Zwei Wege?
geschrieben am 29. August 2012 von Thorsten Beermann
Von Thorsten Beermann.
Der Endspurt zum US Präsidentschaftswahlkampf nimmt langsam Konturen an. Mitt Romney wurde trotz kleinerer Verzögerungen aufgrund des Tropensturms Isaas, den mancher gar als göttliches Zeichen begreifen wollte, zum Kandidaten der Republikaner für die Präsidentschaftswahl im November bestimmt. Mit wirklicher Begeisterung erfolgte die Wahl freilich nicht. Davon zeugen auch die kaum zu überhörenden Unmutsbekundungen im Saal. Romney gilt vielen seiner Anhänger als zu liberal und ein schlimmeres Schimpfwort kann es für einen Republikaner kaum geben. Da kann er sich noch so dogmatisch geben und auf Auslandsreisen haufenweise diplomatische Mini-Eklats auslösen, um bei der Tea Party Sympathiepünktchen zu ergattern. Doch für die Authentizität hat der Kandidat eine Geheimwaffe: Seinen Vize-Kandidaten.
Paul Ryan ist so etwas wie der ideale Schwiegersohn aller weiblichen Tea Party Anhänger. Im Gegensatz zu Romney, der in seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts etwa die Blaupause für Obamas Gesundheitsreform schuf oder das Recht auf Abtreibung noch befürwortet hatte und erst im Verlauf des Vorwahlkampfes seine liberalistische Seite entdeckt hat, ist Ryan ein politischer Hardliner, dem Freund wie Feind seine Positionen abnehmen.
Die lassen dann auch an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig. Paul Ryan in ein Verfechter des „kleinen Staates“ und möchte insbesondere das staatliche Sozialsystem weitgehend schleifen und Privatisieren, allerdings, das ist besonders mit Blick auf die Budgetverhandlungen im kommenden Jahr wichtig, den Militäretat sogar noch ausbauen. Die Steuern, insbesondere für Unternehmen und Besserverdienende, möchte er senken. Er ist Gegner einer Gleichbehandlung von Homosexuellen und möchte Abtreibungen generell Verbieten. Damit schärft Rayn Romneys Profil als liberalistisch in Wirtschaftsfragen und konservativ im gesellschaftlichen Kontext.
Fraglich ist allerdings, ob sich Mitt Romney mit dieser Wahl einen Gefallen getan hat. Die Vorwahlen der Republikaner sind vorbei und Ryan steht genau für das Bild, das alle Kandidaten für die innerparteilichen Abstimmungen von sich vermitteln wollten. Nach der offiziellen Nominierung Romneys sollte man aber davon ausgehen, dass sich die Anhänger der Republikaner ohnehin hinter dem Kandidaten versammeln. Die Botschaft, die mit Paul Ryan als Running Mate gesendet wird, richtet sich also überwiegend an Menschen, die Romney mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin gewählt hätten, wenn auch vielleicht nicht mit Begeisterung. Fraglich ist aber, ob sich mit diesem Tandem auch unentschlossene Wähler motivieren oder gar Obama-Anhänger abspenstig machen lassen.
Grundsätzlich positiv an dieser Entwicklung ist, dass die Wähler in den USA im November tatsächlich zwischen zwei klar unterscheidbaren Alternativen wählen können. Das ist mehr, als sich die deutschen Wähler für die Bundestagswahl im kommenden Jahr erhoffen dürfen.
Auf der einen Seite steht das Gespann Romney/Ryan mit reaktionären gesellschaftlichen Vorstellungen und einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, in der staatliche Leistungen reduziert, Arbeitnehmerrechte geschliffen und Umweltstandards ausgehöhlt werden, um „die Wirtschaft“ zu stärken mit der vagen Hoffnung, dass dabei irgendwann auch für die normale Bevölkerung etwas abfällt.
Auf der anderen Seite steht Obama mit einem Modell eines sozial zumindest etwas abgefederten Abstiegs und der vagen Hoffnung, dass der amtierende Präsident vielleicht etwas an Durchsetzungskraft gewinnen könnte, wenn er keine weitere Amtzeit zu verlieren hat.
Denn auch beim Amtsinhaber haben die letzten Jahre spuren hinterlassen. Der scheinbare Messias, dem das schwedische Nobelkommitee 2009 den Friedensnobelpreis im Voraus und wie wir heute wissen vorschnell verliehen hat, musste Federn lassen. Zu viele Vorhaben sind zwischen den beiden Kammern des Parlaments zerrieben worden, zu viele Versprechen wurden nicht erfüllt. Die große Veränderung ist ausgeblieben und die Gräben zwischen den politischen Lagern, die Obama als Versöhner kitten wollte, sind heute tiefer als zuvor.
Fairerweise muss man ihm allerdings zugestehen, dass er es in vielen Punkten versucht hat. Er band Republikaner in seine Regierungsmannschaft ein und kam den Konservativen immer wieder entgegen, oft so weit, dass seine eigene Position dabei vollkommen auf der Strecke blieb.
Die Blockade der US Politik aber ging von den Republikanern aus, die den Präsidenten noch dann am ausgestreckten Arm verhungern ließen, wenn er bereits alle ihre Forderungen erfüllt hatte. Ein Karikaturist bracht das in einer Szene zum Ausdruck, in der er einen flehenden Obama sagen ließ „Ich gebe euch alles, was ihr wollt“ und die Republikaner antworten „Das ist nicht genug“. Der größte Vorwurf, den man Barak Obama machen kann ist, dass er diesen Mechanismus nicht bereits viel früher verstanden hat und bereit war, für sein Programm aufzustehen und die vergleichsweise großen Freiheiten eines US Präsidenten zu nutzen, auch wenn es Kontroversen zur Folge gehabt hätte. Die Versuche, von allen gemocht zu werden, waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Darin eben liegt dann auch die einzige Hoffnung für eine mögliche zweite Amtszeit: Wenn es keine weitere Legislaturperiode zu gewinnen gibt, könnte Obama etwas mehr Kante zeigen und sich stärkern hinter die eigenen Vorhaben stellen. Ob er dabei allerdings auf die Unterstützung seiner eigenen Partei zählen kann, ist bei dem politischen Klima in den USA und besonders den Medien eher fraglich und nach den letzten vier Jahren kann man niemandem verübeln.
Das große Problem der Demokraten ist allerdings, dass die Ablehnung von Obama in weiten Teilen längst jedes rationale Maß hinter sich gelassen hat. Statt Argumenten wird blanker Hass verbreitet und mit Behauptungen unterfüttert, gegen das Anzweifeln seines Geburtsorts geradezu seriös wirkt.
Es ist schwer vorher zu sagen, wie weit diese Strömungen in die Gesellschaft der USA vorgedrungen sind. Einerseits sagen Untersuchungen, dass die Radikalen zwar immer lauter aber auch immer weniger werden und besonders in den jüngeren Jahrgängen kaum noch verwurzelt sind. Ein Blick in Online-Netzwerke oder Kommentarspalten allerdings hinterlässt einen anderen Eindruck. Beiträge, in denen Obama vorgeworfen wird, etwa beim Abspielen der Nationalhymne nicht die richtige Haltung angenommen zu haben, sind noch das Harmloseste und bei Vergleichen mit Affen aufgrund seiner Hautfarbe ist noch lange nicht Schluss.
Der Endspurt des Wahlkampfes wird einer der Schmutzigsten in der politischen Geschichte der USA werden. Ob es neben der klaren Richtungswahl auch eine Schicksalswahl für die Vereinigten Staaten werden könnte, wird man erst im Nachhinein sagen können. So wie mancher Hoffnungsträger sich als lahme Ente erwies, entpuppte sich mancher Hardliner im Amt als Pragmatiker. Allerdings dürfte mindestens im von den Republikanern dominierten Kongress kein Platz für Pragmatismus sein, egal wie der Präsident heißt, und ob die Demokraten die Mehrheit im Senat verteidigen können, ist derzeit alles andere als sicher. Nicht zuletzt die in vielen Bundesstaaten verschärften Wahlgesetze zumindest zielen direkt auf den Ausschluss potenzieller Wähler der Demokraten.


“Die Versuche, von allen gemocht zu werden, waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt.”
.wie sagte Farnz Josef Strauss selig: “everybody darling, is everybody arschloch”
Wenn schon, denn schon:
“Everybodys darling, -everybodys Rindvieh!” (F.J.S.)
… dieses “change”-Plakat … unglaublich …
Was ich an den USA nie begreifen werde: Da kann einer noch so ein asozialer Bonzenbeglücker sein, Hauptsache, er steht zum Militär, hält die Fahne hoch und plärrt die Nationalhymne – und wird gewählt.
Aber was schreib’ ich, bei uns wählen die Pfostenmichels ja auch weiter CDUCSUFDPSPDGrüne.
Dass der Staat mal richtig Geld in die Hand nimmt um die lokale Infrastruktur auszubauen wird wegen Staatssozialismus breit abgelehnt, die multiple Summe für’s Militär auszugeben, um in der ganzen Welt die Infrastruktur in die Steinzeit zurückzubomben, wird dagegen befürwortet. Mir ist dieses Volk auch ein Rätsel.
Wenn der Staat die Infrastruktur nicht finanziert, lässt er Platz für private Initiative, mit anderen Worten: Es ist der feuchte Traum so mancher Marktfetischisten, daß der Bürger, hinfort “Konsument” bzw. “Kunde” geheißen, z. B. neben vielem anderem, so er morgens aus der Haustür tritt, erstmal “Maut” für die Straßenbenutzung zu entrichten hat.
Und die Zerstörung von Infrastruktur (auch mit militärischen Mitteln) schafft wiederum Platz für private Initiative.
Ein Straßen- und sonstige Infrastruktur bauender und auch sonstig für die Bürger da seiender Staat lähmt demzufolge die Wirtschaft, deshalb:
“STARVE THE BEAST!”
(wer Sarkasmus findet darf ihn behalten) ;-)
Grüße
PS: Man kann auch nach England schauen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/cameron-will-britische-strassen-privatisieren-a-822140.html
Dabei sollte man berücksichtigen dass die Militärausgaben auch überwiegend Privatunternehmen wie z.B. Boeing oder Lockheed zugute kommen und die Logistik mehr und mehr privatisiert wird.
Der militärisch-industrielle Komplex ist in den USA ebenso eine Schlüsselindustrie wie die Autoindustrie bei uns.
´´Der militärisch-industrielle Komplex ist in den USA ebenso eine Schlüsselindustrie wie die Autoindustrie bei uns.´´
Aber mit unserer Schlüsselindustrie legen wir die Welt nicht in Schutt und Asche.
Ups,was tanken Autos nochmal.
Da sind die Waffen ja dann doch wieder ganz praktisch um das Öl zu sichern.^^
Beides scheisse!
Mfg
Spezialdemokrat
Genau so schaut’s aus aber Hand auf’s Herz der Durchschnitts-Ami kann doch auch nur wählen zwischen Pest & Cholera wie der Pfostenmichel. Was hast du für eine Wahl wenn andere bestimmen was überhaupt zur Wahl steht … Bullshit die Matrix mit ihren Regierungsschauspielern .
..die Frage in USA inzwischen : Is Obama worse than Bush?
oder war Schröder schlimmer als Kohl ..?
Gebt euch die Antwort selbst ;-) Leute wir werden egal wo vom Kapital verarscht und von der gekauften Politik während des Bewirtschaftens ruhig gehalten ..that’s all about
666
Der Großteil der Gründerväter der US Verfassung waren Freigeister, die mit Religion wenig am Hut hatten, einige waren sogar erklärte Atheisten was damals schon mutig war. Und was regiert heute die USA? Die “in-god-we-trust” und “gods-own-country” Scheiße.
Außerdem stellten sich diese Gründerväter ein Land vor, das auf Freiheit und Utilitarismus basiert. Was haben wir heute? Ein faschistisches System in dem die banken und Konzerne den Ton angeben und es in erster Linie die Freiheit der Ausbeutung und auf der anderen Seite die Freiheit des Hungerns gibt.
Der faschismus ist im Fahnenschwenken, im Kriegsgejubelin diesem wir sind die Guten und alle die gegen uns sind die Bösen” ist so was von Portierbar auf das Deutsche Reich und das faschistische Italien, dass es mich wundert wie irgend jemand das abstreiten kann.
Wie sagte Gore Vidal einmal? “In den US Demokratie hast Du die Wahl zwischen einer rechten Partei und einer ultra-rechten Partei” ..that’s it!
Anmerkung: damit will ich nicht alle US-Bürger als Faschisten abstempeln. Das würde meinen amerikanischen Freunden nicht gerecht werden. Die Logik des Systems ist aber klar ultra rechts.
@ w.buck
Oha, das war ein Hammerschlag.
Ich selbst würde mich durchaus als bekennenden Christen bezeichnen. Der Religion an sich die Schuld zuzuschieben ist zu kurz gegriffen. Wären die USA tatsächlich God’s own Country, dann gäbe es keine 47 Millionen Esssensmarkenbezieher und im “christlich-jüdisch geprägten” BRD-Land keine Millionen Hungerlöhner, Rentner-Arbeiter und Leihsklaven – denn das hat mir der christlichen Lehre überhaupt nichts zu tun.
Sie wird nur verwendet als Feigenblatt und das ist ärgerlich.
Und irgendwie tut man all denen Unrecht an, die im Stillen Gutes wirken. Davon gibt’s auch in den USA viele.
wie ich schon unten schrieb: ich beziehe mich nicht auf die Bevölkerung an sich…das wäre ja wiederum rassistisch oder faschistisch. Sicher gibt es gute Menschen in den USA (und ich kenne zum Glück eine Handvoll). Sicher gibt es auch gute Christen, Juden, Moslems …. die ihre Religion ernst nehmen.
Aber wenn ein Staat mit Gott ankommt kommt dabei NIEMALS etwas zum Wohle aller heraus. Ganz gleich ob G.W.Bush in den Krieg zieht gegen den Irak und dabei im Zwiegespräch mit Jesus (sic!) Gott auf seiner Seite weis oder ob irgendwelche Mullahs Frauen steinigen lassen weil das Gottes Gesetze so vorschreiben.
Religion als Machtinstrument missbraucht bringt Menschen dazu Dinge zu tun oder zu unterstützen die sie niemals unterstützen würden wenn sie “bei Verstand” wären.
Gott ist mit uns und darum sind die anderen Gewürm…ekelhafte Logik!
Schön formuliert.
Dass Obama sehr viel Enttäuschungspotential hatte, war doch von Anfang an klar. Auch ein Präsident kann in den USA nicht, wie er will. Und wenn man bedenkt, wer seinen Wahlkampf gesponsert hatte, war man von vornherein im Bilde.
Etwas anderes aber: Ich habe irgendwo bei irgend einem USA-Politiker (es kann Brzezinski gewesen sein) gelesen, dass die USA sich mit Obama noch ca. 25 Jahre halten können. Ohne ihn, also mit Romney, wird sich demnach die Zeit verkürzen. Da kann man doch nur zufrieden sein. Sehe ich da was falsch?
Am Erstaunlichsten ist, daß so viele diesen Wahl – Nonsens noch immer für bare Münze nehmen. Ist doch sowas von s…..egal wer Oberlakaie in USA ist, die eigentlich relevante Politik wird ohnehin lokal oder überwiegend in abgeschotteten Elitekreisen gemacht. Und dann diese gigantischen Wahlbeteiligungen, grad mal die Hälfte der Leute interessiert sich noch für diese Verarsche, warum wohl ? Bestimmt nicht, weil sie den Platz fürs Kreuzlein nicht finden.
Und wer bitteschön kümmert sich nach dem Wahltermin noch um diesen Vizeknilch ? Hat der neuerdings noch andere Funktionen als die des sofortigen Ersatzpräsidenten, falls der Nummer 1 was passiert ? Kann mich nämlich an keinen einzigen Vize (außer Cheney) erinnern, der auch nur einen Hauch von Bedeutung gehabt hätte. Wer ist überhaupt der Vize von Obama ? Hat der in den letzten 4 Jahren irgendwas gemacht außer Staatsknete zu kassieren ? Oder machen die in USA das für umsonst ?
MfG
Konsequenterweise nehmen sie ja auch öfter gleich Schauspieler als Präsidentendarsteller, für das tägliche Leben in den US ist der lokale Bürgermeister oder Polizeichef wesentlich wichtiger.
Man versetze sich einmal in das Denken eines Typs wie Mitt Romney:
Als erfolgreicher Selfmade-Millionär überzeugt von seinen unternehmerischen Führungsqualitäten.
Als US-Amerikaner überzeugt vom globalen Führungsanspruch.
Als Mormone überzeugt vom religiös-moralischen Führungsanspruch gegenüber anderen Glaubensrichtungen.
Mir wird übel…
@ der Herr Karl
Aus dem “globalen Führungsanspruch” wird nichts.
Die Welt ist viel komplizierter als die Amerikaner es sich vorstellen.
Bereits nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist den USA die Puste ausgegangen und jetzt ist auch noch China (und viiiiele andere Probleme) am Horizont und ausgerechnet heute sind die Amerikaner nicht mehr das, was sie mal waren.
@Truvor
“Globaler” Führungsanspruch ist sogar noch untertrieben; es sollte “universaler” Führungsanspruch heissen.
Die Amerikaner sollte man jedoch nicht unterschätzen. Gegen deren Anwälte und Verträge hat niemand eine Chance.
Dann wäre da noch der Dollar als Leitwährung mit Führungsanspruch…
@ der Herr Karl
Um die Welt zu beherrschen, brauchen die Amerikaner viel mehr als ihre Anwälte, Verträge oder sogar ihren Dollar (der auch ersetzbar wäre, wenn die Welt sich von ihnen abwendet).
Ihr Problem ist, die Welt glaubt (vertraut, etc.) ihnen nicht mehr.
Sie sind kein Vorbild (nicht mal für ihre Verbündeten) mehr.
Den USA glaubt niemand mehr?
Die Spiegelfechter, Nachdenkseitler und sonstige vielleicht nicht.
Im toitschen Führungspersonal ist jedoch parteiübergreifend mehr als genug Material vorhanden, welches lieber alternativlos über die Atlantikbrücke stiefelt, anstatt sich mal selbst Gedanken zu machen.
Geht wahrscheinlich nicht, weil “Autobahn”.
Ich sage nur Bilderberger ….. die Besucher der Tea Party ein who is who der Kapitalhoerigen korrupten Volksverweser . Nuja ihr wisst was ich meine zig fach aus allen Richtungen beleuchtet ..
@Truvor
Na, wenn es so wäre, würde ich es nicht als Problem ansehen.
´´Als Mormone überzeugt vom religiös-moralischen Führungsanspruch gegenüber anderen Glaubensrichtungen.´´
Und da soll noch einer sagen,Taliban wären schlimm. :-0
´´Man versetze sich einmal in das Denken eines Typs wie Mitt Romney:´´
Das geht nur mit vielen Tabletten.
Schau mal in die Augen von dem Typen.
Mfg
Schau mal in die Augen von dem Typen.
Fish .. ? :-D
“Potente Gehirne stärken sich nicht durch Milch, sondern durch Alkaloide”, schreibt der deutsche Dichter-Arzt Gottfried Benn in seinen Essays “Die Ausdruckswelt”.
Da irrte wohl der Dichter-Arzt!
Das Photo von dem Typen ist der abschreckende Gegenbeweis. Wär mal interessant zu erfahren, was der so einwirft.
C9H13N
ist doch ganz einfach.
beim derzeitigen zustand der usa muss man das schlimmste befürchten. dass obama sich gerade nicht zum krieg tragen lässt, muss man ihm schon hoch anrechnen, bei den bemühungen, einen solchen mal wieder anzuzetteln.
im grunde sind mir die innenpolitischen folgen egal, wenn es um die republikaner geht. ihre außenpolitische absolut rücksichtslose dummheit macht sie in meinen augen gefährlich für den rest der welt.
Barack Obama hat seinen Kontrahenten mit einer ordentlichen Prise Humor schon ganz richtig eingeordnet: „Wir haben beide Abschlüsse aus Harvard. Ich habe einen, er hat zwei, (…) was für ein Snob.“ http://www.f1rstlife.de/news/details/artikel/die_grosse_romney_show_kroenung_mit_hindernissen/
Egal, wie man zu Obama steht, es kann eigentlich nur noch schlechter werden, denn die Republikaner sind viel zu schnell mit der Armee bei der Hand, wenn sie Probleme politisch nicht bewältigen können.
Interessante Meinung: http://www.digitalmetro.us/2012/08/28/o-chem-ne-znaet-budushhij-prezident-ssha/
Wohin wollen weltweit immer noch die meisten auswandern, wenn Sie auswandern wollen?
Neuseeland, Australien? Schweiz? Kanada?
Finnland? Schweden? Schottland?
ihr habt mallorca vergessen^^
Sibirien ? ;-)
Ich glaube, spätestens seit den Präsidentschaftswahlen von 2000 b.z.w. 2004, nicht mehr an ihre materielle Relevanz. Wer im Lande die Musik bestellt, wurde im Laufe des letzten Jahrzehnts ziemlich deutlich. Die, ohnehin schon marginalen ideologischen Unterschiede zwischen den politischen Machtblöcken in den USA sind so bedeutungslos, wie das Wählervotum insgesamt (s.o.). “G. W. Bushs base”, -”the haves and haves more”, können mit Obama mehr als zufrieden sein… -er macht ihre Politik und ist dank allerlei, nahezu kostenneutraler, politischer Kosmetik auch noch als “liberal” der “Ost- Küste”, wie auch als der “drohnensüchtige Osama- Killer”, sogenannten “Patrioten” zu verkaufen. Der “gute” Mitt ist wohl eher ein Zählkandidat, dem seine guten Freunde, im inneren der Kasperbude, am Ende, die Auslagen bezahlen… -und ein kleines Handgeld oben drauf, -denn Romney ist allenfalls “have”, not “more”, in diesen Kreisen. Obama is “have nothing, but can get”, und damit für Amerikas reale Herrschaft, im doppelten Sinne domestiziert. Alle Betrachtungen über Parteiprogramme oder Parteitagsreden bestimmter Funktionsträger, und ihre etwaige Bedeutung für die Politik des Landes, sind reine Zeitverschwendung… -genau wie in unserem Vasallenstaat der “Have most’n'more” auch!
Es scheint einen Grundkonsens in den USA zugeben, dass, egal, wer “dran” ist, die Rolle der USA gefestigt bleiben muss. So ähnlich wie unsere “Staatsräson”, die allerdings geschichtsbedingt demütig und nicht weltherrschaftlich wie die der USA ist.
Auch der brave Obama spielt dabei mit – kürzlich hätte ich mich kugeln können, weil die Türken einen Zwergenaufstand veranstalteten:
Der gute Obama wurde während eines Telefonats mit Erdogan fotografiert, wie er entspannt im Stuhl saß und dabei mit einer Hand an einem Baseballschläger spielte.
Der gute alte Teddy Roosevelt kam wieder einmal voll zum Einsatz: Speak softly and carry a big stick. Botschaft rübergebracht. Alles klar, wer Herr im Hause ist und Richtlinienkompetenz hat. Zumindestens dem Ausland gegenüber.
Daheim freilich geht das nicht so leicht. Weniger Vasallen, mehr Rednecks hat es da.
Da siehste mal, selbst den Türken gelingt es, eine differenziertere Haltung gegenüber den USA einzunehmen. Deutschland dagegen … fangen wir lieber nicht damit an.
Eine “geschichtsbedingt demütige” Staatsräson in Deutschland gibt es übrigens nicht. Hin und wieder übt man eine gewisse Zurückhaltung bei einem UN-Gipfel. Aber Demut gibt es weder gegenüber den “Südländern”, noch gegenüber China, Russland, dem arabischen Raum oder sonst irgendwem. (Ausgenommen natürlich die USA.)
Her mit Mitt Romney!!!
Wenn man der Apocalypse nicht entgehen kann, dann will ich sie wenigstens gleich!
Hab noch nie einen Sozialradikalen getroffen, der sich so in seinem Fatalismus verloren hätte, als dass er sich Lafontaine als Bundeskanzler gewünscht hätte.
Bei dem Elend, was wir in Berlin gerade haben, sehe ich nicht, warum nicht Lafontaine. Schlimmer macht ders sicher auch nicht, er hat im Gegensatz zu den Vollspacken ein Gehirn.
Der Vergleich zwischen Romney und Lafontaine ist so dermaßen abwegig, daß ich mal ganz spontan die geistige Kapazität des Urhebers in Frage stellen muß;
Und mit Lafo wären wir besser gefahren als mit Gasherd Armani Schröder, der schon allein wegen seiner Geschenke an Maschmeier und die Versicherungswirtschaft hinter Gitter gehört.
Wenn überhaupt, hätte ich mir Strauß zum Bundeskanzler wünschen müssen, aber der steht schon ne Weile nicht mehr zur Verfügung.
@Autor: Hahah! Du glaubst doch nicht im ernst, dass sich O und R wirklich unterscheiden!? …und noch ein Mythos, der sich nicht wieder weg-argumentieren laesst…
Trotzdem:
100 Ways Mitt Romney Is Just Like Barack Obama
http://ivn.us/2012/07/17/100-ways-mitt-romney-is-just-like-barack-obama/
Ich frage mich alle vier Jahre, warum der US-Wahlkampf so eine erhebliche Aufmerksamkeit bei uns bekommt. Ich komme ja jetzt kaum mehr auf die letzten drei Gegenkandidaten; nein, eigentlich gar nicht. Und gerade dieses Mal scheint mir das – auch innerhalb der amerikanischen Diskussion – doch wieder nur ein Scheinwahlkampf zu sein, denn es ist doch klar, dass der sympathische, der charismatische Kandidat gewinnt, denn das sind die Argumente, die Zählen und die hat eben nur Obama.
Insgesamt gesehen ist der Artikel ja eine schöne Apologie für Präsident Obama:
Da kann man nicht umhin, Herrn Brecht zu paraphrasieren:
Auch wenn die Polls nach einem Kopf-an-Kopf rennen ausschauen, glaube ich nicht, dass Obama die zweite Amtszeit verliert. Er wird die Bush-Karte noch ausspielen und die angekündigten Reformen der GDP sind ja nicht gerade besonders massentauglich und bieten sehr viel Angriffsfläche.
Ich hoffe es vor allem für die Iraner nicht, das Romney gewinnt, aber ein Angriffskrieg auf den Iran wurde ja auch schon vor der Wahl prognostiziert und es sieht danach aus. Die Frage wäre dann, wem würde das eher nützen? Wohl eher Romney, der zumindest eine klare pro-zionistische Haltung zu hat, während Obama in der Zwickmühle stecken würde. Er kann sich weder eine pro-iranische noch eine pro-israelische Politik leisten.
PS: Da die israelische Regierung wohl den Wahlausgang in den USA entscheidend beeinflussen kann und quasi das gleiche nationalistisch-faschistiode Gedankengut mit der GOP-Führung teilt, wäre ein baldiger Angriffskrieg quasi nur eine Frage von Wochen. Andererseits wurde unter Obama trotz fehlendem Lippenbekenntnis wohl mehr Geld an Israel verschenkt, als jemals zuvor. Wer der nächste US-Präsident wird, hängt also wohl sehr davon ab, was der israelischen Regierung lieber ist: Geld oder zionistische Gesinnung.
Guter Mann. Die USA sind ja mittlerweile ein kommunistischer Wohlfahrtsstaat, in dem sich die Faulen ein schönes Leben machen und rumgammeln, während die Leistungsträger geschröpft werden. So kann das nicht weitergehen. Gut, dass sich die USA jetzt mal an Deutschland orientieren und sich an den großen deutschen Politikern wie Clement, Metzger und natürlich Schröder ein Beispiel nehmen. Ryan I-IV, impossible is nothing. Die Schlaffis da überm großen Teich.
Wenn er jetzt noch dafür eintritt, dass entweder “god bless america” oder die Originalhymne mindestens 50 Mal pro Tag statt der mageren 20-30 Mal im TV abgenudelt wird, sind die Reps wieder wählbar.
Hm, irgendwie hat dieser Mr. Ryan zumindest auf diesem Foto eine leichte Ähnlichkeit mit Wayne Chippen…äääh…Carpendale, Sohn des gleichnachnamigen altgedienten Schlagerbarden Howie aus Afrika-Süd und Hauptdarsteller in der ZDF-Serie “The Landarzt”…
Also ich kann mir nicht helfan aber mich erinnert der Typ frappierend an den älterenAlfred E. Neumann ;) :D
Leider kann man nicht erkennen, ob er vorn ebenfalls eine Zahnlücke hat. Und Sommersprossen scheint er wohl auch nicht zu haben…
http://kappesprivat.blog.de/2010/05/20/bild-mad-8634825/
Aber die engstehenden Augen und die Segelohren… :)
Gut, überzeugt…
das Komitee für den friedensnobelpreis ist norwegisch nicht schwedisch.