Die Privatisierungswelle im Krankenhaussektor nimmt erneut Fahrt auf
geschrieben am 03. Mai 2012 von Spiegelfechter
Durch die geplante Übernahme der Rhön Klinikum AG durch die zum Fresenius Konzern gehörende Helios-Gruppe nimmt der seit Jahren zu beobachtende Konzentrierungsprozess im privatisierten Krankenhaussektor gehörig Fahrt auf. Zugleich hat die Politik durch die Schuldenbremse und die fortwährende Unterfinanzierung der kommunalen Krankenhäuser bereits die Weichen für weitere Privatisierungen gestellt. Anstatt Alarm zu schlagen, verbreiten Teile der Medien lieber Mythen und Lügen, um den berechtigten Widerstand der Bevölkerung gegen den Ausverkauf unseres Gesundheitssystems zu brechen.
Hintergründe und vertiefende Informationen: 15% Rendite auf Kosten der Patienten – ein Irrweg der Privatisierung
Mit dem Artikel „Gut für Patienten“eröffnete die WELT in der letzten Woche die manipulative Begleitmusik zur sich momentan abzeichnenden Privatisierungs- und Konzentrationswelle des Krankenhaussektors. Springer-Autor Daniel Zwick hält nicht viel von Fakten, sondern verbiegt sich die Wirklichkeit nach Lust und Laune so lange, bis sie in sein privatisierungsfreundliches Weltbild passt. In seinem Artikel wirft Zwick die steile These in den Raum, dass „Kliniken in privater Hand nicht nur für Aktionäre und die Krankenkassen, sondern auch für die Patienten und Versicherten [attraktiv seien]“. Als zentrales Argument führt er dabei die „enormen Kostenvorteile“ ins Feld, die „ein Konzern wie Helios-Rhön gegenüber staatlichen Krankenhäusern [habe]“. Schließlich könnten „die fast 200 Kliniken und Versorgungszentren [...] gemeinsam Medikamente einkaufen und bei Pharmakonzernen hohe Rabatte aushandeln“.
Mythen, Lügen, Verdrehungen
Offenbar hat sich Herr Zwick noch nicht sonderlich ausgiebig mit der Thematik befasst. Selbstverständlich handeln fast alle Krankenhäuser, egal ob privat, kommunal oder freigemeinnützlich (z.B. kirchlich), solche „hohen Rabatte“ über sogenannte Einkaufsgemeinschaften aus. So sind beispielsweise mehr als 70 Kliniken mit zusammen mehr als 65.000 Betten in der EKK eG des Deutschen Städtetages organsiert. Andere Häuser schließen sich oft regional zusammen oder werden Mitglieder einer kommerziellen Einkaufsgemeinschaft. Eine Studie der Universität Bayreuth ergab, dass im Jahr 2009 mehr als 80% aller Krankenhäuser Mitglied mindestens einer Einkaufsgemeinschaft waren. Der Eindruck, dass Häuser, die zum gleichen Konzern gehören, automatisch auch einer konzernweiten Einkaufsgemeinschaft angehören, ist überdies falsch. Aus rechtlichen Gründen firmieren die privatisierten Krankenhäuser in nahezu allen Fällen als unabhängige Unternehmen, die in der Praxis nur selten Kernaufgaben an die Holding abgeben. Meist betrifft dies klassische Controlling-Aufgaben, wie das Aufstellen konzernweiter Benchmarks, mit denen vor Ort das Personal unter Druck gesetzt werden kann.
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Ich habe große Zweifel, ob das Kartellamt die geplante Übernahme durchgehen lassen würde. Es gibt sicherlich Regionen, in denen ohne den Verkauf von Krankenhäusern mit Sicherheit keine Chance auf einen Aufkauf von Helios.
Das Kartellamt? Das kümmert sich jetzt erstmal um das gänzlich neue Phänomen, dass die Benzinpreise steigen und das vorwiegend vor Schulferien.
Ja, aber Zeit hätten sie doch. Schließlich können sie seit Jahrzehnten “nichts nachweisen”,
@SF
Ein sehr guter Kommentar! Leider sehe ich nicht die Möglichkeit, dem Privatisierungswahn irgendetwas entgegenzusetzen. Ich gehe davon aus, dass Deutschland durch die derzeitige religiöse Kaste weiterhin ruiniert wird, bis irgendwann irgendwelche Extremisten tatsächlich Köpfe rollen lassen werden.
Nicht, dass diese Köpfe es nicht verdient hätten, abgehackt zu werden, aber wie die Geschichte gezeigt hat, ist das in der Regel mit Menschenrechtsverletzungen gigantischen Ausmaßes und einem völlig zerstörten Land verbunden.
Einen Satz würde ich vielleicht noch abändern:
Passender wäre:
Und genau da liegt das Problem: Sobald eine Gesellschaft derart ethisch und moralisch verkommen ist, dass sie es zuläßt, dass Personen oder Firmen an dem Leid anderer verdienen und damit Gewinn erwirtschaften, ist sie schon so weit degeneriert, dass sie nur noch durch einen Totalzusammenbruch von ihrer Krankheit kuriert werden kann. Das ist zumindest das, was ich befürchte und ich habe mittlerweile nur noch wenig Hoffnung, dass wir uns von der Unmenschlichkeit noch befreien können.
´´Mit der Ware Krankheit lässt sich sehr viel Geld verdienen.´´
Erfasst!
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,260671,00.html
Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so ungeheure Fortschritte gemacht, dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt.
(Aldous Huxley)
Mfg
Es ist im Grunde egal, ob ein Krankenhaus in privater oder in öffentlicher Trägerschaft geführt wird. Das Problem liegt darin, daß mit der Krankheit des Patienten Geld verdient wird.
Ich habe letztes Jahr meine Frau in einem öffentlichen Krankenhaus in Augsburg verloren. Sie hatte Krebs und da bekam ich, da ich ca. 6 Wochen lang täglich dort war, einen Einblick in die Abläufe. Zum einen war es erschütternd, mit welcher Primitivität in der Pflege gearbeitet wurde. Das Pflegepersonal hat sicherlich sein Bestes gegeben, aber das System arbeitete dagegen. Es war zu wenig Personal da, für leidenden Patienten war keine Zeit – sie wurden ruhiggestellt. Es war zu wenig Material wie Handtücher da, wir haben Kopfkissenbezüge als Handtuchersatz verwendet. Als wir an einem Samstag nach einem Arzt klingelten, dauerte es 4 Stunden (ungelogen), bis der Herr dann am Bett meiner Frau erschien. Er hätte so viel zu tun! Die Alarmklingel war über die Hauszentrale geschaltet, d.h. die Station bekam den Alarm gar nicht mit, wenn sie nicht gerade das Lichtsignal vor dem Zimmer sah. Meiner Frau, die nach eine OP halbseitig gelähmt war, wurde die Alarmklingel so an den Bettgalgen gehängt, daß sie da selbst nicht heran kam. Als ich mich darüber beschwerte, hieß es nur, ihre Nachbarin – ebenfalls eine Krebspatientin in der Chemotherapie – hätte ja klingeln können. Dagegen waren aber die Diagnoseabteilung, die OPs und die Strahlentherapieabteilung mit dem modernsten Equipment ausgestattet. Im Fernshen wurde kurz vorher öffentlich ein neuer OP-Trakt eingeweiht. Meine Frau erhielt in den sechs Wochen mindestens 8 CTs, 4 MRTs und dazu noch mehrere Ultraschalluntersuchungen. Sie wurde großzügig operiert – zwei ca. 30cm lange Narben hatte sie auf dem Rücken, wo man ihr in einer langwierigen Operation Metastasen entfernte. Fünf Tage nach dieser schweren OP erlitt sie eine Gehirnblutung, so daß sie linksseitig gelähmt war. Ob das schwere Beruhigungsmittel, was ihr gegeben hatte, damit sie nicht so häufig leutete, dafür verantwortlich war, weiß ich nicht. Nach weiteren fünf Tagen begann man mit der Strahlentherapie, um ihre Schmerzen zu lindern! Gleichzeitig erhielt sie hohe Dosen Morphium. Nach jeder Strahlenbehandlung verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Als ich die Ärztin darauf hinwies und gemeinsam mit meiner Frau verlangte, daß die Strahlentherapie abgebrochen werden sollte, überredete man sie trotzdem zu einer weiteren Behandlung. Diese führte dazu, daß meine Frau ihre Umgebung gar nicht mehr wahrnahm. Sie wurde dann auf die Palliativstation verlegt, wo sie dann zwei Tage darauf verstarb.
Ich habe das hier nur deshalb so ausführlich beschrieben, weil es ziemlich genau zeigt, wo die Prioritäten des Krankenhauses lagen. Teure Diagnosen, OPs und Strahlenbehandlungen sind an erster Stelle. Und das. obwohl mittlerweile erwiesen ist, daß gerade menschliche Zuwendung und Rücksicht die Überlebensmöglichkeit am deutlichsten erhöhen. Ich habe damals mein Bestes getan, um wenigstens die menschliche Komponente auszugleichen, aber die Summe der Defizite in einem modernen Krankenhaus ist einfach zu groß. Es gibt eine israelische Studie, die aussagt, daß es am besten für die Gesundheit und Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten ist, wenn sich Ärzte und Personal im Streik befinden, d.h. nur ein Notdienst anwesend ist!
Meine große Befürchtung bei der Privatisierung von Krankenhäusern ist, daß die teure Apparatemedizin und -diagnose extrem auf Kosten der Pflege und persönlichen Nähe ausgebaut wird. Mittlerweile ist es ja auch möglich, in Krankenhäusern ungesicherte Versuche mit den Patienten durchzuführen und die unkalkulierbaren Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Welche Ausmaße das schon jetzt angenommen hat, wenn es um private Gewinne geht, sieht man extrem bei der Impfpraxis. Ohne wirklichen Nachweis, daß eine Impfung wirklich wirksam ist, werden hochgiftige Substanzen Menschen, ja sogar Säuglingen, verabreicht. Ich empfehle dazu den Vortrag von
Anita Petek-Dimmer:
Wenn ich allein daran denke, welche Gewinne mit unwirksamen Medikamenten gegen Vogel- und Schweingrippe gemacht wurden. Die gewinnorientierte Pharmaindustrie zeigt, wohin der Weg der privatisierten Krankenhäuser führen soll.
Danke für diesen Beitrag, das spiegelt auch meine Erfahrungen mit Krankenhäusern wieder.
http://www.hessische-kliniken.de/
Hier läuft eine Unterschriftenaktion
für eine faire Finanzierung der Krankenhäuser – JETZT!
Wir sind für Sie da: Mit 70.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgen wir in 180 Kliniken Jahr für Jahr 1,2 Millionen Patienten und sichern die Zukunft mit 8.000 Ausbildungsplätzen. Die hessischen Krankenhäuser sind somit nicht nur ein Garant für Ihre Gesundheit, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Aber die Zukunft der Krankenhäuser ist bedroht!
Der Grund: Die Bundesregierung schreibt uns vor, wie viel wir einnehmen dürfen. Deshalb steigt die Vergütung für unsere Leistungen in 2012 nur um ein Prozent. Obwohl wir sparsam wirtschaften genügt dies nicht, um steigende Energiekosten, Tariflöhne und vieles mehr zu bezahlen. Während die Krankenkassen Milliardenüberschüsse horten, kämpfen die Krankenhäuser um ihre Existenz. Krankenhäuser, deren Einnahmen gesetzlich begrenzt werden, und deren Kosten zwangsläufig steigen, können langfristig nicht überleben!
Ich habe einen Verwandten, der psychisch krank ist. Vor Jahren, als ich ihn besuchte und die Klinik noch nicht privatisiert war, bekam er Therapien, damit er sich nach dem akuten Zustand möglichst schnell wieder im Leben zurechtfand. Seit einigen Jahren, jetzt ist die Klinik privatisiert, gibt es keinerlei Therapien mehr, die auch nur im mindesten auf den Kranken eingehen, sondern nur ganz allgemeine Beschäftigungen, die hochtrabend Therapien genannt werden. Wir haben auch beobachtet, dass nicht nur an Therapien “gespart” wird, sondern auch an der Verpflegung. Nicht, dass die Kranken hungern würden, aber die Verpflegung ist so einseitig, auf deutsch gesagt: billig, dass man sich fragt, wohin eigentlich die vielen Gelder gehen, die man monatlich an die Krankenkasse bezahlt, noch dazu die Praxisgebühr und die Zuzahlungen zu Medikamenten. Kürzlich erst war im Bundestag eine Debatte zur Praxisgebühr, und dort wurde allen Ernstes behauptet, chronisch Kranke würden von der Zuzahlung befreit sein. Das stimmt aber nicht. Das sind sie erst nach bürokratischen Hürden und erst dann, wenn sie bereits eine bestimmte Summe im voraus bezahlt haben. Grundlage des Ganzen ist aber die Höhe des Einkommens, und die Grenze ist so niedrig angesetzt, dass die wenigsten, sofern sie nicht Hartz IV beziehen, von der Zuzahlung befreit werden. Ja, man möchte heute wirklich nicht ins Krankenhaus kommen, denn erstens weiß man nicht, ob man sich dort nicht an irgendwelchen Viren oder Bakterien ansteckt, und zweitens kann man sicher sein, dass dort der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird. Mein Verwandter zum Beispiel wurde derart mit Schlafmitteln vollgepumpt, dass er jetzt ohne Tabletten überhaupt nicht mehr schlafen kann. Auch die Verweildauer ist sehr viel kürzer geworden.
Und hinzu kommt, dass der ganze Stress auf die Knochen vor allem der Schwestern und Ärzte geht, die nun wirklich nicht besonders gut bezahlt werden, trotz ihrer hervorragenden Ausbildung.
Das die Ernährung mangelhaft ist, kann ich auch bestätigen. Es wird vor allem billige, industriemäßig erstellte Nahrung aus der Großküche verwendet. Ich habe damals das Essen meiner Frau ein paar Mal mit gegessen und muß sagen, für einen Kranken ist diese Ernährung eher schädigend. Ich habe dann meiner Frau eine Ernährung zusammengestellt basierend auf der Lehre von Frau Dr. Budwig. Diese Form der Eiweißkost besteht aus vor allem Magerquark, Leinöl, Honig. Zusätzlich bekam meine Frau täglich frisches Obst sowie Haferflocken, Nüsse und Kerne. Der Kommentar des Oberarztes dazu war: “Können Sie machen – Eiweiß ist nicht schlecht für ihre Frau!”.
Wir haben jahrzehntelang eine ketogene Ernährung gemacht, d.h. sehr wenige Kohlenhydrate in unserer Nahrung. Als meine Frau ins Krankenhaus kam, wurde sie auf eine eiweißarm, fettarme und kohlenhydratreiche Ernährung umgestellt. Aber dort hatte niemand eine Ahnung von unserer Form der Ernährung, noch nicht einmal die Diätküche!
Ich habe vor einiger Zeit ehrenamtlich in einer Einrichtung für Behinderte gearbeitet. Mein Eindruck dort war, daß es nur um ein kostengünstiges Parken der Patienten ging. Man kassierte monatlich bis 5.000,-EUR pro Patient, war aber nicht interessiert, diesen Menschen wirklich zu helfen. Ich fing damals an, mit einem halbseitig Gelähmten einmal in der Woche an seiner Lähmung zu arbeiten. Nachdem wir anfingen, kleinere Erfolge zu erzielen, wurde ich dort entfernt, schließlich sei ich kein Arzt.
Die kommunalen Kliniken sind keinen Deut besser. Hier bei uns haben die Mitarbeiter des örtlichen Krankenhauses seit über 10 Jahren keine richtige Lohnerhöhung gesehen, da natürlich nicht tariflich gebunden. Jawoll, das geht auch in kommunalen Krankenhäusern! Das Ergebnis ist, daß man sich mit osteuropäischen Ärzten über Wasser hält. Und wir dürfen froh sein, daß die es für kleines Geld noch machen, denn sonst gibt es in der Provinz bald kein Krankenhaus mehr.
Jeder weiß natürlich, daß nichts besser wird, wenn der Staat alles privatisiert und verschleudert, was man zur Grundversorgung zählt. Aber so ist das fast rund um die Welt.
Ich bin diese Woche mit der Deutschen Bahn gefahren. Auch so ein Privatisierungsfall. Der Waggon der 1. Klasse war ca. 40 Jahre alt und schlichtweg verdreckt und kaputt. Schöne neue privatisierte Welt? Ich glaube nicht daran.
Nach den Skandalen an der Uniklinik Gießen-Marburg hielt ich das Thema für erledigt. So kann man sich irren.
Ein sehr guter Artikel und eine weitere Sammlung von Argumenten gegen den Privatisierungswahn und den Wahn ,alles in diesem Land nach marktwirtschaflichen Prinzipien organisieren zu müssen,auch wenn es überhaupt keinen Sinn macht.So lassen sich eben optimale gesundheitliche Dienstleistungen nicht nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten erbringen.Es ist Aufgabe von Krankenmhäusern,Menschen Gesund zu machen und nicht maximale Renditen zu erwirtschaften.Zweiteres muß immer zu Einbussen bei der Behandlungs-und Pflegequalität,sowie der Patientensicherheit,z.B. durch mangelnde Hygiene, führen.Gesundheit darf kein Markt und keine Ware sein ,sondern ist ein Menschenrecht,daher haben Marktwirtschaft und Wettbewerb im Gesundheitswesen nichts zu suchen.Der einzige Wettbewerb ,der geführt werden sollte,ist der um die beste Behandlungs-und Pflegequalität und die besten Mediziner und Pflegekräfte.Doch der ist mit Renditeorientierter Marktwirtschaft nicht vereinbar,da dann weniger Geld in die Taschen der Vorstände und Aktionäre fliesst(was auch die Frage von Sylvia beantwortet),folglich ist er von privatisierungsbefürwortern auch nicht beabsichtigt,sondern vielmehr das Gegenteil.Leider haben die Privatisierer eine starke Lobby .Bestes Beispiel ist SPD-Gesundheitsexperte Otto Lauterbach ,der nebenbei Aufsichtsratsvorsitzender der Rhönkliniken ist.Es gibt aber in der Bevölkerung wenig Rückhalt für Privatisierungspolitik,daher die Meinungsmache der Springer-Presse.
Der Artikel ist notwendig, da die Problematik beim Bürger erst erkannt wird, wenn er durch persönlich Umstände auf die Missbräuche der Privatisierung aufmerksam wird.
Seitens der CDU werden die Zusammenhänge bewusst verschleiert. Ein inkompetenter gesundheitspolitischer Sprecher der CDU – Spahn – vertritt die Interessen der Versicherungswirtschaft und der privaten Gesundheitsindustrie. Hierzu ist er seit Jahren systematisch von diesen Kreisen aufgebaut wurden und ist noch heute als bezahlter Lobbyist tätig. Dieser Mann ist “Partner” des Herrn Bahr (FDP) – angeblich Gesundheitsminister.
Wir werden von Merkel in diesem Bereich genau so betrogen, wie im Bereich der Finanzpolitik.
“Privatisierungen” als solches sind ja eigentlich eine Bankrotterklärung der Finanzkapitalisten und sonstigen Pseudountenehmertums, die hier ja die quasi letzten sinnvollen Kapitalanlagen sehen, und nicht etwa in fundamental innovativen Projekten.
@OAlexander
attac drück das etwas präziser aus:
Aus Weil die Krise System hat
Das dabei zu Grunde liegende System funktionierte in den 1980ziger Jahren nach den Thesen von Ernst Lohoff/Norbert Trenkle, aus Sicht der Kapitalgeber, bestens. (Evtl. können wir davon lernen was uns womöglich noch bevorsteht):
Aus Die Phasen der Krisenverschiebung und ihre Grenzen (Leseprobe)
Folgt man diesen Ausführungen, kommt man schnell zum Schluß, dass wir uns den Ast (Sozialstaat) von zwei Seiten aus ansägen, zum einem werden z.B. Sozialausgaben eingespart um das Kapitalcasino noch einige Zeit am Leben zu erhalten, und zum anderen benutzen die Privatisierer einiges vom “Spielgeld” um öffentliche Infrastruktur zu kapitalisieren. M.E. ganz schön perfide.
Gruß
Guter Artikel, wichtiges Thema.
Aber ich bin hier (wie auch bei allem anderen) absolut hoffnungslos –
ja, einfach hoffnungslos.
P.S. Die besondere Frechheit des Welt-Fuzzis darf nicht unerwähnt bleiben: Das Wort Lobbyisten kommt nur einmal im Text vor: Und zwar in Bezug auf die öffentlichen KH. :-(
Beim Lesen des Artikels habe ich tiefes Bedauern darüber verspürt, dass ich die Nachdenkseiten und auch diesen Artikel nicht während meiner Pflegedienstleitungsausbildung (i.J.2000) kennengelernt habe. Das hätte wunderbaren Krach gegeben, sowohl innerhalb der Klasse, in den anderen Verwaltungsabteilungsleitungen und in den Praktika.
Ein staatliches, kirchliches Krankenhaus oder eine Universitätsklinik müssen nicht unbedingt besser sein, als ein privates Krankenhaus, die ich aus der Praxis nicht kenne.
Es liegt aber auf der Hand, dass der Personalmangel, der in priv. Häusern einkalkuliert wird, erhebliche Risiken für das Personal und die Patienten insich birgt.
Ich erinnere mich, wie es einen großen Aufstand gegen eine ehemalige – ich denke SPD – Gesundheitsministerin – gab, die tatsächlich sagte, dass das Pflegepersonal eh nur rumsitzen Kaffee trinken und rauchen würde.
Wahrscheinlich darum die Personalverknappung, denn nun müssen sie alles im Laufschritt machen, haben keine Zeit zur Besinnung zu kommen, miteinander zu reden, etwas zu essen oder zu trinken. Von der Zuwendung den Patienten gegenüber ganz zu schweigen.
Pflegepersonal das bis an die Grenze der Arbeitsbelastung ausgenutzt wird, kann nicht mehr liebenswürdig, freundlich, geduldig und konzentriert arbeiten.
Wenn sie es doch eine geraume Zeit fertig bringen, Ärger, Groll, Enttäuschung herunter zu schlucken, wird an den Krankmeldungen deutlich, wie das Klima auf den Stationen ist.
Ähnliches gilt aber auch für kommunale, staatliche, kirchliche Häuser, wenn diese an Personal sparen. Sie sollten für Verteilungsgerechtigkeit kämpfen.
Ich will damit beim besten Willen nicht die Privatisierung schön reden. Ich habe sie immer schon abgelehnt. Aber einer Freundin von mir hat eine Uni-Klinik, nicht privatisiert, eine Niere entfernt, weil die Diagnostik nicht ausreichend war. Erst als die Niere weg war, nochmal diagnostiziert wurde, wurde die Ursache gefunden.
Jede Klinik, jedes Krankenhaus steht und fällt mit den Ärzten und dem Pflegepersonal. Wenn Betreiber denken, dass die Mitarbeiter Maschinen seien, müßte ihnen die Lizens zum Betreiben einer derartigen Einrichtung entzogen werden, denn mit dieser Einstellung werden Fehler und Fehlleistungen programmiert.
@K.S.
Viel Pflegepersonal tut das meinen Erfahrungen nach jedoch wirklich ausgiebig.
Aua, aua, aua. Wo nehmen Sie denn Ihre Erfahrungen her? Von Ihrer letzten Blinddarm-OP? Waren Sie wirklich jemals länger als 7 Tage in letzter Zeit in einer Klinik? Hat man Sie dort im “Schwestern”-Zimmer liegen lassen, dass Sie dort Ihre Erfahrungen machen durften? Jemand wie Sie, der keine Ahnung von der Materie oder den wirklichen Umständen in einer Klinik zu haben scheint, sollte einfach den Mund halten. Die Menschen, die dort arbeiten, haben andere Sorgen “als ausgiebig Kaffee zu trinken und zu rauchen”. Eine ungehörige Unterstellung, die hier NICHT unwidersprochen bleiben darf! Als langjähriger Mitarbeiter eines großen Klinikums, als Betriebsrat von mehr als 1200 Menschen die dort täglich für Ihre Gesundheit “schuften” finde ich Ihren Kommentar abartig! Si tacuisses, philosophus mansisses – so aber stellen Sie Ihr Unwissen nun deutlich unter Beweis!
Nein, die Zeit fürs Rauchen und Kaffee trinken ist streng rationiert: im normalen Arbeitsleben heisst sie “PAUSE”.
@aeroween
Absolute Zustimmung!
Grüße
@Habeichvergessen
“…Pflegepersonal eh nur rumsitzen Kaffee trinken und rauchen würde…”
“Viel Pflegepersonal tut das meinen Erfahrungen nach jedoch wirklich ausgiebig.”
Entschuldigung, darf ich fragen, woher die “Erkenntnisse” stammen?
Meine Erfahrungen in den letzten Jahren sagen das genaue Gegenteil, nämlich oft durch die Flure “joggendes” und dennoch – jedenfalls mir gegenüber – freundliches Personal …
ähm ja, ein Gedanke kommt mir, den viele oft nicht so präsent haben: Pausen- und sonstige Arbeitszeitregelungen gelten auch für medizinisches Pflegepersonal, und wenn dann wirklich mal jemand Pause macht, sitzt er/sie dann auch mal für ein paar Minuten “herum und trinkt Kaffee”, den ich ihm/ihr herzlich gönne.
Die Leute machen einen absoluten Knochenjob mit zahlreichen Überstunden, aber das ist ja nur meine rein subjektive Meinung … ;-)
Grüße
Zustimmung dir und Aeroween.Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du.Kollege “Habeichvergessen” sollte vielleicht mal selbst ein Jahr als Pflegekraft in einem Krankenhaus arbeiten,samt Schichtdienst,Überstunden und aller Strapazen die dazu gehören,damit er in eigener Erfahrung feststellen kann,ob die viel rumsitzen und Kaffeetrinken.Schon schlimm,das der Pflegeberuf in Deutschland so schlecht angesehen ist,wo doch jeder in die Lage kommen kann ,auf die Arbeit dieser Menschen angewiesen zu sein.Ich jedenfalls habe vor der Arbeit von Pflegekräften und Krankenchwestern großen Respekt.
mfG
Laut der Studie der angesehensten Berufe in 2011, steht der Krankenpfleger auf Platz 2, gleich nach dem Feuerwehrmann..
Okay, jetzt mal eine Frage: Jeder weiß doch was hier abgeht, warum überhaupt privatisiert wird und wer davon provitiert (einige wenige) und wer nicht (wir alle).
Warum macht keiner was dagegen?
Und damit meine ich jetzt nicht dieses schön brav zur nächsten Wahl gehen und die nächsten korrupten Gemeinschaftszerstörer wählen…
Ich meine:
Wortlaut des Artikels 20 GG
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Punkt 4 meine ich.
Daß die BRD als sozialer Bundesstaat (1.) durch gewisse Cliquen zerstört wird, das ist ja wohl nicht mehr zu übersehen?
Punkt 2 ist auch nur noch eine Farce geworden, wie wir seit Jahren wissen (“Alternativlose Politik” um die Säckelchen der “Elite” zu füllen)
Punkt 3… wer glaub noch dadran? Die Kassierin wird wegen 3,50 Euro rechtmäßig entlassen, die großen Steuerhinterziehen werden anonym reingewaschen (daß das kommen wird, wird hier wohl keiner ernsthaft bestreiten?)…
@Schwarzmond
Weil der Mensch, als überwiegend nicht bzw. pseudorational handelndes Wesen, viel lieber diese Frage stellt:
Aber dann ist meist das Kind schon in den Brunnen gefallen, bzw. viele Krankenhäuser und auch anderes wird schon verscherbelt sein.
@ Der Doctor ,
der SPD-Politiker den Sie meinen, der heißt nicht Otto Lauterbach,
sondern Karl Lauterbach bzw. Karl Wilhelm Lauterbach..
und ist Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Klinikum AG. ;-)
Wer sich für Publikationen von Karl Lauterbach interessiert, dem sei empfohlen:
“Der Zweiklassenstaat” und “Gesund im kranken System” – Rowohlt-Verlag.
Richtig,danke für den Hinweis.
Wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Es wird weiter aufgekauft, fusioniert, privatisiert. Zum Nutzen der Aktionäre. Und nur der Aktionäre. 15% Rendite – jedes Jahr. Was für eine Aktie! Besser als jedes riskante andere Geschäft an der Börse. Nur zu welchem Preis??? Die obigen Kommentare geben einen kleinen, sehr persönlich erlebten Umgang im Krankenhaus ab. Auch aus der Innenschau kann man sagen, dass jeder der “im System Krankenhaus ” arbeitet, weiss, dass dieses täglicher Stress ist – gewürzt mit vielen (erwarteten) Überstunden, Einspringen im Frei, Doppelschichten und so weiter. Spaß am Beruf sieht mittlerweile anders aus. Und dennoch versuchen die Beschäftigten das Beste aus der Situation zu machen. Früher waren es 4 examinierte PflegerInnen pro Schicht auf Station – heute sind es 1-2. Die zu betreuende Patienten(an)zahl hat sich in den letzen 15 Jahren mehr als verdoppelt, dafür die pflegerisch professionalisierte Mitarbeiterschaft fast halbiert … Das alles bei schlechter Bezahlung. Die durchschnittliche Verweildauer einer Krankenpflegefachkraft im Beruf beträgt irgendetwas zwischen 7 und 8 Jahren. Dann gibt sie auf – statistisch gesehen. Da stecken eine Menge persönlicher Schicksale drin. Hochmotivierte, gut ausgebildete MitarbeiterInnen. Die alle (an der “Realität”) scheitern. Das hält auf die Dauer kaum jemand aus. Es ist kräftezehrend und auslaugend, und trotzdem. Ja und trotzdem wird gute Pflege geleistet. So lange bis es nicht mehr geht. Oder der-oder diejenige geht. Irgendwann. Viele zu spät, einige rechtzeitig. Und viele jeden Tag mit Schulgefühlen. Keine gute Situation. Für die Menschen in der Pflege. Und für die Menschen, die gepflegt werden müssen. Statistisch wird dieses bald jeden von uns passieren, denn wir werden alle älter. Wir werden alt. Und dann helfen uns keine Schwestern mehr im Krankenhaus, sondern fremdländische Ärzte die uns teure Pillen verabreichen und uns durch teure Apparatemedizin schleusen werden. Keine tollen Aussichten. Aber wie gesagt, wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen…
Prima Artikel !
Ebenso die Kommentare, besonders der von aeroween !
Meine Befürchtungen und damit meinen Kommentar kann ich auf einen Satz beschränken:
Weil du arm bist, mußt du früher sterben….
Ein kleiner Nachdenksplitter:
Der Artikel über Krankenhausprivatisierungen und Auswirkungen auf die Versorgung im Alltag hat bis jetzt 26 Kommentare.
Der Artikel über linke Männerpolitik hat jetzt 806 Kommentare.
Der Mensch neigt dazu sich über wirklich existentielle Dinge aufzuregen …
Man könnte sagen, dass dieser Artikel nicht so kontrovers ist und alle eh “gleich denken”, deshalb man nicht viel zu diskutieren hat. Genauso könnte man sagen, dass der andere Artikel schon ein paar Tage länger online ist und mehr Troll und Konfliktpotential bietet.
Michel Foucault hat in den 70′ Jahren des vergangenen Jahrhunderts, also in den Anfängen des Neoliberalen das uns heute umfassend umgibt, festgestellt das sich der darauf aufbauende Gesellschaftliche und Oekonomische Umbau zu einem nie zuvor dagewesenen Machtzentrum etablieren wird… als einem Anspruch dem alle anderen Sozialen Aspekte die nebst der Arbeit für den Menschen wichtig sind untergeordent wird…
Die Ausmasse dessen sind bereits heute einem totalitären Anspruch gewichen…
Bürgerliche Mitspracherechte, von vielen hier noch als einer unserer Gesellschftlichen Vorbilder gegenüber anderen Nationen verklärt, wird mehr und mehr elimineirt wärend parallel dazu die Profit-Loss Rechung einiger Akteure als ultimativer Massstab für alles Handeln, alle Rechte und Pflichten herangezogen wird…
Dazu gehört eine inherente Verachtung staatlicher Macht die sich aus Parlamenten, gewählten Volksvertretern und Mitspracherechten, Partizipation und der Mitnahme und Berücksichtigung der sozial Schwachen ergeben hat. Dies wird als ineffizient weil Rendite und Profitmindernd angesehen udn auf vielfache Art udn Weise als Minderwertig deklariert…
Viele, viel zu viele machen hier bereits mit und nicken ab was einst als asozial einegstift worden ist. Nie wäre es dem politischen Konsens der Fraktionen bis vor einigen Jahren eingefallen auf sozial schwachen noch einen Fusstritt dazu zu geben…
Heute aber gilt… die Exekutive verhält sich oft schwach gegenüber wirtschaftlich Starken und stark gegenüber sozial Benachteiligten… des weitern ist festzustellen das… mit der Verschärfung der internationalen Konkurrenz seit den 1980er-Jahren vermehrt der angelsächsische Neo-Liberalismus durchsetzt. Er forciert und unterstützt die Kapitalgewinne (zu Lasten aller anderen Gesellschaftsteilnehmer) und die Rationalisierung der Produktion. Da es mit der Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands, der Profite hapert, nimmt seither die Erwerbslosigkeit zu…
Die Entwicklung geht seit Jahren nur in eine Richtung… Nach dem Zweiten Weltkrieg tendierte der politisch liberale Kompromiss zwischen Kapital und Arbeit zu einem sozialen Ausgleich. Mit dem Aufschwung des angelsächsischen Neoliberalismus verkehrte sich dieser egalisierende Prozess. Seither konzentrieren sich der Einfluss der Großindustrie und der Banken. Und das demokratische Korrektiv ist nur beschränkt in der Lage, die Polarisierung bei den verfügbaren Einkommen und Vermögen zu begrenzen.
Haben wir uns nicht eine wunderbare Welt aufgebaut… haben aufbauen lassen. Haben uns blenden lassen von heeren Worten wie Freiheit, Wohlstand, Demokratie (einer angeblichen Ueberlegenheit gegenüber allen anderen Gesellschafts- und Wirtschaftsformen) und sind dafür nicht nur international sondern auch national gegen die eigenen Bürger in’s Feld gezogen… wärend dem ganzen Prozess aber hat nur eine kleine Anzahl Kapitalkräfiger und heut ein der Regel Steuerbefreiter Investoren davon etwas gehabt…
OT:
Wie wärs mal mit was zum Raketenabwehrschild, der uns vor imaginären Gegnern schützen soll aber mit Russland nix zu tun hat?
Wie wärs, wenn, obwohl er natürlich gegen Russlands Raketen ausrichten soll, so ne Art für und wider Diskussion zum Thema nukleare Abschreckung zu machen? Denn damit, wäre diese, mit der Ausnahme Russland, ja nicht mehr gegeben.
Wie wärs, wenn zusätzlich noch die Frage erläutert wird, ob es richtig ist, dass dieser Abwehrschild von Amerika bezahlt wird und wir uns so etwas nicht einfach selbst bauen.
Wie wärs, zu erörtern ob dieser spezielle Schild wirklich primär dem Schutz von Europa dient und nicht für die USA gedacht ist?
Für den unbedarften Leser weist das Wort “nationale” IMO darauf hin, dass die USA primär sich selbst schützen wollen.
Clinton
Würd mich freuen, wenn du das aufgreifen würdest.
Auch wenn es nicht direkt zum Thema passt, dieses Cartoon spricht Bände.
Gruß
Super Artikel! Vielen Dank!
Wir müssen uns von den amerikanischen Modellen komplett verabschieden und die Banken in die Pleite laufen lassen! Schaut wie Island aus der Krise kommt weil sie die Banken an die Wand haben fahren lassen. Dann können wir langsam die uns schon immer gehörenden und von UNS bezahlten, privatisierten Wasserwerke, Bahnlinien, Stromfirmen, Krankenhäuser und alles was sonst schon UNS gehörte und mit UNSEREM Geld bezahlt war, wieder in Gemeinde Eigentum zurückführen. Heulende Bankster und BWL Sektenanhänger?
Bitte sehr.