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  • Endlich mal ein bunter YouTube-Comic, der voll und ganz zu empfehlen ist

    geschrieben am 06. Oktober 2011 von Spiegelfechter

    .

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    Tags: Finanzkrise
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    60 Kommentare:

    1. susi bibelmaus schrieb am 6. Oktober 2011 at 22:36 - Permalink

      Seit Monaten stets die immer selbe Taktik: Nein, aber, eventuell, wenn es der Lage entspricht und dringend Notwendig.
      .
      .
      Bei diesen für und wider, bei dem rauf und runter an Geld reicht… dann wieder doch nicht, ging es den politischen Akteuren nie um transparente Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen sondern um Zermürbung bestehender Ordnungen. Erst wenn bilaterale Handelskriterien einst säkularer Staaten vollends zerschlagen wurden und zuverlässige Handelsbeziehungen wegen maliginer Geldströme ausgehebelt wurden, erst dann ist der Boden für die im Hintergrund agierenden Europäischen Imperialisten bereitet. Die Forderungen nach mehr Europa und nach noch mehr Zentralisierung könnte in einer bestehenden Ordnung nie Gehör finden.
      .
      Hieß es letzte Woche noch, die bewilligten Mittel reichten nun für eine Stabilisierung angeschlagener Mitglieder aus und redete sich Herr Schäuble wegen der Endgültigkeit der bewilligt weiteren Milliarden um Kopf und Kragen, wusste man in Brüssel zu dieser Zeit schon um die in Billionenhöhe unausweichliche Erweiterung eines Superschirmes. Es war daher auch nicht verwunderlich, dass Barroso nach dem Geschenk aus Deutschland offen und sehr laut über eine noch intensivere Bündelung von Kompetenzen in Form einer zentralisierten Präsidentschaft Europas nachdachte. Der Weg zu jenem biblischen Imperium aus der Offenbarung in dem alles Bisherige auf dem Kopf gestellt wird und sich bestehende Ordnungen in einem Fluch aus Zentralisierung und Kontrolle vereinen, steht kurz vor dem Abschluss.
      .
      Es sind nur noch kleine Justierungen an den mechanischen Stellschrauben der Motorik des sich offenbarenden Imperiums zu tätigen und erst dann, werden den bis weilen noch paralysierten Menschen die Augen aufgehen. Der kommende Präsident jenes globalen Imperiums wird jeden zu einer persönlichen Entscheidung zwingen: mit ihm oder dagegen. Meinen letzten Satz aus dem vorherigen Blog wiederhole ich daher noch einmal: Wohl dem, der einmal die Bibel gelesen hat und aus ihr den kommenden falschen Messias für dreieinhalb Jahre vorgetäuschtem Weltethos erkennt und ihm zur gegebenen Zeit den Gehorsam verweigert!
      .
      .
      susi

      • susi bibelmaus schrieb am 6. Oktober 2011 at 22:43 - Permalink

        Der letzte Satz bezog sich auf meinen vorherigen Kommentar im Blog unter “Ein Spekulant erschüttert das Netz” vom 28.09.2011. susi

    2. bpafree schrieb am 6. Oktober 2011 at 22:49 - Permalink

      Nett und eigentlich alles richtig. Was mir ein bisschen fehlt ist aber eine Beschreibung dessen, was passiert wäre, wenn die Banken nicht gerettet worden wären (nämlich Depression, Vermögensverluste auch der “kleinen” Kunden der Banken, also von Bürgern, noch viel höhere Arbeitslosigkeit, noch viel mehr Schulden). Das muss man ehrlicherweise schon dazusagen.

      • Nicolai Hähnle schrieb am 6. Oktober 2011 at 22:58 - Permalink

        All das ist nicht zwingend.

        Man hätte die Banken abwickeln können, indem man sie vollständig verstaatlicht und die Kapitalgeber (also insbesondere Aktienbesitzer) bluten lässt – genau dafür ist Kapital ja da. Außerdem die oberen drei bis vier Ebenen des Managements austauschen, was nicht ganz einfach, aber machbar ist. Das reguläre Bankgeschäft (also Erhaltung des Zahlungssystems, und die Vergabe von Krediten an die Realwirtschaft) hätte man weiterlaufen lassen können. Drei, vier Jahre später kann man die Bank dann aufteilen und wieder (teil-)privatisieren.

        Parallel dazu kann man aktive Fiskalpolitik betreiben um die Konjunktur zu fördern. Man könnte zum Beispiel marode Infrastruktur aufbessern, ernsthaft in bessere Stromnetze für die Zukunft investieren, die Schulen richtig gut ausstatten, und so weiter.

        • bpafree schrieb am 6. Oktober 2011 at 23:02 - Permalink

          Ok, das wäre vielleicht eine gute, noch weitergehende Lösung gewesen. Aber einfach verrecken lassen war halt keine Option, darauf wollte ich hinaus.

    3. ElBarto schrieb am 6. Oktober 2011 at 23:35 - Permalink

      Es ist die Rede von 8,5€ Mindestlohn. Ist das irgendwie ein SPD Clip oder sowas?

      • Spiegelfechter schrieb am 6. Oktober 2011 at 23:48 - Permalink

        Ne, kommt m.W. aus dem Gewerkschaftsumfeld.

      • Tantalhafniumcarbid schrieb am 7. Oktober 2011 at 08:39 - Permalink

        Der DGB warb doch immer für die 8,50€. Aus der Gegend würde ich das verorten, so wie Jens.

    4. Ranger schrieb am 6. Oktober 2011 at 23:59 - Permalink

      Vielleicht sollte man das Video in’s Englische übersetzen und nach London senden? Dort will man massiv sparen und die Finanzplätze endlich wieder von den derzeitigen harten Restriktionen befreien. So unterschiedlich können die Ansichten sein…

    5. Peter.D. schrieb am 7. Oktober 2011 at 00:12 - Permalink

      Was für ein Schwachsinn!

      Da wird gefragt bzw. Hans fragt sich:
      “Wann müssen die Banken endlich zur Kasse gebeten werden, für die Kriese die sie selbst verursacht haben?”

      Von wem denn bitte? Wer soll das bitte tun? Die Poltik? Der Bock als Gärtner? Welche Instanz soll das sein?!

      In Griechenland haben sie (im Gegensatz zum dummen genetischnazi Hans) so langsam gerochen, wer hier nur Abhilfe schaffen kann: MAN SELBST!!!

      Das Militär fängt an zu mucken

      Am Samstag entschlossen sich die Reservesoldaten und Rentner der griechischen Kommandoeinheiten zu einer Machtdemonstration. Tausende marschierten in strenger Disziplin durch Athens Straßen.

      Nach der Parade gab es eine Kasernenvorführung nebst Demonstration militärischen Drills vor dem Parlamentsgebäude. Es folgten aufwühlende Reden, in der die außer Dienst stehenden Uniformierten betonten, jederzeit die Verfassung zu schützen. Einige betonten, dass Ministerpräsident Papandreous Regierung keine Legitimität mehr habe. Die ansonsten recht aggressiven MAT-Einsatzpolizisten, die Tage zuvor ihre eigenen streikenden Kollegen vermöbelt hatten, griffen nicht ein. Zu tief saß die Angst vor den Kommandoeinheiten.

      Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/35/35630/1.html

      Das den ganzen linken kriegdienstverweigernden Gutmenschen, genau dieses fehlende Verständnis jetzt in der Not fehlt, ist mehr als “owned” und ULTRAFAIL. Ist wohl der vermeintlich billige “ich will nicht töten” Persilschein für den Himmel, doch nicht so billig gewesen… es geschieht Euch ganz recht! WAG THE DOG! Die Führungskaste dieser Welt ist nicht Links. Das hat neben Erwachsen seit, einfach noch den Grund das man weis wie die Welt wirklich läuft. Diametral zur Einbildung des Mainstreams.

      Daher auch meine Verachtung für die 99% und Anerkennung für das 1%. Trotz 99:1 Unterlegenheit den Kampf gewonnen.

      • Nicolai Hähnle schrieb am 7. Oktober 2011 at 00:18 - Permalink

        “Wann müssen die Banken endlich zur Kasse gebeten werden, für die Kriese die sie selbst verursacht haben?”

        Von wem denn bitte? Wer soll das bitte tun? Die Poltik? Der Bock als Gärtner? Welche Instanz soll das sein?!

        Natürlich soll das auf politischem Weg laufen, auf welchem Weg denn sonst – gut, manches erreicht man vielleicht über das Justizsystem, aber letztendlich kommt es doch auf politische Entscheidungen an.

        “Die Politik”, das sind nicht irgendwelche von Gott eingesetzten Leute. Die kommen irgendwo her. Hast du da mal drüber nachgedacht?

      • Spiegelfechter schrieb am 7. Oktober 2011 at 00:34 - Permalink

        Mei o mei, bist Du wirr ;-)

        • Jolanda schrieb am 7. Oktober 2011 at 20:47 - Permalink

          JA! VOLL KUHL! !! ! DER WEG DES BOCKES als GÄRTNER!

          …und ja ich habe darüber “nachgedacht”, obwohl man das ab einer gewissen Schicht gar nicht mehr muss, weil es einfach logisch ist!

          Wenn Du mal “Gott”es Wort druch Eliten, ersetzt kommst Du der Wahrheit in jeder Hinsicht schon ganz schön nahe. Denn “eingesetzt” werden politische Funktionäre nicht von den Wählern! Aber das dürfen die sich gerne weiter Einbilden, damit sie die Füße stillhalten.

          Das schöne an hochkomplexen Systemen ist ja gerade nicht nur das sie besonders gut funktionieren, sondern auch das sie nur von 1% verstanden werden. Wie praktisch für das 1% – findest Du nicht?

          Das können sich auch alle Freiheitskämpfer hinter die Ohren schreiben:
          Freiheit erkämpft man immer für sehr wenige Menschen. Meist sehr sehr junge oder sehr sehr alte. Die einen sind es wert – die anderen weniger. Aber die Masse ist es gar nicht.v

      • Oto schrieb am 7. Oktober 2011 at 03:34 - Permalink

        Dem Peter D. SEIN KAMPF ; )

      • Sibylle schrieb am 7. Oktober 2011 at 10:46 - Permalink

        Nach der Lektüre Ihres Beitrags habe ich nur eine Frage:
        SIE können es sich leisten, 99 % der Menschen in der Welt zu verachten?

      • Jacques Roux schrieb am 7. Oktober 2011 at 11:49 - Permalink

        Daher auch meine Verachtung für die 99% und Anerkennung für das 1%. Trotz 99:1 Unterlegenheit den Kampf gewonnen.

        Bei vorausgesetzter Waffengleichheit, wäre dieses Missverhältnis in der Tat sehr merkwürdig, die 1% (eher 10 %) besitzen allerdings die Knete und die publizistische Macht.

        Um beim Militärischen zu bleiben, mit einem Maxim-MG hält man hunderte Wilde locker in Schach.

        „Whatever happens, we have got
        The Maxim gun, and they have not.“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Maxim-Maschinengewehr

      • Quod erat demonstrandum schrieb am 7. Oktober 2011 at 16:22 - Permalink

        dieser Satz sagt eigentlich alles:

        Das hat neben Erwachsen seit, einfach noch den Grund das man weis wie die Welt wirklich läuft.

        Quod erat demonstrandum…

        …und der letzte Satz klingt mehr nach jähzornigem Kind, das dringend mal in den Arm genommen werden müsste. Herzliches Beileid für Deinen Selbsthass.

        Gut Besserung

      • anti atlantiker schrieb am 8. Oktober 2011 at 12:58 - Permalink

        @ Peter.D.

        Das den ganzen linken kriegdienstverweigernden Gutmenschen, genau dieses fehlende Verständnis jetzt in der Not fehlt, ist mehr als “owned” und ULTRAFAIL.

        Klischee und dummes Mainstreamnachgeäffe. Gutmenschen sind nicht links. Brauchen sie auch nicht sein. Haben schließlich genug Geld. Kriegsdienstverweigerer sind nicht links. Das waren sie einmal. Vor 20 Jahren.

    6. Am_Rande schrieb am 7. Oktober 2011 at 00:36 - Permalink

      Ja, ein schöner Film, der eine Sicht der Dinge schlüssig darstellt.
      Aber eben nur e i n e Sicht der Dinge.

      Was mich zum Beispiel stört, sind solche Aussagen, wie:
      “Was Länder wie Griechenland aber jetzt brauchen ist ein Marshall-Plan für ihre Wirtschaft…”

      Was mich daran stört sind zum Beispiel solche Zahlen zu den Mitteln des “echten” Marshallplanes, wie sie von 1948 bis 1952 geflossen sind;

      Griechenland erhielt: 694 Millionen US-Dollar
      Westdeutschland: 1413 Millionen US-Dollar.
      [Quelle: Deutsche Wikipedia]

      Frage: Sieht man dem Zustand der griechischen Wirtschaft heute an, dass 8 Millionen Griechen halb soviel Hilfe erhalten haben wie 50 Millionen Bundesbürger?

      Oder solche Zahlen:
      Das österreichische “WirtschaftsBlatt” schreibt am 23.06.2011:
      “Seit dem Beitritt Griechenlands zur Europäischen Union 1981 hat das Land wie andere EU-Mitglieder auch finanzielle Hilfen aus den Fonds der Gemeinschaft erhalten.
      Nach Angaben der EU-Kommission flossen zwischen 1981 und 2006 rund 52 Mrd. Euro aus den EU-Strukturfonds nach Griechenland oder an dort geförderte Projekte.”

      Strukturfonds, also Infrastruktur, also z. B. Eisenbahnen;

      die “New York Times” schreibt am 20.07.2010 unter dem schönen Titel “Greek Rail System’s Debt Adds to Economic Woes”:
      “Losses at Hellenic Railways, however, continue to mount — at the rate of 3 million euros ($3.8 million) a day. Its total debt has increased to $13 billion, or about 5 percent of Greece’s gross domestic product.”
      (Insgesamt bietet der ganze Artikel ein schönes Panoptikum der griechischen Staatsverfassung.)

      Frage: Fragt überhaupt noch irgendjemand, was der griechische Staat mit den ganzen Beihilfen seit 1981 gemacht hat?

      Maggie, wo bist Du, wenn man Dich braucht?
      I want my money back, too!!!

      • bridgR schrieb am 7. Oktober 2011 at 01:16 - Permalink

        Griechenland erhielt: 694 Millionen US-Dollar
        Westdeutschland: 1413 Millionen US-Dollar.

        Du kannst ja auch nicht USD mit USD vergleichen – nicht wenn 60 Jahre dazwischen liegen!^^

        Zahlen dienen nur der Illustration der Währungs-Inflation:
        In der Zeit hat der USD etwa das 20fache an Wert / an Kaufkraft eingebüßt, weil die Geldmenge sich verzwanzigfacht hat, bei einem Realwachstum von 3×60 = 180% :P

        Soll also heißen, 1950 war das Geld vielleicht 17x mehr Wert im Vergleich zu heute:
        würde es also mit etwa 25 Milliarden USD gleichsetzen;
        Und damals waren die Hilfsgelder bestimmt sinnvoller in die Real-Wirtschaft investiert worden, als das heute in Griechenland der Fall ist. Dort wird doch nur in UNSERE Finanzwirtschaft investiert – bzw. offene Rechnungen beglichen..

        Frage: Fragt überhaupt noch irgendjemand, was der griechische Staat mit den ganzen Beihilfen seit 1981 gemacht hat?

        das geht schön aus meinem unten verlinkten youtube-vid hervor:
        Die Griechen haben ihren Konsum hieraus finanziert, also den Güter-Import vordergründig aus Deutschland, um ihren Lebensstandard zu halten.
        Tjoa und da dürfte Griechenland denke ich nicht unbedingt das einzige Land sein. Wir wissen doch, das Deutsche Volk ist EU-Zahlmeister und die deutsche Bourguise verdient sich ne goldene Nase mit der deutschen Export-Politik. Nettes europaweites Transfer-System von Unten nach Oben; nicht wesentlich anders läuft das allerdings in den USA ab. Dort zahlt der US-Bürger die Zeche für die expansive Geldpolitik der Administration.

      • gerhardq schrieb am 7. Oktober 2011 at 10:40 - Permalink

        Übrigens gingen in der Zeit von 1994 bis 1999 allein 21,7 Milliarden EUR an Strukturhilfen nach Deutschland! Die Bundesrepublik war damit nach Spanien und Italien der drittgrößte Empfänger von EU-Strukturhilfen. Was hat Deutschland denn damit gemacht? Wir sind angeblich Europas Wirtschaftslokomotive, ziehen aber dringend notwendige Hilfen für wirklich bedürftige Länder massiv ab. Das ist wahre europäische Solidarität! Man kann das etwa mit einem Millionär/Milliardär vergleichen, der einen Wohngeldzuschuss für seine Villen erhält!

        Die Aufgabe des Europäischen Strukturfonds ist – grob gesagt – der Ausgleich wirtschaftlicher Ungleichgewichte der Mitgliedsländer! Jetzt erkläre mir mal bitte jemand, wieso dann Deutschland Gelder bekommt? Griechenland hat bis 2008 massiv in Anlagen und Infrastruktur investiert. Es hatte ein Wirtschaftswachstum, daß deutlich höher als das deutsche war! Leider waren aber die Startbedingungen deutlich schlechter, z.B. gegenüber Deutschland. Griechenland hätte über lange Zeit ein zweistelliges Wirtschaftswachstum erzielen müssen, um auch nur annähernd an deutsche Produktivität heranzukommen. Und da Deutschland – wie im Film verdeutlicht – gleichzeitig seine Lohnkosten dramatisch senkte, hatten im Grunde alle wirtschaftlich schwächeren Staaten keine Chance gegen Deutschland! Verantwortlich für die EU-Krise ist vor allem Deutschland. Es ist die mangelnde Einsicht, ja die Ignoranz, in europäisch-ökonomische Zusammenhänge, die die deutschen Regierungen auszeichnet.

        • Am_Rande schrieb am 7. Oktober 2011 at 12:26 - Permalink

          “Griechenland hat bis 2008 massiv in Anlagen und Infrastruktur investiert.”

          Hat es das?

          Ich hatte vor einiger Zeit in irgendeiner Talkshow mal aufgeschnappt, dass, wenn man sich den “griechischen DAX”, den “Athex Composite Share Price Index”, anschauen würde, man sehen würde, dass das am stärksten gewichtete Unternehmen eine Bank ist, dann folgt ein Getränkeabfüller, dann ein Glücksspielunternehmen…
          In der Tat sind unter den 10 gewichtigsten Unternehmen des Index fünf Banken, aber kein Hightech-Unternehmen (Maschinenbau, Chemie, IT).
          Das sieht beim DAX doch schon anders aus: mit Siemens, Bayer, BASF, Daimler und SAP sind da gleich fünf Globalplayer aus den Hightech-Sparten unter den ersten zehn Unternehmen des Index vertreten, und nur eine Bank.

          Also: Woher kommt die Hoffnung, dass, wenn man nur “genug” Geld nach Griechenland leitete, (wie man es in der Vergangenheit getan hat), nun eine positive Entwicklung einsetzen würde?

          Nur weil man Geld für Strassen ausgibt, heißt das nicht, dass man das Geld investiert hat; es gibt ja auch den schönen Ausdruck: “Investitionsruine”…

      • Brettermeier schrieb am 7. Oktober 2011 at 14:25 - Permalink

        You want your money back?
        Dann freue dich darauf, wenn die Griechen in ähnlich dümmlichen Nationalismus verfallen… Grund genug hätten sie. Zitat:

        Die Griechen kennen die feindlichen Artikel aus deutschen Medien sehr gut. Wenn die Stimmung im Land umschlägt, alte Forderungen nach Reparationszahlungen laut und auch von anderen europäischen Staaten erhoben werden und Deutschland diese je einlösen muss, werden wir alle bis aufs Hemd ausgezogen. Da könnten wir im Vergleich dankbar sein, Griechenland auf unsere Kosten luxuszusanieren. Wenn wir hier der Stimmungsmache folgen und den dicken Emil geben, der die Zigarre pafft und nicht zahlen will, dann werden irgendwann die alten Rechnungen wieder präsentiert.

        • Am_Rande schrieb am 7. Oktober 2011 at 16:05 - Permalink

          Staatspräsident Francois Mitterrand soll den Tenor des zitierten Spiegelgesprächs einst schneidiger formuliert haben:
          “Versailles mit friedlichen Mitteln”.
          [Quelle: Die Welt, 25.09.2010, Wolf Lepenies: Folgen einer unerhörten Begebenheit]

          Kurzum:
          Deutschland ist erpressbar.
          Also soll Deutschland sich erpressen lassen.

          Auch eine Meinung…

          • Brettermeier schrieb am 7. Oktober 2011 at 20:22 - Permalink

            Deutschland ist erpressbar.
            Also soll Deutschland sich erpressen lassen.

            Man kann es auch anders formulieren: Deutschland ist mitverantwortlich. Also muss es auch die Folgen mittragen. (Mal abgesehen davon, dass ich von dieser kulturalisierten Aufrechnungsdebatte nichts halte. Aber wenn man das Fass der angeblich schlecht wirtschaftenden Nationen schon aufmacht, dann bitte richtig. Es geht mir vor allem darum, dass die ganzen deutschen Stammtischwirtschaftsexperten mal von ihrem hohen Ross herunterkommen sollten.)

            Im übrigen ist dein angeführter Vergleich von Marshallplangeldern für D und GR nach dem Krieg ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, wenn du sie nicht in einen Kontext einordnest (z.B. über einen Vergleich der Kapitalstöcke usw.), aber auch das nur “am Rande”.

            • Am_Rande schrieb am 7. Oktober 2011 at 21:00 - Permalink

              Natürlich kann man die Aussage weniger griffig formulieren und sagen Deutschland sei mitverantwortlich.
              Aber wird die Aussage dadurch richtiger?
              Griechenland ist ein souveräner Staat und die Griechen in ihrer großen Mehrzahl erwachsene, selbstverantwortliche Menschen.
              Wo also soll da die Verantwortung Deutschlands liegen?

              Damit wir uns nichts missverstehen:
              Die Griechen sollen machen, was sie wollen.
              Dafür sind sie ja ein souveränes Volk.
              Und ob die Griechen nun “gut” oder “schlecht” wirtschaften,
              könnte und sollte dem deutschen Steuerzahler/dem “Stammtischwirtschaftsexperten” herzlich egal sein,
              müsste er nicht später für die Zeche geradestehen.

              Und zu meinem Vergleich von Marshallplangeldern für D und GR nach dem Krieg:
              i c h habe einen neuen Marshall-Plan eben nicht gefordert.
              Ich wollte nur aufzeigen, dass man wahrscheinlich auch mit noch soviel Geld eine Volkswirtschaft nicht von außen “hochpäppeln” kann.
              Sehen Sie sich einmal den Artikel zur “Blaue Banane” in der Wikipedia an; Griechenland lag eben immer an der wirtschaftlichen Peripherie Europas; das wird seinen Grund haben und das wird man nicht gewaltsam ändern können.
              In der Wirtschaft tritt nun mal einmal ein “Matthäus-Effekt” auf; das kann einem gefallen oder nicht; leugnen wird man es nicht können.

            • Brettermeier schrieb am 8. Oktober 2011 at 10:48 - Permalink

              Wo also soll da die Verantwortung Deutschlands liegen?

              Das wurde hier und anderswo oft genug erklärt und daher sollte das bekannt sein. Ich habe keine Lust, das jetz schon wieder auszuführen. Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft sind eben zwei unterschiedliche Paar Schuhe, auch wenn das außerhalb deines Verständnisses liegt. Viel Spaß mit beggar-thy-neighbour und Depression…

              i c h habe einen neuen Marshall-Plan eben nicht gefordert.

              Das ändert nichts daran, dass der Vergleich in der Form unredlich ist.

              Ich wollte nur aufzeigen, dass man wahrscheinlich auch mit noch soviel Geld eine Volkswirtschaft nicht von außen “hochpäppeln” kann.

              Gewagte These. Geh mal nach Bayern und frag nach, wer bis in die 80er ganz massiv vom Länderfinanzausgleich profitiert hat. Oder frag in den Sonderwirtschaftszonen dieser Welt, ob es da nicht doch ein klein wenig staatlichen Anschub bei der Bildung neuer Cluster gab. Abseits von blauen Bananen. Ansonsten nur mal das Stichwort “Strukturwandel” nachlesen, nicht jede vormals prosperierende Region behält dies auf ewig bei…

              Griechenland lag eben immer an der wirtschaftlichen Peripherie Europas

              Wenn man mal von den paar Jahrhunderten in der Antike absieht… (*korinthenkackmodus aus*)
              Ansonsten bin ich kein Experte für griechische Wirtscahftsgeschichte, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass die Entwicklung dort nicht unerheblich mit osmanischer Besatzung usw. zusammenhängt. Anders also, als du es mit dem quasi gottgegebenen Matthäusprinzip suggerierst, womit du implizit eine Unabänderbarkeit des ökonomischen Schicksals Griechenlands postulierst.

    7. der Herr Karl schrieb am 7. Oktober 2011 at 03:00 - Permalink

      Ob uns der Spiegelfechter mit der Empfehlung dieses in der Infokrieger-Machart produzierten Filmchens verarschen will ?

      (Ausserdem finde ich das Filmchen gut und stimmig; nur eine Art Marshallplan könnte Griechenland noch retten.)

      • schwitzig schrieb am 7. Oktober 2011 at 05:51 - Permalink

        Ob uns der Spiegelfechter mit der Empfehlung dieses in der Infokrieger-Machart produzierten Filmchens verarschen will ?

        Ich denke, es geht ihm um die Weiterverbreitung bei den ungebildeten Wählern und Sektenopfern wie SPIEGEL/Focus/BILD-Lesern.
        Einfache Darstellung für einfache Geister, die mit ihrer Inkompetenz und Defizite durch Kreuze die Politik mitbestimmen.
        63 Jahre wurde Deutschland durch eine Einheitspartei regiert und Schuld sind “die anderen”. :-)

        • Spiegelfechter schrieb am 7. Oktober 2011 at 10:17 - Permalink

          richtig!

          • Bonsaibäumchen schrieb am 7. Oktober 2011 at 13:07 - Permalink

            Ist auch gut so. Nicht jeder hat die Muße sich mit allem tiefgründig zu beschäftigen. Ich denke dieser “comic” ist genau das richtige für ein Paar Menschen die ich kenne ;)

    8. schwitzig schrieb am 7. Oktober 2011 at 05:44 - Permalink

      @SF

      Wirklich gut gemacht – selbst SPIEGEL(BILD)-Zeitungsleser könnten in der Lage sein, die Argumentation zu verfolgen. Ich werde den Clip weiterverbreiten.
      Sehr hat mir auch die Bezugnahme zur gängigen Griechenlandpropaganda gefallen.
      99% ist mittlerweile eine Verpflichtung des Humanisten, denn wenn derartige Bewegungen keinen Erfolg haben, bleibt nur noch die Halsentfernung derjenigen, die den Hals nicht voll kriegen.
      Ich bekringel mich immer wieder, wenn SPIEGEL(Stürmer)-Leser ihren Neid auf die, die sowieso nichts haben, herausrülpsen. Erklärbar bleibt das nur, indem man die praktizierte Finanzwirtschaft als schädliche Religion begreift.

    9. Malte schrieb am 7. Oktober 2011 at 09:09 - Permalink

      Das Video kann man ja tatsächlich als Kurzzusammenfassung des NDS-Standpunktes sehen. Einen Punkt aus dieser Argumentationskette habe ich allerdings nie wirklich verstanden, deshalb nutze ich jetzt mal die Gelegenheit nachzufragen.

      Es wird immer gesagt, die Spekulationen gegen einige Euro-Länder wären eine Folge der letzten Finanzkrise. Ich sehe nicht, wie das eine zwingend aus dem anderen folgt. Was konkret war denn nach der Krise anders als vor der Krise? Waren die Schulden einfach noch nicht hoch genug und sind es erst durch die Rettungsschirme geworden? War es der Konjunktureinbruch? Irgendwie wird über diesen Punkt, nicht nur in diesem Video, immer hinweggegangen. Oder ich habe ihn immer übersehen ;-)

      Klar ist das alles irgendwann immer weiter angeheizt worden, durch Madame Non usw. Aber worin besteht in dieser Argumentation der ursächliche Zusammenhang zwischen Finanzkrise und Staatsschuldenkrise?

      • schwitzig schrieb am 7. Oktober 2011 at 09:22 - Permalink

        ursächliche Zusammenhang zwischen Finanzkrise und Staatsschuldenkrise?

        Der ursächliche Zusammenhang ist, dass es keine “Staatsschuldenkrise” gibt. Es gibt nur – und ausschließlich – eine Finanzkrise, die irgendwann in den 70er Jahren aufgrund der grundlegenden Designfehler des ich-bin-ein-lächerlicher-Witz-Kapitalismus immer mehr von unten nach oben umverteilt hat und mittlerweile darin mündet, das dem “Unten” noch nicht einmal mehr das gegönnt wird, was ihm zusteht, damit trotz Auslaugung oben noch mehr landen kann. Staats”schulden” gibt es nur, weil Verbrecher wie Politiker oder Banken Gelder gestohlen haben, die ihnen nicht gehören und weil erfundene – also rein virtuelle – Gewinne kackfrech in reales Geld und oft in Folge kriminellerweise sogar in reale Werte transferiert wurden. Das ist einer der Gründe, weshalb langsam eine “Rohstoffkrise” beginnt, die eigentlich nichts anderes als die Finanzkrise ist, die ermöglicht, dass Parasiten und Schmarotzer sich immer mehr reale Güter aneignen.

      • Nicolai Hähnle schrieb am 7. Oktober 2011 at 09:50 - Permalink

        @Malte: Die Eurozone war von Anfang an in einem labilen Gleichgewicht. Solange niemand ernsthaft darüber nachgedacht hat, niemand die Konstruktion in Frage gestellt hat, blieb das Gleichgewicht bestehen und niemand hat sich große Sorgen gemacht.

        Die Finanzkrise war einfach der erste richtige Schock, und der hat dieses Gleichgewicht dann zerstört. Es hätte also durchaus etwas anderes die Schuldenkrise auslösen können, die Finanzkrise war halt einfach als erstes da. Eine “reguläre” Wirtschaftskrise, die nicht aus dem Finanzsektor kommt, hätte aber auch gereicht.

        Vielleicht hilft ein wenig, was ich mehr oder weniger zu dem Thema auf meinem Blog geschrieben habe?

        • Malte schrieb am 7. Oktober 2011 at 18:33 - Permalink

          Dass die Konstruktion der Eurozone instabil ist, ist plausibel. Sonst wäre es wahrscheinlich nicht so weit gekommen.

          Aber inwieweit da jetzt konkret die Finanzkrise Spekulationen gegen einzelne Euroländer ausgelöst hat, ist mir immer noch nicht klar. Auch in Deinem Blog (schöner Artikel, ansonsten) schreibst Du nur von einem Anlass, ohne den Zusammenhang zu beschreiben.

          Hört sich irgendwie eher nach Psychologie an. Mag auch sein, dass es das ist. Aber es drängt sich schon der Eindruck auf, dass die Verschuldung Griechenlands eben doch einen Einfluss auf die Größe des Problems hat. Auch wenn es nicht dessen Hauptursache ist.

          • Brick schrieb am 8. Oktober 2011 at 18:33 - Permalink

            Können wir uns bitte darauf einigen, dass “Spekulation in der Wirtschaft, eine auf Gewinnerzielung aus Preisveränderungen gerichtete Geschäftstätigkeit” ist. Die Entscheidung keine griechischen Papiere zu kaufen ist daher KEINE Spekulation. Sie ist das genaue Gegenteil. Die Entscheidung CDS zu kaufen, ist Spekulation aber irrelevant für die Lage Griechenlands, da Griechenland a) hieran nicht beteiligt ist und b) CDS nicht vor den yields steigen (siehe Post 16). Die Lage, ist so schlecht, weil immer weniger Leute auf die GIPS spekulieren.

            • Malte schrieb am 9. Oktober 2011 at 13:10 - Permalink

              Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler und bestehe nicht auf irgendwelche Begriffe. Wenn es Dir damit besser geht, können wir Spekulation als das bezeichnen was immer Dir beliebt.

              Aber abgesehen von Wortklauberei, wolltest Du mir inhaltlich jetzt irgendwas mitteilen?

            • Brick schrieb am 10. Oktober 2011 at 01:37 - Permalink

              Ja, dass es keine verdammte Spekulation gegen die Länder gibt. Zumindest nicht irgendeine die irgendeine relevanz hätte. Das hat nix mit Wortklauberei zu tun.

    10. Peleo schrieb am 7. Oktober 2011 at 09:26 - Permalink

      Ich finde das Filmchen auch gut.

      Allerdings fehlt ein Hinweis auf die griechischen Rüstungsimporte, insbesondere aus D.

      Das spricht für Jens´ These Herkunft aus dem Gewerkschaftsumfeld. Wenn´s an die Lohntüte der IGM-Mitglieder in der Rüstungsindustrie geht, hört der Spass auf.

    11. Ko-Mike schrieb am 7. Oktober 2011 at 15:21 - Permalink

      Ich finde das Ende ein wenig abrupt. Es zahlt sowieso der kleine Mann. Es geht jetzt doch vielmehr nur noch um Schadensbegrenzung. Aber wie setzt man die Möglichkeiten durch, die man zur Schadensbegrenzung hat? Es ist ja nicht so, dass es diese nicht gäbe.

    12. Mischi schrieb am 7. Oktober 2011 at 15:27 - Permalink

      Ach Gottchen, schönes Agitprop-Video. Wenn Griechenland vor der Pleite steht, sind immer die anderen Schuld. Für ihr eigenes Scheitern sind die Griechen natürlich in keiner Weise selbst verantwortlich.
      Ich sehe da keinen großen Unterschied zu der Berichterstattung von Bild und Konsorten, die immer nur von den faulen Griechen schwafeln.

      Sorry, dass ich die Begeisterung für dieses Video nicht teile. Vieles davon ist mit Sicherheit richtig. Aber die Art und Weise der Informationsvermittlung und das Weglassen wichtiger Zusammenhänge finde ich einfach unterirdisch. Auf dem Spiegelfechter ging es zumindest schon mal sachlicher zu.

    13. Commander Cool schrieb am 7. Oktober 2011 at 16:48 - Permalink

      Mal eine einfache und ernst gemeinte Frage (weil ich kein VWLer bin):

      Beim Spiegelfechter, Albrecht Müller und auch in diesem Clip ist es Konsens-Meinung, dass das deutsche Handelsüberschuss auch dazu führt, dass sich andere Länder zwangsläufig verschulden. Das hat auch eine gewisse Logik, dass wenn der eine einen Handelsüberschuss erwirtschaftet, der andere dann ein Defizit einfährt. Was ich aber nicht ganz verstehe: Den Überschuss erwirtschaften Unternehmen innerhalb eines Landes und die Waren/Güter etc. gehen doch auch nicht an andere Staaten, sondern an private Leute / Unternehmen etc. D.h. ich verstehe nicht, warum ein z.B. deutscher Handelsüberschuss dann zu einer Verschuldung von anderen Staaten führt.

      Ich hoffe, es ist einigermaßen klar, was ich meine – vielleicht kann mir das ja mal jemand erklären.

      • Brick schrieb am 8. Oktober 2011 at 19:29 - Permalink

        Du hast absolut recht. Es gab auch keine Erhöhung der Staatsverschuldung der Staaten mit Ausnahme von G und P. Italien Irland und Spanien haben ihre Staatsschulden (relativ zum BIP) vor der Krise sogar zum Teil deutlich reduziert. Die Finanzmarkt-Verschuldung war das Problem in Spanien, Irland und Portugal. Erst mit dem Platzen der Immoblase “mussten” die Staaten sich wegen der Bankenrettung und der hochschnellende Arbeitslosigkeit stark verschulden.

        Das andere ist eben, dass bei uns die Lohnstückkosten sanken und in den anderen Ländern deutlich gestiegen sind:
        http://www.investorsinsight.com/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/john_5F00_mauldins_5F00_outside_5F00_the_5F00_box/jmotb020209table1_5F00_76D9D82B.jpg
        In einem gemeinsamen Markt, den wir mit dem Euro ja haben, gibt es mehrere Möglichkeiten das auszugleichen: 1. worker mobility , 2.Deflation in den nicht mehr wettbewerbsfähigen Ländern oder 3.Inflation über Erhöhung des Lohnes bei uns.
        1. Wird wegen der Sprachbarriere nicht klappen
        2. Ist das was wir wollen. Führt nur dazu, dass die Menschen irgendwann so angepisst sind, dass sie einen Euro Austritt verlangen. Lohnkürzungen wären das Mittel. Das BIP sinkt die Schulden steigen weiter bis das Land zusammenbricht oder austritt.
        3. Die Auswirkung wäre eine erhöhte Inflation bei uns, moderate Inflation in den GIIPS. Der Nachteil wäre, dass all die Idioten, die Geld auf ihrem Sparbuch haben Geld verlieren würden. aus einem Grund den ich nicht verstehe scheint Inflation aber auch Teufelszeug zu sein und direkt in die hyperinflation zu führen. Es wirkt auch scheinbar wie eine schmerzlose Lösug und das geht ja auch garned. Keine Ahnung warum 5-7% Inflation für 2-3 Jahre bei uns schlimm sein sollten.

      • minimax schrieb am 9. Oktober 2011 at 02:53 - Permalink

        Ich habe auch nichts mit VWL zu tun. Rein logisch kann es in unseren aktuellen Wirtschaftssystem keinen ausgeglichenen Handel geben. Den Unternehmern geht es um die Erhöhung ihrer Profite bzw. ihrer Marktanteile. Jede Gewinnsteigerung eines Unternehmers bedeutet zwangsläufig den Gewinnverlust eines anderen Unternehmers, da der Konsument sich Entscheiden muß von wem er das Produkt kauft. Der Staat als Vertreter seiner Unternehmer ist an einem hohen Wirtschaftswachstum interessiert. Jeder Staat für sich will deshalb einen Handelsüberschuß erzielen.
        Selbst wenn es in unser Welt keine Banken geben würde ist irgendwann das Ende der Fahnenstange bei diesem System erreicht. Da es bei diesem Video aber um Banken geht, finde ich es überhaupt nicht schlüssig.

      • Nicolai Hähnle schrieb am 10. Oktober 2011 at 10:27 - Permalink

        @Commander Cool: In der Berichterstattung wird tatsächlich oft die Verschuldung von Privatsektor, Regierung, und Staaten als Ganzes durcheinandergebracht.

        Wenn man die Regierung und den privaten Sektor eines Landes zusammen als Staat betrachtet, dann ist die Schlussfolgerung zwangsläufig richtig, dass ein Handelsdefizit zur wachsenden Verschuldung des Staates folgen muss.

        Du hast aber natürlich Recht, dass es zunächst nicht zur Verschuldung der Regierung kommen muss. Diese Feststellung gilt aber nur kurzfristig.

        Ein Paradebeispiel dafür sind die USA, die nun schon länger ein sehr deutliches Handelsdefizit haben. Dies wurde zunächst durch massive Privatverschuldung ermöglicht – die Sparquote von privaten Haushalten war dort zwischendurch negativ, das muss man erst einmal schaffen!

        Das Problem dabei ist, dass Privatschulden auf Dauer nicht tragbar sind, im Gegensatz zu den Schulden einer monetär souveränen Regierung. Irgendwann werden die Schulden daher de facto vom Privatsektor auf die Regierung verschoben. Genau das ist in der Finanzkrise geschehen, und der Vorgang ist auch noch nicht zu Ende.

        In anderen Ländern ist das ähnlich abgelaufen, wobei die USA wohl dadurch hervorstechen, dass es dort einfach am Spektakulärsten ablief.

    14. Jolanda schrieb am 7. Oktober 2011 at 20:47 - Permalink

      JA! VOLL KUHL! !! ! DER WEG DES BOCKES als GÄRTNER!

      …und ja ich habe darüber “nachgedacht”, obwohl man das ab einer gewissen Schicht gar nicht mehr muss, weil es einfach logisch ist!

      Wenn Du mal “Gott”es Wort druch Eliten, ersetzt kommst Du der Wahrheit in jeder Hinsicht schon ganz schön nahe. Denn “eingesetzt” werden politische Funktionäre nicht von den Wählern! Aber das dürfen die sich gerne weiter Einbilden, damit sie die Füße stillhalten.

      Das schöne an hochkomplexen Systemen ist ja gerade nicht nur das sie besonders gut funktionieren, sondern auch das sie nur von 1% verstanden werden. Wie praktisch für das 1% – findest Du nicht?

      Das können sich auch alle Freiheitskämpfer hinter die Ohren schreiben:
      Freiheit erkämpft man immer für sehr wenige Menschen. Meist sehr sehr junge oder sehr sehr alte. Die einen sind es wert – die anderen weniger. Aber die Masse ist es gar nicht.

      • Brick schrieb am 8. Oktober 2011 at 17:29 - Permalink

        Hey Jolanda,

        Das schöne an hochkomplexen Systemen ist ja gerade nicht nur das sie besonders gut funktionieren, sondern auch das sie nur von 1% verstanden werden. Wie praktisch für das 1% – findest Du nicht?

        Nö. Finde ich nicht praktisch. Ist auch nicht wahr. 99 % sind zu faul sich ernsthaft mit dem zu befassen, was unser Leben bestimmt; haben aber trotzdem irgendeine wirre Teils auch Angst machende Meinung. Das finde ich UNKUHL!!1!1elf

    15. Martin schrieb am 8. Oktober 2011 at 11:37 - Permalink

      Alle monokausalen Erklärungsversuche dessen was wir als “Krise” kennen zu glauben sind keinen Deut besser als die Schlagzeilen der zititerten Printmedien.
      Allein die Hinterfragung der rechtlichen Grundlage auf der die Banken mit den CDS der PIIGS Geld verdienen konnten eröffnet Wirkzusammenhänge die 30-40 Jahre zurückreichen.
      Dazu gesellen sich dann noch ein paar Hundert weitere Querschläger europäischer Politik/Geschichte die recht schnell aufzeigen: EINEN Schuldigen gibt´s hier nicht, so gerne wir auch endlich jemanden am Pranger sehen würden.

    16. Brick schrieb am 8. Oktober 2011 at 17:22 - Permalink

      Eigentlich ein gutes Video ich stimme mit vielen Punkten überein aber Grrrr.

      G I P S sind zum Spielball der Spekulanten geworden!

      Interessant. Ich muss auf einem anderen Planeten leben als das was sich derzeit als Linke darstellt. Mir schien es als wäre auf meinem Planeten ein Fehlen an Spekulanten das GIPS Problem. Dass keiner mehr die Anleihen haben will, wirkte sich – in meinem offensichtlichen Bizarrouniversum – in steigenden Zinsen aus. Deshalb sind sie so unter Druck. Das ist ein wichtiger Punkt, denn stimmt der Ansatz nicht ist auch die Lösung falsch.
      CDS? Sicher wären sie ein Moral hazard in dem Fall, dass man überhaupt Geld für die CDS sehen würde. Nur hätte man im “Nachbars-Haus-Anzünde-Fall” gesehen, dass sich unser Verschwörer – der Griechenland zu Fall bringen will – sich im Vorhinein mit großen Mengen CDS eingedeckt hätte, was zu unabhängiger CDS Bewegung vor einem Anstieg der Yields geführt hätte.

      http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2010/02/25/chart-of-the-day-greek-bonds-and-cds/

      Das ist nicht passiert. Passiert ist, dass CDS und Yields quasi im Gleichschritt maschierten. CDS haben ja einen klitzekleinen weiteren Haken. Man wird in keinem größeren Kreditevent auch nur einen Cent für seine CDS sehen. Beispiel Griechenland angeblich gibt es nur CDS in Höhe von 5 Milliarden. Für eine größere Bank als issuer wäre das zu Schultern. Sagen wir nun aber es gäbe 340 Mrd. € CDS claims bei Null für den Ausfall hinterlegtem Geld (so wurde das ja bis dato gehandhabt), dann würden die großen Issuer alle sofort und ohne Ausnahme pleitegehen (siehe AIG). Das wiederum würde zu einem noch größeren Event führen, welches schlicht das gesamte “Bankensytem” zerstört. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten: 1. Sie sind irrelavant, da das Volumen nicht einmal ansatzweise reicht, um sich zu versichern 2. Sie sind irrelevant, da sie zur sofortigen eigenen Zerstörung führen würden.
      ich sehe da nur einen Mittelweg und den Gedanken habe ich von Alphaville: u.U. sind die Issuer griechische Banken, denn für sie wäre es eine reine WIN Situation. Kein Ausfall: lecht verdientes Geld. Ausfall: Sie sind eh pleite (CDS oder nicht). Auch für uns wäre es ein WIN denn es würden keine Drittparteien in anderen Länder einen auf AIG machen. Das würde uns aber nur vor Griechenland schützen.
      http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/01/29/137341/whos-selling-greek-cds/

      Obwohl der Artikel schon älter ist, zeigt er aber deutlich auch unser eigentliches Problem auf. Fällt Portugal -> Fällt Spanien -> fallen wir.

      Ich denke, dass das Spiel jetzt aus ist und sich die Welt in kürzester Zeit stark ändern wird und nicht zum Guten. Europa zerbricht und die USA beschließen, dass es endlich Zeit wird, sich völlig dem Wahnsinn zu verschreiben.

      Let’s duck and cover.
      http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user5/imageroot/2011/09/Euro%20Fear%20And%20Loathing.jpg

    17. susi bibelmaus schrieb am 9. Oktober 2011 at 10:42 - Permalink

      Gerade bei Spiegel-Online: CDU fordert mehr Macht an Brüssel!
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      In immer kürzeren Abständen werden nun die Körner vom Bauern vor die Nase des zum Block führenden Huhnes geschmissen um dort vor dem überraschten Huhn die Axt zu heben. Sich des gebrochenen Aufbegehrens der europäischen Bevölkerungen bewusst, spricht in Deutschland die CDU jetzt nun offen über das, was für das kommende Europäische Imperium schon immer abgestrebt war: ein mehrstufiges Restrukturierungsverfahren – für noch mehr Ordnungszerschlagung, ein EU-Sparkommissar – der für europäische Bevölkerungen noch intensivere Methoden zur Verarmung anwenden soll und das Finale Ziel der Imperialisten nach dem Vorbild der Offenbarung und angelehnt an George Lukas Krieg der Sterne ist es die Europäische Union bis 2020 in eine Europäische Konföderation weiter zu entwickeln – sprich das Imperium als neues imperiales Friedensreich zu etablieren! Und wer wöllte es anders nicht wahrhaben, ist das Symbol dieses stärker integrierten Europas dann nichts anderes als ein gewählter EU-Präsident- nachzulesen bei Spiegel Online! Der wird sich dann global als falscher Messias zu erkennen geben und jeden vor die Entscheidung stellen für oder gegen ihn zu sein. Dann ist es da, dass Mahl an der Stirn oder in der Hand.
      .
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      Gut dosiert, in seichten Häppchen, wird Zug um Zug am neuen Turm zu Babel gebaut. Schon einmal scheiterte das Vorhaben von „mit einer Stimme“ sprechen. Und auch dieses neue Bauwerk eines vereinigten Weltenbundes wird zwar gegen den Willen der Bevölkerungen eine bestimmte Zeit bestehen, in dieser Zeit unendliches Leid- Armut und Knechtung über die Menschen bringen, aber nur so lang, bis auch deren vorbestimmte Stunde abgelaufen ist. Wer sich jetzt als Befürworter positioniert, wird es später bitter bereuen. Sind all die nüchternen Analytiker, die politisch problemorientierten Tüftler wirklich der Ansicht, dass die weltweiten Umbrüche, politischen Einschläge und bürgerliche Resignationen vor ihren Regierungen, alle nur durch entschieden händelbare Konfliktbewältigung gestemmt werden könnten, und Nachher ist alles wieder gut? Sehen sie nicht, …wohin die Reise bei all den globalen Zentralisierungen geht? Ein Land, ein Geld, eine Nummer, eine Ethik und… wie schon hier und da aus verschiedenen Statements herauszuhören – letztendlich eben auch: …ein Mann! Das sind keine wirren Verschwörungstheorien, dass sind Realitäten die sich zeitlupenförmig vor Ihren Augen abspielen! Weil es langsam geht wird die Gefahr nicht wahrgenommen.
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      Nehmen Sie den Blick daher weg von dem was für Sie, und alle anderen, in den Vordergrund gerückt wird und weg, von den Körnern die ihnen der Bauer vors Gesicht wirft ehe sie vor dem Holzblock stehen! Weg von Geld, weg von Regulierung, weg von Stabilität und weg von Sicherheit und weg von Personen. Auf der Drehbühne vor dem Vorhang gibt man Ihnen das, was Sie sehen sollen, nicht das, was Sie sehen sollten.
      .
      Sehen Sie sich einst freie blühend souveräne europäische Staaten mit einer Fülle an kultureller Vielfallt und wirtschaftlicher Stabilität an, und vergleichen sie diesen Ist-Zustand von vor einigen Jahren mit dem heutigen herbeigeführten Soll-Zustand! Nicht das Geld, nicht die astronomischen Milliarden Summen sind das Problem. Dies sind nur Rauchbomben und Blendgranaten für Sie, damit Sie sich in dieser vermeidlichen Problembewältigung aufreiben und beschäftigt sind. Der eigentliche Schachzug stellt der lang geplante Zusammenschluss dieser so kaputt gemachten einst souveränen Staaten hin zu einem „globalen Imperium“ dar, dass dann mit „einer Stimme“ spricht! Der Weg zu einer Weltregierung mit einem Weltpräsidenten ist keine Utopie. Die Problemstemmer, die politischen Analysten und von sich eingenommenen Intelektuellen, sind wie die Hühner die nur Krümel aufpicken, welche der Bauer ihnen vors Gesicht schmeißt. Sie merken nicht, dass es zum Schafott geht – weil sie ja „Bildung und Fachwissen“ haben.
      .

      susi

    18. Sergiu schrieb am 9. Oktober 2011 at 17:59 - Permalink

      Ich versteh nicht, was Banken eigentlich mit dem ganzen Kapital machen.
      Sie spekulieren, investieren, vergeben Kredite und alles nur, um Milliarden-Beträge zu horten.
      Wofür? Ob so eine Bank, 10 Millionen Gewinn einfährt oder 1000 Millionen, ist doch vollkommen egal. Sie leistet nichts und der Mehrgewinn ist nur eine Zahl auf einem Papier.

      Wenn der gesamte Finanzhandel plötzlich stoppen würde, von einer Sekunde auf die anderen, würde es immer noch genug Geld geben, um das Geld aus dem Finanzsektor langsam in die Realwirtschaft einfließen zu lassen und erst, wenn das Geld aus ist, sollte man neues drucken.
      Das Geld aus dem Finanzsektor kursiert umher, umsonst, ohne irgend einen wirtschaftlichen Mehrwert.

      Zum Fakt Griechenland: Es wird ja dauernd gesprochen, dass die Spekulaten Schuld tragen, weil sie auf “Kursstürze”, “Totalausfälle”, etc. wetten und das hat deren Wirtschaft ruiniert. -> Blödsinn.
      Der Handel mit Derivaten findet an einer anderen Börse statt, als der mit Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffen, u.s.w.
      Derivate-Produkte (Kontrakte), die als Absicherung am Terminmarkt eingeführt wurden, werden quasi als Versicherungsgeschäfte zu den wahren Werten geführt. Ein Wetten mit einem Derivat beeinflusst noch lange nicht den Basiswert des Derivats (auf dessen Wert quasi die Wette stattfindet).
      Die Derivate und deren Kosten beziehen sich immer auf den Basiswert (z.B. eine Aktie, ein Makrtpreis eines Rohstoffs, eine Anleihe, etc.). Der Basiswert entsteht aber nur durch Angebot und Nachfrage in dem jeweiligen Markt. Es können noch so viele Spekulanten “short” (also auf einen Kursverlust) wetten, deswegen fällt der Kurs noch lange nicht.

      Nur weil ich auf ein Pferd setze, läuft es deswegen auch nicht schneller.

      Zu verstehen sei noch auch, dass der Terminmarkt auch immer, wie der Kassamarkt aus je 2 Teilnehmern besteht. Wenn einer “short” geht, geht mind einer “long”. Es gibt immer einen Verlierer und einen Gewinner. Manchmal sind es zwei Trader, manchmal der Marketmaker und der Trader.

      Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen den Spekulanten und dem Misstand im griechischen Haushalt. Wenn der Staat sich durch Schulden saniert, aber selbst so schlecht wirtschaftet, dass die Schuldscheine (Staatsanleihen), die er am Markt haut an Wert verlieren, dann muss der Staat eben mehr Zinsen rausspringen lassen, damit sich die Dinger verkaufen.
      So wie es einen Aktienmarkt gibt, mit eigener Preisfindung, einen Derivatenmarkt mit seinen diversen Produkten, so gibt es auch den Markt mit Staatsanleihen mit seiner eignen Preisfindung.
      Es ist nicht das Wetten, dass die Zinsen der Staatsanleihen in die Höhe treibt, sondern der Wertverlust durch zu geringe Nachfrage, weil alle glauben, der Staat geht Pleite.
      Wetten dafür oder dagegen sind reine Spekulation und beeinflussen das gar nicht.

      Einzig was passieren kann ist, dass Unternehmen sich bei Derivaten (die gehebelt sind) sich stark verspekulieren und damit schneller Unsummen verlieren, dann ins Schleudern geraten und sie gerettet werden müssen. D.h. weil Banken mit dem Geld der Anleger handeln, können diese das Geld verlieren. Das ist mies. Sie sollten nur mit dem selbst erhandelten Billanzüberschuss handeln dürfen. Das Geld der Anleger sollte zu 100% abgesichert sein, sodass jeder Anleger sein Geld jeder Zeit sofort abheben können muss.
      Das Geld das auf einem Konto, Sparbuch, etc. umherligt, sollte nicht in der Billanz der Bank umherkursieren. Denn das tut es dort, als wären es Einnahmen der Bank.

      Wenn die Banken flöten gehen, lassen diese das sofort den Staat und alle Kreditbenötigten sofort spüren. Da liegt der einzige Zusammenhang zwischen Spekulation und Finanzkriese. Das Loch was Banken schaufeln, füllen diese niemals selbst, sondern lassen es sich anfüllen.
      Hier gehört angesetzt.

    19. minimax schrieb am 10. Oktober 2011 at 15:43 - Permalink

      “Sie leistet nichts und der Mehrgewinn ist nur eine Zahl auf einem Papier.”

      Das sehe ich auch so. Aber: Der Staat sorgt dafür das aus diesen virtuellen Gewinnen letztlich reelle Gewinne werden bzw. Verluste der Arbeiter z.B. durch Bürgschaften.

    20. Peleo schrieb am 14. Oktober 2011 at 17:23 - Permalink

      Ist alles gaanz anders. Die deutschen Löhne sind nicht zu niedrig, sondern zu hoch: “Arbeitskosten: Das deutsche Dauerhandicap” (Zitat).

      “Von wegen Lohndumping – Die west(!)deutsche Industrie muss nach wie vor um 25 Prozent höhere Arbeitskosten schultern als ihre etablierten Konkurrenten. Der Vorwurf, Deutschland betreibe Lohndumping, um sich auf den internationalen Märkten einen Vorteil zu verschaffen, geht allein schon deshalb ins Leere”. Aus: Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, vom 13. 10. 2011. Geht kostenlos an Schulen.

      Mit wahren Zahlen gekonnt lügen.

      • minimax schrieb am 17. Oktober 2011 at 17:02 - Permalink

        Entscheidend ist nicht alleine die Höhe der Löhne, sondern das Verhältnis der Löhne zur Produktivität.

        • Peleo schrieb am 17. Oktober 2011 at 17:39 - Permalink

          das Verhältnis der Löhne zur Produktivität.

          Schon klar, auch die Entwicklung dieses Verhältnisses beim Ländervergleich. Aber das wird dort gerade nicht thematisiert. Damit wird das Kernproblem – Außenhandelssaldo in der Eurozone – ausgeblendet.

          Das wissen die beim BDI doch auch, sagen es aber nicht. Und diese halbe Wahrheit ist für mich halt eine ganze Lüge.

    21. der Herr Karl schrieb am 20. Oktober 2011 at 14:56 - Permalink

      So funktioniert ein Kredithebel:
      http://www.tagesschau.de/wirtschaft/kredithebel100.html
      (Man beachte “Variante Verlust “mit Hebel”)

    22. Peleo schrieb am 20. Oktober 2011 at 22:48 - Permalink

      Wird viele nicht überraschen, in dieser Klarheit jedoch selten zu sehen: Ein britischer Banker träumt vom Geldverdienen mit dem Euro-Crash und der kommenden Rezession – und ist sicher, dass sie kommt:


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