<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Sozen, hört die Signale!</title>
	<atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2010 12:52:49 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48769</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:06:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48769</guid>
		<description>Das Prädikat &quot;große Koalition&quot; kann man getrost entziehen - dafür braucht es weder Forsa-Umfrage noch die letzten Wahlausgänge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Prädikat &#8220;große Koalition&#8221; kann man getrost entziehen &#8211; dafür braucht es weder Forsa-Umfrage noch die letzten Wahlausgänge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48768</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 09:28:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48768</guid>
		<description>Wikipedia zum Stichwort &quot;Volkspartei&quot;: &quot;Eine Volkspartei kennzeichnet eine Partei, die für Wähler und Mitglieder aller gesellschaftlicher Schichten im Prinzip offen sei. Dadurch unterscheide sie sich von anderen Parteitypen wie der Klassen- oder Interessenpartei sowie der Honoratiorenpartei.&quot; Dieser Status ist also ein Selbstanspruch, der sich eher am Parteiprogramm als an Wahlergebnissen festmachen lässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia zum Stichwort &#8220;Volkspartei&#8221;: &#8220;Eine Volkspartei kennzeichnet eine Partei, die für Wähler und Mitglieder aller gesellschaftlicher Schichten im Prinzip offen sei. Dadurch unterscheide sie sich von anderen Parteitypen wie der Klassen- oder Interessenpartei sowie der Honoratiorenpartei.&#8221; Dieser Status ist also ein Selbstanspruch, der sich eher am Parteiprogramm als an Wahlergebnissen festmachen lässt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: carlo</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48759</link>
		<dc:creator>carlo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 18:49:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48759</guid>
		<description>Wer da noch was retten will, sollte in der Linkspartei einen Arbeitskreis &quot;Sozialdemokraten in der SPD&quot; gründen, und eine mehr oder weniger psychiatrische Betreuung für diese &quot;verlorenen Seelen&quot; leisten. Vive La Fontaine.:-)
salud
carlo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer da noch was retten will, sollte in der Linkspartei einen Arbeitskreis &#8220;Sozialdemokraten in der SPD&#8221; gründen, und eine mehr oder weniger psychiatrische Betreuung für diese &#8220;verlorenen Seelen&#8221; leisten. Vive La Fontaine.:-)<br />
salud<br />
carlo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Systemfrager</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48754</link>
		<dc:creator>Systemfrager</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 09:15:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48754</guid>
		<description>@ 55

omi&#124;nös  (Adj.) [frz. omineux &lt; lat. ominosus, zu: omen, Omen]: a) von schlimmer Vorbedeutung; unheilvoll: ein -es Schweigen; b) bedenklich, zweifelhaft; berüchtigt: eine -e Angelegenheit. © Duden - Deutsches Universalwörterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001. 

&lt;i&gt;ominös&lt;/i&gt; steht ALSO nicht im Gegensatz zu: &lt;i&gt;real, realistisch, objektiv, existent, ...&lt;/i&gt; 

Man kann aber durchaus sagen: Es sei sehr “ominös” oder &quot;bedenklich&quot;, dies durcheinander zu bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 55</p>
<p>omi|nös  (Adj.) [frz. omineux &lt; lat. ominosus, zu: omen, Omen]: a) von schlimmer Vorbedeutung; unheilvoll: ein -es Schweigen; b) bedenklich, zweifelhaft; berüchtigt: eine -e Angelegenheit. © Duden &#8211; Deutsches Universalwörterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001. </p>
<p><i>ominös</i> steht ALSO nicht im Gegensatz zu: <i>real, realistisch, objektiv, existent, &#8230;</i> </p>
<p>Man kann aber durchaus sagen: Es sei sehr “ominös” oder &#8220;bedenklich&#8221;, dies durcheinander zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Wallmann sen.</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48753</link>
		<dc:creator>Klaus Wallmann sen.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 08:57:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48753</guid>
		<description>Zu Anfang des Artikels &quot;die Mitte&quot; durchaus richtig als &quot;ominös&quot; zu apostrophieren und danach ständig die reale Existenz dieser &quot;Mitte&quot; zu behaupten, das halte ich dann doch für sehr &quot;ominös&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Anfang des Artikels &#8220;die Mitte&#8221; durchaus richtig als &#8220;ominös&#8221; zu apostrophieren und danach ständig die reale Existenz dieser &#8220;Mitte&#8221; zu behaupten, das halte ich dann doch für sehr &#8220;ominös&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pescobar</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48752</link>
		<dc:creator>pescobar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 04:19:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48752</guid>
		<description>@spiegelfechter
&quot;Nun, Bürgerlichkeit ist auch keine Frage des “Standes”, des Einkommens oder des Jobs – es ist eine Frage der Einstellung.&quot;
Genau das stelle ich aber in Frage. Weil es keine klare (eindeutige) &quot;Einstellung&quot; innerhalb dieses &quot;Bürgertums&quot; gibt. Deshalb frug ich auch, ob man zb Bildungs- oder eher Geldbürgertum oder schlicht eine Art &quot;Biedermeier&quot;, mit mässiger Bildung, gesundem Einkommen und gefestigter sozialer Stellung, meint. Jede dieser &quot;bürgerlichen&quot; Gesellschaftsgruppen wählt aber nach verschiedener Couleur. Die Vorstellung von &quot;bürgerlich&quot; als Angehörige einer Wertegemeinschaft, die dann dieser Werte entsprechend die gleiche Partei wählen, ist seit den 80er Jahren mE passé.

Hier liegt auch der interessante Teil dieses Wahlkampfs. Es ist nicht, wie oft zu hören, ein Wahlkampf ohne Inhalte. Es gibt sehr viele Inhalte. Aber sie werden dreist verschleiert. Manche sind nun eher unfreiwillig an die Oberfläche gespült worden. 
Der Kern des Wahlkampfes ist ein rhetorischer. Angefangen mit dieser Rhetorik hat Schröder noch recht unbeholfen durch seine Definition der &quot;neuen Mitte&quot; als Abgrenzung zur &quot;alten Mitte&quot; der Regierungs-CDU. Der rhetorische Fuchs Westerwelle hat dies nun perfektioniert, indem er Begriffe wie &quot;Leistungsträger&quot; und &quot;bürgerliche Koaliton&quot; in den politischen Hauptdiskurs getragen hat. Das sind Begriffe, die viele Leute ansprechen.  Einen gesellschaftlichen Konsens für &quot;Leistungsträger&quot; ist aber genauso schwierig zu erreichen wie für &quot;bürgerlich&quot;. ZB plumper Vergleich von Berater a lá Berger und Krankenschwester - wer ist nun der &quot;Leistungsträger&quot;? Aber durch diese Begriffe wird jedem, der sich aufgrund seiner persönlichen Wahrnehmung als &quot;Leistungsträger&quot; sieht  oder Teil dieser &quot;Bürgerlichkeit&quot; sein möchte, suggeriert, dass eben nur diese Koalition sie repräsentieren kann. Man definiert sich nun einfach die &quot;Wertegemeinschaft&quot;. Von dieser rein begrifflichen Polarisierung profitiert übrigens auch die CDU. 
Merkel, Steinmeier und auch Steinbrück bedienen sich einer anderen Art von Rhetorik. Sie beschreiben die Finanz- und Wirtschaftskrise als ein deterministisches Ereigniss, das plötzlich eingetreten ist, und sie mehr oder minder zu den Schritten gezwungen hat, die sie mitbestimmt haben. Sie arbeiten die Krise ab, wollen aber nicht überstürzt handeln. Das begründet das &quot;weiter so&quot; und verhindert die unerwünschte inhaltliche Auseinandersetzung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@spiegelfechter<br />
&#8220;Nun, Bürgerlichkeit ist auch keine Frage des “Standes”, des Einkommens oder des Jobs – es ist eine Frage der Einstellung.&#8221;<br />
Genau das stelle ich aber in Frage. Weil es keine klare (eindeutige) &#8220;Einstellung&#8221; innerhalb dieses &#8220;Bürgertums&#8221; gibt. Deshalb frug ich auch, ob man zb Bildungs- oder eher Geldbürgertum oder schlicht eine Art &#8220;Biedermeier&#8221;, mit mässiger Bildung, gesundem Einkommen und gefestigter sozialer Stellung, meint. Jede dieser &#8220;bürgerlichen&#8221; Gesellschaftsgruppen wählt aber nach verschiedener Couleur. Die Vorstellung von &#8220;bürgerlich&#8221; als Angehörige einer Wertegemeinschaft, die dann dieser Werte entsprechend die gleiche Partei wählen, ist seit den 80er Jahren mE passé.</p>
<p>Hier liegt auch der interessante Teil dieses Wahlkampfs. Es ist nicht, wie oft zu hören, ein Wahlkampf ohne Inhalte. Es gibt sehr viele Inhalte. Aber sie werden dreist verschleiert. Manche sind nun eher unfreiwillig an die Oberfläche gespült worden.<br />
Der Kern des Wahlkampfes ist ein rhetorischer. Angefangen mit dieser Rhetorik hat Schröder noch recht unbeholfen durch seine Definition der &#8220;neuen Mitte&#8221; als Abgrenzung zur &#8220;alten Mitte&#8221; der Regierungs-CDU. Der rhetorische Fuchs Westerwelle hat dies nun perfektioniert, indem er Begriffe wie &#8220;Leistungsträger&#8221; und &#8220;bürgerliche Koaliton&#8221; in den politischen Hauptdiskurs getragen hat. Das sind Begriffe, die viele Leute ansprechen.  Einen gesellschaftlichen Konsens für &#8220;Leistungsträger&#8221; ist aber genauso schwierig zu erreichen wie für &#8220;bürgerlich&#8221;. ZB plumper Vergleich von Berater a lá Berger und Krankenschwester &#8211; wer ist nun der &#8220;Leistungsträger&#8221;? Aber durch diese Begriffe wird jedem, der sich aufgrund seiner persönlichen Wahrnehmung als &#8220;Leistungsträger&#8221; sieht  oder Teil dieser &#8220;Bürgerlichkeit&#8221; sein möchte, suggeriert, dass eben nur diese Koalition sie repräsentieren kann. Man definiert sich nun einfach die &#8220;Wertegemeinschaft&#8221;. Von dieser rein begrifflichen Polarisierung profitiert übrigens auch die CDU.<br />
Merkel, Steinmeier und auch Steinbrück bedienen sich einer anderen Art von Rhetorik. Sie beschreiben die Finanz- und Wirtschaftskrise als ein deterministisches Ereigniss, das plötzlich eingetreten ist, und sie mehr oder minder zu den Schritten gezwungen hat, die sie mitbestimmt haben. Sie arbeiten die Krise ab, wollen aber nicht überstürzt handeln. Das begründet das &#8220;weiter so&#8221; und verhindert die unerwünschte inhaltliche Auseinandersetzung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: chapultepec</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48751</link>
		<dc:creator>chapultepec</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 22:03:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48751</guid>
		<description>hey SF,

das hier müssen Sie sofort lesen!

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648339,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey SF,</p>
<p>das hier müssen Sie sofort lesen!</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648339,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648339,00.html'>http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,648339,00.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Jarchow</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48750</link>
		<dc:creator>Klaus Jarchow</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 17:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48750</guid>
		<description>Ein großes Problem besteht darin, dass die SPD als (ehemals?) große linke Volkspartei in einem &#039;Frontstaat&#039; wie der alten Bundesrepublik sich &quot;antikommunistisch&quot; positionieren musste. Sonst wäre sie abgeschifft wie weiland die DKP (West) bei jeder Wahl. Diese Tradition wirkt bis heute fort - sie ist die Ursache für die oft schon irrationalen Berührungsängste seitens der SPD mit ehemaligen &#039;Kader-Linken&#039; und &#039;Gommunisdn&#039;. Die SPD-Hassfigur Lafontaine ist gegenüber solchen &#039;ideologischen Vorbehalten&#039; ein eher marginales Problem. 

Faktisch ist es längst so, dass wir Sozialdemokraten hier und Sozialdemokraten da vor uns haben. Mit einigen Differenzen in Punkten wie Hartz IV, Nato oder Afghanistan - und einigen unangenehmen Figuren hüben (Ulla Schmidt) wie drüben (Dehm). Der SPD wäre daher zu wünschen, dass sie zur Kur geht und sich in der Opposition &#039;regeneriert&#039;. Ob ich mir das wünschen sollte, das ist angesichts von Schwarzgelb wiederum eine andere Frage. Nach einer Legislaturperiode wären Koalitionen der SPD mit der Linken auch auf Bundesebene möglich, nach zwei Legislaturperioden kommt&#039;s vermutlich zur Fusion. Ob auf der neuen Parteifahne dann ein Händedruck abgebildet würde, wage ich zu bezweifeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großes Problem besteht darin, dass die SPD als (ehemals?) große linke Volkspartei in einem &#8216;Frontstaat&#8217; wie der alten Bundesrepublik sich &#8220;antikommunistisch&#8221; positionieren musste. Sonst wäre sie abgeschifft wie weiland die DKP (West) bei jeder Wahl. Diese Tradition wirkt bis heute fort &#8211; sie ist die Ursache für die oft schon irrationalen Berührungsängste seitens der SPD mit ehemaligen &#8216;Kader-Linken&#8217; und &#8216;Gommunisdn&#8217;. Die SPD-Hassfigur Lafontaine ist gegenüber solchen &#8216;ideologischen Vorbehalten&#8217; ein eher marginales Problem. </p>
<p>Faktisch ist es längst so, dass wir Sozialdemokraten hier und Sozialdemokraten da vor uns haben. Mit einigen Differenzen in Punkten wie Hartz IV, Nato oder Afghanistan &#8211; und einigen unangenehmen Figuren hüben (Ulla Schmidt) wie drüben (Dehm). Der SPD wäre daher zu wünschen, dass sie zur Kur geht und sich in der Opposition &#8216;regeneriert&#8217;. Ob ich mir das wünschen sollte, das ist angesichts von Schwarzgelb wiederum eine andere Frage. Nach einer Legislaturperiode wären Koalitionen der SPD mit der Linken auch auf Bundesebene möglich, nach zwei Legislaturperioden kommt&#8217;s vermutlich zur Fusion. Ob auf der neuen Parteifahne dann ein Händedruck abgebildet würde, wage ich zu bezweifeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten Bier</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48747</link>
		<dc:creator>Karsten Bier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:52:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48747</guid>
		<description>Zu 46 Handelsschiff:

&lt;blockquote&gt;Man kann es erstaunlich oft auf die Frage herunterbrechen, ob es darum geht, dass möglichst alle ein möglichst gutes Leben führen können, sich verwirklichen können, keiner dabei über den anderen gestellt werden soll (progressiv), oder ob man Mängel, Ungerechtigkeiten und Dummheiten damit rechtfertigt, es sei ja immer schon so gewesen, und werde auch immer so bleiben, und eigentlich auch gut und richtig so (konservativ).&lt;/blockquote&gt;

Sehr schön. Das ist praktisch exakt meine Definition von Rechts/Links. Sieht das wer anders und wenn ja, warum?

Zum Thema konservativ und neo-konservativ finde ich das wirklich nett:

http://www.misik.at/politik-der-paranoia---gegen-die-neuen-konservativen/politik-der-paranoia---gegen-die-neuen-konservativen-erscheint-ende-januar.php

Habe das Buch aber noch nicht gelesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 46 Handelsschiff:</p>
<blockquote><p>Man kann es erstaunlich oft auf die Frage herunterbrechen, ob es darum geht, dass möglichst alle ein möglichst gutes Leben führen können, sich verwirklichen können, keiner dabei über den anderen gestellt werden soll (progressiv), oder ob man Mängel, Ungerechtigkeiten und Dummheiten damit rechtfertigt, es sei ja immer schon so gewesen, und werde auch immer so bleiben, und eigentlich auch gut und richtig so (konservativ).</p></blockquote>
<p>Sehr schön. Das ist praktisch exakt meine Definition von Rechts/Links. Sieht das wer anders und wenn ja, warum?</p>
<p>Zum Thema konservativ und neo-konservativ finde ich das wirklich nett:</p>
<p><a href="http://www.misik.at/politik-der-paranoia---gegen-die-neuen-konservativen/politik-der-paranoia---gegen-die-neuen-konservativen-erscheint-ende-januar.php" rel="nofollow"></a><a href='http://www.misik.at/politik-der-paranoia&#8212;gegen-die-neuen-konservativen/politik-der-paranoia&#8212;gegen-die-neuen-konservativen-erscheint-ende-januar.php'>http://www.misik.at/politik-der-paranoia&#8212;gegen-die-neuen-konservativen/politik-der-paranoia&#8212;gegen-die-neuen-konservativen-erscheint-ende-januar.php</a></p>
<p>Habe das Buch aber noch nicht gelesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Handelsschiff</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/784/sozen-hort-die-signale/comment-page-2#comment-48745</link>
		<dc:creator>Handelsschiff</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:32:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=784#comment-48745</guid>
		<description>@42 SF

Oh, da bin ich bei der Definition aber ganz &quot;konservativ&quot;/bewahrend:

Für mich bedeutet konservativ, einen Status Quo absichern und einfrieren zu wollen, und progressiv (&quot;fortschrittlich&quot;), ihn - in positiver, also fortschrittlicher Weise ändern zu wollen.

Daher sind die neoliberalen Reformer - konservativ (nicht ohne Grund verstehen sie sich so gut mit Neokonservativen). Sie wollen reformieren, aber nur, damit das wesentliche so bleibt wie es ist. Die - konservative - Agenda2010 versus progressives BGE, z.B. Was erhalten bleiben soll, ist eine bestimmte Ausprägung des Wirtschaftssystems, bestimmte, althergebrachte und eher reaktionär-negative Menschenbilder (&quot;Wir armen Sünder brauchen alle Arbeit&quot; statt &quot;Man arbeitet, um Geld/Nahrung/Wohnung zu haben, geht das aber auch anders, umso besser&quot;). Die Eliten sollen dieselben bleiben, dann dürfen auch paar Neue aufsteigen und dazugehören (&quot;Chancengerechtigkeit&quot;). Und in punkto Umweltschutz oder gesundes Essen und die &quot;guten alten Dinge&quot; - sehe ich nicht unbedingt als konservativ. Konservativ wäre eher, eine technokratisch-wirtschaftsfreundliche Politik, die es seit den 50ern gibt, &quot;bewahren&quot; zu wollen, und postmaterielle Werte eher ins Lächerliche zu ziehen (&quot;Gutmenschen&quot;, &quot;Treehugger&quot;, ...). 

Man kann es erstaunlich oft auf die Frage herunterbrechen, ob es darum geht, dass möglichst alle ein möglichst gutes Leben führen können, sich verwirklichen können, keiner dabei über den anderen gestellt werden soll (progressiv), oder ob man Mängel, Ungerechtigkeiten und Dummheiten damit rechtfertigt, es sei ja immer schon so gewesen, und werde auch immer so bleiben, und eigentlich auch gut und richtig so (konservativ).

Da wir eine lange Geschichte haben, und französische Revolution oder Grundgesetz - mittlerweile - ganz schön alt sind, mag es so aussehen, als sei man konservativ, wenn man sich auf diese Dinge bezieht. Der reale Konservative will aber - verdruckst und heimlich - sogar wieder dahinter zurück (Adels-Comeback in der CDU, Leistungsträger/Eliten-Rhetorik, ...). Der Kitt der Gesellschaft soll dann die Religion und der Patriotismus sein. - Man muss nur bischen tiefer graben, damit diese Begriffe wieder einen Sinn ergeben, dann tun sie es doch. Historisch war eben nicht mal das sog. Bürgertum &quot;konservativ&quot; - es stürzte den Adel.
Heute sind alle Bürgertum in unterschiedlichsten Ausprägungen. Der Begriff ist damit sinnlos, aber appelliert an Lifestyle-Gefühle - zum Biedermeier-Schreibtisch passt eben besser das &quot;christliche&quot; CDU-Programm, auch wenn Programm und Tisch aus Pressspahn sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@42 SF</p>
<p>Oh, da bin ich bei der Definition aber ganz &#8220;konservativ&#8221;/bewahrend:</p>
<p>Für mich bedeutet konservativ, einen Status Quo absichern und einfrieren zu wollen, und progressiv (&#8220;fortschrittlich&#8221;), ihn &#8211; in positiver, also fortschrittlicher Weise ändern zu wollen.</p>
<p>Daher sind die neoliberalen Reformer &#8211; konservativ (nicht ohne Grund verstehen sie sich so gut mit Neokonservativen). Sie wollen reformieren, aber nur, damit das wesentliche so bleibt wie es ist. Die &#8211; konservative &#8211; Agenda2010 versus progressives BGE, z.B. Was erhalten bleiben soll, ist eine bestimmte Ausprägung des Wirtschaftssystems, bestimmte, althergebrachte und eher reaktionär-negative Menschenbilder (&#8220;Wir armen Sünder brauchen alle Arbeit&#8221; statt &#8220;Man arbeitet, um Geld/Nahrung/Wohnung zu haben, geht das aber auch anders, umso besser&#8221;). Die Eliten sollen dieselben bleiben, dann dürfen auch paar Neue aufsteigen und dazugehören (&#8220;Chancengerechtigkeit&#8221;). Und in punkto Umweltschutz oder gesundes Essen und die &#8220;guten alten Dinge&#8221; &#8211; sehe ich nicht unbedingt als konservativ. Konservativ wäre eher, eine technokratisch-wirtschaftsfreundliche Politik, die es seit den 50ern gibt, &#8220;bewahren&#8221; zu wollen, und postmaterielle Werte eher ins Lächerliche zu ziehen (&#8220;Gutmenschen&#8221;, &#8220;Treehugger&#8221;, &#8230;). </p>
<p>Man kann es erstaunlich oft auf die Frage herunterbrechen, ob es darum geht, dass möglichst alle ein möglichst gutes Leben führen können, sich verwirklichen können, keiner dabei über den anderen gestellt werden soll (progressiv), oder ob man Mängel, Ungerechtigkeiten und Dummheiten damit rechtfertigt, es sei ja immer schon so gewesen, und werde auch immer so bleiben, und eigentlich auch gut und richtig so (konservativ).</p>
<p>Da wir eine lange Geschichte haben, und französische Revolution oder Grundgesetz &#8211; mittlerweile &#8211; ganz schön alt sind, mag es so aussehen, als sei man konservativ, wenn man sich auf diese Dinge bezieht. Der reale Konservative will aber &#8211; verdruckst und heimlich &#8211; sogar wieder dahinter zurück (Adels-Comeback in der CDU, Leistungsträger/Eliten-Rhetorik, &#8230;). Der Kitt der Gesellschaft soll dann die Religion und der Patriotismus sein. &#8211; Man muss nur bischen tiefer graben, damit diese Begriffe wieder einen Sinn ergeben, dann tun sie es doch. Historisch war eben nicht mal das sog. Bürgertum &#8220;konservativ&#8221; &#8211; es stürzte den Adel.<br />
Heute sind alle Bürgertum in unterschiedlichsten Ausprägungen. Der Begriff ist damit sinnlos, aber appelliert an Lifestyle-Gefühle &#8211; zum Biedermeier-Schreibtisch passt eben besser das &#8220;christliche&#8221; CDU-Programm, auch wenn Programm und Tisch aus Pressspahn sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
