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  • Da isser ja wieder!

    geschrieben am 24. November 2011 von Thorsten Beermann

    von Thorsten Beermann

    Haben wir ihn vermisst? Um ehrlich zu sein, haben die meisten in den letzten sechs Monaten wohl nicht all zu viele Gedanken an Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg verschwendet. Warum auch, könnte man sagen, der überführte Betrüger (und um nichts anderes als Betrug handelt es sich schließlich beim bewussten und großflächigen Plagiieren in einer Doktorarbeit), hat sich mit Schwung selbst ins Aus befördert und wird kaum wieder den Weg auf die politische Bühne finden. Auch ich war mir ehrlich gesagt relativ sicher, dass Guttenberg aufgrund seiner gegelten…’schuldigung, gesalbten Herkunft sicher in einige angenehme Positionen umsteigen, kaum aber über die Chuzpe verfügen dürfte, erneut öffentliche Ämter in Angriff zu nehmen. Da ich meine Fehler eingestehen kann, tue ich das hiermit: Scheinbar habe ich mich geirrt.

    Die Ankündigung eines Buches, der gut von den deutschen Medien abgedeckte Auftritt bei einer Konferenz in Kanada und einige Interviews in großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen bzw. deren Internetablegern in den letzten Tagen, mit der Ankündigung, eine neue Promotion anzustreben, hätten Warnzeichen genug sein können. Spätestens nach der Einstellung des Verfahrens gegen eine Zahlung von 20.000€ an die Krebshilfe ist aber klar, dass Guttenberg seine Ambitionen noch lange nicht begraben hat. Und auch die Strategie, die er und seine Verteidiger anwenden werden, zeichnet sich immer deutlicher ab.

    Der erste wichtige Grundbaustein ist die Verfahrenseinstellung. Da er nicht vorbestraft ist, so wird man argumentieren, kann das Vergehen ja so schlimm nicht gewesen sein. Mehr noch, wenn er tatsächlich einen neuen Doktorvater findet, der ihm schnell noch einen neuen Titel verpasst (und bei seinen Verbindungen und denen seiner Familie muss man daran kaum zweifeln), wird man ins Feld führen, dass er ja nun spätestens jetzt die Leistungen wirklich erbracht hätte und man das Thema ruhen lassen solle.

    Die zweite Säule zeichnet sich gerade in der Kritik an der deutschen Politik im Allgemeinen und der CSU im Besonderen ab. Schon vor seiner Rücktritt (natürlich nur um seine Familie zu schützen) beruhte die Guttenberg-Verehrung vor allem auf der Legende, er hätte sich als Minister in der Wirtschaftskrise als einziger gegen die Mehrheitsmeinung in der Regierung gestellt (quasi das administrative Gegenstück zur Political Correctness) und seinen Mann gestanden (weil er als Adliger auf profane weltliche Titel ja gar nicht angewiesen sei, wie manche Zeitung vermutete). Dass er jedes Mal, wenn er mit viel Tamtam etwas herausposaunt hat, hintenrum klein beigeben musste, fiel dabei unter den Tisch. Auch jetzt wird fleißig am Bild des Rebellen gefeilt, der sagt, was sich sonst keiner traut. Dass seine Kritik aus wohlfeilen Allgemeinplätzen besteht, stört dabei kaum.

    Das Ergebnis der Bemühungen scheint auf den ersten Blick eher zwiespältig. Bis auf die zu erwartenden Verlage, denen Fakten ohnehin nie all zu wichtig waren, liest man überwiegend eher kritische Stimmen. Das Fehlen echter Reue wird beklagt und dass es Guttenberg an einer gewissen Demut mangele, wo er sich jetzt schon wieder in Funktionen vom Konzernlenker bis zum Minister sehe. Auch modische Kritik ist hier und da zu lesen. Gut, was das nun etwas weniger schmierige Äußere mit seiner fachlichen Kompetenz zu tun hat, weiß vermutlich auch nur der Focus.

    Aber gerade da liegt der Knackpunkt, denn die Frage seiner fachlichen (In)Kompetenz ist gleichzeitig scheinbar vollkommen vom Tisch. Niemand fragt mehr nach seinem schon lächerlich aufgehübschten Lebenslauf, mit dem er seine Eignung zum Wirtschaftsminister belegen wollte (man erinnere sich an das Praktikum, das zum Arbeitsverhältnis im Ausland wurde und das Verwalten des Familienvermögens mit immerhin zwei Mitarbeitern, das zum Leiten eines international agierenden Unternehmens avancierte). Kein Mensch redet über seine Rolle in der Wirtschaftskrise. Oder besser, keine Rolle in der Wirtschaftskrise, weil außer der Kritik an der Opelrettung (die trotzdem kam) kein Ton von seiner Seite (immerhin Wirtschaftsminuster) zu hören war. Es wird nicht diskutiert, dass er als Verteidigungsminister zwei Untergebene für seine voreiligen Äußerungen über die Klinge springen ließ, obwohl er nachweislich über die Vorgänge informiert gewesen war. Kein Wort von seinen populistischen Schnellschüssen in der Gorch Fock-Affäre. Und wie war das mit der Bundeswehrreform? Sein Nachfolger räumt bis heute das Chaos aus, das die Verkündigung des Endes der Wehrpflicht, ohne auch nur den Ansatz eines Konzeptes ausgearbeitet zu haben, verursacht hat.

    Die Reduktion auf die „moralische“ Frage ist schon ein gigantischer Erfolg für Guttenberg. Dass er im Amt nie etwas auf die Reihe gebracht hat, tritt in den Hintergrund. Bald wird es wieder als der erfolgreiche Jungpolitiker dargestellt werden, der über einen dummen alten Fehler gestolpert ist. Gut, um einen Canossagang wird er vermutlich nicht herumkommen. Sollte er den medialen Kniefall aber zum richtigen Zeitpunkt gut inszenieren, könnte er den Betrug in seiner Doktorarbeit tatsächlich mit einem Schlag vom Tisch gewischt haben. Einziges Risiko ist derzeit der Eindruck, dass Guttenberg von der Justiz bevorzugt wurde. Das könnte ihn tatsächlich Sympathiepunkte kosten. Sollte sich das nicht verfangen, sehen wir vielleicht sogar noch einen Bundeskanzler zu Guttenberg. Lang lebe Karl Theodor I.

    Thorsten Beermann

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    Tags: Politclowns Unsympathen
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    1. Das isser ja wieder | workingmansdeath

    55 Kommentare:

    1. lebowski schrieb am 24. November 2011 um 17:58 - Permalink

      Guttenbergs Affäre war doch quasi ein Schrei nach dem Mindestlohn. Wenn man seine Ghostwriter so mies bezahlt, sollte es klar sein, dass die nur Müll zusammen schreiben.

      • sternburg schrieb am 24. November 2011 um 18:55 - Permalink

        Wenn man seine Ghostwriter so mies bezahlt, sollte es klar sein, dass die nur Müll zusammen schreiben.

        auf jeden fall, denn wenn es einen ghostwriter gibt, hat der ja wohl auch fast wortwörtlich wieder woanders abgeschrieben.

        http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_100/101

        das internet ist schon praktisch. für beide seiten. feine sache so was wie lexis nexis.

    2. Hans Bambel schrieb am 24. November 2011 um 17:59 - Permalink

      Schöner Artikel, müsste nur noch mal Korrektur gelesen werden. Dann perfekt!

    3. Tina Tobel schrieb am 24. November 2011 um 18:00 - Permalink

      Vor einiger Zeit war in der Presse zu lesen, dass die Frage nach dem öffentlichen Interesse an einer Strafverfolgung auch davon abhängt, ob Geschädigte Anzeige erstatten. Leider erfährt man jetzt nichts Genaues dazu. Aber wie es aussieht, hat keiner der Autoren, von denen Guttenberg abgeschrieben hat, Anzeige erstattet. Fand das tatsächlich keiner von ihnen eine Strafanzeige wert? Wie kommt das?

      • Magicdrummer schrieb am 24. November 2011 um 20:19 - Permalink

        http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,799515,00.html

        Fast 200 Anzeigen gab es gegen Karl-Theodor zu Guttenberg, doch nur eine einzige stammte von einer Betroffenen: Sonja Volkmann-Schluck

    4. Bob Roberts schrieb am 24. November 2011 um 18:01 - Permalink

      Möge er bitte in den USA Wurzeln schlagen und uns verschonen
      mit seinen gestelzten, verlogenen Posen, die er in den Dienst des Security Industrial Complex gestellt hat. Guttenberg und seine transatlantischen Seilschaften im Umfeld von CSU nahen Stiftungen: “ Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat seine Doktorarbeit von einem der CSU nahestehenden Zweitgutachter bewerten lassen. Wie ein Sprecher der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung der FTD bestätigte, ist Guttenbergs Zweitgutachter Rudolf Streinz Vertrauensdozent der Stiftung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU). (…) Vertrauensdozent der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) ist Streinz nach Angaben des Sprechers seit 2005. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Guttenberg hatte seine mit der Bestnote bewertete Doktorarbeit im Jahr 2006 eingereicht.“ (…) Höhepunkt der USA-Reise war zu Guttenbergs Rede bei dem von der Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS, Guttis neuer Arbeitgeber) ausgerichteten Ministerforum zum Thema ‘Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen: Afghanistan, das neue strategisches Konzept der NATO und die Herausforderungen des Burden-Sharing’.“
      http://tinyurl.com/65c7tme

      Guttenberg vertuschte die Umstände des Todes eines deutschen Soldaten in Afghanistan und belog den Bundestag:
      http://tinyurl.com/cyqwsef

      • sternburg schrieb am 24. November 2011 um 18:14 - Permalink

        @ Bob Roberts

        jupp … genau richtig. wenn ich an seine kerner show in afghanistan denke. für den butterberg ( badischer reisbauer ) ist nix zu peinlich, um in den medien präsent zu sein. die kerle aus der deutschen unterschicht sterben dort für einen sinnlosen krieg und in der heimat himmeln deren weiber, den butterberg an: der ist der beste, guti ist der größte,… ne fake diss? egaaal… http://www.youtube.com/watch?v=3g9gWD5csOQ

        ps. : deutscher adel, elite, leistung,…. hehehe… ein artikel aus dem spiegel vom 30.07.1973:
        “….. Dem Hohenzollernprinzen Friedrich Wilhelm wurde der Doktortitel entzogen, weil er große Teile seiner Dissertation abgeschrieben hat. Der enttäuschte Doktorvater: Preußen-Freund Professor Schoeps.
        Nachdem er 21 Semester lang das Studium der Geschichte und der politischen Wissenschaften betrieben hatte, verkündete Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen: “Für mein neues Lebensjahr habe ich mir viel vorgenommen. Ich will meinen Doktor machen.” Und der Vater des Prinzen, Louis Ferdinand, amtierender Chef des Hauses Hohenzollern, begrüßte den Entschluß seines Ältesten: “Hoffentlich setzt er sich auf den Hosenboden.”….”

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955163.html

    5. sternburg schrieb am 24. November 2011 um 18:01 - Permalink

      vorwort zur dissertation von karl theodor zu guttenberg:

      http://www.youtube.com/watch?v=xDzzokhlDbk

      himm … wer auch immer das geschrieben hat, das hat schon was von vorahnung:)) man beachte das veröffentlichungsdatum von dem clip.

    6. Chat Atkins schrieb am 24. November 2011 um 18:21 - Permalink

      Ist doch klar: Der Mann hat unleugbar das Zeug, zum Jürgen Drews der besser Betuchten zu werden. Das lässt bei unseren Medienkonzernen prompt alle Kassenglöckchen klingen: Hypahypahypa …

    7. schwitzig schrieb am 24. November 2011 um 18:25 - Permalink

      Der Googleberg ist der Copy-Prototyp schlechthin. Selbst das AC/DC T-Shirt, mit der immer wieder gezeigt wird, ist ein (legales) Plagiat:

      http://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2009/09/bild-15.png

      Genau hingucken: “AC/DC performed by FIVE/VOLTS“.

      :-)

      Seine Brille scheint übrigens auch nur Täuschung zu sein:
      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,799706,00.html

      Zitat:
      “Könnte es sein, dass Guttenberg, damals in Vorbereitung auf seine große
      Rolle als politisches Zootier, sich selbst eine Brille verpasst hat, die
      er allein aus dem Grund gebraucht hat, seriöser wahrgenommen zu werden,
      als er war und ist?”

      Und aufschlussreiche Bilder dazu:
      http://mathias-middelberg.de/files/2009/09/ZuGuttenbergKommtplakat_neu_jpg.jpg
      http://www.propz.de/wp-content/uploads/2011/03/guttenberg.jpg

      • Count Krey schrieb am 25. November 2011 um 08:43 - Permalink

        Du meinst es war ne riesen Show? So wie die Aufnahme vor dem Time Square in NYC? Nee dit glob i net.

    8. der Herr Karl schrieb am 24. November 2011 um 18:25 - Permalink

      Das aktuelle Vorgehen des Freiherrs ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten…

      • sternburg schrieb am 24. November 2011 um 18:36 - Permalink

        @ der Herr Karl

        tztztztztztztz …. wohl noch nicht bekehrt worden? der herr karl ? möge er sich mal einen fb account zu legen. lasse er sich vom kreise derer “Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg” etwas aufklären.

        http://de-de.facebook.com/pages/Gegen-die-Gegen-die-Jagd-auf-Dr-Karl-Theodor-zu-Guttenberg-Fan-Seite/136740936391020

        respektlos. ist er wohl ein bürgerlicher?!

        • der Herr Karl schrieb am 25. November 2011 um 07:04 - Permalink

          @sternburg

          Ja, ich weiss…

    9. sternburg schrieb am 24. November 2011 um 18:29 - Permalink

      deutschlands barbra streisand aka guttenberg-mix http://www.youtube.com/watch?v=rSrGgNhHMuk oder eben adel verpflichtet http://www.youtube.com/watch?v=yH6ntnFLbyg .

      ansonst ist so watt hier einfach nur geil: “…. er habe nicht bewusst täuschen wollen…”

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/guttenberg-plagiat-bundestag-kommentar

    10. Schweigsam schrieb am 24. November 2011 um 18:45 - Permalink

      Der sieht aus wie Lothar Matthäus.

      • gebintit schrieb am 24. November 2011 um 18:52 - Permalink

        Sieht aus wie Loddar, ist Loddar:
        http://www.schwaebische.de/journal/vermischtes/leute_artikel,-Loddars-Ausraster-amuesiert-Internet-Nutzer-_arid,5069847.html

        Auch das Bild selbst heißt ja Lodda. Spiegelfechter-Bild-Recycling ;-).

        • Spiegelfechter schrieb am 24. November 2011 um 22:17 - Permalink

          Da habe ich mir halt einen kleinen Scherz erlaubt ;-)

          • Jochen schrieb am 25. November 2011 um 00:20 - Permalink

            Den Gag hat Stefan Raab übrigens in TV Total auch gebracht. Find ich sehr gelungen.

    11. Joachim Voigt schrieb am 24. November 2011 um 18:54 - Permalink

      Also, ich finde das schon gemein, den Artikel mit Photos von Lothar Mathäus zu illustrieren, denn Mathäus konnte wenigstens Fußball spielen. Aber das war wenigstens amüsant. Beim Text frage ich mich, was er uns eigentlich sagen will, außer dass von Guttenberg lernen heißt: siegen lernen. Für die Mittelstufenausgabe einer Schülerzeitung wäre er mittelmäßig beachtlich. Wie auch schon seit Wochen kommen die interessanten Informationen von den Kommentatoren des Artikels. Immerhin lockerte er dieses BLOG, das ja abwechselnd nur noch Beiträge des Geschichtsphilosophen Sasse und der NDS spiegelt, etwas auf. Das Motto sollte indes bald ‘mal geändert werden, da verhebt sich Herr Berger aber nun seit Wochen im Anspruch.

      achim

      • Count Krey schrieb am 25. November 2011 um 09:31 - Permalink

        Er arbeitet auch an seinem Buch und teilen kann er sich auch noch nicht. Man sollte immer fair bleiben mein lieber Joachim.

        • joachim voigt schrieb am 25. November 2011 um 12:33 - Permalink

          Wer er – Guttenberg, Mathäus, saase oder Berger?

          Ganz egal, wer zwingt denn wen auch immer, was zu veröffentlichen, was möglicherweise nicht so qualitätsvoll ist, dieses ‘mal anzumerken, wieso ist das nicht fair????

    12. Peleo schrieb am 24. November 2011 um 19:25 - Permalink

      die Frage seiner fachlichen (In)Kompetenz ist gleichzeitig scheinbar vollkommen vom Tisch

      Nicht nur scheinbar. Es ist zum Heulen – und zum Fürchten.

    13. gregor schrieb am 24. November 2011 um 20:14 - Permalink

      ich finde es auch ganz schön daneben, dass unser loddar hier so diffamiert wird. richtig ist zwar, dass beide franken sind, die einen gehörigen stuß daherquatschen können, aber während gutti als doktorand und als minister total versagt hat war lothar ne ganze zeit lang wirklich einer der allerbesten der welt.
      klick

    14. Hen Hermanns schrieb am 24. November 2011 um 20:24 - Permalink

      Der arme, arme Seehofer. Guttenberg muß für ihn sowas sein wie dieser kleine parasitäre Fisch, der im Amazonas lebt und berüchtigt dafür ist, sich durch die Harnröhre in den Penis zu zwängen und dort mit Widerhaken anzudocken.

      • Sammy schrieb am 24. November 2011 um 22:38 - Permalink

        Ich weis welchen Fisch Du meinst.
        Der heißt Profalla! Richtig?

        • Micha schrieb am 25. November 2011 um 05:46 - Permalink

          Fast! Denn der Profalla, heisst Pofalla. ;-)
          (Ich konnts mir nicht verkneifen, sorry…har har har
          lg. Micha

    15. name schrieb am 24. November 2011 um 21:29 - Permalink

      Es geht schon wieder los er wird uns schon wieder schmackhaft gemacht:Morgenmagazin

      Und wofür wird er gebraucht? Eine Möglichkeit wird hier beschrieben.

      • ZwischenSpeicher schrieb am 24. November 2011 um 22:12 - Permalink

        Das glaub ich nicht, dass Gutte einen auf Anti-Europäisch bzw. national macht. Dazu ist der zu gut mit gewissen USA-Kreisen verbandelt. Ich meine dabei nicht so sehr die Regierung der USA sondern die Kräfte, die auf Freihandel, Steuerminimierung, Abbau des Sozialstaats undsoweiter aus sind. Die haben ihre Lobby in Think Tanks etc. organisiert. Und das sind exakt die, die Guttenberg bisher gefördert haben. Denen schwebt als Endziel eher so etwas wie die “Vereinigten Staaten von Europa” vor. Und das ist nicht das, was Henkel und Co. und diese anderen Euro-Skeptiker wollen.
        Der Grund, warum die Oligarchie auf so jemanden wie Guttenberg setzt, ist wahrscheinlich, dass die in dem sowas gesehen haben wie einen potentiellen Präsidenten von Europa. Mit so einer Konstruktion könnte die Oligarchie nämlich auch in Europa gute Geschäfte machen, genauso wie sie es zur Zeit in den USA macht. Diese Kräfte sind ganz unpatriotisch. Die halbe EU-Kommission ist von denen durchseucht. Denen ist im Grunde ihr eigenes Land, die USA völlig egal. Wenn sie die ausgeplündert haben, machen sie halt in Asien, Europa oder Afrika weiter.

    16. ZwischenSpeicher schrieb am 24. November 2011 um 21:30 - Permalink

      Ach sieh mal an, der Jan Fleischhauer. Arbeitet der jetzt beim Focus?
      http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/?id=821&art=687695
      Und hier sein populistisches Geschreibsel zum Fall Gutte mit mindestens 10 manipulativen Spins:
      http://www.focus.de/politik/deutschland/guttenberg-meldet-sich-zurueck-die-basis-jubelt-die-csu-spitze-knirscht_aid_687695.html
      Was der alles weiß, wie die CSU-Basis denkt. Erstaunlich.

    17. der Herr Karl schrieb am 24. November 2011 um 21:48 - Permalink

      Mann, die geben aber Gas hier…

      • Sammy schrieb am 24. November 2011 um 23:27 - Permalink

        Zitat Gutti:

        Wenn ich die Absicht gehabt hätte, zu täuschen, dann hätte ich mich niemals so plump und dumm angestellt, wie es an einigen Stellen dieser Arbeit der Fall ist.

        AAAHHHHHH !!!!!

    18. Pjöngjangster schrieb am 25. November 2011 um 00:06 - Permalink

      linke mal fefe dazu: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fall-guttenberg-er-war-s-gar-nicht-11539802.html

      Des hat die Welt noch net gesehen….aber, wie mein Großvater immer zu scherzen
      neigte, “die Dümmsten sind doch die Klügsten, denn sie legen alle rein”….oder so…

    19. FetteBeute schrieb am 25. November 2011 um 01:52 - Permalink

      Es wäre vielleicht besser, wenn die Kernaussage des Artikels wäre:
      “Wir wollen keine Kriminellen in Führungspositionen haben.”
      Stattdessen wird, im wesentlichen gesehen, darüber diskutiert wie die Mainstream-Journaille (selbst kriminell) einen der ihren (Lügner, Betrüger) wieder zu installieren versucht.

    20. smukster schrieb am 25. November 2011 um 04:25 - Permalink

      Haltet Ihr den fuer faehig genug, um zu einer echten Gefahr zu werden? Ich eigentlich nicht, aber ich kann mich irren. Verstehe nicht, warum auch der SF ihm jetzt einen Artikel widmet.

      • tafelgourmet schrieb am 25. November 2011 um 08:41 - Permalink

        Er ist eine große Gefahr ob seiner Veranlagungen.

        Hinterlistig, großmäulig, selbstdarstellerisch, vereinnahmend.

        Kurz, ein Windei.

        Und gerade solche Eigenschaften sind “gefragt” in dieser Gesellschaft.

        “Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar”.

        Erich Kästner

        • der Herr Karl schrieb am 25. November 2011 um 08:53 - Permalink

          ER hat den Bogen bereits jetzt schon wieder überspannt
          a) weil er zu dämlich ist
          b) weil er berechnend mit der CSU brechen und eine neue rechte Partei mit anführen will

        • smukster schrieb am 26. November 2011 um 02:25 - Permalink

          klar, aber von der Sorte gibts viele – er ist aber nicht intelligent und abgebrueht genug, imo.

      • Lennard schrieb am 25. November 2011 um 09:01 - Permalink

        Alte Märchen lesen würde beim Erkennen der Gefahr helfen. :P
        Guttenberg ist der Prototyp des dummen, unsicheren und selbstverliebten Sultans, der vom Großwesir (in diesem Fall wohl eine ganze Wesir-Brigade) mit Schmeicheleien verpackte Dinge eingetrichtert bekommt.
        So ein formbarer Opportunist in leitender Position ist brandgefährlich. Seine Inkompetenz (siehe das hinterlassene Chaos bei der Bundeswehrreform) kommt noch zusätzlich dazu.

    21. tafelgourmet schrieb am 25. November 2011 um 08:35 - Permalink

      Der sieht a.d. Foto aus wie “Loddar Mathäus!

    22. long jogg schrieb am 25. November 2011 um 08:46 - Permalink

      Gutti im neuen Style – Oil-Peak fordert erste Opfer.

    23. Wolle schrieb am 25. November 2011 um 09:38 - Permalink

      Moin moin,

      nur paar Punkte von mir:
      - mich verwundert die Rolle der CIA-Postille Zeit nicht wirklich
      - eine Konstante gibt es bei dem Rosstäuscher KTG nämlich einen bedingungslosen Amerikanismus
      - seine hohlblonde Frau passt zu ihm wie Arsch aufm Eimer, RTL2 wird uns bestimmt mit einer neuen Hetzjagd “beglücken”
      - seit 1919 gibt es formaljuristisch keinen Adel mehr in Deutschland
      - sollte dieser Versager einmal ein höheres Amt erreichen in Dtl., dann haben wir spätestens paar Jahre später richtig Zoff im Land
      - jetzt geh ich eine Runde kotzen

      • ElBarto schrieb am 25. November 2011 um 11:55 - Permalink

        12.12.11 rtl 2 Tatort Deutschland

        http://meedia.de/fernsehen/rtl-ii-startet-tatort-deutschland/2011/11/11.html

    24. Bazinga schrieb am 25. November 2011 um 10:09 - Permalink

      Laut diesem Link gibt es Gerüchte über eine neue Partei, auf deren Chefsessel der liebe Gutti platz nehmen solle.
      Die hier beschriebene Rückkehr des selben trifft bis jetzt den Nagel auf den Kopf, und auch der Freiherr spekuliert in seinem Buch schon einmal vorsorglich über eine mögliche neue Partei der Mitte, und hält sich mit einer Zusage zur CSU eher zurück (siehe Blog von Jacob Jung) Ich bin gespannt ob das alles nur das Hirngespinst eines Alu-Hut tragenden Spinners ist, oder doch Wahrheit dahinter steckt.

      • ElBarto schrieb am 25. November 2011 um 12:00 - Permalink

        An eine neue Partei glaube ich eher nicht. Hier beim SF wurde schon vor einem Jahr oder so (?) über eine neue rechtspopulistische Partei spekuliert. In dieser Richtung ist quasi nichts passiert, wenn man “Die Freiheit” (oder so ähnlich) mal ausklammert. Die sind unter ferner liefen zu verbuchen und werden wahrscheinlich niemals bundespolitische Bedeutung erlangen. Frank Riegers Spekulationen sind interessant, aber ich denke nicht, dass Gutti die Frontfigur einer solchen neuen Partei wird.

        Gutti wird vielleicht die nächste Bayern Landtagswahl und die nächste BT Wahl abwarten und dann entscheiden was er politisch so anstellt.

    25. LudgerKlus schrieb am 25. November 2011 um 10:19 - Permalink

      LudgerKlus meint:
      http://feynsinn.org/?p=11258#comment-35697
      November 21st, 2011 at 21:30
      Gutti??? – Moin Leute: Es ist der andere Franke – Lothar Matthäus; Klinsi sollte gewarnt sein….
      Grüße aus dem Norden
      Danke an den Spiegelfechter für die treffsicheren Bilder (ist wirklich nur so gemeint, weitergehende Bezüge zum Baron Oberfriez a.D. sind nicht beachtsichtigt)
      Grüße LudgerKlus

    26. Stimmvieh schrieb am 25. November 2011 um 11:05 - Permalink

      Und ich war so naiv zu glauben, vor dem hätten wir jetzt unsere Ruhe.
      Aber offenbar ist der Mann nicht (politisch) tot, er riecht nur seltsam.

    27. alter Jakob schrieb am 25. November 2011 um 11:44 - Permalink

      Hat eigetlich niemand Mitleid mit Lothar Matthäus? Nicht genug, dass der arme Kerl in Deutschland wohl nie die Anerkennung bekommen wird, die er sich wünscht, und dass er sein Leben an die Gossenpresse verhökern muss, um seinen Lebensstandard zu halten. Nein, jetzt wird er auch noch als Guttenbergfake verewigt… habt doch Mitleid mit diesem gebeutelten Mann!

    28. TanteFrida schrieb am 25. November 2011 um 11:52 - Permalink

      Guttenberg wird Bundeskanzler. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und es ist auch total egal, ob das Volk das so will oder nicht. Der Medienzirkus wird es schon rechtfertigen. Aber wie soll ich meinen Kindern erklären, dass man immer zugeben soll das man gelogen hat, wenn der angesehenste Staatsmann ein Betrüger ist und es den Leuten egal ist, weil er ja so toll aussieht und so gut reden kann?

      • Peleo schrieb am 25. November 2011 um 17:26 - Permalink

        Entwarnung:
        http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799991,00.html

      • Benjamin schrieb am 26. November 2011 um 00:11 - Permalink

        Vielleicht ist Guttenberg auch eine Art Notfallplan, falls Steinbrück Kanzler einer großen Koalition wird, weil die Merkel keine Lust hat und zu stolz ist Juniorpartnerin zu sein und diesen Job dann Gutti machen lässt.

        • Bruder Johannes schrieb am 26. November 2011 um 12:02 - Permalink

          Da träumt aber jemand! :-) Die Verräterpartei gewinnt in diesem Jahrzehnt keine BT-Wahlen mehr. Da schaffen schon eher die Piraten die absolute Mehrheit!

    29. Volker Birk schrieb am 25. November 2011 um 22:44 - Permalink

      Mir tut Lothar in dieser Sache leid. Er ist vielleicht – genau wie sein Frisur-Vetter KT – nicht gerade der Hellste. Aber einen solchen Vergleich mit der Null Googleberg hat Lothar nun wirklich nicht verdient. Denn Lothar Matthäus ist das Gegenteil eines Betrügers: er ist völlig unstrittig und offensichtlich einer der besten Fußballspieler, die es in der Geschichte dieses Sports überhaupt gab.

      Guttenberg dagegen ist ein reiner Hochstapler. Er ist eine absolute Pflaume, seine angeblichen früheren Erfolge allesamt gelogen, und in seinen Ämtern war er ein großmäuliger Dilettant. Er hat alles in den Sand gesetzt, was in den Sand zu setzen war. Sein Nachfolger im Amte des Kriegsministers badet das heute noch aus.

      Ja, die ganze Mischpoke ist widerlich: mit Grauen denke ich an sein liebes Hasi, die Porno-Steffi, und ihre verlogene und korrupte Hetz-Kampagne und Hexenjagd. Dieses Pack in der öffentlichen Diskussion wieder ertragen zu müssen, widert mich an.

    30. The Joker schrieb am 26. November 2011 um 05:00 - Permalink

      Gerechtigkeit für den Rekordnationalspieler!
      Uns Loddar hat sich immerhin im entscheidenden Moment zurücknehmen können: Mit neuem Schuhwerk ausgerechnet im WM-Finale 1990 aufgelaufen, ließ er als etatmäßiger Elfmeterschütze Nr. 1 in der 85. Minute Andreas Brehme den Vortritt. Ende bekannt.
      Guttenberg und die Wahrheit – das passt ungefähr so gut zusammen wie Uli Hoeneß und der Belgrader Nachthimmel anno 1976… ;-)


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