wird das wohl sagen dürfen. Der Vorwurf der Humorlosigkeit, Spießigkeit etc. ist dabei ein leeres Totschlagargument.

      Die hier zitierten Kommentare finde ich mehr ausgewählt als repräsentativ. Lustig fand ich einen Kommentar, der etwa sagte: Wer Schlampe sagt, traut sich nur nicht Fotze zu sagen. – Das fand ich lustig.

    32. nagel schrieb am 12. Juli 2011 at 12:02 - Permalink

      als ich noch daheim bei meinen eltern gewoht habe, hat mich meine mutter des öfteren als ‘olle schlampe’ tituliert. mit drei, vier ihrer handbewegungen lag dann der gesamte inhalt meines kleiderschranks auf dem boden. ;)

    33. B. Wondraschek schrieb am 12. Juli 2011 at 12:21 - Permalink

      Lieber Spiegelfechter,
      danke für diese wunderbaren Beiträge! Denn eines hat mich wirklich gestört an den Kommentaren zu der schwachbrüstigen taz -Satire : Dass der Pseudo-Feminismus vieler Yücel-Kritiker durchsetzt war von Ausländerfeindlichkeit, die sich an Yücel vermuteter Nationalität aufhängte. Sinngemäß: “Wenn Yücel frauenfeinlich ist und sich nicht integrieren will – abschieben!”
      Das war doch völlig falsch!!! In diesem Blog wird es bewiesen!!!! Nicht abschieben!!!!! Gerade durch seine frauenfeindlichen Plattheiten erweist er sich als völlig integriert in weiteste deutsche Kreise. Danke, danke. Besser geht´s nimmer!
      Nutzungshinweis: Diesen Beitrag kann man als Satire nehmen. Muss aber nicht sein.

    34. Edgar schrieb am 12. Juli 2011 at 12:29 - Permalink

      Man möge sich auf ein Gedankenexperiment einlassen. Angenommen, der taz-Artikel stammte von einer Frau, die sich “satirisch” über “Döner-Fresser aus Anatolien” geäußert hätte und lauter beleidigte TürkInnen nun in der Kommentarfunktion Dinge wie “Drecksschlampe” und dergleichen geschrieben. Wäre das auch der Rede wert gewesen, oder wäre man da eher d’accord gegangen?

      Warum solche Experiment? Um zu zeigen, dass wir trotz “die Mehrheit ist weiblich, warum dann Randgruppe?” immernoch einige Diskrepanzen in Sachen angemesser Umgang zwischen Frauen und Männern haben.

      • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 13:22 - Permalink

        “satirisch” über “Döner-Fresser aus Anatolien” geäußert hätte

        Schwerer Denkfehler, mein Lieber, dieses “Vergleichsexperiment” hinkt nicht, es ist beidbeinig amputiert!
        Wenn schon, dann meinetwegen sowas wie: Türkische Gastautorin lästert über deutsche Fußball-Männer als …sagen wir: kriechende Vollpfosten, teutonische Sprach-Invaliden oder dämliche W…er Handbetriebs-Akrobaten die ansonsten ohne rundes Leder keinen hochkriegen…usw… und in den Kommentaren – da bin ich sicher – wäre ähnlicher Dreck gestanden wie gegenüber Deniz Yücel, und zwar mit deutlich “anti-feministischer” Note…usw… ;-)

        Man kann der TAZ wahrlich manches nachsagen, aber solch rassistischen Müll wie in deinem untauglich konstruierten Beispiel (untauglich, weil das Mann-Frau-Thema zumindest scheinbar als Deckmantel für Rassismus auftritt), wird man von Redaktionsseite aus niemals veröffentlichen, denn die TAZ ist nunmal kein rechtsradikales Kampfblatt. Sowas findet sich nur im Leser-Kommentarteil… ;-)
        Wenn man schon Vergleichsexperimente anstellen will, sollte das Denkmodell vergleichbar sein, und dazu gehört auch die realitätsnahe Ausgangsbasis. ;-)

        Grüße

      • Hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 13:43 - Permalink

        einige Diskrepanzen in Sachen angemesser Umgang zwischen Frauen und Männern haben.

        Diese ganze Auseinandersetzung ist lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre. Nicht der Umgang zwischen Frauen und Männern ist und wird beschädigt, sondern der Umgang von Menschen miteinander ist schwer beschädigt. Das nicht erst seit heute.

        Es geht um Kampf, Konflikt, Teilhabe und vor allem Macht in dieser Auseinandersetzung. Aber eben genau nicht um Männer und Frauen. Würde es um Männer und Frauen gehen, käme man auf die Idee, das beide Menschen sind und man könnte sich wieder in die Arme fallen und sich bedingungslos annehmen. Aber da der Feminismus eine Spaltung bewirkt, indem er Frauenrechte anstelle der Menschenrechte durchsetzt, deshalb gibt es diesen Konflikt und diese Diskrepanz.

        Unsere Gesellschaften sind schlicht Krank. Ein Großteil der Menschen kommt ohne Feindbild einfach nicht durchs Leben, weil ihnen sonst die Reibungsfläche für eine Selbstdefinition fehlt. Daran ändert der Feminismus gar nichts, im Gegenteil: Er erweitert diese Kampfschauplätze von Fremdenfeindlichkeit, Weltanschauungen, politischen Anschauungen, Klassenkampf, Teile, Herrsche, Hetze, Sündenböcke u.ä. nur um ein weiteres Schlachtfeld des Geschlechterkonfliktes auf dem die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

        MFG

        • NetReaper schrieb am 12. Juli 2011 at 14:11 - Permalink

          Sehr richtig.

          Daher kann diese ganze Aufteilung und Feministen/(notwendigerweise) Maskulisten etc. etc. definitiv nicht der Weisheit letzter Schluß bedeuten.

          Interessanterweise sehe ich bei Männern eher die Bereitschaft, Geschlechterfragen mit Frauen gemeinsam anzugehen als bei Frauen.

          Viele Frauen sagen noch immer: “Frauen werden noch immer diskriminiert”, was zweifellos richtig ist, aber vergessen lässt, dass beide Geschlechter diskriminiert werden und dass Diskriminierung keinen Saldo kennt.

          Und dann höre ich von Frauen eine sehr interessante Sache, nämlich dass sich der Feminismus ja sehr wohl mit Männerrechten auseinandersetze, aber diese Frauen den Begriff des “Feminismus” nicht aufgeben wollen.

          Klare, spalterische Bestrebungen, denn mit einer gemeinsam organisierten Genderbewegung für Männer, Frauen, jeden der dazwischen oder jenseits davon liegt wäre der Sache sehr viel besser gedient.

    35. nagel schrieb am 12. Juli 2011 at 13:11 - Permalink

      im übrigen sind frauen die rauchen drecksf***n =)

    36. Hammwanich schrieb am 12. Juli 2011 at 14:12 - Permalink

      Ob der Artikel nun gute Satire ist oder nicht sei mal dahingestellt. Was mich allerdings stört ( Achtung, jetzt wirds feministisch), ist die Betitelung der männlichen Spieler als Gurke und die der weiblichen als Schlampe.

      Bedeutung Schlampe (Duden)
      unordentliche, in ihrem Äußeren nachlässige und ungepflegte weibliche Person; schlampige Frau / Frau, deren Lebensführung als unmoralisch angesehen wird.

      Bedeutung Gurke (Duden)
      als Gemüse- und Salatpflanze angebautes, dicht am Boden entlangwachsendes Gewächs mit großen, rauen Blättern und fleischigen, länglichen, grünen oder grüngelblichen Früchten
      Frucht der Gurke
      (salopp scherzhaft) [hässliche, große] Nase
      (derb) Penis
      (salopp abwertend) etwas, was nichts [mehr] taugt
      (salopp abwertend) jemand (besonders Sportler), der nicht die gewünschte Leistung bringt
      (salopp scherzhaft) Handy

      Hätte er Pfeifen o.ä. geschrieben, kein Ding. Aber so …

    37. Spikester schrieb am 12. Juli 2011 at 15:26 - Permalink

      Das mit der Satire muss auch unglaublich schwer zu verstehen sein.
      Exakt, wie bei der Helgoland-Satire der taz vor ein paar Wochen.
      Aber wie mein ungeliebter Deutschlehrer vor 20 Jahren predigte: “Fangt in Deutschland bloß nicht mit Ironie oder Sarkasmus an, ohne ein Schild hochzuhalten – am Besten fett gedruckt und doppelt unterstrichen – das das kennzeichnet!” …
      Ich sage dazu nur: “Armes Deutschland! Aaaaarmes Deutschland!”

    38. peter schrieb am 12. Juli 2011 at 15:43 - Permalink

      http://www.taz.de/1/sport/die-wm-kolumnen/artikel/1/schlampen-skandal-in-der-taz/

      Hihihi. Weiter geht’s…

      • Spiegelfechter schrieb am 12. Juli 2011 at 15:50 - Permalink

        *lol*

        Herrlich ;-)

      • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 15:58 - Permalink

        :-D Köstlich!

        Grüße

        PS: Der “Schlampen”-Text hat jetzt für TAZ-Verhältnisse unglaubliche 554 Kommentare bei gleichbleibendem Niveau. ;-)

      • schwitzig schrieb am 12. Juli 2011 at 17:56 - Permalink

        Jetzt mal ernsthaft: Feuerstein hat heimlich die taz gekauft und zieht jetzt den MAD-Verlag inklusive dem MAD-Magazin neu auf. Glaubt mir – anders kann es gar nicht sein. Spätestens wenn ein Alfred E. Neumann postet, werdet ihr es auch verstehen.

        • Spiegelfechter schrieb am 12. Juli 2011 at 18:03 - Permalink

          DAS ist es! Was für ein perfider Schlampen-Plan ;-)

        • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 18:27 - Permalink

          Ich werde bei den TAZ-Autoren ab sofort auf verstärktes Vorkommen von Sommersprossen und Segelohren achten. ;-)

          Grüße

      • Dominik schrieb am 13. Juli 2011 at 15:00 - Permalink

        Super, Runde zwei in dem Schwachsinn. Dasselbe dämliche Niveau beim Autor und den meisten Kommentatoren.

        Schade dass die TAZ weiterhin diesem Troll Artikel schreiben lässt.

    39. Simon schrieb am 12. Juli 2011 at 16:05 - Permalink

      Die ganz klar rassistischen Kommentare kommen von den aufrechten Deutschen aus dem Kommentarbereich von pi-news…

    40. Der Tonangeber schrieb am 12. Juli 2011 at 16:16 - Permalink

      Benutzt man Firefox als Browser UND drückt auf der Artikelseite des in Rede gestellten Artikels Strg+F und gibt “Schlamp” ein und klickt anschließend auf “Hervorheben”, wird einiges rosa.

      Dieses hyperinflationäre Benutzen eines Schimpfwortes liest sich für mich eher nach einem Wutausbruch und nach Kompensation gewisser Komplexe, denn nach einem Stilmittel von Satire. Wer in dem Artikel Satire erkennt, muss wohl ein ziemlich humorvoller Mensch sein.

      • Walter Sobchak schrieb am 12. Juli 2011 at 17:07 - Permalink

        Und wieviel wird rosa (!) wenn mann “Schlampen” eingibt? Was soll das?

        Die taz-Kolumne ist herrlich! Noch besser sind natuerlich die Kommentare!

        Jetzt gleich mal die Helgoland Geschichte lesen…

        • Der Tonangeber schrieb am 12. Juli 2011 at 17:13 - Permalink

          Wie oft möchtest du das Wort “Schlampen” in dem Artikel denn vorfinden, damit dir Eier wachsen?

          • schwitzig schrieb am 14. Juli 2011 at 13:13 - Permalink

            Wie oft möchtest du das Wort “Schlampen” in dem Artikel denn vorfinden, damit dir Eier wachsen?

            Du, ich finde das nicht gut, dass Du den Mann nur auf seine Sexualität reduzierst, Du.

    41. Dave schrieb am 12. Juli 2011 at 16:35 - Permalink

      Satire gibt es hier nicht, sondern nur antideutsche Satire, das ist die einzig erlaubte und somit unglaubhaft und toternst.

      • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 17:11 - Permalink

        Satire gibt es hier nicht

        Klare Aussage! Jawoll! Keine Satire gibts hier und PUNKT! ;-)

        sondern nur antideutsche Satire

        Also DOCH Satire? Wenn auch ANTIDEUTSCHE…???
        Interessant gebauter Inhalt. Kann sich Dave mal entscheiden?
        Stire: JA ODER NEIN?
        Und warum antideutsch? Weil der TAZ-Autor Yücel heißt, ihm also der Teutonen-Haß allein schon im Namen abulesen ist? :-D

        das ist die einzig erlaubte und somit unglaubhaft und toternst.

        :-D Und immer wiede der schöne Hinweis auf den imaginären Maulkorb! :-D Dieser lustige Verfolgungswahn…;-)
        Fehlt nur noch: Das wärrrt man wohl noch sagen dürrfen! JAWOLL! :-D

        Köstlich. Ich glaube, langsam schwappen die schrägen TAZ-Real-Satiriker hier rüber… :-D

        Grüße

        • Dave schrieb am 12. Juli 2011 at 17:44 - Permalink

          Das mit dem Namen hast du dir ausgedacht, Unterstellungen, keine Argumente, langweilig, aber typisch, du bist bestimmt auch Satitriker.

          • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 18:08 - Permalink

            :-D Du, Dave, Posts wie deine reichen für einen gesegneten Lach-Flash völlig aus. :-D

            Grüße

            PS: Nur zur Klarstellung: “Das mit dem Namen” hatte ich GEFRAGT, nicht dir unterstellt, da mir nicht klar ist, wo du deinen “antideutsch”-Schmonzes herhaben willst. Aber mit der deutschen Sprache hast du es inhaltlich wohl nicht so…? :-D

            • Dave schrieb am 13. Juli 2011 at 17:25 - Permalink

              Klar, du hast nur gefragt, haha.
              Und du bist so inteligenttx und die anderen sind so dum.
              Lachfläsch.

            • HHarlekin schrieb am 13. Juli 2011 at 19:11 - Permalink

              :-D :-D :-D

              <°—<

    42. hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 16:50 - Permalink

      Antideutsche Satire :D

      Ich lach mich weg… was soll das denn Sein?

      Satire hat eine Weltanschauung? Oder wie?

      Sie sind wohl ein wenig pikiert sarraziniert?

      Diese gemeine Deutschenfeindlichkeit aber auch! So eine undeutsche Schweinerei! Auch noch ein Gastarbeiter, der UNSERE Gastfreundlichkeit :D mißbraucht!
      Da läßt man die ins Land, gibt ihnen Brot und Arbeit, sogar noch Frauenspiele und was ist der Dank? Deutschenhass!
      Und die deutsche Linke klatscht noch Applaus. Das ist so beschämend, da möchte man einfach nur noch weinen. Weinen wie es nur mit nationalem Pathos möglich sein kann :D

    43. Dave schrieb am 12. Juli 2011 at 17:03 - Permalink

      Aber über Sarrazins Kopftuchmädchen regt sich der Hannzi ganz dolle auf, da versteht er keinen Spaß;)
      Ja, ihr habt ganz viel Humor, wie Claudia Roth, das satirische Model.

      • hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 17:13 - Permalink

        Sarrazin macht aber keine Satire sondern betreibt Hetze.

        Der Unterschied liegt im Motiv und Charakter des Senders versteckt.

        Denken Sie darüber mal nach!

        Wenn Sie das können… :-)

        • schwitzig schrieb am 12. Juli 2011 at 17:50 - Permalink

          Sarrazin macht aber keine Satire sondern betreibt Hetze.

          Das ist richtig, aber genau genommen ist die Menschenkarikatur Sarrazin eine Realsatire :-).

    44. Dave schrieb am 12. Juli 2011 at 17:36 - Permalink

      Hetze, haha, jetzt wird der Gutmensch aber sauer, hat wohl doch keinen Humor, oder eben nur einseitig, war meine Analyse also doch richtig, hatte schon Selbstzweifel.

      • schwitzig schrieb am 12. Juli 2011 at 17:51 - Permalink

        hatte schon Selbstzweifel.

        Da sei Gott vor! YMMD! :-)

      • hannzi schrieb am 12. Juli 2011 at 20:33 - Permalink

        Zwischen Humor und Bösartig liegt ein großes Spektrum an Nuancen.

        Humor kennt alle diese Nuancen. Das Bösartige hingegen ist blind. Es muss blind sein, sonst würde es sich selbst entblößen und erkennen müssen, das es von Grund auf falsch ist. Das Bösartige hält sich daher selbst für Lustig. Alleine deshalb schon, weil die Fähigkeit zur emphatischen Reflektion und Auseinandersetzung mit sich Selbst und der Sache verweigert wird. Das ist im Kern der Sinn von Humor: Er deckt auf, macht sichtbar und läßt die eigene Narretei durchscheinen und gerade das kann die Bösartigkeit nicht.

        Man kennt doch diese Komödianten, die sich kaputtlachend einen Hund anzünden und total enttäuscht sind, weil keiner mit ihnen über die jaulende brennende Fackel, diesen genialen Streich, lacht! Das humorlose Pack kritisiert oder bestraft sogar die heldenhaft zündelnden Witzbolde!

        Genauso ist das mit dem Lachen über Begriffe wie Kopftuchmädchen oder Musels und Co. Da freuen sich halt die bösartigen politischen Brandstifter über ihren Sadismus, über ihre Schadenfreude, ihre Verlogenheit und Hinterlistigkeit, die diese Menschen dann für Humor verkaufen wollen.

        • HHarlekin schrieb am 12. Juli 2011 at 21:54 - Permalink

          Ohne Wenn und Aber Zustimmung!

          Grüße

        • Dave schrieb am 13. Juli 2011 at 17:31 - Permalink

          Also Deutsche Schlampe ist witzig und Kopftuchmädchen ist böse?
          Da muß man schon beim Komiker Honecker gelernt haben und die Komikerin Wagenknecht bewundern, um das zu verstehen.

          • Hannzi schrieb am 13. Juli 2011 at 22:46 - Permalink

            Über die Qualität der Satire habe ich mich gar nicht geäußert, sondern über das Wesen von Humor und Bösartigkeit als menschliche Eigenschaften.

            Wie schon geschrieben: Ob etwas Humor oder Bösartigkeit ist, steckt nicht immer im Wortbegriff, sondern allgemein im Motiv (Aussageintention/Appellabsicht) und Charakter des Senders (des Witzeerzählers).

            Es gibt das schöne alte Wort der Stichelei für das, was Sie betreiben. Mit Humor, Witz und Wortgewandtheit haben Ihre Aussagen nichts weiter zu tun.

            MFG

    45. Scipio schrieb am 12. Juli 2011 at 21:16 - Permalink

      Also mal ganz davon abgesehen, dass ich beide Artikel absolut nicht lustig finde, weils einfach primitiv und platt ist, sollte man sich aber mal die beiden Worte anschauen, die der Herr Redakteur da verwurstet hat:
      Nur mal jeweils die erste Assoziation
      Gurke: Jemand, der seine Sportart, meist Fußball ziemlich schlecht beherrscht
      Schlampe: Eine Frau, die es mit jedem treibt.
      Und der Herr hält es nicht für nötig, seine Wortwahl gleich im ersten Absatz anständig zu erklären, nö er nimmt sich dafür anständig Zeit…
      Dazu kommen noch ein paar schöne niveauvolle Witzchen wie die Kosovo-Schnalle oder der Spruch über Frau Kuhlig, vor allem wenn man den Grad der Verletzung bedenkt… unterstes Niveau, sogar noch schlimmer als im ersten Fall, weils nochmal weiter unter die Gürtel-Linie geht…
      Ich hab nix gegen Humor, auch nix gegen Witze über Frauen oder Minderheiten (ich empfehle mal die Zeichentrickserie Drawn together, das ist wirklich lustig und absolut politisch unkorrekt), aber das da ist schlicht und ergreifend nicht lustig.

    46. martin schrieb am 12. Juli 2011 at 21:20 - Permalink

      Naja, dass taz-Leser wegen so etwas ihr Abo kündigen ist ziemlich lächerlich, leider haben vielen von denen einen Stock im Arsch. Und der steckt ziemlich fest drin. Darum ist auch kein Jammer, wenn sie ihr Abo kündigen.
      Allerdings war die Kolumne von Deniz auch nicht besonders originell. Nach meinem Geschmack wollte er doch zu verkrampft provozieren. Was dabei herauskommt, sind 16 Kolumnen (oder so), obwohl auch eine gereicht hätte. Sie sind alle nach dem selben Muster gestrickt und auf Dauer doch etwas eintönig.

      • Dominik schrieb am 13. Juli 2011 at 15:03 - Permalink

        Wenn ich die TAZ kündige, dann nicht wegen dem Thema der Satire, sondern eher weil sie einfach nur plump und dämlich war. Nur wahllos mit Schimpfworten um sich zu werfen macht für mich keine Satire aus. Genauso dämlich finde ich Troll-Artikel wie jetzt Runde zwei auf der TAZ.

        Klar, viele Kommentare sind genauso dämlich, aber ich lese die TAZ nicht wegen den Kommentaren. Und wenn die Artikel auf dasselbe schwache Niveau absinken, dann lohnt sich das lesen einfach nicht mehr.

    47. Sondabar schrieb am 12. Juli 2011 at 22:20 - Permalink

      Ihr bringt mich echt gut über die x3 Sommerpause!

      Besten Dank!^^

    48. Tasha Davis schrieb am 14. Juli 2011 at 11:30 - Permalink

      Lieber Jens, wenn Du meinst Begriffe wie “Gurke” und “Schlampe” wären dasselbe und austauschbar, sprich doch mal ein paar Frauen an, in Deinem Bekanntenkreis oder auf der Straße und bezeichne die eine Hälfte als Schlampe und die andere Hälfte als Gurke.

      Dann machst Du eine Auswertung welches Wort heftigere Reaktionen hervorruft. Danach wird Dir klar werden dass die Kolumne eben in einem entscheidenden Punkt nicht “1:1 wiederholt” wurde und, wäre sie tatsächlich 1:1 wiederholt worden (mit Gurken-Spielerinnen statt Schlampen), die Resonanz weit geringer ausgefallen wäre.

      Anschließend können wir uns darüber unterhalten warum Frauen anders reagieren wenn sie von einem Mann als Schlampe bezeichnet werden.

      Was Deniz Yücel angeht, so wurde er nach einem intervenierenden Telefonat von Alice Schwarzer gefeuert und verdingt sich nun als Darsteller im neuen Super Mario Bros Film. Ein echter Karrieresprung!

      • schwitzig schrieb am 14. Juli 2011 at 13:11 - Permalink

        Alice Schwarzer

        ist das nicht die, die für die BILD schreibt?

    49. mahowi schrieb am 14. Juli 2011 at 11:40 - Permalink

      Ich hatte auch lange Jahre die taz abonniert. Aber genau diese Art von zwanghafter politischer Korrektheit, die sich auch in den Leserbriefen mal wieder äußert, hat mich damals zur Kündigung gebracht.
      Auch wenn der Humor von Deniz Yücel vielleicht etwas platt war kann ich mich nur über die Reaktionen wundern. Diese Leserbriefe sind für mich nur die linke Version der üblichen Bild-Leserbriefe.

      • paul meister schrieb am 17. Juli 2011 at 17:30 - Permalink

        Du machst eine Zeitung für deren Leserbriefe verantwortlich?
        Mach dich nicht lächerlich!

        Dass gewisse Kreise (sprich der politische Gegner)
        gerne über Leserbriefe Propaganda und Meinungsmache betreiben
        ist ja nichts neues und wärst du nicht so naiv, würdest du auch
        bemerkt haben, dass das Kommentarfeld in der TAZ gerne
        von Rechten genutzt wird, um Propaganda zu machen.
        (auch gerne in der Form einer gefakten übertriebenen
        politische korrekten linksalternativen)
        Da kann ich nur eins sagen: Wer das Ernst nimmt, ist selber Schuld!

        Wenn du behauptest, ausgerechnet die TAZ wäre angeblich
        besonders “poltische korrekt”, dann zeigt das eigentlich nur,
        dass du vom Thema keine Ahnung hast und deine Aussgage,
        dass du die TAZ lange Jahre aboniert hattest wohl gelogen ist.

        Gerade die TAZ ist mehr als jede andere Zeitung in Deutschland
        entgegen dem Mainstrem, eckt sehr oft an und ist gerne unkorrekt.
        (als wäre der bescheurte Artikel von Deniz Yücel nicht schon Beweis genug)

        Aber sag mir doch bitte eine einzige ernsthafte seriöse Zeitung
        in Deutschland die solche politisch völlig unkorrekten Seiten
        (und dann auch noch auf die Titelseite) drucken würde:
        http://www.taz.de/fileadmin/static/images/taz-titel/2009_04_11.jpg
        http://www.taz.de/fileadmin/static/images/taz-titel/2002_06_24.jpg
        http://www.taz.de/fileadmin/static/images/taz-titel/1999_11_27.jpg

        Und im Unterschied zu dem zurecht kritisierten dummen Artikel
        von Deniz Yücel, sind die obigen Titelseiten wirklich humorvoll
        und gut gemachte Satire.

        Die TAZ verstehe Humor und kann Satire wie keine andere Zeitung,
        nur machmal schreibt eben auch eine Versager für die TAZ und
        werden eben auch grottig-blöde Artikel veröffentlicht.
        Ist bei andern Zeitungen aber sogar noch viel schlimmer.

    50. leserIn schrieb am 16. Juli 2011 at 22:50 - Permalink

      http://taz.de/1/sport/die-wm-kolumnen/artikel/1/moerder-japsinnen-jetzt-ist-schluss/

      ohne worte

    51. paul meister schrieb am 17. Juli 2011 at 17:03 - Permalink

      Wer ernsthaft behaupten will, DAS wäre humorvolle, wunderbare Satire,
      ist wohl in seiner Entwicklung im vorpupertären Bereich hängengebliegen
      uind hat weder Ahnung von Humor, noch davon wie Satire funktioniert!

      Eurer Meinujng nach, ergeben also ein paar hingerotzte Schimpfworte, debile Sprüche
      und vorpupertäre Vergleiche jetzt also eine “total witzige gelugene Satire”?
      - also entschuldigung, aber wie lächerlich und armselig ist das denn?

      Habt ihr euch den geistigen Dünnpfiff mal richtig durchgelesen?
      Wo genau ist da der feinsinnige hochgeistige Witz
      und wo soll dann auch nur eine Funken Satire vorhanden sein?
      BITTE ZEIGT MIR DOCH ENDLICH MAL JEMAND DIE STELLE IM TEXT
      AN DER SATIRE UND HUMOR STEHT UND AN DER IHR GELACHT HABT.
      …..das würde mich wirlich ernsthaft interssieren!
      Ich warte auf Antworten von all jenen, die oben in den Kommentaren
      behauptet hätten, der Text wäre witzig und satirisch….

      Fakt ist:
      Wenn ein Witzeerzähler nachträglich erstmal erklären muß
      “übrigen ich habe gerade eben einen lustigen Witz erzählt”
      dass stimmt etwas nicht mit dem Witz oder der Witzeerzähler
      ist unfähigund sollte sich einen anderen Job suchen.

      Und wenn ein Satiriker erklären muß:
      “das was ich gerade gesagt habe, war jetzt übrigens eine total gelungene Satire”,
      dass ist auch etwas mit der angeblichen Satire komplett falsch gelaufen
      und ist der selbsternannte Satiriker ein Versager, der einfach keine Satire schreiben kann.

      Es ist nicht nur falsch und dumm, sondern verdammt arrogant und überheblich,
      zu behaupten “Wenn niemand über meine Witze lacht, liegt das nicht an mir
      und meinen supergenialen tollen Witzen, sondern nur an den anderen,,
      welche diese supetollen Witze nicht erkennen wollen.”
      Ja klar, genau das Argument bringen alle Versagen und Möchtegernkomiker,
      die schlicht und einfach nicht witzig sind und null Ahnung von Satire haben.

      Es ist einfach dreist zu behauptet, “die anderen” wären alle dumme, hurmorlose
      Vollidioten, nur weil sie sich nicht über miese und billige Witze totlachen.

      Genauso ist auch die Behauptung vollkommen falsch, die Mehrheit hätte
      nicht verstanden um was es geht oder der Text wird nur deswegen kritisiert
      und als peinlicher Beitrag angesehen, weil, man die (nichtvorhandene) Satire
      nicht erkannt hätte. Vielen war natürlich von Anfang an klar, dass dies eine Satire
      war SEIN SOLLTE, trotzdem oder gerade deswegen wurde der Text aber in den
      Kommentaren kritisiert, WEIL ER SCHLICHT UND EINFACH NICHT WITZIG IST
      und schon garnichts mit einer gekonnten Satire zu tun hat!!

      Der Autor des Textes hat nunmal auf ganzer Linie versagt!!!
      Wer das einfach leugnet und so tut, als wäre der Text, ein lustig-satirisches Meisterwerk,
      belügt sich nur selber und versucht seine eigene Inkompetenz in Bezug auf Parodien
      und Satiren damit zu kaschieren, dass er einfach behauptet “ey, ich erkenne
      die total geniale Satire, deswegen bin ich superschlau und alle anderen blöd”

      Im Ernst liebe Leute, das Geschreibsel liegt nicht mal auf dem Niveau einer
      Schülerzeitung und hätte eher zu einem dumpfbackigen 12-jährigen gepasst,
      der seine vorpupertäre Phase durch “voll geile Texte” an den Wänden
      der Schultoilette auslebt.

      Und auch in einem weiteren Punkt liegt ihr mit eurer Behauptung daneben:
      Es geht eben NICHT um eine Motzerei gegen einen Türken, nur weil er die
      deutschen Mädels als Schlampen beschimpft. Hier zu konstruieren, es wären
      ausschließlich Nazis am Werk ist dumm und peinlich.
      Natürlich gibt es auch echte Nazis, welche die Gelegenheit für sich in den
      Kommenataren ausgenutzt haben, aber die gibt es immer und in allen Kommentaren
      und sind auch hier in der Minderheit.

      Insofern lieber Spiegelfechter muß ich leider eine manipulative Meinungsmache
      von dir kritisieren, da es sehr einfach ist unter über 400 Kommentaren
      einfach nur die 10 schlimmsten herauszunehmen, natürlich noch die von ein
      paar durchgeknallten bescheueren Nazis und hierher zu kopieren,
      DAS IST NICHT DIE MEHRHEITSMEINUNG und auch deine Behauptung,
      nur gefühlte 10% hätten die Satire kapiert, ist glatt gelogen, die Mehrheit
      hat das sehr wohl kapiert! Es ist nicht ok, faktisch ALLE Kritiker
      als dumme rechte Idioten hinzustellen, damit diffamierst du
      nämlich auch die völlig berechtigte Kritik.

      Warum hast du z.B. nicht die Kommentare von zahlreichen ausländischen Bürgern
      (darunter auch viele Türken) genannt, die genauso den Text von Deniz Yüczel
      kritisiert haben? Deren Kritik kann man wohl kaum als Nazi-Hetze abtun, oder?

      Viele haben den Text einfach als genau das kritisiert, was er ist:
      Dumm und peinlich! Das hat rein garnichts mit der den deutschen Frauen
      oder der Nationalität des Autors zu tun. Genauso oft wurde nämlich
      auch das dumpfe Geschreibe über andere Nationalitäten kritisiert:
      (“Japsinnen”, “Kosovo-Schnalle”) ….ach wie superlustig und satirisch hochwertig….

      Würde mich ja mal brennend interesieren, was du und viele andere über den
      Artikel gesagt hätten, wenn ein deutscher Autor darin von “Judennutten” und
      “Araberhuren” geschrieben hätten – hättet ihr das auch geanuso “lustig”
      und als “hochwertige Satire” bejubelt – NEIN, (völlig zu Recht )eben nicht,
      weil es genauso schlecht gemacht ist, keinen Humor enthält und keine
      Satire, sondern einfach nur eine dumme Ansammlung von Schimpfwörtern
      und blöden vorpupertären Peinlichkeiten ist.

      • Lohengrin schrieb am 18. Juli 2011 at 02:13 - Permalink

        Keine Ahnung was den Yücel da geritten hat. Ich habe aber einen Verdacht.
        Er wurde letztes Jahr zu einem Artikel gedrängt und hat dann das Werk verzapft in der Hoffnung nicht wieder zu so einem Artikel gedrängt zu werden. Leider ist das beim Publikum gut angekommen. Jetzt wurde er wieder zu einem Artikel gedrängt und hat nachgelegt.

        Ich habe mal ähnliches erlebt. Allerdings hatte ich mit meinem ersten Werk schon vollen Erfolg.


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