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  • Murdochs Krise und die pro-israelische Presse

    geschrieben am 26. Juli 2011 von Spiegelfechter

    ein Gastartikel vom Transatlantikblog

    Rupert Murdoch hat nie einen Hehl daraus gemacht vehementer Unterstützer Israels zu sein. Ganz im Stil seiner unzähligen Boulevardblätter schreckt er dabei auch nicht vor Übertreibungen zurück:

    Meine eigene Perspektive ist recht einfach: Wir leben in einer Welt in der es einen fortwährenden Krieg gegen die Juden gibt.

    Murdoch glaubt die heutigen Antisemiten genau zu kennen:

    Heute scheinen die stärksten antisemitischen Strömungen von der Linken zu kommen.
    Oft tarnt sich dieser neue Antisemitismus als legitime Kritik an Israel.*

    Zwischen dem Terrorismus einer Al-Quaida und dem Widerstand der Palästinenser gegen die israelische Unterdrückung macht Murdoch keinen Unterschied.

    Wie George W. Bush scheint Murdoch nur schwarz – weiß zu kennen, nur ein mit uns oder gegen uns. Dazu stilisiert er Israel als Speerspitze von “unserem Kampf gegen den Terror”:

    Im Westen sind wir daran gewöhnt zu denken Israel könne ohne die Hilfe Europas und der Vereinigten Staaten nicht überleben.
    Heute abend sage ich Ihnen: Vielleicht sollten wir uns fragen ob wir in Europa und den USA überleben können wenn wir den Terroristen erlauben in Israel Erfolg zu haben.

    Diese obskure These von der Speerspitze Israels im Anti-Terrorkampf ist nicht einmal Murdochs eigene Idee. Er hat nur die oft und lautstark propagierte These des damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon aufgegriffen, die jener in der Folge von 9/11 gegenüber George W. Bush so gut verkaufen konnte, um damit die seit langem blutrünstigste militärische Kampagne in der Westbank beschönigen zu können.

    Kämen solche Äußerungen aus dem Mund eines nobody, der offenkundig in Holzschnittmustern denkt, könnte man mit einem Achselzucken darüber hinweggehen. Rupert Murdoch ist aber kein nobody. Mit einem Vermögen von über 6 Milliarden US Dollar steht er zwar “nur” auf Platz 117 der Rangliste der Reichsten, aber Forbes hat ihn im letzten Jahr auf einem beeindruckenden – oder beängstigenden – Platz 13 der einflussreichsten Menschen der Erde gelistet.

    Das hat einen guten Grund. Murdochs Medien-Imperium News Corporation – nach Disney der zweitgrößte Medienkonzern weltweit – umfasst Fernseh- und Radiosender, Verlage und hunderte Zeitungen. Darunter sind Größen wie FOX News, New York Post, Wall Street Journal, 20th Century Fox Studio (alle USA), Sun, Sunday Times, The Times (alle GB) und bis vor kurzem das an Niveaulosigkeit kaum zu unterbietende britische Massenblatt News of the World, das nach dem bekannt gewordenen Abhörskandal von Murdoch trotz einer Auflage von über 2 Millionen kurzerhand geschlossen wurde.**

    Bekanntlich hat die Geschichte gewaltig an Fahrt aufgenommen. Zur Abhöraffäre kamen Korruptions-, Nötigungs- und Bestechungsvorwürfe hinzu. Aus der Affäre wurde eine politische Krise ersten Ranges: Der britische Premierminister Cameron hatte den ehemaligen News-Chefredakteur Andy Coulson zu seinem Kommunikationsdirektor ernannt. Coulsen wurde zwar im Februar diesen Jahres durch einen BBC-Man ersetzt, aber der Schaden war getan.

    Inzwischen gab es in England zahlreiche Festnahmen von News-Managern und Reportern, prominente Rücktritte wie die des Londoner Polizeipräsidenten und schließlich wurde Murdoch selbst vor einen Untersuchungsausschuss des Parlaments zitiert. In den USA hat das FBI Ermittlungen gegen News Corp. eingeleitet.

    Das alles führt zur Frage:

    Wankt das Murdoch-Imperium?

    Woran sich die Frage anschließt: Wankt das von der News Corporation weltweit produzierte israel-freundliche Nachrichtenbild?

    Diese Frage jedenfall treibt einige um, die bislang auf die bedingungslose Unterstützung Israels durch Murdochs Presse und dessen gute Beziehungen rechnen konnten.

    Malcolm Hoenlein, Vize-Präsident der amerikanischen Lobbyvereinigung Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations meinte daher besorgt:

    Seine Publikationen und Medien haben gezeigt, dass sie zum Thema Israel fairer als der Rest der Medien sind.
    Ich hoffe das wird [durch den Skandal] nicht beeinflusst.***

    Wenn es um die Loyalität zu Israel geht, greift Murdoch gerade auch im eigenen Haus hart durch. Das kann durch das ungeschriebene Gesetz geschehen, dass Israel nicht oder nur sehr moderat zu kritisieren ist, oder durch das Eingreifen des Chefs persönlich.

    Die erste Variante hat kein Geringerer als der renommierte britische Nahostexperte Robert Fisk zu spüren bekommen. Fisk berichtete für die früher angesehene The Times aus Beirut. Dann übernahm Murdoch die Zeitung. Der Stil Fisks – Misstände auf allen Seiten offen zu beschreiben – war auf Dauer nicht mehr vereinbar mit dem neuen Ton im Haus. Er wechselte freiwillig zum Independent.

    Glenn Beck erlebte den Unmut Murdochs direkt. Der in den USA enorm populäre erzkonservative Kommentator war jahrelang ein Quotenbringer bei FOX News, indem er die politischen Gegner weniger mit Argumenten, als mit möglichst viel Spott und Häme übergoß. Das war in Ordnung solange es nicht das eigene Klientel betraf. Beck hatte nun mehrfach äußerst unpassende Kommentare mit Bezug auf den Holocaust gemacht, sich abfällig über den jüdischen Milliardär George Soros geäußert und das Reformjudentum mit politisierten Islamisten verglichen. Aus Israel kam ein von 400 Rabbis unterzeichneter Protestbrief. Murdoch stellte Beck zur Rede. Seit einigen Wochen ist Beck nicht mehr bei FOX.

    Anscheinend ist das Hauptthema auf pro-israelischer Seite tatsächlich die Sorge, Murdoch könnte an Einfluss verlieren. Der Skandal selbst bleibt weitgehend unreflektiert. Die konservative Jerusalem Post zum Beispiel bringt zum Skandalthema fast ausschließlich Reuters-Agenturmeldungen und verzichtet auf eigene Beiträge.

    Jane Eisner vom respektablen Jewish Daily Forward verfasste deshalb einen Weckruf, um auf die bedeutsameren Punkte hinzuweisen. Sie meint die Fixierung auf den Machterhalt Murdochs

    kann kaum sein was uns als Juden und als Bürger beschäftigen sollte, während wir zusehen wie der Medienmogul vor dem Parlament aussagt und dabei vor jeder persönlichen Verantwortung für den abscheulichen Journalismus eines seiner Flaggschiffe ausweicht. [...]
    England ist auch ein Verbündeter Israels, und seine gegenwärtige Regierung ist durch diesen Skandal ins Mark erschüttert. Ist das vielleicht gut für die Juden?****

    Der britische Jewish Chronicle scheint ähnlich irritiert zu sein und stellt seinen jüdischen Mitbürgern die provozierende Frage “Fällt der Vorhang für den israel-freundlichen Murdoch?“, um als Antwort nüchtern festzustellen, dass fast alle Zeitungen im Niedergang seien. Insofern würden auch die Blätter des Rupert Murdoch immer weniger bedeutsam. Der Kampf der Ideen werde längst an anderen Orten ausgetragen – den sozialen Netzwerken und alternativen Medien. Insofern sei dieser Skandal ein geeigneter Anlass, sich rechtzeitig neu zu orientieren.

    Murdochs Imperium zittert, keine Frage. Ob es wankt oder gar fällt, darf bezweifelt werden. Dafür verfügt dieser Apparat über zu viel Geld, zu viele Beziehungen, zu viele unauflösbare geschäftliche Verbindungen. In einem gewissen Sinn kann man sagen: Too big to fail. Kritisch könnte sich allenfall eine scharfe Intervention des saudischen Prinzen Alwaleed auswirken, der nach der Familie Murdoch zweitgrößter Anteilseigner von News Corp. ist. Der aber steht jüngsten Äußerungen zufolge hinter den Murdochs, und wünscht sich nur Verbesserungen in der governance, was im Klartext bedeutet: kosmetische Aufhübschung.

    Doch mit dem schieren Fortbestand des Murdoch-Imperiums ist noch nicht beantwortet, wie sich die Israel-Haltung weiter entwickeln wird.

    James Murdoch: Der israelkritische Sohn?

    Rupert Murdoch ist mit seinen 80 Jahren nicht mehr der jüngste. In absehbarer Zeit wird er seine Amtsgeschäfte abgeben müssen. Als Nachfolger wird bislang sein Sohn James gehandelt. Der 38jährige ist bereits als Vorstand mehrerer News Corp. Unternehmen tätig. Er genießt den vollen Respekt seines Vaters, was die Geschäfte anbelangt.

    Die uneingeschränkte Israelfreundschaft seines Vaters scheint er nicht zu teilen. Der GUARDIAN berichtete kürzlich ein Episode, in der die beiden Murdochs beim früheren Premierminister Tony Blair zum Essen eingeladen waren. Als es zum Thema Nahostkonflikt kam, schien Murdoch sen. gesagt zu haben, er sehe einfach nicht das Problem der Palästinenser. Daraufhin muss James Murdoch barsch erwidert haben, deren Problem sei einfach, dass sie

    verflucht nochmal aus ihren Häusern vertrieben wurden und nirgends mehr leben konnten.*****

    Viel mehr ist nicht bekannt über die nahostpolitischen Ansichten von James Murdoch. Man darf diese Äußerung im kleinen Kreis nicht als offizielles Statement werten, aber man kann es als Indiz dafür nehmen, dass er im Falle einer Übernahme des Unternehmens nicht dieselbe uneingeschränkte Israel-Loyalität wie sein Vater an den Tag legen wird.

    Ob James Murdoch das Erbe ganz oder zum überwiegenden Teil antreten kann, steht noch nicht fest. Zum einen steht er in der Affäre selbst massiv unter Beschuss. Sodann ist Murdoch sen. seit 1999 mit Wendi Deng verheiratet. Sie wird um einen Teil des Erbes streiten. Während man eher nichts über ihre nahostpolitischen Ansichten weiß, sind ihre geschäftlichen Ambitionen unbestreitbar. Sie ist derzeit unter anderem Chefstrategin für MySpace China. Daraus lässt sich für Geschäfte, die sie als Teil-Erbin übernehmen dürfte in etwa ableiten: Wenn die bisherige Politik ihres Mannes auch in punkto Israel gut war fürs Geschäft, wird sie es auch weiterhin sein. Dieselbe persönliche Leidenschaft gegenüber Israel wird die Chinesin dagegen kaum aufbringen.

    Sowohl aus der Personalie James Murdoch wie auch aus der Wendi Dengs ergibt sich keine allzu rosige Zukunft, was die Israel-Lobby anbelangt.

    Insofern kann man nur wünschen, dass die Empfehlung des Jewish Chronicle bald Früchte trägt: Dass Israel in Zeiten weltumspannender Netzwerke und des zunehmend freieren Austauschs von Information und Ideen so handelt, dass es für seine Politik keinen obskuren medialen Beschützer wie Murdoch mehr braucht.

    Und nein, Rupert Murdoch, wir leben nicht in einer Welt in der es einen fortwährenden Krieg gegen die Juden gibt. Dieser Spruch ist nur eine Doktrin.

    Wie meinte der israelische ehemalige Abgeordnete der Knesset und langjährige Friedensaktivist Uri Avnery unlängst: “Selbst wenn wir uns wie eine normale Nation verhalten, wird Israel weiter existieren. Dies verspreche ich!”

    Ein derartig humaner, vernünftiger Satz freilich wird sich nie in die medial aufgeregte Welt eines Murdoch fügen. Er könnte dem Geschäft schaden.

    Schlesinger

    Photo Murdoch: World Economic Forum (Wiki CC), Screenshot Haaretz, Photomontage T.A.B.

    Photo Fisk: Robert Fisk (Wiki CC)

    * Original: “My own perspective is simple: We live in a world where there is an ongoing war against the Jews. When Americans think of anti-Semitism, we tend to think of the vulgar caricatures and attacks of the first part of the 20th century. Now it seems that the most virulent strains come from the left. Often this new anti-Semitism dresses itself up as legitimate disagreement with Israel. In the West, we are used to thinking that Israel cannot survive without the help of Europe and the United States. Tonight I say to you, maybe we should start wondering whether we in Europe and the United States can survive if we allow the terrorists to succeed in Israel.” (2010, Rede vor der Anti Defamation League)

    ** Es könnte für Murdoch auch ein geeigneter Anlass gewesen sein das Blatt zu schliessen, nachdem die Auflage von News of the World seit den Neunzigern kontinuierlich gesunken ist.

    *** Original: “His publications and media have proven to be fairer on the issue of Israel than the rest of the media. I hope that won’t be impacted.”

    **** Original: “But that is hardly what should be on our minds as Jews and as citizens as we watch the media magnate testify before Parliament by dancing around any genuine personal responsibility for the despicable journalism practiced by one of his flagship newspapers. … Britain is Israel’s ally, too, and its current government is being rocked to the core by this scandal. Is that good for the Jews?”

    ***** Original: “they were kicked out of their fucking homes and had nowhere to fucking live.”

    206 Kommentare Print This Post
    ein Gastartikel vom Transatlantikblog Rupert Murdoch hat nie einen Hehl daraus gemacht vehementer Unterstützer Israels zu sein. Ganz im Stil seiner unzähligen Boulevardblätter schreckt er dabei auch nicht vor Übertreibungen zurück: Meine eigene Perspektive ist recht einfach: Wir leben in einer Welt in der es einen fortwährenden Krieg gegen die Juden gibt. Murdoch glaubt die heutigen Antisemiten ...
    Tags: Israel Medien Nahostkonflikt
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    206 Kommentare:

    1. leslie schrieb am 26. Juli 2011 at 15:05 - Permalink

      Ekelhaft.
      Ist aus der Anzeige eigentlich was geworden?

      http://www.flegel-g.de/strafanzeige-welt.html

      Mfg

    2. Natalie schrieb am 26. Juli 2011 at 15:13 - Permalink

      Auf Empfehlung eines Freundes lese ich gerade Lenni Brenners Buch “ZIONISMUS und FASCHISMUS – über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten”. Was es in diesem Buch teilweise zu lesen gibt, verschlägt mir regelrecht die Sprache. Das alles steht völlig konträr zu dem, was ich im Geschichtsunterricht lernen musste – lang ist es her [lach].

      Eine gute Rezension zu diesem Buch habe ich hier gefunden. Ich kann es nur empfehlen.

      “Pro-israelische Presse” gibt es auch in Deutschland. Da fallen mir spontan PIckhammer-News, die Bertelsmann AG und die Axel Springer AG ein.

      • derCaine schrieb am 27. Juli 2011 at 17:49 - Permalink

        Danke für den link… ;-)

      • Jan Lolling schrieb am 30. Juli 2011 at 00:07 - Permalink

        Pro-Israelisch würde ich BILD und Co nicht bezeichnen. Abgesehen davon ist es wirklich etwas anderes ob man aus einem wohl behüteten Deutschland Weisheiten verteilt oder in einem Land wohnt was von realer Auslöschung bedroht ist.
        Pauschal über Israel zu urteilen ist genauso unsinnig wie pauschal über Deutschland zu urteilen.
        Schwarz-Weiss-Denken war nie sinnvoll. Murdoch hat es mit dem Gebaren seiner Zeitungen masslos übertrieben, aber das rein gar nichts mit seiner Einstellung zu Israel zu tun.

      • Hans schrieb am 31. Juli 2011 at 22:21 - Permalink

        Und weil es in einem Buch steht glaubst du es auch sofort ohne weitere Prüfung, Mädel?

    3. Julius Census schrieb am 26. Juli 2011 at 15:14 - Permalink

      Und nein, Rupert Murdoch, wir leben nicht in einer Welt in der es einen fortwährenden Krieg gegen die Juden gibt. Dieser Spruch ist nur eine Doktrin.

      Aber leider jeden Tag gegen die Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung.

    4. R_Winter schrieb am 26. Juli 2011 at 15:18 - Permalink

      Mir erscheint der Artikel ziemlich konfuse.
      Die Israel-Freundlichkeit und die Machenschaften sollten separat betrachtet werden, wenn auch ein gegenseitiger Einfluss unverkennbar ist.

      Zu verurteilen ist:

      Bekanntlich hat die Geschichte gewaltig an Fahrt aufgenommen. Zur Abhöraffäre kamen Korruptions-, Nötigungs- und Bestechungsvorwürfe hinzu.

      Die Haltung zu Israel wird negativ hingestellt, aber es ist seine persönliche Einstellung.

      Wenn es um die Loyalität zu Israel geht, greift Murdoch gerade auch im eigenen Haus hart durch. Das kann durch das ungeschriebene Gesetz geschehen, dass Israel nicht oder nur sehr moderat zu kritisieren ist, oder durch das Eingreifen des Chefs persönlich.

      Es hat einen unangenehmen Beigeschmack, wenn in diesem Artikel in dieser Form gemixt wird.

      • Till schrieb am 26. Juli 2011 at 15:43 - Permalink

        Der Spiegelfechter zündelt – zwecks Anheizung einer regen Diskussion – eben gerne ein wenig.
        Gestern noch Kritik an rechtspopulistischen Hasspredigern, heute Kritik an Israelunterstützern, morgen ein wenig Verschwörungstheorien unterschwellig in den Raum stellen und dann heftig auf die wachgerüttelten VT-Verfechter draufhauen; einmal die Lobbyisten anprangern und darauf eine Machtelite empört zurückweisen…
        Du musst das positiv sehen. So wird es hier nie langweilig. Wenn sich der Spiegelfechter auf eine klare Linie festlegen liesse, würden hier nur noch linke Träumer mitreden – oder dann verblendete Neonazis. Oder Dünnbrettbohrer und Dünnbrettbohrerinnen.

      • sw schrieb am 26. Juli 2011 at 17:29 - Permalink

        Die Haltung zu Israel wird negativ hingestellt, aber es ist seine persönliche Einstellung.

        dieser Satz macht mir ein “unangenehmen Beigeschmack” denn er impliziert das die israelischen Folterungen / Menschenrechtsverletzungen / Besatzungspolitik und Angriffskriege (+ einiges mehr) verhandelbar und letztlich ok seien.

    5. Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 15:51 - Permalink

      Aha, was soll mir/uns der Artikel sagen? Dass alle Menschen, die pro-israelisch eingestellt sind, moralisch verkommen wie Murdoch sind? Dass sich Murdochs moralische Verkommenheit auch in seiner Unterstützung Israels zeigt? Oder war es einfach mal wieder Zeit für ein bisschen Israelbashing?

      • xxx schrieb am 26. Juli 2011 at 16:25 - Permalink

        Der Artikel ist einfach nur, relativ unspektakuläre, Kritik an Murdochs Einfluß auf die mediale Berichterstattung, mehr nicht. Er ist halt ein s/w Denker mit enormen Einfluß.
        Calm down…

      • Ger_Mane schrieb am 26. Juli 2011 at 16:32 - Permalink

        Der Artikel soll uns sagen, dass wir immer alles kritisch durchleuchten müssen. Wir müssen die Hintergründe/Vergangenheit solcher Leute wie Murdoch ans Tageslicht bringen und seine “Schachzüge” durchleuchten/ auflisten und von ihm ein “Täter”-Profil erstellen, anhand dessen wir ihn und seine Äußerungen messen können.
        Und was das “Israelbashing” betrifft – schauen Sie sich einmal die Siedlungsbefestigungen in Israel an – das ist doch nicht normal!!! Und deren stetiger Siedlungsaus- und neubau…wenn Ihr Nachbar Ihnen ohne Legitimation einfach Ihren Garten verkleinert, indem er seinen Zaun weiter auf Ihr Grundstück stellt, würden Sie sich doch auch wehren oder versuchen wenigstens einen gemeinsamen Konsens zu finden. Genauso verhält sich das in Israel…naja nicht ganz – denn Ihr Grundstück (in meinem Beispiel) würde ja Ihrem Nachbarn sowieso zustehen, da Sie ja kein eigenes Grundstück besitzen dürfen.

      • Der Politclown schrieb am 26. Juli 2011 at 19:48 - Permalink

        Du bist ein Hysteriker, Herrentett.

    6. Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 17:03 - Permalink

      Hallo Ger_Mane, wenn aber ihr Nachbar öffentlich verkündet, sie und ihre Familie auslöschen zu wollen, wären sie vermutlich zu ganz anderen Dingen fähig. Vermute ich jetzt einfach mal.

      • Natalie schrieb am 26. Juli 2011 at 17:15 - Permalink

        Wer soll de “Nachbar” sein, den Du andeutest, und wann/wo hat er was “öffentlich verkündet”?

        • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 17:39 - Permalink

          Ich deute gar keinen Nachbarn an. Ich bin nur bei der etwas schiefen Analogie des Ger_Manen geblieben… und der “Nachbar” hat eine sog. Charta… kannste ja mal lesen….

      • schwitzig schrieb am 26. Juli 2011 at 17:48 - Permalink

        Hallo Ger_Mane, wenn aber ihr Nachbar öffentlich verkündet, sie und ihre Familie auslöschen zu wollen,

        Welcher Nachbar von wem ist jetzt genau gemeint? Der Nachbar Israel von Palästina? Oder der Nachbar Palästina von Israel?
        Fragen über Fragen …

        • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 18:13 - Permalink

          Der “Nachbar” Hamas, Herr schwitzig…

          • schwitzig schrieb am 26. Juli 2011 at 18:54 - Permalink

            Der “Nachbar” Hamas, Herr schwitzig…

            Hallo Herr Herrentett,

            und wo genau ist da jetzt der Unterschied zum Nachbarn Israel?

            • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 21:35 - Permalink

              DAS ist ja wohl nicht dein Ernst…

            • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 05:40 - Permalink

              DAS ist ja wohl nicht dein Ernst…

              Mal den ganzen ideologischen, religiösen Quatsch und sonstige Motive beiseite gelassen: Beide Nachbarn versuchen sich gegenseitig auszumerzen, also eine ethnische “Säuberung” durchzuführen. Im Ergebnis kann ich bis auf die Waffenstärke keinerlei Unterschied entdecken, aber vielleicht kannst Du mir ja erklären, warum der Mord von dem einen Nachbarn böse und der Mord von dem anderen gut ist.
              Aber bitte ohne das Merkelsche Schwachsinnsgesülze vom “Röcht auf Sölbstvörteidigung”.

      • Momo schrieb am 26. Juli 2011 at 20:32 - Permalink

        @Herrentett, 26. Juli 2011, 17:03 Uhr

        Der israelische Historiker Ilian Pappe schrieb vor wenigen Jahren das
        aufsehenerregende Buch “Die ethnische Säuberung Palästinas”. Dieses Buch zerstört den “Gründungsmythos” Israels. Die AG Friedensforschung (Kassel) schreibt in einer Rezension dieses Buches:

        http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Israel/pappe4.html

        “Wegen seiner kritischen Haltung zur Politik Israels war Ilan Pappe in seiner Heimat vielen Anfeindungen und Behinderungen ausgesetzt. Er musste seinen Lehrstuhl an der Universität Haifa aufgeben und lehrt jetzt in Großbritannien. Das, was er anhand von Dokumenten aus Archiven, Augenzeugenberichten sowie von Tagebüchern, insbesondere der Aufzeichnungen von Ben Gurion, vor allem über die Ereignisse der Jahre 1947 bis 1949 enthüllt, erschüttert auch jene, die mit der Geschichte des Nahostkonflikts vertraut sind. (…)
        Bereits in den 30er Jahren hatte eine Gruppe zionistischer Führer die »Entarabisierung« Palästinas ins Auge gefasst. Pappe beschreibt mit minutiöser Genauigkeit und wissenschaftlicher Akribie die planmäßige und gewaltsam betriebene ethnische »Säuberung« Palästinas, ein Begriff aus den damaligen Befehlen des israelischen Oberkommandos. Schon vor Ende des britischen Mandats wurden von der Untergrundmiliz Hagana und dann von der israelischen Armee sowie den paramilitärischen Verbänden Irgun und Stern Massaker begangen, wurde gemordet, geplündert, vergewaltigt. Es gab Dörfer, wo die gesamte männliche Bevölkerung exekutiert wurde. 531 Dörfer und elf städtische Siedlungen wurden mit Waffengewalt geräumt, 200 Ortschaften bereits vor dem 15. Mai 1948, dem Gründungstag Israels. Vor allem die Massaker am 9. April in Deir Yassin und in Tantura am 22. Mai 1948 wurden Synonym für die Verbrechen der Israelis an den Palästinensern. Die internationale Gemeinschaft ließ die Opfer im Stich. Pappe klagt vor allem die »verantwortungslose Haltung« der britischen Mandatsmacht an und spricht vom »Verrat durch die Vereinten Nationen«. Etwa 800 000 Palästinenser wurden zur Flucht gezwungen und ihres gesamten Vermögens beraubt. Israel habe nicht nur die arabische Bevölkerung zu vertreiben, sondern auch »Geschichte und Kultur einer Nation auszulöschen« versucht.
        Pappe räumt gründlich auf mit den Legenden der offiziellen israelischen Geschichtsdarstellung. Nichts bleibt übrig vom Gründungsmythos des Staates Israel, der da behauptet, die jüdischen Siedler seien in ein »Land ohne Volk« gekommen, um »die Wüste zum Blühen« zu bringen. Im Gegenteil, blühende Dörfer mit fruchtbaren Olivenhainen wurden innerhalb weniger Stunden ausgelöscht, einschließlich historischer Denkmäler und Moscheen. Es habe auch Dörfer getroffen, in denen Araber und Juden in guter Nachbarschaft lebten und in denen sich jüdische Bewohner schützend vor ihre arabischen Nachbarn gestellt haben.”

        Die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik Israels hält bis zum heutigen Tag an. Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, zieht Parallelen zwischen dem israelischen Besatzungsregime in den Palästinensergebieten und der Apartheitspolitik des früheren südafrikanischen Rassistenregimes.

        Verwundert es Sie vor diesem Hintergrund tatsächlich, daß zahlreiche Palästinenser nicht sonderlich gut auf Israel bzw. die israelische Politik zu sprechen sind? Welche Haltung würden Sie gegenüber der israelischen Politik einnehmen, wenn Sie, Ihre Familie, Verwandten, Freunde oder Vorfahren ein solches Vertreibungsschicksal oder die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik (inkl. von den israelischen “Sicherheitskräften” begangenen Kriegsverbrechen) hätten erleiden müssen oder noch immer erleiden?

        • Schlesinger schrieb am 27. Juli 2011 at 09:18 - Permalink

          @Momo:
          Richtig. Die jüngere Historikergeneration in Israel hat viel von den alten Mythen zerstört.
          Es gibt zunehmend erstklassige gut recherchierte und belegte Fachliteratur oder auch Erlebnisberichte, aus denen man ein korrigiertes Bild zum Verhältnis Israel – Palästinenser / Araber gewinnen kann.

          Neben Pappe kann man die Werke von Benny Morris nennen (1948) oder Tom Segev (der in “1967″ die bis heute am leben gehaltene Mär vom arabischen Angriff auf Israel mit guten Argumenten in Zweifel zieht), oder “Die Herren des Landes” (Akiva Eldar) zur Entstehung und Wirkungsgeschichte der radikalen Siedlerbewegung.

          Auch persönliche Berichte wie “Its easier to reach heaven than the end of the street” der britischen Ärztin Emma Williams, oder der Erlebnisbericht Khirbet Khizeh eines jüdischen Soldaten im “Unabhängigkeitskrieg” und Dutzende anderer Werke liefern Erkenntnisse, die man bislang nicht sah oder nicht sehen wollte.

          Im Grunde zieht sich seit Ben Gurions Tagen ein roter Faden bis heute durch, der die Araberpolitik bestimmt. An seinen Sohn schrieb er sinngemäß “Die Araber müssen weg. Ein geeignetes Umfeld dafür ist ein Krieg.” Ähnliche Zitate kann man mühelos für beliebig viele andere hochrangige israelische Politiker und Militärs bis heute finden.

          Die ehernen Verteidiger israelischer Politik wollen sich das aus naheliegenden Gründen auch heute nicht zumuten. Selbst in Israel sind die o.g. Werke überraschend spurlos an der breiten Öffentlichkeit vorbei gegangen.

          Und dennoch werden sich diese Einsichten früher oder später durchsetzen und eine neue Haltung herbeiführen. Selbst ein Murdoch mit seiner Pressemacht wird sich auf Dauer nicht dagegen stemmen können.

          • D schrieb am 27. Juli 2011 at 13:04 - Permalink

            genau das meine ich (siehe unten): Jede Diskussion über Israel endet nicht in einem vernünftigen Dialog, sondern in der “Gut oder Böse”-Diskussion… und es gibt hier eben mehr Israel-”Hasser” als vernünftige Menschen… Es werden nur Verbrechen von der israelischen Seite betont aber nie umgekehrt. Man darf nicht vergessen, dass zu einem Krieg bzw. bewaffneten Auseinandersetzung immer zwei Parteien gehören. Araber (damals gab es keine Palästinenser :) haben dieselben Verbrecher begangen, da sie nun aber als Opfer dargestellt werden, spricht keiner darüber…

            • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 13:41 - Permalink

              Araber (damals gab es keine Palästinenser :) haben dieselben Verbrecher begangen, da sie nun aber als Opfer dargestellt werden, spricht keiner darüber…

              Quatsch!

      • Sandsturm schrieb am 26. Juli 2011 at 22:31 - Permalink

        Hallo Ger_Mane, wenn aber ihr Nachbar öffentlich verkündet, sie und ihre Familie auslöschen zu wollen, wären sie vermutlich zu ganz anderen Dingen fähig. Vermute ich jetzt einfach mal.

        Ja, vermutlich haben sie recht – aber leider lassen sie bei ihrem Geschreibsel die Tatsache außer acht, dass ihr Nachbar mit einer Wasserpistole bewaffnet ist und in einem Zelt wohnt wo sie mit ihrer Minigun andauernd Zielübungen machen.
        Zu verstehen, dass ihn das ein wenig stört benötigt zwar nur eine geringe Geistesleistung aber offenbar wollen sie den Beweis antreten, dass es ihnen sogar daran fehlt.

        Meinen Glückwunsch.

    7. Lemmy Caution schrieb am 26. Juli 2011 at 17:04 - Permalink

      Das Problem ist doch eher, dass viele Menschen so einen Scheiss wie Fox News, Bild oder hier in Chile Ultimas Noticias konsumieren. Und einfach zu wenig quellenkritische Bildung besitzen, um das entsprechend einzuordnen. Emotionale Bindungen von Publisten gibts aber auf allen Seiten. Der CNN Gründer galt als Castro Fan (try Ted Turner Castro in google). Auf der Webseite amerika21 schreiben die niemals abgeschworenen RAF Terroristen Eva Haule und Christian Klar für mich unglaublich bescheuerte “Hintergrundberichte”. Hier vergessen sämtliche Autoren regelmässig den analytischen Verstand, wenns um Hans Werner Sinn geht.
      Die Politiker sind insgesamt zu offen für die Einflüsterungen der “einflussreichen” Presse auf der jeweiligen Seite. Deshalb ist es gut, dass Murdoch zumindest in England die Flügel gestutzt werden.
      Nimmt man Politik ernst, sollte man sich aus unterschiedlichen Quellen informieren. Die meisten nehmen es aber eben nicht ernst.

      • sw schrieb am 26. Juli 2011 at 17:31 - Permalink

        Ich lach mich weg.
        Ein Leugner des faschistischen- / US-Massenmordes in Süd- und Mittelamerika wie Lemmy Caution redet von “quellenkritische Bildung”.

        • Lago schrieb am 26. Juli 2011 at 18:36 - Permalink

          Nur weil er selbst ein prominentes Opfer des von ihm angesprochenen Problems ist, heißt das doch nicht, dass dieses Problem nicht gegeben ist.

          “Selber! Selber!” mag zwar richtig sein, befreit mich oder dich aber nicht von der Adressierung des bewussten Fehlers …

          • sw schrieb am 26. Juli 2011 at 22:22 - Permalink

            @Lago schrieb am 26. Juli 2011 at 18:36
            Nun, lies einfach seine Beiträge im Telepolis-Forum zu den fraglichen Themen. Dann wirst du bemerken das Lemmy Caution ein neoliberaler Ideologe, mit allen Folgerungen (zb. in Bezug auf US-Außenpolitik) ist.

            • Lago schrieb am 27. Juli 2011 at 08:56 - Permalink

              Das ist doch nicht der Punkt. Unabhängig von der Ideologie, in welcher Lemmy ohne jeden Zweifel verhaftet ist, hat er mit seiner Fragestellung schlicht und ergreifend Recht.

              Dass er selbst ein schlechtes Vorbild sein mag, geschenkt, aber die Fragestellung einfach wegzuwischen, weil sie aus dem falschen Munde kommt, ist, sorry, dumm.

        • Lemmy Caution schrieb am 26. Juli 2011 at 22:29 - Permalink

          Im Gegensatz zu gewissen Leuten hab ich insbesondere zu Chile die einschlaegige Literatur inklusive Kornbluth und Ozren Agnic gelesen. Gestern hab ich mir im Jumbo Gabriel Salazar, Conversaciones con Carlos Altamirano gekauft. Ausserdem bin ich ab 1.8. sehr vermutlich chilenischer (IT-) Arbeiter in Temuco, der Hauptstadt der Araucanía.
          Ich bin begeisterter regulaerer Zuhoerer der Podcasts von Ariel Zuñiga und Elias Hienam (“Violencia y Control Social” und “Chaucha con Pegarse en el Cogote. El matinal de la revolución”). Allein sprachlich wuerden da ca. 99% der spanischsprachigen Deutschen entnervt aussteigen. Die anderen verstehen auch chilenisch.
          Und dieser “rechtsgerichtete Leugner” schreibt u.a. so ueber chilenische Politik (der Kommentar).
          http://blogs.taz.de/latinorama/2011/07/06/chile_hunderttausende_verlieren_die_geduld_/#comments

          Fuer mich wurde und wird das hier halt fuer mich Realitaet …und kein wohliges Modethema wie fuer gewisse Eurokids.

          • sw schrieb am 27. Juli 2011 at 10:51 - Permalink

            Du was sollen diese “Zeilen” beweisen?
            nichts

            Wie schon geschrieben. Man möge bei Telepolis nachlesen (wen es überhaupt interessiert) was CL so an Leugnungen, neoliberaler Ideologie etc. von sich gibt.

    8. D schrieb am 26. Juli 2011 at 17:06 - Permalink

      “Zwischen dem Terrorismus einer Al-Quaida und dem Widerstand der Palästinenser gegen die israelische Unterdrückung macht Murdoch keinen Unterschied.”

      Warum nicht:
      ” Zwischen dem Kampf einer Al-Quaida gegen die imperialistische Unterdrückung und dem palästinensischen Terror gegen Israel macht er keinen Unterschied”.

      Sehr, sehr tendenziös :) Ich denke, dass selbst wenn die allgemeine Meinung in den Medien von pro-israelisch zu anti-israelisch wendet, werden die USA, England, Frankreich, Deutschland usw. weiterhin ihre eigenen Ziele verfolgen. Ihnen geht es nämlich nicht etwa um die Unterdrückung oder Befreiung der Palestinänser. Sie haben andere Pläne. Die Anerkennung eines Palästinenserstaates durch die UNO könnte einen Konflikt provozieren und werden sich Personenkreise finden, welche ein reges Interesse daran haben. Trotzdem wird Israel bei Spiegelfechter als “das Böse” dargestellt :)

      • xxx schrieb am 26. Juli 2011 at 17:22 - Permalink

        Trotzdem wird Israel bei Spiegelfechter als “das Böse” dargestellt :)

        Nein, wird es nicht. Es wird kritisch hintergragt, dass sich Israel auf der Seite des Guten und Rechten wähnt.

        Die Welt und ihre Probleme sind nicht s/w. Das zu erkennen, macht den Unterschied zwischen ernsthafter Auseinandersetzung und tendenziösem Müll aus (siehe Broder^^)

        • D schrieb am 26. Juli 2011 at 17:39 - Permalink

          Die Darstellung Israels auf dieser Internetseite ist in der Tendetiosität schon vergleichbar mit den Äußerungen von Murdoch. Das ist, was mich am meisten ärgert. Die entsprechende Diskussion über Israel endet stets mit der Frage “Gut oder Böse” und nicht in der Beurteilung bestimmter Ereignisse oder politischer Entscheidungen.

          • xxx schrieb am 26. Juli 2011 at 17:44 - Permalink

            Nein, die Frage nach Gut und Böse hast Du selber aufgeworfen, da für Dich (scheinbar) nur kritisiert werden darf, wer “böse” ist.
            Bitte belege, wo hier Israel als per se böse und die Gegenseite als per se gut bezeichnet wurde. Würde hier so ein Unsinn verzapft werden, würde ich den Spiegelfechter aus meinen Favoriten löschen.

            • D schrieb am 26. Juli 2011 at 17:59 - Permalink

              http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4876/in-den-kopf-geschossen#more-4876

              Ein Gastartikel… Aber äußerst verlogen und eben “tendenziös”. Wenn da noch einer von neutralen Israel-Kritik sprechen kann… Der Zweck dieses Berichtes ist nichts anderes als Israel, israelische Soldaten und alles was damit zu tun hat als Bestien darzustellen. Der Leser wird auf einer Gefühlsebene manipuliert. Es geht hierbei nicht um eine Diskussion, es wird eine Doktrin als die letzte Wahrheit vorgelegt.

            • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 18:14 - Permalink

              Genau, Antisemiten sind immer die anderen!

          • Peleo schrieb am 26. Juli 2011 at 17:58 - Permalink

            @ D
            Vermittlungsvorschlag: Sag einfach, wie Du die Besatzungs- und Siedlungspolitik Israels beurteilst. Das ist doch der Knackpunkt.

            • D schrieb am 26. Juli 2011 at 18:13 - Permalink

              Die Besatzungspolitik ist sehr widersprüchlich. Einerseits basiert sie auf den Kriegsergebnissen der letzten Jahrzehnte und nicht immer war Israel der Agressor. Wie auch überall auf der ganzen Welt (Beispiele sind hier nicht notwendig) bestimmt der Sieger die Grenzziehung. Man kann es verurteilen, ist aber so. Oder soll Russland etwa Kaliningrad an Deutschland zurückgeben? (Warum spricht eigentlich keiner von der Schuld Englands an den ungelungenen künstlichen Grenzziehungen im GESAMTEN Nahen Osten?)
              Auf der anderen Seite hat man im Fall von Gaza gesehen, welche Folgen die Abgabe der Kontrolle über Territorien in die palästinensische Hände hat – nämlich Krieg und Bomben auf den Kopf. Was wird sein wenn man Golanhöhen an Syrien übergibt? Bombardierung von Nordisrael… Das ist auch keine Lösung. Zwischen Israel und Libanon ist ein neutraler Streifen mit UNO-Soldaten eingerichtet und das funktioniert. Wäre das eine Möglichkeit?
              Der Ausbau von Siedlungen sollte allerdings gestoppt werden und die ortodoxen Siedler sollen irgendwie ruhiggestellt werden. Das wäre ganz knapp meine Beurteilung, aber Entscheidungen treffen möchte ich nicht :)

            • xxx schrieb am 26. Juli 2011 at 18:20 - Permalink

              @D:

              http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4876/in-den-kopf-geschossen#more-4876

              Habs gelesen. Kann da nichts tendenziöses erkennen. Erst recht keine Einteilung in Gut und Böse. Es werden Greultaten israelischer Soldaten an Kindern beschrieben. Was soll man machen? Die “tot” schweigen?

              Der Artikel wird gerahmt von Kritik an Gifford, die diese Opfer nicht sehen will. Eben gegen einseitige Betrachtungen.

              Alles weitere (“Gefühlsebene”) ist stilistische Geschmackssache.

            • Sulukol schrieb am 26. Juli 2011 at 23:11 - Permalink

              Wie auch überall auf der ganzen Welt (Beispiele sind hier nicht notwendig) bestimmt der Sieger die Grenzziehung. Man kann es verurteilen, ist aber so.

              Die ganze Verlegenheit dieser Argumentation zeigt sich daran, dass man gleich die ganze Welt bemühen muss.

              Ich sehe die Politik Israels wie die Politik der Palästinenser und der arabischen Staaten so: so wie sie alle handeln schaden sie in erster Linie jeweils ihrem eigenen Volk am meisten. Im Grunde nicht anders handelt die Politik bei uns, nur dass wir glücklicherweise keinen Krieg haben.

      • schwitzig schrieb am 26. Juli 2011 at 17:50 - Permalink

        Trotzdem wird Israel bei Spiegelfechter als “das Böse” dargestellt :)

        So ein Blödsinn.

        • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 21:45 - Permalink

          So ein Blödsinn.

          Hm, einfach mal die Kommentare der Mehrheit zu diesem Artikel lesen. Ich denke, die dürften Deine Antwort widerlegen.

          • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 05:44 - Permalink

            Du hast noch vergessen, “Antisemit” zu kreischen. Der größte Unterstützer des echten Antisemiten, ist der, der das Wort Antisemit inflationär und zu Unrecht verwendet.

    9. Schlesinger schrieb am 26. Juli 2011 at 17:27 - Permalink

      @Herrentett: “Dass alle Menschen, die pro-israelisch eingestellt sind, moralisch verkommen wie Murdoch sind? Dass sich Murdochs moralische Verkommenheit auch in seiner Unterstützung Israels zeigt? Oder war es einfach mal wieder Zeit für ein bisschen Israelbashing?”

      Ist das eigentlich eine Textschablone die gezückt wird, wenn irgend jemand Kritik wagt an Israel oder jemandem der Israel nahe steht? (“Israel” soll heißen: Regierungspolitik Israels bezogen auf die Palästinenserfrage, nicht Israels übrige Politik, nicht Land und nicht Leute.)

      Ich akzeptiere die Inschutznahme von einseitigen Anschauungen, wenn es Anschauungen von Politikern sind. Dass ein Konservativer einen Bush in Schutz nimmt ist als normal und legitim hinzunehmen. Denn es Funktion und Aufgabe der Politik, parteisch zu sein. Und es ist legitim für einen Parteigänger, seine Partei in Schutz zu nehmen.
      Dass ein Freund der Araber- und Landpolitik Israels einen Murdoch in Schutz nimmt weil er sich in allen Belangen und Situationen bedingungslos vor Israel stellt, ist schwer hinnehmbar. Denn so psychologisch verführerisch es sein mag jemanden zu schützen, der die eigene Meinung vertritt: Es ist nicht Funktion und Aufgabe von Journalismus, Partei zu sein. Unnötig zu sagen, dass es pure Objektivität nicht geben kann. Die Machtposition des Murdochimperiums und dessen mediale Einflußnahme auf den Nahostkonflikt ist offenkundig so weit jenseits dessen, was Journalismus leisten sollte, dass es m.E. demokratiegefährdend ist.

      In Ihrem Streben Israels Politik in Schutz zu nehmen scheinen Sie diesen Aspekt gerne zu ignorieren, oder interpretieren den Zusammenhang um: Da die Israelpolitik stets recht hat, gibt es an der Berichterstattung der Murdoch-Medien auch nichts auszusetzen. Beides halte ich für äußerst fragwürdig.

      • Herrentett schrieb am 26. Juli 2011 at 18:09 - Permalink

        Dass ein Freund der Araber- und Landpolitik Israels einen Murdoch in Schutz nimmt weil er sich in allen Belangen und Situationen bedingungslos vor Israel stellt, ist schwer hinnehmbar.

        Wer hat Murdoch in Schutz genommen? Ich? Die israelische Press? Und überschätzen Sie nicht “etwas” den Einfluss Murdochs auf die Politik im Nahen Osten? Ach ja, für mich ist jede “in-Schutz-nahme” palästinensischer Terrorakte schwer hinnehmbar.. aber da scheinen ich ja andere Ansichten als der SF zu haben…

        • Natalie schrieb am 26. Juli 2011 at 19:51 - Permalink

          Dem Anschein nach unterschätzt Du gewaltig die Macht der Medien. In diesem Zusammenhang darf ich an die Briefe Ahmadinedschads an Bush und Merkel erinnern, die von der hiesigen Presse regelrecht in der Luft zerrissen wurden, obwohl sie viele, ganz viele Wahrheiten enthielten.

    10. Schlesinger schrieb am 26. Juli 2011 at 17:32 - Permalink

      @ D. (8) Kompromißvorschlag, da “Al-Quaida” lediglich als Symbol verwendet werden sollte:

      “Zwischen Terrorismus und dem Widerstand der Palästinenser gegen die israelische Unterdrückung macht Murdoch keinen Unterschied.”

      • D schrieb am 26. Juli 2011 at 17:50 - Permalink

        immerhin! :)

    11. schwitzig schrieb am 26. Juli 2011 at 17:45 - Permalink

      Ich denke, dass sich der Murdock-Style nicht wandeln wird. Wenn ein Unternehmen über Jahrzehnte in dieser Größe aufgebaut wurde, sind Schlüsselrollen mit Gleichgesinnten oder Vasallen besetzt.

      • carlo schrieb am 26. Juli 2011 at 18:29 - Permalink

        Da hast Du recht, Schwitzig.
        Was ich nicht verstehen kann, ist wie man heute noch einem sogenannten nach religiösem Dogma “auserwählten Volk” rechtliche Prioritäten einräumt.
        Dieser Unsinn gehört weg, entweder ist Israel ein säkularer Staat, für alle seine Einwohner, oder……ja jetzt kommen wir dahin, es ist ein Gottesstaat, vielleicht wie der Iran, und bevorzugt religiöse Spinner aus den U.S.A..
        Selbst der zur Zeit etwas geistig daneben geratene Broder, hat ja in seinem Buch “Die Irren von Zion” das Thema genau auf den Punkt gebracht.
        Man kann wirklich nur jedem empfehlen das Buch “Der Gotteswahn” von Richard Dawkins zu lesen. Danach ist Schluß mit lustig. Religion gehört endlich auf den Misthaufen der Geschichte.

        • Der Politclown schrieb am 26. Juli 2011 at 22:12 - Permalink

          Die Leute haben das Recht auf Rausch.
          Der Buddhismus etwa als eine der großen Weltreligionen hat es ursprünglich ohne Gott versucht, aber das Volk schließlich hat sich auch hier wieder die Götter geschaffen und selbst bei uns ist EIN Gott allein zuwenig, warum wohl brauchen die Leute Aberglaube und Horoskop?
          Der Mensch braucht das! Entweder um sich selbst zu bescheißen, um sich keinen großen Kopp zu machen oder als großes Ideal.
          Für den Durchschnittsdödel wird sich allerdings nicht viel ändern; er wird Kinder zeugen, Häuser bauen, für den Kaiser/Kanzler/Lehnsherr in den Krieg ziehen; so war es und so wird es erstmal bleiben…
          Das Problem ist, wenn eine Gruppe zuviel Einfluss hat, egal ob das Zionisten, Atheisten oder Karnickel im australischen Outback sind. Deshalb ist es immer gut eine pluralistische Gesellschaft zu haben.
          Eine nüchterne, atheistische Gesellschaft, geleitet nur von der “Logik”, schön und gut, aber wer würde das auf Dauer ertragen? ;)

    12. Momo schrieb am 26. Juli 2011 at 17:54 - Permalink

      Zuzmindest Teile der US-Republikaner waren in der Vergangenheit nicht nur antiisraelisch, sondern teilweise sogar antisemitisch eingestellt. Erst das gemeinsame Feindbild “Islam” hat diese US-Konservativen und Israel (zumindest die israelische Rechte) ideologisch zusammengeschweisst.

      Im Cicero-Beitrag “Ist Gott auf seiner Seite?” aus dem Jahre 2004 heißt es:

      http://cicero.de/weltb%C3%BChne/ist-gott-auf-seiner-seite/36567

      “Auch das Verhältnis des Bush-Clans zu den Juden ist heikel. Der Großvater des amtierenden Präsidenten, Prescott Bush, galt als Nazi-Sympathisant und soll als Bankdirektor der Union Banking Corp. dubiose Gelder aus Nazideutschland gewaschen haben. Dessen Sohn George Bush senior wiederum hatte zeitlebens ein distanziertes Verhältnis zur jüdischen Gemeinde, beklagte 1991 in einer Pressekonferenz des Weißen Hauses sogar deren Lobby in Washington. Mit mehreren israel-kritischen Bemerkungen machte er sich bei den Hebräern keine Freunde. Und obendrein entfaltete der Bush-Clan rege Geschäftsbeziehungen in den arabischen Raum. Die schwierigen Bande gipfelten schließlich in dem denkwürdigen „Fuck the Jews“-Ausspruch von Bushs Außenminister James Baker, der feststellte, dass Juden ohnedies nie Bush wählen würden. (…)
      Aber anders als seinem Vater ist es George Bush inzwischen gelungen, die gestörten Beziehungen deutlich zu verbessern. Das liegt wesentlich an den Terror-Attacken vom 11. September. Seitdem verfolgt der Präsident eine konsequent pro-israelische Haltung, weil er in Israel den logischen und treuesten Verbündeten im Kampf gegen den Islamismus erkannte. Inzwischen spricht Ariel Sharon sogar von einer „Bush-Doktrin“, auf die sich ganz Israel berufen könne: „Kein Friede mit Terroristen.“
      Die Fibel „Präsident George W. Bush. A Friend of the American Jewish Community“ wird in den USA hunderttausendfach verteilt. Der Titel ist Programm. Zudem betonte Bush soeben vor der „American-Israel Public Affairs Committee“: „Unsere Nation und die Nation Israels haben viel gemeinsam. Wir sind geboren aus Kampf und Opfer, gegründet von Flüchtlingen, die vor religiöser Verfolgung flohen…(unsere) Länder glauben daran, dass Gott ein Auge auf uns hält. Diese Verbindungen haben uns zu natürlichen Verbündeten gemacht.“ Was immer Bushs wirkliche Motive für diese Umarmung sind, er hat damit die jüdische Wählerschaft in erstaunlich großer Zahl für sich gewonnen. Und gespalten.”

      US-Republikaner und (rechte) Israelis verfahren wegen des gemeinsamen Feindbildes “Islam” nach dem Motto “Der Feind meines Feindes ist mein Freund”.

      • Till schrieb am 26. Juli 2011 at 18:40 - Permalink

        “Der Feind meines Feindes ist mein Freund”.

        Der Spiegelfechter hält aber nichts vom diesem Spruch:
        “…Die Pipifanten finden Israel ganz toll, weil Israel ja bekanntlicherweise die Muslime nicht mag. Die Antifafanten finden wieder Iran, Gaddafi und die Hamas ganz toll, weil die ja was die bösen “Ami-Faschos” haben…”(schrieb er am 23. Juli 2011 at 15:54)

        • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 10:23 - Permalink

          Die Antifafanten finden wieder Iran, Gaddafi und die Hamas ganz toll, weil die ja was die bösen “Ami-Faschos” haben…

          Eigentlich verhält es sich genau umgekehrt, die Antifa ist nämlich das Biotop der sogenannten Antideutschen. Besonders skurril wurde es 2009
          beim Anti-Islam-Kongress von Pro-Köln, als bei den Rechten und den
          Gegendemonstranten, wie wild mit USA und Israel Flaggen gewedelt wurde ;-)

          http://www.steinbergrecherche.com/dieantideutschen.htm

    13. teekay schrieb am 26. Juli 2011 at 18:37 - Permalink

      Nu, warten wir mal ab mit Krise und so…Das politische Theater in UK ist doch keine Krise-weniger WSJ-Abos, weniger Werbekunden bei FOX, weniger Besucher der Kinofilme-das ist eine Krise. Ob das politische Geplaenkel durschlaegt wird man in den kommenden Monaten sehen, wenn es neue Zahlen gibt. Dass nicht-Sun-Leser und nicht-Times-Leser beim Guardian kommentieren ist erstmal weniger spannend. Ziehen Leser und Werbekunden im grossen Stil mit/nach? Bisher habe ich noch nichts davon gelesen…

    14. carlo schrieb am 26. Juli 2011 at 18:44 - Permalink

      @Momo
      Hoffentlich ist es für den nahen Osten nicht zu spät, mal sowas ähnliches wie “Vernunft” einzuführen.
      Der einzige, der es richtig bringt, ist Omid Djalili.

    15. sw schrieb am 26. Juli 2011 at 18:51 - Permalink

      @D schrieb am 26. Juli 2011 at 18:13

      Die Besatzungspolitik ist sehr widersprüchlich. Einerseits basiert sie auf den Kriegsergebnissen der letzten Jahrzehnte und nicht immer war Israel der Agressor.

      seit dem 6-Tage-Krieg (inkl.) war Israel in jedem der Kriege der Aggressor.

      Wie auch überall auf der ganzen Welt (Beispiele sind hier nicht notwendig) bestimmt der Sieger die Grenzziehung. Man kann es verurteilen, ist aber so.

      Ähm. Dazu gibt es haufenweise UNO-Resultionen.

      Auf der anderen Seite hat man im Fall von Gaza gesehen, welche Folgen die Abgabe der Kontrolle über Territorien in die palästinensische Hände hat – nämlich Krieg und Bomben auf den Kopf.

      ein Märchen




      das war für 2009, ähnliches findet man aber leicht für den gesamten Gaza-Konflikt.

      • sw schrieb am 26. Juli 2011 at 22:26 - Permalink

        mir ist gerade aufgefallen das die gesetzten Links fehlen (seltsam).
        hier also nochmal:
        http://zmag.de/artikel/das-konzept-fuer-den-angriff-auf-gaza-war-von-langer-hand-geplant
        http://zmag.de/artikel/krieg-und-naturgas-die-israelische-invasion-und-gazas-kuestennahe-gasfelder
        http://zmag.de/artikel/israels-selbstgerechte-wut-und-ihre-opfer-in-gaza
        http://zmag.de/artikel/weisser-phosphor-ist-gaza-testgelaende-fuer-experimentelle-waffen

      • Sulukol schrieb am 26. Juli 2011 at 22:59 - Permalink

        seit dem 6-Tage-Krieg (inkl.) war Israel in jedem der Kriege der Aggressor

        Jom-Kippur-Krieg???

    16. Till schrieb am 26. Juli 2011 at 18:55 - Permalink

      Murdoch wurde am 20. Juli bereits auf NDS thematisiert. Dieser Artikel beleuchtet
      diesen Mächtigen mehr von der filzpolitischen Seite und weniger auf Israel bezogen. Ist meines Erachten eine gute Ergänzung zu diesem Murdoch-Artikel hier.
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=10158

    17. sw schrieb am 26. Juli 2011 at 18:56 - Permalink

      @D schrieb am 26. Juli 2011 at 18:13

      Was wird sein wenn man Golanhöhen an Syrien übergibt? Bombardierung von Nordisrael… Das ist auch keine Lösung.

      stimmt, vielleicht sollte man Israel den gesamten Nahen Osten übergeben – dann können sie nicht mehr “angegriffen” werden.

      Zwischen Israel und Libanon ist ein neutraler Streifen mit UNO-Soldaten eingerichtet und das funktioniert. Wäre das eine Möglichkeit?

      Naja, außer Israel führt wieder eine Invasion / “Strafaktion” durch.

      Der Ausbau von Siedlungen sollte allerdings gestoppt werden und die ortodoxen Siedler sollen irgendwie ruhiggestellt werden. Das wäre ganz knapp meine Beurteilung, aber Entscheidungen treffen möchte ich nicht

      und genau das ist ein Knackpunkt denn die orthodoxen Juden sind in Israel äußerst mächtig.

    18. carlo schrieb am 26. Juli 2011 at 19:11 - Permalink

      Also haut es doch mal mit der unbequemen Frage raus:

      Ist Israel ein Gottesstaat?

      Antworten bitte nicht an meine Mail-Adresse.

      • Heldentasse schrieb am 27. Juli 2011 at 10:25 - Permalink

        Vom Namen her ergibt sich folgende Antwort:

        Die Volksetymologie des Alten Testaments deutet „Israel“ als „Gottesstreiter“ (Gen 32,29 EU).
        …
        so dass sich als mögliche Übersetzungen ergeben: „Gott streitet (für uns)“ oder „Gott möge (für uns) streiten“ und „Gott herrscht“ oder „Gott möge herrschen“.

        Quelle

        Allerdings steht weiter im wikipedia das m.E. wesentliche:

        Der Staat Israel ist eine parlamentarische Demokratie nach westlichem Vorbild.

        Quelle

        Ergo sind womöglich die kulturellen Wurzeln des Staates Israel religiös, aber das Gebilde ist m.E. eine moderne Demokratie.

    19. Der Politclown schrieb am 26. Juli 2011 at 19:42 - Permalink

      Ich dachte für einen naiven Augenblick beim durchlesen, wie schön es sei; eine Welt ohne Nationen und Völker; langweilig aber friedlich
      Die Stresser wird es wohl immer geben und irgendwo wird immer “die eine Nase zu krumm” oder “das Gras auf der anderen Seite grüner sein” :/

      Aber ich frage mich immer, welche Werte diese Herren zu vertreten meinen (oder zumindest behaupten zu vertreten)?

      Meinungsfreiheit? Pfffft…
      Aufklärung? JAH GENAU!! in der SUN!!!111!1
      Zucht und Ordnung? :) :D xDDD
      Leistung, Anstand, Ehre?? ATOMROFL

      Nope.

      • Der Politclown schrieb am 26. Juli 2011 at 22:26 - Permalink

        P.S.:

        Falls jemand das fehlende Puzzlestück bzw. die fehlenden Puzzlestücke sucht als Verbindung zwischen Nazis (der alten Schule) und “Israelfreunden” der “Mitte” (dass ich nicht lache!):

        “Wir hätten uns vielleicht nicht in dem Maße mit ihnen befasst, wenn sie (die Juden) in ihrer orientalischen* Heimat geblieben wären” – O-Ton aus dem NS-Propagandafilm “der ewige Jude”

        *ob damit Israel oder Mesopotamien gemeint ist, kommt nicht klar raus

        “Für ein Europa der Vaterländer” – NPD

        Folge -> Alle Juden nach Israel

        Aus diesen Gründen wird auch gerne gegen liberale und gemäßig konservative Juden in Europa und den USA bzw. dem ZdJ gehetzt. (Hier lacht der Nazi)

        Außerdem kann man jeden Vorwurf, dass man Nazi sei, von sich weisen mit den Verweis auf Israel und USA (wenn diese Länder nicht gerade von “Sozialisten” regiert werden)

        Soll sogar “autonome Nationalisten pro Israel” geben; bestimmt alles irre “Einzeltäter”

      • carlo schrieb am 27. Juli 2011 at 00:13 - Permalink

        @Politclown,
        die Frage steht, ist Israel ein judäischer Gottesstaat, oder eben säkular.
        Da gibt’s kein wenn und aber.
        Wenigstens sollten im Lande die grundlegenden Menschenrechte garantiert sein. Ob dem so ist? Ich hab da manche Zweifel dran……

    20. Lemmy Caution schrieb am 26. Juli 2011 at 23:00 - Permalink

      Ist die neue Liebe der extremen Rechten zu Israel merkwuerdig? Denke, das eben gerade nicht.
      Irgendwie moegen die militaerisch “erfolgreiche” und “opferbereite” Staaten.
      6-Tage-Krieg passt da strukturell gut in der ihre herrenmenschliche Ideologie. Anne Frank eher nicht.
      Im chilenischen Faschismus unter Pin8 stiegen in der vollen Terrorepoche im Jahr 1977 77 junge Maenner mit Fackeln auf einem Huegel bei Santiago. In Erinnerung an einer verlorenen aber spaeter heftigst heroisierten Schlacht von 77 Soldaten im Pazifik/Salpeter-Krieg in den 70ern des 19. Jhdts, der ja von Chile “gewonnen” wurde. Pin8 sprach da von schmerzhaften aber notwendigen Opfer. Er meinte damit die Tausende, die zeitgleich und vorher sinnlos ein paar Meter bergab gefoltert und gemordet wurden. Das Traurige und Widerwaertige ueberlagert die Laecherlichkeit dieser Veranstaltung. 3 dieser 77 Fackeljuenglinge sind hier nun Minister (Longueira, Chadwick und Lavín).

      Wenn man Faschismus als Liebe zu Strukturen wie militaerische Staerke und Opferbereitschaft versteht, kann diese Liebe der Faschisten fuer Israel nicht verwundern. Die sind immer gleich und ihre Argumentation keine Nazis zu sein, weil sie ja fuer Israel seien, haelt einem Nachdenken in diese Richtung nicht stand. Die neue Liebe haengt mit der veraenderten Rolle des Judentums zusammen, seitdem die sich in Arabien ihren Staat gegruendet haben.

    21. "Am wenigste schlechte Führerin" schrieb am 27. Juli 2011 at 01:45 - Permalink

      dazu passt, was der Oslo Terrorist fordert:

      “”We demand…

      A public statement in support of Israel …money that has previously been awarded to Palestinians should be allocated partly to Israel’s defence,”

      S. 541

      Offenbar war er eher Zionist als alles andere…..

      • Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 09:17 - Permalink

        Die Rechtspopulisten (Wilders, Fortschrittspartei in N) wissen, dass sie mit ordinärem Judenhass keinen Blumentopf gewinnen können.

        “Was den angeblichen Philosemitismus der Neuen Rechten angeht” (Alan Posener):

        “Damit hat Breivik das schmutzige kleine Geheimnis dieser Leute ausgeplaudert. Ihr Ziel ist das gleiche wie jenes der alten Neonazis. Aber sie halten es für geschickter, sich als Antirassisten, Verteidiger der Demokratie, Freunde Israels usw. zu tarnen.

        “http://starke-meinungen.de/blog/2011/07/25/anders-breivik-als-theoretiker-und-propagandist-der-neuen-rechten/

    22. Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 09:02 - Permalink

      Goldstone hat seinen Report übrigens korrigiert (goldstone report revisited).
      Das sollte man in diesem Zusammenhang wenigstens mal erwähnen.

      • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 09:39 - Permalink

        Goldstone, selbst Jude, wurde aber unter Druck gesetzt.

        Vielleicht lässt es sich mit dem massiven Druck erklären, dem Goldstone ausgesetzt war. Seine jüdische Gemeinde schloss ihn vom Gemeindeleben aus, in Israel, dem Land, in dem seine Tochter lebt, wurde er geschmäht und beschimpft, er bekam Todesdrohungen und wurde geächtet.

        http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1432597/

    23. Herrentett schrieb am 27. Juli 2011 at 09:23 - Permalink

      Sorry, wenn hier behauptet wird, dass Israel eine “ethnische ethnische ‘Säuberung’” durchführt, ist für mich persönlich die Grenze des zumutbaren überschritten. Ich kann mir über die Motive, die einen zu solchen Aussagen veranlassen ja nur spekulieren, aber ich denke, die wurde schon wissenschaftlich hinreichend beantwortet. Und die Ansicht, dass die Palästinenser ihr Anschläge nur mit “Wasserpistolen” verüben, wird auch nicht mit dem schiefen Bild der Nachbarschaft relativiert. Tja,

      Du hast noch vergessen, “Antisemit” zu kreischen. Der größte Unterstützer des echten Antisemiten, ist der, der das Wort Antisemit inflationär und zu Unrecht verwendet.

      Das ist ja wohl nicht nötig, das erledigt ihr ja von selbst.

      • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 09:49 - Permalink

        Wie wäre es denn, wenn Du mal ein Beispiel aus diesem Thread für eine Antisemitische Äußerung anführst?

      • Schlesinger schrieb am 27. Juli 2011 at 21:09 - Permalink

        @Herrentett:

        Die “ethnische Säuberung” von 1948 ist für Sie eine Zumutung?

        Was für eine groteske Verdrehung der Verhältnisse. Sie haben weder das Buch Pappes gelesen noch werden Sie es lesen, gerade weil es Ihnen Wahrheiten zumuten würde, die Sie partout nicht akzeptieren wollen.

        Wir sprechen beim Werk Pappes nicht über Äußerungen eines Parteipolitikers – denen sei jede Parteilichkeit nachgesehen – sondern von der Untersuchung eines Historikers, der die israelischen (!) Archive sorgsam ausgewertet hat. Was solls, dass weit über 600.000 Menschen verjagt wurden und schon damals (wie heute) ganze Dörfer mit Bulldozern beseitigt wurden….
        Die von Pappe gelieferten Fakten wurden / werden von niemandem in Zweifel gezogen. “Man” war nur erfolgreich, die Verbreitung seiner Erkenntnisse zu verhindern, weil – einmal darf man raten – Pappe ein “selbsthassender Jude” ist und “unpartriotisch” und den “Gegnern in die Hände spielt”. Bezeichnende Gegen-”Argumente”.

        Zeigen Sie etwas Mut uns lesen Sie den Kriegsbericht Khirbet Khizeh eines Soldaten der Haganah. Vorsicht: Ein israelischer Soldat könnte Ihr hübsches Israelbild verkratzen.

        Ich fürchte Sie möchten nur Ihre lieb gewonnen Auffassungen schützen.

        Gerade lese ich ein neues Werl der jüdischen Journalistin Rachel Shabi (“Not the enemy”).

        Lesen Sie es nicht! Was man dort – hart mit Quellen belegt – über die Anfangsjahre Israels erfährt – Bsp.: Auf dem Zionistischen Kongress des Jahres 1933 beklagte sich ein Führer der jemenitischen Juden, seine “Landsleute” hätten in Israel denselben Status wie Nicht-Arier in Deutschland – wollen all jene nicht wissen, die sich an so erbaulichen Märchen wie “Exodus” von Leon Uris so wohlig erwärmt haben.

        Eine Bitte: Unterlassen Sie bösartige Unterstellungen man würde Terror rechtfertigen, nur weil man Israels Araberpolitik kritisiert. Ich verabscheue Terror jeder Couleur und habe Selbstmordattentate nie gerechtfertigt.

        Apopos Terror: Es gibt auch Staatsterror. Leseempfehlung: 36 Days. The 2006 War against Hezbollah. Zwei israelische Journalisten beschreiben minutiös, wie Israel aufgrund der Entführung und Tötung zweier Soldaten den halben Libanon in Schutt und Asche legt.

        Rupert Murdoch hat all dies (auch) nie interesiert. Er ist der treue Knappe eines biederen Publikums, und sichert sich mit seiner unjournalistischen Parteilichkeit seine Milliarden-Pfründe.

    24. Ger_Mane schrieb am 27. Juli 2011 at 09:47 - Permalink

      @Herrentett

      Ich habe nur etwas in den Raum werfen wollen, was meiner Ansicht nach abnormal ist.
      Die Abschottung Israels nach außen (militärisch, sowie siedlungspolitisch) ist kein konstruktives Agieren! Auch das die Schiffe mit Hilfslieferungen beschieesen und dabei freiwillige Helfer töten ist menschenverachtent. Die rechtfertigen solche Seeblokaden mit “ihrem geltenten Staatsrecht” – diese Aktionen sind alle negativ – wo bleibt die Positive Seite Israels – ich sehe diese jedenfalls nicht. Und ich bin deswegen garantiert kein Rechter, sondern nur ein ganz normaler deutscher Staatsbürger, der sich Gedanken über Gott und die Welt macht :-)

      • Nore schrieb am 27. Juli 2011 at 10:38 - Permalink

        Diese angeblichen Hilfslieferungen sind zum einem nach der Grenzöffnung in Ägyptien de Facto kompletter Schwachsinn. Desweiteren darf man sehr wohl Hilfsgüter in den Gaza-Streifen liefern, allerdings keine Waffen und kein Beton.
        Wenn Israel versucht Waffenlieferungen in den Gaza Streifen an den Grenzen zu unterbinden, dann aber Schiffe einfach durchlassen würde, welchen Sinn würde das Ganze dann machen??
        Zudem wurde das Schiff natürlich nicht beschossen, sondern von den Soldaten betreten, woraufhin diese attackiert wurden, es gibt mittlerweile auch mehr als genug Videos wo dies zu sehen ist, sowie Fotos, die Messer, Eisenstangen usw. der “Friedensaktivisten” zeigen.
        Auch ist es doch so, dass es mittlerweile unzählige Berichte über die Hintermänner der Flottila gab, in denen eigentlich jedem klar geworden werden sollte, dass diese eben keine Friedensaktivisten, sondern Leute mir Verbindung zu einschlägigen Terrororganisationen waren.
        Sie sehen nicht die Positive Seite Israels? Dem einzigen demokratischen Staat im nahen Osten, dem Staat, der den Juden nach fast 2000 jähriger Unterdrückung, Verfolgung und schließlich Ausrottung Schutz gewähren soll? Na dann sind sie wohl nur ein ganz normaler, rationaler Israelkritiker. Mit Antisemitismus hat das natürlich nichts zu tun, die Juden sollen nur eben keinen Staat haben der sie schützt.

        Aber keine Angst, damit sind sie in bester Gesellschaft mir den Palästinensern, die ja auch nur Frieden wollen;

        73 Prozent der Palästinenser stimmen mit einem auch in der Charta der Hamas zu findenden Hadith überein, in dem es heißt: „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!”

        66 Prozent sind der Ansicht, dass es das eigentliche Ziel der Palästinenser sein müsse, mit einer Zweistaatenlösung zu beginnen, dann aber dazu überzugehen, einen einzigen, ausschließlich palästinensischen Staat zu schaffen.

        Quelle: http://www.jpost.com/DiplomacyAndPolitics/Article.aspx?id=229493

        Und bitte werfen sie mir jetzt nicht vor ein Islamhasser, denn das bin ich ganz sicher nicht, mir geht lediglich die ständige Diffamierung Israels – aller Tatsachen zum Trotz – auf den Geist!

        • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 10:49 - Permalink

          [...]
          Fud & Propaganda

          • Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 11:03 - Permalink

            Fud & Propaganda

            Das nenne ich ein Argument!

            • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 11:19 - Permalink

              Das nenne ich ein Argument!

              “Nore”‘s Fud ist zigtausendmal widerlegt und in fast identischer Form (Textbausteine?) ebensooft bekannt.

            • Nore schrieb am 27. Juli 2011 at 19:33 - Permalink

              Eine 2 Wochen alte Studie ist also schon zigtausendmal verbreitet worden, sehr interessant. Und ich nehme an sie wurde in etwa so wiederlegt:
              Die Erhebung ging von Juden aus, denen kann man eh nicht glauben; Die Umfrage wurde von Juden/Zionisten/der übermächtigen Israellobby gesponsort usw.

              Falls sie die Umfrage dennoch sinnvoll entkräftigen können lassen sie mich bitte an ihrem wissen teilhaben. Natürlich gilt das auch für die ganze andere “Propaganda” die ich geschrieben habe, kritisieren sie mich ruhig, aber bitte mit etwas substanz und nicht in einem halben Satz.

            • schwitzig schrieb am 28. Juli 2011 at 07:41 - Permalink

              @Nore
              blah, bläh, blubber.

        • ola schrieb am 27. Juli 2011 at 13:01 - Permalink

          Was bekommt man so für die Verbreitung von immer gleichem Unsinn in allen möglichen Foren? Lohnt sich das Geschäft? Bei wem muss ich mich melden? Ich schreib auch alles für Geld.

          • Till schrieb am 27. Juli 2011 at 13:10 - Permalink

            Ich schreib auch alles für Geld

            Der Spruch des Tages!
            Traurig aber wahr – und sehr verbreitet.

    25. Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 10:27 - Permalink

      Wir sind Israel auf ewig verpflichtet! Wir dürfen nie zulassen, das Kritik das auserwählte Volk gefährdet!
      Der israelische Rabbiner und Talmud-Gelehrte Ovadia Josef formulierte es im Oktober 2010 sehr richtig:

      „Goyim (Nichtjuden) wurden ausschließlich dafür geboren, um uns zu dienen. Ohne dieser Aufgabe, haben sie keinen Platz auf der Welt – nur dem Volk Israels zu dienen.“

      Dass die Vorsehung Nicht-Juden ein langes Leben einräumt, erklärt Rabbi Ovadia Josef folgendermaßen:

      „In Israel hat der Tod keine Herrschaft über sie … Mit Nicht-Juden ist es wie mit allen anderen Personen, sie müssen sterben, aber (Gott) beschert ihnen Langlebigkeit. Warum? Stellt euch vor, dass jemandem sein Esel stirbt. Sie würden ihr Geld verlieren. Er ist sein Diener… Deswegen erhält er ein langes Leben, um gut für diesen Juden zu arbeiten.“

      Und weiter:

      „Warum werden Nicht-Juden gebraucht? Sie werden arbeiten, sie werden pflügen, sie werden ernten. Wir werden wie ein Effendi sitzen und essen. Deswegen wurden Nicht-Juden erschaffen!“

      Ovadia Josef zählt zu den respektiertesten religiösen Führern Israels!
      Recht hat er!

      • Heldentasse schrieb am 27. Juli 2011 at 10:35 - Permalink

        Dieser Beitrag ist widerlich, und diesem Blog nicht angemessen! Evtl. spielst Du besser bei PI weiter?

        • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 10:39 - Permalink

          Ich kann mir das auch schwer vorstellen, dass das wirklich stimmt. Wenn ja, muss es ja Quellen dazu geben.

          • Heldentasse schrieb am 27. Juli 2011 at 11:05 - Permalink

            Gib mal in eine Suchmaschine Deiner Wahl folgendes ein:
            juden gesegnete Herrenmenschen
            Die braune Brühe wird Dir nur so um die Ohren schwappen. :-(((

            Es ist perfide, obszön aber zum Glück auch recht plumb.

            • Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 11:41 - Permalink

              Oder einfach mal das Alte Testament lesen.
              Oder Luther, Goethe, Schiller, Voltaire und und und. die säßen heute alle im Knast wegen übelster Volksverhetzung und Judenfeindlichkeit. Interessant auch Hauffs Märchen. Politisch völlig unkorrekt.

          • sw schrieb am 27. Juli 2011 at 13:21 - Permalink

            @schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 10:39

            Ich kann mir das auch schwer vorstellen, dass das wirklich stimmt. Wenn ja, muss es ja Quellen dazu geben.

            Nun, das ist schon richtig. Sogar wiki hat es:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Ovadja_Josef

            Was natürlich nicht heißt das die Mehrheit der Juden (oder sogar der Israelis) so denken.

            • Heinzi schrieb am 27. Juli 2011 at 13:55 - Permalink

              Nein, so denken nur die streng gläubigen Juden. ;)

      • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 10:37 - Permalink

        Ist das wirklich wahr? Das ist auf einer Stufe mit Hitlers Untermenschen. Hast Du Quellen dazu?

        • Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 10:42 - Permalink

          http://theintelligence.de/index.php/gesellschaft/philosophie-religion/1635-israel-ist-schockiert-ueber-rabbi-josefs-aeusserungen.html

          • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 10:46 - Permalink

            OK – das ist also tatsächlich so ein brauner Brüller. Aber es hat in Israel tatsächlich medialen Widerstand gegen seine Auswürfe gegeben. In jedem Land gibt es Bekloppte und in vielen werden sie sogar respektiert, aber das heißt noch nicht, dass es die Charta der Regierung ist.

            • Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 10:52 - Permalink

              Goethe sagte mal: “Die Juden sind große Meister im Lügen”. Wollen wir mal hoffen das er sich irrte …

              Ansonsten empfehle ich einen Blick in autorisierte Talmud Übersetzungen. da stehen noch ganz andere Dinge drin. Sprich mit 3 Juden darüber und du bekommst 3 verschiedene Auslegungen dafür. Einer sagt das wären Fälschungen, der nächste behauptet das wäre ein Streitgespräch, der dritte behauptet es gibt keine Version vom Talmud die Nichtjuden lesen können.

              Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von solchen Behauptungen!

            • Lennard schrieb am 28. Juli 2011 at 09:22 - Permalink

              @Zion:

              Schwachsinn zum ².

              1.) Dein angebliches Goethe-Zitat ist NICHT von Goethe sondern von Schopenhauer. Dazu gäbs einiges zu sagen. Unter anderem wird dieser Satz mehrfach von Hitler in “Mein Kampf” zitiert. Schopenhauer hat aber viele positive Erfahrungen mit Juden gemacht. Julius Frauen­städt, Ernst Otto Timotheus Lindner und David Asher z.B.. Das lässt Hitler natürlich unerwähnt. Das unterscheidet einen fanatischen Antisemiten wie Hitler von Leuten mit antisemitischen Vorurteilen wie Luther, Marx oder eben Schopenhauer.
              Nebenbei gibt es viele Erklärungsmodelle für die antisemitisch anmutenden Äußerungen der Philosophen und Schriftsteller. Schopenhauer hat sich z.B. eine Zeitlang mit indischer Philosophie beschäftigt und ordentlich gegen alles jüdisch-christliche vom Leder gezogen (Emanzipation? Selbstfindung?).
              Man kann das auch von der theologischen Seite erklären (oder versuchen – die wahren Gründe für solche Äußerungen kennt glaube ich niemand mehr): Die deutsche Philosophie verstand sich doch meist als Aufstand gegen den/einen (jüdischen?) Gott.

              2.) Goethe hat durchaus mal Unsinn geredet, das mag mit seinem Hang zum Laudanum zusammenhängen. Wahrscheinlich hat derjenige von dem Du den Mist abgeschrieben hast, Goethes “Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern” gelesen und für seine Zwecke mißbraucht. Diese Sprüche gegen Juden kommen nicht von Goethe sondern von der Figur “Haman” im Disput mit “Ahasversus”. Ahasversus(“Chef” von Haman) macht sich im Stück übrigens auch über Haman’s(übrigens der “Böse” im Stück) Sprüche gegen die Juden lustig. Haman versucht ständig, die Juden bei seinem Kaiser/König anzuschwärzen. Aber letztendlich bleibt es ein Stück Phantasie.
              Nach der abstrusen Logik kann man Bret Easton Ellis auch zum psychopathischen Mörder machen.

              Die Unterstellung, Haman würde Goethes Meinung wiedergeben, ist einfach mal strunzdämlich.

              Seid ihr Angestellte von FOX? Lauter Märchen, Verdrehungen und Hasbara-Trolle hier.

            • Lohengrin schrieb am 28. Juli 2011 at 09:49 - Permalink

              @Lennard
              Wo wir schon bei Schopenhauer sind

              Die Wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, worauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

        • ola schrieb am 27. Juli 2011 at 10:45 - Permalink

          Ach Gott schwitzig. Solche und noch viel rassischtischere Dinge gehören bei den Fundamentalisten dort zum guten Ton. Ebenso wie die klare Positionierung von Regierungsparteien zu einem Groß Israel schon in deren Gründungspräambel. Wer da immer auf die Hamas verweisen will, ist vielleicht ein netter Mensch, nimmt die Realität aber trotzdem nur sehr eingeschränkt zur Kenntnis.

          Und das ist dann auch das Kernproblem. Wer Israel nur darauf beschränkt, dass man sich dort lediglich dauernder Angriffe von hochgerüsteten Elite Truppen erwehren möchte, der blendet bewusst aus, dass ein Groß israel noch immer Kernpunkt der herrschenden Nomenklatura ist.

          Man schenkt sich nichts im nahen Osten. nur waren die einen schon immer da und die anderen nicht.

          Thats all folks.

          • Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 11:09 - Permalink

            nur waren die einen schon immer da und die anderen nicht.

            Wie die Polen in Schlesien, die Deutschen im Elsass, die Schweden die Schweden in Altona und an der Ostseeküste.

            Meinetwegen hasst Israel, wenn euch das ein Bedürfnis ist, aber doch nicht mit solchen Begründungen.

          • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 11:18 - Permalink

            Zum Thema Groß-Israel:

            Anders als die amtliche Bezeichnung »Medinat (Staat) Jisrael« ist »Eretz (Land) Jisrael« ein ideologisch aufgeladener Begriff, dessen Umfang noch unbestimmbarer ist als die ohnehin schon vagen territorialen Ansprüche des Staates. Der Begriff geht direkt auf die Erzählungen der Bibel von einem ewigen Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk zurück, der unter anderem das Versprechen auf den unwiderruflichen Besitz eines Gebietes »vom Flusse Ägyptens bis zum großen Fluß, dem Euphrat« (Genesis 15, 18) enthalten haben soll. In Wirklichkeit bieten jedoch nicht einmal die sagenhaften, historisch und archäologisch absolut unbelegten biblischen Geschichten über die Königreiche Davids und Salomos Anhaltspunkte, daß ein derart ausgedehntes Territorium jemals unter jüdischer Herrschaft stand, geschweige denn überwiegend von Juden bewohnt war.

            http://www.jungewelt.de/2011/07-12/039.php

          • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 19:15 - Permalink

            Hier noch ein interessanter Blickwinkel zu der Aussage:

            nur waren die einen schon immer da und die anderen nicht.

            Im Jahre 70 nach Christus fanden Aufstände fundamentalistischer jüdischer Sekten gegen die römische Besatzungsmacht statt. Die angebliche nachfolgende Vertreibung und Verstreuung der Juden in alle Himmelsrichtungen sind ebenfalls freie Erfindung, urteilt Sand. Denn um ein ganzes Volk zu vertreiben, fehlten schlicht die Mittel:

            Die Römer haben keine Völker ins Exil getrieben, und sie konnten es auch gar nicht. Sie verfügten nicht über Eisenbahnen und Lastwagen, um ganze Bevölkerungen zu deportieren.

            Sind die Palästinenser die Nachkommen der Israeliten?

            Bis auf die Rädelsführer sei niemand außer Landes geschafft worden. Die meisten Juden waren bodenständige Bauern, die unter fremder Oberherrschaft im Lande blieben. Später hätten sie den islamischen Glauben angenommen und sich mit anderen Völkern vermischt. Die Nachkommen der bodenständigen Juden wären somit heutzutage die Bewohner, die von den israelischen Neusiedlern an den Rand gedrängt worden sind – also die Palästinenser in Israel, im Gazastreifen oder im Westjordanland!

            http://www.heise.de/tp/artikel/28/28975/1.html

            • Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 20:31 - Permalink

              “Die Nachkommen der bodenständigen Juden sind …. die Palästinenser”

              Selbst wenn das so wäre, was ja niemand nachprüfen kann:
              Dieses “Wir oder die waren vorher oder nachher da” bringt doch nichts.

              Ähnlich haltlos wie die “biblische Verheißung” in den Köpfen jüdischer Extremisten. Und viel länger her als die Westgoten oder die Mauren in Spanien, beispielweise.

      • Ger_Mane schrieb am 27. Juli 2011 at 10:38 - Permalink

        @Zion

        Das soll wohl eher ironisch gemeint sein stimmts ;-)
        Denn ich bin NIEMANDEM ausser mir selbst und meiner Familie verpflichtet!
        Verpflichtung sehe ich als Verantwortung und jeder Mensch auf dieser Welt ist für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich.
        Verpflichtungen aus der geschichtlichen Vergangenheit bedeutet mir nichts, denn ich lebe jetzt und nicht damals und was damals geschehen ist konnte ich, da ich nicht in dieser Zeit gelebt habe, nicht beeinflussen noch kann ich etwas für die schrecklichen Verbrechen die damalig vielen Juden, Homosexuellen etc. angetan worden sind.
        Vergangenheit bleibt Vergangenheit, daran kann man nichts ändern – ändern können wir nur die Gegenwart und wir können die Zukunft gestalten und das sollten wir auch – denn es ist unsere Zukunft!

        • Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 10:43 - Permalink

          Glaub das mal ;)

      • Nore schrieb am 27. Juli 2011 at 10:51 - Permalink

        Der hat auch erzählt, dass Holocaustopfer Sünder waren und von einer höheren Macht deshalb bestraft wurden. Wo er allerdings in der zivilen Gesellschaft eine annerkannte Persönlichkeit ist, wäre mir nicht bekannt.

        http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/rabbi-says-holocaust-victims-were-reincarnations-of-sinners-711547.html

    26. abel schrieb am 27. Juli 2011 at 10:29 - Permalink

      um die frage noch einmal aufzugreifen: ist israel schlecht?
      ja, israel ist schlecht. genau genommen ist die israelische regierung schlecht und die von ihr begünstigten profiteure im in- und ausland. in den selben topf kann man jede sogenannte ‘demokratie’ werfen, welche im eigentlichen ein gemenge aus aristokratie und autokratie sind. nur ist israel eben noch ein bisschen autokratischer als alle anderen und daher auch ein bisschen schlechter.
      das wird man doch wohl noch sagen dürfen! =)

      • D schrieb am 27. Juli 2011 at 13:24 - Permalink

        Ja! Ich finde den Vergleich sehr gut. Demnach rangiert Israel in deiner Gut-Böse-Skala hinter ein paar Euro-Ländern ziemlich weit vorne! Bin einverstanden. Die Aussage ist aber etwas primitiv…

    27. Ger_Mane schrieb am 27. Juli 2011 at 10:48 - Permalink

      Hier ein Reisebericht einer Schülergruppe:
      http://www.bergischerbote.de/Bergisches-Land/palaestina.htm

      Ich denke das brauche ich nicht weiter kommentieren – wenn so die Zukunft eines Zusammenlebens aussieht, dann gute Nacht…

    28. R_Winter schrieb am 27. Juli 2011 at 11:16 - Permalink

      Hier sind so viele Spinner am Schreiben – es ist nicht auszuhalten.
      Wann wird der Kommentarbereich geschlossen?

      • schwitzig schrieb am 27. Juli 2011 at 11:24 - Permalink

        Hier sind so viele Spinner

        Das witzige daran ist, dass die jeweiligen Spinner des jeweiligen “Lagers” meinen werden, dass Du die aus dem anderen “Lager” als “Spinner” bezeichnest :-).

        • Till schrieb am 27. Juli 2011 at 11:31 - Permalink

          Es ist zum Haareausraufen!
          Da haben wir ein Top-Thema wie “Murdoch”, der in einen widerlichen Skandal verstrickt ist, der die Meinung in Welt beeinflusst, der Politiker nach seinem Gusto auslas und gross werden liess….
          Und hier wird nur über “Israel- finde ich gut/finde ich nicht gut” debattiert.

          • nagel schrieb am 27. Juli 2011 at 11:46 - Permalink

            [nur am lesen]
            aber sollte man dem nicht, als teil der debatte, auch ein wenig raum geben? schließlich hat er dieses thema ja auch massiv beeinflusst, wie sich schon in den ersten zitaten dieses artikels zeigt. welche richtung die diskussion nehmen würde war beim lesen schon klar.

            • Till schrieb am 27. Juli 2011 at 12:21 - Permalink

              Murdoch ist ein widerlicher Medienimperator, der glaubte, die Welt kaufen und die Menschen in ihrer Meinung beeinflussen zu können.
              Ich hoffe, dass sein Imperium – wie jenes von Kirch – zusammenstürzt.
              Das ist ein Brand-Stifter!

              “Murdochs Medien-Imperium News Corporation – nach Disney der zweitgrößte Medienkonzern weltweit – umfasst Fernseh- und Radiosender, Verlage und hunderte Zeitungen. Darunter sind Größen wie …und bis vor kurzem das an Niveaulosigkeit kaum zu unterbietende britische Massenblatt News of the World…”
              Als Besitzer eines Schmuddelblattes, das an Niveaulosigkeit kaum zu unterbieten ist (ist wohl nur auf England bezogen), ist Murdoch meines Erachtens auch für deren Inhalt verantwortlich. Und sollte deshalb zur Rechenschaft gezogen werden können. Da werden ihm aber sicher die Politikerfreunde, die er gross gemacht und die er mit brisanten Fotos und schlüpfrigen Skandälchen in der Hand hat, helfen.

          • ola schrieb am 27. Juli 2011 at 13:40 - Permalink

            Das sind die Suchmaschinen des israelischen Propagandaministeriums. Sobald irgendwo irgendwas auftaucht, was auch nur im Entferntesten die Interessen Israels betreffen könnte, sind sie da. Guck wie es anfing. Ist immer so. Nervt, stimmt. Und jedesmal lassen wir uns drauf ein, dumm irgendwie. Ich verspreche Mäßigung.

            • Nore schrieb am 27. Juli 2011 at 19:37 - Permalink

              Ich bin eigentlich mit dem Spiegelfechter auf einer Wellenlänge und habe den Artikel deshalb gelesen. Aber erfinden sie sich ruhig weiter ein Weltbild zusammen.

              P.S.: Ich bin natürlich nicht vom “israelischen Propagandaministerium” sondern von den Illuminaten geschickt worden ;)

      • Zion schrieb am 27. Juli 2011 at 11:38 - Permalink

        So ist der Mensch nun mal … wen jemand eine andere Meinung vertritt als man selbst und man diese andere Meinung absolut nicht in das eigene Weltbild integrieren kann, dann ist die andere Meinung eben Spinnerei, Lüge, Unfug, wie man es eben gerne hat. Das ist so schön einfach ….

      • MKD schrieb am 27. Juli 2011 at 12:55 - Permalink

        @ R_Winter

        Ich bin ganz deiner Meinung ! Ich habe hier fast das Gefühl bei einer dieser
        “Tea Partys” zu sein . Ich lehne es ab mit solchen Leuten zu debattieren .
        Fehlt nur noch das sich hier einer aus der riege der Kreationisten einfindet .

        • Natalie schrieb am 27. Juli 2011 at 13:34 - Permalink

          Ich bin ganz deiner Meinung ! Ich habe hier fast das Gefühl bei einer dieser
          “Tea Partys” zu sein . Ich lehne es ab mit solchen Leuten zu debattieren .
          Fehlt nur noch das sich hier einer aus der riege der Kreationisten einfindet .

          Und ich finde es ganz amüsant, wenn Mitdiskutanten meinen, Israel mit Samthandschuhen anfassen zu müssen – es wird doch erlaubt sein, Israels rassistische und menschenverachtende Politik, die seit Jahrzehnten stattfindet und von den “Verbündeten” als alternativlos akzeptiert wird, kritisieren zu dürfen.

          Was glaubt ihr, wer es war, der im März 1912 vor Publikum in Berlin sagte, dass

          jedes Land nur eine begrenzte Anzahl von Juden aufnehmen können, wenn es keine “Magenbeschwerden” haben wolle

          und, dass

          Deutschland bereits zu viele Juden habe

          ?

          Nein, es war nicht Adolf, sondern Chaim Weizmann, der spätere Präsident der Zionistischen Weltorganisation und Israels erster Präsident.

          Davon abgesehen, wird es wohl noch erlaubt sein, auf den Unterschied zwischen “dass” und “das” hinzuweisen.

          • Heinzi schrieb am 27. Juli 2011 at 14:00 - Permalink

            Jesus sagte: “Die Juden haben den Teufel zum Vater.” Joh 8,42-44 42
            Kor 2,14 44 Ihr [a ] habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist [b ] ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

            Jesus war übrigens selbst Jude. Wir beten also zu einem Juden. Und die Juden töteten Jesus. Interessante Symbolik finde ich.

            • Natalie schrieb am 27. Juli 2011 at 14:06 - Permalink

              Heinzi, sorry, ich habe mit Religion nichts am Hut.

            • Till schrieb am 27. Juli 2011 at 14:18 - Permalink

              Jesus sagte: “…ihr habt den Teufel zum Vater…” und diese Aussage machte er anlässlich eines Streitgespräches mit Pharisäern, also “fundamentalistischen” Schriftgelehrten, welche sich als die weisesten der Weisen verstanden und Jesus nicht als Messias akzeptieren wollten.
              Jesus hatte mit “Ihr habt den Teufel zum Vater” also nicht die Juden gemeint.

            • Heinzi schrieb am 27. Juli 2011 at 15:14 - Permalink

              Ich dachte das hat damit zu tun, das er den Juden das schachern an heiligen Stätten untersagen wollte …

            • Till schrieb am 27. Juli 2011 at 15:38 - Permalink

              Ich bin auch kein Theologe. In Joh. 8,13 beginnt Jesus ein längeres Streitgespräch mit den Pharisäern. In Joh. 8,21 findet mit den Pharisäern ein weiteres Gepräch seinen Anfang. In Joh. 8,31 redete er zu den Juden, die an ihn glaubten – damit können auf keinen Fall Pharisäer gemeint sein…
              Interessant auch Joh. 8,48: Da antworteten ihm die Juden: Sagen wir nicht mit Recht: Du bist ein Samariter und von einem Dämon besessen?
              Hier wird von dort anwesenden Juden (wahrscheinlich wieder Pharisäer) also behauptet, Jesus sei von Dämonen besessen.
              Jesus hatte sich meistens mit Pharisäern Wortgefechte geliefert.
              So ganz sicher bin ich jetzt aber auch nicht mehr. Hier sonst noch einen Link zum Weiterlesen.
              http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/joh8.html

          • Terenz schrieb am 27. Juli 2011 at 21:13 - Permalink

            ( Terenz alias MKD um verwechslungen aus dem Weg zu gehen )

            Also mal ganz allgemein . Okay . Ob nun in Städten, Ländern oder Kontinenten, es ist doch immer das gleiche bei Leuten wie Murdoch .
            Sie hetzen die Leute gegen einander auf um daraus ihren vorteil zu ziehen .
            Ich bin mir sicher wenn diese Medialemacht zur aufklärung statt zur verblödung und verschleierung genuzt würde ( ja äußerst unwarscheinlich bis lachhaft ) sähe die Welt anders aus .
            In Israel wie in Palestina gibt es sehr aufgeklärte Menschen die den wahnsinn sehr wohl durchschauen nur haben sie genau wie in anderen Gesellschaften keine Stimme .

            Sollten in dem Text irgendwelche Rechtschreibfehler sein dann entschuldige ich mich untertänigst . DaSS tut mir sehr leid . Mein bildungsniveau reicht halt nicht ganz bis hier hin :

            http://www.stupidedia.org/stupi/Dochwissen ;-)

            • odin88 schrieb am 27. Juli 2011 at 22:20 - Permalink

              lustig, lustig,… immer die vt fraktion und das angebliche kritikverbot an israel hehehehehehe

              hier in deutschland landet niemand im knast oder auf dem friedhof wenn er israel kritisiert. wie ist das wohl in gaza, wenn einer da die hamas kritisiert?

            • Terenz schrieb am 27. Juli 2011 at 23:40 - Permalink

              @ odin88

              Wie platt …

    29. Ger_Mane schrieb am 27. Juli 2011 at 11:59 - Permalink

      Es tut mir leid, dass ich ebenfalls ausgeschweift bin, aber wenn sich die Disskussion auf einen anderen Themenbereich verschiebt darf man trotzdem darauf Bezug nehmen.
      Hier noch ein klitzekleiner Ausschweifer in die aktuelle Medienwelt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776796,00.html

      Um auf Murdoch zurückzukommen – wie werden wohl seine Medien diese Sozialproteste in Israel aufgreifen???
      Ich könnte mir vorstellen, dass die das garnicht erwähnen werden…wie die Vertuschung oder Kleinrederei der spanischen Protest-Bewegungen.

      • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 12:19 - Permalink

        Ohje, Netanjahus Rezept gegen Wohnraummangel mag ich mir lieber gar nicht vorstellen ;-)

    30. Schweigsam schrieb am 27. Juli 2011 at 12:56 - Permalink

      Was die Presse angeht hat Israel ein weitaus größeres Übergewicht gegenüber den palistinensischen Opfern. In der Pro-Israelischen Presse geht es um handfeste politische und wirtschaftliche Interessen.
      Dem gegenüber stehen “nur” die humanitären Interessen für die Palästinenser. Ein starkes Ungleichgewicht.

    31. ola schrieb am 27. Juli 2011 at 13:07 - Permalink

      Ja, das ist klasse. “Wir” hassen jetzt mal alle eine Runde Israel. Find ich ne tolle Idee. machen Sie mit?

      Man, man, man. “Ihr” schaufelt euch mit den Broders und Sarazzins wieder euer eigenes Grab und trampelt auf denen rum, die die einzige Chance für dieses kleine Land wären. Mir solls wurscht sein, ist nicht mein Land und ich lehne auch eine besondere Verantwortung für dessen Insassen ab. Jeder ist seines Glückes Schmied. Man muss nicht vernünftig werden, vor allem wenn man sich in einer unangreifbaren Position wähnt. Aber diesem Irrtum sind schon viele Andere erlegen, wie uns die geschichte eindrucksvoll lehrt.

      Macht was “ihr” wollt, rechtfertigt jeden Scheiss und jeden Toten mit euren vorgeschobenen Argumenten, träumt von Groß Israel oder vom neuen Herrenmenschen in Nahost, ehrlich, mir völlig Latte. Und warum? Weil ich weiss wie es enden wird, wenn keine Vernunft einkehrt. “Euer” Problem.

    32. Heldentasse schrieb am 27. Juli 2011 at 13:26 - Permalink

      Zum Thema – Murdoch: Es mag sein, dass sich hier die Foristen über eine Person (m.E. zu recht) erregen, deren Stern sich gerade im rapiden Sinkflug befindet.

      Dazu dieser in meinen Augen sehr interessante Blog- Eintrag:

      Und jetzt Rupert Murdoch. Mein Mann hat für ihn in Grossbritannien Firmen gemanagt; hält ihn für einen sehr guten Leader, teilt aber seine politischen Ansichten nicht. Murdoch ist zwar noch nicht gestorben, aber politisch und gesellschaftlich ist er auf dem Weg dorthin. Mit 80 Jahren eine solche Niederlage! Während Leo Kirch sich auf seine Macht in Deutschland beschränkte, hat Rupert Murdoch immer viel grösser geträumt. Und seinen Traum wahrgemacht. Vom kleinen Australien kommend, mischte er erst das britische Establishment auf und eroberte dann Amerika. Immer als Aussenseiter.

      Vielleicht war die Rolle des Königsmachers in den USA eine Nummer zu gross für ihn. Vielleicht hat er sich mit seinem Sender Fox News zu viele Feinde gemacht. Grossbritannien allein würde ihn nicht zu Fall bringen, aber ein Kampf an zwei Fronten sicher. Schon ist die Rede von FBI-Ermittlungen in den USA und in London nimmt Premier Cameron Abstand – immer die gleichen Anzeichen für Abstiegsrunden.

      Murdoch, Kirch, Berlusconi – was vom Tage übrig blieb

      Möglicherweise gib es auf dem Markt der Medien ja doch so was wie eine Kraft zur Selbstreinigung? (Achtung Satire ;)

    33. Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 15:04 - Permalink

      Dass ausgerechnet Springer und Murdoch unkritisch Pro Israel sind, bringt mich schon ins Grübeln. Einerseits.

      Bei Axel Cäsar war es wohl das Bild Israels aus den 50ern, vermute ich. Bei Murdoch weiß ich das nicht.

      Andererseits stelle ich mir vor, es wäre umgekehrt. Wenn das, was hier gegen Israel vorgebracht wird, in der Sun oder in Bild stünde – würden deren Leser einen Unterschied machen zwischen Juden in Israel und anderswo? Ich mag mir nicht vorstellen, was dann los wäre.

    34. OAlexander schrieb am 27. Juli 2011 at 16:36 - Permalink

      Israel Bashing. Hurra! Da bin ich immer dabei. Gerne und mit Leidenschaft. Leider bringt es wenig – öffentliche Meinung ist nicht mehr besonders viel Wert dieser Tage. Man wird ja von der eigenen Regierung, welcher auch immer, nicht Mal gefragt, ob man an irgendwelchen Kriegen teilnehmen will.

      Vor vielleicht zehn Jahren gab es da mal eine Umfrage, in der Leute auch die für den Weltfrieden gefährlichsten Länder benennen durften. Israel war da gleichauf mit den Propagandafavoriten Iran und Nordkorea. Israel stellte fest, die Frage war missverständlich. die Frage wurde seither nie mehr gestellt. Wir haben also keine Ahnung, wen die Europäer heutzutage als die großen Brandschürer betrachten.

      Für Politiker spielt das eh keine Rolle. Gegen Israel zu sein ist, zumindest politisch, Freitod – wie das Beispiel Möllemann eindrucksvoll belegte. Selbst in Australien meint der Grünen-Führer Bob Brown auf dem absoluten Höhepunkt seiner Macht: “Israel ist unser Freund”. Und der ist erklärter Gegner der Murdoch-Presse, die in seinem Land zwei Drittel der Zeitungen beherrscht. Die beherrschen dort die Presse so weit, weil 1987 der weilandige Labor Führer und Ministerpräsident Bob Hawke sich die Unterstützung der Pressezaren sicherte, indem er legislativ der Pressekonzentration Vorschub leistete und dafür artig die Lohnschreiber auf seine Seite bekam.

      Damit sind wir bei Murdoch anbelangt. Der hat nun £ 50m Altmediengewinn aufgegeben (Tod der News of the World) um sich zukunftsträchtigere £ 1,2 Mrd. Gewinn via Einkauf von British Sky einkaufen zu dürfen. Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Bei der Unterhausbefragung wurde die einzige potenziell werthaltige Frage nicht gestellt: wo ist die betriebsinterne Anweisung wer Ausgaben bis zu welcher Höhe Abzeichnen darf, und haben wir hiermit die Vollmacht, dass sich die ein Vertreter sogleich abholen darf? Das ist in jeder Firma eifersüchtig festgelegt und wird peinlichst genau beobachtet.

      Diese Chose wird sich bei erster Gelegenheit dennoch gegen den Murdoch Clan auswirken, der sich bislang in den Firmenstatuten die Quasi-Alleinherrschaft gesichert hat. Nachdem Senior als semi-dement und Junior als, umhh, Wanker, geoutet haben, werden im Falle der Notwendigkeit von Milliardeninvestitionen die Firmenstatuten wohl geändert werden müssen. Für die Familie besteht dann die Alternative, sich im internationalen Jet-Set zu profilieren oder sich im eher schläfrigen Adelaide ein Häuserl am Hang zuzulegen. Nahe bei der 102-jährigen Mutter – die sich im Gegensatz zur Murdoch-Parteigängerpresse für die CO2-Steuer ausgesprochen hat.

      Zum Staat Israel, der das herausragende wissenschaftliche und kulturelle Erbe jüdischer Menschen aufs Schmerzlichste und zu Beweinendste besudelt, habe ich im Moment nichts weiter beizutragen – dazu müsste ich in einer Verfassung sein, die mir es erlaubte rhetorisch eine Modikum von Höflichkeit aufrechtzuerhalten. Das ist mir im Moment zu anstrengend.

      Was die diversen Fürsprecher des Medinat Israel hier anbelangt – unterste Schublade von Mitläufern, keine Ausbildung zum Thema. schlicht und einfach Amateure-Trolle, die keine Ahnung von nichts haben. Ich bin besseres gewohnt.

      Soll Israel halt einmal sagen, was genau die wollen, außer “Verhandlungen”. Ein konkreter Friedensplan von Israel ist nicht bekannt. Die Handlungen dieses Staates sprechen ihre eigene Sprache.

    35. Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 16:48 - Permalink

      Bei Axel Cäsar war es wohl das Bild Israels aus den 50ern, vermute ich.

      Oder ihn hat das schlechte Gewissen geplagt:

      http://www.taz.de/!1879/

      • Peleo schrieb am 27. Juli 2011 at 18:06 - Permalink

        Man lernt wirklich immer dazu.

        • Jacques Roux schrieb am 27. Juli 2011 at 18:49 - Permalink

          Beim “schlechtem Gewissen” hatte ich allerdings den Ironie-Button vergessen. Dieser widerliche Opportunist wollte es sich erst nicht mit den Nazis versauen und später nicht mit den Alliierten ;-(

    36. daweed schrieb am 27. Juli 2011 at 16:57 - Permalink

      https://secure.avaaz.org/de/independence_for_palestine_eu/?r=act

      • Dietrich schrieb am 27. Juli 2011 at 20:37 - Permalink

        @daweed
        Danke für diesen Link. Bin sonst kein Fan solcher Kampagnen, aber wenn es einem beim Kommentarelesen von dem Geseire der IDF-Lohnschreiber und Broder-Jünglinge so richtig schlecht geworden ist, stellt die Möglichkeit sich, mit ein paar Klicks u. unter Einbeziehung des Adressbuches, aktiv für die Palästinenser einzusetzen einen veritablen Befreiungschlag dar.
        Insbesondere auch deswegen, weil dies die Vorgenannten, die sich einer an den Fakten israelischer Verbrechen (wobei auch die palästinensischen, auch wenn sie nur einen Bruchteil darstellen nicht zu vergessen sind) orientierten Diskussion ohnehin verweigern, am meisten ärgert.

    37. odin88 schrieb am 27. Juli 2011 at 21:33 - Permalink

      es gibt eine wahrheit und danach kommen vielle wahrheiten.

      die eine wahrheit ist, das israel einen palästinenserstaat mit allem was staatlichkeit ausmacht, neben sich nicht erträgt.

      zu den viellen wahrheiten:

      es ist oberflächlich, wenn es imme rnur ums israel bashing geht. wenns um gewalt geht.

      leider stehen sich da die radikalen auf beiden seiten, in nichts nach.

      israelische soldaten ballern p.kindenr in den kopf, hamas leute lünchen immer mal wieder angebliche israelfreund ein ihren reihen. ich bin mir siche, das die jungend in gaza auf die hamas kein bock hat, wie auf israles soladten.

    38. odin88 schrieb am 27. Juli 2011 at 22:12 - Permalink

      @ oalexander

      wenn die meisten deutschen bei einer umfrage angeblich israel unter die ersten drei länder mit dem größten bedrohungspotential , was den weltfrieden angeht, wählen, zeigt das für mich nur, wie schlecht die schulbildung ist.

      israel kapiert nicht, das es die palästinenser einfach deportieren lassen kann. Deportationen, etc. gehen in modernen gesellschaften nicht.

      die hamas kapiert nicht, das sie isarael nie von der landkarte kriegen.

      die werden beide mit einander auskommen müssen. an israel kann man sehr viel kritisieren. aber in der nachbarschaft, mit all den angeblich freien ländern drum herum, möchte ich mal ein freies christliche deutschland sehen.

      die lösung muss immer vom stärkeren kommen. israel ist die nr 1 in der region. israel muss den ersten schritt machen. die palästinenser sind die schwächeren und können nicht den anfang machen.

      israel muss den palästinensern ihren staat geben. mit allen folgen.

      die palästinenser müssen isreal sicherheit geben. ohne das die palästinenser ihr sicherheitsdilemma net in den griff bekommen, werden sie die juden nicht überzeugen, ihnen zu vertrauen und die juden müssen es endlich lernen, einen freien, selbstständigen palästinenserstaat neben sich zu haben.

      • Heinzi schrieb am 28. Juli 2011 at 10:27 - Permalink

        Solange die israelische Regierung die Palästinenser als Tiere ansehen, wird da kaum was kommen, was akzeptabel wäre.

        • Natalie schrieb am 28. Juli 2011 at 11:54 - Permalink

          Solange die israelische Regierung die Palästinenser als Tiere ansehen, wird da kaum was kommen, was akzeptabel wäre.

          Nicht als Tiere, sondern als Gojim.

          Übrigens, soviel Land hat Palästina nach 1946 an Israel “abgeben” müssen.

        • odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 13:47 - Permalink

          heinzi es bringt nix, sich einseitig auf nur eine seite zu schlagen.

          warum tuen hier mache so, als ob jeder sich unbedingt pro palästinenser oder pro israelis entscheiden?

          wie manche juden und mache araber sich wechselseitig sehen, spielt keine rolle.

          es bringt nichts, nur vom negativen sich leiten zu lassen.
          du hast hier nicht eine seite, die nur gut ist und eine seite , die nur böse ist.

          wenn du jetzt wieder anfängst, “die” israelis sehen die araber so und und so, würde ich dir mal empfehlen, auf den seiten der salafisten und der hamas deren israelbild zu studieren. wenn du sagst das nur israel nicht juden wie tiere sieht, dann frag mal was salsfisten über den deutschen denken?

          @ natalie

          viele in der region denken in religiösen farben. das ist auch nichts judentypisches. muslime und christen machen es da unten genau so.

          noch einmal: es bringt nichts hier nur einer seite die schuld zu geben.
          die führer beider seiten, haben sich verrannt.

          der normale araber auf der strasse will normal leben. der normale jude auf der strasse auch.

          80 % der menschen, in jedem land, wollen nur ihre ruhe.

          15 % sind mitläufer der sadisten und eroffen sich vorteile und

          5 % sind sadisten, die spass am streit, an konflikten etc haben.

          aber der grossteil der menschen, IN JEDEM LAND, will ein normales, sicheres leben in würde !!!!!!!

        • odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 13:54 - Permalink

          @ heinzi du kannst ja mal zu diesem netten mitbürger http://www.youtube.com/watch?v=IFQdfW_78ys

          Pierre Vogel goggeln.

          es ist sinnlos, sich als inteligenter mensch, sich auf eine seite von naiv religiösen zu schlagen.

          menschen, die religion naiv und dumm interpretieren, gibt es bei juden, bei muslimen und christen. aber nicht alleine nur bei “den” juden.

    39. Cobra Liberaleusis schrieb am 28. Juli 2011 at 01:27 - Permalink

      Interessant.

      Der Platzbedarf Israels wird sich in Grenzen halten. Man ist ja doch nie zuhause…

      sondern einfach nur überall – vor allem aber dort wo es Mikrofone, Kameras, Bilschirme und (Noten)Druckerpressen gibt!

      Seltsam, was?

    40. YooYOoYOOYo schrieb am 28. Juli 2011 at 05:01 - Permalink

      Im Westen sind wir daran gewöhnt zu denken Israel könne ohne die Hilfe Europas und der Vereinigten Staaten nicht überleben.
      Heute abend sage ich Ihnen: Vielleicht sollten wir uns fragen ob wir in Europa und den USA überleben können wenn wir den Terroristen erlauben in Israel Erfolg zu haben.

      Was für ein Blödsinn.
      Selbst wenn Israel durch ein anderes Land erobert werden sollte(in der Realität ist das nicht natürlich unmöglich, da die IDF eine der modernsten Armeen ist), hat das nun wirklich keine bedrohliche Entwicklung für Europa und den USA.
      Klar, den USA würde ein weiterer Stützpunkt im Nahen Osten fehlen, aber all das würde nicht dazu führen, dass die USA oder Europa untergehen, das ist einfach nur Käse.

      • Heinzi schrieb am 28. Juli 2011 at 10:25 - Permalink

        Wenn du wüsstest …

        • odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 14:09 - Permalink

          nicht religiöse haben mir noch nie vorschriften für mein privatleben gemacht.

          http://www.youtube.com/watch?v=VsnfPT3HqN8&feature=related

          ultrareligiöse haben ja immer die unangenehme eigenschaft, alle bekehren zu wollen.

          dabei spielt es keine rolle, ob hard core religiöse juden, teilnehmer der pride parade in jerusalem mit steinen bewerfen, evangelikale christen u.a. meine kinder vor der schule mit ihrer propagande nerven oder bestimmte salafisten die religiöse rechtsprechung , neben der weltlichen in deutschland als gleichberechtigt einführen wollen.

          muslimischen mädchen sollen paulschal vom sport unterricht bereit werden?

          sikhs sollen von der helmpflicht beim motoradfahren befreit werden?

          warum dürfen juden, wie muslime in deutschland tieren bei vollem bewusstsein die kehle durch schneiden?

          muss wegen religonsfreiheit alles erlaubt werden? und wer schützt eigentlich die atheisten in deutschland vor dem zunehmen einfluss der religiösen? egal aus welchem lager die kommen.

    41. Peleo schrieb am 28. Juli 2011 at 10:57 - Permalink

      Offenbar gibt es auf der Welt kein dringlicheres Problem als Nahost.

      Jetzt verstehe ich, warum sich auf der Gästeliste bei der Abschiedsparty von WGNX so viele Namen finden, die früher mal hier waren.

      • Blockpartei schrieb am 28. Juli 2011 at 16:38 - Permalink

        http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/2000_2009/2003/4/Ambassador-s%20Course

        Die niedlichen Israel-Trolle hier und anderswo sind so lustig, wie sich sich winden zugeben zu müssen, dass Israel Staatspropaganda (Hasbara) offiziell sanktioniert, fordert und fördert. :)

        Diskussionen in allen israelischen Medien zum Thema Hasbara lassen sich online lesen. In deutschen Medien natürlich nicht.

        Es gibt sogar ein offizielles Propaganda- äh “public diplomacy”-Ministerium, was die Israel-Trolle leider ständig vergessen zu erwähnen.
        http://masbirim.gov.il/eng/

        Weltweit bezahlt Israel eine riesige Armee, die in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken eine schnelle Eingreiftruppe bildet, wenn irgendwann mal wieder ein Palästinenser an einem Checkpoint hingemetzelt wird oder sich Israel vorwärtsverteidigt.

        • Peleo schrieb am 28. Juli 2011 at 19:02 - Permalink

          Weltweit bezahlt Israel eine riesige Armee, die in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken

          Auszüge aus Facebook (…) Morddrohungen/Gewaltandrohung gegenüber Juden:

          Baris Y.: „ein toter jude ist ein guter jude“ 02.06.2010
          Ahmet B.: „Ein guter Jude ist ein toter jude“ 16.06.2010
          Amara I.: „irgendwann kommt die zeit dann sind wir alle bereit dann wird es kein israel mehr geben und kein jude wird mehr leben“ 02.06.2010
          Gün U.: „ mir ficket eu alli ihr scheiss jude……………..“ 01.06.2010
          Enes A.: „WIE GERN WÜRDE ICH ALLE JUDEN UND AMERIKANER IHRE VERDAMMTE HAUT SCHÄLLEN UND SIE EIN SALZBAD LEGEN…“ 06.06.2010 um 21:02 Uhr
          Volkan C.: „Ich hab Bock Juden abzuballern“ 01.06.2010 um 11:25 Uhr
          Borak G.: „Gib jeden Juden ein Kopfschuss“ 01.06.2010 um 17:18 Uhr
          Hadzi-Senad O.: „ Israel Jahudi Jevreji Juden Cionisti Cionisten THIS IS MESSAGE TO YOU +THE GAME IS OVER+” 01.06.2010 um 22:37 Uhr.
          Tugba G.: “[…] wenn ich auch nur einem Juden über den Weg laufe, dann gibt es einen weniger, jetzt reicht’s ey!!!” 01.06.2010 um 22:44 Uhr
          Momo O.: „einfach nur ausrotten die scheiss juden“ 02.06.2010 um 19:28 Uhr
          Asli G.: „Scheißßßß Juden! Ihr werdet alle sterben aber wie!“ 02.06.2010 22:39 Uhr
          Österreichs größter Ausländer Versammlung: „ [...] Alle Juden sollen sterben!“ 03.06.2010 um 09:28 Uhr.
          Hamudi C.: „tot den Juden” 02.06.2010 um 16:58 Uhr
          Can C.: „[...] ziel ist nicht rathausmarkt sondern die juden zerstören“ 04.06.2010 um 10:45 Uhr
          Aykut Y.: „ich hasse sie bis zum tod die hurensöhne sie sollen alle sterben.“ 04.06.2010 um 15:44 Uhr auf Amar P.s Pinnwand
          Hasan F.: „[...] immer wenn ich einen juden sehe sieht der hässlig und link aus oder es gibt irgendwas was mich an dem provoziert…HAMAS JUNGE“ 05.06.2010 um 19:08 Uhr
          Veton A.: „mein aller größter wunsch für dieses jahr ist eine atombombe für alle juden und reichend essen für muslimen“ 04.06.2010
          Sercan S.: „scheiss juden ich würd gern juden schlagen“ 31.05.2010 um 14:27 Uhr
          Sercan S.: „Die ganze welt steht hinter uns ,jeder hört auf uns ,jeder fühlt mit uns ,ihr juden (regierung) ihr habt den jackpot geknackt viel spaß jetzt damit ,80millionen wölfe warten auf euch.“ 01.06.2010 um 22:05 Uhr
          Mehmet C.: „scheisssssssssssssssssssssss judennnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn beste jude ist ein toter jude“ 31.Mai um 22:37 Uhr
          Emre E.: „ ja man auf jeden fall !! Drecksvolk…messer rein messer raus messer rot jude tot auf Ufuk Tokdemirs Pinnwand 01. Juni um 00:33 Uhr
          Haris P.: “ ……………………..Free Palestina ……………….. Messer rein Messer raus Messer rot Jude tot..“ 01.06.2010
          Ozan K.: „ STIRB JUDE“ 01.06.2010
          Dave L.: „verfickts israel was glaubet wer die sind? nur willer amerika und eui fette kack jude als geldgeber hend in new york meinet ihr ihr chönnt alles mache? verdammts scheiss pack alli vort wand stelle und verschüsse !“ 01.06.2010-06-11
          Ekrem I.: „De beste Jude isch en tode Jude!“ 01.06.2010
          Kemal G.: „scheissssssssssssssssss judennnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn wenn ich heute ein jude sehe bringe ich denn um yemin ederim ki und werde auch aufnehmen mit mein htc magic black handy“ 01.06.2010
          Mohamed H.: „Nur ein toter Jude ist ein guter Jude !“ 01.06.2010
          Kerem A.: „jeder jude wird geschmiert wie ein butterbrot.“ 01.06.2010
          Peker A.: „EGAL MEIN FREUND ICH STERB WENN ES SEIN MUSS ABER DIE HURENSÖHNE NEHM ICH MIT!!!!“ 03. 06.2010 um 14:22 Uhr.
          How many people who like the turkish flag: „ihr scheis juden ich bete zu got das ihr alle verbrennt wenn ich einen juden auf der strasse sehe wird er so heftig von mir geschlagen ihr hurensöhne kein land mag euchg lauhb mir wenn amerika nicht were weret ihr von jedem muslimischen land in den arsch gefickt.“ 04.06.2010 um 18:53 Uhr.
          Ümmüham D.: „[...] einen schön langgezogenen tod wünsche ich denen, so dass sie sich wünschen zu sterben.“ 01.06.2010 um 20:41 Uhr.
          Eyup D.: „Ihr scheiss juden eure sippe sollte man fiicckken!!!“ 02.06.2010
          Cagatay C.: „juden ich fick euch alle“ 02.06.2010
          Selim T.: „SCHEISS JUDEN VERKACKTES ISRAEL VERRECKT ALLE!!!“ 31.05.2010
          Metin A.: „scheiß Juden! Siehst du einen juden fliegen, schieß ihn ab und lass ihn liegen. [...] „ 31.05.2010.
          Ulubas L.: „nur ein toter jude ist ein guter jude! [...]“ 31.05.2010
          Kemal G.: „scheissssssssssssssssss judennnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn wenn ich heute ein jude sehe bringe ich denn um yemin ederim ki und werde auch aufnehmen mit mein htc magic black handy“ 02.06.2010
          Bünyamin A.: „tötet jedes juden schwein denn die yahudis sind unser feind….“ 01.06.2010
          Tamer O.: „Facebook du kannst es wieder von mir aus es wieder löschen nieder mit Israel nieder mit den Juden es wurde türkisches blut vergossen ich habe geblutet 80 mil. haben geblutet Wir vordern Rache Rache Rache israel muss militärisch angegriefen werden!! Israel warte nur warte du hast nicht nur uns sondern die Welt angegriefen Moses würde sich für euch schämen“ 01.06.2010

          • Lennard schrieb am 28. Juli 2011 at 20:28 - Permalink

            Und was hat deine Zitat-Sammlung der “Jüdischen Gemeinde zu Berlin” mit Hasbara zu tun?
            Zitat-Schwanzvergleich? Soll das mit Zitaten und Videos fanatischer Israelis beantwortet werden? Oder mit den menschenverachtenden Äußerungen der Hardcore-Zionisten?
            Oder mit http://www.middle-east-info.org/take/wujshasbara.pdf ?

          • Jacques Roux schrieb am 28. Juli 2011 at 20:32 - Permalink

            Wow, da hast du dir aber wirklich Mühe gemacht ganz Facebook nach Judenfeindlichen Äußerungen zu durchsuchen und so viele Türken dabei ;-)

            Schon klar, dem Datum nach war das unmittelbar nach dem israelischen Überfall auf die Gaza-Flottille letztes Jahr. Verständlich, oder nicht ?

            Außerdem gibt es m.M. nach schon einen Unterschied zwischen Verbalmorden und echten Morden (z.B. Operation gegossenes Blei)

            • odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 22:03 - Permalink

              genau die türken sind das am wenigste nationalistische volk der erde.

              komisch was, das das so nationalistisch rüber kommt bei den türken. verstehe wer will. ganz unerklärlich. tztztztztz…

              ps: die erste auslandsübersetzung von hitlers mein kampf war ins türkische

              und mein kampf von hintler steht noch heute als “sachbuch” in den aktuellen bestsellerlisten türkischer buchhandlungen.

              aber wahrscheinlich sind die türkische kollegen in den kommentaren oben auf facebook genau so differenziert beim thema juden und israel wie bei dieser anderen kleinen , komischen gruppe . na die mit a anfangen und heute unverständlicherweise irgendwo in den bergen von armenien leben.

            • Peleo schrieb am 28. Juli 2011 at 22:32 - Permalink

              @ Jacques Roux

              Hab das hier
              http://www.hagalil.com/archiv/2010/06/30/antisemitismus-8/
              gesehen, als ich dieses
              http://www.hagalil.com/archiv/2011/07/28/ehrenmord/
              gelesen hab: Eine jüdische Stimme gegen Islamhetze in der WELT.

              Allerdings, das mit dem “Verbalmorden” sehe ich allerdings seit Norwegen nicht mehr so entspannt.

    42. odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 16:54 - Permalink

      @ blockflöte

      “….Weltweit bezahlt Israel eine riesige Armee, die in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken eine schnelle Eingreiftruppe …. ”

      genau… wir sind alle nur bezahlte mosadagenten hehehehehehe

      deine aussage ist richtig geile vt .
      und nicht zu vergessen, wir habe eine heimliche weltregierung aus zionisten,freimauren und iluminaten heheheheh hahahahaha uaaahhhhhhhhaaaaa

      aber mal im ernst:

      warum sind die ganzen ökos und 68iger jetzt so hamasfreundlich ?

      zu erst habt ihr ökos bei den israelis alles vergessen und vergeben und nun ist euer neues baby die hamas.

      aber hey wir sind ja alle opfa der usrael propaganda…… auwaia… lieber in den usa leben als mit diesen 68-träumer-hamas-freunden unter der sharia !!!!!!!

      • Lennard schrieb am 28. Juli 2011 at 20:37 - Permalink

        http://www.middle-east-info.org/take/wujshasbara.pdf

        Jeder der Israel kritisiert ist also Hamas-Freund? Weltbild kann man deine Beschränktheit wohl nicht nennen. Es ging um pro-israelische Presse – nur noch mal zur Erinnerung (den Artikel selbst scheinst Du ja nicht gelesen zu haben).
        Oh und btw.: mfa.gov.il ist eine offizielle Seite. Nix VT.

        • odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 21:29 - Permalink

          @ ähhm…ich habe den artikel gelesen, aber du hast meinen kommentar nicht genau gelesen.

          wo habe ich israelkritik pauschal als hamaspropaganda bezeichnet?

          ich finds nur einseitig und langweilig, wenn bei jedem nationalistischen konflikt die leute sich zwischen zwei schei…. regimes entscheiden sollen.

          hamas ist schei…. und die rechts-natioalisten und ultrareligiösen bei den israelis sind genau so schei…….

          und aaaausserdem hab ich eh ne schwäche für den schwächeren und hier ist das eben grade so, das hamas als pfadfindertruppe verkauft werden.

          grade von den gutmenschen, die ständig, sich überall in der welt einmischen wollen.

          sind die hamas leute sowas wie arme, hilflose, edle indianer oder warum fordern die eurer helfersyndrom ?

          guckst du lieber gutmensch http://www.youtube.com/watch?v=eoAZpMDphH4&feature=related salafisten können auch ach sooo ironisch und witzich sein

          • Lennard schrieb am 30. Juli 2011 at 01:25 - Permalink

            sind die hamas leute sowas wie arme, hilflose, edle indianer oder warum fordern die eurer helfersyndrom ?

            Ich habe deinen Kommentar gelesen. Und du machst es i.Ü. schon wieder – merkst du’s selber nicht mehr? Du unterstellst schon wieder, die Kritiker der Vorgehensweise des israelischen Militärs und der israelischen Regierung würden die Hamas als “edel”, “hilflos” oder “baby” sehen.
            Du unterstellst außerdem auf reichlich billige Art und Weise, “wir” (was immer das für dich ist) würden der Hamas helfen wollen. Du bist schon ziemlich beschränkt oder?
            Zeige mir konkret die Kommentare hier, welche die Hamas als “Pfadfinder” verkaufen, oder den Terrorismus der Hamas verniedlichen.

            Nicht schlecht, innerhalb weniger Zeilen widersprichst du dir selbst.
            Und was interessieren mich deine Salafisten? Wenn du über Salafisten reden willst, dann vielleicht ergänzend über die Muslimbruderschaft, aber nicht die Hamas. Salafisten würde ich eher zu den Sunniten zählen, während die Hamas/Hizbollah Schiiten sind.
            Aber du kannst gern noch mehr irrelevante Splittergruppen erwähnen. Vielleicht kommst du ja dann irgendwann automatisch darauf, dass der Nachbar von Israel nicht nur die Hamas ist.

            *kopfschüttel*

            Dein Göbbels-Vokabular und dein in Nazi-Kreisen sehr beliebten Benutzernamen habe ich mal ignoriert. Atheist scheinst du nicht zu sein.

            • Till schrieb am 30. Juli 2011 at 03:24 - Permalink

              dein in Nazi-Kreisen sehr beliebten Benutzernamen

              Wenn ich in einem Kommentar den Namen “Andreas Bobb” (jedoch jeweils mit starkem “P” ) erwähne, erscheint dieser Kommentar gar nicht, weil er vorher automatisch rausgefiltert wurde.
              Das akzeptieren ich; das sind nun mal die Regeln des Chefs.
              Aber dass ein Nickname mit der Zahl 88, kombiniert mit einer nordischen Gottheit, nicht automatisch rausgefiltert wird….. Das gibt mir dann schon ein wenig zu denken. (88 = HH)
              Man kann auch mit einer übersteigerten Parteinahme für ein Volk X das Gegenteil zu bewirken beabsichtigen.

            • saladin99 schrieb am 30. Juli 2011 at 10:00 - Permalink

              @ len…..

              “…..Dein Göbbels-Vokabular und dein in Nazi-Kreisen sehr beliebten Benutzernamen habe ich mal ignoriert. Atheist scheinst du nicht zu sein…..”

              aber nicht zu lange mit dem kopfschütteln, ist ja auch nicht gut für die suppe zwischen den ohren.

              wo schreibe ich denn in göbbelischen begriffen? hat der mann den welche erfunden?

              mich nervt auch dein drängen, ich solle mich doch bitte entscheiden pro juden oder pro araber. warum ? !

              die meisten sind weder für die arabischen faschisten, noch für die israelischen faschisten, sondern fühlen mit den völkern. auf BEIDEN seiten. so ist das auch bei mir.

              “….während die Hamas/Hizbollah Schiiten sind….”

              die netten jungs von der hamas sind keine schiiten.

              du hast null ahnung vom islam und der gegend. entschuldigung wenn ich das so krass schreibe.

              bist du ein deutsches bildungsbürgerkind mit schuld komplexen wegen der sachen , die vor mehr als 70 jahren passierte?

              hamas hat auch nix mehr zu tun mit der moslembruderschaft aus äqypten, wie du schreibst. das war mal. die muslimbrüder sind mittelschicht. die hamas sind underdogs. nichts dagegen, aber ist einfach ein unterschied, in der mitgliederzusammensetzung und daraus resultierend den zielen einer gruppe.

              “…..du kannst gern noch mehr irrelevante Splittergruppen erwähnen. ….”

              die salafisten sind leider keine unbedeutende splittergruppe im politischen extremismus. sie sind die am schnellsten wachsende bewegung in dem bereich und machen selbst den hamas leuten in gaza stress. salafisten haben auch nichts mit muslimbrüderschaft zu tun. oder sind auch keine erweiterung von denen, wie du schreibst.

            • Lennard schrieb am 31. Juli 2011 at 02:06 - Permalink

              wo schreibe ich denn in göbbelischen begriffen? hat der mann den welche erfunden?

              Bin mir nicht sicher, ob du Bösmensch das begreifst, worauf ich hinaus wollte.

              mich nervt auch dein drängen, ich solle mich doch bitte entscheiden pro juden oder pro araber. warum ? !

              Wenn du der Zwangsneurose folgst, jeder der dir widerspricht, würde dich zu einer Entscheidung “pro juden/pro araber” nötigen, tu’st du mir leid.

              sondern fühlen mit den völkern. auf BEIDEN seiten. so ist das auch bei mir.

              Wirklich? Sieht mir nicht danach aus. Du unterstellst mir nämlich erneut Islamisten-Freundlichkeit.

              die netten jungs von der hamas sind keine schiiten.

              Du liest zuviel WiKi.

              du hast null ahnung vom islam und der gegend. entschuldigung wenn ich das so krass schreibe.

              Kein Problem. Du hast auch keine Ahnung, was du schreibst. Passt schon.
              Es geht um Israel/Palaestina und du kommst mir mit Salafisten.

              hamas hat auch nix mehr zu tun mit der moslembruderschaft aus äqypten, wie du schreibst. das war mal. die muslimbrüder sind mittelschicht. die hamas sind underdogs. nichts dagegen, aber ist einfach ein unterschied, in der mitgliederzusammensetzung und daraus resultierend den zielen einer gruppe.

              Hab’ ich auch nicht behauptet. Hast du Halluzinationen?

              die salafisten sind leider keine unbedeutende splittergruppe im politischen extremismus. sie sind die am schnellsten wachsende bewegung in dem bereich und machen selbst den hamas leuten in gaza stress.

              Für jemanden, der ständig auf seine angebliche Neutralität pocht, hast du ne Menge Schiss vor’m Musel. Wer ist denn jetzt der “Schwache”, für den du Partei ergreifst?

            • Etta Palm d'Aelders grü schrieb am 31. Juli 2011 at 08:21 - Permalink

              Guten Morgen,

              die Hamas und die Hizbollah sind religiös nicht das selbe.
              Es gibt Regionen in der Welt, da sind diese Unterschiede keine Kleinigkeit, ob einer Sunnit oder Schiit ist.

            • Awwakum schrieb am 1. August 2011 at 09:53 - Permalink

              Dein sound ist ja ganz schön agressiv .
              Wenn ich mir Deine und die Kommens von dem Anderen so durch lesen, komme ich eher auf die Idee das Du hier der Troll bist. Außerdem hat es wohl nichts mit schiss, wie du schreibst, zu tun, wenn Leute vor Nazis, religiösen Extremisten, Stalinisten ect. warnen oder drauf aufmerksam machen.

    43. odin88 schrieb am 28. Juli 2011 at 21:13 - Permalink

      boaaaahhhh du redest davon, das eine ganze armee von jüdischen söldnern in den blogs und internetforen der welt unterwegs sei und meinugsmanipulation betreiben würde und das soll net vt sein ?

      einmal gegeoogelt, wie viele sprachen und länder es gibt auf der welt ?

      einmal grob ausgerechnet, wie viele internetforen es welt weit gibt?

      schon klar, das es so viele mosadagenten gibt, die auf der ganzen welt und in allen sprachen und auf allen internetseiten propaganda betreiben.

      und komm mir net mit der juden-bestimmen-die-weltpresse-weil-den-juden-gehören-die-medien-blablablabla…..

      ich empfehle den gutmenschen hier, einfach mal ihre kinder auf einer islamisch geführten privatschule einschulen zu lassen.

      http://www.youtube.com/watch?v=TkgrVqHTlcU

      aber gelle , die gutmenschen wollen gerne exotisch essen gehen, aaaber blos net den eigenen sohnemann bei der bartmännern in die lehre schicken.

      • saladin99 schrieb am 30. Juli 2011 at 10:16 - Permalink

        @ till

        usernamen bei spiegelfechter.com zensieren ?

        welchen usernamen sich die leute im netz aussuchen, ist jedem selbst überlassen. was andere da rein lesen, ist deren sache.

        wenn , dann nicht oberflächlich an irgendwelchen namen und zahlen, sondern am inhalt von aussagen kritik üben.

        sooo werd mir erst mal einen eulenspiegel reinziehen. ist lustiger als zahlenmythologie.

        • Till schrieb am 30. Juli 2011 at 12:45 - Permalink

          Deine Flexibilität ist beeindruckend. Nun also ein Sultan. Was wohl 99 bedeuten mag ?
          Dann bleibt also noch, dich … nicht oberflächlich an irgendwelchen namen und zahlen, sondern am inhalt von aussagen… zu messen.

          • saladin99 schrieb am 30. Juli 2011 at 17:04 - Permalink

            @ till

            jupp…denn namen sollten tabu sein.

            ist doch faaast egal wie sich einer nennt.

            wenn er sich net grad den namen von nem massenschlächter wählt. um für den propaganda zu machen.

            inhalt ist immer gut. verpackung, nix als ablenkung.

            wenn mir lenigrad, ne lennard “…Dein Göbbels-Vokabular… ” attestiert, keine ahnung wen er mit mir verwechselt. vielleicht hat er nur meinen nickname gelesen und keinen meiner kommentare. denn nirdgenwo habe ich mich rassistisch oder faschistisch geäußert.

            im gegenteil: meine erste frau, mit der ich geschlafen habe, ist eine türkin. da war ich 17 und mein erster mann ( da war ich 27 ) , mit dem ich geschlafen habe, dessen eltern sind vor 50 jahren aus tunesien nach deutschland gekommen. einfach nur bullshit, gleich so typisch deutsch mit der nazikeule zu kommen.

            hab mal einen lustigen film zum thema gesehen http://www.youtube.com/watch?v=nTje24xklxw

            four lions heißt der. echt witziger film.

            • Till schrieb am 30. Juli 2011 at 17:30 - Permalink

              Wenn du hier bei Spiegelfechter gut aufpasst, dann kannst du sogar noch etwas lernen..

            • Lennard schrieb am 31. Juli 2011 at 02:14 - Permalink

              Du bist der, der Göbbels-Vokabular benutzt, und unterstellst anderen die Nazi-Keule. Du bist ja nen eigenartig wirrer Troll.

              Ich bremse auch für Bösmenschen.

        • Awwakum schrieb am 1. August 2011 at 10:04 - Permalink

          Lass dich nicht ärgern. Die Nazivergleiche / Nazivorwürfe dienen in Deutschland , in politischen Debatten dazu, abweichende Meinungen ins Jenseits zu befördern. Siehe die Debatten um Walzer oder Sarrazin. In deinen Kommentaren habe ich keinen Nazijargon raus gelesen.

          • Lennard schrieb am 1. August 2011 at 10:27 - Permalink

            Troll härter!

            Von Leuten, die mich mit Göbbels-Vokabular (das “Gutmensch-Geschrei”) vollheulen und mir das Verteidigen von Terroristen (Hamas) vorwerfen lass’ ich mir nix erzählen.

            • Awwakum schrieb am 1. August 2011 at 17:21 - Permalink

              Es hat hier niemand Dir vorgeworfen, das du Hamas verteidigst.
              Aber viel Spas in Deiner Welt.

            • Awwakum schrieb am 1. August 2011 at 17:30 - Permalink

              Lieber Lennard,

              die Hamas besteht nicht nur aus Terroristen wie Du schreibst. Da gibt es den terroristischen Flügel , aber auch ganz pragmatische im politischen Flügel siehe auch IRA / Sinn Fein / Irland.
              Da du von Leuten schreibst, wer bezeichnet Dich denn noch alles als Gutmensch? Warum fühlst Du dich denn mit dem Begriff angegriffen und beleidigt? Ich finde als guter Mensch bezeichnet zu werden , immer noch besser, als die gegenteilige Richtung. Aber Du scheinst hier eh nur auf beleidigt zu schalten.

    44. Peleo schrieb am 28. Juli 2011 at 22:09 - Permalink

      @ Lennard

      Dein Einwand ist berechtigt, war keine gute Idee.

      War eine spontane Reaktion auf “Weltweit bezahlt Israel eine riesige Armee, die in Foren, Blogs…” Da klingelte es bei mir: aha, die “jüdische Weltverschwörung”, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.

      • Lennard schrieb am 29. Juli 2011 at 19:23 - Permalink

        Kein Problem. Lass dich nicht ärgern – auch nicht von mir :)
        Schönes Wochenende…

      • ola schrieb am 30. Juli 2011 at 18:31 - Permalink

        Wie das bei Ihnen klingt ist eigentlich nicht das Problem des Schreibenden. Bestätigt aber die grundlegende Erkenntnis der Kommunikationssenschaft, dass die Botschaft immer beim Empfänger entsteht. Und jetzt liegt es bei Ihnen zu ergründen, wieso Sie aus einem gut dokumentierten, neutral geschriebenen und faktisch richtigen Einlass eine jüdische Weltverschwörung konstruieren.

        Da haben Sie jetzt mal was zu tun, anstatt nur Ihre Reflexe zu bedienen

        • Awwakum schrieb am 1. August 2011 at 09:58 - Permalink

          @ Ola

          Ja finde ich auch. Die Kommentare von Lennard passen irgendwie nicht zu dem von Saladin99 und lesen sich für mich als Beispiel für männliche Eitelkeit.

    45. Frank schrieb am 29. Juli 2011 at 11:21 - Permalink

      Hallo Jens,

      ich würde Dir ein bisschen mehr kritische Distanz zum “Transatlantikblog” wünschen. Nach meiner bescheidenen Meinung verbirgt sich hinter dem staatstragend klingenden Namen im Grunde nur eines: ein wüstes Gebräu antizionistischer bis antisemitischer Statements und Meinungen. Gazaflotten-Niveau halt.

      • Haggorianer schrieb am 1. August 2011 at 18:29 - Permalink

        Jaja, die antizionistische bis antisemitische Gazaflotte… Schlimm sowas.

        • Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 10:29 - Permalink

          In einem Blog geht es immer um Differenz, nicht um Einheit. Das ist der Unterschied zu einer Zeitung. Wenn Frank andere Informationen hat , als du, dann ist genau das doch das spannende. …….do I think it’s worth it? Yeah I think its worth it.

    46. Herrentett schrieb am 29. Juli 2011 at 15:56 - Permalink

      Na, hier sind (selbst für mich) dann doch überraschend viele antisemitische Stereotypen zusammengekommen. Aber wie gesagt: Antisemiten sind immer die anderen.

    47. saladin99 schrieb am 30. Juli 2011 at 21:39 - Permalink

      ob die hamas immer auch an die interessen des volkes denken?
      ob netanjahu immer politik im sinne des israelischen volkes macht?

      imperium, unterwerfung, vasallen davon träumen ismail hanija und benjamin netanjahu

      hört das

    48. saladin99 schrieb am 30. Juli 2011 at 21:44 - Permalink

      FREE GAZA YOUTH ist schon eher nach meinem geschmack als die blutlust der alten männer in gaza und israel

      Manifest der Free Gaza Youth

      Wie Läuse unter den Nägeln

      Fick dich, Hamas. Fick dich, Israel. Fick dich, Fatah. Fick dich, UN. Fick dich, UNWRA. Fick dich, USA! Wir, die Jugend aus Gaza, haben Israel, die Hamas, die Besatzungsherrschaft, die Verletzung der Menschenrechte und die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft so satt! Wir schreien, um diese Wand des Schweigens zu durchbrechen, wir wollen diese Ungerechtigkeit und die Gleichgültigkeit durchbrechen wie die israelischen F-16 die Schallmauer; wir schreien mit der ganzen Kraft unserer Seele, um die riesige Frustration rauszulassen, die uns auffrisst.

      Wir haben die Bärtigen so satt

      Wir sind wie Läuse unter den Nägeln, eingeschlossen in einem Albtraum, ohne Platz für Hoffnung, ohne Raum für Freiheit. Uns stehen der politische Kampf und die kohlrabenschwarzen Nächte mit den Flugzeugen über unseren Häusern bis hier; wir können es nicht mehr sehen, wie unschuldige Bauern in der Pufferzone erschossen werden, wenn sie sich um ihr Land kümmern. Genauso wenig wie die bärtigen Typen, die rumlaufen und ihre Waffen missbrauchen, um junge Leute, die für ihre Überzeugung demonstrieren, zusammenzuschlagen oder einzusperren. Und wie sind wir die Mauer der Schande leid, die uns vom Rest des Landes trennt und uns gefangen hält in einem Stückchen Land, so groß wie eine Briefmarke.

      Hört endlich auf, uns als Terroristen zu sehen, als hausgemachte Fanatiker mit Sprengstoff in den Taschen und dem Teufel in den Augen! Wir haben die Schnauze voll von den Experten, die voller Gleichgültigkeit Resolutionen verfassen, aber zu feige sind, sich auf irgendetwas zu einigen. Wir sind dieses beschissenen Lebens so müde, wir sind es so leid, von den Israelis eingesperrt und von der Hamas zusammengeprügelt zu werden, während der Rest der Welt uns vergessen hat.

      In uns wächst eine Revolution heran, eine riesige Unzufriedenheit und Enttäuschung türmt sich auf. Gelingt es uns nicht, diese Energie in etwas umzuwandeln, das den Status quo infrage stellt und uns etwas Hoffnung gibt, dann wird sie uns zerstören. Am 20. November liefen unsere Herzen endgültig über. Offiziere der Hamas kamen zum Jugendforum Scharek, einer der führenden Jugendorganisationen – und zwar mit ihren Waffen, Lügen und ihrer Aggressivität. Sie schmissen alle raus, verhafteten ein paar und verboten die Arbeit von Scharek insgesamt.

      Einige Tage später schlugen sie Demonstranten für Scharek zusammen und nahm einige von ihnen fest. Wir leben wirklich in einem Albtraum, eingeschlossen in einem Alptraum. Wir haben die Operation “Cast Lead” (Vergossenes Blei) nur knapp überlebt, während derer Israel sehr effektiv die Scheiße aus uns rausgebombt hat, tausende von Häusern zerstörte und noch mehr Leben und Träume. Die Hamas sind sie nicht wie beabsichtigt losgeworden, aber sie haben uns auf Ewigkeit Angst eingejagt und das posttraumatische Stresssymptom verpasst, denn wir konnten ja nicht wegrennen.

      Wir sind eine Jugend mit schweren Herzen. Wir tragen eine Traurigkeit in uns, die es uns schwer macht, den Sonnenuntergang zu genießen. Wie soll das auch gehen, wenn wir schwarze Wolken am Horizont und düstere Erinnerung sehen, sobald wir die Augen schließen? Wir lächeln, um den Schmerz zu verstecken. Wir lachen, um den Krieg zu vergessen. Wir hoffen, um nicht Selbstmord begehen zu müssen, hier und jetzt.

      Wir haben Israel so satt

      Während des Krieges hatten wir das untrügliche Gefühl, Israel will uns vom Erdboden tilgen. In den letzten Jahren hat die Hamas alles getan, um unsere Gedanken, unser Handeln und unsere Wünsche zu kontrollieren. Wir sind eine junge Generation, die an Raketen gewöhnt ist.

      Wir haben die unlösbare Aufgabe, ein normales und gesundes Leben zu führen, obwohl wir kaum toleriert werden von dieser Organisation, die sich in unserer Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet hat, das alles Lebendige abtötet und die Leute mit ihrem Terrorregime lähmt. Vergessen wir aber auch nicht unser Gefängnis, das von einer sogenannten demokratischen Regierung unterhalten wird.

      Wir haben Angst

      Die Geschichte wiederholt sich aufs Grausamste, und niemanden scheint das zu kümmern. Wir haben solche Angst. Hier, in Gaza, haben wir Angst, eingesperrt zu werden, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert, getötet. Wir haben Angst zu leben, weil jeder Schritt wohlüberlegt sein will, überall gibt es Grenzen, wir können uns nicht bewegen, wie wir wollen, manchmal können wir noch nicht mal denken, was wir wollen, weil die Besetzung unsere Gehirne und Herzen so sehr okkupiert, dass es weh tut und wir endlose Tränen vor Wut und Schmerz vergießen wollen!

      Wir wollen nicht hassen, wir wollen all diese Gefühle nicht fühlen, wir wollen keine Opfer mehr sein. Genug! Genug Schmerz, genug Tränen, genug Leid, genug der Kontrolle, der Begrenzung, der unrechten Rechtfertigungen, des Terrors, der Folter, der Entschuldigungen, der Bomben, der schlaflosen Nächte, der toten Zivilisten, der schwarzen Erinnerungen, der düsteren Zukunft, der herzerweichenden Gegenwart, der verstörenden Politik, der fanatischen Politiker, der religiösen Scheiße, genug der Verhaftungen!

      Wir sagen HALT! Das ist nicht die Zukunft, die wir haben wollen! Wir wollen drei Dinge: Wir wollen frei sein. Wir wollen ein normales Leben leben können. Wir wollen Frieden. Ist das zu viel verlangt?

      Wir sind eine Friedensbewegung, die sich aus jungen Leuten in Gaza und vielen Unterstützern zusammensetzt und die keine Ruhe geben wird, bis die wahre Situation in Gaza wieder in allen Köpfen ist und dieser Konsens des Schweigens oder der lärmenden Ignoranz durchbrochen ist.

      Das ist das Manifest der Jugend von Gaza für die Veränderung!

      Wir werden damit anfangen, das Gefängnis in unseren Köpfen aufzubrechen, um unsere Würde und unsere Selbstachtung zurückzubekommen. Wir werden unsere Köpfe hoch tragen, auch wenn wir auf Widerstand stoßen. Wir werden Tag und Nacht arbeiten, um diese elenden Lebensbedingungen zu verändern. Wir werden Träume entwickeln, wo wir auf Wände stoßen.

      Wir wollen frei sein, wir wollen leben, wir wollen Frieden.

      FREE GAZA YOUTH!

      ist in der taz erschienen http://www.taz.de/!63678/

      • Etta Palm d'Aelders grü schrieb am 31. Juli 2011 at 08:25 - Permalink

        Danke für das kopieren. Dieser Text hat mich sehr nachdenklich gemacht und irgendwie traurig.

    49. saladin99 schrieb am 31. Juli 2011 at 06:45 - Permalink

      @ Lennard

      gähn………

    50. Etta Palm d'Aelders grü schrieb am 31. Juli 2011 at 08:16 - Permalink

      Hallo Saladin

      ein muslimischer, bisexueller an nordischer Götterwelt Interessierter. Keine unspannende Mischung :))).

      Hallo Lennard

      wenn der eine Halluzinationen hat, leiden Sie dann an Amnesie?

      Sie schreiben am 30. Juli 2011 um 01:25 hier im Kommentarbereich, das die Hamas aus Schiiten besteht.

    51. Haggorianer schrieb am 1. August 2011 at 19:42 - Permalink

      @SF:
      Der Idiot kommentiert hier jetzt schon mit 4 Nicks, antwortet sich selbst und ist offensichtlich nicht ganz bei sich:
      “Hallo Lennard

      wenn der eine Halluzinationen hat, leiden Sie dann an Amnesie?

      Sie schreiben am 30. Juli 2011 um 01:25 hier im Kommentarbereich, das die Hamas aus Schiiten besteht“.

      Auf welche Aussage Lennards nimmt er hiermit (Amnesie) Bezug? Brauchst nicht zu suchen, ich hab schon alles durchgelesen: auf keine. Diese Verwirrtheit und die Rechtschreibschwäche ziehen sich wie ein roter Faden durch seinen ganzen Salat. Bin ja grundsätzlich gegen Zensur, aber evtl. solltest Du “Beiträge” dieser IP mal blocken.

      @Etta Palm d’Aelders grü/ saladin99/ Awwakum/ odin88: such Dir Hilfe. Ernsthaft. Entweder bist Du seit 3 Tagen besoffen, oder hast eine psychotische Episode.

      Oder sollte es tatsächlich solchen Zufall geben, dass 4 unterschiedliche Menschen mit dermaßen identischen…. ich nenn es mal “Schwächen”, hier zeitgleich aufschlagen und sich dann noch gegenseitig die Eier lecken/sich auf Lennard einschießen?

    52. Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 09:38 - Permalink

      @ Lennard aka Haggorianer

      Es würde dir und dem Thread gut tun, wenn du 2x denkst bevor du schreibst. Du hast deine Meinung, fine by me, aber wenn du glaubst, das sei die einzig zulässige Sichtweise, die einen derartigen Tonfall erlaubt, dann täuschst du dich.

      • Haggorianer schrieb am 2. August 2011 at 10:16 - Permalink

        @ Lennard aka Haggorianer

        Falsch. Ansonsten steht bei 51 alles, was ich Dir zu sagen hab.

        • Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 10:43 - Permalink

          Lieber Haggorianer,

          du bist also nicht Lennard? Warum beleidigst du dann Mitdiskutanten als Idioten ? Lennard wirft anderen hier Göbbelsstil vor, ohne Belege dafür zu liefern und entschuldige, der Ausdruck Gutmensch bei Odin88 aka Saladin99 ist nun wirklich nicht der Nazizeit entlehnt und dein Stiel ist unter aller Sxx.
          Aber alles klar… ich stell das Denken ein. Ist sowieso nicht mein Dingen, das Denken. Dafür sind ja bekanntlich Pferde da.

          • Lennard schrieb am 2. August 2011 at 11:35 - Permalink

            der Ausdruck Gutmensch bei Odin88 aka Saladin99 ist nun wirklich nicht der Nazizeit entlehnt

            Falsch! Es geht nämlich nicht nur um die Wortbedeutung per definitionem, sondern auch um Kontext und Intention des Gebrauches. Und da liefert der feige nickname changer gleich ein Beispiel mit.
            Gerade Rechtspopulisten und Rechtsextreme benutzen seit einigen Jahren das Wort “Gutmensch” (im obigen Fall gleich noch gepaart mit “68-träumer”), um Empathie und soziales mitmenschliches Verhalten abzuwerten. In 99,9% aller Debatten, die dieses Wort beinhalten, wird dem als “Gutmensch” angesprochenen entweder naives Verhalten oder politisches Kalkül vorgeworfen; in jüngerer Zeit gerne auch “politische Korrektheit” – deswegen sehen sich ja die meisten “Gutmensch-Detektoren” auch selbst als “politisch inkorrekt” an (pun intended).

            PS.: Normalerweise nehme ich das “Gutmensch” als eine Art Orden an. Dieser Fall war hier allerdings nicht gegeben.

            PPS.: Nochmal für Ignoranten (also für dich/odin88): Göbbels hat die (wahrscheinlich, ist nicht belegt) aus dem jiddischen stammende Bezeichnung ins negative pervertiert oder aus dem Sprachgebrauch im früheren Deutschland übernommen. Und genau diese göbbelsche negative Konnotation wurde in dem Beitrag, der an mich und andere ging, übernommen.
            Diese entwertende Bedeutung der Vorsilbe gut hat schon Hitler in “Mein Kampf” benutzt. So wie auch in jüngerer Zeit Sarrazin, Broder und andere. Die “Guten” und “Gutmeinenden” sind dann die diejenigen, die zum Untergang unseres (wahlweise) Abendlandes/Vaterlandes/Reiches/Rechtssystems beitragen (früher: “den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielen” – hier: “zum Untergang Israels beitragen”).

            Denn die Furchtbarsten, so hieß es, sind nicht die Nazis und die Mitläufer, sondern die Gutmenschen, die nichts weiter sind als einfach nur: gut.

            Alles weitere kann man selber recherchieren oder stand in meinen letzten Posts und in dem von Haggorianer.

            Das war mein letzter Post zu diesem Thema (an euch).

            • Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 11:51 - Permalink

              “Falsch! Es geht nämlich nicht nur um die Wortbedeutung per definitionem, sondern auch um Kontext und Intention des Gebrauches. Und da liefert der feige nickname changer gleich ein Beispiel mit.”

              Na wenn das mal keine unzulässige Verallgemeinerung eigener Eindrücke ist.

              Deine Gleichsetzung Gutmensch = Nazisprache verrät mehr über dich, als über die, die ihn nutzen. Broder ist selber EX Jude (?) und die Familie Sarrazin dem Namen her, ursprünglich arabische Herkunft. Wenn Gutmensch gebraucht wird, dann, um die Naivität des anderen zu unterstreichen, aber bestimmt nicht, weil um gutes an sich zu diskreditieren.
              Mir ist langweilig. Ich verabschiede mich daher aus der kommunikativen Endlosschleife.

    53. Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 09:59 - Permalink

      @ Lennard aka Haggorianer

      SF soll IP checken und gegebenefalls blocken ?
      Please…. wenn SF Langeweile hat, soll er es machen. Schreib ihm ein Ticket. Wie im Kindergarten. fine by me. Ich bin über derartigen Schmuh längst hinweg.

      • schwitzig schrieb am 2. August 2011 at 11:44 - Permalink

        Ich bin über derartigen Schmuh längst hinweg

        Finde ich gut. Dann fuehl Dich fein und geh’ wieder in Deinem bisherigen Kindergarten spielen.

        • Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 12:27 - Permalink

          Chapeau toller Kommentar schwitzig den Denkanstoß nimm ich doch gerne mit.

    54. Awwakum schrieb am 2. August 2011 at 12:57 - Permalink

      Übrigens wenn hier wieder Nazis ins Spiel gebracht werden, finde ich das Auswanderungs- und Vermögenstransferprogramm für Juden nach Palästina, dass die Nazis zwischen 1935 und 1939 gemeinsam mit einer Vorgängerorganisation des Mossad hochgezogen haben interessant.

      Ich bin beeindruckt, wie oft hier in Deutschland der panarabische Gedanke positiv und andere supranationale Bewegungen negativ bewertet werden.
      Ist schon komisch, 1999 war ich gerade in Rußland, da ging die Sache mit dem Kosovo los, ich hab’s sozusagen von beiden Seiten her mitgekriegt, da ich auch deutsche Medien hatte. In Rußland gab es prompt so eine panslawische Gefühlsaufwallung (“unsere orthodoxen Brüder und Schwestern”), die von der Führung auch geschickt am Kochen gehalten wurde. In Deutschland wiederum wurde diese Haltung überhaupt nicht als legitim angesehen, der Tenor war: Was geht die Russen der Balkan an, der Jelzin will doch nur von seinem korrupten Regime und der mißlichen inländischen Lage ablenken. – Heute ist das alles kein Thema mehr. (Was natürlich nichts daran ändert, daß die Aggression gegen Jugoslawien seinerzeit großes Unrecht war, weder legal noch legitim noch zweckmäßig…)

      Will aber sagen: Wir haben uns irgendwie angewöhnt, solche irredentistischen Erlösungsideen im Zusammenhang mit internationalen Konflikten als illegitim zu betrachten. Konstruierte übernationale religiöse und ethnische Gemeinschaften erscheinen uns im allgemeinen als hoffnungslos vorgestriges prä-hobbessches Relikt, Tribalismus etc. Niemand glaubt an die Formel von den “orthodoxen Brüdern und Schwestern” der Russen auf dem Balkan, die Russen selbst übrigens auch nicht. Und wenn hierzulande jemand die Entsendung von Truppen nach Ägypten fordern würde, um unsere koptisch-christlichen Glaubensbrüder zu schützen, wäre er wohl ein Fall für die Psychiatrie.

      Nur dem Panarabismus oder Panislamismus im Namen der “umma” gestehen wir offenbar unausgesprochen eine gewisse Legitimität zu, wenn wir implizit annehmen, es gebe ein berechtigtes Interesse der “arabischen Straße” in Kairo oder sonstwo am israelisch-palästinensischen Friedensprozeß. Gelegentlich wird dann mit dem Flüchtlingsproblem argumentiert. Nun haben es die arabischen Gesellschaften mit Ausnahme Jordaniens aber nicht für erforderlich erachtet, ihre palästinensischen “Brüder und Schwestern”, in deren Namen “die arabische Straße” gelegentlich tobt, wirtschaftlich zu integrieren. Dabei hat ihnen gerade der Erbfeind Israel vorgemacht, wie ernst gemeinte Solidarität unter religiösen Vorzeichen funktionieren kann, siehe etwa “Operation Moses” und “Operation Salomon”.

      Heute liegt Israel trotz Terrorproblem und ständiger Integration jüdischer Übersiedler auf Platz 15 des weltweiten Human Development Index und immer noch auf Platz 23 des “Inequality-Adjusted” HDI, noch vor Italien und natürlich weit selbst vor den entwickeltsten arabischen Petrodollar-Staaten am Golf.

      Vor vielen Jahren war ich mal in Haifa und dort u.a. bei arabischen Christen zu Gast. Die fühlten sich zwar in Israel gegenüber den Juden als Bürger zweiter Klasse und waren keine großen Fans des konfessionellen israelischen Staatsverständnisses. Sie waren aber heifroh, in Israel zu leben und nicht in einem der benachbarten arabischen Staaten mit muslimischer Mehrheit, und ganz gewiß wollten sie nicht von einer panarabischen Bewegung “befreit” werden, um danach in der “umma” aufzugehen.

      Da braucht es noch nicht einmal die Shoah als Begründung, um zum israelischen Staat ein positives Verhältnis zu entwickeln.

      Es wundert mich deshalb immer, wenn in Deutschland gegenüber dem panarabischen Gedanken und seiner demagogischen Wendung gegen Israel so eine latent zustimmende Haltung sichtbar wird, die etwa gegenüber dem Panslawismus, Panhellenismus oder Panturkismus nie und nimmer denkbar wäre. Das erscheint mir ziemlich irrational

      • Haggorianer schrieb am 2. August 2011 at 13:33 - Permalink

        Man schaue hier:
        http://www.weissgarnix.de/2011/02/04/israel-ist-sauer/
        Kommentar von froZ, Februar 4, 2011 um 21:40

        Copy & Paste, KT-Style ohne Zitatkennzeichnung, versteht sich. Was soll der Rotz?

        SF, es geht hier echt nicht um Meinungsfreiheit, es ist nur einfach so, dass Dir jemand gerade am laufenden Band ins Forum scheißt. Habe ursprünglich mal auf der Suche nach einer Seite mit politischen Themen und einem lebendigen Forum, welches qualitativ über dem der ARD-News liegen sollte, hierher gefunden. Aber das hier ist grade RTL-Teletext. Maximum.

        • Till schrieb am 2. August 2011 at 13:39 - Permalink

          Gratuliere, gute Arbeit.
          Ich war bei diesem Tex auch skeptisch, habe aber nichts gefunden.

          Ob die für Ihre Arbeit bezahlt werden ?

        • Lennard schrieb am 2. August 2011 at 14:09 - Permalink

          Die Alternative wäre, dass die Kommentare ganz abgeschaltet werden. Oder das Blog an sich. Vernünftige Moderation ist halt sehr zeitaufwändig. Einige Seiten ersparen sich das lieber gleich. (u.a. das von mir sehr geschätzte “usaerklaert”)
          Eindämmen ließe sich das evtl. nur (ein wenig, verhindern kann man das nicht ganz) durch ein Forum mit Registrierung (das klassische “Board” halt). Womit wir wieder beim Arbeitsaufwand wären.

          @André: Ob die bezahlt werden spielt doch keine wirkliche Rolle, oder? Unsinn bleibt Unsinn.
          Meist ist es auch einfach nur die pure Lust am Vandalismus.
          Wenn man nach 1-3 Posts merkt, “das wird nix mehr”, am besten das Füttern einstellen. :)

          • Till schrieb am 2. August 2011 at 14:30 - Permalink

            à propos @André (H.)
            Nun hat es GrooveX also doch weitererzählt…

            • Lennard schrieb am 2. August 2011 at 14:39 - Permalink

              (Falls das nicht ironisch gemeint war)
              Hä? Das hast du selbst in einem Kommentar getan. Ich nenn’ dich auch Till Eulenschwengel wenn dir das mehr liegt. Oder Wilhelm Till?

            • Till schrieb am 2. August 2011 at 14:46 - Permalink

              Es war ironisch gemeint… du Witzbold.
              Du liest die Kommentare ja auch recht genau!

    55. noone schrieb am 9. August 2011 at 23:58 - Permalink

      Wer was ganz Wirres dazu lesen will:
      http://www.steinho
      efel.de/blog/2011/07/murdochs-dunkles-reich.html

      (Zusammenfügen, ich will der Figur nicht auch noch nen Link spendieren)

      Wusste ich doch schon immer, dass das ZDF rot-grün dominiert ist.

      Ja, das ist die zwielichtige Gestalt, die sich mal dagegen gewehrt hat, Schweinhöfel genannt zu werden.


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