Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • RSS Nachdenkseiten

    • Hinweise des Tages II
    • Gerechtigkeit – Das „Institut der deutschen Wirtschaft“ müsste in den Medien jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben
    • Hinweise des Tages
    • „Quo vadis NATO? – Herausforderungen für Demokratie und Recht“
    • Hinweise des Tages
  • RSS ad sinistram

    • Sie ist ja eigentlich ganz nett
    • Die Unmöglichkeit reinen Lebens
    • Mehr Planwirtschaft wagen
    • De dicto
    • Lieber arrogant als gefesselt
  • RSS annotazioni

    • Aufruf: Europa geht anders!
    • Soziale Ungleichheit und die Krise
    • Die „höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten“ unter die Lupe genommen
    • Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
    • Ein ewiges Lied: Die FAZ mit Zahlentricks gegen höhere Steuern
  • RSS Feynsinn

    • Georg-Schramm-Syndrom
    • Nachrichten aus der Montagehalle
    • Dany zurückgestreichelt
    • Einmal Marx und zurück
    • Gedruckter Surrealismus
  • RSS Freiheitsliebe

    • “Fleischmarkt – weibliche Körper im Kapitalismus” – von Laurie Penny
    • Rechte geben sich als Verteidiger von Homosexuellen
    • Islamfeindlichkeit – Gegenstrategien und Handlungsbedarfe in Schleswig-Holstein
    • Deutschland, das Land der geschlechtlichen Lohnungleichheit
    • Vier Parteien gegen Kampfdrohnen – Militär will handeln
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Die Meute wird zur Jagd geblasen – die Medien und die “Obama-Skandale”
    • Sie sprechen in Zungen! - Warum wir uns in der Politik nicht verstehen
    • Warum Vergangenheitsbewältigung so wichtig ist
    • Das Geld findet immer einen Weg - warum die Debatte um eine Parteispendenreform sich immer im Kreis drehen wird
    • Politische Analphabeten bei der Arbeit
  • RSS Wirtschaft und Gesellschaft

    • Auf einen Blick: Seit März im Abonnement erschienen
    • Eurokrise: Neueste Außenhandelsdaten belegen Fehlentwicklung
    • Inflation/Deflation: Selbst Deutschland schon im Minus
    • Rundfunkbeitrag: Verdient haben sie es nicht
    • Alltag im Regierungsviertel: Achtung! Politiker!
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Fernseher Preisvergleich

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      schwitzig bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      @André B. Die Leute, die Kinder machen wollen, machen sie...

      André B. bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Deutschland will mehr Kinder, das wird bei jeder Gelegenheit...

      maguscarolus bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      “Alten-Pflege” ist ein wichtige...

      aquadraht bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Klingt für mich ein wenig wie “Abtreibung ist...

      BilboB bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      @R_Winter Ist denn Frau...

      Bernie bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Danke für die Unterstützung ;-) Gruß Bernie

      der Herr Karl bei Die Unmöglichkeit reinen Lebens:

      @Frau Lehmann “Ich weiß nicht, was du damit ausdrücken...

      susi bibelmaus bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und jeder bekommt...

      Sikke Loling bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      für McDonalds und Co noch genug Studenten Wie soll das...

      Heldentasse bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Allgemeine Infos dazu: Irreführung mit Zahlen –...

      Mod bei Die Unmöglichkeit reinen Lebens:

      Hallo Frau Lehmann, schön das sie wieder da sind! Das was sie oben...

      Mod bei An die Wand gefahren – Warum wir eine konstruktive Euro-Exit-Debatte brauchen:

      Obdachlosigkeit ist laut...

      aquadraht bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Ich hab mal in die Originaldaten reingeschaut. Da gibt es...

      maguscarolus bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      Jetzt lasst halt mal den guten Nobby Blüm in Ruhe. Der...

      maguscarolus bei Der Demografie-Traktor: Immer in Bewegung:

      theoretische minimale Chance auf Wohlstand haben Das ist...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Denn sie wissen nicht, was sie tun

    geschrieben am 14. September 2011 von Spiegelfechter

    Als die Staatschefs sechs europäischer Länder im Jahre 1957 die Römischen Verträge unterzeichneten, legten sie damit den Grundstein für eine Periode der Prosperität und des Zusammenwachsens. Die Zeiten, in denen Politik noch von Visionen geprägt wurde, sind jedoch vorbei. Mittelmäßige Politiker, denen die wöchentlichen Zustimmungswerte in Meinungsumfragen wichtiger sind als der europäische Gedanke, verspielen in wenigen Monaten das Werk mehrerer Generationen. Die Diskussion um einen Ausschluss Griechenlands aus der Gemeinschaft ist dabei nur der bisherige Höhepunkt wiedererstarkender nationaler Egoismen. Von Jens Berger

    Wenn man die aktuelle politische Diskussion rund um die Eurokrise verfolgt, wähnt man sich in einem theologischen Seminar. Anstatt konstruktiv Auswege aus der Krise zu suchen, wird lieber über Schuld und Sühne debattiert. Aus deutscher Sicht hat sich die griechische Politik an den „heiligen Stabilitätskriterien“ versündigt, als sie ihre Wahlgeschenke mit Defiziten bezahlte, auf die sich nach den Buchstaben der Euro-Verträge nicht hätte einlassen dürfen. Um sich von dieser Sünde reinzuwaschen, reichen jedoch nicht fünf Rosenkränze und zehn Vaterunser – auf die neun fetten Jahre seit Einführung des Euros sollen nun neun magere Jahre der Buße folgen.

    Gefährlich werden solch moraltheologische Vorstellungen dann, wenn man sie als Grundlage für volkswirtschaftliche Entscheidungen heranzieht. Auch wenn deutsche Politiker, Journalisten und Stammtischproblemlöser dies nicht verstehen wollen – die schwäbische Hausfrau wird auch dann kein passendes volkswirtschaftliches Vorbild sein, wenn sie ein Büßerhemd trägt.

    Weiter auf den NachDenkSeiten

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post
    Tags: Europa
    flattr this!

    216 Kommentare:

    1. Stefan K. schrieb am 14. September 2011 um 09:30 - Permalink

      Das grundlegende Problem der EU offenbart sich immer mehr – sie ist nicht in einem breiten Konsens demokratisch legitimiert, sondern administrativ beschlossen worden.
      Mit dem Scheitern der Referenden zum “Vertrag über eine Verfassung für Europa” und dem darauf folgenden Vertrag von Lissabon, wurden die Kritikpunkte an dem Vertragswerk schlicht übergangen, statt es umfassender zur Diskussion zu stellen und alle Bevölkerungsschichten mit einzubeziehen.
      Die Motivation ist mittlerweile ein offenes Geheimnis und trägt entscheidend zum Frust über Europa bei.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 09:33 - Permalink

        Richtig. Dahinter steht die Angst der Politik vor dem Bürger. Eine Politik, die die Interessen des Bürgers vertritt, müsste aber keine Angst vor dem Bürger haben. Wir haben es m.E. nicht mit einem “Europa-Problem”, sondern mit einem europaweiten Demokratie- und Politik-Problem zu tun.

        • Stefan K. schrieb am 14. September 2011 um 09:38 - Permalink

          Das Problem kannte ich schon aus der Zeit vor 1989 als in der Volkskammer gesungen wurde “Die Partei, die Partei hat immer recht…” – sorry für dieses dunkle Bild).

          Die Angst vor dem Bürger führt automatisch zur Bervormundung und es sind eben nicht die materiellen Vor- und Nachteile die sauer aufstoßen, sondern die Verletzung des Rechtsempfindens – gerade wenn so durchsichtig agiert wird.

          Problematisch wird es dann auch dem Bürger schlechte Neuigkeiten zu vermitteln, denn er wurde nicht gefragt.
          Zu eigenen Fehlentscheidungen zu stehen ist einfacher, als die negativen Konsquenzen der Entscheidungen anderer hinnehmen zu müssen – insbesondere wenn diese aufgedrängt oder verordnet wurden.

        • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 09:43 - Permalink

          Ja, in der Tat. Aber was tun? Es ist hierzulande ja nicht nur die Regierung sondern auch das Parlament einschließlich Opposition, die eine weitere Entdemokratisierung (z.B. beim ESM durch Zustimmung zur Selbstentmachtung) vorantreiben.

          Und die Bürger wollen nach Umfragen mehrheitlich keine weiteren Bail-Outs für Banken und Länder, wollten schon die bisherigen nicht.

          • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:31 - Permalink

            Was kann man tun? Wenn die Demokratie verschwindet, muss man sie sich zurückerobern. Man sollte sich nicht auf die Einsicht der Politik verlassen, man muss sie schon zwingen.

            • Stefan K. schrieb am 14. September 2011 um 13:57 - Permalink

              Darin hab ich Erfahrung;).

            • Frank Benedikt schrieb am 14. September 2011 um 19:56 - Permalink

              “Zurückerobern”? Hatten ‘wir’ sie denn jemals? Vorhin habe ich bei mir drüben kommentiert, daß wir die Demokratie ggf. in die USA “re-importieren”müssten- als Voraussetzung nannte ich aber, daß wir angelernten Demokraten unsere eigene restaurieren. Das wid schwierig genug …

            • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 21:40 - Permalink

              @Frank

              Das kommt natürlich auf den Maßstab an. Wie viel Demokratie ist möglich, wie viel Demokratie ist überhaupt wünschenswert? Auf jeden Fall hatten wir mal “mehr” Demokratie als heute. Das würde mir schon reichen ;-)

            • Frank Benedikt schrieb am 15. September 2011 um 00:31 - Permalink

              Lieber Jens! ‘Genug’ Demokratie kann es eigentlich nicht geben – nur zu wenig. Wenn dann was nicht funktioniert, sind wir tatsächlich selbst schuld. So aber sagt man uns das nur.

          • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 15:59 - Permalink

            @ SSam

            Und die Bürger wollen nach Umfragen mehrheitlich keine weiteren Bail-Outs für Banken und Länder, wollten schon die bisherigen nicht.

            Die Büger wollen vieles, und vieles nicht. Und weil der Büger am Abend lieber Bauer sucht Hasen guckt, statt sich auf dem linkssozialistischen Spiegelfechter-Blog rumzutreiben, wählt er Abgeordnete, die hoffentlich intelligent sind und dank verfassungsmässig verankertem imperativen Mandat eben intelligent Abstimmen dürfen.

            Dass aufgrund der grundsätzlich nicht geheimen Abstimmung im Bundestag der Korruption, der billigen Korruption zumal, Tür und Tor geöffnet sind, das ist eine andere Frage.

            • Frank Benedikt schrieb am 14. September 2011 um 19:57 - Permalink

              “Linkssozialistisch”? Oh Alexander – Du machst mir Spaß ;-)

            • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 06:44 - Permalink

              es soll ja auch rechtsautonome geben. dieser etikettenschwindel hats selbst in die tagesschau schon geschafft.

            • klaus baum schrieb am 17. September 2011 um 07:31 - Permalink

              na ja, alexander wollte vermutlich mit dem attribut linkssozialistisch – eigentlich ein pleonasmus – eine abgrenzung gegenüber “nationalsozialistisch” zum ausdruck bringen.

            • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 07:44 - Permalink

              Gar nix wollte ich mit dem “linkssozialistischen Spiegelfechter-Blog” aussagen – ich wollte damit Heiterkeit bei F Benedikt und vielleicht noch zwei, drei weiteren erregen, die einen etwas subtileren Humor haben.

              Meinen Fehler bei meiner Betrachtung – ich meinte “kein imperatives Mandat” – hat natürlich keiner bemängelt.

            • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 08:14 - Permalink

              @ klaus baum

              Und unterlassen sie es bitte fürderhin, mich mit dem Pleonasmus in Verbindung zu bringen. Ich war noch nie ein Verfechter extremer Ideologien!

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:49 - Permalink

              Oh Alexander!

              Wenn Du damit u.a. bei mir “Heiterkeit erregen” wolltest – es ist Dir gelungen ;-) Für die “Spaßabteilung” bin aber eher ich verantwortlich: Du kannst doch auch gute und durchdachte Kommentare schreiben :-)

              Zeigt Dein Avatar eigentlich Roger Moore aus den 70ern? Es sieht fast so aus.

            • Till schrieb am 17. September 2011 um 12:20 - Permalink

              Zeigt Dein Avatar eigentlich Roger Moore aus den 70ern?

              Es kann nur Einen geben …
              http://media.myself.de/img/b550x550/zs/veronica-ferres-carsten-maschmeyer.1.jpg

            • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 12:37 - Permalink

              @ Frank Benedikt:

              Für die “Spaßabteilung” bin aber eher ich verantwortlich

              Dann würde ich die Verantwortung endlich mal ernst nehmen! In Vertretung deiner erst mal http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/9/16/1316193209961/17.09.11-Martin-Rowson-on-006.jpg

              Du kannst doch auch gute und durchachte Kommentare schreiben :-)

              Theoretisch ist vieles denkbar.

              Zeigt Dein Avatar eigentlich Roger Moore aus den 70ern? Es sieht fast so aus.

              Nein.

              @ Till:

              carsten-maschmeyer

              So baut man sich eine Tradition des nicht-Recht-Habens auf.

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 12:47 - Permalink

              @ Till:

              OhBOB! “Maschi”? Dem habe sogar ich schon ein paar Zeilen gewidmet. Natürlich nur, weil ich mit der Ferres schlafen will! Sie kann nur Einen haben :-D

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 12:57 - Permalink

              @ OAlexander:

              Wat bin ich froh, daß ich hier “Hausrecht” genieße und meine Kommentare auch später noch redigieren kann ;-)

              Zu Deinen Anmerkungen:

              Ich traue Dir so einiges zu, auch ohne Dich zu kennen. Auch “durchdachte Kommentare” :-)

              Die Zugehörigkeit zur “Spaßfraktion” bedeutet für mich aber nicht, daß ich gleich so nette Bildchen wie Du verlinke. Da sind mir (und den meisten Kollegen) die Leser fast immer voraus, denn wir suchen ja nach anderem im Netz. Zum von Dir verlinkten Bild fällt mir als erstes ein von Jens gerne bemühtes Zitat ein: “Don’t wrestle with a pig! You both get dirty but the pig likes it.”

              Und sonst? Ist das etwa Jason King? Oder ist es glatt ein Bild von Dir? Fragen über Fragen …

              Schönes WE
              Frank

            • Till schrieb am 17. September 2011 um 12:58 - Permalink

              carsten-maschmeyer.
              So baut man sich eine Tradition des nicht-Recht-Habens auf.

              Recht haben ist relativ (wie die Nichtbeweisbarkeit keines Schöpfers).
              Maschmeyer: Positioniere dich! Positioniere dich endlich! Positioniereeeeeee dich!

            • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 13:20 - Permalink

              @ Herrn Frank Benedikt

              Wat bin ich froh, daß ich hier “Hausrecht” genieße und meine Kommentare auch später noch redigieren kann ;-)

              Jawoll, Herr Bendikt, Sonderstatus zur Kenntnis genommen!

              Ich traue Dir so einiges zu, auch ohne Dich zu kennen. Auch “durchdachte Kommentare” :-)

              Ich nehme mal an, bereits durchaus die eine oder andere durchdachte Zeile hinterlassen zu haben. Das Vertrauen aus deinem Edelmunde löst bei mir selbstverständlich nicht nur Ent-, sondern sogar Verzückung aus.

              Die Zugehörigkeit zur “Spaßfraktion” bedeutet für mich aber nicht, daß ich gleich so nette Bildchen wie Du verlinke. …

              Belehrung zur Kenntnis genommen! Hier hast du die subtile Ironie der Verlinkung nicht verstanden. Der Inhalt des Bildchens spielte dabei nicht die geringste Rolle. Meine allgemeine Verlinkungshistorie sollte bei der Hausmeisterei hinlänglich bekannt sein.

              Und sonst? Ist das etwa Jason King? Oder ist es glatt ein Bild von Dir? Fragen über Fragen …

              Ja, das wollen alle wissen.

              @ Till ;)

              Recht haben ist relativ (wie die Nichtbeweisbarkeit keines Schöpfers).

              Und Milton Friedman, pars pro toto, hat bis zum endgültigen Beweis des Gegenteils auch nicht Unrecht. Es sprechen halt nur keine besonders guten Argumente dafür. Obwohl, andererseits, er hat den Nobelpreis.

              Maschmeyer: Positioniere dich! Positioniere dich endlich! Positioniereeeeeee dich!

              Wo genau?

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 13:52 - Permalink

              @ sternburg:

              Leider gibt es in der Tat “Rechtsautonome”, denn sie verstehen sich so. Daß sie neuerdings auch die Kultur des “schwarzen Blocks” (Outfit, Musik, Kapitalismuskritik) übernehmen, finde ich bedenklich und wenn die Typen jetzt auch noch “Ton Steine Scherben” auf ihren “Demos” abspielen, dreht sich Rio Reiser wohl im Grab um.

            • Spiegelfechter schrieb am 17. September 2011 um 13:55 - Permalink

              @Frank

              Macht es bei den depperten Kiddies eigentlich einen Unterschied, ob sie sich “links” oder “rechts” nennen?

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 15:40 - Permalink

              @ OAlexander:

              Nix “Sonderstatus”! Einfach nur durch harte Arbeit und langjährige Loyalität Vertrauen verdient.

              Ich nehme mal an, bereits durchaus die eine oder andere durchdachte Zeile hinterlassen zu haben. Das Vertrauen aus deinem Edelmunde löst bei mir selbstverständlich nicht nur Ent-, sondern sogar Verzückung aus.

              *lol* Du kommentierst in meinen Augen eh sehr gut und engagiert, also übertreib’s nicht mit dem “Honig-ums-Maul” :-D

              Belehrung zur Kenntnis genommen! Hier hast du die subtile Ironie der Verlinkung nicht verstanden. Der Inhalt des Bildchens spielte dabei nicht die geringste Rolle. Meine allgemeine Verlinkungshistorie sollte bei der Hausmeisterei hinlänglich bekannt sein.

              Und zur Belehrung: Ich “belehre” nicht, sondern ‘parliere’ gerne mal mit Mitmenschen, die ich für ‘interessant’ halte. Und selbst als “Hausmeister” kenne ich bei Weitem nicht alle Historien hier im Blog … ;-)

              Ja, das wollen alle wissen.

              Ja nu wat? Isset nun Jason King oder kuckst Du ihm ähnlich? Das läßt mich nicht schlafen …

              Schönes Wochenende
              Frank

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 15:46 - Permalink

              @ Spiegelfechter:

              Macht es bei den depperten Kiddies eigentlich einen Unterschied, ob sie sich “links” oder “rechts” nennen?

              Eine – leider zu oft – berechtigte Frage. “Politische Sozialisation” wäre vielleicht die Antwort darauf. “Verantwortungsbewußtsein” imho noch eine bessere.

            • OAlexander schrieb am 19. September 2011 um 16:03 - Permalink

              Lieber Frank B,

              Ganz ehrlich, mit deiner ewigen Selbstbeweihräucherung, deiner Sucht dich an Autoritäten anzulehnen und deiner herablassenden Art gehst du mir schon ein wenig arg auf den Wecker. Ich habe ja versucht, das ganze eleganter rüberzubringen.

              Gruss, OA.

        • Peleo schrieb am 14. September 2011 um 11:31 - Permalink

          Eine Politik, die die Interessen des Bürgers vertritt, müsste aber keine Angst vor dem Bürger haben

          Dies widerspricht aber dem Tenor des Artikels (den ich gut finde): Die EWG und die EU wurden ohne, ja gegen “die Bürger” gebaut. Mit Volksabstimmungen hätte es sie nie gegeben.

          • Stefan K. schrieb am 14. September 2011 um 11:36 - Permalink

            “Mit Volksabstimmungen hätte es sie nie gegeben.”

            Das sehe ich anders.
            Mit Volksabstimmungen hätte es die EU unter anderen Rahmenbedingungen gegeben und die mehrheitlichen Interessen der Bürger hätten ein größeres Gewicht erhalten.

            • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:32 - Permalink

              Yep. Da kann ich mir meine Antwort sparen, ich hätte das Gleiche geschrieben.

            • Frank Benedikt schrieb am 14. September 2011 um 19:59 - Permalink

              Das wäre schön, weil auch ‘vernünftig’ gewesen. Hätte der Hund nicht gesch***n …

        • sw schrieb am 14. September 2011 um 13:51 - Permalink

          Ist es wirklich die Politik welche Angst vor dem Bürger hat?
          Wenn das so wäre, warum haben die Medien die negativen Abstimmungsergebnisse in anderen Ländern immer als Gegnerschaft dieser Länder gegen die EU verkauft? Obwohl sich diese Ergebnisse immer auf das Vertragswerk, nicht gegen EU, richteten?

          Das ist mir -schlichtweg- zu einfach.

          Wo bleibt denn hier die viel beschworene Solidarität? Wollen wir im 21. Jahrhundert den Darwinismus zur Grundlage europäischer Fragen machen?

          Der Kapitalismus basiert auf dem Darwinismus und nicht, wie zb. jede menschliche Gesellschaft, auf Solidarität.

      • Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 09:47 - Permalink

        Deshalb halten die Politiker an Europa fest, denn hier erfolgt keine wirklich Kontrolle mehr von den Völkern sonder Sie können recht unangefochten “regieren” (oder besser diktieren … )

      • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:15 - Permalink

        Nö. Gerade das ist es eben nicht. Wenn die Kuh “gefühlt” (fühlen ist das Wichtigste! Dann werden aus 3 neoliberalen Dekaden auch schnell 3 keynsianische) genug Milch gäbe, wärs Kreti, Pleti und Konsorten doch völlig egal, ob das gelebte Demokratie ist, oder nur der Aufkleber, auf dem Demokratie steht. Was du ansprichst, wissen vielleicht, wenns hoch kommt 10% der Bevölkerung. Das kannste vernachlässigen. Das Akzeptanzproblem Europas rührt hauptsächlich daher, dass Europa immer gerne von der Politikerkaste im eigenen Land vorgeschoben wird, wenn unangenehme Botschaften zu verkünden waren/sind.

        Dazu kommt vor allem hier zu Lande, diese furchtbare Deutschtümelei, mit einer wahnsinnigen Angst, irgendwer würde etwas vom teutonischen Volksvermögen beanspruchen.

        Est das Fressen, dann die Moral. War so, bleibt so. Eure Diskussion ist evtl. für einen Debattierclub Thema.

    2. Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 09:40 - Permalink

      Was erwarten wir von Menschen die ausschliesslich das Kapital anbeten und sich als willfährige Helfer anbiedern ? Die Draculas dieser Welt haben ihre Renfields schon lange an der kurzen Leine.

      Die Arbeitgeber beschweren sich über die zu hohen Lohnnebenkosten, haben aber nichts dagegen das Kurzarbeitergeld aus den Sozialkassen bedient werden. Sie klagen über zu teure Angestellten und Arbeiter, nehmen aber gerne das Geschenk der Aufstocker entgegen. Sie verwünschen die hohen Steuern, schimpfen aber wenn die Infrastruktur nicht so funktioniert wie sie es wünschen.

      Wann verstehet “das Kapital” endlich, das der Staat gerade für “das Kapital” die wohl lohnenswertere Investition überhaupt ist ?
      Er ist wie ein Bank die immer dann eingreift wenn “das Kapital” gefährdet ist. Er ist das Ausgleichsgewicht gegen die “Märkte” und damit die Voraussetzung für eine gesunde, kontinuirlich wachsende Wirtschaft. Er ist auch die Garantie für ein Pool von hochqulifizierten, flexibelen Arbeitskräften.
      Ein starker Staat hat also auch für Reiche eine Menge zu bieten.

      Warum wird er aber dann trotzdem gerade vom “Kapital” bekämpft, demontiert, zerstört und als “Teufelswerk” hingestellt ? Es können eigendlich nur die archaischen Existenzängste dahinter stecken. Die paranoiden Ängste “zu kurz zu kommen”. Das kurzfristige Denken “morgen ist eh alles vorbei”.
      Oder aber die Sucht nach dem berauschenden Gefühl der Macht.

      Beides ist einfach nur dumm und sollte jeden der noch mehr als zwei Synapsen in seinem Hirn gebildet hat empören.

      Gebt den Renfields ihre Kakerlaken und füttert die Draculas mit Knoblauch !

      • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 11:13 - Permalink

        Verzeihung, ich suche den Bezug dieses Kommentars zum Artikel, finde ihn aber nicht?

        • Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 12:27 - Permalink

          Dann frag Dich doch mal bitte warum es bei dem Artikel ausschliesslich Anti-Euro Bonds Kommentare gibt.

          Es geht hier um schlicht um die beiden (gröblichst vereinfachten) gegensätzlichen Vorstellungen von Gesellschaft:

          Die einen sehen darin in “der Stärkere gewinnt”-Version das die Evolution damit nur die Stärksten durchlässt und wir irgenwann eine Gesellschaft von nur Starken haben.

          Die anderen sehen die Gesellschaft so, das eben jeder seine Stärken hat und wir alle gemeinsam dadurch stark sind.

          Und genau das erleben wir zur Zeit wieder. Und diese Gegensätze werden fleissig geschürt bis das die Wut überkocht.

          Wer da gewinnt ?
          Die Menschheit sicherlich nicht.
          Insofern glaube ich eben nicht das die Heizer wissen was sie da tun.

    3. Kowalski schrieb am 14. September 2011 um 09:52 - Permalink

      Solange die Bürger untereinander keine Solidarität üben, ist es eigentlich obsolet Solidarität im EU Staatenverbund einzufordern.

    4. Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 10:04 - Permalink

      Der europäische Gedanke basiert auf gemeinsamer Prosperität.

      Und gegenseitiger Solidarität. Nicht aber darauf, dass die einen immer geben, und die anderen immer nehmen.

      Wer ein ganzes Volk für die Fehler seiner Regierung ökonomisch bestrafen will, vergeht sich am europäischen Gedanken.

      Die Griechen haben sich ihre Regierungen selbst gewählt und sind daher für deren Fehler verantwortlich.

      Zudem wollen die Griechen ja weiter so machen wie bisher, statt Reformen zu unterstützen.

      Mehr noch: Wer wegen nationaler Egoismen mehr als zehn Millionen Europäern die Lebensperspektive nehmen will

      Welche denn? Auf Kosten anderer zu leben?

      zündelt am europäischen Haus.

      Diese Vorwurfsrhetorik ist anmaßend und unverschämt, ob sie nun von einem Politzi wie Merkel oder Schäuble kommt, oder von einem Journalisten.

      Die EWU-Verträge lassen weder einen Ausschluss, noch einen freiwilligen Ausstieg aus der Eurozone zu. Auch die Verträge von Lissabon, Maastricht und Rom sehen – wenn überhaupt – nur einen freiwilligen Austritt aus der EU vor, der dann auch mit einem Austritt aus der Eurozone einhergehen könnte.

      Na und? Die Verträge lassen auch keine Bail-Outs zu und es gibt sie doch.

      Wo bleibt denn hier die viel beschworene Solidarität?

      Siehe oben. Solidarität kann keine Einbahnstraße sein.

      Je mehr die Politik sich darum bemüht, sich dem Primat der Finanzmärkte zu unterwerfen, desto mehr verliert sie den Blick für das große Ganze

      Auch. Ebenso verliert sie dabei das Wohl und die Interessen der Bürger aus dem Blick.

      • Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 10:29 - Permalink

        Siehe oben. Solidarität kann keine Einbahnstraße sein.

        Das ist schon richtig. Aber Solidarität beweist sich immer dann wenn einer der Partner in Not gerät. Ansonsten ist Solidarität Heuchlerei.

        Und das die Griechen in Not sind steht wohl ausser Frage. Egal ob selbstverschuldet oder nicht. Denn das das Griechische System ein Anderes ist wussten alle von Anfang an !

        Na und? Die Verträge lassen auch keine Bail-Outs zu und es gibt sie doch.

        Dann sind alle Verträge einfach nur Papier. Dann sind Verabredungen irrelevant. Dann ann jeder tun was er will.
        Die Bail-Outs ? Du meinst der Ankauf der EZB ? … Hätten die das nicht getan wäre der Euro jetzt Geschichte. Es deutet nur darauf hin das die Verträge erheblich eLücken haben.

        • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 11:07 - Permalink

          Aber Solidarität beweist sich immer dann wenn einer der Partner in Not gerät.

          Es kann keine unendliche bedingungslose Solidarität geben, einverstanden? Sie muss spätestens dann enden, wenn der in Not befindliche Partner nicht wirklich daran arbeitet, sich aus dieser Not zu befreien. Vorliegend ist das bei Griechenland der Fall, siehe da. Also: höchste Zeit für Schluss mit der Solidarität.

          Denn das das Griechische System ein Anderes ist wussten alle von Anfang an!

          Was soll uns das sagen? Und wer ist ‘alle’?

          • Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 12:40 - Permalink

            Noch unter Schröder sind, trotz massivem Wiederstandes, die Griechen mit in die EU-Zone (gerade von uns Deutschen !!!) geholt worden.
            Wer also jetzt sagt das er nicht gewusst hat worauf er sich einlässt hat damals nicht zu gehört.

            • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 12:54 - Permalink

              Noch unter Schröder sind, trotz massivem Wiederstandes, die Griechen mit in die EU-Zone (gerade von uns Deutschen !!!) geholt worden

              Massiver Widerstand durch wen? Die Griechen?

            • Lennard schrieb am 14. September 2011 um 14:19 - Permalink

              Naja, “massiver Widerstand” ist ‘ne *hust* starke Übertreibung. Griechenland wurde auf Beschluss europäischer Gremien aufgenommen. Bonze Schröder hat sich dann medienwirksam hinter die nächstbeste Kamera geschmissen und kundgetan, dass er dafür ist.
              Der Stoiber-Eddie (zusammen mit Teilen der CDU/CSU) hatte “erhebliche Zweifel”.
              Aber der damalige EZB-Chef Duisenberg meinte, es wäre “lächerlich” anzunehmen, der Beitritt könne den Euro in Gefahr bringen.
              Nuja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
              Das mit den falschen Zahlen war ja seit 2004 bekannt – hat man halt noch 6 Jahre lang gewartet.

              PS.: paar ältere Sachen

              “Diplo­maten in Brüssel ver­wiesen darauf, dass die grie­chi­sche Natio­nal­bank bereits früher kor­rekte Zahlen vor­ge­legt habe, die aber keine Beach­tung gefunden hätten.”

              http://www.stern.de/politik/ausland/griechenland-athen-mogelte-sich-in-euro-zone-532326.html
              http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0519/wirtschaft/0097/index.html
              http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/4012869.stm

              Evtl. gibs ja den Artikel von weissgarnix noch im Cache “http://www.weissgarnix.de/2010/02/09/die-grose-griechenland-luge/”

          • ola schrieb am 15. September 2011 um 08:27 - Permalink

            Was darfs denn sein? Was soll der Grieche denn für Sie jetzt machen? Sollen die Ihnen einen persönlichen Bauchpinsler schicken? Haben Sie den Griechen schon um Hilfe gebeten und der hat sie Ihnen verweigert? Was ist denn das wieder für ein Irrsinn? Sagen Sie solche wirklich unteridischen Dinge auch zum nächstbesten Krebspatienten? Hey Alter, das kann jetzt aber ned sein, dass du bis an dein Lebensende meine Solidarität willst? Wer schon an der Definition des Wortes “Soldarität” so jämmerlich scheitert wie Sie, der hat doch wirklich keinen Anspruch mehr auf Irgendwas.

      • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 10:34 - Permalink

        Jepp, als ich das pawlowsche “Solidaritäts”-Glöckchen gehört habe, wäre ich auch beinahe hysterisch lachend vom Stuhl gekippt.
        Als wäre es in Europa jemals um Solidarität gegangen…
        Mit dem Punkt davor hat Herr Berger ja schon völlig Recht, die EU war ein PROSPERITÄTS-Projekt, eine Konstruktion von winwin-Situationen, bei denen letztlich niemand etwas verlor und Solidarität immer nur eine dümmliche Sprechblase für Sonntagsreden war. Wer ernsthaft glaubt, die “Idee” von Europa (die letztlich ohnehin immer nur eine Schimäre war) würde diese Krise überstehen, der sollte eventuell mal die Droge wechseln.

      • daweed schrieb am 14. September 2011 um 11:07 - Permalink

        Der größte Fehler Griechenlands war es die Bedingungen der Troika anzunehmen.

        Viele südamerikanische Länder sind längst schlauer und rennen nicht zu diesem Neoliberalen Erpresser-Club.

        Der jetzige Ausverkauf von griech. Volksvermögens und die Steuersenkungen bei Unternehmensverkäufen sind nie erfolgreich, wenn man die Binnenwitrschaft stabilisieren will. Weil es zu Entlassungen in großen Umfang gekommen ist.

        Warum in Griechenland nicht Vermögende mehr belastet werden und die Militärausgaben nicht gekürzt wurden ist völling unverständlich, es wäre der einfachste und schnellste Weg aus der Kreditfinanzierungskrise gewesen.

        • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 11:16 - Permalink

          Ich hätte den europäischen Südländern vorgeschlagen sich zusammenzutun, bei der EU vorzusprechen, 2,8% Zinsen auf Staatsschulden einzufordern und alternativ mit einem gemeinsamen Staatsbankrott zu drohen. Da hätten sie dann nicht nur in Berlin und Paris, sondern auch in London Washington wie ich nackt bei null Grad.

          • Julius Census schrieb am 14. September 2011 um 12:41 - Permalink

            absolut cooler Vorschlag ! :-)

          • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:41 - Permalink

            Nette Idee!

          • HHarlekin schrieb am 14. September 2011 um 13:53 - Permalink

            :-) Charmant.

            Grüße

          • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:24 - Permalink

            Man vergisst, ob des deutschen Gehampels gerne, von welch lächerlichen Dimensionen wir Anfangs ausgehen konnten. Erinnert sich noch jemand? Als Steinbrück anfing, ihm seien 10! Milliarden für Griechenland zu viel, das könne man dem Bürger nicht vermitteln? Die jetzigen Irrrsinssummen sind einzig und alleine Folge einer zögerlichen, falschen, halbherzigen und von der Bankenlobby (IWF) diktierten “Rettung” Und sonst goar nüscht.

            Gerade die deutsche Regierung, die zu jedem Vorschlag seit über 2 Jahren immer nur NEIN brüllt, trägt einen gewaltigen Anteil an der Eskalation der Situation.

            Griechenland alleine hätte den Euro auch nie nur ansatzweise destabilisieren können, da mussten schon Fachversteher wie der laufende Hosenanzug, der Verwaltungsfachangestellte und zuletzt der Wehrarzt kommen, damit die Chose so endet.

      • Momo schrieb am 14. September 2011 um 12:18 - Permalink

        Dein Gejammere geht gehörig auf den Sack! Wer hat denn in den vergangenen Jahren wegen des Lohn-, Sozial- und Unternehmenssteuerdumping parasitär “auf Kosten anderer gelebt”? Das waren doch die deutschen “Eliten”!

        • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 12:38 - Permalink

          Ja genau, wo wir gerade beim Thema Gejammere wären…

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:40 - Permalink

        Und gegenseitiger Solidarität. Nicht aber darauf, dass die einen immer geben, und die anderen immer nehmen.

        Und genau das erzähle mal einem griechischen Arbeiter, einer griechischen Lehrerin oder einem griechischen Rentner. Umgekehrt gilt übrigens das Gleiche. Ein deutscher Arbeiter/Lehrer/Rentner wird auch den Kopf schütteln, wenn ein Grieche ihm sagt, er sei für das Ungleichgewicht verantwortlich. Volkswirtschaftlich mag beides seine Berechtigung haben, es entzieht sich jedoch jeglicher Berechtigung, wenn man es auf einzelne Personen herunter bricht. Dieses einzelne Personen sollten aber – in der Gesamtheit – Primat politischen Handelns sein. Da hakt es gewaltig.

        Zudem wollen die Griechen ja weiter so machen wie bisher, statt Reformen zu unterstützen.

        Welche Reformen sollen sie denn auch unterstützten? Durch die Reformen brechen die Steuereinnahmen schneller weg als die Defizite geschlossen werden können. Das ist doch Wahnsinn!

        Welche denn? Auf Kosten anderer zu leben?

        Du bist nun einmal ein Nationalist, der von Egoismen getrieben ist. Das ist nicht schlimm, so etwas gab es immer und wird es immer geben. Schlimm wird es erst, wenn Leute wie Du etwas zu sagen haben oder von der Politik umgarnt werden.

        Na und? Die Verträge lassen auch keine Bail-Outs zu und es gibt sie doch.

        Falsch. Die Verträge lassen diese Dinge zwar nicht zu, aber sie verbieten sie auch nicht explizit. Bei einem Ausschluss sieht das anders aus.

        • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 16:16 - Permalink

          Du bist nun einmal ein Nationalist, der von Egoismen getrieben ist.

          Schon wieder so ein arrogantes, unverschämtes Geschreibsel. Du solltest dich mit derlei Tönen zurückhalten, denn sie sagen mehr über dich als über den/diejenigen, die du damit diskreditieren willst.

          Welche Reformen sollen sie denn auch unterstützten?

          Zum Beispiel die Öffnung abgeschotteter Berufe. Oder die Reduzierung des öffentlichen Sektors (in Zahl der Mitarbeiter wie auch in der Höhe der Gehälter) auf ein volkswirtschaftlich tragbares Maß.

          Die Verträge lassen diese Dinge zwar nicht zu, aber sie verbieten sie auch nicht explizit.

          Doch, siehe §122 und §125 hier

          Bei einem Ausschluss sieht das anders aus.

          In welchem Vertrag genau wird ein Ausschluß explizit verboten?

          • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 16:43 - Permalink

            @ SSam

            § 122:

            Ist ein Mitgliedstaat aufgrund von Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen, von Schwierigkeiten betroffen oder von gravierenden Schwierigkeiten
            ernstlich bedroht, so kann der Rat auf Vorschlag der Kommission beschließen, dem betreffenden Mitgliedstaat unter bestimmten Bedingungen einen finanziellen Beistand der Union zu gewähren.

            Du nix Deutsch sprechen?

            Oder die Reduzierung des öffentlichen Sektors (in Zahl der Mitarbeiter wie auch in der Höhe der Gehälter) auf ein volkswirtschaftlich tragbares Maß.

            Da wird sich die NATO beschweren, wenn die das Militär runterfahren und zu Verteidigungsschmarotzern werden. Militärausgaben sind der einzige Überhang bei den öffentlichen Ausgaben. Die Gehälter sind auch nichts besonderes. Griechenland hat aber in der Tat ein strukturelles Einnahmeproblem – das liegt aber nicht am mangelnden Beitrag der abhängig Beschäftigten.

            • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 17:11 - Permalink

              Du dumm sein? Seit wann ist eine Überschuldung eine Naturkatastrophe oder der Kontrolle dessen entzogen, der sich überschuldet? Dazu zwingt ihn doch keiner.

            • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 17:14 - Permalink

              … oder außergewöhnlichen Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen …

              Wenn die grösste Finanzkrise seit 80 Jahren, die ja nicht Griechnlands Schuld ist, kein aussergewöhliches Ereignis ist, dann kann ich dir auch nicht helfen.

            • Serious Sam schrieb am 14. September 2011 um 17:39 - Permalink

              Wenn die grösste Finanzkrise seit 80 Jahren, die ja nicht Griechnlands Schuld ist, kein aussergewöhliches Ereignis ist, dann kann ich dir auch nicht helfen.

              Ich habe keine Hilfe nötig. Zu der Krise: die hat andere Staaten auch getroffen, ohne dass die dadurch in den Bankrott gerieten. Die haben halt, anders als die Griechen, etwas solider gewirtschaftet vor der Krise. Auch ganz selbstkontrolliert.

              Egal wie man es dreht und wendet, primär die Griechen selbst haben sich in diese Situation gebracht. Das mag nvielleicht Leuten, die Verantwortung für negative Dinge aus welchen Gründen auch immer bei anderen als den Betroffenen suchen, schwer eingängig sein.

            • Brick schrieb am 16. September 2011 um 16:18 - Permalink

              Zu der Krise: die hat andere Staaten auch getroffen, ohne dass die dadurch in den Bankrott gerieten. Die haben halt, anders als die Griechen, etwas solider gewirtschaftet vor der Krise.

              Irand hat sogar sehr solide gewirtschaftet und Spanien auch, dennoch sind sie jetzt in einer extrem prekären Situation und zumindest Irland steht keinen Deut besser da als Griechenland.
              Unabhängig davon ist die Einstellung, jemandem nicht zu helfen weil er Fehler gemacht hat höchst asozial. Fehler passieren und man muss gemeinsam nach Wegen suchen diese wieder auszubügeln. Deutschland hat zum Beispiel exzellente Erfahrungen mit Konjunkturprogrammen gemacht. In diesem Wissen Griechenland zu Sparmaßnahmen zu zwingen, die das Land jetzt in eine Depression geführt haben, ist völlig bösartig oder erschreckend inkompetent. Denn durch die Depression sind ja die Staatseinnahmen weiter gesunken und spätestens jetzt ist der Point of no Return erreicht.
              Desweiteren ist bereits absehbar, dass unser asoziales Verhalten uns selbst in großem Maße schaden wird. Das Wirtschaftswachstum in Q2 ist bereits nur noch mit einer Lupe zu erkennen. Dieses Quartal wird unsere Wirtschaft schrumpfen und sobald das große Bankensterben beginnt, werden auch wir eine Depression erleben.
              Dir ist wohl nicht bekannt, dass die Deutsche Bank mit Notkrediten in Höhe von 66 Mrd. Dollar gerettet werden musste. Das wird nicht nocheinaml geschehen und schon im nächsten Jahr werden wir an dem Punkt sein, den Irland gerade erlebt. Die Bilanzsumme der Deutschen Bank liegt stets in einem Bereich zwischen 1,6 billionen Euro und 2,1 billionen Euro Bei einem Eigenkapital von 34-40 Mrd Euro.
              Lets party like it’s 1931.
              http://de.wikipedia.org/wiki/Creditanstalt-Bankverein

          • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:30 - Permalink

            Warum wehrst du dich? Jedem halbwegs Begabten fällt deine permanente Deutschtümelei auf. Sie ist Basis all deiner irrigen Annahmen. Da können doch wir nüscht für, dass du sowohl beim Thema als auch bei deiner national konservativen Ausrichtung fröhlich daherplapperst.

            Du musst dich mal ehrlich machen, vor allem vor dir selbst. Das wäre ganz wichtig, vor allem für dich. Steh einfach dazu, dann musst du auch nicht ständig hyperventilieren, sondern kannst dein Getümel mit Stolz zur Schau stellen. Das hilft auch gegen diesen beissenden Minderwertigkeitskomplex und diese ständige Suche auf dem Wahlzettel.

            Denn wie Jens richtig schrieb, das gabs schon immer, dafür mus man sich nicht schämen.

      • sw schrieb am 14. September 2011 um 13:59 - Permalink

        Welche denn? Auf Kosten anderer zu leben?

        die industrialisierten westlichen Staaten leben schon seit zig Jahren auf Kosten der 3.Welt, denn ohne billige Rohstoffe … .

        • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 06:51 - Permalink

          die industrialisierten westlichen Staaten leben schon seit zig Jahren auf Kosten der 3.Welt, denn ohne billige Rohstoffe … .

          die dachten doch, das sei alles kostenlos : luft, wasser, meer, wälder, watt so in der erde da unten liegt…..
          der buschmann hat doch ganze andere vorstellungen von besitz. die natur soll rechte haben? einen scheixx drauf.
          die wissen doch nix anzufangen mit den schönen sachen, die die unterm arxxx liegen haben. aaaaber wehe die schwarzen kommen hier…..

      • ola schrieb am 15. September 2011 um 09:44 - Permalink

        Ich versuche Ihnen jetzt noch einmal mit möglichst einfachen Worten, transparent und ernsthaft zu antworten, damit die Minimalchance besteht, dass auch Sie einen erhellenden Moment erleben.

        Also:

        http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-09/info-sparauflagen-griechenland

        das ist ein Musterartikel, geschrieben für Menschen wie Sie. Die ein wenig kurz springen, sagen wir mal freundlich.

        Ich nehme jetzt exemplarisch nur Punkt 1 dieses “Artikels” heraus. Da steht:

        Im zweiten Rettungspaket wurde vereinbart, dass 150.000 Jobs im öffentlichen Sektor gestrichen werden.

        Das würde umgerechnet auf Ihr Vaterland, bedeuten, dass eine teutonische Regierung von heute auf Morgen c.a. 1,7 Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit entlassen sollte. Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass dies hier umgesetzt würde?

        Merken Sie schon was? 1,7 Millionen Menschen, bei rapide zurückgehender Wirtschaftsleistung.

        Okay, noch nichts gemerkt. Ich versuchs ma anders…

        Wenn Morgen jemand mit Macht bei Ihnen vorbeischaut und Ihnen mitteilt, dass Sie jetzt umgehend erschossen werden (wegen welcher Verfehlung auch immer) , es sei denn Sie unterschreiben, dass Sie am 01.01.2012 einen Hochsprung über 10 Meter ohne Hilfsmittel bewältigen können, was machen Sie dann? Die Rübe hinhalten? Oder Ihren Servus drunter setzen? Jetzt kapiert? Wenn nicht, mehr geht von meiner Seite aus nicht.

        Im Übrigen wird in diesem Artikel nur darüber berichtet, was aus nachvollziehbaren Gründen bislang nicht umgestzt wurde. Über die umgesetzten Maßnahmen wird geschwiegen.

        Das bringt dann Menschen wie Sie zu dem einfachen Schluss: Die machen weiter wie bisher. Geht ganz einfach, gelle?

        So, das wars dann, Sie sind erlöst.

        • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 09:50 - Permalink

          Hear, hear!

    5. OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 10:33 - Permalink

      Das Problem mit der EWG/EU begann, als man statt sich noch im Kreis der sechs weiterzuentwickeln dies als zu mutig ansah und anstatt dessen auf Erweiterung setzte. Mit dem Einstieg der Briten und Griechen verkam die Gemeinschaft aber erst mal zur Streitgemeinschaft. Nun vollends ohne fassbare Ziele wurde munter weiter erweitert und mit den vormaligen Ostblockstaaten fand man willfährige Opfer. Reale Fortschritte wurden so immer weniger greifbar. Die Identifikation der EUianer mit dem Projekt Europa nahm immer mehr ab. Wen interessiert schon Empathie mit Esten und Rumänen die man bestenfalls als Konkurrenten auf dem Billiglohnsektor als Menschen wahrnimmt. Froh sind wir mal einstweilen über die Nichtmitgliedschaft der Türkei, die es uns erspart, Streitigkeiten um die Wasserrechte von Euphrat und Tigris mit Syrien und Irak als “unsere” Angelegenheiten anzusehen.

      In der Zwischenzeit erließ die EU eine Unzahl von Verordnungen deren Inhalte und Tragweite weitgehend obskur blieben, deren Legitimität und Verfassungsmässigkeit sich von der großen Mehrheit der EU-Bürger nicht einmal erahnen lässt. “Brüssel” bleibt das unbekannte Wesen. Greifbar war nur das Schengen-Abkommen, das aber dafür sorgte, dass wir nun Zollkontrollen bis weit ins Hinterland haben. Greifbar wurde auch der Euro, der wenngleich er die EU quasi spaltete, und sich bis zu einem gewissen Punkt breite Anerkennung verschaffen konnte. Das praktische Ende des Euro muss aber kommen: eine Gemeinschaftswährung ohne gemeinschaftliche Wirtschafts- und Fiskalpolitik ist historisch noch immer schnell gescheitert – mit gewissem Schalksernst ist man sogar dazu geneigt die moderne Beziehung zwischen den USA und China hier aufzulisten. Dass bei der EU keine entsprechende politischen Entwicklung folgen würde, das war vorhersehbar.

      Wo wir nun beim Thema Demokratie angelangt wären. Warum gehen nur vielleicht 50% zu Europaparlamentswahlen? Das ist in den Augen fast aller nur ein nutzloser Talk-Shop in den missliebige und sonstige Politiker, deren praktische Verwendungsfähigkeit erschöpft ist oder erst gar nicht bestand, zu besten Bezügen weggelobt werden. Effektiv müssten die EU-Staaten echte Rechte an eine demokratisch von den Bürgern der EU gewählte Gemeinschaftsregierung abgegeben werden. Diese hätte dann den Status der vierten Schicht der Regierung, was wohl eine zu viel wäre. In den USA gibt es County => Staat => Bundesregierung. Aus deutscher Sicht wäre das sogar vielfach die fünfte Schicht, wenn man sich die Regierungsbezirke in vielen Bundesländern dazudenkt (die zählen aber nicht mehr wirklich, die sind nurmehr historische “Marker” mit Proformafunktionen – deuten aber erneut die starke Verwurzelung Europas in historischen Regionen an – sollen baden, Franken und Westfalen vollends zu Landschaften degradiert werden?).

      Die EU, so wie sie ist, hat kaum mehr das Vertrauen der EU-Bürger, und ich bezweifle, ob dies alsbald wieder wachsen wird. Die EU sollte sich auf ein wirklich einigungswilligen Kern reduzieren und entsprechend Aufgaben an eine demokratisch legitimierte Zentralregierung abgeben. Wenn der Euro bleiben soll, dann eben auch mit Wirtschafts- und Fiskalpolitik. Ein kleineres Europa, dass sich dann aber zu einem wirklichen multilingualen Europa der Regionen, der gleichberechtigten Regionen entwickeln kann. Anders macht das alles sehr wenig Sinn und wäre auch ohne jeglicher historischer Präzedenz. Die Euro-Staaten müssten dann aber auch fairerweise für einen gewissen Ausgleich bei den am Euro gescheiterten Staaten Leisten.

      Vielleicht formen dann andere Staaten Europas ihre eigenen ihre eigenen kleineren Europäischen Unionen. Eine solche ist aber leider vor nicht allzu langer Zeit gescheitert, trotz etablierter Gemeinschaftswährung und fast gemeinsamer Sprache: Jugoslawien.

      • Der Schachspieler schrieb am 14. September 2011 um 22:54 - Permalink

        Was willst du schon über Jugoslawien wissen ?

        Meinst du, du könntest einfach irgendein beschissenes Jugoslawien Geschichshandbuch lesen und denken dass du informiert bist?

        Und dann dein erbärmlicher Vergleich mit der jetzigen Konstellation in der europäischen Union…..

        Das ist wieder einmal ein Paradebeispiel der Unwissenheit, und Propagandaglauben.

        Irgendwie kommt mir die ganze Diskussion banal vor, die ganzen Argumente erfüllt von Unkenntniss und Demut vor dem System.

        A wie Apache

        Seufz

        • Frank Benedikt schrieb am 15. September 2011 um 00:24 - Permalink

          Und was weißt DU? Sprich mit Ex-JugoslawInnen, lies bspw, Köpruner und dann darfst gerne auch Du die Klappe aufreissen.
          Arroganz, zumal unbegründete, nervt mich!

          “Schwachspieler”!

          • Der Schachspieler schrieb am 15. September 2011 um 06:24 - Permalink

            War ja auch der Sinn der Sache….

            Die Arroganz hat da nicht den falschen getroffen,
            obwohl ich auf mein provokantes Posting hin sehen muss dass es bei dir auch kocht.

            Nichtsdestotrotz stimmts.

        • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 07:49 - Permalink

          @ Schachspieler

          Ich habe den ubestrittenen Fakt erwähnt, dass mit Jugoslawien eine quasi Staatenverbund mit etablierter Gemeinschaftswährung und fast gemeinsamer Sprache auseinanderbrach. Ich habe weder Gründe dafür angeführt, Schuld zugewiesen oder sonstigen Zierrat mit diesem Fakt in Zusammenhang gebracht.

          Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung was es dabei zu kritisieren gibt. Ich kann dein Antwort-Post beim besten Willen nur als böswillig und flegelhaft ansehen.

          • Der Schachspieler schrieb am 15. September 2011 um 08:36 - Permalink

            Naja,

            sieht so aus als ob ich mich an dieser Stelle entschuldigen muss.

            War wohl ein bisschen zu viel.

          • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 08:56 - Permalink

            Naja,

            sieht so aus als ob ich mich an dieser Stelle entschuldigen muss.

            himm…. truvor, ein vorbild für dich ?!

            ps.: der schachspieler coole sache. grade bei uns kerlen gibt es so viele , die ein problem mit zb ihrer eitelkeit haben.

        • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 09:34 - Permalink

          @ Schachspieler
          Kein Problem! Alles schon wieder vergessen ;). Back to business as usual. Rest s. sternburgs PS.

          @ sternburg
          Waaaaas? Truvor, die ewige Stalinorgel hat sich mal entschuldigt? Und morgen haben wir auch gleich Vollbeschäftigung. Die Zeit der Wunder ist angebrochen!

          • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 10:15 - Permalink

            @ OAlexander

            ne ne alexander. hat er nicht. ich als “kiffer”, “alkoholiker” und “geistesgestörter” ( sinngemäße zitate ) müsste es ja wissen. aaaber er soll sich an der schachspieler ein beispiel nehmen.

            ich finde respekt vor einander immer wichtig. ich versuche höflich zu sein. wenn hier kommentatoren nicht einer meinung sind egaaaal. ich möchte immer auch was lernen. einige möchten in erster linie immer als sehr klug hier rüber kommen. im kern ist truvor kein schlechter mensch. aber ihm fehlt respekt vor jedem anderen hier.

            @ der schachspieler

            den grund für deine entschuldigung kann man aber nicht mit den gründen für eine entschuldigung bei truvor vergleichen. nur damit du nicht, dich auf die selbe eben gesetzt siehst.

            • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 10:42 - Permalink

              @ sternburg

              Also doch keine Vollbeschäftigung :(.. Habe mir schon gedacht, dass ich da was missverstanden haben muss.

              im kern ist truvor kein schlechter mensch. aber ihm fehlt respekt vor jedem anderen hier.

              Auf Englisch wäre man geneigt zu formulieren: “deep down he is a good guy. Especially six foot or more.”

    6. Felix von Barthem schrieb am 14. September 2011 um 10:49 - Permalink

      Ich finde es merkwürdig, daß der Spiegelfechter zur Unterstützung seiner Argumentation
      sich hier ausgerechnet auf Bankenanalysen (UBS, Nomura) beruft. Auch dem Spiegelfechter ist doch klar, daß bisher neben europäischen Banken auch die griechische Oligarchie gerettet wird. Gefragt wäre also eine Lösung, die die Banken und die Oligarchie nicht rettet aber dennoch die Volkswirtschaften. Aber dieses beides scheint niemand denken zu wollen und so wird es wohl bei der Rettung der `satten Götter’ bleiben oder das Ganze fliegt auseinander und die ‘satten Götter’ bleiben dennoch. Erinnert sei an Bernt Engelmanns ‘Das Reich zerfiel, die Reichen blieben`.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:43 - Permalink

        Die UBS-Studie ist öffentlich und ich kann sie voll und ganz nachvollziehen.

    7. Brick schrieb am 14. September 2011 um 11:02 - Permalink

      Wer all dies nicht zur Kenntnis nimmt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Populist zu sein.

      Und auch inkompetent und ein Arschloch. Die Leute die jetzt über einen Griechenland Ausschluss labern sind die Leute, die Mitte 2008 noch mit Wachstum bis zum Ende des Jahres gerechnet haben. Sollte es zu einem solchen Ausschluss kommen, ist doch allen Markteilnehmern noch deutlicher bekannt, dass wir keinerlei Wert auf Solidarität legen; nicht ein mal dann, wenn sie uns selbst hilft. Damit fällt doch dann binnen Wochen auch der Rest von Europa.

      Das schlimmst bei der ganzen Sache ist doch, dass wir an der sich weiter verschlechternden Lage schuld sind. Wir haben dem Land Austerity abverlangt mit dem zu erwartenden Ergebnis, dass sich die Rezession weiter verschlimmert und dadurch der Schuldenberg weiter wächst. Münchau hat mal ne klasse Analogie geschrieben: Griechenland ist der Patient, der mit Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wird und die Ärztin Frau Dr. Merkel teilt ihm mit, dass das an seinem ungesunden Lebenswandel liegt und er nun sofort mit einen Sportprogramm beginnen muss ohne sich um sein Leiden zu kümmern.

      Selbst der IMF sieht ja jetzt ein, dass Austerity zu einer Verschlechterung der Situation führt. Schade, dass wir das irgendwann in den 60ern wieder vergessen hatten und erst jetzt wieder neu lernen, nachdem wir schon mehrere Länder an den Abgrund gedrückt haben. http://krugman.blogs.nytimes.com/2011/09/13/the-death-of-the-confidence-fairy/

    8. twex schrieb am 14. September 2011 um 11:40 - Permalink

      Es ist schlicht und ergreifend unrealistisch, zwischen den Völkern dasselbe Maß an Solidarität zu erwarten wie innerhalb desselben Volkes (oder innerhalb eines Volkes dasselbe Maß wie innerhalb einer Familie). Wir stoßen hier auf simple, unverrückbare Eigenschaften der menschlichen Natur, an denen sich die Volkswirtschaftler und Umverteilungsbürokraten wie immer die Zähne ausbeißen.

      Wäre doch alles mathematisch so einfach, wenn man nur einem Fremden gegenüber dieselbe Verantwortung übernähme wie gegenüber seinem Vetter oder Bruder! Ja, aber so tickt der Mensch nun einmal nicht, und Tugend läßt sich nicht verordnen.

      • Jacques Roux schrieb am 14. September 2011 um 13:32 - Permalink

        Was soll denn Volk sein ? Herr Aldi und seine Kassiererinnen, oder Herr Cameron und seine Riot-Kids ?

      • sw schrieb am 14. September 2011 um 14:11 - Permalink

        Es ist schlicht und ergreifend unrealistisch, zwischen den Völkern dasselbe Maß an Solidarität zu erwarten wie innerhalb desselben Volkes (oder innerhalb eines Volkes dasselbe Maß wie innerhalb einer Familie).

        Wenn obige Aussage stimmen würde hätte auch eine Bemerkung vom “Erzfeind” Relevanz.

        Wenn diese Solidarität nicht vorhanden ist warum gab es derart große Spenden zb. für die Tsunamiopfer?

        Ja, aber so tickt der Mensch nun einmal nicht, und Tugend läßt sich nicht verordnen.

        Genau, “der Mensch” tickt halt nicht so, “der Mensch” agiert von Natur aus als Konkurrent, der Löwe ist der König der Tiere und die Frau gehört an den Herd.

      • Momo schrieb am 14. September 2011 um 14:26 - Permalink

        Wenn “Deutschland” (wen meinst Du? Siehe Jacques Roux, 14. September 2011, 13:32 Uhr) angeblich nicht bereit ist, “Solidarität” zu üben, dann sollte zumindest der “deutsche” Egoismus einen Harakiri-Kurs verhindern. Das Handelsblatt schreibt unter Bezugnahme auf die Financial Times:

        “Deutschland müsse sich entscheiden zwischen einer Eurozone, die anders aussehe als ein Großdeutschland, das man sich erhoffe, und keiner Eurozone, schreibt die britische Financial Times. Sollte Deutschland, möglicherweise gemeinsam mit Österreich, Finnland und den Niederlanden, die Eurozone verlassen, warnt das Blatt, drohten steigende Wechselkurse, ein massiver Niedergang der Profitabilität deutscher Exporte, ein großer finanzieller Schock und ein erheblicher Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt. „Hinzu käme, dass die Bemühungen zweier Generationen, einen starken europäischen Rahmen um Deutschland herum zu bauen, gescheitert wären.“

        Unsere hiesigen “Eliten” sollten sich die Attitüde des mahnenden/drohenden und großzügig helfenden “reichen Onkels” (d.h. ihre Zuckerbrot-und-Peitsche-Attitüde) abschminken!

        • Egal schrieb am 14. September 2011 um 16:31 - Permalink

          Ja, die Konsequenzen sind diesmal weitreichend. Die unterlassene Finanzmarktregulierung 2008 und das christlich-demokratische Hoffen, dass durch Nichtstun alles wieder so schön wird wie zuvor, (am Besten gleich mit XXL-Aufschwung) haben den Karren ganz schön in den Dreck gefahren.
          Historisch definitiv interessante Zeiten, denn egal was Merkel und ihre Stützen aus so begnadeten Visionären wie Michelbach, Kauder, Lauck, Hasselfeldt, Fuchs oder Kampeter beschließen werden, es ist zu spät um zum Status quo ante zurückzukehren.

          Denn die Griechen und alle sonstigen Wackelkandidaten zu bailouten, bis der Arzt kommt, sprich gemeinsam unterzugehen, wenn das deutsche AAA wackelt, dürfte im Umfeld von BILD und jahrelangem wirtschaftsliberalem Dogma bald an seine zustimmungsfähigen Grenzen stoßen. Insbesondere, da die griechische Politik sich anscheinend bisher nicht besonders beeindruckt in Bezug auf die Daumenschrauben zeigt.

          Die Helenen dagegen auszuschließen, mit allen darauffolgenden Konsequenzen, wie Anomie, möglichem Putsch, sowie Spekulationen gegen Spanien, Italien und Frankreich, und damit wahrscheinlich recht schnellem Kollaps der gesamten Eurozone, dürfte für Merkel keine Option sein, was die Vehemenz ihrer Reaktion in den letzten Tagen zeigt.

          Zeit also für nen Keller voll Popcorn und Cola…
          Ehrlich, ich wüsste momentan nicht, was reformmäßig zu tun ist. Vor allem in dieser EU mit gleich 27 zustimmungspflichtigen Parlamenten, und das unter Zeitdruck.
          Wir sind halt mit dem Floß kurz vor dem Wasserfall, und die Leinen, die den Kahn am sicheren Ufer gehalten haben, wurden schon vor Jahren gekappt. Wir erleben wohl jetzt Geschichte live. Zumindest lehrreich für künftige Generationen, wie man Wohlstand durch Gier nachhaltig verspielt.

      • Sukram71 schrieb am 14. September 2011 um 17:34 - Permalink

        Es ist schlicht und ergreifend unrealistisch, zwischen den Völkern dasselbe Maß an Solidarität zu erwarten wie innerhalb desselben Volkes (oder innerhalb eines Volkes dasselbe Maß wie innerhalb einer Familie). Wir stoßen hier auf simple, unverrückbare Eigenschaften der menschlichen Natur,

        Eigentlich teilt der Mensch, andere Personen nur in ganz wenige Gruppen auf.
        - Ich
        - nahe Verwandte und Freunde
        - alle anderen

        Und ob der Andere jetzt ein Grieche ist oder so ein Bayern-Seppel,
        ist mir eigentlich gleich. Im Zweifel ist mir der Grieche lieber.

        • dfd schrieb am 14. September 2011 um 17:59 - Permalink

          @sukram71

          Eigentlich teilt der Mensch, andere Personen nur in ganz wenige Gruppen auf.
          - Ich
          - nahe Verwandte und Freunde
          - alle anderen

          Das ist Quatsch.
          So teilst vielleicht du andere Personen ein. Die meisten Menschen treten jedoch noch für die Solidarität innerhalb einer Volksgemeinschaft oder Schicksalsgemeinschaft ein. Ohne Solidarität in einer der Familie übergeordneten Struktur, gäbe es keine Staatsgebilde, keine staatlichen Institutionen ( bist du reich genug, um dir deine eigene Privatarmee/Privatpolizei zu unterhalten?), keine Jugendämter, kein Bafög, keine Studentenwohnheime, kein massiv verbilligtes Essen für Studenten etc…..

          Wir hätten wieder die gesellschaftlichen Bedingungen des französischen Absolutismus -mit dem einzigen Unterschied, dass es damals schon so etwas wie eine halbwegs unabhängige Gendarmarie (Maréchaussée) gab.

          • Jacques Roux schrieb am 14. September 2011 um 18:51 - Permalink

            “Volksgemeinschaft” ist nichts anderes als ein politischer Kampfbegriff, der “die Deutschen” gegen z. B. aktuell gegen “die Griechen” aufhetzen soll.
            Und “Schicksalsgemeinschaft” verbindet z. B. deutsche Erwerbslose, Niedriglöhner und Niedrigrentner mit ihren Kollegen in Griechenland, während eine Elite in beiden Staaten auf Kosten des Volkes (das gemeine Volk, die einfachen Leute) in Saus und Braus lebt.

            • dfd schrieb am 14. September 2011 um 19:19 - Permalink

              @Jacques Roux

              “Volksgemeinschaft” ist nichts anderes als ein politischer Kampfbegriff, der “die Deutschen” gegen z. B. aktuell gegen “die Griechen” aufhetzen soll.

              Nein, es kein “politischer Kampfbegriff”. Eine Volksgemeinschaft ist ganz einfach die Gemeinschaft eines Volkes, aus der den Familien übergeordnete Strukturen ( wie z.B. Sozialhilfe, Bafög, Universitäten, finanzierbare Krankenversicherungen etc..) entstehen.

              Den Begriff Schicksalgemeinschaft verwendete ich nur, da bei Volksgemeinschaft immer ein paar sich nicht durch ihre Intelligenz hervorhebende Ewig-Gestrige furchtbar empört sind. Da mir diese Witzfiguren relativ egal sind, kannst du Schicksalsgemeinschaft überlesen und nur die Volksgemeinschaft lesen.

              Und “Schicksalsgemeinschaft” verbindet z. B. deutsche Erwerbslose, Niedriglöhner und Niedrigrentner mit ihren Kollegen in Griechenland, während eine Elite in beiden Staaten auf Kosten des Volkes (das gemeine Volk, die einfachen Leute) in Saus und Braus lebt.

              Viel Spass wenn du dich mit afrikanischen oder südasiatischen Erwerbslosen und Niedriglöhnern verbunden siehst. Du wirst sicher begeistert sein, wenn sich deine Lebensbedingungen den ihren angleichen. Aber da du dich ihnen so verbunden fühlst, dürfte das für dich ja kein Problem sein. Viel Spass beim Hungern, beim qualvollen Tod mit Ende 30 (aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung) etc…

              …..”Besonders gefährdet sind Menschen, die kurz vor der Rente stehen und dann ihre Arbeit verlieren”, sagt Alamanou. “Diese Leute finden nur noch sehr schwer eine neue Arbeit. Sie stürzen dann in diese extreme Art der Armut. Das sind die Leute, die wir hier in Athen oft sehen, die in Mülleimern nach Essen suchen. Das ist jedes Mal ein sehr trauriges und bewegendes Bild.”

              Der griechische Staat zahlt Arbeitslosen maximal ein Jahr lang einige Hundert Euro pro Monat Unterstützung. Danach ist Schluss. Eine Grundsicherung, eine Art Hartz IV gibt es in Griechenland nicht. Auch das ist ein Grund, warum im Zuge der Krise zigtausende Menschen landesweit auf der Straße gelandet sind. “Ein, zwei, drei Monate ohne Arbeit – das kann Dich sehr schnell auf die Straße bringen”, sagt Alamanou. “Wir haben hier Leute, die hatten ihren eigenen Betrieb und jetzt sind sie pleite. Andere haben einen Kredit aufgenommen, um ein Haus zu kaufen und konnten dann die Schulden nicht abbezahlen. Und dann gibt es Leute, die Kreditkartenschulden angehäuft haben.”…

              http://www.tagesschau.de/ausland/griechenlandkrise128.html

              Ich bin für eine Nivellierung der Lebensbedingungen der griechischen und der deutschen Arbeitslosen, da sie eine gemeinsame Schicksalsgemeinschaft bilden!

              Auf welchen Niveau werden die wohl nivelliert?
              Glaubst du ernsthaft, dass dies auf deutschen Niveau geschehen wird?
              Nein, mit ziemlicher Sicherheit werden die deutschen Arbeitslosen sich dem griechischen Niveau anpassen müssen, wenn sie sich weiterhin als teil einen globalen Schicksalsgemeinschaft sehen und nicht mit Nachdruck gegen die Globalisierung vorgehen.

            • a schrieb am 14. September 2011 um 19:43 - Permalink

              Volksgemeinschaft

              Volksgemeinschaft ist was für Schwächlinge. Eben für Sozialbolschewisten und Nazis. Der Loser ist auf Gemeinschaft angewiesen. Das hat was mit Charakterstärke und Erziehung zu tun und hängt nicht vom Geldbeutel ab.

            • Jacques Roux schrieb am 14. September 2011 um 23:00 - Permalink

              @dfd

              Eine Volksgemeinschaft ist ganz einfach die Gemeinschaft eines Volkes, aus der den Familien übergeordnete Strukturen ( wie z.B. Sozialhilfe, Bafög, Universitäten, finanzierbare Krankenversicherungen etc..) entstehen.

              Ach so, du meinst die Bevölkerung eines Staatsgebiets, sorry für das Missverständnis, aber Volksgemeinschaft hat tatsächlich so einen ewig-gestrigen Touch.

              Viel Spass wenn du dich mit afrikanischen oder südasiatischen Erwerbslosen und Niedriglöhnern verbunden siehst. Du wirst sicher begeistert sein, wenn sich deine Lebensbedingungen den ihren angleichen. Aber da du dich ihnen so verbunden fühlst, dürfte das für dich ja kein Problem sein. Viel Spass beim Hungern, beim qualvollen Tod mit Ende 30 (aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung) etc…

              Primär ging’s zunächst mal um Griechenland bzw. die EU, über den Rest der Welt können wir natürlich bei entsprechender Gelegenheit noch einmal philosophieren;-)

              “Ich bin für eine Nivellierung der Lebensbedingungen der griechischen und der deutschen Arbeitslosen, da sie eine gemeinsame Schicksalsgemeinschaft bilden!”

              Von einer Nivellierung habe ich, glaub ich, nichts geschrieben, aber die Idee ist gut, wenn dann aber bitte auf hohem Niveau, dänischem evtl.

              “Auf welchen Niveau werden die wohl nivelliert?
              Glaubst du ernsthaft, dass dies auf deutschen Niveau geschehen wird?
              Nein, mit ziemlicher Sicherheit werden die deutschen Arbeitslosen sich dem griechischen Niveau anpassen müssen, wenn sie sich weiterhin als teil einen globalen Schicksalsgemeinschaft sehen und nicht mit Nachdruck gegen die Globalisierung vorgehen.”

              Hm, also wenn wir zuerst an uns (Volksgemeinschaft) denken, wird die Umverteilung nach oben gestoppt, dem abbröckeln der Mittelschicht ein Ende gesetzt, steigen Niedriglöhne, -Renten und der Alg2 Satz ?

              Mit Nachdruck vorgehen, da gebe ich dir ja völlig recht, aber gegen die Umverteilung nach oben. Und warum national und nicht Europaweit in diesem Sinne vorgehen ?

            • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 07:13 - Permalink

              @ dfd

              Nein, es kein “politischer Kampfbegriff”. Eine Volksgemeinschaft ist ganz einfach die Gemeinschaft eines Volkes,

              himm….. es gab bei der gestaltung der kleinen innenhöfe im reichstagsgebäude einen streit. in einem der innenhöfe wurde ein blumenbeet ( ich glaub, ich war schon 10 jahre da nicht mehr. ob metallplatte oder blumenbeet ? ) angelegt. es kam zum streit, ob die blumen das wort volk oder bevölkerung beinhalten / formen sollten ? die entscheidung fiel auf bevölkerung. ich bin zu faul um jetzt hier weiter über das nationalistische konzept zu volksgemeinschaft zu schreiben. aber dfd ich gebe jacques roux recht, das u.a. volksgemeinschaft ausgrenzt.

              zu solidarität und für wen

              ich schwanke zwischen dir und dem kommentar von a

              spontan stimme ich a zu. echte, emotionale solidarität empfinde ich zu menschen, die ich auch persönlich kenne. zu irgend welchen menschen, die ich nicht kenne, soll ich eine solidarität fühlen, nur weil sie zb in münchen leben und wir also im selben land leben und deutsche sind ?
              auf der anderen seite hat jeder von uns schon einmal festgestellt, bei irgend einem bericht in der zeitung oder im fernsehen über irgend etwas schicksalhaftes in irgend einem teil der welt, weit weg von uns und das wir da gerührt würden. wir kennen die betroffenen nicht und trotzdem haben wir gefühle wie trauer, wut,….

              himmm… oki… also solidarität kann doch zwischen menschen funktionieren, die sich nie begegnen werden, aber dennoch um den anderen wissen und zb fühlen: ja in stuttgart, mit den menschen im herbst 2010, um den bahnhof, fühle ich mich solidarisch.

          • a schrieb am 14. September 2011 um 19:34 - Permalink

            @ dfd

            So teilst vielleicht du andere Personen ein. Die meisten Menschen treten jedoch noch für die Solidarität innerhalb einer Volksgemeinschaft oder Schicksalsgemeinschaft ein.

            Echte solidarische Gefühle, ohne Berechnung, gibt es bei mir und den meisten Menschen nur für Familie und Freunde. Staat, Gesellschaft und Kirche sind mir egal. Mir geht es nur um mich und meine Leute. Egoismus ist etwas positives und die Punkte wie staatliche Einrichtungen etc. erfahren von mir keine Solidarität. Bei jeder dieser Einrichtungen gibt es meine persönliche Kosten-Nutzen-Analyse. Was bringt es mir?

            • Umdenker schrieb am 15. September 2011 um 09:59 - Permalink

              Es bringt dir Zivilisation und ich wundere mich ab und zu über das kurzsichtige Denken von Egiosten. Denn eigentlich wäre das für Personen wie dich oder Serious Sam die beste Lösung. Wir sind vom Mittelalter mal kurz abgewichen und bewegen uns nun wieder dahin. Feudalismus mit Klassengesellschaft. Sei es Gesundheitswesen (privat/gesetzlich), sei es Versicherungen, sei es Justiz oder auch Altervorsorge, also immer mehr wieder ein Zwei-(oder mehr)Klassensystem.

              Das Problem ist, was viele “Egiosten” nicht sehen, dass sie mit der jetzigen Darwin Politik eigentlich sich selbst schaden, da wenn die Schere irgendwann zu gross und die Brotkrummen für “den Rest” zu klein werden, folgen Bürgerkriege und Chaos. Mit Repression und kleinen Privatarmeen, Sicherheitsgesetzen, Propaganda und was weiss ich kann man dies eine Weile im Zaun halten, aber eigentlich ist in den Industriestaaten die Bildung (obwohl mir hier ab und an Zweifel kommen) zu hoch und die Leutz zu verwöhnt, als das sie sich ein Afrika/Russland/China Zustand lange Zeit ruhig ansehen würden.

              Denn die Folge eines solchen Denkens ist doch nur logisch. Jetzt sind wir bei einem sagen wir die oberen 10% gegen den Rest angekommen. So läuft das eben bei Jeder vs Jeden. Tja, was aber nun wenn nix mehr zu holen ist bei den 90%, dann müssen die 10% eben anfangen untereinander Krieg zu führen. Monopole, Geldköfferchen, Vitamin B, etc… Es führt also darauf hinaus, dass keine Sättigung eintritt und ein kleiner aber feiner Teil nach dem Highlander Prinzip verfährt. Doch macht ein Leben im Elfenbeinturm wirklich Spass, wenn drumherum nur noch alles Schutt und Asche ist? Handeln nach der Lebensmaxime “nach mir die Sintflut”? Das kanns doch irgendwie nicht sein. Wenn ihr alle in die Richtung denkt, wer pflegt euch dann im Alter, wer repariert die Straßen, wer holt den Müll ab, wer betreut euch medizinisch, wer bildet eure Kinder aus, usw.. Schliesslich will sich ja von den Wohlhabenden keiner mit so “niederen Arbeiten” abgeben. Nur wie soll die Infrastruktur funktionieren, wenn es nur noch Elfenbeintürme gibt und keiner mehr den Finger rühren will und der Rest es nicht mehr kann, da am verhungern?

              Und dann, wenn dieser Punkt angekommen ist und ihr nach Hilfe ruft, “ach ich brauche euch, bitte zeigt doch Solidarität würde ich mir auch denken “hmm, wo war denn eure Solidarität, als ihr lieber jahrelang den Egomanen raushängen lassen habt, der nur alle ausnutzt?” Wie immer im Leben sind Extreme gefährlich und pure Egomanie führt irgendwann dazu, dass man auf sich selbst gestellt ist und alleine schafft man eben nicht alles. Das Hetzen ggeinander “tja, dann stell ich eben jemand anderen für $Job ein, wenn du nicht willst” wird auch nicht auf Dauer funktionieren. Wenn alle nur noch in Finanzprodukte investieren, wer produziert dann noch. Wo bitte schön entsteht dann noch Wertschöpfung im klassichen Sinn? Ach, alle Logikfehler hier einzeln aufzuzählen würde den Kommentar sprengen.

      • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:35 - Permalink

        Ja, das sehen wir auch beim Länder Finanzausgleich immer wieder. Dieses künstliche Gebilde “Deutschland” geht mir auch tierisch uff die Juchtel. Vor allem, weil ich aus einem immer “reichlich Geber Land” komme. Ab sofort sollten wir wieder Wegezölle einführen und auf eine Abspaltung von Preussen hinarbeiten. Die Zustände sind unerträglich. Und eigentlich, wenn ichs recht bedenke, will ich auch mit den Schwaben nichts mehr zu tun haben. Ich kämpfe ab sofort für ein Großherzogtum Baden. Und alle anderen Schmarotzer können mich mal.

    9. Momo schrieb am 14. September 2011 um 11:48 - Permalink

      Hier noch ein interessanter aktueller Beitrag aus dem Handelblatt:

      “Das Bild vom “hässlichen Deutschen” in Europa”

      http://www.handelsblatt.com/panorama/presseschau/das-bild-vom-haesslichen-deutschen-in-europa/4606860.html

      Darin heißt es unter anderem:

      “„Noch ein paar Tage weiter so, und das Bild vom ,hässlichen Deutschen’ ist in Europa perfekt“, kommentiert die Zeit die „unqualifizierten Äußerungen“ der „liberalen Boygroup“ aus Rösler und Lindner, des CSU-Präsidiums sowie von EU-Kommissar Günther Oettinger – der in der Bild-Zeitung zu bedenken gegeben habe, „die Flaggen von Schuldensündern vor den EU-Gebäuden auf Halbmast zu setzen“. In diesem Klima sei Deutschland in Gefahr, seine europäische Glaubwürdigkeit zu verlieren. Doch Kanzlerin und Finanzminister müssten hilflos zusehen, wie sich gerade das bürgerliche Lager, „das doch bisher auf wenig so stolz sein konnte wie auf seine Treue zu Europa“, selbst zerlege.
      „Panik und Verzweiflung“ erkennt der frühere Politiker-Berater Michael Spreng in seinem Blog Sprengsatz als Gründe für die Äußerungen von Philip Rösler zur „geordneten Insolvenz“ Griechenlands. Der FDP-Chef und Wirtschaftsminister wolle kurz vor der Berlin-Wahl, die für die FDP desaströs auszugehen drohe, ein populistisches, europakritisches Signal senden. (…)
      Deutschland müsse sich entscheiden zwischen einer Eurozone, die anders aussehe als ein Großdeutschland, das man sich erhoffe, und keiner Eurozone, schreibt die britische Financial Times. Sollte Deutschland, möglicherweise gemeinsam mit Österreich, Finnland und den Niederlanden, die Eurozone verlassen, warnt das Blatt, drohten steigende Wechselkurse, ein massiver Niedergang der Profitabilität deutscher Exporte, ein großer finanzieller Schock und ein erheblicher Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt. „Hinzu käme, dass die Bemühungen zweier Generationen, einen starken europäischen Rahmen um Deutschland herum zu bauen, gescheitert wären.“”

    10. heldentasse schrieb am 14. September 2011 um 12:09 - Permalink

      @Spiegelfechter
      Danke für den Artikel. Danke für den Klartext, der die unverantwortlichen Gedankenspiele (u.a. von der Regierungspartei mit den drei Punkten) zum Rauswurf der Griechen aus der € Zone nur noch bizarrer erscheinen lässt. Ich denke diese “Verantwortlichen” handeln/ denken nur noch rein taktisch aus rein parteipolitischen/ ideologischen Beweggründen. Da tun sich m.E. Abgründe auf.

    11. Till schrieb am 14. September 2011 um 12:12 - Permalink

      Angela Merkel: “Niemand will Euro-Bonds einführen …”
      http://www.euractiv.de/finanzplatz-europa/artikel/merkel-euro-bonds-genau-der-falsche-weg-005264

      (Und wie lange wird sich Rösler noch halten können ?)

      • HHarlekin schrieb am 14. September 2011 um 12:29 - Permalink

        wie lange wird sich Rösler noch halten können ?

        Na, warten wir doch mal das (hoffentlich eintretende) Berliner Wahlergebnis ab ;-)

        http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/berlin.htm

        Grüße

    12. Oliver schrieb am 14. September 2011 um 12:13 - Permalink

      Guter Kommentar Jens!
      Ich stimme Felix von Barthem bei folgendem Kommentar zu:
      ” Gefragt wäre also eine Lösung, die die Banken und die Oligarchie nicht rettet aber dennoch die Volkswirtschaften.”

      Desweiteren empfehle ich folgenden Link:

      http://www.zerohedge.com/news/jefferies-describes-endgame-europe-finished

      The most scathing report describing in exquisite detail the coming financial apocalypse in Europe comes not from some fringe blogger or soundbite striving politician, but from perpetual bulge bracket wannabe, Jefferies and specifically its chief market strategist David Zervos. “The bottom line is that it looks like a Lehman like event is about to be unleashed on Europe WITHOUT an effective TARP like structure fully in place. Now maybe, just maybe, they can do what the US did and build one on the fly – wiping out a few institutions and then using an expanded EFSF/Eurobond structure to prevent systemic collapse. But politically that is increasingly feeling like a long shot. Rather it looks like we will get 17 TARPs – one for each country. That is going to require a US style socialization of each banking system – with many WAMUs, Wachovias, AIGs and IndyMacs along the way. The road map for Europe is still 2008 in the US, with the end game a country by country socialization of their commercial banks. The fact is that the Germans are NOT going to pay for pan European structure to recap French and Italian banks – even though it is probably a more cost effective solution for both the German banks and taxpayers….Expect a massive policy response in Europe and a move towards financial market nationlaization that will make the US experience look like a walk in the park. ” Must read for anyone who wants a glimpse of the endgame. Oh, good luck China. You’ll need it.

    13. R_Winter schrieb am 14. September 2011 um 12:18 - Permalink

      Richtig!

      Mittelmäßige Politiker, denen die wöchentlichen Zustimmungswerte in Meinungsumfragen wichtiger sind als der europäische Gedanke, verspielen in wenigen Monaten das Werk mehrerer Generationen.

      Erst haben wir Deutschland aufgebaut, dann Europa falsch gestaltet und jetzt haben wird fast nur noch Politiker, die in ihrer Unfähigkeit nicht mehr eingestuft werden können.

      Je mehr die Politik sich darum bemüht, sich dem Primat der Finanzmärkte zu unterwerfen, desto mehr verliert sie den Blick für das große Ganze.

      Es betrifft Politiker aller Parteien – mit einer Ausnahme Die Linke.
      Wie kann die SPD mit Steinbrück , den Politversager und Steinmeier, den sozialen Kahlschläger nach neusten Umfragen 29% erhalten? Oder ist es ein Ausdruck von Verzweiflung/Vergessen/Verdrängung?

      Je mehr ich mir die Fakten dieser Krise vor Augen führe, um so verzweifelter werde ich.
      Ich habe bei diesen Politikern Angst um meine Kinder (die keine Zeit haben) und Enkelkinder.

      • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 12:46 - Permalink

        Wenn die Linke halt so etwas wie ein verlässliches Programm hätte und Leute denen man vertrauen könnte dass sie für etwas stehen – bei drei Millionen Arbeitslosen ist die zeit noch nicht reif für die grossen Experiemente.

        • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 12:51 - Permalink

          Wir sollten die Zone wieder abriegeln, dort der Linken das Feld überlassen und das Merkel über die Mauer werfen.
          Dann hätten die Gewerkschaften hier im Westen wieder eine brauchbare Drohkulisse, um einen halbwegs vernünftigen Interessenausgleich herzustellen und man könnte den üblichen Verdächtigen ein herzerfrischendes “Dann geh doch nach drüben!” entgegenschmettern. Leider gibt es im Moment nur eine einzige Kleinpartei, die das so in etwa im Programm hat.

          • heldentasse schrieb am 14. September 2011 um 13:37 - Permalink

            Man denkt da heute leider sehr real, und durchaus nicht satirisch in viel größeren Maßstäben.

            Protestkarawane durch Westafrika
            Gegen die “Festung Europa”

          • daweed schrieb am 14. September 2011 um 17:23 - Permalink

            Merkel könnt ihr behalten…

            • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 07:15 - Permalink

              @ daweed

              :))

        • schwitzig schrieb am 14. September 2011 um 15:27 - Permalink

          zeit noch nicht reif für die grossen Experiemente

          Dann ist sie nie reif. Wie der SF in seinem Artikel ja völlig zu Recht goutiert hat, kann man von der aktuellen Regierungskaste nichts positives erwarten. Da ist angesichts der Kerninkompetenzzentren unseres Regimes jedes Experiment besser, als das, was von den sogenannten Volksvertretern zu erwarten ist.

          bei drei Millionen Arbeitslosen

          Autsch! Da hätte ich aber mehr von Dir erwartet.

          • Till schrieb am 14. September 2011 um 15:40 - Permalink

            Die Musi spielt sowieso woanders …
            Mir macht da eher Avigdor Lieberman Sorgen:
            http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israel-warnt-vor-gravierenden-Konsequenzen/story/24418547

            • schwitzig schrieb am 14. September 2011 um 18:01 - Permalink

              Dass das israelische Regime langsam noch aggressiver wird, liegt wohl eher daran, dass es inzwischen sogar mit dem eigenen Volk Probleme hat. Da muss fix ein Konflikt her, um es von wesentlichen Gedanken abzulenken.
              Geradezu absurd, dass sie den Palästinensern indirekt das Recht auf einen eigenen Staat absprechen. So etwas kann nur von Rassisten und Neoliberalen kommen und ist wirklich eklig.

          • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 16:25 - Permalink

            @ schwitzig

            Politik ist ein Zahlenspiel. 2/3 geht es einigermassen gut. Ein Drittel davon sind Rentner oder stehen kurz vor der Rente – und die meinen wenn wir den Griechen Geld geben sind wir selbst so gut wie Pleite oder zumindst die Rente ist nicht mehr sicher. Der Durchschnits-IQ ist 100, d.h. rund die Hälfte hat weniger, und hundert sind schon nichts besonderes. Ich weiss nicht was du willst.

            @ Till

            Schockirend, wie üblich. Und die gesamte westliche Welt nickt artig, wenn dieser ekelige Faschist (aus Russland, wo ist Truvor) die Fresse aufmacht.

            • schwitzig schrieb am 14. September 2011 um 17:55 - Permalink

              Politik ist ein Zahlenspiel. 2/3 geht es einigermassen gut.

              Falsch. 2/3 geht es zunehmend schlechter. Was ein Grund dafür ist, dass das Wort “Politiker” von den meisten völlig zu Recht als ein der Fäkalsprache entlehntes Schimpfwort angesehen wird.

              Ein Drittel davon sind Rentner oder stehen kurz vor der Rente – und die meinen wenn wir den Griechen Geld geben sind wir selbst so gut wie Pleite oder zumindst die Rente ist nicht mehr sicher.

              Das ist soweit richtig, nur machen gerade diese Rentner mittlerweile den zweitgrößten Teil der Wahlverweigerer aus und sind somit prozentual gesehen bedeutend weniger relevant.

              Der Durchschnits-IQ ist 100, d.h. rund die Hälfte hat weniger, und hundert sind schon nichts besonderes. Ich weiss nicht was du willst.

              Z.B. zum Thema zurück, auf das Du nicht eingegangen bist:

              a)
              Es ist jetzt die Zeit für Experimente. Meinetwegen auch mit der LINKEN, der Du unbegründet programmatische Leere oder Unrealismus unterstellst.

              b)
              Du behauptest, dass wir nur 3 Millionen Arbeitslose hätten.

            • dfd schrieb am 14. September 2011 um 18:15 - Permalink

              @OAlexander

              Schockirend, wie üblich. Und die gesamte westliche Welt nickt artig, wenn dieser ekelige Faschist (aus Russland, wo ist Truvor) die Fresse aufmacht.

              Liebermann ist ein ekliger Mensch und die Menschen, die ihn wählten, sind dies nicht weniger. Jedoch ist er mitnichten Russe / bzw. war es nie gewesen. Er wurde in Moldawien geboren und hat jetzt die israelische Staatsbürgerschaft.

            • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 07:07 - Permalink

              @ schwitzig

              Politische Arithmetik ist ein Feld, dass dir scheinbar recht unbekannt ist. Politische Parteien beschäftigen zu diesem Zweck eigens sogenannte “Numbers Men”. Deren Aufgabe ist es, bereits vor der Entwicklung von “Policies” (entschuldige meinen engl. Sprachgebrauch, aber dieser Tage bin ich da besser zu Fuss) festzustellen bei genau wem die Details politischer Programme ankommen, und noch wichtiger, bei wem sie anecken. Dazu werden dann auch Umfragen und “Focus Groups” abgehalten. Gute “Numbers Men” haben bei den politischen Parteien nahezu gottgleiches Ansehen – und deren Rat wird befolgt wie biblische Grundsätze. Im Allgemeinen kommt dabei der Einheitsbrei heraus, der dieser Tage von den quasi drei Volksparteien in Deutschland dem Wähler aufgetischt wird. Da bleiben natürlich viele zu Hause, weil eben wegen der Furcht vor dem “Anecken” alles Kontroverse vermieden wird. Bei dem Prozedere ist das Resultat dann halt oft der auf “Persönlichkeiten” aufgebaute Wahlkampf: Themen werden vermieden, Sympathieträger aufgebaut. Äußerlichkeiten werden wichtig, Politiker mag Kinder und küsst die, Ablichtung mit “Stars” von Kultur und Sport. Möglichst auch selbst etwas Sport betreiben, solange das nicht zu lächerlich rüberkommt – Merkel fällt da bspw. aus, Schröder wirkte als fussballernder Stürmerstar besonders dynamisch.

              Die Linke hat programmatisch zumindest das Problem, dass bei potenziellen Wählern Soundsoviele Programmpunkte schwer vermittelbar sind, weil sie anecken. Soundsoviele würden sie nie Wählen, weil irgendwie mit der SED assoziiert; ein großer Teil der Stammwählerschaft im Osten – und da hat die Linke ihre meisten Mandatsträger – wählen sie nur deswegen. Die Attraktivität der Spitzenkandidaten ist dann auch noch eine ganz andere Sache. Nun haben wir hier ein im Tenor oppositionelles Blog mit vielleicht 50 oder 100 Stammpostern, oder so. Wir können jetzt versuchen aus diesen Gegnern des Status Quo eine politische Partei aufzubauen. Unter der Annahme, dass keiner eine existierende Partei wählt/wählen darf, würden sich aus diesem Kreis mindestens fünf zänkische Parteien entwickeln, von denen jede meint, sie alleine ist heilbringend.

              Meine im vorigen Post verwendeten Zahlen waren nur absolut rudimentär gemeint, Hausnummern, quasi als Andeutung wie Umgestaltungen zu bewerten sind. Um den Nummern-Prozess zu verdeutlichen verlinke ich hier mal das Dokument „Gesellschaft im Reformprozess” von der Friedrich-Ebert-Stiftung (2006, PDF, 85KB). Die dort befindliche Aufstellung “Die politischen Typen in der Übersicht” gibt dir eine gewisse Idee von dem was ich hier angeschnitten habe. Ob ich persönlich voll und ganz mit der übereinstimme, spielt dabei keine Rolle. Wie auch immer, bis zum Beweis des Gegenteils nehme ich mal an, dass die von der Ebert-Stiftung durchaus eine Ahnung haben von was sie sprechen.

              Natürlich umfasst das Dokument nicht alle Aspekte der politischen Arithmetik. Da kommen dann noch tagespolitische Themen, deren relative Priorisierung in der Öffentlichkeit, allgemeines politisches Klima, Presse, regionale Aspekte, Mitgliedschaft, die Notwendigkeit des Einsackens von Spenden, etc., etc. hinzu. Ich hoffe, meine Antwort war hilfreich für dich.

            • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 07:29 - Permalink

              @ OAlexander

              Der Durchschnits-IQ ist 100, d.h. rund die Hälfte hat weniger, und hundert sind schon nichts besonderes. Ich weiss nicht was du willst.

              himm… alexander mach das nicht am iq fest, ob einer durchblick hat oder nicht. ich kann nur immer wieder sagen: sport treiben. mannschaftssport. fußballl jaaaaa… hehehehe…

              weil du lernst da so unterschiedliche menschen kennen, die du so nie im leben treffen würdest.

              ich habe durch fußball einige urteile, als vorurteile erkennen müssen und abgelegt. wir haben bei uns im team alles. vom höheren bundesbeamten ( jurist, höherer ministerialbeamter, wirtschaftsministerium ) bis zum abgänger einer baumschule ( sagt er selber ). der von der “sonderschule” redet anders. drückt sich anders aus, aaaaber vom inhalt her, steckt der einige der studierten locker in die tasche. bei dem würd ich sagen, der hat durchblick, aber frag besser nicht , was irgend ein mediziner über den iq von diesen fußballkolegen dir sagen würde.

              als ich als schüler in den sommerferien in der fabrik arbeitete, fand ich das witzig zu sehen, wie die malocher zwar alle in der pause die bildzeitung lasen , aber sich sehr oft nur lustig machten über das in der bildzeitung.

              also iq und die art von informationsquellen, geben nicht immer sofort eine begründung für intelligente analyse her.

            • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 07:59 - Permalink

              @ sternburg

              Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Beruf, Ausbildung und sportliche Geneigtheit drücken aber auch nicht unbedingt den “IQ”, was auch immer das genau sein soll, aus. Diffiziler wird die Sache noch, wenn man “Spezialbegabungen” berücksichtigt. Vielleicht hat es auch einen besonderen Grund, wenn man oft hört, “dem Igenieur ist nichts zu schwör” – weil er vielleicht jenseits seiner Spezialisation oft wenig von Bedeutung ist. Geben mir jetzt alle Ingenieure hier eines auf die Mütze?

            • heldentasse schrieb am 15. September 2011 um 08:15 - Permalink

              @schwitzig

              Es ist jetzt die Zeit für Experimente. Meinetwegen auch mit der LINKEN,…

              Wobei das Wort “Experiment” Fehl am Platze ist. Experimentieren zu lasten der Wohlfahrt der meisten Menschen machen spätestens seit der Birne (eigentlich aber schon seit dem Lambsdorff-Papier) alle anderen Parteien, wobei mit die Sozen dabei immer kräftig mitmischten und auch weiterhin ganz vorne sind wo der Sozialstaat “neidergemacht” wird.

            • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 08:26 - Permalink

              @ heldentasse

              Kommt immer genau darauf an, aus welcher Perspektive man die Dinge betrachtet. Im Sinne einer Zwei-Drittel-Gesellschaft nehmen durchaus viele an, sie bleiben oben und steigen nicht ab, wenn die Armen weniger Brot haben. Wenn der Staat weniger Schulden hat, geht es uns besser. Wenn wir weniger Ausgeben, haben wir weniger Schulden, etc. und dann ergeht es uns nicht so wie dem Negativbeispiel Griechenland. Komplexe Thesen haben sich bislang im Prozess der politischen Meinungsbildung nur selten als erfolgreich herausgestellt. Griffige Formulierungen schon eher.

      • sw schrieb am 14. September 2011 um 14:20 - Permalink

        Es betrifft Politiker aller Parteien – mit einer Ausnahme Die Linke.
        Wie kann die SPD mit Steinbrück , den Politversager und Steinmeier, den sozialen Kahlschläger nach neusten Umfragen 29% erhalten? Oder ist es ein Ausdruck von Verzweiflung/Vergessen/Verdrängung?

        Wahrscheinlich verdrängen.
        Ähnlich ist es ja mit der US-Außenpolitik. Seit Jahren (Jahrzehnten) lügt dieser Staat, immer wieder, und vor jedem neuen Angriffskrieg wird ihren Aussagen Glauben geschenkt.
        Das ist wirklich seltsam

    14. Till schrieb am 14. September 2011 um 13:23 - Permalink

      Die Staatsschulden Griechenlands entsprechen nicht einmal 1,5% des Geldvermögens der Bürger der EU

      Diesen Vergleich finde ich etwas daneben. Zudem steht ja nicht nur Griechenland auf der Kippe, sondern auch noch andere Länder. Angezählt werden nun auch noch Italien und Frankreich.
      Deutschland wehrt sich derzeit nur noch rhetorisch gegen Euro-Bonds …

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 13:46 - Permalink

        Ach, “angezählt” ist hier niemand. Das ist alles nur ein “Problem”, wenn man sich auf die Regelen der Spekulanten einlässt. Das muss man nicht tun.

        • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 13:55 - Permalink

          Tauschen Sie den peinlichen Kampfbegriff “Spekulant” doch mal durch ein neutraleres “Anleihenkäufer”. Dann zerbröselt das süffige Trugbild dem Sie nachhecheln wie ein Cracker im Gebiss eines Alzheimerpatienten.
          Das sind die ganz einfachen und logischen Regeln eines Marktes, der im Grunde zunächstmal mit Spekulation weniger zu tun hat als so ziemlich jeder andere Markt.
          Im übrigen reicht aber heutzutage eine einzige Staatspleite dank beknackter CDS-Konstruktionen und “Too big to fail Banken”-Schwachsinn satt aus, um das ganze Kartenhaus in sich zusammenfallen zu lassen… Wenn es das ist, was Sie mit “Spekulation” meinen, bin ich ohne weiteres einverstanden, allerdings hilft das “Feste die Augen zukneifen!”, das sie als Durchhalteparole ausgeben da auch nicht weiter!
          Also lieber tief durchatmen und festhalten…

          • Lennard schrieb am 14. September 2011 um 14:30 - Permalink

            Wer auf etwas spekuliert ist ein Spekulant.

            q.e.d.

            • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 14:48 - Permalink

              Meinetwegen…
              Wer eine Anleihe kauft “spekuliert” darauf, sein Geld verzinst zurückzuerhalten. Und wer glaubt, sein Geld eben nicht zurückzuerhalten, der kauft keine Anleihen, bzw. verkauft die, die er hat.
              Das ist ja sooooo moralisch verwerflich von diesen pöhsen Spekulanten, dass die den Schrott nicht einfach weiter kaufen, gelle?

            • Brick schrieb am 16. September 2011 um 17:04 - Permalink

              Lennard der Sparbuchspekulant spekuliert darauf Geld zu verlieren oder ist bist du mehr der Matrazen Spekulant und spekulierst darauf, dass dein Vermögen da sicherer ist und du Geld verlierst? Sind wir nicht alle spekulanten nach deiner definition egal was wir tun? Sei nicht albern.
              Eine Definition eines Wortes mit seinem Verb ist eh das dümmste was es gibt.
              Ein Schwimmer schwimmt.
              Ein Angler angelt.
              Ein Fisch fischt?

        • Cherio schrieb am 14. September 2011 um 14:30 - Permalink

          Das ist alles nur ein “Problem”, wenn man sich auf die Regelen der Spekulanten einlässt.

          Wer die “Spekulanten” nicht mag, sollte sich halt auch bei denselben nicht verschulden, einverstanden?

          • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:31 - Permalink

            Absolut! Ich verstehe ohnehin nicht, warum der Staat sich beim Privatsektor verschuldet.

            • Peleo schrieb am 14. September 2011 um 16:01 - Permalink

              warum der Staat sich beim Privatsektor verschuldet.

              Wo sonst?

            • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 16:08 - Permalink

              z.B. bei der EZB

            • Peleo schrieb am 14. September 2011 um 16:24 - Permalink

              Und wenn die ihm nichts gibt – wegen Unabhängigkeit/Inflationsgefahr und so?

            • OAlexander schrieb am 14. September 2011 um 16:33 - Permalink

              Und wenn die ihm nichts gibt – wegen Unabhängigkeit/Inflationsgefahr und so?

              … dannn passt man ein Gesetz an.

            • Shitop schrieb am 14. September 2011 um 22:44 - Permalink

              warum der Staat sich beim Privatsektor verschuldet.

              Ganz einfach: Weil der “Privatsektor” es so will und er offensichtlich mehr Einfluss hat als “der Staat”.
              Es erscheint durchaus sinnvoll, wenn “der Staat” die Anleihen der öffentlichen Hände nicht mehr bedient und seinen Kapitalbedarf über ein umlageähnliches Steuersystem finanziert.
              Die Mähr, dass “das Kapital” dann flieht, ist nicht wirklich glaubhaft. Wo will es den hin? Nach China? Na denn viel Spaß! Oder nach Albanien?

            • flierfy schrieb am 15. September 2011 um 17:51 - Permalink

              Weil private Gläubiger eigentlich als Korrektiv gegen zügellose Staatsverschuldung und damit Geldmengenwachstum fungieren sollen. Nur haben die Privatbanken im letzten Jahrzehnt bei dieser Aufgabe komplett versagt. Deswegen ist das Konstrukt aber nicht falsch. Falsch ist in erster Linie die Geschäftsführung der Banken.

        • Brick schrieb am 16. September 2011 um 16:51 - Permalink

          @Jens

          Ach, “angezählt” ist hier niemand. Das ist alles nur ein “Problem”, wenn man sich auf die Regelen der Spekulanten einlässt. Das muss man nicht tun.

          Was haben Rentenpapiere mit Spekulanten zu tun? Meine Antwort ist nichts, bis sich alle Investoren zurückgezogen haben und ausschließlich Zocker übrigbleiben, die gewillt sind ein großes Risiko einzugehen. Und die armen Säue die so pleite sind, dass sie die Abschreibungen durch den Verkauf der Papiere nicht mehr überlebt hätten und damit das Unvermeidliche nur aufgeschoben haben. Ich denke, dass der Rentenmarkt der langweiligste ist den es gibt und man dort niemanden Antreffen kann, der spekulieren will eben bis ein Land so wie Griechenland, wie der Kojote, schon über den Abgrund hinausgelaufen ist.
          Die Idee mit der EZB fände ich prinzipiell nicht schlecht, wenn a) dies nur im Notfall gemacht wird und b) die EZB tatsächlich unabhängig wäre. Das würde aber auch bedeuten, dass diese irgendwann einen Schlussstrich ziehen muss, da sie eben doch ein Auge auf die Inflation in den anderen Ländern haben muss. Damit hätte sich die Situation für Griechenland nicht grundlegend verbessert.
          Besser fände ich deshalb, wenn wir jetzt voll einspringen würden. Wir kaufen alle neuen Papiere die auf den Markt kommen und zwar zum gleichen Zins für den wir Geld bekommen. Diese neuen Papiere müssen auch bei einem Zahlungsausfall voll beglichen werden. Unsere Bilanz wird nicht belastet. Es wird kein Geld gedruckt und am Ende ist das nichts als ein Buchtrick ohne Folgen außer, dass sich die Lage wieder beruhigt. Im Falle von Griechenland muss aber vorher ein haircut gemacht werden. Zu glauben Griechenland könnte mit den derzeitigen Schulden weiterleben ist schlicht falsch.
          Nochmal zu den Spekulanten. Was genau hast du gemeint? Der CDS Markt kann es auch nicht gewesen sein, denn der ist doch völlig irrelevant. Und hat mehr was vom schwarzen Peter Spiel. Sicher kann man mit denen Gewinn machen man darf sie nur am Ende nicht mehr halten sonst geht man ganz leer aus.

    15. happy aua schrieb am 14. September 2011 um 13:49 - Permalink

      Ja alles schön und gut lieber Jens.
      Die Lösungen sind ja auch bekannt. Eine davon ist der Abbau der Handeldefizite im Euroraum.
      So und nun frage ich dich mal, glaubst du unsere Politiker werden das tun?
      Ich denke nicht, also wohin geht die Reise?

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:27 - Permalink

        Wenn die Lösung der Probleme AUS der Politik kommen soll, dann geht das nur, wenn ein großer Teil des Volkes richtige Alternativen kennt. Politiker sind Opportunisten. Da momentan die deutsche Tea-Party den Diskurs bestimmt, sehe ich jedoch schwarz. Dann muss die Lösung der Probleme halt AUSSERHALB der Politik kommen.

        • happy aua schrieb am 14. September 2011 um 14:36 - Permalink

          Was meinst du mit AUSSERHALB?

          • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:39 - Permalink

            Den viel zitierten Druck der Strasse.

            • happy aua schrieb am 14. September 2011 um 14:53 - Permalink

              Naja dann können wir ja schonmal ne Sammelbestellung Bahnsteigkarten aufgeben.
              Im Moment erlebe ich die Meinung der Strasse eher so, das sie der deutschen Tea-Party folgt.
              Das was erforderlich wäre um die EU zu retten ist doch so weitreichend, dass ich echt schwarz sehe.
              Erforderlich wären aufgeklärte Bürger, allein daran mangelt es gewaltig. Die Medien müssten anfangen aufzuklären statt Propaganda zu senden, Steuern und Löhne erhöht werden.
              Also in Deutschland erscheint mir das aktuell unmöglich. Möglicherweise siehts in anderen EU-Ländern anders aus und der Druck kommt von dort. Was ganz gut wäre wenn Deutschland mit seiner irren Politik nicht mehr soweitermachen könnte. Das scheint für mich ein Hoffnungsschimmer.
              Eins noch: Wenn man bedenkt was die Folgen der derzeit von der “deutschen Tea-Party” propagierten Politik sind dann sieht man doch wie krank die sind.
              Machterhalt um jeden Preis auch wenn man dann ganz schnell komplette Länder, Kontinente an die Wand fährt.
              Das ist Irre.

            • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:56 - Permalink

              Im Moment erlebe ich die Meinung der Strasse eher so, das sie der deutschen Tea-Party folgt.

              Richtig und daher hilft momentan nur Aufklärung. Viel ist das nicht, aber zumindest etwas.

            • Till schrieb am 14. September 2011 um 15:11 - Permalink

              Was, wenn die Merkel Panzer auffahren liesse, gegen diesen linksliberalen Mob ?

            • Jacques Roux schrieb am 14. September 2011 um 15:19 - Permalink

              “Was, wenn die Merkel Panzer auffahren liesse, gegen diesen linksliberalen Mob ?”

              Responsibility to protect ?

            • Shitop schrieb am 14. September 2011 um 22:48 - Permalink

              @ Till

              Was, wenn die Merkel Panzer auffahren liesse, gegen diesen linksliberalen Mob ?

              Dann setzt sich mittelfristig dann doch der amöbenhafte Warlordism als Regierungsform durch und die Territorialstaaten haben ausgedient.

            • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 07:40 - Permalink

              Was, wenn die Merkel Panzer auffahren liesse, gegen diesen linksliberalen Mob ?

              himm…. till linksradikal besser:))

              weil linksliberal, das sind für mich die leser der schnarchlangweiligen zeit aus hh. wenn ich die im ice betrachte, dieser typus mutiert net zum gewaltbereiten und entschlossen mob auf der straße.

              sonst die grünen und barrikadenbau :)) sind die grünen nicht die, mit dem höchsten druchschnittseinkommen? noch vor der fdp. die wählerschaft / anhänger meine ich jetzt. die linksliberalen :))

        • dfd schrieb am 14. September 2011 um 17:12 - Permalink

          @Spiegelfechter

          Da momentan die deutsche Tea-Party den Diskurs bestimmt, sehe ich jedoch schwarz.

          Ich weiß nicht genau, was die “deutsche Tea-Party” eigentlich genau möchte, da mir diese Gruppierung nicht sonderlich bekannt ist.
          Jedoch kann ich an einem möglichen Ende der derzeitigen EU und der derzeitigen europäischen Währungsunion nichts Schlechtes erkennen.
          Was soll daran für deutsche Volk in seiner gesamten Breite Schlechtes sein?
          Auch die LINKE hat jahrelang die EU und die europäischen Währungsunion abgelehnt und tut dies m.W. immer noch.

          Ablehnung der EU-Außenpolitik und der GASP, welche ein integraler Bestandteil der EU ist. durch die LINKE:
          http://die-linke.de/politik/themen/themenaz/eh/euaussenpolitik/

          Ablehnung des Lissbanon-Vertrags, welch ein integraler Bestandteil der EU ist, durch die LINKE:

          http://die-linke.de/politik/themen/themenaz/io/lissabonvertrag/

          Ablehnung der durch die Maastrichter Verträge geschaffenen EU in ihrer Gesamtheit durch die LINKE:

          …Mit dem Vertrag von Maastricht im Jahr 1992 schwenkte die Gemeinschaft auf neoliberalen Kurs: Herrschaft der Wirtschaft über die Politik. Mit der im Jahr 2000 beschlossenen „Lissabon-Strategie“ wurde dieser Kurs fortgeschrieben. Mit weitreichenden Folgen: die Massenarbeitslosigkeit nahm zu, Wachstumsraten schrumpften, die Realeinkommen der abhängig Beschäftigten gingen zurück.

          Für die größte globale Wirtschaftskrise seit 80 Jahren ist die Europäische Union mitverantwortlich: Die Deregulierung der internationalen Finanzmärkte war auch ein Projekt europäischer Regierungen. Mit der permanenten Drohung der Abwanderung von einem EU Land zum nächsten machte die in Brüssel organisierte Wirtschaftslobby Druck auf die Regierungen: Die Besteuerung hoher Gewinne und Einkommen wurde herabgesetzt, zugleich wurde die Einführung von sozialen, steuerlichen und ökologischen Mindeststandards durch die EU be- und verhindert.

          Die Idee der Europäischen Einigung zielte auf Friedensstiftung in Europa. Seit Maastricht jedoch beschreitet die EU einen verhängnisvollen Weg der Militarisierung ihrer Außen- und Sicherheitspolitik. Dies belegen unter anderem der Aufbau der europäischen Battle Groups für weltweite militärische Interventionen und die Einrichtung einer Rüstungsagentur in der EU. 
Die Europäische Union ist zudem undemokratisch verfasst. Dem Europäischen Parlament fehlen nach wie vor viele Entscheidungsbefugnisse. Die Einflussnahme von Interessensverbänden wird begünstigt. Undurchsichtige Willensbildung und Anonymität der Entscheidung entfremden die Bürger und Bürgerinnen von der EU. Durch den Verfassungsvertrag vom 29. Oktober 2004 und dem ihm nachfolgenden Reformvertrag vom 23. Juli 2007 wird diese Fehlentwicklung weiter fortgesetzt: Neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und mangelnde Demokratie sollen weiter die Europäische Union dominieren….

          http://die-linke.de/politik/themen/themenaz/io/lissabonvertrag/

          • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 21:42 - Permalink

            Jedoch kann ich an einem möglichen Ende der derzeitigen EU und der derzeitigen europäischen Währungsunion nichts Schlechtes erkennen.

            Das glaube ich Dir sogar. Darum bin ich ja auch für Aufklärung.

    16. Bokatov schrieb am 14. September 2011 um 14:00 - Permalink

      …denen die wöchentlichen Zustimmungswerte in Meinungsumfragen wichtiger sind als der europäische Gedanke…

      …Der europäische Gedanke basiert auf…

      …vergeht sich am europäischen Gedanken….

      …Robert Schuman und Jean Monnet würden sich im Grabe umdrehen…

      …dann wäre Europa bereits gescheitert und der europäische Gedanke…

      Hätte ja schon mal gern gewusst, ob die Leser hier wissen was gemeint ist.
      Naja, Benedikt wird es bestimmt nächste Woche erklären.

      Bokatov

      • Till schrieb am 14. September 2011 um 14:09 - Permalink

        Naja, Benedikt wird es bestimmt nächste Woche erklären.

        Meinst du Frank Benedikt, den Revolutionär ?
        So zahm, wie Benedikt unseren Gastgeber sieht, ist dieser jedoch nicht, da er doch eben schrieb: “Was kann man tun? Wenn die Demokratie verschwindet, muss man sie sich zurückerobern. Man sollte sich nicht auf die Einsicht der Politik verlassen, man muss sie schon (er)zwingen.” Ein revolutionärer Reformer, sozusagen …

        • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:25 - Permalink

          Wie wäre es mit evoultionärer Reformer? Gefällt mir besser.

          • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:35 - Permalink

            Hauptsache, Du wirst kein “evolutionärer Deformer” ;-)

        • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:34 - Permalink

          Das wäre zuviel der Ehre :-D Der Leser meint wohl den Papst.

        • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:41 - Permalink

          Der “Revolutionär”? Du meine Tüte … :-D Ich weigere mich nur nicht, “das Undenkbare” zu denken und halte diese Gesellschaft – “aus historischen Gründen heraus” – nicht für statisch. Ist das denn schon “revolutionär”?

          • Till schrieb am 17. September 2011 um 12:04 - Permalink

            @Frank Benedikt/www.Spiegelfechter.com/wordpress…

            Der “Revolutionär”? Du meine Tüte …

            Nicht dass ich dir zunahe treten wollte, aber ich habe dein untenstehendes Zitat zum Anlass genommen:

            “Frank Benedikt schrieb am 13. September 2011 at 19:58 -
            Ja, Griechenland ist “pleite”, so ein Staat dies sein kann.
            Ja. Es wird eine Kettenreaktion geben.
            Ja. Die “Systemfrage” stellt sich in der Tat, aber leider nicht auf diesem Blog. Es ist das Blog eines guten Freundes, wir arbeiten oft zusammen, aber hier scheiden sich dann unsere Geister. Jens glaubt an “Reformen” – ich an “die Revolution”. Argumente haben wir beide …”

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 12:40 - Permalink

              Gut. So gesehen hast Du natürlich recht. Die Unterscheidung zwischen “Evolution und Revolution” ist eh keine so leichte, wie schon Élisée Reclus mal anmerkte.

              Nimm als Beispiel den hiesigen Hausherrn, Jens: Wir sind da ja meist nah beieinander und uns über das gewünschte “Outcome” einig. Unsere Wege dahin bzw. die Umsetzungsform sind aber zwischen uns strittig. Er, der Reformer – ich der, der an Reformen nicht mehr “glaubt”. Dies ist ein Teil des Diskurses, den wir m.E. langsam alle führen müssten, denn die Karre läuft – für alle zunehmend offensichtlich – gegen die Wand.

              “Du bist Deutschland!”? Falsch. ‘Wir’ alle zusammen sind ‘die Welt’ und Veränderung sollte an der Basis beginnen. Gemeinsam, demokratisch.

              Entschuldige, wenn ich abgeschweift bin – ich tue es garantiert wieder ;-)

              Schönes Wochenende!
              Frank

            • Spiegelfechter schrieb am 17. September 2011 um 13:45 - Permalink

              @Frank

              Spielen wir doch mal mit den Gedanken: Wenn wir jetzt tatsächlich eine Revolution hätten – was meinst Du, wer an deren Speerspitze steht? Die “Vernünftigen”? Oder die Tea-Party-Spinner? Letzteres halt ich für wesentlich wahrscheinlicher. So funktionieren Revolutionen. Diejenigen, denen es wirklich um eine Verbesserung der Verhältnisse geht, werden gleich nach dem “Ancient Regime” geköpft. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Du bist zweifelsohne ein Guter, aber leider auch ein wenig naiv :-)

            • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 15:59 - Permalink

              @ Jens:

              “Revolution” kann und darf stets nur “ultima ratio” sein – wenn denn Reformen nicht mehr möglich sind. Und wie Revolutionen funktionieren bzw. auch (weitegehend) unblutig möglich sind, hat uns das 1989er Beispiel gezeigt. NIcht immer müssen “die Vernünftigen” den Kopf verlieren, nicht immer müssen die Jakobiner und die Revolution ihre Kinder fressen.

              Was aus der historischen Chance, die 1989 uns allen imo geboten hat, geworden ist, ist eine andere Sache. Wir hätten m.E. damals “eine andere Welt” schaffen können – wir haben versagt.

            • Spiegelfechter schrieb am 17. September 2011 um 16:12 - Permalink

              “Revolution” kann und darf stets nur “ultima ratio” sein – wenn denn Reformen nicht mehr möglich sind. Und wie Revolutionen funktionieren bzw. auch (weitegehend) unblutig möglich sind, hat uns das 1989er Beispiel gezeigt.

              Und da sage einer, ich sei staatstragend ;-)

              Ich lasse das 89er-Beispiel nicht gelten. Die 89er wurden feindlich/freundlich übernommen.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:25 - Permalink

        Naja, Benedikt wird es bestimmt nächste Woche erklären.

        Ist Frank nun schon mein Pressesprecher? ;-)

        • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:37 - Permalink

          Nie nicht! Ich mache mich doch nicht zu einem linksliberalen Sprachrohr, wenn ich Deine Position auch respektieren kann und Dich als Mensch und Freund mag.

          • Spiegelfechter schrieb am 17. September 2011 um 13:47 - Permalink

            Das ehrt mich ;-)

      • Lennard schrieb am 14. September 2011 um 14:27 - Permalink

        Naja, Benedikt wird es bestimmt nächste Woche erklären.

        :P
        Problem dabei ist: Er wird’s überwiegend ehemaligen(!) Abgeordneten erklären. Ok, und der ARD halt. Wir haben ja GEZahlt, dass er’s ihnen erklärt.

        Tom Strohschneider gestern dazu:

        Übrigens – eine Nachrichtenagentur schreibt: “Alle Fraktionen haben sich darauf verständigt, leere Plätze durch ehemalige Abgeordnete aufzufüllen. Dazu wurde bereits eingeladen.”

        Das mit den Jubelpersern is’ mal krass konsequent. Kim Jong Il oder Honnie hättens nicht besser machen können.

        • Spiegelfechter schrieb am 14. September 2011 um 14:28 - Permalink

          AHHH, er spricht von DEM Benedikt ;-)

    17. dfd schrieb am 14. September 2011 um 16:53 - Permalink

      ich habe keine Lust auf die Vereinigten Staaten von Europa, selbst wenn sie irgendwann (nach bis zum Vorliegen des gewünschten Ergebnis regelmässig wiederholten Abstimmungen vgl. Ratifizierung des Lissabonvertrag in Irland und Nordfrankreich) demokratisch legitimiert wäre.
      Scheiß auf Europa. Das deutsche Volk wäre ohne Europa viel besser dran (drastische Verschärfung des Arbeitsmarktes durch Freizügigkeit und absurd hohe Arbeitslosenraten in einigen “europäischen” Ländern, Nivellierung der europäischen Lebensverhältnisse auf dem Niveau von Ländern, die m.E an der Schwelle zur 3. Welt stehen (Rumänien, Griechenland etc.) , Beteiligung an höchst fragwürdigen, oft internationales Völkerrecht brechende Angriffskriege im Zuge der GSVP, Angriffskriege die noch dazu nicht durch ein Parlament legitimiert und überwacht werden, ……. usw….)

      Ich kann nicht verstehen, warum ein klar denkendes Mitglied des deutschen Volkes Lust auf diese EU hätte.

      • Shitop schrieb am 14. September 2011 um 22:55 - Permalink

        Ich habe aber keine Lust in einem Deutschen Reich zu leben. Ich bin Südbadener von Geburt und Südbaden muss frei und selbständig werden. Das Land könnte von den Visagebühren aller Zugereisten gut leben.

        • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:51 - Permalink

          Genau. Wann machemer ä Demo?

          “Das deutsche Volk” aber das haben die uns immerhin gut eingeprügelt. Da freut sich der Bürgerliche. Aber es zeigt auch, es ist alles eine Frage der Kommunikation, des Willens und von gemeinsamen Kriegen. Deshalb bin ich dringend dafür, dass die EU eine eigene Armee aufstellt und irgendwen überfällt. Nichts bappt besser zusammen als gemeinsame Gefallene.

    18. dfd schrieb am 14. September 2011 um 17:46 - Permalink

      Es gibt jedoch auch gute Nachrichten, die ein der Beeinflussung seiner Leser gemäß den Vorlieben seines Arbeitgebers (den nachdenkseiten) nicht abgeneigter Jens Berger natürlich nicht erwähnt.

      Peter Gauweiler, der ein guter Freund Oskar Lafontaines ist, kandidiert für die Parteispitze der CSU:

      ….Die Zeit, in der er es wegen der Karriere machen müsste, sei seit langem vorbei. “Es geht mir um die Sache. In erster Linie natürlich um die Europapolitik. Ich stehe hier für eine bestimmte Aussage. Und die sollte auch personell in der CSU stärker vertreten sein und stärker zum Ausdruck kommen”, sagte Gauweiler. Auch seine kritische Haltung zum Irak-Krieg oder den Auslandseinsätzen der Bundeswehr sei bekannt. “Diese Positionierung sollte in der CSU-Führung vertreten sein. Auch in der Außenpolitik muss das früher so unverkennbare Profil der CSU wieder geschärft werden.”
      [...]
      Mit Gauweiler in der CSU-Spitze würde dieser Kurs noch profilierter. Gauweiler ist einer der ausdauerndsten Europakritiker: Er kritisierte die Maastrichter Verträge als “ausgemachte Schnapsidee”. Er klagte beim Bundesverfassungsgericht gegen den Lissabon-Vertrag und den Euro-Schutzschirm….

      http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13603342/Peter-Gauweiler-will-Seehofers-Stellvertreter-werden.html

      • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:54 - Permalink

        Peter Gauweiler, man oh man. Euch Bürgerlichen ist wirklich nichts mehr zu weit unten.

    19. happy aua schrieb am 14. September 2011 um 18:22 - Permalink

      Der Quotenneger wird der neue King. “Wir müssen was ändern, damit sich nix ändert”
      Schaue dir mal Gauweilers Meinung zum 3.Reich an.

    20. HHarlekin schrieb am 14. September 2011 um 19:38 - Permalink

      Neue Munition für die deutsche “Tea-Party”?-
      China bietet der EU Hilfe an:

      http://www.tagesschau.de/wirtschaft/chinaeuro102.html ;-)

      Grüße

    21. susi bibelmaus schrieb am 14. September 2011 um 19:51 - Permalink

      Habe gerade aus den Nachrichten erfahren: ab Januar 2012 gibt es 10 Euro mehr Hartz 5 Regelleistung!
      .
      .
      Ich sehe mich in meinem vorherigen Kommentar bei “Empörte Ökonomen” (V + VI)“ mehr als bestätigt. Warum? Ich beziehe mich nur auf unser Land, weil wir demnächst die stärksten Lasten zu stemmen haben und gerade deshalb seit Wochen so derart gehäufte Ganztagsmeldungen über Lokomotive und Profiteur und Wachstumsmotor und Wirtschaftswunder und und und zu hören bekommen.
      .
      .
      Wenn es keine vorlaufende Absprachen gäbe, wie in meinen Kommentar beschrieben, wenn Manuskripte Überlegungen zu nicht Grunde lägen und wenn diese Szenarien des Justierens an den mechanischen Bauteilen mit temporärer Verzögerung nicht auch ausgeführt werden würden – weshalb, so mein Apell an Euch, wird dann Schrittweise alles unternommen um die Bevölkerungsanteile gestaffelt nach sozialer Herkunft- beruflicher Position oder gesellschaftlichem Status flach zu halten, ruhig zu stellen, zufrieden zu machen, … mit zuwendenden Leistungen in Geldeswert bei Laune zu halten? Und wenn es nur 10 Euro sind!
      .
      Die 10 Euro mehr Hartz könne ich jedem und die paar Prozente mehr Gehalt wünsche ich auch jedem Lokführer oder Piloten oder Arzt. Etwas hierhin und etwas dahin, einige Zuwendungen in tiefer Kriese diesem und andere Vergünstigungen bei leerer Kasse jenem, etwas zu den und auch zu dem. Leisten kann sich der Geber das ja nicht, weiß auch jeder! Bei Brot und Spielen, bei immer mehr überladenen Magazinen der Fernsehsender und übersättigten Film und TV-Angeboten ist eben der innere Antrieb gesättigt. Geld ist da, Unterhaltung ist da, man ist abgesichert, hab ich schon gesagt: Geld ist da? Ja ,..hab ich!
      .
      susi

    22. VauJot schrieb am 14. September 2011 um 20:35 - Permalink

      Wer sind eigentlich “die Spekulanten”?

      Gerne wird nach Asien verwiesen, wo gegen den Euro und/oder Staaten gezockt wird. Habe ich wenigsten so im Kopf. Kann man das irgendwie genauer fassen?

      • Dolph schrieb am 14. September 2011 um 21:19 - Permalink

        Wenn man Herrn Berger und Konsorten folgt JEDER, der etwas anderes besitzt als ein Tagesgeldkonto oder ein Sparkassenbuch… Also wilkommen im Club.(?)

        • VauJot schrieb am 14. September 2011 um 22:31 - Permalink

          Wer gegen Währungen/Staaten “wettet” macht das nicht mit 7 1/2 Anteilen im Gegenwert von 43.66 xyz. Er/Sie/Es muss massive Mittel einsetzen. Ich frage mich wer die hat und/oder in welchem Auftrag hohes Risiko eingeht. Das wird nicht der Kleinst-Zocker von Nebenan sein.

          Willkommen im Club? Nein!

          • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 14:24 - Permalink

            @ Dolph

            Wenn man Herrn Berger und Konsorten folgt JEDER, der etwas anderes besitzt als ein Tagesgeldkonto oder ein Sparkassenbuch… Also wilkommen im Club.

            eben. deswegen taten mir die deutschen, die kurz ihr geld bei der kaupthing-bank ( island/ vor 3 jahren ? ) verloren haben auch nie leid. in deutschland waren ihnen die zinsen ( tagesgeldkonto ) zu mikrig. risiko und persönliches pech eben. raffgierige protestanten bah…

            “…Beliebt bei Kleinanlegern bleibt auch die Spekulation gegen die eigene Schuldnernation. Geht die pleite, gewinnt man. Geht sie nicht pleite, sondern die Bank des Anlegers, die auf die Pleite gewettet hat, springt die Schuldnernation mit einem Rettungsschirm ein, für den sie sich wiederum verschuldet und pleite geht. – Eine klassische Win-win-Situation….” gregor füller

        • ola schrieb am 15. September 2011 um 07:59 - Permalink

          Es ist ja ein recht exklusiver Club. Ich denke, da müssen Sie schon viel Glück haben, außerhalb Ihres Biotopes auf Gleichgesinnte zu treffen. Aktien besitzen unter 5% der Deutschen und erweitert um aktienbasierte Anlagen 10%. (Also Lebensversicherungen etc) Wissen Sie, das sind nicht die Meisten. Aber wissen Sie nochwas? Die 10% waren mucksmäuschenstill als die Kanzlerin aller Reussen einen Rettungsschirm von 500 MRD € für die teutonischen Banken verkündet hatte, um ihre Anlagen zu retten. Ja sowas? Das ist ja doppelt so viel wie für die Euro Rettung veranschlagt:))) Naja, man fühlt halt gern, vor allem seinen vermeintlichen Vorteil, gelle?

          • VauJot schrieb am 15. September 2011 um 10:04 - Permalink

            Bekomme ich auch eine Antwort auf meine Eingangsfrage? Die war keineswegs rhetorischer Natur.

            • ola schrieb am 15. September 2011 um 11:23 - Permalink

              Die 10% die mucksmäuschenstill waren. Und die 10% aller übrigen Länder. Im Übrigen die 10% die sich am lautesten über “Verschuldung” beklagen und am meisten von ihr profitieren. Die 10% die jedem Steuerschlupfloch hinterherhecheln und glauben, ihre Lebensleistung wäre ausschließlich auf ihrem eigenen Mist gewachsen. Das sind die Investoren.

            • OAlexander schrieb am 15. September 2011 um 13:25 - Permalink

              @ VauJot

              Ich würde mich da mal zum Thema Hedgefonds informieren. Das wäre ein hervorragender Anfang.

            • VauJot schrieb am 15. September 2011 um 14:00 - Permalink

              @ola

              Das ist mir schlicht zu ungenau. An sich dachte ich an die Präzision von Firmennamen und/oder Postanschriften.

          • Dolph schrieb am 15. September 2011 um 13:10 - Permalink

            Käse. Es geht nicht nur, und im konkreten Fall nicht mal ansatzweise, um Aktienbesitzer, sondern um Anleger, die mit Anleihen “spekulieren”.
            Und das sind letztlich in direkter oder indirekter Form nicht nur deutlich mehr als 10%, sondern seit der sagenhaften Merkel-”Garantie” praktisch jeder, der ein Bankkonto sein eigen nennt.
            Was übrigens die Angehörigen Ihres “Biotops” im Falle eines umfassenden Bankencrashs gemacht hätten, wage ich mir indes lieber nicht vorzustellen. Träumer.

            • ola schrieb am 15. September 2011 um 17:59 - Permalink

              Um mich müssen Sie sich keine Sorgen machen. Aber etwas anderes ist ja hochinteressant. Ein Bankencrash wäre für Sie offensichtlich eine mittlere Katastrophe gewesen, eine Pleite Griechenlands hingegen nicht. Obwohl die natürlich wesentlich weitreichendere Konsequenzen hat. Da muss irgendwas falsch laufen…

    23. Gast schrieb am 14. September 2011 um 21:25 - Permalink

      Seit dem Jahr 2000 haben in Deutschland Einkommensungleichheit und Armut stärker zugenommen als in jedem anderen OECD Land. Der Anstieg zwischen 2000 und 2005 übertraf jenen in den gesamten vorherigen 15 Jahren (1985 – 2000).

      Aus: OECD (2008), Growing Unequal? : Income Distribution and Poverty in OECD Countries

      Link (PDF): http://www.oecd.org/dataoecd/45/27/41525386.pdf

    24. In Dubio schrieb am 14. September 2011 um 22:01 - Permalink

      @Spiegelfechter

      Guck’ Dir einfach mal die Steuereinnahmen – z.B. Umsatzsteuer – des griechischen Staates an. Da findet schlicht ein Steuerboykott statt. Ein Volk, das keine Steuern zahlen will, hat keine Berechtigung auf Solidarität des EU-Steuerbürgers. Warum plötzlich so schonend zu Steuerhinterziehern?

      Freiwillig will Griechenland aber nicht aus dem Euro aussteigen.

      Stell’ Dir bitte mal folgendes Szenario vor: Griechenland wird im September die nächste Kredittranche verweigert, da die Hellenen – anders als Iren und Portugiesen – keine Fortschritte bei der Sanierung ihres Staates machen. Da Athen damit bankrott ist, dürfte die ECB keine griechischen Staatsanleihen als Sicherheit mehr akzeptieren. Die Folge wäre, die griechischen Kreditinstitute könnten sich nicht mehr refinanzieren, ein Zusammenbruch des Bankensystems wäre der nächste Schritt. Das könnte die Regierung in Athen nicht zulassen, sie müsste selber einspringen. Das jedoch könnte sie, da ihr der Kapitalmarkt verwehrt ist, nur mit einer eigenen Währung.

      Was meinst Du, wie schnell Griechenland an so einem Punkt die Drachme wieder einführen würde?

      • Klinke schrieb am 14. September 2011 um 22:08 - Permalink

        Guck’ Dir einfach mal die Steuereinnahmen – z.B. Umsatzsteuer – des griechischen Staates an. Da findet schlicht ein Steuerboykott statt. Ein Volk, das keine Steuern zahlen will, hat keine Berechtigung auf Solidarität des EU-Steuerbürgers. Warum plötzlich so schonend zu Steuerhinterziehern?

        Wie herrlich absurd. :-D

      • Shitop schrieb am 14. September 2011 um 23:03 - Permalink

        Einführen der Drachme nutzt aber nur, wenn die griechischen Euro-Schulden auch 1:1 auf Drachmen umgestellt werden. Dann macht die Drachme Sinn. Druckerpresse anwerfen und bezahlen.
        Wer die Griechen aushungern will, sollte bedenken, dass Griechenland auf dem Balkan liegt und der eine gewaltige Waffenkammer darstellt.

        • In Dubio schrieb am 15. September 2011 um 10:06 - Permalink

          Es galt einzig und allein zu belegen, dass es sehr wohl möglich ist, die Griechen aus dem Euro zu drängen. Der Spiegelfechter hat das als absurd abgetan. Damit meine ich nicht, dass ich dies als wünschenswert ansehe.

          Doch wer so heftig jene beschimpft die anderen Überlegungen folgen, muss sich vorhalten lassen, selbst nicht konsequent zu denken. Jedenfalls wären die Griechen, Auslandsschulden hin oder her, gezwungen, wieder auf eine eigene nationale Währung zu gehen, sollten die Hilfskredite nicht wie verabredet fließen.

          Und nochmal: ein Land, das eine große Vereinigung von Steuerhinterziehern ist (und ausgerechnet hier noch Sympathie genießt!), sollte nicht auf die Solidarität der europäischen Steuerzahler vertrauen dürfen.

        • ola schrieb am 15. September 2011 um 11:26 - Permalink

          Der gibt keine Ruhe bis der Grieche abgemagert bei ihm vor der Türe steht. Es langt einfach substantiell nicht beim Bürgerlichen. Eine Erkenntnis die ich auch erst einmal mühsam herausarbeiten musste. Geholfen dabei hat mir die Hirnforschung. Jetzt weiss ich, dass der Bürgerliche von seinen Ängsten geradezu dominiert wird. Kein schönes Leben. Deshalb hab ich auch Mitleid.

      • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 09:04 - Permalink

        @ In Dubio

        http://www.flickr.com/photos/aguycalledbronco/6144141552/

    25. minimax schrieb am 14. September 2011 um 22:11 - Permalink

      Das europäische Projekt bzw der “europäische Gedanke” ist halt nicht mehr als nur ein Gedanke und die EU ist nicht mehr als nur eine Freihandelszone. Das war schon bei der Montanunion und der EG so und ich gehe mal davon aus das auch nie wirklich mehr beabsichtigt wurde. Ein Verbund der nur den Interessen der Wirtschaft bzw des Kapitals dient. Wenn ich nur an den ersten Entwurf der Bolkestein-Richtlinie denke wird mir übel.

      • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 08:54 - Permalink

        @ minimax

        Das europäische Projekt bzw der “europäische Gedanke” ist halt nicht mehr als nur ein Gedanke und die EU ist nicht mehr als nur eine Freihandelszone.

        bei fritz glunk liest sich das so:

        “….Der Euro ist weder Europa, noch ist er unser Schicksal. Es geht auch ohne ihn. Oder, noch raffinierter, neben ihm: Schon entwickeln sich so weit unterhalb der offiziellen Politik, dass es fast niemand bemerkt, neue Lebensformen, gerade in Griechenland (so das ZDF), die problemlos mit Kom­plementärwährungen wirtschaften.

        Europa wird leben, solange es eine Idee ist, ein gutes politisches Projekt. Als Geldmaschine für eine Oligarchie globaler Banken mit angehängtem Euro-Finanzminister wird es untergehen….”

        europa steht und fällt mit dem euro ?

        hehehehe und schön kompliziert wird es jetzt bei glunk:

        “…Von den 27 Ländern der EU gehören nur 17 zur Eurozone; zehn wichtige EU-Mitglieder, zum Beispiel England, Schweden und Ungarn, sind gar nicht dabei. Dagegen verwenden fünf kleinere Nicht-Mitglieder (darunter Monaco und der Vatikan) den Euro trotzdem als offizielle Währung. Die EU-Mitglieder Bulgarien, Dänemark, Lettland und Litauen jedoch haben im sogenannten Wechselkursmechanismus II (WKM II) ihre eigene Währung behalten und nur locker an den Euro gebunden (übrigens auch 16 afrikanische Länder). Und dann noch dies: Zur europäischen Zollunion gehört etwa auch das Nicht-EU-Mitglied Türkei. Und dem Schengener Abkommen sind die EU-Mitglieder Großbritannien, Irland, Bulgarien und Rumänien nicht beigetreten sind …”

        „Scheitert der Euro, scheitert Europa“, sagte Kanzlerin Merkel, aus derwesten.de .
        europa und euro sind für merkel also identisch. armes deutschland. armes europa.

        • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 09:11 - Permalink

          ok… aber vielleicht ist merkel auch einfach nur fan von extrem sport.
          http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=6zztJ7Vgfdk#!
          nur kann die sich dann nicht bidde, bidde nen neuen job suchen. wenn das video ausdruck von merkels eu-, euro politik ist, dann bidde nicht den job als bundeskanzler. mach doch trainerin für bayern münchen. dit würd mir jefallen :))

          ps.: sound aufdrehen, zurücklehnen,…..merkels politik in den sport übersetzt. vielleicht versteht sie sich eher als künstlerin? politikkünslerin?

    26. Karl Heinrich schrieb am 14. September 2011 um 22:17 - Permalink

      Sollte die FDP in dieser Regierung tatsächlich mal für was gut sein?

      Diese heillose Hunderte-Milliarden-Anhäufung, für die Schäuble nie ein Ziel nennen konnte, die muss ein Ende finden. Das ist mit Sicherheit auch für Griechenland das Beste. Für ein paar französische Banken nicht. C’est la vie.

      • sternburg schrieb am 15. September 2011 um 08:41 - Permalink

        Sollte die FDP in dieser Regierung tatsächlich mal für was gut sein?

        so danke. jetzt kann ich gaaaanz geschickt meine anti fdp propaganda hier zwischen schieben :))

        http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=gpWeTlNfgPg

        “…ich hab nie FDP gewählt – Blockflöte des Todes…”

    27. Shitop schrieb am 14. September 2011 um 23:09 - Permalink

      @ Karl Heinrich

      Diese heillose Hunderte-Milliarden-Anhäufung, für die Schäuble nie ein Ziel nennen konnte, die muss ein Ende finden. Das ist mit Sicherheit auch für Griechenland das Beste.

      Dann findet aber mit Sicherheit die noch vergleichsweise junge griechische Demokratie ein Ende. Das griechische Militär wurde ja kürzlich auf deutschen Druck hin nochmals kräftig aufgerüstet.

      • Karl Heinrich schrieb am 14. September 2011 um 23:26 - Permalink

        Noch ein Schreckgespenst! In Europa brechen die Banken zusammen. Die europäischen Staaten fallen kriegerisch übereinander her. In Griechenland kommen die Obristen an die Macht. … Die drohenden Katastrophen nehmen kein Ende. Bloß nicht vom Offensichtlichen reden! Das hat die Kanzlerin ausdrücklich verboten.

        • Shitop schrieb am 14. September 2011 um 23:42 - Permalink

          Wieso soll der Zusammenbruch der europäischen Banken ein Schreckgespenst sein? Die Investmentbanker sollen bei der Schwester von Fitch im Kasino spielen gehen. Für die Volkswirtschaft bringen sie mit ihrem derzeitigen Geschäftsmodell keinen Nutzen.

    28. H. schrieb am 14. September 2011 um 23:13 - Permalink

      Auf eine EU a la Festung Europas mit ekelhaften Geschichten wie Frontex kann ich persönlich getrost verzichten.

    29. COPOKA schrieb am 14. September 2011 um 23:44 - Permalink

      Aber was soll man auch von einer Politik erwarten, deren oberstes Ziel es ist, „marktkonform“ zu sein?

      Eben! Dem ist auch nichts zuzufügen.
      Und kein Hoffnungsschimmer auf Wechsel in der Politik am Horizont.
      Wie kann sich Demokratie vor Dummheit und militanter Mittelmäßigkeit schützen?

    30. Till schrieb am 15. September 2011 um 03:07 - Permalink

      Ein Ökonom, der auch international angesehen ist, ist Paul Krugman. Fragen wir doch mal Paul Krugmann:
      «Wir sprechen nicht über eine Krise, die sich innerhalb eines Jahres oder zwei entfalten wird; die ganze Sache kann innerhalb von Tagen auseinanderbrechen», schrieb er in seiner regelmässigen Kolumne in der «New York Times» wörtlich.

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-Endspiel/story/27574228
      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3245/fragen-wir-doch-mal-paul-krugman#comments

      • Egal schrieb am 15. September 2011 um 11:07 - Permalink

        Der Artikel aus dem Tagesanzeiger ist ja mal echt übel. Wenn es stimmt, was da drin steht, dann gute Nacht.
        Ich bin sehr gespannt auf den neuesten GEAB, denn die sind ja immer vom Zusammenbruch der USA im Herbst diesen Jahres ausgegangen. (Sowie der Einführung von Eurobonds und Stärkung der Eurozone) Davon kann im Moment wohl keine Rede mehr sein.
        Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die letzten Wochen massiv Spekulationsdruck gemacht wurde, man quasi von einem Währungskrieg sprechen kann. Wenn man sich die CDS-Werte ansieht, ist das recht erfolgreich, die Amis liegen bei 50, seit Wochen ziemlich stabil. Nur kurz nach dem Entzug von AAA kurzzeitig angestiegen. Während für I,FR und auch D starke Schwankungen auf hohem Niveau auszumachen sind. Der erwähnte Unterschied im TED-Spread bei Libor und Euribor zeigt diese (Pseudo?-)Stabilität der USA noch mal zusätzlich.
        Wenn man sich die Verschuldung der USA und ihre aktuellen Wirtschaftsdaten ansieht, finde ich das erstaunlich.
        Wenn es hart-auf-hart kommt vertraut der Markt dann wohl doch eher in die Durchsetzungsfähigkeit des handfesten, global agierenden Patriotismus der Minutemen.

    31. magicdrummer schrieb am 15. September 2011 um 08:46 - Permalink

      Ausgerechnet die Argumente der UBS als Abschreckung gegen den Austritt Griechenlands aus dem Euro heranzuziehen ist ja mal komplett lächerlich. Wie viele Milliarden hat denn die UBS zu verlieren? Und was wären denn die Alternativen?

      In Griechenland gibt es den Bank-Run längst. Reiche verlassen das Land und die Unternehmen betreiben Kapitalflucht. Die Wirtschaft liegt am Boden. Kriminalität macht die Straßen unsicher. Die Apocalypse ist da schon sehr greifbar. Und da will mir ein Spiegelfechter hier einbläuen, es reicht noch nicht. Pumpt noch mehr auch von meinem Geld rein, was dann sowieso sofort als Zinszahlungen an die Gläubiger wandert. Schwachsinn.

      Die Entschuldung ist nicht mehr aufzuhalten und man sollte sich eher Gedanken machen, wie man die Drachme wieder einführt und nicht ob. Es kann ja auch erst mal eine steuerlich wenig belastete Parallelwährung eingeführt werden, die den Binnenmarkt wieder in Schwung bringt. Wer sagt, dass ein Land nur eine Währung haben darf? Gibt viele Beispiele, die das Gegenteil beweisen.

      Aber was will man hier auch erwachten. Jens hat bisher jede wirtschaftliche Entwicklung falsch prognostiziert und wenn er für den Erhalt des griechischen Euros ist, dann sollte Griechenland so schnell wie möglich die Drachmen einführen. Aber Krugman ist ja auch nicht besser;-)

    32. Momo schrieb am 15. September 2011 um 14:50 - Permalink

      Tagesschau.de und zahlreiche weitere Medien titeln zum Wachtum 2011: “EU-Kommission mit trüben Aussichten: Der Herbst wird kaum noch Wachstum bringen”

      http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu276.html

      Zu Deutschland heißt es in dem Tagesschau.de-Beitrag und in den übrigen Pressemeldungen:

      “Einen Rückfall in die Rezession befürchten die Währungshüter aber nicht. (…) Deutschland sieht die EU weiter als Konjunkturlokomotive Europas. Im Mai rechnete sie noch mit einem von Wachstum von 2,6 Prozent, jetzt geht sie sogar von einem Plus von 2,9 Prozent für dieses Jahr aus.”

      In den deutschen Medien wird der Eindruck erweckt, als hätten sich in Deutschland trotz Finanzkrise die Wachstumsaussichten weiter verbessert. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Ursache für die Anhebung der Wachstumsprognose durch die EU-Kommission: Bisher war der von ihr prognostizierte Wert deutlich zu niedrig angesetzt. Zahlreiche Forschungsinstitute haben in den letzten Tagen ihre bisherige Prognose für Deutschland von 3,5% bis 4% auf 2,8% bis 3% reduziert.

      Zu dem tagesschau.de-Beitrag heißt es in einem Leser-Kommentar zutreffend:

      “Mir kommen zwei Dinge in der Meldung schon sehr seltsam vor:
      1. Die EU-Kommission wird hier so nebenbei ganz einfach als die “Währungshüter” tituliert. Diese Aufgabe hat aber die EZB. Entweder der Autor des Artikels war einfach nur nachlässig oder er will dem Leser suggerieren, dass die EU-Kommission nur auf die Stabilität der Währung verpflichtet ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….
      2. Wie ein Land wie Deutschland, das durch Lohndumping und damit verbundene riesige Exportüberschüsse seit langem auf Kosten der Nachbarn lebt, eine Konjunkturlokomotive für eben diese Nachbarn sein soll, ist auch nicht wirklich nachvollziehbar.”

      • Gast schrieb am 15. September 2011 um 22:09 - Permalink

        @Momo

        Zum Thema Lohndumding in Deutschland:

        In Deutschland ist die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren stärker als in den anderen OECD Ländern gestiegen. Ich habe leider keine aktuellen Zahlen, sondern nur einen Bericht von 2008. Hier noch einmal der Link:

        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6795/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun#comment-132422

        Wäre mal interessant die neuen Zahlen zu haben. Beachten muss man bei diesen Studien auch, dass Schwarzgelder, die in Banken off-shore geparkt sind in den offiziellen Zahlen nicht enthalten sind. Die tatsächliche Entwicklung zwischen Arm und Reich wird daher wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen, als es in den offiziellen Statistiken dargestellt ist.

        Zum Thema Medien, bzw. Ökonomen in Presse und Fernsehen: siehe mein Zitat von Tolstoi unten unter 33.

      • Serious Sam schrieb am 15. September 2011 um 23:19 - Permalink

        Zu dem tagesschau.de-Beitrag heißt es in einem Leser-Kommentar zutreffend

        Der Duktus ist ja sowas von eindeutig… Du sollst nicht deine eigenen Kommentare loben, das ist erbärmlich. Oh Mann.

        • Anserine Archie schrieb am 15. September 2011 um 23:32 - Permalink

          @Serious Sam

          Oh Mann. Der Duktus ist ja wirklich sowas von eindeutig, Ich gebe dir Recht, das ist wirklich erbärmlich. Guter Kommentar von dir.

        • Momo schrieb am 16. September 2011 um 11:54 - Permalink

          @Serious Sam
          Du neoliberal-sozialdarwinistischer Schwachkopf solltest anderen Kommentatoren nicht etwas in die Schuhe schieben, was sie nicht getan haben!!! Ich hoffe, wir haben uns verstanden!!!

          • ola schrieb am 16. September 2011 um 22:18 - Permalink

            Hehe, der kapierts nicht.

          • Serious Sam schrieb am 16. September 2011 um 23:18 - Permalink

            Du verlierst deine Contenance. Also deinen Anstand im Umgang. Das ist allerdings auffälligerweise bei Linken nichts seltenes, die schaffen es eher nicht, zumindest auf Dauer, sich anständig zu verhalten. Naja, jeder wie er kann.

            • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 04:09 - Permalink

              @ SSam

              Das ist allerdings auffälligerweise bei Linken nichts seltenes, die schaffen es eher nicht, zumindest auf Dauer, sich anständig zu verhalten.

              Da solltest du aber mal schnell wieder zurückrudern. Wenn du die unzähligen ad hominems der rechten Rabauken hier alleine in den letzten drei Tagen nicht mitbekommen hast, dann bist du zumindest auf einem Auge blind – was aber auch nicht unbedingt was Neues sein sollte.

            • Momo schrieb am 17. September 2011 um 08:42 - Permalink

              @Serious Sam

              Wie gut, daß Du mir ungebildetem “Linken” den Terminus “Contenance” ins Deutsche (“Anstand”) übersetzt hast. Ansonsten hätte ich doch tatsächlich im Fremdwörterduden nachblättern müssen.

              Apropos “Anstand”: Über den verfügen sozialdarwinistische Neoliberale Deines Schlages ohnehin nicht. Du und deinesgleichen predigen, flankiert von einer scheinwissenschaflichen neoliberalen Ideologie, den Luxus der Wenigen und das “Maßhalten” (treffender: den Hungerlohn) der Vielen. Das ist per se bereits “unanständig”!

    33. Gast schrieb am 15. September 2011 um 20:48 - Permalink

      …et tout cette économie politique que tu as étudiée à l’université, elle ne sert rien qu’ une seule chose, à justifier cette situation dans lequelle nous nous trouvons.

      Aus: Léon Tolstoi, Le Cadavre vivant
      précéde de Et la lumière luit dans les ténèbres
      in der Übersetzung von André Markowicz
      Librairie José Corti, 2000, Seite 31

    34. susi bibelmaus schrieb am 16. September 2011 um 16:25 - Permalink

      Nun also auch noch ein Gipfel in Polen, neue Hoffnung aus Österreich und menschenrechtlich grüßende Signale aus Fernost. Auch nach dem Gipfel in Polen werden im Anschluss daran farbige Gruppenfotos der Teilnehmer die Nachrichtensendungen bereichern. Und wer aufmerksam hinsieht entdeckt bestimmt auch wieder jenen schönen Augenblick, jene wunderschöne Geste: Ja, richtig, …den Merkelizer!
      .
      Bei diesen Neuigkeiten werden Sie sich wieder einmal fragen, warum die jetzigen Gelder und Sparmaßnahmen denn immer noch nicht ausreichen um „die Märkte zu beruhigen“ wie es so schön heißt? Ich möchte Sie hierzu auf neue Gedanken bringen.
      .
      .
      Wenn Sie auf das Haus Ihres Nachbarn ein Auge geworfen hätten und die Grundstücksgrenzen des Nachbarn zu ihren Gunsten verändern wollten, wie würden Sie vorgehen?
      Mit Pauken und Trompeten die Zäune einreißen oder Zug um Zug die Zaunpfähle versetzen und den Gürtel um des Nachbarn schönem Haus über einige Jahre hinweg in Millimeterarbeit Stück für Stück enger schnallen? Wenn würde der Nachbar den ersten Versatz der Zäune bemerken? Wann würde der Nachbar beginnen sich eingeengt zu fühlen? Bei zehn cm oder erst bei einem Meter oder gar erst, wenn der Zaun schon am Haus ist?
      .
      Wie auch immer, Sie sind im Vorteil und verweisen beim ersten Aufkommen eines Einwandes Ihres Nachbarn auf unvorhersehbare Bodenbewegungen, auf nicht beeinflussbare Veränderungen der Bodenbeschaffenheit oder bringen mit herausragender Sprachkunst den in diesen Jahrzehnten ja um einige Jahre gealterten Nachbarn dazu, dass das Wahrnehmen seiner gefühlten Einengung des komischer Weise immer näher kommenden Zaunes unter Umständen ja auch mal was mit seiner gesundheitlichen Veränderung des Älterwerdens zu tun haben könnte! Doch der Verdacht bleibt, hält sich hartnäckig, der Zaun kommt näher, steht nicht mehr dort wo er war, komisch ist das schon.
      .
      Und bei uns? Wann ist Ihnen zum letzten Mal etwas „komisch“ vorgekommen?
      Sehen Sie es so, wie es ist. Um für eine globale Kontrolle, denn sie ist das Ziel und wurde zurückliegend in öffentlichen Statement hoher Regierungschefs schon öfters angekündigt, den nötigen Druck auszuüben, reichen die jetzigen Sparmaßnahmen in Griechenland- Spanien oder Italien bei Weitem noch nicht aus. Um den Druck zu erhöhen, die Dringlichkeit internationaler Geschlossenheit noch deutlicher hervortreten zu lassen, ist die Notwendigkeit weiterer dramatischer Szenarien, welche dann wiederum nur durch weitere Milliarden beruhigt werden, unausweichlich und so sicher wie der Segen nach dem Gebet. Globale Kontrolle ist nur zu erreichen, in dem flächendeckend ganze Bevölkerungen mit dem Werkzeug geknebelt und geknechtet werden was an ihnen die empfindlichste Kerbe schneidet: Geld!
      .
      .
      susi

    35. ultimata schrieb am 17. September 2011 um 03:40 - Permalink

      Hallo.

      ich hätte mal ne allgemeine Frage, was genau bringt Deutschland eine EU Mitgliedschaft?
      Wenn ich ehrlich sein soll, verbinde ich mit EU so tolle Sachen wie die “Glühbirnen” Verbotsverortnung. Oder auch so wunderbare Gesetze wie die Aufweichung des Vorsichtsprinzips durch Einführung der IFRS. Oder auch, dass ein kleines Land wie beispielsweise Malta oder Luxemburg genausoviel mitzureden hat wie beispielsweise Frankreich oder Deutschland.

      Die Währungsunion ist meiner Meinung nach zwar ganz nett, aber nicht die Nachteile wert.

      • OAlexander schrieb am 17. September 2011 um 04:17 - Permalink

        Denk mal darüber nach, was die EU und der Euro möglicherweise zur deutschen Exportvizeweltmeisterschaft beigetragen haben. Denke vielleicht auch mal darüber nach, warum auf einem Kontinent wo sich alle gegenseitig im regelmässigen Turnus gegenseitig abgeschlachtet haben seit rund 70 Jahren Frieden herrscht, wenn wir mal von der Jugoslawien Geschichte absieht. Darüber hinaus, der Grenzübertritt ohne Warteschlangen ist auch ganz nett. Beispielsweise.

      • sternburg schrieb am 17. September 2011 um 08:49 - Permalink

        @ ultimata

        himmm…. wenn ich meinen opa über “die” franzosen oder “die” deutschen hassenden engländer reden hören, denke ich an frieden hehehe .

        so lange gab es in unserer region noch nie frieden.
        ist ja auch ne nette nebenwirkung:))

        ups… hab die antwort von alexander nicht gesehen bzw. zu spät gesehen. sorry.

    36. Travis Bickle schrieb am 17. September 2011 um 04:44 - Permalink

      Das System welches den Menschen in diesem Verbund von Statten dienen
      soll ist von vorne bis hinten pervertiert .

      Legislative, Exekutive, Judikative … Alles Pervertiert,
      geknebelt oder zerstört …

      Noch fragen außer wo man sich eine Bahnkarte zur Revolution zu kaufen kann ? :)

      http://www.youtube.com/watch?v=iLddJ1WceHQ&feature=autoplay&list=AVGxdCwVVULXeF7hdzg79sJT_aaMvuJPiG&lf=list_related&playnext=2

      Grüße …

      • Frank Benedikt schrieb am 17. September 2011 um 11:30 - Permalink

        Ich hab’ ne Bahncard ;-) *scnr*

        • Travis Bickle schrieb am 17. September 2011 um 20:00 - Permalink

          Ich mache keine Witze mehr … ;)


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.