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  • Eckpfeiler einer linken Männerpolitik

    geschrieben am 18. April 2012 von Gastautor

    ein Gastartikel von Arne Hoffmann

    Die Frage, ab wann eine Ideologie wie der Feminismus, die ursprünglich als Befreiungs- und Emanzipationsbewegung angetreten war, selbst repressive Strukturen entwickelt, ist nicht neu und nicht erst mit dem Entstehen der Männerrechtsbewegung gestellt worden. Beispielsweise äußerte schon 1979 die für die Genderstudien einflussreiche Literaturtheoretikerin, Psychoanalytikerin und Philosophin Julia Kristeva diese Sorge in ihrem Essay Women’s Time.

    “Wie jede Gesellschaft”, heißt es dort, “beruht auch eine Gegengesellschaft auf der Ausgrenzung eines ausgeschlossenen Elements, eines Sündenbocks, der jenes Bösen bezichtigt wird, von dem sich die ordnungsgemäß gegründete Gesellschaft dann reinigen kann – eine Reinigung, die diese Gesellschaft von jeder zukünftigen Kritik entlasten wird. Moderne Protestbewegungen haben diese Logik häufig wiederholt und den Schuldigen ausgemacht, um Kritik abzuwehren: im Ausländer, im Kapital, in einer anderen Religion, im anderen Geschlecht. Wird Feminismus nicht zu einer Art umgedrehtem Sexismus, wenn dieser Logik bis zu ihrem Ende gefolgt wird?”

    In den letzten Jahren haben nicht nur erklärte Männerrechtler darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer feministischen Gesellschaft immer mehr der Mann zu diesem ausgegrenzten Sündenbock erklärt wurde. Zumindest im englischsprachigen Raum geht diese Erkenntnis zunehmend auch in akademische Schriften ein, beispielsweise in das Buch “Is There Anything Good About Men?” (Oxford University Press 2010) des weltweit renommierten Professors für Sozialpsychologie Roy Baumeister und die Abhandlung “The Second Sexism: Discrimination Against Men and Boys” (Wiley-Blackwell 2012) des Philosophieprofessors David Benatar.

    Vor diesem Hintergrund ist inzwischen eine Männerrechtsbewegung als neue Emanzipations- und Befreiungsbewegung auf die Bühne getreten. In den letzten Jahren allerdings mehren sich (nicht in seriösen Organisationen wie AGENS und MANNdat, wohl aber in einer lautstarken Internet-Männerszene) Stimmen, die, ähnlich wie Kristeva es für den Feminismus postulierte, auf die Ausgrenzung von Sündenböcken setzen. Zu den solchermaßen Angefeindeten gehören vor allem Frauen, Homosexuelle, Migranten und Linke. Häufig ist mit diesen Ausgrenzungen ein erzkonservatives bis reaktionäres Weltbild verbunden. Um sich von diesen Strömungen klar abzusetzen, haben sich in den letzten Wochen auf Plattformen wie Genderama und Cuncti Protagonisten eines dezidiert linken, integrativen Flügels der Männerrechtsbewegung zu Wort gemeldet. Das Spektrum der Personen, die sich in den letzten Wochen in zahlreichen Interviews entsprechend positioniert haben, erstreckt sich von engagierten Antirassisten über Sozialliberale bis ins linke Lager der Öko-Bewegung.

    Dabei bedeutet “linker Flügel” nicht, dass diese Männerrechtler sich mit der derzeit vom linken Lager betriebenen einseitigen Geschlechterpolitik anfreunden können. Stattdessen wird diese Geschlechterpolitik inzwischen von vielen weniger als genuin links betrachtet, sondern vielmehr als Neuer Konservativismus in der Geschlechterdebatte, wie es Dr. Matthias Stiehler vom Vorstand des Dresdner Institut für Erwachsenenbildung und Gesundheitswissenschaft in einem offenen Brief an den Berliner Männerrat auf den Punkt brachte.

    Noch dominiert in der öffentlichen Wahrnehmung vielfach die Vorstellung, dass die feministische Bewegung eher links und die Männerrechtsbewegung eher rechts positioniert sei. Das war jedoch niemals der Fall. Beispielsweise veröffentlichte die Initiative MANNdat das Tagebuch eines Totalverweigerers, geschrieben von einem Mitglied der Linksjugend Solid, und steht mit ihrem Engagement für Jungen, dabei speziell auch Migrantenjungen, im Dialog mit der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs. Umgekehrt gibt es im Feminismus eine starke rechte Strömung, der beispielsweise Alice Schwarzer angehört, wofür deren Engagement für die BILD-Zeitung und als Wahlfrau der CDU nur das deutlichste Signal waren. Wer sich intensiver mit diesem Thema beschäftigte, hatte Schwarzers Positionierung als “die neue Rechte” bereits im vorigen Jahrtausend erkannt.

    In Zukunft wird sich die linke Männerrechtsbewegung noch stärker konstituieren. Während der Rosenheimer Sozialpädagoge Wolfgang Wenger inzwischen ein Manifest für einen linken Maskulismus erstellt hat und sich Gerd Riedmeiers Plattform Inklusion als erste Anlaufstelle für dialogorientierte Männerrechtler anbietet, würde ich hier gerne einen ersten Entwurf anbieten, welche Inhalte und Positionen mir für diese Bewegung kennzeichnend erscheinen.

    Die linke Männerbewegung ist zunächst einmal eine Anti-Diskriminierungsbewegung. Sie schließt sich insofern den Forderungen nach einer Beseitigung der Benachteiligungen von Männern an, wie sie beispielsweise die geschlechterpolitische Initiative MANNdat zusammengestellt hat. Ähnlich wie Professor Günter Buchholz ist sie nicht der Auffassung, Benachteiligungen wären in Ordnung, solange sie nur den vermeintlich Richtigen treffen.

    In diesem Zusammenhang erkennt linke Männerpolitik die Doppeldiskriminierung von Klasse und Geschlecht, beispielsweise wenn die Oberschichtfrau 15 Jahre länger lebt als der Unterschichtsmann.

    Die linke Männerrechtsbewegung hat ein starkes Bewusstsein für das Elend der unteren Schichten. Dass geschätzte 90 Prozent aller Obdachlosen männlich sind, ohne dass dies thematisiert wird, ist für sie ein weit größerer Skandal als dass im obersten Promille der Gesellschaft weibliche Manager in der Unterzahl sind.

    Ihr ist bewusst, dass die Quoten- und Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine privilegierende, also rechte Politik ist: eine reine Klientelpolitik, für die eine Kritik von links seit langem überfällig ist.

    Linke Männerpolitik widersetzt sich einer sturen Beibehaltung des Status quo, insbesondere wenn dieser sich darin äußert, eine 50 Jahre alte Ideologie wie den Feminismus als ein Dogma vor sich her zu tragen. Die linke Männerrechtsbewegung kann sich aber sehr wohl mit dem Flügel der Frauenrechtsbewegung als Diskussionspartner, wenn nicht Verbündeten anfreunden, der sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hat und Empathie auch für die Anliegen der Männer zeigt. Die Feministin Wendy McElroy ist für eine solche Verbündete ein gutes Beispiel, Alice Schwarzer mit Sicherheit nicht. Abgelehnt werden von der linken Männerrechtsbewegung Bündnisse mit einem rassistischen und faschistoiden Feminismus.

    Rechtsradikale, fremdenfeindliche, rassistische und faschistoide Positionen lehnt die linke Männerrechtsbewegung in aller Schärfe ab – vollkommen gleich, ob sie von Maskulisten geäußert werden oder von Feministinnen. Aus der Sicht linker Männerrechtler gibt es darüber hinaus keine Hierarchie der Geschlechter, und weder Frauen noch Männer sind in ihren Augen die “besseren Menschen”.

    Die linke Männerrechtsbewegung tritt auch einer Verharmlosung des Rechtsextremismus, wie sie etwa Professor Walter Hollstein bei dem Feministen Thomas Gesterkamp beklagte, entschieden entgegen.

    Für die linke Männerrechtsbewegung stellt eine fairere Geschlechterpolitik eine der effektivsten Maßnahmen bei der notwendigen Bekämpfung des Rechtsradikalismus dar. Den Ausführungen André Sepeurs folgend empfindet es die linke Männerrechtsbewegung als verheerend, wenn sich alle demokratischen Parteien zu einer männerverachtenden Geschlechterpolitik verbünden und dadurch Männer an den radikalen Rand des politischen Spektrums treiben.

    Linke Männerpolitik polemisiert nicht gegen Migranten, sondern erkennt an, dass männliche Zuwanderer oft ganz eigene Probleme haben, die eine übergreifende Männerrechtsbewegung ansprechen sollte (was etwa MANNdat bereits in Ansätzen tut.)

    Die linke Männerrechtsbewegung setzt nicht auf Nationalismus, sondern auf eine internationale Solidarität mit Männerrechtlern aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt.

    Auch was den Kampf gegen Benachteiligungen angeht, beschränkt sich linke Männerpolitik nicht auf die nationalen Grenzen sondern auf Probleme in den verschiedensten Ländern der Welt (beispielsweise Massenvergewaltigungen, Sklavenhandel und Gendercide.)

    Die linke Männerrechtsbewegung knüpft, dem Transgender-Aktivisten Simon Gunkel folgend, an bestehende linke Bewegungen wie die Arbeiter- und die Friedensbewegung an.

    Die linke Männerrechtsbewegung sieht mit ihrem Widerstand gegen die herrschenden, oppressiven Strukturen darüber hinaus Parallelen und Anschlusstellen zur Occupy-Bewegung.

    Linke Männerpolitik solidarisiert sich mit sexuellen Minderheiten wie den Schwulen,
    Transgendern und SMern. Homophobie lehnt sie ab, gleich ob sie vom rechten Flügel der Männerbewegung oder der feministischen Fraktion ausgeht.

    Die linke Männerrechtsbewegung ist in der Lage, Kritik am Geschlechterverhältnis mit Kapitalismuskritik zu verknüpfen, so wie es beispielsweise Tristan Rosenkranz beispielhaft vorlebt.

    Linke Männerpolitik lehnt ein antiquiertes Männerbild ab, dem zufolge Männer zäh wie Leder, flink wie Windhunde und hart wie Kruppstahl sein zu haben und keine Opfer sein dürfen. Die Opfererfahrungen von Männern dürfen ebenso thematisiert werden wie die von Frauen, ohne dass sie als “Flennerei” oder “Opferideologie” abgewertet werden.

    Die linke Männerrechtsbewegung lehnt auch überholte Geschlechterrollen ab, nach denen Männer hauptsächlich zu funktionieren haben und Leistung erbringen müssen, um ein guter Versorger und Ernährer zu sein. Der Hausmann beispielsweise ist für sie ein in jeder Hinsicht akzeptables Lebensmodell, und sie ist bereit, diesen Lebensentwurf auch, wie es der Hausmann und Männerrechtler Hans Alef es anhand seiner Erfahrungen schildert, gegen Feministinnen zu verteidigen.

    http://www.spiegelfechter.com/img/emanz_04.pngDie linke Männerrechtsbewegung ermuntert Frauen dazu, nach einer Scheidung so schnell wie möglich wirtschaftlich autonom zu werden, statt ewig am finanziellen Tropf ihres ehemaligen Partners zu hängen. Dabei sieht sie in Frauen keine schwachen, hilflosen Wesen, die unendlich gepampert werden müssen, weil sie auf eigene Faust niemals etwas auf die Reihe brächten, sondern als kompetente und autarke Indidividuen.

    Die linke Männerrechtsbewegung ermuntert Frauen darüber hinaus dazu, sich vollständig von “patriarchaler Abhängigkeit” zu lösen, indem sie auch den Staat nicht länger als Ersatzvater verwendet, um von ihm allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einem vermeintlich “schwächeren Geschlecht” Förderung und Unterstützung in absurdem Ausmaß zu erhalten. (In faktisch bestehenden individuellen Notsituationen gilt diese Unterstützung natürlich als Grundrecht, dann aber ebenso selbstverständlich unabhängig vom Geschlecht.)

    Linke Männerpolitik fordert das den von der Linken seit Jahrzehnten als Lippenbekenntnis geäußerten “herrschaftsfreien Diskurs” und widersetzt sich den
    Forderungen nach Zensur und Ausgrenzung, wenn es um strittige Themen geht. Im Zweifel hat für sie in Fragen der Meinungsfreiheit Anarchie gegenüber dem Obrigkeitsdenken Vorrang – solange durch diese Meinungsfreiheit niemand geschädigt wird. (Volksverhetzung, Morddrohungen etc. sind also von dieser Meinungsfreiheit selbstverständlich nicht mehr gedeckt.) In diesem Zusammenhang sieht sich die linke Männerrechtsbewegung im Einklang mit klassischen Liberalen wie John Stuart Mill.

    Die linke Männerrechtsbewegung macht sich keine Illusionen darüber, dass sie sowohl von rechten Maskulisten angegriffen werden wird, als auch Denunziationen aus dem linken Lager erwarten muss. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass manche Akteure in der Geschlechterdebatte jede einzelne Formulierung der oben verlinkten Beiträge so lange drehen und wenden werden, bis man meint, daraus irgendein Anzeichen einer “in Wirklichkeit” rechten Gesinnung konstruieren zu können. Da die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft nun einmal so sind, wie sie sind, werden derlei Verschwörungstheorien mit einiger Sicherheit von politischen Stiftungen, den Medien etc. unterstützt werden. Die linke Männerrechtsbewegung verwahrt sich entschieden gegen derlei Versuche, sie zum Schweigen zu bringen; sie wird darauf beharren, so bald wie möglich zu einer konstruktiven Sachdebatte zurückzukehren. Eine Dämonisierung der Männerrechtsbewegung durch profeministische Männer wird, wie es Anti-Gewalt-Berater
    Burkhard Oelemann formuliert, als Ausdruck einer “beinahe reaktionären Männlichkeit” zurückgewiesen.

    Das bis hierhin Gesagte kann natürlich nur einen ersten Entwurf darstellen: das Angebot einer Grundlage, auf der viele weitere linke Männerrechtler diskursiv aufbauen können. Die Gedanken zahlreicher Personen aus dem linken Lager, die der Männerrechtsbewegung nahestehen, vom Bestseller-Autor Ralf Bönt bis zur ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten Monika Ebeling, sind noch nicht einmal in diesen Entwurf eingeflossen. Es wäre anmaßend, wenn hier ein Einzelner Definitionshoheit beanspruchen würde: Der Begriff “linke Männerpolitik” wird von vielen weiteren linken Männerrechtlern gefüllt werden.

    Es steht natürlich jedem frei, auch eine linke Männerrechtsbewegung in Bausch und Bogen zu verdammen. Damit macht derjenige aber unmissverständlich klar, dass er überhaupt keine Männerrechtsbewegung und überhaupt keine Form von Kritik an der bestehenden Geschlechterideologie akzeptiert.

    Arne Hoffmann

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    1.234 Kommentare:

    1. Satch schrieb am 18. April 2012 um 16:11 - Permalink

      “…in unserer feministischen Gesellschaft…” Danach hätte ich eigentlich das Lesen einstellen können. Angesichts der Tatsache, dass Frauen immer noch erheblich weniger verdienen (für die gleiche Arbeit) als wir Männer.
      Allerdings wären mir dann einige Bonmots entgangen:
      “wenn sich alle demokratischen Parteien zu einer männerverachtenden Geschlechterpolitik verbünden und dadurch Männer an den radikalen Rand des politischen Spektrums treiben.”
      Wer? Wo? Wegen der Quote, oder was? Weil wir ja so eine tolle Gleichberechtigung in der Besetzung von gut bezahlten Stellen überall da haben, wo es keine Quote gibt?!?

      Dann sind da noch die obdachlosen Männer. Sind die jetzt wegen des Feminismus obdachlos? Oder vielleicht eher aufgrund einer völlig verfehlten Sozialpolitik?

      Auch schön ist dieser Satz: “Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass manche Akteure in der Geschlechterdebatte jede einzelne Formulierung der oben verlinkten Beiträge so lange drehen und wenden werden, bis man meint, daraus irgendein Anzeichen einer “in Wirklichkeit” rechten Gesinnung konstruieren zu können.”
      Sehr clever! Danach kann man schreiben was man will und egal, ob man da nun rechtes Gedankengut verteilt oder nicht, man muss nur auf diesen Satz verweisen und jede Kritik ist automatisch verblendete Wortklauberei.

      Ich hoffe nur, dass Herr Berger einer linken Feministin oder einem linken Feministen in guter linker Tradition ähnlich viel Platz für eine Replik einräumt! Gerade weil man eigentlich zu jedem zweiten Satz des Artikels etwas schreiben müsste…

      Sehr verwunderte Grüße,

      ein emanzipierter Mann

      • Kinch schrieb am 18. April 2012 um 16:18 - Permalink

        Dann sind da noch die obdachlosen Männer. Sind die jetzt wegen des Feminismus obdachlos?

        Müssen Männerrechtler denn zwangsläufig Anti-Feministisch sein? Wenn 90% einer Gruppe aus Männer besteht kann man doch mal evaluieren, warum dem so ist, auch ohne den Feminsimus als Sündenbock anzusehen.

        Oder vielleicht eher aufgrund einer völlig verfehlten Sozialpolitik?

        Die aus reiner Koinzidenz fast ausschließlich männliche Obdachlose produziert? Ernsthaft?

        • Welo33 schrieb am 18. April 2012 um 17:05 - Permalink

          Einige wenige Sätze zum Thema Obdachlosigkeit: Zum Einen haben wir die jahrzehntelange einseitige Mädchenförderung bereits in der Schule. Dies führt natürlich dazu, daß gerade die leistungsschwächeren Jungen ohne Berufsausbildung dastehen. Natürlich hat auch die dümmliche feministische Propaganda in den Schulbüchern (Abtrainierung der Männlichkeit, Männerverachtung) ihren Anteil, da das Selbstbewußtsein der armen Jungen absichtlich geschwächt wird (zum Wohle der Mädchen). Natürlich gibt es viel mehr Hilfsprogramme, die allein für Frauen und Mädchen zur Verfügung stehen. Und das Rechtssystem tut sein übriges (Männerfeindliches Scheidungsrecht, aus Wohnungen verwiesene Männer, usw.). Wir leben nun mal in einer extrem männderfeindlichen Gesellschaft. (Ursache: Ausbreitung der feministischen Ideologie bis in die Mitte der Gesellschaft) Da brauch man sich über das Geschlechterverhältnis bei den Obdachlosen nicht wirklich wundern.

          • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:11 - Permalink

            Vielleicht finden Frauen in der Regel auch einfach den Weg zum Amt, sind besser vernetzt und saufen sich nicht den ganzen Tag den Schädel zu? Denn Ihr Ansatz ist doch mehr als nur albern. wegen einseitiger Mädchenförderung in der Schule, ja ne is klar.

            • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 04:14 - Permalink

              @ola

              Vielleicht finden Frauen in der Regel auch einfach den Weg zum Amt, sind besser vernetzt und saufen sich nicht den ganzen Tag den Schädel zu?

              Genau! Und Hartz IV-Bezieher sitzen den ganzen Tag rauchend und saufend vor ihrem Flachbildschirm. Fällt Dir etwas auf? Das ist exakt das, was in dem Artikel angesprochen wird.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 06:37 - Permalink

              Ja, damit ist das feministische Weltbild bestens umrissen. Auf einer Männertagung trat mal ein Feminist auf, der sinngemäß erklärte: “Frauen in Notlagen sind Opfer, Männer in Notlagen sind selber schuld” und auf Nachfrage erklärte, dass dies nicht satirisch gemeint sei sondern sein voller Ernst. So ticken Feministen.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 14:56 - Permalink

              @Ola

              Vielleicht finden Frauen in der Regel auch einfach den Weg zum Amt, sind besser vernetzt und saufen sich nicht den ganzen Tag den Schädel zu?

              Du hast MULTITASKING-FÄHIG und so vergessen.

              und saufen sich nicht den ganzen Tag den Schädel zu?

              Stimmt, Frauen lassen den ganzen Tag von jemanden durchficken, die kommen gar nicht zum saufen.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 18:26 - Permalink

              Nein schwitzig. es war eine Antwort auf eine hanebüchene Einlassung, die Antwort sollte nur aufzeigen, wie verkokst das Eingangsstatment war.

              SO KANN ISCH NED ARBEIDE!

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 14:51 - Permalink

          @Kinch

          Wenn 90% einer Gruppe aus Männer besteht kann man doch mal evaluieren, warum dem so ist, auch ohne den Feminsimus als Sündenbock anzusehen.

          Weil Frauen soviel intelligenter, schöner und erfolgreicher sind.

          Und dies obwohl sie für die Naturwissenschaften keinerlei Begabung aufweisen, regelmässig die Peitsche brauchen, und auch keine Hosen tragen können.

        • DKam schrieb am 19. April 2012 um 18:46 - Permalink

          Wenn 90% einer Gruppe aus Männer besteht kann man doch mal evaluieren, warum dem so ist, auch ohne den Feminsimus als Sündenbock anzusehen.

          Da wäre ich natürlich sofort bei Ihnen und würde das als Diskussionsgrundlage nehmen, wenn Sie das bei Themen, die Frauen betreffen, genauso sehen würden, beispielsweise bei der Aussage:

          “Wenn 90% der Gruppe der Unternehmensvorstände aus Männer besteht, kann man doch mal evaluieren, warum dem so ist, auch ohne die Männer und vermeintliche gläserne Decken und Wände als Sündenbock anzusehen.”

          Falls Sie letzterer Aussage nicht zustimmen, sollten Sie Ihre Aussage zu den Obdachlosen nochmals überdenken.

      • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 16:21 - Permalink

        Angesichts der Tatsache, dass Frauen immer noch erheblich weniger verdienen (für die gleiche Arbeit) als wir Männer.

        Für die “gleiche” Arbeit trifft dies nicht zu. Richtig ist jedoch, dass Frauen weniger verdienen, dies hat aber v.a. statistische Gründe.

        Ich hoffe nur, dass Herr Berger einer linken Feministin oder einem linken Feministen in guter linker Tradition ähnlich viel Platz für eine Replik einräumt!

        Sicher nicht, da sich für mich der “Mainstream-Feminismus” und “links” gegenseitig ausschließen.

        • Kinch schrieb am 18. April 2012 um 16:27 - Permalink

          Für die “gleiche” Arbeit trifft dies nicht zu.

          Also soweit ich weiß, gibt es schon Lohnunterschiede, auch wenn die deutlich geringer ausfallen, als oftmals behauptet. In meinem Feld der Software-Engineering verdienen Frauen sogar deutlich mehr als Männer. In der Tendenz jedoch, verdienen Frauen etwas weniger als Männer für die gleiche Arbeit. Jedoch ist, soweit ich weiß, nie evaluiert worden warum das so ist.

          Sicher nicht, da sich für mich der “Mainstream-Feminismus” und “links” gegenseitig ausschließen.

          Was heißt Mainstream-Feminisums? Schwarzer? Die Emma-Entourage hat die sozialen Entwickungen und die Weiterentwicklung des Feminismus der letzten 30 Jahren verschlafen und im Feminismus imho kaum noch eine Stimme. Den Feminismus den ich so kenne — und nicht vollständig mag — ist aber doch durchaus Links.

          • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 16:33 - Permalink

            Also soweit ich weiß, gibt es schon Lohnunterschiede, auch wenn die deutlich geringer ausfallen, als oftmals behauptet.

            Also ich kenne keine Tariftabelle, bei der es Geschlechterunterschiede gibt.

            Was heißt Mainstream-Feminisums? Schwarzer?

            Jede Form des Feminismus, die nicht allen Menschen ein besseres Leben bescheren will, sondern dies am Geschlecht eines Menschen festmacht. Und jede Form des Feminismus, die Frauen dadurch “besser stellen” will, indem sie Männer “schlechter stellt”.

            • feministin schrieb am 20. April 2012 um 16:12 - Permalink

              kannst du beispiele für diese form des feminismus nennen? also personen, die heute wirken und “männer schlechter” stellen wollen und die bereiche, in denen das sein soll? danke.

            • Michael Baleanu schrieb am 1. Mai 2012 um 16:52 - Permalink

              @feministin
              „Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter mal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen.“, EMMA Mai/Juni 2006

              Das aktive und passive Wahlrecht wurde gerade im Bereich der Gleichberechtigung für Männer abgeschafft: §16 BGleiG!

              Genügt das?

          • Arbo schrieb am 18. April 2012 um 23:17 - Permalink

            In der Tendenz jedoch, verdienen Frauen etwas weniger als Männer für die gleiche Arbeit.

            “Etwas” ist gut. Laut WSI Verteilungsbericht 2011 lag das durchschnittliche effektive Arbeitseinkommen im produzierenden Gewerbe in Vollzeit

            – bei Männern (37,8 bezahlte Wochenarbeitsstunden) bei 3515 Euro (ohne Sonderzahlungen)

            – bei Frauen (37,3 bezahlte Wochenarbeitsstunden) bei 2785 Euro.

            Im Bereich Dienstleistungen lag’s

            – bei den Männern (39,6 bezahlte Wochenarbeitsstunden) bei 3556 Euro (ohne Sonderzahlungen)

            – bei Frauen (38,9 bezahlte Wochenarbeitsstunden) bei 2875 Euro.

            Also für mich sieht das schon nach deutlichen Unterschieden aus.

            • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 04:25 - Permalink

              @Arbo

              Also für mich sieht das schon nach deutlichen Unterschieden aus.

              Also für mich sieht das erstmal danach aus, dass z.B. ein Schlosser mehr verdient als eine Näherin.
              Ich weiß nicht, ob es tatsächliche Gehaltsunterschiede gibt – die Statistik gibt das jedenfalls nicht unbedingt her. Ich weiß aber, dass es keine gesetzliche Regelung oder Tarif gibt, in der oder dem steht, dass eine Frau für die identische Tätigkeit x% weniger Geld erhalten soll oder kann.
              Dabei gibt es auch noch andere Effekte zu bedenken:
              – Dauer des Beschäftigungsverhälnisses in Relation zur Gehaltshöhe.
              – Typische/untypische berufliche Orientierungen und geschlechtsspezifische Anzahl der Bewerber und Beschäftigten.
              – Geschlechtsspezifische durch Tradition und Erziehung induzierte Charaktermerkmale Unterschiede im Auftreten und der Durchsetzungsfähigkeit. Wenn jemandem immer erzählt wird, welchen Verhaltensnormen er oder sie sich zu ergeben hat und ob er oder sie ein “starkes” oder “schwaches” Geschlecht ist, verhält sich dieser Mensch häufig auch dementsprechend. Aggressives und passives Verhalten wird in erster Linie anerzogen und nicht durch genetische Disposition bestimmt. So betrachtet setzt sich diese Männerbewegung sogar für die Emanzipation der Frau (!) ein.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 06:43 - Permalink

              Dies wäre nur dann ein Grund zur Klage, wenn diese Frauen und Männer die gleiche Arbeit leisten würden, das ist aber nicht der Fall.

              Ganz ausführlich zur These, dass Frauen im Berufsleben diskriminiert werden:
              http://manndat.de/feministische-mythen/berufsleben/frauen-im-beruf-benachteiligt-und-ausgenutzt.html

            • Mod schrieb am 19. April 2012 um 07:44 - Permalink

              Was macht das Bild einer Gans neben der Überschrift, “Frauen im Beruf: Benachteiligt und ausgenutzt?”

              aus dem Link geht auch hervor das, Zitat: “Frauen verdienen 22 Prozent mehr als Männer” da müsste jetzt ein magerer Erpel ins Bild??

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 08:50 - Permalink

              Nicht irritieren lassen und selber lesen.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:51 - Permalink

              Laut WSI Verteilungsbericht 2011 lag das durchschnittliche effektive Arbeitseinkommen im produzierenden Gewerbe in Vollzeit

              Dir ist schon bewusst, dass zur Klärung, ob Männer bei gleicher Arbeit tatsächlich mehr als Frauen verdienten, ein WSI Verteilungsbericht wenig hilfreich ist?
              PS:
              Versuche es tatsächlich mal mit Tariftabellen.

            • Arbo schrieb am 20. April 2012 um 14:41 - Permalink

              @ Schwitzig:

              Ich weiß nicht, ob es tatsächliche Gehaltsunterschiede gibt – die Statistik gibt das jedenfalls nicht unbedingt her.

              Aha? Berufsgruppen, sicherlich, aber der Sektor geht schon deutlich hervor. Bereich “Produktion”, Vollzeittätigkeit: Männer bei 37,8 h pro Woche zu 3515 Euro; und Frauen bei 37,3 h pro Woche zu 2785 Euro.

              Das ist m. E. ein Unterschied, der ernst genommen werden sollte.

              Dabei gibt es auch noch andere Effekte zu bedenken:

              Ja, allerdings widersprechen diese Effekte der These, das Frauen immer noch schlechter bezahlt werden nicht zwingend, sondern weisen m. E. eher noch auf weitere/ zusätzliche Diskriminierungsformen hin (z. B. Alter usw.).

              @ habeichvergessen:

              Versuche es tatsächlich mal mit Tariftabellen.

              Dir ist schon bewusst, dass nicht überall nach Tarif bezahlt wird, oder? Ich denke, das ist auch einer der Pferdefüße bei der Diskussion, das genau das außer Acht gelassen wird. Beim Mindestlohn sind wir doch auch nicht so zimperlich und behaupten, der wäre nicht notwendig, weil es ja Tarife gibt!

              Arbo

            • Peter schrieb am 1. Mai 2012 um 11:30 - Permalink

              also wer so aus Statistiken Zahlen zitiert, beweist eines, er hat nicht begriffen, was das für Werte sind und wie sie zustande kommen

              schon mal was von Median gehört?? das hat nichts mit dem arithmetischen Mittel zu tun – das ist ein statistische Größe ohne Aussagekraft

              der Median wird folgendermaßen ermittelt http://de.wikipedia.org/wiki/Median

              in der heutigen Zeit mit Computer so zu rechnen lässt mich an der Intelligenz der Soziologen zweifeln, es verwundert aber auch nicht, dass so viele Menschen das studieren, weil man wahrscheinlich nicht einfacher zu einem Doktortitel kommen kann

              Würde man ab Morgen 100.000 Frauen 100 Millionen € im Jahr als Gehalt bezahlen, würde sich rein Statistisch nichts an den Zahlen verändern, weil diese Löhne dieser 100.000 Frauen “statistische Ausreißer” wären und in die Berechnung nicht aufgenommen würden, es wird in einem anderen Bereich linear Interpoliert und auch da kann man durch geschickte Bereichsgrenzen, den Unterschied zwischen Männer und Frauen vergrößern – es rechnen ja immer feministische Soziologinnen für politische Feministinnen

              Die statistischen Zahlen, die sie da zum besten geben, beziehen sich auf alle unselbstständigen Erwerbstätigen, oft wird nicht mal zwischen Vollzeit, Halbtag oder Teilzeit beschäftigt in diesen Statistiken unterschieden und schon gar nicht bezüglich der Qualifikationsunterschieden und Ausbildung. Es kann sowohl eine Putzfrau unselbstständig beschäftigt sein als auch ein Ingenieur, die werden aber alle in die selbe Statistik gepackt

              Es mag schon Fälle geben, wo Frauen im selben Job weniger als Männer verdienen, aber das dürften Einzelfälle sein, denn welcher Unternehmer zahlt für Rohstoffe, welche er einkauft über 20% mehr als er muss?? Ein Unternehmer versucht immer und gerade in der heutigen Zeit zu rationalisieren und die Kosten zu senken, das passiert auch bei den Löhnen, würden Frauen die selbe Arbeit erledigen, würden Männer nicht mehr verdienen – Männer bekommen deshalb mehr Geld, weil sie mehr Überstunden machen, weil sie auch die unangenehmen Jobs erledigen, wie im Bergwerk, am Hochofen, am Bau – wer produziert und fördert unsere Rohstoffe, wie Holz, Stahl, Kupfer, Erdöl, Koltan usw? Wer errichtet denn unsere Infrastruktur wie Straßen, Eisenbahntrassen, Brücken, Tunnel, Kanalisation? Frauen sind es sicher nicht, die stehen lieber im Friseursalon, Kosmetikstudio oder in der Boutique, das ist ungefährlicher, weniger schmutzig und lockerer als die Arbeit am Bau. Auch die Krankenschwester im Krankenhaus hat es wesentlich leichter als der Bauarbeiter auf der Baustelle – sollte es anders sein, stellt sich die Frage “warum geht sie nicht auf die Baustelle arbeiten?”

            • Mod schrieb am 1. Mai 2012 um 11:58 - Permalink

              @Peter

              “Ein Unternehmer versucht immer und gerade in der heutigen Zeit zu rationalisieren und die Kosten zu senken, das passiert auch bei den Löhnen, würden Frauen die selbe Arbeit erledigen, würden Männer nicht mehr verdienen – Männer bekommen deshalb mehr Geld, weil sie mehr Überstunden machen, weil sie auch die unangenehmen Jobs erledigen, wie im Bergwerk, am Hochofen, am Bau – wer produziert und fördert unsere Rohstoffe, wie Holz, Stahl, Kupfer, Erdöl, Koltan usw? Wer errichtet denn unsere Infrastruktur wie Straßen, Eisenbahntrassen, Brücken, Tunnel, Kanalisation?”

              Bis hier ist es ja richtig wenn die Bedingungen, die der Unternehmer stellt um Kosten zu sparen und Gewinne zu mehren, auch dem Konkurrenzdruck anderer Firmen, Löhne soweit zu senken das darüber die Auftragslage keine Einbußen erhält. Da ist Soziale oder linke Politik gefragt die auf Europäischer Ebene, den Nationalstaaten erlaubt, nicht auf Kosten der Binnenkonjunktur und damit der Beschäftigten, ihren Lebensunterhalt so zu gestalten, das der Lohn nicht nur zum Überleben, sondern auch zum Leben reicht. Aber dann ziehen sie Schlüsse ohne sich über die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau jemals Gedanken gemacht zu haben?

              Warum die Frau nicht dazu geeignet ist um auf Baustellen oder Hochöfen eine identische Produktivität wie die der Männer zu erzielen, erkenne ich morgens nach dem aufstehen, in dem wohl geformten Körper meiner Partnerin.

              “Frauen sind es sicher nicht, die stehen lieber im Friseursalon, Kosmetikstudio oder in der Boutique, das ist ungefährlicher, weniger schmutzig und lockerer als die Arbeit am Bau. Auch die Krankenschwester im Krankenhaus hat es wesentlich leichter als der Bauarbeiter auf der Baustelle – sollte es anders sein, stellt sich die Frage “warum geht sie nicht auf die Baustelle arbeiten?””

              Die Logik dabei muss irgendwo als Opfer einer langen Debatte, aus der als Verlierer herausgegangen wurde, entstanden sein? Krankenschwester zu sein erfordert einen Einsatz den mancher Bauarbeiter gar nicht einsetzen könnte, anstrengend sind dabei beide Berufe.

        • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:15 - Permalink

          Öhm, nun, aber Mainstream macsulunuismus und links nicht? Berger, tu dir einen Gefallen, nie wieder so einen Schwachsinn hier. Oder willst du mir im Ernst erzählen, dass du hier mit freude ein Happening völlig kaputter Typen organisiert hast, die sich schon zeitlebens bedroht fühlen? Das ist noch kranker als hardcore Feminismus, weil die Grundlagen überhaupt nicht vorhanden sind, sondern wild konstruiert werden müssen

          Willkommen an all die neuen Alfred Tetzlaffs hier, die sich ja offensichtlich schon gut zu kennen scheinen.

          Was für ein peinliches Bild für uns Männer. Fremdschämen, fast.

          • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 07:21 - Permalink

            Yup, außerdem ist das Thema nur dazu da um zu Teilen und zu Spalten… Solange wir nicht endlich eine Gesellschaft aufbauen, die – ohne Ansehen von Geschlecht oder Herkunft oder Aussehen – für alle da ist, DANN können wir uns auch solche Diskussionen sparen, weil erledigt. Wer PRIMÄR ein Männerrechtler ist und das “links” (was heißt das überhaupt? ich frage lieber nicht, sonst bin ich wieder nazi xDDD) ein Adjektiv ist, das ist in einer politisch und wirtschaftlich so brisanten Zeit wie heute (Krieg, peak oil, Dollar, Krise, Hunger, KLima etc..) seltsam ja sogar irrelevant. Das Problem sitzt ganz woanders.
            Das Problem sind die oberen 10.000 der Welt bzw. deren Familien; Männlein Weiblein und die Berufssöhne und -töchter, die auf ihren Geld sitzen und nicht wissen wohin und es in ein System pumpen, welches keine Werte schafft und nur zerstört.

            Meine Meinung.

      • Welo33 schrieb am 18. April 2012 um 17:20 - Permalink

        Zum Thema Bezahlung wurde ja bereits kommentiert. Wer sich informiert weiß, daß Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in von Frauen und Männern selbst zu verantwortenden (durch Entscheidung oder sonstige Umstände) Aspekten begründet sind.

        Daß Sie die männerverachtende Politik der Parteien nicht mitbekommen kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die SPD hat dies offen im Parteiprogramm stehen und bei den Grünen reicht ein Blick auf das sogeannte Männermanifest, wo sich sogeannte “Feministen” verewigt haben.

        Was verstehen Sie denn eigentlich unter einem emanzipierten Mann? Jemand der sich der Herrschaft von Frauen unterwirft? Aus psychologischer Sicht betrachtet ist das eher jemand der seine Mutterbindung noch nicht aufgelöst hat.

        Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind. Insbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren um vermeintlich feministisch orientierten Frauen zu gefallen.

        • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 18:45 - Permalink

          Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind. Insbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren um vermeintlich feministisch orientierten Frauen zu gefallen.

          Standing Ovation ;-)

          • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:17 - Permalink

            Ja dann seid das doch auch. Denn solche Männer haben kein Problem mit Emanzen. Aber wenn ich hier lese, so seid ihr vieles, aber genau das nicht.

            • Sebastian schrieb am 18. April 2012 um 22:11 - Permalink

              Ich bin solch ein Mann. Da ich schwul bin gehen mir Emanzen sowieso udn Frauen im Allgemeinen total am Arsch vorbei, wenn ich das mal hier so schreiben kann.

              Mir gehts um die, die sich nicht wehren können. Jungs z.B. aber auch Obdachlose.

              Ich kann mich schon ganz alleine wehren keine Angst.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 06:49 - Permalink

              Ganz offen: Ich habe ein Problem mit “Emanzen”, die Männlichkeit als “Sozialisationsschaden” begreifen. Und das ist nur ein Beispiel.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 15:19 - Permalink

              Ganz offen: Ich habe ein Problem mit “Emanzen”, die Männlichkeit als “Sozialisationsschaden” begreifen. Und das ist nur ein Beispiel.

              Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das bei Ihnen so bedrohlich ankommt? Sollten Sie mal.

          • rheinhold2000 schrieb am 22. April 2012 um 14:09 - Permalink

            “aß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind. ”

            das liebe ich so an den maskulinisten.
            dieses gleichberechtigt und gleichwertig aber unterschiedlich haben auch moderne rassisten im programm.
            so nach dem motto:
            schwarze sind zwar weniger intelligent aber das ist natürlich nicht wertend gemeint sondern sie sind gleichwertig und gleichberechtigt.
            zu behaupten das frauen unterschiedlich sind und damit meine ich in ihrem denken und fühlen prinzipiell und biologisch unterschiedlich sind ist eine glasharte REAKTIONÄRE und expliziet RECHTE position.

            “nsbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren”

            ich kenne praktisch nur maskulinisten die es ständig nötig haben anderen irgendwie vorzschreiben wie sich ein echter mann verhält.
            das ich ein mann bin ist schlicht ne biologische tatsache, das brauche ich keinem zu beweisen, da brauch ich nicht drüber nachzugrübel was das ist und d brauche ich auch keinerlei verhaltensweisen draus abzuleiten.

            • Bombe 20 schrieb am 23. April 2012 um 12:01 - Permalink

              dieses gleichberechtigt und gleichwertig aber unterschiedlich haben auch moderne rassisten im programm.

              Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann komm ich mit dem Nazischeiß…

              zu behaupten das frauen unterschiedlich sind und damit meine ich in ihrem denken und fühlen prinzipiell und biologisch unterschiedlich sind ist eine glasharte REAKTIONÄRE und expliziet RECHTE position.

              Du könntest ja mal David Reimer fragen, wie er so darüber denkt. Ach nein, warte, der hat sich ja mit einer Schrotflinte den Kopf weggeschossen, weil Dr. Money meinte, in ihm ein praktisches Versuchskaninchen zum Beweis der Gender-Theorie gefunden zu haben.
              Dann frag halt stattdessen irgendeinen Transsexuellen. Wenn Geschlecht nur das Ergebnis von Gesellschaft und Erziehung ist, dann muß der ja wundersame Geschichten über seine Eltern und sein Umfeld zu erzählen haben… Aber vermutlich sind alle TS einfach glashart reaktionär und stahlklar rechts.

              (Nebenbei, üblich sind in der Biologie auf diesem Gebiet Aussagen über den Schnitt und über Verteilungen. Aber der “biologistische” Determinismus ist halt ein schöner Strohmann.)

              ich kenne praktisch nur maskulinisten

              http://www.youtube.com/watch?v=4Sye0LleJ_0#t=14s

              die es ständig nötig haben anderen irgendwie vorzschreiben wie sich ein echter mann verhält.

              Interessant, von wem sprichst Du denn da so? Die einzigen Maskulinisten, die ich kenne, sind Astrid von Friesen und Aoirthoir An Broc.

              das ich ein mann bin ist schlicht ne biologische tatsache, das brauche ich keinem zu beweisen,

              Die Kritik daran, daß ein Mann sich seine “Männlichkeit”, sein “Mannsein” in den Augen der Gesellschaft erst verdienen muß, während der Wert einer Frau schon in ihrem Sein selbst gesehen wird, ist übrigens eine dediziert maskulistische und findet sich z.B. bei Warren Farrell. (“A woman is a human being, a man is a human doing.”)

              Um Irritationen vorzubeugen: Ola hier ist kein Maskulist und vermutlich auch kein Maskulinist, was auch immer letzteres nun genau sein sollte.

              Bombe 20

            • Peter schrieb am 1. Mai 2012 um 11:56 - Permalink

              also das sind wieder mal so wischi-waschi-Unterstellungen

              Woher nehmen sie das? Anderen Menschen das Wort im Mund verdrehen. wenn man sagt Frauen und Männer sind unterschiedlich, dann ist das richtig und hat nichts mit Rassismus zu tun – warum wehren sich gerade Feministinnen jedes Gesetz geschlechtsneutral zu verfassen?

              Wer sagt denn wir müssen nur in die Bildung investieren? es sind die Linken (SPD, Grüne) – das ist wiederum nichts anderes als eine Herrenrassentheorie, weil wenn man sagt wir müssen nur in Bildung investieren um global mitzuhalten heißt das nichts anderes, als dass der Mitteleuropäer intelligenter sein muss, als der Chinese und Inder und das ist Pullshit, die Verteilung an Intelligenz ist überall ungefähr gleich

              Wenn die Chinesen 10% ihrer Intelligentesten einer sehr guten Ausbildung zuführen, dann haben sie gut 120 Millionen hochintelligente und hochgebildete Arbeiter, die Europäer müssten um auf die selbe Anzahl zu kommen schon ca. 30% ihrer Besten sehr gut ausbilden, die sind aber dann im Durchschnitt niemals so intelligent wie die 10% besten Chinesen

              und ich kenne im Gegensatz nur Frauen und Feministinnen, die anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben und wie sie zu fühlen haben – nennen sie Beispiele für ihre Tatsachenbehauptungen ich kenne nämlich keine Männer, die anderen sagen, wie sie zu leben haben, denn die Lebensberatungsbücher verkaufen sich fast ausschließlich gut an Frauen und nicht an Männer

              Frauen haben Karriere zu machen, sollten ja nicht kochen und Hausarbeit machen – sagen Feministinnen, Beschneidung bei Buben macht nichts und dient der Aidsprävention sagen Feministinnen, Krebs ist für Männer halb so schlimm wie für Frauen sagte Maren Gilzer bei einer Brustkrebsgala, Frauen sollen in Spitzenpositionen über ein Frauenquote sagen Journalistinnen, Politikerinnen und Feministinnen, die schlechten Jobs, wie Bauarbeiter usw sind da nicht eingeschlossen, gefährliche Drecksarbeit dürfen weiterhin Männer alleine machen, Landesverteidigung ist nichts für Frauen, aber für Männer sagen Politikerinnen von CDU, SPD
              Männer werden von politischen Entscheidungen immer stärker ausgeschlossen, auch hier wieder bei den Grünen auf erschreckende Weise, und die Stimme der Männer ist politisch weniger wert als von Frauen – indem man Männer aus der Diskussionsrunde ausschließen darf, es darf sehr wohl sein, dass kein Mann eine Meinung während der Diskussion äußert, aber falls keine Frau was zu sagen hat, dann darf es keine Abstimmung geben, Vorstände dürfen wohl zu 100% aus Frauen bestehen, aber nicht aus 100% Männer, wenn sich keine Frau bewirbt, darf die Stelle gar nicht vergeben werden und muss neu ausgeschrieben werden, es gibt inzwischen Studiengänge nur für Frauen, es gibt Ausbildungsplätze, die nur Frauen annehmen dürfen, wenn sich zu wenige Frauen melden, dann bleiben die anderen Ausbildungsplätze unbesetzt usw usw

              sie sollten sich mal informieren, bevor sie so was schreiben

            • Mod schrieb am 1. Mai 2012 um 12:59 - Permalink

              @Peter

              “und ich kenne im Gegensatz nur Frauen und Feministinnen, die anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben und wie sie zu fühlen haben – nennen sie Beispiele für ihre Tatsachenbehauptungen ich kenne nämlich keine Männer, die anderen sagen, wie sie zu leben haben, denn die Lebensberatungsbücher verkaufen sich fast ausschließlich gut an Frauen und nicht an Männer”

              Das ist natürlich Schade aber es gibt auch Frauen und das ist denke ich die Mehrheit, die eben nicht solche abstrusen Forderungen an die Demokratie und damit an Unrecht und Benachteiligung stellen. Die kommen da aber nicht zu Wort. Die wenigen die zu Wort kommen, haben über den Weg der Frauenbewegung und deren Nachkommen zur Emanzipation ein Geschäftsmodell entwickelt!

              “Die Chefin der Grünen kritisiert Schröder nicht nur, weil sie für das Betreuungsgeld verantwortlich zeichnet. Die Ministerin ist auch gegen eine gesetzliche Frauenquote.”

              schreibt der focus in “Frauenpolitik stinkt vom Kopf her”

              Eine gesetzliche Frauenquote in Unternehmen oder in einer freien Marktwirtschaft ist keine Freie mehr und ist Diskriminierung und Vergewaltigung von Verstand und Demokratie? Linke Politik könnte da ansetzen und den Wert der Arbeit, über den die Bürger sich ja ausschließlich selbst verwirklicht sehen, frei nach Gauck, neue Impulse geben um den stagnierenden Binnenmarkt zu beleben?

        • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 18. April 2012 um 20:58 - Permalink

          Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind. Insbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren um vermeintlich feministisch orientierten Frauen zu gefallen.

          Aus meinem linken Manifest:
          11) Dem sog. “lila Pudel” steht der “weiße Ritter” gegenüber. Beide Männertypen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst und Männerinteressen zurücknehmen, um Frauen und Fraueninteressen den Vortritt zu lassen. Beide Typen halten Frauen mehr oder weniger für nicht in der Lage, ihre eigenen Interessen selbst zu vertreten. Beide Typen wollen die Frauen vor dem jeweils anderen Typen schützen und bewahren. Für beide stehen Fraueninteressen im Vordergrund, auch wenn sie selbst vermuten, Männerinteressen zu vertreten.

          13) Ein Linker Maskulismus ist ein unabhängiger Maskulismus. Er definiert sich nicht von der Frauenseite her und fragt nicht, was Frauen recht ist oder was sie stört. Er ist in diesem Sinne weder profeministisch, noch antifeministisch

        • vt schrieb am 18. April 2012 um 23:54 - Permalink

          “Die linke Männerrechtsbewegung lehnt auch überholte Geschlechterrollen ab, nach denen Männer hauptsächlich zu funktionieren haben und Leistung erbringen müssen, um ein guter Versorger und Ernährer zu sein. Der Hausmann beispielsweise ist für sie ein in jeder Hinsicht akzeptables Lebensmodell, und sie ist bereit, diesen Lebensentwurf auch, wie es der Hausmann und Männerrechtler Hans Alef es anhand seiner Erfahrungen schildert, gegen Feministinnen zu verteidigen.”

          Das klingt mir wieder zuviel nach Partnerschaftswahn.
          Er darf im Krieg frei wählen: Zwischen Front und Feldküche.

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 15:30 - Permalink
          Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind. Insbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren um vermeintlich feministisch orientierten Frauen zu gefallen.

          Standing Ovation ;-)

          Von mir auch.

      • vt schrieb am 18. April 2012 um 20:10 - Permalink

        Arne Hoffmann beim Spiegelfechter! Klasse! Mehr!

      • Sebastian schrieb am 18. April 2012 um 22:05 - Permalink

        ” Angesichts der Tatsache, dass Frauen immer noch erheblich weniger verdienen (für die gleiche Arbeit) als wir Männer”

        Zum 378638732283436 Mal. Es macht eine Lüge nicht richtiger wenn sie noch so oft wiederholt wird.

        In unserer kapitalistischen Gesellschaft würde doch keine Firma mehr Männer einstellen, wenn Frauen wirklich dieselbe Arbeit für weniger Geld machen würde.
        Ich weiss mit Logik habt ihr es nicht so…

        Es ist zum Kotzen. Genauso ressistent wie die, die immer noch! behaupten Israel muss von der Landkarte getilgt werden. War ja in den letzten Tagen wegen Grass immer wieder zu lesen.

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 15:25 - Permalink

          In unserer kapitalistischen Gesellschaft würde doch keine Firma mehr Männer einstellen, wenn Frauen wirklich dieselbe Arbeit für weniger Geld machen würde.
          Ich weiss mit Logik habt ihr es nicht so…

          Nein, sie machen ja vielleicht irgendwann nicht mehr die selbe Arbeit… Da investieren wir jetzt in die und dann bekommt sies in 5 Jahren mit den Hormonen. Außerdem stören Frauen den Betriebsfrieden und halten die Krone der Schöpfung von der Arbeit ab. Ein ganz schlechtes Geschäft, wenn man das mit nur 20% off vergütet bekommt. Und überhaupt, bei dem Arsch muss die doch gar nicht arbeiten.

          Verhältnisse sind auch selten logisch, sogar (oder gerade) im Kapitalismus nicht.

      • Wasert schrieb am 19. April 2012 um 17:05 - Permalink

        Sry fürs Vordrängeln und OT, ist aber wichtig:

        http://www.stop-esm.org/home

        Unterzeichnen und verbreiten!
        Es gab in den letzten Tagen sensationelle 2.000 Unterzeichnungen pro Tag, zur Zeit sind es etwa 1.200… Tendenz leider fallend.

        Liegt wohl in erster Linie an den begrenzten Möglichkeiten, über Politikforen zu verbreiten, hier sind die gängigen Kommentarleser bereits “abgeschöpft” und Verlinkungen werden inzwischen gesperrt und zensiert.

        Großes Potenzial gibt es noch in den Tausenden von kleineren Blogs, zwischen denen eine bekanntlich gute Vernetzung besteht – daher bittebitte an Interessenten weiterspreaden!

      • DKam schrieb am 19. April 2012 um 18:40 - Permalink

        >>Angesichts der Tatsache, dass Frauen immer noch erheblich weniger verdienen (für die gleiche Arbeit) als wir Männer.

        Eine interessante wie gewagte Aussage. Wieviel verdienen denn Frauen für die gleiche Arbeit weniger als Männer? Kann eigentlich niemand sagen. Das statistische Bundesamt hat sich immerhin zu der Aussage hinreißen lassen (nach Berechnungen anhand vorhandener Daten), dass die Differenz bei gleicher Arbeit *kleiner* als 8 Prozent ist. Wieviel kleiner und wieviel genau, weiß eigentlich außer Ihnen keiner. Können Sie mich erhellen. :-)

        • virtual-cd schrieb am 20. April 2012 um 06:02 - Permalink

          @Spigelfechter

          Also soweit ich weiß, gibt es schon Lohnunterschiede, auch wenn die deutlich geringer ausfallen, als oftmals behauptet.

          Genau. Diese simple Tatsache alleine macht eine Aussage wie “Angesichts der Tatsache, dass Frauen immer noch erheblich weniger verdienen (für die gleiche Arbeit) als wir Männer” erst einmal als das kenntlich als das, was sie ist: Eine gedankenlos nachgeplapperte Propagandaformel. Ohne auch nur für 5 cent selber nachgedacht zu haben vor dem Absondern solcher Standardsätze.

          Betrachten wir uns doch einmal die behauptete Ungleichheit der Bezahlung bei gleicher Tätigkeit genauer. Im tarifgebundenen Bereich ist sie schlicht nicht vorstellbar. Es nicht denkbar, dass es einen Tarifvertrag gibt, der sagt: “Die Tätigkeit xyz wird in mit der Lohngruppe x.y vergütet in Höhe von zz € – wenn es eine Frau ist, dann xx% weniger.”

          So etwas ist schlicht nicht denkbar. Und wenn es doch irgendwo vorkommen sollte, wäre es in kürzester Zeit
          a) öffentlich skandalisiert
          b) von einem Arbeitsgericht kassiert
          worden.

          Kurz: Für tarifgebundene abhängig Beschäftigte, was so ca. 60% der abhängig Beschäftigten sein dürte, KANN diese behaupte Geringerbezahlung von Frauen für die GLEICHE Arbeit gar nicht sein.

          Was bleibt dann noch?

          Es bleiben die AT-Beschäftigten und die Selbständigen/Freiberufler.

          Im AT-Bereich wird das Entgelt frei ausgehandelt als individuelle Einzelvereinbarung. Hier ist es denkbar, dass es hier zu systematisch niedrigeren Entgelten (im Schnitt) bei Frauen kommt. Es gibt eine Reihe von Hinweisen und Berichten, dass Frauen als Bewerber um eine Stelle bei der Gehaltsfrage konservativer in ihren Gehaltsforderungen sind, sich also – von sich aus – mit weniger Geld zufrieden geben bzw. weniger Geld erwarten. Ähnliches ergibt sich wohl bei den jährlichen Gesprächen bezüglich einer eventuellen Anpassung des Entgeltes.

          Bei den Selbständigen und Freiberuflern wiederum legt ja der Selbständige / Freiberufler bestimmt ja der Selbständige in gewisser Weise selber sein Einkommen: Über das Honorar, was er oder sie für seine Tätigkeit veranschlagt (wenn nicht geregelt über Gebührenordnungen wie bei Ärzten, Rechtsanwälten ect.) und über die Art und Menge an Aufträgen, die sie/er acquirieren kann. Natürlich hängt es auch von Branche und Marktlage ab – aber in jedem freien Beruf gibt es hier erhebliche individuelle “Spreizungen”.
          Weiter kann man z.B. bei Freiberuflern nur noch schwer sagen, ob zwei verschiedene nun die GLEICHE Arbeit leisten. Bei Architekten gibt es seeeehr unterschiedliche Aufträge, bei Anwälten seeeehr unterschiedliche Mandate, bei niedergelassen Ärzten seeehr unterschiedliche fachliche Differenzierungen und Patientenklientel usw. usf.

          Was bleibt also:

          1. Bezahlungsunterschiede nach Geschlecht im tarifgebundenen Bereich für abhängig Beschäftigte KANN es nicht geben. Nicht bei GLEICHER Arbeit. (Man könnte nur ggf. argumentieren, dass Frauen systematisch sich eher in den niedrigeren Entgeltgruppen finden. Aber das wäre dann eben nicht mehr GLEICHE Arbeit).

          2. Im AT-Bereich mag es die Unterschiede geben. Ich halte es für wahrscheinlich, kenne aber keine wirklich belastbaren Zahlen dazu. Nur: Sie wären dann Resultat der eigenverantwortlichen Entscheidung der betroffenen Frauen.

          3. Bei Selbständigen/Freiberuflern gibt es deutliche Geschlechtsunterschiede im Schnitt. Ich las die Zahl von 43% mehr bei selbständigen Männern – im Schnitt. Aber hier wäre zu Fragen: Warum können oder wollen selbständige Frauen am Markt, also dem Kunden gegenüber, keine höheren Honorare durchsetzen?
          Wer diskriminiert hier? Die Gesellschaft? Der Kunde?
          Weiter: In diesem Bereich muss man auch sagen: Das bei GLEICHER Arbeit wird sich hier kaum noch bestimmen lassen. Was ist wirklich gleich? Da wird es kaum zwei wirklich gleiche, vergleichbare Selbständige geben, wo man sagen kann: Die machen wirklich exakt die GLEICHE Arbeit.

          ABER: Es gibt sie TATSÄCHLICH. Die erheblich ungleiche Bezahlung bei exakt der gleichen Tätigkeit! Zum Beispiel im Vergleich Mitarbeiter der Stammbelegschaft zu Leiharbeitern in der Produktion. Die Tätigkeiten sind hier oft so normiert und getaktet, das man eindeutig sagen kann: Exakt gleiche Arbeit. Der Leiharbeitnehmer erhält aber oft nur die Hälfte an Lohn wie das Mitglied der Stammbelegschaft.

          HIER gibt es das! Gleiche Arbeit – aber 50% bzw. 100% (je nach dem, in welche Richtung man vergleicht) Lohnunterschied!

          Ist das irgendwo öffentlich ein Thema? Wird das irgendwo nennenswert skandalisiert? Nein? Merkwürdig, eigentlich. Oder?

          • Michael Baleanu schrieb am 1. Mai 2012 um 17:31 - Permalink

            Schöne Analyse!

            “Ist das irgendwo öffentlich ein Thema? Wird das irgendwo nennenswert skandalisiert? Nein? Merkwürdig, eigentlich. Oder?”

            Warum sollte das irgendwo ein Thema sein? Es betrifft ja hauptsächlich Männer! Haben die Gewerkschaften jemals das Thema Männer gehabt? Heutzutage gibt es nur das Thema “Frauen”. In den 50er-60er hatten die mal für kürzere Wochenarbeitszeiten gekämpft: “Samstags gehört Papi mir!” Mehr nicht!

            Bei der Erklärung der Lohnschere fehlt immer wieder der wichtigste Aspekt: Das Haushaltseinkommen, das der Frau zur Verfügung steht. Da den erwerbstätigen Frauen ein um 5% höheres Einkommen zur Verfügung steht, haben sie kein Grund für höhere Löhne zu kämpfen. (Siehe auch die Position dazu der Politik und des Statistischen Bundesamtes hier und hier).

            So werden Nebelkerzen produziert: Den Frauen geht es blendend, es werden aber nur die Zahlen produziert und veröffentlicht, die belegen sollen, dass sie diskriminiert werden.

    2. Andrea schrieb am 18. April 2012 um 16:38 - Permalink

      Es werden nicht nur Männer unterdrückt durch die Diktatur des Gender-Mainstream.

      Auch ich als Frau habe einem feministischen Ideal zu entsprechen. Ich soll die Doppelbelastung schultern, mein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Kind ignorieren, es am besten sofort nach der Geburt fremdbetreuen lassen, WEIL entfalten kann ich mich ja nur im Beruf (auch als Kassiererin, Fabrikarbeiterin, Putzfrau etc.). Außerdem werden mir von diesen “Feministinnen” auch noch Tipps gegeben, wie ich meine Kleidergröße 36 behalte, wie ich mich zu kleiden habe und welche Statussymbole ich mir erarbeiten soll (in der Emma gibt es tatsächlich Diättipps!).

      Wer als Frau solche “Frauenrechtlerinnen” hat, der braucht sonst keine Feinde mehr.

      Wer dem feministischen Ideal nicht entspricht, der wird gnadenlos als Heimchen am Herd diffamiert, denn als Mutter ist man ja generell völlig unfähig, sein eigenes Kind zu erziehen. Das Baby gibt man am besten sofort nach der Geburt in die nächste Krippe, damit das Kind im Sinne des Konsumwahns und der Karrieregeilheit geformt werden kann und sich gleich mal auskennt, welche Werte im Leben wirklich zählen (das Signal lautet: ich bin meinen Eltern nicht wichtig, wichtig ist es, Geld zu verdienen, damit man sich Dinge leisten kann, die man eigentlich nicht braucht).

      Ich habe es so satt, mir von diesem Emanzenpack mein Leben vorschreiben zu lassen! Leider merken viele Linke nicht, dass sie genau im Sinne der Wirtschaft instrumentalisiert werden, es geht um die totale Verwertbarkeit von der Wiege bis zur Bahre! Warum schiesst die FDP denn so gegen das (im Übrigen völlig lächerlich niedrige) Betreuungsgeld? Weil man am besten alle Lebensbereiche so gestaltet will, dass sich damit Geld verdienen lässt! Eine Mutter, die bei ihrem Kind im Alter von 0-3 Jahren (um die geht es nämlich beim Betreuungsgeld – nicht um Kindergartenkinder) zuhause bleibt, die trägt nichts bei zum Bruttosozialprodukt, die stillt vielleicht sogar (und kauft kein Milupa, Alete usw.). Das ist doch im Sinne der Industrie ein völlig unhaltbarer Zustand!

      Sage mir, wer dich “emanzipieren” will und ich sage Dir, wo Du falsch liegst!

      • Bastian Himberger schrieb am 18. April 2012 um 18:04 - Permalink

        Die kleinen Kinder unter drei Jahren sollen in die Krippe, weil sie dort deutsch lernen sollen.

        • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 04:31 - Permalink

          @Bastian Himberger
          Ich werde Dein katastrophales Deutsch mal korrigieren:

          Die kleinen Kinder unter drei Jahren sollen in die Krippe, weil sie dort deutsch lernen sollen.

          Besser:

          Die kleinen Kinder unter drei Jahren sollen in die Krippe, weil sie dort Deutsch lernen sollen.

          Sinnvoller:
          Die (“kleinen” entfernt, weil es in diesem Alter auch größere Kinder geben kann) Kinder unter drei Jahren sollen in die Krippe, weil sie dort Deutsch lernen sollen.

      • Mod schrieb am 18. April 2012 um 18:15 - Permalink

        Das ist ja eben die Eigenart des gegenwärtigen Systems, die totale Verwertbarkeit im Kapitalismus und wie weit durch alle Medien hindurch das auch gelungen ist, zeigt wohl auch diese Diskussion? Wer ein Ungleichgewicht vermutet in unserer Kultur, weil beim Bau des Panama-Kanals (25000 Tote), oder in Chinesischen Bergwerken (59543 Tote), oder das bei den Toten Feuerwehrleuten die man aus den Trümmern des WTC geborgen hatte, keine einzige Tote Frau unter den fast 90 000 Toten befand, hat die notwendige Diskussion darüber, und um die notwendig gewordene Kapitalismuskritik überhaupt führen zu können, um Lichtjahre verfehlt! Kann ihren Beitrag nur unterstreichen oder Einrahmen angesichts der beschriebenen Problematik!

        http://cuncti.net/streitbar/80-vergesst-die-rechten

      • ola schrieb am 19. April 2012 um 15:39 - Permalink

        Dass Frauen sich unterdrückt fühlen können, gestehe ich den Frauen auch vollumfänglich zu. Da müsst ihr mal ran an die Damen. Man sollte es da mit dem alten Fritz halten.

        Aber man muss eben auch einsehen, dass solche Damen oftmals vom Leben ihre Lektion erhalten haben. Von einem männlich dominierten Leben. Dass es da dann zu extremistischen Auswüchsen kommen muss, liegt auf der Hand. Nein, nicht wegen der Männlichkeit sondern wegen der unterdrückten Weiblichkeit…

        Dass die FDP sich gegen die Herdprämie wendet, hat mit Sicherheit auch damit zu tun, wie Sie schön schreiben, dass die FDP für die Ökonomisierung der Gesellschaft steht. Sie möchte an die Ressource Frau ran. Keine Frage. Weniger wegen der Krippen^^ mehr wegen euch. So lange kan man dem Produktionsprozess nicht fern bleiben in dieser Gesellschaft..

        Ich als Linker verstehe das sehr gut, ich nehme aber auch viele Frauen wahr, die nichts sehnlicher wünschen, als in diesem Verwertungsprozess des Humankapitals eine gleichberechtigte Rolle spielen zu dürfen. Und das muss ich repektieren. Frauen sind ja nicht per se links und müssen selbst wissen was sie tun. Ich möchte ihnen alle Möglichkeiten “zugestehen”, wertungsfrei.

      • Barzin schrieb am 20. April 2012 um 06:26 - Permalink

        @ Andrea

        “….Wer dem feministischen Ideal nicht entspricht, der wird gnadenlos als Heimchen am Herd diffamiert, denn als Mutter ist man ja generell völlig unfähig, sein eigenes Kind zu erziehen. Das Baby gibt man am besten sofort nach der Geburt in die nächste Krippe, damit das Kind im Sinne des Konsumwahns und der Karrieregeilheit geformt werden kann und sich gleich mal auskennt, welche Werte im Leben wirklich zählen (das Signal lautet: ich bin meinen Eltern nicht wichtig, wichtig ist es, Geld zu verdienen, damit man sich Dinge leisten kann, die man eigentlich nicht braucht)….”

        die schöne welt des kulturalismus.

        warum muss ich bei deinem kommentar, an die ausführungen eines gewissen ex innenministers aus brandenburg denken? der wessi schönbohm hat sich in brandenburg auch sehr beliebt gemacht, mit seinen erklärungen, wofür die ddr erziehung alles verantwortlich ist. heute. mehr als 20 jahre nach der “wiedervereinigung”.

        “… Ich habe es so satt, mir von diesem Emanzenpack mein Leben vorschreiben zu lassen!…”

        genau andrea. ganz klar. du bist kein einzelfall. serienweise werden die lebensentwürfe junger frauen in de von , wie nennst du sie noch mal, emanzenpack, fremdbestimmt. ganz klar. mein tip: die schulen sind es. wie viele frauen unterrichten kinder und wie viele männer? andrea mach dich frei. besser wir alle. wir alle werden vom “emanzenpack” kaputt gemacht. muaaahhhaaa

        “…. Leider merken viele Linke nicht, dass sie genau im Sinne der Wirtschaft instrumentalisiert werden, es geht um die totale Verwertbarkeit von der Wiege bis zur Bahre! …”

        was ich hier alles lernen kann. war mir so noch nicht klar. im grunde ist also die fdp antikapitalistisch und die linke pro entfesseltem kapitalismus? oder die neocons marionetten einer kleinen gruppe klandestin arbeitender frauenrechtlerinnen?

        wir haben april 2012. leute vergesst giga bailouts, atomgefahr, entdemokratisierung, marktradikalismus, klimawandel,…. neeiiiiinnnn: “…. die Diktatur des Gender-Mainstream…” ( o.ton andre / sorry andrea ) das ist es. gut das deutschland arne hoffmann hat.

        den kapitalismus überwinden heißt, die unterdrückung der männer durch die frauenherrschaft in de beenden.

        danke andre und befreie dich aus kleidergröße 36. nieder mit der kleidergrößendiktatur in deutschen betrieben.

        • Mod schrieb am 20. April 2012 um 07:23 - Permalink

          “den kapitalismus überwinden heißt, die unterdrückung der männer durch die frauenherrschaft in de beenden.”

          Das wäre sehr gut dann könnte man den derzeitigen Demokratieverlust, wie in Griechenland, Portugal und weitere Länder werden folgen, schon in Deutschland stoppen? Der zerstörende Finanzkapitalismus durch Männer arrangiert, die von Frauen Fremdbestimmt an den Börsen und Vorständen der DAX Unternehmen, von Deutschland aus operieren?

          Wir haben es nicht mal geschafft die diskriminierenden Enteignung durch die neue Sozialgesetzgebung zu stoppen, die Männer wie Frauen gleichermaßen getroffen hat und einen großen Teil, wie auch Familien an, oder Unterhalb der Armutsgrenze getrieben hat, jetzt muss sich ein großer Teil dieser Gesellschaft für Hungerlöhne am Markt anbieten. Tendenz ist eine Abwärtsbewegung die diese Demokratie als ganzes gefährdet.

          Die Kleidergrößendiktatur mal aussen vor, ein Blick in die Werbung reicht aus um zu sehen welches Bild transportiert wird, kritisch wird es erst wenn der Bürger und Verbraucher nicht merkt das er selbst zur Ware wird. Da wirkt dann die Befreiung aus einer Frauenherrschaft wie eine Ohrfeige für jeden der noch alle Tassen im Schrank hat!

    3. leslie schrieb am 18. April 2012 um 16:45 - Permalink

      Emanzipation ist die Assimilation männlicher Verhaltensweisen. ;-)

      Ob ihr das wirklich wollt Mädels. :-/

      Mfg

      • Mo schrieb am 18. April 2012 um 18:51 - Permalink

        @ leslie ,

        bei den Worten “weibliche Emanzipation” kommen mir immer die Begriffe
        Spaßverderber und Elfmeter in den Sinn. ;-)

    4. Ada adler schrieb am 18. April 2012 um 16:47 - Permalink

      “In den letzten Jahren haben nicht nur erklärte Männerrechtler darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer feministischen Gesellschaft immer mehr der Mann zu diesem ausgegrenzten Sündenbock erklärt wurde.”

      Au weia, der Autor lebt eindeutig in einem Paralleluniversum. Wir leben nicht in einer “feministischen Gesellschaft” , sondern in einer immer noch sehr patriarchalen Gesellschaft mit…

      – jeder Menge Gewalt gegen Frauen, die fast ausschließlich von Männern gegen Frauen ausgeübt wird. Vergewaltigung, sexuelle Gewalt in Familien durch Väter, Onkel, Katholische Priester etc. treffen zum größten Teil Mädchen und Frauen.

      – Mit finanzieller Diskriminierung der Arbeit von Frauen: 23 % weniger Lohn erhalten Frauen heute für dieselbe Arbeit

      – Mit jeder Menge alleinerziehenden Frauen, die von den Herren Vätern sitzen gelassen wurden

      – Mit Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt: Männer werden Frauen vorgezogen, weil Frauen schwanger werden könnten. Männer werden meist Frauen vorgezogen, weil Männer bestimmen, wer eingestellt wird und sie stets Leute haben wollen, die so sind wie sie selbst. Außerdem können sie mit anderen Männern in den Puff gehen (siehe Hamburg Mannheimer Versicherung, die ihre Abteilungsleiter etc. zur Belohnung zusammen in den Puff geschickt hat. – Da stören weibliche Arbeitslkollegen das patriarchale Vergnügen.
      ———————
      Erschreckend ist in meinen Augen der aktuelle riesengroße Frauenhass, der besonders im Internet – auch bei den Piraten – enorm präsent ist. Feministinnen werden ständig mies beschimpft. Z.B. die Mädchenmannschaft.net weiß davon zu berichten.

      Eine Männerbewegung, die den Frauen nicht endlich die Hälfte von allem zugesteht, ist reaktionär und unzeitgemäß. Egal ob sie sich nun links oder rechts nennt.

      • Kinch schrieb am 18. April 2012 um 16:59 - Permalink

        - Mit finanzieller Diskriminierung der Arbeit von Frauen: 23 % weniger Lohn erhalten Frauen heute für dieselbe Arbeit

        Das ist nicht korrekt. Die 23% kommen zustande, wenn man den Lohn aller Frauen mit denen aller Männer vergleicht. Dabei wird überhaupt nicht berücksichtigt, was, wo oder wie gearbeitet wird und ist daher eine ziemlich sinnlose Angabe.

        Mich stört am gegenwärtigen Feminismus ja mit am meisten, dass da mehrheitlich über reine Behauptungen argumentiert wird. Frauen werden seltener eingestellt, weil Männer gerne mit anderen Männern in Puff gehen; gibt es auch nur eine überprüfbare Quelle die das bestätigen würde?

        Erschreckend ist in meinen Augen der aktuelle riesengroße Frauenhass, der besonders im Internet – auch bei den Piraten – enorm präsent ist. Feministinnen werden ständig mies beschimpft. Z.B. die Mädchenmannschaft.net weiß davon zu berichten.

        Ja, der Frauenhass im Internet ist ziemlich traurig. Mir ein Grund warum ich Männerechtler nicht mag ist, dass ich diese bisher nur in Erscheinung der Misogynie erlebt habe.

        Aber die Mädchenmannschaft kann sich da auch eher zurück halten, solange da Artikel stehen, warum man etwa Heterosexuelle doof finden darf. Überhaupt finde ich das Kommunikationsverhalten einiger der dort Schreibenden auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

      • SchwarzmitMilch schrieb am 18. April 2012 um 18:20 - Permalink

        Gewalt, Vergewaltigung und Missbrauch gibt es auch mit männlichen Opfern – und wie anzunehmen ist, in einer weit größeren Zahl, als bisher angenommen. Aber wie nimmt es die Gesellschaft auf, wenn ein Mann sagt, er sei vergewaltigt worden? Wie geht es Männern, die unter häuslicher Gewalt leiden? Wagt man sich mit einem solchen Problem an Außenstehende, oder hat man Angst, nicht ernst genommen zu werden?
        http://www.mann-als-opfer.com/

        Alleinerziehende Mütter, die vom Vater im Stich gelassen wurden… das ist eine Seite der Medalle, was ist mit all den Vätern, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, weil die Mutter es nicht will, die zahlen sollen, aber denen kaum oder gar keine Zeit mit ihren Kindern zugestanden wird? Auch hier bleibt das klassische Rollenbild, in dem der Mann zwar finanziell versorgen darf, aber keine Fürsorge übernehmen darf.

        es ist gesellschaftlich absolut akzeptiert, dass eine Frau sich mit sogenannten männlichen Attributen ausstattet – kurze Haare, Hosen, angeblich maskuline Stärke und Selbstbewusstsein sind da die offensichtlichsten Beispiele. Eine Frau im “Männerjob” wird bewundert und womöglich noch wie eine seltene Tierart im Zoo vorgeführt. Der männliche Erzieher muss entweder schwul sein oder kämpft mit dem stillen Vorwurf der Pädophilie. Vom geringen Gehalt und den wenigen Vollzeitstellen mal abgesehen, das Thema führt hier viel zu weit.

        Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, ein bestimmtes Geschlecht sei “Opfer” einer Gesellschaft. Beide Geschlechter haben durch Rollenbilder und geschlechtstypisierendes Verhalten ihre Probleme, beide Geschlechter können so, wie die Lage ist, nicht glücklich werden, können als “Menschen mit einem bestimmten Geschlecht” nicht ihr Potential entfalten. Die Anfeindungen beider Seiten führen nur zu einem weiteren Grabenkrieg. Und objektiv betrachtet ist jede Geschlechterproblematik auch eine Gesellschaftproblematik.

      • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 18:43 - Permalink

        - jeder Menge Gewalt gegen Frauen, die fast ausschließlich von Männern gegen Frauen ausgeübt wird.

        Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich glaube, es gibt Studien, die das exakte Gegenteil behaupten. Klar, dass kaum ein Mann “weibliche Gewalt” zur Anzeige bringt.

        - Mit finanzieller Diskriminierung der Arbeit von Frauen: 23 % weniger Lohn erhalten Frauen heute für dieselbe Arbeit

        Nein. Das wird durch pausenlose Wiederholung nicht wahrer.

        - Mit jeder Menge alleinerziehenden Frauen, die von den Herren Vätern sitzen gelassen wurden

        Und jeder Menge Väter, die keinen Zugang zu ihren Kindern bekommen, die von ihren nun “alleinerziehenden Frauen” erzogen werden.

        Erschreckend ist in meinen Augen der aktuelle riesengroße Frauenhass, der besonders im Internet – auch bei den Piraten – enorm präsent ist.

        Wenn sich Männer und Frauen gegen einen radikalen Feminismus aussprechen, ist dies ganz sicher kein “Frauenhass”, erst recht kein “riesengroßer”.

        Eine Männerbewegung, die den Frauen nicht endlich die Hälfte von allem zugesteht, ist reaktionär und unzeitgemäß.

        Mei o mei *kopfschüttel*

        • rheinhold2000 schrieb am 19. April 2012 um 15:01 - Permalink

          ” jeder Menge Gewalt gegen Frauen, die fast ausschließlich von Männern gegen Frauen ausgeübt wird.

          Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich glaube, es gibt Studien, die das exakte Gegenteil behaupten. Klar, dass kaum ein Mann “weibliche Gewalt” zur Anzeige bringt.”

          was wäre denn das exakte Gegenteil?
          Richtig: Das fast ausschließlich Gewalt von Frauen gegen Männer ausgeübt wird.
          das halte ich aber für ne steile These.
          ich persönlich glaube ja auch nicht, das Frauen WENIGER gewalttätig sind als Männer, aber das Gewalt ausschließlich von Frauen gegen Männer ausgeübt wird ist schwachsinnig.

          ” – Mit finanzieller Diskriminierung der Arbeit von Frauen: 23 % weniger Lohn erhalten Frauen heute für dieselbe Arbeit

          Nein. Das wird durch pausenlose Wiederholung nicht wahre”

          ich weiß eigene erfahrung kann man nicht gegen statistik setzen: ich habe bei kettler im akkord gearbeitet (als student): frauen haben für die gleiche arbeit weniger lohn bekommen

          ” Erschreckend ist in meinen Augen der aktuelle riesengroße Frauenhass, der besonders im Internet – auch bei den Piraten – enorm präsent ist.

          Wenn sich Männer und Frauen gegen einen radikalen Feminismus aussprechen, ist dies ganz sicher kein “Frauenhass”, erst recht kein “riesengroßer”.”

          Richtig, aber wenn man maskulinisten (z.B. beim freitag diskutieren liest: sorry, viele von denen haben ein echtes problem mit ihrer männlichkeit und sorry transportieren auch ne menge frauenhass (oder sind schlicht peinlich oder was soll das geschwalle von lila pudel und weißer ritter, die propagieren ein neues macho bild und sind damit genauso ätzend wie feministinnen die frauen vorschreiben wollen was “echte frauen” sind, sorry geht garnicht”

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:32 - Permalink

          @Spiegelfechter

          Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich glaube, es gibt Studien, die das exakte Gegenteil behaupten.

          Ja, es gibt viele Studien die dies zum Ergebnis haben.
          z.B.
          http://www.springer-vs.de/Buch/978-3-531-17923-0/Maenner-die-ewigen-Gewalttaeter–%28Arbeitstitel%29.html

          …Und die Gewalt gegen Kinder?
          Die ist in der Hauptsache Gewalt gegen Jungen. Etwa 10 % befragten Frauen üben Erziehungsgewalt aus und etwa 8 % der Männer. Bei Frauen ist hier Gewalt als Kontrollwunsch vorherrschend, Ohrfeigen oder Anschreien oder Treten. Sieht man nur heftige Prügel und sexuelle Gewalt, sind auch hier die Männer dominierend. Frauen sind gegen ihre Töchter in erster Linie verbal gewalttätig, aber auch die Söhne werden geschlagen. Die Zahl der Gewalttaten gegen Jungen ist von Seiten der Mütter und auch der Väter doppelt so hoch wie gegen Mädchen….

          http://www.vaeter-zeit.de/vaeter-maenner/maennergewalt-gewalt-gegen-jungen.php

          Dies deckt sich ganz nebenbei auch mit meinen persönlichen Erfahrungen als einziges Kind einer misshandelnden, beruflich jedoch sehr anerkannten Ärztin. :-(

      • Welo33 schrieb am 18. April 2012 um 18:45 - Permalink

        @Ada adler: In was für einer Realität leben Sie denn? Ist zu Ihnen noch nicht durchgedrungen, daß Gewalt (insbesondere häusliche Gewalt) in etwa zu gleichen Teilen von Männern und Frauen ausgeht. Sie wiederholen einfach die in unserer feministischen Gesellschaft üblichen männerfeindlichen Vorurteile, die mit der Realität nichts zu tun haben.

        Und ich glaube beim Thema Frauenhass verwechseln sie da etwas: Feminismuskritik hat nichts, aber auch gar nichts mit Frauenhaß zu tun. Feminismus schadet Frauen, Männern und Kindern. Die Piratenpartei ist die einzige Partei (mit höheren Umfragewerten), die den Männerhaß und die diskriminierenden Quoten konsequent ablehnt. Damit achtet sie anders als viele andere das Grundgesetz (Artikel 3 Absatz3 – “…keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts…”).

        Der Feminismus ist eine menschenverachtende (weil männerverachtende) Ideologie. Und dies sollte man denen (Männern und Frauen), die sie vertreten auch sagen dürfen. Schließlich gibt es in Deutschland “noch” Meinungsfreiheit. Was das mit Frauenhaß zu tun hat müßten Sie mir erklären.

      • leslie schrieb am 19. April 2012 um 09:08 - Permalink

        ´´Katholische Priester´´

        Da sind Messdiener begehrter,und weibliche gibts da nicht. ;-)

        Mfg

      • Emil schrieb am 21. April 2012 um 12:33 - Permalink

        «- Mit jeder Menge alleinerziehenden Frauen, die von den Herren Vätern sitzen gelassen wurden»

        Und mit jeder Menge alleinerziehender Frauen, die den Kontakt der Väter zu ihren Kindern verbieten lassen, die Väter sogar (ohne jeden Grund) kriminalisieren – und dann über die einzige Möglichkeit des Vaters, sich zu wehren, über Nichtzahlung sich ereifern?

        Sehr blickwinkelabhängig, diese Sicht …

      • Peter schrieb am 1. Mai 2012 um 12:31 - Permalink

        wir Männer würden den Frauen die Hälfte von allem gerne zugestehen, nur die Frauen wollen nicht

        50% der Obdachlosen, 50% der Sonderschüler, 50% der Berufstoten, 50% der Steuerabgaben, 50% der Sozialen Hilfen, 50% der Beratungsstellen, 50% der gefährlichen Arbeiten im Bergwerk, am Bau bei der Rohstoffördeung, 50% der toten Soldaten auf diversen Schlachtfeldern, 50% der Arbeiter bei Atomkraftwerkskatastrophen wie Tschernobyl oder Fukushima, 50% der Gewaltopfer auf der Welt, 50% der Häftlinge in Gefängnissen, 50% der Beschnittenen, 50% der Unterhaltszahlenden,

        erschreckend finde ich den aktuell riesengroßen Männerhass in Medien ( TV, Zeitungen und Internet) über Filme, Berichte, Politik, INtenetforen usw

        wo gibt es Frauenhass????????

        sie scheinen aufgrund ihrer Aussagen in einem Paralleluniversum zu leben
        “-viel Gewalt gegen Frauen von Männern???”
        die meisten Frauenhändler sind weiblich – googeln empfehle ich dazu
        in Indien Pakistan, werden die Ehefrauen nicht von den Männern tyrannisiert, sondern von den Shwiegermütten
        wer schlägt den Buben? der Bub die Mutter oder die Mutter den Buben? sie schreiben ja selber dass Kinder ohne Väter aufwachsen
        wer führt die Beschneidungen durch? es sind Beschneiderinnen
        Gott Lob werden Kinder und Buben nicht von Frauen sexuell missbraucht oder physisch missbraucht (30% der Täter sind weiblich bitte informieren) – na dein Weltbild möchte ich haben – ich denk mir die Welt wie sie mir gefällt

        “-23 % weniger Lohn erhalten Frauen heute für dieselbe Arbeit”
        also Ahnung hast du keine bei gleicher Arbeit liegt die Differenz lt Studie des statistischen Bundesamtes vom Herbst 2010 bei maximal 8%, die tatsächliche Höhe kann aber aufgrund fehlender lohnrelevanter Daten nicht ermittelt werden

        “- Mit jeder Menge alleinerziehenden Frauen, die von den Herren Vätern sitzen gelassen wurde”
        ach ja?? Frauen verlassen aufgrund der Gesetzeslage eher die Männer, die dann auch noch für den Betrug bezahlen müssen, z.B. Kuckuckskinder

        “- Mit Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt: Männer werden Frauen vorgezogen..”
        sie scheinen noch nichts von positiver Diskriminierung gehört zu haben, es werden Frauen aufgrund des Geschlechts bevorzugt eingestellt, aber sie denken sich die Welt wie sie ihnen gefällt

        was dann von ihnen kommt ist dermaßen daneben und von Misandrie geprägt, dass ich darauf nicht eingehen möchte, von Männerstripshows haben sie auch noch nichts gehört oder??

        • Jan / Gedankenwerk schrieb am 1. Mai 2012 um 13:39 - Permalink

          wir Männer würden den Frauen die Hälfte von allem gerne zugestehen, nur die Frauen wollen nicht
          50% der Obdachlosen, 50% der Sonderschüler, 50% der Berufstoten, 50% der Steuerabgaben, 50% der Sozialen Hilfen, 50% der Beratungsstellen, 50% der gefährlichen Arbeiten im Bergwerk, am Bau bei der Rohstoffördeung, 50% der toten Soldaten auf diversen Schlachtfeldern, 50% der Arbeiter bei Atomkraftwerkskatastrophen wie Tschernobyl oder Fukushima, 50% der Gewaltopfer auf der Welt, 50% der Häftlinge in Gefängnissen, 50% der Beschnittenen, 50% der Unterhaltszahlenden,

          Oh Du Naivling, die zugrundeliegenden Kennzahlen für diese Gruppen sagen doch gar nichts.
          Denn schließlich (Hokus Pokus Fidibus…) gibt es die (…hex, hex…) PATRIARCHALE DIVIDENTE (Tataaaaah).
          Von diplomierten Soziologen und Genderisten empfohlen. Es ist also vollkommen egal, ob es 50 oder 99 Prozent der Männer schlechter geht, als der durchschnittlichen Frau. Solange es nur einen Mann gibt, der profitiert, sind sie alle Dividenden-Teilhaber an seinem Gewinn, so rein theoretisch.
          Rein praktisch stehen sie aber in der Pflicht und es geschieht ihnen ganz recht. Also ist es wichtiger, sich erstmal um die Frauen² zu kümmern. Verstehste?
          Ich auch nicht, aber ist bei Genderthemen auch nicht so wichtig. Da kommt`s nur an, auf der richtigen Seite zu sein.

          ² wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn es eben kein ausschliessendes Allein-Kriterium ist.

          • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 1. Mai 2012 um 14:30 - Permalink

            Denn schließlich (Hokus Pokus Fidibus…) gibt es die (…hex, hex…) PATRIARCHALE DIVIDENTE (Tataaaaah).

            Der ganze Nonsence mit der patriarchalen Dividende ist so abartig schlecht und an den Haaren herbeigezogen, dass man ihn Kindern in 500 Jahren kaum erklären können wird. So wie unsere Kinder Foltermethoden im Mittelalter hören und denken: “was waren denn das damals für Gestörte”.

            Dass eine Menschengruppe andere für sich arbeiten läßt und es trotzdem schafft, sich als unterdrückte Opfer zu formulieren, ist schon ein Kunstwerk, welches Beachtung verdient.

            • FetteBeute schrieb am 1. Mai 2012 um 14:32 - Permalink

              @Wolfgang Wenger
              Ja, sehr richtig, das hat auch Esther Vilar sehr schön beschrieben. Die Weibchen können sich halt brillant verkaufen.

    5. Mo schrieb am 18. April 2012 um 18:18 - Permalink

      Sehr schön Herr Berger, dass Sie dem Arne Hoffmann hier eine Plattform bieten.
      Das kann ich nur begrüßen. ;-)

      PS: Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass es auch weinende Männerherzen gibt. ;-)

      • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 18:46 - Permalink

        Auch wenn ich mir damit bei einigen Lesern sicherlich keine Freunde mache, ist es mir das wert ;-)

      • theo schrieb am 18. April 2012 um 22:26 - Permalink

        Stimmt. Nach dem Spiel Gladbach-Köln habe ich geweint.

      • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 12:13 - Permalink

        Naja, dafür machst Du Dir beim anderen Teil Deiner Leser umso mehr Freunde :D
        Wenn sie’s nicht eh schon waren.
        Ich jedenfalls begrüße es sehr, daß einer meiner beiden Lieblingsautoren beim anderen veröffentlicht. Spart mir einen Mausklick ;)

    6. t schrieb am 18. April 2012 um 18:22 - Permalink

      Ich bin in einigen Foren unterwegs, oft mit männerrechtlerischen Positionen.
      Die Hauptposition die ich vertrete, ist die, dass der Feminismus, wie ja auch hier aufgeführt, eben für Klientelpolitik missbraucht wird.

      Vor Kurzem konnte ich einen meiner Nicks in einer Studie zur Männerbewegung wiederfinden, die deren rechtslastigkeit belegen sollte.
      Auf Zeit Online stieß ich darauf.

      Die Methoden, mit welchen gegen Männerrechtler gearbeit wird lassen mich wahrlich mit den Ohren schlackern.

      Als Kind einer Alleinerziehenden Mutter finde ich es persönlich besonders witzig, wenn mir Genderstudierte was von deren Problemen erzählen wollen.
      Meine Mutter ist selbstverständlich katholisch und vom Lande.
      Da frage ich mich, wer, wenn nicht Menschen mit meiner Biografie, sollten zu der Thematik was sagen dürfen?

    7. Klingelhella schrieb am 18. April 2012 um 18:30 - Permalink

      >Eine Männerbewegung, die den Frauen nicht endlich die Hälfte von allem zugesteht, ist reaktionär und unzeitgemäß.

      Ein Feminismus, der auf Konfrontation anstatt auf Kooperation aus ist, auf Spaltung statt auf Integration, ist ebenso reaktionär. In solcherlei Ausprägung konzentriert er sich nur mehr auf die Verteilung der Prfründe, und hat sich von jedwedem emanzipatorischen Anspruch verabschiedet. Als Begleiterscheinung wird der Diskurs notwendigerweise unsachlich…

      Leider gibt es auch Feminist*innen, die dabei die oben angeprangerten patriarchalen Strukturen perpetuieren, anstatt sich davon zu emanzipieren. Über eine Frauenquote bei DAX-Vorständen oder der Forderung nach Gleichstellung des Frauenfußballs kann ich z.B. nur lachen; als ob sonst alles in bester Ordnung wäre mit globalisierten DAX-Konzernen oder dem konsumkompatiblen Geschäftsfeld Profisport.

      Zusätzlich zur beschriebenen Misogynie würde ich allerdings durchaus einen “Feministinnen-Hass” unterscheiden wollen, der ein anderes Phänomen darstellt. Beides finde ich nicht in Ordnung und toleriere solches Kindergartenverhalten nicht.

      Machtgeilheit, Arroganz, Verhöhnung kennen kein Geschlecht. Wer sich mit solchen Mitteln in der feministischen Debatte bewegt, sollte m.E. besser schweigen.

      • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 11:48 - Permalink

        Mein Gott, “endlich die Hälfte von allem…”, ich glaube es hackt.

        Die Hälfte des Kindes?
        die Hälfte der Wanduhr?
        Die Hälfte der Mätresse?
        Die Hälfte der Gedanken?
        Die Hälfte der Stirnglatze?
        Die Hälfte des Hodenkrebses?

    8. Satch schrieb am 18. April 2012 um 18:33 - Permalink

      “Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind.”

      Dem kann ich mich anschließen…

      “Insbesondere auch jemand, der es nicht nötig hat über die eigene oder die Männlichkeit anderer Männer in nagativer Art und Weise zu philosophieren um vermeintlich feministisch orientierten Frauen zu gefallen.”

      Kommt drauf an, wie man diese Männlichkeit definiert.

      Ich versteh einfach nicht, warum sich so viele Männer von “Emanzen” so bedroht fühlen. Mir ist schon klar, dass es im Scheidungsrecht Probleme gibt. Und natürlich bei der Schulbildung der Jungen. Aber was soll das mit Feminismus zu tun haben? Werden mehr Frauen Lehrerinnen, weil sie die Jungen feministisch prägen wollen? Oder hat das nicht doch eher was mit Bezahlung, Ausbildung, alten Rollenbildern und eben auch Interesse an dem Berufsbild zu tun? Das ist doch wohl insbesondere bei Grundschullehrern und Kindergärtnerinnen der Fall.
      Und das Scheidungsrecht muss man natürlich aus einer gesellschaftlichen Situation heraus sehen, in der die Frau eben nicht arbeitete. Und bei älteren Ehepaaren ist das meines Wissens immer noch oft so. Sollen die Frauen dann aus wirtschaftlichen Gründen auf eine Scheidung verzichten, weil sie massive Einbußen in ihrer materiellen Lebensqualität befürchten müssen? Das kann es ja wohl auch nicht sein.

      Ich habe generell den Eindruck, dass Debatten über Feminismus auf beiden Seiten aus einer Bunkermentalität heraus geführt werden. Es wird gar nicht mehr genau hin geschaut. Deshalb hätte ich mir auch einen echten Austausch von Positionen gewünscht. Warum Feminismus (im Sinne von Gleichberechtigung) nicht links sein soll, versteh ich immer noch nicht. Und über eine gewisse BILD-Reporterin, die nicht mal Ursprung und Grundlage unseres Strafrechts (Unschuldsvermutung) verstanden hat, brauchen wir da wirklich nicht zu reden. Die ist in der Zeit stehen geblieben.

      • Spiegelfechter schrieb am 18. April 2012 um 18:49 - Permalink

        Ich versteh einfach nicht, warum sich so viele Männer von “Emanzen” so bedroht fühlen.

        “Bedroht” ist m.E. auch das falsche Wort. Ich fühle mich auch nicht durch Nazis oder Islamisten bedroht, vermeide aber jegliche Form der Diskussion mit diesen Leuten und lehne ihre Ideologie (besser “ihren Dogmatismus”) generell ab.

        • Winne2 schrieb am 18. April 2012 um 19:56 - Permalink

          @jb

          Zeugen Jehova nicht vergessen! Die kommen mir auch nicht mir in die geöffnete Tür und vor ALDI weiten Bogen drum rum! Apropos: Könnte man nicht vorm ALDI gleich so eine Art “Ideologie-Dogmatismus-Coachingzone” markieren, in der dann von Wachturm über EMMA bis “Raum & Zeit” incl. Verkäufer gleich alles angesiedelt wird? Alice Schwarzer in weiter Kutte, neben Kopftuchmädchen (also die aus Kasachstan und vom Wachtum nicht die von denen Sarrazin schwafelt…) – das hätte was.

    9. Truvor schrieb am 18. April 2012 um 20:00 - Permalink

      Ich kann`s nicht nachvollziehen, daß die Menschen sich Gedanken über die vom Autor oben beschriebenen Themen machen und darüber auch noch rumdiskutieren.
      Den Rest der Welt (außer dem Reichen Westen) interessiert dieser ganze Quatsch nicht.
      Der Westen schwächst sich nur mit all dem.

      PS. Werde mich nicht wundern, wenn dieser Artikel hunderte Kommentare ernten würde.

      • danielmite schrieb am 19. April 2012 um 10:27 - Permalink

        Prinzipiell hast du recht, liegt aber vor allen Dingen daran, dass der Rest der Welt “echte” Probleme hat.

      • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 12:21 - Permalink

        Den Rest der Welt (außer dem Reichen Westen) interessiert dieser ganze Quatsch nicht.

        Kannst Du diese Behauptung auch belegen?
        Meines Wissens gibt es Männerrechtsbewegungen auch in sogenannten “Dritte-Welt”- oder “Schwellenländern”. Dort ist die einseitige Frauenbevorzugung oft noch deutlich prägnanter als im “reichen Westen”, nicht zuletzt durch einseitig agierende Hilfsorganisationen.
        Klar sind die Protagonisten meist aus der Mittelschicht, weil nur da die freie Zeit und das nötige Kapital für ein solches Engagement vorhanden sind. Das bedeutet aber nicht, daß die Probleme nicht vorhanden wären. In meinen Augen sind viele der sogenannten geschlechterbezogenen Ungerechtigkeiten in Wirklichkeit soziale Ungerechtigkeiten, soll heißen, wenn wir die Welt endlich etwas sozialer und gerechter ausgestalten, verschwinden viele dieser Probleme von selbst.

        • Truvor schrieb am 20. April 2012 um 17:01 - Permalink

          @ SwENSkE

          Mit Denem Kommentar hast Du meine Behauptung eigentlich zum Teil bereits belegt.

      • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 18:46 - Permalink

        @ Truvor

        yoo … der beste kommentar hier !!!

        “… Den Rest der Welt (außer dem Reichen Westen) interessiert dieser ganze Quatsch nicht….”

        usa, kanada und westeuropa… nirgendwo sonst kannst du mit diesem gähn thema für den weißen, mittelschichtsscheiß kommen.

        • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 00:27 - Permalink

          usa, kanada und westeuropa… nirgendwo sonst kannst du mit diesem gähn thema für den weißen, mittelschichtsscheiß kommen.

          Ich hoffe mal ich habe die Ironie-Tags übersehen. Ansonsten double facepalm!
          Einer der ersten Männerrechtler und wohl auch einer der bekanntesten ist Warren Farrell, ein US-Amerikaner. Von “Father for Justice” (GB) usw. will ich gar nicht erst anfangen.
          Es gibt praktisch überall auf der Welt Männerrechtsbewegungen, die deutschen Maskulisten sind weder alleine noch waren sie die ersten!

        • Bombe 20 schrieb am 20. April 2012 um 07:55 - Permalink

          Offenbar ist der Artikel, über den diskutiert wird, überhaupt nicht gelesen worden. Sonst wäre man bei dem Stichwort “internationale Solidarität mit Männerrechtlern aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt” ja auf den Link zu http://cuncti.net/machbar/121-die-maennerrechtsbewegung-grenzenlos gestoßen.

          Oder aber Tschechien, Israel, Australien, Neuseeland, Botswana, Kenia, Indien und Thailand liegen neuerdings in Nordamerika oder Westeuropa und sind sämtlich für ihre starke weiße Mittelschicht bekannt. Wer weiß das schon; in einer Welt, in der Geschlecht nichts mit der Biologie zu tun hat, sondern nur Ergebnis von Erziehung und Diskursen ist, ist ja alles möglich…

          Bombe 20

    10. Andreas Kemper schrieb am 18. April 2012 um 20:18 - Permalink

      Ich finde es unglaublich, wieviel Kreide Herr Hoffmann gefressen haben muss, um so einen Artikel zu fabrizieren. Noch vor wenigen Jahren baute er die rechtsextreme Männerrechtsbewegung mit auf, in dem er beispielsweise für die Junge Freiheit ein Interview mit Michail Savviks führte. O-Ton:

      “Wenige Menschen haben es geschafft, mit ihrem Den­ken eine politische Bewegung ins Leben zu rufen. Michail Savvakis gehört dazu, auch wenn “seine” Bewegung noch ein überaus zar­tes Pflänzchen ist. Zehn Jahre vor Eva Herman ereilte den in Frank­furt lebenden EDV-Techniker die Erkenntnis, daß in unserer inzwischen völlig feministisch durchwalteten Welt das Verhält­nis der Geschlechter zueinander immer schlechter wird – obwohl der feministischen Heilslehre zu­folge doch das Gegenteil der Fall sein müßte.”

      Michail Savvakis ist einer der Maskulisten, die Breiviks Attentat als “kulturpolitischen Un-Fall” bezeichnen und hofft, dass “die kommende Zeit den Klügeren dazu gereichen wird, das Fanal von Norwegen auch als das blutige Zerplatzen einer kulturpolitischen Blase zu begreifen, von Kräften aufgebläht, die weiter munter so vieler Seelen kulturelle Heimat ‘dekonstruieren’”.

      Arne Hoffmann hat im rechtsextremen WGvdL-Forum, von dass er sich plötzlich distanziert, mehrfach die Junge Freiheit verlinkt. Er kann sich daher einer Mitverantwortung für die Etablierung des Rechtsextremismus in diesem Forum nicht entziehen.

      Zum Thema Transgender schrieb Arne Hoffmann noch im Juli 2011 folgenden Text:

      “Einen der Vortragenden muss man unbedingt vorstellen: den Sozialforscher Robert Connell. Er beschäftigte sich so intensiv mit der feministischen Lehre, dass er sich zum Schluss selbst kastrierte und seinen Penis (das Instrument der Unterdrückung, das er so sehr zu hassen begonnen hatte) schlicht abschnitt. Seitdem fühlt er sich als Frau und nennt sich mit Vornamen Raewyn. Das ist NICHT Monty Python – sondern Realität. Dass dieser Typ direkt neben Thomas Gesterkamp auftritt wird niemanden überraschen. Die beiden passen gut zusammen.
      Selbstverständlich gehört jemand, der so emotional ausgeglichen und mit seinem Geschlecht im Reinen ist wie Connell, zu den international führenden Protagonisten der von Feministinnen und ihren Pudeln betriebenen “kritischen Männerforschung”. Das von ihm geprägte Schlagwort “hegemoniale Männlichkeit” beispielsweise wird in zahllosen Aufsätzen zitiert. (Das Wort “Hegemonie” übernahm Connell von dem Marxisten Antonio Gramsci.) Und jetzt lassen sich die Feministinnen in Graz anhand solcher Typen über Männlichkeit aufklären … Professor Gerhard Amendt und andere Fachleute, die noch alle Tassen im Schrank haben, sind wohl nicht feministisch korrekt genug.”

      Raewyn Connell ist die renommierteste Männerforscherin weltweit. Wer nicht glaubt, dass dieser Text vom gleichen Autoren stammt wie der Text oben, der oder die mag gerne diesem Link folgen: http://arnehoffmann.blogspot.de/2011/07/ideologisches-onanieren-in-graz.html

      • vt schrieb am 18. April 2012 um 20:22 - Permalink

        Also, alle die sich nicht den Lörres abschneiden sind also rechtsradikal?

        • rheinhold2000 schrieb am 19. April 2012 um 15:08 - Permalink

          Nein, Arne Hoffmann ist ganz ganze weit rechts.
          alleine schon für “eigentümlich frei” zu schreiben ist grenzwertig

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 15:23 - Permalink

            @reinhold20000

            Mag ja sein, dass Arne Hoffmann eher rechts anzusiedeln ist. Aber Andreas Kemper ist ein radikaler Vertreter der “profeministischen Männerbewegung”. Also auch ein Extremer!
            http://diestandard.at/1304553570645/Hass-gegen-Frauen-Maennerrechtler-sehen-sich-als-Opfer

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 16:16 - Permalink

              Ausserdem hat der linke Stefan Sasse das “Genderama” in seinem Linkangbot. So stark “rechts” kann der Arne Hoffman also nicht (mehr) sein…

          • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:08 - Permalink

            @ rheinhold2000

            noch besser als arne hoffmann war ein herr sozialarbeiter, im vergangenen sommer, hier auf spiegelfechter. nur war der nicht so subtil wie arrrrne hoffmann.

            • rheinhold2000 schrieb am 22. April 2012 um 14:41 - Permalink

              @barzin

              was ich auch an diesen männerrechtlerthreads (auch beim freitag) so liebe ist das sich dort wirklich extrem gruselige und zutiefst reaktionäre typen zuhauf treffen.
              um mal so richtig auf den putz zu hauen.
              schade das sich der spiegelfechter für so etwas her gibt.
              und übel das einem so etwas als links und progressiv untergejubel werden soll

      • Goofos schrieb am 18. April 2012 um 20:46 - Permalink

        Hallo Andreas,

        lang nichts mehr von dir gehört.

        Ich hatte dir als Connell-Kenner mal die Frage gestellt ob es laut Connell auch irgendwie positiv besetzte Männlichkeit gäbe? Leider ist die Frage wohl in den vielen Kommentaren untergegangen. Mir sind bisher von Connell Männlichkeitsformen bekannt die allesamt nur irgendwie negativ und schlecht besetzt sind. Das würde natürlich schon ein ziemlich schlechtes Licht auf eine Person werfen, die in Männlichkeit nur negatives sieht und schlussendlich auch selbst aufhören wollte ein Mann zu sein. Da kann dann tatsächlich etwas nicht stimmen.

        Daher interessiert es mich immernoch ob es laut Connell überhaupt irgendeine positiv besetzte Männlichkeit existiert und wenn ja wie die laut Connell aussehen würde?

        • Andreas Kemper schrieb am 18. April 2012 um 21:24 - Permalink

          Da kann dann tatsächlich etwas nicht stimmen.

          Das ist genau die Pathologisierung, die Arne Hoffmann einerseits betreibt und andererseits – im Text oben z.B. – anprangert.

          Raewyn Connell ist Soziologin. Sie hat ein Kategoriensystem entwickelt, mit dem sich Männlichkeiten analysieren lassen. Es ist gar nicht ihre Aufgabe, Visionen einer positiven Männlichkeit zu entwickeln. Workshops mit solchen Titeln, verquast mit esoterischen Weisheiten, gibt es mehr als genug.

          • Goofos schrieb am 18. April 2012 um 21:35 - Permalink

            Naja, ich frage deshalb weil so ein Kategoriensystem wohl nur zu einem negativen Ergebnis kommen kann wenn es nur die negativen Kategorien erfasst.
            Das wäre genauso einseitig wie wenn Connell ein Mann gewesen wäre und sich dann zur Frau operieren hätte lassen nachdem er sich nur mit den positiven Kategorien von Weiblichkeit auseinander gesetzt hat.

            • Andreas Kemper schrieb am 18. April 2012 um 21:55 - Permalink

              Connell schreibt nirgendwo, dass “marginalisierte” oder “untergeordnete” Männlichkeiten “böse” sind. Wie kommst du darauf, dass “Männlichkeiten” bei Connell nur negativ besetzt sind. Schreibt sie das irgendwo?

              Oder reichen dir und Arne Hoffmann Mutmaßungen, um sie zu pathologisieren?

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 11:41 - Permalink

              Connell schreibt nirgendwo, dass “marginalisierte” oder “untergeordnete” Männlichkeiten “böse” sind.

              Womit der ganz normale Mann “böse” wäre? Oder zumindest irgendwie negativ betrachtet?

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 12:45 - Permalink

              Was ist denn der “normale” Mann?

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 13:17 - Permalink

              Vielleicht der Vollzeit arbeitende? Der böse “Komplize” des Patriarchats? Bin kein Experte, aber “komplizenhafte Männlichkeit” stammt doch aus diesem Dunstkreis, oder?

      • Hans schrieb am 18. April 2012 um 21:05 - Permalink

        Herr Kemper, Arne Hoffmann hat das wgvdl.com-Forum schon vor längerer Zeit wegen rechtsextremistischer Beiträge offen kritisiert und seine Mitarbeit dort eingestellt. Es gab in diesem Forum aber immer eine aktive linke Minderheit. Das müsste ihen eigentlich bekannt sein. Durch die Ausrufung einer linken Mennerechtsbewegung durch Arne Hoffmann verlassen die Linken dieses Forum. Auf diese Linken haben weder Ihre Denunziationstiraden, noch diejenigen der Herren Gersterkamp und Rosenbrock jemals den geringsten Einfluss gehabt. Im Grunde wollten sie immer verhindern, dass die Männer über ihre Probleme anders als im feministischen Kontext reden dürfen. Damit sind Sie jetzt engültig gescheitert. Sie sollten Ihre Rolle neu überdenken und nicht den Oberzensor spielen.

        • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 10:59 - Permalink

          Ganz konkret ist es bald schon drei Jahre her, dass Hoffmann im Forum der Piraten massiv Kritik an wgvdl geübt hat.

          Abgesehen von seinen bereits vorher stattgefundenen zahlreichen Versuchen “hinter den Kulissen”, die verantwortliche Forenleitung davon zu überzeugen, einen falschen Weg eingeschlagen zu haben.

          Hoffmann für den Zustand dieses Forums verantwortlich zu machen, während sich die Forenleitung hinter “Kunstnamen” versteckt, trifft’s nicht so ganz.

          Hoffmann in die Verantwortung nehmen zu wollen für einen Beitrag, den Savvakis ebenfalls ca. 3 Jahre später geschrieben hat, ist ebenfalls nicht sauber und übergeht gänzlich Hoffmanns eigene Position zu Breivik.

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:04 - Permalink

            Genau zu dem Zeitpunkt, als es opportun schien, die Männer-AG in der Piratenpartei aufzubauen, musste er sich vom Rechtsextremismus im wgvdl.com-Forum distanzieren. Beides zusammen geht halt nicht so gut. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er nicht nur im WGvdL-Forum mitgeschrieben, sondern auch Links vom Forum zur Jungen Freiheit gesetzt, für die er ja auch Artikel geschrieben hat.

            Wie lange ist es her, dass er dem KOPP-Verlag ein Interview gegeben hat, wie lange liegt der letzte Artikel für “eigentümlich frei” zurück? Sein Artikel für Elsässers Compact? Hoffmann ist nach wie vor ein begehrter Autor und Interviewpartner in rechtskonservativen Medien.

            Hieraus ergibt sich für mich, dass Arne Hoffmann ein instrumentelles Verhältnis zu diesen Zeitschriften hat.

            Hoffmann in die Verantwortung nehmen zu wollen für einen Beitrag, den Savvakis ebenfalls ca. 3 Jahre später geschrieben hat, ist ebenfalls nicht sauber und übergeht gänzlich Hoffmanns eigene Position zu Breivik.

            Savvakis Positionen haben sich in den letzten Jahren nicht großartig geändert. Die Positionen der Jungen Freiheit übrigens auch nicht. Savvakis Positionen zu Breivik liegen in der Logik seiner Beiträge, die er während der Antifeminismus-Konferenzen in der Schweiz gehalten hat.

            Ich finde es bedenklich, dass Hoffmann jetzt auch noch zu einem Opfer der Männerrechtsbewegung stilisiert werden soll. Arne Hoffmann wusste genau, was er tat, als er einen lobenden Artikel über Michail Savvakis in der Jungen Freiheit publizierte.

            • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 14:27 - Permalink

              Das mag Ihr persönlicher Eindruck, evtl. aufgrund Ihrer Betrachtung, die sich ausschliesslich auf das Forum wgvdl bezieht, sein. Übrigens hat Hoffmann bereits einige Zeit vor der AG Männer seine Beiträge auf wgvdl drastisch reduziert. Auch ist Hoffmann zur AG Männer erst “relativ” spät zugestossen; zu einem Zeitpunkt, als die Arbeitsgrundlage bereits erstellt war. Die AG Männer hätte es somit auch unabhängig von Arne Hoffmann gegeben. Selbstverständlich wurde die Möglichkeit der AG Männer genutzt; was soll daran denn nicht legitim sein.

              Die bereits damals an Sie gerichteten Fragen, was an deren “Programm” oder Vorstellungen denn “rechts” sein soll, haben Sie übrigens weder damals, noch bis heute beantwortet.

              Tatsächlich hat Hoffmann bereits seit spätestens 2006, sehr wahrscheinlich sogar früher, zum Thema Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie etc. gebloggt. Entsprechende Rezensionen finden sich auf seinem Blog “Hinter meinem Schreibtisch”. Hoffmann irgendeine Nähe zum Rechtsextremismus zu unterstellen, entbehrt jeglicher Grundlage – Interviews in rechtskonservativen Medien hin oder her.

              Richtig ist, dass Hoffmann auch konservativen Männern die Formulierung ihrer Vorstellungen zugesteht – genauso richtig ist jedoch, dass er bedenkliche Entwicklungen am rechten Rand von jeher kritisiert hat.

              Hierzu zwei Zitate:

              “Warum bekommen so viele Internet-Männerrechtler die Trennung zwischen konservativ und menschenverachtend, zwischen seriös und unseriös nicht mehr gebacken? Der vielgeschmähte Roland Koch bekommt das hin – Maskulisten sind überfordert. Warum gehen sie reihenweise rechten Rattenfängern auf den Leim, solange diese nur Ressentiments gegen Zuwanderer bestärken?”

              http://arnehoffmann.blogspot.de/2011/08/warum-ich-nicht-mehr-blogge.html

              “Aber wir leben in einer freien Gesellschaft, und auch wenn ich selbst links stehe, gestehe ich doch auch konservativen Männern gerne das Recht zu, sich für das von ihnen bevorzugte Rollenmodell stark zu machen. Problematisch ist oft ein extrem aggressiver Tonfall, auch schon mal offene Gewaltdrohungen und der offensichtliche Wunsch, den Gesprächspartner möglichst schwer zu verletzen. Gegen solche und andere unterirdische Ausfälle habe ich mich immer wieder sehr klar ausgesprochen.”

              http://www.freiewelt.net/nachricht-6013/kritische-auseinandersetzung-mit-dem-feminismus—interview-mit-arne-hoffmann.html

              Übrigens gab es eine erste Distanzierung von bedenklichen, radikalen Entwicklungen in der Männerrechtsbewegung bereits in seinem Buch von 2007 – dort betitelt “Der Riss durch die Männerbewegung wird sich vertiefen”. Das, was Sie “Opportunismus zum rechten Zeitpunkt” nennen, hat somit eine längere Vorgeschichte, von der Sie evtl. überhaupt nicht wissen. Übrigens enthält selbiges Buch ein Kapitel “Rollenfreiheit für Männer”, was konservativen Vorstellungen widerspricht.

              Niemand möchte Hoffmann als Opfer der Männerrechtsbewegung stilisieren – den Hoffmann allerdings, den Sie uns/mir verkaufen möchten, nehm ich Ihnen allerdings nicht ab!

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 18:35 - Permalink

              Ich kenne mich bzgl. Herrn Elsässers nicht so gut aus, jedoch finde ihn seit seiner Abkehr von der Anti-Deutschen Bewegung so schlecht nicht.

              “Wie sie lernten, die Bombe zu lieben – Linke, Krieg und Antisemitismus” beinhaltet m.E. einige gute Gedanken und Aussagen.

              Gleiches gilt für:
              -“Nationalstaat und Globalismus: Als Linker vor der Preußischen Gesellschaft”
              -seinem Beitrag für “Links oder lahm”
              -“Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess”
              -“Angriff der Heuschrecken”
              -“Gegen Finanzdiktatur. Die Volksinitiative: Grundsätze, Konzepte, Ziele”

              Natürlich weist er auch einiges auf, was mir persönlich nicht gefällt.
              – manches an seinem geltungsbedürftigen, Gerne-Gross-Auftreten stört mich.
              – damit zusammenhängend Aussagen wie “Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“
              etc…

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 18:47 - Permalink

              Natürlich weist er auch einiges auf, was mir persönlich nicht gefällt.
              – manches an seinem geltungsbedürftigen, Gerne-Gross-Auftreten stört mich.
              – damit zusammenhängend Aussagen wie “Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“
              etc…

              Bespiele für etc. sind seine Pro-Sarrazin Äußerungen.
              Milosevic überhöhende Passagen in “Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess”

              Die Kritik, dass er versucht mit ”Gegen Finanzdiktatur. Die Volksinitiative: Grundsätze, Konzepte, Ziele” bei der NPD anzubandeln konnte ich nicht so unbedingt nachvollziehen und sie kommt mir v.a. von Seiten der taz und des Springer Verlags doch sehr konstruiert vor.

            • capablanca schrieb am 23. April 2012 um 20:48 - Permalink

              Andreas Kemper schrieb:

              “Sich kritisch mit “soldatischer Männlichkeit” auseinanderzusetzen, sollte vor dem Hintergrund der Ermordung von 77 Menschen durch den “Ritter” Breivik ein zentraler Bestandteil einer linken Männerpolitik sein. Leider findet sich dazu nichts bei den Männerrechtlern. Bestenfalls eine Abgrenzung. Schlimmstenfalls eine Übernahme der Begrifflichkeiten aus Breiviks Manifest.”

              Ja, Herr Kemper, auf diesem Breivik reiten Sie ja in ziemlich perpetuierender Weise rum, und versuchen krampfhaft das mit der Männerbewegung (oder, um in Ihrem Sprech zu bleiben “Maskulisten”) zu verbinden.
              Dummerweise könnte man Breiviks Tat auch genausogut als Beleg dafür sehen, daß Alleinerziehung durch die Mutter hier total versagt hat. Ich kann mich auch nicht entsinnen, daß Sie den VAMV aufgefordert haben, sich von Breiviks Massenmord abzugrenzen, obwohl längst bekannt ist, daß Alleinerziehung weit überdurchschnittlich verhaltensauffällige Kinder produziert. Da ist selbst der konservative britische Premierminister weiter, der hat immerhin erkannt, daß die Randalierer im UK größtenteils vaterlos aufgewachsen sind, und nun die Familienpolitik ändern will.

              Achja, und Kant hat der Breivik auch noch gelesen, wollen Sie den jetzt auch verbieten?

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 18. April 2012 um 21:12 - Permalink

        Ich finde es unglaublich, wieviel Kreide Herr Hoffmann gefressen haben muss, um so einen Artikel zu fabrizieren

        Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie sich in letzter Zeit verdammt oft wundern?

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 12:49 - Permalink

          Habe ich gesagt, dass ich mich wundere? Ich finde sein Herangehen dreist und unglaubwürdig.

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 13:16 - Permalink

            @Andreas Kemper
            “Ich finde sein Herangehen dreist und unglaubwürdig.”

            Das sehe ich nach dem Lesen deines Blog-Artikels ein wenig anders. Es geht dir um Rache:
            “Andreas Kemper
            15. März 2012
            Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass ich erst angefangen habe, mich mit dem Thema Maskulismus/ Maskulinismus zu beschäftigen, nachdem Arne Hoffmann eine Kampagne gegen mich gestartet hat und dabei auf einen verleumderischen Artikel aus der extrem rechten “Jungen Freiheit” zurückgriff. Ich wurde aufgrund der Genderama-Einträge von Arne Hoffmann wie diesen http://genderama.blogspot.com/2009/06/wikipedia-wer-steckt-hinter-schwarze.html im wgdvl.com-Forum mit Foto und Kommentaren, die ich hier nicht wiederholen möchte, massiv angegriffen.”

            Zudem: “Zur Beschäftigung mit der Männerrechtsbewegung hat ihn [Andreas Kemper] seine Autoren-Tätigkeit bei Wikipedia geführt. Auf der Plattform setzte er sich dafür ein, dass mehrere Begriffe, die eine antifeministische Schlagseite hatten, gelöscht wurden. Daraufhin wurde er von Männerrechtlern ausgeforscht und in den einschlägigen Foren mit seinem Klarnamen an den Pranger gestellt. Derzeit nimmt Kemper auf der Liste der “Lila Pudel” (so die Bezeichnung der Männerrechtler für profeministische Männer) Platz 136 ein. Ein Rang, mit dem er sich noch nicht zufrieden gibt, wie er kampflustig betont.”
            http://diestandard.at/1304553570645/Hass-gegen-Frauen-Maennerrechtler-sehen-sich-als-Opfer

      • Sebastian schrieb am 18. April 2012 um 22:20 - Permalink

        So sehr ich ihre Texte zum Klassismus auch schätze aber mir eine Frau als Männerforscherin ans Knie zu heften ist lächerlich.

        Glauben sie Frauen, besonders Femanzen würden sich interessieren was ein Mann über sie denkt, forscht, spricht.

        Mansplaining nennt man das doch.

        Wieso sollte mich als Mann so ein Tante interessieren?

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:14 - Permalink

          Ich vertrete selber die Position, dass Wissen situiert ist, allerdings nicht in der extremen Weise, dass ich Menschen grundsätzlich aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit abspreche, sich zu einem Thema aufschlussreich zu äußern. Und ich gehe mit Hegel davon aus, dass die Knechtschaft eher zu einem Selbstbewusstsein führt als die Herrschaft.

          Davon abgesehen hat Raewyn Connell lange Jahre als Mann gelebt und entsprechende Erfahrungen gemacht.

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:29 - Permalink

            @ Andreas

            Aber anscheinend keine Guten. Sorry aber diese Person ist nicht mit sich im Reinen (gestört will ich jetzt nicht schreiben).

            Na wenn es so ist: Wo ist den ein männlicher Frauenforscher der mit den Frauen hart ins Gericht geht?

            Selbst wenn es so jemand geben würde, die Frauen würden einen Dreck dafür geben.

            Und daselbe nehme ich für mich auch in Anspruch.

            Die “Frau” tickt ja nicht mehr ganz richtig im Kopf.

      • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 12:35 - Permalink

        Aha, also wer die “Junge Freiheit” verlinkt oder ihr gar ein Interview gewährt ist also in Ihren Augen “rechts(radikal)”?

        Schön, wenn man ein so einfach gestricktes Weltbild hat.

        Sind Hans Apel, Egon Barschel oder Uri Avnery, um nur ein paar zu nennen, also in Ihren Augen auch alle rechts? Schließlich haben auch die o.g. Personen der “Jungen Freiheit” ein Interview gewährt.

        Mich haben schon immer die faschistoiden Tendenzen mancher selbsternannter Linker gestört, andere Meinungen komplett zu unterdrücken. Das steht meinen persönlichen Ansichten diametral entgegen und ist mit einer freiheitlichen Einstellung meines Erachtens unvereinbar.

        “Ich verachte Ihre Ansichten zutiefst, würde aber mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie frei äußern dürfen” (frei nach Voltaire)

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:20 - Permalink

          Hoffmann hat der Jungen Freiheit nicht nur Interviews gegeben oder sie verlinkt, sondern er hat auch einen sehr weit rechts stehenden Maskulisten mit einem Artikel in der Jungen Freiheit aufgebaut.

          Wo ich mit diesem Hinweis “Meinungen komplett unterdrücke” müssen sie mir näher erläutern. Ob es sich mit einer Etablierung einer “Linken Männerpolitik” verträgt, dezidiert sehr weit rechts stehende Maskulisten in einer Zeitschrift zu hofieren, die als Leitmedium der Neuen Rechten gilt, das müsste mir hingegen Arne Hoffmann erklären.

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 13:49 - Permalink
          • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 00:43 - Permalink

            sondern er hat auch einen sehr weit rechts stehenden Maskulisten mit einem Artikel in der Jungen Freiheit aufgebaut.

            Na und wenn schon. Was hat das mit seiner eigenen politischen Einstellung zu tun, wenn er andere Meinungen respektiert? Ja, sogar solche die seiner eigenen vielleicht diametral entgegen stehen.

            Arne Hoffmann in die rechte Ecke stellen zu wollen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Damit disqualifizieren Sie sich selbst und sind als Diskussionspartner eigentlich nicht ernst zu nehmen. Jedenfalls nicht von jemandem, der Arne Hoffmann auch nur ein bißchen kennt.

          • Cardillac schrieb am 20. April 2012 um 18:04 - Permalink

            Nochmal das selbe wie oben gefragt: Ist mit dem “aufbauenden Artikel” die Buchrezension von”Medusa schenkt man keine Rosen” gemeint? Das Buch habe ich gelesen und fand es unproblematisch bzgl. rechter Vorwürfe. Das war auch lange bevor Savvakis Unfug zu Brejvik geschrieben hat. Dieser Ausrutscher war aber auch sein einziger und ich würde auch nicht sagen, dass Savvakis “sehr weit rechts” ist

      • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 18:57 - Permalink

        @ Andreas Kemper

        sind die jungs von der jungen freiheit noch in riesa? in köpenick ist es ihnen ja zu heiß unterm arsch geworden.

      • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:31 - Permalink

        Hallo Herr Kemper,

        Nun ist aber mal gut mit Ihren Diffamierungen und Verleumdungen. Das Problem mit Leuten wie Ihnen ist ein ganz simples: Sie stehen ganz weit am linken Rand, man dürfte Sie tatsächlich als Linksextremisten bezeichnen. Nur wähnen Sie sich offensichtlich in der Mitte der Gesellschaft – pure Einbildung. Wenn Sie sich in der Mitte glauben, in Wahrheit aber ganz links stehen, so muss für Sie der Rest der Welt verständlicherweise irgendwie rechts aussehen. Es handelt sich dabei aber um nicht mehr als eine optische Täuschung. In ihrer verzerrten Optik steht selbst die FDP rechts.

        • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 23:01 - Permalink

          “…In ihrer verzerrten Optik steht selbst die FDP rechts….”

          die fdp ist mittig, weil liberal. ja genau. weiter schlafen.

    11. Goofos schrieb am 18. April 2012 um 20:32 - Permalink

      Nun hab ich Herrn Hofmanns Eckpfeiler linker Männerpolitik doch etwas mit Interesse abgewartet. Ich bin dann aber auch erstaunt, dass wenig wirklich linkes in den Eckpfeilern steckt. Aus dem einfachen Grund weil ich den größten Teil der Eckpfeiler bisher eher im Mainstream der Männerrechtsbewegung gesehen habe, die von einem breiten Spektrum von Links bis Rechts erarbeitet wurden. Es ist zwar schön und gut, dass Herr Hofmann als Linker das so aufs Blatt gebracht hat, allerdings könnte ich nicht dezidiert von “linken” Eckpfeilern reden.

    12. Christian schrieb am 18. April 2012 um 20:48 - Permalink

      @Kemper

      Auch Kritik an Connell muss erlaubt sein, und sie ist keineswegs die renomierteste Männerforscherin weltweit. sondern lediglich in GenderStudieskreisen, die Forschung ausserhalb ihres Bereiches nicht wahrnimmt.

      Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit ist ja wirklich schlicht aufgebaut: Alles was schlecht ist und Macht hat, wird der hegemonialen Männlichkeit zugeordnet. Hegemonial ist die Männlichkeit, die am effektivsten das Patriarchat aufrechterhält. Diese geschlechtliche Hegemonie findet meist unter Zustimmung und Mitarbeit derjenigen statt, die beherrscht werden.

      Damit ist alles und nichts hegemoniale Männlichkeit und alles und nichts Unterstützung des Patriarchats.

      Raewyn Connell stellt ja auf drei Bereiche ab: Wer dominiert in der Wirtschaft? Wer dominiert in der Politik? Und wer dominiert in den emotionalen Beziehungen? Wer bekommt Aufmerksamkeit, Geld oder Zuwendung, und welches Geschlecht wird eher diskriminiert? Besonders in den privaten Beziehungen gibt es eine sehr starke Ausprägung männlicher Vorherrschaft.

      Die drei Bereiche erscheinen mir zunächst einmal recht zufällig. Warum nicht: Wer dominiert im Sorgerecht? Wer dominiert in gesicherten Jobs, die eine hohe Vereinbarkeit mit Familie haben? Wer muss weniger Erwerbsarbeit erledigen um sich den durchschnittlichen Lebensstil zu erwirtschaften? Oder “Welches Geschlecht erhält mehr Transferleistungen von dem anderen Geschlecht? Auch alles Fragen anhand denen man eine hegemoniale Weiblichkeit begründen könnte.

      “Wer dominiert in den emotionalen Beziehungen?” finde ich auch gar nicht so einfach zu beantworten. Ich würde meinen, dass es durchaus häufig die Frauen sind. Auch Aufmerksamkeit, Geld und Zuwendungen würde ich nicht als männlich dominiert ansehen.

      Das Problem bei Connell ist doch, dass es bei ihr weibliche Herrschaft gar nicht geben kann, in keinem Bereich. Und das sie nicht berücksichtigt, dass man Macht auch ausüben kann, wenn man nicht zu den 1% ganz oben gehört.

      Und natürlich werten sich auch Frauen auf und Männer ab, nicht nur umgekehrt. Sieht man ja in Lobschriften von zB Lantzsch, in der sie den Feminismus aufwertet:

      http://medienelite.de/2011/12/04/feministische-partner_innenwahl/
      “Feminists are feminists for some or one reason. Feminism is not a issue and not up for debate, it’s a life-altering view on society. It shatters minds, it changes lifes, it moves people, it’s an all or nothing thing. You have to deal with that. Most feminists will not change their minds because you are angry with yourself failing to be _the_ perfect feminist ally and blame it on them.”

      Schöner kann man eigentlich “Ich habe eine Ideologie, die immun gegen Argumente ist und in der ICH recht habe” nicht sagen. “Komm eben damit klar, dass ich recht habe, schließlich leben wir in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Da muss ich nicht mit dir diskutieren, dass wäre ja paternalistisch.” Wenn du eine andere Meinung hast, dann liegt das nur daran, dass du noch nicht gut genug bist und das auf sie abwälzen willst (die bereits perfekt sind).

      Wohlgemerkt, gegen einen Gleichberechtigungsfeminismus ist ja auch nichts zu sagen. Aber darüber geht der Genderfeminismus ja weit hinaus mit seinen Schuldzuweisungen an Männer und den dort vorgenommenen Feindbildaufbau.

      Wenn Geschlechterpolitik bedeutet, dass Männer nicht mitreden dürfen, sondern akzeptieren müssen, dann läuft etwas verkehrt.
      Meiner Meinung nach kann eine vernünftige Geschlechterpolitik nur vorsehen, dass beide Seiten gehört werden und dazu braucht man eben einen (gemäßigten, nicht radikalen) Maskulismus und einen ebensolchen Feminismus.

      • ola schrieb am 18. April 2012 um 20:59 - Permalink

        Buuhuhuhu! Genaun solche wie dich. Du darfst nicht mitreden, ja sowas, ROTFL und du willst ein Mann sein? Wo darfst du denn überhaupt mitreden? Was haben die Frauen dir Opfer denn angetan?

        Ich fasse es nicht. Aber mit der Veröffentlichung schiesst Berger echt den Gockel vom Hof.

        Ey, das kann ich nicht ernst nehmen.

        Popcorn

        • karl schrieb am 19. April 2012 um 07:25 - Permalink

          Man betrachte sich diese Antwort. Man studiere sie. Exakt genauso läuft der Diskurs auch im Mainstream ab. Fehlt nur noch, dass angeführt wird, dass Männerrechtler “Jammerlappen” seien, die eine “Opferideologie” bedienen. Inhaltliche, sachliche Antworten? Fehlanzeige. Stattdessen die Direktive: “Alles was nicht feministisch ist, ausgrenzen!”

        • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 12:39 - Permalink

          Wenn man keine Argumente hat, wird’s immer “ad hominem”.

          Besser kann man sich wirklich nicht entlarven.

        • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:36 - Permalink

          “Ey, das kann ich nicht ernst nehmen.”

          Und wir nehmen Sie nicht ernst. Sie zeigen mit Ihrer Antwort ganz exemplarisch, welches “Problem” viele Männer mit dem Feminismus haben: Vordergründig wird auf Gleichberechtigung und moderene Rollenbilder gemacht. Wenn es ans Eingemachte geht, bekommt man solche Reaktionen wie von Ihnen: Dahinter steckt schlussendlich ein zutiefst archaisches Männerbild: Männer sollen sich nicht beklagen sondern das Maul halten, sie sollen funktionieren. Feminismus ist so wie Sie: um Jahrhunderte zurückgeblieben – eine stockreaktionäre Kraft.

          • ola schrieb am 20. April 2012 um 13:22 - Permalink

            Männer sollen sich nicht beklagen sondern das Maul halten, sie sollen funktionieren.

            Herr Boes….. Wer wie Sie, ernsthaft davon ausgeht, dass wir Männer seit Jahrhunderten das Maul zu halten haben, der hat über sich selbst schon alles wissenswerte mitgeteilt.

            Herr Boes, ich kann nichts dafür, dass Sie offensichtlich lange Jahre ein Pudel waren, in dem groteken Irrglauben, den Ihnen vermutlich Ihre Mutter eingepflanzt hat, das wäre das was Frauen wünschen. Und jetzt ansatt mit Reflektion, mit Überkompensation zu regieren, mag zwar menschlich verständlich sein, aber es wird Sie nicht dorthin bringen, wo Sie eigentlich hinwollen. Sie tun mir wirklich ein wenig leid, Herr Boes, wie viele Ihrer Mitstreiter übrigens. Weil Sie so wenig begriffen haben und wieder den falschen Weg gehen.

            Und deshalb Herr Boes, seien Sie mir nicht selbiges, halte ich es nicht für vermessen, wenn ich von Ihnen besser doch keine Ratschläge zu meiner Rolle als Mann annehmen möchte. Denn im Gegensatz zu Ihnen, war das Thema Pudel für mich schon mit 20 Jahren zu den Akten gelegt. Und ich kan mich, im Gegensatz zu Ihnen, auch nicht über meine Partnerinnen beklagen.

            Kaufen Sie sich ein Zweitbuch, Herr Boes, am Besten aber nicht eines von diesem Herrn Hoffmann, sondern eines, das auch einen praktischen Nutzen für Sie hat… Mit Bildern vielleicht?

    13. ola schrieb am 18. April 2012 um 20:50 - Permalink

      Meine Fresse. Bitte geh zu den Piraten. Werd glücklich und fühl dich verfolgt. Solche, ehrlich, Jammerlappenbeiträge von “Scheidungsopfern”, oder Typen die es nie zu etwas gebracht haben und jetzt die Schuld in Frauenquoten oder der Weiberemanzipation sehen, sind für mich echt arme Lichter. Was habt ihr nur für ein erbärmliches Leben.

      Ich kanns echt nicht fassen. Linke Männerbewegung. back to Häkelschal.

      Ich bin jetzt sicher kein großer Verfechter der hardcore frauenbewegung, weil ich das Feminine ausgesprochen liebe, aber wenn ich den Artikel lese, dann bekomme ich den Eindruck, ihr kommt mit den Mädels nicht mehr klar. Und das kann nicht nur das Problem der Tussen sein.

      Dieses Versagen wird dann in solchen absurd weinerlichen Beiträgen zum Ausdruck gebracht, deren Höhepunkt sicherlich “das Leben in einer femininen Gesellschaft” ist. Ich weiss schon wo diese Denke herkommt Jungs, ich kenne genug solche Opfer… Aber wie bei allem auf der Welt, sind die Opfer nicht immer ganz schuldlos an ihrer Knechtschaft.

      Geh mal mit Mutti reden, da scheint mir das Problem am ehesten zu verorten zu sein.

      Ansonsten kann ich nur empfehlen, hab Eier in der Hose, probiers aus.

      • antimony schrieb am 18. April 2012 um 21:01 - Permalink

        Klasse Hate Speech! Sitzt sonst noch was quer? Ansonsten einfach mal die Schnappatmung einstellen. Sehr schönes q.e.d. für Hoffmann übrigens, besser hätte er das selbst auch nicht gekonnt.

        • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:38 - Permalink

          Am besten finde ich, dass er von Frauen als “Tussen” spricht. Da stellt sich nun die Frage, wer hier wirklich ein Problem mit Frauen hat.

      • Bombe 20 schrieb am 18. April 2012 um 21:13 - Permalink

        Himmel… Hat Deine Stammkneipe heute zu?

        B20

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 14:01 - Permalink

          Jetzt mal Butter bei die Fische. alle miteinander, ihr Opfer einer femininen Welt. Wo werdet ihr denn diskriminiert? Keiner hier konnte mir ne Antwort geben. (also, ich bin ehrlich, auf das “Argument” feminiserte Welt und unterdrückte Männer habe ich außer Staunen nicht viel anzubieten, was als Argument in Ihren Reihen Akzeptanz fände)

          Es ist schon bezeichnend, wie fremd offensichtlich manchen Männern das eigene Geschlecht geworden ist. Ist es das was ihr meint, wenn ihr von einer feminisierten Welt redet? Dann könntet ihr eventuell sogar recht haben, wenn ich mich hier so umsehe. Nur dann fasst euch endlich mal an die eigenen Klöten.

          Die Reflektion über das eigene Handeln fehlt hier nämlich völlig. Da empfehle ich Frau Lehmann, die ich sicher nicht als klassische Emanze sehen würde. Sie beobachtet nur gut und scharf.

          Eure Opferrolle ist in etwa die eines Gefängnis Aufsehers, der die Gefangenen für seinen 10 Stunden Tag verantwortlich macht. Kann man so sehen, muss man aber nicht……

          Ah, PS: Ich bin auch keiner für eure Pudel Liste, sicher nicht^^

          • Bombe 20 schrieb am 19. April 2012 um 15:59 - Permalink

            Ola,

            alle miteinander, ihr Opfer einer femininen Welt.

            die Vorstellung von Männern als Opfer beängstigt Dich sehr, oder?

            Wo werdet ihr denn diskriminiert?

            Deine Argumentation ist schon recht praktisch. Wenn jemand selbst betroffen ist, muß man ihm nicht zuhören (s. Dein Kommentar vom 18. April 2012 at 21:41), und wenn er nicht selbst betroffen ist, dann erst recht nicht, weil das Problem ja überhaupt nicht existiert.

            Für diejenigen, die es wirklich interessiert: http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

            Muß ich persönlich betroffen sein, um ein Problem darin zu sehen, wenn Kinder ihre Väter nicht sehen dürfen, wenn Jungen Bildungschancen verwehrt werden oder wenn behinderte Gewaltopfer aufgrund ihres Geschlechts keine Selbstbehauptungskurse bezahlt bekommen?

            auf das “Argument” feminiserte Welt und unterdrückte Männer habe ich außer Staunen nicht viel anzubieten, was als Argument in Ihren Reihen Akzeptanz fände

            Mir scheint, Du hast generell wenig anzubieten, das irgendwo als Argument anerkannt würde.

            Es ist schon bezeichnend, wie fremd offensichtlich manchen Männern das eigene Geschlecht geworden ist.

            Wolfgang hat Dir doch schon bescheinigt, daß Du ein echter Mann bist, was willst Du eigentlich noch?

            Ist es das was ihr meint, wenn ihr von einer feminisierten Welt redet?

            Welche Eigenschaften werden heute Männern, welche Frauen zugeschrieben? Welche Eigenschaften gelten als positiv, welche als negativ? Gibt es Eigenschaften, die beim einen Geschlecht als positiv, beim anderen aber als negativ gelten?

            Nur dann fasst euch endlich mal an die eigenen Klöten.

            Sind Dir wichtig, gell? Ich wette, bei der Musterung hast Du ganz toll abgeschnitten. (<- Psst, obwohl Ostern schon vorbei ist, habe ich Dir da etwas versteckt.)

            Die Reflektion über das eigene Handeln fehlt hier nämlich völlig.

            Lustig, von wem so ein Anwurf kommt.

            Ah, PS: Ich bin auch keiner für eure Pudel Liste, sicher nicht^^

            Da hast Du ausnahmsweise Recht. Du hast ganz andere Probleme.

            Bombe 20

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 16:30 - Permalink

              Fassen wir die Männerprobleme zusammen:

              Selbstbehauptungskurs nicht bezahlt bekommen
              Väter können ihre Kinder nicht sehen (ein offensichtlich flächedeckendes Phänomen)

              Dafür muss man jetzt ein Fass aufmachen und durchgehend gegen andere schiessen, anstatt für etwas zu kämpfen. Na dann Jungs. Dafür brauchts keinen Psychologen.

              Wenn Ihnen Ihre Eier nicht wichtig sind, dann habe ich mich ja doch nicht geirrt. Klar sind mir meine Eier wichtig, warum auch nicht?
              Ich denke aber, Sie haben sicher verstanden, dass die hier als Metapher benutzt wurden, wa?

              Und Sie haben sicher Recht, wenn Sie sagen ich hätte zu Ihrem Thema, so wie Sie das verstehen, nicht viel anzubieten. Und wissen Sie was? Es wäre für mich schlimm, wenn Sie das anders sehen würden.

              Und jetzt muss ich mal was anderes machen und lasse euch in eurem Wahn alleine weiter machen. Jedem seine Phobie.

              PS: Worte eines Opfers aus einem x beliebigen Forum entnommen:

              “Als ganz alltäglichen umgangsstreit kann man es nicht wirklich sehen. Sie wirft mir vor, dass ich die Familie kaputt mache und die Kinder nicht sehen darf, wie ich gerade Bock drauf habe, sondern, wenn dann nur alle 2 Wochen und dann auch nur wenn sie es erlaubt. Diese Aussage habe ich schriftlich von ihr. Um auf eine ruhige art und weise zu kommunizieren ist schon gar nicht mehr möglich. Diese Frau ist in meinen Augen einfach nur krank, oder hat sich ihr Hirn weg gekifft. Sorry, für die Ausdrucksweise, aber mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich nur höre, dass sie sich abends gerne mal nen Joint raucht im Schlafzimmer und ihr Freund das jeden abend macht. Wie kann man nur? Es sind 2 Kinder dabei. Liegen dann zwar im Bett, oder sind dann auf den Weg ins Bett, aber trotzdem kriegen sie es doch auf irgendeiner Art und Weise mit, oder? Antrag auf Umgangsregelung ist gestellt und die Rechtspflegerin schüttelte nur den Kopf, als sie von mir hörte, wie meine Ex drauf ist. Sie meinte auch, wenn ich sie vor Gericht ziehen will, dass ich dann keine Chance haben werde.”

            • Bombe 20 schrieb am 19. April 2012 um 23:21 - Permalink

              Letzte Trollfütterung, ehrlich:

              Fassen wir die Männerprobleme zusammen:

              http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

              Nur weil Du Dich weigerst, Links zu folgen, aus Angst davor, tatsächlich Deine Ansichten ändern zu müssen, werde ich nicht Human Gateway spielen.

              B20

          • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:44 - Permalink

            Ola, ich will ehrlich zu Dir sein: Das Thema ist zu kompliziert für Dich, das verstehst Du nicht. Aber ich kann Dich beruhigen: Du bist ein ganzer Kerl, weiter so!

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 18. April 2012 um 21:15 - Permalink

        Bist ein echter Mann, darfst dich wieder setzen

      • GrooveX schrieb am 18. April 2012 um 21:20 - Permalink

        Ich bin jetzt sicher kein großer Verfechter der hardcore frauenbewegung, weil ich das Feminine ausgesprochen liebe

        back to hantel – wegen dieses zitats, und weil du dich da so aus dem fenster lehnst, an dich: wo schließt für dich ‘das feminine’ feminismus aus? ich meine, wie kommst du überhaupt auf die idee?

        • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:38 - Permalink

          Was heisst aus dem Fenster lehnen? Ich habe gegen jede Art von Phobie meine Vorbehalte und das hier ist eine Disikussion von Phobikern für Phobiker.

          Zu deiner Frage: Weil Frauen, die ständig gegen Wände rennen, sei es weil ihre Methodik falsch ist, oder sei es, weil die Wände nunmal da stehen, oft genau das verlieren, ihre Weiblichkeit. Weil sie gezwungen sind, um Veränderungen zu erreichen, das Männerspiel mitzuspielen und meist noch brutaler und männlicher als ihre Kollegen mit Schwanz. Deshalb.

          Aber ich bin nunmal 20 Jahre in der freien Wirtschaft tätig und habe allerhand erlebt, da muss mir keiner mit einer feministischen Welt kommen. Das ist einfach totaler Unfug. Diese Gesellschaft baut nach wie vor auf Regeln auf, die ganz eindeutig männlich geprägt sind und diese zwingen Frauen oft genug zu oben beschriebenem Verhalten.

          Spielen sie nicht mit gehen sie unter. Ja Männer auch, aber das sind deren Regeln.

          So und nun kommen wir zum Kern des Problems. Lila Wände zu Hause? Plüschtiere auf dem Bett? Vasen im ganzen Haus verstreut? Goldene Kitschspiegel an der Wand? Ja, scheisse gelaufen, da würde ich auch bis 20:00 Uhr Überstunden schieben. Nein, natürlich nicht, da würde ich einfach nicht mitspielen. Alle die es doch tun, müssen wirklich mal bei Mutti nachfragen. Es gibt genug Literatur zum Thema. Kompensationshandlungen und Phobien entwickeln, das ist nicht die Lösung.

          • GrooveX schrieb am 18. April 2012 um 21:45 - Permalink

            Weil Frauen, die ständig gegen Wände rennen, sei es weil ihre Methodik falsch ist, oder sei es, weil die Wände nunmal da stehen, oft genau das verlieren, ihre Weiblichkeit.

            ich habe verstanden. die sind einfach verbraucht, verknautscht, unansehnlich und überhaupt. ich stehe mehr so auf die frischen, knackigen, bevor sie aufs maul gekriegt haben.

            coole haltung!

            • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:55 - Permalink

              Nein, sie werden in Ihrem Wesen und dem was Sie der Welt an positivem geben könnten, beschnitten. Mühe dich nicht Sohn, die Ecke ist die falsche. Probier doch einfach mal was anderes aus. Auch wenn dich meine Wortwahl zum hyperventilieren bringt.

            • Helau schrieb am 18. April 2012 um 22:05 - Permalink

              @ Ola

              “Auch wenn dich meine Wortwahl zum hyperventilieren bringt.”

              Sag mal, du bist hier wohl derjenige, der hier am argumentfreiesten bloß mit Beleidigungen um sich schmeisst. Willst du nicht wenigstens warten, bis du wieder nüchtern bist, bevor du weiterpostest?

            • GrooveX schrieb am 18. April 2012 um 22:07 - Permalink

              nein papa, die ecke passt. nächste frage: was, meinst du, könnten sie denn der welt an positivem geben, immer den konjunktiv beachtend?

              die frage war nur noch rhetorisch. du hast nichts mitzuteilen, aber ich dir was zu sagen. wenn hier einer gerade hyperventiliert hat, warst das du mit deiner rosa lila plüschtier decken phobie. war sonst noch was? nö, denke nicht.

            • ola schrieb am 18. April 2012 um 22:13 - Permalink

              Sorry, ich wusste nicht, dass du auch zu den Unterjochten in einer Barbie Welt gehörst. Wie wärs mit der eigenen Meinung zum Thema? Besser nicht, eh?

              Und keine Sorge, ich bin eher amüsiert über das was hier geschrieben wird.

              Aber du darfst selbstverständlich auch mitkämpfen, gegen die Unterjochung.

              mehr Popcorn bitte.

            • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 06:06 - Permalink

              keine bange, ich fühle mich nicht ‘unterjocht’ und gehöre ganz sicher nicht zu ‘jenen’. so weit kommt’s noch! NOT und zum thema hatte ich ja zwei kleinstwörter übrig: au wei!

          • karl schrieb am 19. April 2012 um 08:32 - Permalink

            Typen wie Sie sind die schlimmsten, die Macher-Typen, die jeden Mann verachten, der nicht so ist wie sie.

            Spielen sie [die Frauen] nicht mit gehen sie unter. Ja Männer auch, aber das sind deren Regeln.

            1. Frauen haben tendenziell eher (hässliche Frauen z.B. sind davon ausgeschlossen) sich diesem Spiel zu entziehen.

            2. Es sind auch die Regeln der Frauen, jener Frauen, die sich zielsicher den Macher und Gewinner aussuchen und belohnen.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 16:02 - Permalink

              Nein, ich verachte Sie nicht wenn Sie kein Macher sind. Ich verachte aber Menschen, die gerne etwas wären was sie nicht sind und dafür Andere verantwortlich machen wollen. Verstehen Sie das?

              Jeder soll machen wie ihm lustig ist. Ich habe da kein Rollenverständis, das haben Sie und zwar durchgehend.

              Bezeichnend Ihr Satz zu den heissen Öfen. Offener kann man seine Motivation und sein Denken doch gar nicht mehr zum Ausdruck bringen. Und damit solidarisiere ich mich nicht.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 16:18 - Permalink

              Sie verwechseln mich. Noch mal: Ich bin nicht der Herr Karl.

              Und Sie schrieben selbst, dass Frauen und Männer “unter gehen” nach den harten Regeln, wobei Sie das bei Männern nicht so tragisch sehen, weil es ja “ihre” Regeln seien.

          • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:47 - Permalink

            @Ola Ich glaube, da haben die meisten Männerrechtler eine durchaus modernere und emanzipiertere Einstellung als Du. Und ich denke genau da liegt der Haken: Du hast nicht nur ein verstaubtes Männerbild sondern ein ebenso verstaubtes Frauenbild.

      • Goofos schrieb am 18. April 2012 um 21:26 - Permalink

        Jetzt fehlt nur noch eine Kommentatorin die ganz selbstbewusst kommentiert was für Weicheier und Heulsusen Männerrechtler sind, die sowieso keine richtigen Männer sind, niemals selbstbewusst auf Augenhöhe mit Frauen reden könnten und auch keine richtige Frau abbekommen. Damit wäre dann das volle Programm abgedeckt.
        Ich geh dann mal heulen weil alle so gemein zu mir sind.

        • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:41 - Permalink

          Sie lassen einem keine andere Möglichkeit. Ihr Geschreibsel lässt nur diesen Schluss zu. Jede Wette, geschieden und kein Sorgerecht. Dafür aber am Abdrücken. 100%

          • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 01:48 - Permalink

            Tja, die Wette hast du verloren.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 01:57 - Permalink

              Ja, was sollen Sie jetzt auch anderes sagen^^ Is mir auch wurscht, erzählen Sie lieber mal, wo Sie denn so Ihre Portion Alltagsdiskriminierung erleiden müssen. Da können Sie sich jetzt eine tolle Geschichte ausdenken, bis morgen.

              Das hier ist ein absolut geiler Witz. Aber es verwundert einen nicht wirklich, dass solche Mitmänner ihre Spielecke bei der Binärpartei eingerichtet haben. Dort tummelt sich genau die benötigte Klientel.

              Früher seid ihr wenigstens einfach nur nach Thailand geflogen und gut wars.

              back to hockey

            • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 20:57 - Permalink

              Das erzählen der Geschichte hast du ja schon übernommen. :)) Weiß ja auch nicht was du als besonders Männlich bezeichnest und warum du mich unbedingt in dein Männlichkeitsbild zwingen möchtest. Ich finde das auf jeden Fall ziemlich diskriminierend was du da machst.

          • karl schrieb am 19. April 2012 um 07:40 - Permalink

            Jede Wette, geschieden und kein Sorgerecht. Dafür aber am Abdrücken.

            Ja, das wäre dann ja nur ein Betroffener, und die zählen nicht, gell?

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 14:05 - Permalink

              Ich sähe da 2 Betroffene, oder sogar 3. Sie nicht? Eben.

        • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 04:45 - Permalink

          @Goofos

          Jetzt fehlt nur noch eine Kommentatorin die ganz selbstbewusst kommentiert was für Weicheier und Heulsusen Männerrechtler sind,

          Mit einer Kommentatorin kann ich nicht dienen, aber als Kommentator erfüllt “ola” das perfekt.

      • danielmite schrieb am 19. April 2012 um 10:33 - Permalink

        Du bist ein ganz großer.

        Ich sehe das auch alles nicht so dramatisch wie die Maskulisten (ob rechts oder links ist mir scheiß egal, weil ich mit denen nichts am Hut habe), aber gewissen Tatsachen kannst du nicht abstreiten. Du kannst die größten Eier der Welt haben oder Balls of Steel leihweise von Duke Nukem, aber damit änderst du auch kein Urteil eines Familiengerichts, welches dich benachteiligt und zwar nur, weil du ein Mann bist.

        • Mod schrieb am 19. April 2012 um 11:28 - Permalink

          Die Gründe des Familiengerichts sind Systemisch, das Männer da sehr oft das Nachsehen haben sind eben diese Gründe, der Staat sieht zu das so wenig Kosten wie möglich auf die Staatskasse zukommen. Das ganze Theater sieht man z.B. auch daran, das Vaterschaftstests die zur Beweisführung angeführt werden möchten, entweder gar nicht, oder nur unter erschwerten Bedingungen zugelassen werden. Es ist der finanzielle Hintergrund warum Männer da oft das Nachsehen haben. Eine Systemfrage warum Männer und Frauen nicht Gleichberechtigt sind vor Gericht, stellt sich vielen trotzdem nicht? Das angeführte Wohl des Kindes nur der schöne Schein, der die Judikative umgibt und sie Recht sprechen lässt.

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 14:11 - Permalink

          Es ging mir vornehmlich um die Motivation der Herrschaften, nicht um etwaige Ungerechtigkeiten. Das interessiert mich schlicht nicht, weil ich niemals heiraten würde. Wer es tut, unterwirft sich für eine Handvoll dollars eben bestimmten Regeln. Wie überall. Aber dann muss ich nicht hinterher kommen und rumjammern. Die Regeln waren vorher bekannt, die Frau auch (nehme ich an jedenfalls) Und soweit mir bekannt ist, wurden die Regeln ja sogar mitten im Spiel mal zu Gunsten der Opfer geändert.

          Was mich stört, ist die Opferrolle und das nicht hinterfragen der eigenen Zuständigkeit.

          Sind Eheverträge in Deutschland eigentlich verboten?

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:34 - Permalink

            LOL

            Du Dummerchen du.

            Natürlich nicht. Man kann Eheverträge schliessen.

            Die sind aber dann hinterher nichts wert wenn Frau dagegen ist.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 18:06 - Permalink

              Und so eine würden Sie heiraten? Fragt sich dann doch, wer von uns beiden der Vollpfosten ist.

            • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:57 - Permalink

              @Ola

              “Frauen sind für mich sexuell gesehen so interessant wie ein Kieselstein am Baggerloch.”

              Na also, jetzt hat er sich geoutet. Und so kristallisiert sich heraus wer hier wirklich Probleme hat und sich in die Opferrolle begeben hat. Die Männerrechtler wie Hoffmann sind es jedenfalls nicht. Sie suchen die Konfrontation. Jemand wie Du Ola, geht jeder Konfrontation scheinbar aus dem Weg. Du hast den Rückzug angetreten, Dich verkrochen und beschimpfst die, die etwas verändern wollen als “Opfer”. Das Opfer bist aber Du! Du hast Dich mit den Verhältnissen abgefunden, Heul und kauf Dir nen Lolli, Du Opfer!

          • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 22:51 - Permalink

            “Das interessiert mich schlicht nicht, weil ich niemals heiraten würde.”

            Das würde Dir mit Deinem antiquierten Männer- und Frauenbild auch nicht gut bekommen.

    14. Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 18. April 2012 um 20:52 - Permalink

      Viele wichtige Punkte sehr übersichtlich und prägnant dargestellt, vielen Dank.
      Auch Herr Bönt ist mir schon aufgefallen, der ja in einem Interview festgestellt hat, wie schwer sich bewegte Frauen tun, wenn Kritik an ihrer Einstellung zu Männern mal nicht von der gewohnten frauenfeindlichen Seite kommt, sondern von “links”
      Herr Bönt hat mir zugesagt, dass ich ihn demnächst einmal für meine Männernews auf youtube (Kanal Odingerman) interviewen kann. Ich bin schon gespannt und werde ihn auch löchern, ob er eine Meinung zu meinem “linken Manifest” hat (vielen Dank Arne, für die Erwähnung und Verlinkung)
      Was du übrigens sehr gut herausgestellt hast – und mir auch gar nicht mehr so bewußt war – ist die Vernachlässigung der “Klasse” durch die Linke. Natürlich ist der Begriff “Klasse” nicht mehr das, was Marx gemeint hat und in den Anfängen auch von der SPD verstanden wurde. Und doch kann man sagen, dass die SPD hier ein historisches Versäumnis verbrochen hat. Plötzlich sind Frauen insgesamt die untere Klasse, der geholfen werden muss. Männer sind die priviligierten. Das kommt auch in einigen Kommentaren zum Ausdruck und unterstreicht die Wichtigkeit einer linken Pro-Mann-Politik, eines linken Maskulismus

      • Mod schrieb am 20. April 2012 um 11:13 - Permalink

        Ihr Manifest Herr Wenger, zumindest die Teile 1-5, wären geeignet das Wahlrecht für Frauen einzuführen, da es das aber schon gibt und das zeigt der Punkt 6 in ihrem Manifest, geht es doch im Schwerpunkt auch um die Rechte der Männer bzw. der Väter, die mit Sorgerechtsansprüchen oder Zugang zum eigenen Kind durch Gesetze daran gehindert werden, was ja auch in Deutschland Thema ist und wie im Artikel von Herrn Hoffmann, “Männerrechtsbewegung, grenzenlos” die darin beschriebenen Fortschritte in Neuseeland – die Vaterrechtler, in Botswana – das Sorgerecht und in Israel sind es auch Vaterrechtler, die beschrieben und erzielt wurden um hier einen berechtigten Anspruch auf der Grundlage von Gleichberechtigung zu Thematisieren und zu fordern.

        Dabei wird übersehen das wichtige Faktoren die im Manifest unter 9,10,12 und die in 13, beschriebene Unabhängigkeit, doch nur dann eine Chance haben wenn die gesellschaftlichen Umbrüche jetzt und in Zukunft, denen wir alle ausgesetzt sind dazu führen, das wie in Punkt 4. die soziale Verantwortung für ein Zusammenleben eben keinem Überlebenskampf weicht, der nicht nur schon errungene soziale Standards zur Makulatur werden lässt, sondern eine Weiterentwicklung dessen Grundlage “die” Menschenrechte, welche Universell und Unteilbar sein sollten, durch die gegenwärtige Politik befördert und dabei ihren Anspruch des unveräußerlichen, immer mehr an Wert verlieren?

        Körperliche Gewalt, wie Gewalt in jeder Form oder Diskriminierung innerhalb einer Gesellschaft sind immer auch Spiegelbild einer Gesellschaft, die dann aber weder Frei ist noch Sozial, sondern im Gegenteil sich über Kriege und durch Verteidigung des freien Kapital und Warenverkehr, also durch Gewalt identifiziert und sogar Berechtigung an GG und Verfassung vorbei erhält, was dazu geführt hat das alles Menschenrecht, überall und Global nur unter Ausbeutung vorhandener Rechte und Ressourcen, mit der Beseitigung des Rechts im eigenen Land, durch Interessen gesteuert, denen es absolut egal ist ob in einem Bergwerk Männer, Frauen oder Kinder ums Leben kommen und ich denke bei aller Berechtigung die ihre Forderungen erfüllen, um ein Leben Individuell und Unabhängig gestalten zu können, wäre es um dieses zu erreichen notwendig, das dass beherrschende Element welches sich Antidemokratisch, Lebensfeindlich und Profit orientiert und in dieser Eigenschaft immer mehr Einfluss auf eine Gesellschaftsform nimmt, erst beseitigt werden muss damit nicht nur ihre Forderungen, sondern die Forderungen aller Menschen, um als Mensch nicht weiter in einer Kosten/Nutzenrechnung der Wallstreet, oder auf Kriegsschauplätzen weitere Verwendung zu finden. Oder hab ich irgendwo einen Denkfehler?

      • crumar schrieb am 20. April 2012 um 20:08 - Permalink

        Hi und vielen Dank für diese Gelegenheit etwas anzumerken: Der allergrößte Trick des Mainstream-Feminismus war, generell Frauen als Proletariat zu verkaufen und Männer als Bourgeosie. Ungeachtet der konkreten Schichtzugehörigkeit, der Verfügung über finanzielle Ressourcen sind Frauen per se die Unterdrückten – auch Liz Mohn und Friede Springer sind natural born Unterdrückte.
        Was oben gezeigt wird ist, wie sehr sich diese Ideologie in (linken) Männerköpfen verankert hat, die brauchen auch keinerlei empirische Evidenz, es spricht da ein Wahrnehmungsfeld, das sorgsam gewoben worden ist.

        Und für mich ist erschreckend, dass diesem Bild so schwer mit rationalen Argumenten zu begegnen ist.

        Das führt dann zu einem gedanklichen Automatismus, wonach es für die siegreiche Sache der Frauen (quasi die Vulgärversion der Arbeiterklasse als biologisches Geschlecht) gerechtfertigt ist, jedwedes Menschenrecht für Männer auszusetzen.
        Es ist geradezu notwendig, die Herrschenden (Männer) als Unmenschen zu betrachten, um eine Rechtfertigung für Maßnahmen zu haben, wie z.B. die erwiesene Benachteiligung von Jungen in der Schule und deren Diskriminierung bei der Notenvergabe.

        Diese Maßnahmen werden jedoch nicht als ungerecht und menschenverachtend verstanden, sondern als moralisch gerechtfertigte Handlung, weil als Vergeltung für erlittenes Leid. Um so größer das plakativ herausgestellte Leid, desto gerechtfertigter selbst die offensichtlich sexistischen und biologistischen Argumente.

        Dabei nähern sich die Lügen und Verfälschungen schon rechter Wirklichkeitsverleugnung.
        Bspw. ist der Wikipedia Artikel zu Frauen im Faschismus (von der legendären Barb) von vorne bis hinten erstunken und erlogen und das bis hin zur Holocaust Relativierung.

        Alles nur mit dem Ziel, Frauen bloß nicht als Täterinnen darzustellen, sondern eine Kontinuität von Opfer Dasein in die Geschichte hineinzufälschen.
        Und von dieser Fälschung “moralisch” zu profitieren.

        Gerade diese Melange aus Wirklichkeitsblindheit, Betrug, Selbstbetrug und moralischer Selbstüberhöhung halte ich für gefährlich.

        Schönen Gruß, crumar

        • GrooveX schrieb am 20. April 2012 um 20:58 - Permalink

          wenn mir jemand sagt, dass der himmel aus granit besteht, dann antworte ich höchstens: nur solange es kein basalt ist.

          da nicht für.

    15. GrooveX schrieb am 18. April 2012 um 21:18 - Permalink

      au wei.

    16. benjamin schrieb am 18. April 2012 um 21:19 - Permalink

      divide et impera…

      da hat die elite mit dieser genderdebatte wohl den 50:50-joker gezogen :D

      und das beste daran ist ja, dass wenn man frauen gegen männer und männer gegen frauen ausspielt (besonders beliebt KARRIERE! KARRIERE! KARRIERE!) dass die systemfrage mal wieder nicht gestellt wird.

    17. DasMann schrieb am 18. April 2012 um 21:22 - Permalink

      *chapeau* Arne – und klasse, dass der von mir geschätzte Spiegelfechter diese Zusammenfassung einer gesellschaftlichen Polarisierung (gegen Mann und Frau) auf den Fokus setzte.

      Wer erinnert sich hier nicht an Ines Fritz, die ob der kronträren Kommentare ihren Beitrag löschen lies und auch noch die Antworten darauf in stalinistischer Manier entfernt sehen wollte.

      Wer kann sich noch an die Abmahnwelle erinnern, die eine Gudrun H. u.a. hier auch, vermeintlich aufmunitioniert an den Spiegelfechter brachte.

      Und wer erinnert sich noch an Sätze, wie “Das Private ist politisch”, welche im Bundestag voll ideologischer Inbrunst in die Welt getrötet – und via Gender Mainstreaming und Familienrecht ideologisch top-down durchgepresst wurde und dem einfachen Menschen okrtujiert?

      Das mag ein Indikator dafür sein, was hier in diesem unseren Land mal pfälzisch oder aktuell lispelnd intoniert wird und nebenbei links “gedönst” wurde bzw. ideologisch grün und lilal-links gefärbt im Sinne von: ist doch für die gute Seite der Macht, in die Hirne der Menschen legeslativ gehämmert worden ist.

      Was haben wir nicht Alles erlebt in den letzten Jahren und -zehnten?

      Wir mussten miterleben, wie die Geschlechter aufeinander gehetzt wurden und sich misstrauisch wie nie zuvor gegenüber stehen -und wir haben eine das-steht-mir-zu-Kultur, die Täter-Opfer-Mythologien zementierte und die Opfer zu Tätern werden ließ. Kurzum: wir leben in einer Polarisierungsfalle und müssen wohl damit klar kommen; gibt ja nur das Eine. That’s (simple) Life eben.

      Daher begrüße ich, als rechts-liberaler, dieses nach vorne preschen und in die Pflicht nehmen der Linken, welcher ich auch mal war!

      Und es sieht danach aus, dass “Romans rote Männer” ihre verdiente Rekultivierung erfahren und erleben können, ich freue mich von Herzen für unsere Männer, Jungen – aber auch für die Frauen und Mädchen; so sie denn mal aufgewacht sind.

      Denn Letztere werden genau so und immer mehr in Clichees gepresst, welches allen hilft, nur nicht denen, die davon betroffen sind!

      Damit auch der angesprochene Bogen zur inhärenten Kapitalismus-Kritik, den ich übrigens teile: Welche Feminstin (Tina Groll, Simone Schmollack, Alice Schwarzer, Nina Pauer, Gunda Werner, Ingebor Rakete-Dombek, Kerstin Plehwe, Micaela Hahne, usw.), welchen Feminist (Thomas Gesterkamp, Hinrich Rosenbrock, Martin Rosowski, Christian Pfeiffer, Andreas Kemper, usf.) interessiert die Kassiererin im Supermarkt oder den Bergmann unter Tage?

      Richtig!

      Keinen von diesen ‘Nucklern’ an den staatlichen Futtertrögen haben ein Interesse an einer Veränderung im Sinne der Menschen (m/w) dieses Landes! Warum denn auch, schließlich labt man sich doch bestens an dem “divide et impera” im Reiche der Oberen-Gender-Zehntausend. Oder, wie Jan Fleischhauer mal in “Unter Linken” schrieb und sinngemäß sagte: Bestimmte Politiker und Parteimitglieder “lieben den öffentlichen Dienst”, was ich um NGOs und andere seltsamen Vereine nebst Lobbyisten gerne ergänzen möchte.

      Im Grunde ist es Kapitalismus ‘umgekehrt’. Einer, der aber nicht mal manchen Menschen nutzt sondern aus anderer Ecke ausbeutet. Dennoch ist diese Tangente der Knackpunkt unserer Gesellschaft: Unser Land (und auch andere) hat noch niemals einen Mehrfrontenkrieg gewonnen; wie und warum denn auch?

      Also, lassen wir uns munter weiter in diesem Land als Bürger am Nasenring herum führen, ausnutzen, drangsalieren! – Oder eben spalten? Das Leben ist eh’ schon komplex genug und den Euro will ich gar nicht in dieses Thema einbringen.

      Meinen Dank für diesen Blog und an Herrn Hoffmann für seinen Gastbeitrag. Beides zeigt, dass man auch zuerst divergent wirkende Themen durchaus in einen Zusammenhang bringen kann – und auch sollte.

      Hören ‘wir’ nicht auf, sonst haben die Männer und Frauen dieses Land verloren. Und das wäre wirklich schade.

      “DasMann” – und das gerne ;-)

    18. Am_Rande schrieb am 18. April 2012 um 21:37 - Permalink

      Ein interessanter Artikel. Ein interessanter Artikel, weil er einmal mehr streiflichtartig zeigt, wie sich die linke Denkungsart einmal mehr selbst in die Ecke manövriert hat. Der Autor propagiert die Anerkennung dessen, was er eine „linken Männerpolitik“ nennt. Und zwar als Reaktion auf die, wie er schreibt, „feministische[n] Gesellschaft, [in der] immer mehr der Mann zu diesem ausgegrenzten Sündenbock erklärt wurde.“
      Zudem schreibt er:„Linke Männerpolitik widersetzt sich einer sturen Beibehaltung des Status quo, insbesondere wenn dieser sich darin äußert, eine 50 Jahre alte Ideologie wie den Feminismus als ein Dogma vor sich her zu tragen.“
      Diese Reaktion scheint verständlich in einer Zeit, wo selbst die Arbeitsministerin einer vermeintlich konservativ-liberalen Regierung, eine verbindlichen Frauenquote von 30 % für Aufsichtsräte und Vorstände von Dax-Konzernen fordert.
      Er beklagt zudem die derzeit vom linken Lager betriebene[n] einseitige[n] Geschlechterpolitik.
      Als Gegensatz dazu (oder sollte man besser schreiben: als komplementäres Pendant?) fordert er nun also eine „linke Männerpolitik“.
      Ich gebe zu, hier ist der Text in der Frage, was die konkreten Ziele einer solchen Politik wären, (noch) ziemlich unkonkret. Aber geht man nur einmal vom Schlagwort „linke Männerpolitik“ aus und zieht Max Webers Definition von Politik zu Rate, nämlich: „Politik ist […] die Leitung oder die Beeinflussung der Leitung eines politischen Verbandes, heute also: eines Staates.“ Dann wird deutlich worauf „linke Männerpolitik“ in letzter Konsequenz nur abzielen kann:
      Auf Subvention für Männeranliegen! Auf Ausnahmetatbestände für Männeranliegen! Auf Beihilfen für Männeranliegen! Auf Steuerschlupflöcher für Männeranliegen! Auf Fördermittel für Männeranliegen! Auf (nicht zu vergessen): Kommunal-, Landes- und Bundes-Beauftragte für Männeranliegen! Und schließlich auf ein Ministerium für Männerangelegenheiten!
      Hierauf liefen die Forderungen des Autors – in letzter Konsequenz – hinaus, obwohl ihm (zu Recht) bewußt ist,
      dass die Quoten- und Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine privilegierende, also rechte Politik ist: eine reine Klientelpolitik, […].
      Er fordert also – trotz besserer Einsicht –, dass die (wie auch immer dingbar zu machenden) Sonderinteressen „der Männer“ genauso ins politische Kalkül gezogen werden sollen, wie es mit den Sonderinteressen „der Frauen“ bisher geschehen ist und noch immer geschieht. Ihn stört also nicht die Privilegierung der einen Gruppe, ihn stört nur, dass er nicht auch – qua Mann-Sein – privilegiert wird.
      Aber was wäre die Alternative zu diesem linken Denken? Ein verwegener Gedanke wäre es wohl, das Konzept des liberalen Rechtsstaats aufzugreifen. Friedrich August von Hayek schrieb dazu:
      “[...] für einen echten Rechtsstaat [ist] die Existenz einer Norm, die immer ohne Ansehung der Person angewandt wird, wichtiger ist als die Art dieser Norm selbst.”
      und:
      “Es ist kein Zufall, dass im Altertum die Blindheit ein Attribut der Göttin der Gerechtigkeit war.”
      Die Alternative wäre ein liberaler Rechtsstaat, der ohne Anschauung der Person gleiches Recht für alle garantiert und alle Bürger/innen gleich behandelt. Ein Staat, der keine Vorzugsbehandlung für von ihm favorisierte Bevölkerungsteile, keine Sonderinteressen kennt. Ein Staat, der zwischen Staat und Gesellschaft zu trennen weiß. Ein Staat, der (im Idealfall) seine Bürger/innen in gleichem Maße in Ruhe lässt.
      Es könnte so einfach sein – aber, ach nein, der Staat hat ja die sittliche Pflicht den Menschen ins Handwerk zu pfuschen. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen…

      • ola schrieb am 18. April 2012 um 21:52 - Permalink

        Ihre “Lösung” würde nur dann Sinn ergeben, wenn die Gesellschaft 2 gleichberechtigte Geschlechter kennt. Das sieht der Autor anders. Er fühlt sich als Mann in seinem Dasein unterdrückt und bedroht. In diesem Falle muss deer Staat erst einmal diese Gleichheit wieder herstellen, bevor Ihr sinnbefreiter Ansatz greifen kann.

    19. Chris schrieb am 18. April 2012 um 21:45 - Permalink

      Die Veröffentlichung von Arne Hoffmanns Artikel an dieser Stelle freut mich sehr, große Zustimmung und Anerkennung dafür. Aber zur Zeit kommt man aus dem erfreuten Staunen ja nicht mehr heraus – sogar die doch eigentlich äusserst feministische ZEIT hat vor wenigen Tagen einen sehr umfangreichen, konsequent maskulistischen Artikel veröffentlicht “Das verteufelte Geschlecht”, der die gegenwärtige feministische Dominanz dieser Gesellschaft gnadenlos kritisiert. Man wüsste gerne, was in den Zeitungsredaktionen gerade vor sich geht, reicht es auch den Chefredakteuren inzwischen, die doch jahrelang im Auflagensinne vom Feminismus profitiert, oder dies zumindest versucht haben ? Sind immer mehr Menschen inzwischen zu der Einsicht gekommen, dass der Feminismus mittlerweile gesellschaftlich zerstörerische Ausmaße angenommen hat, z.B. in Hinblick auf die Jungenbenachteiligung in der Schule, die der Gesellschaft nun wirklich rein gar nichts nützt ? Liegen diese Entwicklungen vielleicht im Erstarken der Piratenpartei begründet, die allen Feminismusgenervten endlich eine wählbare Alternative anbietet ?

      Mir persönlich hat der Fall Monika Ebeling gezeigt, dass der Feminismus in diesem Land schon längst keine Harmlosigkeit mehr ist, über die man noch genervt hinwegsehen kann, denn hier wurde versucht, die Existenz eines Menschen zu vernichten, alleine deshalb, weil Ebeling wirklich beide Geschlechter gleichermassen fördern und vor Gewalt schützen wollte. Genau so sollte Gleichstellung doch auch verstanden werden !!

      Ich denke deshalb, dass jetzt wirklich alle Menschen, denen an Gleichberechtigung und einem konstruktiven und gerechten Zusammenleben von Männern und Frauen gelegen ist, zusammenstehen sollten, um diese inzwischen völlig enthemmte feministische Ideologie und die mit ihr einhergehende Abwertung und Benachteiligung von Männern zumindest in erträglichen Grenzen zu halten.

    20. Momo schrieb am 18. April 2012 um 22:01 - Permalink

      “ASPEKTE EINER LINKEN MÄNNERPOLITIK”

      ICH WENDE MICH SCHAUDERND VON DIESEM TEXT AB !!!
      (ohne ihn gelesen zu haben – die Überschrift reicht mir vollkommen)

      Genau so schaudernd würde ich mich von einem Text abwenden, der sich mit den “Aspekten einer linken Frauenpolitik” beschäftigen würde.

      • ola schrieb am 18. April 2012 um 22:06 - Permalink

        lies das sofort! Dann weisst du, dass Kaiser Wilhellm wieder im Anmarsch ist, auf breiter Front.

        N8

        • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 21:13 - Permalink

          Lieber einen Kaiser Wilhelm als 600 Volksverräter ähh Vertreter.

      • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 04:49 - Permalink

        @Momo

        (ohne ihn gelesen zu haben – die Überschrift reicht mir vollkommen)

        Präferierst Du sonst die BILD-Zeitung? Du solltest den Text vielleicht doch mal lesen, denn er ist nicht Frauenfeindlich.
        Dort wird propagiert, das Feminismus als auch Maskulinismus schnell zu Diskriminierung führen kann.

      • karl schrieb am 19. April 2012 um 08:55 - Permalink

        Zeichnete “Momo” sich nicht dadurch aus, dass sie zuhörte? War es nicht genau das, was sie so besonders machte?

        • Momo schrieb am 19. April 2012 um 16:53 - Permalink

          Sehr gut gekontert!
          :-)

          @schwitzig

          Ich glaube Dir aufs Wort, daß dieser Beitrag nicht frauenfeindlich ist. Aber bei dieser “Geschlechterthematik” rollen sich bei mir die Fußnägel hoch. Begriffe wie z.B. “emanzipatorische Politik” (weiss allerdings nicht, ob dieser Begriff im obigen Beitrag vorkommt, da ich den Beitrag nicht gelesen habe) sind für mich ein Gräuel. Warum wählt man dieses abschreckende Wortungetüm “emanzipatorisch”? Bei diesem Soziologen-Kauderwelch fallen wahrscheinlich nicht nur bei mir sämtliche Rolläden runter.

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 21:09 - Permalink

            Die Soziologen reden immer so.

            Würden sie normal reden, würde der Bürger ganz schnell den Braten riechen und sie , besonders wenn es um Ihre Kinder geht, aus dem Land prügeln.

      • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 23:01 - Permalink

        [gelöscht/SF]

    21. Frau Lehmann schrieb am 18. April 2012 um 22:19 - Permalink

      Einig sollte man sich doch sein, dass die Art und Weise, wie sogenannte feministische Bestrebungen heute praktiziert weden, dem eigentlichen Ansinnen, nämlich ein Bewusstsein unsererer Gesellschaft dafür zu entwickeln, dass es überhaupt nicht um die Schaffung gechlechterspezifischer Bevor- oder Benachteiligung gehen sollte, sondern dafür, dass Männer und Frauen in einer Gesellschaft eine Gleichwertbehandlung als, zwar individuelle, aber in erster Linie Menschen verdienen.
      Ich kann verstehen, dass sich Männer dagegen wehren, wenn ihnen suggeriert wird, Frauen seien, nur weil sie Frauen sind, die besseren Menschen. Hat aber schon einmal jemand darüber nachgedacht, wie lange genau das Gegenteil behauptet und praktiziert wurde? Und noch heute, gerade heute wieder im Radio gehört, werden Männer, wenn es um gut dotierte Jobs geht, von Männern bevorzugt, weil so O-Ton, Männer als belastbarer einzustufen seien und damit einen 100%igen Einsatz für das Unternehmen gewährleisten im Gegensatz zu einer Frau, die einen Teil ihrer Energie und ihres Engagements auf Familie und Kinder aufwendet. Ist das keine geschlechterspezifische Benachteiligung? Und sie orientiert sich an ganz klaren Karrieremodellen. Welche Eigenschaften muss ein Mensch haben, der Karriere machen “darf”? (Vor diesem Hintergrund müsste man das Gegenargument der Lohnunterschiede interpretieren) Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, woher die jetzige Benachteiligung für Männer kommt, wenn es um das Umgangsrecht der Väter mit ihren Kindern nach einer Scheidung geht? Was da rechtlich umgesetzt wird ist nichts anderes als ein fortlebendes Rollenklischee, dass ein Kind selbstverständlich zur Mutter gehöre. Wer hat sich das Klischee wohl “ausgedacht”? Waren das etwa Feministinnen? Und wenn da ins Feld geführt wird, es gebe auch Gewalt von Frauen gegen Männer … niemand bestreitet das, aber es sind dennoch mehr Männer, die durch Gewalt auffallen, und wenns um sexuelle geht ist das definitiv nachgewiesen. Bewerten will ich das überhaupt nicht. Jens Bergers Bemerkung, welcher Mann würde das schon zur Anzeige bringen, wenn er von seiner Frau verprügelt würde, sagt weniger über eine Dunkelziffer aus als darüber, dass eben auch Männer unter dem nach wie vor dominierenden androzentristischen Blickwinkel in unserer Geslleschaft zu leiden haben. Leslie hat Recht, wenn sie festsellt:

      Emanzipation ist die Assimilation männlicher Verhaltensweisen.

      und das hinterfragt. DAS ist das Problem. Es ist nämlich durchaus noch so, dass alle Erfolgsmodelle nach wie vor männliche sind, dass viele Frauen nichts anderes machen als diese Modelle zu kopieren. Und ja, DAS ist keine Emanzipation. Auch die Sicht auf erfolgreiche Frauen ist eine männliche. Das soll kein Vorwurf sein, es ist aber ein Fakt. Man muss sich einfach mal Berichterstattungen ansehen, in denen eine erfolgreiche Frau beschrieben wird, und sie vergleichen mit der Beschreibung eines erfolgreichen Mannes Klar, dass das vielen Männern gar nicht auffällt, weil es üblich ist. Darin zeigt sich aber eine Perspektive. und die hat sich eben bis heute nicht wirklich verändert.
      Das Argument für die Benachteiligung von Männern, dass sie eine geringere Lebenserwartung haben als Frauen, überrascht mich immer wieder. Darin zeigt sich in meinen Augen nichts anderes als die trotzige Flucht in eine Opferrolle. Aber wessen Opfer denn? Der sich emanziperenden Frau? Der Feministinnen etwa? Ist es nicht eher so, dass jetzt plötzlich der Sinn dieses Opfers weggfällt, weil es in der Gesellschaft nicht mehr entsprechend gewürdigt wird? Vielleicht sollten sich all die erfolgreichen Männer sich selber einmal die Frage stellen, ob es sich lohnt, dieses Opfer zu bringen, sich im Namen des Erfolgs (oder Geldes oder einer Frau wegen…) dumm und dämlich zu buckeln, seine Nerven und die Gesundheit zu ruinieren? Ich sehe keinen einzigen Ansatzpunkt, wieso Frauen (auch nicht die sog. Emanzen, auch nicht der inzwischen verkommene Feminismus) dafür verantwortlich sein sollten. Wofür oder wogegen soll das ein Argument sein, dass frau (in der Regel) länger lebt. Wofür solll das Gegenteil ein Argument sein?
      Mir kommen diese Grabenkämpfe vor wie die trotzigen Auseinadersetzungen von Kindern um ein Spielzeug, dass beide endlich haben wollen, dabei ist das Spielzeug überhaupt nicht wichtig. Auch der heute praktizierte Feminismus ist kindisch. Mit rechts oder links hat das ganz und gar nichts zu tun. Selbst wenn man es fortschrittlich (links) oder rückschrittlich (rechts) nennen sollte, bleibt nur übrig, dass es sich nicht lohnt über das Thema zu sprechen, wenn nur Schubladen bedient werden.
      Warum reden und agieren wir nicht miteinander wie erwachsene, einander in ihrer Individualität respektierende und als gleichwertig wahrnehmende Menschen?
      Ich weiß schon, zu viel verlangt das Ganze. Aber wie wärs dann wenigstens damit, dass jeder seine empfundene Benachteiligung mit dem klärt, der dafür verantwortlich ist?

      • ola schrieb am 18. April 2012 um 22:38 - Permalink

        Danke Frau Lehmann. Hier geht es auch gar nicht um die zu hinterfragenden Antworten einer Randgruppe von Frauen, sondern, wenn man den Text gelesen hat, um den Wahn einiger vom Leben gezeichneter Männer, die sich von allem und jedem umzingelt und bedroht fühlen. Und das ist, wie bei den Islamophoben und sonstigen finistren gestalten beinahe ohne reale Grundlage der Fall.

        Wer über weibliche emanzipatorische Ansätze und deren Auswüchse sprechen will, hat mit dem obigen Artikel leider die Stossrichtung des Autors verkannt.

        Für mich ist das was da oben an Phrasen gedroschen wird, schlicht behandlungsreif, weil es offensichtlich auf ein gestörtes Wahrnehmungsverhalten schließen lässt.

        Deshalb auch meine scharfen Einlassungen.

        Übrigens, auch die Piraten werden irgendwann nachdenken müssen, wenn die, nennen wir es einmal “natürliche Frauenquote” bei denen weiter um die 10% liegt, ob man dann noch einen Vertretungsanspruch für alle Bürger formulieren kann… Aberf das nur am Rande.

        • Chris schrieb am 18. April 2012 um 22:52 - Permalink

          “Übrigens, auch die Piraten werden irgendwann nachdenken müssen, wenn die, nennen wir es einmal “natürliche Frauenquote” bei denen weiter um die 10% liegt, ob man dann noch einen Vertretungsanspruch für alle Bürger formulieren kann… Aberf das nur am Rande.”

          Ich denke, keine Partei kann den Anspruch formulieren, alle Bürger zu vertreten, schon gar nicht, wenn sie nicht zu den sogenannten “Volksparteien” zählt. Mit ihrer Absage an sexistische Frauenbevorzugungsquoten kann die Piratenpartei allerdings sehr wohl den Anspruch formulieren, eine an Sachthemen orientierte Politik in den Vordergrund zu rücken, an der sich jeder beteiligen kann, sofern er oder sie nur genügend Initiative und Interesse dafür aufbringt. Die Panik, mit der eine solche Partei angegriffen wird, die sich für die Sache und nicht für das Verteilen feministischer Wohltaten stark macht, wundert mich allerdings gar nicht, denn der Zustrom insbesondere männlicher Wähler zur Piratenpartei gefällt den anderen Parteien natürlich überhaupt nicht.

          • ola schrieb am 18. April 2012 um 22:58 - Permalink

            Sind Sie eine Pfeife? Können Sie sich nicht durchsetzen? Wo genau wurden Sie schon Opfer von Diskriminierung? Früher haben solche Menschen wie Sie 1000 andere Gründe gefunden, warum sie nicht voran gekommen sind, haben Kollegen gemobbt, die rechts und links an ihnen vorbeigezogen sind und jetzt hat Ihnen der Herrgott die “Frauenbevorzugungsquote” geschenkt. Das macht die Sache einfacher. Einfacher erträglich vor Allem. Man muss nicht mehr mühsam nach Gründen suchen, man hat jetzt einen. Und sucht sich solche Lullis wie den Autor, dem Ganzen den notwendigen ideologischen Unterbau verleiht.

            Und der Andere jammert weil er Nachts nicht von den frauen beschützt wird, oder Weinflaschen öffnen soll. Die Dreckwäsche wird aber von Mutti gewaschen:))) Danke Jens Berger!

            Ich lieg hier vor lachen auf dem Boden….

            Popcorn, viel mehr Popcorn

            • Chris schrieb am 18. April 2012 um 23:10 - Permalink

              Wenn Sie ihren Text ganz minimal umformulieren und an diejenigen richten, die so panisch Frauenquoten auch für die Piratenpartei fordern, dann passt das alles richtig gut. Sie müssen eigentlich nur das Wort “Frauenbevorzugungsquote” gegen “Frauenbenachteiligung” austauschen. Lesen Sie es mal selbst ! Sie werden verblüfft sein, wie sinnvoll es dann auf einmal klingt !

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 00:03 - Permalink

              Nein, sicher nicht^^ Sie verkennen die Strukturen mein Lieber. Es ist ja bezeichnend, dass hier nicht Männer für sich, sondern gegen die bösen Emanzen antreten.

              Und zwar in absurder Art und Weise, die nur einen Schluss zulässt.

              Nochmal, auch wenn es den Frauenverstehern wie grooveX genausowenig passt wie euch Verrückten. Wir leben in einer Männerwelt, aus. So und jetzt könnnen wir uns über Worte wie Weiber aufregen und in vorrauseilendem Gehorsam am Boden rumkriechen (das sind die groover), oder sich als Opfer fühlen, (das sind Sie) Man kann aber auch Mann und Frau sein und sehen wie die Welt tickt. Und dabei bitte, bitte, bitte, Mann / Frau bleiben. Und diese “Rollen” müssen gleichberechtigt gelebt werden können, jeder mit seinen Stärken und Schwächen.

              Meiner unmaßgeblichen Meinung nach der beste Weg. Deshalb hab ich vorhin was von Eiern geschrieben. Euer Geheul kann doch keine Frau ernst nehmen. Und ich auch nicht. Geht zu euren Mütterm, zu euren Lehrerinnnen, die euch kaputt sozialsiert haben, alle beide. Aber vergesst eure Väter nicht, die sich nicht um eure Erziehung gekümmert haben und uns Männer nicht, die ums Verrecken keine Grundschullehrer und Erzieher werden wollen. Warum eigentlich nicht?

            • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 06:24 - Permalink

              was hast du denn für ein textverständnis???

              ich stehe ja nicht auf psychologische terminologie im kommentarraum, aber könnte es sein, dass du da reflexhafte abwehrmechanismen am laufen hast um deinen nicht eingestandenen sexismus? lies meine fragen noch mal mit weniger schaum vor dem mund.

            • Nils schrieb am 19. April 2012 um 08:31 - Permalink

              @Frau Lehmann
              “dass Männer und Frauen in einer Gesellschaft eine Gleichwertbehandlung als, zwar individuelle, aber in erster Linie Menschen verdienen.”
              Ich bin total ihrer Meinung :)

              @ola:
              Was hängen Sie denn so an alten Rollenbildern? Die sind von der Realität sowieso schon längst überholt.
              Muss ich Ihnen jetzt Prügel androhen, um ernst genommen zu werden? Das würde Ihnen ja vielleicht eher liegen…

              “Oh nein, ein Mann jammert! Wie schlimm!”
              Die CSU hat angerufen. Sie wollen ihre Ideologie von dir zurück.

              Übrigens wasche ich meine Wäsche ganz allein :-P

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 13:44 - Permalink

              Sie sind leider raus bei diesem Schattenboxen. Machen Sie mal was zum Thema. Antwort auf Ihre Frage: Nein, sicher nicht.

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 21:05 - Permalink

              Dummer Troll.

              Aber genau das belegt doch die Souveränität der Männer.

              In einem Femanzenforum würde das alles gelöscht werden wenn du es umgekehrt formulieren würdest.

              Aber ich finds gut so, ich bin ja ein Befürworter der freien Rede.

              Bist du zufällig ne Frau? Bei dem Bullshit der aus deinem mund kommt kann ich kaum glauben das du ein Mann sein sollst

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 21:11 - Permalink

              “….Bist du zufällig ne Frau? Bei dem Bullshit der aus deinem mund kommt kann ich kaum glauben das du ein Mann sein sollst…”

              auf jeden fall zieht @ arne hoffmann mit seinem artikel eine super tolle klientel zum spiegelfechter rüber.

            • Herbert Bös schrieb am 19. April 2012 um 23:04 - Permalink

              [gelöscht/SF]
              [plus Platzsperre für 24 Stunden/SF]

        • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 18. April 2012 um 23:05 - Permalink

          Übrigens, auch die Piraten werden irgendwann nachdenken müssen, wenn die, nennen wir es einmal “natürliche Frauenquote” bei denen weiter um die 10% liegt, ob man dann noch einen Vertretungsanspruch für alle Bürger formulieren kann… Aberf das nur am Rande.

          Es ist zu fragen, ob irgendeine Partei oder Gewerkschaft überhaupt noch Fraueninteressen vertreten sollte, solange Frauen nicht mal in der Lage sind, in ausreichendem Maße Verantwortung als Mitglied zu übernehmen. Frauen gehen schlicht davon aus, dass sie sich die Mitgliedschaft sparen können, weil Männer schon ihre Interessen vertreten werden. Das gilt sogar für “Frauenwohlfühlparteien” wie die Grünen

        • Frau Lehmann schrieb am 18. April 2012 um 23:43 - Permalink

          @ ola

          Ja.

          Um das mal gaaaaanz einfach zusammen zu fassen:

          Auf “den Menschen” ist doch immer wieder Verlass.

          Auch ganz ohne Druck – mein Feindbild schaff ich mir schon selbst (Auch wenn sich andere dabei ins Fäustchen lachen, aber das muss ich ja nicht wissen … äh … wollen… ) Übertragungsmöglichkeiten freigestellt!

          Hab ich Hoffnung? Sollte ich etwa? Ach nööö!

          [Mir ist es doch tatsächlich mal passiert, dass mich ein Mann (Ungelogen, er war Professor!) gefragt hat, wie das in meiner Ehe so war mit dem GESCHLECHTERKAMPF. Pfffffffffffff...]

          • ola schrieb am 19. April 2012 um 00:13 - Permalink

            Hehe, ja. Es existieren seltsamste Gedankenwelten und Beziehungen. Wir lieben es beim einkaufen den Paaren zuzusehen. Was da abgeht, vielerorts herrscht offener Krieg^^ Und wie da Kompensationshandlungen im Supermarkt laufen, ganz großes Kino.

        • Truvor schrieb am 18. April 2012 um 23:52 - Permalink

          @ola

          Der vernünftigste Beitrag heute stammt (ohne wenn und aber) von Frau Lehmann.

          • Truvor schrieb am 19. April 2012 um 00:06 - Permalink

            Ach, übrigens, die Frauen sind doch das stärkere Geschlecht: http://www.specnazspn.livejournal.com/148037.html ;-)

          • ola schrieb am 19. April 2012 um 00:08 - Permalink

            Ja, Sie hat das Gleiche geschrieben wie ich weiter oben, nur in der Frauenversion. Ein Musterbeispiel für unterschiedliche Hernagehensweisen mit dem Selben Ergebnis. Wunderbar…!

          • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 00:24 - Permalink

            @Truvor
            @ola
            Frau Lehmann liest (noch) mit.
            (Fühlt sich echt komisch für sie an, wenn da in der 3. Person über sie geschrieben wird ;) )

            Danke!
            Ja doch Hoffnung :)
            und gute Nacht!

        • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 06:09 - Permalink

          @ola

          Hier geht es auch gar nicht um die zu hinterfragenden Antworten einer Randgruppe von Frauen, sondern, wenn man den Text gelesen hat, um den Wahn einiger vom Leben gezeichneter Männer, die sich von allem und jedem umzingelt und bedroht fühlen.

          Text nicht gelesen? Es geht in dem Text um die aktuelle Politik.

          • ola schrieb am 19. April 2012 um 13:16 - Permalink

            Eben. Wie ich schrieb. Umzingelt. Seit neuestem von kristina Schröder und der Ursel. Fau Aigner natürlich noch.

            Nein,lieber schwitzig, darum gehts eben nicht.

        • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 21:07 - Permalink

          ” Übrigens, auch die Piraten werden irgendwann nachdenken müssen, wenn die, nennen wir es einmal “natürliche Frauenquote” bei denen weiter um die 10% liegt, ob man dann noch einen Vertretungsanspruch für alle Bürger formulieren kann… Aberf das nur am Rande”

          Die Piraten (bin Wähler) müssen schonmal gar nichts.

      • karl schrieb am 19. April 2012 um 13:01 - Permalink

        Hallo Frau Lehmann, starker Beitrag!

        Erst steigen Sie mit Erkenntnisse, die man nur unterschreiben kann, und enden auch damit, dann aber bedienen sie die feministischen Schubladen. Schade.

        Ich kann verstehen, dass sich Männer dagegen wehren, wenn ihnen suggeriert wird, Frauen seien, nur weil sie Frauen sind, die besseren Menschen. Hat aber schon einmal jemand darüber nachgedacht, wie lange genau das Gegenteil behauptet und praktiziert wurde?

        Dann geht es also in Ordnung, wenn jetzt Frauenhasser – ausdrücklich nur als Antwort auf die Misandrie – erklären, dass die Frau eine Parasitin am Manne sei? Wären Sie zufrieden damit, wenn man Ihnen auf ihren Protest entgegnen würde: “Naja, lief ja auch umgekehrt.”

        Und noch heute [...] werden Männer, wenn es um gut dotierte Jobs geht, von Männern bevorzugt, weil so O-Ton, Männer als belastbarer einzustufen seien und damit einen 100%igen Einsatz für das Unternehmen gewährleisten im Gegensatz zu einer Frau, die einen Teil ihrer Energie und ihres Engagements auf Familie und Kinder aufwendet. Ist das keine geschlechterspezifische Benachteiligung?

        1. “Personalberater Matthias Saenger aus Frankfurt sucht weibliche Fachkräfte für Führungspositionen. Die Unternehmen wollen mehr Frauen an der Spitze – auch, weil die Politik Druck macht. Doch in der Praxis ist das nicht so einfach. [...] Aber es gibt in der gesellschaftlichen Kategorie, über die wir hier reden, immer noch erstaunlich viele Frauen, die das klassische Hausfrauen-Modell vorziehen. Das erscheint eben erstrebenswerter als ein Zwölf-Stunden-Tag in der Bank.” http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/ein-headhunter-ueber-weibliche-fuehrungskraefte-wir-sind-eine-spiesser-gesellschaft-11368531.html
        2. Ein Vater, der beruflicher kürzer tritt, um sich um seine Kinder zu kümmern, erleidet auch Nachteile.
        3. Eine Frau, die sich ihren Kinderwunsch erfüllt, betreibt Selbstverwirklichung. Schon mal eine Glucke in ihrem Element erlebt?

        Was ihre weiteren Ausführungen anbelangt: Ihre Schuldzuweisungen an den Mann können sie sich sparen, es sind in erster Linie FeministInnen, die das männliche Modell den Frauen als das allein selig machende verkaufen. Inzwischen emanzipieren sich Frauen dagegen, dass man ihnen eintrichtert, die Frau müsse unbedingt Karriere machen:
        http://frau2000plus.net/

        Emanzipation ist die Assimilation männlicher Verhaltensweisen.

        So ist es.

        4. FeministInnen sperren sich mit Nachdruck dagegen, dass Vater und Mutter gleichberechtigt sind.

        5. Was sexuelle Gewalt angeht, wird sich vielleicht herausstellen, dass Frauen im Bereich sexuellen Missbrauchs dominieren, wenn erst mal das Tabu der weiblichen Täterschaft fällt. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Frauen seltener von Pädophilie betroffen sind und sie haben mehr Zugang zu Kindern.
        http://www.amazon.de/Von-Mutter-missbraucht-Frauen-sexuelle/dp/3833414774/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1334836632&sr=8-1

        6. Wer eher stirbt ist Opfer strukturelle Gewalt. Da können Sie jeden Soziologen fragen (aber verschweigen, dass sie von Männern und Frauen sprechen). Arme sterben eher als Reiche, Schwarze eher als Weiße, Männer eher als Frauen.

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 14:23 - Permalink

          Ja, wo sollen die Frauen denn auch plötzlich herkommen, Herr Karl? Mal darüber nachgedacht dass es eben genau darum geht? Frauen die sich beruflich engagieren wollten, sind oft genug wegen des Geschlechts kaltgestellt worden. Und jetzt wundert man sich, dass man aus dem mittleren Managment nich die Masse an geeigneten Bewerbern findet?

          Das ist eine sehr perfide Argumentation die Sie hier anbieten. Und ja, sollten Quoten kommen, werden “wir” Männer auch das ein oder andere Mal das Nachsehen haben, obwohl eventuell gleich oder besser qualifiziert. So lange bis sich Normalität eigestellt hat. Da können wir uns dann bei uns selbst dafür bedanken.

          Und noch eins. Wer wirklich gut ist, fürchtet keine Quote und auch nicht die Mädels.

          • karl schrieb am 19. April 2012 um 14:35 - Permalink

            Die sind nicht kaltgestellt worden, die haben sich eine berufliche Auszeit genommen, um sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Ein Mann der dasselbe macht erleidet auch Einbrüche seiner Karriere.

            Frauen werden im Beruf nicht diskriminiert, das ist ein feministischer Mythos:
            http://manndat.de/feministische-mythen/berufsleben/frauen-im-beruf-benachteiligt-und-ausgenutzt.html

            Im Übrigen bin ich nicht Herr Karl.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 14:59 - Permalink

              Sie haben für jeden Schwachsinn einen link. Sie dürfen ur Kenntnis nehmen, dass mich ihre links genausowenig interessieren, wie Sie, wenn ich hier links aus der emma einstellen würde.

              Ja, Männer sollten es vermeiden sich einfach mal für ihre Blagen frei zu nehmen, das kommt auch nicht gut an. Dann dürfen Sie auch ganz gezielt gegen Arbeitgeber Stellung nehmen, die solche Benachteiligungen forcieren. Und Sie werden staunen, Sie würden mich an Ihrer Seite finden. Aber das tun Sie ja nicht. Sie streiten nicht für sich, sondern sie streiten gegen Frauen die Ihnen gefährlich werden könnten. Und da haben Sie mich nicht an Ihrer Seite.

              Und nochwas zu Ihrem Mythos… Lieber (Herr) Karl, Sie wollen mir also erzählen, dass ich in einer Welt der Mythen lebe? Es mag sein, dass Sie niemals in der Verlegenheit waren, jemanden für ein Unternehmen rekrutieren zu dürfen und auch noch niemals an Strategiesitzungen oder Ähnlichem teilgenommen haben, aber bitte, ich mache das seit mehr als 10 Jahren. Und ich weiss wovon ich rede, wenn ich Ihnen mitteile, dass von Mythen überhaupt nicht die Rede sein kann.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 15:08 - Permalink

              Es mag sein, dass Sie niemals in der Verlegenheit waren, jemanden für ein Unternehmen rekrutieren zu dürfen und auch noch niemals an Strategiesitzungen oder Ähnlichem teilgenommen haben, aber bitte, ich mache das seit mehr als 10 Jahren.

              :-)
              Troll?

              Oder Frau, die sich hinter der Tastatur sitzend wichtig vorkommen will.

              Ich werde übrigens schon seit 107 Jahren als Nachfolger von Warren Buffet gehandelt, also erzähle mir nichts von Strategiesitzungen und Ähnlichem.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 15:21 - Permalink

              Die Seiten, auf die ich verweise sind seriös im Gegensatz zur Emma, die auch mal Faschismus betreibt. Auch hat ein Arne Hoffmann im Gegensatz zu einer Schwarzer noch keinen durchgeknallten Frauenhasser dafür gewürdigt, dass er die Ausrottung des weiblichen Geschlechts forderte.

              Ansonsten finde ich es faszinierend, wie hartnäckig Sie mir einreden wollen, ich hätte Angst vor Frauen, die mir “gefährlich” werden könnten. Projektion? Haben Sie Angst vor Frauen, weshalb Sie sich ständig beweisen müssen? Denken Sie mal drüber nach!

              Und warum sollte ich auf ihre Erfahrungen mehr Wert legen, als auf die eines Headhunters, der erklärt dass er regelmäßig damit beauftragt wird, Frauen für Führungspositionen heranzuschaffen, oder auf die eines Bekannten – Topmanager -, der erklärt, an Frauendiskriminierung sei nichts dran. Wer lügt jetzt?

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:59 - Permalink

            ” Und noch eins. Wer wirklich gut ist, fürchtet keine Quote und auch nicht die Mädels.”

            Wer wirklich gut, braucht keine Quote und fürchtet sich nicht vor der Männerkonkurenz.

            Quoten brauchen nur Versagerinnen. Die die schon immer versagt haben.

            Sonst würden sie sich , wie Männer auch, durchbeißen.

          • KaRa schrieb am 20. April 2012 um 17:46 - Permalink

            @ ola:
            “Und ja, sollten Quoten kommen, werden “wir” Männer auch das ein oder andere Mal das Nachsehen haben, obwohl eventuell gleich oder besser qualifiziert. So lange bis sich Normalität eigestellt hat. ”

            Dann sollte auch eine Frauenquote für Berufe mit hohen Todesrisiko (ca.96% aller Berufstoten sind Männer) kommen.

            • ola schrieb am 20. April 2012 um 19:38 - Permalink

              Habe ich eine Krankenpfleger, Erzieher oder Grundschullehrer Quote gefordert? Ich denke Sie sind argumentativ einen oder zwei Meter neben der Spur gelandet.

        • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 15:27 - Permalink

          @ Karl
          Aber hallo! Ich hab hier einen Kommentar (übersetzt: Meinungsäußerung) geschrieben und keine wissenschaftliche Abhandlung. Was mich bei Diskussionen zu dem Thema auf die Palme bringt, sind die kleinlichen Schuldzuweisungen: Wer ist der Bessere oder Benachteiligtere, wer hat recht, wer Unrecht. Zu jedem, aber wirklich auch zu jedem “Argument” lässt sich auch ein Gegen”argument” finden und Statistiken, dass sollte HIER ja wohl jeder wissen, werden nie wertfrei erstellt. Jeder hat was anderes gelesen (Ich im Übrigen außer de Beauvoir keine feministische Literatur von Frauen, sondern ausschließlich Literatur von Männern) oder was erlebt oder einen Bekannten, der erlebt hat usw. Und jeder hat selbstverständlich Recht. Und dann Feuer frei!!! Was macht das für einen Sinn? Was soll denn DABEI rauskommen?
          Wie kommt es dazu, dass Sie glauben, ich hätte eine feministische Schublade bedient? z.B. hier:
          Hätten sie auf meinen Anstoß hin, wie lange einzig das Wort und die Einstellung “des Mannes” als richtig gegolten hat, die Frau als minderwertiges Wesen gesehen wurde, tatsächlich nachgedacht, Sie hätten nicht einfach mit einem falschen Umkehrschluss reagiert. Aber warum denn nachdenken, wenn man der Gegenseite gleich das eigene Argument um die Ohren hauen kann. Es ist einfach, sich jetzt nur auf das eigene gefühlte Unrecht zu fokusieren und dabei gleich Emanzipation und Feminismus in einen Feindtopf zu werfen (trifft ja immer die Richtige: eine Frau). Wer die Geschichte der Misogynie, die Geschichte der uneingeschränkten patriarchalischen Macht einfach abhakt, kann überhaupt nicht verstehen, wie wir als Männer und Frauen geworden sind, wie wir sind (Als hätte das keine Spuren bei beiden Geschlechtern hinterlassen) und auch nicht, dass es einer Frau, die noch immer der Meinung ist, dass die Emanzipationsbewegung längst nicht da angekommenn ist (Und dazu stehe ich!), wo sie hingehört, nicht darum geht, den Mann als Feind zu erniedrigen und ihm etwas wegzunehmen. (Im Übrigen: Weggenommen kann jemandem nur etwas, was er besitzt, oder?) Aber jede Kritik an den heutigen gesellschaftlichen Zuständen, die mit dem “Männer-Frauen-Konflikt” zu tun hat, wird nicht selten einzig in diese Richtung interpretiert. Wer sich im Sinne der Frau als Opfer z.B. kritisch zum Thema Vergewaltigung äußert, unterstellt selbstverständlich allen Männern, sie seien potenzielle Vergewaltiger. Welch ein Unsinn! Wie wichtig nehmen sich eigentlich all die Eiferer (zu denen ich Sie nicht zähle)? Das IST einseitig und immer abhängig von der gewählten oder erlernten, angenommenen Perspektive.
          Was Ihre Vorwürfe gegen Feministinnen angeht, ja, die sind berechtigt, wenn Sie mir sagen können, wer DIE Feministinnen sind, die Sie hier angreifen. Also ich fühle mich nicht angesprochen. Ach ja, die “Hausfrauenfraktion” – etwas, was ich zum Glück nie kennengelernt habe, ist aber auch nichts als ein Relikt aus bürgerlichen Zeiten. Wers mag und braucht (unter anderem natürlich der Staat, oder wundert sich jemand, dass unser bürgerliches Gestzbuch größtenteils noch aus dem 19.Jh. stammt?). Iregndwie braucht ja wohl jeder in unserer Gesellschaft so seine Legitimation und muss seine Pfründe sichern. Wir haben das alle fein gelernt. Was sexuelle Gewalt angeht – nun ja, da sind wir wieder bei den Statistiken und so weiter… Ich habe einfach keine Lust mehr, mich mit solchen Attacken zu beschäftigen. Das ist mir einfach zu blöd. Darum habe ich ja auch nur auf die wesentlichsten überhaupt reagiert.
          Mehr gibts nicht von mir zu dem Thema.
          Von mir aus sollen sich doch alle die Köpfe einschlagen. Es wird immer jemanden geben, der daraus Gewinn ziehen kann, nicht wahr? In der Regele sind das nie die direkten Streithähne.

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 15:36 - Permalink

            @Frau Lehmann & Andreas Kemper
            “die direkten Streithähne…”

            Hallo, Andreas Kemper, wo bist du? Eine fürchterlich politisch unkorrekte Schreibweise! “Streithähne” ist diskriminierend maskulin. Es sollte “Streitgeflügel” oder “Streithuhn” (das Huhn=Henne/Hahn) heissen.

        • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:50 - Permalink

          Was sexuelle Gewalt angeht, wird sich vielleicht herausstellen, dass Frauen im Bereich sexuellen Missbrauchs dominieren, wenn erst mal das Tabu der weiblichen Täterschaft fällt. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Frauen seltener von Pädophilie betroffen sind und sie haben mehr Zugang zu Kindern.

          Damit rechne ich auch ganz stark. Ein Anfang ist ja gemacht durch die Aufdeckung des sexuellen Mißbrauchs in katholischen Einrichtungen. Der nächste “Schub” wird in ein paar Jahren kommen und umfaßt vielleicht dann vermehrt Frauen.
          Ich habe immer wieder Fälle in meiner sozialen Arbeit mit Jungen und Männern. Es ist schwierig für sie, dies in Worte zu fassen.
          Oft haben es aber auch gerade Frauen leichter, ihren Mißbrauch als “besondere Fürsorge” zu tarnen.
          Der Junge spürt aber, was abgeht. Kann es nur nicht benennen und anderen begreiflich machen

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:54 - Permalink

            Dein Wort in Gottes Ohr.

      • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:42 - Permalink

        ” Darin zeigt sich in meinen Augen nichts anderes als die trotzige Flucht in eine Opferrolle. Aber wessen Opfer denn? Der sich emanziperenden Frau”

        Das ist ja gerade der springende Punkt. Die Frauen halten sich für emanzipiert, sind es aber nicht. In keinster Weise.

        Wo sind denn die Frauen bei der schweren, gefährlichen Arbeit? Wollen sich drücken aber davon profitieren das andere (Männer) die Arbeit machen.

        Wenn diese Arbeiten irgendwann 50/50 aufgteilt sind, erst DANN können Frauen wirklich sagen das sie emanzipiert sind und alles genauso gut können wir Männer.

        Tönen gross rum, dass sie alles besser können, aber sehen tut man davon nichts LOL. Dumme Sprüche kann jeder absondern.

        Sollte es mal eine, eine!!! einzige!!! Frau ins KSK schaffen, ohne das vorher die Anforderungen gesenkt werden dann bin ich echt beeindruckt.

        Bis dahin sind alle sog. Emanzen Maulhelden die nur fordern fordern fordern aber selbst nicht das Geringste zu geben haben.

        Meine Oma als Trümmerfrau war emanzipierter. Die hat was geleistet zu der Zeit und nie rumgeheult.

        • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 16:48 - Permalink

          Fragt sich nur, wer hier heult. Ich ganz bestimmt nicht.
          Begründung: Mir wird nämlich auch überhaupt nichts weggenommen.
          Pech für “euch”! Ganz richtig erkannt.

          • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 16:58 - Permalink

            und, wurdest du in das kommando spezialkräfte aufgenommen, oder hast du da auch nur versagt wie bei dem ein-euro-job in steinbruch? das wird man doch wohl noch fragen dürfen, wollja!

            gestern abend hatte ich kurz geglaubt, mich einklinken zu können. das funktioniert aber nicht. es gibt diskussionsgruppen, da muss ich mich zurückziehen.

            ich frage mich jedoch, ob der spiegelfechter dieses fass ganz bewusst aufgemacht hat, um mehr kommentatoren zu bekommen, vor allem neue. vielleicht hat ihn ja die ewige redundanz der ewig gleichen paar vielschreiber angeödet. (man gibt die hoffnung ja doch nicht auf, dass da ein system hinter steckt, das nicht sofort nach aua schreit.)

            • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 17:29 - Permalink

              oder hast du da auch nur versagt wie bei dem ein-euro-job in steinbruch?

              Na was glaubst du denn? Ich bin doch eine Frau. Ich trag immern nen Aufkleber auf der Stirn mit dem Wort “VERSAGERIN”. Was glaubst du, wieviel Ärger und Arbeit man sich damit schon im Vorfeld ersparen kann. ;)

              es gibt diskussionsgruppen, da muss ich mich zurückziehen.

              Genau aus dem Grund hab ich gestern auch erstmal “nur” einen Kommentar abgegeben, ohne mich irgendwo einzuklinken. Bashing und Missverstehen-Wollen ist bei dem Thema vorprogrammiert. Da kann man sich eigentlich nur die Finger und mehr dran verbrennen, wenn man versucht, eine echte Diskussion voranzutreiben. Argumente zählen bei den Gräben und den aufgeladenen Emotionen doch überhaupt nicht.
              Aber Ola hat ja quasi für mich “gewütet” und dich wohl auch gleich mit “verheizt”?. Aus den vielen Streitereien halt ich mich jetzt auch lieber raus. Also: Rückzug ist manchmal nicht die schlechteste Vrariante. :)

              Tja, ob das hier absichtlich als Thema offeriert wurde? Kann gut sein, das bringt immer Zulauf. Die Beiträge hier sind mir in letzter Zeit sehr einseitig orientiert gewesen. Da gabs für mich auch nicht unbedingt was zu sagen. Brauch ich, nur um mal wieder gelesen zu werden , nicht,
              Ich würde vorschlagen, sich als nächstes dem Leherbashing zuzuwenden. Da kann wirklich jeder mitreden ;)

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:45 - Permalink

              versagt….

          • schwitzig schrieb am 25. April 2012 um 10:22 - Permalink

            @Frau Lehmann

            Fragt sich nur, wer hier heult.

            Sicher polemisiert er, aber er hat nicht Unrecht. Die Emanzipation der Frau von heute heißt in erster Linie Rosinenpicken.
            Das ist keine Emanzipation, sondern dasselbe in Reinkultur, was zu Recht dem Patriarchat vorgeworfen wird.

            • Frau Lehmann schrieb am 25. April 2012 um 10:34 - Permalink

              @ schwitzig

              Das ist keine Emanzipation, sondern dasselbe in Reinkultur, was zu Recht dem Patriarchat vorgeworfen wird.

              Dem habe ich auch nie widersprochen und werde ich auch nicht. Nur, darum gings ja gar nicht.

      • Kai schrieb am 25. April 2012 um 10:00 - Permalink

        Ich kann verstehen, dass sich Männer dagegen wehren, wenn ihnen suggeriert wird, Frauen seien, nur weil sie Frauen sind, die besseren Menschen. Hat aber schon einmal jemand darüber nachgedacht, wie lange genau das Gegenteil behauptet und praktiziert wurde?

        Soso, was ist die Konsequenz?
        Allen Schwarzen in Südafrika wird jetzt suggeriert das sie beszser sind als die weissen Unterdrücker?
        Allen “jüdischstemmingen” Menschen wird jetzt suggeriert das sie besser sind als andere?
        Alle Sinti und Roma, allen Menschen der Unterschicht …

        Sorry, das sind rassistische, biologistische Tendenzen, wenn wir in einier gleichberechtigten Gesellschaft leben wollen, und das möchte ich, dann sollten wir uns von solchen Rassisten, Sexisten und Unterdrückern schnellst möglich distanzieren! Es sollte darum gehen “Unterschiede” zu überwinden und nicht neue aufzubauen und zu zementieren!!! alles andere ist mieser Biologismus, Rassismus oder sonstiger Dreck, mit dem ich alss demokrat nichts zu tun haben möchte!!!

        Was da rechtlich umgesetzt wird ist nichts anderes als ein fortlebendes Rollenklischee, dass ein Kind selbstverständlich zur Mutter gehöre. Wer hat sich das Klischee wohl “ausgedacht”? Waren das etwa Feministinnen?

        Nein, es waren nicht die Feministinnen, doich diese greifen diesen stumpfen sexismus auf, um dieses Rollenmodell weiter zu zementieren, denn, wie sie oben geschrieben haben, ist ja die Frau besser, somit auch besser für das Kind. Es sind Feministinnen die bis heute behaupten Gewalt geht in Familien von Männern aus, Frauen UND Kinder sind zu schützen! Auch das ist dumpfer Biologismus und Kinderfeindlich!!!

        Weiter brauche ich diesen sexistischen Quatsch nicht zu lesen!

    22. Nils schrieb am 18. April 2012 um 22:24 - Permalink

      Vielen Dank für diesen Artikel. Über dieses Thema wird so wenig vernünftig diskutiert!

      Für mich sind die Menschen, die ihre Geschlechtsidentität ändern oder ohne feste Zuordnung eines Geschlechts leben die große Befreiung in der Geschlechterdebatte. Sie machen es leichter, einen nicht diskriminierenden Modus zu finden, weil auf sie die alten Stereotypen und Vorurteile nicht anwendbar sind.
      Meine Utopie einer Gesellschaft ohne Sexismus/etc. ist die einer Gesellschaft, die jedem Individuum die gleichen Rechte, die gleichen Pflichten und die gleichen Chancen gibt und die gleichen Anforderungen stellt.
      Konkret bedeutet das für mich, dass dort, wo strukturelle Benachteiligung einer Gruppe vorliegt, meinetwegen Frauen in Vorständen, eine Veränderung auch über Quotenregelungen angestoßen werden soll.
      Dafür erwarte ich von Frauen aber auch, dass sie nicht Arbeiten, die ihnen unangenehm sind, auf Männer abwälzen.

      Insbesondere im Alltagsverhalten soll mir die Frau genauso die Tür aufhalten und genauso mir Einkaufstaschen tragen helfen, wie ich es für sie oder ihn tue.
      Bitte auch nicht Nachts im Dunkeln den Mann als Beschützer verstehen, sondern einfach aufeinander aufpassen. Was mir bei Frauen heutzutage auch gerne mal auf den Keks geht, ist Männer als Handlanger zu benutzen: “Schatz, kannst du mal….?”. Selbst ist die Frau! Die Weinflasche bekommst du jawohl auch alleine auf!

      • theo schrieb am 18. April 2012 um 22:38 - Permalink

        “Über dieses Thema wird so wenig vernünftig diskutiert!”

        Über dieses Thema wird gar nicht diskutiert. Weil es den meisten Menschen am Arsch vorbeigeht. Und das zu Recht. :-)

        • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 07:14 - Permalink

          der beste kommentar *thumpsup*

          • Karla schrieb am 19. April 2012 um 08:03 - Permalink

            Find ich auch. Eigentlich wollte ich mich zu diesem Artikel gar nicht äußern, aber soviel kann vielleicht doch gesagt sein: schlimmer als säbelrasselnde FeministInnen und säbelrasselnde MaskulistinInnen sind nur noch Leute wie Nils, die die Unterschiede zwischen Männern und Frauen ganz weg haben wollen (“… ohne feste Zuordnung eines Geschlechts”). Au Backe.

            • Nils schrieb am 19. April 2012 um 08:13 - Permalink

              @ Karla:
              Was wäre denn dein Problem damit?
              Du kannst dich schliesslich trotzdem verhalten wie du möchtest (weiblich?) – nur wäre es dann eben einfach deine eigene Persönlichkeit und nicht eine Geschlechtsidentität.

              Hast du ein Problem mit Männern, die Schwäche zeigen?
              Hast du ein Problem mit toughen Frauen?

              Nein? Dann brauchst du auch keine feste Zuordnung von Eigenschaften zum Geschlecht.
              Das bedeutet ja nicht, dass alle gleich sein SOLLEN, sondern dass jeder so sein kann, wie er MÖCHTE! D.h. ein Mann kann “weiblich” sein, wenn es ihm gefällt oder “männlich” oder irgendetwas anderes.

              Greift das jetzt dein Weltbild an oder warum ist es so schwierig, in diese Richtung tolerant zu sein?
              Au Backe.

            • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 08:15 - Permalink

              @Karla

              die die Unterschiede zwischen Männern und Frauen ganz weg haben wollen

              Ich als heterosexueller Mann finde die Unterschiede sehr wichtig :-).

            • Nils schrieb am 19. April 2012 um 08:36 - Permalink

              @ schwitzig:
              Pech gehabt, wie Karla richtig erkannt hat, fordere ich, dass bald alle Menschen nur noch das gleiche Multifunktionsgenital (kurz Mufuge) haben! Und zwar auf der Stirn, damit Sex endlich transparent wird!
              GENAU DAS HABE ICH GEMEINT!!!111

            • Karla schrieb am 19. April 2012 um 09:12 - Permalink

              @Nils
              Mit dem Multifunktionsgenital allein ist es allerdings nicht getan, wenn du verstehst, was ich meine. Da bräuchte es hinter der Stirn ja noch diverse Organe wie Eierstöcke, Gebärmutter etc, und die Samenzellen wollen auch untergebracht sein. Da könnte es, wie du zugeben wirst, angesichts der Enge leicht zur Selbstbefruchtung kommen, was, von Einzelfällen mal abgesehn, nicht im Sinne einer fehlerausmerzenden Evolution sein kann. “F*** dich selbst” ist halt nicht nur eine sehr unanständige Redeweise, sondern auch durchaus nicht im Sinne des Schöpfung.

            • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 09:27 - Permalink

              @Karla

              Da bräuchte es hinter der Stirn ja noch diverse Organe wie Eierstöcke, Gebärmutter etc, und die Samenzellen wollen auch untergebracht sein. Da könnte es, wie du zugeben wirst, angesichts der Enge leicht zur Selbstbefruchtung kommen

              oha – da bekommt der Spruch “heute nicht, ich hab’ Migräne” eine ganz neue Qualität …

            • Karla schrieb am 19. April 2012 um 09:31 - Permalink

              @schwitzig
              Hm, vielleicht denken wir ja dann mit dem Unterleib, weil dort dann Platz frei ist, wegen der Organe, die nach oben gewandert sind?

            • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 12:51 - Permalink

              Hm, vielleicht denken wir ja dann mit dem Unterleib,

              Pfff, das tun wir Männer nach vorherrschender Meinung doch angeblich eh’ schon….

            • Karla schrieb am 19. April 2012 um 13:07 - Permalink

              @swenske
              Nö, da muss eine Verwechslung vorliegen. Mit dem Unterleib denken, das machen wir Frauen. Ihr dagegen denkt mit dem piep.

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 00:52 - Permalink

              Nö, da muss eine Verwechslung vorliegen. Mit dem Unterleib denken, das machen wir Frauen. Ihr dagegen denkt mit dem piep.

              Ach, Männer haben keinen Unterleib? Na, in der Anatomiestunde muß ich wohl gefehlt haben. Und das Frauen unterstellt würde, daß sie in der Regel mit dem Unterleib denken, wäre mir auch neu.

    23. Chris schrieb am 18. April 2012 um 22:32 - Permalink

      Neben dem oben erwähnten Artikel in der ZEIT erschien vor wenigen Tagen übrigens auch ein ähnlich ungeschminkter Beitrag in der österreichischen Zeitung “Die Presse”. Ein sehr schönes Zitat daraus, das die Dinge perfekt auf den Punkt bringt:

      Die britische Autorin Fay Weldon schrieb: „Heute können Frauen über Männer sprechen, wie es Männern umgekehrt niemals mehr erlaubt wäre. Es wurde inzwischen zum akzeptierten Gemeinplatz, dass das gesamte männliche Geschlecht in der Pop-Kultur zum Narren gemacht wird. Und wie reagieren die Männer? Eigentlich wie Geiseln, die sich in ihre Entführer verliebt haben: Ich bin wirklich erstaunt. Versuchen Sie heute einmal einen Film über eine Frau zu machen, die nicht stark und unabhängig ist. Er wird nicht gemacht werden. Männer rauf und runter zu beleidigen, dafür hingegen gibt es jederzeit grünes Licht“ (zitiert aus „Godless in Eden“, 1999).

      Das stimmt haargenau und wenn man heute unvorsichtigerweise einen der Mainstreamsender einschaltet, kann man diese mal subtilen, mal völlig unverhohlenen Männerbeschimpfungen fast schon im Minutentakt mitprotokollieren. Man kann sich wirklich nur wundern über all die Männer, die diesen ganzen medialen Unrat mit offenbar geradezu stoischer Gleichgültigkeit schlucken und ohne sich zu wehren.

      Noch schlechter kommen in meiner persönlichen Bewertung allerdings noch die Frauen weg, die sich gegen diese oftmals äusserst plumpen Frauenüberhöhungen praktisch NIE verwahren sondern dieses schleimige Zeug offenbar wirklich gerne konsumieren. Das ist leider ziemlich ernüchternd und zeigt in deprimierender Deutlichkeit, was offenbar mit der über Jahrzehnte hinweg propagierten “Emanzipation” und “Gleichstellung” eigentlich gemeint war – die Institutionalisierung eines verantwortungslosen und geradezu infantilen weiblichen Narzissmus.

      P.S.: Vielleicht kündigt die erwähnte Häufung feminismuskritischer Zeitungsartikel ja nun aber doch eine Wende zu etwas mehr Rationalität und Vernunft an.

      • Andreas Kemper schrieb am 18. April 2012 um 23:51 - Permalink

        Das habe ich schon häufiger gehört und bewusst darauf geachtet. Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich überlege gerade, wie die Geschlechterverteiligung bei den Mainstream-Kinofilmen war. Für 2011 gibt es die Charts. Hier die Auflistung:

        1. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – 6,5 Mio – Teil 2 Hauptdarsteller männlich
        2. Pirates of Carribean Fremde Gezeiten – 4,4 Mio – Hauptdarsteller männlich
        3. Kokowäh – 4,3 Mio – Hauptdarsteller männlich
        4. Hangover 2 – 4,1 Mio – Hauptdarsteller männlich
        5. Breaking Dawn Teil 1 – 2,8 Mio – Hauptdarstellerin weiblich
        6. Die Schlümpfe – 2,7 Mio – Hauptdarsteller männlich
        7. Transformers 3 – 2,6 Mio – Hauptdarsteller männlich
        8. The Fast & Furios 5 – 2,5 Mio – Hauptdarsteller männlich
        9. The King’s Speech – 2,4Mio – Hauptdarsteller männlich
        10. Black Swan 2,2 Mio – Hauptdarstellerin weiblich

        Addiert man die Zuschauerzahlen für die Filme mit weiblichen Hauptdarstellerinnen, so kommt man auf 5 Mio. Addiert man die Zuschauerzahlen für die Filme mit männlichen Hauptdarstellern, so kommt man auf 29,5 Mio. Darunter auf Platz 3 der Film mit Til Schweiger, der aus Männersicht Vaterschaft schildert. Die Quelle ist chip.de, die Hauptdarsteller_innen habe ich über Wikipedia “ermittelt”.

        Die Häufung feminismuskritischer Zeitungarktikel ist übrigens kein neues Phänomen, sondern so alt wie der Feminismus selber. Die ZEIT, die FAZ, die WELT, der FOCUS, der SPIEGEL, diese Zeitungen hatten immer ihre Feminismuskritiker und auch genügend freien Platz, um diese Kritik äußern zu können. Auch die taz hatte ihren Wiglaf Droste.

        Ich kann daher nicht ganz nachvollziehen, dass die Medien männerfeindlich sein sollen.

        • Hank schrieb am 19. April 2012 um 05:21 - Permalink

          Ich kann das Hauptdarsteller-Argument nicht nachvollziehen. Wenn es um an den Haaren herbeigezogene Zahlenartistik geht, sind Feministen zugegebenermaßen führend. Die Gesellschaft lässt sich aber nicht auf reinen Proporz reduzieren. Dass Männer (z.B. in Abenteuergeschichten, was die meisten der genannten Filme sind) Hauptrollen spielen, hat mit literarischen Formen und Traditionen zu tun, aus denen sich viele der Geschichten und Archetypen ableiten. Würden Sie das vielleicht per Direktive ausmerzen wollen, eine neue Kulturrevolution vom Zaum brechen?

          Was hat überhaupt die Anzahl von Hauptdarstellern mit der Frage zu tun, ob unsere Gesellschaft männerfeindlich sei? Nichts!

          Wenn man hinter die arithmetische Analyse männlicher Hauptdarsteller blickt, stellt man fest, dass diese letztlich wenig über den aktuellen Status von Männern aussagt. Captain Jack Sparrow, die Hauptfigur von “Fluch der Karibik”, hat z.B. nicht mehr viel mit der traditionellen Piratenfigur zu tun, denn er verkörpert eben nicht das klassische männliche Heldentum, sondern einen begnadeten Trottel.

        • Underlord schrieb am 19. April 2012 um 06:26 - Permalink

          Tja, mit all diesen Filmen ist es eben wie beim Frauenfußball.

          Damit lässt sich kein Geld verdienen, weil das keiner sehen möchte.

          Weder Mann noch Frau übrigens.

          Daher sind die Schlümpfe eben allesamt böse Patriarchen. Immerhin: “Papa Schlumpf”! Böse, böse… geht ja gar nicht.

          Aber immer noch besser als ein Flop.

          Und nun aber das Beste: Keiner der von Ihnen genannten Filme ist frauenfeindlich, nur weil die Protagonisten männlich sind.

          Dagegen wimmelt es in den Medien nur so von Männerfeindlichkeit.

          Vergeht ja kaum eine Woche, ohne dass irgendeine, dem Anschein nach narzisstisch persönlichkeitsgestörte Medienfrau sich auskotzt, was für eine miese, wertlose Bande Männer doch eigentlich sind und welch gottähnliche Heilsbringerinnen Frauen.

          Tja, das passiert eben, wenn man nicht mithalten kann und dann ein kleines Selbstwertproblem entwickelt.

          Kompensation, Projektion. Da tun sich psychologische Abgründe auf.

          Nun, andersrum wäre das jedenfalls völlig undenkbar.

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 11:30 - Permalink

            Da sieht man das Kemper ueberhaupt keine ahnung hat von dem was er redet.

            Schluempfe sind NICHT maennlich. Sie haben kein Geschlecht. Schlumpfine wurde von Gargamel erschaffen um Schlumpfhausen zu infiltrieren.

            Die Hauptdarsteller von Transformers sind asexuelle Roboter

        • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 07:21 - Permalink

          @Andreas Kemper
          Angesichts des Niveaus Deiner “Filmcharts” könnte ich alternativ die Hauptrollenbesetzungen in Pornofilmen anführen.
          Das hat ähnliche Aussagekraft.

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 09:15 - Permalink

            Angesichts des Niveaus Deiner “Filmcharts” könnte ich alternativ die Hauptrollenbesetzungen in Pornofilmen anführen.
            Das hat ähnliche Aussagekraft.

            Weil Pornofilme Identifikationsmöglichkeiten für Frauen bieten???

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 11:37 - Permalink

              Genau, du hast’s erfasst!

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:29 - Permalink

              Aufschlussreicher Kommentar.

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 13:41 - Permalink

              “Aufschlussreicher Kommentar.”

              Das war ein Köder.
              Du entwickelst dich zu einem DieterCarstensen…
              Ich kopier’ mal vorsichtshalber die ganze Diskussion hier.

        • karl schrieb am 19. April 2012 um 08:27 - Permalink

          Ihr Kinocharts in Ehren, aber:

          Die Methode hat System. “Männer in den Medien”, so eine Studie des Österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem deutschen Werbesprachraum dargestellt, dass sie zu Trotteln gemacht werden – und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. Vor diesem Resümee lag die Befragung von 2560 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 93 Jahren. Untersucht wurden 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie die 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre.

          http://www.abendblatt.de/kultur-live/article429475/Vaeter-sind-Volltrottel.html

          Und jetzt noch eine Übungsaufgabe: Nennen Sie mir exakt genauso viele Bücher, die das Thema “Geschlechterdebatte” tangieren und die Abwertung der Frau bereits im Titel tragen:

          “Männer haben keine Zukunft”,
          “Nur ein toter Mann ist ein guter Mann”,
          “Sternzeichen Scheißkerl”,
          “Manifest zur Vernichtung der Männer”,
          “Der Mann – Ein Irrtum der Natur?”,
          “Der Mann. Ein Irrtum der Natur?” (Kein Schreibfehler. Der Buchtitel erschien wirklich von zwei unterschiedlichen Autoren. Einmal mit Bindestrich und einmal ohne.),
          “Keine Zukunft für Adam. Die revolutionären Folgen der Gen-Forschung.”,
          “Männerversagen”,
          “Der blockierte Mann”,
          “Warum der Mann nicht lieben kann”,
          “Sie liebt ihn, er sich auch”,
          “Irren ist männlich. Weibliche Körpersprache und ihre Wirkung auf Männer.”,
          “Lieber einen Mann als gar kein Unglück”,
          “Das Peter-Pan-Syndrom. Männer, die nie erwachsen werden.”,
          “Die sieben Irrtümer der Männer. Der Mann muss zur Besinnung kommen.”,
          “Man gewöhnt sich an alles, nur nicht an einen Mann”,
          “Blöde Männer”,
          “Männer sind doof”,
          “Männer taugen zu nichts. Vergnügliche An- und Einsichten für Sie und Ihn.”,
          “Der Mann als logische und sittliche Unmöglichkeit und als Fluch der Welt. Pessimistische Kardinalsätze.”,
          “Die Männer sind infam, solange sie Männer sind.”,
          “Trau niemals einem Mann”,
          “Liebe, Lust und Frust. Über die Unfähigkeit der Männer, Frauen glücklich zu machen.”,
          “Wie ändere ich meinen Mann”,
          “Wie erziehe ich meinen Mann? Vom Streuner zum treuen Begleiter.”
          “Jetzt ändere ich meinen Mann. Wie sie ihn einfach umkrempeln, ohne dass er es merkt.” (Das Werbelogo auf dem Cover zeigt einen Hund und trägt die Unterzeile “Dog-Training”.),
          “Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau”,
          “Warum Hunde besser als Männer sind”,
          “Auslaufmodell Mann. Wie das starke Geschlecht zum schwachen wurde.”,
          “Was tun mit nutzlosen Männern?” (Anmerkung: Auf dem Titelbild kniet ein nackter Mann, in dessen Gesäßbacken eine sportliche, hübsche Frau den Vorderreifen ihres Rennrades gerammt hat, um das Gefährt zu parken, während sie joggen geht. Im Innenteil des Buches gibt es zahlreiche weitere Abbildungen dieser Art.),
          “Mimosen in Hosen”,
          “Der Mann – ein emotionales Sparschwein?”,
          “Männer und andere Katastrophen”,
          “Das Handbuch für Luschen: Vom Weichei zum Mann”,
          “Männer – das schwache Geschlecht. Warum Frauen an Männern (fast) verzweifeln.”,
          “Das schwache Geschlecht – die türkischen Männer”,
          “Brauchen wir Männer überhaupt?”,
          “Die Krise der Kerle”,
          “Krise der Männlichkeit”,
          “Männer aus zweiter Hand”,
          “Männer sind zum Abgewöhnen”,
          “Der Mann, ein Fehlgriff der Natur”,
          “Jetzt ändere ich meinen Mann. Wie Sie ihn einfach umkrempeln, ohne dass er es merkt.”,
          “Männer wie Hunde”,
          “Hunde sind die besseren Männer. Von den Vorteilen vierbeiniger Hausgenossen.”,
          “Gefrühstückt wird zu Hause. Wie man einen Ehemann erzieht.”,
          “Weißbuch Frauen/Schwarzbuch Männer: Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen”,
          “Zoe – Sind denn alle netten Männer schwul”,
          “Männer – Paschas oder Nestflüchter?”,
          “Begabte Mädchen, schwierige Jungs”,
          “Liebe als Leid. Warum Männer ihre Frauen hassen und Frauen gerade diese Männer lieben.”,
          “Warum der Mann nicht lieben kann”,
          “Einzigartige Hunde, gefährliche Männer”,
          “Über Emanzipation. Irren ist männlich.”,
          “Die Lügen der Männer”,
          “Wenn Männer zu oft lügen”,
          “Auch Männer können lieben”,
          “Die ganze Wahrheit über die Lügen der Männer”,
          “Wozu Männer. Liebeserklärung an eine überflüssige Spezies.”,
          “Baustelle Mann”,
          “Sind Männer das nutzlose Geschlecht?”,
          “Wenn Männer reden könnten”,
          “Männer – das schwache Geschlecht und sein Gehirn”,
          “Warum Männer mauern”,
          “Das Schweigen der Männer”,
          “Kleine Jungs – große Not”,
          “Jungen in der Krise – Das schwache Geschlecht?”,
          “Jungen – Sorgenkinder oder Sieger?”,
          “Männer lassen lieben”,
          “Das faule Geschlecht”,
          “Heldendämmerung”,
          “Artgerechte Männerhaltung”,
          “Hilfe. Mein Sohn wird ein Macker”,
          “Der Mann – Auswahl – Haltung – Erziehung”,
          “Wie Frauen Männer gegen ihren Willen glücklich machen”,
          “Fehlermeldung: Der Mann und seine Krisen”,
          “Starke Frauen, schwache Männer”,
          “Die Eier des Staatsoberhaupts”,
          “Bedienungsanleitung Mann: So macht Frau ihn funktionstüchtig”,
          “Bedienungsanleitung für Männer: Leitfaden vom Erwerb bis hin zur Haltung und Pflege”,
          “Männer. Die längst fällige Bedienungsanleitung.”,
          “Der Untergang des Mannes”,
          “Der verunsicherte Mann”,
          “Scheißkerle. Warum es immer die Falschen sind.”,
          “‘Schieß ihn einfach auf den Mond!': Es heißt Schluss machen, weil dann Schluss ist.”,
          “Die Krise der Männlichkeit in der unerwachsenen Gesellschaft”,
          “Das Verdienst der Frauen. Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer”,
          “Männerpolitur. So möbeln Sie Ihren Partner auf”,
          “Kleine Machos in der Krise”,
          “Suche impotenten Mann fürs Leben”,
          “Männer. Eine Gebrauchsanweisung für Frauen”,
          “Deutsch – Mann, Mann – Deutsch”,
          “Lieber Männer mit Macken als gar nichts zu lästern”,
          “Papa ist fertig. Vom Leben mit den lieben Kleinen.”,
          “Verwirrte Väter, Oder: Wann ist der Mann ein Mann”,
          “Man(n) hat’s nicht leicht …: Die wechselvolle Geschichte von dem Mann, der schlecht loslassen kann”,
          “Was vom Manne übrig blieb”,
          “Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten.”,
          “Der Mann – Comeback eines Auslaufmodells”,
          “Männer wären vollkommen überflüssig, wenn Vibratoren Rasen mähen könnten!”,
          “Männer verstehen in 60 Minuten”,
          “Brave Mädchen, böse Buben? Erziehung zur Geschlechtsidentität in Kindergarten und Grundschule”,

          • Spiegelfechter schrieb am 19. April 2012 um 08:37 - Permalink

            Das ist in der Werbung gängige Praxis. Es ist ja mittlerweile schick geworden, Männer (natürlich ganz augenzwinkernd) in Werbespots als Sexualobjekte und Trottel darzustellen, die frau ausnutzen darf. Ich bin ja nun sicher nicht humorlos und habe weder etwas gegen politisch korrekt noch politisch unkorrekte Ironie. Wenn man(n) sich aber nur für einen Moment vorstelle, welchen Aufschrei es gäbe, wenn die selben Werbespots (natürlich ebenfalls ganz augenzwinkernd )mit einem umgekehrten Geschlechterbild spielen würden, muss man sich schon wundern, wie die Toleranzgrenzen sich verschoben haben.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 09:40 - Permalink

              Es ist ja mittlerweile schick geworden, Männer (natürlich ganz augenzwinkernd) in Werbespots als Sexualobjekte und Trottel darzustellen, die frau ausnutzen darf.

              Wenn man(n) sich aber nur für einen Moment vorstelle, welchen Aufschrei es gäbe, wenn die selben Werbespots (natürlich ebenfalls ganz augenzwinkernd )mit einem umgekehrten Geschlechterbild spielen würden, muss man sich schon wundern, wie die Toleranzgrenzen sich verschoben haben.

              Das klingt ja gerade so, als würden Frauen in Werbespots NICHT als Sexualobjekte und Dummerchen dargestellt. Oder ärgert es, dass jetzt auch Männer als Sexualobjekte dargestellt werden? Weil es sich doch bei Männern eigentlich um Sexualsubjekte handelt, denen im Gegensatz zu Frauen nicht die Rolle des Sexualobjekts zukommt?

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 10:34 - Permalink

              @Kemper:

              Eine Frau, die ein Stunde und länger vor dem Spiegel steht und sich sexy herausputzt, und anschließend ein Etablissement aufsucht, welches als Anbagger-Ort berüchtigt ist, macht sehr aktiv etwas. Und wenn sie dann von einem Mann angesprochen wird, der es auf sich nimmt, eine große oder kleine Verletzung zu riskieren, dann hat sie auf ihre weibliche Weise bereits erfolgreich verführt.

              Eine liberale Feministin merkte mal an, dass Frauen auch sexuelle Wesen sind. Sie als solche darzustellen ist genauso erlaubt, wie den Fokus auf andere Eigenschaften zu legen, zum Beispiel auf die Mutter oder Karrierefrau.

              Aber es stimmt schon: Frauen werden häufig als Sexobjekte dargestellt. Und in dem Augenblick, wo ein Mann eine Frau sexuell begehrt ist diese Frau Objekt seiner Begierde, Sexobjekt also. Wenn ich sage “Ich liebe dich”, dann bist Du Objekt meiner Liebe, Liebesobjekt also. Jemand aber, der jetzt davon sprechen würde, dass hier jemand zu einem Liebesobjekt “reduziert” werden würde, gäbe zu erkennen, das er nicht allzu viel von Liebe hält.

              Kommt noch der Schönheitsterror dazu. Sexuelle Attraktivität und Schönheit sind untrennbar verbunden. Ich nehme diesen Beautismus (die Diskriminierung hässlicher Menschen) sehr ernst. Aber die männlichen Topmodels sind durch die Bank weg ebenfalls sehr schöne Menschen und Arne Hoffmann hat in “Sind Frauen bessere Menschen?” dargelegt, dass Männer, die dem Schönheitsideal nicht entsprechen, ebenfalls darunter zu leiden haben.

              “Sind Frauen bessere Menschen?” von Arne Hoffmann als E-Book, 5.-€:
              http://arnehoffmann.blogspot.de/2011/05/sind-frauen-bessere-menschen-wieder.html

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 11:41 - Permalink

              @Karl

              “Beautism” ist nicht die Diskriminierung von “häßlichen Menschen”, sondern die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer “Schönheit”. Was sie meinen ist “Lookism”, wozu auch “Beautism” gehört.

              Aus ihrem Beitrag bin ich nicht schlau geworden.

              Oder diente der Beitrag nur zur Werbung für Hoffmanns Buch?

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 12:05 - Permalink

              Danke für die Korrektur.

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:46 - Permalink

              Als Sexualobjekte habe ich ja nix gegen ;)

              Aber wenn Männer in der Werbung von dummen kichernden Tussen geschlagen werden schon.

              Sowas sieht man ja in der Werbung dauernd.

              Läuft es mal anders herum (E wie Einfach) dann wird diese Werbung ganz schnell abgesetzt.

              Ich hasse Doppelstandarts und HeuchlerInnen.

            • rheinhold2000 schrieb am 24. April 2012 um 10:43 - Permalink

              “Das ist in der Werbung gängige Praxis. Es ist ja mittlerweile schick geworden, Männer (natürlich ganz augenzwinkernd) in Werbespots als Sexualobjekte und Trottel darzustellen, die frau ausnutzen darf. Ich bin ja nun sicher nicht humorlos und habe weder etwas gegen politisch korrekt noch politisch unkorrekte Ironie. Wenn man(n) sich aber nur für einen Moment vorstelle, welchen Aufschrei es gäbe, wenn die selben Werbespots (natürlich ebenfalls ganz augenzwinkernd )mit einem umgekehrten Geschlechterbild spielen würden, muss man sich schon wundern, wie die Toleranzgrenzen sich verschoben haben.”

              und was hat das mit dem feminismus zu tun?
              das zieht sich hier durch den ganzen thread diese groteske überschätzung der mach des feminismusses.
              der kapitalismus neigt nun mal zur menschenverachtung. und da unterscheidet er natürlich nicht zwischen den geschlechtern.
              und bei hypersexistischen nacktbildern in der bild mit der titelunterschrift: anja findet ihr höschen nicht” dens praktisch jede woche auf der titelseite gibt, ja bitteschön wo ist denn da dein angeblicher aufschrei?

          • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 08:45 - Permalink

            LOL – danke für diese Perlen der Diskussionskultur :-)

            “Sternzeichen Scheißkerl”,
            “Sie liebt ihn, er sich auch”,
            “Lieber einen Mann als gar kein Unglück”,
            “Wie ändere ich meinen Mann”,
            “Der Mann – ein emotionales Sparschwein?”,
            “Brauchen wir Männer überhaupt?”,
            “Baustelle Mann”,
            “Wenn Männer reden könnten”,
            “Das Schweigen der Männer”,
            “Der Mann – Comeback eines Auslaufmodells”,

            :-))

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 09:29 - Permalink

            Bei welcher Schrift der katholischen Kirche soll ich beginnen? Soll ich nur die Highlights aufführen wie den Hexenhammer?

            Entsprechend stellt sich die Frage für die Philosophiegeschichte. Soll ich dort jeden frauenfeindlichen Text aufführen oder nur solche Traktate wie die von Fichte, die übrigens lange Zeit die deutsche Rechtssprechung bestimmten?

            Wie soll bei einem solchen Bodensatz jahrtausendelanger Frauenfeindlichkeit Emanzipation geschehen ohne Empörung?

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 09:42 - Permalink

              Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie anhand ihrer Kinocharts nicht mehr behaupten wollen, Männer seien in den Medien bevorzugt dargestellt.

              Ansonsten ist Ihre Antwort die feministische 08/15-Standart-Erwiderung, die da lautet:

              “Männer waren jahrtausendelang bevorzugt, also sollen sie sich jetzt mal nicht so anstellen.”

              Diese Haltung ist unter FeministInnen genauso oft anzutreffen, wie sie dämlich ist.

            • Chris schrieb am 19. April 2012 um 09:48 - Permalink

              Kemper schrieb: “Wie soll bei einem solchen Bodensatz jahrtausendelanger Frauenfeindlichkeit…”

              Man sollte bei diesen Sätzen darauf hinweisen, dass dies ein Standardvorgehen feministischer “Argumentation” ist, welches immer dann als letzte Ausflucht einsetzt, wenn die überwältigende Menge an Männerfeindlichkeit in der HEUTIGEN Gesellschaft belegt ist und nicht mehr geleugnet werden kann. Dann wird wahlweise auf vergangene Jahrhunderte oder auf möglichst entfernte Gesellschaften verwiesen, so, als ob dies von irgendeiner Bedeutung dafür wäre, was wir JETZT und HIER erleben.

              Leider findet man dies eben auch wiederum ständig in unseren Mainstreammedien, die riesige Empörungsstories über nicht Autofahren dürfende saudi-arabische Frauen bringen, sich aber für die Jungenbenachteiligung in Deutschen Schulen (von der hunderttausende betroffen sind, und das JETZT und HIER) nicht die Bohne interessieren.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 10:32 - Permalink

              @karl,

              ich hatte noch vergessen hinzuzufügen, dass die Drehbücher, Regie und Produktion der Filme, die in den Kinocharts sind, auch männlich dominiert sind. Das heißt, Männer werden in den Filmen nicht nur bevorzugt dargstellt, sie werden auch aus einem männlichen Blickwinkel bevorzugt dargestellt.

              Dass Männer auch negativ dargestellt werden, wie die Studie aus Österreich darlegt, streite ich gar nicht ab. Allerdings handelt es sich bei der Studie nicht um eine vergleichende Studie, was sie hier suggerieren wollen. Es wird nicht verglichen, ob Frauen oder Männer in den Medien schlechter wegkommen.

              @chris

              Die Standarderwiderung auf den Hinweis, dass unsere Gesellschaft auf einem jahrtausendealtem Patriarchat beruht, lautet, dass es eine Standardantwort ist. Zum einen stimmt das nicht, da es ja nicht die Standardantwort ist, sondern zusätzlich benannt wird; zum anderen wird das Argument eben nicht dadurch entkräftet, dass behauptet wird, es sei eine Standardantwort.

              Jungen werden übrigens nicht nennenswert benachteilgt in den Bildungssystemen. Jungen mit sogenannter “niedriger” sozialer Herkunft werden benachteiligt, weil sie eine “niedrige” soziale Herkunft haben, aber nicht, weil sie männlich sind. Mit diesem Argument der “Jungenbenachteiligung” wird die eigentliche Benachteiligung, nämlich die der sozialen Selektion zu verschleiern versucht. Ein weiterer Beleg dafür, dass der ganze Männerrechtsansatz nicht “links”, sondern anti-emanzipatorisch ist.

            • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 11:21 - Permalink

              @ Andreas Kemper

              zu “”Mit diesem Argument der “Jungenbenachteiligung” wird die eigentliche Benachteiligung, nämlich die der sozialen Selektion zu verschleiern versucht. Ein weiterer Beleg dafür, dass der ganze Männerrechtsansatz nicht “links”, sondern anti-emanzipatorisch ist.”

              Wie würden Sie dann dies bewerten?:

              http://manndat.de/jungen/bildung/integration-von-jungen-mit-migrationshintergrund-durch-bildung-und-perspektive.html

              Ggf. auch einfach mal nach “”Beschwerde über die Ausgrenzung von männlichen Migrantenjugendlichen aus Situationsberichten.” googlen!

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:40 - Permalink

              Ich würde sagen, dass bei MANNdat die Kompetenz in Fragen zur Bildungsbeteiligung nicht besonders ausgeprägt ist. Die aktuelle Bildungsbenachteiligung ist vor allem an die soziale Herkunft gekoppelt. Als allererstes würde ich MANNdat die Lektüre “Zur Psychologie des proletarischen Kindes” empfehlen, insbesondere die Abschnitte zur “Proletarischen Protestmännlichkeit”. Ist zwar schon hundert Jahre alt, aber genau diese Zeitspanne scheint auch für den Nachholbedarf von Männerrechtsinitiativen wie MANNdat zu gelten. Auf dieser Grundlage könnten dann auch Raewyn Connells Ausführungen zu den verschiedenen Männlichkeiten verstanden werden.

            • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 16:02 - Permalink

              Tja, da wird Manndat wohl künftig ganz gut auf Tips eines Mannes Ihrer Positonierung verzichten können, denke ich.

              http://manndat.de/geschlechterpolitik/zweiter-bericht-zur-situation-von-jungen-und-maennern-in-deutschland-2012.html

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 17:41 - Permalink

              Es sind FeministInnen selbst die einräumen, dass Jungen im Schulbetrieb diskriminiert werden. Etwa dann, wenn sie erklären, dass die Jungen selbst schuld (schon wieder) seien, weil sie überkommene Rollenbilder bedienen würden. Eine solche Haltung aber ist die Bankrotterklärung jeder Pädagogik.

              Besonderes Bonbon: Eine Feministin die beklagte, dass die primäre Benachteiligung der Jungen zu einem sekundären Nachteil bei den Mädchen führt, weil diese über ihre Leistungen verunsichert werden. Dieser sekundäre Nachteil wird dann beklagt, allen Ernstes!

            • klean schrieb am 20. April 2012 um 15:47 - Permalink

              @ Andreas Kemper
              ich hatte noch vergessen hinzuzufügen, dass die Drehbücher, Regie und Produktion der Filme, die in den Kinocharts sind, auch männlich dominiert sind

              An dieser Stelle muss ich mein auferlegtes themenbezogenes Schweigegelübde als gescheitert betrachten …
              Nicht zu vergessen, dass die Schreibutensilien, die diese maskulin durchsetzte Autorenzunft verwendet, zumeist aus des Erpels Kielfeder stammt. *facepalm*
              Ihre hier gezeigte Diskussionsführung lässt mich süffisant erschaudern. Grusliges Exempel, wie man “befreiende” Scheuklappen durch ideologische Verengung bekommen kann.

          • K.S. schrieb am 20. April 2012 um 13:28 - Permalink

            Sie haben recht und es wird Zeit, dass sich die Männer wehren. Nicht den Spieß umdrehen, sondern einfach nur abwehren und Nein sagen.

            Dieses Verhalten ist nicht mehr lustig. Vom Matriachat über das Patriachat sollten wir endlich zur Einheit der Geschlechter kommen. Denn beide haben beide Anteile in sich und sollten diese nicht weiterhin abspalten. Integration beider Anteile in einem Menschen ist das Ziel. Dabzu braucht es Ruhe, Geduld, Respekt und ganz viel Liebe.

        • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 13:36 - Permalink

          @Andreas Kemper

          Wer mit dieser dämlichen Kino-Liste eine männerdominierte Welt beweisen will, beweist nur, mit welch dämlichen Kunstgriffen er zu arbeiten bereit ist.
          Armselig und entlarvend. Leider kann ich dich nun nicht mehr erst nehmen.

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 13:48 - Permalink

            Ich wollte gar nichts “beweisen”. Ich habe mich selber gefragt, wie dass denn bei Kinofilmen so aussieht. Sollte ich wirklich was verpasst haben, liefern die Kinofilme heute vorwiegend für Frauen Identifikationsmöglichkeiten, sind die modernen Helden Frauen und die Männer nur noch Trottel in Nebenrollen? Das wird hier ja so oft suggeriert, dass man ganz durcheinander kommt. Daher der Realitätscheck. Et voila: Die alte androzentrische Welt ist noch immer vorhanden. In zehn Blockbustern haben acht vorwiegend männliche und nur zwei vorwiegend weibliche Hauptrollen. Wenn man die Zuschauer_innenzahlen hinzunimmt, wirds noch deutlicher.

            Kein Beweis, sondern ein Realitäts-Check.

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 14:05 - Permalink

              Als “Dissertant und Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie in Münster” sollte man sich zweimal überlegen, ob man von 10 “Blockbuster”-Filmen signifikante Aussagen herleiten kann.

              Wer “Zuschauer_innenzahlen” schreibt, sollte zum Psychologen gehen.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 14:48 - Permalink

              Warum können sie “signifikante Aussagen” und “Realitäts-Check” nicht voneinander trennen?

              Warum ist der Versuch, eine geschlechtersensible Sprache zu benutzen, ein Fall für den Psychologen? Meinen sie, wenn sie “Psychologen” schreiben “Psychologen” und “Psychologinnen” oder nur “Psychologen”? Das wäre in diesem Fall ja eventuell von Belang, es lässt sich aber nicht entscheiden, ob Sie das generische Maskulinum einsetzen oder tatsächlich nur männliche Psychologen meinen. Sie sollten sich dringend angewöhnen, nicht so schludrig mit der Sprache umzugehen, wenn Sie etwas mitteilen wollen und nicht aufgrund einer trotzigen politischen Unkorrektheit wichtige Hinweise zum Verstehen ihres Beitrages unterdrücken.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 15:02 - Permalink

              Lektion Deutsch, zu ihre Frage:

              Meinen sie, wenn sie “Psychologen” schreiben “Psychologen” und “Psychologinnen” oder nur “Psychologen”? Das wäre in diesem Fall ja eventuell von Belang, es lässt sich aber nicht entscheiden, ob Sie das generische Maskulinum einsetzen oder tatsächlich nur männliche Psychologen meinen.

              “Psychologen” –> beide
              “Psychologinnen” –> nur Frauen
              “männliche Psychologen” –> nur Männer

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 15:16 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Da ich von meinen beiden Müttern antiautoritär erzogen worden bin, sieze ich hier niemanden.
              Du willst mir also vorwerfen, ich würde “schludrig” mit der deutschen Sprache umgehen? Eigentlich halte ich anderen keine Schreibfehler vor, aber wenn du schon so hohe Massstäbe anlegst…
              voila schreibt man so: voilà
              dass hat manchmal nur ein “s”: wie das denn bei kinofilmen…
              gener heisst wohl gender
              sie schreibt man beim Siezen gross
              Zuschauer_innenzahlen ist weder politisch korrekt, noch sonstwie logisch, sondern einfach nur krank

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 15:37 - Permalink

              Eigentlich halte ich anderen keine Schreibfehler vor,

              Doch, genau das hast du gemacht. Du hast mir sogar wegen eines vermeintlichen “Schreibfehlers” einen Psychologen oder eine Psychologin empfohlen.

              Dann frage ich nochmal anders:

              Wie kommst du darauf, dass ein Wort wie Zuschauer_innenzahl “krank” ist?

              Vor allem vor dem Hintergrund, dass doch die oben präsentierte “linke Politik” “sexuelle Minderheiten” nicht diskriminieren möchte.

              Sprache wächst nicht einfach, noch ist sie vom Himmel gefallen. Sprache wird gestaltet. Die Gestaltung der Sprache kann dazu dienen, Prozesse der gesellschaftlichen Emanzipation zu unterbinden. Beispielsweise durch eine Biologisierung von Begriffen, die eigentlich zum Raum der politischen Gestaltbarkeit gehören. Davor warnte George Orwell in seinem Buch “1984”. Sie kann aber – ebenfalls im Sinne Orwells – den Emanzipationsprozess der Gesellschaft voranbringen.

              Der Unterstrich soll Menschen mitbenennen, die nicht ins Zwangskorsett der Zweigeschlechtlichkeit passen.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 15:50 - Permalink

              Vor allem vor dem Hintergrund, dass doch die oben präsentierte “linke Politik” “sexuelle Minderheiten” nicht diskriminieren möchte.

              Die Behauptung, dass die Sprache, wie sie organisch gewachsen ist, eine Diskriminierung sei, ist ohne Beleg bzw. nur in der feministischen Linguistik “belegt”. Ich spreche so, wie mir der Schnabel gewachsen und lasse mir in dieser – gerade in dieser Hinsicht – nichts vorschreiben. Dass sie mit Orwell anfangen ist echt gut. Denn der Feminist tritt mit dem Willen an, die Sprache und damit das Denken kontrollieren zu wollen. Das nennt er dann “gerecht”, sicherlich. Gut, damit oute ich mich als jemand, der nicht auf Kurs ist. Wenn ich vom “Bürger” spreche, der wahlberechtigt ist, wo übrigens auch Männer nur “mitgemeint” sind, und sich damit eine Frau nicht angesprochen fühlt, hat sie tatsächlich ein Problem mit dem Verständnis der deutschen Sprache.

            • Matthias Buser schrieb am 20. April 2012 um 00:10 - Permalink

              Andreas Kemper: «Der Unterstrich soll Menschen mitbenennen, die nicht ins Zwangskorsett der Zweigeschlechtlichkeit passen.»

              Genau das ist eben auch die Stärke des generischen Maskulinums, indem es für Männer, Frauen und Menschen, die sich weder als das eine noch das andere sehen, gleichermaßen stehen kann. Man braucht die Sprache gar nicht derart zu verrenken.

            • der Herr Karl schrieb am 25. April 2012 um 14:05 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Die politisch korrekte Doppelnennung beruht auf einem Irrtum:

              “…ein deutlicher Hinweis darauf, dass da irgend etwas nicht stimmen kann. Tatsächlich beruht die Forderung nach einer konsequenten Doppelnennung menschlicher Funktionsträger auf einem fundamentalen sprachwissenschaftlichen Irrtum. Die Fehlüberlegung besteht in der Gleichsetzung von biologischer Geschlechtlichkeit und grammatikalischem Genus. Diese Gleichsetzung ist aber unstatthaft, denn es gibt ja drei Genera (Maskulinum, Femininum, Neutrum) aber bloss zwei Geschlechter. Auch wird allem Ungeschlechtlichen (der Ofen, die Wolke, das Fass) ein Genus beigeordnet, was wiederum zeigt, dass biologisches Geschlecht und grammatikalisches Genus keinesfalls gleichgesetzt werden dürfen.

              Das Genus wird aber nicht bloss geschlechtlich oder ungeschlechtlich, sondern – in unserem Zusammenhang grundlegend – auch übergeschlechtlich (als Androgynum) verwendet: Der Mensch, der Gast, der Flüchtling – die Person, die Persönlichkeit, die Waise – das Kind, das Individuum, das Geschwister – sie alle können männlich oder weiblich sein. So sind insbesondere sämtliche Funktionen, die praktisch von allen Verben abgeleitet werden können und auf -er enden, trotz des maskulinen Genus nicht biologisch männlich, sondern androgyn zu verstehen. Ein Mensch, der liest, ist ein Leser, einer, der singt, ein Sänger und einer, der arbeitet, ein Arbeiter. Die Forderung nach konsequenter Doppelnennung menschlicher Funktionsträger wird gegenstandslos, wenn man die zusätzliche übergeschlechtliche (androgyne) Funktion aller drei Genera erkennt. Wenn somit heute einzelne Frauen argumentieren, sie möchten bei der Erwähnung menschlicher Funktionsträger (Sänger, Bewohner) nicht “bloss mitgemeint” sein, so ist dem entgegenzuhalten, dass im erwähnten Androgynum auch die Männer “bloss mitgemeint” sind.”
              http://www.bruehlmeier.info/sprachfeminismus.htm

            • Bombe 20 schrieb am 25. April 2012 um 18:00 - Permalink

              Die Fehlüberlegung besteht in der Gleichsetzung von biologischer Geschlechtlichkeit und grammatikalischem Genus.

              Ein wichtiger Hinweis. Es ist ja schon ein kleines Bißchen absurd, daß ausgerechnet diejenigen, die so vehement auf die Unterscheidung von Sex und Gender (angeblich: “soziales Geschlecht”, ursprünglich aber Englisch für grammatikalisches Geschlecht) pochen, die Unterscheidung zwischen Geschlecht und Genus (also auf Englisch: zwischen sex und gender) so überhaupt nicht hinbekommen…

              B20

            • der Herr Karl schrieb am 7. Mai 2012 um 15:11 - Permalink

              Auf Wikipedia findet zur Zeit eine angeregte Debatte (unter Leitung von Andreas Kemper alias Schwarze Feder) statt. Es geht um das politisch korrekte Kategorisieren.
              Beispiel: Warum heisst es immer noch Kategorie:Bürgerrechtler und Kategorie:Menschenrechtler statt Kategorie:Person der Bürgerrechtsbewegung oder Kategorie:Person der Menschenrechtsbewegung.
              http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2012/Mai/6
              http://andreaskemper.wordpress.com/2012/05/06/wikipedias-kategoriefrauenrechtler/

              Die ganze Diskussion beruht meines Erachtens auf dem Irrtum, das grammatikalische Geschlecht mit dem sexuellen Geschlecht gleichzusetzen. Siehe dazu auch meinen obigen Link vom 25. April: http://www.bruehlmeier.info/sprachfeminismus.htm

          • K.S. schrieb am 20. April 2012 um 14:00 - Permalink

            Doch, die Sprache ist männlich dominant. Ein altes Buch: “Deutsch als Männersprache,” lange her, dass ich es gelesen habe – aber es zeigt heute noch, wie viele weibliche Begriffe vermännlicht und echte männliche Begriffe wegfallen. z.B. Kater. Viele sprechen, sogar Tierärzt(e)Innen von Katze und Kätzin. Kater fällt weg.
            Der bekannte Titel von Günter Grass “die Rättin” ist auch falsch. Heisst die Ratte und der Bock. Diese Verdrehung nehme ich ihm heute noch Übel.

            Ich denke, dass, wenn beide gemeint sind, auch beide Formen erwähnt werden sollten.Soviel Zeit muss sein.

            In Holland habe ich mal bei einer Gruppe von Frauen erlebt, dass deren Leitung sehr oft – mir zu oft – von “na Jungs” gesprochen hatte.

    24. Lisa schrieb am 19. April 2012 um 00:03 - Permalink

      Bitte, Herr Hoffmann, verraten Sie doch wenigstens einmal, wie Sie zu Ihrer Schätzung, dass 90 % aller Obdachlosen Männer seien, gelangt sind.

      Wikipedia kennt bisher nur eine belegte Schätzung, und die lautet:

      “Für das Jahr 2006 schätzt die BAG W die Verteilung der Wohnungslosen auf 11 % Kinder, 25 % Frauen, 64 % Männer.”

      • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 07:12 - Permalink

        Das sind halt die magischen 90 %; 90 % aller Jugendlichen sind drogensüchtige Schulversager, 90 % aller Leute sind Idioten, 90 % aller Deutschen sind Nazis, 90 % aller Frauen können nicht einparken, 90 % aller Chinesen heißen Ping-Pong Pfui etc.

        64 % ist so eine krumme Zahl ;)

      • Underlord schrieb am 19. April 2012 um 07:41 - Permalink

        Hier werden Sie geholfen:

        “Auf der Straße leben etwa 20.000, davon 2.000 Frauen; (…)”

        Hm. Scheinen genau 90 % zu sein.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlosigkeit

        Ist übrigens deine eigene Quelle.

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 10:58 - Permalink

          Dass obdachlose Frauen noch größeren Gefahren ausgesetzt sind als obdachlose Männer und dass sie daher unter allen Umständen vermeiden, auf der Straße zu landen, dürfte doch einleuchten.

          • schwitzig schrieb am 19. April 2012 um 11:46 - Permalink

            Nein. Warum?

          • karl schrieb am 19. April 2012 um 12:09 - Permalink

            Männer vermeiden es nicht unter allen Umständen in der Gosse zu landen? Sind also selber schuld? Ist das eine linke Haltung?

          • Underlord schrieb am 19. April 2012 um 12:20 - Permalink

            Hm. Na, dann kann man im Umkehrschluss also “einleuchtender” Weise auch sagen, dass Frauen eben deswegen auch seltener in DAX-Vorständen anzutreffen sind – auch da sind die Risiken schließlich höher als im mittleren Management.

            Leuchtet doch ein, oder?

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:51 - Permalink

              Auf jeden Fall. Nur bei Leuten die Doppelstandarts benutzen nicht.

              Heuchler!

          • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 13:14 - Permalink

            Dass obdachlose Frauen noch größeren Gefahren ausgesetzt sind als obdachlose Männer

            Warum sollten Frauen noch größeren Gefahren ausgesetzt sein als Männer?

            Da kommt Ihre äußerst sexistische Einstellung wieder dezidiert zum Vorschein. Schön wie sich immer wieder selbst entlarven und diskreditieren.

            Sollte es nicht linke Poltik sein, dafür zu sorgen, daß NIEMAND obdachlos wird, scheißegal ob XX- oder XY-Chromosom?

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 14:16 - Permalink

              Weil sie in höherem Maß der Gefahr der sexuellen Gewalt ausgeliefert sind.

              Das gilt insbesondere dann, wenn die Männerrechtsbewegung erfolgreich ist und weitere Frauenwohnheime und -häuser abgeschafft werden.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 14:39 - Permalink

              Die Forderung lautet, Gewaltschutzhäuser einzurichten, die beiden Geschlechtern offen stehen. Und wenn es Männerhäuser gäbe (fordere ich nicht), dann hätten wir vielleicht weniger männliche Obdachlose?

              Zum Thema häusliche Gewalt:
              http://cuncti.net/lebbar/119-barbara-kiesling-qviele-frauen-haben-kein-bewusstsein-fuer-die-eigene-aggressionq

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 14:50 - Permalink

              Korrektur: Doch, ich fordere Männerhäuser, um von Obdachlosigkeit bedrohten Männern eine Übergangsmöglichkeit zu eröffnen.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 14:53 - Permalink

              Zweite Korrektur: Ich fordere geschlechtsneutrale “Übergangshäuser”.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 15:54 - Permalink

              Ich verstehe in keiner Weise, warum das gegeneinander ausgespielt werden sollte. Ich bin sofort dafür, zusätzliche Ressourcen gegen Obdachlosigkeit zur Verfügung zu stellen. Ich kenne aber auch junge Frauen, für die die Aufnahme in ein Frauenwohnheim wichtig war. Vor allem wenn traumatisierende Gewalt von Männern gegenüber Frauen stattgefunden hat, können Frauenhäuser sinnvoller sein als gemischtgeschlechtliche Übergangswohnheime.

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 16:05 - Permalink

              Ach tatsächlich? Und wenn einer von einer Türkengang zusammengeschlagen wurde, dann sollte man Türken von ihn fernhalten? Das wäre Rassismus. Was sie anführen ist Sexismus. Gerade wenn eine Frau Gewalterfahrung mit einem Mann gesammelt hat, ist es wichtig, dass sie mit Männern zu tun hat, die ihr bei dieser Aufarbeitung der Trauma helfen, Männer die sie als einfühlsam und sanft erleben kann. Und kein männerfreies Frauenhaus, wo die Mehrheit die Formel: “Männer sind Schweine” lebt, ein “Hort des Männerhasses”.

            • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 16:25 - Permalink

              @ Karl

              wo die Mehrheit die Formel: “Männer sind Schweine” lebt, ein “Hort des Männerhasses”.

              Meine Güte! Gehts auch ‘ne Nummer kleiner?
              Das nenne ich dann doch “sich ereifern”!
              In wievielen Frauenhäusern sind Sie denn schon gewesen? Von wievielen Frauen wurden Sie schon in der Art angefeindet? Glauben Sie tatsächlich, dass in Frauenhäusern die Frauen ihre Zeit damit zubringen, ihren Männerhass zu kultivieren?

              Gibts in Deutschland eigentlich noch (heterosexuelle) Paare, die sich, wie sagt man so schön, noch lieben?
              Das kann ich mir nun wirklich gar nicht vorstellen ;)

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 16:58 - Permalink

              Huhu Frau Lehmann

              Ja, gibbet noch. Ist aber harte Arbeit für alle Beteiligten ab und an^^

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 17:21 - Permalink

              Vertreterinnen des vermeintlich schwachen Geschlechts sind ebenso gewalttätig wie ihre Partner: Davon ist der Soziologie-Professor Gerhard Amendt überzeugt. Auch deshalb gehören seiner Meinung nach Frauenhäuser abgeschafft. Für Amendt sind sie vor allem ein Hort des Männerhasses.

              http://www.welt.de/politik/article3936899/Warum-das-Frauenhaus-abgeschafft-werden-muss.html

            • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 17:40 - Permalink

              @ ola
              Glückspilz! :)

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 01:08 - Permalink

              Weil sie in höherem Maß der Gefahr der sexuellen Gewalt ausgeliefert sind.

              Dafür sind Männer um ein Vielfaches häufiger Opfer von nicht sexueller Gewalt. Das führt doch nirgendwo hin. Merken Sie Ihre Einäugigkeit eigentlich überhaupt nicht?

              Das gilt insbesondere dann, wenn die Männerrechtsbewegung erfolgreich ist und weitere Frauenwohnheime und -häuser abgeschafft werden.

              Das fordert kein Mensch. Aber Frauenhäuser, in denen z.B. Jungs über zwölf nicht zugelassen sind, braucht kein Mensch. Frauenhäuser an sich sind schon mehr als zweifelhaft, wenn man sich den aktuellen Stand der Gewaltforschung im häuslichen Bereich betrachtet.
              Danach ist in den allermeisten Fällen die Gewalt wechselseitig, also beide Partner üben Gewalt aus. Der von Ihnen beschriebene Fall der “traumatisierten Frau”, die wirklich nur einseitig Gewalt erfahren hat und dann auch noch so traumatisiert ist, daß sie keinen Mann mehr um sich ertragen kann, dürfte wohl die mit der Lupe zu suchende Ausnahme sein. Und selbst für eine solche Frau wäre es wohl um einiges besser, mit männlichen Gewaltopfern in einem “Schutzhaus” zusammen zu sein, als ihr einzutrichtern, daß alle Männer grundsätzlich gefährlich sind.

            • K.S. schrieb am 20. April 2012 um 14:08 - Permalink

              Ich finde diese Diskussionen von manchen äußerst unfair.
              Natürlich sind Frauen gefährdeter als Männer – aber das hat Andreas Kemper schon beantwortet.

              Allerdings sieht es nicht so aus, nach dem, was Herr Hoffmann geschrieben hat, dass die Männerrechtsbewegung Frauenhäuser und Frauenwohnheime abschaffen wollen.

              Oder ist es dann so wie in der Bundesregierung: Alle europäischen Länder gleich arm.
              Allen Frauen und Männern soll es gleich schlecht gehen ?

              So habe ich den Artikel nicht verstanden. Es muss Sorge dafür getragen werden, dass auch Männer in Männerwohnheimen oder Männerhäuser unterkommen können.
              Meines Wissens gibt es diese aber schon.

              Von daher ist die bösartige Polemik förderlich.

            • K.S. schrieb am 20. April 2012 um 14:20 - Permalink

              Ich denke nicht, dass ich eine sexistische Einstellung habe, bin aber auch so geprägt, dass ich zuallerst an den sex. Missbrauch gedacht habe und nicht daran, dass obdachlose Männer kaltblütig ermordet werden können und wurden.

              Schutz bedürfen beide Seiten, weil sie zwei Seiten einer Medaille sind.

              Dass Frauenhäuser Kinder ab 12 Jahren nicht mehr mit ins Haus lassen, wenn die Mütter da sind, kann ich mir nicht vorstellen und höre zum 1. Mal. Vielleicht mal den Namen des Frauenhauses oder den Ort nennen. Jungs in dem Alter gehören zu einer Bezugsperson, welche in der Regel die Mutter ist, erst recht, wenn von gewalttätigen Handlungen die Rede ist.

              Es gibt Frauen, die können, wenn sie traumatisiert sind, keine Männer umsich haben. Für diese ist es wichtig, sich in männerfreien aufbauen zu können. Frauenhäuser sind da ideal.

              In der Vielfalt liegt die Heilung. Auch Männer bevorzugten sicher auch, wenn sie es mal kennengelernt hätten, frauenfreie Zonen, um zu sich selbst zu finden.

            • SwENSkE schrieb am 21. April 2012 um 12:48 - Permalink

              @ K.S.

              Einmal googeln hätte gereicht und sie hätten sich die Frage mit den Jungs über 12 in Frauenhäusern selbst beantworten können.
              Nein, das ist (leider) keine Erfindung von Männerrechtlern.

              Nur als Beispiel:

              Im Frauenhaus Elmshorn werden Mädchen ohne Altersgrenze und Jungen bis zum 12. Lebensjahr mit ihren Müttern aufgenommen.

              Frauenhaus Elmshorn

              Jungen können nur bis zum Alter von 12 Jahren aufgenommen werden.

              Autonome Frauenhäuser Köln

              Frauenhaus Stuttgart dasselbe usw. usf.

              Einfach nach z.B. “Frauenhäuser Jungen über 12″ googeln

              Die in Deutschland existierenden “Männerhäuser” kann man an einer Hand abzählen. Meines Wissens ohne Förderung der öffentlichen Hand chronisch unterfinanziert und ständig überbelegt.

              Und nein, getrennte Männer- und Frauenhäuser sind aus o.g. Gründen nicht die Lösung.

          • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 01:17 - Permalink

            Herr Kemper: Es sind bislang ausschließlich männliche Obdachlose von Nazis oder ähnlichen Psychopathen mißhandelt und ERMORDET worden. Und auch nicht gerade wenige, was Ihnen in Ihrem Gynozentrismus aber offenbar quer am Ast vorbei geht.

            Und wenn für Sie die Vergewaltigung einer Frau schwerwiegender ist als der Mord an einem Mann … dann verachten und entwerten Sie damit die ermordeten Männer – und zwar ganz offensichtlich aus männerfeindlich-sexistischen Motiven!

            Widerlich!

      • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 00:58 - Permalink

        Sie demonstrieren mit Ihrer Frage wohl unbeabsichtigt aber umso deutlicher eine der typischen Diskriminierungen von Männern: Relativierung und Umdeutung von männlichen Benachteiligungen durch Manipulation der Begrifflichkeiten. Diese Sprachmanipulation (und andere manipulative rethorische Tricks) sind ganz typisch für die Vertreterinnen des Feminismus.

        WOHNUNGSLOSIGKEIT ist nicht gleichbedeutend mit OBDACHLOSIGKEIT! Und GLEICHSTELLUNG nicht dasselbe wie GLEICHBERECHTIGUNG. HÄUSLICHE GEWALT meint nicht etwa Gewalt in den vier Wänden (und per willkürlicher Definition nicht die Gewalt von Müttern gegenüber den Kindern), sondern ausschließlich PARTNERGEWALT — und “notwendig” ist diese “sprachliche” Trennung, damit Statistiken über Gewalt im Sinne der feministischen Ideologie gezielt GEFILTERT werden können.

        So sind hierzulande anscheinend auch nur Frauen Opfer von Ehrenmorden (während Männer ganz unspektakulär lediglich bei “Familienstreitigkeiten” ums Leben kommen). In diesem Zusammenhang sei deshalb kurz erwähnt, dass Männer in der Türkei deutlich häufiger als Frauen Opfer von Ehrenmorden werden: Ehrenmorde in der Türkei

        Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Männer als Opfer von Gewalt, Krieg oder Unglücken in den Medien fast ausschließlich immer nur in ihrer beruflichen Funktion benannt werden, bei Frauen jedoch – unabhängig vom Kontext – grundsätzlich das Geschlecht im Vordergrund steht oder diese aus einer Gruppe von Opfern hervorgehoben werden. So sind es in China dann auch 1000 BergLEUTE, Kumpel oder Personen, die verschüttet wurden, niemals aber MÄNNER. Unter den 20 verletzten PERSONEN des Zugunglücks befanden sich allerdings vier FRAUEN (gerne auch “mit Kindern”). Dieses Hervorstellen von weiblichen Opfern ist eine Entwertung der männlichen Opfer!

        Wie menschlich-empfindsame Männer aus unsrerer Wahrnehmung und unserem Denken “verschwinden” (im wahrsten Sinne des Wortes ent-menschlicht werden), und im Gegenzug als unmenschliche “Täter und Monster” neu konstruiert werden, zeigt dieses englischsprachige Video: Männer existieren nicht

        Das kritische Hinterfragen von Begriffen und Statistiken ist der erste Schritt auf dem Weg zur Erkenntnis, WIE Männer diskriminiert werden.

        • K.S. schrieb am 20. April 2012 um 14:31 - Permalink

          Gefällt mir gut, was Sie schreiben.

          Daran möchte ich anknüpfen und – wenn hier Männer zur Linkenmännerpolitik tendieren oder dazu gehören: Sorgt bitte und helft mit, das endlich die Kriege aufhören, in denen Männer wie Schlachtvieh auf dem Feld der geostrategischen Vorteile und Ausbeutung anderer Länder verbraten werden.

          Auch die Frauen die sich hier zu Wort melden, sollten daran denken, dass auf diesem Feld die meisten Männer von ihren Regierungen missbraucht werden, was zumeist alte Männer sind, die ihre Jugend hinter sich haben.
          Mir scheint manchmal, dass viel Hass und Neid auf diese jungen, dynamischen Männer besteht und sie auf diese Weise ausgeschaltet werden.

          Krieg ist der größte Missbrauch an Männern.

          Darum, so hoffe ich und muss hier keinen Aufruf starten, sollten die Parteien nicht gewählt werden, die Krieg auf ihrer Agenda haben. Dies auch – um ein Zeichen zu setzen.

        • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 15:22 - Permalink

          Das kritische Hinterfragen von Begriffen und Statistiken ist der erste Schritt auf dem Weg zur Erkenntnis, WIE Männer diskriminiert werden.

          Ja.
          Derselbe Weg zur Erkenntnis, wie Frauen diskriminiert werden.

          • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 21:30 - Permalink

            Ja.
            Derselbe Weg zur Erkenntnis, wie Frauen diskriminiert werden.

            Entschuldigen Sie bitte, Frau Lehmann, aber wir reden gerade – ausnahmsweise – mal nicht über Frauen …

            Zudem besteht die Diskriminierung von Männern auch unabhängig von der Diskriminierung der Frauen (oder anders ausgedrückt: es gibt keinerlei Korrelationen zwischen Männer- und Frauendiskriminierung). So schließt das explizite Benennen von Männerdiskriminierung nicht die ebenso vorhandene Diskriminierung von Frauen aus!

            Männern pauschal jegliche Form von Diskriminierung abzusprechen stellt selbst eine Diskriminierung dar! Und die Beseitigung, resp. das Recht auf die Benennung und Beseitigung dieser männlichen Diskriminierungen von der Beseitigung weiblicher Diskriminierungen abhängig zu machen, ebenso!

            WIR haben lange genug über die Benachteiligungen von Frauen geredet! Jetzt sind AUCH mal die Männer dran!

            • GrooveX schrieb am 20. April 2012 um 22:01 - Permalink

              genau, hier wird paritätisch diskriminiert, wenn schon!

            • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 22:52 - Permalink

              Erzählen Sie doch mal was Neues.

            • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 23:51 - Permalink

              genau, hier wird paritätisch diskriminiert, wenn schon!

              Informieren Sie sich doch bitte mal in der Wikipedia, was man unter einem “falschen Dilemma” versteht.

        • ola schrieb am 20. April 2012 um 15:41 - Permalink

          Hmmm… also jetzt gerade Ehrenmorde anführen zu wollen, entbehrt ja nicht einer gewissen Komik Tragik.

          Ehrenmorde sind ja nun der klassische patriarchaische Ansatz um sein Eigentum gegen fremde Finger zu schützen.

          Wie mn da jetzt drauf kommen kann, dass die Täter, die dann auch Opfer ihres eigenen Wahns werden, mehr in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt werden sollen, erschließt sich einem nicht wirklich…

          Ich habe es schon einmal irgendwo geschrieben und dabei bleibe ich auch gerne, man kann sich als Gefängniswärter auch durchaus als Opfer der Gefangenen fühlen, weil die einem mit ihrer blossen Anwesenheit die ständigen Überstunden aufhalsen. Das kann man so sehen, muss man aber halt nicht.

          Der Rest ist Schweigen.

          • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 22:00 - Permalink

            Ehrenmorde sind ja nun der klassische patriarchaische Ansatz um sein Eigentum gegen fremde Finger zu schützen.

            Sie sollten sich lieber mal mit den jeweiligen Sozialkulturen und Traditionen der betroffnenen Menschen intensiv befassen, statt irgend so eine selbstgerechte und vulgärfeministische Interpretation (=Schuldzuweisung) als absolute Wahrheit zu verkaufen.

            Ich gebe Ihnen mal einen Tipp: Es sind nicht nur die Patrirachen, die den Auftrag zu diesen Morden geben, sondern ebenso auch die alles andere als “unmächtigen” Frauen. Es sind allerdings immer die Söhne und Brüder, die für die Ausführung dieser Morde mißbraucht werden!

            Ehrenmorde sind das traurige Ergebnis von systemischen Prozessen und soziokulturellen Einflüssen, aber nicht mit monokausalen Schuldzuweisungen aus der Perspektive eines westlichen Vulgärfeministen zu erklären! So einfach und schwarz-weiß ist die Welt nun mal nicht!

            • GrooveX schrieb am 20. April 2012 um 22:06 - Permalink

              aber du weisst sicher, was ein patriarch ist, oder?

            • ola schrieb am 20. April 2012 um 22:33 - Permalink

              Ich war unlängst in Jordanien und habe mich mal vollumfänglich aus erster Hand informieren lassen, wie das so abgeht und warum die immer ihre minderjährigen Jungs losschicken um die Dinge wieder “ins Lot” zu rücken.

              Danke für Ihre 0 Punkte Einlassung, die voll am Ziel vorbeirauscht.

            • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 22:50 - Permalink

              aber du weisst sicher, was ein patriarch ist, oder?

              Laß´ mich raten: In deiner Lesart jemand, der qua männlichem Geschlechts immer und an allem Schuld und für alles Schlechte dieser Welt verantwortlich ist?

              Man könnte ja sonst auf die absurde Idee kommen, das der Patriarch zwar die Aufgaben eines Haushaltsvorstandes übernimmt, ansonsten allerdings wohlwollend, liebevoll und individuell fördernd – also väterlich – agiert?

              Und um bei dieser Gelegenheit mal klarzustellen: Es gibt kein Patriarchat, sondern lediglich eine von Feministinnen zusammengesponnene und nach wie vor unbewiesene Patriarchatstheorie! Und weil sie unbewiesen ist (und mehr an ein religiöses Dogma erinnert), läßt sich auch alles Negative so schön unter dem Begriff subsummieren! Wobei wir damit wieder bei meinem Einganspost und dem Mißbrauch von Begrifflichkeiten wären …

            • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 23:37 - Permalink

              Ich war unlängst in Jordanien und habe mich mal vollumfänglich aus erster Hand informieren lassen, wie das so abgeht

              Sie sollten diese Quelle der ersten Hand schon konkret benennen, denn ansonsten könnte der Verdacht aufkommen, es könnte sich dabei um eine Frauenrechtsorganisation oder ähnliches handeln … die klären ja auch hierzulande ganz furchtbar objektiv und sachlich mit wissenschaftlich validen Daten und Fakten auf …

              Und Sie wissen natürlich auch, dass (radikal-)feministische Frauenrechtsorganisationen innerhalb der Vereinten Nationen so ihre ganz eigene Sicht- und Zählweisen haben. Als da z.B. wären:

              – UN WOMAN
              – UNIFEM
              – INSTRAW

              Bezeichnenderweise gibt es NICHTS DERGEICHEN FÜR MÄNNER. Ganz im Gegenteil! Männer werden von der UN und den NGOs sogar gezielt diskriminiert, wie die Lebensmittelverteilung NUR AN FRAUEN im Jahre 2010 in Haiti gezeigt hat! Angeblich hätten Männer an den Ausgabestellen zu sehr gedrängelt und dabei die armen Frauen und Mädchen verdrängt. Dass allerdings auch Frauen und Kinder von diesen Männern mitversorgt werden, war zu keinem Zeitpunkt berücksichtigt worden. Stattdessen rechtfertigte man sich mit dem sexistischen Klischee, dass egoistische Männer immer nur an sich selbst denken und aus den Lebensmitteln Profit schlagen würden! So einfach ist es mittlerweile, Männer aus reiner Männerfeindlichkeit in aller Öffentlichkeit zu entwerten und zu diskriminieren!

              Wie selbstlos und sozial Frauen in Haiti tatsächlich sind, kann man in diesem Video leicht selbst feststellen: Kindersklaven in Haiti – angeworben und mißbraucht von Frauen

              Ja, den FRAUEN ! geht es auf Haiti wirklich furchtbar schlecht …

              In diesem Zusammenhang: Es gibt drei oder m.W. sogar vier Frauenorganisationen innerhalb der UN – aber nur eine für Kinder! Und auch Art. 6 Punkt 2 GG stellt die MUTTER unter den Schutz der Gemeinschaft, nicht das Kind (und Väter existieren sowieso nicht als rechtsgleiche Menschen …).

              Neben diesen internationalen und institutionalisierten, mit öffentlichen Milliarden gefördeten feministischen Frauenseilschaften und Frauenbünde sehen die paar privat finanzierten Männervereine wie Kindergärten aus …

            • GrooveX schrieb am 21. April 2012 um 06:27 - Permalink

              ich habe verstanden. du weisst nicht, was patriarch ist, schwafelst dafür irgendwas von ‘meiner lesart’, die du völlig bar jeder kenntnis meiner person hier ins blog stellst. dann negierst du ‘patriarchat’ einerseits, erzählst andererseits, wie liebe- und verantwortungsvoll seiner familie gegenüber der patriarch sei. das ist so was von, äh… nein, ich hab’s. es ist so was von dümmlich, da fehlen einem die worte. auf dieser ebene lohnt kein weiteres wort!

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 13:48 - Permalink

              Quelle: Jordanischer Oberstleutnat der Reserve.

            • SwENSkE schrieb am 22. April 2012 um 17:48 - Permalink

              Quelle: Jordanischer Oberstleutnat der Reserve.

              Jetzt wird’s wirklich lächerlich :D.

              Mir hat ein jordanischer General der Reserve das Gegenteil erzählt. Der ist im Rang höher – hab ich jetzt gewonnen :D?

              Quelle: Die verstorbene Oma meiner jordanischen Ex-Nachbarin

            • habeichvergessen schrieb am 22. April 2012 um 18:32 - Permalink

              @Swenske

              Jetzt wird’s wirklich lächerlich :D.

              Das wars vorher mit Internet-Gerne-Groß ola auch schon. :-)

              Mir hat ein jordanischer General der Reserve das Gegenteil erzählt. Der ist im Rang höher – hab ich jetzt gewonnen :D?

              Quelle: Die verstorbene Oma meiner jordanischen Ex-Nachbarin

              :-)

              Ich wollte auch gerade auf meine Quelle, Abdullah den 2., König von Jordanien, hinweisen.

              Quelle: Gott höchstpersönlich.

            • Bombe 20 schrieb am 23. April 2012 um 12:28 - Permalink

              Es sind nicht nur die Patrirachen, die den Auftrag zu diesen Morden geben, sondern ebenso auch die alles andere als “unmächtigen” Frauen.

              Zur angeblichen Allmacht der Männer und Ohnmacht der Frauen in muslimischen Familien immer ein Lesetipp: Halbmondwahrheiten: Turkische Manner in Deutschland – Innenansichten einer geschlossenen Gesellschaft von Isabella Kroth.

              B20

          • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 22:26 - Permalink

            Wie mn da jetzt drauf kommen kann, dass die Täter, die dann auch Opfer ihres eigenen Wahns werden, mehr in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt werden sollen, erschließt sich einem nicht wirklich…

            Derjenige, der ermordet wird, ist also auch sein eigener Mörder, weil er das gleiche Geschlecht wie der eigentliche Mörder hat?

            Hat man als Mann in Ihrer verschrobenen Welt also keine Recht auf Individualität oder das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehtheit? Sind Männer in Ihrer verschrobenen Welt kollektiv alle “Täter des Patriarchats“, denen man ebenso kollektiv jedwede Schutzbedürftigkeit – oder sogar das Menschsein absprechen kann?

            Sind Sie ein Faschist?

            • ola schrieb am 20. April 2012 um 22:36 - Permalink

              Nein, Ihre mangelnde Bildung macht einfach eine weitere Konversation völlig unnötig. Sie drehen sich im Kreis und merken es nicht einmal.

              Sie können mich nennen wie Sie wollen, von mir aus auch einen Faschisten. Ganz ehrlich, von Ihnen kann ich mich nicht beleidigen lassen, das ist völlig unmöglich.

              Schönen Abend noch.

            • ChriBu schrieb am 20. April 2012 um 23:41 - Permalink

              Nein, Ihre mangelnde Bildung macht einfach eine weitere Konversation völlig unnötig

              Argumentum ad hominem! (Was zu erwarten war!)

              Aber der Vorwurf der “mangelnden Bildung” hat mich jetzt wirlich amüsiert :-)

            • Helau schrieb am 21. April 2012 um 16:31 - Permalink

              @ ola

              Ganz ehrlich, ist dir im Kampf gegen “Frauenhasser” (den Frauenhass kann ich aus dem Artikel nicht so ganz herauslesen) alles recht?

              Sowohl die Verhöhnung von Obdachlosen als Säufer als auch die von “Ehrenmord”-Opfern als “Opfern ihres eigenen Wahns” ist doch nur blanke Unmenschlichkeit.

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 13:46 - Permalink

              Hach helau. Ist denn diesen Männerhassern hier, die sich als männliche Emanzen tarnen, aber vor lauter Selbsthass schon an der Grasnabe knabbern, wirklich sogar ein Ehrenmord nicht zu schäbig, als dass sie ihn nicht für Ihre Zwecke instrumentalisieren würden?

              Das sind einfache irrsinnige Einlassungen, die jeder Grundlage entbehren. Da kann man als Männerhasser doch noch froh sein, überhaupt eine Antwort zu erhalten.

              Das mit den Obdachlosen hingegen erkläre ich Ihnen nicht noch 5 mal. Einmal muss genügen.

            • Helau schrieb am 22. April 2012 um 18:36 - Permalink

              @ ola

              “Das mit den Obdachlosen hingegen erkläre ich Ihnen nicht noch 5 mal. Einmal muss genügen.”

              Ich erwarte von Ihnen keine Erklärung. Die Bemerkung, dass hauptsächlich Männer obdachlos seien, weil Frauen wohl nicht so viel saufen würden, war keine Ironie, weil Ihre Aussage ja wirklich war, dass (männliche) Obdachlose selbst an ihrer Lage schuld seien. Vielleicht reden Sie mal mit Obdachlosen, wie die in ihre Lage gekommen sind.

              Der Rest von Ihrem Posting ist völlig unverständlich, ich versuche auch gar nicht, mich in Ihre Gedankenwelt einzufühlen.

              Wie gesagt, für mich sind Sie eine der unangenehmsten Gestalten, die hier “kommentieren”. Sie geben wirklich ganz widerliche Aussagen von sich, und merken das wahrscheinlich gar nicht.

    25. Antifeminismus Weltweit - Sektion Deutschland schrieb am 19. April 2012 um 00:28 - Permalink

      Ich finde spannend, was Herr Hoffmann NICHT schreibt:

      Er schreibt beispielsweise:

      „Linke Männerpolitik solidarisiert sich mit sexuellen Minderheiten wie den Schwulen, Transgendern und SMern. Homophobie lehnt sie ab, …“

      Mit Familien und Normalen solidarisiert er sich NICHT. ;-)

      „Rechtsradikale, fremdenfeindliche, rassistische und faschistoide Positionen lehnt die linke Männerrechtsbewegung in aller Schärfe ab.“

      Linksradikale Positionen lehnt die linke Männerrechtsbewegung NICHT ab.

      Er geht auch NICHT auf die Privilegierung der Frau bezüglich ihrer Mutterrolle ein und klare Forderungen bezüglich von Vaterrechten und Sorgerecht für unverheiratete Männer fehlen erst recht.

      Mit freundlichen Grüßen,
      http://www.antifeminism-worldwide.org/?p=462

      • wonko schrieb am 19. April 2012 um 07:04 - Permalink

        Mit Familien und Normalen solidarisiert er sich NICHT.

        Ah ja. Die Angehörigen der genannten Gruppen sind demnach unnormal?
        Keine weiteren Fragen…

      • SweetSour schrieb am 19. April 2012 um 07:48 - Permalink

        Au weia aber auch!

        – Wenn ich über etwas Süßes schreibe, dann ignoriere ich salziges?
        – Wenn ich ein Poem über den Frühling dichte, dann negiere ich den Winter?
        – Wenn ich aktuell Lust auf eine Gurke habe, dann lehne ich Fleisch ab?
        – Wenn ich schwarz male, dann kenne ich kein Bunt?

        Na prima, dann dürfte demnächst wohl der Disclaimer zu jedem Artikel länger werden, als der Inhalt des selben. Und jedes Argument, jede Zeile würde mit Korrekturstellungen aka “damit bin ich natürlich nicht gegen ..” formuliert werden müssen.

        Tolle Welt, in der du mit deiner “Sektion Deutschland” lebst

      • Hank schrieb am 19. April 2012 um 08:28 - Permalink

        Auch wenn ich nicht allen Einzelheiten der Eckpunkte zustimme und Ihnen teilweise Recht geben muss, stelle ich mich trotzdem eindeutig auf die Seite der linken Männerbewegung, wie sie gerade von Arne Hoffmann und anderen skizziert wird. Die (möglicherweise über-)scharfe Abgrenzung nach Rechts ist die konsequente Reaktion darauf, dass Sie und Ihre kompromisslosen Freunde über Jahre hinweg konsequent das Heranwachsen einer gemeinsamen gesellschaftlich relevanten Bewegung torpediert haben.

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 11:04 - Permalink

          Es handelt sich nicht um die “linke Männerbewegung”, sondern um die vermeintlich “linke” Männerrechtsbewegung. Die Männerbewegung war immer links. Sie ist in den 1970er Jahren in der Spontiszene bzw. der Alternativszene entstanden.

          Arne Hoffmann versucht sich nun den Begriff “Männerbewegung” anzueignen, wahrscheinlich um die seit vierzig Jahren existierende Männerbewegung unsichtbar zu machen.

          Er meint aber immer die Männerrechtsbewegung oder den Maskulismus.

          • Hank schrieb am 19. April 2012 um 12:49 - Permalink

            Danke für die Belehrung, aber diese Ecke kenn’ ich bereits. Damals, während dem SozPäd-Studium, war ich auch mal in so einer Männergruppe dabei. Wenn ich daran zurückdenke, überkommt mich das Grauen. Da wurden viele der heutigen Patriarchats-Büßer angefixt. Bei Frauen kam das natürlich gut an, aber ich hab’s da trotzdem nicht lange ausgehalten. Bin ich froh, dass ich rechtzeitig den Absprung geschafft und das Cilicium abgelegt habe.

          • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 13:20 - Permalink

            Die Männerbewegung war immer links. Sie ist in den 1970er Jahren in der Spontiszene bzw. der Alternativszene entstanden.

            Und ist heute aus gutem Grunde praktisch inexistent.
            Jedenfalls im Vergleich zur “Männerrechtsbewegung” bzw. zum “Maskulismus”.

            Außerdem teile ich als Linker Ihre Ansichten nicht was als “links” bzw. “nicht links” zu gelten hat. Aber wahrscheinlich bin ich deswegen eh’ kein Linker sondern ein verkappter Rechtsradikaler, gelle Herr Kemper?

          • Hank schrieb am 19. April 2012 um 13:52 - Permalink

            Beim deutschen Patent- und Markenamt ist keine Marke “Männerbewegung” registriert.

            • Mod schrieb am 19. April 2012 um 13:59 - Permalink

              Falls eine Frauenbewegung registriert sein sollte, behalten sie es bitte für sich?!

          • Bombe 20 schrieb am 19. April 2012 um 14:53 - Permalink

            Herr Kemper,

            Die Männerbewegung war immer links. Sie ist in den 1970er Jahren in der Spontiszene bzw. der Alternativszene entstanden.

            ist das die Männerbewegung, die Sie so toll finden, weil sie “soldatische Männlichkeit” durch das Verüben von Brandanschlägen in Frage gestellt hat?

            B20

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 16:07 - Permalink

              Ich habe auf den Brandanschlag verwiesen, um der Stereotypsierung von Pro-Feministen als “Lila Pudel” entgegenzuwirken. Dass aus diesem Hinweis nun sofort eine Sympathiebekundung wird, ist klar.

              Sich kritisch mit “soldatischer Männlichkeit” auseinanderzusetzen, sollte vor dem Hintergrund der Ermordung von 77 Menschen durch den “Ritter” Breivik ein zentraler Bestandteil einer linken Männerpolitik sein. Leider findet sich dazu nichts bei den Männerrechtlern. Bestenfalls eine Abgrenzung. Schlimmstenfalls eine Übernahme der Begrifflichkeiten aus Breiviks Manifest.

            • Bombe 20 schrieb am 19. April 2012 um 21:02 - Permalink

              Kemper,

              Ich habe auf den Brandanschlag verwiesen, um der Stereotypsierung von Pro-Feministen als “Lila Pudel” entgegenzuwirken.

              Mal abgesehen davon, daß ich nicht den Eindruck habe, diese “Gefahr” habe in der dortigen Diskussion akut gedroht: Pudel begehen keine Anschläge? Wer Anschläge begeht, kann kein Pudel sein? Bestenfalls habe ich das Gefühl, Sie haben den Begriff falsch verstanden.

              Außerdem waren Sie Teil der Männerbewegung, befürworten offenbar die Bekämpfung der Bundeswehr als patriarchale Sozialisationsinstanz und erwähnen ohne jede Distanz oder Distanzierung die verübten Brandanschläge. Daß Sie nun, da es opportun scheint, behaupten, nicht damit zu sympathisieren, wirkt auf mich, als hätten Sie eine Menge Kreide gefressen.

              Leider findet sich dazu nichts bei den Männerrechtlern.

              Aus dem MANNdat-Artikel “Wehrpflicht – Muss sie sein?” vom 1. Januar 2005:
              Wir denken, es gibt gute Gründe für die Abschaffung oder zumindest die Aussetzung der Wehrpflicht – dieses Relikt aus vorwilhelminischer Kaiserzeit, das junge Männer in archaische Rollenklischees hineinpresst.
              Schön, daß ich helfen konnte.

              Und was die Taten eines kranken Irren (im nicht-medizinischen Sinne zu verstehen) die Männerrechtsbewegung angehen, habe ich noch nie verstanden. Oder hat sich anläßlich von Lörrach, St. Augustin und Ballenstedt der Feminismus mit gewalttätiger Weiblichkeit auseinandergesetzt?

              Bombe 20

            • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 22:18 - Permalink

              Oder hat sich anläßlich von Lörrach, St. Augustin und Ballenstedt der Feminismus mit gewalttätiger Weiblichkeit auseinandergesetzt?

              Was war da?

            • Bombe 20 schrieb am 20. April 2012 um 00:29 - Permalink

              @Wolfgang

              An allen drei Orten ereigneten sich in den letzten drei Jahren (teils “versuchte”) Amokläufe – mit einer Gemeinsamkeit: In den drei Fällen waren die Täter weiblich.
              Welch Wunder, daß diese Namen so viel weniger im Gedächtnis geblieben sind als Emsdetten, Winnenden und Erfurt.

              http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/manndat-stellungnahme-zum-amoklauf-in-loerrach.html
              http://www.sueddeutsche.de/panorama/versuchter-amoklauf-in-st-augustin-ihr-werdet-alle-sterben-1.133835
              http://www.stern.de/panorama/amoklauf-in-ballenstedt-vereitelt-13-jaehrige-wird-psychiatrisch-untersucht-1749341.html

              B20

          • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 16:31 - Permalink

            @ Kemper

            Zu “Sich kritisch mit “soldatischer Männlichkeit” auseinanderzusetzen … ”

            vielleicht sollten Sie langsam einfach einmal anfangen, sauber zu recherchieren, bevor Sie weiterhin pauschale, nachweislich falsche Aussagen in die Welt hinausposaunen! Was meinen Sie, was Stellungnahmen wie diesen evtl. vorausgegangen sein könnte?

            Parteien und Wehrpflicht – rückständiges Deutschland

            http://www.openpr.de/news/59719.html

            Stellungnahme zu einer Petition zur Wehrpflicht

            http://www.petition-wehrpflicht.de/doc/manndat.pdf

            Ein Nachruf auf die Musterung

            http://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/wehrpflicht-fakten-und-faltblaetter/ein-nachruf-auf-die-musterung.html

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 17:04 - Permalink

              Ich hatte leider Gelegenheit mich mit männlichem Soldatentum auseinandezusetzen.

              SPD und Grüne bzw. deren Verantwortliche (die ja ach so feminstisch sind) sind in Wahrheit Kriegstreiber und gehören nach Den Haag

              Man hat mich mich benutzt um als Mittäter andere Länder zu überfallen. Ich hatte nie die Absicht anderen Menschen Schaden zu zufügen. Ich wurde betrogen. Und zwar von Rot -Grün.

              Das bekommt ihr alles wieder und zwar 1000 Fach.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 20:23 - Permalink

              Hach Sebastian, Sie gefallen mir! Viel mehr Opfer wie Sie? Kaum möglich.

              Ich wusste gar nicht, dass man als Soldat in Krisenregionen zwangsabkommandiert werden kann… Ach, mal wieder keinen Arsch in der Hose gehabt, nein zu sagen? Tja, das tut mir aber leid für Sie (nicht wirklich natürlich)

              Wollten wohl beim Bund alle Vorteile abzocken und haben nicht so ganz so ganz verstanden, für was man Sie da ausgebildet hat? Aber jetzt als Missbrauchter fühlen, klar doch. Ihr Weltbild und Ihr Selbstbild sind großes Kino. Kein Wunder dass Sie bei diesem irren Haufen gelandet sind, Sie waren ja auch beim Bund^^

              Hmmm, Sie wissen schon, soviel Popcorn wie möglich. Die Kotzgrenze ist gleich erreicht. Und jawohl, geben Sie es rot-grün, aber mal richtig, Sie missbrauchtes Wesen.

              ROTFL

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:33 - Permalink

              ” Ich wusste gar nicht, dass man als Soldat in Krisenregionen zwangsabkommandiert werden kann”

              Da sehen sie mal was sie alles nicht wissen. Wozu soll ein Soldat sonst da sein? Spass beiseite.

              Aus Ihnen spricht die mensch gewordene Dummheit. Sorry aber sie haben KEINE Ahnung und reißen das Maul übelst weit auf.

              Du bist ein kleines dummes Kind stimmts?

              Ich hatte weder geschrieben das ich BS war (Berufssoldat ) noch das ich in einer Krisenregion war.

              Das Eine hat nicht zwangsläufig was mit dem Anderen zu tun.

              Aber ich sehe schon ich habs getroffen ;) Grün Wähler gell?

              Kann dem Blödmann hier einer erklären das sich auch Wehrpflichte im Irakkrieg hier in Deutschland unter Umständen völkerrechtwidrig verhalten haben ohne dafür das Gebiet der BRD verlassen zu haben.

              Ncoh was du kleines dummes Wesen:

              Ich bin in der Kindheit wirklich mißbraucht worden und noch son Spruch und es knallt klar!! Dann komm ich mal persönlich vorbei und dann regeln wir das mal “unter Männern ” wenn doch so ein Spruch kommt

              Darum gehts hier aber nicht.

              Wofür bin ich ausgebildet worden:

              Um mein Heimatland zu verteidigen!

              Nicht um anderen zu helfen in andere Länder einzufallen.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:38 - Permalink

              “….Man hat mich mich benutzt um als Mittäter andere Länder zu überfallen. Ich hatte nie die Absicht anderen Menschen Schaden zu zufügen. Ich wurde betrogen. Und zwar von Rot -Grün….”

              du hast ja den durchblick.

              die meisten, die ich kenne gehen da hin, nicht weil sie gezwungen werden, so ein scheiß, sondern wegen der kohle. die drängeln sich drum. 90 euro und mehr / tag / steuerfrei. 3 monate. du warst net beim bund und du kennst auch keinen bundi.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:46 - Permalink

              @ ola

              please don’t feed the trolls oder nö ist ja nur einer:))

              ola der typ schlägt hier mit 5 und mehr nicknames auf. ist zwar witzig , aber wird langweilig langsam.

              http://www.youtube.com/watch?v=lfcGEQRyaqI ist das sebastian? bist duuuu ein berühmta? so gnadenlos durch labern ist schon dein style ?

            • Helau schrieb am 19. April 2012 um 21:34 - Permalink

              @ barzin

              “please don’t feed the trolls oder nö ist ja nur einer:))”

              Ola ist natürlich das große Vorbild in sachlicher Diskussion. Er war der erste hier, der die Kommentarspalte mit Beleidigungen vollrotzte und effektiv die sachliche Diskussion sabotierte. Schade drum.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 21:49 - Permalink

              wenn @ ola hier rumrotzt wie du es nennst ist das das eine, wenn hier altermedia und junge freiheit als pfandfinder blättchen hochgelobt werden, die nur gutes wollen, kaier wilhelm gefeiert wird oder ein satz wie der hier veröffentlicht wird:

              “…Was für ein Genuß, inmitten des allgemeinen Toleranz-Blablas einen gebildeten Rassisten zu treffen…” (M. Klonovsky) ,

              dann kann ich nicht eine sachliche diskussion erkennen, die ola hätte sabotieren können. wie gesagt @ truvor hat den besten kommentar gegeben.

              ps.: frau lehmann oder GrooveX laden ein zur sachlichen diskussion, nur leider können die männerverliebten nicht viel bringen. keine argumente vielleicht? @ chris ist nicht mal in der lage zu definieren, worüber er die ganze zeit spricht:)) zeilenlang über feminismus labern und intellektuell nicht fähig zu sein, eben diesen gegenstand zu beschreiben. aber hauptsache männeropfer sein.

            • Helau schrieb am 19. April 2012 um 22:14 - Permalink

              @ barzin

              Willkürlich greife ich mal den Beitrag von Christian (der mit dem Alles Evolution-Blog) auf, der z.B. sachlich ist. Kann ja selbst sein, dass Christian sich irrt, wer weiß, aber ola schrieb darauf direkt: “Buuhuhuhu! Genaun solche wie dich. Du darfst nicht mitreden, ja sowas, ROTFL und du willst ein Mann sein? Wo darfst du denn überhaupt mitreden? Was haben die Frauen dir Opfer denn angetan? ” und das war noch einer seiner substanzierteren Beiträge. Den Kaiser Wilhelm hat er auch selbst ins Spiel gebracht. Ebenso kam auf jeden nicht dezidiert profeministischen Kommentar irgendwas à la “heul doch” “Opfer” “Popcorn” etc. Nebenbei hetzt er auch noch gegen Obdachlose, die sich seiner Meinung nach “den ganzen Tag den Schädel zusaufen”: “Vielleicht finden Frauen in der Regel auch einfach den Weg zum Amt, sind besser vernetzt und saufen sich nicht den ganzen Tag den Schädel zu?”
              Solch widerlicher Sozialdarwinismus geht für dich in Ordnung?

              Kein Wunder, dass das andere Trolle anzieht.

              “frau lehmann oder GrooveX laden ein zur sachlichen diskussion, nur leider können die männerverliebten nicht viel bringen. keine argumente vielleicht?”

              Wie gesagt, das Diskussionsklima ist schon so vergiftet, dass mancheiner wahrscheinlich gar keine Lust hat, Argumente anzuführen, für die er eh nur beleidigt wird. Ich hätte auch keine Lust, mich hier inhaltlich zum Thema zu äußern, was ich deshalb auch nicht mache.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 22:26 - Permalink

              Sie werdens kam glauben Sie Kaschperle, aber selbst als Wehrpflichtiger hätten Sie sofort verweigern können, jederzeit. Ist denn das die Möglichkeit?

              Sie hatten keinen Arsch in der Hose, Sie Jammerlappen. Da führt kein Weg dran vorbei. Und wenn Sie noch so rumheulen.

              Schlafen Sie gut. Und seien Sie froh, dass Sie nicht ne olle Hete sind, ihr Ehevertrag ist ja dann wasserdicht^^

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 22:26 - Permalink

              finde ich nicht gut und ich habe auch den kommentar von @ schwitzig darauf gelesen.

              nur zeiht nicht @ ola hier den trollverein aus irgendwelchen männerrechtsnetzwerken rüber, sondern der gastautor polarisiert und gefällt sich ja selber gerne in dieser rolle. siehe dazu beispielsweie sein interview mit 30years.

              die meisten hater kommentare kommen nicht von @ ola, sondern den selbst ernannten männerbefreiern. belege sind ja nun mehr als vorhanden, da sebastian und co sehr fleißig dabei sind:))

              und wenn du den bei @ ola sozialdarwinismus kritisierst, dann schau dich mal bitte etwas um in deren einschlägigen foren.

              “…Was für ein Genuß, inmitten des allgemeinen Toleranz-Blablas einen gebildeten Rassisten zu treffen…” (M. Klonovsky)

              das ist aus einem kommentar hier auf spiegelfechter und sonst findest du genug von dem zeug wie :

              “….

              Kein Hartz IV für Ausländer

              (…) Ein Ausländer ohne Job sollte zeitnah auch wieder zurück in seine Heimat fliegen oder fahren dürfen bzw. müssen.

              … ”

              http://www.das-maennermagazin.com/blog/kein-hartzIV-fuer-auslaender

              also die liebe der männerverliebten scheint dann wohl nicht für alle männer zu gelten? :))

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 22:31 - Permalink

              @ Helau

              “….Wie gesagt, das Diskussionsklima ist schon so vergiftet, dass mancheiner wahrscheinlich gar keine Lust hat, Argumente anzuführen, für die er eh nur beleidigt wird. Ich hätte auch keine Lust, mich hier inhaltlich zum Thema zu äußern, was ich deshalb auch nicht mache….”

              die beiden bekommen ja “antworten”. wie wir lesen können.
              also die lust ist da, nur die argumente nicht.

              frau lehmann und groovex bekommen ihre reaktion. eine antwort auf ihre einfache frage nicht. warum? nicht fehlende lust, sonst würde chris ja nicht schreiben, sondern keine hirn power für eine antwort ?

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 22:35 - Permalink

              Einige wenige Sätze zum Thema Obdachlosigkeit: Zum Einen haben wir die jahrzehntelange einseitige Mädchenförderung bereits in der Schule. Dies führt natürlich dazu, daß gerade die leistungsschwächeren Jungen ohne Berufsausbildung dastehen. Natürlich hat auch die dümmliche feministische Propaganda in den Schulbüchern (Abtrainierung der Männlichkeit, Männerverachtung) ihren Anteil, da das Selbstbewußtsein der armen Jungen absichtlich geschwächt wird (zum Wohle der Mädchen). Natürlich gibt es viel mehr Hilfsprogramme, die allein für Frauen und Mädchen zur Verfügung stehen. Und das Rechtssystem tut sein übriges (Männerfeindliches Scheidungsrecht, aus Wohnungen verwiesene Männer, usw.). Wir leben nun mal in einer extrem männderfeindlichen Gesellschaft. (Ursache: Ausbreitung der feministischen Ideologie bis in die Mitte der Gesellschaft) Da brauch man sich über das Geschlechterverhältnis bei den Obdachlosen nicht wirklich wundern.

              Darauf habe ich geantwortet. Nur um das mal klar zu stellen. Das und der zugehörige Artikel sind werder sachlich, noch bieten sie Argumente. Es ist einfach gelebte Paranoia. Und da erlaube ich mir die passende Antwort. Und die geht nicht mit Köpchen streicheln.

              Im Übrigen habe ich, nachdem es da auch von von mir geschätzten Kommentatoren, zu Verwirrungen kam, klargestellt wie die Antwort zu verstehen war.

              Nochmal und ganz eindeutig, das da oben ist gelebte Paranoia. Und darauf antworte ich wie ich es für erforderlich halte.

            • Helau schrieb am 19. April 2012 um 22:36 - Permalink

              @ barzin

              “frau lehmann und groovex bekommen ihre reaktion. eine antwort auf ihre einfache frage nicht. warum?”

              Welche Frage?

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 22:42 - Permalink

              die steht weiter oben.

              die antworten oder besser nicht-anworten dazu von @ Goofos und @ chris sind auch oben zu lesen.

            • Helau schrieb am 19. April 2012 um 22:42 - Permalink

              @ Ola

              Sachlich heißt “ad rem”. Und ja, das “Feminat” kann man durchaus als Verschwörungstheorie betrachten, ebenso wie das “Patriarchat” übrigens. Feministen und Maskulisten sind zwei Seiten derselben Medaille. Nicht jede Frau ist unterdrückt und nicht jeder Mann ein Unterdrücker. Die wirklichen Unterschiede bestehen immer noch in Klassengegensätzen.

            • Andreas Kemper schrieb am 24. April 2012 um 12:13 - Permalink

              Ich empfehle hier die Literatur von Klaus Theweleit “Männerphanatsien”. Oder George L. Mosse: “Das Bild des Mannes. Zur Konstruktion moderner Männlichkeit”.

              Die Bundeswehr mit ihrer Verkörperung männlicher Werte hat ihren Anteil daran, dass damals die Männerbewegung entstand, die Männlichkeit hinterfragt hat.

              Die Männerrechtsbewegung hingegen ist weitgehend kompatibel mit den Werten, die in militärischen Institutionen weitergegeben werden.

              Zur Verschränkung von Militär und Männlichkeit hat Uta Klein anhand des israelischen Militärs geforscht. Sie hat sich auf Israel bezogen, weil Israel den höchsten Anteil von Frauen im Militär hat. Dennoch ist diese Institution weiterhin als patriarchal bzw. männlich zu werten. Hier ist eine kurze Version der Ergebnisse von den Forschungen Uta Kleins: http://www.fk12.tu-dortmund.de/cms/ISO/de/arbeitsbereiche/soziologie_der_geschlechterverhaeltnisse/Medienpool/AIM_Beitraege_erste_Tagung/Klein.pdf

            • der Herr Karl schrieb am 24. April 2012 um 12:59 - Permalink

              @Andreas Kemper
              “Sie hat sich auf Israel bezogen, weil Israel den höchsten Anteil von Frauen im Militär hat. Dennoch ist diese Institution weiterhin als patriarchal bzw. männlich zu werten.”

              Ich werde Avigdor Lieberman heute mal auf diesen eklatanten Missstand aufmerksam machen, wenn ich ihn heute Nachmittag treffe, versprochen!
              http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Bundesrat-empfaengt-umstrittenen-israelischen-Politiker/story/31402017

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 16:58 - Permalink

            Ich habe noch nie von einer linken Männerbewegung gehört.

            Was waren ihre Ziele ausser sich dem Feminismus anzubiedern?

            Was hat sie für Männer bisher erreicht?

            Traurig das z.b. erst die CDU/FDP die Wehrpflicht abgeschafft haben. Wo waren denn da ihre Männerbewegten, SPD und Grüne.

            Sie sind doch bestimmt so ein typischer Grünenwähler oder?

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:13 - Permalink

        Ich finde spannend, was Herr Hoffmann NICHT schreibt:

        Ach? So einfach kann ein Weltbild sein? :-)

    26. Tomas Jungbluth schrieb am 19. April 2012 um 01:47 - Permalink

      Endlich ein fundiertes und glaubhaftes Gegengewicht zur zerstörerischen Feminismusdoktrin und ihrer Unzahl unteflektierter ClaqueurInnen. Bravo, mehr davon!

    27. capablanca schrieb am 19. April 2012 um 07:11 - Permalink

      Ja, die Kinocharts sind natürlich ein hervorragender Beleg für die patriarchale, hegemoniale Männlichkeit… Was wird denn als nächstes herangezogen, die aktuellen DSDS-Charts? Da sind jedenfalls aktuell nur noch Männer vertreten. Das böse Patriarchat lautert offenbar an jeder Ecke…

      Was Männerpolitik betrifft, so kann ich nicht erkennen, worin der Vorteil liegen sollte, wenn man diese mit überkommenen links/rechts-Schemata garniert. Warum kann Männerpolitik nicht einfach Männerpolitik sein?

      Wo ist für linke Männerrechtler eigentlich die Grenze der Akzeptanz sexueller Minderheiten erreicht? Gelten z.B. Zoophile oder Pädophile auch als Menschen, mit denen man sich solidarisieren sollte? Warum sollte man sich als Männerrechtler überhaupt zu irgendwelchen sexuellen Präferenzen positionieren? Sind nur Männerrechtler “gut”, die sich z.B. zu SM´lern positiv äußern? Warum kann ich nicht ein Männerrechtler sein und gleichzeitig SM kritisieren oder ablehnen?
      Sorry, mir kommt das alles recht fragil vor. Ich glaube auch nicht, daß dezidiert linke Männerpolitik Erfolg haben wird, denn gerade linke Parteien zeichnen sich eher durch Ablehnung von aktiver Männerpolitik aus, jedenfalls wenn sie Eigentständigkeit vom Feminismus betonen.

      • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 11:14 - Permalink

        Die Kinocharts sind kein Beleg für die “patriarchale, hegemoniale Männlichket”, sondern sie sollen einfach mal dem Realitätscheck dienen. Einige Beitragende hier scheinen der irrige Annahme zu sein, unsere Gesellschaft wäre nicht androzentrisch ausgerichtet.

        • capablanca schrieb am 19. April 2012 um 12:10 - Permalink

          Nun, vom Androzentrismus ist in Kita und Schule nichts zu spüren, dort herrscht Gynozentrismus in Reinform. Vom Familienrecht ganz zu schweigen.

          • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 13:22 - Permalink

            Vergessen Sie’s, auf dem Auge ist Herr Kemper (und nicht nur er) blind.
            Er sieht nur was er sehen will.

            Wenn man das Licht aus macht, sieht man halt nur schwarz……

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 14:24 - Permalink

            Auch dort ist der Androzentrismus zu finden. Gerade dort. Wieviel verdient eine Kindergärtnerin? Wer wird Schulleiter? Nach wem sind die Schulen benannt? Wer schreibt die Schulbücher? Wem gehören die Schulbuchverlage? Wer bestimmt, wieviel Geld für Bildung ausgegeben wird etc.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 16:09 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Wer bestimmt, wieviel Geld für Bildung ausgegeben wird etc.

              lol
              Du bist wirklich ein schräges Herzchen.

              Die aktuelle Bundeskanzlerin heißt Angela Merkel oder?
              Die graue Eminenz im Bundeskanzleramt und wichtigste Strippenzieherin Angela Merkels heißt -so glaub ich- Beate Baumann.
              Die aktuelle Bundesbildungsministerin heißt -wenn ich mich nicht ganz täusche- Annette Schavan.
              Das Aufsichtsratsmitglied der Bertelsmann AG und Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, welchem die Kontrolle über sowohl die Bertelsmann AG als auch die Bertelsmann-Stiftung nachgesagt wird, heißt -wenn ich nichts verwechsele- Elisabeth Mohn.
              etc…
              etc..
              usw….

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 01:17 - Permalink

              @ habeichvergessen

              Jetzt komm’ doch dem Herrn Kemper nicht mit Fakten :D

            • Barzin schrieb am 20. April 2012 um 05:49 - Permalink

              @ SwENSkE spricht zu @ habeichvergessen

              “…Sind häufige Selbstgespräche bedenklich?…”

              http://www.gutefrage.net/frage/sind-haeufige-selbstgespraeche-bedenklich

            • habeichvergessen schrieb am 20. April 2012 um 07:53 - Permalink

              @Spiegelfechter

              Kannst Du vielleicht diesem nervigen, eine Verschwörung witternden Barzin verständlich machen, dass SwENSkE und habeichvergesse verschiedene Personen sind? ;-)

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 11:39 - Permalink

              Vergiß es – wer sich seine Informationen bei http://www.gutefrage.net holt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
              Dann unterstellt er höchstens noch Jens, daß er hinter unseren Pseudonymen steckt :D
              Er kann es halt nicht ertragen, daß er in der Minderheit ist mit seinen Ansichten.

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:08 - Permalink

        Wo ist für linke Männerrechtler eigentlich die Grenze der Akzeptanz sexueller Minderheiten erreicht? Gelten z.B. Zoophile oder Pädophile auch als Menschen, mit denen man sich solidarisieren sollte?

        Nein, aber Heterosexualität lassen wir gerade noch mal so durchgehen
        Tut mir leid, aber eine ernstere Antwort hat der obige Spruch nun wirklich nicht verdient

        Sind nur Männerrechtler “gut”, die sich z.B. zu SM´lern positiv äußern? Warum kann ich nicht ein Männerrechtler sein und gleichzeitig SM kritisieren oder ablehnen?

        Kannst du und wirst du vielleicht auch. Aber als “linker” Männerrechtler kriegst du damit keinen Fuß in die Tür. Toleranz würde ich für uns für wichtig halten. Was bitte gibts an SM zu kritisieren? Ist doch jedem sein Bier
        Ach ja, das private ist ja doch sehr politisch :-)

        • capablanca schrieb am 19. April 2012 um 21:14 - Permalink

          Zoophilie ist seit über 40 Jahren nicht mehr verboten.
          Warum also solidarisieren sich die linken Männerrechtler nicht auch mit derlei Klientel, mit den SM´lern jedoch schon? Weil SM gesellschaftlich akzeptierter ist? Warum stößt eure angebliche Toleranz hier an seine Grenzen?
          Achso, nein, ich mag weder SM noch Zoophilie, dann bin ich wohl kein “linker” Männerrechtler. Und das ist auch gut so.

          Ob es Zufall ist, dass A.H. über Transgender-Leute und SM´ler Bücher geschrieben hat, und diese Klientel nun integrativ in sein linkes Männerrechts-Weltbild pressen will?

          “Was für ein Genuß, inmitten des allgemeinen Toleranz-Blablas einen gebildeten Rassisten zu treffen.” (M. Klonovsky)

          • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 22:28 - Permalink

            Ich bin erst auf Seite 348 meiner Webpage mit was ich mich alles solidarisieren. Warten sie doch bitte noch 1-2 Jährchen, dann geh ich online

            • capablanca schrieb am 20. April 2012 um 06:20 - Permalink

              Ja, sehr schön rausgeredet um keine Stellung beziehen zu müssen.

    28. Georg Hoffer schrieb am 19. April 2012 um 07:43 - Permalink

      Wenn man Feminismus kritisch hinterfragt oder aufgrund seines Engagements für Kindeswohl (!!) mehrfach bei kooperierenden Professionen verunglimpft wurde, weiß man, wo die Reise tatsächlich hingeht. Es wird erniedrigt, diskriminiert und nach noch größeren Pötten gegriffen. Ganz unten, wo man(n) obdachlos, süchtig, suizidal oder Opfer seiner Drecksjobs ist, ist der Feminismus blind.

      Arne Hoffmann steht im Gegensatz zu unwissenschaftlich arbeitenden Pöblern wie Kemper, Gesterkamp oder Rosenbrock, denen Volksverhetzung für die eigene Profilierung gerade gut genug ist, in der Tradition, mit einer Vielzahl fundierter Quellen zu arbeiten. Das Zauberwort heißt also “Recherche” statt “Ideologie”. Weiter so und danke!!

    29. Alexander schrieb am 19. April 2012 um 09:10 - Permalink

      Wie wichtig ist es, ob nun ein Mann oder eine Frau Gewaltopfer wurde? Gewalt ist doch in jeder Hinsicht abzulehnen. Bei Frauen in Frauenbewegungen und Männern in Männerbewegung hegt man natürlich immer den Verdacht, dass sie zwar für “bessere” Rechte ihrer “Klientel” kämpfen, nicht aber gegen Bevorteilung dieser. Warum macht diese Männerbewegung wieder denselben Fehler, indem sie sich “Männerbewegung” nennt, anstatt z.B. “Gleichberechtigungsbewegung”? Wenn sich diese Bewegung tatsächlich gegen jegliche Ungleichbehandlung stellen möchte, wäre das doch eine viel bessere Bezeichnung. Ich finde schon dadurch könnte man herausheben, dass es nicht um die Verteidigung von historisch bedingter Bevorteilung oder Erhaltung von Benachteiligungen gegenüber dem anderen Geschlecht geht, sondern für die Verbesserung und kritische Betrachtung auf beiden Seiten.

    30. Chris schrieb am 19. April 2012 um 09:30 - Permalink

      Alexander schrieb: “Wie wichtig ist es, ob nun ein Mann oder eine Frau Gewaltopfer wurde?”

      Genau richtig, das sollte gerade eben KEINE Rolle spielen. Insofern kann man nur mit Verärgerung und Befremden zur Kenntnis nehmen, dass das Familienministerium zwar ein Notruftelefon für geschlagene Frauen eingerichtet hat, aber keines für Männer, die von Gewalt betroffen sind. Und zudem im Chor mit feministischen Organisationen und ganz im Gegensatz zu jeder Faktenlage sogar noch das Märchen verbreitet, Frauen seien in Partnerschaften häufiger Gewaltopfer als Männer (man lese sich einmal die vielen, auf den Seiten von MANNdat verlinkten Studien dazu durch, dann begreift man, dass davon keine Rede sein kann). Man kann daraus eben nur den Schluss ziehen, dass ein Vertrauen auf Rationalität und Gerechtigkeit unserer politischen Institutionen in Hinblick auf “Geschlechterthemen” wohl leider unrealistisch ist, sondern dass es hier letztlich nur um Einfluss und Lobbyismus geht. Und in dieser Hinsicht hat der institutionalisierte Feminismus leider einen Vorsprung von Jahrzehnten vor der Männerrechtsbewegung, die nun völlig zu Recht darum kämpft, diesen Vorsprung auszugleichen und wieder eine gewisse Balance zwischen Männer- und Fraueninteressen herzustellen.

    31. Alexander schrieb am 19. April 2012 um 09:49 - Permalink

      Ja, eine Balance wäre wünschenswert. Ich stelle aber die Methodik in Frage. Es wird hier ein quasi Krieg, ein Wettbewerb und Streit um Männer- und Frauenrechte geführt. Zwei Mannschaften stehen auf dem Platz und wollen gewinnen. Der Konfrontationskurs, der hier eingeschlagen wird, führt jedoch selten zum Konsens, zum Frieden und Einsicht, sondern eher zur Spaltung und Frontenbildung. Opfer sind dabei meist diejenigen, die nicht wissen, dass sie sich im Krieg befinden. Das Ergebnis könnte z.B. sein, dass dann Männer von Frauen benachteiligt werden und Frauen von Männern. Dann haben wir so gesehen “Gleichberechtigung”, aber gewonnen ist wenig. :-)

      • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 13:29 - Permalink

        Es wird hier ein quasi Krieg, ein Wettbewerb und Streit um Männer- und Frauenrechte geführt. Zwei Mannschaften stehen auf dem Platz und wollen gewinnen.

        So könnte man es auslegen, aber das ist eben genau nicht das Ziel der u.a. von A. Hoffmann propagierten “linken Männerbewegung”. Sondern Gleichberechtigung UND gleiche Pflichten für beide Geschlechter.
        Wenn nun ein Geschlecht aber in einem bestimmten Bereich benachteiligt wird, wie wollen Sie diese Benachteiligung aus der Welt schaffen, wenn Sie u.a. dadurch hervorgerufen wird, daß ein Geschlecht massiv bevorzugt wird? Sie können entweder sämtliche Hilfe einstellen oder eben beide Geschlechter gleich behandeln. Ich würde letzteres bevorzugen aber das macht mich dann Ihrer Ansicht nach schon zu einem “Kriegsteilnehmer”.
        Hätten Sie denn eine bessere Vorgehensweise vorzuschlagen (immer vorausgesetzt sie sind nicht für Vorgehensweise eins)?

      • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 20:40 - Permalink

        Eine Balance wie Frauen und Männer benachteiligen sich gegenseitig, ist sicherlich nicht wünschenswert.
        Allerdings ist auch nicht wünschenswert eine Balance auf Biegen und Brechen halten zu wollen. Derzeit könnte man die Balance damit beschreiben, dass Frauen lauthals klagen und Männer das Maul halten sollen, und das nur um die “Harmonie” zwischen den Geschlechtern irgendwie aufrecht zu erhalten.
        Bis hin zur Erpressung. Wenn Männerrechtliche Anliegen oder Benachteiligungen von Männern mit einem Argument vom Tisch gefegt wird, dass das “den Geschlechterdialog gefährden” würde, nenne ich das Erpressung. Entweder hält man eben das Maul oder der Geschlechterdialog ist gefährdet. Nicht wirklich eine gute Balance.

    32. Thea Tiger schrieb am 19. April 2012 um 10:13 - Permalink

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      • Karla schrieb am 19. April 2012 um 11:08 - Permalink

        @Thea Tiger
        Gut, dass dieser Punkt doch noch angesprochen wird. Das ist für mich ein totaler Widerspruch, v.a. im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Forderung, dass der “Hausmann” ein allgemein akzeptierter Lebensentwurf werden sollte, und, um das noch zu toppen, der Forderung, die Frauen mögen bitte auch nicht den Staat als Ersatzmann (-vater) abzocken. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

        Also Männer, wenn ihr wollt, dass eure Frau, d.h. eventuell eure zukünftige Ex-Frau, euch später nicht auf der Tasche liegt, dann müsst ihr schon akzeptieren, dass sie vor der Scheidung wirtschaftlich autonom wird. Und sollte der Hausmann irgendwann mal Ex-Mann werden, wird er vor den gleichen Problemen stehen wie Frauen in vergleichbarer Situation. Vielleicht sogar vor noch größeren, weil dann vermutlich noch ein Akzeptanzproblem zu den übrigen Problemen dazukommt. Mit solchen Widersprüchen gespickt, scheint mir das ganze Konzept einer linken Männerrechtsbewegung insgesamt so unausgegoren, dass es auf mich eher wie eine Verteilungsdebatte wirkt, nicht wie ein Mann/Frau-Ding.

        • Thea Tiger schrieb am 19. April 2012 um 11:47 - Permalink

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      • SwENSkE schrieb am 19. April 2012 um 13:36 - Permalink

        Weil das eben genau das Problem ist – sind Frauen schon während der Ehe wirtschaftlich autonom entsteht die Unterhaltsabhängigkeit i.d.R. erst gar nicht. Ergo auch kein Problem.

        Tatsache ist aber eben auch, daß ein Großteil der Frauen immer noch bottom-up heiratet, selbst wenn sie genug verdienen um eine Familie zu unterhalten. Und sobald Kinder ins Spiel kommen fallen viele Frauen gerne ins alte Rollenmuster der Hausfrau und Mutter zurück (nicht daß dagegen etwas einzuwenden wäre, wenn es denn die FREIE Entscheidung BEIDER Partner ist).
        Die Verantwortung, für’s Familieneinkommen zu sorgen, wird immer noch allzu gerne den Männern aufgebürdet und diese akzeptieren das leider auch viel zu oft unhinterfragt. Ob nun bewußt oder unbewußt spielt diese Tatsache eine große Rolle bei der Berufswahl von Männern – mit ein Grund weshalb Männer im Schnitt mehr verdienen als Frauen.
        Versuchen Sie doch mal als Hartz IV-Empfänger eine Partnerin zu finden ;).

        • Karla schrieb am 19. April 2012 um 13:57 - Permalink

          Ergo auch kein Problem.

          Na eben! Das ist doch gerade der Punkt in dem maskulinistischen Manifest, der Fragen aufwirft. Warum also fordern die linken Männern dann nicht das, was absolut logisch wäre, nämlich eine existenzsichernde Berufsausübung der Partnerin, solange sie (noch) die Partnerin ist? (Und unterstützen sie entsprechend dabei, indem sie ihr die Kinderbetreuung nicht allein überlassen.) Widersprüchlich ist es, diese Forderung erst für den Fall zu stellen, dass die Beziehung gescheitert ist.

          Richtig und wichtig ist es allerdings, den Rückfall vieler Frauen in alte Rollenmuster nicht so einfach den Männern allein in die Schuhe zu schieben. Es wird oft so getan, als ob das Hausfrauendasein oder das berufliche Kürzertreten der Frau von den Männern gewünscht ist, aber ich glaube, das stimmt in vielen Fällen nicht. Etwas vereinfacht könnte man sagen: sehr viele Frauen möchten zwar so viel verdienen wie ihr männlicher Kollege, aber gleichzeitig wollen sie einen Mann, der mehr verdient als sie. Das kann, auf’s Ganze gesehen, natürlich nicht funktionieren.

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 17:12 - Permalink

          Danke für diesen Beitrag. Durchgehend Opfer. Männer werden offensichtlich geheiratet, sie heiraten nicht. Und Frauen heiraten bottum up, aber Männer werden vermutlich bottom down geheiratet.

          Boah luck, was für ein Frauenbild. Männerbewegung……

          Popcorn

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:25 - Permalink

        Warum sollten Frauen erst nach einer Scheidung wirtschaftlich autonom werden?

        Richtig! Hier sehe ich auch eine Ungenauigkeit in Arnes Text. Wobei natürlich Autonomie nicht der Sinn einer Ehe ist – beiderseits. Aber Ziel sollte sicherlich eine gleichmäßige Teilhabe an den Verpflichtungen einer Finanzierung der Ehe sein, also eine gleichmäßige Verteilung der Lasten.

        • ola schrieb am 19. April 2012 um 20:37 - Permalink

          Warum sollte das Ziel sein? Ihr Ziel? Mein Ziel? Das Ziel der Männer? Sie wissen aber schon, mit was für einem Klientel im Gefolge Sie hier antreten?

          Deren Ziel mag vieles sein, aber sicher nur im Ausnahmefall eine voll erwerbstätige Ehefrau.

          Und deshalb ist die Einlassung des “Autors” an dieser Stelle auch nicht ungenau, sondern punktgenau.

          • Thea Tiger schrieb am 19. April 2012 um 20:52 - Permalink

            [gelöscht, da Nutzerin (Ines Fritz) gesperrt ist und mit Mehrfachnicks operiert/SF]

        • Thea Tiger schrieb am 19. April 2012 um 21:10 - Permalink

          [gelöscht, da Nutzerin (Ines Fritz) gesperrt ist und mit Mehrfachnicks operiert/SF]

          • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 22:25 - Permalink

            Dann fragen sie doch mal die Frauen, warum sie das dann machen? Oder wer erklärt mir mal eben schnell MEINE Verantwortung daran??? Oder warum die der Männer größer sein soll, als die der Frauen. Oder warum “die Männer” allgemein für die armen Frauen zu sorgen haben, dass die ihre wirtschaftliche Autonomie nicht aufgeben.
            Wenn sie es machen, ist es ihr Bier und sie sollen auch die Konsequenzen tragen.

            • Thea Tiger schrieb am 20. April 2012 um 08:04 - Permalink

              [gelöscht, da Nutzerin (Ines Fritz) gesperrt ist und mit Mehrfachnicks operiert/SF]

            • Bombe 20 schrieb am 20. April 2012 um 08:49 - Permalink

              Thea,

              eigentlich es ganz einfach: Wie ein Paar seine Beziehung organisiert, das geht keinen Außenstehenden etwas an. Nicht den Staat, nicht die Männerrechtsbewegung, nicht die Feministinnen. Und innerhalb dieses Paares sind Frauen kompetente und autarke Individuen, die als gleichberechtigte Partnerinnen die Verteilung der Erwerbsarbeit zwischen den beiden Beteiligten aushandeln. Der Ehemann kann seit fast 60 Jahren seiner Frau nicht mehr verbieten zu arbeiten.

              Beide arbeiten Vollzeit, er arbeitet voll und sie halbtags, sie macht Karriere und er bleibt zu Hause: Alles akzeptable Beziehungsentwürfe, von denen keiner diskriminiert werden sollte. Nicht durch den Staat, der ein Modell finanziell besser oder schlechter stellt, und nicht durch die Gesellschaft, die einem Hausmann die Männlichkeit abspricht oder einer Vollzeitmutter sagt, sie “verwirkliche” sich nicht.
              Karla schreibt, ein Hausmann, der in den Beruf zurückkehre, habe vermutlich ein besonderes Akzeptanzproblem. Ist es illegitim, diese Tatsache zu kritisieren?

              Wenn die Beziehung aber in die Brüche geht, haben wir es wieder ausschließlich mit zwei Individuen zu tun. Die momentane Situation ist nun die, daß (üblicherweise) der Mann weiterhin verpflichtet ist, der Frau den bisherigen Lebensstandard zu ermöglichen (Unterhalt), während das umgekehrt nicht der Fall ist (Haushaltsführung). Seit der letzten Reform muß sie zwar etwas Kreativität an den Tag legen, um zu begründen, warum sie (noch) nicht wieder selbst arbeiten kann, aber die Praxis scheint sich nicht sehr verändert zu haben.

              Die oben von Karla implizit geäußerte Behauptung, “wir” akzeptierten nicht, wenn eine Frau “vor der Scheidung” (gemeint ist vermutlich “in einer (intakten) Ehe”, aber interessanter Frame) arbeite, entspricht jedenfalls nicht der Realität. Jetzt wird es nämlich richtig kompliziert: In der Männerrechtsbewegung existieren alle Meinungen von “jede Mutter, die ihr Kind in die Fremdbetreuung gibt, ist eine Rabenmutter” bis “eine Frau, die nicht arbeitet, ist ein Parasit (sic!)” – gemäßigte naturgemäß häufiger als extreme. Da gibt es nicht DEN Maskulismus, um mal ein beliebtes feministisches Diktum zu gebrauchen. Nur den beliebten Strohmann “die Frau gehört an den Herd und ihre ausschließliche Aufgabe ist es, dem Mann ein gemütliches Heim zu schaffen” habe ich noch nie gehört.
              Ziel aller Strömungen des Maskulismus ist die Entscheidungsfreiheit für jeden, unabhängig vom Geschlecht.

              (Eine kleine Anekdote ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit: Als sie schwanger wurde, hat meine Mutter aufgehört zu arbeiten. Und als ich 14 oder 15 war, hat sie wieder eine Arbeit gesucht und gefunden. In ihrem gelernten Beruf (Bürojob) und nicht gerade in einer Boombranche.)

              Bombe 20

          • Karla schrieb am 20. April 2012 um 10:33 - Permalink

            @ Bombe 20
            Jetzt mal sachte. Du schreibst, ich hätte “implizit etwas behauptet” – darf ich dich darauf aufmerksam machen, dass dies deine Interpretation ist? Dass diese Interpretation nicht ganz naheliegend ist, ergibt sich recht deutlich aus meinen etwas weiter unten stehenden Ausführungen zu der Frage, wer eigentlich wen in ein Rollenbild drängt. Ich zitiere mich selbst:

            Richtig und wichtig ist es allerdings, den Rückfall vieler Frauen in alte Rollenmuster nicht so einfach den Männern allein in die Schuhe zu schieben. Es wird oft so getan, als ob das Hausfrauendasein oder das berufliche Kürzertreten der Frau von den Männern gewünscht ist, aber ich glaube, das stimmt in vielen Fällen nicht. Etwas vereinfacht könnte man sagen: sehr viele Frauen möchten zwar so viel verdienen wie ihr männlicher Kollege, aber gleichzeitig wollen sie einen Mann, der mehr verdient als sie. Das kann, auf’s Ganze gesehen, natürlich nicht funktionieren.

            Außerdem finde ich es nicht fair von dir, dich über meine Formulierung
            “vor der Scheidung” zu mokieren:

            “vor der Scheidung” (gemeint ist vermutlich “in einer (intakten) Ehe”, aber interessanter Frame)
            denn sie ergab sich, wie leicht nachzuvollziehen ist, aus der hier diskutierten und nicht nur mir als widersprüchlich empfundenen Formulierung “nach der Scheidung” aus A. Hoffmanns Eckpfeilern. Ich habe diese Formulierung so direkt aufgegriffen, um den Widerspruch deutlich zu machen.

            Das Problem des Hausmanns anzusprechen ist legitim. Für einen Mann (konkret auch für einen mir sehr nahestehenden) ist es sehr schwierig, Lücken in der Erwerbsbiografie mit langen Kinderbetreuungszeiten zu erklären. Aber: sind nicht eher die Alphamännchen hier das Problem?

            • Karla schrieb am 20. April 2012 um 10:39 - Permalink

              ok, das endquote muss natürlich hinter frame

            • Bombe 20 schrieb am 20. April 2012 um 14:40 - Permalink

              @Karla

              Du schreibst, ich hätte “implizit etwas behauptet” – darf ich dich darauf aufmerksam machen, dass dies deine Interpretation ist?

              Selbstverständlich darfst Du das. Ich war schon drauf und dran, mich zu entschuldigen, aber dann habe ich Deinen Satz, auf den ich mich bezog, nochmal gelesen:

              Also Männer, wenn ihr wollt, dass eure Frau, d.h. eventuell eure zukünftige Ex-Frau, euch später nicht auf der Tasche liegt, dann müsst ihr schon akzeptieren, dass sie vor der Scheidung wirtschaftlich autonom wird.

              “Also Karla, wenn Du willst, daß Dein Kind später mal ein gesunder Erwachsener wird, dann solltest Du es schon nicht schlagen.”
              Na, wolltest Du nicht antworten: “Aber ich schlage doch mein Kind nicht!” (bzw. “Aber wenn ich ein Kind hätte, würde ich es doch nicht schlagen!”)
              Natürlich ist das nur eine mögliche Interpretation und wenn Du mir sagst, daß es so nicht gemeint war, habe ich keinen Grund, Dir nicht zu glauben. Aber ich denke schon, daß es nicht nur für mich die naheliegendste war.

              Ich freue mich natürlich, daß wir einer Meinung darüber sind, daß beide Partner Anteil an der Ausgestaltung von Beziehungen haben. (Auch wenn ich aus verschiedenen Gründen Probleme mit der Formulierung “Rückfall in alte Rollenmuster” habe.) Die Fälle, in denen der Mann vor der Geburt sagt “Klar Schatz, Du gehst weiter arbeiten und ich bleibe die ersten Jahre beim Kind.” und hinterher “Ätschibätsch, ich hab’ garnicht gekündigt! Jetzt schau, wo Du das Balg läßt.” dürften wohl an die Grenze der Nichtexistenz selten sein. :-)

              Außerdem finde ich es nicht fair von dir, dich über meine Formulierung
              “vor der Scheidung” zu mokieren:

              Ich schon. Aber wenn ich Dich oben schon falsch verstanden hatte, hast Du Dich hier vermutlich auf das “nach” in dem Sinne bezogen, daß sie natürlich nicht erst eine Arbeit suchen sollte, wenn das Scheidungsurteil rechtskräftig ist, sondern sobald die Scheidung wahrscheinlich wird. Wenn das der Fall sein sollte, ist meine Antwort die, daß ich mir ziemlich sicher bin, daß Arne das auch so gemeint hat. (Das ist übrigens nicht sarkastisch gemeint. Mißverständnisse passieren; gut, wenn man sie ausräumen kann.)

              Meine Interpretation Deiner Aussage, auf die sich meine Bemerkung bezog, war allerdings die, daß Du der Meinung seist, jede Ehe befände sich im Zustand “vor der Scheidung” in dem Sinne, daß eine Scheidung in jeder beliebigen Ehe wahrscheinlicher sei als ein gemeinsames Altwerden, sie also ständig als Damoklesschwert über jedem Paar hänge. (Entsprechend dem Arztwitz “Niemand ist gesund, höchstens noch nicht ausreichend untersucht”.) Und das fände ich nicht nur unglaublich zynisch, ich denke auch nicht, daß es eine Einstellung ist, die für das dauerhafte Gelingen einer Ehe besonders förderlich ist. Natürlich sollte man die Möglichkeit eines Scheiterns nicht ignorieren, aber es für so wahrscheinlich zu halten, daß man jede Ehe als nur “noch nicht geschieden” betrachtet, gefällt mir ganz und gar nicht. (So ist “Memento mori” sicher nicht gemeint: “Wie geht es Dir?” – “Mein Tod steht mir weiterhin noch bevor.” Oder ist die Aussage aus dem Abschnitt dieser Broschüre doch wahr: “Frauen gehen vorbereitet in die Scheidung”?)

              Ich möchte sogar so weit gehen zu sagen, wer ernsthaft daran zweifelt, daß er mit seinem Partner die nächsten 20 Jahre zusammenbleiben wird, der sollte keine Kinder bekommen, weil er damit ja auch ernsthaft daran zweifelt, daß er ihnen das schwer belastende Erlebnis einer möglicherweise alles andere als friedlichen Trennung der Eltern ersparen kann. Und dann sollte sich ja auch die Frage erübrigt haben, ob irgendjemand sein berufliches Engagement aufgibt oder reduziert.

              Ich habe diese Formulierung so direkt aufgegriffen, um den Widerspruch deutlich zu machen.

              Tertium datur est. Im Stadium “nach der Scheidung” ist die Wahrscheinlichkeit für eine Trennung gleich eins, und nur unter dieser Voraussetzung ist das Gegenteil von “nach der Scheidung” “vor der Scheidung”.

              Und, um den Punkt nicht untergehen zu lassen: Was in einer Beziehung zwischen zustimmenden Erwachsenen passiert, das geht (nicht nur) die Männerrechtsbewegung nichts an. So ist Arnes Aussage IMHO zu verstehen. Das Private ist nicht politisch.

              Das Problem des Hausmanns anzusprechen ist legitim.

              Dann verstehe ich den von Dir hier postulierten Widerspruch nicht. Arne verlangt ja nicht, daß Hausmänner nach einer Scheidung gefälligst von der Exfrau oder dem Staat ausgehalten werden sollen (jedenfalls nicht mehr als andersherum).

              Aber: sind nicht eher die Alphamännchen hier das Problem?

              Meinst Du, Alphaweibchen haben mehr Verständnis für Menschen, die wegen ihrer Kinder im Beruf aussetzen?

              Die Forderungen, das Ehegattensplitting und die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung abzuschaffen, kommen jedenfalls eher (lies: meines Wissens ausschließlich) von feministischer Seite. Ausdrücklich mit der Zielsetzung, “Anreize” für die Verfolgung “überkommener Rollenvorstellungen” abzubauen. Was praktisch nichts anderes heißt als: Die Freiheit eines Elternteils, zu Hause bei seinen Kindern zu bleiben, soll davon abhängen, daß der Partner genug (noch mehr als im gegenwärtigen Zustand) verdient. Wahlfreiheit für die Oberschicht, der Rest hat gefälligst feministischen Lebensentwürfen folgend seine Selbstverwirklichung darin zu finden, daß er seine Arbeitskraft dem Markt zur Verfügung stellt.
              Ist Neoliberalismus eigentlich links oder rechts? Immerhin finden sich diese Forderungen ja nicht nur im Missy Magazin, sondern auch in der Mitgliederzeitschrift des DGB(!).

              Die feministische Vordenkerin Simone de Beauvoir fordert in ihrem zweitbekanntesten Zitat jedenfalls Arbeitspflicht für Frauen statt Freiheit:

              No woman should be authorized to stay at home to raise her children. Society should be totally different. Women should not have that choice, precisely because if there is such a choice, too many women will make that one.

              Betty Friedan hat dagegen die gleiche Einstellung wie ich: Der Staat sollte nicht eine Art der Kinderbetreuung gegenüber einer anderen bevorzugen. Wenn ein U3-Platz mit n Euro/Monat gefördert wird, sollten Eltern (gut, sie sagt “Mütter”), die das nicht in Anspruch nehmen, diesen Betrag eben direkt ausgezahlt bekommen. Kritisieren Feministinnen nicht so gerne (wenn auch fälschlich), die Haus- und Pflegearbeit sei nicht bezahlt und damit nicht anerkannt?
              Ist Betty Friedan nun links oder rechts? Und ist de Beauvoir dann automatisch das Gegenteil?

              (Damit es keine Mißverständnisse gibt: Es geht mir um U3-Betreuung. Ein aktuelles Gutachten des Bundesministeriums für alle außer Männer hat keine signifikanten Vorteile “frühkindlicher Bildung” in ganztägigen U3-Einrichtungen gefunden.)

              Es gilt allgemein als ungerecht, daß die Pflegeversicherung höhere Sätze zahlt, wenn Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen untergebracht statt von ihren Angehörigen zu Hause betreut werden. Letzteres gilt als gut und ehrenhaft im Gegensatz zum Abschieben der Alten in ein Pflegeheim. Warum ist es dann schlecht und unfeministisch, wenn man genau das mit Kindern tut?

              Wenn wirtschaftliche Autonomie und Wahlfreiheit in diesem Fall Gegensätze sind, welches ist dann der “linkere” Wert? Und wenn Freiheit nicht der höchste linke Wert ist, ist “links” dann wirklich gut? (Hm, vielleicht ist das der Grund, warum die Linke Gauck als BP abgelehnt hat. Ach nee, die NPD hatte ja auch einen eigenen Kandidaten (der von den Medien dermaßen totgeschwiegen wurde, daß ich den Namen extra googeln mußte). Ist dann vielleicht die Mitte einfach besser als die Extreme? Na, das wäre mal eine Erkenntnis…)

              Sorry, das ging jetzt etwas vom ursprünglichen Thema ab, hängt aber untrennbar damit zusammen.

              Schönes Wochenende allerseits, ob links oder rechts, oben oder unten, vorne oder hinten, rund oder eckig, warm oder kalt, gestreift oder kariert!

              Bombe 20

          • noname schrieb am 20. April 2012 um 10:55 - Permalink

            Weiß nicht, was daran so unverständlich sein soll. Es sagt kein Mensch, auch nicht der Autor, dass Frauen in einer Ehe wirtschaftlich abhängig sein sollen. Es geht hier aber um eine Situation in der die Frau hauptberuflich Mutter, Hausfrau etc. ist, “Berufe” (wenn man so will) von denen man nicht leben kann. Wenn dies eben der Fall sein sollte und die Ehe in die Brüche geht, dann sollte die geschiedene Frau ganz einfach so schnell wie ihr möglich diese Abhängigkeit auflösen, was auch im Interesse aller Beteiligten sein dürfte. Dem Autor geht es vorwiegend wohl um die gelinde gesagt einseitigen Gesetze zu diesem Thema.

            • Karla schrieb am 20. April 2012 um 11:16 - Permalink

              Inwiefern sind die Gesetze einseitig? Ein Hausmann hat im Falle einer Scheidung ebenfalls Unterhaltsanspruch gegenüber seiner Exfrau. Auch die Aufteilung der Rentenansprüche erfolgt unabhängig davon, wer in der Ehe der Haupt- oder Mehrverdiener war.

              Der Punkt ist ganz einfach der, dass die Grundlage für eine wirtschaftliche Selbständigkeit nicht so einfach innerhalb von ein paar Monaten herzustellen ist. Und der Partner, welcher in der Zeit der Ehe der Hauptverdiener war, hat nicht nur insofern von dieser Aufteilung profitiert, als er oder sie sich nicht weiter um Haushalt und Kinderbetreuung kümmern musste. Er oder sie konnte in der dieser Zeit beruflich leichter vorankommen, das ist eine Tatsache. In vielen Beziehungen, wo beide Partner hochqualifiziert sind, tritt trotzdem einer oder eine deutlich kürzer, weil unterm mehr Strich dabei rauskommt. Das kann schief gehn, andere werden damit glücklich.

    33. Ines Fritz schrieb am 19. April 2012 um 10:31 - Permalink

      [gesperrt/SF]

      • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 11:30 - Permalink

        Mein Gott, die Ines Fritz (isiswelt) beweist, dass linker Feminismus Männer nicht ausgrenze.

        Dieser Dreizeiler sollte wohl eine moderate Position vorspielen, bevor einem die ganze männerhassende Giftgalle dieser Isisdenke entgegenschwappt.
        Dieses Feminismustheater ist ein Kasperletheater in unendlich vielen Akten:
        “Spiegelfechter ist kein Blog, das ist ein Scheiterhaufen. Und die gröhlende Meute wartet schon auf den nächsten Autor, der es wagen sollte, sie mit Erkenntnis zu belästigen.
        Spiegelfechter? Da kommt jeder Soziopath zu Wort.”.
        Sonst noch Fragen?

      • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 11:53 - Permalink

        Ach ja, Ines Fritz und ihre “Spiegelfechter”-Affäre” – was ein Spass / was haben wir uns amüsiert.

      • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 17:23 - Permalink

        Ja genau.. jetzt auf einmal.

        Ihr hattet eure Chansen. Ihr hattet genug Zeit für ein gutes Miteinander zu sorgen aber ihr habt nur gehetzt. Jetzt wo das Pendel wieder in die andere Richtung schlägt wollt ihr euch aus der Affäre ziehen was?

        Zu spät.

      • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 22:50 - Permalink

        Männer mit ins feministische Boot zu holen ist nicht wirklich neu. Immer gemeint war damit allerdings zur Unterstützung und Förderung der Rechte, Interessen, Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung etc. ausschließlich von Frauen. Die Unterstützung findet man bei den Profeministen, die wirklich alles darauf setzen die Interessen von Frauen zu fördern. Auch wenn dadurch Benachteiligung von Männern entsteht. Zumal nach Probleme und Benachteiligungen von Männern sowieso nicht gefragt wird, sondern eben nur nach denen der Frauen. Probleme und Benachteiligungen von Männern auch nur thematisieren zu wollen, gilt dann auch schon irgendwie als voll Antifeminismus, Backlash, Konservative Rollenmuster, Patriarchat, Unterdrückung von Frauen, gar nicht förderlich für Frauen …

        Da müsstest du schon etwas näher ausführen was es heißen soll wenn linke, feministische Geschlechter- und Familienpolitik Männer nicht ausgrenzen solle.

        Das Problem an der Sache dürfte schon allein sein, dass Feminismus sich in jeglicher Definition so oder so nur um die Frau dreht. Um Männer nicht auszugrenzen wäre eine akzeptable Lösung nur wenn das hieße, dass in einer links-feministischen Geschlechter- und Familienpolitik auch die Männer in ihren Rechten und Interessen von Seiten der Frauen berücksichtigt und unterstützt werden. Und natürlich, dass Männer überhaupt ihre Rechte und Interessen frei äußern dürfen, das muss man ja leider heutzutage auch noch hinzufügen.

        • Ines Fritz schrieb am 20. April 2012 um 08:22 - Permalink

          [gesperrt/SF]

        • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 10:18 - Permalink

          Das Problem an der Sache dürfte schon allein sein, dass Feminismus sich in jeglicher Definition so oder so nur um die Frau dreht.

          Das Problem dürfte auch sein, dass jegliche Männerrechtsbewegung sich so oder so nur um den Mann dreht.

          Auf eine inzwischen institutionalisierte Frauenbewegung (und das hat nichts mit rechts oder links, Mann oder Frau zu tun, sondern mit einem System?), die Männer benachteiligt, im Gegenzug mit einer Männerbewegung zu reagieren, die Frauen ausschließt, ist also die Lösung hinsichtlich der “Geschlechterdebatte” (Wer sich das Wort ausgedacht hat, gehört …). Was, bitte schön, soll das mit rechts oder links zu tun haben. Da geht es doch immer um Mann gegen Frau und umgekehrt. Warum bestehen dann alle so darauf, dass die Gräben auch unbedingt beibehalten werden müssen, indem auf eine als falsch erkannte Methode mit derselben Methode geantwortet wird? Wie unsinnig ist das denn?

            • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 15:47 - Permalink

              Da ich gelernt habe, Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt und eine überzeugende Argumentation hin zu überprüfen, muss ich Ihnen eindeutig widersprechen.

            • Mod schrieb am 20. April 2012 um 16:38 - Permalink

              Frau Lehmann es waren Frauen:

              “Mit dem legendären Tomatenwurf der weiblichen Genossinnen auf den männlichen Vorstand des SDS im Juli 1969 (Motto: „Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen!”) startete die neuere Frauenbewegung.”

              “Wir Männer schauten wohlwollend aus der Ferne den in Bewegung kommenden Frauen zu, wobei die Befreiungshoffnungen an die Frauen delegiert waren. Sie sollten nicht nur sich, sondern uns gleich mitbefreien.”

              http://www.die-frankfurt.de/esprid/dokumente/doc-2000/lenz00_01.htm

              aber das eigentliche Problem besteht wohl hier und wird von einigen nur Benutzt, wie auch manche Kommentatoren unter Beweis stellten.

              http://www.maennerberatung.de/gewalt-gegen-maenner.htm

            • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 18:51 - Permalink

              @ Mod

              Frau Lehmann es waren Frauen:

              Ja, es waren Frauen, die 69 auch politisch ihre Befreiung vorantreiben wollten. Ich bin zu jung, um dieses politische Ereignis bewusst hätte wahrnehmen können, außerdem habe ich im anderen Teil Deutschlands gelebt. Mag sein, dass ich auch daher ein anderes Verständnis von Emanzipation und Verbindung Emanzipation-Politik entwickelt habe (Aber glauben Sie ja den Quatsch von der vollständig emanzipierten Frau in der DDR nicht). Der Unterschied bestand und besteht darin, dass Emanzipation nicht instrumantalisiert wurde. Heutzutage und und in diesem Land wird doch wirklich alles (auch politisch) instrumentalisiert. Wahrscheinlich war das schon immer so und darum wird es auch weiter so gehandhabt. Aber genau das ist doch das Problem. Da wird geglaubt, man könne alles politisch und über Gesetzgebungen regeln. Frauen (und Männer) haben das für Frauen gemacht und jetzt muss dasselbe für die Männer getan werden. So muss es doch zu Anfeindungen kommen. Meiner Meinung nach ergibt sich aus dem Recht, dass Frauen für sich in einer Männerwelt eingefordert haben, heute nicht zwangsläufig eine Recht für Männer, dasselbe zu tun. Das kann zumindest doch nicht das Ziel sein, um dafür zu sorgen, dass Männer und Frauen sich als Menschen begegnen und ihre geschlechtsspezifische Identifizierung nicht zur Grundlage von gesellschaftlicher und politischer Identifizierung machen. Das kann nur der als richtig empfinden, der glaubt, wir würden heute generell in einer frauendominierten Welt leben. So ist das aber nicht, wenn man den Blick mal öffnet und nicht nur all die Gesetze betrachtet, die zu Benachteiligungen des Mannes führen (können). Sie führen auch nur dann zu Benachteiligungen, wenn geglaubt wird, es sei einer Gleichstellung Genüge getan, bsw. im Familienrecht stur nach Gesetz zu handeln. Jeder weiß, dass es Spielräume gibt und jede Situation individuell berücksichtigt werden sollte. Das ist dann aber kein Versagen der Gesetzgebung mehr, sondern individuelles Versagen derer, die glauben richtig zu handeln, wenn sie nur nicht gegen Gesetze verstoßen (Das nennt man dann rechtens handeln). Und das passiert überall da, wo Menschen nicht als Menschen behandelt werden, sondern als Fälle. Das passiert in Deutschland ständig und überall – Es ist eine Frage der Handhabung und eine Frage des Systems. Die ist nicht nur in den entsprechenden Fällen männerfeindlich, sondern generell menschenfeindlich. Wenn dieses Problem aber heruntergebrochen wird auf geschlechtsspezifische Bevor- und Benachteiligung, wird derselbe Fehler immer wieder gemacht. Das wird zu einer Endlosspirale. Genau darum ist für mich die Frauenquote Schwachsinn, weil sie die Gräben fördert und für eine Emanzipation der Geschlechter nichts erreicht ist.

              Dieser Artikel läd geradezu dazu ein, missbraucht zu werden. Und einige Kommentare (und nicht nur die der Basher), lassen durchaus den Schluss zu, dass es in erster Linie um eine Auseinanderdividierung der Gechlechter geht. Und das ist nun wieder eine Frage der Perspektive.

              Wenn ich ehrlich bin, so richtig weiß ich nicht, was Sie mir mit Ihrem Hinweis sagen wollen? Darum habe ich versucht, meinen Standpunkt noch einmal zu erklären.

            • Mod schrieb am 20. April 2012 um 21:22 - Permalink

              Es geht dabei nicht um eine Auseinandersetzung der Geschlechter, es geht darum Pfründe zu sichern, zum eigenen Vorteil und zum Nachteil der Gegenseite, dabei wird die Diskussion absichtlich in die Irre geführt und die Ungerechtigkeiten oder Benachteiligung von Vätern vor dem Gesetz, was bestimmt zu beklagen ist aber eben auch Systembedingt, wie eine Trophäe vor sich her getragen. Der Vergleich von tausenden Toten beim Bau des Panamakanals oder in Chinesischen Bergwerken, ohne eine tote Frau, um die Benachteiligung von Männern zu dokumentieren, dient zumindest nicht dazu um den Bau von angeblich fehlenden Männerhäusern zu Rechtfertigen. Denn wenn es um psychische Gewalt von Frauen an Männern in den eigenen vier Wänden geht, ist das doch reichlich überzogen?

              Denke das sich hier die Schwulenbewegung immer noch nicht so richtig positionieren oder begreifen konnte und fordert einfach mal drauf los, ein gesellschaftspolitisches Modell unter dem Aspekt genauso viele tote Frauen in Bergwerken zu haben, um sich als Mann gleichberechtigt zu fühlen scheint dabei des Pudels Kern!

              Das die Männerbewegung in und erst durch die Frauenbewegung ihren Ursprung hatte, fand ich erwähnenswert angesichts der dargebotenen Frauenfeindlichkeit, um ein Miteinander geht es denen nicht, das wäre einfacher zu lösen!

              Es fanden in den 60ger,70ger Jahren politische Umbrüche in Deutschland statt, aus der sich die Antiatomkraftbewegung, die Grünen sowie ne menge Veränderungen in Politik und Gesellschaft ergaben, war eine gute Zeit die hoffen liess, umso bedauerlicher ist es zu sehen wo wir jetzt stehen..!

            • GrooveX schrieb am 20. April 2012 um 21:58 - Permalink

              ach mod, jetzt werd mal nicht trübsinnig. die früchte dieser entwicklung werden von den leuten zur zeit geerntet. sie haben nur nicht gelernt, mit ihnen umzugehen, das heißt, sie zu genießen und die kerne wieder ins erdreich zu geben. jetzt stehen wir halt dort, wo viele leute mit den errungenschaften von damals nix vernünftiges anzufangen wissen. deswegen sind diese errungenschaften aber doch nicht verloren. das kommt schon wieder. und dann kommt irgendwann das nächste tal der tränen. so, genug gestreichelt.

            • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 22:41 - Permalink

              @ Mod
              Oh, da hab ich aber auf der Leitung gestanden… Sorry!

              es geht darum Pfründe zu sichern, zum eigenen Vorteil und zum Nachteil der Gegenseite,

              Ja. Wahrscheinlich geht es in erster Linie darum. Wie eigentlich immer, oder? Da beklagen wir uns ständig über den mitleidlosen Mittelstand, der seine Pfründe sichern will und nach unten tritt und die “Bewahrer” auf allen Ebenen, die Entsolidarisierung… und dann tut man sich das hier an. Eigentlich lächerlich, das Ganze und traurig sowieso. Irgendwann, denke ich, muss doch jeder mal begreifen. Ich mag einfach nicht ganz resignieren.

              Dass die Männerbewegung in und durch die Frauenbewegung ihren Ursprung hatte, ist tatsächlich bemerkenswert und wäre ein schlaggkräftiges Argument, wenn die denn was bewirken könnten.
              Zu den Ende 60er, 70er Jahren. Ich glaube, wir befinden uns bald wieder in einer ähnlichen Situation. Auf der einen Seite stagniert es und auf der anderen brodelts. Mich erinnert die heutige Situation sehr an die letzte Zeit der DDR. Naja, ich hoffe, ich erleb es noch, dass sich wieder was bewegt.

            • ola schrieb am 20. April 2012 um 22:55 - Permalink

              @ alle halbwegs Normalgebliebenen^^

              Was wichtig ist kommt wieder. Und der groove hats haargenau auf den Punkt gebracht, genausowenig wie solidarische Wirtschaftsmodelle 1989 endgültig zu Grabe getragen wurden, sondern momentan gerade von Südamerika aus wieder ihren Siegeszug um die Welt antreten, genausowenig ist die Vernunft oder sind die Ideen der 68ger tot, auch wenn es einem manchmal schwer fällt daran zu glauben. Es ist der ewige Kampf zwichen Schlaghose und Röhrenjeans^^

              Schönes Wochenende.

    34. baumbaron schrieb am 19. April 2012 um 11:28 - Permalink

      Wer, wie ich augenblicklich 2 Jungs durch unser Bildungswesen begleitet, der braucht kein links-rechts-Schema um zu begreifen, dass hier in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter begonnen wurde die Spitzhacke anzusetzen. Die Tatsache, dass die Mutter der beiden dieses Phänomen viel früher feststellte und beklagte (während ich noch sagte: na gut, die werden das schon in den Griff bekommen) zeigt mir, dass es mich als bösen, bösen Mann gar nicht braucht, um festzustellen, dass das Pendel ‘Genderwahn’ dabei ist durchzuschlagen. Auch wenn klar ist, dass Pendel, die halt nun mal lange auf einer Seite hochgehalten wurden gerne mal durchschlagen, muss ich aber, ohne ins rechte lager gestellt zu werden, noch feststellen dürfen, dass dies gerade stattfindet und ich dafür eintrete, dass der Durchschlageffekt nicht überbordet.

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:34 - Permalink

        Ich halte seit mehreren Jahren Vorträge zu dem Thema – hauptsächlich für Mütter von Söhnen oder Frauen, die mit Jungen arbeiten. Gerade Mütter von Söhnen erkennen sehr schnell, wie den Jungen der Wind ins Gesicht weht, sobald sie Kindergarten oder Schule betreten. Das muss noch gar nicht die große Benachteiligung sein. Es geht schon damit los, dass vermeintlich “jungenhaftes” Wesen als kritikwürdig eingestuft wird. Ich habs in Anführungsstriche gesetzt, weil dasselbe Wesen bei Mädchen anerkannt und toleriert wird. Es ist also zunächst gar nicht jungenhaft. Nur der Junge wird argwöhnisch betrachtet.
        Ich hatte gerade jetzt am Dienstag einen derartigen Vortrag und die Frauen sind immer sehr erleichtert, wenn ich ihnen die Erfahrung anderer Mütter mitteile, immer mit schlechtem Gewissen zum Elternsprechtag zu gehen, weil sie sich da immer vor den Mädchenmüttern rechtfertigen müssen

    35. Chris schrieb am 19. April 2012 um 12:10 - Permalink

      Ich denke, man muss sich immer drängender die Frage stellen, ob der ganze Feminismus und insbesondere in den gegenwärtigen völlig übersteigerten Auswüchsen, nicht schlichtweg eine rechte, wenn nicht rechtsradikale Bewegung ist. Dass der Feminismus oftmals mit einer Verunglimpfung von Menschen aus anderen Kulturkreisen einhergeht, ist bereits festgestellt worden, dass seine ideologische Grundlage etwas ist, was man durchaus als “Geschlechterrassismus” und einen weiblichen Überlegenheitswahn bezeichnen kann, kann inzischen auch kaum noch jemand ernsthaft bestreiten, man sehe sich die vielen zitierten Männerabwertungen an. Dazu kommt inzwischen noch ein erzkapitalistisches, karriereorientiertes Element. Und wenn es von Nutzen ist, kommt sogar noch ein Mutterkult dazu, wenn z.B. unverheirateten Vätern verbissen ein automatisches Sorgerecht für ihre Kinder voranthalten wird und Feministinnen dies ganz richtig so finden.

      Ich werde das bedrückende Gefühl nicht los, dass man den Feminismus am ehesten in einer ultrarechten Ecke verorten kann, er trägt jedenfalls alle Wesensmerkmale einer solchen Einordnung.

      • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 12:22 - Permalink

        die einteilung in links und rechts ist sowas von 1789 und außerhalb unseres kulturkreises unbekannt bis umstritten ;)

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:01 - Permalink

          @Benjamin

          die einteilung in links und rechts ist sowas von 1789 und außerhalb unseres kulturkreises unbekannt bis umstritten ;)

          Zustimmung. Recht-Links Koordinatensystem sind Unfug und bisweilen allein ein Instrument der Herrschenden.

          • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 18:40 - Permalink

            womit ich mich allerdings anfreunden kann – allerdings nur auf europa zu übertragen und natürlich auch nur sehr grob – ist das politische wertedreieck mit den drei idealen “freiheit”, “gleichheit” und “ordnung” aka sozialismus, liberalismus und konservative… wobei jeder mensch ein individuum ist und niemand ist 100 prozent nur für eine politische idee, aber da muss man hier aufpassen, wie schnell ist man ein nazi, wenn man das eindimensionale in frage stellt (obwohl alle nazis die mir untergekommen sind diese einteilung verwenden).

            und politische ansichten sind ja wiederum nur EIN TEIL einer persönlichkeit ;)

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 19:44 - Permalink

        Ich werde das bedrückende Gefühl nicht los, dass man den Feminismus am ehesten in einer ultrarechten Ecke verorten kann, er trägt jedenfalls alle Wesensmerkmale einer solchen Einordnung.

        Sehe ich auch so. Wem das Wort “rechts” nicht gefällt, darf gerne reaktionär, konservativ oder was auch immer sagen, dat jibts auch auf Majorka :-)

    36. Joachim schrieb am 19. April 2012 um 12:57 - Permalink

      @kemper

      “ich hatte noch vergessen hinzuzufügen, dass die Drehbücher, Regie und Produktion der Filme, die in den Kinocharts sind, auch männlich dominiert sind.”

      Niemand verbietet es Frauen, Drehbücher zu schreiben, Regie zu führen und Filme zu produzieren!

      “Das heißt, Männer werden in den Filmen nicht nur bevorzugt dargstellt …”. Männer müssen doch nicht Männer bevorzugt darstellen. Es gibt viele Männer, die Frauen bevorzugt darstellen/beurteilen/behandeln, z.B. Andreas Kemper.

      “, … sie werden auch aus einem männlichen Blickwinkel bevorzugt dargestellt.”

      Das ist überkommener Essentialismus. Es gibt keinen “männlichen Blickwinkel” oder “weiblichen Blickwinkel”. Jeder Drehbuchautor, Regisseur, Künstler usw. hat seinen eigenen Blickwinkel.

      • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 14:36 - Permalink

        Niemand verbietet es Frauen, Drehbücher zu schreiben, Regie zu führen und Filme zu produzieren!

        Benachteiligung läuft nicht nur über Verbote.

        Das ist überkommener Essentialismus. Es gibt keinen “männlichen Blickwinkel” oder “weiblichen Blickwinkel”. Jeder Drehbuchautor, Regisseur, Künstler usw. hat seinen eigenen Blickwinkel.

        Unsinn. Wissen ist situiert. Ein Mensch, der mit einem Rollstuhl durch die Stadt fährt, hat einen anderen Blickwinkel als ein Schwarzer, der in einer von Neo-Nazis dominierten Kleinstadt lebt und dieser hat einen anderen Blickwinkel als ein alleinerziehender Vater, der nach Dienstzeit schnell zur Schule muss, um seine Kinder abzuholen. Jeder Mensch ist von diesen Blickwinkeln geprägt. Künstler sind da keine Ausnahme.

        In Wikipedia wird ein ähnlicher Unsinn behauptet. Es habe angeblich keine Auswirkungen, dass über 90% der Autor_innen dort männlich sind. Bis sich herausstellte, das trotz Millionen Artikel nur zwei von den hundert wichtigsten Frauen laut Forbes einen Artikel in Wikipedia hatten.

        • danielmite schrieb am 19. April 2012 um 15:16 - Permalink

          Wer hindert Frauen daran, Artikel für Frauen in der Wikipedia zu schreiben? Heißt das etwa, dass sich Frauen weniger engagieren?

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 15:38 - Permalink

            Genau das hatte ich mich auch gefragt.
            Ist wohl wieder eine “Schuss-ging-nach hinten-los”-Andreas-Kemper-Logik…

          • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 15:40 - Permalink

            @Danielmite

            Heißt das etwa, dass sich Frauen weniger engagieren?

            Vielleicht sind Frauen wesentlich egoistischer und setzen sich viel weniger für das Gemeinwohl als Männer ein?

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 00:07 - Permalink

              Vielleicht sind Frauen wesentlich egoistischer und setzen sich viel weniger für das Gemeinwohl als Männer ein?

              Genau darum arbeiten auch mehr Frauen in sozialen Bereichen als Männer?

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 16:52 - Permalink

            Es gibt wahrscheinlich viele Ursachen dafür, dass weniger Frauen in Wikipedia mitschreiben.

            Nachweisbar ist der strukturelle Sexismus in Wikipedia, der mit dem individuellen Sexismus einhergeht. Die Umgangsformen in Wikipedia sind männlich codiert. Die Gatekeeper_innen sind zu neunzig Prozent männlich. Wenn es zu einem Konflikt zwischen Frauen und Männern in Wikipedia kommt, wird dieser sehr schnell von Männern vergeschlechtlicht. Dieser Sexismus wird in der Regel durch die männlichen Gatekeeper (Admins) jedoch nicht sanktioniert.

            • Chris schrieb am 19. April 2012 um 17:22 - Permalink

              “Die Gatekeeper_innen sind zu neunzig Prozent männlich.”

              Gut, dass mal auf Wikipedia eingegangen wird. Wer sich dort einmal ansieht, mit wieviel Aggressivität zum Beispiel das Thema “Maskulismus” dort bekämpft wird, und mit wieviel Wohlwollen und fast ohne jede Kritik sich ein Thema wie “Feminismus” dort ausbreiten kann, kann dies tatsächlich nur noch als Sexismus der übelsten Sorte betrachten. Auch hier muss endlich Gerechtigkeit geschaffen werden.

            • Chomsky schrieb am 19. April 2012 um 17:26 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Du schreibst: “der strukturelle Sexismus sein nachweisbar” bei Wikipedia:
              Gib doch mal die empirisch und repräsentatitven Studien an, die diesen strukturellen Seximus nachgewiesen haben. Am besten mehrere Studien, die diesen strukturellen Sexismus nachweisen. Und vielleicht gibt es ja auch noch gleich Studien, die zu einem anderen Ergebnis kommen? Und interessant wäre ja dann auch: Wie kommt es zu diesen verfestigten Strukturen bei Wikipedia, falls diese wirklich vorhanden wären?

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 01:27 - Permalink

              Wer sich dort einmal ansieht, mit wieviel Aggressivität zum Beispiel das Thema “Maskulismus” dort bekämpft wird, und mit wieviel Wohlwollen und fast ohne jede Kritik sich ein Thema wie “Feminismus” dort ausbreiten kann, kann dies tatsächlich nur noch als Sexismus der übelsten Sorte betrachten.

              Da bist Du genau an der richtigen Adresse – Herr Kemper alias “Schwarze Feder” war daran maßgeblich beteiligt. Und er hat sich schon damals nicht entblödet Arne Hoffmann in die rechte Ecke zu stellen. Mit genau denselben unsinnigen “Argumenten” wie hier.
              Er hat es sogar geschafft, daß der Eintrag “Maskulismus” zeitweise gelöscht wurde. Soviel zum Thema “Androzentrismus” bei Wikipedia.
              Man kann der deutschen wikipedia eine Menge vorwerfen – zu Recht. Aber daß sie dezidiert frauenfeindlich wäre halte ich für ein absolutes Gerücht.

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 15:45 - Permalink

          @Andreas Kemper

          das trotz Millionen Artikel nur zwei von den hundert wichtigsten Frauen laut Forbes einen Artikel in Wikipedia hatten.

          Echt jetzt?

          Angela Merkel hat einen wikipedia Artikel.
          Hillary Clinton hat einen wikipedia Artikel.
          Dilma Rousseff hat einen wikipedia Artikel.
          Indra Nooyi hat einen wikipedia Artikel.
          Sheryl Sandberg hat einen wikipedia Artikel.
          Melinda Gates hat einen wikipedia Artikel.
          Sonia Gandhi hat einen wikipedia Artikel.
          Michelle Obama hat einen wikipedia Artikel.
          Christine Lagarde hat einen wikipedia Artikel.
          Irene Rosenfeld hat einen wikipedia Artikel.
          usw.

          Was Du Herzchen so alles behauptest, wenn der Tag lang ist. (und Du anscheinend nicht besseres zu tun hast).

          • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 16:20 - Permalink

            Ich habe geschrieben “hatten”. Es wurde irgendwann darauf hingewiesen und dann änderte sich das langsam. An der Stelle zumindest. Wir können aber davon ausgehen, dass die Wikipedia noch immer ein Gender-Gap hat.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 16:43 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Ich habe geschrieben “hatten”.

              Richtig. Du hast geschrieben, dass trotz Millionen Artikel nur zwei von den hundert wichtigsten Frauen laut Forbes einen Artikel in Wikipedia hätten.

              Da Du von Millionen Artikeln geschrieben hast, kann das nicht vor Juli 2005 gewesen sein. Damals überschritt die Zahl der Artikel zum ersten Mal die 2 Millionen Grenze. Die Liste der mächtigsten Frauen eines Jahres wird meist im August des Folgejahrs herausgegeben.
              Für das Jahr 2005 waren in der Liste u.a. aufgeführt:

              -Condoleezza Rice, ihr Wikipedia-Artikel besteht seit August 2002.
              -Wu Yi, ihr Wikipedia-Artikel besteht seit April 2004
              – Yulia Tymoshenko, ihr Wikipedia-Artikel besteht seit Dezember 2004
              -Gloria Macapagal-Arroyo, ihr Wikipedia-Artikel besteht seit März 2003
              etc….
              etc….

              Deine, nachfolgend von mir nochmals erwähnte Aussage, ist folglich grober Unfug und entspricht schlicht und einfach nicht der Realität.

              das trotz Millionen Artikel nur zwei von den hundert wichtigsten Frauen laut Forbes einen Artikel in Wikipedia hatten.

              Im Übrigen sollte man -vor allem wenn man angeblich wissenschaftlich tätig ist- den Forbes-Listen keine große Bedeutung zumessen.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 17:17 - Permalink

              Ich (Schwarze Feder) hatte 2007 darauf aufmerksam gemacht: Relevanz von Frauen in Wikipedia

              Fünf Jahre später haben gerade einmal die Hälfte der einhundert bedeutenden Frauen einen Artikel – und zwar deshalb, weil dort bereits englische Artikel vorlagen, die man nur übersetzen musste.
              http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Portal:Frauen/Fehlende_Artikel&diff=39035192&oldid=38792537

              Da sind die deutschen Burschenschaften schon wichtiger.

        • Dummerjan schrieb am 2. Mai 2012 um 10:57 - Permalink

          “Wissen ist situiert.” Aber es determiniert nicht. Und deshalb müssen Kausalitäten erst einmal bewiesen werden und nicht nur behauptet.

          Beispiel:
          Aus der Tatsache, dass der durschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen niedriger ist als der von Männern ist keine Diskriminierung zu schließen – diese muß nachgewiesen werden.

          Denn andererseits findet man, daß bei Teilzeitstellen (< 18 h/Woche) Männern einen durchschnittlich niedrigeren Bruttostundenlohn erhalten. Würde man obige Logik anwenden so wäre ja die Aussage: "Frauen werden auf Vollzeitstellen und Männer auf Teilzeitstellen diskriminiert" zu formulieren.

          Und auf einmal ist der Lohnunterschied nicht mehr so einfach auf das Geschlecht rückführbar – er ist eine FUnktion von Wochenarbeitszeit und Geschlecht. Nimt man noch das Alter dazu so wird die Aussage wieder differenzierter.

          Also Herr Kemper: Liefern Sie doch einmal etwas anderes als nur Behauptungen.

    37. Granado schrieb am 19. April 2012 um 14:44 - Permalink

      Übrigens hat die Regel “Frauen und Kinder zuerst” nichts mit Galanterie zu tun, sondern ist einfach die Umkehrung der Befehlshierarchie (darum: Kapitän zuletzt), um den Gehorsam bei Todesgefahr nicht bröckeln zu lassen: wenn du gehorchst, bleibst du (noch) am Leben (vgl. Elias Canetti: Masse und Macht).
      Früh wurde eine Feminismus-Strömung mit einem Schwarzer-Zitat markiert: die Existenz von Pharaoninnen sei vertuscht worden, indem man Statuen die Brüste abmontiert hätte – also können Frauen genauso gut Herrschaft ausüben (und sollen Unternehmerinnen, Kanzlerinnen werden – dann gibt’s kein Problem mehr mit Kapitalismus etc.). Auf Ägyptens “Hochkultur” (d.h. Herrschaftsleistung) hat sich auch anfangs der Panafrikanismus berufen (s. Imanuel Geiss).

    38. habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 15:32 - Permalink

      @Spiegelfechter, @ Arne Hoffmann

      Erstklassiger Artikel.

    39. aondara schrieb am 19. April 2012 um 16:12 - Permalink

      @ola: Wuff, wuff, lila Pudel, hol’s Stöckchen! Mach Frauchen zufrieden!

      • ola schrieb am 19. April 2012 um 17:26 - Permalink

        Ähm, Sie müssen nicht von Ihrem offensichtlich verkorksten Leben, das sich Ihrer Äußerung nach, offensichtlich in der Nach Ehe Phase befindet, auf Andere schließen.

        Sie sollten reflektieren, dass Sie derlei Pudel Ausbrüche nur benötigen, wenn Sie lange genug selbt ein Pudel waren. Und Pudel, das kann ich Ihnen schonmal vorab verraten, machen genau das nicht, nämlich Frauen glücklich. Vielleicht hilft Ihnen das ja bei der Verarbeitung Ihrer Situation weiter und stärkt Sie für das nächste Abenteuer Frau.

        Schönen Abend noch.

        PS: Aber solche Schoten wie die Pudelliste zeigen geradezu mustergültig auf, welche Probleme viele hier mit ihrer Männerrolle zu haben scheinen. Nicht schön, auch nicht für die Frauen.

        • benjamin schrieb am 19. April 2012 um 18:44 - Permalink

          *sign*

          wir sind ja schonmal aneinandergeraten(anderes thema), ola, aber hier: zustimmung!

          …obwohl du teilweise auch soo gemein bist xDD

          • ola schrieb am 20. April 2012 um 14:43 - Permalink

            Hach, ich bin immer mal so. Manchmal auch zu Unrecht, oft aber völlig zu Recht^^

    40. Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 16:15 - Permalink

      Wenn ich mir das Auftreten der Fans von Arne Hoffman hier anschaue, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie im Forum “Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land”.com sich nicht gegen die Übernahme durch Rechtsextremisten wehren konnten. Hätten sie auch nur einen Bruchteil der Power, den sie hier und sonst gegen feministische Positionen aufbringen, gegen rechtsextremistische Positionen im WGvdL.com aufgebracht, dann könnten sie jetzt ihre “linke Männerpolitik” im WGvdL.com-Forum verbreiten.

      • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 16:20 - Permalink

        Dein modus operandi erinnert mich immer mehr an DieterCarstensen. Langsam verlierst du deine Contenance und bald wirst du “uns”, die “Fans von Arne Hoffmann” mit Beschimpfungen überhäufen. Ich kopier’ vorsichtshalber mal wieder die ganze Diskussion…

        • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 16:33 - Permalink

          Dann nimm bitte auch zur Kenntnis, dass ich oben als “Volksverhetzer” und “Pöbler” bezeichnet wurde. Solche Beschimpfungen sind durchaus geeignet, die “Contenance” zu verlieren. Vor allem vor dem Hintergrund zahlreicher Gewaltaufrufe gegen meine Person aus Männerrechtszusammenhängen.

          Ich empfinde es nicht als glaubhaft, dass die hier so zahlreich auftretenen Männerrechtler sich nicht gegen eine Übernahme des größten Männerechtsforums hätten wehren können. Ich vermisse da die deutlichen Worte Hoffmanns. Statt Artikel in der Jungen Freiheit zu schreiben, hätte er auch frühzeitig deutlich dafür sorgen können, dass rechtsextreme Positionen im WGvdL-Forum nicht geduldet werden. Oder dass sie zumindest deutlich zurückgewiesen werden.

          • Gobelchen schrieb am 19. April 2012 um 17:04 - Permalink

            Merken Sie, dass Sie gerade dabei sind, sich als Opfer der Männerrechtsbewegung zu stilisieren? – Genau das, was Sie weiter oben anderen in Bezug auf Hoffmann vorgeworfen haben?

            Wer, wie Sie, pauschal alle Männer, die nicht linksradikal, profeministisch, selbstverleugnend eingestellt sind, massiv angreift – individuelle Unterschiede und Einstellungen ignorierend – alle über einen Kamm scherend, hat unter Umständen mit einem entsprechenden Echo zu rechnen, so bedauerlich das auch sein mag. Die angebl. Gewaltaufrufe sind heisse Luft von Forenmaulhelden, die ihren Arsch in Wirklichkeit nicht in Bewegung bringen – da haben Sie ganz sicher nichts zu befürchten.

            Tatsächlich scheint es bedauerlicherweise einen Zusammenhang zwischen der Passivität und der Aggressivität einiger lediglich theoretisierender Forenstrategen zu geben.

            Und was Sie vermissen, was Sie persönlich meinen, wann und was Andere zu tun gehabt hätten – wen soll das denn eigentlich interessieren?

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 17:10 - Permalink

            @Andreas Kemper

            Dann nimm bitte auch zur Kenntnis, dass es sich hier 1. um den Spiegelfechter-Blog handelt und dass 2. Arne Hoffmann gestern hier nur einen Gastkommentar veröffentlicht hat. Morgen wird hier wahrscheinlich ein anderer Artikel stehen. Wir, eher heterogene Kommentatoren, können uns nicht allzu sehr mit den Leiden und Freuden eines irgendwo als “Volksverhetzer” und “Pöbler” beschimpften Mitkommentators kümmern. Du wirst hier also rein aufgrund deiner Kommentare angegangen.
            Und noch was: “Wir” sind keine Männerrechtler; jedenfalls die Meisten. Es geht mehr um das Prinzip XMV.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 17:29 - Permalink

              Herr Karl, falls du tatsächlich nur ein zufällig vorbeischauender Kommentator bist – was es ja tatsächlich gibt – dann lass dich darüber informieren, dass ich viele der hier kommentierenden Männerrechtler “kenne” und bei vielen weiteren berechtigt vermute, dass es sich um Männerrechtler handelt. Es ist eine Strategie der Männerrechtler, sich sofort gegenseitig auf Artikel zu Genderthemen aufmerksam zu machen, um dann die Dominanz in den Kommentarspalten zu übernehmen. Schau mal bei wgvdl.com rein. Dort gibt es ähnlich viele Kommentare zu Hoffmanns Artikel oben wie hier, und es würde mich doch sehr wundern, wenn sie hier nicht mitschreiben würden.

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:25 - Permalink

              Diese Tatktik wenden Femanzen genauso an. Man schaue nur mal bei Mädchenmannschaft oder Emma.

              Wenn es irgend ein Thema zum Feminismus gibt wird auch dort immer geraten, sich in die Komentar funktion einzuklinken.

              Wieso immer diese Doppelstandarts? Ich hasse sowas wie die pest.

          • Cardillac schrieb am 19. April 2012 um 17:17 - Permalink

            Das hat die Forenleitung dort verbockt, die den Rechten zu viel Spielraum gelassen hat. Ich schätze die Forenleitung auch als ziemlich rechts ein, aber nicht neonazistisch.

            Ich schätze das ganze sogar so ein, dass die linke Abstinenz bei den Männerfragen den Rechten ein Rekrutierungsfeld wie ein Geschenk überlassen hat. Oder um es anders zu sagen: Da es keine rechtspopulistische Bewegung nach dem Vorbild von le Pen oder Wilders hierzulande im öffentlichen Raum gibt, versuchen viele Rechte bei wgvdl das Forum zu einer rechtsgerichteten Sammlungsbewegung umzufunktionalisieren.
            Sie stellen den Feminismus systematisch als Variante linkssozialistischer Politik dar. Wer was gegen den Feminismus hat – und das sind inzwischen viele – muss also zuerst den “linken Sumpf” trockenlegen, aus dem das kommt. Als Linker verliert mann zunehmend die Lust, sich mit sowas auseinanderzusetzen. Das ist platt und primitiv. In letzter Zeit ist das eskaliert, weil ein gewisser “Mus Lim” Tag und Nacht das Forum mit antilinker Hetze zugespammt hat. Dann sind da noch Leute aufgetaucht, die ich als echte Nazis ansehe.

            Das Verhalten von Arne Hoffmann halte ich für sehr klug. Er verbindet die Männerrechtsfrage mit einem linken Anspruch, was den Rechten die angemaßte Meinungshoheit in dieser Sache streitig macht. Dann entzieht er sich dem pausenlosen Angriff dort, indem er sein eigenes Blog wieder pflegt und neue Diskussionsplattformen einrichtet. Damit kommen die Rechten bei wgvdl nicht klar. Deshalb die heillose Panik dort. Unter sich haben sie sich nämlich nichts zu bieten, weil sie ein rein instrumentelles Verhältnis zu Männerproblemen haben.

            Spiegelbildlich zu den Angriffen der Rechten stehen Ihre Denunziationsvorhaben, sowie die der Herren Rosenbrock und Gersterkamp. Sie sind insofern infam, als es bei wgvdl eine Reihe von Linken gab, sowie niveauvolle Leute, die man kaum in ein Lager einordnen kann.

            • Chris schrieb am 19. April 2012 um 17:44 - Permalink

              “Das Verhalten von Arne Hoffmann halte ich für sehr klug. Er verbindet die Männerrechtsfrage mit einem linken Anspruch, was den Rechten die angemaßte Meinungshoheit in dieser Sache streitig macht.”

              Ich denke, dies macht in erster Linie den FeministInnen die angemasste Meinungshoheit in Geschlechterfragen streitig, die Hoffmann und Anderen nun nicht mehr einfach das (inhaltlich sowieso völlig unsinnige) Label “rechts” anheften und sich einer inhaltlichen Diskussion entziehen können. Ich finde es überhaupt unsinnig, zu weit von der eigentlichen Ursache der angesprochenen Probleme, dem überbordenden Staatsfeminismus, abzuweichen.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 18:04 - Permalink

              Die Forenleiter_innen von wgvdl.com haben mehrfach auf die Neo-Nazi-Seite Altermedia verlinkt. Unter anderem wurden mehrere Absätze der Rede des Neo-Nazis ins Forum kopiert, der als Betreiber von Altermedia von einem Gericht zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Zudem forderte der Forenleiter von wgvdl.com, den Begriff “Kulturmarxismus” von Breivik zu übernehmen.

              Wie kommen Sie auf die Idee, der Forenleiter sei rechts, aber nicht neonazistisch?

              Da Sie ja ein Insider zu sein scheinen, können Sie sicherlich auch begründen, dass es von Hinrich Rosenbrock, Thomas Gesterkamp und mir “Denunziationsvorhaben” gibt, die sich “spiegelbildlich” zu den rechtsextremen Agitationen verhalten.

              Wenn es “Linke” beim wgvdl.com-Forum gegeben haben sollte, dann sollten sie entweder dafür sorgen, dass es keine rechtsextreme Dominanz gibt oder sich damit abfinden, dass das Forum als eines mit einer rechtsextremen Dominanz beschrieben wird. Infam sind die massiven Beleidigungen gegen meine Person gewesen, an die sich Arne Hoffmann beteiligte, und die mich überhaupt erst dazu brachten, mich mit der Männerrechtsbewegung zu befassen. Von den angeblich “Linken” hat niemand interveniert, als Fotos von mir mit unterirdischen Kommentaren auf dem wgvdl.com Forum gepostet wurden. Auch die Gewaltaufrufe gegen meine Personen blieben unkommentiert. Irgendwelche “Linke” waren dort nicht zu finden.

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 18:14 - Permalink

              @Andreas Kemper

              Danke für den Link “wgvdl.com”; habe mich zu den dort beschriebenen schauspielerischen Fähigkeiten einer Frau im Scheidungsfall köstlich amüsiert..
              Du solltest das Ganze vielleicht einfach nicht zu ernst nehmen. Es gibt noch andere schützenswerte Wesen. Delphine zum Beispiel. Oder Nacktmulle…

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 19:32 - Permalink

              Danke Cardillac, Du bringst es auf den Punkt!

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:21 - Permalink

              altermadia? warum ist der typ nicht beim kellnern geblieben?!

              gedankenverbrechen ist ein gutes stichwort. mach dich mal schlau was axel möller so alles über ddr eliten erzählt:))

            • karl schrieb am 19. April 2012 um 21:12 - Permalink

              @Kemper: Was man mit Ihnen abgezogen hat ist übelst und unterste Schublade. Tut mir leid.

            • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 21:36 - Permalink

              Ich schätze das ganze sogar so ein, dass die linke Abstinenz bei den Männerfragen den Rechten ein Rekrutierungsfeld wie ein Geschenk überlassen hat

              Als absolutes Desaster sehe ich die Einstellung des Newsletters der “Roten Männer”. Ich glaube, wenn die länger durchgehalten hätten, hätte sich eine schöne linke Gruppierung um sie versammelt. Allerdings hätte es dann noch mehr als einen Newsletter geben müssen, um alle Leute beisammen zu halten und aktiv arbeiten zu lassen.
              Die linke Politik selbst hat sich in unsäglicher Art und Weise allein mit dem Feminismus verknüpft, so dass eine Gleichsetzung links = feministisch sich praktisch aufzwang, obwohl es in konservativen Kreisen nicht weniger stattgefunden hat (was AS auch irgendwann bemerken musste)
              Die Linken innerhalb des Maskulismus haben den Rechten zu lange die Stange gehalten. Das muß ich mir selbst auch auf die Nase schreiben und ich glaube auch Arne. Insofern ist es auch richtig: die Distanzierung kam spät, IMO aber nicht zu spät. Sie hingegen gar nicht wahrzunehmen, bzw. rumzurudern um sie noch irgendwie ignorieren zu können, kann man schon fast mit dem Eigenschaftswort “kemperisch” betiteln.

          • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 17:37 - Permalink

            Ich denke mal wenn andere Medien ihn abgedruckt hätten, dann hätte er es wohl kaum nötig gehabt in der JF zu schreiben.

            Dafür kann er nix, sondern die gleichgeschalteten Medienkonzerne die ja fast alle in einer Hand sind. Bzw. in den Händen von Frauen…Mohn und Springer gell.

            Der Axel würde im Grab rotieren.

            • Andreas Kemper schrieb am 19. April 2012 um 18:30 - Permalink

              Warum sollte ein linkes Medium eine Lobhudelei auf den rechten Maskulisten Michail Savvakis von Arne Hoffmann abdrucken?

              Da ist dann die Junge Freiheit der geeignetere Ort. Allerdings nicht, weil Bertelsmann und Springer in den Händen von Feministinnen sind, sondern weil rechtsextreme Medien ein größeres Interesse daran haben, rechte Inhalte zu bringen als linke Medien.

            • Sebastian schrieb am 19. April 2012 um 20:10 - Permalink

              Ja aber es geht nicht um rechts oder links
              (auch zum 347872686mal)

              Es gibt ja auch eher “mittige” Blätter. Und die Presse ist nunmal “verpflichtet” neutral zu sein und beide Seiten! zu hören.

              Das sollte jeder Journalist eigentlich wissen. So soll! es sein.

              Ich weiss zum Beispiel das Mitarbeiter von Springer vertraglich dazu angehalten sind, nur positiv über Israel und Amerika zu berichten.

              Linke Zeitungen sind, wie rechte auch, niemals neutral.

              Von einer freien Presse kann also gar keine Rede mehr sein.

              Wenn dann diese Zeitungen nichts abdrucken wollen, dann muss man eben dahin gehen wo sie es machen.

              Das kann man aber dann nicht Hofmann vorwerfen.

              ” Warum sollte ein linkes Medium eine Lobhudelei auf den rechten Maskulisten Michail Savvakis von Arne Hoffmann abdrucken? ”

              Weil eine gute seriöse Zeitung beide Seiten zu Wort kommen lässt.

              Das A und O des Journalismus.

              Alles andere sind (linke) Schmierblätter, mit denen ich mir höchstens den Arsch abputze.

        • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 16:50 - Permalink

          @der Herr Karl

          Dein modus operandi erinnert mich immer mehr an DieterCarstensen.

          Oh, Gott. Dann muss ich ja aufpassen. Sonst nennt man mich zum Schluß wieder einen bösen Troll. :-)

          • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:06 - Permalink

            Wobei mich eigentlich bis jetzt nur der in der “freien Wirtschaft so überaus erfolgreiche Macher” ola sehr stark an den “Sozialarbeiter” Dieter Carstensen erinnert.

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 17:23 - Permalink

              @habeichvergessen

              *lach*
              Nein, ola ist sich selbst genug. Er wird ihm zwar langsam aber sicher ob seinem vielen Popcorn schlecht, aber ein DC ist er nicht.
              Ola ist auch kein schleimiger Wadenbeisser; er sagt seine Meinung klar und ungeschminkt. Das mit seiner Unität wird schon stimmen.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:31 - Permalink

              @der Herr Karl

              Das mit seiner Unität wird schon stimmen.

              Sicher, sicher. ;-)

              Die Unität von “habeichvergessen” mit dem Nachfolger Warren Buffets ist schließlich auch gegeben.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 17:37 - Permalink

              Ganz ruhig Brauner. Ich musste mich für diese Diskussion nicht erst neu erfinden. Auch wenn Ihnen das gut zu Pass kommen würde. Ich bin ja schon länger hier tätig.

              @Herr Karl

              Huch, dass Sie jetzt da so Stellung für mich beziehen hätte ich ja gar nicht erwartet. Aber ich muss wirklich wieder mal an meinen Manieren arbeiten, den Vorwurf lasse ich mir gerne gefallen. Ich bin noch immer nicht gegen Gender Schwachsinn immunisert. Hoffentlich steht Berger zu seinem Wort und holt nicht auch noch das Gegenstück zu diesem Männergesangsverein für pseudolinke Jammerschlümpfe in seinen Blog, sonst raste ich noch komplett aus. Ein Fehltritt sollte ausreichen.^^

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:43 - Permalink

              @ola

              Ich bin ja schon länger hier tätig….

              Gerade deswegen bist Du ja so wenig glaubwürdig, Internet-Gerne-Groß names ola. ;-)

              Huch, das Sie jetzt da so Stellung für mich beziehen hätte ich ja gar nicht erwartet.

              Du hast es nicht kapiert. ;-)
              Bist Du in der freien Wirtschaft auch so leicht zu übertölpeln?

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:33 - Permalink

              @ habeichvergessen

              klon von DasMann von Gobelchen von SwENSkE guckst du hier:

              http://www.flickr.com/photos/stadel83/5422223465/

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 01:37 - Permalink
          • ola schrieb am 19. April 2012 um 17:47 - Permalink

            Darf ich schüchtern nachfragen, in welcher Angelegenheit Sie mich nun schon seit geraumer Zeit sprechen möchten? Sie versuchen doch nun schon länger mir hier Ihren Dummschwat aufs Auge zu drücken. Werden Sie einfach konkret oder sterben Sie leise.

            Danke.

            • habeichvergessen schrieb am 19. April 2012 um 17:53 - Permalink

              @ola

              Darf ich schüchtern nachfragen, in welcher Angelegenheit Sie mich nun schon seit geraumer Zeit sprechen möchten? Sie versuchen doch nun schon länger mir hier Ihren Dummschwat aufs Auge zu drücken. Werden Sie einfach konkret oder sterben Sie leise.

              Danke.

              Was? :-) Wie bitte? :-)

              lol

              Was soll ich denn jetzt auf diesen Unfug antworten?

    41. Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 17:55 - Permalink

      Vorschlag zur “Güte”:

      Hätte bitte jemand der Foristen, die die hässlichen Worte “FEMINISMUS” und “FEMINISTINNEN” stets und ständig als Bezeichnungen für den zu bekämpfenden Feind verwenden, die Güte, in einem ausführlichen Kommentar diese zu definieren und zu erläutern? Vielleicht fiele es mir dann leichter zu verstehen, wer hier eigentlich gegen wen ins Feld zieht.

      Danke.

      • Chris schrieb am 19. April 2012 um 18:06 - Permalink

        “Vielleicht fiele es mir dann leichter zu verstehen…”

        Ihrem Komentar entnehme ich, dass Sie sich in “Genderfragen” offenbar selbst als nicht allzu gut informiert betrachten. Wenn Sie Ihre diesbezüglichen Wissenslücken auffüllen wollen, können Sie dies z.B. sehr schön auf den Seiten von Genderama tun : genderama.blogspot.com. Diese Seiten werden auch gerade vom Autor des obigen Textes, Arne Hoffmann verfasst. Sehr lesenswert. Sie können stundenlang darin stöbern, danach dürften Sie vermutlich recht gut verstehen, worum es hier eigentlich geht.

        • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 18:24 - Permalink

          ach, so macht man das! wenn man gefragt wird, einfach auf was anderes verweisen. das ist leichter, als sich einmal kurz hinzusetzen und zu überlegen, was man selbst darunter versteht.

          so wie ich dieses kommentarium lese, will sich niemand (fast) mit feminismus über den punkt hinaus befassen, der da lautet: solange der feminismus nicht feminin rüberkommt, ist er von der ganz schlechten sorte, wie so ne angefaulte kartoffel. so genau weiss man zwar nicht, worum es geht, aber die frauen wollen mehr als ihnen zusteht. außerdem hauen die ihre kinder, zocken unterhalt und wehren sich auch noch, wenn sie gestalkt werden. männer müssen zusammenhalten, wie eine verschworene kameradschaft, gegen die dingens, äh, sach schon, also die, die, du weisst schon. was für ein gequirlter mist!!!

          aber zum glück gibt es ja gender. das ist modern, nicht so links und so – oder so.

          • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 18:30 - Permalink

            @GrooveX
            Hab hier aus dem Link von Andreas Kemper noch was Geblödeltes für dich rausgesucht:

            http://lustich.de/bilder/autos/typisch-frau/
            (Übernehme keine Gewähr bezüglich der politischen Gesinnung des Urhebers)

          • ola schrieb am 19. April 2012 um 18:48 - Permalink

            Blubb. Lass uns nen Bier trinken gehen. hat hier keinen Wert^^

          • Chris schrieb am 19. April 2012 um 18:50 - Permalink

            “solange der feminismus nicht feminin rüberkommt, ist er von der ganz schlechten sorte…”

            Lesen Sie SO etwas aus den Seiten von genderama heraus ? Auch Sie können dort lesen, es würde Ihnen mit Sicherheit ein realistischeres Bild vermitteln.

            Also noch mal: genderama.blogspot.com

            • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 19:27 - Permalink

              okay, da du deine gedanken zum feminismus der frau lehmann nicht mitteilst, exzerpiere ich jetzt mal für dich – und insbesondere für sie – was du dazu in diesem kommentarbereich geäußert hast. pass auf:

              19. Chris schrieb am 18. April 2012 at 21:45
              …dass der Feminismus mittlerweile gesellschaftlich zerstörerische Ausmaße angenommen hat…
              21.1.1 Chris schrieb am 18. April 2012 at 22:52
              …die sich für die Sache und nicht für das Verteilen feministischer Wohltaten stark macht…
              21.1.1.1.1 Chris schrieb am 18. April 2012 at 23:10
              …Sie müssen eigentlich nur das Wort “Frauenbevorzugungsquote” gegen…
              32. Chris schrieb am 18. April 2012 at 22:32
              …die Institutionalisierung eines verantwortungslosen und geradezu infantilen weiblichen Narzissmus…
              32.1.4.3.2 Chris schrieb am 19. April 2012 at 09:48
              …ein Standardvorgehen feministischer “Argumentation”…
              30. Chris schrieb am 19. April 2012 at 09:30
              …in dieser Hinsicht hat der institutionalisierte Feminismus leider einen Vorsprung…
              35. Chris schrieb am 19. April 2012 at 12:10
              …dass man den Feminismus am ehesten in einer ultrarechten Ecke verorten kann…
              36.1.1.3.1 Chris schrieb am 19. April 2012 at 17:22
              …fast ohne jede Kritik sich ein Thema wie “Feminismus” dort ausbreiten kann…
              40.1.1.3.1 Chris schrieb am 19. April 2012 at 17:44
              …von der eigentlichen Ursache der angesprochenen Probleme, dem überbordenden Staatsfeminismus…
              41.1.1.1.3 Chris schrieb am 19. April 2012 at 18:50
              …Lesen Sie SO etwas aus den Seiten von genderama heraus ?…

              nein, aus deinem geschreibsel.

              so, und nachdem du dich ja irgendwie nicht freiwillig dazu hast durchringen können, deine fundierten urteile über feminismus mit einer kurzen definition dessen, worum es bei feminismus geht, anzureichern, dachte ich mir, deine eigenen aussagen könnten vielleicht in dieser komprimierten form dazu anregen, uns mitzuteilen, nach welcher feminismusdefinition du so fundierte sachen von dir gibst.

            • Chris schrieb am 19. April 2012 um 20:36 - Permalink

              Danke für die schönen Zitate, GrooveX. Hast du an irgendeinem davon etwas auszusetzen oder kannst einen inhaltlich begründeten Kommentar/Kritik dazu abgeben ? Nur zu, in der Hinsicht kommt von dir leider rein gar nichts. Und wenn du sie in ihrem Zusammenhang belässt, dann dürfte auch wirklich keine Frage dazu offenbleiben, zumindest nicht, wenn du aufmerksam liest.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:50 - Permalink

              @ chris

              wir warten oder liest du in irgend einem deiner kopierten zitate eine definition raus?

            • GrooveX schrieb am 19. April 2012 um 21:04 - Permalink

              @chris,
              nein, so kommst du aus dieser nummer nicht raus. nochmal: die lehmännin hat gefragt, ob irgendwer von den leuten mal eine definition liefern könnte un du hast drauf geantwortet, sie soll was anderes lesen, weil sie in genderthemen nicht so bewandert sei. und da dachte ich mir, wenn das deine antwort ist, dann

              butter bei die fische!

            • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 21:53 - Permalink

              @GrooveX
              Das Spielchen kennt man schon zur genüge.

              Es gibt nicht “den” Feminismus, sondern ganz viele unterschiedliche Formen von Feminismus, nicht mal Feministinnen sind sich in vielen Themen einig, weshalb es auch nicht “die” Feministinnen geben kann. Derlei Entgegnung bekommt man auf jegliche Definition von Feminismus.

              Wir könnten es aber auch mit Wikipedia probieren, das Feminismus als irgendetwas bezeichnet das die Rechte und Interessen von Frauen thematisiert. Entgegnung darauf wäre dann, was daran schlecht sein soll wenn Frauen ihre Rechte und Interessen thematisieren.

              Das Spielchen könnte man noch länger weiter so führen. Eine Lösung wäre die Frage einfach etwas um zu formulieren, indem man einfach danach fragt was der Antifeminismus am Feminismus kritisiert? Das dürfte meiner Meinung auch eher dem Entsprechen was die ursprüngliche Frage meinte.

              Von meiner Seite dürfte man dann gleich mal “das gezielte Zerreden von für Männer und männerrechtlich relevanten Themen mithilfe sinnloser Fragen” mit in die Definition aufnehmen.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 22:11 - Permalink

              @ Goofos / @ Chris

              zum wissenschaftlichen arbeiten gehört es, den untersuchungsgegenstand erst einmal zu bestimmen und zu definieren.

              wir sind hier keine wissenschaftler, aber schon arm, das chris in jedem 2. satz über feminismus schreibt und offenbar nicht in der lage ist, mit EIGENEN worten feminismus inhaltlich zu bestimmen.

              was soll deine logik von der unmöglichkeit feminismus definieren zu können, weil es ja nicht “den” feminismus gibt? was für ein bullshit !

              wir warten hier nicht darauf, das @ chris uns jetzt die 1 000 verschiedenen arten und spielrichtungen feministischer bewegungen durch dekliniert.

              wir wollen von chris SEINE feminismusdefinition.

              aber der typ hat es eben net drauf und kneift :))

            • Chris schrieb am 21. April 2012 um 18:21 - Permalink

              @GrooveX/Ola/Barzin/Lehmann (die ja offenbar alle gegenseitig für einander und alle wie mit einer Stimme sprechen):

              Ich war, nachdem ich deine ziemlich penetrante Fragerei gelesen habe, tatsächlich einige Male versucht, dir in etwa auf dem gleichen Niveau zu antworten, auf dem du selber geschrieben hast. Ich habe es dann doch vermieden, weil ich davon ausgehe, dass Pöbeleien und hässliche Formulierungen ohnehin auf die Autoren zurückfallen werden (und weil ich nicht die geringste Verpflichtung sehe, über von dir hingehaltene Stöckchen zu springen), und das war wohl auch die richtige Entscheidung.

              Zu dem Punkt, in dem du vermutlich glaubst, deinen einzigen Treffer gelandet zu haben, könnte man so antworten – bereits im Eingangstext der ganzen Diskussion von Arne Hoffmann kommt eine Reihe von Malen das Wort “Feminismus” oder “feministisch” vor. Wenn dir nach dem 240. Kommentar und nachdem du hier selbst zahlreiche Beiträge dazu geschrieben und damit die Grundlagen der ganzen Diskussion akzeptiert hast, auf einmal einfällt, dass jemand, der diese Begriffe verwendet sie zu definieren und dir zu erklären habe, dann wirkt das ziemlich … lächerlich.

              Ansonsten beschränke ich mich auf den Hinweis, dass ich von dem Verwenden von Mehrfachaccounts nichts halte, wer dies tut, ist für mich von vornherein kein ernst zu nehmender Diskussionspartner.

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 18:48 - Permalink

              Ich antworte nur kurz und zwar nur in meinem Namen. Die Diskussionen haben sich längst nicht mehr mit dem Artikel beschäftigt, aber der Feminismus als Feind wurde ständig als Ziel der Attacken benannt. Nicht frau, sondern Feminismus (obwohl das dann doch häufig in einen Topf geworfen wurde), den man zu bekämpfen habe. Wenn das konkretisiert und nicht nur an Einzelbenachteiligungen und in Umkehrungen sogenannter Bevorteilung von Frauen festgemacht worden wäre, dann hätte ich vielleicht gewusst, wogegen es sich tatsächlich zu wehren gilt. Ich habe niemanden angepöpelt, wurde jedoch selbst als Frau angegriffen. In der Art ist mir nicht ersichtlich, worum es hier überhaupt ging.
              Danke.

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 19:04 - Permalink

              P. S.
              Für mich zählt in einer Diskussion nicht, wieviele “Treffer” gelandet werden. Wenn das jemand anders sieht, ist er in meinen Augen nicht an einer wirklichen Diskussion interesiert.

            • GrooveX schrieb am 21. April 2012 um 19:07 - Permalink

              @chris
              keine angst, um die sockenpuppenspieler kümmert sich jens berger. trotzdem gilt nach wie vor, die frau lehmann hat in die runde gefragt, wer von den fleißigen vielschreibern denn mal die güte hätte zu erklären, wie er denn feminismus definiert. du hast ihr eine reichlich bescheuerte antwort gegeben, die da lautete, sie kenne sich offenbar nicht richtig aus und solle irgend was anderes zu gender lesen. doch darum geht es nicht. du wirst hier auf diese weise nicht weiter kommen. hier werden die diskussionsverläufe nicht auf den kopf gestellt. entweder du erklärst dich dazu oder du stehst halt ein wenig blöd in der gegend rum.

          • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 19:02 - Permalink

            @GrooveX
            Ich hatte einfach keine Lust, darauf zu antworten. Hab eigentlich auch nichts anderes erwartet als Antwort.
            Danke!

            @ola
            Darf ich mich anschließen?

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 19:11 - Permalink

              hach Frau Lehmann, aber selbstredend! Sie wissen ja… ich bin ein PUDEL^^

            • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 19:24 - Permalink

              Passt ja. Wollte mir schon immer mal einen Hund “anschaffen”. Wenns probeweise ein Pudel sein soll, mir solls Recht sein ;)
              Wie hab ich hier gelegentlich gelesen? Vollpfosten! DEN Spruch hab ich auch gar nicht verstanden. Fand sich jemand wohl besonders witzig.

              also Prost, ola und GrooveX!

              Ich bin dann hier wirklich weg.

            • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 19:45 - Permalink

              ok ok ok also

              @ Frau Lehmann
              @ GrooveX
              @ ola
              @ der Herr Karl
              @ Andreas Kemper
              @ danielmite
              @ schwitzig
              @ Arbo
              @ Truvor
              @ ….

              müssen sich nicht alle ein und den selben körper teilen, aber

              @ habeichvergessen
              @ Gobelchen
              @ DasMann
              @ SwENSkE
              @ …..

              sind doch 100pro nicht von verschiedenen schreibern:)) alter schwede die art wie die kommentieren und sich selbst die bällen zu werfen ist so gleich, das einer da mit mehreren namen schreibt oder reden maskulinisten oder wie die sich nennen alle so? einfach die art wie die auf diesen kemper typen “einhauen” – jede wette das das ein und der selbe typ ist.

              ps.: kann ein blogautor auch die ip der kommentatoren sehen? nie und nimmer stehen habeichvergessen, Gobelchen, DasMann oder SwENSkE für vier menschen:)) einfach zu schlecht gemacht.

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 01:42 - Permalink

              ps.: kann ein blogautor auch die ip der kommentatoren sehen? nie und nimmer stehen habeichvergessen, Gobelchen, DasMann oder SwENSkE für vier menschen:)) einfach zu schlecht gemacht.

              Ja, kann er natürlich.
              Und bei Dir müsste er da mindestens vier verschiedene IPs finden, denn einer alleine kann eigentlich nicht so minderbemittelt sein.

            • Barzin schrieb am 20. April 2012 um 05:52 - Permalink

              @ SwENSkE

              chapeau !

              jetzt haste es mir aber gegeben.

            • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 11:48 - Permalink

              jetzt haste es mir aber gegeben.

              Naja, war nicht sonderlich schwer bei Dir :P

              Mir wäre aber eine vernünftige Diskussion lieber.

          • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 19:20 - Permalink

            @ GrooveX

            “….so wie ich dieses kommentarium lese, will sich niemand (fast) mit feminismus über den punkt hinaus befassen, der da lautet: solange der feminismus nicht feminin rüberkommt, ist er von der ganz schlechten sorte, wie so ne angefaulte kartoffel. so genau weiss man zwar nicht, worum es geht, aber die frauen wollen mehr als ihnen zusteht. außerdem hauen die ihre kinder, zocken unterhalt und wehren sich auch noch, wenn sie gestalkt werden. männer müssen zusammenhalten, wie eine verschworene kameradschaft, gegen die dingens, äh, sach schon, also die, die, du weisst schon. …”

            1+

      • Goofos schrieb am 19. April 2012 um 19:38 - Permalink

        Feministinnen sind z.B. all diejenigen die behaupten es gebe nicht “DEN” Feminismus. :P

      • karl schrieb am 19. April 2012 um 21:18 - Permalink

        Dass sich Feminismus nicht definieren lässt und es viele Varianten von Feminismus gibt, diese Karte wird gerne vom Feministen gespielt. Nebelkerze.

      • Helau schrieb am 21. April 2012 um 19:13 - Permalink

        Definitionsversuch “Feminismus” oder “Feminismen”:

        Feminismen sind Weltanschauungen, die davon ausgehen, dass Frauen als Kollektiv diskriminiert und/oder unterdrückt werden gegenüber Männern als Kollektiv.

        Trifft das zu?

        • GrooveX schrieb am 21. April 2012 um 19:32 - Permalink

          ob das zutrifft, kann ich nicht sagen. ich würde das eher ‘eine frauenbewegung zur überwindung des patriarchats und seiner gesellschaftlichen folgen’ bezeichnen.

          • Helau schrieb am 21. April 2012 um 19:35 - Permalink

            @ groovex

            Also Feminismen gehen alle davon aus, dass das Patriarchat existiert? Das wäre dann ja der kleinste gemeinsame Nenner. Dass das, was überwunden werden soll, existiert.

            • GrooveX schrieb am 21. April 2012 um 20:08 - Permalink

              frag mich nicht. ich bin keine frau und diskutiere nicht mit männern über den feminismus. das endet nicht gut. außerdem denke ich, dass frauen das selber ganz gut können. ein paar zumindest. man hätte solche halt hierher einladen sollen, als das fass aufgemacht wurde. doch das hätte dann dieses labile wordpress vollends zum zusammenbruch getrieben. andererseits glaube ich, diese frauen würden einfach abwinken und sagen, es ist der mühe nicht wert.

              trotzdem, das patriarchat ist eine gegebenheit. schon allein das christentum ist so patriarchalisch organisiert, dass verschieden kirchen ihre oberhäupter patriarchen nennen. dass da von den ganzen hitzköpfen hier noch keiner draufgekommen ist, wundert mich allerdings auch nicht.

              wenn ich mich hier eingelassen habe, dann immer nur bei mir offensichtlichen widersprüchen oder unverschämtheiten – na ja, manchmal auch zum spaß.

            • Helau schrieb am 21. April 2012 um 20:29 - Permalink

              “trotzdem, das patriarchat ist eine gegebenheit. schon allein das christentum ist so patriarchalisch organisiert, dass verschieden kirchen ihre oberhäupter patriarchen nennen.”

              So ganz überzeugt mich das nicht. Ich denke auch nicht, dass die Universität matriarchalisch organisiert ist, weil sie als Alma Mater bezeichnet wird.
              Aber das Angebot, NICHT über den Feminismus zu diskutieren, nehme ich gerne an ;-).

              auch @ Frau Lehmann:
              Ihnen auch einen schönen Abend und Danke für die Klarstellung (wir hätten uns auch duzen können).

          • GrooveX schrieb am 21. April 2012 um 20:42 - Permalink

            oh, ich war nicht präzise genug.

            ich würde das eher ‘eine frauenbewegung zur überwindung des patriarchats und seiner gesellschaftlichen folgen für frauen und mädchen’ nennen.

            falls es das in etwa trifft, haben sie meine solidarität.

        • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 19:53 - Permalink

          Also werden Männer von einer Weltanschauung unterdrückt? Das erklärt, wieso es nötig wäre, entweder eine neue Weltanschauung zu begründen oder die alte zu reaktivieren (Das Patriarchat)? Aber gegen Weltanschauungen lässt sich so schlecht kämpfen.
          Wie sagte einer der Foristen so schön (sinngemäß): Lange genug hatten die Frauen das Sagen. Jetzt sind die Männer mal dran.
          Jo.

          • Helau schrieb am 21. April 2012 um 20:03 - Permalink

            @ Frau Lehmann

            Keine Ahnung, ob das jetzt ein persönlicher Angriff gegen mich sein soll. Wenn ja, ist es nachvollziehbar, weshalb so lange nie jemand auf eine “einfache Frage” antworten wollte. Das “jetzt die Männer das Sagen haben” sollen, habe ich nie behauptet und das folgt auch nicht aus meinem Definitionsversuch.

            Es ist auch möglich, das Patriarchat für nichtexistent zu halten, ohne das Patriarchat einführen zu wollen. Als Kommunist geht man z.B. davon aus, dass es ein Ausbeutungsverhältnis zwischen gesellschaftlichen Klassen gibt. Ein Liberaler würde dies bestreiten usw.

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 20:07 - Permalink

              Nein. Das ist ganz und gar kein persönlicher Angriff gegen Sie. Ich weiß nicht, wer das gesagt hatte. Es war eine Herleitung aus Ihrer Definition. So erklärt sich mir die von mir wiedergegebene Aussage. Nicht mehr und nicht weniger.

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 20:19 - Permalink

              Oder besser gesagt: So könnte ich sie mir erklären.
              Und wenn dem so ist, hätte ich mich lieber nicht auf eine Diskussion einlassen sollen, weil die Prämissen einfach nicht dieselben sind.
              Das alles hat nichts mit Ihnen zu tun.
              Nichts für ungut.
              Einen schönen Abend!

        • Karla schrieb am 21. April 2012 um 22:26 - Permalink

          @ Helau und Frau Lehmann
          Wenn Sie (Helau) nicht wissen, was Feminismus ist, wieso schauen Sie dann nicht einfach in der Wikipedia nach? Stattdessen mutmaßen Sie, Frau Lehmann würde Sie persönlich angreifen. Dabei wäre es so einfach gewesen. Wikipedia jedenfalls schreibt (in der Kurzdefinition):

          [Feminismus] ist eine Sammelbezeichnung für heterogene Konzepte, die die Rechte und Interessen von Frauen thematisieren. Von der gesellschaftlichen Ungleichheit zwischen Mann und Frau ausgehend, zielt der Feminismus auf eine verbesserte Lage der Frau und ihre faktische Gleichstellung in der Gesellschaft. Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst.

          Wie in der Diskussion bereits angemerkt, ist die Mehrzahl der Wikipedia-Autoren männlich. Man darf also annehmen, dass die vielgerühmte, hinter der Wikipedia stehende Schwarmintelligenz eine mehrheitlich männliche ist, und die Kurzdefinition nicht durch die (vermutete) vorherrschende weibliche Dominanz geprägt wurde. Wenn also Goofos oben launisch anmerkt

          Feministinnen sind z.B. all diejenigen die behaupten es gebe nicht “DEN” Feminismus.

          dann müssen laut Wikipedia + Goofos Feministinnen mehrheitlich Männer sein.

          Sie finden übrigens in der Wikipedia-Definition weder die Worte “Weltanschaung”, noch “Unterdrückung” oder “Diskriminierung”. Statt Letztzerem ist von “gesellschaftlicher Ungleichheit” die Rede. Daraus folgt im Prinzip, dass mit der Überwindung dieser Ungleichheit auch der Feminismus von der Bühne abtritt. Ich zum Beispiel habe mich ganz in diesem Sinne immer als Postfeministin betrachtet, aber die Diskussion über diesen Artikel lässt mich langsam zweifeln.

          Laut Arne Hoffmann empfindet es die linke Männerbewegung zum Beispiel als

          … verheerend, wenn sich alle demokratischen Parteien zu einer männerverachtenden Geschlechterpolitik verbünden und dadurch Männer an den radikalen Rand des politischen Spektrums treiben.

          Dieser Vorwurf der feministischen Verbündung ist nicht gerade harmlos, macht er doch nicht zuletzt den Feminismus (bzw. Menschen, die er für Vertreter desselben hält) für rechtsextremistischen Terror mitverantwortlich. In anderen Zusammenhängen hat der Spiegelfechter immer schnell reagiert, wenn ein Kommentator Verschwörungstheorien auftischen wollte. Hier aber nicht, und hier geht es nicht um einen Kommentar, sondern um den Artikel. Warum Verschwörungstheorie? In allen demokratischen Parteien sind unter den Mitgliedern mehr Männer als Frauen, Entsprechendes gilt für die Pöstchen und Ämter. Aber trotzdem besteht laut Hoffmann eine Dominanz der Frauen, die gar in einer männerverachtenden Politik gipfelt. Wie geht denn das? Metaphysik? Übernatürliche Kräfte? Die Erbsünde? Oder was? Es wird (in den Kommentaren) den Frauen einerseits vorgeworfen, dass sie sich zu wenig politisch engagieren, aber gleichzeitig schaffen es die Frauen, sozusagen von zu Hause aus, eine männerverachtende Politik zu installieren? Na, wenn das so ist, dann müssen Frauen wohl sehr überlegen sein, sodass die Männer sich warm anziehen müssen, wenn die Frauen erst mal richtig in die Gänge kommen.

          • ola schrieb am 21. April 2012 um 22:44 - Permalink

            Wie das geht, dass wir von Frauen dominiert werden, obwohl es mehr Männer in allen Parteien gibt? Da kommt ja jetzt eben die Hilfsbrücke “Pudel” ins Spiel. Hier spielt der Autor mit dem Erleben seiner Gefolgschaft in der realen Welt, um seine Ideologie begreifbar zu machen.

            Eine Analogie zur schwäbischen Hausfrau von Frau Merkel übrigens^^

            Und das ist auch einer der Gründe, warum ich hier nicht sonderlich zu Spässchen aufgelegt bin und den Ball konsequnet zurückspiele, was den Herrschaften offensichtlich so gar nicht passt, wenn man die Opferperspektive einfach konsequent unterbindet.

            So, da müssen Sie sich jetzt in die Männerwelt und deren verlorene “natürliche Rolle” reinversetzen, Verehrteste. Dann ergibt Hoffmanns Geschreibsel plötzlich einen Sinn. Wenn auch einen Verheerenden.

            • Karla schrieb am 21. April 2012 um 23:37 - Permalink

              Ich glaube, das ist überhaupt kein Geschlechterkampf, sondern zum einen ein Kampf zwischen Männern (mit unterschiedlichem Rollenverständnis) und zum anderen die auch aus anderen Zusammenhängen bekannte Angst des Mittelstandsmanns vor dem Abstieg, mit den gleichen bekannten Verahaltensmustern.

            • ola schrieb am 21. April 2012 um 23:50 - Permalink

              Ja, das ist wie mit dem Feminismus auch. Nur das ist nicht meine Baustelle, das muss Frau mit Frau klären, wie weit sie gewillt ist, sich vereinnahmen zu lassen.

              Ich jedenfalls muss mich nicht emanzipieren, oder von einem wildgewordenen Männervorkämpfer vertreten lassen, der irgendwie versucht sein Geld zu verdienen. Das macht mich dann eben sauer. Da wird dann auch noch munter ein Alleinvertretungsanspruch für uns Männer formuliert und Männer kreuzen meinen Weg, die tatsächlich ihre kostbare Lebenszeit damit verplempern, sich einen möglichst aufgeblasenen ideologiwchen Unterbau zu einem perönlichen Thema zu konstruieren.

              Ja, hier sind massive Ängste im Spiel. Beziehungsängste, Abstiegsängste, Angst vor Frauen…. Ein Phobieparadies^^

          • Helau schrieb am 21. April 2012 um 22:56 - Permalink

            @ Karla

            “Wenn Sie (Helau) nicht wissen, was Feminismus ist, wieso schauen Sie dann nicht einfach in der Wikipedia nach? Stattdessen mutmaßen Sie, Frau Lehmann würde Sie persönlich angreifen.”

            Ich habe schon zur Kenntnis genommen, dass Frau Lehmann mich nicht persönlich angreifen wollte und mich dafür bei ihr bedankt. Unschön, dass Sie den ausgebliebenen persönlichen Angriff jetzt nachholen müssen.

            Da ich studiert habe, hält sich meine Ehrfurcht vor der Wikipedia etwas in Grenzen. Im Gegensatz zu Ihnen halte ich daher Metaphysik auch für keine Sparte der esoterischen Verschwörungstheorien (“Metaphysik? Übernatürliche Kräfte? Die Erbsünde?”).

            Inhaltlich haben Sie ja eh nichts an meiner Definition auszusetzen, da diese durchaus nicht in logischem Widerspruch zur favorisierten Wikipedia steht.

            • Karla schrieb am 21. April 2012 um 23:40 - Permalink

              Da ich studiert habe, hält sich meine Ehrfurcht vor der Wikipedia etwas in Grenzen

              Was sagt denn der Brockhaus?

          • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 23:34 - Permalink

            @ Karla
            Schön, dass dich die “Diskussion” hier zum Zweifeln gebracht hat. Das solltest du nämlich auch. Im Gegensatz zu dir war mir die ganze Zeit klar, dass sowohl der Artikel (Du hast schon eine der Schlüsselstellen dafür richtig ananlysiert) als auch eine Vielzahl der Kommentare der Foristen nichts anderes im Sinn hatten, als uns weismachen zu wollen, die Männer in unserer Gesellschaft seien die Unterdrückten einer von Frauen dominierten Gesellschaft. Die Widersprüche, die du beschreibst, zeigen, dass es in Wirklichkeit um Frauenfeindlichkeit ging, die auf abstruseste Weise legitimiert wurde.
            Helau ist hier nur zufällig “zwischen die Fronten” geraten, weil er auf eine Bitte an die oben angesprochenen Foristen, ihr Feindbild Feminismus zu definieren, eine Definition angeboten hat.

            Ich zum Beispiel habe mich ganz in diesem Sinne immer als Postfeministin betrachtet

            Na dann öffne mal deine Augen! Hier hat sich die Wirklichkeit gezeigt.

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 00:25 - Permalink

              Frau Lehmann^^ 100 Punkte. Ich kenn meine Jungs. Sie sehen klar. Schön.

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 00:43 - Permalink

              @ ola
              Entschuldigen Sie, aber darf ich Sie duzen? :)

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 01:08 - Permalink

              Hmmmm…… Nachdem wir ja vorgestern schon ein Bier miteinander getrunken haben, kann ich dein Ansinnen positv bescheiden^^

              Also ab sofort, duuuuuu Frau Lehmann.

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 01:18 - Permalink

              @ ola

              Fein. Vergiss es bitte nicht.
              (War mir ja schon echt peinlich, dass ichs vorgestern in meiner Panik einfach mal schon gemacht habe, ohne dich zu fragen ;) )

              Ich bin der Zeichensprache nicht so mächtig. Was bedeutet dieses: ^^ ?
              Du benutzt das oft.

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 01:37 - Permalink

              Ich werd mich bemühen es nicht zu vergessen. Garantieren kann ich für nix. Vor 10 Jahren noch als “Elephant” gefeiert, mittlerweile als “Sieb” berühmt. Gott, dabei bin ich wohl in etwa in deinem Alter. Aber der Kalk rieselt schon ab und an. Nachdem ich jahrelang beruflich jeden geduzt habe, musste ich mich mühsam auf das Sie zurückbesinnen und habs wieder verinnerlicht.

              ^^ ja, das sind zwei hochgezogene Augenbrauen, ich verwends als “kleinen” smilie.

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 13:45 - Permalink

              @ ola
              Ich werd dich schon dran erinnern :)

          • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 23:53 - Permalink

            @ Karla

            Ich glaube, das ist überhaupt kein Geschlechterkampf

            Nein? Dann schau dir nochmal an, wer hier alles was geäußert hat. Das ist wohl der Kampf von Männern (und ich behaupte mal, dass das nicht wenige sind, auch wenn sichs nicht alle eingestehen), die ihre angestammte Rolle wieder einfordern. Von wem wohl?

            zum anderen die auch aus anderen Zusammenhängen bekannte Angst des Mittelstandsmanns vor dem Abstieg

            Eben. Und in welche Richtung tritt der Mittelstandsmann? Nach unten, oder? Und wen will er da wohl unten halten?

            Ich versteh nicht, wie du das so dahinsagen kannst, als sei das das Normalste der Welt?

            • Karla schrieb am 22. April 2012 um 00:10 - Permalink

              Ich bin keine Zynikerin. Vielleicht Fatalistin. Ich bin Naturwissenschaftlerin, ein richtiges “Männerfach”, und habe in 20 Jahren (beruflich) nie eine Benachteiligung oder Diskriminierung erlebt. Aber “draußen” merke ich schon, dass sich die Lage ändert, in dem gleichen Tempo, wie wir in so eine Art Restauration reinsegeln.

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 00:59 - Permalink

              @ Karla
              Das zeigt sich ja auch nicht in erster Linie im Job und auch nicht so offiziell. Ich meine damit eher eine Einstellung, ein Bewusstsein in der Gesellschaft. Man merkt das oft gar nicht, weil man es nicht anders kennt. Dass das hier so eskaliert ist (Das passiert überall zu diesem Thema) zeigt doch gerade, dass hier Pfründe verteidigt werden. Verteidigen kann ich nur, was da ist, oder? Ich hab mir schon zum Text von Sasse (auch bei Spiegelfechter, da hab ich mich zum ersten mal beteiligt) zum Thema Feminismus “Argumente” anhören müssen, da haben sich mir die Zehennägel nach oben gerollt. Ich wollt nicht glauben, dass heute noch so gedacht wird. Außerdem lese ich viel, auch zu dem Thema. Wenn man wirklich hinschaut, sieht man, wie weit der ursprüngliche Gedanke der Emanzipation tatsächlich verwirklicht ist. Gleichstellung per Gesetz hat in den Köpfen wenig bewirkt.
              Aber ich will dir hier ja nichts einreden. Bin halt so ein kritisch-analytischer Typ oder doch zu sensibel? ;)

            • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 22. April 2012 um 08:18 - Permalink

              die ihre angestammte Rolle wieder einfordern

              Schade, dass sie so viel geschrieben aber so wenig begriffen haben.
              Genau darum ging es eben NICHT

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 13:36 - Permalink

              @ Wolfgang Wenger
              Möchten Sie sich etwa mit mir unterhalten?
              Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich Ihnen und all denen, die meinen Namen in einem bestimmten Zusammenhang gerne immer mal wieder erwähnen, nichts zu sagen habe. Ich bitte Sie, das zu respektieren.
              Danke!

            • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 22. April 2012 um 19:44 - Permalink

              Dann schreiben sie hier noch nichts, wenn sie keine Diskussion wollen.
              In welchem Zusammenhang hätte ich ihren Namen denn erwähnt. Ich kenne sie überhaupt nicht

            • Frau lehmann schrieb am 23. April 2012 um 00:54 - Permalink

              @ Wolfgang Wenger
              Ich lass mich eben nicht gerne benutzen.

              Ich kenne sie überhaupt nicht

              :))

          • Gaya schrieb am 22. April 2012 um 07:26 - Permalink

            @ Karla: “Die Frauen” und “Feminismus” synonym zu stellen, nur weil der Feminismus so tut, als spräche er für alle Frauen, ist als rhetorischer Trick in der Debatte eigentlich schon durch.

            Kleiner Tipp: Das rot Unterstrichene in Hoffmanns Artikel sind Links. Im von Ihnen zitierten Fall verlinkt Hoffmann auf ein Interview, das er mit André Sepeur, dem Herausgeber des Umweltjournals, geführt hat:
            http://cuncti.net/machbar/97-andre-sepeur-qauch-feminismus-ist-ein-thema-fuer-den-umweltschutzq

            Sepeur äußert sich darin wie folgt: “Ich versuche es einmal an dem Beispiel zu den Zuständen in Goslar zu verdeutlichen, welche sich problemlos auf die übrigen Gebiete der Bundesrepublik Deutschland übertragen lassen. Dort wird eine ‘Gleichstellungsbeauftragte’ von allen Volksparteien (SPD, CDU, Grüne, FDP und Linke) aus dem Amt getrieben, weil sie ihrer Amtsbezeichnung ‘Gleichstellungsbeauftragte’ Rechnung trägt und strukturelle Diskriminierung und Unrecht auch auf der Seite der Männer offen legt. Ihr wird zunächst nahegelegt, Gleichstellung so zu verstehen, dass die Rechte von Frauen zu stärken sind und die Rechte der Männer nur marginal zu behandeln seien. In Goslar wurden Gelder und Fördermittel, welche für Kinderaktionen gedacht waren, umfunktioniert und in Kanäle geschleust, welche der ideologischen Arbeit der Frauenbewegung zugerechnet werden müssen. Es werden also – mit Zustimmung aller Parteien – Mittel für Kinderveranstaltungen zweckentfremdet und stattdessen Brötchentütchen gedruckt, die Männer per se als Gewalttäter stigmatisieren und über diesen Kanal gleichzeitig Werbung für Frauenhäuser betreiben. Derjenige, der bei diesen Machenschaften nicht mitmacht, wird seines Amtes enthoben – darüber sind sich alle Parteien einig!”

            Opfer des feministischen Männerhasses, das wird hierin gut deutlich, sind also auch Frauen – jene Frauen nämlich, die sich dreisterweise für Jungen und Männer einsetzen möchten. Monika Ebeling verlor daraufhin zuerst ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte und dann ihren Job als Kindergärtnerin. Sie betrachtet sich inzwischen nicht mehr als Feministin. Erzählen Sie ihr doch mal, wie toll sich der Feminismus für alle Frauen einsetze. Oder erzählen Sie ihr, dass Sie immer noch Gleichstellungsbeauftragte ist, weil nur “Metaphysik” und “übernatürliche Kräfte” sie um ihren Job bringen konnten. Ihr Kommentar ist dermaßen zynisch, dass man kotzen könnte.

            Tatsächlich hat es der Feminismus lediglich gut geschafft hat zu verkaufen, dass er für alle Frauen spräche. Deshalb ziehen alle Partien mit. Jeder Politiker, der sich dem widersetzen würde, würde andernfalls als “frauenfeindlich” gebrandmarkt werden und wäre erledigt. Hier in dieser Kommentarspalte versucht man mit Hoffmann ja dieselbe Nummer abzuziehen.

            Wie wenig sich alle Frauen von einer derart anmaßenden Ideologie vertreten fühlen, wird aber immer wieder offenkundig. Dieser Tage beispielsweise hier:
            http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/04/21/kristina-schroder-sagt-auch-was-gesagt-werden-mus/

            Nein, Verschwörungstheorien braucht man wirklich nicht, um diese Mechanismen zu durchschauen. Offene Augen und ein Minimum an Ehrlichkeit reichen vollkommen aus.

    42. Blobs schrieb am 19. April 2012 um 18:53 - Permalink

      Irgendwie Schade, dieser Artikel – es wird zwar viel wichtiges angesprochen, aber anstatt daraus etwas eigenes zu entwickeln wird einfach nur die Frauenbewegung als Feind identifiziert (statt gesellschaftliche Umstände) und die Parolen übernommen bzw. umgedreht, jedenfalls habe ich da teilweise den Eindruck, und ich glaube nicht, dass das substantiell etwas bringt, die Probleme der Männer sind andere als die der Frauen in den 60ern und 70ern.
      Was soll eine feministische Gesellschaft sein? Das ‘soziale Geschlechterprobleme’ oder wie auch immer man das nennen soll überwigend nur dann thematisiert werden wenn sie Frauen betreffen? Zustimmung. Das Frauen das sagen hätten in allen wichtigen Diskursen der Gesellschaft? Das würde ich stark bezweifeln.

      Anstatt die Frage an alle Männer zu stellen ob z.B. Erzieher per se pädophil sein sollen wird stattdessen auf die andere emanzipatorische bewegung eingeschlagen.

      Außerdem finde ich es schräg, von einem einzigen Feminismus zu sprechen. Wenn Alice schwarzer, Pro-Sex-Feministen und irgendwelche Esoterikmenschen in einen Topf geworfen werden ist das ein wenig seltsam.

    43. THX1138 schrieb am 19. April 2012 um 19:57 - Permalink

      Also, jetzt mal Butter bei die Fische: Männer organisieren sich, emanzipieren sich, beginnen damit, sich und ihre Rolle jenseits ausgetretener, feministischer Pfade neu zu definieren, und bekennen sich zunehmend zu Positionen, die vieleicht nicht immer in jede politisch korrekte Haushaltsapotheke passen- was ist daran so schlecht? Oder muss Mann sich im Dunkeln den Weg zuerst von den Erleuchteten weisen lassen, bis man auf Gehör stösst? Ist selbstständiges Denken verwerflich? Oder ist es einfach per se unangenehm, wenn sich da plötzlich ein Mass an politischer Autonomie zu entwickeln beginnt, dass von den Platzhirschen (-und Kühen) nicht zuerst autorisiert worden ist? Muss Mann da zuerst um Erlaubnis fragen? Arne Hoffmann stellt eingangs genau die richtige Frage: Haben wir es nicht langsam mit einem Feminismus zu tun, der bereits schon autoritäre Züge angenommen hat?

      • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 22:39 - Permalink

        Richtig!
        Herr Hoffmann hat versäumt, in ein paar Einleitungssätzen zu beteuern, dass natürlich die Frau ganz furchtbar benachteiligt ist und die Männer in sich gehen müssen. Das macht den Artikel gefährlich.
        Nach so ein paar Sätzen hätte er dann ruhig auch mal was männerfreundliches schreiben könnne – wenn ers nicht übertreibt! :-)

        Selbstbewußte Männer sind gefährlich. Man muß sie klein machen (Buhuuhu, ihr Armen), sie in eine extremistische Ecke schieben (aber vor ein paar Jahren hat er mal “Neger” gesagt) und ganz schnell die Diskussion mit Beleidigungen und Angriffen ausarten lassen

        • Andreas Kemper schrieb am 20. April 2012 um 15:16 - Permalink

          Was heißt “Selbstbewusstsein”? Für mich heißt Selbstbewusstsein, dass ich reflektiere, wo ich in Herrschaftsverhältnissen positioniert bin. Für mich heißt Selbstbewusstsein im Rückgriff auf Hegel vor allem, dass ich mir dort eine strukturell bedingte Einschränkung meiner unmittelbaren Erkenntnismöglichkeiten eingestehe, wo ich mich in Macht- und Herrschaftspositionen befinde oder von diesen Strukturen profitiere. Männeridentifizierte oder gar maskulistische Einstellungen sind keine guten Erkenntnisgeneratoren, erst recht nicht, wenn mit Methoden wie “Anti-Political-Correctness” operiert wird. Beides zusammen führt zwangsläufig zur Verteidigung von Herrschaftsverhältnissen.

          • capablanca schrieb am 20. April 2012 um 15:40 - Permalink

            Herr Kemper, wo steht denn einer der hunderttausenden abgezockter Väter, die nicht mal ihre Kinder sehen dürfen, und bei 900-1000 Euro netto monatlich faktisch Zwangsarbeit leisten müssen in der Hierarchie der Herrschaftsverhältnisse? Und wo profitieren sie davon?
            Es dürfte kein Wunder sein, daß gerade solche Väter das Geschwafel von der “patriarchalen Dividende”, “männerdominierten Strukturen” oder “hegemonialer Männlichkeit” gründlich satt haben, weil es ihrer Realität in keiner Weise entspricht, gerade wenn diese Vorwürfe von Theoretikern wie Ihnen oder Salon-Feministen beiderlei Geschlechts erhoben werden.

            http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-maennerpolitik–zum-teufel-damit-,1472602,3138500.html

            • Andreas Kemper schrieb am 20. April 2012 um 17:43 - Permalink

              Herrschaftsverhältnisse funktionieren über Zuschreibungen. Wenn das Patriarchat über Jahrtausende den machtvollen öffentlichen Raum Männern vorbehält und Frauen in das Private abgedrängt hat, dann wundern Sie sich doch nicht darüber, dass Frauen im Privaten über die Mütterlichkeits-Ideologie die Zuständigkeit für Kinder zugeschrieben wird. Das Herrschaftsverhältnis bleibt dadurch trotzdem eines, von dem Männern mehr profitieren als Frauen.

              Diese Zuschreibung wird übrigens von Männerrechtlern vorangetrieben.

            • ola schrieb am 21. April 2012 um 23:56 - Permalink

              Ja, ein Problem, wobei die Sache mit dem Umgangsrecht hier doch sehr verkürzt dargestellt wird. Auch wird Ursache und Wirkung verwechselt. Wie kommt man als Mann überhaupt auf die Idee, dass Frau nicht zu arbeiten habe? Das alleine ist für mich schon völlig unvorstellbar. Wenn eine Frau nicht gewillt ist, arbeiten zu gehen, wird sie nie “meine” Frau sein. Augenhöhe, verstehen Sie? Aber das wurde ja gar nie gewünscht…

              Wer sich aber in der Rolle als Versorger gefallen hat, muss hinterher nicht rumplärren, schon gar nicht, wenn die Regeln vorher öffentlich einsehbar waren.

              Heuchlerisches Gejammer. Wiederlich.

    44. DasMann schrieb am 19. April 2012 um 20:03 - Permalink

      @Andreas Kemper (man sollte Nicks auch ausschreiben)

      Sie ziehen dieses merkwürdige wgvdl-Forum als Beweis ihrer Theorien heran: Welches meinen Sie denn, dass mit .net oder .com am Ende?

      Letztendlich ist es auch egal, da es aktuell nach einer extrem rechten Kernfusion aussieht und merkwürdige User wie MusLim oder DvB, die aus der Hardcore-Extremismus-Ecke kommend ‘adebaren’, wie eine Ines Fritz oder speziell eben Sie! Nur eben anders herum.

      Beides ist extrem, nur die, die in einem stecken, nehmen das nicht mal mehr wahr und fröhnem ihren Narzissmus als Übermensch in irgendwelchen Wikis und gebähren sich wie christliche Fundamentalisten in der Diskussion mit Salafisten (in beiden Richtungen).

      Eine intellektuell Vorstufe davon sieht man auch hier, nehmen sie einfach nur Kommentator “Ola”, die sich argumentativ nicht zu helfen weiß und deshalb nur über Verächtlichmachung, Provokation und dummen Sprüchen in diesem Strang zu helfen weiß. Da mir der Duktus bekannt vor kommt, ahne ich, dass ‘es’ diese Co-Autor des nun bald erscheinenden Buches ist, welches nun endlich ein Erfolg neben den Pamphlet “(R)echte Kerle” -den für sie- erhofften Blockbuster im Bücherregal ergeben wird; na denn.

      Sie begreifen Eines nicht: Hüben wie drüben sieht es unisono gleich aus!

      Oh Gott (oder Göttin bzw. Go/ö/tt_In oder auch Go/ö/ttInnen), das geht ja nun mal gar nicht! Das hieße ja Selbsterkenntnis und Einsicht auf die eigenen Mechanismen. Aber da möchte ich Sie auch nicht überfordern, auf ihrer indirekten und vermuteten Promotion-Tour.

      Der platte Handwerker, was nicht abwertend gemeint ist, sagt: “Was nicht passt, wird passend gemacht”. Die Feministin und der Feminist würde formulieren: 23 Prozent, das geht ja nun gar nicht! Und der Totalitäre und die Totalitaristin macht daraus: Unterdrückung der Frau. Die Politik konstruiert daraus legeslativ allerlei Gesetze, angefangen beim Gewaltschutzgesetz, dem Familienrecht und nicht enden wollend beim Wohnungsverweis und scheut sich nicht, vor einem Vergewaltigungsparagraphen zu (ver)enden …

      Na köstlich – Da beschweren Sie sich, das:

      Kritische Artikel im Wikipedia über geschlechterspezifische monierten und ‘drangsalierende’ Links, die Ihnen nicht passten stalinistisch entfernt wurden usw.

      Und nun “jammern” Sie herum (ich übernehme nur linke Femanzenrhetorik) Sie nicht ‘beschützte’. Ja geht es noch, Herr Kemper.

      Ganz ehrlich: Ich hatte Sie für intelligenter gehalten …

      DasMann
      – und das gerne

      • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 20:12 - Permalink

        @ DasMann

        http://www.youtube.com/watch?v=BMkjoQ6S7oQ .

        ” … man sollte Nicks auch ausschreiben .. ” oder sich mal für einen nick entscheiden und dann auch dabei bleiben.

      • ola schrieb am 19. April 2012 um 20:58 - Permalink

        Ich darf Sie beruhigen. Ich schreibe an keinem Buch. Und ich darf Ihnen auch mitteilen, dass ich bislang in Ihrer “Szene” noch auf keiner der Seiten in Erscheinung getreten bin. Ich dachte bis Gestern eigentlich, das es sich hier um einen lustigen Witz handelt und nicht um eine faschistoide Strömung, die tatsächlich noch im Randgruppensektor aktiv ist.

        Ich werde mich auch nicht mehr an irgendwelchen Diskussionen zu diesem Nicht Thema beteiligen, es sei denn Berger wagt es, wegen des großen Erfolges, noch einmal jemanden von Ihrem Klappshaufen hierher zu bitten.

        Und bitte, verwenden Sie nicht das Wort Argument, das hat dieses schöne Wort nun wirklich nicht verdient.

        Ihnen persönlich wünsche ich trotzdem alles erdenklich Gute und dass Sie genug Kraft finden, in dieser Weiberwelt irgendwie am Leben zu bleiben, Kopf hoch Junge, das wird! Auch ohne Vorstufe.

        DasMann #kopfschüttel#

        • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 19. April 2012 um 22:15 - Permalink

          Dein Versuch, hier mit wirklich den allerdämlichsten Kommentaren – selbst im Vergleich zu wgvdl – die Diskussion ausufern zu lassen und zu torpedieren ist wirklich kaum noch zu übersehen.
          Ein Vergleich mit Ines Fritz ist durchaus angebracht: hate speach, provozieren, persönlich angreifen, sich dann hinterher beschweren über die Reaktionen, auf böse Maskulisten verweisen, fordern, dass der Thread geschlossen und gelöscht wird.
          Zum Schluß Opfermodus aktivieren

          • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 22:44 - Permalink

            Ist doch immer schön, wenn man einen Schuldigen findet. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass es nie um das Ziel einer Diskussion gegangen ist, sondern von ganz anderer Seite hier eine Strategie gefahren wird, dass es nur ums Niederreden geht, überhaupt nicht um die Sache. Das habe ich an anderer Stelle schon einmal erlebt, ausgerechnet in einem Forum zu einem Artikel, in dem genau diese Strategie beschrieben wurde.
            Hier gab es keine Argumente, denen man hätte mit Argumenten begegnen können. Zum Schluss muss ich mich stellvertretend für alle Frauen als dumm, faul und als Versagerin beschimpfen lassen. Mir ist das ja egal, aber Sie können mir hier nicht weismachen, dass das keine Masche ist. Und Ihnen unterstelle ich einfach (weils grad so in ist) mal, dass Sie dazu gehören.

            MfG

            • Mod schrieb am 19. April 2012 um 23:16 - Permalink

              Ne müssen sie nicht, auch nicht Stellvertretend, und mit linker Politik hat das ganze immer weniger zu tun?, evt. um linke Politik zu diskreditieren? U-Boote, die wie hier zu sehen war Rechts wieder auftauchen!?

          • ola schrieb am 19. April 2012 um 22:46 - Permalink

            Ich kenne Frau Dings nicht. Ich habe mich auch nirgends beschwert. Da müssen Sie mich mit jemandem verwechseln.

            Auch Ihnen einen schönen Abend. Machen Sie das Beste draus.

            PS: Das mit dem Opfermodus muss ich noch lernen. Ich glaube, ich habe die richtige Adresse gerade gfunden^^

            • Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 22:52 - Permalink

              ola, lass dich hier nicht locken! Das ist doch Absicht. Du musst dir mal die Entwicklung ansehen. Das ist nie und nimmer Zufall.
              Also, das macht meines Erachtens keinen Sinn hier. Ich muss nicht unbedingt als Sieger aus so ner dämlichen Geschichte rausgehen. Hier will niemand mehr diskutieren.

            • ola schrieb am 19. April 2012 um 22:57 - Permalink

              Hach, die Stimme der Vernunft. Ich mach den Pudel und stimme dir vollumfänglich zu^^

            • der Herr Karl schrieb am 19. April 2012 um 22:58 - Permalink

              [gelöscht/SF]

            • Spiegelfechter schrieb am 19. April 2012 um 23:01 - Permalink

              @all

              Wenn das Gepöbel nicht gleich aufhört, mache ich den Thread dicht oder ihr kriegt allesamt eine Platzsperre ;-)

            • Andreas Kemper schrieb am 20. April 2012 um 14:05 - Permalink

              Hallo Spiegelfechter. Bereits oben wurden ich (und Thomas Gesterkamp und Hinrich Rosenbrock) als Pöbler und Volksverhetzer diffamiert. Wenn du solche Beiträge, in denen sonst nichts weiter steht, nicht löscht, dann musst du dich nicht wundern, dass das Ganze in dem Tonfall weitergeht.

              Hate Speech gehörte bislang immer zur Kommunikationsform der Maskulisten.

            • Mod schrieb am 20. April 2012 um 14:30 - Permalink

              Es sollte überhaupt nicht gepöbelt oder beleidigt werden in welcher Form auch immer und natürlich versuchen die Moderatoren wenn möglich, also bei Sichtung diese Kommentare zu verhindern, wenn sich dann wieder alle ein wenig beruhigen und entschließen die Diskussion unter einem Mindestmaß an Respekt, für Person und Meinung anderer weiter zu führen?, danke!

            • Helau schrieb am 21. April 2012 um 17:01 - Permalink

              @ Andreas

              “Hate Speech gehörte bislang immer zur Kommunikationsform der Maskulisten.”

              Scheint aber kein Alleinstellungsmerkmal von Maskulisten zu sein.

    45. Frau Lehmann schrieb am 19. April 2012 um 23:01 - Permalink

      Es muss sich niemand mehr die Mühe machen, meiner Bitte um Definition des Begriffes Feminismus nachzukommen. Ehrlich gesagt, es war mir klar, dass niemand der angesprochenen Foristen dazu weder in der Lage noch gewillt sein würde.
      Hat sich erledigt für mich. Ich weiß, was ich wissen wollte.
      @Groove X
      @Barzin
      @ola

      Danke und eine gute Nacht!

      • Barzin schrieb am 19. April 2012 um 23:29 - Permalink

        [gelöscht/SF]

    46. Barzin schrieb am 19. April 2012 um 23:24 - Permalink

      noch was von arne hoffmann:

      “… Ich glaube, dass heterosexuelle Männer mittlerweile schlechtere Karten haben als schwule….”

      gibt es beispielle in de für heterodiskriminierung?

      “… Jetzt ist die Linke selbst zum neuen Spießertum geworden, zur neuen Einheitspartei, und sobald irgendjemand etwas sagt, das vom Mainstream abweicht, dauert es geschätzte drei bis vier Sekunden und derjenige wird in die rechte Ecke gestellt oder auf andere unfaire Weise diskreditiert und als Unperson mundtot gemacht….”

      der mainstream zb in den konzernmedien ist links?

      “… Es gibt insgesamt für Frauen mehr Möglichkeiten, ihr eigenes Leben zu wählen, als für Männer….”

      und noch mehr davon zb bei http://30years.com/wir-sind-heute-die-avantgarde/

      ps.: über das aussehen von menschen soll man sich nicht lustig machen.

      • Gaya schrieb am 21. April 2012 um 00:12 - Permalink

        > “… Ich glaube, dass heterosexuelle Männer mittlerweile schlechtere Karten haben als schwule….”
        > gibt es beispielle in de für heterodiskriminierung?

        Arne Hoffmann hat hierzu mit einem schwulen Männerrechtler ein lesenswertes Interview geführt:
        “Als ich herausfand, dass ich schwul war, war ich erleichtert”
        http://cuncti.net/machbar/89-matthias-buser-qals-ich-herausfand-dass-ich-schwul-war-war-ich-erleichtertq

        > der mainstream zb in den konzernmedien ist links?

        “Bei der letzten Repräsentativbefragung von Journalisten im Jahr 2005 erklärten 34 Prozent, sie stünden den Grünen nahe. 25 Prozent nannten die SPD. Berücksichtigt man nur jene, die eine Parteineigung nannten, bekannten sich satte 76 Prozent zu den beiden Parteien – und unterstützen diese nach Kräften.”
        http://www.focus.de/finanzen/news/money-inside-das-lexikon-der-unkorrektheiten_aid_639054.html

        (Also sind die deutschen Journalisten aus Ihrer Sicht womöglich mehrheitlich “rechts” … selbst Arne Hoffmann gilt ja bei einem Kommentator hier als rechts … aber normalerweise verortet man rot-grün schon im linken Spektrum.)

        “… Es gibt insgesamt für Frauen mehr Möglichkeiten, ihr eigenes Leben zu wählen, als für Männer….”
        Das muss ich Ihnen nicht extra erklären; Herr Hoffmann erklärt es selbst im von Ihnen verlinkten Interview.

    47. genova schrieb am 20. April 2012 um 10:15 - Permalink

      Dieser Arne Hoffmann ist eine merkwürdige Figur. Auf der einen Seite vertritt er vernünftige Positionen, wenn es um Rassismus geht und ordnet beispielsweise Leute wie Broder ganz richtig ein. Auf der anderen Seite schreibt er für solch durchgeknallte Publikationen wie “eigentümlich frei”, wo er mit Rechtspopulisten und Sozialdarwinisten in einem Boot sitzt.

      • SwENSkE schrieb am 20. April 2012 um 11:54 - Permalink

        Tja, vielleicht liegt das schlicht und einfach daran, daß kein Verlag seine Bücher veröffentlichen wollte und auch niemand seine Artikel. Jedenfalls nicht zum Thema Männerrechte.

        Warum man sich mit den sonstigen Inhalten eines Mediums automatisch gemein macht, in dem man veröffentlicht, konnte mir bis jetzt noch keiner erklären.

        Ich habe vor vielen Jahren für die Lokalzeitung geschrieben, deren Mantelteil mir täglich die Zornesröte ins Gesicht trieb. Hat nicht abgefärbt :P

        • habeichvergessen schrieb am 20. April 2012 um 13:05 - Permalink

          @SwENSkE

          Warum man sich mit den sonstigen Inhalten eines Mediums automatisch gemein macht, in dem man veröffentlicht, konnte mir bis jetzt noch keiner erklären.

          Große Zustimmung.

          Ist z.B. Lafontaine mit allen Überzeugungen und Zielen des Axel-Springer Verlags absolut einverstanden, weil er eine Zeit lang eine Kolumne für die Bild schrieb?

          Und auch auf sein Gehalt beharrte, als man von ihn nichts mehr veröffentlichte. he he :-)

        • Andreas Kemper schrieb am 20. April 2012 um 13:18 - Permalink

          Natürlich veröffentlichen linke Zeitschriften keine Lobhudeleien von rechten Maskulisten wie Savvakis.

          Arne Hoffmann muss sich schon an diese Junge Freiheit wenden, wenn er rechte Inhalte unterbringen möchte.

          Auch seine Einschätzungen dazu, wie gemein doch die Medien mit Martin Hohmann umgegangen sind, der wegen antisemitischer Äußerungen aus der CDU geflogen ist oder mit Eva Herman, sind nicht unbedingt das, was unter gemeinhin mit linken Positionen in Einklang zu bringen ist.

          Hoffmann hat in rechten Publikationen veröffentlicht, weil er rechte Positionen vertreten hat.

          • crumar schrieb am 20. April 2012 um 21:07 - Permalink

            @Andreas Kemper wir kennen uns aus den Zusammenhängen des Freitag und auch dort bist du bekannt für eine eigenwillige Interpretation von dem was Links ist.
            Genauer gesagt bist du jederzeit bereit, Marx umzuschreiben, damit er für deine Ideologie passend wird – nur ist er dann nicht mehr Marx.

            Arne Hoffmann hat für seine Bücher keine Verleger bekommen, weil die feministische Ideologie sich schlicht in linkes Bewusstsein eingebrannt hat.

            Und dort als Spielart einer bürgerlichen Elitetheorie existiert, die dir jedes Mal bei der Lektüre von Ulrike Baureithel und Magda sowie Frau Rönicke aus den Zeilen scheint.
            Diese lustigen 3 haben auch keinerlei Probleme jedweden Biologismus und Sexismus zu nutzen, wenn es argumentativ in den Kram passt.
            Frau Baureithel packt die genetische Kriegswütigkeit der Männer aus, dem das sanfte weibliche Wesen samt weiblichem Arbeitsvermögen entgegensteht – bei gleichzeitiger Betonung, es gäbe keine biologischen Unterschiede, was Frau Rönicke auch meint, die zugleich herausstreicht, das weibliche Gehirn sei besser vernetzt. Magda hat den jetzigen Biologimus/Sexismus Toptitel schon in der Überschrift ihres Artikels: Breiviks “Männerfantasien”. Als wäre dieser ein Exekutor männlicher Phantasien.
            Gab es männliche Opfer seines Anschlags?
            Offensichtlich nicht.

            Um diese desorientierten irgendwie linken Frauen hat sich ein stabiler Fan-Club von irgendwie linken Männern und Frauen gebildet; ein Rudel Claquere, die sich gegenseitig ihre Weltsicht bestätigen, die irgendwo 1975 existiert hat.
            Die meinen, moralisieren und meinen sei irgendwie links.

            Es ist logisch, dass ein solches Spektrum eine Gegenmeinung und Kritik nicht hören will.
            Man will ja auch einen explizit Linken wie Stiehler nicht in der Taz veröffentlichen.
            Natürlich hat Arne Hoffmann deshalb die Publikationsmöglichkeiten genutzt, die sich noch boten.
            So what?

            Erst ausschließen und dann den Ausgeschlossenen kritisieren, dass er dennoch seine Meinung veröffentlicht hat?
            Schäbig.

            Gruß, C.

            • ola schrieb am 22. April 2012 um 18:02 - Permalink

              Gaya

              Aus einer Umfrage unter den Bergleuten der Zeche Elise aus dem Jahre 1885 geht hervor, dass 70% aller Bergarbeiter SPD wählen würden. Weitere 20% sind den chrisrtlichen Parteien zugetan. Nur 10% sehen sich als kaisertreu.

              Das bedeutet: Die Zechenbesitzer haben schwere sozialdemokratische Schlagseite und könnten umstürzlerisch wirken..

              Das sind die Argumente von Ihnen und ihrer Boygroup. Null Substanz, aber dicke Backen machen ohne Ende.

          • Wolfgang Wenger (Odin) schrieb am 22. April 2012 um 08:12 - Permalink

            Auch seine Einschätzungen dazu, wie gemein doch die Medien mit Martin Hohmann umgegangen sind, der wegen antisemitischer Äußerungen aus der CDU geflogen ist oder mit Eva Herman, sind nicht unbedingt das, was unter gemeinhin mit linken Positionen in Einklang zu bringen ist.

            Aber sicherlich, wenn man Linkssein im Sinne Voltaires verstanden haben will, was ich durchaus bekräftigen möchte.
            Andere Meinungen zu hindern, ihnen den Raum zu nehmen, es unterbinden, dass sie zur Diskussion gestellt werden und sich äußern können, das würde ich eher unter “rechts” einordnen.

            So unterschiedlich können linke Positionen sein.

            • Gaya schrieb am 22. April 2012 um 09:25 - Permalink

              Die Forderung nach einem “herrschaftsfreien Diskurs” haben viele Linke eben nur aufgestellt, solange sie ihre (oft radikalen) Positionen in der Debatte zu schwach vertreten sahen. Jetzt, wo die Linke die Meinungsführerschaft erobert hat, argumentieren Leute wie Kemper eben: “Alles, was meiner Definition von links nicht entspricht, ist logischerweise rechts, und dass die deutschen Medien Rechten kein Podium geben, ist ja wohl selbstverständlich.” Sophistische Trickserei, die alleine dem Ziel dient, Menschen mit abweichender Auffassung ihre Meinungsfreiheit zu nehmen. Was das Festhalten an genuin linken Idealen angeht, ist Hoffmann zehnmal eher links als Kemper – letzerer wird dementsprechend auch einer “beinahe reaktionären Männlichkeit” bezichtigt. Meines Erachtens völlig zu Recht. Vor einer Einschränkung seiner Meinungsfreiheit braucht er trotzdem keine Angst zu haben, solange er sich dem Zeitgeist dermaßen anschmiegt. Insofern kann er sich hier auch leicht als Großinquisitor aufspielen.

          • capablanca schrieb am 22. April 2012 um 17:10 - Permalink

            Ach ja? Ebenso wie die vielen Mitglieder der GRÜNEN und der SPD, die in dieser Zeitschrift Artikel schreiben:

            http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html

            Übrigens: Wo veröffentlichen Sie denn, wenn nicht im Unrast-Verlag, der ja ab und zu mal im Verfassungsschutzbericht auftaucht?

            • genova schrieb am 22. April 2012 um 17:16 - Permalink

              Jetzt, wo die Linke die Meinungsführerschaft erobert hat

              Ich lach mich schlapp. Für dich ist der Spiegel wahrscheinlich immer noch ein linkes Kampfblatt.

            • Gaya schrieb am 22. April 2012 um 17:54 - Permalink

              Gerne noch einmal:
              “Bei der letzten Repräsentativbefragung von Journalisten im Jahr 2005 erklärten 34 Prozent, sie stünden den Grünen nahe. 25 Prozent nannten die SPD. Berücksichtigt man nur jene, die eine Parteineigung nannten, bekannten sich satte 76 Prozent zu den beiden Parteien – und unterstützen diese nach Kräften.”
              http://www.focus.de/finanzen/news/money-inside-das-lexikon-der-unkorrektheiten_aid_639054.html

              Ich weiß schon, welche Antwort jetzt von Ihnen kommt: “Buaaaahahaha! Rot-grün und LINKS! Ich lach mich immer schlapper! Aus MEINER Perspektive doch nicht! Für mich ist doch die LINKE schon faschistisch! “TränenausdenAugenwisch* Die Grünen und links … der war nicht schlecht … heheh …”

    48. Thomas R. schrieb am 20. April 2012 um 10:26 - Permalink

      Maskulisten?

      Ehrlich, hier kriegt mittlerweile wohl jeder ein Forum.

      Weiße, heterosexuelle Männer in Deutschland, die verfolgteste Gruppe von allen.
      Ich habe gehört, Männer sollen demnächst auch nicht mehr wählen dürfen.

      Ich würde dann gerne demnächst einen Gastbeitrag schreiben über die Stigmatisierung und Verfolgung von Millionären. Das ist auch so eine unterprivilegierte Bevölkerungsgruppe.

      • HanJüChuan schrieb am 21. April 2012 um 14:05 - Permalink

        @Thomas R.

        Ich habe gehört, Männer sollen demnächst auch nicht mehr wählen dürfen

        Da haben Sie falsch gehört.
        Das mit dem nicht mehr wählen dürfen ist für Männer schon aktuell:
        siehe z. B. Bundesgleichstellungsgesetz
        http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gleibwv/gesamt.pdf
        § 2 und § 3
        Auch wenn diese Wahl doch eher randständig erscheint, es bleibt der Ausschluss einer Gruppe, die nach einem angeborenen Merkmal definiert wird. Wo ist ein solches Vorgehen politisch zu verorten?
        Links doch wohl eher nicht?

        Ade H.
        P. S. wg. ” Millionären”
        da empfehle ich Ihnen bei crumar (20. April 2012 at 20:08) nachzulesen:
        ‘Frauen als Proletariat zu verkaufen und Männer als Bourgeosie’

      • Helau schrieb am 21. April 2012 um 16:52 - Permalink

        “Weiße, heterosexuelle Männer in Deutschland, die verfolgteste Gruppe von allen.”

        Die Attribute “weiß” und “heterosexuell” finde ich nicht in dem Artikel wieder. Gleich, wie man zu dem Autor im allgemeinen steht, es gibt sicher Aspekte, die Mittelschichtsprobleme sind, Unterhalt und Quote etc., aber auch Vorkommnisse, die die schwächsten in der Welt betreffen, wie die Ausgabe von Nahrungsmitteln in Haiti exklusiv an Frauen oder Massenvergewaltigungen an Männern in Kenia, wo den Opfern jegliche Hilfe seitens UN-Organisationen und NGOs verweigert wird. Das seitens der Maskulisten solches mit deutschen Mittelschichtsproblemen verquickt wird, kann man kritisieren, dies findet aber im Feminismus ebenso statt.

    49. CheckervonBeruf schrieb am 20. April 2012 um 12:11 - Permalink

      Da kommt man mal zwei Wochen nicht zum SF und dann findet man hier sowas. Was für ein Stuss, der Mann als unterdrücktes und entrechtetes Wesen…

      Weil Tarifabschlüsse keine Mann-Frau-Unterscheidung kennen, soll es da auch keine Lohnunterschiede geben? Quatsch, Ungleichbehandlung findet über die Zulagen statt, die der Chef seinen Buddies zuspielt, den Männern als wahren Leistungsträgern im Hause. Oder schlimmer: Frauen werden gar nicht erst eingestellt! (Wie alt sind Sie? 31, 32, noch keien Kinder, da wollen sie doch bestimmt bald, ne, und tschüss…)

      Und bei schlecht bezahlten Berufsgruppen haben wir kein Mann-Frau-Thema sondern ein Scheiß-Niedriglohn-Sektor-Thema! Soll doch keiner den Friseurinnen erzählen, dass sie super gleichgestellt zu männlichen Frisören sind, das ist nicht deren Problemniveau!

      Es gibt Frauen, die ihre Männer schlagen? Und das soll in ähnlicher Dimension stattfinden, wie umgekehrt? Tja Männer, dann trennt euch doch! Und kämpft um das Sorgerecht für die Kinder, da hat man doch bei schlagenden Müttern gute Chancen? Oder geht das nicht, weil ihr zurückschlagt? Aber is auch doof, wenn man zukünftig für die Putze oder den Sex bezahlen muss, oder habe ich auch die Studie verpasst, die neuerdings erzählt, dass Männer gleiche Anteile Hausarbeit verrichten (insbesondere bezogen auf Doppelverdienerhaushalte), ich kenne das gegenteilig. (Siehe demografisches Institut Rostock). Und auf die Vergewaltigungsstatistik bin ich auch gespannt, wie die Frauen uns auf den Fußboden zwingen und zum Sex überreden müssen. (Klar kann ich mir das bei einigen vorstellen, meine Phantasie ist lebhaft, aber in Stückzahlen?)

      Warum sind Obdachlose eher Männer? Vielleicht weil Frauen so vernünftig sind, es nicht soweit kommen zu lassen und eher Hilfe in Anspruch nehmen? Oder sich an Männer verhuren, die sie dann mit durchbringen? Kann man doch gerne drüber reden, aber das ist Sozialpolitik und keine Geschlechterpolitik. Also macht doch die Front gar nicht erst auf.

      Und jede Frau, die ihre Kinder aus guter Tradition von den Kitas fernhält, weil die Mütter die naturgegebene Erziehungskraft seien, lasst euch gesagt sein: 9 Monate Babies auszutragen ersetzt keine erzieherische Ausbildung. Also lasst uns über die Qualität von Kitas und die Qualität der Ausbildung von Erziehern reden, da gibt es viel zu verbessern. Und vergesst nicht, dass echte Unabhängigkeit mit dem eigenen Geld kommt und es hat so manche später bereut, sich als junge Mutter dauerhaft aus dem Arbeitsleben zu verabschieden. Übrigens macht es den Männern auch Beine, wenn die wissen, die kann jederzeit auf eigenen Füßen stehen. Klassisches Anreizssystem…
      Als wenn es nicht längst Studien gibt, die zeigen, dass Mama-Kinder gegenüber den Kita-Kindern leicht zurückbleiben. Bei Nerds und Informatikern regt man sich über den mangelnden Sozialkontakt auf und bei Kindern soll das gesund sein…

      Nur weil es bei der Frauenpolitik Übertreibungen gibt, über die man konstruktiv reden muss, ist das kein Grund jetzt auf der Männerseite auch zu übertreiben. Konzentriert euch auf die Arm-Reich-Debatte.

      • dummerjan schrieb am 2. Mai 2012 um 16:42 - Permalink

        “Was für ein Stuss, der Mann als unterdrücktes und entrechtetes Wesen…”
        Woran erkennt man ob eine bestimmte Gruppe in einer Geselslchaft benachteiligt ist?

        Die UN nimmt gern mal die Lebenserwartugn bei Geburt. Gilt natürlich nicht für Männer.
        Dann nimmt man gern noch Suizide. Ääää. natürlich nicht bei Männern.
        Oder ein guter Indikator wäre die Versorgung imGesundheitswesen. Ups, äää, nicht bei Männern.
        Dann nimmt man gern noch Zugang zu Bildung, ooooääää, ja natürlich nicht wenn es um Männer geht.

        Alle Kriterien der UNO, die Benachteiligung und Diskriminierung betreffen, würden den weißen heterosexuellen Mann in Deutschland als benachteiligt und diskriminiert dastehen lassen.

        Dis güldet dann aber nicht, denn in Deutschland wird Diskriminierung gefühlt, nicht nachgewiesen.

    50. Schulze schrieb am 20. April 2012 um 13:10 - Permalink

      Ich mag nicht bezweifeln, dass der Autor in diesem Fall hehre Ziele verfolgt, an den Kommentaren kann man aber gut erkennen, dass gut und böse nicht weit auseinanderliegen. In vielen Kommentaren kann man genau die Feindlichkeit dem anderen Geschlecht gegenüber erkennen, die Arne Hoffmann im “Feminismus” zu erkennen glaubt.

      Ich sehe die Sache nicht nur anders als die Kommentatoren, sondern auch als Hoffmann. Feminismus verfolgt die Gleichstellung der Geschlechter – da wird mittlerweile nicht mehr “Mann und Frau” gesagt, weil diese Polarität im echten Leben einfach nicht so vorhanden ist. Wer, wie Schwarzer, “die Frauen” (als gäbe es dieses Einheitsgebilde) über “die Männer” herrschen lassen will, ist nicht feministisch, sondern misandristisch, männerhassend. Es ist garnicht nötig, zwischem linkem und rechtem Feminismus zu unterscheiden. Feminismus ist immer links, weil er sich mittlerweile so definiert.

      “Maskulinismus” (So richtig?) hingegen ist noch nicht fest definiert und kann heute genauso von misogynen Fanatikern gekapert werden wie der Feminismus vor dreißig, vierzig Jahren von einer Schwarzer. Hier ist es also wichtig, sehr gut zuzusehen, wer was dazu sagt.

      Wenn der Spiegelfechter Standing Ovations spendet, wenn jemand Männer und Frauen als unvereinbare Gegenpole darstellt, dann muss ich mich doch sehr über die vermeintlich linke Bloggerlandschaft wundern. Bitte überdenken Sie das ganze nochmal…

      • Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 13:58 - Permalink

        Wenn der Spiegelfechter Standing Ovations spendet, wenn jemand Männer und Frauen als unvereinbare Gegenpole darstellt, dann muss ich mich doch sehr über die vermeintlich linke Bloggerlandschaft wundern.

        Genau so sehe ich das auch.
        Ich bin mir überhaupt nicht sicher, welche Absichten mit der Veröffentlichung des Gastartikels auf diesem Blogg verfolgt wurden? Ich durfte gestern nur die zweifelhaften Folgen miterleben.

        • der Herr Karl schrieb am 21. April 2012 um 13:36 - Permalink

          @Frau Lehmann & Thea Tiger

          Wer lesen kann, ist auch hier klar im Vorteil:
          “Für mich ist ein emanzipierter Mann jemand, der sich positiv mit seiner Männlichkeit identifiziert und selbstbewußt anderen Männern und Frauen gegenübertritt. Jemand der anerkennt, daß Männer und Frauen gleichberechtigt und gleichwertig (aber nicht gleich sondern unterschiedlich) sind…”
          (zitiert Spiegelfechter, weiter oben)

          Dazu gab es von SF eine “Standing ovation”. Und nicht zu Unterstellungen wie “Wenn der Spiegelfechter Standing Ovations spendet, wenn jemand Männer und Frauen als unvereinbare Gegenpole darstellt…”

          Lesen können nützt jedoch wenig, wenn “man” bewusst falsch verstehen will…

          • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 14:31 - Permalink

            Offensichtlich liest hier jeder, was er lesen will. Im Gegensatz zu einer Mehrheit hier habe ich es mir aber erlaubt, den Artikel ein bisschen gründlicher zu lesen und mich darüber hinaus mit der Art und Weise der Auseinandersetzung hier beschäftigt. Fälschlicherweise ist es mir anfangs entgangen, dass die meisten überhaupt kein Interesse an einer vernünftigen Auseinandersetzung, erst recht nicht am Versuch einer Vermittlung hatten. Im Nachhinein kann ich nur bedauern, dass ich glaubte, es könne sich für beide “Fronten” lohnen, eine vernünftige Diskussion zu führen. Falls es Ihnen entgangen sein sollte: Das ganze endete in einer wüsten Beschimpfung der Frau und Diskreditierung derjenigen, die es gewagt hatten dem allgemeinen Tenor zu widersprechen.
            Um das generell mal klar zu stellen. Was hier abgeht, hat in meinen Augen nichts mit Politik zu tun. Es wurde im Artikel aber als solche verkauft. Auch die Reaktionen hatten nichts mit Politik zu tun und bestätigten darüber hinaus mehrheitlich einen Tenor: Männer werden unterdrückt von einem Feminismus, der dominant einzig die Unterdrückung des Mannes zum Ziel hat. Diese Unterdrückung sei allgegenwärtig und dominiere die gesamte Gesellschaft. Wer das bestätigte und Beispiele für die Richtigkeit dieser Aussage brachte, dem wurde mehrheitlich applaudiert (auch vom Spiegelfechter, der ebenso Beispiele parat hatte), wer das anzweifelte, wurde im weiteren Verlauf massiv angegriffen. Dabei spielten Argumente keinerlei Rolle.
            Aber wie gesagt: Mit Politik hat das hier nichts zu tun.
            Dennoch muss ich ganz klar feststellen, dass dem Bashing gegen “die Frau” hier unverhältnismäßig “Zucker” gegeben wurde. Und ich hab mich schon gefragt, was wer wenn damit bezwecken wollte.

            • der Herr Karl schrieb am 21. April 2012 um 14:35 - Permalink

              @Frau Lehmann

              Ich finde in deinem Text hier keine Richtigstellung zu deiner voreiligen Übernahme der falschen Standing-Ovation-Unterstellung.
              Nicht dass ich auch noch eine Entschuldigung erwartet hätte…

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 14:43 - Permalink

              @ der Herr Karl
              Bei wem soll ich mich entschuldigen, etwa bei Ihnen?
              Vielleicht sollten Sie auch einmal anfangen zu lesen und nicht in jeder Bemerkung einer Frau einen “Anschlag” auf Sie als Mann vermuten.

            • der Herr Karl schrieb am 21. April 2012 um 14:48 - Permalink

              “Bei wem soll ich mich entschuldigen, etwa bei Ihnen?”

              Nein, sicher nicht bei mir!
              Aber lassen wir das…

            • flummi schrieb am 21. April 2012 um 14:52 - Permalink

              Liebe Frau Lehmann

              vielleicht kann dir somegreybloke helfen, das ganze hier besser zu verstehen…

              The Manosphere
              http://youtu.be/Ew8KPNeEds8

              greetz!

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 14:52 - Permalink

              @ der Herr Karl

              Aber lassen wir das…

              Danke.

            • Gaya schrieb am 21. April 2012 um 14:54 - Permalink

              Dass gegen den Autor des hier diskutierten Artikels die unterirdischsten Attacken abgelaufen sind – Unterstellungen von “rechts” bis “Frauenhass” – ist Ihnen bei Ihrer “gründlichen Sichtung der Auseinandersetzung” komplett entgangen, liebe Frau Lehmann? Es tut mir leid, aber dieser widerwärtige und komplett destruktive Diskussionsstil wurde hier von Leuten wie Andreas Kemper, Michael Michaelis und Ines Fritz eingeführt, nicht von den linken Männerrechtlern, die Arne Hoffmann unterstützen. Eine “wüste Beschimpfung” von deren Seite entspringt ausschließlich Ihrer Phantasie.

              Vermutlich sind Andreas Kemper, Michael Michaelis und Ines Fritz stattdessen gerade ganz schön am Kochen, weil sie mit all ihren Bösartigkeiten gerade KEINE wüsten Beschimpfungen provozieren konnten. Stattdessen blieben ihre Gesprächspartner analytisch, differenziert und souverän. Das ist also gründlich danebengegangen, liebe Frau Lehmann. :-)

            • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 15:00 - Permalink

              @ flummi
              Danke. :)
              Ich denke, ich versteh das schon. Dummerweise lasse ich mich dennoch immer wieder dazu hinreißen, an die Vernunft eines jeden Menschen zu glauben und vermitteln zu können. Es reicht eben nicht, wenn nur eine Seite versteht bzw. verstehen will.

            • Frau Lehmann schrieb am 22. April 2012 um 00:31 - Permalink

              @ Gaya
              Dann haben wir eben ein unterschiedliches Verständnis von analytisch und differenziert. Glauben Sie, was Sie glauben wollen.

      • SwENSkE schrieb am 21. April 2012 um 13:08 - Permalink

        Wenn der Spiegelfechter Standing Ovations spendet, wenn jemand Männer und Frauen als unvereinbare Gegenpole darstellt, dann muss ich mich doch sehr über die vermeintlich linke Bloggerlandschaft wundern. Bitte überdenken Sie das ganze nochmal…

        Wer tut das und wo? Der Autor mit Sicherheit nicht. Und ich habe auch Jens nirgends für ein solches Statement “Beifall klatschen” sehen.

        “Maskulinismus” (So richtig?)

        Nein, es heißt “Maskulismus”. Oder reden Sie auch vom “Femininismus”?

        Feminismus verfolgt die Gleichstellung der Geschlechter

        Zumindest war das zu Beginn mal eines seiner Ziele. Und es gibt auch einige wenige Feministinnen, die dieses Ziel auch immer noch verfolgen.
        Die größte öffentliche Aufmerksamkeit hat in Deutschland aber immer noch der Schwarzer’sche, als Feminismus verkleidete, Männerhaß und seine Spielarten. In anderen Ländern sieht es nicht arg viel besser aus. Feministinnen vom Schlage einer Wendy McElroy müssen, vor allem in Deutschland, mit der Lupe suchen.
        Sorry, aber der Feminismus hatte seine Chance, etwas für die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu tun, hat aber in den letzten 40, 50 Jahren nicht viel mehr als Männerhaß und einseitige Frauenbevorzugung hervorgebracht.

      • Thea Tiger schrieb am 21. April 2012 um 13:26 - Permalink

        [gelöscht, da Nutzerin (Ines Fritz) gesperrt ist und mit Mehrfachnicks operiert/SF]

        • SwENSkE schrieb am 21. April 2012 um 13:46 - Permalink

          Beiden dient das Attribut “linksliberal” lediglich der Verkleidung reaktionärer Statements als progessiv.

          Liebe Ines, nicht von sich selbst auf andere schließen!

    51. Frau Lehmann schrieb am 20. April 2012 um 13:33 - Permalink

      Ich möchte denn doch noch etwas zu meinem Unbehagen sagen, das der Artikel bei mir ausgelöst hat. Ich gehöre nicht zu den Frauen, die mit einem Beißreflex reagieren, wenn Männer IHR Unbehagen ausdrücken, aber ich wundere mich nicht, dass der Artikel alle die aus ihren Löchern gelockt hat, die reflexartig auf DEN Feminismus eindreschen, der sie als Mann regelrecht entrechtet zu haben scheint.
      Das fängt schon mit der Prämisse an, dass unsere Gesellschaft eine feministische sei. Und das erklärt sich alleine dadurch, dass sich im Zuge der Emanzipation der Frau feministische Bestrebungen ausschließlich darauf verlegt haben, per Gesetz eine Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu schaffen? Niemand behauptet, dass DIESE Vorgehensweise mit dem ursprünglichen Ansinnen von Emanzipation noch etwas zu tun hat. Ich frage mich aber, was das mit Feminismus zu tun haben soll? Ist das nicht eher eine Form der Profilierung von Poltikern und Politikerinnen? Ich trete für die Emanzipation der Frau ein – ich bin fortschrittlich, und das ist nicht mal unbedingt abhängig davon, in welcher Partei der/die jeweilige Mitglied ist. Aber so wird inzwischen auf allen Gebieten Politik gemacht. Darüber sollte man sich aufregen. Lachnummern in meinen Augen. Emanzipation ist eben nicht eine formale Gleichstellung (obwohl diese Definition bereits Eingang in den Duden gefunden hat). Und auf Grund dieser Vorgehensweisen darf jetzt behauptet werden, wir leben in einer feministischen Gesellschaft? Wer diese Behauptung unhinterfragt zum Ausgangspunkt seiner geschlechtsspezifischen gesellschaftlichen Identität macht, liefert das Feinbild frei haus mit. Kein Wunder also, dass das in einen Gechlechterkampf ausartet. Ausgrenzung auf beiden Seiten vorprogrammiert. Nun muss man sicher berücksichtigen, dass feministische Bestrebungen inzwischen Benachteiligungen der “anderen” Gruppe nach sich zieht. Das ist ungelogen so, aber doch beileibe nicht flächendeckend und überall. Wer das behauptet, wehrt sich nämlich nicht gegen die Art und Weise, WIE feministische Positionen in der Gesellschaft umgesetzt werden (Diese SIND zu hinterfragen und zu korrigieren!), sondern geht selbstverständlich davon aus, dass es einer Emanzipation der Frau in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr bedarf. Und genau da müssen sich die Geister scheiden. Daher kommt mein unangenehmes Gefühl, weil ich nämlich davon überzeugt bin, dass das nicht stimmt, und das zeigt sich im Alltag viel klarer (Dazu müsste man die Welt aber auch mal mit den Augen einer Frau sehen wollen, und damit meine ich nicht die eines Opfers, statt sich selbst als Opfer einer Kampagne zu fühlen) als es in der Poltik herausgekehrt wird. Was nämlich nicht eingetreten ist, ist ein Bewusstseinswandel. Der wurde ersetzt durch formale/gesetzliche Regelungen. Gleichstellung statt Gleichwertigkeit und -Behandlung. Die Opfer-Täter-Debatte ist ganz klar eine Erfindung feministischer Eiferer (Aber beileibe nicht alle Frauen sind Eiferer, und nicht alle Männer, nicht wahr?), um ihr Tun zu legitimieren. Warum wird sie so bereitwillig aufgegriffen und einfach nur umgekehrt? Die ganze Debatte verkommt zum Mainstreem. Wer so mit einem echten Problem umgeht, vertut die Chance, das Übel an der Wurzel zu packen. Und das ist ein gesellschaftliches Problem, aber statt da anzusetzen, machen alle lieber mit und – das ist der nächste Punkt meines Unbehagens – verpasse dem Ganzen einen politischen Anstrich. “Eckpfeiler einer linken Männerpolitik” – diese Überschrift suggeriert, es gebe einen Unterschied zwischen linker und rechter Männer- oder Frauenpolitik. Alice Schwarzer gehört also zur rechten Strömung des Feminismus. Warum? Wel sie CDU-Wählerin ist? Könnte das etwas mit ihrer “Freundin” Angela Merkel zu tun haben? Ja, und die CDU vertritt nunmal konservative “Werte”. Aber bei Frau Schwarzer geht es dabei überhaupt nicht mehr um feministische Grundpositionen, es reicht ihr, sich pro forma dafür stark zu machen, dass eine Frau an der Spitze der Poltik unseres Landes steht. Emanzipations-Mission erfüllt, sozusagen – und völlig falsch verstanden. Sich die BILD nutzbar zu machen ist genauso verkommen-angepasst Ausdruck einer nur mehr feministisch angestrichenenen Fassade. Mit rechtem oder linkem Feminismus hat das rein gar nichts zu tun. Das ist fortschrittlich wirken wollende Eigenlegitimierung, nichts weiter. Dererelei Alibi-Anstriche gibt es einige in unserem Land- Wie ist das mit der SPD oder den GRÜNEN? Hören Sie da nicht auch allerhand schön klingende Floskeln? Aber weil sie schön klingen, bleiben es dennoch Floskeln, inhaltsleer, nur geeignet, um entgegengesetztem Handeln eine schöne Hülle zu verpassen? Merkt ja inzwischen keiner mehr, oder? Und da will mir ein Herr Hoffmann hier eine neue notwendige Emanzipationsbewegung benachteiligter Männer in einer von Frauen beherrschten Welt durch das “politische” Adjektiv “links” schmackhafter machen? Worum geht es in der Politik? Doch um Ziele, oder sehe ich das falsch? Was ist das Ziel einer linken Männer-Emanzipationsbewegung? Was ist das Ziel einer rechten Männer-Emanzipationsbewegung? Merken Sie was? Es ist doch völlig schnuppe, ob ich das rechts oder links verorte.

      Ihr ist bewusst, dass die Quoten- und Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine privilegierende, also rechte Politik ist: eine reine Klientelpolitik,

      Betreibt nicht jede Politik Klientelpolitik? Auch linke Politik? Und Männerpolitik – bedient die dann nicht auch zwangsläufig vorwiegend eine Klientel?

      Noch so ein Zitat:

      Den Ausführungen André Sepeurs folgend empfindet es die linke Männerrechtsbewegung als verheerend, wenn sich alle demokratischen Parteien zu einer männerverachtenden Geschlechterpolitik verbünden und dadurch Männer an den radikalen Rand des politischen Spektrums treiben.

      Nichts gegen den Kampf gegen die Förderung von Radikalisierung. Aber dann doch mal eine Frage dazu: Verbünden sich denn alle demokratischen Parteien zu einer männerverachtenden Geschlechterpoltik? Das ist ja krass. Und das meine ich, wenn ich bemängele, dass die Opfer-Täter-Rolle einfach umgekehrt wird.
      Das wird uns alle richtig weit bringen!

      Und noch eine letzte Aussage, die mich zum Fragen animiert:

      Die linke Männerrechtsbewegung ermuntert Frauen darüber hinaus dazu, sich vollständig von “patriarchaler Abhängigkeit” zu lösen, indem sie auch den Staat nicht länger als Ersatzvater verwendet, um von ihm allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einem vermeintlich “schwächeren Geschlecht” Förderung und Unterstützung in absurdem Ausmaß zu erhalten. (In faktisch bestehenden individuellen Notsituationen gilt diese Unterstützung natürlich als Grundrecht, dann aber ebenso selbstverständlich unabhängig vom Geschlecht.)

      Klingt ja erst mal ganz gut, auch für frau. Aber mir ist die Zuordnung Mann-Frau auch hier viel zu pauschal, suggeriert sie doch, frau würde von Vater Staat (“in absurdem Ausmaß “!) nur darum unterstützt, weil sie weiblichen Geschlechts sei. Das Gesetz will ich sehen. Dabei gehts ja wohl um die Ehefrau, nicht um frau an sich. Dahinter versteckt sich im Übrigen ein sehr gern benutztes “Argument” frauenfeindlichen Denkens: die Frau, die für sich in Anspruch nimmt, Mann und Staat ausnehmen zu dürfen, weil es ihr angestammtes Recht sei. Irgendwie scheine ich dann keine Frau zu sein. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Was hat das mit einer zu beendenden Benachteiligung des Mannes durch den Feminismus zu tun?

      Jeder soll sich gerne dagegen wehren, wenn er benachteiligt und diskriminiert wird, wenn das aber auf eine Art geschieht wie in dem Artikel angedacht, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Was das mit linker oder rechter politischer Einstellung zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
      Was dieser Artikel mir sagt: Angesichts der Dominanz feministischer, den Mann unterdrückender, Zustände in unserem Land, ist eine Emanzipationsbewegung des Mannes notwendig. Dabei grenzen wir uns als linke Männerbewegung gegen rechts ab. Denn per se ist es eben nicht mehr so, dass Pro Frau links und Pro Mann rechts verortet werden kann.
      In meinen Augen vor allem eine Legitimierung für den Kampf um Männerrechte, die den Anschein erwecken soll, nicht frauenfeindlich zu sein – und damit genug “Zucker” um genau solcher Art eingestellte Foristen anzuziehen.

      • toha schrieb am 22. April 2012 um 14:54 - Permalink

        @Frau Lehmann, Danke!

        Hatte am Erscheinungstag, aufgrund dieses Artikels und des ärgerlichen Verlaufs der folgenden Disskussion, kurzzeitig den “Spiegelfechter” aus meiner Blogroll geworfen.

        Aber wer solche Kommentatoren hat kann allgemein so falsch nicht liegen ;-)

        • Frau Lehmann schrieb am 23. April 2012 um 12:06 - Permalink

          Danke für das Lob.
          Dennoch ein bischen zu viel der Ehre ;)

    52. schwitzig schrieb am 20. April 2012 um 14:31 - Permalink

      @K.S.:

      Natürlich sind Frauen gefährdeter als Männer

      #

      Nein, Warum? Und was ist daran “natürlich”?

      – aber das hat Andreas Kemper schon beantwortet.

      Nein, hat er nicht.

      • Karla schrieb am 20. April 2012 um 16:12 - Permalink

        Frauen sind, wenn sie im Freien übernachten müssen, gefährdeter als Männer, weil sie leichter frieren und bisweilen sogar im Bett kalte Füße haben. Das ist wirklich ganz “natürlich”, da irgendwie physiologisch bedingt. Weiß doch eigentlich jeder.

        • schwitzig schrieb am 26. April 2012 um 16:46 - Permalink

          @Karla

          weil sie leichter frieren und bisweilen sogar im Bett kalte Füße haben.

          Oh. Das habe ich auch! Hmmm. Bin ich vielleicht gar kein Mann? Aber wie erklärt sich dann, dass ich mich ständig rasieren muss? Auch im Gesicht. Schwierig :-).

          • Karla schrieb am 26. April 2012 um 20:51 - Permalink

            @ schwitzig
            Apropos Problemzonen: Aus der Tatsache, dass du eine Problemzone oberhalb des Halses hast, kannst du tatsächlich nicht eindeutig schließen, dass du ein Mann ist. (Ich halte es allerdings für wahrscheinlich ;-), naja, ich wollte auch mal was richtig Sexistisches sagen.)

            • schwitzig schrieb am 26. April 2012 um 21:03 - Permalink

              @Karla

              Aus der Tatsache, dass du eine Problemzone oberhalb des Halses hast, kannst du tatsächlich nicht eindeutig schließen, dass du ein Mann ist.

              Hauptsache ich kriege da keine Cellulite :-). In Sachen Bindegewebefestigkeit war die Natur eindeutig unfair zu den Frauen …

            • Karla schrieb am 26. April 2012 um 21:07 - Permalink

              @ schwitzig
              Also, ich habe schon Männer mit Gesichtscellulitis gesehn, aber das wollen jetzt lieber mal nicht vertiefen … und schon gar keine Namen nennen. Die Natur kann so unfair sein!

    53. Michael Michaelis schrieb am 20. April 2012 um 22:51 - Permalink

      Lieber Jens Berger,
      ist Dir eigentlich klar, was für einen Schaden Du damit anrichtest, einen bekennenden Frauenfeind (sorry: „Männerrechtler“) wie Arne Hoffmann hier in Deinem Blog so ausführlich zu Wort kommen zu lassen?

      Es ist ja nicht nur so, daß Du Deine eigenen – meist sehr klugen – Analysen zu politischen und ökonomischen Dingen komplett desavouierst, indem Du Dich zu einem vorsintflutlichen Stand der Erkenntnistheorie über den Unterschied zwischen den Geschlechtern bekennst.

      Dein Name ist mittlerweile mit den NachDenkSeiten verbunden, und ich bin bestimmt nicht der Einzige, der sich mittlerweile fragt, ob man Albrecht Müller oder Wolfgang Lieb noch über den Weg trauen kann, wenn sie mit jemanden zusammenarbeiten, der sich in Genderfragen derart – ich sage es mal vorsichtig: „pointiert“ – positioniert.

      • crumar schrieb am 20. April 2012 um 23:47 - Permalink

        @michael michaelis Es ist eigentlich relativ einfach deinen Beitrag als Drohung aufzufassen und dich als einen Denunzianten. Dein Denunziantentum ergeht sich in dem “lustigen” Wortspiel, einen sich selbst als linken Maskulisten bekennenden Männerrechtler erst einmal als Frauenfeind zu denunzieren. Und weil dir diese autoritäre Anmaßung nicht ausreicht – du bleibst nämlich eines Argumentes schuldig – bemühst du Autoritäten. Diese Autoritäten, die du in den Nachdenkseiten verortest, sind zwei Männer, deren Vatercharakter du herausstellst und die du als Drohfiguren etablierst. Wenn also diese Vaterfiguren nur wüssten, wie du dich – Jens Berger – hier positionierst! Ich möchte ungern polemisch werden, aber merkst du eigentlich, welche psychischen Inszenierungen du hier etablierst?
        Und den vorsintflutlichen Stand deiner Erkenntnistheorie können wir beide gerne diskutieren. Es fängt bei mir an mit der Differenz zwischen Idealismus und Materialismus. Oder über welche erkenntnistheoretische Differenz möchtest du gerne reden?
        Wir schlagen beide noch einmal Judith Butler auf und ich referiere gerne über meine persönliches Unbehagen mit ihrer Theorie aus einer marxistischen Warte heraus.
        Du öffnest bitte mal die Seite 166 ff und ich sage dir etwas zu meiner Kritik.
        Bereit? Oder bist du nur ein Schwätzer?
        C.

        • Michael Michaelis schrieb am 20. April 2012 um 23:58 - Permalink

          Wenn Du mir dann noch den Titel des Buches von Butler nennen würdest, in dem ich auf Seite 166ff nachschlagen soll, können wir gerne weiter reden…
          Nur um nicht mißverstanden zu werden: ich hasse hier niemanden, und ich stoße keine Drohungen aus. Ich beschreibe einen Eindruck, von dem ich befürchte, daß ihn andere teilen könnten.

          • Frau Lehmann schrieb am 21. April 2012 um 00:29 - Permalink

            Ich beschreibe einen Eindruck, von dem ich befürchte, daß ihn andere teilen könnten.

            Er wird geteilt. :)

          • crumar schrieb am 21. April 2012 um 09:21 - Permalink

            @Michaelis Nein, du beschreibst keinen “Eindruck”, sondern du bist im Vertrieb von verleumderischen Labeln tätig.

            Wäre es anders, es würde von dir das *Bekenntnis* von Arne Hoffmann zitiert werden, welches klar und für jeden nachvollziehbar ausweist, es handle sich bei Arne Hoffmann um einen *Frauenfeind*. Da du es inhaltlich nicht kannst, musst du hoffen, es bleibt das Label hängen.

            Du stellst diese unbewiesene Behauptung mit verleumderischer Qualität in den Raum und Jens Berger soll sich dazu verhalten.
            Dein einziges Interesse in diesem Diskurs ist, dir auf diese Art und Weise auf einen billigen Vorteil zu verschaffen.
            Jens Berger soll sich auf der Basis der von dir in die Welt gesetzten Denunziation in erster Linie *rechtfertigen*.

            Du hast also eine Fallhöhe im Diskurs – also einen astreinen Herrschaftsdiskurs – durch einen simplen Taschenspielertrick produziert.

            Du fügst zugleich einen Link in deinem Beitrag an, welcher überschrieben ist mit “Zur Konstruktion von Identität”.
            Das ist genau das Geschwurbel, welches nachfolgend von allen Butler Anhängern vertreten worden ist seit ihrem Buch von 1991: Das Unbehagen der Geschlechter.

            Problematisch ist an den meisten Apologeten und -innen aus meiner Sicht: Sie haben das Buch entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
            Beispiel: Frau Rönicke vom “Freitag” beruft sich permanent auf Butler, meint jedoch eigentlich Beauvoir und muss die Kritik von ersterer an letzterer schlicht überlesen oder gar nicht gelesen haben.

            Dann ist dieses Buch Voraussetzung von philosophisch idealistischen Denkweisen, die inzwischen – sich auf sie berufend – wissenschaftsfeindlichen Charakter angenommen haben.
            Und die unter Linken früher üblichen, wissenschaftlich fundierten, materialistischen Erklärungsansätze zu verdrängen.

            Schlage das Buch auf Seite 159 auf und lese, was sie zur Genetik schreibt. Es ist offensichtlich, dass sie a. kenntnislos ist und b. versucht, wissenschaftliche Erkenntnisse gemäß ihrer Theorie zu reinterpretieren, für die ihr jedoch die wissenschaftlichen Mittel fehlen.
            Das ist eine ideologische, keine wissenschaftliche Vorgehensweise.

            Genau dies hat damals Alan Sokal aus linker Sicht kritisiert – es ist von der hiesigen Linken einfach nicht zur Kenntnis genommen worden.
            Zur eigenen Lektüre: http://www.opensociety.de/Web1/pdf-Dateien/Sokals%20Enth%FCllung%20Einleitung%20u%20%DCbersetzung.pdf

            Aus diesem Grund hat meines Erachtens eine maskulistische Kritik am Mainstream-Feminismus zwangsläufig etwas von Religionskritik.
            Weil die von diesem Feminismus produzierten Glaubenssätze auf Gläubige treffen und geglaubt werden müssen.

            Das macht es schwierig – mit euch reden ist wie mit einem gläubigen Katholiken über den Gottesbeweis zu reden.

            C.

      • Gaya schrieb am 20. April 2012 um 23:49 - Permalink

        Großartig! :-) Wer argumentativ völlig hilflos ist, muss eben zu Beleidigungen greifen. Kleiner Tipp: Mit derartigen Ausfällen bestätigen Sie Herrn Hoffmann nur.

        Und wenn Jens Berger sich für Männer einsetzt statt – wie es politisch korrekt wäre – ausschließlich für Frauen, richtet er großen Schaden an. Projizieren Sie Ihren massiven Sexismus grundsätzlich so stark auf andere Leute?

        • der Herr Karl schrieb am 21. April 2012 um 09:47 - Permalink

          Gaia?
          Gaga!

      • der Herr Karl schrieb am 21. April 2012 um 00:29 - Permalink

        @Michael Michaelis

        “Die Misogynie der NachDenkSeiten” als Artikel-Titel
        im Zusammenhang mit
        “ich bin bestimmt nicht der Einzige, der sich mittlerweile fragt, ob man Albrecht Müller oder Wolfgang Lieb noch über den Weg trauen kann, wenn sie mit jemanden zusammenarbeiten, der sich in Genderfragen derart – ich sage es mal vorsichtig: „pointiert“ – positioniert”

        reicht bei mir schon völlig aus, um eine ernsthafte Diskussion nicht einmal in Erwägung zu ziehen.
        Selten so einen schleimigen und hinterlistigen Stuss gelesen…

        • Michael Michaelis schrieb am 21. April 2012 um 00:43 - Permalink

          Genau was ich befürchtet habe: man beschimpft sich einmal mehr “im eigenen Lager”. Und nein: das ist *nicht* meine Schuld; ich habe den misogynen Schrott *nicht* verfaßt, sondern kommentiere nur, wie er bei mir gerade ankommt.
          “Schleimig” / “hinterlistig”? Ha – Du solltest mich mal erleben, wenn ich offensiv werde. Momentan bin ich komplett cool.

        • ola sch