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> <channel><title>Kommentare zu: Eckpfeiler einer linken Männerpolitik</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik</link> <description></description> <lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 09:00:08 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: djadmoros</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-170995</link> <dc:creator>djadmoros</dc:creator> <pubDate>Wed, 09 May 2012 10:51:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8167#comment-170995</guid> <description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Hoffmans Artikel da oben ist apologetisch, da kann man nicht viel diskutieren.&lt;/blockquote&gt;
@genova: Worin bitte besteht diese &quot;Apologetik&quot;? Hoffmann zählt zahlreiche Standpunkte und Initiativen im Umfeld der Männerbewegung auf, auf die sich das Stigma &quot;rechts&quot; nicht anwenden lässt. Das wäre &quot;Apologetik&quot; nur dann, wenn unterstellt werden sollte, dass diese es dennoch sind. Diesen Vorwurf zu untermauern scheint sich aber dann doch niemand zuzutrauen.
Das Etikett &quot;Apologetik&quot; verfehlt darum die Pointe. Ich hätte etwas anderes zu kritisieren: von einem Artikel, der &quot;Eckpfeiler&quot; definieren möchte, erwarte ich keinen Katalog bestehender Initativen, sondern eine theoretische und historische Analyse. Eine solche leistet Hoffmann in der Tat nicht, und ich denke auch, dass das nicht seine Stärke ist.
Aber anstatt den Fokus der Kritik auf diesen systematischen Mangel zu richten, der nicht daher rührt, dass die Männerbewegung einer falschen Ideologie oder einem &quot;falschen Bewusstsein&quot; aufsitzt, wird ein angeblicher &quot;Schaden&quot; imaginiert, den Hoffmann angeblich den &quot;Linken&quot; zufügt.
Denn dieser systematische Mangel rührt daher, dass ihm mit traditionell linken Begriffsmitteln nicht beizukommen ist. Wie man zum Beispiel an der in theoretischer Hinsicht bahnbrechenden Untersuchung von Christoph Kucklick über das &quot;unmoralische Geschlecht&quot; ablesen kann, ist es dazu erforderlich, sich zusätzlich auf das Erbe der ersten Emanzipationsbewegung der Moderne, nämliche der bürgerlichen, zu besinnen. Das aber gehört eher selten zum historischen Bewusstsein der &quot;Linken&quot;.
In diesem Sinne ist Hoffmann auch in meinen Augen nicht &quot;links&quot; - aber eben auch nicht &quot;rechts&quot; (ich nehme zur Kenntnis, dass Sie das nicht behaupten wollen, aber genug andere tun das), sondern er vertritt ein emanzipatorisches Bürgertum, das allein deswegen in das Umfeld eines Lichtschlag gravitiert, weil es innerhalb der linken und der feministischen Bewegungen einer zweifachen Amnesie anheim gefallen ist - einer Amnesie, die aus einer zweifachen Mythologie der &quot;Überwindung&quot; stammt. Die bürgerliche Moderne erst auf &quot;Kapitalismus&quot;, dann auf &quot;Patriarchat&quot; zu reduzieren und sie damit jeweils zur letzten Formation des Ancien Régime zu erklären, um sich dann selbst als ihren entscheidenen Überwinder zu stilisieren, ist ein grundlegender Konstruktionsfehler sowohl der &quot;Linken&quot; als auch des Feminismus.
Solange dieser Konstruktionsfehler nicht behoben wird, wird der Anspruch auf das emanzipatorische Erbe des Bürgertums auch weiterhin von den Libertären monopolisiert werden. Anstatt Hoffmann hier auszugrenzen, wäre es produktiver, den von ihm ausgehenden Impuls konstruktiv aufzunehmen. Man kann Hoffmanns fehlende Systematik zu Recht kritisieren, aber er hat - um eine entleerte Phrase wieder mit Sinn zu füllen - ebenso wie die Männerbewegung als Ganze, &lt;em&gt;solidarische&lt;/em&gt; Kritik verdient!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hoffmans Artikel da oben ist apologetisch, da kann man nicht viel diskutieren.</p></blockquote><p>@genova: Worin bitte besteht diese &#8220;Apologetik&#8221;? Hoffmann zählt zahlreiche Standpunkte und Initiativen im Umfeld der Männerbewegung auf, auf die sich das Stigma &#8220;rechts&#8221; nicht anwenden lässt. Das wäre &#8220;Apologetik&#8221; nur dann, wenn unterstellt werden sollte, dass diese es dennoch sind. Diesen Vorwurf zu untermauern scheint sich aber dann doch niemand zuzutrauen.</p><p>Das Etikett &#8220;Apologetik&#8221; verfehlt darum die Pointe. Ich hätte etwas anderes zu kritisieren: von einem Artikel, der &#8220;Eckpfeiler&#8221; definieren möchte, erwarte ich keinen Katalog bestehender Initativen, sondern eine theoretische und historische Analyse. Eine solche leistet Hoffmann in der Tat nicht, und ich denke auch, dass das nicht seine Stärke ist.</p><p>Aber anstatt den Fokus der Kritik auf diesen systematischen Mangel zu richten, der nicht daher rührt, dass die Männerbewegung einer falschen Ideologie oder einem &#8220;falschen Bewusstsein&#8221; aufsitzt, wird ein angeblicher &#8220;Schaden&#8221; imaginiert, den Hoffmann angeblich den &#8220;Linken&#8221; zufügt.</p><p>Denn dieser systematische Mangel rührt daher, dass ihm mit traditionell linken Begriffsmitteln nicht beizukommen ist. Wie man zum Beispiel an der in theoretischer Hinsicht bahnbrechenden Untersuchung von Christoph Kucklick über das &#8220;unmoralische Geschlecht&#8221; ablesen kann, ist es dazu erforderlich, sich zusätzlich auf das Erbe der ersten Emanzipationsbewegung der Moderne, nämliche der bürgerlichen, zu besinnen. Das aber gehört eher selten zum historischen Bewusstsein der &#8220;Linken&#8221;.</p><p>In diesem Sinne ist Hoffmann auch in meinen Augen nicht &#8220;links&#8221; &#8211; aber eben auch nicht &#8220;rechts&#8221; (ich nehme zur Kenntnis, dass Sie das nicht behaupten wollen, aber genug andere tun das), sondern er vertritt ein emanzipatorisches Bürgertum, das allein deswegen in das Umfeld eines Lichtschlag gravitiert, weil es innerhalb der linken und der feministischen Bewegungen einer zweifachen Amnesie anheim gefallen ist &#8211; einer Amnesie, die aus einer zweifachen Mythologie der &#8220;Überwindung&#8221; stammt. Die bürgerliche Moderne erst auf &#8220;Kapitalismus&#8221;, dann auf &#8220;Patriarchat&#8221; zu reduzieren und sie damit jeweils zur letzten Formation des Ancien Régime zu erklären, um sich dann selbst als ihren entscheidenen Überwinder zu stilisieren, ist ein grundlegender Konstruktionsfehler sowohl der &#8220;Linken&#8221; als auch des Feminismus.</p><p>Solange dieser Konstruktionsfehler nicht behoben wird, wird der Anspruch auf das emanzipatorische Erbe des Bürgertums auch weiterhin von den Libertären monopolisiert werden. Anstatt Hoffmann hier auszugrenzen, wäre es produktiver, den von ihm ausgehenden Impuls konstruktiv aufzunehmen. Man kann Hoffmanns fehlende Systematik zu Recht kritisieren, aber er hat &#8211; um eine entleerte Phrase wieder mit Sinn zu füllen &#8211; ebenso wie die Männerbewegung als Ganze, <em>solidarische</em> Kritik verdient!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Wolfgang Wenger (Odin)</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-170976</link> <dc:creator>Wolfgang Wenger (Odin)</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 May 2012 21:44:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8167#comment-170976</guid> <description><![CDATA[Ein beschissener Artikel, der eine derartige Diskussion entfacht. Was müssen da erst die guten....
Dürfen wir trotzdem weiter diskutieren, oder müssen wir aufhören?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein beschissener Artikel, der eine derartige Diskussion entfacht. Was müssen da erst die guten&#8230;.</p><p>Dürfen wir trotzdem weiter diskutieren, oder müssen wir aufhören?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: genova</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-170975</link> <dc:creator>genova</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 May 2012 21:29:07 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8167#comment-170975</guid> <description><![CDATA[djadmoros,
bitte keine Unterstellungen.
1. Ich sage nicht, dass Hoffmann rechts ist, sondern dass er in einem eindeutig rechten Umfeld publiziert, seit Jahren und immer noch, nicht, wie du suggerierst, nur in der Vergangenheit, sozusagen als Jugendsünde.
2. Hoffmans Artikel da oben ist apologetisch, da kann man nicht viel diskutieren. In den weit über 1000 Diskussionsbeiträgen kam es folgerichtig auch zu keinerlei Diskussion seines Artikels. Bloße Behauptungen ohne diskursive Herleitung sind der Diskussion nicht wert.
3. Hoffmann verweigert hier arrogant die Diskussion, zu der er seiner Apologetik seinen Teil nachliefern müsste, nicht ich. Es wäre Hoffmanns Aufgabe, die Funktionsweise seines Denkens offenzulegen, nicht meine. Ich recherchiere in meiner Freizeit nicht in Hoffmanns unzähligen Beiträgen im Netz und sonstwo; es wäre seine Aufgabe, diskursiv und seriös den linken Anspruch, den er angeblich hat, zu fundieren.
4. Wenn Hoffmann kein &quot;Spezialist für linke Kritik&quot; ist, dann soll er es bleiben lassen, zigmal für sich den Begriff links zu proklamieren. Etikettenschwindel nennt man das, und zwar auf einem sich ausdrücklich als links verstehenden Blog. Hoffmann hat, so zumindest meine Vermutung, vom Begriff &quot;links&quot; keine Ahnung, der hängt sich da nur dran, weil er als jemand, der sich im rechten und rechtspopulistischen Umfeld seit Jahren sauwohl fühlt, spürt, dass er im Bestreben, sich neue Märkte in der Anhängerschaft zu erschließen, nicht weiterkommt.
Darum ging es mir, um sonst nichts.
Offensichtlich ist lediglich, dass das Thema irgendwie affiziert, siehe die Zahl der Kommentare.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>djadmoros,<br
/> bitte keine Unterstellungen.</p><p>1. Ich sage nicht, dass Hoffmann rechts ist, sondern dass er in einem eindeutig rechten Umfeld publiziert, seit Jahren und immer noch, nicht, wie du suggerierst, nur in der Vergangenheit, sozusagen als Jugendsünde.</p><p>2. Hoffmans Artikel da oben ist apologetisch, da kann man nicht viel diskutieren. In den weit über 1000 Diskussionsbeiträgen kam es folgerichtig auch zu keinerlei Diskussion seines Artikels. Bloße Behauptungen ohne diskursive Herleitung sind der Diskussion nicht wert.</p><p>3. Hoffmann verweigert hier arrogant die Diskussion, zu der er seiner Apologetik seinen Teil nachliefern müsste, nicht ich. Es wäre Hoffmanns Aufgabe, die Funktionsweise seines Denkens offenzulegen, nicht meine. Ich recherchiere in meiner Freizeit nicht in Hoffmanns unzähligen Beiträgen im Netz und sonstwo; es wäre seine Aufgabe, diskursiv und seriös den linken Anspruch, den er angeblich hat, zu fundieren.</p><p>4. Wenn Hoffmann kein &#8220;Spezialist für linke Kritik&#8221; ist, dann soll er es bleiben lassen, zigmal für sich den Begriff links zu proklamieren. Etikettenschwindel nennt man das, und zwar auf einem sich ausdrücklich als links verstehenden Blog. Hoffmann hat, so zumindest meine Vermutung, vom Begriff &#8220;links&#8221; keine Ahnung, der hängt sich da nur dran, weil er als jemand, der sich im rechten und rechtspopulistischen Umfeld seit Jahren sauwohl fühlt, spürt, dass er im Bestreben, sich neue Märkte in der Anhängerschaft zu erschließen, nicht weiterkommt.</p><p>Darum ging es mir, um sonst nichts.</p><p>Offensichtlich ist lediglich, dass das Thema irgendwie affiziert, siehe die Zahl der Kommentare.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: djadmoros</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-170973</link> <dc:creator>djadmoros</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 May 2012 20:44:02 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8167#comment-170973</guid> <description><![CDATA[@genova: Sie wiederholen hier aber auch nur etwas, das schon lang und breit diskutiert wurde. Hoffmann ist nicht Lichtschlag - und die entscheidende Frage ist nicht, wem er mal assoziiert gewesen ist, sondern wie sein Denken funktioniert. Und den Nachweis, dass Hoffmanns &lt;em&gt;Denken&lt;/em&gt; &quot;rechts&quot; ist, hat noch keiner seiner Kritiker erbracht. Dazu fehlt nämlich schlicht die Grundlage. Statt dessen erneuern Sie den Versuch einer Beschuldigung durch Assoziation und gründen darauf die erneute Forderung nach Hoffmanns Ausgrenzung.
Diese Art von &quot;Kritik&quot; ist eine intellektuelle Bankrotterklärung. Sie ist mehr mit narzisstischer Identitätspflege beschäftigt, die sich darauf beschränkt, sich selbst die Zugehörigkeit zu den &quot;Guten&quot; beweisen zu wollen, als mit sachbezogener, inhaltlicher Auseinandersetzung. Denn das ist der Kern der Herausforderung einer &quot;linken&quot;, emanzipatorischen Männerbewegung: sie entzieht einem doktrinär erstarrten Feminismus die als Gewohnheitsrecht beanspruchte Lizenz, fraglos zu den &quot;Guten&quot; zu gehören. So etwas macht naturgemäß Angst und löst Beißreflexe aus, die unterhalb der Ebene einer rationalen Argumentation angesiedelt sind.
Da die Männerbewegung aber grundsätzlich auf einen jahrzehntelang aufkumulierten Problemstau antwortet, den die feministische Bewegung zumindest teilweise mit verschuldet hat, kommt ihr so etwas wie eine historische Notwendigkeit zu, die sich durch Ignoranz und Stigmatisierungstaktiken nicht aufheben lässt. &quot;Links&quot; wird die Männerbewegung, indem sie sich konstruktiv mit gesellschaftlichen Reformprojekten verbindet, die heute wohl zu einem guten Teil kapitalismuskritisch sein müssen.
Vielleicht ist Hoffmann kein Spezialist für eine in diesem Sinn &quot;linke&quot; Kritik - zu einem &quot;Rechten&quot; macht ihn das aber noch lange nicht!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@genova: Sie wiederholen hier aber auch nur etwas, das schon lang und breit diskutiert wurde. Hoffmann ist nicht Lichtschlag &#8211; und die entscheidende Frage ist nicht, wem er mal assoziiert gewesen ist, sondern wie sein Denken funktioniert. Und den Nachweis, dass Hoffmanns <em>Denken</em> &#8220;rechts&#8221; ist, hat noch keiner seiner Kritiker erbracht. Dazu fehlt nämlich schlicht die Grundlage. Statt dessen erneuern Sie den Versuch einer Beschuldigung durch Assoziation und gründen darauf die erneute Forderung nach Hoffmanns Ausgrenzung.</p><p>Diese Art von &#8220;Kritik&#8221; ist eine intellektuelle Bankrotterklärung. Sie ist mehr mit narzisstischer Identitätspflege beschäftigt, die sich darauf beschränkt, sich selbst die Zugehörigkeit zu den &#8220;Guten&#8221; beweisen zu wollen, als mit sachbezogener, inhaltlicher Auseinandersetzung. Denn das ist der Kern der Herausforderung einer &#8220;linken&#8221;, emanzipatorischen Männerbewegung: sie entzieht einem doktrinär erstarrten Feminismus die als Gewohnheitsrecht beanspruchte Lizenz, fraglos zu den &#8220;Guten&#8221; zu gehören. So etwas macht naturgemäß Angst und löst Beißreflexe aus, die unterhalb der Ebene einer rationalen Argumentation angesiedelt sind.</p><p>Da die Männerbewegung aber grundsätzlich auf einen jahrzehntelang aufkumulierten Problemstau antwortet, den die feministische Bewegung zumindest teilweise mit verschuldet hat, kommt ihr so etwas wie eine historische Notwendigkeit zu, die sich durch Ignoranz und Stigmatisierungstaktiken nicht aufheben lässt. &#8220;Links&#8221; wird die Männerbewegung, indem sie sich konstruktiv mit gesellschaftlichen Reformprojekten verbindet, die heute wohl zu einem guten Teil kapitalismuskritisch sein müssen.</p><p>Vielleicht ist Hoffmann kein Spezialist für eine in diesem Sinn &#8220;linke&#8221; Kritik &#8211; zu einem &#8220;Rechten&#8221; macht ihn das aber noch lange nicht!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: genova</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-170967</link> <dc:creator>genova</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 May 2012 19:54:42 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=8167#comment-170967</guid> <description><![CDATA[Mein Gott, ihr diskutiert ja immer noch....
Was hat das Ganze gebracht? Ich fasse zusammen: Hoffmann schreibt in einem Blog, der wesentlich von Kommentaren lebt, einen Artikel, der weit über tausend Kommentare nach sich zieht. Ein Kommentar zur Diskussion von ihm? Fehlanzeige.
Die Diskussion zerfasert, wird immer persönlicher, verletzender, fürs Thema irrelevanter.
Aber ich möchte nochmal zurückzukommen auf den von Hoffmann meistverwendeten Begriff in seinem Artikel, nämlich &quot;links&quot;. Hoffmann ist ja nach wie vor Autor bei &quot;eigentümlich frei&quot;. Dazu ein Auszug aus &quot;Politik und Zeitgeschichte&quot; zum Thema &quot;Fließende Grenzen zwischen Rechtsextremismus (RE) und Rechtspopulismus in Europa&quot;:
&lt;strong&gt;&quot;Seit 2007 sucht der Herausgeber von „eigentümlich frei“, André Lichtschlag, der ein Bündnis radikal libertärer und nationalkonservativer Kräfte anstrebt, auch die Nähe zum RE. Neben dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und dem Nationalanarchisten Peter Töpfer kam Angelika Willig, bis 2009 Chefredakteurin von „Hier &amp; Jetzt“, der Theoriezeitschrift der sächsischen NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten und Vordenkerin eines grundsätzlichen Systemwechsels, zu Wort. Als ideologisches Bindeglied zwischen Libertarismus und RE fungiert der Sozialdarwinismus als Ideologie der naturgewollten Überlegenheit der Starken gegenüber den Schwachen, der Elite gegenüber der Masse.&quot;&lt;/strong&gt;
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/44/Beilage/006.html#25
Diese Analyse steht also konträr zu dem, was Hoffmann da oben so statisch, so merkwürdig inhaltlslos, als &quot;links&quot; bezeichnet. Ein Männerrechtsbewegter, der angeblich links ist und sich kontinuierlich in solch einem Umfeld bewegt. Das kommt mir strukturell so langsam vor, wie die Rassisten von PI, die sich ja auch offiziell für das Grundgesetz einsetzen.
Der Spiegelfechter hat sich mit Hoffmann als Gastautor und seinen hier aufgetretenen rechten Unterstützern keinen Gefallen getan.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott, ihr diskutiert ja immer noch&#8230;.</p><p>Was hat das Ganze gebracht? Ich fasse zusammen: Hoffmann schreibt in einem Blog, der wesentlich von Kommentaren lebt, einen Artikel, der weit über tausend Kommentare nach sich zieht. Ein Kommentar zur Diskussion von ihm? Fehlanzeige.</p><p>Die Diskussion zerfasert, wird immer persönlicher, verletzender, fürs Thema irrelevanter.</p><p>Aber ich möchte nochmal zurückzukommen auf den von Hoffmann meistverwendeten Begriff in seinem Artikel, nämlich &#8220;links&#8221;. Hoffmann ist ja nach wie vor Autor bei &#8220;eigentümlich frei&#8221;. Dazu ein Auszug aus &#8220;Politik und Zeitgeschichte&#8221; zum Thema &#8220;Fließende Grenzen zwischen Rechtsextremismus (RE) und Rechtspopulismus in Europa&#8221;:</p><p><strong>&#8220;Seit 2007 sucht der Herausgeber von „eigentümlich frei“, André Lichtschlag, der ein Bündnis radikal libertärer und nationalkonservativer Kräfte anstrebt, auch die Nähe zum RE. Neben dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und dem Nationalanarchisten Peter Töpfer kam Angelika Willig, bis 2009 Chefredakteurin von „Hier &amp; Jetzt“, der Theoriezeitschrift der sächsischen NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten und Vordenkerin eines grundsätzlichen Systemwechsels, zu Wort. Als ideologisches Bindeglied zwischen Libertarismus und RE fungiert der Sozialdarwinismus als Ideologie der naturgewollten Überlegenheit der Starken gegenüber den Schwachen, der Elite gegenüber der Masse.&#8221;</strong></p><p><a
href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/44/Beilage/006.html#25" rel="nofollow">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/44/Beilage/006.html#25</a></p><p>Diese Analyse steht also konträr zu dem, was Hoffmann da oben so statisch, so merkwürdig inhaltlslos, als &#8220;links&#8221; bezeichnet. Ein Männerrechtsbewegter, der angeblich links ist und sich kontinuierlich in solch einem Umfeld bewegt. Das kommt mir strukturell so langsam vor, wie die Rassisten von PI, die sich ja auch offiziell für das Grundgesetz einsetzen.</p><p>Der Spiegelfechter hat sich mit Hoffmann als Gastautor und seinen hier aufgetretenen rechten Unterstützern keinen Gefallen getan.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>