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  • Gedenken – Gedanken

    geschrieben am 23. Februar 2012 von Gastautor

    ein Gastartikel von Gilda Sahebi

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nach dem Rücktritt Christian Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten nun dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer die Aufgabe zufällt, der heutigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt als Vertreter des Bundespräsidenten beizuwohnen. Christian Wulff hatte die Veranstaltung initiiert um der Opfer der berüchtigten „Zwickauer Zelle“ im Beisein der Angehörigen zu gedenken; auch eine Rede des Bundespräsidenten war geplant gewesen. Seehofer wird zwar anwesend sein – die Rede wird er jedoch auf seinen „ausdrücklichen Wunsch“ nicht halten. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird diese Aufgabe übernehmen.

    Eine weitere Begebenheit lässt ironisch anmuten: Dass eben diese Gedenkveranstaltung einen Tag nach dem politischen Aschermittwoch stattfindet – der ursprünglich bayrischen Tradition, zu dieser Gelegenheit rhetorisch mehr oder weniger gelungene, gewiss aber polemische Reden zu halten, in denen die politischen Gegner angegriffen und eigene Konzepte gepriesen werden. Die Rede des jeweiligen Parteivorsitzenden ist meist der Höhepunkt der Veranstaltung – so auch in der CSU, in der bekanntlich Horst Seehofer dieses Amt inne hat. Dieses Jahr jedoch hat Seehofer dem CSU-Granden Edmund Stoiber die Ehre überlassen, die Attacken gegen den politischen Gegner – der in diesem Jahr wohl vor allem Christian Ude heißen wird – zu fahren. Er selbst werde lediglich „grundsätzliche Anmerkungen zur politischen Lage“ machen.

    Warum Ironie? Dazu muss ein Blick auf den politischen Aschermittwoch des vergangenen Jahres geworfen werden.

    Horst Seehofer betonte in dieser zunächst die deutsche Leitkultur christlicher Prägung, die Grundlage Bayerns und Deutschlands. Diese Leitkultur gelte es zu verteidigen; vor allem aber lasse man sich diese „von niemandem ausreden“. Über die Frage, was der Begriff Leitkultur, der im Grundsatzprogramm der CSU verankert ist, aussagen soll, wurde bereits viel diskutiert und gestritten; ob Assimilation oder Integration, ob Wort oder Unwort – diese Diskussion kann und soll hier nicht aufgegriffen werden. Problematisch jedoch war Seehofers Aussage, diese Leitkultur müsse „verteidigt“ werden – gegen wen?

    Die Kritik liegt hierbei nicht in Seehofers Ansichten über Integration, die gut bekannt sind und auch nicht immer falsch – so beispielsweise die Aussage, Integration müsse fördern und fordern heißen, die inzwischen selbst bei den Grünen Zuspruch findet und weitgehend unumstritten ist. Nein, problematisch ist Seehofers Spiel mit der Angst, das jedem Populismus anheim liegt. Denn Ängste sind irrational, und einmal draußen, lassen sie sich nicht einfach wieder einfangen. Die Angst, jemand wolle uns Deutschen unsere Kultur wegnehmen. Die Angst, die deutschen Werte seien in Gefahr, je mehr Menschen nach Deutschland einwanderten. Die Angst, wir müssten unsere Kultur „verteidigen“, um sie nicht zu verlieren.

    Dieses Spiel mit der Angst gipfelte im vergangenen Jahr in diesem Satz: Dass sich die CSU bis „zur letzten Patrone sträuben“ werde, dass es zur Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme komme. Ob die Botschaft an sich kritikwürdig ist oder nicht – die Wortwahl, die Ausdrucksweise ist es, die manch einen der Angehörigen der Opfer der rechtsextremistischen Terrorgruppe aufzucken lassen könnte, sollte er dies hören. Warum diese brachiale Ausdrucksweise? Hätte es nicht genügt zu sagen, dass nach Meinung der CSU zu viele Migranten die sozialen Sicherungssysteme missbrauchten? Dass die CSU dafür sorgen wolle, dass Menschen, die nach Deutschland einwandern und „dauerhaft hier bleiben“ wollen, selbst in der Lage sein müssen, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen?

    Denn hier liegt die Ironie. Nicht, dass Horst Seehofer oder die CSU in irgendeiner Art und Weise auch nur im Entferntesten in Beziehung zu den Taten der Neonazis stünden oder aufgrund solcher Aussagen verantwortlich für rechte Gewalttaten seien. Wer so etwas behauptet, hat die Komplexität der Entstehung von Gewalt, rechter oder linker, nicht verstanden. Nein, dass Horst Seehofer ein Jahr, nachdem er einmal mehr im Stile Sarrazins mit Ängsten gegen Ausländer gespielt, sich damit Applaus verschafft hat, den angesprochenen Menschen, den Migranten, begegnet. Dass er diese Menschen vor sich sieht, ihnen zuhören muss, denjenigen, die Opfer wurden – Opfer von geblendeten Menschen, die vor Einwanderern keine Angst hatten, sondern die wütend waren. Wütend auf „Ausländer“, die in Deutschland lebten und arbeiteten, die aber ihrer Ansicht nach nicht hier sein durften. Menschen, die sich wortwörtlich bis zur „letzten Patrone“ gewehrt haben.

    Es geht nicht darum, dass Seehofer seine Ansichten über Einwanderung und Integration ändern müsse. In seinen Augen ist Multikulti gescheitert, das zu denken ist sein gutes Recht und das seiner Partei. Es geht darum, wie er seine Botschaft verkauft; ob er rationale Argumente finden kann oder irrationale Ängste schürt. Das eine ist Politik, das andere ist Populismus. Soll Seehofer seine Themen weiter populistisch verkaufen – obgleich sinkende Umfragewerte an dieser Strategie zweifeln lassen, so ist es doch die Entscheidung jedes einzelnen Politikers, wie er seine Botschaft an das Volk bringen will.

    Das gesellschaftliche und politische Thema der Einwanderung jedoch ist zu wichtig, um es auf dem Altar des Populismus für Wählerstimmen zu opfern. Man kann es Horst Seehofer nur wünschen, dass er eines Tages selbst zu dieser Erkenntnis kommt.

    Zumindest hatte Seehofer den Anstand, auf eine eigene Rede auf der Gedenkveranstaltung zu verzichten; hoffentlich macht er sich dennoch während der Stille des Gedenkens einige Gedanken dazu, wie eine Solche Rede aussehen könnte.

    Gilda Sahebi

    50 Kommentare Print This Post
    ein Gastartikel von Gilda Sahebi Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nach dem Rücktritt Christian Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten nun dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer die Aufgabe zufällt, der heutigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt als Vertreter des Bundespräsidenten beizuwohnen. Christian Wulff hatte die Veranstaltung initiiert um der Opfer der berüchtigten „Zwickauer ...
    Tags: Bundespräsident CDU Politischer Diskurs
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    50 Kommentare:

    1. Dexter schrieb am 23. Februar 2012 at 01:49 - Permalink

      Der Text hat Potential, eine laaaange Kommentarreihe zu generieren …

    2. Habeichvergessen schrieb am 23. Februar 2012 at 02:40 - Permalink

      Mal wieder ein schwacher Artikel auf spiegelfechter.com. :-(

      Da ich müde bin, gehe ich nur darauf ein. (der Artikel handelt ja eigentlich auch nicht von viel mehr)

      Dieses Spiel mit der Angst gipfelte im vergangenen Jahr in diesem Satz: Dass sich die CSU bis „zur letzten Patrone sträuben“ werde, dass es zur Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme komme. Ob die Botschaft an sich kritikwürdig ist oder nicht – die Wortwahl, die Ausdrucksweise ist es, die manch einen der Angehörigen der Opfer der rechtsextremistischen Terrorgruppe aufzucken lassen könnte, sollte er dies hören. Warum diese brachiale Ausdrucksweise? Hätte es nicht genügt zu sagen, dass nach Meinung der CSU zu viele Migranten die sozialen Sicherungssysteme missbrauchten? Dass die CSU dafür sorgen wolle, dass Menschen, die nach Deutschland einwandern und „dauerhaft hier bleiben“ wollen, selbst in der Lage sein müssen, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen?

      1. Seehofer sagte dies anlässlich des politischen Aschermittwochs. In der Tradition des politischen Aschermittwochs stehen humoristisch-kraftmeierische Reden.

      2. Wenn junge Menschen ausgeprägtere Immigrationströme als so große Bedrohung empfinden, dass sie bereit sind im Kampf dagegen ihr eigenes Lebens zu vergeuden, dann ist eine ergebnissoffene Diskussion, warum diese Menschen diese Immigrationsströme als so bedrohlich empfinden, in gleicher Weise angebracht wie eine Diskussion darüber, wie sich solch schreckliche Taten in Zukunft verhindern lassen. 2 Themen, die darüber hinaus in gewisser Weise miteinander verbunden sind.

      3. Die von Seehofer anlässlich des politischen Aschermittwochs verwendete Methaper ist weit verbreitet und bedeutet grundsätzlich im heutigen Sprachgebrauch nichts anderes, als dass man sich entschieden für etwas einsetzen werde.

      ….Der Bayern-Chef gab sich auf der Reise nach Rom sehr kämpferisch, besonders, was die Liga angeht. Im Gegensatz zu Ehrenpräsident Franz Beckenbauer und Sportdirektor Christian Nerlinger mag Rummenigge die Jagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund nicht abblasen. Trotz 14 Punkten Rückstand – das Ziel bleibe die Meisterschaft. «Ich bin nicht bereit, den Titel abzuschreiben. Ich werde bis zur letzten Patrone kämpfen.»…

      http://www.nordbayern.de/sport/rummenigge-kampfen-bis-zur-letzten-patrone-1.334802

      Kein Mensch käme jetzt auf den Gedanken, dass Rummenigge jetzt der halben Mannschaft Dortmunds in die Knie schösse bzw. dies verlangte.

      Wer so etwas behauptet, hat die Komplexität der Entstehung von Gewalt, rechter oder linker, nicht verstanden.

      Hat Fräulein Sahebi diese Komplexität verstanden?
      bzw.
      Ist/war sie bereit, sich dieser Komplexität ergebnissoffen zu nähern. Siehe meinen zuvor aufgeführten Punkt 2.

      Stilistisch finde ich den Artikel ebenso verbesserungswürdig.

      Nein, dass Horst Seehofer ein Jahr, nachdem er einmal mehr im Stile Sarrazins mit Ängsten gegen Ausländer gespielt, sich damit Applaus verschafft hat, den angesprochenen Menschen, den Migranten, begegnet. Dass er diese Menschen vor sich sieht, ihnen zuhören muss, denjenigen, die Opfer wurden – Opfer von geblendeten Menschen,

      Was sollen diese Einschübe, die mit Komma getrennten, den Fluss des Lesens zerstörenden?
      Hat Seehofer wirklich deiner Meinung nach mit Ängsten gegen Ausländer, die im Ausland leben, also nicht Migranten -die in Deutschland leben- gespielt? Ich denke, Du willst vielmehr, eher, sagen, dass er mit Ängsten gegen Migranten gespielt habe. Und immer diese Einschubkaskaden, die ich zur Demonstration derer und auch zur Demonstration des Stil des ganzen Artikels hier gerade absichtlich und übertrieben verwende.

      oder z.B.

      Warum diese brachiale Ausdrucksweise?

      Ein m.E. semantisch unglücklich gewähltes Adjektiv. Martialisch wäre m.E. besser gewesen.

      wie eine Solche Rede aussehen könnte.

      Wohl ein Tippfehler, der vor allem dann nicht entdeckt wird, wenn man sich stark auf eine Autokorrekturfunktion verlässt.

      • Habeichvergessen schrieb am 23. Februar 2012 at 02:56 - Permalink

        In Vorahnung, dass einige womöglich versuchen werden, mich als deutschen Nazi zu diffamieren:
        So deutsch bin ich aufgrund meines eigenen Migrationshintergrund nicht.

        • GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 06:20 - Permalink

          das ändert nichts daran, dass du ‘ergebnisoffen’ geschrieben hast, jäger des verlorenen stils!

          So deutsch bin ich aufgrund meines eigenen Migrationshintergrund nicht.

          macht das irgendwas besser? oh, haste vergessen… kann passieren.

        • Frank schrieb am 23. Februar 2012 at 10:35 - Permalink

          @Habeichvergessen: Dass Du meinst, mit Hinweis auf Deinen angeblichen migrantischen Hintergrund hier mal so richtig vom Leder ziehen zu können, macht Deine Aussagen nicht besser. Ich mache nämlich keinen Unterschied zwischen Menschen mit und Menschen ohne migrantischen Hintergrund.

          Eine simple Frage hätte ich noch: Warum nennst Du Gilda Sahebi “Fräulein Sahebi”? Willst Du sie auf billige Weise herabsetzen? Das ist schlechter Diskussionsstil.

      • ul schrieb am 23. Februar 2012 at 03:01 - Permalink

        hui, das nenne ich mal eine gelungene Kritik !

        ergänzend sei erwähnt, dass man der CSU auch gern mal den Verdienst den rechten Rand in die demokratische Gesellschaft zu integieren zuschreibt. So wurde als Folge des “Linksrutsch” der CDU schon viel über eine neue Partei am rechten Rand spekuliert. Mir ist da ein bellender Seehofer allemal lieber als die Vierbeiner auf der anderen Seite des Zauns.

        grüße, UL

      • R_Winter schrieb am 23. Februar 2012 at 12:54 - Permalink

        Mal wieder ein schwacher Artikel auf spiegelfechter.com. :-(

        Da ich müde bin, gehe ich nur darauf ein. (der Artikel handelt ja eigentlich auch nicht von viel mehr)

        Ach was und dann ein Co-Kommentar von der Länge her?
        Wer den Artikel als schwach bezeichnet und dann Blödsinn von sich gibt………..
        Hoffnungslos.

      • Außendienstler schrieb am 24. Februar 2012 at 10:51 - Permalink

        “Da ich müde bin, gehe ich” – Punkt. Da fehlt ein Punkt.

        • Sebastian Matook schrieb am 28. Februar 2012 at 13:07 - Permalink

          Stimmt! Besser hätte ich es nicht kommentieren können! Da fehlt der Punkt.

      • Joachim Endemann schrieb am 24. Februar 2012 at 18:11 - Permalink

        @ Habeichvergessen

        … Die Kunst der Unterhaltung …: … Die Erfahrnen fühlen der Seele den Puls an der Zunge, und deshalb sagte der Weise [Sokrates]: Drücke dich aus, damit ich dich sehe. Einige halten dafür, daß die Kunst der Unterhaltung gerade darin bestehe, daß sie kunstlos sei, indem sie locker und lose, wie die Kleidung, sein müsse: von der Unterhaltung zwischen genauen Freunden gilt dies wohl: allein, wenn mit Leuten, die Rücksicht verdienen, geführt, muß sie gehaltvoll sein, um eben vom Gehalt des Redenden Zeugnis zu geben. Um es recht zu treffen, muß man sich der Gemütsart und dem Verstande der Mitredenden anpassen. Auch affektiere man nicht, Worte zu kritisieren; sonst wird man für einen Grammatikus gehalten: noch weniger sei man ein Fiskal der Gedanken; sonst werden alle uns ihren Umgang entziehn und die Mitteilung teuer feil haben. Im Reden ist Diskretion viel wichtiger als Beredsamkeit. (B. Gracián, Fettungen von mir)

        Ich lasse Deine tendenziöse Rede unkommentiert (z.B. „… hat Fräulein Sahebi diese Komplexität verstanden …“ … „ausgeprägtere Immigrationströme …“), aber wenn Du schon so herumkorinthenkackerst:

        … Stilistisch finde ich … z.B.: ‘ … brachiale Ausdrucksweise …’ … Ein … semantisch unglücklich gewähltes Adjektiv. Martialisch wäre … besser gewesen. …

        Schauen wir uns brachial und martialisch einmal von ihren Ursprüngen her an:

        Brachial zu lat. brachialis „armlang, zum Arm gehörig, Arm-“ zu lat. brachium „Arm“ (in Verbindung mit Präfix „ante“ = „Vorderarm“, insofern wird „brachium“ insbesondere als „Oberarm“ bezeichnet – Beispiel: musculus brachialis „Armbeuger“, d.h. dieser muß seine Origio, seinen „Ursprung“ am Humerus oder „Oberarmknochen“ haben, und übrigens seine Insertio, seinen „Ansatz“ am Unterarm, d.h. an der Ulna oder „Elle“, denn ansonsten ist, rein hebeltechnisch gesehen, eine Beugung, nämlich des „Unterarms [„antebrachium“] nicht möglich, wobei eine solche Beugung nur deshalb überhaupt möglich ist, da Ober- und Unterarm artikulieren, nämlich über das sogenannte Ellbogengelenk oder articulatio cubiti, und, als condicio sine qua non, der nervus musculocutaneus die nervliche Versorgung gewährleistet, von der übrigens auch der musculus biceps brachii profitiert, der wiederum beim männlichen Teil des Menschengeschlechts nicht selten aus Eitelkeit übertrainiert wird, das aber an den Frauen liegt, was wiederum zu vermuten war … Wenn es also in diesem Bereich zu Störungen kommt, mußt Du Dich fragen: wo liegt die Ursache? – wenn wir jetzt insbesondere in Deinem Fall eine psychische Ursache außer Acht lassen wollen.)

        Haben wir es aber mit dem von Dir (aus tendenziösen Gründen) ins „Spiel“ gebrachte martialisch zu tun, liegt der ursprüngliche Sachverhalt anders, denn dieses Adjektiv geht in seinem Bedeutungsverleihungsgehalt ausschließlich auf den röm. Kriegsgott Mars zurück. Ausschließlich deshalb, da dieser alte Gott schon in vorrömischer Zeit bekannt war, d.h. zur Zeit der Italiker. Bei diesen, insbesondere Viehzucht (und auch Ackerbau) treibenden indoeuropäischen Stämmen, hatte Mars noch große Bedeutung für Wachstum und Vegetation, und zwar interessanterweise im gedeihlichen wie im verderbenden Sinne. Aus diesem Grund wird das Adjektiv martialisch immer im Sinne von kriegerisch, wild oder grimmig gebraucht.

        Es ist aber fraglich, ob schon in der jetzigen gesellschaftlichen Rückentwicklungsphase (die man auch als sozioökonomische Involution bezeichnen kann) von einer martialischen Ausdrucksweise des Herrn Seehofer gefaselt werden sollte – selbst wenn der vorzüglich aschermittwochs für seine Politklientel diesbezüglich phantasiert.

        Hingegen, wenn schon, ist der Gebrauch des Adjektivs brachial akzeptable, da dieses selbstverständlich nicht im ursprünglichen, sondern im übertragenen, bzw. im geflügelten Sinne von der Autorin verwendet worden ist, d.h. im Sinne von brachialer Gewalt, d.h. mit roher Gewalt, nämlich als roher oder grober Ausdruck.

        Was soll denn übrigens ein deutscher Nazi sein? Tautologischer Gebrauch des Adjektivs deutsch, denn Nazi steht für einen (heute) in der Tradition des deutschen Faschismus stehenden. (Wobei der Begriff Nazi heutzutage auch inflationär-reflexhaft und als pauschales Schimpfwort gebraucht wird.) Oder meinst Du das in bezug auf Dich selbst? Also mit Deinem tatsächlichen oder vermeintlichen Migrationshintergrund, d.h. Du wärst dann ein <Migrationsnazi?

        Das einzig Sinnige an Deinem Kommentar ist folgendes:

        „… Wenn junge Menschen … Immigration… als … Bedrohung empfinden … ist eine … Diskussion [darüber], warum … Menschen … Immigration… als … bedrohlich empfinden … angebracht …“ – und zwar nur diese Satzelemente!

        Ansonsten bin ich davon überzeugt, daß es Dir nicht klar ist, auf welche Weise sich Martialisches in die Köpfe der Menschen schleichen kann und insbesondere schleichen soll.

        Mit freundlichen Grüßen, Joachim Endemann

    3. der Herr Karl schrieb am 23. Februar 2012 at 03:35 - Permalink

      “Opfer von geblendeten Menschen”
      Und ich dachte, das Blenden sei in diesem unserem deutschen Kulturkreis nur im finsteren Mittelalter an Gefehlten vollzogen worden…

      Mit dem Begriff “beiwohnen” wäre ich auch etwas vorsichtig…

    4. GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 07:51 - Permalink

      der schon wieder!

      hör auf, schön schreiben (nicht schönschreiben) zu müssen.
      ausdrucksfehler werden von uns, die wir die gröbsten verbrechen, immer am ersten – äh – zum ersten – äh – als erste, du weisst schon, also von uns werden sie immer entdeckt und entlarvt. da sind wir gnadenlos.
      echt jetzt, schreibe – achtung bullshit-bingo – authentisch. stil entwickelt sich langsam.

      • der Herr Karl schrieb am 23. Februar 2012 at 11:51 - Permalink

        @GrooveX
        Ich wollte nicht nur schön, sondern ganz schön geschwollen schreiben…

        A propos Fräulein Sahebi:
        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7433/it%e2%80%99s-the-people-stupid#comment-149622

        Neoliberalismus…, ähhh Freiheit und Plutokratie…, ähhh Demokratie auch im Iran!

        Dann doch lieber einen Sasse, aber echt jetzt!

        • GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 12:50 - Permalink

          äääh, wie, was? du warst nicht gemeint. aber schön, dass wir uns einig sind.

    5. schwitzig schrieb am 23. Februar 2012 at 08:17 - Permalink

      @Gilda Sahebi

      Nicht, dass Horst Seehofer oder die CSU in irgendeiner Art und Weise auch nur im Entferntesten in Beziehung zu den Taten der Neonazis stünden oder aufgrund solcher Aussagen verantwortlich für rechte Gewalttaten seien.

      Dem kann ich nicht zustimmen. Die CSU/CDU steht sehr wohl in einer Beziehung zu dem Rechterrorismus: Sie sind die Petrischale mit dem Nährboden, auf dem die Bakterien der rechten Gewalt wachsen.
      Wenn man mal in Bayern war, lernt man sehr schnell, dass der Unterschied zwischen CSU und NPD die 3 Buchstaben des Akronyms sind.
      Ich musste den Alptraum des Lebens in Bayern – umgeben von eingeborenen Bayern – vor über 10 Jahren 1,5 Jahre in meinem Leben ertragen und leide noch heute unter dem Trauma.

      • long jogg schrieb am 23. Februar 2012 at 09:11 - Permalink

        schwitzig: Diese Passage ist mir auch sauer aufgestoßen. Ein völlig falsche bis anbiederische Aussage, die jeglicher Analyse entbehrt. Das Gegenteil dieser Behauptung zu widerlegen (Stichwort “geistige Brandstifter”/Aufsatz “Rechter Terror” von Freerk Huisgen etc!) würde einiges an Text erforderlich machen, was ich mir aber ersparen möchte.

        Nur ein Hinweis: Frau Sahebi möge sich bitte unter dem Suchbegriff “Angreifbare Traditionspflege” oder unter dem Link http://keine-ruhe.org/node/109 informieren, welche CSU-Granden bei der jährlichen Feier auf dem Brenten in Mittenwald den einstigen Schlächtern (euphemistisch: Gefallene Kameraden!) unter den Nazis gedenken.

        • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 10:08 - Permalink

          ´´oder unter dem Link http://keine-ruhe.org/node/109 informieren´´

          Gruselig.

          “”Die Verdrängung der Verbrechen, die Auslöschung der Erinnerung an die Opfer und die Straflosigkeit der Täter ist die Voraussetzung für den Militarismus von heute.”"

          Ach,daher die Alkoholprobleme,welche diese Kreise und insbesonders Bayern hat.
          (Vergessen geht nur mit Alkohol)

          Bayern,das Land wo CSU Anhänger immernoch glauben das man sich Haschisch spritzt.

          Erklärt natürlich einiges.
          Und unsere Politiker scheinen allesamt Probleme zu haben.
          http://www.tagesschau.de/inland/aschermittwoch216.html

          Alkis.

          Mfg

        • GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 10:13 - Permalink

          ich fürchte, sie ist csu.

          • der Herr Karl schrieb am 23. Februar 2012 at 12:15 - Permalink

            Bingo!

        • Mod schrieb am 23. Februar 2012 at 10:25 - Permalink

          Das ist alles richtig und Herr Huisken hat qualitativ eine Menge zu dem Thema zu sagen:

          http://www.fhuisken.de/loseTexte.html

          Beim stöbern heute Morgen viel mir dieser Bericht über die Gedenkveranstaltung ins Auge:

          http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-02/neonazi-opfer-gedenkveranstaltung-john/seite-2

          da war dann zu lesen:

          “eine weitere zentrale Gedenktafel könnte meiner Meinung nach zum Beispiel in Bayern stehen, wo ja viele Morde sich ereignet haben.”

          Irgendwie will ich das nicht verstehen?, es gibt in Deutschland immer noch Straßennamen die Nazis im Schilde führen und in dem Ort in dem ich wohne, gibt es zwei Straßen die den Namen von Ärzten tragen, die sich unter dem Euthanasie-Programm der Nazis einen Namen machten. Also was ist los in D. das die Umstände des Todes der beiden Mundlos und Böhme ebenso ungeklärt sind wie die Zusammenarbeit des VS mit der Terrorzelle stößt nicht nur ab, sondern ist bezeichnend für den Umgang des Staates mit braunen Gesellen! Die Aufrufe sich an den Gedenkveranstaltungen zu beteiligen und die Kriminalisierung bei Demonstrationen gegen Rechts sind ebenso Doppelzüngig bzw. Unglaubwürdig!

          Postbote hat geklingelt mein Stresstest ist da, muss runter..!

      • Panzergrenadier schrieb am 23. Februar 2012 at 09:58 - Permalink

        Also das ist deine eigene Meinung. Ich habe mit Bayern nie Probleme gehabt. Kontakte habe ich über Verwandte die in Franken leben und über die Arbeit war ich knapp 2 Jahre die Woche über in München beschäftigt. Gerade wenn ich München betrachte kann ich deine Aussage absolut nicht nachvollziehen. Ich habe dort nie Probleme gehabt, sondern die Münchner eher als freundlich empfunden. Darüber hinaus kam mir München nicht besonders Rechts vor.
        Natürlich ist das nur auf München bezogen, da du aber keine Aussage gemacht hast wo genau du Probleme hattest habe ich München als Gegenbeispiel genommen.

        • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 10:12 - Permalink

          ´´Ich habe mit Bayern nie Probleme gehabt.´´

          Dann lass dich mal mit Hasch erwischen. ;-)

          Mfg

        • schwitzig schrieb am 23. Februar 2012 at 11:57 - Permalink

          München ist ein Sonderfall, da es nicht so Eingeborenenbefallen ist – es ist ein sehr hoher “Ausländer”-Anteil in der Münchener Bevölkerung (Nicht-Bayern sind für Bayern “Ausländer”).
          Trotzdem kann man auch dort den Kontakt nicht vermeiden.
          Im übrigen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, weshalb München immer wieder als “tolle Metropole” dargestellt wird. Von den Attraktionen mal abgesehen, ist es ein Dreckloch – wie viele andere Großstädte auch.

    6. danielmite schrieb am 23. Februar 2012 at 09:54 - Permalink

      Der “politische Aschermittwoch” ist wohl der einzige Tag, an dem die Politiker sagen, was wirklich in ihren Köpfen vorgeht.

      • GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 10:12 - Permalink

        wenn sie’s nur täten. wäre das eine himmlische ruhe!

      • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 10:15 - Permalink

        http://www.tagesschau.de/inland/aschermittwoch216.html

        Nur betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit. ;-)

        Mfg

        • alter Sack schrieb am 23. Februar 2012 at 11:48 - Permalink

          @leslie: betrunken?, Kind?, oder Lügner?

          Mehr sag’ ich nicht, dazu reicht mein Pegel noch nicht – ich will ja nicht lügen.

          • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 13:03 - Permalink

            Gott war high als er die Nüchternheit erfand. ;-)

            Mfg

    7. long jogg schrieb am 23. Februar 2012 at 10:48 - Permalink

      Mir wird schlecht. Neben Seehofer sehe ich gerade life auf ARD die ganze Mischpoke, die dafür verantwortlich zeichnet, dass bei der nächsten Gelegenheit wieder Hundertschaften der Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei den Neonazis die Strasse von Gegendemonstranten freiknüppeln.

      • Dirk schrieb am 23. Februar 2012 at 12:35 - Permalink

        Wie ernst es der “Gesellschaft” mit dem Kampf gegen den Nazi-Sumpf wirklich ist, lässt sich auch daran ablesen, dass z. Bsp. PHOENIX keine 10 min (!) nach dem Ende der Übertragung der Trauerfeier bereits wieder zur Tagesordnung übergeht und eine Doku zum Thema Benzinpreise sendet. Widerlich!

        • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 13:03 - Permalink

          ´´bereits wieder zur Tagesordnung übergeht und eine Doku zum Thema Benzinpreise sendet.´´

          Ist halt n Dokusender… :-/

          Benzinpreise wär schon ein eigenes Thema hier wert.

          Schon Scheisse wenn Mensch abhängig von etwas ist,
          wie der Junkie vom Heroin.
          http://www.youtube.com/watch?v=LjToaOI1cJ0

          Mfg

          edit:Könnte man da die Bearbeitungszeit nicht wieder auf 15 Minuten erhöhen?

    8. Neugieriger schrieb am 23. Februar 2012 at 11:49 - Permalink

      warum beschränkt man sich beim spiegelfechter inzwischen auch nur noch auf das durchs-dorf-treiben der jeweils aktuellen sau (wulff, gauck, griechenland) anstatt eigene, wichtige themen zu bringen?

      • Mod schrieb am 23. Februar 2012 at 11:53 - Permalink

        Weil das Thema Gauck, um mal ein Beispiel zu nennen, von enormer Wichtigkeit für die politische Richtung in diesem Land ist. Das oder Herrn Gauck zu unterschätzen als Bundespräsident wäre ein Fehler, genau wie das Geschacher in Griechenland, ich kenne im Moment kein Thema welches wichtiger wäre, obwohl alle Themen wichtig sind! Welches Thema würden sie denn bevorzugen?

        Heute ist Gedenken ein Thema?

      • HHarlekin schrieb am 23. Februar 2012 at 12:25 - Permalink

        Bezgl. des Buprä dachte ich auch mal, interessant, aber nicht wirklich wichtig. Diese Meinung hat sich mittlerweile geändert. Ich denke, die Personalie Gauck sollte uns idT in vielerlei Hinsicht zu denken geben, wie er Kandidat wurde, wofür er steht, wer Gauck ist.
        Bemerkenswertes Detail am Rande: Auch die “Neue Rechte” ist offenbar von Gauck begeistert (Nachzulesen in Junge Freiheit, ef, PI) Ich finde schon, daß hier ein interessanter Schulterschluß von den Grünen/SPD/CDU/CSU/FDP über BILD bis zu dieser Szene in dieser Frage stattfindet.
        Gauck ist Kandidat der Eliten, und was sieht die “Neue Rechte” in ihm, und warum machen SPD und Grüne dieses Spiel nicht nur mit, sondern treiben es exponiert positioniert voran?

        Ich muß “Mod” mittlerweile zustimmen, daß das Thema

        “von enormer Wichtigkeit für die politische Richtung in diesem Land ist”, dito Griechenland, da EU-Politik uns alle angeht, und das, was unser “Spitzenpersonal” dort treibt, sich auf uns alle auswirkt, nicht nur auf “die Griechen”.

        Grüße

        • HJ Müller schrieb am 23. Februar 2012 at 15:10 - Permalink

          @HHarlekin
          Gauck ist der Kandidat der “sogannten oder selbsternannten” Eliten, bitte!

          • HHarlekin schrieb am 23. Februar 2012 at 16:46 - Permalink

            Wußt ichs doch, da fehlt noch was … ;-)

    9. der Herr Karl schrieb am 23. Februar 2012 at 15:07 - Permalink

      Was macht eigentlich Dieter Carstensen?
      Er parliert auf Sprengsatz und erhält ab und zu eine Antwort des Meisters. Beispielsweise diese hier:

      99) m.spreng, Dienstag, 21. Februar 2012, 15:25 Uhr @ 98) Dieter Carstensen

      Der angebliche Proteststurm im Internet gegen Gauck beweist nicht die Macht des Internets, sondern nur, dass auch linke Zitateverdreher und Biographiefälscher das Internet zu benutzen wissen.
      http://www.sprengsatz.de/?p=3817#comments

      • GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 16:14 - Permalink

        wo du dich so rumtreibst…

        • Lennard schrieb am 24. Februar 2012 at 00:32 - Permalink

          Vielleicht hat er Sehnsucht nach StefanP? Obwohl, zu den Zeiten war er glaub’ noch gar net hier. Oder er vermisst den Dieter.

      • der Herr Karl schrieb am 24. Februar 2012 at 12:43 - Permalink

        @GrooveX
        “wo du dich so rumtreibst…”

        Ist nur zwei Links von hier: Spiegelfechter verlinkt zu Sasse, Sasse verlinkt zum Sprengsatz.
        Spiegelfechter verlinkt auch zu ad sinistram und zum feynsinn. Ad sinistram verlinkt auch zu Sasse, aber feynsinn verlinkt weder zu Sasse noch zum Sprengsatz. Der Sprengsatz hingegen verlinkt weder zu Spiegelfechter, noch zu ad sinistram, Sasse oder feynsinn…

        Quizfrage: Wo ist Marc Oliver?

        • der Herr Karl schrieb am 24. Februar 2012 at 13:15 - Permalink

          Wo kommentiert Oliver Mark?

          “Oliver Mark meint:
          Februar 21st, 2012 at 10:56
          Dein Blog ist übrigens eines der wenigen (linken) (eigentlich das Einzigste), was ich überhaupt noch ernst nehme, Nachdenkseiten, Spiegelfechter, fefe, alles nur noch ausgehöhlte Dauerlinkslamentierer. Die wirken so nah an der politischen Parteienlandschaft, dass es ein Gschmäckle hat.”

        • GrooveX schrieb am 24. Februar 2012 at 13:19 - Permalink

          Der Sprengsatz hingegen verlinkt werder zu Spiegelfechter

          ja um der himmels willen, was will denn der mit werder zu tun haben? der wird da nicht rein gelassen.

    10. Frankilein66 schrieb am 23. Februar 2012 at 15:54 - Permalink

      Zu diesem Artikel fällt mir nur eines ein:

      Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut!
      Wilhelm Busch

    11. Kaktus schrieb am 23. Februar 2012 at 16:32 - Permalink

      Man erinnere sich nur an den genialen Vortrag des Bruder Barnabas (Michael Lerchenberg) beim Bieranstich auf dem Nockherberg im vergangenen Jahr. Lerchenberg wurde auf das Übelste beschimpft, entlassen und wichtige Passagen aus seiner Rede auf Druck der CSU u. FDP gestrichen.

    12. Der Doctor schrieb am 23. Februar 2012 at 20:28 - Permalink

      Womit wir einmal mehr einen Einblick in das Demokratieverständnis der bayrischen Landesregierung haben.Wie sagte doch Franz-Josef Strauss:”Rechts von uns steht nur die Wand”.Und wer noch einen Beweis für den direkten Bezug der Union zur rechten Szene braucht muss nur nach Sachsen schauen,wo CDU und FDP gemeinsam mit der NPD für die Auflösung der Immunität von Andre Hahn gestimmt haben.Und was war sein Verbrechen? Die Teilnahme an der Blockade eines NPD-Aufmarsches.

      • leslie schrieb am 23. Februar 2012 at 23:24 - Permalink

        Um Sachsen sollte man am besten einen gaaanz hohen Zaun bauen.

        Schon allein des Dialekts wegen.^^

        Mfg

        • ChP schrieb am 1. März 2012 at 12:36 - Permalink

          Schon allein des Dialekts wegen.

          Dann zieh den mal gleich weiter um die Hessen, die Bayern, die Schwaben, die Berliner, die Friesen, etc. Alles Dialekte mehr oder weniger weit ab vom Hochdeutschen. Am besten gleich zurück zur Kleinstaaterei.

          Nicht lustig, nicht mal ansatzweise. Einfach nur traurig ist es, solche Aussagen zu lesen…

          • HHarlekin schrieb am 1. März 2012 at 13:28 - Permalink

            Die Friesen haben eine eigene Sprache, das ist kein Dialekt.
            Alle anderen genannten sprechen idT. Dialekte ;-)

            http://de.wikipedia.org/wiki/Friesische_Sprachen

            Grüße

            PS: Bemerkenswert auch ein alter friesischer Spruch:
            Lever dod as Slav (Besser tot als Sklave)

    13. GrooveX schrieb am 23. Februar 2012 at 22:05 - Permalink

      semya şimşek hat sich gerade eben nicht vom kleber beeindrucken lassen. so wenig, wie von der betroffenheitsgala zuvor. respekt!

      so viel zu gedenken – gedanken.

    14. kimschmitzii schrieb am 23. Februar 2012 at 22:48 - Permalink

      Sehr toller Beitrag! Meine Hochachtung! Ruhig, sachlich, zurückhaltend (nicht erhebend), einfach gut.


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