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  • Stresstest Deutschland – endlich im Handel!

    geschrieben am 13. Februar 2012 von Spiegelfechter

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    mit stolzgeschwellter Brust darf ich heute verkünden, dass mein publizistischer Erstling das Licht der Welt erblickt hat und seit heute morgen in allen gut sortierten Buchhandlungen des Landes auf Euch wartet.

    Das Buch heißt “Stresstest Deutschland”, ist im Westend Verlag erschienen, hat prall gefüllte 255 Seiten und kostet 16,99 Euro. Ihr könnt es online auf den Seiten des Verlags oder in der freundlichen Buchhandlung um die Ecke kaufen bzw. bestellen.

    Noch gibt es keine Rezensionen, aber das wird sich natürlich ändern und ich werde Euch freilich darüber auf dem Laufenden halten.

    Die ersten Kurzkritiken von bekannten Volkswirten, denen ich das Buch vorab geschickt habe, hören sich zumindest recht vielversprechend an:

    “Jens Berger hat ein herausragendes Buch geschrieben. Es ist gut recherchiert und der Autor argumentiert bei all den verschiedenen Themen, die er seinem Stresstest unterzieht, klar und sicher. Zu einem wirklich außergewöhnlich guten Buch wird es aber dadurch, dass hier die politische Analyse in umfassender Weise mit einer tragfähigen ökonomischen Analyse verknüpft wird. Nur wer die wirtschaftlichen Fehler des Mainstream versteht, kann politisch wirklich relevante Schlussfolgerungen ziehen.”
    Heiner Flassbeck, Volkswirt, ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf.

    “Jens Berger hat ein sehr kritisches Buch zur Wirtschaftspolitik des vergangenen Jahrzehnts geschrieben. Seine Kritik ist angesichts der derzeitigen Krisen und den von der Bundesregierung vorgeschlagenen Lösungen leider nur allzu berechtigt.”
    Gustav A. Horn, Volkswirt, Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK).

    Auf den Seiten des Verlags findet Ihr das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe aus der Einleitung.

    Das Onlinemagazin Telepolis hat von mir einen exklusiven “Mini-Vorabdruck” erhalten:
    Jens Berger – Die schwäbische Hausfrau als Kardinalfehler deutschen Denkens

    P.s.: Wer das Buch unbedingt bei Amazon erwerben will, sollte dies dann zumindest über diesen Link tun: Stresstest Deutschland: Wie gut sind wir wirklich?. Besser wäre es jedoch, das Buch über andere Vertriebswege zu erwerben, aber ich will ja niemanden Vorschriften machen ;-)

    Euer Spiegelfechter,
    Jens Berger

    138 Kommentare Print This Post
    Liebe Leserinnen, liebe Leser, mit stolzgeschwellter Brust darf ich heute verkünden, dass mein publizistischer Erstling das Licht der Welt erblickt hat und seit heute morgen in allen gut sortierten Buchhandlungen des Landes auf Euch wartet. Das Buch heißt "Stresstest Deutschland", ist im Westend Verlag erschienen, hat prall gefüllte 255 Seiten und kostet 16,99 Euro. Ihr könnt ...
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    2. Jens Bergers Erstling – von ihm selbst vorgestellt « Notizen aus der Unterwelt

    138 Kommentare:

    1. Heldentasse schrieb am 13. Februar 2012 at 08:04 - Permalink

      Moin Moin,

      ich hätte mir Dein Buch gerne zu Weihnachten schenken lassen aber ja mei, ein gescheites Geburtstagsgeschenk ist ja auch was schönes!

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 08:08 - Permalink

        Kleiner Tipp: Morgen ist Valentinstag ;-)

        • carlo schrieb am 13. Februar 2012 at 16:52 - Permalink

          Jens, wie kriegt man denn für Bibliophile eine Erstausgabe mit Widmung von Dir?

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 17:25 - Permalink

            Da habe ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht ;-)

            Ich müsste die Bücher dann wohl, wie Albrecht Müller das ja auch macht, selbst versenden. Ich mache mich da mal schlau und gebe Dir dann bescheid.

            • P@trick schrieb am 13. Februar 2012 at 18:45 - Permalink

              Ich würde auch Interesse anmelden. =)

            • MarcelW schrieb am 14. Februar 2012 at 10:18 - Permalink

              Ein Tip: Fernsignieren!
              Du besorgst dir Aufkleber, evtl. mit dem Motiv des Buchumschlags, signierst diese und schickst sie an die Interessenten. Ist billi… ähm, kostengünstiger und einfacher als das ganze Buch zu verschicken und eine gewisse Menge davon vorrätig zu halten.

        • leslie schrieb am 14. Februar 2012 at 14:32 - Permalink

          Sowas zu Valentin. :-/

          Dass kann doch nur im Stress enden.^^

          Mfg

        • Granado schrieb am 14. Februar 2012 at 15:31 - Permalink

          Eigentlich Junotag (quasi Muttertag) s. Valentin von Terni (Wikipedia – im SpOn missglückt)

    2. P@trick schrieb am 13. Februar 2012 at 08:27 - Permalink

      Pflichtkauf für mich! =)
      Ich hab mich schon gewundert wieso so wenig Artikel von dir die letzte Zeit erschienen sind. Das erklärt natürlich Einiges. Das Cover überzeugt mich zwar nicht, aber was zählt ich der Inhalt. Bin mir aber nicht sicher, ob sowas Buntes deine potentielle Leserschaft nicht abschreckt. Aber vielleicht siehts in Natura dann auch wertiger aus.

      Noch ein paar Fragen.

      Wieso empfiehlst du nicht bei amazon zu kaufen? Liegt es an den Arbeitsbedingungen dort oder bis du/der Verleger davon auch indirekt betroffen?

      Ist eine Ebook Variante geplant?

      Gratulation jedenfalls zum publizistischen Erstling!

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 08:34 - Permalink

        Das Cover überzeugt mich zwar nicht, aber was zählt ich der Inhalt. Bin mir aber nicht sicher, ob sowas Buntes deine potentielle Leserschaft nicht abschreckt. Aber vielleicht siehts in Natura dann auch wertiger aus.

        Es ist nicht arg so schlimm. Ich finde es auch zu unruhig, aber als Autor hat man kein Vetorecht ;-)

        Wieso empfiehlst du nicht bei amazon zu kaufen? Liegt es an den Arbeitsbedingungen dort oder bis du/der Verleger davon auch indirekt betroffen?

        Yep, das liegt an den Arbeitsbedingungen. Es ist natürlich klar, dass der Verlag mehr verdient, wenn man das Buch direkt online beim Verlag bestellt. Ich persönlich würde (durch das Amazon-Partnerprogramm) sogar mehr bekommen, wenn Ihr das Buch bei Amazon kauft.

        Ist eine Ebook Variante geplant?

        m.W. ja. Da muss ich noch mal beim Verlag fragen.

        Gratulation jedenfalls zum publizistischen Erstling!

        Danke ;-)

        • habeichvergessen schrieb am 13. Februar 2012 at 11:26 - Permalink

          Prinzipiell finde ich das Cover gut.
          Wobei zu dem eher mit der Angst spielenden Titel “Stresstestdeutschland -Wie gut sind wir wirklich?” eher ein bedrohlich wirkenderes Cover gepasst hätte: schwarz, ein paar graue Wolken, ein aufziehender Sturm, eine Uferpromenade am Abend, während vom tiefschwarzen Meer her ein Sturm aufzieht, eine Optimismus verbreiten wollende Merkel aber aufziehender Sturm im Hintergrund etc..
          Zu dem jetzigen Cover würde m.E. eher ein Titel “Zukunftsland Deutschland, wie wir die Herausforderung des 21. Jahrhunderts meistern werden” passen.

          Noch gibt es keine Rezensionen, aber das wird sich natürlich ändern und ich werde Euch freilich darüber auf dem Laufenden halten.

          Ist es nicht normal, dass man sich im Vorfeld im Rezensionen bemüht, mit denen man die Hinterseite des Cover und das Innenband des Cover schmücken kann?

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 11:40 - Permalink

            Ist es nicht normal, dass man sich im Vorfeld im Rezensionen bemüht, mit denen man die Hinterseite des Cover und das Innenband des Cover schmücken kann?

            Bei der Erstauflage ist das eigentlich unüblich, da die Rezensionen ja idR erst zur Veröffentlichung erscheinen und zwischen Drucklegung und Auslieferungen mindestens drei Wochen liegen. Ich bin da aber kein Fachmann, es kann sein, dass andere Autoren/Verlage schon im Vorfeld mit den Rezensenten einen Deal machen und die Rezension anhand der Druckfahne gemacht wird. Dafür war bei uns aber die Zeit zu knapp.

            • Sukram71 schrieb am 13. Februar 2012 at 14:09 - Permalink

              … es kann sein, dass andere Autoren/Verlage schon im Vorfeld mit den Rezensenten einen Deal machen und die Rezension anhand der Druckfahne gemacht wird.

              Da gibts auszugsweise Vorabdrucke in Bild und Spiegel … ^^

            • habeichvergessen schrieb am 13. Februar 2012 at 15:38 - Permalink

              Ist nicht so wichtig. Die Rezensionen werden noch folgen.

              Ich gratuliere natürlich auch und wünsche, dass das Buch ein Erfolg wird.

          • Vogel schrieb am 15. Februar 2012 at 15:23 - Permalink

            eine Uferpromenade am Abend, während vom tiefschwarzen Meer her ein Sturm aufzieht

            Wie wäres mit Mungks “Der Schrei” als Cover gewesen? ;-)

        • Bonsaibäumchen schrieb am 13. Februar 2012 at 13:56 - Permalink

          Da ich sowieso vorhatte bei Amazon einige Bücher zu bestellen kommt dein erstlingswerk mit dazu. Ich bin zwar nicht wirklich immer einer Meinung mit deinen Aussagen aber das wird mich nicht davon abhalten dir ein wenig auszuhelfen. Immerhin bietet deine Seite mir reichlich nützlicher Informationen und Diskussionen.

          Viel Erfolg damit!

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 14:01 - Permalink

            Ich bin zwar nicht wirklich immer einer Meinung

            Wie sagte einst Winston Churchill? Wenn zwei Menschen immer einer Meinung sind, ist einer von ihnen überflüssig. Das wollen wir doch nicht ;-)

    3. Juliane schrieb am 13. Februar 2012 at 08:36 - Permalink

      Glückwunsch!

    4. Slawa schrieb am 13. Februar 2012 at 08:43 - Permalink

      Ist eine Veröffentlichung als eBook / für den Amazon Kindle geplant?

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 08:49 - Permalink

        Ich leite die Frage mal an den Verlag weiter und gebe Euch bescheid, wenn ich Feedback habe.

        • Mod schrieb am 13. Februar 2012 at 10:06 - Permalink

          Glückwunsch meinerseits!:-) bleibende Werte geschaffen weil Zeitlos, das Modell der schwäbischen Hausfrau als Fehler in VWL bestehen bleib!

          sehe gerade das Finanz-”Guru” Soros das ähnlich sieht in seiner Kritik an Merkel.

          > http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,814732,00.html

          gefunden über die NDSeiten

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 11:21 - Permalink

            Bei Soros weiß man, welche Motive dahinterstecken, aber er hat schon viele sehr schlaue Sätze gesagt.

      • Fabian schrieb am 13. Februar 2012 at 09:04 - Permalink

        Daran hätte ich auch interesse.

      • lemmy caution schrieb am 13. Februar 2012 at 09:40 - Permalink

        Ich auch.
        Glückwunsch zum Live-Gang.
        Ist das eigentlich mit diesen Hans Werner Sinn im engen Lederkostüm Bildern?

      • gebintit schrieb am 13. Februar 2012 at 21:45 - Permalink

        Wenn du dir das wünscht gibt es ja bei Amazon einen entsprechenden Wünsch-Link:

        Den Verlag informieren! Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

        Mir dauert das allerdings zu lang, ich werde das klassische Buch kaufen, ich bin gespannt!

    5. Olivia P. Moore schrieb am 13. Februar 2012 at 10:02 - Permalink

      Glückwunsch dir,Herr Berger .
      Und mir, da ich es mir soeben habe schenken lassen !

    6. OAlexander schrieb am 13. Februar 2012 at 10:14 - Permalink

      Gratulation, ausgezeichnet, besten Dank, Jens! Hast du das Ding selbst auf Rapidshare hochgeladen, oder macht das der Verlag heutzutage?

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:17 - Permalink

        Das wird sicher nicht lange dauern. Aber mal im Ernst: Wer will denn schon 255 Seiten am Bildschirm lesen? Und auf DinA4 ausgedruckt ist das auch nicht so prickelnd.

        • P@trick schrieb am 13. Februar 2012 at 10:31 - Permalink

          Ich will niemand auf falsche Gedanken bringen, aber man kann es von der PDF Vorlage recht einfach in ein Ebook Format transformieren. Dann ist es wiederum sehr gut lesbar. ;)

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:33 - Permalink

            Das dürfte den “üblichen Verdächtigen” sicher bekannt sein ;-)

            Ich brauche jedoch Papier in der Hand. Ein nackter, kalter eReader ist für mich vergleichbar mit Tütensuppe oder alkoholfreiem Whisky ;-)

            • Dimebag schrieb am 13. Februar 2012 at 10:45 - Permalink

              Alkoholfreier Whisky ist aufgrund seiner Perversität mit nichts vergleichbar…..

            • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:49 - Permalink

              @Dimebag

              Full Ack!!! ;-)

            • P@trick schrieb am 13. Februar 2012 at 11:23 - Permalink

              Es gibt alkoholfreiem Whisky?! Aber doch bestimmt nur in Deutschland oder ist noch ein anderes Volk so dämlich?

              Jedenfalls eine Beleidigung ersten Grades für meinen Reader. Du hast natürlich schon recht. Der haptische Eindruck eines schönen gebunden Buches kann nicht von nem Reader abgebildet werden. Aber so schlimm wie Tütensuppe?! Ich weiß nicht. Dafür muss ich in keine Bücherregale mehr investieren. ;)

            • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 11:32 - Permalink

              @P@trick

              Es gibt alkoholfreiem Whisky?!

              Es würde mich zumindest nicht wundern ;-)

              Beim Whisky-Händler meines Vertrauens musste ich neulich schon erfahren, dass es jetzt auch Whisky in Dosen und Whisky-Zahnpasta gibt. Die Welt wird immer bekloppter ;-)

            • HHarlekin schrieb am 13. Februar 2012 at 11:42 - Permalink

              Alkoholfreien Whiskey soll es angeblich tatsächlich mittlerweile geben:

              http://www.maroczone.de/news/whisky-erhalt-halal-zertifikat-3937

              betrachte aber auch alkoholfreien Wein schon beinahe als vorsätzliche Körperverletzung … Nero dÁvola Sicilia, Primitivo oder Sangiovese alkoholfrei… brrrr…

              “Die Welt spinnt!” (Matthias Beltz) ;-)

              Grüße

            • OAlexander schrieb am 13. Februar 2012 at 11:55 - Permalink

              Alkoholfreier Whisky? Gerne, einen Claytons zur Feier des Tages. Claytons ist nach eigener Werbeaussage “The drink you have when you’re not having a drink.” Insofern ist bspw., um was unpolitisches aufzuführen, Micheal Skibbe der Trainer den man hat wenn eigentlich keinen hat, also ein “Claytons-Trainer”.

            • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 12:12 - Permalink

              @HHarlekin und OAlexander

              Man(n) lernt nie aus ;-)

    7. piet schrieb am 13. Februar 2012 at 10:42 - Permalink

      Ich muß mich mal wieder als ökonomisch unbeleckte Nulpe outen. Hab hier auf SF aber schon einiges aufschnappen können, was erhellend wirkte. Deshalb die anschließende Frage, ob ´s Buch ohne tiefergehende VWL-Kenntnisse zu lesen ist ? – Ansonsten schließ ich mit mit besten (Verkaufs-) Wünschen an.

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:45 - Permalink

        Ja, ich habe mir größte Mühe gegeben, das Buch so schreiben, dass es auch allgemeinverständlich ist.

    8. Shitop schrieb am 13. Februar 2012 at 10:43 - Permalink

      Gleich zweimal herzlichen Glückwunsch, einmal dem Autor und zum Zweiten den Lesern. Was ich bislang davon gesehen habe, ist wirklich vielversprechend und nicht nur viel versprechend.

    9. Dimebag schrieb am 13. Februar 2012 at 10:43 - Permalink

      Glückwunsch, aber warum keine Hardcover-Erstauflage? 16,99 € ist auch ganz ordentlich, aber noch im Rahmen :-)

      Habe das Buch auf meinen Amazon-Wunschzettel gesetzt, werde es aber, wie immer, bei meinem Lieblingsbuchhändler um die Ecke bestellen. Zur Erinnerung ist so etwas ganz in Ordnung.

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:49 - Permalink

        Glückwunsch, aber warum keine Hardcover-Erstauflage? 16,99 € ist auch ganz ordentlich, aber noch im Rahmen :-)

        Das liegt leider nicht in meinem Entscheidungshorizont. Ursprünglich waren mal 14,99 für 220 Seiten vorgesehen, nun ist es aber fast 260 Seiten geworden und wir “mussten” den Preis um zwei Euro anheben. Ein Hardcover ist in der Produktion sehr teuer und das hätte sich auch auf den Preis ausgeschlagen.

        Habe das Buch auf meinen Amazon-Wunschzettel gesetzt, werde es aber, wie immer, bei meinem Lieblingsbuchhändler um die Ecke bestellen. Zur Erinnerung ist so etwas ganz in Ordnung.

        Yep, wobei das Buch eigentlich schon verfügbar sein sollte. Ich weiß auch nicht, warum Amazon nicht eine Wartezeit angibt.

        • Brettermeier schrieb am 13. Februar 2012 at 14:50 - Permalink

          Ein Hardcover ist in der Produktion sehr teuer

          Stimmt das? Würde mich mal interessieren.
          In der Mikroökonomie wird das doch immer als Paradebeispiel für Preisdiskriminierung genommen, was dann in etwa so abläuft: Die Produktionskosten unterscheiden sich kaum, aber man verkauft das Buch zunächst als Hardcover um die höchste Zahlungsbereitschaft abzuschöpfen. Anschließend verkauft man es dann einige Zeit später billiger als Paperback, um die nächste Käuferschicht abzugrasen, und am Ende vielleicht noch als “Mängelexemplar” um die niedrigste Zahlungsbereitschaft auch noch zu erwischen.

          Zum Buch beide Daumen hoch! Jetz hab ich für einige Leute im Bekanntenkreis hoffentlich endlich ein kritisches, aber gut verständliches Werk zur Wirtschaftspolitik…

          • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 14:55 - Permalink

            Hmmm, ich kann da auch nur weitergeben, was mir gesagt wurde. Vielleicht hält man die Zielgruppe für mein Buch auch nicht für außergewöhnlich finanzstark?

      • habeichvergessen schrieb am 13. Februar 2012 at 15:45 - Permalink

        Ich finde 16,99€ völlig in Ordnung. Sarrazin und Vahrenhold sind teurer, und das obwohl sie mit wesentlich höheren Verkaufszahlen kalkulieren können.

    10. R_Winter schrieb am 13. Februar 2012 at 10:58 - Permalink

      Glückwunsch!
      Das Buch werde ich sicher mehrfach verschenken.
      Zusätzlich werde ich anregen, dass das Buch in unserer öffentlichen Bibliothek angeschafft wird……..

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 11:21 - Permalink

        Merci ;-)

    11. danielmite schrieb am 13. Februar 2012 at 11:00 - Permalink

      Gratulation Jens, darauf warte ich schon eine ganze Zeit :)
      Werde ich dann gleich direkt mal beim lokalen Buchhändler (ist das dein Wunschverkäufer?) bestellen.

      Freue mich schon!

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 12:38 - Permalink

        (ist das dein Wunschverkäufer?)

        passt schon … solange es nicht der Bertelsmann-Club ist *g*

    12. Inferno2002 schrieb am 13. Februar 2012 at 11:00 - Permalink

      Ein guter Vergleich ;-)
      Ich nutze ein PDF gern mal um ein wenig vorab zu stöbern, aber für die die gemütliche Lektüre brauche ich immer ein “richtiges Buch”. Ich werde es mir zulegen, allein schon zur Unterstützung des Autors. Seit einer gefühlten Ewigkeit ist es mir zur liebgewordenen Gewohnheit geworden zunächst die Meldungen auf Seiten der FAZ, Zeit, FTD und zugegebenermaßen auch malnchmal SPON zu sichten und danach gönne ich die Perspektive auf den NDS und dem Spiegelfechter. Vielen Dank für deine und eure Arbeit!

    13. Nicolai Hähnle schrieb am 13. Februar 2012 at 11:03 - Permalink

      Herzlichen Glückwunsch Jens!

      Nun habe ich ein weiteres Buch, auf das ich bei einem meiner Umsteige-Aufenthälten an deutschen Bahnhöfen Ausschau halten werde ;)

      • Mod schrieb am 13. Februar 2012 at 11:13 - Permalink

        Bei den Verspätungen würde es sich Lohnen eins davon bei sich zu tragen?

        • Nicolai Hähnle schrieb am 13. Februar 2012 at 11:45 - Permalink

          Mein Budget für Buchkäufe verhält sich prozyklisch zu den Verspätungen der Bahn ;)

    14. HHarlekin schrieb am 13. Februar 2012 at 11:15 - Permalink

      Lieber Jens Berger,

      auch von mir herzliche Gratulation zur Veröffentlichung.

      “Ich brauche jedoch Papier in der Hand.”

      Dito, liest sich in Bahn u. Co. einfach leichter, weshalb auch ich die Papierform geordert habe – braucht vor allem keinen Akku. ;-)

      Der Buchpreis von 16,99 € ist ja idT leider normal für HC dieser Größe.
      Ich hoffe nicht, daß es dir mal so geht wie Kurt Tucholsky, der sich einst zu diesen Zeilen genötigt sah:

      “Avis an meinen Verleger

      Von allen Leser-Briefen, lieber Meister Rowohlt, scheint mir dieser hier der allerschönste zu sein. Er stammt von einem Oberrealschüler aus Nürnberg.

      »Lieber Herr Tucholsky!

      Erlauben Sie mir, dass ich Ihnen zu Ihren Werken meine vollste Anerkennung ausspreche. Das wird Ihnen zwar gleichgültig sein – aber ich möchte doch noch eine weitere Bemerkung hinzufügen. Hoffentlich sterben Sie recht bald, damit Ihre Bücher billiger werden (so wie Goethe zum Beispiel). Ihr letztes Buch ist wieder so teuer, dass man es sich nicht kaufen kann.

      Gruß!«

      Da hast es.

      Lieber Meister Rowohlt, liebe Herren Verleger! Macht unsre Bücher billiger! Macht unsre Bücher billiger! Macht unsre Bücher billiger!”

      Freundliche Grüße und ein grobes Plus bei den Verkaufszahlen

      wünscht HHarlekin

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 11:27 - Permalink

        Tucholsky hatte da sicher Recht. Aber wenn ich mir beispielsweise den relativ kleinen Verlag anschaue, bei dem ich publiziere, sehe ich nicht wirklich, dass hier “unangemessene” Preise genommen werden. So ein Verlag muss auch Mitarbeiter zahlen und die Auflagen von kritischen Sachbüchern sind ohnehin nicht so dolle. Das kann man nicht mit Megasellern á la Harry Potter o. ä. vergleichen. Wenn am Ende des Tages eine kleine schwarze Zahl in den Büchern steht, ist das schon was. Man darf auch nicht vergessen, dass der Handel und die Distribution auch noch einmal kräftig mitkassieren.

      • Granado schrieb am 13. Februar 2012 at 15:30 - Permalink

        Der Oberrealschüler hätte damals auch nur 30 Jahre warten müssen – heute müsstest du anschließend schon 70 Jahre warten. 1934 wurden in Deutschland 50 Jahre Schutzfrist post mortem auctoris eingeführt – im Gedenken an Richard Wagners arme Witwe und Waisen sowie Nietzsches Schwester, die den Nachlass schon nach Herzenslust verwüsten und verwursten konnte.

    15. Brick schrieb am 13. Februar 2012 at 11:58 - Permalink

      Gratulation zum Erstling. Was mich aber interessiert bevor ich das kaufe ist: – was bekomme ich zusätzlich, zu dem was in deinem blog steht? – deine Position zu den Problemen kenne ich und deinen primären Lösungsvorschlag kenne ich. Was gibts oben drauf?

      Besser wäre es jedoch, das Buch über andere Vertriebswege zu erwerben, aber ich will ja niemanden Vorschriften machen ;-)

      Gibts zu der Geschichte mit den Arbeitslosen jetzt Fakten? Oder basiert das ganze weiterhin auf dem einem abstrusen SPON Artikel, der ja ohne jeden Beweis ausgekommen ist, indem er einfach irgendwelche ungenannten Personen irgendwelche nicht überprüfbaren Zahlen hat nennen lassen?
      Mich würd das ja schon interessieren. Vielleicht kriegt ihr ja mehr Leute in den Boykott, wenn das ganze mit Fakten auch belegt werden kann.

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 12:04 - Permalink

        Gratulation zum Erstling. Was mich aber interessiert bevor ich das kaufe ist: – was bekomme ich zusätzlich, zu dem was in deinem blog steht? – deine Position zu den Problemen kenne ich und deinen primären Lösungsvorschlag kenne ich. Was gibts oben drauf?

        Ich fasse die Positionen einen größeren Rahmen und behandele auch einige Themen, die ich auf dem Blog oder den NDS bislang noch nicht ausführlicher angegangen bin.

        Gibts zu der Geschichte mit den Arbeitslosen jetzt Fakten? Oder basiert das ganze weiterhin auf dem einem abstrusen SPON Artikel, der ja ohne jeden Beweis ausgekommen ist, indem er einfach irgendwelche ungenannten Personen irgendwelche nicht überprüfbaren Zahlen hat nennen lassen?

        Die SPON-Geschichte, die idT nicht sonderlich gut recherchiert ist, ist ja nicht der Grund, sondern zahlreiche Beiträge auf diversen Erwerbslosen-Foren. Mir ist aber auch schon klar, dass außer uns niemand Interesse daran hat, sich das eigene Geschäft zu vermiesen ;-)

    16. Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 12:09 - Permalink

      @alle eBook-Leser

      Nach Angaben des Verlags sollte das Buch in den nächsten Tagen bei den einschlägigen Onlinehändlern auch als eBook in den Formaten Epub und mobipocket (Amazon) erhältlich sein.

      • Avago schrieb am 13. Februar 2012 at 16:43 - Permalink

        Ich warte auf den Film!

      • derwaechter schrieb am 16. Februar 2012 at 10:03 - Permalink

        Klasse!

        Spart den Versand in ferne Länder.

        Als eBook hoffentlich etwas günstiger als in Papierform?

    17. viosz schrieb am 13. Februar 2012 at 12:12 - Permalink

      Herzlichen Glückwunsch zur Erstveröffentlichung und viel mediale Aufmerksamkeit.
      Was mich beruhigt: Ich weiß, Du kannst auch mit negativem Feedback umgehen und machst nicht den weissgarnix, wenn sich die Welt durch das Buch nicht verändert.
      Aber versieh doch bitte trotzdem ein Exemplar mit der Banderole “Physikertauglich” und schick es an “Mutti”. There’s always hope!

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 12:17 - Permalink

        Was mich beruhigt: Ich weiß, Du kannst auch mit negativem Feedback umgehen und machst nicht den weissgarnix, wenn sich die Welt durch das Buch nicht verändert.

        Na, das ist doch klar. Ich backe ja schließlich nur kleine Brötchen und das “der Mainstream” das Buch ignorieren wird, ist auch absehbar.

        Aber versieh doch bitte trotzdem ein Exemplar mit der Banderole “Physikertauglich” und schick es an “Mutti”. There’s always hope!

        Nette Idee ;-)

    18. Ariane schrieb am 13. Februar 2012 at 12:22 - Permalink

      Ha, meinen Geburtstag knapp verpasst, aber so hab ich gleich eine Anlagemöglichkeit für mein Geldgeschenk :) Ich freu mich.

      Meine Buchhandlung ist leider nicht sonderlich gut sortiert, aber immerhin bestellen sie es mir und solange werde ich halt in den Leseproben stöbern. Bin sehr gespannt!
      Das Cover finde ich auch etwas unruhig (erinnert mich irgendwie an ein Schulbuch), Preis finde ich noch ganz in Ordnung und ich bin ganz glücklich darüber, dass es kein Hardcover ist.
      Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch von meiner Seite!

    19. GrooveX schrieb am 13. Februar 2012 at 12:22 - Permalink

      herzlichen glückwunsch und viel erfolg!

    20. rx schrieb am 13. Februar 2012 at 12:53 - Permalink

      Lieber Jens,
      ich gratuliere dir und freue mich solidarisch.
      Grüße aus der Nachbarschaft
      rx

    21. bridgR schrieb am 13. Februar 2012 at 13:00 - Permalink

      Ich werde mir erlauben, insofern die FH-Bibliothek meinen Anschaffungswunsch berücksichtigt (wieso sollten die mir nicht entgegenkommen, ist ja schließlich nicht der KOPP-Verlag^.^), auch ein kleines Review zum Buch zu veröffentlichen :P Glückwunsch!

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 13:09 - Permalink

        Sollte die Bibliothek nicht mitspielen, maile doch einfach den Westend-Verlag an und frage nach einem Rezensionsexemplar. Du bist ja schließlich Blogger und wenn Du ein “kleines Review” schreibst, steht Dir ein solches auch zu. Ansonsten kann ich Dir nur viel Spaß beim (hoffentlich) Vermehren der (hoffentlich) gewonnen Einsichten wünschen ;-)

        • bridgR schrieb am 13. Februar 2012 at 13:25 - Permalink

          guter Gedanke, werde heute abend mehr wissen ;o)

    22. der Herr Karl schrieb am 13. Februar 2012 at 13:27 - Permalink

      Dass dein Buch
      …ein Bestseller werden möge,
      …Schockwellen auslösen möge,
      …Sprengsätze zum Detonieren bringen möge,
      …feynsinnige Diskussionen auslösen möge,
      …transatlantische Blogsolidarität beflügeln möge,
      …geheime Notizen der Unterwelt freigeben möge,
      …der letzte Sargnagel der Postdemokratie sein möge.

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 13:36 - Permalink

        sehr schön ;-)

    23. Bokatov schrieb am 13. Februar 2012 at 13:43 - Permalink

      Aus der Leseprobe:

      Eine Politik, die den Menschen das Streben nach Glückseligkeit ermöglicht, wäre somit eine denkbare Benchmark für unsere Lagebestimmung.

      Stichwort: “Glückseligkeit” (pervertiert)

      Der Eudämonismus – eine philosophische Lehre, die im Glück des Einzelnen oder der Gemeinschaft die Sinnerfüllung menschlichen Daseins sieht.

      Das Wort ist abgeleitet vom griechischen “eudaimonia” und bedeutet “der von einem guten Dämon beseelte Zustand”.

      Dumm nur, dass es keine guten Dämonen gibt.

      Bokatov

      • der Herr Karl schrieb am 13. Februar 2012 at 13:51 - Permalink

        “Es war einmal ein König. Der regierte in einem fernen Land hinter den Bergen. Und die Menschen dort waren glücklich. Wie nirgendwo sonst auf der Welt…”
        http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1661003/

        • Bokatov schrieb am 13. Februar 2012 at 14:22 - Permalink

          “Es war einmal ein König. Der regierte in einem fernen Land hinter den Bergen. Und die Menschen dort waren glücklich. Wie nirgendwo sonst auf der Welt…”

          Wohl die treffenste Zusammenfassung des Buches.

    24. Gurkensalat schrieb am 13. Februar 2012 at 14:08 - Permalink

      Weihnachtsgratifikation dieses Jahr fällt aus – als Buchautor gibts ja genug Kohle!
      Ich hoffe, das wird keine Hühnerbrust! Grmpf! :-))

    25. Truvor schrieb am 13. Februar 2012 at 15:33 - Permalink

      @ Spiegelfechter

      Gratulation meinerseits zu Deinem Erstling, Jens !!!!!!!!!!!!!

      Zuerst dachte ich: Wieso “Stresstest Deutschland” ?
      Und dann habe ich das Inhaltsverzeichnis durchgeblättert ;-)
      Sieht nicht nach Langeweile aus ;-)

    26. Sigmund schrieb am 13. Februar 2012 at 16:18 - Permalink

      Da schaue ich doch auch bald mal bei meinem Buchhändler vorbei.

      Und: Haben Spiegel und Bild schon zwecks Vorabdrucke vorgesprochen?
      Oder bist du denen zu “politisch inkorrekt”, ein Querdenker, welcher deshalb von den rechtsschwarzgelben Medien tabuisiert wird… :-)

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 16:24 - Permalink

        Du wirst lachen. Die BILD hat tatsächlich angefragt, sich nach dem Erhalt der Druckfahne aber (verständlicherweise) nicht mehr gemeldet. Die wussten wohl nicht, was hinter dem “krawalligen Titel” steckt *g*

        • HHarlekin schrieb am 13. Februar 2012 at 16:43 - Permalink

          Da stell ich mir doch gerade vor: JB macht Vorabdruck bei BILD – ich schmeiß mich weg… :-D Wieviele Identitätskrisen die Texte dort ausgelöst hätten, sowohl in der Redaktion, als auch bei Lesern … abgesehen davon, daß man mit denen nicht paktieren sollte – welch reizvolle Vorstellung … (fast) schade, daß sie nicht wollten …
          Und dann Schlagzeile in der TAZ:

          “Politblogger dreht Millionen BILD-Leser um” (*träum*)

          das hätte doch was gehabt … ;-)

          Grüße

    27. Esco schrieb am 13. Februar 2012 at 16:31 - Permalink

      Herzlichen Glückwunsch! Ich werde mir auch eins bestellen!

      Darf man das Buch auch bei Amazon kaufen?

      • Zat schrieb am 13. Februar 2012 at 16:40 - Permalink

        Politisch korrekt nicht …..der VS wird dich deshalb aber nicht beobachten …wahrscheinlich ;) …allerdings weiß Amazon dann was du für eine Bist….

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 17:14 - Permalink

        Wie gesagt, ich mache Euch keine Vorschriften. Wenn, dann aber bitte über “meinen” Link:

        http://www.amazon.de/gp/product/3864890020/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=derspiege-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3864890020

        Dann kriegt Amazon etwas weniger und ich etwas mehr. Also: Umverteilung von oben nach unten *lol*

        • ola schrieb am 15. Februar 2012 at 01:18 - Permalink

          und ich dachte wir boykottieren amazone. Hemd und Hose, wa? Boah, wie man sich da prostituieren muss, damit der Schinken aus den Regalen kommt, muss hart sein.

    28. Joachim Endemann schrieb am 13. Februar 2012 at 16:37 - Permalink

      Lieber Jens Berger,

      ich habe die Leseprobe gelesen:

      “… [in diesem Buch] will ich verschiedene Politikbereiche auf den Prüfstand stellen. Dabei werden vermeintliche Wahrheiten hinterfragt und Alternativen zu angeblichen Alternativlosigkeiten aufgezeigt. …
      Der vorgenommene Stresstest deckt vor allem die Politikbereiche ab, die für das Streben nach Glück maßgeblich sind. Dies ist insbesondere das demokratische System als solches, das nicht nur den Rahmen, sondern auch die Orientierung staatlichen Handelns vorgibt. Schlussendlich liegen alle in diesem Buch behandelten Fragen und Probleme im Entscheidungshorizont der Politik. Ihr kommt daher auch eine ganz entscheidende Rolle bei der Bewertung zu. …
      … da wirtschaftliche Faktoren ganz entscheidend zum subjektiven Glücksempfinden beitragen. … werden auch unser Wirtschaftssystem und dessen wirtschaftspolitische und ideologische Leitlinien unter die Lupe genommen. Außerdem sollen das Gesundheitssystem und die Bereiche Rente, Arbeit und Soziales näher beleuchtet werden – sind sie es doch, die für unsere soziale Sicherheit verantwortlich sind.
      … Sollte sich die Politik nicht aus den Schlingen der Finanzmärkte befreien und sich selbst in die babylonische Gefangenschaft einer »marktkonformen Demokratie« begeben, könnten sich sämtliche Diskussionen über Detailfragen schon bald erübrigt haben …“
      ,

      und dann das Inhaltsverzeichnis mit den Kapiteln:

      Demokratiekrise _ Zwischen Mediendemokratie und Mediokratie _ Lobbyismus _ Wirtschaftspolitik _ Sozialpolitik _ Steuersystem _ Gesundheitspolitik _ Finanzpolitik _ Nachwort: Demokratie in Gefahr,

      wobei die jeweiligen Abschnittsüberschriften schnelle Orientierung vermuten lassen und inhaltlich offensichtlich auf wenigen Seiten abgehandelt werden. Hierdurch habe ich die Möglichkeit, Dein Buch zwischendurch und dennoch themenbezogen geschlossen zu lesen. Das kommt mir sehr entgegen, allerdings konnte ich’s grad bei meinem Händler nur vorgemerkt lassen, denn auf dem „Schirm“ sieht er’s noch nicht, aber so bekomme ich’s dann taufrisch.

      Herzliche Grüße, Joachim Endemann

      • danielmite schrieb am 13. Februar 2012 at 17:02 - Permalink

        Gibt wohl verschiedene Buchdatenbanken. War heute in der Mittagspause hier “in town” und hab es in der Buchhandlung bestellt, die hatten das ganz normal in der Liste drin und soll morgen früh da sein.

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 18:00 - Permalink

        Das kommt mir sehr entgegen, allerdings konnte ich’s grad bei meinem Händler nur vorgemerkt lassen, denn auf dem „Schirm“ sieht er’s noch nicht, aber so bekomme ich’s dann taufrisch.

        Das Buch ist heute erst in den Handel gekommen, da kann es sein, dass es noch nicht von jedem Großhändler sofort verfügbar ist. Heute vormittag sagte sogar Amazon, dass es vier bis sechs Tage Lieferzeit gäbe, heute nachmittag ist dieser Hinweis verschwunden. Das Buch sollte also eigentlich jetzt auch über alles Bestellsysteme verfügbar sein.

        Zur Not hier noch mal die ISBNn:

        ISBN-10: 3864890020
        ISBN-13: 978-3864890024

    29. Christian schrieb am 13. Februar 2012 at 16:43 - Permalink

      Hallo Jens,

      dann werde ich mir mal das Buch kaufen, ob in echt oder als eBook muss ich mir aber noch überlegen. Immerhin kann ich so mein schlechtes Gewissen beruhigen, dass ich noch keine Geldspende zu deinen Gunsten getätigt habe ;)

      Viele Grüße,
      Christian

    30. Folkher Braun schrieb am 13. Februar 2012 at 18:01 - Permalink

      Moin.

      Habe das gute Stück auch bestellt. Werde dann nach Lektüre eine Rezession (heißt das so?) schreiben.

      gruß f

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 19:11 - Permalink

        na da bin ich ja mal gespannt ;-)

      • habeichvergessen schrieb am 13. Februar 2012 at 19:44 - Permalink

        Werde dann nach Lektüre eine Rezession (heißt das so?) schreiben.

        Bitte nicht. Die aktuelle Wirtschaftslage ist schön düster genug. Da braucht es nicht noch eine zusätzliche Rezession aus der Feder Folkher Brauns.

        • Momo schrieb am 13. Februar 2012 at 22:35 - Permalink

          …das heißt “Rezension”, meine Herrschaften! :-)

          • danielmite schrieb am 14. Februar 2012 at 08:50 - Permalink

            Das war der Witz.

    31. Mo schrieb am 13. Februar 2012 at 19:00 - Permalink

      @ Herr Berger,
      ich wünsche Ihnen (Verkaufs) Erfolg und hoffe, dass Sie kein Plagiatsvorwurf ereilt. ;-)
      Ich finde das Cover nicht schlecht.
      Mich würde interessieren, zu wem denn die kariert bekleideten Beine auf dem Cover gehören, sind das die “Gebeine” der Bäckerinnung?
      Und – wird es das Buch auch als Hörbuch geben, womöglich mit den Stimmen der Nachdenkseiten? ;-))

      • Spiegelfechter schrieb am 13. Februar 2012 at 19:28 - Permalink

        Mich würde interessieren, zu wem denn die kariert bekleideten Beine auf dem Cover gehören, sind das die “Gebeine” der Bäckerinnung?

        Das ist eine gute Frage … die ich nicht beantworten kann.

        Und – wird es das Buch auch als Hörbuch geben, womöglich mit den Stimmen der Nachdenkseiten? ;-))

        Wenn überhaupt, dann nur, wenn wir Bruno Ganz als Sprecher verpflichten können ;-)

        Nee, im Erst – keine Ahnung.

        • The Joker schrieb am 14. Februar 2012 at 02:13 - Permalink

          Hörbuch wäre wirklich gut.
          Mit Rolf Becker und Gert Heidenreich gibt es ja auch exzellente Sprecher ohne Ifflandring.

    32. algore85 schrieb am 13. Februar 2012 at 20:50 - Permalink

      Herzlichen Glückwunsch auch von mir,

      Ich kommentiere selten, bin aber immer bei deinen Artikeln dabei. Deswegen wird dein Buch auch sicher gekauft, damit ich weiter Argumentations-Munition im Kampf gegen die allgegenwärtige Ignoranz bekomme.

      Muss schon ein schönes Gefühl sein, die eigenen Gedanken in der Hand halten zu können und nicht nur vom Bildschirm abzulesen.

      Weiter so….

      PS: ARGH; Das Cover…so bunt…meine Augen. ;)

      Wird wohl als Geschenkpapier für die Kinder herhalten müssen.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 08:27 - Permalink

        Muss schon ein schönes Gefühl sein, die eigenen Gedanken in der Hand halten zu können und nicht nur vom Bildschirm abzulesen.

        Das allerschönste Gefühl war es, als ich das Skript auf den Punkt zum allerletzten Abgabgetermin abgeschickt hatte ;-)

    33. Antikonsumist schrieb am 13. Februar 2012 at 23:20 - Permalink

      Ich immun gegen jede Art von Werbung. Das beste Mittel gegen Stress ist Werbung zu meiden. Für mich steht da ohnehin nichts neues drinne…

      • Mod schrieb am 14. Februar 2012 at 07:40 - Permalink

        Also ein aufgeklärter Bürger?, wer von einem Buch über Wirtschaftswissenschaft denkt er wüsste schon alles irrt meiner Meinung nach! Siehe auch die Diskussion über “Wahrheitsfindung” bei Telepolis, da kommen “gestandene” VWL, BWLer ins Schleudern. Das Buch ist wichtig weil es mit der “Ökonomie” aufräumt die unsere Regierung oder EU Regierungen betreiben, alleine bei der schwäbischen Hausfrau, bzw. den Löhnen bekommen viele gar nicht mit worum es geht?

    34. T-Fighter schrieb am 14. Februar 2012 at 06:40 - Permalink

      Herzlichen Glückwunsch zum Buch. Zwar sind wir nicht immer derselben Meinung, aber deine Beiträge sind verglichen mit SPON Pulitzer-Preis-verdächtig.

      Frag doch bei eher linken Blättern wie der Freitag nach, ob sie eine Rezension schreiben. Das könnte der Auflage gut tun.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 08:28 - Permalink

        Eine Rezension bem Freitag ist in Arbeit. An andere “Presseerzeugnisse” ist auch ein Rezensionsexemplar raugegangen. Schau´n mer mal.

    35. Thomas Trares schrieb am 14. Februar 2012 at 11:32 - Permalink

      Auch von mir herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für das Buch. Das ist natürlich ein klarer Pflichtkauf!!!

      Ist denn auch ne Lesung oder Ähnliches geplant?!

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 11:39 - Permalink

        Ist denn auch ne Lesung oder Ähnliches geplant?!

        So was wird ja immer von Buchhandlungen oder anderen Veranstaltern angefragt. Grundsätzlich sperre ich mich da nicht.

        • Thomas Trares schrieb am 14. Februar 2012 at 12:18 - Permalink

          Organisiert sowas nicht der Verlag?! Der hat doch die Kontakte, oder nicht?!

          • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 12:57 - Permalink

            Du merkst, ich bin da kein Fachmann. Ich kenne das aber nur so, dass im Verlagsprogramm der Vermerk aufgeführt ist, dass man den Autoren für Lesungen buchen kann. Bei Sachbüchern kommt das aber ohnehin eher selten vor und wenn der Autor ein No-Name ist, wird sowieso sehr selten gebucht.

        • der Herr Karl schrieb am 14. Februar 2012 at 12:29 - Permalink

          Ich würde mal bei “hart aber fair” anfragen. Bringt immer ein bisschen Publizität…

          http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2012/02/wulff-portrat.html?showComment=1329218615652#c8383935824212727097

          • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 12:55 - Permalink

            Normalerweise fragen die an und nicht umgekehrt ;-)

            • wschira schrieb am 14. Februar 2012 at 16:12 - Permalink

              …es sei denn, man wäre Bundeskanzlerin und wollte zu Jauch :-)

            • lemmy caution schrieb am 14. Februar 2012 at 20:33 - Permalink

              Letzten Endes sympathisiere ich auch mit diesem Nachfrage-Ding. Eine Geisel unserer Zeit besteht wohl darin, dass eine zu starken Unterschieden neigende Einkommensverteilung, zur Zeit in Sachen Stabilität und Wachstum einfach erfolgreicher ist. Erschreckend ist für mich, dass sich in den einen Großteil der wirtschaftlichen Dynamik ausmachenden Schwellenländern die ohnehin offene Schere zwischen Arm und Reich eher auseinandergeht bzw. sich verfestigt. Das war beim wirtschaftlichen Aufholprozess West-Europas und Japans ganz anders.
              Ich geh mal davon aus, dass das Buch nicht auf die letzten Versuche einer nachfrage-orientierten Politik in West-Europa grandios gescheitert sind: Mitterand zwischen 1981 und 1983 sowie prä-Thatcher Britannien.
              Denke, dass eine stärkere Betonung der Sozialpolitik makroökonomisch das so regierte Land eher schwächt. Als Anhänger der Theory of the second best (There is no such thing as optimal economic eficiency) sollten starke und auch stark wachsende Ökonomien Sozialpolitik und deren Finanzierung einfach einen stärkeren Stellenwert einräumen. Weils nämlich die aggregierte Lebensqualität erhöht.

        • Karla schrieb am 14. Februar 2012 at 12:31 - Permalink

          Hm. Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen schade um die verpasste Gelegenheit, denn in ein paar Wochen ist die Leipziger Buchmesse. Das hätte vom Timing her wunderbar passen können, und soviel “gelesen” wird sonst auf einen Schlag nirgends.

          Auch von mir herzlichen Glückwunsch und großen Erfolg; mein Exemplar ist schon unterwegs.

          • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 12:54 - Permalink

            Hm. Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen schade um die verpasste Gelegenheit, denn in ein paar Wochen ist die Leipziger Buchmesse. Das hätte vom Timing her wunderbar passen können, und soviel “gelesen” wird sonst auf einen Schlag nirgends.

            Ja, das stimmt. Mein Verlag stellt dort ja auch aus.

            Auch von mir herzlichen Glückwunsch und großen Erfolg; mein Exemplar ist schon unterwegs.

            Danke ;-)

            Und viel Spaß mit dem Buch

    36. The Joker schrieb am 14. Februar 2012 at 13:38 - Permalink

      Würde auch ‘ne öffentliche Buchvorstellung mit Albrecht Müller oder Lafontaine empfehlen.

    37. Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 14:36 - Permalink

      @all

      Signierte Exemplare sind möglich. Siehe auch hier:
      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/stresstest-deutschland-wie-gut-sind-wir-wirklich

      Auf dieser Seite, die ich auch noch einbinden werde, gibt es dann auch weiter Infos.

    38. Frankilein66 schrieb am 14. Februar 2012 at 15:17 - Permalink

      Wenn man die Kommentare hier so liest, könnte man glatt meinen, das wichtigste Buch seit der Bibel ist auf den Markt gekommen!
      Hoffentlich steht wenigstens weniger Unsinn drin!

      • Mod schrieb am 14. Februar 2012 at 16:02 - Permalink

        Es ist wichtig, für das Forum und für die Leserschaft, zudem gönnen wir dem Autor den Erfolg und hoffen auf hohe Verkaufszahlen!, für Deutschland und für Europa, eben wegen der Bedeutung, nicht unwichtiger wäre jedoch, Fr. Merkel würde dieses Buch als Nachtlektüre o.ä. benutzen um einen Einblick zu bekommen?, da würde sich anbieten du schickst Fr. Merkel ein Exemplar & Bibel, auch wegen ihrer Kriegspolitik!!

      • Karla schrieb am 14. Februar 2012 at 19:57 - Permalink

        Wenn man die Kommentare hier so liest, könnte man glatt meinen, das wichtigste Buch seit der Bibel ist auf den Markt gekommen!

        Nein, um Himmelswillen, das nun nicht! Das wichtigste Buch seit der Bibel ist selbstverständlich Deutschland schafft sich ab Die kleine Raupe Nimmersatt. Obwohl es auch da Leute gibt, die es für Unsinn halten.

    39. HHarlekin schrieb am 14. Februar 2012 at 15:59 - Permalink

      “das wichtigste Buch seit der Bibel ist auf den Markt gekommen!”

      Naja, nicht ganz… ;-)

      Im Ernst: Mach dir doch einfach selbst ein Bild anhand der beiden o. a. Lese-Proben.
      Aus meiner Sicht als jemand, der in der Lektüre solcher Texte nicht ganz ungeübt ist, kann ich sagen: Wenn das Rest-Buch diesem Niveau nur halbwegs annähernd entspricht, ist es absolut lesenswert. Aber das ist nur meine Einzel-Meinung, und ob es so ist, werde ich herausfinden, wenn ich mein Exemplar erhalten habe.
      Bilde dir einfach deine eigene Meinung. ;-)

      Grüße

    40. t schrieb am 14. Februar 2012 at 16:05 - Permalink

      Gibt es das Buch auch zum kostenlosen Download?

      Oder anders gefragt, darf man es als Werbemittel für den Autor und die Sache verwenden?

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 16:12 - Permalink

        Natürlich nicht

    41. Dimebag schrieb am 14. Februar 2012 at 16:15 - Permalink

      In der echten Wirtschaft, die sich dann doch fundamental von Angela Merkels ökonomischen Klippschulwissen unterscheidet, gibt die schwäbische Hausfrau ihrer Bank Geld. Die Bank reicht dieses Geld dann als Kredit an Privathaushalte, Unternehmen und den Staat weiter. Die Kreditnehmer konsumieren und investieren mit dem geliehenen Geld und schaffen damit die Nachfrage an Gütern und Produkten, die den Wirtschaftskreislauf brummen lässt.

      (Leseprobe, Telepolis)

      Jens, jetzt mal im Ernst, würdest du nicht jedem Kommentator hier, bei solch einer vereinfachten Darstellung der Verhältnisse, Kommentare dieses Inhalts um die Ohren hauen?

      Bei Telepolis ist auch eine ordentliche Diskussion um die Leseprobe entbrandt. Am besten finde ich den Kommentar, der dich als Esoteriker bezeichnet. :-)

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 16:31 - Permalink

        Jens, jetzt mal im Ernst, würdest du nicht jedem Kommentator hier, bei solch einer vereinfachten Darstellung der Verhältnisse, Kommentare dieses Inhalts um die Ohren hauen?

        Wieso? Das sind ja erst mal die Basics. Auf den Rest gehe ich im Buch ja auch ein. Das Problem …

        Bei Telepolis ist auch eine ordentliche Diskussion um die Leseprobe entbrandt. Am besten finde ich den Kommentar, der dich als Esoteriker bezeichnet. :-)

        … solcher Heise-Foren-Ökonomen ist es ja, dass sie regelmäßig mit sehr speziellen Feinheiten überhäuft werden, die sie aber geistig gar nicht verarbeiten können, da ihnen die Basics fehlen. Ins TP-Forum habe ich schon als TP-Autor gar nicht mehr reingeschaut. User mit einem ökonomischen Restverstand bleiben dort eh nicht lange, da sie dort auf eine derart mitteilungswütige Mauer von Halbwissen treffen, dass es schon fast wieder komisch ist.

    42. Ulrike Beck schrieb am 14. Februar 2012 at 16:54 - Permalink

      das Cover finde ich ausgezeichnet …..

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 16:59 - Permalink

        Künstler *rolleyes* ;-)

    43. Karsten Bier schrieb am 14. Februar 2012 at 18:34 - Permalink

      Habe bis zur Mitte des zweiten Kapitels gelesen. Ich erlaube mir mal ein paar Beobachtungen (habe das Buch aber jetzt nicht hier, kann daher jetzt keine Beispielstellen nennen, aber auf Wunsch reiche ich das nach).

      Was mir bis jetzt gut gefällt:

      - Die Sprache ist meist so einfach gehalten, dass man das Buch guten Gewissens auch nicht so sehr “intellektüllen” Leuten verpassen kann.
      - Es waren wirklich doch einige Informationen dabei, die ich so noch nicht kannte.
      - Das Buch schickt sich an, die vielen, vielen Einzelaspekte mal in einen Kontext zu setzen. Dies ist im Rahmen eines Blogs viel schwieriger. Ich bin gerade in diesem Punkt sehr gespannt auf die späteren Kapitel.

      Was mir bis jetzt nicht so gut gefällt:

      - Die Sprache ist an manchen Stellen plötzlich gar nicht mehr einfach, sondern es tauchen teilweise ellenlange Schachtelsätze auf. Auch manche Einschübe sind etwas seltsam gesetzt und behindern den Lesefluss ganz schön (das Buch wurde evtl. im Eiltempo lektoriert?). Kommt aber nicht zu häufig vor, so dass es seine Eignung für wenig Gebildete nicht verliert.
      - Einige Themen und Behauptungen sollten IMO deutlich vertieft werden, damit das Buch auch den Leuten was bringt, die zwar sehr kritische, aber keine regelmäßigen NDS-Leser sind. Aus deren Sicht werden so einige nicht ins Mainstream-Weltbild passende Behauptungen beleglos “hingerotzt”. Ich befürchte daher, es wird einige derbe Verrisse geben.
      - Man könnte auch sagen: Das Buch richtet sich (bis jetzt) an diejenigen, bei denen man eh’ offene Türen einrennt. Ich weiß nicht ob es taugt, die Gegenseite zu überzeugen oder auch – was noch wichtiger wäre – die unschlüssigen Mainstream-Ge-brainwashten, insbesondere wenn diese vorher einen der Verrisse gelesen haben und mit der entsprechenden Geisteshaltung an das Buch rangehen.
      - Der Spagat zwischen “die Medien machen ihre Arbeit nicht mehr richtig” und der Aufzählung zahlreicher in den Augen des Autors “wertvoller” Publikationen in genau den kritisierten Medien wurde (bisher) nicht erläutert.

      • Spiegelfechter schrieb am 14. Februar 2012 at 18:50 - Permalink

        Dein Hauptkritikpunkt ist wohl leider unumgänglich. Hätte ich das Buch “wissenschaftlicher” geschrieben und jede einzelne Behauptung akribisch unterfüttert, wäre das Buch nicht nur mehr als 600 Seiten lang, sondern würde auch die “Lesbarkeitsschwelle” deutlich anheben und eben nicht mehr für eine möglichst breite Leserschicht zugänglich sein. Dass ich dabei Gefahr laufe, mir “einige derbe Verrisse” einzuhandeln, ist mir schon klar. Aber damit werde ich wohl leben müssen. Deine Einschätzung zu den Schachtelsätzen teile ich nicht so. Aber das mag auch daran liegen, dass Du noch in der ersten Hälfte bist. Das Tempo nimmt von Kapitel zu Kapitel zu und die Sätze (und Gedanken) werden im Laufe des Buches auch klarer. Das hoffe ich zumindest ;-)

        • Karsten Bier schrieb am 15. Februar 2012 at 08:40 - Permalink

          Dein Hauptkritikpunkt ist wohl leider unumgänglich. Hätte ich das Buch “wissenschaftlicher” geschrieben und jede einzelne Behauptung akribisch unterfüttert, wäre das Buch nicht nur mehr als 600 Seiten lang, sondern würde auch die “Lesbarkeitsschwelle” deutlich anheben und eben nicht mehr für eine möglichst breite Leserschicht zugänglich sein.

          Es muss ja nicht gleich wissenschaftlich sein. Aber ein Level tiefer wäre IMO auch ohne Lesbarkeits-Abstriche möglich. Ist aber wie gesagt nur IMO, ist schliesslich dein Buch.

          Deine Einschätzung zu den Schachtelsätzen teile ich nicht so. Aber das mag auch daran liegen, dass Du noch in der ersten Hälfte bist. Das Tempo nimmt von Kapitel zu Kapitel zu und die Sätze (und Gedanken) werden im Laufe des Buches auch klarer. Das hoffe ich zumindest ;-)

          Ja, stimmt, wird sogar schon im zweiten Viertel erheblich besser.

      • Karsten Bier schrieb am 15. Februar 2012 at 08:27 - Permalink

        Ok, habe gestern abend wieder etwas Zeit gefunden zum Weiterlesen. Ab ca. Seite 60 geht’s ja dann wirklich ans Eingemachte. Der Kampagnen-Komplex (mit Ernsts Porsche ;) wird seine Wirkung nicht verfehlen.

        Das Kaptiel 3 über Lobbyismus ist sehr, sehr stark! That’s my boy!
        Schlag auf Schlag und unbarmherzig wird hier die riesige Dimension des Problems in den Kopf des politisch unbedarften (und immer noch an eine halbwegs gut funktionierende Demokratie glaubenden) Lesers genagelt. Wer da nicht in hochgradige Empörung verfällt, muss schon sehr intensive, anderslautende Indoktrination erfahren haben.
        Was mir hier aber noch gefehlt hat wäre die explizite Erläuterung, warum Gesetze formulierende “Gastbeamte” aus der Wirtschaft so ein schlimmer Skandal sind: Weil die politische Praxis so aussieht, dass im Bundestag meist nur noch ein wenig an der Intensität eines neuen Gesetzes herumgeschraubt und dann ein Kompromiss gefunden wird. Die grundsätzliche Stoßrichtung wird jedoch beim Schreiben des Gesetzes bestimmt. (Da gab’s doch damals mal die Aussage einer Unternehmensfrau, wie wichtig es für die Unternehmen sei, auf genau diesen Schritt im Gesetzgebungsverfahren Einfluß zu nehmen – das hätte auch noch mit in dieses Kapitel gehört)

        Kapitel 4 über das eher schwierig zu vermittelnde Thema angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik ist ebenfalls sehr gut gelungen, zumindest für den volkswirtschaftlich unbedarften Leser. Starke Indoktrinierungsopfer mit entsprechender Vor- oder Ausbildung würden aber genau dieses Kaptiel aufgrund der evtl. ein wenig zu starken Vereinfachungen und Auslassungen massiv angreifen.

    44. Bob Roberts schrieb am 14. Februar 2012 at 23:16 - Permalink

      Mad respect und viel Erfolg mit dem Buch !

    45. Findus schrieb am 14. Februar 2012 at 23:31 - Permalink

      Gratulation Herr Berger,
      Günter Jauch würde an diesem Punkt fragen: Was wollen Sie denn nun mit den 16 TEUR machen?
      Wenn das Buch nicht nur ihren Lesern gefällt, sondern reichlich Tantiemen auch die Blog-Kriegskasse (Bezahlung der Server …) füllen, umso besser.

    46. JayAr schrieb am 15. Februar 2012 at 00:02 - Permalink

      Du haettest dich in Jensen Berg umbenennen sollen. Es ist doch bekannt dass Autoren, deren Vorname zwei Silben, der Nachname aber nur eine Silbe beinhalten, viel erfolgreicher sind. Das liegt daran dass man den Vornamen in die erste Zeile schreibt und drunter den Nachnamen viel fetter und groesser gedruckt ;)

      • The Joker schrieb am 15. Februar 2012 at 01:42 - Permalink

        Vorname – ach was!
        Gib Jens zwei Jahre, und bei jeder neuen Publikation trompetet das Feuilleton: “Der neue Berger ist da”. “Die Loren”, “Der Ploetz”, “Der Knigge” brauchten schließlich auch keine Vornamen mehr. Und wenn die Karriere doch nicht klappt, wird er zur Not Schlagersänger auf Malle (wie “Der Wendler”) ;-)

    47. Folkher Braun schrieb am 15. Februar 2012 at 02:03 - Permalink

      Moin.

      Ich habe jetzt auf S. 116 erst mal Pause gemacht, weil ich hier noch was anderes basteln muss. Als Mecker habe ich in der Einleitung den nicht erläuterten Begriff “Benchmark”. Das ist vernachlässigbar, denn das Intro wird am Schluss geschrieben, da hat jeder Autor den Papp schon längst auf. Weiter hinten muss ich noch suchen, denn als Gewerkschaftsmitglied (seit 1976) fehlt mir ein DGB- Shredder- Kapitel. Rezession schreibe ich später.

      gruß f

    48. noone schrieb am 15. Februar 2012 at 06:56 - Permalink

      Das Buch hat er doch nur geschrieben, damit er beim Pleisweiler Gespräch mal nen besseren Platz bekommt ;-)

    49. Schlesinger schrieb am 17. Februar 2012 at 19:51 - Permalink

      Großartig Jens, Glückwunsch! Hab soeben auf Buch.de bestellt, nachdem Du mir das deutlich komfortablere Amazon verleidet hast ;-)

      Übrigens, Hinweis an alle SF-Freunde: auch wenn man Amazon nicht unterstützen mag kann man deren Bewertungs-Funktion nutzen…

      Wünsche Dir viel Erfolg!!!

    50. jürgen schrieb am 17. Februar 2012 at 22:48 - Permalink

      bin fast durch….. an einem einzigen tag! sehr gut, das buch! bestens als argumentationshilfe geeignet, weil für jedermann verständlich geschrieben!

      frage: die tabelle auf seite 209 ist korrekt?
      was deutschland betrifft, kann da was nicht stimmen.

      gruß,
      jürgen

    51. captain c schrieb am 19. Februar 2012 at 02:11 - Permalink

      War gerade auf den Nachdenkseiten und einigermaßen enttäuscht, dass Dein Buch dort nicht groß gefeatured wird auf der linken Seite.

      Finde ich schade und kann ich nicht so recht verstehen, dass solltest Du Dir doch wohl dort inzwischen verdient haben.
      Oder war ich nur zu lange nicht dort und habe das verpasst?

      Selbst dann – Müllers letztes Buch steht dort noch immer, und das ist schon einige Jahre alt.


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