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> <channel><title>Kommentare zu: Politisches Kapital</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital</link> <description></description> <lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 21:02:57 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: Bademeister</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital#comment-156838</link> <dc:creator>Bademeister</dc:creator> <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:44:08 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=7900#comment-156838</guid> <description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Ich muss dem Autor meinen Glückwunsch aussprechen, er ist mit dem Satz als deutscher Linker da angekommen, wo angelsächsische Denker, schon vor über 50 Jahren angelangt sind:
Zur Betrachtung der Politik als Marktplatz&lt;/blockquote&gt;
Dass man Politik auch verkaufen und vermitteln können muss war doch schon immer ein Defizit der Linken und mit ein Grund wieso wir in der Geschichte der Bundesrepublik nur von 69 bis 82 eine als &quot;links&quot; anzusehende Regierung hatten (die zweite SPD-Regierungsperiode von 98 bis 09 schließe ich aus offensichtlichen Gründen nicht beim Terminus &quot;links&quot; mit ein). In 62 Jahren Bundesrepublik wurden wir also zu 80 % von Rechts- oder Mitte-Rechts-Koalitionen regiert.
Die Rechten können dies besser, sind professioneller, treten nach außen hin geschlossener auf, da die Linken zudem von den eher konservativen Obere Mittelschicht-Chefredakteuren der Massenmedien kritischer beäugt werden als die Rechten, potenziert sich dieser Eindruck fehlender Professionalität noch.
Bestes Beispiel dazu ist die Außenwahrnehmung der Linkspartei als desorganisierter Sauhaufen in dem verschiedene Flügel gegeneinander kämpfen, exemplarisch sei da nur der bayerische Landesverband genannt aus dem jüngst ein Strategiepapier geleakt wurde in dem detailliert beschrieben wird wie Realo-Linke die Fundi-Linken fertig- und mundtot machen können.
Das macht auf den Wähler genau den Eindruck den SPD, CDU und Co. immer wieder gebetsmühlartig wiederholen: Die Linke ist unseriös, nicht verlässlich, wer nicht einmal seinen eigenen Laden im Griff hat kann nicht Deutschland regieren.
DAS ist es was beim Wähler haften bleibt, anstelle der Tatsache dass die Mehrheit der Wähler bei den wichtigsten Politikthemen wie z.B. dem Mindestlohn oder Auslandseinsätzen sich eher im Programm der Linkspartei wiederfinden würden als bei Union oder SPD.
Es gelingt der Linken bisher nicht, dies zu vermitteln.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich muss dem Autor meinen Glückwunsch aussprechen, er ist mit dem Satz als deutscher Linker da angekommen, wo angelsächsische Denker, schon vor über 50 Jahren angelangt sind:<br
/> Zur Betrachtung der Politik als Marktplatz</p></blockquote><p>Dass man Politik auch verkaufen und vermitteln können muss war doch schon immer ein Defizit der Linken und mit ein Grund wieso wir in der Geschichte der Bundesrepublik nur von 69 bis 82 eine als &#8220;links&#8221; anzusehende Regierung hatten (die zweite SPD-Regierungsperiode von 98 bis 09 schließe ich aus offensichtlichen Gründen nicht beim Terminus &#8220;links&#8221; mit ein). In 62 Jahren Bundesrepublik wurden wir also zu 80 % von Rechts- oder Mitte-Rechts-Koalitionen regiert.</p><p>Die Rechten können dies besser, sind professioneller, treten nach außen hin geschlossener auf, da die Linken zudem von den eher konservativen Obere Mittelschicht-Chefredakteuren der Massenmedien kritischer beäugt werden als die Rechten, potenziert sich dieser Eindruck fehlender Professionalität noch.</p><p>Bestes Beispiel dazu ist die Außenwahrnehmung der Linkspartei als desorganisierter Sauhaufen in dem verschiedene Flügel gegeneinander kämpfen, exemplarisch sei da nur der bayerische Landesverband genannt aus dem jüngst ein Strategiepapier geleakt wurde in dem detailliert beschrieben wird wie Realo-Linke die Fundi-Linken fertig- und mundtot machen können.</p><p>Das macht auf den Wähler genau den Eindruck den SPD, CDU und Co. immer wieder gebetsmühlartig wiederholen: Die Linke ist unseriös, nicht verlässlich, wer nicht einmal seinen eigenen Laden im Griff hat kann nicht Deutschland regieren.</p><p>DAS ist es was beim Wähler haften bleibt, anstelle der Tatsache dass die Mehrheit der Wähler bei den wichtigsten Politikthemen wie z.B. dem Mindestlohn oder Auslandseinsätzen sich eher im Programm der Linkspartei wiederfinden würden als bei Union oder SPD.</p><p>Es gelingt der Linken bisher nicht, dies zu vermitteln.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Am_Rande</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital#comment-156785</link> <dc:creator>Am_Rande</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:58:17 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=7900#comment-156785</guid> <description><![CDATA[Ich muss dem Autor meinen Glückwunsch aussprechen, er ist mit dem Satz:
&lt;blockquote&gt;
Und dieses politische Kapital ist eine knappe, schwer zu erlangende Ressource.
&lt;/blockquote&gt;
als deutscher Linker da angekommen, wo angelsächsische Denker, schon vor über 50 Jahren angelangt sind:
Zur Betrachtung der Politik als Marktplatz, auf dem sich von Eigeninteresse gesteuerte Akteure tummeln; zur &quot;Public Choice Theory&quot;. Wie steht in der deutschsprachigen Wikipedia:
&lt;blockquote&gt;
Grundannahme der Neuen Politischen Ökonomie ist der Methodologische Individualismus mit dem Modell des rational handelnden, von Eigeninteressen geleiteten Homo oeconomicus, der seinen Nutzen maximieren will und dementsprechende Entscheidungen trifft.
&lt;/blockquote&gt;
Jedem, der sich mit diesem Themenfeld beschäftigen möchte, kann ich nur empfehlen, sich mit den Erfahrungen des britischen Premierministers James George Hacker vertraut zu machen. Sapienti sat.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dem Autor meinen Glückwunsch aussprechen, er ist mit dem Satz:</p><blockquote><p> Und dieses politische Kapital ist eine knappe, schwer zu erlangende Ressource.</p></blockquote><p>als deutscher Linker da angekommen, wo angelsächsische Denker, schon vor über 50 Jahren angelangt sind:<br
/> Zur Betrachtung der Politik als Marktplatz, auf dem sich von Eigeninteresse gesteuerte Akteure tummeln; zur &#8220;Public Choice Theory&#8221;. Wie steht in der deutschsprachigen Wikipedia:</p><blockquote><p> Grundannahme der Neuen Politischen Ökonomie ist der Methodologische Individualismus mit dem Modell des rational handelnden, von Eigeninteressen geleiteten Homo oeconomicus, der seinen Nutzen maximieren will und dementsprechende Entscheidungen trifft.</p></blockquote><p>Jedem, der sich mit diesem Themenfeld beschäftigen möchte, kann ich nur empfehlen, sich mit den Erfahrungen des britischen Premierministers James George Hacker vertraut zu machen. Sapienti sat.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Sasse</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital#comment-156781</link> <dc:creator>Stefan Sasse</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 20:47:40 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=7900#comment-156781</guid> <description><![CDATA[Naja, die Wählermeinung hat in Deutschland eine klare Wandlung durchgemacht, und in den USA und Frankreich nicht. Und ohne Wähler keine Politik. Es zeigt auch einmal mehr, dass aller Lobbyismus und alles Geld nicht hilft, wenn du keine Wähler überzeugen kannst.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Naja, die Wählermeinung hat in Deutschland eine klare Wandlung durchgemacht, und in den USA und Frankreich nicht. Und ohne Wähler keine Politik. Es zeigt auch einmal mehr, dass aller Lobbyismus und alles Geld nicht hilft, wenn du keine Wähler überzeugen kannst.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Sasse</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital#comment-156780</link> <dc:creator>Stefan Sasse</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 20:46:35 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=7900#comment-156780</guid> <description><![CDATA[Von einer mathematischen Formel würde ich die Finger lassen. Die würde eine Berechenbarkeit vortäuschen, wo keine existiert.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Von einer mathematischen Formel würde ich die Finger lassen. Die würde eine Berechenbarkeit vortäuschen, wo keine existiert.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: aeroween</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7900/politisches-kapital#comment-156769</link> <dc:creator>aeroween</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:19:52 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=7900#comment-156769</guid> <description><![CDATA[Ich fürchte Du hast Recht. Was sich mir nicht erschliesst, ist der rasche Wechsel in der Atompolitik unseres Landes nach Fukushima. 180° Wende, trotz manifester gegenteiliger Interessen aus Wirtschaft und Politik. Wer hat die Reißleine wie und warum gezogen? Warum haben alle in der Regierung mehr oder minder klaglos diesen Wandel mitgemacht? Warum NUR in Deutschland, aber nicht in Frankreich oder den USA (- wo gerade wieder munter drauflosgebaut wird...)? Gibt es hierfür eine einleuchtende Erklärung - ausser dass es natürlich mehr als vernünftig ist...?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich fürchte Du hast Recht. Was sich mir nicht erschliesst, ist der rasche Wechsel in der Atompolitik unseres Landes nach Fukushima. 180° Wende, trotz manifester gegenteiliger Interessen aus Wirtschaft und Politik. Wer hat die Reißleine wie und warum gezogen? Warum haben alle in der Regierung mehr oder minder klaglos diesen Wandel mitgemacht? Warum NUR in Deutschland, aber nicht in Frankreich oder den USA (- wo gerade wieder munter drauflosgebaut wird&#8230;)? Gibt es hierfür eine einleuchtende Erklärung &#8211; ausser dass es natürlich mehr als vernünftig ist&#8230;?</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>