Muss die EU draußen bleiben?
geschrieben am 17. November 2011 von Gastautor
ein Gastartikel von Gilda Sahebi
„Die EU braucht die Türkei mehr als die Türkei die EU“ – so die lapidare Reaktion des türkischen Europaministers auf den jährlichen Fortschrittsbericht der EU-Kommission, der Mitte Oktober veröffentlicht wurde und in dem das Reformtempo der Türkei eher als rückschrittlich denn als nur langsam beschrieben wurde. Die türkische Bevölkerung schien den Bericht nicht weniger gelassen aufzunehmen als ihr Minister – was wohl damit zusammen hängt, dass der Anteil der Türken, die überhaupt noch der EU beitreten wollen, von 73 Prozent im Jahr 2004 auf nur noch 38 Prozent in 2010 gefallen ist.
Als der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan Ende Oktober Berlin besuchte, warf er der Bundesregierung vor, sich nicht für den EU-Beitritt der Türkei eingesetzt zu haben und es noch immer nicht zu tun. Hintergrund dieses Vorwurfs ist die Tatsache, dass CDU und CSU den Status einer Vollmitgliedschaft der Türkei ablehnen und lediglich eine „privilegierte Partnerschaft“ anbieten, die Ankara jedoch nicht akzeptiert. Die CSU forderte jüngst gar, die Beitrittsverhandlungen gänzlich abzubrechen, nachdem Erdoğan angekündigt hatte, die Beziehungen zur EU während der Ratspräsidentschaft Zyperns auszusetzen.
Noch vor wenigen Jahren belächelten Teile der europäischen Politik – und manche tun dies noch heute, vor allem die konservativen Eliten der Deutschen und der Franzosen – die Türkei als Bittsteller an den Toren der EU. Angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre stellt sich heute hingegen die Frage: Will die Türkei überhaupt noch Mitglied werden?
Nach einem Jahrzehnt des stetigen wirtschaftlichen Wachstums hat sich die Türkei nach der Wirtschaftskrise 2008/9 rasch von der Rezession erholt und überflügelte mit einem Wachstum von 8,9% in 2010 jedes EU-Land. Mit 10,3% Wachstum im zweiten Quartal 2011 erreichte die Türkei sogar Chinas Niveau und ist damit inzwischen auf Rang 17 der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt aufgestiegen.
Mit diesem wirtschaftlichen Erfolg im Rücken machte sich Erdoğan im September auf eine Art PR-Tour durch die Staaten des „Arabischen Frühlings“ und ließ sich von den begeisterten Massen regelrecht feiern. Der türkische Ministerpräsident, der erst in diesem Jahr wieder im Amt bestätigt wurde, präsentierte die Türkei als leuchtendes Beispiel für die postrevolutionären Systeme in Tunesien, Ägypten und Libyen. “Wir gehören alle zu einer großen Familie, wir haben vieles gemeinsam und erleben einen Wendepunkt in unserer gemeinsamen Geschichte”, so würdigte Erdoğan die besondere Verbindung zwischen der Türkei und den arabischen Nationen. Das Erfolgsrezept, so lockte Erdoğan, sei das türkische Modell: Muslimisch und gleichzeitig demokratisch. Muslimisch, aber laizistisch. Muslimisch, aber als NATO-Mitglied fest im Westen eingebunden. Muslimisch und wirtschaftlich erfolgreich.
Gleichwohl wurde Erdoğan nicht nur aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs seines Landes gefeiert: Erdoğan und seine konservativ-islamische AKP haben einen radikal neuen Kurs gegenüber Israel eingeschlagen. Wurde Ankara noch vor einigen Jahren für seine Israel-freundliche Haltung gescholten und das Verhalten der Türkei als „feindselig“ gegenüber arabischen und muslimischen Interessen verurteilt, so wird die Regierung heute für ihre kompromisslose Haltung und antiisraelische Rhetorik gegenüber Israel bejubelt.
Dass die Türkei momentan vor Selbstbewusstsein strotzt und es nicht ihre Priorität ist, ihre westlichen Partner zufrieden zu stellen, zeigte zuletzt Ankaras Reaktion auf PKK-Anschläge im Südosten des Landes, die einen Einmarsch türkischer Truppen in den Irak nach sich zogen.
Die jüngste Offensive der türkischen Armee war begleitet von einer Welle des Nationalismus, die das Land erfasste und zahlreiche Türken Flaggen schwenkend auf die Straßen trieb. Fenster, Geschäfte und Fassaden waren nicht nur zum Anlass des 88. Jubiläums der Gründung der türkischen Republik durch Atatürk mit unzähligen Fahnen behängt. Am Tag nach dem Anschlag waren die Innenstädte ein einziges Meer von Fahnen, Autos setzten zu Hupkonzerten an, um den Demonstranten ihre Unterstützung zu signalisieren; die Menschen machten deutlich, dass sie hinter Erdoğans hartem Kurs und der Einheit des Landes stehen. Nationalstolz und Selbstbewusstsein – die Türkei erweckt nicht den Eindruck, als ob sie auf ausländische Hilfe angewiesen wäre.
Die neue Ausrichtung der türkischen Außenpolitik – die der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu bereits bei seinem Amtsantritt im Jahr 2009 formulierte – lässt sich gleichsam mit dem Ausdruck „neo-osmanisch“ zusammenfassen: Erdoğan und seine regierende AKP legen heute den Schwerpunkt ihrer Außenpolitik auf die Region, die einst zum Osmanischen Reich gehörte und die das Gebiet zwischen Nordafrika und dem Balkan umfasst.
Dass der US-Kongress Anfang November nach jahrelangem Zögern endlich dem Verkauf der weltweit heiß begehrten Drohnen an die Türkei zugestimmt hat, zeigt, dass der zunehmende Einfluss der Türkei, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten, durchaus anerkannt wird.
Heute herrscht eine große Unsicherheit darüber, wie es mit den neu entstandenen Demokratien in den arabischen Staaten weitergehen wird. Die Gefahr, dass der Graben zwischen dem Westen und der arabischen Welt stetig tiefer wird, ist heute noch immer groß; die Türkei hat hier die einzigartige Stellung inne, als Brückenbauer zu fungieren.
Das wird sie jedoch nicht tun, wenn sie sich immer wieder aufs Neue vom Westen abgewiesen fühlt. Erdoğans Ausfälle gegenüber Israel und seine eindeutige Positionierung im Nahostkonflikt deuten bereits darauf hin, wo die Türkei ihre Zukunft sehen könnte – und die läge nicht in der Europäischen Union.
Gleichwohl ist es nicht zwangsläufig, dass sich EU und Türkei voneinander entfernen. Noch im Sommer hatte Davutoğlu – gemeinsam mit seinem Amtskollegen Westerwelle – für einen EU-Beitritt geworben und den Willen von Seiten der Türkei bekräftigt. Dass sich die Unterstützung für einen EU-Beitritt in der türkischen Bevölkerung in den letzten Jahren halbiert hat, muss nicht daran liegen, dass sie sich diesen nicht mehr wünschen; vielmehr kann dies Ausdruck davon sein, dass sie die Hoffnung verloren haben, dass es jemals dazu kommen wird.
Hier muss die EU, und insbesondere Deutschland, ansetzen: Die Beitrittsverhandlungen müssen wieder neu belebt werden. Zwar ist die Türkei nicht reif für einen EU-Beitritt und wird es auf absehbare Zeit auch nicht sein. Die Bundesregierung jedoch sollte das Thema „EU-Beitritt der Türkei“ nicht mit ihrer Standardfloskel, dass ein muslimisches Land nicht Mitglied der Europäischen Union mit ihren christlich-jüdischen Wurzeln werden könne, abtun.
Nur wenn die EU-Staaten deutlich machen, dass es eine realistische – und nicht nur eine theoretische – Beitrittsperspektive für die Türkei gibt, kann neue Dynamik in die Gespräche kommen. Geht das Hinhalten der Türkei jedoch noch lange weiter, so könnte es sein, dass das Land irgendwann nicht mehr an die EU-Tore klopft.
Gilda Sahebi


Bei den gegenwärtigen Problemen in der EU, scheint es mir sehr ratsam, den Beitritt der Türkei in den nächsten Jahren nicht in Betracht zu ziehen. Die derzeitige türkische Wirtschaftsstärke darf allein keine Basis für den Betritt sein.
Die Behauptung, dass vor allem “konservative Eliten” gegen den Beitritt sind, stimmt mit Sicherheit nicht. Ich kann es nicht belegen, aber ich bin Überzeugt, dass über 75% der EU-Bevölkerungen gegen den Beitritt in den nächsten Jahren sind. Die Türkei gehört n.M. in dieser Form und dieser politischen Spitze nicht in die EU und wir sollten uns auch nicht von den USA dazu drängen lassen.
@ R_Winter da wird wohl die Unterscheidung Elite / Volk gemeint sein: in der konservativen Elite soll eine Ablehnung vorherrschen und in der Bevölkerung, die Du anführst.
Was ist mit Ungarn? Was da passiert seit ein paar Monaten unter den Rechtsradikalen oder auch der Einfluss auf die Regierung in den Niederlanden durch Gert Wilders. Wenn die Türkei Eu – Mitglied ist, dann gibt es vielleicht weniger von dem hier http://www.gegenstimme.net/2011/02/24/zwoelfjaehrige-schuld-an-mehrfacher-vergewaltigung/ und die Opfer können sich dann besser wehren.
Es gibt einige Länder, die in der gegenwärtigen Verfassung nicht in die EU gehören. Wir sollten daraus lernen und uns nicht mit zusätzlichen Problemen belasten, sondern vorher erst die Verfassung der EU gestalten.
Wir können weder politisch, noch wirtschaftlich zusätzliche Probleme stemmen.
Das ist ein Argument. Bloß weil wir mit Ungarn schon eine Scheiß Situation haben, nicht noch so einen Kandidaten dazu holen.
Völlig richtig, neue Beitrittsländer bzw. Diskussionen darüber sind das letzte was wir jetzt brauchen. Wenn wir so weiter machen gibt es gar keine EU mehr bis die Türkei so weit wären.
Ich wollte schon sagen. so wie sich Merkel gerade verhält (das NEIN zu Europa könnte nicht lauter sein), brauchen wir uns um die Türkei und deren EU-Mitgliedschaft wohl absolut keine Sorgen zu machen.
Hoffen wir, dass es anders kommt.
“da wird wohl die Unterscheidung Elite / Volk gemeint sein: in der konservativen Elite soll eine Ablehnung vorherrschen und in der Bevölkerung, die Du anführst.”
Vielen Dank für den Hinweis, PIN – genau so ist es gemeint. Im Text wird bewusst nicht auf die europäische Bevölkerung eingegangen, da es darum gehen soll, was sich auf der politischen Ebene abspielt. Daher sollte der Zusatz “konservative Eliten” nicht ausschließen, dass nicht ebenso die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen EU-Beitritt der Türkei sein kann.
@ R_Winter
himmm … also mal so rein kapitalistisch argumentiert:)) neue opfer braucht die eu:)) menschenopfer. ich würde bei der jetzigen Situation genau zum gegenteiligen schluss kommen als du. grade wirtschaftlich starke länder wie die türkei sind für die krisengeschüttelte eu von vorteil.
“… Für Josef Pöschl, Türkei- Experte des Wirtschafts forschungsinstituts WIIW, kommt das hohe Interesse an der Türkei nicht überraschend: “Die Türkei ist ein großer Markt der zudem rasch wächst. Außerdem ist es ein wichtiger Brückenkopf in den arabischen Raum”. Im ersten Quartal 2010 rechnet der Wirtschaftsforscher mit einem zweistelligen Wachstum, für das Gesamtjahr sind fünf bis sechs Prozent Plus prognostiziert.
In der Energie- und Maschinenbaubranche ist Österreich gut vertreten, in anderen Sparten sieht er noch Aufholbedarf. Etwa die heimischen Autozulieferer: Die Türkei setzt stark auf die Autoproduktion, fünfzehn internationale Autofirmen bauen mittlerweile in der Türkei. “Da gibt es Chancen für die heimischen Zulieferer.” Der Markteinstieg wurde laut Pöschl in den letzten Jahren um einiges leichter, bürokratische Hürden wurden abgebaut. Am einfachsten ginge es allerdings nach dem Modell des Verbunds: “Wer es schafft, einen der großen Konglomerate wie die Sabanci-Holding als Partner zu gewinnen, hat relativ leichtes Spiel….” ”
http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/tuerkei-lockt-schon-wieder-mit-zweistelligem-wachstum-415915/index.do
aber es gibt da eben auch wirtschaftliche konflikte wie z.b. die nabucco-gaspipline. den gazprom-leuten passt die konkurenz natürlich nicht. würden sich nabucco lobbyisten wie fischer gegen schröder / sarrazin durch setzen, dann hätte wir einige monate später eine konzernpresse in d. die fleißig pro türkei beitritt schreibt. das scheint aber nicht der fall zu sein. vorerst hat gazprom gesiegt. so meine kleine vt hier zum donnerstag abend:))
Solange die EU (K3-Material) die İşkembe Çorbası verbietet, werden die Türken nicht in die EU wollen…
gleich mal sehen was das ist?
Für alle Nicht-Lateiner hier:
http://www.kochmix.de/rezept-tuerkische-kuttelsuppe–iskembe-corbasi-1-27690-2.html
mir doch egal. ich esse sowieso nur kuz haşlama.
Ich liebe Kutteln (als alter SauSchwob). Warum ist die Suppe in der EU verboten?
Wenn Kutteln als K3 Material (Schlachtabfälle) illegal sind…ist mein Metzger dann ein Straftäter weil er Kutteln verkauft?
An alle Vegetarier: bitte keine Diskriminierung Fleisch essender Kommentatoren :-)
Sammy,
als Ausländer (Schweizer) bin ich nicht sicher, ob sie wirklich verboten sind. Es passte halt so gut für meine Beispiel mit dieser türkischen Nationalspeise…
Bin gerade des öfteren in der Schweiz und genieße den Plausch bei Raclette oder Fondue … das ist nun aber endgültig weg vom Thema ….
tadelle kent jeder türke.
http://www.youtube.com/watch?v=G2TBVDEB8CM
ich weiß nicht, ob das als kulinarischer tipp in dieser gourmet runde durch geht, ist aber in der türkei beliebter, als jeder ami schokoriegel. ansonsten als nachtisch bei euch:))
http://www.ordumanset.com/db/haberresim/010608735.jpg
Einen kurzfristigen Beitritt denk ja niemand auch nur ernsthaft an. Es ginge ja wenn überhaupt darum, eine realistische Beitrittsperspektive zu schaffen und damit die Entwicklung in eine gewünschte Richtung zu beeinflussen.
Was passiert, wenn man Länder zu schnell aufnimmt, konnte man in den letzten Jahren in Osteuropa immer und immer wieder sehen. Aber was passiert, wenn man von Anfang an keine Perspektive anbietet, sieht man nun in der Türkei: Die “Kandidaten” suchen sich andere Verbündete. Die EU ist (gerade in der jetzigen Verfassung) nicht die einzige Adresse, an die man sich wenden kann und vermutlich auch bald nicht mehr die erste.
Und da sind es leider (mal wieder) die Deutschen und vor allem (mal wieder) die Parteien mit dem “C” im Namen, die jeden vernünftigen Ansatz ausbremsen und das, bei aller berechtigter und abgebrachter Kritik an der Türkei, (mal wieder) aus den falschen Gründen.
Allerdings sind die angeführten Gründe für das türkische Selbstbewußtsein eher wackelig. Der 17. Platz unter den stärksten Wirtschaftsnationen zum Beispiel sagt wenig aus. Bei einem Land mit weit über 70 Millionen Einwohner ist es nicht schwer, kleinere Länder zu überholen, die aber im Einkommen pro Kopf deutlich weiter vorn liegen.
Auch die Wachstumsquote sagt relativ wenig aus (auch wenn uns seit Jahren etwas anders eingetrichtert und noch ängstlich auf die dritte Stelle nach dem Komma geschaut wird), weil die Basis, auf der dieses Wachstum stattfindet, entscheidend ist. 100% von einem Euro sind nun nur die Hälfte von 2% von 100€
Im (etwas) repräsentativeren Human Developement Index liegt die Türkei aktuell auf Platz 83.
Mit dem Hinweis auf den Human Development Index haben Sie Recht, Thorsten. Das Wachstum der Türkei soll jedoch nicht als Begründung dafür dienen, dass die Türkei vor den EU-Ländern steht und deshalb in absehbarer Zeit aufgenommen werden sollte. Vielmehr dient es der Darstellung der Entwicklung des Landes, sozusagen des Trends. Möchte man den heutigen Stand der Türkei in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht gründlicher untersuchen, so würde dies einer größeren Anzahl an Indikatoren bedürfen als dem BIP-Zuwachs und dem HDI. Z.B. könnte man auch den Gini-Koeffizienten heranziehen, mit dem die Türkei sogar noch vor den Vereinigten Staaten liegt (was zugegeben nicht allzu schwer ist).
als NATO-mitglied wird die türkei wohl gegenüber israel genau das tun, was hinter den verschlossenen türen brüssels oder eines hinterzimmers auf dem luftwaffenkomplex adana ausgehandelt ist. ich denke schon, dass die türkei eine scharnierfunktion für die NATO innehat und keine separatistischen wege geht. auch die jüngsten militäraktionen gegen die pkk waren mit großer sicherheit nicht unabgesprochen. nur wir erfahren halt nichts von der militärischen strategie der NATO bezüglich dem nahen osten.
was die EU betrifft glaube ich, dass die mitgliedsstaaten eher angst vor der unkontrollierbarkeit ihrer außengrenzen hat, wenn die türkei mitglied wird, als bedenken wegen wirtschaftlicher, demokratischer oder kultureller differenzen. nur wir erfahren halt nichts von der diplomatischen strategie der EU bezüglich der festung europa.
aber ich kann mich auch irren.
Ich glaube nicht, dass Du Dich irrst. Es sollte aber bedacht werden, dass die EU andere Interessen und Mitglieder hat als die NATO. Die strategischen Vorgaben der NATO werden überwiegend von den USA und ihrem engsten Verbündeten UK bestimmt. Die USA sind aber an einer schwachen und von den USA leicht zu beeinflussenden EU interessiert. Die EU sollte auf noch mehr Einfluss von Goldman Sachs und USA “verzichten” und sich mit der Türkei noch zusätzlich einen Floh in den Pelz setzen lassen.
Genau! Ein EU – Mitglied Türkei bringt erträglichere Lebensbedienungen für Minderheiten wie Kurden oder Christen. Vielleicht würde die Türkei auch ihre Besatzung von Zypern endlich aufgeben.
@ R_Winter
Vielleicht passt sich die EU ja auch der Türkei an. Beispiel Dänemark: “Islamische Moralpolizisten fordern “Scharia-Zonen”. Vertreter europäischer Muslime stellen absurde Forderungen: In Dänemark wird bereits diskutiert, ob in Teilen des Landes die Scharia gelten soll.”
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13688685/Islamische-Moralpolizisten-fordern-Scharia-Zonen.html
Aber es gibt auch deutsche Politiker die als anti Rassismusmaßnahme türkisch lernen bei Deutschen fordern.
Was Broder nicht schreibt ist, daß es sich bei “den Moslems”, die diese Forderung gestellt haben, um eine Gruppierung von ungefähr 50 Personen handelt.
Broder ist als sachliche Quelle denkbar ungeignet. Der Verlinkte Artikel wurde im Scienceblog vor Kurzem komplett demontiert:
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2011/10/wir-basteln-uns-ein-weltbild-mit-dank-and-henryk-a-broder.php
(übrigens im Gegensatz zu Broders Auführungen sogar mit Belegen)
Broder als “Quelle” zu zitieren hat die Türkei nicht verdient und sollte im SF auch nicht erwähnt werden. Hier ist nicht die BLÖD-Zeitung.
Danke für den Hinweis.
Ali Arbia’s Vergleich gefällt mir:
“Wir werden uns Herren Broders Standard zu Herzen nehmen und Fred Phelps gilt von nun an als offizieller Sprecher der Christen (immerhin hat die Westboro Baptist Church geschätzt etwa 70 Mitglieder und ist entsprechend repräsentativer).”
@ Thorsten
Danke Thorsten. Das habe ich nicht gewusst.
und da bist du leider nicht der einzige. ich würde mal schätzen, dass 99% der kommentatoren unter dem broder-artikel das auch nicht wissen und somit broders rotz für wahr halten. und die “welt” juckts offensichtlich kein bisschen. echt ne schande :(
@PIN
… da hätte ich doch beinahe Broder-Schmutz gelesen. Die “Welt” ist zwar kein für Seriösität bekanntes Magazin, aber dass sie mittlerweile Beiträge von solchen Gestalten wie Broder veröffentlicht, rückt sie so stark in die Nähe des “Stürmers”, dass ich in Zukunft wohl auch die “Welt”-Zeitung als nicht-leswürdig Hetzorgan in der Liga der Kopp/Schall-und-Rauch-Veröffentlichungen zu 100% meiden werde.
Dass dieser Schmutzbuckel immer wieder eine neue Plattform findet, finde ich erschreckend.
Wenn Du demnächst Broder-Links postest, mache sie bitte vorher deutlich kenntlich, damit denkende Menschen nicht in Gefahr laufen, aus Versehen den Müll zu öffnen.
Die Türkei – die sequel zu Griechenland?
Wo soll das hinführen, würde die Türkei 2012 / 13 beitreten, wäre sie garantiert bis 2016 etwa heruntergewirtschaftet und ein neues Opfer für Auflagen & Sanktionen des IWF..
Wie das gehen soll? – Genauso, wie’s in Griechenland ging; der EURO ist wie Gift für alle Anreinerstaaten, es kann in einer Währungs-Union nur einen Sieger geben – die Kempetativste Volkswirtschaft. Der Rest darf die Zeche der rigorosesten Industrie-Lobby zahlen – durch Aufnahme riesiger Euro-Darlehen und ein wachsendes Haushalts-Defizit..
Wie Herr
ErdowahnErdoğan die Demokratie sieht: “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”http://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdoğan
Aber wie immer wird es nur ums Geld gehen: “Aufschwung in der Türkei. Die Tücken des Turbo-Booms. Europa schwächelt, die Türkei wächst mit Vollgas. Bei seinem Deutschland-Besuch tritt Ministerpräsident Erdogan nicht als Bittsteller auf, sondern als selbstbewusster Chef einer Nation, die bereits als “China Europas” gehandelt wird.” http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,795281,00.html
Wenn Sie hier schon dieses Zitat widergeben, dann fügen Sie bitte noch hinzu, dass das ein Zitat aus einem religiösen Gedicht war, Erdoğan dafür 1998 von einem türkischen Gericht zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde und er seitdem dem Islamismus abgeschworen hat. Das waren sozusagen seine “wilden” Jahre, dieses Zitat taugt nicht für eine Beurteilung seiner heutigen Meinung. Außerdem geht es hier um einen langfristigen Prozess, der einzelneStaatschefs überdauert hat und werden wird.
Aber was wollen Sie damit sagen? Dass die Türkei ein verkappter islamistischer Staat sei? Und die EU sie unbedingt dabei haben will, weil es “wie immer nur ums Geld” geht? Haben Sie den Artikel gelesen?
Danke für den Kontext!
@ PIN
wir haben von den amis halloween bekommen und nach dem eu beitritt feiern die türken weihnachten :))
http://www.youtube.com/watch?v=4QdmjxgWDtI
“…Die Welt verhüllt ihr Angesicht
mit einem weißen Kleid,
Bausparverträge werden frei,
die Märkte sind bereit.
Fabrikbesitzer lächeln mild,
fangen an zu träumen…
Die letzten Blätter fallen still
und leise – von den Bäumen..
Für vieles mag es jetzt zu spät,
für anderes noch zu früh sein.
Die Welt riecht nach
verbrannter Wurst,
und nach erbrochnem’ Glühwein.
Schenkst Du mir, schenk’ ich Dir,..
was wollen wir uns schenken?
Im Grunde ist es scheißegal,
man muss ‘halt nur dran denken.
Schenkst Du mir, schenk’ ich Dir,
nicht immer materielles,
in diesem Jahre schlag’ ich vor,
es gibt was ideelles.
Du schenkst mir eine Flasche Schnaps,
und ich Dir den Koran.
Wir stoßen an und saufen auf,
den Sieg der Taliban.
Dann wird es Zeit,
es ist schon spät,
wir haben lang gesessen.
Dann blasen wir
die Kerzen aus,
nur eine wird vergessen.
Dem Frieden dient
die Weihnachtszeit und
wir wanken still hinaus…
Erst brennt ein Zweig,
und dann der Baum,
am Schluss das gahanze Haus.
Und wieder einmal stellst Du fest,
Gebete sind vergebens..
Im Eigenheim
die Feuerwehr..
Trrrrümmer deines Lebens…
Es ist nicht immer
die Gewalt,
von Moslem, Jud’ und Christ…
in diesem Beispiel reicht es aus..
..dass man besoffen ist….”
erdogan war wenigstens die ersten jahre sehr gut für die demokratie. da haben ihn sogar die kurden gewählt. weil er kein kemalist ist, also kein rechtsnationalist. seine leute und er haben die macht des vorher allmächtigen generalstabs gebrochen. vorerst jedenfalls.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-02/tuerkei-machtprobe
mir wäre auch eine linke regierung lieber, als eine “islamistische”, aber kann doch alles noch kommen. ich bin da voll positiver erwartungen :))
Wenn die Wirtschaft der Türkei so weiter wächst, werden viele Auslandstürken zurückkehren können, die sie wegen starker Arbeitslosigkeit verlassen hatten.
2010 sind bereits mehr Menschen in die Türkei ausgewandert als aus der Türkei nach Deutschland eingewandert sind. Die Einwanderer sind praktisch ausschließlich Familien-Nachzügler (selbstverständlich haben Türken die hier leben und arbeiten ein recht ihre Familie nachziehen zu lassen!). In die Türkei wandern meist gut ausgebildete Fachkräfte und erfolgreiche Unternehmer aus.
Dank der intensiven Mithilfe des Verfassungsschutzes, der NPD, der NSU und der BILD wird dafür gesorgt, dass langfristig nur noch diejenigen Migranten in Deutschland bleiben, die willige, dumpfe Opfer sind. (Zynisch)
Das was eine Antwort auf einen Kommentar zur türkischen Einwanderung.
Der Kommentar ist weg aber meine Antwort steht noch …
Das türkische Wirtschaftswachstum ist nur ne Blase.
Das werden die Türken in ein paar Jahren merken.
Was produzieren die denn.
Haselnüsse fallen mir da ein.
Und einen Bauboom haben die dort auch,
aber wie sowas endet kennen wir ja von Spanien.
Und viele Erdbeben hats dann auch noch.
Sie wollen ja auch jede Menge neue Atomkraftwerke bauen.
In einer,der am geologisch aktivsten Regionen der Welt.
Von Japan nix gelernt,wa.
Mfg
Was die Türkei produziert?
Automobilindustrie: Die Türkei ist der sechstgrößte Automobilproduzent Europas und hat im Jahr 2008 1.150.000 Autos produziert.
Schiffsindustrie: Die Türkei ist der viertgrößte Schiffsproduzent der Welt.
Elektronik: Mehrere der größten europäischen TV-Hersteller sind türkische Unternehmen, jeder fünfte Fernseher in Europa wird in der Türkei gebaut.
Textilindustrie: 2006 hat die Türkei Textilien im Wert von knapp 14 Milliarden USD exportiert.
Bauindustrie: Die türkische Bauindustrie ist nach China die zweitgrößte der Welt, die weltweit Aufträge übernimmt.
Tourismus: Mit über 30 Millionen Touristen im Jahr auch eine wichtige Einkommensquelle.
Landwirtschaft: Mit den Haselnüssen lagen Sie richtig, da ist die Türkei der weltgrößte Produzent, genau wie bei Kirschen, Feigen, Aprikosen, Quitten und Granatäpfeln; auf Platz 2 sind sie mit Gurken, Wassermelonen und Kichererbsen; und drittgrößter Produzent von Tomaten, Auberginen, grünen Paprika, Linsen und Pistazien.
http://en.wikipedia.org/wiki/Economy_of_Turkey
Klingt alles ziemlich handfest und nicht unbedingt nach Blase.
Und weisse Ware der Koç Holding wie Waschmaschinen der Marke Beko.
Nennen Sie mir 5 europäische Autoproduzenten bitte. Das Volumen der gesamten türkischen Automobilindustrie entspricht in etwa dem Volumen der PKW Sparte der Marke Daimler von Januar bis Oktober 2011. Alles ist relativ.
:))
ich habe mal gehört, das jeder 4. flachbildfernseher, der in deutschland über die ladentheke geht, aus der türkei kommt bzw. da produziert wird. kann ich gar nicht glauben.
aber mal zu den arbeitsbedingungen:
“…Der Staat legt zwar einen Mindestlohn fest, in Tarifverhandlungen ziehen die Gewerkschaften aber zumeist den Kürzeren, weil es praktisch kein legales Streikrecht gibt. Die Löhne sind deshalb nach wie vor relativ niedrig, die meisten Beschäftigten sind auch nicht regulär sozialversicherungspflichtig angestellt, sondern arbeiten mit Heuern-und-Feuern-Verträgen bei Subunternehmen.
Auch der graue Arbeitsmarkt, in dem ohne Steuern und Versicherung, im Familienbetrieb oder als fliegender Händler gearbeitet wird, ist nach wie vor riesig. Deshalb sind auch die Zahlen der Arbeitslosenstatistik wenig aussagekräftig. Experten schätzen, dass man die offizielle Zahl von knapp 10 Prozent verdoppeln muss, um die Realität zu treffen…”
was für die türken aber gut ist, für ihre wirtschaft, ist der altersdurchschnitt in der bevölkerung. ansonsten sieht europa ja ziemlich alt aus. im wahrsten sinne des wortes. ein kontinent der alten im vergleich zum rest der welt. und in der türkei eine junge, große bevölkerung und dann istanbul:
“….Istanbul wächst und wächst
Trotzdem ist der Aufschwung deutlich spürbar. Vor allem der Großraum Istanbul liegt auch im weltweiten Maßstab unter den fünf am schnellsten wachsenden Regionen. Die Erdogan-Regierung hat es geschafft, Istanbul zu einer ökonomischen Drehscheibe zu machen, von der aus Firmen über die Türkei hinaus den Balkan, Zentralasien und neuerdings auch verstärkt den gesamten Nahen Osten bedienen.
Entsprechend wird in Istanbul gebaut, was das Zeug hält, und Erdogan heizt den Bauboom durch staatliche Großprojekte zusätzlich an. Fast 50 Prozent des türkischen Bruttosozialprodukts werden im Großraum Istanbul erwirtschaftet. Entsprechend hält der Zustrom in die Metropole am Bosporus an. Während in ganz Griechenland gerade einmal 10 Millionen Menschen leben, wird Istanbul in den kommenden Jahren wohl von 15 auf bis zu 25 Millionen Einwohner wachsen. Das sind goldene Zeiten für die Betonindustrie….”
http://www.taz.de/!78186/
ps.: kann mir vorstellen, warum grade die franzosen gegen türkei-eu-beitritt sind. in der türkei leben, glaube ich, genau so viele menschen wie in deutschland. eine große bevölkerung, die bei einem eu – beitritt, das käfteverhältnis / stimmenverhältnis in brüssel verändert ? wie viele menschen hat frankreich?
Lustiges Artikelchen. Mit der Wahrheit nimmt es der Verfasser aber nicht ganz so genau. Auch wenn ich die Retourkutsche gut verstehen kann, ist die Türkei ohne die EU innerhalb kürzester Zeit ein Bürgerkriegsgebiet. Hey, bei aller Liebe, aber nr mit Kühlschränken und falschen Ralph Lauren Klamotten gehts halt nicht.
Nichts gegen die Türkei, ich freue mich darüber, dass dort der Binnenmarkt gut funktioniert und hier und da ein paar Unternehmer in die Welt hinausgehen, aber es muss nicht sein, dass man jetzt irgend einem Wahn verfällt, der nur für die Türkei selbst gefährlich werden kann. Bleibt lieber locker, denn locker mag ich euch am Liebsten.
PS: Rang 17 weltweit, hört sich gut an. Die ehemaloge DDR war mit 16 Millionen Einwohnern auf Platz 16 gelistet. Nur mal so zum Vergleich.
Wenn es nur nach dem Wirtschaftswachstum ginge, müsste die EU auch China aufnehmen.
Scheiss auf Religionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte.
@ Skythe
jupp … so ist es! das ist kapitalismus baby. scheiß auf menschenrechte. die türkei macht viel handel mit ihren arabischen nachbarn. ist ja auch nachvollziehbar und wir mit china. im kapitalismus fragt niemand nach menschenrechten. da ist eine regierung wie die andere. egaaaal. wichtig ist eigentlich nur, wie es theoretisch mit den menschenrechten aussieht, also auf dem papier. wir haben ja im gg auch ganz dolle sachen drin stehen, aber theorie und praxis:))
in dem artikel “…ansichten eines terroristenfreundes..” von roberto de lapuente hier auf spiegelfechter und den anschließenden kommentaren, wird ja ganz gut beschrieben, wie eu und usa ihren zenit der bürgerrechte bereits hinter sich haben. interessant für mich zusehen, das die türkei fortschritte macht während es bei uns zurück geht.
Die Radikalisierung wird als Beitrittsgrund angeführt???
http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/11/17/obamas-pudel/
Hier eine andere Variante in Sachen Erdogan!!
was wollen die türken in den “vereinigten schulden von europa”?
nee, nee…
erst hieß es “wir können ja freunde bleiben” (privelegierte partnerschaft) = du kommsch hier net rein!
und jetzt wird rumgebettelt…
LÄCHERLICH!
Eigentlich interessant, dass das Thema Türkei in der derzeitigen Krise der EU dennoch aktuell bleibt. Dass sich die Türkei darüber beschwert, dass Deutschland sich nicht genügend für eine Aufnahme der Türkei in die EU einsetzt zeigt ja, dass das Interesse an der EU anscheinend noch immer ausreichend groß ist. Wie weit umgekehrt das Interesse der EU an einer derartigen Erweiterung wäre ist mir eigentlich völlig unklar.
Wenn man die “einfachen Bürger” fragt, wird wohl ein grundsätzliches Resantiment gegen den Islam überwiegen – der geamte Wirschaftsbereich wird wahrscheinlich sehr für eine Erweiterung sein da halt mal wieder neue Absatzmärkte als Argument dienen.
Wie weit die Türkei ein wirtschftliche Bereicherung sein könnte, ist aber auch in den obigen Kommentaren doch ziemlich umstritten, auch wenn derzeit die Wachstumsraten sich als fast unschlagbar gut erweisen sagt dies nicht allzuviel aus.
Außenpolitisch wird der Beitritt wohl stark von einem “möglichen” Einfluß auf den gesamten islamischen Raum durch die Türkei betrachtet – aber da spielt halt immer die Hoffnung mit dass dieTürkei ein “guter Partner” bleibt (was sdie Türkei zumindest innerhalb der Nato durchaus war). Dabei bleibt halt die Gefahr, dass anstelle eines positiven Einflußvermöges auf andere islamistische Staaten (und dan gesamten arabischen Raum) je nach Entwicklung der gesellschftlichen und politischen Situetion in der Türkei ein negativer Einfluß auf den EU Raum entsteht.
Jedenfalls wird sich das Thema EU-Beitritt wahrscheinlich noch lange Zeit hinziehen und die Möglichkeit dass irgendwann diese Eintrittswilligkeit von Seiten der Türkei aus nicht mehr besteht ist meines Erachtens gar nicht so klein.
Leider kann ich die Gründe von Seiten der Türkei aus überhaupt nicht beurteilen, möglicherweise liegen hier vor allem wirtschaftliche Gründe vor, die eben der Türkei den ganzen EU Raum als Absatzpartner öffnen, bzw. die Exporte erleichtern.
komischer weise biedern sich immernoch sehr viele länder an, dieses tote eu-pferd mitzureiten. mit gesunden menschenverstand hat das nix mehr zu tun.
Immerhin eine Gesellschaft, die es von einer Textil-dominierten Industrie in wissensintensivere Bereiche wie Weiße Ware, Elektrotechnik und Automobil-Industrie geschafft hat.
Warum ist bisher eigentlich keinen der anti-deutschen Trotzkisten diese Lesart der Euro-Krise eingefallen?
Deutschland ließ Süd-Europas Blasen blühen, solange es selbst durch aufstrebende Billiglohnländer in Ost-Europa, Ost-Asien und Türkei hart bedrängt war. Als diese aufstrebenden Länder einen ausreichend üppigen Markt boten, ließen wir die heißen Kartoffeln am Nordrand des Mittelmeeres fallen.
die eu zerschlägt systematisch die natürlich gewachsenen binnenmärkte samt infrastrukturen der anwärterländer in osteuropa. warum sollte die türkei dem folgen und sich ebenfalls der nationalen zerstörung hingeben. das ist es, was mir nicht in den kopf will. ein eu-beitritt kommt doch einem abzockerangebot gleich, vor dem aller orten gewarnt wird.
beispiel landwirtschaft:
ob die türkische landwirtschaft, nach einer eu-mitgliedschaft, mit denen in den übrigen eu-staaten konkurrieren kann? die große masse der landwirtschaftlichen betriebe in der türkei, sollen kleinsteinheiten sein. bei uns sind das doch eher agrarfabriken. also nach eu beitritt, pleitewelle in der türkischen landwirtschaft und dann weitere verstärkung der landflucht in die städte? weiterwachsen von megacities, wie istanbul mit den armutsmassen vom land? jede menge neue, arbeitskräfte, die billig in der industrie ausgebeutet werden können.
andererseits: wenn der durchschnittliche landwirtschaftliche betrieb in der türkei ein kleinstbetrieb ist, dann könnten die dort doch die fehler der eu vermeiden. also mit dem potential in die ökologische landwirtschaft gehen. die deutsche bio branche kommt doch mit dem produzieren für die nachfrage nicht nach und muss aus dem ausland stetig importieren. die ollen öko rosinen (firma rapunzel) bei uns in der küche kommen z.b. aus der türkei.
ps.: hab grad eine umfrage zum wahlverhalten von alemancis wie orhan und eylem aus stuttgart wenig schmeichelhaft von so manchem orhan und so mancher eylem aus izmir genant werden, gefunden: “… dass laut einer aktuellen Umfrage 77 Prozent der türkischen Wähler für die SPD stimmen wollen, gefolgt von 9,2 Prozent für die Grünen und 7,8 Prozent für die Linkspartei. Gerade mal 4,8 Prozent würden sich für die CDU/CSU und nur 1,2 Prozent für die FDP entscheiden….” 77 % für die spd junge, junge,… aber das dürfte heute (die zahlen sind von 2005) “dank” sarrazin wohl anders ausfallen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,374502,00.html
ich bin auch dafür, die bucht von antalya mit pvc-folie abzudecken, wie in almeria und der gesamten andalusischen ecke.
am
deutschen weseneu -wesen wird die welt genesen.die spekulanten sitzen überall.
Ok, die Türkei brummt also wirtschaftlich, aber wie läuft der Motor genau?
Kann die Textilindustrie weiter bestehen, wenn sich auch im Osten der Türkei die Löhne angleichen?
Brummt die Wirtschaft aufgrund staatlicher Investitionen? Stichpunkt Infrastrukturausbau, das Transportgewerbe scheint ja eine der großen Branchen zu sein im Eurasischen Knotenpunkt.
Und was Produzieren die Türken genau im Maschinen- und Fahrzeugbau?
Ist das wirklich konkurrenzfähig, nicht das ich den Türken das nicht zutraue, aber ich kennte jetzt kein türkisches Produkt aus den Bereichen.
Und da direkt mal die Frage, gibt es bekannte türkische Marken?
@ Skyte, Sternburg
Wenn’s um Menschenrechte ginge, dann könnten die EU Staaten sich auch gegenseitig aus der EU schmeißen.
Außer man betrachtet Menschenrechte als eine Quantitative, statt einer Qualitativen Sache, dann schneidet China vermutlich wirklich scheiße ab.
Aber so einen Blickwinkel darauf habt ihr doch bestimmt nicht.
@ t
da hast du recht.
ob nun in der türkei:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tuerkei-sperrt-Blogspot-komplett-213972.html
oder z.b. in frankreich / england:
http://blog.xmachina.de/freies-internet/un-verurteilt-netzsperren-von-frankreich-und-england/
wirtschaftlich bin ich hin – und hergerissen zwischen pro -eu beitritt für die türkei oder nicht? ich weiß dazu zu wenig, um das beurteilen zu können. vielleicht kommt ja noch was von der autorin. sieht übrigens echt sexy aus. entschuldigung. ein kompliment. nicht sexistisch gemeint. hab mal ihren namen gegoogelt:))
ich könnte mir aber vorstellen, das das pro eu beitittslager es inzwischen schwerer haben wird. nicht mit den europäern, sondern, bei den türken. “…”EU, gibt es die noch?” Die spontane Reaktion von Saruhan Oluc auf die Frage nach der Bedeutung der EU gibt, wiewohl ironisch gemeint, doch ganz treffend die Quintessenz dessen wieder, was türkischen Intellektuellen derzeit zur europäischen Union einfällt. Zuallererst stellt man fest: Die EU ist in der Türkei kein Thema mehr…. ” taz.de/!76936/
ich meine die türken haben wohl inzwischen richtig power in ihrer exportwirtschaft. “…Der wichtigste Grund, warum Europa derzeit kaum noch eine Rolle spielt, ist aber nicht so sehr der Frust über die europäische Hinhaltetaktik, sondern die völlig veränderte ökonomische Situation. Anders als vor zehn Jahren, steht die Türkei heute nicht mehr als Bittsteller vor den Toren Europas. War das Land damals gebeutelt durch ökonomische Dauerkrisen und durch das schwere Erdbeben von 1999 mehr oder weniger am Boden, ist es heute der europäische Tigerstaat par excellence….” http://www.taz.de/!76936/
die haben inzwischen ein besseres verhältnis zu den arabischen staaten. treiben handel, schließen verträge. sind gut im geschäft und besser in der region vernetzt. die türkei hat den iran ( gas, erdöl), ein gutes verhältnis zu russland (rohstoffe), kasachstan u.a. und könnte mit china eine region -vom westen bis nach asien – aufziehen, in der das richtig abgeht. aus dieser perspektive, wie sexy wirkt da noch die eu?
@t
Sowohl quantitativ als auch qualitativ.
Kein intelligenter Mensch wird den Umgang der chinesischen oder (weiß-) russischen Regierung mit ihren Völkern ernsthaft mit dem der französischen oder türkischen vergleichen.
@t, ist die türkei denn bereits in der eu, dass sie ihre waren hier gut verkaufen und bekannt machen könnte? oder was heißt jetzt genau binnenmarkt?
Naja, amerikanische Marken kenne ich, auch wenn die nicht in der EU sind und auch über chinesische Autos ließt man allerorten.
Und Ricola ist auch ein Begriff, obwohl das Land nicht in der EU ist.
Was genau Binnenmarkt in der EU heißt, das wüsste ich auch mal gerne.
Ist ja schon ein komischer “Binnenmarkt” in dem der eine Marktteilnehmer mit seiner Kamikazelohnpolitik, den Markt für alle zerstört.
Wenn Wirtschaftskraft und Bürgerrechte die Kriterien sein sollen, muß die EU natürlich erst Japan aufnehmen, bevor sie über die Türkei nachdenkt.
Die Türkei ist weder geographisch noch kulturell noch historisch Teil Europas. Und damit ist alles gesagt. Wer aus der Mitgliedschaft eine moralische Frage macht, hat die Idee Europa katastrophal mißverstanden.
Wie sehr sich die Türkei um einen EU Beitritt bemüht, kann man auf Wikipedia sehen
http://de.wikipedia.org/wiki/Beitrittsverhandlungen_der_T%C3%BCrkei_mit_der_Europ%C3%A4ischen_Union#.C3.9Cbersicht
Die Verhandlungen laufen seit 2005, aber die Türkei hat es bisher nur Geschaft 1. Beitrittskapitel abzuschließen. Bei 7. Kapiteln hat man die Verhandlungen abgebrochen.
Warum sollen wir uns um ein Türkei Beitritt zur EU bemühen, wenn die Türkei die Vorgaben zu einen EU Beitritt nicht umsetzen will???
Was der Türke nicht will, wird der Türke nicht umsetzen. Was die EU Technokraten sagen ist den Türken scheiß egal, den interesieren nur die Subventionen. So funktioniert eine Politische Union, wie die EU nicht!!!
@Hans
Postest Du sonst bei PI?
Hans, haben Sie den Wikipedia-Artikel eigentlich gelesen, den Sie da verlinken? Die Suspendierung der 7 Kapitel durch die EU erfolgte nicht, weil die Türkei in diesen Bereichen nichts umsetzen will, sondern weil sie das Ankara-Protokoll nicht ratifiziert hat – das hätte sie nämlich dazu gezwungen, die Republik Zypern anzuerkennen.
Niemand streitet ab, dass die Türkei zur Zeit noch einiges zu tun hat, um die Vorgaben der EU zu erfüllen, das wird ja auch in obigem Artikel erwähnt. Allerdings steht in dem von Ihnen geposteten Link auch: “Als Kompromiss wird nun am Ende der Beitrittsverhandlungen, nach zehn bis fünfzehn Jahren, nicht nur geprüft, ob die Türkei die Beitrittskriterien erfüllt, sondern auch ob die Europäische Union deren Aufnahme wirtschaftlich und politisch verkraften kann. Damit sind die Hürden für die Aufnahme so hoch wie noch nie zuvor für einen Kandidaten.”
Genau dieses “politische Verkraften” ist es, worauf die CDU/CSU sich immer beruft: Die Türkei kann sich anstrengen, wie sie will, wenn man am Schluß einfach sagt, dass die Türkei vom Gefühl oder der Kultur her nicht in die EU passe, dann war alles für die Katz. Ich habe den obigen Artikel so interpretiert, dass die Autorin den Standpunkt vertritt, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für die Türkei so verändert haben, dass sie so ein erniedrigendes Theater nicht mehr unbedingt nötig hat, und die EU am Ende der Verlierer sein könnte. Die aktuellen Probleme seitens der Türkei im Verhandlungsprozess waren nicht das Thema.
Über diese These kann man gerne diskutieren. Aber wenn jemand Dinge postet wie “Was der Türke nicht will…” oder “Was die EU Technokraten sagen ist den Türken scheiß egal, den interesieren (sic!) nur die Subventionen”, dann erübrigt sich wohl jegliche Diskussion.
In Sachen Zypern verlangt die EU nur das die Türkei eine UNO Vereinbarung umsetzen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Man darf nicht vergessen, das die Türkei in Nordzypern einfach einmarschiert ist, und die Zyprer vertrieben hat.
Wenn ich mir das Verhalten von Erdogan ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass der mit der EU auf Augenhöhe zusammenarbeiten will.
echt? einfach so? erzähl mal! wo sind die zyprer alle hin? nach beirut oder neapel oder marseille? oder gar valletta? irgendwo müssen doch die heroin- und waffenschieber hingegangen sein, oder was meinst du? nach tel aviv doch sicher nicht, oder? nee, ne? tatsächlich?
Obama hat den Verkauf der Drohnen erlaubt, der US Kongress hat den Verkauf dann aber gestoppt. Die Israel Lobby in den USA wird den Verkauf an die Türkei auch in der Zukunft verhindern. Israel ist Paranoid, die haben Angst, das die Türkei die Drohnen nutzen kann, um Aufklärung gegen Israel zu betreiben. Erdogan hat ja immerhin gedroht, Kriegsschiffe als Begleitung nach Gaza zu schicken.
Die Türkei hat nach der Ablehnung durch den US Kongress, sich öffentlich um den Drohnenkauf erfolglos bemüht. Bischen mehr Sorgfalt hätte den Beitrag gut zu Gesicht gestanden.
Der US-Kongress hat mitnichten den Verkauf gestoppt, es gibt aber einige Abgeordnete, die dem Verkauf skeptisch gegenüberstehen. Der Durchbruch für die Türkei, welche die Drohnen schon seit Jahren kaufen wollte, ist, dass Obama und das Pentagon sich voll hinter den Verkauf stellen und ihn im Kongress propagieren. Dasselbe gilt für mehrere Kampfhelikopter.
Zudem haben die USA der Türkei jetzt schon mehrere Predator-Drohnen zur Verfügung gestellt, die sie gegen die PKK im Nordirak einsetzen darf:
http://www.post-gazette.com/pg/11319/1189986-82.stm
Die Skepsis im Kongress rührt von der allgemeinen Neuausrichtung der türkischen Außenpolitik, die in obigem Artikel angeführt wird, her, (und dass die Türkei den Genozid an den Armeniern immer noch nicht anerkennt), und eben nicht von möglicher Aufklärung über Israel. Was Sie damit möglicherweise meinen, ist die israelisch-türkische Kontroverse über den Göktürk-Satelliten:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4142624,00.html
Der hat aber mit den USA und dem Kongress rein gar nichts zu tun.
Ein bisschen mehr Sorgfalt hätte Ihrem Beitrag gut zu Gesicht gestanden.
Zur Verfügung bedeutet, die US Soldaten bedienen die Drohnen. Die Entscheiden auch, ob die Fliegen oder auch nicht.
Laut Spiegel Artikel läuft es mit den Drohnenkauf doch nicht so glatt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785589,00.html
Mit US Drohnen können die ohne weiteres Israelische Schiffsbewegungen aufklären. Israel ist in Sicherheitsfragen halt Paranoid.
Haben Sie irgendwelche Quellen für Ihre Darstellungen? “Zur Verfügung gestellt” bedeutet genau das, was es eben normalerweise auf deutsch bedeutet, wie der türkische Außenminister erklärte: “The data provided by those predators will be shared in real time by a unit in Turkey and the routes for the Predators will be determined solely by the Turkish Armed Forces [TSK] and our military officials,” Davutoğlu said, brushing off speculation that the US might remain in charge of the drones’ operations after they are based in Turkey.”
http://www.todayszaman.com/news-262544-turkey-in-command-of-newly-deployed-predators-missions.html
Ihr SPON-Artikel ist über zwei Monate alt, und obwohl auch jetzt noch “einige Abgeordnete skeptisch” sind, steht auch da nirgendwo etwas von einer Mehrheit. Wie gesagt, die Türken wollen die Predators und Reapers seit Jahren, und erstmals werden sie von einer US-Regierung und dem Pentagon dabei unterstützt. Als Zeichen des guten Willens kriegen die Türken ja jetzt schon Drohnen geliehen. Das türkische Verteidigungsministerium geht davon aus, dass die Drohnen nächsten Frühling eintreffen werden. Warten wirs ab!
Und auch wenn die Skepsis dieser Abgeordneten mit der oben im Artikel erwähnten Neuausrichtung der türkischen Außenpolitik zusammenhängt, und somit auch die Haltung gegenüber Israel betrifft, ist EINES absolut unerheblich: Die israelischen Schiffsbewegungen. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen – wegen der Mavi Marmara-Sache? – aber Predator-Drohnen werden nicht für Seeüberwachung eingesetzt. Wie der in meinem obigen Post verlinkte Artikel schon sagt: “The sensors and cameras on the Predator drones have a range of several miles.” – da kommt man auf dem Meer nicht weit. Man kann damit gut Personenbewegungen überwachen und diese Personen – wie der Name “Raubtier” schon sagt – ausschalten, also genau was die Türkei für ihren Kampf gegen die PKK haben will. Schiffe überwachen könnten die Türken eben mit dem schon erwähnten Göktürk-Satelliten, und da gibt es auch eine Kontroverse (und die ist NICHT, dass die Türkei Israel ausspäht, denn die israelische Angst vor einem türkischen Angriff wird sich sehr in Grenzen halten – es geht um den potentiellen Weiterverkauf dieser Bilder), aber die hat absolut nichts mit dem US-Kongress und der von Ihnen implizierten Israel-Lobby zu tun.
Da steht aber nicht, das Türkische Soldaten die Drohnen bedienen. Die Türken sagen den Amis, wo die Drohnen entlang fliegen sollen. Die Amis behalten letztlich die Macht über die Drohnen.
Gut im Frühjahr nächstes Jahres werden wir wissen, ob mit dem Kauf der Drohnen geklappt hat, oder auch nicht.
In Israel sind die Paranoid. Die sehen auch Gefahren, wo keine sind.
Sorry, Leute.
Aber seid doch mal ehrlich:
Die Türkei wäre dumm, wenn sie im Moment in die EU drängen würde. Und das tun sie auch nur noch oberflächlich. Das sind reine Lippenbekenntnisse.
Kroatien kommt ja bald in die EU. Die retten uns!
Das beste am spiegelfechter ist nicht nur der beitrag, die kommentare geben den so genannten würze die man an sogenannten mainsteammedien annnæhernd nicht trifft.
Soweit ich verfolgen kann gibt es gewisse unterschiede über die definitionen kann wie ich in anderen beitrag zur beruhigung aller mitteilen ‘das die mehrheit der Türken gar nicht zur EU beitreten wollen.
Die sogenannte enttæuschung von Erdoğan zur sprache gebracht betraf die rolle D mit der die TR sich historisch verbunden fühlte und derzeit die stærksten wirtschaftlichen beziehungen unterhælt soviel ich nicht ganz falsch liege sind ca 40.000 D unternehmen in TR aktiv, davon einige seit 80-70 jahren ( zum beispiel Siemens) .
Die ernüchterung das die EU wie proklamiert ein Zivilisatorisches weiterentwicklung freie verkehr von Waren,Kapital,Personen innerhalb der lænder ohne grenzen zu einer schulden union und ein aufgeblæhte Eurokratie ausgeartet ist und das inzwischen einiege Lænder ohne rücksicht auf die vertræge und vereinbarungen reinen plündermentalitæt hemmungslos sich hingegeben haben und andere es aufgrund ihren hegemonialen interessen zugelassen haben, stellt inzwischen sehr klar das im grunde genommen im ‘westen nicht neues’ gibt nur in andere form und dimension.
Belustigend fand ich aber die beitræge von herrn Hans über Zypern,vielleicht hat er übersehen, als die mitgliedschaft Zypern anstand das in den EU vereinbarungen keine aufnahme der lænder mit grenzstreitigkeiten steht, und man der TR versprochen hatte sobald sie der Annan plan zustimmen die isolation des norden aufzuheben und flughafen Ercan internationalen flügen freigegeben und die blockade der eingefrorenen beitræge aus den EU struktur förderung aufheben wird.
Für den interessierten leser kann ich nur sagen keines davon ist geschehen, natürlich kann man dem Erdoğan jetzt auch vorwerfen das er leichtglæubig war, nur inzwischen ist er es nicht mehr, und viele Türken auch nicht.
Es darf inzwischen nicht übersehen werden das durch die neuen informationsmedien alles überall abgerufen werden kann ohne das man berge besteigen muss und auch interaktiv agieren so auch eine neues bewusst werden über unser planet ensteht.