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  • 1000 Meisterwerke: Typisch CDU!

    geschrieben am 03. August 2011 von Spiegelfechter

    Alle Jahre wieder ist Wahlkampf und die Parteien buhlen mit bunten, mal mehr, meist weniger originellen Plakaten um Wählerstimmen. Der inhaltliche Wert dieser Plakate geht meist gegen Null, hin und wieder werden sogar ästhetische Mindeststandards grob mit Füßen getreten. Wie muss es einem Berufspendler ergehen, der zwei Monate lang jeden Tag an gefühlt hunderten von Plakaten vorbeifährt, von denen aus das ehemalige CDU-Nachwuchstalent Ecki von Klaeden den Betrachter mit seinem kecken Jungunionisten-Charme angrient? Meine diesbezügliche Klage gegen die Hildesheimer CDU auf 8.000.000 Euro Schmerzensgeld (100 (Plakate) x 2 (Hin- und Rückweg) x 40 (Arbeitstage während des Wahlkampfs) x 1.000 (Euro Schmerzensgeld pro Fall)) verlief jedoch unverständlicher Weise im Sande. Nicht einmal auf die Gerichte ist mehr Verlass.

    Vor allem Kommunalwahlen arten hinsichtlich der ästhetischen Außenwirkung immer wieder zu einem unerfreulichen Niveaulimbo aus. Da lacht uns dann in steter Regelmäßigkeit der Herr Dr. CDU-Kandidat (wo ist Vroniplag, wenn man es braucht?) samt seines züchtigen Weibchens und mindestens zwei hässlichen Kindern in voller Pracht hämisch von der gephotoshoppten Wandtapete an. Die Botschaft ist klar: Verlässlichkeit und Bodenständigkeit wird in einem Maß zelebriert, das die Grenze zum bürgerlichen Mief und zur Altherrenspießigkeit mühelos überschreitet. Sind die Kandidatengattinnen und die hässlichen Kinder eigentlich echt oder gibt es für so etwas eine spezialisierte Agentur? Zum Glück – oder auch nicht – können die werbetechnisch meist hoffnungslos unbegabten Ortsverbände jedoch auch noch auf professionell gestaltetes Werbematerial der Landesverbände zurückgreifen. So stellt die niedersächsische FDP ihren Ortsverbänden beispielsweise für schlappe 102,34 Euro ein Plakat mit einem grinsenden Sparschwein zur Verfügung – the pig is the message, welche Drogen nimmt man eigentlich in der Kreativabteilung der FDP-Zentrale?

    Die CDU wäre jedoch nicht die CDU, wenn sie es nicht schaffen würde, selbst das klägliche Niveau der FDP noch einmal um Längen zu unterbieten. Seit einer Woche werden Niedersachsens schöne – und weniger schöne – Städte von einem Plakat mit dem internen Namen „Huddle“ (Merriam-Webster übersetzt dieses Wort mit „wilder, chaotischer Haufen“) verschandelt, auf dem ein niedersächsischer Schotte und vier Unions-Models das geschockte Stimmvieh grenzdebil angrinsen.

    Wie würde ein Kunsthistoriker dieses Plakat interpretieren, was ist die tiefere Botschaft des „Typisch-CDU-Plakats“? Die Kernbotschaft ist die Perspektive des Betrachters. Unverkennbar nimmt der Betrachtende eine liegende Perspektive ein und wird von den Figuren des Plakates, die in einem faustischen Pakt verbunden scheinen, von oben herab angegrient. Der Wähler liegt am Boden, die CDU lacht hämisch – typisch CDU! Das passt doch schon einmal.

    Was sich auf den ersten Blick jedoch nicht erschließt, ist die Komposition der dargestellten Figuren. CDU goes Village People – nur ohne “Quotenneger”. Da hätten wir den obligatorischen Landespolitiker in der Mitte, eine hübsche Fußballschiedsrichterin, eine Rettungsschwimmerin, einen Feuerwehrmann und – das darf bei der CDU nicht fehlen – einen Schützenkönig. Jede dieser Figuren erzählt bei näherer Betrachtung ihre eigene CDU-Geschichte.

    Foul!

    Fangen wir mit der Fußballschiedsrichterin an. Sie ist fraglos attraktiv und trägt keinen Ehering – damit spricht sie die eher jungen und weltoffenen Wählerschichten der CDU an. Das Problem – wer jung und weltoffen ist, wählt nicht die CDU. Was verbindet der auf dem Boden liegende Betrachter mit einer Schiedsrichterin, die ihn von oben herab anlächelt? Na klar, man wurde beim Fußball böse gefoult, kann daher nicht aufstehen und die Schiedsrichterin hat das Foul nicht gesehen und lächelt den Betrachter, der sich vor Schmerzen windet, mit der Aufforderung an, doch nicht so ein Theater zu machen. Das ist typisch CDU! Millionen Arbeitslose, die gefoult am Boden liegen, werden von der CDU als Schauspieler angesehen, die sich nicht so haben sollen. Schließlich findet jeder, der es will, einen Job und ein Foul stellt der sozial unausgewogene Arbeitsplatzabbau des ehemaligen Arbeitgebers aus Sicht der CDU natürlich auch nicht dar.

    Wibke

    Welche Botschaft vermittelt die Rettungsschwimmerin? Im Vergleich zur kalifornischen Baywatch-Nixe Pamela Anderson wirkt das niedersächsische CDU-Exemplar züchtig, hart an der Grenze zur nordisch-rauen Frigidität. Die Rettungsschwimmerin idealisiert somit die niedersächsische Landfrau und hört sicherlich auch auf den schönen nordischen Namen „Wibke“. Der liegende Betrachter, über den Wibke sich beugt, ist Opfer eines Badeunfalls geworden. Wahrscheinlich hat Rettungsschwimmerin Wibke den Badeunfall nicht mitbekommen, da sie ihrem konservativen Familienbild folgte und gerade eben ihre Kinder betreute, die sie nicht in den Hort geben will. Nun grinst Wibke den Betrachter, der mittlerweile von alleine an den Strand gespült wurde, von oben herab an und hält lächelnd besserwisserische Vorträge – typisch CDU! Bei der Figur „Wibke“ übernimmt der Betrachter die Rolle eines Handwerksmeisters, der aufgrund der Haushaltssperre der niedersächsischen Kommunen in die Insolvenz gehen musste. Anstatt dem Handwerksmeister zu helfen, als noch Zeit dafür war, grinst ihn die CDU von oben herab an.

    Mimikry

    Die dritte Figur auf unserem Bild ist ein Feuerwehrmann, der vor allem durch seine Androgynität auffällt. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man, dass die Figur Bartstoppeln hat und somit zweifelsohne männlich ist. Für die niedersächsische CDU ist der vermeintliche Geschlechterproporz wichtig, da die Jeanne d´Arc der Frauenquote in Gestalt von Ursula von der Leyen in Hannover über eine gewisse Hausmacht verfügt. Bei fünf Personen ist jedoch keine 50%-Quote möglich, weshalb man durch eine androgyne Figur jedoch zumindest diesen Eindruck vermitteln muss. Klar, dass es am Ende mit der Quote doch nichts wird und sich bei näherer Betrachtung herausstellt, dass die Männer doch in der Mehrheit sind. Auch das ist typisch CDU! Es ist auch kein Zufall, dass die CDU sich für ihre geschlechterpolitische Mimikry ausgerechnet einen typischen Männerberuf wie den des Feuerwehrmannes ausgesucht hat. Die Botschaft ist klar: Mädels, ihr könnt es versuchen, aber ihr werdet es nicht schaffen, solange wir an der Macht sind. Damit spricht die Figur des androgynen Feuerwehrmannes vor allem die konservative Klientel der CDU an.

    Prosit!

    Während der Feuerwehrmann die klassische Wählerschicht eher subtil anspricht, kommt die Figur des Schützenkönigs gänzlich brachial daher. Sie ist ein offenes Bekenntnis zu den klassischen Werten des ländlichen Niedersachsens – Alkoholgenuss, Waffengebrauch und Vereinsmeierei. Vielleicht gibt es für die urbanen Wahlkreise in Niedersachsen eine Alternativversion des Plakats (Huddle II), auf der man den jovialen Bartträger durch eine Dragqueen ersetzt hat. Vielleicht aber auch nicht, da der Begriff „urbanes Niedersachsen“ bekanntlich ein Oxymoron ist. Was ist passiert, wenn der Betrachter auf dem Boden liegt und ihn ein Schützenkönig von oben dumm angrient? Na klar, der Betrachter hat auf dem Schützenfest zu tief ins Glas geschaut und zeigt nun die ersten Zeichen einer schweren Alkoholintoxikation – auch das ist typisch CDU! Mit der Figur des Schützenkönigs spricht das Plakat somit nicht nur die ländlichen Schichten, sondern vor allem die eigenen Vorfeldorganisationen an, die dem Alkoholmissbrauch bekanntlich nicht unbedingt abgeneigt sind.

    Der Reigen schließt sich

    Im Zentrum des figürlichen Reigens steht der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister, der – keinesfalls zu Unrecht – außerhalb der Landesgrenzen gänzlich unbekannt ist. David McAllister ist ein Überbleibsel aus der Zeit der britischen Besatzung, ein konservativer niedersächsischer Schotte, dem Bierzeltqualitäten nachgesagt werden. Insofern vereinigt er die vier Randfiguren perfekt in seiner Person – typisch CDU eben! Auch McAllister grient den auf dem Boden liegenden Betrachter in einer Art und Weise an, die man wohl am besten mit dem Wort „diabolisch“ umschreiben könnte. Hier bekommt auch der Begriff „Landesvater“ eine völlig neue Bedeutung. Der Wähler liegt am Boden und braucht Hilfe. Sein Landesvater kuschelt stattdessen lieber mit einer attraktiven Schiedsrichterin und einem bierseligen Schützenkönig und überlässt seinen Schutzbefohlenen diabolisch grinsend dem Schicksal.

    Noch nie vermochte es ein Plakatkünstler, alle Facetten der CDU derart subtil und dennoch wirkmächtig bildlich darzustellen. Dafür gebührt dem unbekannten Künstler Respekt. Es ist lediglich nicht unbedingt ersichtlich, warum die Hornbrillen-Abteilung der niedersächsischen CDU sich dem Wähler derart offensiv präsentiert. Hat die CDU etwa gelernt, ihre eigenen Stereotypen selbstironisch auf die Schippe zu nehmen? Oder wussten die Christdemokraten letztendlich gar nicht, welche subtilen Botschaften in ihrem Plakat verborgen sind?

    Jens Berger

    Bildnachweis: CDU Niedersachsen

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    Tags: CDU Glosse
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    225 Kommentare:

    1. ppp schrieb am 3. August 2011 um 14:30 - Permalink

      also bitte, dieses Plakat knüpft doch stilvoll an die innovative Illusionsmalerei der Renaissance an!

      http://it.wikipedia.org/wiki/File:Camera_picta,_ceiling_3.jpg

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 14:36 - Permalink

        Die Camera degli Sposi kriegen wir erst im Oberseminar ;-)

      • Dimebag schrieb am 3. August 2011 um 17:05 - Permalink

        Wer ist dann die Person die mit dem Rücken zum Betrachter gewand, ihren nacktes Hinterteil präsentiert (siehe Bild)? Merkel? Ich freu mich auf Huddle II……

        • Terenz schrieb am 7. August 2011 um 01:21 - Permalink

          What ever …

          Aber wenn ich cdU höre muss ich immer scharlatan niesen !

          http://www.youtube.com/watch?v=u8QIoW4RMIc

          Als niedersachse wundere ich mich bis auf über die armselligkeit meiner wählenden mitwahlfiecher seit Schröder über kaum noch was in diesem bereich .
          Aber schöner Artikel . ;)

          Scharlatan !

    2. Andreas E. schrieb am 3. August 2011 um 14:33 - Permalink

      Lieber Jens,

      ich gehe eher davon aus, daß die CDU es tatsächlich nicht weiß, welche subtile Botschaft da rüber kommt! Man könnte es auch so sagen: Zum ersten Mal beweist die CDU, daß die Nachsage, daß keinerlei Intelligenz in deren Reihen zu finden ist, keine Legende, sondern bittere Wahrheit ist.

      mfg

      • Hustenstorch schrieb am 4. August 2011 um 09:40 - Permalink

        Der Kommentar gefällt mir.
        Wobei die CDU das sicher nicht zum ersten Mal beweist :D

        • FrankBu schrieb am 6. August 2011 um 16:27 - Permalink

          Die CDU beweist überhaupt nichts – wer keine Intelligenz besitzt, kann auch nichts beweisen. Die sind einfach so und sie merken es nicht einmal, ähnlich wie ihre Wähler.

          • MNB schrieb am 7. August 2011 um 00:20 - Permalink

            Die eigene Position wird nicht zwangsläufig alleine davon besser, dass man die Position der anderen herabwürdigt. Schnöseligkeit ist kein Monopol der CDU. Intelligenz kein Monopol sich linkstehend gerierender Parteien.

            Die Alternative zur CDU ist IMHO EBEN NICHT eine andere Partei des Spektrums, sondern eine Partei, welche der CDU ihre eigenen Vordenker frühs, mittags und abends um die Ohren haut. Müller-Armack, Röpke, Eucken. Smith, Schumpeter, von Hayek.

            Komischerweise fragt sich keiner der postenden Anhänger der politisch weniger erfolgreichen, jedoch sich beweislastfrei moralisch siegreich wähnenden, Parteien, warum ausgerechnet die CDU stets die stärkste Partei in D ist. Weil sie so grottendämlich ist? Weil sie alles falsch macht? Weil ihre Wähler Vollidioten sind? – Auf der Basis wird man der CDU definitiv nicht beikommen… Leichte Gegner. AM auf Kurs.

            Falls man das Plakat wirklich in dem Maße wie der SF mißverstehen möchte: Der Wurm soll dem Fisch schmecken. Nicht dem Angler. – Der Sasse scheint irgendwie abzufärben. Leider.

    3. schwitzig schrieb am 3. August 2011 um 14:41 - Permalink

      @SF
      Ich haette noch die 3 Kreuze erwaehnt – stehen sie doch exemplarisch fuer die intellektuellen Kapazitaeten von CDU-Waehlern:
      Sie kriegen so gerade eben noch 3 Kreuze hin. Fuer eine CDU-Wahl reicht das. Mehr traut ihnen die CDU auch zu Recht nicht zu.

      • Banana Joe schrieb am 3. August 2011 um 19:18 - Permalink

        @schwitzig:

        Ich haette noch die 3 Kreuze erwaehnt – stehen sie doch exemplarisch fuer die intellektuellen Kapazitaeten von CDU-Waehlern

        Ich glaube Du irrst!
        Die drei Kreuze stehen für dreimal…
        Doppel-Korn, Doppelmoral und Doppelkinn. ;-)

        @Jens: Danke für diese tolle Bildbetrachtung.
        pictures at an exhibition at its best

      • carlo schrieb am 4. August 2011 um 00:40 - Permalink

        Schwitzig, der Beitrag war sehr lehrreich. Über den einen Link erfährt man nämlich mal was die FDP ihren “Ortsvereinen” oder wie immer die Rechtsanwältin vor Ort heißt, so an Werbungskosten verrechnet.
        Gut, der Werbefolder beginnt damit, daß der Betrachter einem panisch davon laufenden Pferd in den A…. guckt. Dann wird er mit den Entwürfen und schließlich mit der Preisgestalltung vertraut.
        Also mir ist aufgefallen, so richtig teuer sind die ja nicht! Müßte mal die Druckerei auffinden die so fast für lau schafft! Also die Linke muß für Druckpublikation mehr bezahlen…..wenn das jetzt mal…..ach..
        Hony soit qui mal y pense!

      • winne2 schrieb am 4. August 2011 um 08:07 - Permalink

        Sprich es ruhig und gelassen aus wo du schon Recht hast schwitzig: Das Plakat ist herausragend gut, weil es die angepeilte Zielgruppe exakt anspricht. Bedauerlich aber wohl Realität.

        @Jens B.: Der Wurm muss dem Fisch munden, nicht dem Angler… sogesehen ist die kunsthistorische kritische Würdigung des Plakates nichts als eine seit Jahrzehnten bekannte Kritik am Geschmacksvolumen von 30 bis 60% der bundesdeutschen Bevölkerung (die andere knappe Hälfte hat den saudämlichen SPD-Geschmack). Da hilft nix als die stolze Erkenntnis, dass wir eben ca. 5% mit gehobenen ästhetischen Ansprüchen angehören. (Musikalisch hoffentlich auch – bildende Künste sollten nicht ein Alleinstellungsmerkmal zur politischen Klasseneinordnung bleiben).

    4. Eike schrieb am 3. August 2011 um 14:42 - Permalink

      Netter Wahltermin. 9-11²

    5. Robin schrieb am 3. August 2011 um 14:43 - Permalink

      Netter Artikel, aber der Schützenkönig symbolisiert glaub ich eher: Auch wenn Menschen mit Migrationshintergrund an sich nix mit der CDU zu tun haben, können sie doch für Wahlwerbung benutzt werden, wenn sie genauso werden wie alle anderen. So klang es auf dem dazugehörigen Blog zumindest an.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 14:50 - Permalink

        Wieso sollte der Schützenkönig einen Migrationshintergrund haben? OK, er erinnert mich an meinen Döner-Mann. Oder meinst Du, der Bart wirkt eher rheinisch oder bajuwarisch?

        • Robin schrieb am 3. August 2011 um 14:57 - Permalink

          Ich hatte den Konjuktiv bei dem Huddle II überlesen, interessehalber mal danach gegooglet und bin daher auf das Blog der CDU Niedersachsen gestoßen.

          Dort wird der Schützenkönig als Quotenmigrant dargestellt, der, auch wenn er erst seit 1991 in Deutschland ist, schon mit Waffen und Vereinsmeierei vertraut ist.

          • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:39 - Permalink

            *prrruuuuust*

            Hast Du dazu einen Link?

            • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 15:52 - Permalink

              Mich erinnert der Schützenkönig vom Aussehen eher an postsowjetische Regierungschefs.

              Gäbe es eine Kreuzung von Eduard Schewardnadse und Alexander Lukaschenko, mit diesem freundlichen Antlitz würde sie uns entgegengrienen – die Büchse immer im Anschlag, versteht sich.

            • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:57 - Permalink

              Nee, Alexander Lukaschenko ist der Doppelgänger des Wirts in meinem Stamm-Irish-Pub … oder umgekehrt? Außerdem können postsowjetische Regierungschefs nichts so schön grinsen. Die gucken immer so wie Rüden mit einem übertriebenen Revierverhalten.

            • Robin schrieb am 3. August 2011 um 15:58 - Permalink

              http://www.cdu-niedersachsen.de/aktuell/pressemeldungen/2011/07/typisch-cdu-%E2%80%9Cmut-zur-verantwortung%E2%80%9D

              Da unter “Necdet Savural”

            • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:05 - Permalink

              @Robin

              Ahhh, ok. Darauf kann man natürlich nur kommen, wenn man die Hintergrundinformationen kennt. Als fauler Journalist trifft das auch mich natürlich nicht zu … aber der Wähler weiß das schließlich auch nicht ;-)

            • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 16:10 - Permalink

              Da unter “Necdet Savural”

              Da laust mich der Affe, selbst Markus Söder sieht türkischer aus als dieser Deutsche mit türkischen Migrationshintergrund!

              Nee, Alexander Lukaschenko ist der Doppelgänger des Wirts in meinem Stamm-Irish-Pub … oder umgekehrt? Außerdem können postsowjetische Regierungschefs nichts so schön grinsen. Die gucken immer so wie Rüden mit einem übertriebenen Revierverhalten.

              Der Schützenkönig wie auch der postsowjetische Lupenrein-Demokrat ist ein Gockel welcher sich gerne mit allerlei Orden behängt. Orden an der Brust, Epauletten auf den Schultern und eine dicke Wumme in der Hand haben noch jede Wurst zum Mann gemacht.

            • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:17 - Permalink

              Epauletten

              Yeah, gib mir mehr! Ich stehe auf seltsame Wörter ;-)

            • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 16:21 - Permalink

              Yeah, gib mir mehr! Ich stehe auf seltsame Wörter ;-)

              Gab es die bei der Bundesmarine etwa nicht mehr, wie früher bei Kaiser Wilhelm?

              Jetzt wo es wieder Heldenkreuze für fern der Heimat gefallene Verteidiger unserer Demokratie gibt, könnte man die doch auch wieder einführen. Mit Bonus-Schulterpolstern für die weiblichen Matrosen, damit es auch beim schönen Geschlecht gut und schneidig aussieht.

            • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:28 - Permalink

              Gab es die bei der Bundesmarine etwa nicht mehr, wie früher bei Kaiser Wilhelm?

              Als Subalterner hatte ich naturgemäß relativ wenig Berührungspunkte mit der Phaleristik.

              Jetzt wo es wieder Heldenkreuze für fern der Heimat gefallene Verteidiger unserer Demokratie gibt, könnte man die doch auch wieder einführen. Mit Bonus-Schulterpolstern für die weiblichen Matrosen, damit es auch beim schönen Geschlecht gut und schneidig aussieht.

              Absolut! Damit würde man dann auch genügend Freiwillige bekommen!

            • Truvor schrieb am 3. August 2011 um 16:37 - Permalink

              Er sieht eher wie ein georgischer oder azerbaidschanischer Obst/Gemüseverkäufer (auf einem Bazar) aus.
              Die (insbesondere die Georgier) grinsen immer so strahlend, wenn sie einem ihre Wassermelonen verkaufen wollen.
              Man muß schon eine herzlose Kreatur sein, um einem solch glücklichen Verkäufer nein :-( zu sagen.

            • dfd schrieb am 3. August 2011 um 23:44 - Permalink

              Gab es die bei der Bundesmarine etwa nicht mehr, wie früher bei Kaiser Wilhelm?

              Gibt nur sowas Ähnliches. Dein Matrosenheld der Bundesmarine dürfte auf seinem *Stück” einen Anker und 2 schräge Striche gehabt haben.

            • dfd schrieb am 4. August 2011 um 00:37 - Permalink

              @Tasha Davis

              Da laust mich der Affe, selbst Markus Söder sieht türkischer aus als dieser Deutsche mit türkischen Migrationshintergrund!

              Eigentlich war vorgesehen, dass Can
              http://p4.focus.de/img/gen/g/Y/HBgY71Mz_Pxgen_r_1100xA.jpg
              anstelle von Necdet auf das Plakat kommt.
              Dann kamen jedoch Bedenken innerhalb der CDU auf, ob die Grünen, die SPD, die Ausländerbeauftragen und die Migrationsvereinen nicht auch an dieser Wahl [die von Can] etwas auszusetzen hätten.

            • The Joker schrieb am 4. August 2011 um 23:55 - Permalink

              @dfd

              Dein Matrosenheld der Bundesmarine dürfte auf seinem *Stück” einen Anker und 2 schräge Striche gehabt haben

              Ugh – da braucht’s aber den ganz einfühlsamen Tätowierer… ;-)

      • Dimebag schrieb am 3. August 2011 um 17:07 - Permalink

        Spitze, mich erinnert er eher an eine Figur aus Asterix und Obelix. Es liegt wirklich alles im Auge des Betrachters.

    6. Nic schrieb am 3. August 2011 um 14:51 - Permalink

      You made my day!
      Danke, Jens :-)

    7. In Dubio schrieb am 3. August 2011 um 14:55 - Permalink

      Am Besten haben mir 2009 noch die Plakate der Linkspartei gefallen: “Reichtum für alle” und gleich danach “Reichtum besteuern”

      So wusste jeder gleich, wofür er arbeiten und verdienen soll, wenn er die Linkspartei wählt. Klare Botschaft, so muss es sein!

      • R_Winter schrieb am 3. August 2011 um 15:31 - Permalink

        Aber immer noch besser, als einem tief gefallenen Wähler per Plakat zu vermitteln:
        “Zum Glück privat versichert” – dieses arme Schwein.

      • Kalle schrieb am 3. August 2011 um 18:33 - Permalink

        Tja den Linken hat noch niemand erklärt, dass man nicht mehr reich ist, wenn man Steuern zahlen muss.

      • zeno(bit) schrieb am 3. August 2011 um 19:53 - Permalink

        “Reichtum für alle”

        Ich weiß nicht, ob das wirklich besser als die Übrschrift zur Präambel im schwarz-gelben Koalitionsvertrag ist:

        WOHLSTAND FÜR ALLE

        • Sebastian schrieb am 3. August 2011 um 23:53 - Permalink

          Das war (u.a.) der Titel eines Buches des verkrachten Juraprofessors und Wirtschaftsministers Ludwig Erhard und soll in diesem Zusammenhang sicher als unsubtile Anspielung darauf verstanden werden.

        • In Dubio schrieb am 4. August 2011 um 12:45 - Permalink

          Der Witz – beziehungsweise die Ehrlichkeit – resultiert ja daraus, dass zwei plakative Aussagen miteinander kombiniert werden. Dass Werbeaussagen schönfärberisch sind und möglichst so, dass sich niemand darüber aufregen kann, darüber brauchen wir nicht zu streiten.

          Doch die beiden genannten Werbesprüche machen unbeabsichtigt deutlich, welchem Zweck eine bestimmte Maßnahme dient: Reichtum für alle erreichen, damit wir alle ordentlich besteuern können. Das Ziel des Fiskus steht dabei im Vordergrund, nicht das Wohl des einzelnen Bürgers.

          • Michael Schmidt schrieb am 4. August 2011 um 12:54 - Permalink

            Durch Steuern ist noch kein Reicher arm geworden.

            • In Dubio schrieb am 4. August 2011 um 13:02 - Permalink

              Das war nicht der Inhalt. Der Witz – und deswegen fand ich es witzig – war die Aufdeckung einer Absicht, die eigentlich nicht aufgedeckt werden sollte.

          • zeno(bit) schrieb am 4. August 2011 um 15:15 - Permalink

            Den Witz versteh ich nicht.
            Die Steuern werden doch nur erhoben, um den Bürgern zu dienen.
            Der ominöse Staat hat gar nichts von Steuern, ist schließlich keine Privatperson, die sich bereichern will ;)

            • In Dubio schrieb am 4. August 2011 um 16:22 - Permalink

              Es mag seltsam für Dich klingen, aber wenn Menschen mehr verdienen wollen, denken die meisten nicht: “Toll, jetzt kann ich mehr Steuern zahlen!”

            • zeno(bit) schrieb am 4. August 2011 um 17:25 - Permalink

              Deutsche Millionäre fordern Reichensteuer

              Nicht jeder ist dem Egoismus verfallen ^^

            • In Dubio schrieb am 4. August 2011 um 17:55 - Permalink

              Wir reden hier von Hinz und Kunz, schließlich forderte die Linkspartei Reichtum für alle. Und ob nur die Mehrzahl der Leute so denkt wie ein paar Millionäre (die ja auch eine Minderheit sind), darf doch bezweifelt werden.

            • zeno(bit) schrieb am 4. August 2011 um 18:35 - Permalink

              Man wird ja nicht mehr besteuert. Die absolute Steuerlast steigt zwar, aber die relative bleibt gleich. Man wird ja nicht ärmer nur weil man mehr verdient bzw. reicher geworden ist…

    8. Till schrieb am 3. August 2011 um 14:56 - Permalink

      Untersteht das Gehänge des Schützenkönigs nicht der Schwerkraft ?
      Das sollte doch viel mehr vor dessen Gesicht baumeln …

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:46 - Permalink

        Das ist künstlerische Freiheit – damit will der unbekannte Künstler dem Betrachter aus der naturgesetzlichen Logik entziehen, so dass dieser seine Wahrnehmungsfähigkeit in Frage gestellt. Passend zum Alkoholabusus ;-)

      • Frank Powers schrieb am 3. August 2011 um 19:49 - Permalink

        Fischauge, mein Lieber.

        • The Joker schrieb am 5. August 2011 um 00:00 - Permalink

          Die Fischaugenperspektive nimmt dem Politiker die Arbeit ab:
          Schon bevor er den Mund aufmacht, biegen sich die Balken. ;-)

    9. Paule schrieb am 3. August 2011 um 14:58 - Permalink

      Ich kann mir nicht helfen. Beim lesen der Beschreibungen von den Leuten hab ich irgendwann diese Stimme, die bei den ganzen Raab-Sendungen aus dem Off Ansagen macht (wer ist das eigendlich?) im Ohr.

      • Oliver schrieb am 3. August 2011 um 15:43 - Permalink

        Der da? http://www.youtube.com/watch?v=mbr1hxVw2es

    10. R_Winter schrieb am 3. August 2011 um 15:05 - Permalink

      In dem Kreis fehlt der Pferdekopf (c)….. , der auf den gestürzten Reiter blickt.
      Reiter sind in Niedersachsen ein Macht.
      Könnte leicht gegen ein männliches Antlitz ausgetauscht werden, um die Balance der Geschlechter auszugleichen.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:20 - Permalink

        In dem Kreis fehlt der Pferdekopf

        Da verwechselst Du was. Doris Schröder-Köpf ist mit der anderen niedersächsischen Partei verbandelt ;-)

        • Schweigsam schrieb am 3. August 2011 um 16:01 - Permalink

          Hey Jens, das ist aber nicht politisch korrekt!
          Das hat “Fury” nicht verdient!

    11. Oliver schrieb am 3. August 2011 um 15:40 - Permalink

      Ich glaube eher, der Schützenkönig hatte im volltrunkenem Zustand auf den CDU Wähler geschossen, weil sein Sohn „in diesem Internetz“ ™ ständig „diese Killerspiele“ (c) spielt.

    12. Till schrieb am 3. August 2011 um 15:41 - Permalink

      Wollt Ihr das totale Plakat ?

      • Dimebag schrieb am 3. August 2011 um 17:18 - Permalink

        Musst du gleich wieder die CDU-Keule schwingen?

    13. Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 15:44 - Permalink

      Es gibt keine Peinlichkeit der Union welche die SPD nicht noch toppen könnte.

      Beispiel gefällig?
      http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2008/08/spd_siegburg.jpg

      Von der Botschaft dieses Wahlplakats ist sogar die katholische Kirche begeistert – sonst eine sichere Bank der CDU.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:47 - Permalink

        ;-)

      • Lennard schrieb am 3. August 2011 um 16:26 - Permalink

        Das “C wie Zukunft” lässt sich allerdings schwer(er) toppen.

        http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/cdu223.html

        • Sebastian schrieb am 4. August 2011 um 00:05 - Permalink

          Ich finde das ganz lustig, zumal es ja auch eine Anspielung auf den ungewöhnlichen Namen „Caffier“ ist.

          Auch die Leute, die sich nun darüber mokieren, bestärken mich in meiner Zustimmung: „C wie zu Dämlich“ (Bildzeitung), „C wie Du“ und „C wie Rechtschreibreform“ (angebliche Satire-Seite im Netz). Was haben wir gelacht.

      • ElBarto schrieb am 3. August 2011 um 16:33 - Permalink

        Hihi, tolles Plakat der SPD.

      • dfd schrieb am 3. August 2011 um 23:46 - Permalink

        oh shit. Hatte Tauss da seine Finger mit im Spiel?

    14. Uli schrieb am 3. August 2011 um 15:46 - Permalink

      Ich habe Tränen gelacht, ein sehr schöner Artikel.

    15. Mein Über-Ich schrieb am 3. August 2011 um 15:54 - Permalink

      Bei alle Berechtigung von Kritik an den heutzutage üblichen inhaltslosen Wahlplakaten: diese Aneinanderreihung von Gehässigkeiten ist auch nicht besser.
      Die Medien reden doch auch nur noch über Persönlichkeiten (im weitesten Sinne), Machtkämpfe und Intrigen, dann noch über aktuelle Aufregerthemen. Das gehört zur Demokratiesimulation einfach dazu. Zusammenhänge sowie die Ursachen der Probleme sind doch viel zu kompliziert für die Leute. Man kann doch schon froh sein, wenn sie nur den Namen und das Aussehen des Regierungschef kennen, und da helfen solche Bilder ein bisschen.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 15:59 - Permalink

        Wieso? Wie kann der Bürger wissen, wer diese Figuren sind? Vielleicht hält er auch den Schützenkönig für den Ministerpräsidenten.

        • Mein Über-Ich schrieb am 3. August 2011 um 16:15 - Permalink

          Vielleicht ist es ein Rätselbild, das Gedanken im Betrachter anregen soll. Wenn das klappt, hat das Plakat mehr erreicht als die üblichen Worthülsen. Oder es setzt noch eine Stufe tiefer an: Emotionen und Assoziationen. Darauf bezieht sich der Artikel in der Tat, aber das Niveau hätte wirklich besser sein dürfen.

          • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:30 - Permalink

            Darauf bezieht sich der Artikel in der Tat, aber das Niveau hätte wirklich besser sein dürfen.

            Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle meine Artikel ;-)

        • Allemo schrieb am 4. August 2011 um 00:03 - Permalink

          Bis ich’s gelesen habe, hab ich tatsächlich den Schützenkönig für den Kandidaten gehalten…
          Der eigentliche Ministerpräsident ist etwas … “unvorteilhaft” dargestellt. Dieses verzerrte Grinsen ist echt übel. O.o

          Ich war echt überrascht in der Pressemitteilung zu lesen, dass die alle in der CDU sind und keine Modells.
          (auch in der Pressemitteilung: “mit weiteren Plakaten ab Anfang September inhaltlich Themen besetzen” *rofl*)

      • jk schrieb am 3. August 2011 um 16:51 - Permalink

        Diese “Aneinanderrehiung von Gehässigkeiten” ist Satire. Die darf sowas.

        Genial, nebenbei. Ich habe Tränen gelacht.
        Obwohl das SPD-Siegburg-Wahlplakat das alles locker in den Schatten stellt.

    16. Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 16:01 - Permalink

      Erstaunlich finde ich dass die CDU im kosmopolitischen Niedersachsen keinen Quotenschwarzen oder zumindest einen Quotentürken auftreiben und mit ins Bild photoshoppen konnte, wenn sich für das Gruppenposieren schon freiwillig keiner nötigen ließe.

      Da war sogar die Union in der national ausländerbefreiten Zone Thüringen schon weiter.

      Von einer Partei deren klügste Köpfe mittlerweile nicht einmal mehr das ABC korrekt aufsagen können, sollte man vermutlich nicht mehr alzu Viel erwarten.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:08 - Permalink

        Wie ich gerade durch Robin (s.o.) erfahren habe, ist der Schützenkönig gebürtiger Türke und somit ideal für das Plakat. Ein “Quotenmigrant”, den niemand als solchen erkennt. Perfekt! Perdife! Genial!

        • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 16:14 - Permalink

          Bei den Schwarzen geht das nur schwer, wie der Thüringer Quotenschwarze lernen musste. So viel Bleichmittel kann Herr Tschabobo gar nicht schlucken, dass er als Herr Gschaftlhuber vom Schützenverein durchgeht.

        • Sigmund schrieb am 3. August 2011 um 16:20 - Permalink

          Der hat sich eben so sehr integriert, das sogar sein Aussehen norddeutsch geworden ist!

          • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 16:23 - Permalink

            Er ist auf dem Bratwurstäquator angekommen, chapeau.

        • Robin schrieb am 3. August 2011 um 16:20 - Permalink

          Diabolisch und subtil ;-)

    17. Thomas schrieb am 3. August 2011 um 16:05 - Permalink

      Wahlwerbung ohne Sinn, Inhalt oder Aussage – eben typisch CDU.

    18. Lennard schrieb am 3. August 2011 um 16:18 - Permalink

      Dass der “Schützenkönig” zu den 2 Personen gehört, die ein ehrliches Lächeln zeigen, ist auch irgendwie ‘ne Botschaft. :P

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 16:42 - Permalink

        Welches ist denn die zweite Person mit einem “ehrlichen” Lachen?

        • Frank Powers schrieb am 3. August 2011 um 19:52 - Permalink

          Das wollte ich auch gerade fragen… Alle wie die Haifische da oben…

        • Lennard schrieb am 3. August 2011 um 22:10 - Permalink

          Der Feuerwehrmann, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, da der Helm etwas die Stirn verdeckt und man auch die Augenpartie schlecht sehen kann.
          Wir können uns auch auf anderthalb Lächeln einigen.

          Die Schiedsrichterin ist allerdings echt gruselig. Gibt’s für Photos im Wahlkampf nicht auch sowas wie ein Lektorat? Einen Photorat?
          Und McAllister hat irgendwas eingeworfen. Irgendwas, was er nicht ganz verträgt.
          Alter Schwede, ich kann heute Nacht bestimmt nicht gut schlafen.
          Nebenan weint ein Baby.

    19. wilko0070 schrieb am 3. August 2011 um 16:21 - Permalink

      Wenn man sich selbst als Intellektueller fühlt (und davon gibt es sicher einige in Niedersachsen), durch welche der obigen Figuren soll derjenige dann vertreten werden?

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 17:01 - Permalink

        Intellektuelle gehören doch nicht zur potentiellen Wählerschaft der CDU! Auf die kann man daher getrost verzichten.

    20. ElBarto schrieb am 3. August 2011 um 16:28 - Permalink

      Danke SF! Wenigstens doch noch was zum Lachen für mich an diesem scheiss Tag.

    21. wilko0070 schrieb am 3. August 2011 um 16:53 - Permalink

      “Es ist auch kein Zufall, dass die CDU sich für ihre geschlechterpolitische Mimikry ausgerechnet einen typischen Männerberuf wie den des Feuerwehrmannes ausgesucht hat.”

      Und dazu kommt noch, dass der Typ ausgerechnet BeitelMANN heißt!

      Subtiler kann man die Botschaft vom immerwährenden Patriarchat wohl nicht vermitteln!

      • Tasha Davis schrieb am 3. August 2011 um 17:01 - Permalink

        Ich fühle mich gar schröcklich unterdrückt!
        Eine Feuerwehrfrau und eine Schützenvereinsmeisterin, das wäre mal emanzipiert gewesen.

        Stattdessen bekommen wir eine lumpige Rettungsschwimmerin ohne Augenbrauen und eine Schiedsrichterin mit einem Serienkiller-Lächeln wie Chuckys’ Braut.

        • Dimebag schrieb am 3. August 2011 um 17:14 - Permalink

          Ich glaube Wibke hieß früher mal Werner, deswegen bleibt wohl nur die “Schiedsrichterin” über. Mit dem Lächeln hast du aber eindeutig recht. Mich fröstelt.

        • Lennard schrieb am 3. August 2011 um 22:13 - Permalink

          Rettungsschwimmerin ohne Augenbrauen

          Das ist das Problem bei Augenbrauen – man bemerkt sie erst richtig, wenn sie fehlen.

          • Honk schrieb am 4. August 2011 um 15:19 - Permalink

            Ohne Augenbrauen ist die Frau beim Schwimmen schneller…
            -das rettet Leben! ;-)

            • Till schrieb am 4. August 2011 um 15:39 - Permalink

              Ohne Augenbrauen ?
              Wer Augen hat, ist klar im Vorteil! Natürlich hat die nordische Nixe Augenbrauen – blonde eben, und nicht so dichte, wie dieser CSU-Mann da, der mit der tiefen Stimme…
              Man sollte nicht jedem Gerücht anhangen.

        • Allemo schrieb am 4. August 2011 um 00:16 - Permalink

          Ich glaube das mit dem fehlenden Augenbrauen ist Absicht. Aus dem selben Grund ist auch ihr “Lächeln” mit nach unten gezogenen Mundwinkeln. Wie bei diesen Fotos bei denen Augen und Mund umgedreht wurden… wenn man sie auf den Kopf stehend betrachtet sieht es normal aus.

    22. m4rc schrieb am 3. August 2011 um 16:55 - Permalink

      Um den Kasten in der unteren Bildecke auf der rechten Seite noch aufzugreifen:
      Wenn am 11. September Kommunalwahlen sind, dann macht die CDU 3 Kreuze, was umgangssprachlich bedeutet, froh zu sein, dass eine Zeit der Anstrengung vorüber ist. So interpretiert sagt dieses Element dem Betrachter, dass die CDU heilfroh sein wird, wenn der ganze Spuk mit dem Wahlkampf ein Ende hat und man nicht länger Dinge versprechen muss.

    23. Robin schrieb am 3. August 2011 um 17:23 - Permalink

      Der Feuerwehrmann ist ja eigentlich kein Feuerwehrmann, der ist hauptberuflich Banker und bedient damit andere Teile des CDU Klientels und verkörpert wohl das “Der Banker ist immer da, wo’s brennt. Und wenn ers vorher anzünden muss.”

      Das verkniffene Grinsen der Schiedsrichterin find ich nichtmal so schlimm, da find ich den Kandidaten schlimmer, sein Grinsen wirkt wie Thomas Herrmanns’ nur unsympathisch und mit allen 320 Zähnen von Stefan Raab.

      • Shitop schrieb am 3. August 2011 um 17:38 - Permalink

        Der Banker ist immer da, wo’s brennt.

        Das ist eher umgekehrt:
        “Wo der Banker ist, brennt es – früher oder später”

    24. wilko0070 schrieb am 3. August 2011 um 17:38 - Permalink

      Ich hätte für die CDU auch noch einen passenden Wahlkampfsong:

      Wir ziehen los mit ganz großen Schritten
      Und McAllister fässt der Heidi von hinten an die Schultern …

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 19:22 - Permalink

        das wird der Bierzelthit des Spätsommers ;-)

    25. piet schrieb am 3. August 2011 um 17:53 - Permalink

      Da ich heute noch keine Medizin hatte, hab ich da so ne üble,fäkale Assoziation, ein Gefühl, als ob man von der Bande gleich runter gespült wird. Schlotz ….

    26. Christian schrieb am 3. August 2011 um 19:02 - Permalink

      I LoLeD :D

      witzig geschrieben, danke! bei den sonstigen news wird man ja nur depressiv.

    27. Thrombophlebitis schrieb am 3. August 2011 um 20:17 - Permalink

      Chleudert den Purchen zu Poden

      … aus DLdB

      Da liegt der arme Wählerpurche nun und weiß nicht wie ihm geschieht. Recht so, denn er wurde vorgewarnt!

      Hoffentlich hat er was gelernt … fürs nächste mal …

    28. spider schrieb am 3. August 2011 um 20:40 - Permalink

      Das ist typisch CDU! Millionen Arbeitslose, die gefoult am Boden liegen, werden von der CDU als Schauspieler angesehen, die sich nicht so haben sollen.

      Kritisieren ist leicht. Seit jeher linke Spezialität.

      Aber werden wir konkret:
      Irgendwelche realistischen Ideen im linken Spektrum, um die Arbeitslosigkeit auf unter 2 % zu drücken? Ich warte als Leser dieses Blogs schon seit Jahren darauf.

      • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 20:47 - Permalink

        Ja klar, ich hatte schon mal folgenden Vorschlag gemacht: Wir legen einen gesetzlichen Maximallohn von 1 Euro pro Stunde für hausnahe Dienstleistungen wie Gärtnerarbeiten oder Haushaltshilfe fest, garnieren dies mit einem Zwang, solche Angebote anzunehmen, und schwuppdiwupp haben mir Vollbeschäftigung.

        • Thrombophlebitis schrieb am 3. August 2011 um 21:05 - Permalink

          Das ist eine tolle Idee. Der Mensch wird ja schließlich zum Arbeiten geboren und zu Essen braucht er auch nix; das weiß doch mittlerweile jeder.

          Das ist auch der Grund dafür, dass Milliardenerben ihre meiste Zeit u. a. damit verbringen, auf Saint-Tropez und anderswo die Yachten anderer Leute zu putzen.

          Nach Deiner genialen Antwort hat Spider bestimmt nichts mehr zu meckern. Aber – wieso ist er nicht von selber darauf gekommen? CDU-Wähler vielleicht? Das wäre eine Erklärung. Man weiß ja so wenig.

          • spider schrieb am 3. August 2011 um 21:45 - Permalink

            Nach Deiner genialen Antwort hat Spider bestimmt nichts mehr zu meckern. Aber – wieso ist er nicht von selber darauf gekommen? CDU-Wähler vielleicht? Das wäre eine Erklärung. Man weiß ja so wenig.

            Kein Freund der Meinungsfreiheit, gell? :-)

            Ist ja auch klar warum. Bei Animal Farm wurde aus:

            “All animals are eqal.”, “All animals are equal but some are more equal than other.”, und bei vielen von Euch wurde aus:

            “Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.”,”Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen, und alles das nicht links ist, ist Faschismus. ”

            Da wären Gulags zwecks “der Befreiung vom Faschismus” ja nur die logische Konsequenz.

            • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 21:53 - Permalink

              Willkommen auf der Strafbank.

            • piet schrieb am 3. August 2011 um 23:23 - Permalink

              Oh jeh ! Wenn schon Orwell für dich herhalten muß spider, dann aber auch mal z.B. “Down and Out in Paris and London” lesen.Der gute Mann war ein Sozialist, demokratisch und sehr wachsam u. kritisch !

            • Thrombophlebitis schrieb am 4. August 2011 um 14:11 - Permalink

              Kein Freund der Meinungsfreiheit, gell? :-)

              Doch doch, spider. Deswegen sage ich ja hier ab und zu meine bescheidene Meinung.

              Nur, wenn sich die Dinge weiter so entwickeln wie bisher in den letzten ca. 30 Jahren, dann werden mir und anderen hier, bloß beim Luftholen, um irgendetwas zu sagen, schwerwiegende Konsequenzen drohen. Davon bin ich überzeugt. Die Zeit arbeitet also sozusagen für DEINE Meinung. Denn DEINE Meinung ist die Zeitgeistmeinung. Sei doch froh, Mann (oder Frau?). Alles wird gut, für Dich, für In Dubio und für alle anderen, die ein Menschenbild haben, welches über jeden Zweifel erhaben ist. Apropos Animal Farm, wenn Du die Geschichte schon ´mal bemühst: Du brauchst keine Angst zu haben, denn Du gehörst jetzt schon zum laut grunzenden Vieh ;-)

            • Thrombophlebitis schrieb am 4. August 2011 um 14:28 - Permalink

              “Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.”,”Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen, und alles das nicht links ist, ist Faschismus”

              Quatsch. Mein Weltbild ist viel einfacher. Wer abhängig beschäftigt ist, ist entweder links oder blöd (oder ein Oportunist-pfui!).

              Die Anderen sind genau das, was ihnen gut tut-außer ein paar Ausnahmen, die ja bekanntlich die Regel bestätigen. Punkt.

        • spider schrieb am 3. August 2011 um 21:35 - Permalink

          Ja klar, ich hatte schon mal folgenden Vorschlag gemacht: Wir legen einen gesetzlichen Maximallohn von 1 Euro pro Stunde für hausnahe Dienstleistungen wie Gärtnerarbeiten oder Haushaltshilfe fest, garnieren dies mit einem Zwang, solche Angebote anzunehmen, und schwuppdiwupp haben mir Vollbeschäftigung.

          :-)
          Schrieb ich vorhin nicht, dass Kritisieren für Linke besonders leicht sei? Ich fragte doch nach linken Ideen.

          Also: Wie sieht es damit aus? Ernsthaft jetzt.

          • Spiegelfechter schrieb am 3. August 2011 um 21:42 - Permalink

            Kennst Du Jeremy Rifkin? Lies Dir mal sein Buch “Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft” durch … das ist m.E. noch nicht einmal wirklich “links”. Um es kurz zu machen: Vollbeschäftigung ist in einer hoch arbeitsteiligen Volkswirtschaft weder möglich noch sinnvoll. Aber das ist jetzt wirklich komplett OT ;-)

            • dfd schrieb am 3. August 2011 um 23:52 - Permalink

              ich habe Rifkin gelesen. Vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt als du.

              Um es kurz zu machen: Vollbeschäftigung ist in einer hoch arbeitsteiligen Volkswirtschaft weder möglich noch sinnvoll.

              Trotzdem redet Lafontaine, das neue Programm der Linken etc. u.a. von einer Verringerung der Wochenarbeitzeit, um die Arbeitlosigkeit signifikant zu verringern?
              Sind die etwa alle nicht so belesen wie du Genie und kenne alle daher den Rifkin nicht?

            • Spiegelfechter schrieb am 4. August 2011 um 09:30 - Permalink

              Ich bin nicht in allen Punkten einer Meinung mit Lafontaine. Eine Verringerung der Wochenarbeitszeit ist jedoch zweifelsohne sinnvoll, um die Arbeitslosigkeit zu verringern. Das schreibt aber auch Rifkin … und zwar ganz explizit. Solltest Du eigentlich wissen, wenn Du das Buch gelesen hast ;-)

            • Bastl schrieb am 4. August 2011 um 09:49 - Permalink

              @dfd
              Die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken heißt ja nicht “Auf zur Vollbeschäftigung”. Es gibt auch noch grau zwischen schwarz und weiß.

            • spider schrieb am 4. August 2011 um 21:12 - Permalink

              Willkommen auf der Strafbank.

              Dann wollen wir jetzt sehen, wie das gemeint ist.

              @Thrombophlebitis

              Die Zeit arbeitet also sozusagen für DEINE Meinung. Denn DEINE Meinung ist die Zeitgeistmeinung.

              Ich finde es faszinierend, wie schnell man von vielen Lesern solcher Blogs als “ideologischer Gegner” oder Anhänger der “Gegenseite” (hier: der CDU) ausgemacht wird, sobald man zwei kritische Worte verliert. Das finde ich nirgendwo anders, und ich lese und kommentiere kritisch hin und wieder ziemlich viele unterschiedliche Blogs. Deshalb und nur deshalb muss ich immer an Meinungsfreiheit im linken Millieu und Orwell denken.

              Ich bin kein Anhänger der CDU. Ich finde selbst 100 kritisierungsfähige Dinge an der heutigen CDU.
              Mir geht es schlicht um objektive Fairness:
              Wer kritisiert und nicht plausibel erklärt, was er denn besser machen würde, der macht es sich schlicht zu leicht. Voraussetzung für jeglichen Fortschritt ist ein vernünftiges Gegenmodell.
              Die Haltung, dass Arbeit tot sei, und dass deshalb Millionen Menschen als Transfergeldempfänger vom breiten Wohlstand auf Lebenszeit abgehalten werden sollen, ist kein vernünftiges Modell. Ohnehin hat mich Rifkins Argumentation nicht überzeugt. Fortschritt vernichtet nicht nur Arbeitsplätze, er schafft auch neue. Wer wäre denn beispielsweise 1950 auf Millionen Arbeitsplätze in der Informationstechnologie gekommen?
              Das reale Leben bietet fast immer mehr Überaschungen als die menschliche Fantasie.

            • ElBarto schrieb am 4. August 2011 um 21:20 - Permalink

              Fortschritt vernichtet nicht nur Arbeitsplätze, er schafft auch neue. Wer wäre denn beispielsweise 1950 auf Millionen Arbeitsplätze in der Informationstechnologie gekommen?

              Niemand. Aber D zieht seit Mitte der 70ziger eine Massenarbeitslosigkeit mit durch. Also ist seit knapp 40 Jahren mit steigendem Fortschritt und Produktivität in dem Bereich nix passiert.

              Die Haltung, dass Arbeit tot sei, und dass deshalb Millionen Menschen als Transfergeldempfänger vom breiten Wohlstand auf Lebenszeit abgehalten werden sollen, ist kein vernünftiges Modell.

              siehe oben. Natürlich nicht unbedingt immer auf Lebenszeit, da eine gewisse Fluktuation besteht. Aber im Prinzip kann man doch sagen, dass rund 4 millionen Menschen für den Erhalt und den Ausbau des Wohlstands nicht mehr “gebraucht” werden.

            • spider schrieb am 4. August 2011 um 21:46 - Permalink

              Niemand. Aber D zieht seit Mitte der 70ziger eine Massenarbeitslosigkeit mit durch. Also ist seit knapp 40 Jahren mit steigendem Fortschritt und Produktivität in dem Bereich nix passiert.

              Die wirklich sinnvolle Frage aber ist:
              Ist das ausschliesslich eine Folge der steigenden Automatisierung oder eine Folge falscher Politik?
              In Anbetracht dessen, dass es immer noch Länder gibt, die der Vollbeschäftigung sehr nah dran sind, erscheint mir die erste These unhaltbar. Von den Arbeitslosenzahlen der Schweiz oder von Norwegen um die 3 bis 4 % sind wir sehr weit entfernt. Und wenn das so ist, dann muss es also mindestens ein funktionierendes Gegenmodell geben.

              Und was ist mit solchen Ländern wie Katar oder Monaco? Diese sind sogar bei Null.

            • ElBarto schrieb am 4. August 2011 um 22:19 - Permalink

              Ist das ausschliesslich eine Folge der steigenden Automatisierung oder eine Folge falscher Politik?

              Reine Spekulation meinerseits für D: 70% Automatisierung, 30% falsche Politik.

              Katar oder Monaco?

              Kann man die beiden Länder überhaupt in irgendeiner Weise mit D vergleichen?

            • dfd schrieb am 5. August 2011 um 06:17 - Permalink

              @Bastl

              Innerhalb der Linken wird das Wort Vollbeschäftigung in den Mund genommen.

            • dfd schrieb am 5. August 2011 um 06:36 - Permalink

              Das schreibt aber auch Rifkin … und zwar ganz explizit. Solltest Du eigentlich wissen, wenn Du das Buch gelesen hast ;-)

              Was schreibt denn Rifkin explizit, Jens Berger?
              Dass die Arbeitszeitverkürzung (z.B. die Lafontainsche 30 Stundenwoche) ein adäquates Mittel sei, die Arbeitslosigkeit über längere Zeit zu bekämpfen oder dass die Arbeitsverkürzungen zwar ein kein schlechtes Mittel für einen Übergangsprozess zur “arbeitsfreien” Welt aber über früh oder lang nur ein Tropen auf dem heißen Stein darstelle? ;-)
              Und dass die einzige Möglichkeit in einer “arbeitsfreien” Welt das Überleben der Menschen zu sichern teils noch utopisch anmutende Ansätze sind.
              wie z.B. den Zeitdollar, Ausbau des Nonprofitsektor (finanziert durch massive Steuerumschichtungen), Bürgergeld/Grundeinkommen

              Wer hat sich denn auch in den letzten Monaten, in vielen seiner Artiklen massiv z.B. gegen ein Bürgergeld/Grundeinkommen ausgesprochen?
              Ich glaube, es war Jens Berger.
              Kann es sein, dass dir die Inkonsistenz deiner Überzeugungen noch nicht ganz bewusst ist? ;-)

              Oder war es schon ein wenig länger her, als du Rifkin gelesen hast? ;-)

            • Lennard schrieb am 5. August 2011 um 07:57 - Permalink

              gegen ein Bürgergeld/Grundeinkommen ausgesprochen?

              Gegen das bedingungslose(!).
              Auch wenn ich nicht erwarte, dass du den Unterschied zum BGE verstehst, wurde in den “Monaten” aber auch das schon thematisiert.
              Unter anderem von Jens in den Kommentaren.

            • dfd schrieb am 5. August 2011 um 08:15 - Permalink

              @Lennard

              Gegen das bedingungslose(!).
              Auch wenn ich nicht erwarte, dass du den Unterschied zum BGE verstehst, wurde in den “Monaten” aber auch das schon thematisiert.
              Unter anderem von Jens in den Kommentaren.

              Ich bin davon ausgegangen, dass du entweder Rifkin, der ein bedingungsloses Grundeinkommen vorschlägt, gelesen hast oder dass du intelligent genug bist, um zu verstehen, dass natürlich ein bedingungsloses Grundeinkommen gemeint ist.

              Ich habe mich getäuscht. Du bist noch dümmer als ich dachte.

              PS: Dir ist schon aufgefallen, dass generell das Wort Grundeinkommen anstelle von bedingungslosen Grundeinkommen verwendet wird, auch wenn der jeweilige Autor das bedingungslose Grundeinkommen meint.
              Hier z.B.:

              Nürnberg – “Zeit für Zukunft” – unter diesem Titel hat die Nürnberger Initiative „Bedingungslos wertvoll“, die für ein Grundeinkommen eintritt, eine Foto-Ausstellung in der Sebalduskirche organisiert.

              http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/stadtleben/neue-wege-aus-der-armut-1.1380532
              Selbst die Gruppe, die vehement für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintritt, nennt sich Netzwerk Grundeinkommen und nicht Netzwerk bedingungsloses Grundeinkommen.

              Ist dir darüber hinaus aufgefallen, dass ein nicht bedingungsloses Grundeinkommen in diesem Kontext wenig Sinn machen würde (v.a. in Bezug auf die BRD)?

            • Thrombophlebitis schrieb am 5. August 2011 um 17:31 - Permalink

              @spider am 4. August 2011 at 21:12

              Bei Jens´ Artikel handelt es sich ja um eine Glosse, bei der ernsthafte Diskussionen, nach meinem Empfinden, überflüssig, wenn nicht gar störend wirken.

              Wo Du Dein Kreuzchen hin machst weiß ich nicht und interessiert mich genau so wenig, wie die Tatsache wo Du Dein Häufchen versenkst. Mein CDU-Kommentar zu Dir, weiter oben, war ironisch gemeint. Es tut mir leid, wenn ich das nicht klar genug ausgedrückt habe.

              Aber da Du meinen Text zitiert hast, will ich mich dazu auch einmal äußern.

              Der neoliberale Bla begann mitte der 80´er Jahre. In etwa zur gleichen Zeit begann man in Deutschland eine Automatisierungsorgie nach japanischem Vorbild zu zelebrieren.

              Damals sprachen jedenfalls alle von mehr Zeit für die Muße (*lach*) der Menschen, die endlich von monotoner Arbeit befreit werden würden. Schon ein paar Jahre später wurde bei VW die erste Geisterschicht in Deutschland eingeführt. Ab da etwa war auf einmal nicht mehr die Rede von “mehr Muße” für den Menschen, sondern wiederum wurde überall verkündet, warum die Japaner so erfolgreich sind. Nämlich weil sie nicht nur technisch begabt sind, sondern auch weil sie sich gerne obrigkeitshörig vor dem Chef verbeugen und weil sie, im Krankheitsfall, ihren Urlaub dafür opfern. Fortan galten die Japaner als leuchtendes Beispiel. Wie das übrigens bei denen wirklich ist, hat der Tsunami und dessen Konsequenzen einer breiten Masse jüngst gezeigt. Dort hat man Arbeits- und Obdachlose (die gibt es wohl auch in Japan) in die strahlenden Meiler, zum Arbeiten geschickt.

              So, nun ist es eimal Fakt, dass Maschinen weder Steuern noch Sozialabgaben zahlen und sie werden ZUSÄTZLICH auch noch subventioniert, also vom Steuerzahler, durch Abschreibung. Damit auch Du das verstehst, schreibe ich jetzt einmal anstatt subventioniert, alimentiert, gestützt, ausgehalten, also allgemein gesagt, gehartztviert. Dieser zahlt auch keine (direkten Steuern) aber er schafft, genau wie die Maschine-also durch simple Existens, Mehrwert und zwar dadurch, dass er alles ausgibt, was er als Geldwert zur Verfügung hat (davon geht ja auch wieder ein nicht geringer Teil, in Form von indirekter Steuer, an den Staat zurück). Sogar in Lebesversicherungen investiertes Geld für´s Alter wurde hinzugezogen. Außerdem haben viele, bevor sie in die missliche Situation eines Empfängers kamen, viele Steuern bezahlt. Der Betrag für die Arbeitslosenversicherung war auf einmal, nach einem Jahr futsch, egal wieviel man vorher da rein gezahlt hatte. Was haben denn Maschinen bevor sie zu subventionierten Maschinen wurden, zum Erhalt der Gesellschaft beigetragen? Für mich gibt es aus alledem nur eine logische Schlussfolgerung: Der Mensch ist als Individuum einfach nichts mehr wert. Und das will mir als solcher, einfach nicht so richtig einleuchten. Wenn es Dir gelingt, mich darin zu überzeugen, wähle ich in Zukunft nur noch CDU ;-)

              Oh, jetzt bin ich wohl ein bißchen abgeschweift. Nun denn, als die Muße- und Japanheinis, durch ihre eigene Ideologie einsehen mussten, dass das mit der Muße nicht in ihr eigenes Konzept passt, kam der Run auf die Dienstleistungsgesellschaft. Jeder sollte dem anderen dienen und produziert wird halt im Ausland (automatisiert natürlich auch im Inland), wo es schön billig ist und wo man auch sonst, als Arbeitnehmer, keine besonderen Privilegien genießt.

              Ich habe keine Ahnung was man am System (friedlich) ändern könnte, damit das Leben für die vielen Frustierten, die es offenbar gibt, wieder lebenswert wird. Außer natürlich ganz verrückte Sachen wie z.B. das bedingugslose Grundeinkommen. Man hätte das alles nur vorbeugend verhindern können und das ließ das System nicht zu. Gerade so, wie aktuell sehr schön zu sehen.

              Game over …

        • M. Boettcher schrieb am 5. August 2011 um 13:21 - Permalink

          Das geht besser: Zwangsverrentung bei Eintritt der Arbeitslosigkeit.

    29. Der Politclown schrieb am 3. August 2011 um 21:30 - Permalink

      Wie wahr, am schlimmsten aber ist es, wenn die hinter einzelnen Schlagwörtern Punkte setzen.

      Aufschwung. Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Syntax.

      • noname schrieb am 3. August 2011 um 22:23 - Permalink

        Schön zu sehen, dass das keine Macke von mir ist – zumindest keine die ich mit niemandem teile ;-) Krieg jedes Mal das Kotzen wenn ich diese Missgestalten von Sätzen sehe, erinnert immer an diese trendy Apple-artigen Parolen

      • Granado schrieb am 4. August 2011 um 10:15 - Permalink

        Das ist doch die Propaganda der Werbetechnik: kurze Sätze, also hinter jedes Wort ein Punkt.

    30. na sowas schrieb am 3. August 2011 um 22:48 - Permalink

      LiveLeak aus der letzten CDU-Ortsverein Sitzung
      C wie: …mit uns zieht die neue Zeit!

    31. sw schrieb am 3. August 2011 um 23:10 - Permalink

      lustischer artikel / thread
      dazu absolut passend.

    32. Vogel schrieb am 4. August 2011 um 00:05 - Permalink

      @Jens

      Noch nie vermochte es ein Plakatkünstler, alle Facetten der CDU derart subtil und dennoch wirkmächtig bildlich darzustellen. Dafür gebührt dem unbekannten Künstler Respekt.

      Quatsch, was Du Dir da wieder zusammenfanterst! Das iss nämlich so: Ein unbekannter Schotte hat ‘nen Scottie-Welpen erworben, der hat, als die Runde zum Tee (oder Kaffee?) zusammensaß, das erstemal auf den Teppich gemacht. Der zufällig anwesende Fotograf hat das glückliche Ereignis … da war die Perspektive des Häufchens zwingend notwendig (stell’ Dir das ‘mal anners rum vor :-), gibt keinen Sinn, oder)

      • Spiegelfechter schrieb am 4. August 2011 um 09:25 - Permalink

        Absolut, Vogel, da wirst Du Recht haben ;-)

    33. dfd schrieb am 4. August 2011 um 00:11 - Permalink

      Ehrlich gesagt finden sich unter den Plakaten der anderen Parteien auch genug seltsam anmutende.

      z.b. die der Linken mit dem Konterfei Gallerts oder das mit der Jeans von Wawzyniak etc
      oder
      Bütikofers Wirtschaft & Umwelt, Menschlich & Sozial!

      http://wp.gruene-halle.org/wp-content/uploads/2009/06/plakat_buetikofer.jpg

      Die Alternative -so munkelt man (eigentlich nur ich hehe)- wäre gewesen:
      Reinhard Bütikofer
      Strom & Nahrungsmittel, Billig & Ausgewogen!
      Für ein besseres Europa.
      Bündnis 90
      Die Grünen

    34. André B. schrieb am 4. August 2011 um 07:02 - Permalink

      Diese Plakate illustrieren doch vor allem eines: Das, was man uns als Realität verkaufen will, ist nicht das, was wir als Realität jeden Tag selbst erleben. Die logische Konsequenz: Das, was man wählen soll, ist nicht das, was man wählen wird. Und da nach wie vor alle Parteien der Meinung sind, daß man mit solch sinnfreier Wahlwerbung die Leute hinter dem Ofen hervorlocken kann, bleibt nur eine Schlußfolgerung: Man geht gar nicht wählen, denn diesen Kindergarten muß man nicht auch noch mit seiner Stimme unterstützen.

      • Bastl schrieb am 4. August 2011 um 09:54 - Permalink

        Garnicht wählen ist ne super Idee. Damit werden ja gerade die großen “Volks”Parteien gestärkt ;-) Die freuen sich über jeden Nichtwähler.
        Klar, bei ner zu geringen Wahlbeteiligung muss man vlt 1-2 Wochen mal nicht die Schlagzeilen lesen aber dann bläst man halt mal wieder irgendeinen Schnupfen zur Pandemie auf und hat wieder Ruhe.

        Warum nicht einfach mal eine der Parteien wählen die nicht zu den großen Parteien gehören? Keine Stimme ist verschwendet.

        • Lohengrin schrieb am 4. August 2011 um 11:40 - Permalink

          Garnicht wählen ist ne super Idee. Damit werden ja gerade die großen “Volks”Parteien gestärkt ;-) Die freuen sich über jeden Nichtwähler.

          Das ist falsch. Warum sollte man durch Nichtwählen die großen Parteien stärken? Man verändert am Verhältnis gar nichts.

          Keine Stimme ist verschwendet.

          Jede für gültig erklärte Stimme ist eine Stimme für das System.

        • André B. schrieb am 4. August 2011 um 13:01 - Permalink

          Warum kleine Parteien wählen??? Worin unterscheiden sie sich von den großen? Meine Meinung: In gar nichts. Auf Landes- und Bundesebene geht es nur um ´ne sichere Arbeitsstelle für die nächsten Jahre. Für einen guten Listenplatz werden Menschen zu Tieren. Und auf Kommunalebene geht es in vielen Regionen schon lange nicht mehr um Parteizugehörigkeit. Die Bürgermeister sind oft parteilos und agieren seit Jahren nur noch als Leiter des Krisenstabes namens “kommunale Verwaltung”. Was nützt es da, in einer Partei zu sein? Richtig, gar nichts. Deshalb: Weg mit dem Parteienklüngel!!!

        • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 17:04 - Permalink

          ist es nicht so, das geringer wahlbeteiligung eher den kleinen parteien nützen, weil kleiner parteien ihre leute immer zum wählen kriegen ?

    35. Alexander Reis schrieb am 4. August 2011 um 08:41 - Permalink

      Treffender hätte man das frühkapitalistische krude Menschenbild des (C)lubs (D)eutscher (U)nternehmer nicht darstellen können.

      Und also sprachen Belzebub und seine Kreuzgetarnten Mitstreiter ” In den Staub, elendes Präkariat !! ”
      Jetzt haben wir dich dort, wo wir dich immer schon haben wollten !!
      Dank der tatkräftigen langjährigen Mitwirkung unserer Agenda-Agenten
      aus der (P)opposition, mussten wir uns nicht einmal besonders tarnen.
      Alternativlos haben wir dich ausgemer(k)elt, auf daß du ewig vor uns im Staub
      (k)audern musst.
      Jetzt können wir dir endlich zeigen, wo die Mohn blüht und der Bertelsmann
      den Most holt. Friede deiner Springerasche, wenn du dir ein wahrhaftiges Bild von dieser Welt machen willst.
      Jeder Hintze und Kunz darf sich jetzt an deinem Zustand weiden, dich ungestraft
      verhöhnen und verspotten.
      Dein Fallberater wird dir nicht helfend zur Seite stehen, jetzt, wo du am Boden
      liegst.
      Nein, er wird aus der kleptokratischen Bibel die Zitate der heiligen Ursula
      herunterleyern, bis du dich freiwillig – Von -schreibst !
      Die systemrelevanten Experten und Institutionen dürfen dich bis zur Atemnot in tiefe Westerwellen tauchen, bis deine Gesundheit nur noch zur Bahr(e) reicht, und du zum Dünger für die Fiskalfelderfür der Ackermänner wirst.
      Und der Professor aus dem Ufo-Institut für IFO`s wird dir zum x-ten male bei
      einer gewissen Anne, die zwar will, aber nicht kann, erklären, daß du doch selbst die Schuld für deine Lage trägst, und es doch einfach Münchhausen gleichtun solltest, denn der hätte sich ja auch am eigenen Schopfe aus dem Sumpf gezogen !

      Aber Merke(l) dir, niemals sollst du den Glauben und die Hoffnung verlieren !
      Darauf weist die Souffleuse des Bösen doch in allen Reden ihrer,
      von zum grössten Teil im Gleichschritt marschierenden Vasallen des
      öffentlichen Reichsfunks, übertragenen Durchhalteparolen hin.
      ” Nicht Wissen soll deinen oberen Halsfortsatz erhellen !”
      “Glauben sollst du, bis zur letzten Ölung !”
      Sonst klappt das doch nicht mit unsere schönen, geisteskranken neuen Weltordnung. Und die ist schliesslich alternativlos !

      Und wenn du nur tüchtig glaubst, wirst du am Tage Deiner Auferstehung sogar vielleicht ein grünes Pflänzchen, welches sein Köpfchen immer in die Richtung der wärmenden, verbeamteten Mittelstandssonne reckt.
      Oder sogar ein Fischer, der sich nicht mehr von unheiligen Mächten ein
      Trit(t)i(h)n befehlen lassen muss.
      Oder es wird dich ein dicker Erzengel Gabriel zu sozialer Verantwortung
      aufrufen, zum teilen und herrschen.
      Damit da mal gleich keine Missverständnisse aufkommen, die Verhältnisse sind auch da schon lange geklärt, wer denn da teilt, und wer herrscht !
      Und wenn du denkst du könntest deinem Dilemma durch Linksabbiegen entrinnen, so muss ich dich enttäuschen.
      Dafür gibt es schliesslich ein BVG !
      Längst sind wir unseren wichtigsten Fleischlieferanten ebenbürtig, und haben
      uns auch ein flexibles Grunzgesetz geschaffen.
      Freilch nur im Sinne des Completion Backward Principle, denn wir könne ja,
      im Gegensatz zu unseren Nutztieren, angeblich Denken !
      Darin ist deshalb eindeutig festgelegt, das nur die mageren Schweine geschlachtet werden, weil die fetten ja schliesslich Systemrelevant sind !

      Aber nun mal Ernst beiseite, denn jetzt kommt Oettinger – and speaks English -
      oder war`s EU-lish ??

      Ich werde das Gefühl nicht los, das die Wahlkämpfer nicht etwa naiv und
      unschuldig im Geiste dieses Wahlplakat gewählt haben, sondern bewusst
      einen IQ-Test ihrer Wähler initieren wollen, um herauszufinden, wieviel
      Dreistigkeit sich eine pseudointelletuelle Elite noch erlauben kann, bevor
      es im Denkkarton einer Rechtsaussen spielenden Klientel vom Typus
      - Friede Springer seiner öffentlich-rechtlichen, oder wahlweise Bertelsmann-Asche – zu nennenswerter Rauchentwicklung kommt !

      Wenn ich mir aber den Mainstream so ansehe, befürchte ich, daß es bei
      der nächsten Wahl noch ausreicht, den 1-Liter Handlöscher des Gerätewagens
      der freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen bereitzuhalten um den intellektuellen
      Großbrand der CDU-Wählerschaft unter Kontrolle zu bringen.
      Es werden noch einige Agenten und ebenso Agenden durch`s Land dummlabern resp. fegen müssen, bis dann leider, oder endlich, die richtige Feuerwehr zum Einsatz kommen muss.
      Hoffentlich verwechseln diese wackern Recken dann aber nicht den C-Schlauch mit halbautomatischen Pump-Guns und lassen die Wasserwerfer zu Hause, um
      dem letzen Rest Leben eines humanistischen Weltbildes nicht vollends das Licht
      auszublasen.

      • Count Krey schrieb am 4. August 2011 um 16:43 - Permalink

        Sehr schön, danke.

    36. TOPCTEH schrieb am 4. August 2011 um 09:07 - Permalink

      Das mit den “Bierzeltqualitäten” hatten wir hier in Baden-Württemberg ja auch schon bei einem CDU-Ministerpräsidenten (Stichwort: “Schwarzer Donnerstag”). Und was ist passiert: Weg isser! Insofern würde sich McBride/McNulty/ach-wie-heißt-er-denn in bester Gesellschaft wiederfinden.

      Wahlplakate unterliegen außerdem mittlerweile bei mir meinem persönlichen visuellen Spam-Filter: Alles, was irgendwie nach Werbung aussieht, wird aktiv ignoriert.

    37. arnim schrieb am 4. August 2011 um 09:39 - Permalink

      herr spiegelfechter,

      was ist denn bitte an kindern, familienbildern und bodenständigkeit konservativ?
      familie mit kindern ist mit das beste was man für das gelingen einer gesellschaft fördern kann.

      und wenn das eben ein indiz für konservativismus ist, dann weiss ich ja wenn ich wählen muss.

      greetz

      • Bastl schrieb am 4. August 2011 um 10:09 - Permalink

        Es geht darum das die CDU versucht ein konservatives Weltbild zu vermitteln. Wenn du dir aber die Politik der CDU anschaust ist das eben alles andere als Kinder und Familienfreundlich.

        erst versprechen und dann nicht halten? Super, wenn es das ist was du suchst dann bist du am Ende deiner Suche angelangt.

        • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 17:21 - Permalink

          @ bastl

          kinder – und familienfreundliche politik ist nicht perse konservativ. da gebe ich arnim schon recht. aber das die cdu keine konservative partei mehr ist, das stimmt auch wieder. gibt es in europa überhaupt noch eine konservative partei?

          • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 18:46 - Permalink

            ich habe irgendwo mal den satz von pim fortuyn gelesen: “konservativ ist, sonntag in den darkroom zu gehen, satt in die kirche.”

            das es in deutschland keine konservative partei mehr gibt siehe http://cicero.de/berliner-republik/sehnsucht-nach-vorgestern/40978

      • Count Krey schrieb am 4. August 2011 um 16:46 - Permalink

        Was hat gerade die CDU mit familienfreundlicher Politik zu tun? Wohl genauso viel, wie mit den (angeblichen) christlichen Werten (Nächstenliebe, etc.)

      • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 17:16 - Permalink

        das hier soll konservatismus in aktion sein http://www.youtube.com/watch?v=TCkRbbPdnzs die aktion und reaktion im hörsaal ist übrigens keine satire.

        • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 17:48 - Permalink

          Habe ich mir angesehen – Fazit: Beide “Gruppen” sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten,
          Bei ca. 1:22 glubscht die Anführer-Hackfresse übrigens debil in die Kamera und erbricht unter blödem Grinsen ein “Geil”, weil er einen Mao-Aufkleber mit einer großen Anzahl von Toten an eine Scheibe geklebt hat. Sicher. Echt “Geil”, wieviele Tote Mao so produziert hat, Die fänden das bestimmt auch “Geil”, für so eine Aktion benutzt zu werden.
          Was diese Hackfressen – bzw. Kackfressen, denn aus ihren Mündern kommt nur Kacke – dabei immer wieder vergessen, ist die Anzahl der Toten, die durch die “Gegenseite” verursacht wurden, aufzuzählen. Da muss so’n oller Kommunist aber lange dran stricken, um da mithalten zu können (frei nach Volker Pispers),
          Dann folgt der Höhepunkt des Videos. Blöde Milchbubis, die man nicht ernst nehmen sollte, sondern die einfach nur mal einen beherzten, schmerzhaften Tritt in den Arsch (nicht das Gesicht – tiefer) brauchen, schmeissen in aller Dämlichkeit Flugblätter herunter. Toll. Genauso toll wie die Reaktionen der scheinbar grenzdebilen “Linken”, die wahrscheinlich aus einer Art Drogenwahn heraus beginnen, die Internationale zu gröhlen.
          Au weia.
          Aber den Ekelpreis haben sicher die “Konservativen” verdient – was ein schleimiges Volk.

          • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 18:36 - Permalink

            junge union goes pornooooooo http://www.youtube.com/watch?v=b2vXXzIjw78

            volker pispers find ich auch super und genau so gut ist hagen-rether.

            • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 18:51 - Permalink

              Um Gottes Willen … die meinen das ERNST :-))

              Hagen Rether gefällt mir fast noch mehr als Volker Pispers. Ich habe ihn bisher 2 x Live gesehen und er war jedesmal sein Geld wert.

            • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 19:30 - Permalink

              hab ihn nur im internet gesehen. hier in berlin bei den wühlmäuse sind seine termine schon 5 monate im voraus ausgebucht.
              obwohl mir fällt grad noch georg schramm ein . also die drei sinds: hagen rether, volker pispers und georg schramm.

              wozu wahlplakate so alles anregen:

              http://de.indymedia.org/2005/09/128537.shtml
              klar, der klassiker mit dem kleinen bärtchen ist auch dabei ::))))

              ansonsten reißt hier ein wahlplakat einem mopedfahrer den kopf ab http://www.youtube.com/watch?v=I44TrRQozoE und das cdu plakat hat es leider nie in die serienfertigung geschafft http://www.youtube.com/watch?v=Gp5QUDlI5fo

            • Lennard schrieb am 4. August 2011 um 20:09 - Permalink

              “Der Körper stellt das Problem dar, während die Hand die Lösung verdeutlicht.”

              wtf?
              Das ist doch Satire oder so. Martin Sonneborn?
              Das is’ so dermaßen speziell…das ist schon wieder witzig.

            • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 20:25 - Permalink

              @sternburg

              Terror 2000 erinnert mich an unsere spontane Hitchcock-Interpretation auf der Rückfahrt nach ein paar Gigs von Schwerin nach Bochum :-)

              http://www.schwittay-networks.de/HitchCOCK.wmv

              Musst du laut machen :-)

            • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 20:30 - Permalink

              sind seine termine schon 5 monate im voraus ausgebucht.

              Ich weiss – wir haben sowohl bei Pispers als auch bei Rether 3 Monate im Voraus gebucht. Bei unseren Politikern haben gute Kabarettisten Hochsaison.

            • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 20:36 - Permalink

              @ schwitzig

              jupp guter tip mit dem laut stellen. hat gewirkt hehehehehe
              hab noch was für unsere “schmuddelecke” weiter unten. zwei appetitliche popobäckchen ( wahlplatkatwerbung die grünen ).

            • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 21:24 - Permalink

              und zu den mehrfachrealitäten der jungen union . mal für pornooooo und mal gegen porno hier http://chriszim.com/2010/die-junge-union-und-die-pornografie . gibt bei der Cdu immerhin auch männer vom fach. pornodarsteller http://www.rautemusik.fm/news/1691/Porno-Skandal-in-der-CDU/ gut die antwort von kurt wasmer am schluss. dit is berlin. find ich gut.nix schämen.

            • The Joker schrieb am 5. August 2011 um 00:26 - Permalink

              @sternburg

              also die drei sinds: hagen rether, volker pispers und georg schramm

              Da darf aber der Dirty Ol’ Man des Kabaretts nicht fehlen: http://www.dietrich-kittner.de/
              (residiert in Hannover, passt also auch geographisch hier bestens rein)

            • sternburg schrieb am 5. August 2011 um 09:55 - Permalink

              @ The Joker

              ihn kannte ich nicht. hab grad gegoogelt. gefällt mir auch. danke the joker !

            • Vogel schrieb am 5. August 2011 um 14:56 - Permalink

              He, Leute, habt Ihr nich den Andreas Rebers vergessen?

          • Lennard schrieb am 4. August 2011 um 19:41 - Permalink

            Das hat mit konservativen Werten nix zu tun. Das sind einfach klassische Rechte. Da tut man der CDU Unrecht, wenn man diese Knallchargen auf die CDU bezieht. Dass es in der CDU Leute gibt, die mit den Quasi-Werten dieser Leute sympathisieren, steht auf einem anderen Blatt.

            Hast dir mal den Channel angesehen?
            “Blaue Narzisse”
            “Junge Freiheit”
            “HC Strache – VIVA HC” etc.

            Diese angebliche “konservativ” subversive Aktion war eine Aktion der “Die Neue Rechte”.
            Bevor mir jemand die Ohren vollheult wegen Nazivergleichen – Götz Kubitschek verwendet diesen Namen voller Stolz als Eigenbezeichnung.
            http://www.dasgespraech.de/?p=1673

            Das Soldatische und Männliche, das bei Kubitscheks öffentlichen Auftritten sichtbar wird und das sowohl Teil seiner Gegenkultur wie Stilmittel der Provokation ist, enthält keinerlei Parodie auf die Heldengesänge der Vergangenheit: Hier ist jemand am Werk, der sich unterscheiden will! Die ihm eigene Kombination von Intelligenz, Durchsetzungswillen und Verantwortung sind Kriterien für die zukünftige Elite, die unsere Gesellschaft vor dem Kollaps bewahren könnte. Sie muß sich herausbilden im Widerspruch zum Zeitgeist und zur alltäglichen Feigheit.

            Wenn das konservativ sein soll, na dann gute Nacht.

            • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 19:54 - Permalink

              ich glaub der jungen freiheit geben mehr spd als cdu politiker interviews. trotzdem traurig, traurig,…

            • Lennard schrieb am 4. August 2011 um 20:34 - Permalink

              Damit habe ich ja noch nicht mal ein Problem. Nur sollen sie dann gefälligst die Heuchelei sein lassen, wenn mal wieder ein Ausländer durch ne Stadt gejagt wird, oder der rechte Mob vor einer linken Parteizentrale Brandsätze und Steine schmeißt.
              Wenn sie schon an den rechten Rand rücken, dann können sie auch das anschließende Relativieren sein lassen. Aber mit ‘nem Berufs-Opportunisten wie Gabriel an der Spitze wird das kaum besser werden.

            • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 21:12 - Permalink

              @ lennard

              gibt doch die nrw staatssekretärin zülfiye kaykin (spd) . hab zu ihr mal was mit kontakten zu türkischen rechtsradikalen gelesen. http://www.welt.de/print/wams/nrw/article13372759/Rechtsextreme-wurden-gedeckt.html
              aber so wie halt mache politiker sind: leugnen,abstreiten,zugeben,leugnen,abstreiten,zugeben,…salamitaktik und sonst journalisten mit abmahnungen einschüchtern.

    38. Milo schrieb am 4. August 2011 um 09:58 - Permalink

      “Unverkennbar nimmt der Betrachtende eine liegende Perspektive ein und wird von den Figuren des Plakates, die in einem faustischen Pakt verbunden scheinen, von oben herab angegrient. Der Wähler liegt am Boden, die CDU lacht hämisch – typisch CDU!”

      Es gab mal irgendwo eine gehässige Karikatur, die sinngemäß General Custers letzter Blick oder Anblick oder so hieß. Man sah eine Runde von hämisch und böse schauenden Indianern von oben auf den Betrachter herabsehen. Das passt doch gut hierher! Ich finde die Karikatur leider nicht.

      • possimist schrieb am 4. August 2011 um 10:48 - Permalink

        diese hier

        http://www.idea2ic.com/FUN_PICTURES/CustersLastView_Humor.jpg

    39. DerFlaschengeist schrieb am 4. August 2011 um 10:04 - Permalink

      Na, da hat die Glaskugel ja richtig Überstunden machen müssen.
      Was der Jens da wieder alles in ein schlichtes Wahlplakat reininterpretiert….
      Ist der Spiegelfechter jetzt schon so tief gesunken, dass hier sinnfreies Parteienbashing stattfindet?
      Ok, klar…die CDU ist eine Gurkentruppe aller erster Güte, aber deswegen gleich so einen Beitrag basierend auf nem schnöden Wahlplakat? Ist das nicht etwas billig?

      Könnte es nicht auch sein, dass die Rettungsschwimmerin dafür steht, uns alle wieder ans sichere Ufer zu bringen? Der Feuerwehrmann kommt und uns vor bösem Unglück rettet? Der Schützenkönig uns vermitteln soll, dass wieder alles gesellig und gut wird? Ok, jetzt wirds absurd und ich hör auf, ist ja ein CDU Plakat, aber im Endeffekt basiert der ganze Beitrag doch nur auf Vermutung, rumorakeln und auf bereits erwähnter Glaskugel ;)

      • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 17:25 - Permalink

        @ der flaschengeist

        die plakate sind sinnfrei. fast egal von welcher partei. auf der grundlage ist es sehr sehr schwer irgend etwas sinnvolles hinein zu interpretieren. vor allem lese ich hier ein wahlplakatebashing und kein parteienbashing.

    40. Milo schrieb am 4. August 2011 um 10:06 - Permalink

      @arnim
      Gegen Kinder ist nichts einzuwenden, sage ich mal als Vater.

      Nur das Vorzeigen der heilen Familienwelt ist konservativ, also die Fassade, die dann häufig nicht stimmt, weil die CDU-Leute dann doch heimlich ihre Affären haben (siehe etwa Seehofer). Da wird Doppelmoral betrieben. Probleme werden verborgen. Die auf Plakaten mit Frau und Kind posierenden Politiker geben sich als Saubermänner und gelebte Tugend, aber man ahnt, dass das nicht stimmt. Konservativ ist daran, den Schein hochzuhalten, und konservativ ist auch, die eigene Familie für den Wahlkampf zu missbrauchen.

      Wieviel Zeit verbringt der lächelnde Politiker-Vater eigentlich mit seinen Kindern? Höchstwahrscheinlich so gut wie keine, denn Politik ist ein Fulltime-Job ohne geregelten Feierabend. Also ist die Familienidylle nur Show.

    41. ... schrieb am 4. August 2011 um 10:06 - Permalink

      Der dynamische Kerl mit Schlips erinnert mich an diesen Film:

      http://static.cinemagia.ro/img/db/movie/00/18/96/the-devils-advocate-972011l.jpg

    42. Angie14 schrieb am 4. August 2011 um 10:13 - Permalink

      Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, das Bild stellt ein Plagiat der Schluss-Sequenz des Films “A Knight’s Tale” oder “Ritter aus Leidenschaft” (2001) mit Heath Ledger in der Hauptrolle dar.

      Die Sequenz zeigt die Niederlage des am Schluss auf dem Boden liegenden Widersachers vom Heath Ledger Graf Adhemar mit folgendem Text:

      “Ihr wurdet gewogen, Ihr wurdet gemessen und Ihr wurdet einstimmig für nicht gut genug befunden. Willkommen in der neuen Welt !”

      Besser kann man aus CDU-Sicht ihre Wähler doch gar nicht beschreiben, oder ?

      Angie

    43. epikur schrieb am 4. August 2011 um 10:56 - Permalink

      Ein Wahlplakat der SPD zu den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin 2011 und deren Übersetzung ist hier zu finden.

    44. Klaus Jarchow schrieb am 4. August 2011 um 11:00 - Permalink

      Ich dachte eher an Fallschirmspringer beim Formationsflug: “Der Schrecken kommt immer von oben! Deshalb CDU”. Oder: “Kurz vor dem Aufschlag: Dank CDU sitzt die Frisur noch immer perfekt!”

    45. Pandora schrieb am 4. August 2011 um 11:24 - Permalink

      “Nun grinst Wibke den Betrachter, der mittlerweile von alleine an den Strand gespült wurde, von oben herab an…[...]”

      Ab da konnte ich – trotz der wahren und bitteren Analyse – vor lauter Lachen nicht mehr und erst nach etwas Beruhigung weiterlesen.

      Hab schon lange keinen derart lustigen Artikel gelesen, und ich lese wirklich viel in einem breiten Spektrum.

      Herzlichen Dank, Spiegelfechter/Jens!!!

    46. Beobachter schrieb am 4. August 2011 um 11:52 - Permalink

      Ja, sehr witzige Betrachtung. Aber warum diesen krampfhaften Kram auf den Level eines vermeindlichen Kunstwerkes heben? Ernsthaft, meine allererste Assoziation war schlicht: “Wir schauen auf euch herab. Typisch CDU. …und wir schaffen es sogar, das Leute, auf die wir herabschauen, nun auch auf euch herabschauen.” Eine andere Botschaft darin zu erkennen fällt mir äusserst schwer, trotz exzellenter Hilfe durch diesen Artikel.

    47. Olli schrieb am 4. August 2011 um 12:32 - Permalink

      Ich dachte eher an, bleibt alles schön in einem kleinen, geschlossen Kreis – eben typisch CDU

      • Till schrieb am 4. August 2011 um 12:35 - Permalink

        Schöne Analyse…

    48. leslie schrieb am 4. August 2011 um 13:28 - Permalink

      Eines weiss ich.

      Am ehesten weiss der Alte noch was Knaster ist.

      Mfg

    49. OpamitHutamSteuer schrieb am 4. August 2011 um 14:05 - Permalink

      und hier der soundtrack dazu: http://www.youtube.com/watch?v=LGhSwjHv92Y

    50. Till schrieb am 4. August 2011 um 16:04 - Permalink

      Androgyn ?
      Der Feuerwehrmann soll androgyn sein ? Dann ist aber dieser geschniegelte McAllister mindestens so androgyn wie Major Tom…

      • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 17:27 - Permalink

        McAllister mindestens so androgyn wie Major Tom…

        ich weiss nicht (Achtung, politisch nicht korrekt) – aber nach meinem Dafürhalten sieht er wie ein schwuler Türke auf Mallorca aus.

        • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 17:40 - Permalink

          sieht er wie ein schwuler Türke auf Mallorca aus.

          wenn dann ist die szene doch auf ibiza unterwegs hehehehe

        • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 20:02 - Permalink

          mcallister ist immer noch fescher als volker bouffier http://www.titanic-magazin.de/postkarten.html?&card=13503&cHash=490389004e1f9c5f6661016053428fe1 bitte achtet auf seine zähne.

          • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 20:42 - Permalink

            gab es nicht im letzten bundestagswahlkampf ein platkat der cdu, mit merkel und einer ostdeutschen bürgerrechtlerin und vier fast freien titten drauf? hab das teil nie gesehen? also das plakat meine ich. hat einer das bild im netz gefunden?

            hier die oben versprochenen schwarzen cdu bäckchen auf grünen plakat.

            http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-am-wahlplakat-gruene-wollen-popo-poster-wieder-abhaengen-1.171517

            • ElBarto schrieb am 4. August 2011 um 21:05 - Permalink

              Gab es. Allerdings kann das auch ein Remix gewesen sein. Oder beides.

            • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 21:38 - Permalink

              Ich muss sagen, dass ich das Grüne Plakat nicht unwitzig finde :-). Tatsächlich gefallen (wenn auch Aussagefrei) hat mir das SPD-Plakat von Dr. Axel Berg :-).

    51. t.h.wolff schrieb am 4. August 2011 um 17:32 - Permalink

      Was wir brauchen sind authentische Figuren, die wirklich für die Inhalte stehen, die das Plakat transportiert – nicht diese ewige unerträgliche Leichtigkeit des politischen Seins in der Endmoräne der dritten Republik. Warum also nicht mal ein Mann aus dem Militär ?

    52. Andy Gross schrieb am 4. August 2011 um 17:37 - Permalink

      Mich erinnert die Darstellung an Doktor Mabuses Grusel-OP-Team, welches sich ihr gelungenes Werk einer konservativen Hirnamputation am lebenden Wähler anschaut. Hier bestaunen sich die Leistungsträger in einer grenzdebilen Grinsorgie, bei dem einem das Lächeln im Hals stecken bleibt.
      Patient lebt, Hirn tot !!
      Aber als grunzende Verschiebemasse im Sinne einer konservativen Weltordnung
      auf jeden Fall gewünscht und einsetzbar.

      Wir wollen unseren alten Kaiser Wlhelm wieder ham …. !!!

    53. erforderlich schrieb am 4. August 2011 um 19:24 - Permalink

      Gibt schon lustige Plakate. Das “Reichtum für alle” Plakat der Linken ist jedoch unschlagbar! Ich weiß auch gar nicht, wer das noch toppen soll.

      • t.h.wolff schrieb am 4. August 2011 um 20:16 - Permalink

        Hm. Vielleicht dieser Spinner hier?

        • sternburg schrieb am 4. August 2011 um 20:51 - Permalink

          hehehehehehehe sehr gut ! @ t.h.wolff

      • ElBarto schrieb am 4. August 2011 um 21:03 - Permalink

        Der focus selbstverständlich mit dem Brüderle als Erhard und Wohlstand für alle! Finds gerade nicht wieder. Hat der focus vermutlich vom Netz genommen, da es wahrscheinlich eine interne Satire war. Ist zwar kein Plakat, aber immerhin. ;-)

        • Lennard schrieb am 4. August 2011 um 21:24 - Permalink

          War es das?
          http://www.focus.de/magazin/archiv/jahrgang_2010/ausgabe_30/
          Da aufs Bild klicken.

          • t.h.wolff schrieb am 4. August 2011 um 21:32 - Permalink

            Ist ja grenzwertig. Ist das noch Satire oder doch schon Landesverrat? Eigentlich nur noch zu toppen durch den legendären Faeces-Titel mit Uschi hoch zu Ross.

            • schwitzig schrieb am 4. August 2011 um 21:42 - Permalink

              Ich kann mich erinnern: Die haben das ernst gemeint. Zu der Zeit faselte Sufferle gerade von “Vollbeschäftigung”.

          • ElBarto schrieb am 5. August 2011 um 21:01 - Permalink

            Yup, das war es.
            Ein schönes Detail ist, dass das Wort “Aufschwung” in gelb gedruckt wurde. Dass das Buch in schwarz und gelb gedruckt wurde, reichte wohl noch nicht. Unglaublicher Spin den der Focus da betrieben hat.

      • noone schrieb am 19. August 2011 um 07:26 - Permalink

        http://www.hdg.de/lemo/objekte/pict/Nachkriegsjahre_plakatFDPSchlussMitEntnazifizierung/index.html

        Klassiker? Hier ist noch einer, von 1949.

    54. Dr. Dada schrieb am 4. August 2011 um 19:53 - Permalink

      “Da liegst du am Boden, weil das YMCA * dich gerade zusammengetreten hat, und nun verhöhnt es dich noch.” – ich würde sagen, das ist einfach purer Dadaismus.

      * http://www.youtube.com/watch?v=1bieBzURQ9U

    55. klaus baum schrieb am 4. August 2011 um 22:25 - Permalink

      die deutung des fotos, die ich heute irgendwo gelesen habe, könnte auch anders lauten: was diese CDU-Mitglieder anlachen, ist nichts anderes, ist niemand anderes als Rosemary’s Baby. Und das war bekanntlich vom Teufel.

    56. Weintraube schrieb am 4. August 2011 um 22:55 - Permalink

      Was ist eigentlich “grenzdebiler”, verehrter Spiegelfechter? Das Plakat, Ihr Artikel darüber oder die Kommentare dazu?

    57. klaus baum schrieb am 5. August 2011 um 00:06 - Permalink

      Grenzdebil finde ich gut. Allgemein gesprochen: Man muss sich fragen, ob es überhaupt noch Politiker oder Politikerinnen gibt, die nicht kriminell sind. Diese Frage stellt sich mir angesichts der Schwierigkeit, für den IWF einen unbescholtenen Menschen für den Führungsposten zu finden.

    58. Trillian schrieb am 5. August 2011 um 03:22 - Permalink

      Bei einem abendlichen Spaziergang durch Hildesheim haben mein Freund und ich uns vor ein paar Tagen über die Botschaften der verschiedenen Wahlplakate unterhalten. Wir kamen ebenfalls zu dem Schluss, dass die CDU auf uns herabschaut und dabei auslacht. Wirklich nett hier die passende Geschichte zum Gedanken zu lesen.

    59. sternburg schrieb am 5. August 2011 um 07:20 - Permalink

      @ spider

      spider schrieb am 4. August 2011 at 21:12

      “.…Deshalb und nur deshalb muss ich immer an Meinungsfreiheit im linken Millieu und Orwell denken….”

      vom logischen her wird sich wohl intolerante und rechthaberische diskussionskultur in beiden lagern finden lassen. http://www.youtube.com/watch?v=7aBwSZTiqqI aber das es bei “den” linken qualitativ und / oder quantitativ schlimmer sein soll, als bei “den” rechten kann ich nicht bestätigen. als eigene erfahrungen kann ich selber nur ein paar wenige besuche bei einer frankfurter burschenschaft verbuchen. mein eindruck ist, das bei “den” rechten viel hinterrücks gemacht wird. das liegt daran, das konflikt bei “den” rechten eher nagativ besetzt ist, während bei “den” linken von nagativ über neutral bis hin zu positiv, also oft anders mit konflikten umgegangen wird. “die” linken haben eine offener, freier, streitbarer diskussionkultur. das hat lange tradition. das fängt schon im elternhaus ( erziehung ) an. in der tendenz, also nicht immer, gehts bei rechten autoritärer zu.

      streit, lagerbildung, erbitterte flügekämpfe, politisches mobbing, etc…… findest du überall. wenn rechte veranstaltungen geordneter und harmonischer wirken, dann ist das nur oberflächlich so. naja meine bescheidene erfahrung und meinung.

      der umgang mit meinungsfreiheit ist viel spannender bei leuten wie jan fleischhauer (spon), heinrich lummer, peter gauweiler, kai diekmann,….. grade hier im internet kommen vorschläge in richtung netzzensur nicht von linken, sondern zu 99,99 % von rechtskonservativen politikern. es sind fast ausnahmslos rechtskonservative politiker, die unter dem vorwand gegen angebliche kriminelle, gegen netzfreiheit vorgehen. http://www.youtube.com/watch?v=fBfpQq6yb7Q

      meinungsfreiheit erzeugt bei vielen rechten ein unbehagen. langes diskutieren wird als nutzlose zeitverschwendung angesehen. “…In den Anfängen der deutschen Demokratie bezeichnete Kaiser Wilhelm der II. den deutschen Reichstag abfällig als “Quasselbude” ….” http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/der-reichs/

      meinungsfreiheit in bezug auf das kritisieren von religion, die freiheit von kunst, freie kommunikation, pressefreiheit wird in deutschland vor allem von rechts bedroht.

    60. Der Politclown schrieb am 5. August 2011 um 08:35 - Permalink

      So ein ähnliches Wahlplakat wollte übrigens auch Sarrazin rausbringen.
      Nur halt statt Rettungsschwimmer, Schirin, Feuerwehrmann, Indianer, alter Mann und Politiker halt mit Türke, Araber, Türke, Araber und Arabertürke.

      Tüpisch. Deshalb. SPD.

      Man wird jawohl noch den Islam sachlich kritisieren dürfen!!11!

      Kommt alles noch…

    61. t.h.wolff schrieb am 5. August 2011 um 11:14 - Permalink

      Jedem nicht gänzlich schmerzbefreiten Betrachter zeigt sich kollektiv unterbewußt das hier.

      • HHarlekin schrieb am 5. August 2011 um 13:44 - Permalink

        Jou! :-D

    62. BoB schrieb am 5. August 2011 um 16:49 - Permalink

      Einfach nur großes Damentennis, diese tiefen Einblicke in die moralische Verfassung der “Volkspartei” über ein zunächst nur sehr trivial anzusehendes Wahlplakat! Vor allem die Übertragung in die realen Lebensbereiche einer extrem auseinanderdriftenden Gesellschft ist hervorragend gelungen – das Bild des auf dem Boden liegenden virtuellen Betrachters hat sein Pendant in der Wirklichkeit gefunden – der Transfer dieser gedanklichen Leistung auf einen Großteil anderer gesellschaftlichen Gruppierungen und Lobbys fällt nicht allzuschwer … leider … Chapeau, Herr Autor, um mit Guttenberg zu sprechen :-)

    63. Juliane schrieb am 5. August 2011 um 20:13 - Permalink

      Plakate können sehr anregend sein.
      Boahr, und 201 Kommentare!

      • Juliane schrieb am 9. August 2011 um 12:55 - Permalink

        Die Seite mit dem Plakat, welches einen Mitbürger zur WeiterGestaltung “verführt” hat,
        existiert nicht mehr.

    64. prophet schrieb am 7. August 2011 um 17:53 - Permalink

      Iehgitt. Wen genau dieses Plakat nun wirklich anspricht, ist mir schleierhaft. Ob die Zielgruppen, die im Artikel genannt werden, wirklich durch ein solches Bild dazu bewogen werden, eine Partei zu wählen, wage ich mal zu bezweifeln. Da hilft auch die größte Packung Photoshop (vor allem im Gesicht von Herrn McAllister) nichts.

    65. Kritiker schrieb am 7. August 2011 um 19:06 - Permalink

      Leute, die das Plakat nicht anspricht, sprechen über das Plakat. Mission erfüllt.

    66. John Dean schrieb am 7. August 2011 um 20:31 - Permalink

      Auf mich wirkt das Plakat in etwa wie die Aussage: “Die CDU beerdigt dich!”.

      Naja. Das ist wenigstens irgendwie ehrlich. Etwas anderes bereitet mir allerdings großes Kopfzerbrechen. Seitdem die Identität des Fjordman (geistiger Mentor eines Massenmörders – Bild) bekannt ist, frage ich mich, angesichts der frappierenden Ähnlichkeit von Minister Friedrich (Bild), ob unser aller Innenminister vor rund 35 Jahren eventuell, nun, vielleicht Austauschstudent in Norwegen war.

      Hallo Redaktion? Kann das bitte jemand einmal aufklären??! Herr Berger! Übernehmen Sie bitte.

      • noone schrieb am 19. August 2011 um 07:34 - Permalink

        Ich denke nicht, dass da eine Abstammung gegeben ist. Vielmehr scheint es sich bei beiden um Replikanten oder Mutanten zu handeln. Schamhaare auf dem Kopf, und auch sonst ist nicht alles an seinem Platz.

    67. dfd schrieb am 7. August 2011 um 21:13 - Permalink

      Es gibt auch Autoren, die nicht nur auf die problematischen Wahlplakate der vom Autor selbst als unsympathisch wahrgenommen Parteien hinweisen.

      http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2011/08/06/problematische_wahlkampfplakate_iii/

      http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2011/08/04/problematische_wahlkampfplakate_ii/

    68. Schienenleger schrieb am 7. August 2011 um 22:59 - Permalink

      Bei inhaltsleeren Slogans spielte die Bremer FDP (nicht nur) im letzen Bürgerschaftswahlkampf ganz vorne mit:
      “Butter bei die Fische – FDP”
      Ich denke heute noch drübe nach was mir das wohl sagen will.
      http://v1.julis.de/fileadmin/freesite/groups/217/Flyer_Julis.pdf

    69. Jörg schrieb am 8. August 2011 um 02:06 - Permalink

      Wie es der Zufall will, war ich heute zu einem Ausflug u.a. in Goslar und durfte dort auch dieses Plakat sehen.

      (Wo ich wohne, in Niedersachsen, habe ich es überigens noch nicht gesehen, habt ihr in Goslar irgend etwas spezielles verbrochen, deswegen die euch das vor die Nase hängen?)

      Mein erster Eindruck aus dem Augenwinkel heraus, ich habe McAllister mit seinem diabolischen Grinsen sofort erkannt, war, Graf Dracula im Kreise seiner Lieben. Dafür spricht auch, daß er die zentrale Position in der Mitte/am unteren Ende des Bildes einnimmt, und der Rest sich um ihn schart.

      Beim späteren, genaueren Hinsehen stellte ich fest, daß McAllister keine angespitzten Eckzähne hat, aber die können ja wegretuschiert sein.

      Beim dritten hingucken habe ich dann endlich begriffen, an was mich das Plakat erinnert, nein, nicht an die sinistren Gedankengänge eines Spiegelfechters, viel einfacher:

      Ich habe auf meinem Schreibtisch noch eine Uralt-CD von Ubuntu-Linux liegen, und ratet mal, wie das Cover aussieht.

      Richtig, genau so:
      http://www.google.com/imgres?q=ubuntu+5.04+cover&hl=de&client=ubuntu&channel=fs&biw=1030&bih=440&tbm=isch&tbnid=u62LGX8FBNpKaM:&imgrefurl=http://www.liewcf.com/free-ubuntu-linux-cds-received-1933/&docid=N6yrCiLk7LRT9M&w=500&h=217&ei=hCQ_Tsu5E4fcsgbpl439Dw&zoom=1&iact=hc&vpx=647&vpy=178&dur=2469&hovh=148&hovw=341&tx=234&ty=95&page=2&tbnh=65&tbnw=150&start=10&ndsp=10&ved=1t:429,r:9,s:10

      Ubuntu kommt ja aus Südafrika, Mark Shuttleworth, Canonical, und die dort abgebildeten Personen sollen die verschiedenen Teile der dortigen Bevölkerung darstellen, die alle einig Ubuntu benutzen, somit vereinen sich alle Menschen, dargestellt durch die vielfältige Bevölkerung Südafrikas, hinter dieser einen Idee.

      Ubuntu bedeutet ja so viel wie “Menschlichkeit”, und somit habe ich den dringenden Verdacht, daß sich die niedersächsische CDU dieses Motives bemächtigt hat, um damit im Wahlkampf zu punkten, sich eben als Menschlich und nicht als abgehoben darzustellen, vulgo, die gute Idee von Ubuntu Linux wird jetzt hier politisch mißbraucht, verkommt zu einer simplen Effekthascherei zu Wahlkampfzwecken.

      Wobei ich noch nicht so ganz weiß, was mir sympatischer ist:

      Die Darstellung eines Weißen, eines Indonesiers, einer Inderin, eines Negers und einer Chinesin, die fröhlich ein bestimmtes Betriebssystem benutzen, oder, eben wie auf dem CDU-Plakat, ein retuschierter Vampir, eine noch zu habende Schiedsrichterin, ein Schwulibert in einem echten Männerberuf, eine nordische Anwärterin auf das Mutterkreuz und ein Alkoholiker mit Zugriff auf Schußwaffen, die um Wählerstimmen buhlen.

      Nunja, der Wähler wird’s entscheiden.

      Ich persönlich bleibe erst mal bei Ubuntu :)

      • Lohengrin schrieb am 8. August 2011 um 07:13 - Permalink

        Ubuntu bedeutet ja so viel wie “Menschlichkeit”, und somit habe ich den dringenden Verdacht, daß sich die niedersächsische CDU dieses Motives bemächtigt hat, um damit im Wahlkampf zu punkten, sich eben als Menschlich und nicht als abgehoben darzustellen, vulgo, die gute Idee von Ubuntu Linux wird jetzt hier politisch mißbraucht, verkommt zu einer simplen Effekthascherei zu Wahlkampfzwecken.

        Das ist keine Idee von Shuttleworth. Shuttleworth hat das von Mandela, und der meinte das politisch. Mandela hat das aber auch nicht erfunden. Ubuntu ist der Kern von Mandelas Kultur (Xhosa), aber auch der anderen Bantus.
        Shuttleworth benutzt den Begriff Ubuntu, um bei den Gutmenschen in Europa Eindruck zu schinden. In Südafrika benutzt keine Sau Ubuntu. Dort wollen alle (auch in der Universität von Kapstadt, direkt neben dem Freedom Toaster), dass Windows benutzt wird. Wenn in Südafrika einer GNU/Linux benutzt, dann in absteigender Reihenfolge Suse, Gentoo, Debian. Die kennen eher Knoppix als Ubuntu.

        Ich sehe da übringens wie du, dass die Plakatmacher das Ubuntu-Cover als Vorlage hatten.

    70. klaus baum schrieb am 8. August 2011 um 06:24 - Permalink

      ubuntu-cover:

      http://www.communitymx.com/content/article.cfm?page=4&cid=C5776

    71. schienenleger schrieb am 8. August 2011 um 11:34 - Permalink

      Und wo ich gerade beim Bremer Wahlkampf bin, hier hat sich die Bremer CDU etwas ganz beachtliches einfallen lassen: Werben mit der türkischen Fahne!
      Das Plakat hing an einem CDU-Dönerstand gegenüber der Tribühne auf der Frau Merkel gerade gesprochen hat.
      http://imageshack.us/photo/my-images/98/dsc00858u.jpg/

      • Dimebag schrieb am 8. August 2011 um 12:14 - Permalink

        O-TON mein Dönermann auf die Frage, warum sein Döner im Vergleich zur Konkurrenz immer 3,50 € kostet: “Ansonsten stimmt was mit dem Fleisch nicht.” Die CDU spart wo sie kann…..

    72. Frank T. schrieb am 9. August 2011 um 18:11 - Permalink

      Danke für den Artikel. Das hier ist das erste was mir einfiel als ich das Plakat sah.

      http://img298.imagevenue.com/img.php?image=905440917_1157504014127_123_571lo.jpg

    73. Stefan schrieb am 10. August 2011 um 15:47 - Permalink

      Krampfhafter Kritik zu üben ging wohl nicht mehr? Auf dem Plakat hätte jeder sein können und Sie hätten sich die passenden Worte zurecht gebogen. Es sei denn natürlich unten rechts hätten 3 andere Buchstaben gestanden.

    74. Tschenko schrieb am 13. August 2011 um 00:06 - Permalink

      Das ist ein Plakat, bei dem einem das Lachen nicht nur sprichwörtlich im Halse stecken bleiben muss, so unecht und aufgezwungen wirkt das aufgesetzte Lächeln der beteiligten Personen, deren Kuschelkreis Teamspirit ausdrücken soll. Du bist einer von uns. In diesen Zeiten müssen wir alle ein wenig näher zusammenrücken. So nahm man eben für die Plakaterstellung wahllos was der Markt gerade anbot wie die Dame aus dem Frauenfußball und dazu die Botschaft der Tradition, verkörpert im Vereinsmeier und die Botschaft der Sicherheit, verkörpert im Feuerwehrmann. Du bist nicht alleine, wir helfen dir hoch.


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