Schicksalstage einer Kanzlerin
geschrieben am 21. Mai 2012 von Gastautor
ein Gastartikel von Gilda Sahebi
Was für hehre Worte aus dem Munde der Bundeskanzlerin. So wie Erfolge gemeinsam gefeiert würden, so seien auch Niederlagen „gemeinsame Niederlagen“, also auch die „bittere und schmerzhafte Niederlage“ (Merkel) nach der NRW-Wahl. „Gemeinsame Niederlage“? Wohl kaum.
Denn während derselben Pressekonferenz gelang es Angela Merkel einmal mehr, sich in einem Maße von ihrer eigenen Partei zu distanzieren, dass sie von keiner politischen Niederlage der CDU tangiert zu sein scheint. Zum einen hätte die Niederlage „ganz klar mit der SPD-Spitzenkandidatin“ zu tun. Außerdem habe sie den Spitzenkandidaten Norbert Röttgen zwar gerne unterstützt; am Ende des Tages aber wüssten die Menschen, “dass es um eine Landtagswahl geht und dass ich dort nicht zur Wahl stehe”. Hier ich, die beliebte Bundeskanzlerin, dort ihr, die zunehmend erfolglose CDU. Zwei Tage später schließlich entließ sie Röttgen aus dem Amt des Umweltministers.
Welche Möglichkeiten hätte sie sonst gehabt? Sie hätte den Weg gehen können, den Gerhard Schröder sieben Jahre zuvor gegangen war: Dieser hatte nach mehreren verlorenen Landtagswahlen und schließlich der Niederlage in NRW unmittelbar Neuwahlen verkündet, da das Wahlergebnis “die politische Grundlage für die Fortsetzung unserer Arbeit in Frage gestellt” habe. Dass Merkel über derartige Konsequenzen auch nur nachgedacht hätte, scheint allzu abwegig. Die Kanzlerin würde nichts tun, was ihre Macht gefährdet. Merkel sieht am Horizont bereits die Ampel aufleuchten – mit Wolfgang Kubicki und Christian Lindner eine reale Machtoption für SPD, Grüne und FDP; Neuwahlen könnten das frühzeitige Ende ihrer Kanzlerschaft bedeuten.
Also dann doch der andere Weg: Einen Sündenbock suchen, Röttgen aus dem Kabinett werfen und damit jegliche Diskussion um ihre politische Führung im Keim ersticken. Machtpolitisch ein genialer Schachzug, wenn auch „herzlos, gefühllos und rücksichtslos“ (Heribert Prantl) – denn: Mit Röttgens Entlassung hat Merkel gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Eine dieser „Fliegen“ ist Horst Seehofer.
Denn diesem kommt das Wort „Wahlniederlage“ ganz und gar nicht recht. Der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat im nächsten Jahr eine entscheidende Landtagswahl zu bestreiten, bei der zum ersten Mal die Vorherrschaft der CSU in Bayern ernsthaft gefährdet sein könnte. Geht es mit dem Abstieg der Union weiter, so Seehofers größte Angst, könnte er als der Ministerpräsident in die Geschichte eingehen, der die Gleichung Bayern=CSU außer Kraft setzt. Seehofers Reaktion? Natürlich angreifen, querschießen – wie es sich für einen CSU-Ministerpräsidenten gehört.
Seine Strategie: Offen und ehrlich sein, sich darstellen als einen Politiker, der endlich einmal sagt, was er wirklich denkt – vermeintlich fernab jeden politischen Kalküls. Das tut er schließlich auch, am Montag nach der NRW-Wahl, im inoffiziellen Teil eines Interviews mit Claus Kleber im ZDF: Er, Seehofer, ist es leid, dass auf Bundesebene, insbesondere mit der Energiewende, so viel schief läuft, die Union nur noch die Minderheit der Ministerpräsidenten stellt, die wichtigen Probleme nicht voran gebracht werden – kurz: Die Union sinkt in der Wählergunst und das „tut weh“.
Und wer hat Schuld? Der „liebe Herr Röttgen“, der sich partout nicht zu Düsseldorf bekennen wollte. Ein recht weit her geholter Zusammenhang, aber die Schlussfolgerung ist klar: Seehofer und seine CSU dürfen nicht in Verbindung mit der zunehmend erfolglosen CDU gebracht werden, Union hin oder her. Röttgen und die verpatzte Energiewende sind Merkels Problem.
Das sind sie nach der Entlassung Röttgens nicht mehr. Mit diesem Schachzug hat sie Seehofer die Angriffsfläche genommen – dieser komplimentierte Merkels Schritt denn auch umgehend damit, dass es nun einen „Schub“ in der Energiewende geben werde. Merkel hat im Moment keine andere Wahl als Seehofer zu hofieren: Er könnte jederzeit die Koalition platzen lassen. Seine Streitlust hat Seehofer bereits genug unter Beweis gestellt, mit seinem ZDF-Interview ebenso wie mit seiner jüngsten Ankündigung, er werde solange nicht mehr mit Merkel reden, bis ihre Regierung einen Gesetzesentwurf zum Betreuungsgeld vorlegen werde.
Für Seehofer ist die Vorstellung einer Neuwahl im Bund keine solche Bedrohung wie für Merkel; im Gegenteil, es kommt ihm höchst ungelegen, dass die bayrische Landtagswahl und die Bundestagswahl aller Voraussicht nach in denselben Monat, September 2013, fallen werden. Er fürchtet, durch die CDU im Bund auch in Bayern in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Warum also nicht provozieren und sich für Bayern in Berlin stark machen?
Eine weitere Fliege, die Merkel mit dem Rauswurf Röttgens geschlagen hat, ist, dass sie mit diesem Schritt die gesamte Schuld für die bisher nicht allzu erfolgreiche Umsetzung der Energiewende Norbert Röttgen aufladen konnte – galt er bis zu diesem folgenreichen Wahlsonntag in NRW noch als ein guter Umweltminister, so war er plötzlich alleiniger Schuldiger für alles, was in der Umweltpolitik im vergangenen Jahr schief gegangen ist.
Die dritte Fliege ist pure Machtdemonstration – wer soll unter den Unzufriedenen in der CDU, derer es nicht wenige gibt, noch den Aufstand gegen Merkel wagen? Merkel muss sich nach der NRW-Wahl bewusst gewesen sein, dass sie dieses Mal möglicherweise – im Gegensatz zum historischen Machtverlust in Baden-Württemberg – einer Infragestellung ihrer Politik möglicherweise nicht würde aus dem Weg gehen können. Die „Sozialdemokratisierung“ der CDU, ohnehin von Teilen der Union – gelinde gesagt – kritisch betrachtet, scheint nicht die gewünschten Wahlerfolge zu bringen. Stellte die Union 2009 noch zwölf der sechzehn Ministerpräsidenten, so sind es heute nur noch sieben. Atomausstieg, Abschaffung der Hauptschule, Lohnuntergrenze – nur einige der Themen, in denen die CDU unter Angela Merkel beachtliche Pirouetten gedreht hat.
Solange diese Politik Wahlerfolge bringt, fehlt es Merkels Kritikern an Boden, um zu rebellieren. Inzwischen sind der Union jedoch viele Bundesländer verloren gegangen, darunter so große Länder wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Kanzlerin treibt die Sorge um, dass ihre bisher noch machtlosen Kritiker Rückenwind bekommen könnten. Mit der Entlassung Röttgens allerdings demonstriert sie Stärke und Entschlossenheit; mit der Ernennung Peter Altmeiers zum neuen Umweltminister hat sie zudem einen in der CDU hoch geschätzten Politiker zum Verwalter der politisch bedeutenden Energiewende erhoben.
Sicher, machtpolitisch hat Angela Merkel kalt, aber – zumindest auf kurze Sicht – klug gehandelt. Und dennoch könnte sie damit die Unzufriedenheit in der Union erst recht geschürt haben; es wurden nach dem Rauswurf bereits einige verständnislose Stimmen laut, unter anderem von Bundestagspräsident Norbert Lammert, dem Vize-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Wolfgang Bosbach und dem nordrhein-westfälischen Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann. Weitere CDU-Mitglieder könnten sich die Frage stellen, warum ständig andere Fehler machen, nie aber die Kanzlerin.
Eine weitere Frage drängt sich auf: Was kommt nach Angela Merkel? Man mag gar nicht beginnen, all die Politiker aufzuzählen, die unter ihrer Kanzlerschaft verloren gegangen sind; welche vielversprechenden politischen Talente außer Ursula von der Leyen und Thomas de Maizière hat sie übrig gelassen? Welche weitere Reserve hätte die Kanzlerin, wenn es nochmal zu einer Kabinettsumbildung käme? Die Antworten auf diese Fragen sind schwierig zu finden. Eines allerdings scheint sicher: Viel Raum für Kollateralschäden bleibt Angela Merkel nicht mehr.
Gilda Sahebi


Eine sehr gute politische Analyse, die auch vermeintlich unwichtige Nuancen (z.B. die bayrische Provinz) berücksichtigt! Vielen Dank!
Politische Analyse?!
Dachte schon, das wäre eine Satire. Besonders unter der Überschrift “Eine Kanzlerin geht seinen Weg”.
Ach das war gar nicht der Titel?! Naja, so weit habe ich dann doch nicht daneben gegriffen.
Wurde Röttgen inzwischen die Badewanne zugelötet? Wird er beim nächsten Besuch im Kanzleramt auf Sprengwesten untersucht? Wäre das zu erfahren, nicht interessanter gewesen als das Nachdenken über die genialen Strategien unser Kanzlerin? Weiß denn jemand sicher, daß sie überhaupt strategisch denkt? Und daß ihre ganzen Kunststückchen, die hier dank der ungeahnten Kreativität der Analysten zu Teilen eines genialen Plans werden (den man in Gänze als Gemeinsterblicher noch gar nicht absehen kann), nicht immer nur Ausdruck der stumpfen Augenblicksentscheidung war?
So bleibt’s halt eine reine Spekulation, mit ungefähr der gleichen Sicherheit wie bei der Behauptung, ja, Röttgens Badewanne ist bereits versiegelt. Und am Wochenende soll er bereits im Beau Rivage gesehen worden sein.
Hallo Eremit,
ich erwarte hier (in der Regel) keine Satiren und auch keine hoch wissenschaftlich politologische Betrachtungen. Weiterhin bin ich trotz vieler Gegenmeinungen der Überzeugung, dass der Artikel das wesentliche gut, nämlich das Merkel eiskalt (überwiegend) machtpolitisch* denkt/ handelt und dabei über Leichen (auch von guten Parteifreunden) geht sowie der Fangschuss auf Röttgen aus Bayern kam, beschrieben wird.
Gruß
P.S.: *Wirksame Machtpolitik wie Frau Merkel sie seit Jahren betreibt, muss auch immer strategisch ausgerichtet sein!
Da die CDU-Anhänger hier im Blog wohl eher in der Minderheit sein dürften, ist es, für die Leser hier, doch komplett irrelevant, wer in einer fernen Zukunft einmal Mutti in der CDU beerben darf. Fakt ist, falls sie nicht der Blitz beim Sch…… trifft, wird sie uns noch mind. 5 Jahre als Kanzlerin beglücken und ob im Jahre 2017 mal Gutti oder Mißfelder die Union führen, wen interessiert es ?
Aristoteles
@Heldentasse
Ich würde als erstes lernen, dass es keinen Feind geben kann, sondern nur eine andere Perspektive. So schlau war der alte Ari dann wohl doch nicht :-).
“Wirksame Machtpolitik wie Frau Merkel sie seit Jahren betreibt, muss auch immer strategisch ausgerichtet sein!”
Naja, vielleicht ist das so. Strategie beeinhaltet sowas wie langfristige Ziele, Taktik hingegen schnelle Reaktionen bis hin zum Überbordwerfen der Strategie. Da nun Merkel keine Überzeugungen hat, an denen sie sich erkennbar orientieren würde oder Ziele, die sie langfristig verfolgt hätte, kann man darüber leider nicht viel sagen.
Mir fallen im Augenblick drei langfristige Entscheidungen ein, die man als strategisch bezeichnen könnte:
-Köhler anstelle von Schäuble als Bundespräsident
-Laufzeitverlängerung
-Wulff als Bundespräsident
Alle drei Entscheidungen waren jetzt nicht übertrieben erfolgreich und wurden durch taktische Augenblicksentscheidungen kassiert. Strategisches Denken? Nicht sichtbar. Nicht erfolgreich.
Das Zerlegen ihrer Rivalen haben diese selbst übernommen, insofern sind die Arien der Mainstreampresse auf unsere “schwarze Witwe” Unsinn. Und das Frustrieren von Konkurrenten und das “sie nicht zum Zug kommen lassen” ist auch wieder keine Strategie bzw. von einem “sich einfach draufsetzen” nicht unterscheidbar. Sich langfristig vertrauensvolle Partner aufzubauen, wäre eine Strategie. Ist aber nicht sichtbar. Bzw, falls von der Leyen so gedacht war: Fehlschlag.
Man könnte jetzt noch spekulieren, ob das Bereithalten eines Rößlers, eines Westerwelles, als Zielscheibe für Schuldzuweisungen und schlechte Presse, Strategie war. Die wäre dann schon sehr erfolgreich gewesen. Aber Rößler und und Westerwelle wären auch ohne ihr Zutun sowieso dagewesen.
Die beiden Hauptgründe für ihre anhaltende Präsenz sind sowohl die Schützenhilfe der Boulevardpresse (Burda, Springer) und die Schwäche der Opposition, namentlich SPD. Ersteres ist nicht Merkels Strategie, sondern die Friedel Springers, zweites liegt ebenfalls außerhalb Merkelscher Zuständigkeiten (Außer sie hat strategisch die Stones & Müntefering gekauft – degegen spricht, daß die Seeheimer ihr unheilvolles Wirken schon vor Merkel betrieben haben).
Geschichtliche Ereignisse werden gerne den Chefs zurgerechnet und ihnen der Mantel der Geschichte umgehängt. In Fällen wie Napoleon hat das eine gewisse Berechtigung, auch wenn Marxisten zurecht darauf hinweisen würden, daß diese ‘großen Figuren’ nur Kristallisationspunkte der sozio-ökonomischen Kräfte ihrer Zeit sind. In Fällen wie Merkel oder Kohl sollte man skeptischer sein: Die waren einfach nur da.
Und wenn jemand den Mantel der Geschichte verdient, dann ist das Schäuble: der wird am Ende direkt beteiligt gewesen sein am Ableben von drei Währungen: DDR-Mark, DMark, Euro.
Damit steht Schäuble in der Geschichte wohl einzigartig da. Bzw. sitzt.
Strategisch war aber wohl auch das nicht.
Das auch. Bei Merkel finde ich aber nicht so sehr den Unterschied zwischen Strategie und Taktik bemerkenswert, sondern die Tatsache, dass ihre ganze Taktik (oder auch die Strategie) einzig und allein auf ihre Person, ihren Machterhalt ausgerichtet ist. Nie macht sie einen Zug, um irgendetwas Inhaltliches durchzusetzen, etwas, was ihr offenkundig am Herzen liegt. Es geht immer nur um die Personalaufstellung, die immer so optimiert wird, dass sie möglichst günstig für sie ist. Einfach nur Macht um der Macht willen, zu keinem höheren Zweck, und deshalb ist es auch vollkommen sinnlos, die Züge dieser Frau interpretieren zu wollen.
Die sagenumworbene „Sozialdemokratisierung“ der CDU, versteht man darunter das weitere Rücken an den rechten Rand, an dem die Schröder-SPD die CDU in ihrer Wahlperiode zusammen mit den Grünen überholt hat?
Sind Massenprivatisierungen öffentlicher Güter, die Verkündung der Möglichkeit der Einführung eines zwischen ungleich starke Parteien auszukungelnden Mindestlohns, der ökonomische Konfrontationskurs gegenüber Europa, der Scheinausstieg aus der atomaren Energieversorgung sowie die Bewältigung der Bankenkrise durch eine weitere Reduzierung der Sozialsysteme sozialdemokratisch?
@Gilda Sahebi
Sie können sich mit dem Sasse zusammentun. Ihre Analyse bleibt, genauso wie dessen Arbeiten, demonstrativ an der Oberfläche. Ist das denn dann überhaupt eine Analyse? Oder einfach nur eine Fingerübung?
Ein wirkliches Ärgernis: Mittlerweilen scheint bei der schreibenden Zunft so eine Art unbedingter Wille vorzuliegen sich möglichst hautnah in die Gefühlswelt der Obrigkeit hineinzudenken. Inhalte spielen da keine Rolle mehr.
Und jetzt zu den Fakten: Merkel baut eine Scheiße nach der anderen. Ein Beispiel dazu. Erst hat sie Röttgen überstimmt was den Atomausstieg angegangen ist. Dann hat sie völlig planlos (nach Fukushima) und überstürzt den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Atomausstieg verkündet. Entsprechend schockiert war die Industrie über eine derart richtungslose, planlose und hysterische Politik.
Denn: Wir haben es im Energiebereich mit langfristigen Investitionen zu tun. Und für so etwas benötigt man Planungssicherheit.
Merkel hingegen ist ein unkalkulierbares Risiko für dieses Land und für Europa. Es wird Zeit das dieses Problem gelöst wird. Damit die Demokratie in Deutschland und Europa wieder atmen kann.
Und eins noch: Die Intrige gegen Röttgen hat lange vor der Landtagswahl begonnen. In dem Zusammenhang haben sie wohl ein bißchen etwas geschlafen. Ziehen sie zukünftig einfach die Michel-Schlafmütze nicht so tief ins Gesicht. Dann bekommen sie gleich wieder viel mehr mit.
Was mit Röttgen passiert ist, das war eine Unverschämtheit, und dokumentiert den schäbigen Charakter der Murksel.
Und sie schreiben: “Mit der Entlassung Röttgens allerdings demonstriert sie Stärke und Entschlossenheit;”.
Also was bleibt dann? Merkel kann es nicht. Aber sie kann ihre Konkurrenten totmachen. Beziehungsweise ist sie erfolgreich bei der Suche nach Sündenböcken. Soll das jetzt gut sein? Wie viel Lindenstraße muß man konsumiert haben um derart dummes Zeug von sich zu geben?
Es gibt Deine Meinung (nämlich die Richtige) und dann gibt es noch viele falsche Meinungen, oder?
Ich kann nicht nachvollziehen, wieso man sich “links” fühlt, wenn man Menschen doch eigentlich gar nicht mag. Dir geht es ums Rechthaben, stimmts? An Diskussionen oder gar Kompromissen bist Du nicht interessiert, gell?
Geh doch zu Feysinn (ich nenne es für mich selbst immer “Stumpfsinn”), da kannst Du mit Gleichgesinnten herumpöbeln, Ihr könnt Euch gegenseitig ausweinen über die Schlechtigkeit der Welt und das Beste: Ihr müsst nichts ändern. Euch nicht und andere schon gar nicht (weil ja sowieso alle doof sind, außer Euch natürlich, den Hütern der absoluten Wahrheit).
Übe doch erst mal, andere Meinungen gelten zu lassen, dann kann man auch mit Dir diskutieren.
Eine gewisse Naivität von Sasse & Co. ist mir (bayerische Redewendung) am Arsch lieber, als dieses sektiererische Geblöcke im Gesicht.
@Andrea
FetteBeute kritisierte den Gastartikel (der meines Erachtens das Niveau eines 14-Jährigen mit Internetanschluss hat) – du kritisierst den Kommentar von FetteBeute, inklusive Rundumschlag gegen alles Linke.
Frage: Wie bewertest du den Gastartikel? Du bist mit keinem Wort auf den Gastartikel eingangen!
Andere mit dem Vorwurf der Rechthaberei abzukanzeln und auf Vorwürfe wie Angepasstheit, Mainstream-Level und Kritik an Merkels Machtstreben und schwachem Führungsstil nicht einzugehen ist auch nicht gerade Schopenhauers Level, oder?
Blogger wie Feynsinn, welcher in meinen Augen noch gesunden Menschenverstand bewahrt hat und gezielt den Finger in die Wunden des alltäglichen Wahnsinns legt, als Stumpfsinn zu bezeichnen, setzt dem Ganzen die Krone auf, Frau Sahebi! Schalten Sie doch bitte ab und zu einfach die Aktuelle Kamera der ÖR aus und gehen mal raus in den Park zu den Obdachlosen und Verzweifelten. Wahlweise können Sie auch nach Griechenland reisen und dort versuchen, Merkels Sparpolitik zu rechtfertigen.
@Andrea
Für viele Linke (und davon gibt es nicht mehr so viele) ist der Spiegelfechter eine der letzten verbliebenen kleinen Fluchten.
Die Konservativen sind darum bemüht dem verübten Unrecht den Anschein des Normalen zu geben. Das dürfen wir diesen hochgradig korrupten Leuten nicht durchgehen lassen.
Darum geht es dann auch. Es geht darum auf das geschehene Unrecht hinzuweisen. Und damit geht es dann auch darum zu verhindern, dass das Unrecht zur Normalität erklärt wird. Letzteres hat die Autorin oben getan. Sie hat viel Sympathie für die Machtpolitik von Merkel gezeigt. Hat sich also mit der Unrechten, mit der Unechten, identifiziert.
Aber versagt hatte ja nicht Röttgen (der hat sich rechtzeitig für den Atomausstieg eingesetzt). Versagt hatte Merkel. Der Narzissmus der Merkel mündete dann offensichtlich in eine Intrige gegen Röttgen. Und das ist und bleibt eine Sauerei.
Die Schärfe der Formulierungen mag dir nicht gefallen. Aber sie ist notwendig.
zu Feynsinn: Feynsinn gehört zu uns. Wäre schön wenn er zukünftig wählen gehen würde.
zum “Recht haben”: Wir haben hier im Forum bereits frühzeitig auf die Intrige gegen Röttgen hingewiesen. Wir freuen uns darüber wenn wir richtig liegen. Wir ärgern uns wenn wir daneben liegen. Im Unterschied zu den Konservativen. Die kriechen so oder so einfach der Obrigkeit in den Arsch. Entscheidend ist da nur welcher Eindruck dabei hinterlassen wird. Hoffentlich ist es kein brauner.
zur “bösen Welt”: Darüber muß man sich nicht ausweinen. Wäre schon schön, wenn die “Bösen” (Leute wie Merkel) abserviert werden würden. Stattdessen wir landauf, landab das Treiben solcher Leute noch durch wohlwollende dümmliche Artikel goutiert. Aber auch hier ändert sich etwas zum Positiven.
Diese Analyse ist für mich aus 3 Gründen irrelevant.
Erstens in der Wortwahl, ich horche auf, wenn ich Journalistenschulen-Metaphern (bzw. intellektuelle Platzhalter) lesen muss wie “gelang es Person X einmal mehr” oder “Sicher, machtpolitisch hat Angela Merkel kalt, aber – zumindest auf kurze Sicht – klug gehandelt”. Diese zeigen für mich die fehlende Substanz der Unterscheidungsgabe, Differenzierungfähigkeit und Sprachgewalt, indem man die Wort fachmännisch/frauisch auf die Ebene scheinbarer Genauigkeit hebt, sie floskelhaft unangreifbar macht.
Zweitens gefällt mir nicht, dass bestimmte Annahmen, warum denn unsere Kanzlerin den Herrn Röttgen rausgeworfen hat, nicht erörtert werden und eine dabei Meinung einfließt, als ob sie “sicher” sei. Dies aber ist genau das, was ich an den deutschen Tagesschau-Nachrichten nicht mehr mag, vor 15 Jahren waren die ja noch besser, damals wurden noch nicht Annahmen zu Tatsachen, man nannte Quellen und distanzierte sich wenigstens noch.
Drittens gefällt mir nicht, dass diese journalistischen Manier im Nebengang immer wieder Stimmung macht, damit wird sie selbst zur Propanda, was sich spätestens in den Thesen zum Schluss über Angela Merkel zeigt.
“Schicksals”tage – wegen Röttgen?.
Wenn überhaupt, dann vielleicht wegen Hollande und Camp David.
“welche vielversprechenden politischen Talente außer Ursula von der Leyen und Thomas de Maizière hat sie übrig gelassen?”
Na, Christina Schröder ist doch auch noch so ein vielversprechendes politisches Talent ;-)
“welche vielversprechenden politischen Talente außer Ursula von der Leyen und Thomas de Maizière hat sie übrig gelassen?”
Da fehlt ein kleines Nichts:
“welche viel versprechenden politischen Talente außer Ursula von der Leyen und Thomas de Maizière hat sie übrig gelassen?”
Dann macht der Satz wirklich Sinn.
Hey, das ist doch mal subtil :-)
Gibt’s irgendein politisches Talent in der CDU, von deren Wirken uns wir alle mehr erhoffen könnten als daß es nie über uns kommen möge? Mal von alten Jesuitenschülern abgesehen?
@Eremit
Heiner Geissler ist einer der gefährlichsten CDU-Politiker überhaupt. Er hat das Prinzip des Etikettenschwindels und der Wählerfischerei bis zur Perfektion in der Darstellung seiner Person professionalisiert.
Und er garantiert das Ablaufen von Lobbypolitik, sowie das Abfischen von CDU-fremden Wählern.
In welche Richtung Geissler nun tatsächlich wirkt, fällt mir schwer, abschließendend zu beantworten. Der jedenfalls ist ein Talent, aber wiederum kein Nachwuchstalent, sondern Auslaufmodell und von daher sowieso irrelevant (für diese Diskussion).
Irgendwie aber auch die einzige Nase in der CDU, der ich strategisches Denken überhaupt zutrauen würde.
??????????????
eine lernresistente Schwafelmaus mit der Ausstrahlung einer vertrockneten Volksschullehrerin und ein Brikettkopp mit dem Charisma einer Bahnschwelle.
Nur dass die beiden brav abnicken, was Mutti sagt, macht sie noch nicht zur Elite vom Ersatzreserveersatz. Und schon gar nicht zu “poitischen Talenten”…
würrrg
ich glaube, sowas nennt man “Oxymoron” – “vielversprechende politische Talente in der CDU …”
…und nicht zu vergessen die mein lieber Schwan, Frau Prof. Dr. (plag?) Annette, auch zu alles zu gebrauchen und sogar noch ledig, die könnte auch Papst und andere talentierte Kunststückchen im Kabinett!
Zum Artikel hat FetteBeute das Wichtigste formuliert, auch mir fehlt Tiefgang und Inhalt bzw. eine fundierte Analyse und Einordnung, schade.
Röttgen war ein Dummschwätzer ohne wirkliche Substanz der in seinem Amt als Umweltminister nichts auf die Reihe bekommen hat, immer nur geschubst werden musste und zudem auch ein grandioser politischer Versager ist. Dieser Blindgänger hat nur die ohnehin längst überfällige Quittung bekommen, weil er mittlerweile zu einer unkalkulierbaren Gefahr für die Union geworden ist mit seinem Größenwahn und seinen Fehleischätzungen, auch der Überbewertung seiner Person und der persönlichen Lage im Politbetrieb, in die er sich selbst hineinmanövriert hatte. Politisch ist Röttgen mausetot, selbst ein Comeback ist schwer vorstellbar bei so einem Scherbenhaufen, gut so.
Genau das denke ich auch. Man muss gar keine komplizierte Verschwörungstheorie ausdenken zwischen Seehofer und Merkel. Röttgen war auf der Abschussliste.
Eine Kernaussage, ein immer wieder bei der überwiegenden Zahl der schreibenden Zunft gehandhabter Wesenszug, ist am Ende als das Allheilmittel eines alles zusammenkittenden Wirrwarrs zu lesen: Zitat „Sicher, machtpolitisch hat Angela Merkel kalt, aber – zumindest auf kurze Sicht – klug gehandelt. Und dennoch…[…]“ Zitat Ende..
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Ist schon mal jemand aufgefallen, dass heut nirgends mehr wirklich in die Presche springt, nirgends wirklich eine ernstzunehmende ehrliche schonungslose Position eingenommen wird, eine wahrhaft angreifbare Meinung kundgetan und auch verteidigt wird…?
Alles ist entweder ein bisschen von diesem, etwas von jenem, aber dennoch dann wieder mehr von dem vorherigen und doch aber wieder was anderes. Klare deutliche unmissverständliche Bekenntnisse sind heutzutage zu suchen wie sauberes Wasser einer Bergquelle. Es wird sich überall gewunden und gewurmt was die Rhetorik oder die Tastatur hergibt. Auch dieser Artikel wieder nur ein lauwarm abgestandenes zwieträchtiges hin und her, ein Potpourri aus ja und nein, aus hin und zurück.
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susi
frag sarrazin. der kennt noch die klare kante.
Frag den doch selber!
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susi
Hervorhebung von mir; alleine damit fällt Sarrazin für diese Definition flach. *g*
Mir geht dieses Journailengeleiere auch auf die Eier. Man kritisiert die anderen für ihre Herrschaftssprache und beredte Sprachlosigkeit und machts auf eigene Weise nicht besser.
Der Artikel trifft im Wesentlichen die Zustände um Merkel. Der Satz
könnte auch anders beantwortet werden:
Merkel sollte endlich erkennen, dass sie mit der Finanz- und Wirtschaftspolitik auf der Interessenlage von Ackermann + Co liegt, aber nicht auf der Linie der aufgeklärten Bürger in Europa. Merkel ist machtpolitisch ein Beißer und finanzpolitisch ein Dilettant, der vor Jahren nicht einmal Brutto von Netto unterscheiden konnte. Wie sollte sie auch, denn bis zum 28, Lebensjahr war sie Agitation- und Propagandasekretärin der FDJ und ökonomische Fragen waren bei der FDJ unbekannt.
Zusätzlich ist sie in die Falle von Seehofer gelaufen. Die CSU hat mit Röttgen nicht nur den “Schuldigen” ausgemacht, sondern auch ein Mitbewerben um das Amt nach Merkel wurde beseitigt. Mangels geeigneter Bewerber in der CDU freuen sich Seehofer und Söder – wieder eine “Pflaume” weniger…………..
Röttgens Rauswurf war in dem Moment entgültig beschlossene Sache,als er die NRW-Wahl zu einer Abstimmung über Merkels Europapolitik machen wollte,um sie für die sich da schon abzeichnende Wahlniederlage in Mitverantwortung zu nehmen.
“Mit der Entlassung Röttgens allerdings demonstriert sie Stärke und Entschlossenheit;”.
Nein,sie demonstriert damit Rücksichtslosigkeit und Skrupellosigkeit beim Machterhalt.Wie “Fette Beute” schon richtig schrieb ,war die Intrige gegen Röttgen schon länger im Gang,dies war nur ihr Höhepunkt.
“Eine weitere Frage drängt sich auf: Was kommt nach Angela Merkel?”
Ist jetzt ein Witz oder?Es wäre wichtig diesen Rochen erst mal los zu sein.
” Man mag gar nicht beginnen, all die Politiker aufzuzählen, die unter ihrer Kanzlerschaft verloren gegangen sind; welche vielversprechenden politischen Talente außer Ursula von der Leyen und Thomas de Maizière hat sie übrig gelassen? ”
Aua, also bei von der Leyen und de Maizière fallen mir einige Bezeichnungen ein,aber “Vielversprechende politische Talente” bestimmt nicht.
Bei allem Verständnis für Pluralismus:für solche Artikel brauche ich nicht den Spiegelfechter,sowas kann ich auch in meiner Tageszeitung lesen.Mainstreambrei eben.
Danke. Als ich den Schluss las, fragte ich mich auch: “Spiegelfechter oder Mainstram-Propaganda?”
Von der Leyen und de Mai-Rechtspopulist-ziere?
Beides Entdemokratisierer und Entsozialisierer und für solche, wie für Frau Merkel gibt es den Artikel 20 im Grundgesetz. Insbesondere den Satz4.
Wir bekommen eben als Deutsche, was wir als Deutsche gesät haben. Auch, obwohl mir die Ernte missfällt. Es gibt zu viele Angsthasen, zu viele Opportunisten und viel zu wenig mutige Hoffende mit Weitblick und Grundkenntnissen der Strukturen, wie auch deren Wirkweisen. Was auch fehlt, der Mut zur Lücke, wie mir scheint.
Warten wir doch mal ab, wie sich das Alles zum Ende diesen Jahres darstellt. ;o)
Herzliche Grüße
Das war höchstes der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Herr Röttgen hat sich allerdings schon vorher an die Grünen angebiedert, dass dürfte Frau Merkel noch weniger gefallen haben.
Der Nachfolger der Bundeskanzlerin wird garantiert kein Politiker aus der Union.
Deshalb halte ich auch nichts von diesem Dauergequatsche um mögliche Konkurrenten der Frau Merkel aus dem eigenen Lager.
Aber es ist ja viel bequemer über Personalien zu fabulieren als etwas Fundiertes über wichtige politische Probleme zu schreiben.
Die “Sozialdemokratiesierung” der CDU ist ein Propagandabegriff, dem der Verfasser auf dem meinungsmanipulativen Leim gegangen ist – was eine treffende Analyse, wie auch hier, verunmöglicht.
(Wenn überhaupt wäre von einer “Christdemokratisierung” der SPD zu sprechen.
Siehe dazu auch Kommentar #2.
Euer Duderich
Wenn es Merkel wirklich um die Energiewende gegangen wäre, hätte sie Rösler, dem Hauptsaboteur in dieser Angelegenheit, achtkantig mit raus schmeißen müssen. Aber dazu war sie, da Neuwahlen die Konsequenz gewesen wären, zu feige.
Noch feiger aber sind alle vorwiegend westlich sozialisierten CDU-Höflinge mit denen man allenfalls einen Grusel-Blockbuster drehen kann. Aber da würden sie Merkel auch noch die Hauptrolle überlassen. ;-)
Ein wenig Bullewar im Spiegelfechter ist “nett”. Und dies ist der Artikel doch – “Spökenkiegerei” und Gesellschaftsgetratsche angetüncht als “politische” Analyse. Von Zeit zu Zeit les ich die Alte gern und will nicht mir ihr brechen. Vielleicht könnte Gilda noch unter dem Pseudonühm “Madame Gilda” ein Horoskop im Spiegelfechter absondern. Natürlich ein politisches. Auch das würde ich – sofern locker-flockig geschrieben und mal grad Zeit – zur Entspannung gern lesen. Schliesslich menschelt es allüberall. Warum nicht auch bei “uns”.
Eins muss man Merkel lassen: Sie ist ein richtiges Riesenarschloch, und ragt damit kloakentief unter die ganzen parfümierten Rosetten, die ihr nicht das Abwasser reichen können. Deshalb serviert sie die auch der Reihe nach ab. Eine Intrigantin dieses Formats wird es nach ihr wohl lange nicht mehr geben.
Aber trotzdem dürfte sie ihre beste Zeit hinter sich haben. Auch wenn sie nach 2013 mit einem der drei SPD-Vizekanzlerkandidaten ihre zweite grosse Koalition anführt.
a^2
@a^2
So betrachtet … vielleicht war der Berlusconi-Spruch mit dem Pferdearsch ja gar nicht Frauendiskriminierend gemeint … :-)
Zum Artikel: Schön geschriebener Mainstream mit den wichtigsten Schlagworten á la “Sozialdemokratisierung der CDU”, “politische Talente”, “Machtpolitisch”, “Optionen” usw.. So glaubwürdig dargestellt, dass ich denke, dass die Autorin selbst mit diesem Weltbild konform geht.
Es taugt aber als erbauliche Schachbrettpolitik-Analyse.
Wo wir gerade beim Dichter und Denker Berlusconi sind:In Analyse steckt nicht umsonst “Anal”; ist doch alles für’n Arsch :-).
Tja, die Medien und die Journalisten. Ich habe neulich in den NDS was ganz Interessantes von Noam Chomsky zu dieser Frage gelesen. Wen es interessiert, der kann ja mal reinschauen. Der Beitrag hier ist ein typisches Beispiel für das, was Chomsky meint, wenn er sagt, dass die Intellektuellen (wozu ich, weil mir nichts anderes übrigbleibt, auch die Journalisten zähle)
nur eines im Sinn haben: Karriere zu machen und zu diesem Zweck den Herrschenden nach dem Mund zu reden, damit es auch wirklich klappt. Wobei sie in ihre Produkte ein paar Schwenker einbauen und auch dem Nichtintellektuellen, sprich Feld-Wald-und-Wiesen-Leser) ein paar Zugeständnisse machen, dass jeder denkt: Mönsch, sind die aufmüpfig, die geben es denen aber. Hinz und Kunz sind ganz begeistert (endlich mal ein Mann von echtem Schrot und Korn!). Und schon hat sich die Aufregung wieder gelegt und man geht zur Tagesordnung über. Unser Kurzzeitgedächtnis tut ein übriges. Die gute Gilda übernimmt Schlagworte, zum Beispiel das von der Sozialdemokratisierung der CDU, stellt sie mit journalistischer Autorität in den Raum als nicht bezweifelbar, und wer es nicht besser weiß, “bereichert” damit sein “Wissen” und funktioniert als Multiplikator.
Jens, ich weiß nicht, ob es klug ist, solcherlei Beitrage im Spiegelfechter zu veröffentlichen. Du gibst diesen Leuten zumindest Raum, ihre Demagogie zu verbreiten. Und bitte, sag nicht, es handelt sich um Meinungspluralismus.
Da brach bei Merkel im hellen Licht aller Medien deutlich sichtbar der Stalin durch. Röttgen hat nur Glück, dass es offiziell keine Gulags mehr gibt. Also die lauschigen russischen Arbeitslager, in denen die Gegner von Stalin für immer verschwanden…
{SATIRE an!}
Ja, die Gulags. der feuchte Traum der neoliberalen Regierungen von Washington bis Berlin. Nur doof das die NAZIS und die Stalinisten solche Einrichtungen unmöglich gemacht haben. Heute kann man da nur noch unwertes Leben wie Muslime da unterbringen
{SATIRE aus!}
Natürlich können Gutmo, Abu Grhaib und Co nicht mit Gulags verglichen werden.. da war es kalt, dort ist es warm ….
@ W. Buck ,
ich lasse Ihren Kommentar auf keinen Fall als Satire durchgehen.
Satire ist fein gewürzt und auch mit Witz behaftet. Sie haben für meinen Geschmack nicht die richtigen Zutaten gewählt.
Entschuldigung wenn Ihnen das zu scharf war. Geschmäcker sind verschieden…zum Glück!
Ich bezeichne es trotzdem als Satire …da habe ich bei Titanic schon kräftigeres gesehen… ;-)
Im Artikel heißt es:
“mit der Ernennung Peter Altmeiers zum neuen Umweltminister hat sie zudem einen in der CDU hoch geschätzten Politiker zum Verwalter der politisch bedeutenden Energiewende erhoben.”
Gilda Sahebi,
in der Tat, das haben Sie richtig erkannt.
Die Betonung ist auf das Wort Verwalter zu legen.
Die wortgewaltig angekündigte Energiewende ist nämlich bis heute nur ein Lippenbekenntnis.
Ob Herrn Altmeier da überhaupt eigene Handlungsspielräume zugestanden werden, sprich, er mit Umsetzungen in Richtung Energiewende agieren darf/wird, glaube ich irgendwie nicht. Ich nehme an, sein Schwerpunkt wird tatsächlich auf Verwaltung liegen, Verwaltung der Kernenergie und im Zusammenhang damit, Energiekonzerne zu beruhigen und bestmögliche Zugeständnisse zu machen. Die Bundesregierung kann sich doch momentan eine groß angelegte Energiewende, in Zeiten einer groß angelegten Eurorettung, finanziell gar nicht leisten. Wo sollen überhaupt die ganzen Gelder herkommen? Die Energiewende kann bis auf Weiteres doch nur ein Bekenntnis bleiben, es kann doch wohl keine Partei ernsthaft daran denken, diese zum Wahlkampfthema zu machen.
Wenn die Blendgranate aus der Uckermark etwas richtig kann, dann es es das Knüpfen parteipolitischer Netzwerke: Man nehme personelle Hohlräume (Löcher) und füge sie zusammen.
@long jogg
meinst Du mit “personelle Hohlräume” Pofalla?
Keine Angst um Mutti. Die regiert locker noch fünf bis neun Jahre vor sich hin.
Völlig alternativlos!
“wir Deutschen” scheinen ein fable zu haben für hirnlose Aussitzer. Jedes Land kriegt nu mal die Regierung die es verdient. {kotz}
Ich hätte nicht gedacht, so einen worthülsenreichen Artikel mit einem dezenten Schuss “Mainstreampropaganda” (das Wort muss an der Stelle verwendet werden) hier einmal serviert zu bekommen.
In Kalamitäten bringt sich der Autor mit der indifferenten Nennung des Begriffs der “Sozialdemokratisierung” der Union, mittlerweile ein alter Hut, den ich – zugegebenermaßen – lange nicht mehr auf den allseits beliebten Kampagnenseiten der Mainstreampresse vernommen habe.
Wenn ich von dem inhaltlich nur an der Oberfläche kratzenden Artikel auf den Autor schließen sollte, so würde ich diesen wohl mit dem Begriff “Dampfplauderer” titulieren.
Neuwahlen, Frau Sahebi? Da bringen Sie das Volk aber wirklich in die Bredouille! Immerhin sind nach diversen Meinungsbarometern die CDU und Frau Merkel (nach wie vor) am erfolgreichsten/ glaubwürdigsten/ authentischsten/ erfolgsreichsten etc. pp. Da zeigt sich doch wunderbar die gespaltene Identität des kleinen Mannes: Ich finde euch spitze, aber ich wähle lieber die Anderen.
Jemand brachte das Argument, dass heutzutage Parteien nicht mehr nach den vertretenen Ansichten sondern nach dem sie vertretenden Personal gewählt werden.
Beunruhigende Aussicht imho.
” Eine weitere Frage drängt sich auf: Was kommt nach Angela Merkel? ”
Ganz klar – Mutti 2; denn Kraft kommt durch stetige Freude.
Die Presse wird es schon servieren, wie die Wahlerfolge der FDP “billiges Benzin gegen Bürgerrechte” – oder sowas.
http://www.der-postillon.com/2012/05/die-sonntagsfrage-15-wen-soll-angela.html
Sorry, vieles ist in der Analyse überbewertet, die dickste Fliege von den dreien, die das merkel mit angeblich einer Klappe geschlagen haben soll, könnte sie selber sein. Das war ihr ungeschicktester Schachzug überhaupt, auf den bekannten 64 Feldern könnte der in drei Zügen zum eigenen Matt führen.
Sie hat sich desavouiert: Die ewig zaudernde Kanzlerdarstellerin, die ihre Marionetten zu Guttenberg und Wulff noch umständlich lange zappeln ließ, auch wenn diese keinen Stich mehr in der Öffentlichkeit machen können. Eine Frau, die ihre Personalentscheidungen noch nie so wirklich von der Qualifikation des oder der Betreffenden abhängig gemacht hat, sondern nur davon, wie gefügsam und genügsam sich der oder sie unter ihre Knute stellt und ihr für den eigenen Machterhalt nutzt.
Sie fordert von ihren Getreuen bzw. all denen, die das vorgeben, die Untugend, die sie selber
jahrzehntelang betrieben und von der Pieke auf schon in Honneckers spießigem Stadel gerlernt hat:
Arschkrichen, Arschkriechen, Arschkrienen….
…. bis die mandelm vom Vorgesetzten einzeln von unten abgeleckt werden können. Double you Bush brennt noch heute das Rectum von dem rückwärtig veranlagten Einsatz der damalgen CDU-Vorsitzenden, als die sich in einem wiederlich zu nennenden Kouteau vor dem amerikanischen Imperialismus als verzocktes Flintenweib gegenüber Schröder profilieren wollte.
Die Frau muss weg, aber so wie es scheint, hat dieses kaputte Volk nicht die Einsicht und die kraft dazu, das zu bewegen. Wie gut, dass sie nun selber die komplett verkehrten Züge macht, die sie vielleicht schon vor dem September des nächsten Jahres den Hut nehmen lassen.
Weg mit Ferk…. äh Merkel!
Ich will wieder frei atmen können, sein Helmut Schmidt halte ich die Luft an.
“Dampfplauderer” ist mir zu unspezifisch, ich schlage vor: ” sozialdemokratischer Argumentationsbrei” (SAB). So etwa Stefan Sasse X 0,8 von der Dichte her.
gruß f
Wie wäre es denn, auch Philipp Wittrock/Severin Weiland-Artikel hier zu publizieren:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-wegen-rauswurf-von-roettgen-und-euro-sparkurs-unter-druck-a-834305.html
Passt doch ganz gut zusammen.
Was will uns dieser Artikel sagen? Ich interpretiere es mal so: Nach Merkel kommt nichts mehr. Sie legt nächstes Jahr ein solides Wahlergebnis hin und macht unbeirrt weiter. Wer will sie denn bremsen? Talente gibt es keine mehr.
Was mich immer wieder erstaunt, ist, daß Merkel als Ossitante so eiskalt ihr Ding durchziehen kann, ohne daß auch nur irgendein Wessi aufmuckt. Gilt doch noch der alte Spruch vom “Überholen ohne einzuholen”? Man kann es drehen und wenden, wie man will: Merkel kocht sie alle ab. Zudem hat man (vermutlich vom Propagandaministerium aus gesteuert) um sie herum das Bild einer Macherin aufgebaut. Und der Pöbel glaubt das auch. Deshalb werden wir mit ihr noch eine Reihe von Jahren leben müssen.
„Merkel als Ossitante“
Merkel ist „gebürtige Hamburgerin“, da in Hamburg geboren!
Wann schnallt ihr westlich sozialisierten Ignoranten das endlich einmal und lasst die hier immer wiederkehrenden unsinnigen platten Ost-West-Argumentationen?
Dass sie als Baby von göttlichen Kräften zur Zwangsausbildung in den Osten entführt wurde und dort unter Zwang studieren und einen „ehrlichen Doktortitel“ erwerben musste, ist ein anderes Thema. Gerade das mit dem ehrlichen Doktortitel gehört unter selbsternannten Eliten im Westen inzwischen ja zur Ausnahme. ;-)
Der Film “Sissy – Schicksalsjahre einer Kaiserin” – mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm – hatte mehr mit seinem Titel zu tun als dieser Artikel. Der Film war zudem auch in Farbe.
@OAlexander
Wie immer ist Dein feinsinniger Sarkasmus ein Lesegenuss :-).
Bedanke mich für die anerkennenden Worte. Richtig, ich hätte es auch bei einem “sassiges Gewäsch” belassen können. Ich fühle mich für die Mühe einen zweieinhalbzeiler zu formulieren belohnt.
Das meiste, was in dem Artikel über Merkel gesagt wird, hätte man immer schon über sie sagen können, seit sie Kanzlerin ist. Und es ist auch immerzu schon überall gesagt worden. Beispiele:
Vor allem erscheint es mir rätselhaft, wieso Polit-Kommentatoren die “Kälte” (eigentlich: Kaltschnäuzigkeit) der Frau Merkel erst jetzt bemerkt haben wollen. Das war sie immer schon, ihr (zweifelhafter) Ruhm als “Taktikerin” beruht vor allem auf solchen Personalspielchen. Und die Frage “was kommt nach Merkel?” drängt sich doch wohl nicht erst jetzt auf. Die Antwort auf diese Frage ist Schweigen im Walde, und das ist der Grund, weshalb sich unhaltbare Zustände eben doch halten können.
Wieso sollen das jetzt also Schicksalstage sein? Wenn, dann höchstens weil Röttgen eventuell doch was auszupacken hat,
http://www.sueddeutsche.de/politik/rauswurf-durch-merkel-roettgens-heisse-gefaehrliche-geschichte-1.1362451
und dann eben auch nur, wenn er es denn tut.
“Einen Sündenbock suchen, Röttgen aus dem Kabinett werfen und damit jegliche Diskussion um ihre politische Führung im Keim ersticken. Machtpolitisch ein genialer Schachzug, wenn auch „herzlos, gefühllos und rücksichtslos“ (Heribert Prantl) – denn: Mit Röttgens Entlassung hat Merkel gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Eine dieser „Fliegen“ ist Horst Seehofer.”
Metaphern sind eher sparsam einzusetzen, Anführungs- und Schlusszeichen ebenso.
Die Diskussion um den Führungsstil ist mit dem Rauswurf Röttgens nicht im Keim erstickt worden – im Gegenteil.
Von einem machtpolitisch genialen Schachzug würde ich nicht sprechen. Meines Erachtens war es eine reine Verzweiflungstat. Und ein Zeichen ihrer geschwächten Position.
Host Seehofer ist nicht eine dieser Fliegen. Er setzte Merkel offensichtlich unter Druck.
“Die dritte Fliege ist pure Machtdemonstration” (Das Sprichwort mit der Klappe kennt nur zwei Fliegen). Hat die Kanzlerin nun ihre Machtdemonstration erschlagen?
Das mit der Politik würde ich mich an Ihrer Stelle nochmals überlegen, Frau Sahebi.
Rösler soll Ihnen eine Warnung sein. Auch er hätte sich auf die Medizin beschränken sollen.
Merkels Macht ist in meinen Augen mindestens bis 2017 gesichert. Die FDP wird den Teufel tun und die Koalition platzen lassen, die CSU ebenso. Oder soll Seehofer riskieren, dass sich die CDU ebenfalls in Bayern zur Wahl stellt?
Danach sind die violetten Sozen gerne bereit, sich in einer großen Koalition zu prostituieren. Für Rot-Grün reicht es nicht, da die Piraten sehr wahrscheinlich in den Bundestag gewählt werden und auch die Linke meines Erachtens (hoffentlich) ebenfalls wieder reingewählt wird.
Jamaika geht nicht, da Union, FDP und Grüne auch nicht die Mehrheit erringen werden.
Rot-Grün-Gelb halte ich für illusorisch.
Die einzige “Chance” für eine Abwahl Merkels bietet die Euro-Krise. Falls uns unsere Bürgschaften für die PIGS um die Ohren fliegen und den Deutschen plötzlich ihre griechischen Rezepte serviert werden, dann brennt die Hütte.
30%ige Rentenkürzungen in Deutschland, massive Eingriffe in die Tarifautonomie und man wird sehen……
Wenn das so, dann könnten wir uns die Wahl 2013 eigentlich sparen. Kostet Geld, bringt Unruhe in den Laden und vor allem in die Märkte.
Ich finde es schon etwas makaber, die Hoffnung darauf zu setzen, dass es den anderen irgendwann so dreckig geht, dass wir von außen von der Laus befreit werden, die wir uns selber in den Pelz gesetzt haben.
Wie sieht eine “marktkonforme Wahl” denn aus?
Marktkonforme Demokratie, also die Finanzierung des steigenden Reichtums einiger weniger durch Abbau des Sozialstaats haben wir ja schon.
Das ist mir auch schon aufgefallen. Die Parlamentswahl in Griechenland war ja ganz offensichtlich nicht marktkonform. Was haben wir gezittert, der Dax und ich.
Mir gefällt es trotzdem nicht, mit dem Argument “Wahlen ändern nichts” Wahlen gleich ganz ausfallen zu lassen. Ich meine, es müsste doch genügend Menschen eingängig sein, dass Merkels Politik nicht nur kalt & herzlos ist, sondern, ganz rational betrachtet, auch gegen die eigenen Interessen gerichtet.
Ahja, mein Ironiedetektor muss mal upgedated werden.
Persönlich scheitere ich schon dabei, anderen zu erklären, dass ein Exportüberschuss ein Abfluss von realen Ressourcen eines Landes und von daher schlecht für das exportierende Land ist. Die Leute wissen einfach nicht, was Geld ist und setzen Geld mit realen Gütern gleich.
Die Medien haben es geschafft, den Leuten einzureden, dass Länder miteinander um den höchsten Export konkurrieren müssen. Was mit den “Verlierern” passiert werden wir in naher Zukunft sehen. Ich vermute für eine Mehrzahl der Leute ist die “Bestrafung” anderer Länder in ihrem Interesse, aus welchen Gründen auch immer.
Was die “herzlose Politik” Merkels angeht: die Kaltstellung von Leuten wie Gutti, Oettinger, Röttgen, Merz und die anderen aus der Andenpakt-Boygroup finde ich einen guten Anfang.
Prima Satire! Weiter so!
Nun lasst doch mal die arme Merkel in Ruhe. :-)
Sie kann doch nichts dafür, wenn die sie umgebenden Männer ein Haufen von eierlosen Versagern sind.
Mutti ist Bulldogge und Chamäleon in Einem.
Einerseits beißt sie alle weg, die ihr und ihrer Macht gefährlich werden könnten, andererseits reagiert sie blitzschnell und wechselt die Meinung, wenn es ihr dienlich ist.
Die Frau ist Opportunistin durch und durch und nur so kann ich mir vorstellen, dass sie die DDR “überlebt” und politisch in den Weste rübergemacht hat – durch reine Anpassung an die herrschenden Verhältnisse.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Richtig. Doch dazu müsste man erstmal eine Hoffnung haben, denn: Die spezialdemokratischen roten Sockenpuppen und Sackgesichter sind kein Deut besser als das, was jetzt regiert.
Anderer Zusammenhang, passt aber auch hier:
“Es verzerrt die Realität, auf ausgewogene Art über diese Unausgewogenheit zu berichten.”
http://www.sueddeutsche.de/politik/buch-ueber-politisches-system-der-usa-die-republikaner-sind-schuld-am-stillstand-in-amerika-1.1362289
Monopolkommissionen berücksichtigen leider nur wirtschaftliche Macht.
Ansonsten scheint das Buch ziemlich uninteressant zu sein, denn das drängendste Problem Amerikas ist die steigende Arbeitslosigkeit und nicht irgendeine Schuldenkrise, die Zuwanderung (abnehmende oder zunehmende?) oder die Kostenexplosion im Sozialwesen. Wenn ich lese, dass die Kreditwürdigkeit der USA in Gefahr ist … der Regierung steht es jederzeit frei, weniger Staatsanleihen auszugeben und sich direkt über die FED zu finanzieren. Wer dann um den Verkauf von Staatsanleihen bettelt sind die Banken, welche ausfallsichere Anlagen suchen und nicht wie in Europa die die Staaten, welche Banken anbetteln, dass sie ihnen ihre Papiere abkaufen.
Das Problem der geringen Wahlbeteiligung ist, dass den US-Bürgern die Wahl des Bürgermeisters wichtiger ist, als die Wahl des Präsidenten, da erstere mehr Einfluss auf ihr tägliches Leben hat. Das kann man nicht so einfach ändern.
Ich zitiere: “Merkel sieht am Horizont bereits die Ampel aufleuchten – mit Wolfgang Kubicki und Christian Lindner eine reale Machtoption für SPD, Grüne und FDP”
Also, als Schleswig-Holsteiner ist mir eins völlig klar: Eine FDP mit Kubicki und Grün geht nie, auch wenn die Grünen nur noch eine aus Puppe geschlüpfte zweite FPD sind.
Ich wusste noch gar nicht, dass “Ursula von was auch immer” ein vielversprechendes politisches Talente ist. Davon abgesehen sind Artikel, die sich mit machtpolitischen Geplänkel in der unseligen deutschen Parteiendemokratie beschäftigen stinklangweilig und schlicht und ergreifend überflüssig. Was wirklich interessant ist sind Inhalte, aber da ist sowohl in der Politik als auch in diesem Artikel Fehlanzeige.
Puppentheater nicht Küche.
Siehe http://dl.dropbox.com/u/5452124/PadAuK.jpg