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> <channel><title>Kommentare zu: Unsere schönen neuen Kleider</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider</link> <description></description> <lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 02:08:24 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: anton_narki</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider#comment-159621</link> <dc:creator>anton_narki</dc:creator> <pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:44:52 +0000</pubDate> <guid
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machen wir.
Morgen 9:00h vorm Verfassungsschutz, oder fangen wir mit dem Bundestag an?
We are Legion; as we are many!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Jo,<br
/> machen wir.<br
/> Morgen 9:00h vorm Verfassungsschutz, oder fangen wir mit dem Bundestag an?</p><p>We are Legion; as we are many!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Lohengrin</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider#comment-159437</link> <dc:creator>Lohengrin</dc:creator> <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 17:32:29 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8000#comment-159437</guid> <description><![CDATA[@anton_narki
&lt;blockquote&gt;Die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk in anderen Sprachen ist interessant; ist das ein Wiederspruch zum deutschen, eher solitaeren, “Hobby”?&lt;/blockquote&gt;
Heute wird das Wort &quot;Hobby&quot; benutzt, weil die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk verlorengegangen ist. Eine Beschäftigung, die keine Arbeit ist, gilt als wertlos. Da das Wort &quot;Werk&quot; in vielen Wörtern vorkommt, die man nicht als wertlos abstempeln kann, musste ein neues Wort für &quot;Werk&quot; her.
Hier ist ein Stück aus dem Manifest gegen die Arbeit.
&lt;blockquote&gt;Erlebte König Midas es immerhin noch als Fluch, daß alles, was er berührte, sich in Gold verwandelte, so ist sein moderner Leidensgenosse über dieses Stadium bereits hinaus. Der Arbeitsmensch merkt nicht einmal mehr, daß durch die Angleichung an das Muster der Arbeit jedes Tun seine besondere sinnliche Qualität verliert und gleichgültig wird. Im Gegenteil: nur durch diese Angleichung an die Gleichgültigkeit der Warenwelt mißt er einer Tätigkeit überhaupt erst Sinn, Berechtigung und soziale Bedeutung zu. Mit einem Gefühl wie Trauer etwa kann das Arbeitssubjekt nicht viel anfangen; die Verwandlung von Trauer in “Trauerarbeit” indes macht diesen emotionalen Fremdkörper zu einer bekannten Größe, über die man sich mit seinesgleichen austauschen kann. Selbst noch das Träumen wird so zur “Traumarbeit”, die Auseinandersetzung mit einem geliebten Menschen zur “Beziehungsarbeit” und der Umgang mit Kindern zur “Erziehungsarbeit” entwirklicht und vergleichgültigt. Wo immer der moderne Mensch auf der Ernsthaftigkeit seines Tuns beharren will, hat er auch schon das Wort “Arbeit” auf den Lippen.&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich finde allerdings dass die Trennung zwischen Arbeit und Werk schwierig ist, also dass Werk je nach Zeitaufwand zu Arbeit mutieren kann.
Beispielsweise macht das umgraben eines Kartoffelfeldes fuer eine halbe Stunde bei gutem Wetter durchaus Freude…
Da muss es noch bessere Begriffe geben.&lt;/blockquote&gt;
Das Problem, dass Werk mit Arbeit verbunden sein kann, oder zur Arbeit ausarten kann, kann nicht durch Wortakrobatik beseitigt werden. Man muss das einfach akzeptieren. Aber dann hat der, der alles in Geld bewerten will, ein Problem, weil er erkennen muss, dass er einem großen Unsinn aufgesessen ist.
&lt;blockquote&gt;Selbst in unserer hochautomatisierten Gesellschaft gibt es aber eine nicht geringe Menge von Arbeit in deinem Sinne. Ziel muss es ja sein, die Gesellschaft so zu strukturieren, dass die Arbeit auf alle arbeitsfaehigen Schultern halbwegs gerecht und auch nach Interesse verteilt wird, so dass ein Maximum an Werk-Zeit fuer alle entsteht.&lt;/blockquote&gt;
Was dem einen Arbeit ist, kann dem anderen Werk sein. Meine Forderung nach Minimierung der Arbeit aller schließt das Übertragen der Tätigkeiten auf die, die Spaß daran haben, ein. Der Rest lässt sich wunderbar mit einem Arbeitsmarkt aufteilen. Arbeit, die niemand tun will, muss so teuer sein, dass sie soweit wie möglich vermieden wird, oder derjenige, der diese Arbeit nimmt, möglichst viel Nutzen davon hat.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@anton_narki</p><blockquote><p>Die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk in anderen Sprachen ist interessant; ist das ein Wiederspruch zum deutschen, eher solitaeren, “Hobby”?</p></blockquote><p>Heute wird das Wort &#8220;Hobby&#8221; benutzt, weil die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk verlorengegangen ist. Eine Beschäftigung, die keine Arbeit ist, gilt als wertlos. Da das Wort &#8220;Werk&#8221; in vielen Wörtern vorkommt, die man nicht als wertlos abstempeln kann, musste ein neues Wort für &#8220;Werk&#8221; her.<br
/> Hier ist ein Stück aus dem Manifest gegen die Arbeit.</p><blockquote><p>Erlebte König Midas es immerhin noch als Fluch, daß alles, was er berührte, sich in Gold verwandelte, so ist sein moderner Leidensgenosse über dieses Stadium bereits hinaus. Der Arbeitsmensch merkt nicht einmal mehr, daß durch die Angleichung an das Muster der Arbeit jedes Tun seine besondere sinnliche Qualität verliert und gleichgültig wird. Im Gegenteil: nur durch diese Angleichung an die Gleichgültigkeit der Warenwelt mißt er einer Tätigkeit überhaupt erst Sinn, Berechtigung und soziale Bedeutung zu. Mit einem Gefühl wie Trauer etwa kann das Arbeitssubjekt nicht viel anfangen; die Verwandlung von Trauer in “Trauerarbeit” indes macht diesen emotionalen Fremdkörper zu einer bekannten Größe, über die man sich mit seinesgleichen austauschen kann. Selbst noch das Träumen wird so zur “Traumarbeit”, die Auseinandersetzung mit einem geliebten Menschen zur “Beziehungsarbeit” und der Umgang mit Kindern zur “Erziehungsarbeit” entwirklicht und vergleichgültigt. Wo immer der moderne Mensch auf der Ernsthaftigkeit seines Tuns beharren will, hat er auch schon das Wort “Arbeit” auf den Lippen.</p></blockquote><blockquote><p>Ich finde allerdings dass die Trennung zwischen Arbeit und Werk schwierig ist, also dass Werk je nach Zeitaufwand zu Arbeit mutieren kann.<br
/> Beispielsweise macht das umgraben eines Kartoffelfeldes fuer eine halbe Stunde bei gutem Wetter durchaus Freude…<br
/> Da muss es noch bessere Begriffe geben.</p></blockquote><p>Das Problem, dass Werk mit Arbeit verbunden sein kann, oder zur Arbeit ausarten kann, kann nicht durch Wortakrobatik beseitigt werden. Man muss das einfach akzeptieren. Aber dann hat der, der alles in Geld bewerten will, ein Problem, weil er erkennen muss, dass er einem großen Unsinn aufgesessen ist.</p><blockquote><p>Selbst in unserer hochautomatisierten Gesellschaft gibt es aber eine nicht geringe Menge von Arbeit in deinem Sinne. Ziel muss es ja sein, die Gesellschaft so zu strukturieren, dass die Arbeit auf alle arbeitsfaehigen Schultern halbwegs gerecht und auch nach Interesse verteilt wird, so dass ein Maximum an Werk-Zeit fuer alle entsteht.</p></blockquote><p>Was dem einen Arbeit ist, kann dem anderen Werk sein. Meine Forderung nach Minimierung der Arbeit aller schließt das Übertragen der Tätigkeiten auf die, die Spaß daran haben, ein. Der Rest lässt sich wunderbar mit einem Arbeitsmarkt aufteilen. Arbeit, die niemand tun will, muss so teuer sein, dass sie soweit wie möglich vermieden wird, oder derjenige, der diese Arbeit nimmt, möglichst viel Nutzen davon hat.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: der Herr Karl</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider#comment-159402</link> <dc:creator>der Herr Karl</dc:creator> <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:04:12 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8000#comment-159402</guid> <description><![CDATA[@Lohengrin
Das Teufelswirtshaus, letzter Teil
Da liess sich ein schreckliches Gebrüll vernehmen, und einer von den Teufeln sprach zu Antonarello: &quot;Staubgeborener, du hast aber ein ziemlich hartes Herz, dass du so ungerührt an uns vorüberziehst!&quot; - &quot;Ich mische mich nicht in fremde Angelegeheiten, und wenn nötig, bin ich blind und taub.&quot;
Die Teufel sahen ein, dass sie nichts erreichen konnten, und gaben sich geschlagen. Sie zündeten das Wirtshaus an, damit niemand mehr dort Zuflucht finde, und kehrten schäumend vor Wut in die Hölle zurück.
Vater Satan empfing sie sehr unsanft, schickte sie aber bald wieder aus, um an einer anderen Strasse eine Herberge zu errichten. Die Ernte wir ja immer gut sein und die Hölle kaum jemals arbeitslos.
Antonarello aber ging seine Strasse fort. Ob er das Glück schon gefunden hat, weiss ich nicht, aber er wird es sicher bald finden, wenn er die Ratschläge anwendet, die ihm die liebe Heilige Jungfrau gegeben hat.
(Ende)]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Lohengrin<br
/> Das Teufelswirtshaus, letzter Teil<br
/> Da liess sich ein schreckliches Gebrüll vernehmen, und einer von den Teufeln sprach zu Antonarello: &#8220;Staubgeborener, du hast aber ein ziemlich hartes Herz, dass du so ungerührt an uns vorüberziehst!&#8221; &#8211; &#8220;Ich mische mich nicht in fremde Angelegeheiten, und wenn nötig, bin ich blind und taub.&#8221;<br
/> Die Teufel sahen ein, dass sie nichts erreichen konnten, und gaben sich geschlagen. Sie zündeten das Wirtshaus an, damit niemand mehr dort Zuflucht finde, und kehrten schäumend vor Wut in die Hölle zurück.<br
/> Vater Satan empfing sie sehr unsanft, schickte sie aber bald wieder aus, um an einer anderen Strasse eine Herberge zu errichten. Die Ernte wir ja immer gut sein und die Hölle kaum jemals arbeitslos.<br
/> Antonarello aber ging seine Strasse fort. Ob er das Glück schon gefunden hat, weiss ich nicht, aber er wird es sicher bald finden, wenn er die Ratschläge anwendet, die ihm die liebe Heilige Jungfrau gegeben hat.<br
/> (Ende)</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: anton_narki</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider#comment-159348</link> <dc:creator>anton_narki</dc:creator> <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 08:56:16 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8000#comment-159348</guid> <description><![CDATA[Na, da sind wir ja so ziemlich einer Meinung. Die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk in anderen Sprachen ist interessant; ist das ein Wiederspruch zum deutschen, eher solitaeren, &quot;Hobby&quot;?
Ich finde allerdings dass die Trennung zwischen Arbeit und Werk schwierig ist, also dass Werk je nach Zeitaufwand zu Arbeit mutieren kann.
Beispielsweise macht das umgraben eines Kartoffelfeldes fuer eine halbe Stunde bei gutem Wetter durchaus Freude...
Da muss es noch bessere Begriffe geben.
Selbst in unserer hochautomatisierten Gesellschaft gibt es aber eine nicht geringe Menge von Arbeit in deinem Sinne. Ziel muss es ja sein, die Gesellschaft so zu strukturieren, dass die Arbeit auf alle arbeitsfaehigen Schultern halbwegs gerecht und auch nach Interesse verteilt wird, so dass ein Maximum an Werk-Zeit fuer alle entsteht. Dazu brauchen wir echte Demokratie, also Basisdemokratie, sowie planwirtschaftliche Ansaetze in den oberen Ebenen dieser Basisdemokratie.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Na, da sind wir ja so ziemlich einer Meinung. Die Unterscheidung zwischen Arbeit und Werk in anderen Sprachen ist interessant; ist das ein Wiederspruch zum deutschen, eher solitaeren, &#8220;Hobby&#8221;?<br
/> Ich finde allerdings dass die Trennung zwischen Arbeit und Werk schwierig ist, also dass Werk je nach Zeitaufwand zu Arbeit mutieren kann.<br
/> Beispielsweise macht das umgraben eines Kartoffelfeldes fuer eine halbe Stunde bei gutem Wetter durchaus Freude&#8230;<br
/> Da muss es noch bessere Begriffe geben.</p><p>Selbst in unserer hochautomatisierten Gesellschaft gibt es aber eine nicht geringe Menge von Arbeit in deinem Sinne. Ziel muss es ja sein, die Gesellschaft so zu strukturieren, dass die Arbeit auf alle arbeitsfaehigen Schultern halbwegs gerecht und auch nach Interesse verteilt wird, so dass ein Maximum an Werk-Zeit fuer alle entsteht. Dazu brauchen wir echte Demokratie, also Basisdemokratie, sowie planwirtschaftliche Ansaetze in den oberen Ebenen dieser Basisdemokratie.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Lohengrin</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8000/unsere-schonen-neuen-kleider#comment-159276</link> <dc:creator>Lohengrin</dc:creator> <pubDate>Mon, 05 Mar 2012 21:07:45 +0000</pubDate> <guid
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Herr Karl, schreib weiter!
Danke!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss es wohl wieder triggern.<br
/> Herr Karl, schreib weiter!<br
/> Danke!</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>