Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Kategorien

  • Archiv

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • RSS Nachdenkseiten

    • Hinweise des Tages II
    • Arme SPD – 150 Jahre, beachtliche Erfolge und seit 40 Jahren Abstieg. Wie kommt das?
    • Warum die Nation Angela Merkel und ihre Politik nicht braucht
    • Die Vorfeldtruppen der schwarz-gelben Koalition machen für den Wahlkampf mobil
    • Hinweise des Tages
  • RSS ad sinistram

    • Von der Riesterrente lernen, heißt Rauchmelder werden
    • Der Kollateralschaden allgemeiner Herzlosigkeit
    • Hier können Familien Kaffee kochen
    • De auditu
    • Sie ist ja eigentlich ganz nett
  • RSS annotazioni

    • Massenexodus als wirtschaftspolitische Strategie: Vorbild Lettland?
    • Aufruf: Europa geht anders!
    • Soziale Ungleichheit und die Krise
    • Die „höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten“ unter die Lupe genommen
    • Ungleichheit und Krise – zwei aktuelle Wortmeldungen
  • RSS Feynsinn

    • 150 Jahre Vernunft und Augenmaß
    • Sammelgammel
    • Georg-Schramm-Syndrom
    • Nachrichten aus der Montagehalle
    • Dany zurückgestreichelt
  • RSS Freiheitsliebe

    • „Enteignet – warum der Medizinbetrieb uns krank macht“ von Sonia Mickich
    • Warum das Barbie Dream House nicht unser Problem ist
    • Einführung ins journalistische Schreiben
    • Hartz IV: Mehr Kontrolle, weniger Förderung
    • Krise als Dauerzustand
  • RSS Oeffinger Freidenker

    • Warum der Austritt aus der Sozialistischen Internationale für die SPD richtig ist
    • Die Meute wird zur Jagd geblasen – die Medien und die “Obama-Skandale”
    • Sie sprechen in Zungen! - Warum wir uns in der Politik nicht verstehen
    • Warum Vergangenheitsbewältigung so wichtig ist
    • Das Geld findet immer einen Weg - warum die Debatte um eine Parteispendenreform sich immer im Kreis drehen wird
  • RSS Wirtschaft und Gesellschaft

    • Deutschlandfunk/Gregor Gysi/Drohnen/KalterKrieg: DLF-Moderator outet sich als krasser und geschichtsvergessener Ost-West-Ideologe
    • Konjunktur/Deutschland: Aufträge im Bauhauptgewerbe versprechen keine Erholung
    • Konjunktur/Deutschland: “Konsumfreude” sieht anders aus
    • Börse/Kursrutsch: Wir haben es gewusst – “Börsenboom” ist ohne Substanz
    • 150 Jahre SPD: Worauf die Sozialdemokraten nicht stolz sein sollten
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    MP3-Player Preisvergleich

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      salvo bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      “Obwohl überall “Made in...

      Eremit bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      Ha! Hatte schon gedacht, ich wäre der einzige Rufer in der...

      Leynad bei Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau – Videopodcast zum Vortrag:

      In der Theorie klingt das...

      seyinphyin bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      90% sind Propaganda auf dem Niveau von Nachrichten von der...

      seyinphyin bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      Sie scheinen ja ein recht wohlhabendes Umfeld zu haben,...

      HHarlekin bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      die D können europa zu grunde richten Nunja, wir machen das...

      salvo bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      zur guten Nacht übrigens noch eine gute Nachricht, so zur...

      Motzky bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      Die sind doch ok. Was ist schlimm an denen?

      salvo bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      “Ich finde das total cool, dass Du Deine Produkte an...

      salvo bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      “Du siehst, deinen Resteraunt Besuch kannst Du dir nur...

      Motzky bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      @Andreas, Du kannst nur etwa konsumieren bevor Du selber etwas...

      ElBarto bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      Seit wann sind die Deutschen-Wirtschafts-Nachrich ten auch nur...

      schwitzig bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      @Motzky reich konsumieren anstatt kaputtsparen. Ich finde...

      schwitzig bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      @Hälldenkasse Ich weiss aus zuverlässiger Quelle, dass...

      schwitzig bei Konsumklima: Wir verkaufen uns glücklich:

      @Heldentasse In „Sie leben!“ von John Carpenter Ein weit...

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Open Thread: Steinbrück wird Vizekanzler-Kandidat

    geschrieben am 28. September 2012 von Spiegelfechter

    Es ist ein Millionär, so kommentiert Duke von Feynsinn die personell kaum, zeitlich jedoch sehr überraschende Lösung der nicht wirklich spannenden K-Frage, zu der sich unlängst bereits Tom Schimmeck sehr treffend äußerte.

    Ich habe heute leider weder Zeit noch Lust, mich einmal mehr mit der Personalie Steinbrück zu beschäftigen, gebe Euch aber einen Sandkasten, in dem ihr dieses Thema diskutieren könnt. Sonderlich informativ dürfte diese Diskussion ohnehin nicht sein, da eigentlich schon alles zu diesem Thema gesagt sein sollte.

    Euer Spiegelfechter,
    Jens Berger

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post
    Tags: Spezialdemokraten
    flattr this!

    94 Kommentare:

    1. Stefan Sasse schrieb am 28. September 2012 um 16:33 - Permalink

      Ich verweise mal fröhlich in Eigenwerbung auf meine Analyse:
      http://www.oeffingerfreidenker.blogspot.de/2012/09/peer-review.html

      • OAlexander schrieb am 28. September 2012 um 20:32 - Permalink

        Generalhistoriker Dr. Sasse: deine trivialen Beiträge hier waren nicht substantiell Teil des Erfolges des spiegelfechter.com-Blogs . Ich erachte dich als nicht besonders wichtiger als die BILD-”Zeitung”. Das Zeugs auf “Oeffinger Freidenker” ist bestenfalls ambitionierter Müll. Grosser Mund und nix zu sagen!

        • Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 10:43 - Permalink

          Nachdem Du dich inzwischen als Bayer geoutet hast, rezipiere ich solche temperamentvollen Beiträge inzwischen anders. ;-) . In Österreich nennt man sowas ranzen.

          Ich arbeite immer gerne in Bayern. Speziell ists scho.

      • Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 10:36 - Permalink

        Sympathie, Stefan Sasse, für Dein Ausharren im Analyse-Raum der realen Lage, statt armrudernd “Lösungen” aus dem Hut zu zaubern.

        • OAlexander schrieb am 2. Oktober 2012 um 05:18 - Permalink

          @ Lemmy

          Insnbesondere an einem Tag an dem bei der SPD offiziell die Verlängerung der Steinzeit (Steinzeit #2 für Detailscheisser) ausgerufen wurde, wähnt man sich glücklich wenn man daran erinnert wird, dass es wahrscheinlich in diesem unserem Lande mal intelligentes Leben zumindest mal gegeben hat – wenn man den Bundestag als statistisches “Sample” verwendet.

          Im Filmmaterial ist auch Onkelehen Herby Wehner zu sehen – der geniale Erfinder des Wortes “Düffeldoffel” – ein Wort das er weiland ganz schnell Im Bundestag zurechtzimmerte, weil er wusste, das das A-Loch Wort das ihm gerade auf der Zunge Lag, ihm bestenfalls den um den 50. Ordnugsruf von BuTa-Präserin Annemarie Renger einbringen würde.

          Insgesamt hatte Wehner um die 50 oder so, und der vom Temperament oft verglichene FJS nur zwei. Was natürlich auch was damit zu tun haben könnte, das FJS vor elf in der Früh nirgendwo war, weil erjede Nacht mit seinen beiden Spezeln, mit denen er im WW2 mal einen Brückenkopf erobert hatte, die Bocksbeutel abgearbeitet hatte. Zum Abschluss gab es dann zwischen vier und fünf oft noch eine Flasche Whisky.

          Unvergessliche Erinnerungen an jene Zeit an die Grossveranstaltungen auf dem marienplatz in der Bayernhalle, der Olympiahalle – mit den ohne Manuskript vorgetragenen zwei- bis dreistündigen Reden des FJS – die unter anderem auch meine Lateinkenntnisse stark geformt haben.

          Richtig, da gab es auch die immense Korruption mit der Zwick Affäre als Höhepunkt (dem haben sie 40 Millionen Steuern als Geschenk das Gesäss hinauf gejagt – das war des Ganzen dann doch schon etwas zuviel). Aber sowas stört den Bürger nicht solange der sich gerecht versorgt sieht. und es nicht arg übertrieben wird. Präsident Lula hat es ja auch nicht geschadet als er mal vor laufender Kamera sich schnell mall ein paar Hundertausend stecken liess- und zwar zu Recht nicht.

      • Peleo schrieb am 29. September 2012 um 11:48 - Permalink

        Stefan, lass Dich nicht einschüchtern durch diesen hohlen Überlegensheitsgestus* der Sassehasser hier.

        * der Begriff stammt von Hartmut Rosa, war gemünzt auf die Luhmann-Jünger, passt aber auch hier.

      • Mod schrieb am 30. September 2012 um 09:12 - Permalink

        Die Analyse ist nicht ganz Vollständig und Steinbrück als Synonyme für eine Wahlniederlage ist abwegig, wie ich Gestern in Münster erleben konnte. Der entscheidende Satz lautete bla bla Beinfreiheit blabla bla, ich kürze das mal stark ab. Die spd ist ja nun kein armer Haufen und durch die eigene Presse hat sie für die Meinungshoheit das passende Kaliber, auch wenn Steinbrück noch nicht das mediale Tamtam beherrscht wie sein Vorgänger schröder, das kommt und als Finanzminister blieb er vielen in guter Erinnerung, zu den Fähigkeiten des Erinnerns unten mehr, es wäre ein Fehler den Mann zu unterschätzen.

        Was diese Troika angeht, jetzt muss ich tatsächlich überlegen welche Gesichtslosen da gemeint waren? Gabriel und Steini und als ich Steinmeier das erste mal hab Reden hören, als erste Stimme nach schröder und dessen Wahlniederlage, dachte ich da redet schröder? Als Kanzleramtschef hatten wohl beide den selben PR Berater und dieses Stromlinienförmige und nichtssagende Gerede im schröderschen Stil war Gift für meine Ohren, was ich sagen wollte ist das Steini zwar rhetorisch gut ist wenn er seinen Text kennt, es wird Brenzlig wenn er von der Seite angesprochen wird oder schnelle Themenwechsel bzw. inklusive Angriffe kann er ganz schlecht wechseln, da versagt fast seine Stimme.

        Herr Gabriel der Racker, hatte als Ministerpräsident von Niedersachsen so viel Mist gebaut das die cdu mit einem Federstrich und kurz vor dem Wahltag die spd ins Nirvana schicken könnte, wie gesagt nur für diesen einen Tag der Wahl, die Vergesslichkeit der Deutschen ist da ja Sprichwörtlich, so das am folgenden Tag und cdu Wahlsieg der gemeine Wähler sich nicht mal mehr daran erinnert, wen er überhaupt gewählt hat?

        Aber das Außenministerium ist nicht erst seit Westerwelle beschädigt, das Außenministerium ist beschädigt seitdem die Deutschen sich entschlossen haben wieder in den Krieg zu ziehen.

    2. Volker Birk schrieb am 28. September 2012 um 16:44 - Permalink

      Ach komm jetzt, Jens, bloss weil Schönwetter ist, müssen wir alleine spielen!

      • Spiegelfechter schrieb am 28. September 2012 um 17:15 - Permalink

        ;-)

    3. email schrieb am 28. September 2012 um 16:55 - Permalink

      Mich kotzt es an, schon wieder Aussagen vernehmen zu müssen wie:
      Die einzige Chance, die CDU und FDP los zu werden ist es die SPD zu wählen. Auch wenn ich weiß das die scheiße sind.

      Deutschland kotzt mich an.
      Das wird man doch mal sagen dürfen.

      • Truvor schrieb am 28. September 2012 um 17:27 - Permalink

        @ email

        Und deswegen kotzt Dich Deutschland an ?
        Leute, Leute, es geht Euch immer noch zu gut.

        • Spiegelfechter schrieb am 28. September 2012 um 17:34 - Permalink

          Leute, Leute, es geht Euch immer noch zu gut.

          Das hätte auch von Peer kommen können ;-)

          • Truvor schrieb am 28. September 2012 um 17:43 - Permalink

            @ Spiegelfechter

            Strike ;-)

      • klaus baum schrieb am 28. September 2012 um 19:39 - Permalink

        @email: in den tagebüchern von victor klemperer ist zu lesen, dass die nazis darauf hinwiesen, man müsse sie wählen, weil sonst der bolschewismus käme und alles noch viel schlimmer würde.

    4. R_Winter schrieb am 28. September 2012 um 17:22 - Permalink

      Es ist kein Neid – nur tief traurig:

      Der ehemalige Finanzminister und heutige Bundestagsabgeordnete (möglicher Kanzlerkandidat) Peer Steinbrück (SPD) hat durch seine diversen »Nebentätigkeiten« ein geschätztes »Nebeneinkommen« von etwa einer Million Euro erhalten. Anrechnungsfrei versteht sich. Das heißt, seine Bezüge als Mitglied des Bundestages werden in voller Höhe weiter gezahlt -durch das Volk-……

      Quelle : 21.4.2012
      http://www.freitag.de/autoren/demokratez/nebeneinkommen-bundestag-steinbruck-mit-ca-einer-million-20ac-platz-1

      • ppp schrieb am 28. September 2012 um 17:55 - Permalink

        Also bitte, diese Jahr hat Steini bisher nur drei Stufe 3 Vorträge gehalten, gegenüber den knapp 40-50 von 2010/2011 ein echter Fortschritt – echte hanseatische Selbstbeherrschung.

        http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/S/steinbrueck_peer.html

        Ansonsten:
        Der LINKEN sollte es ein ein, zwei Prozent mehr bringen.

      • Bonsta schrieb am 30. September 2012 um 21:56 - Permalink

        Der Chef vom Freitag, Augstein, hätte ja heute die Gelegenheit gehabt, sowas mal anzusprechen in dieser seltsamen Sendung auf Phoenix Augstein vs. Blohme oder so ähnlich. Stattdessen ein dummen Scheingefecht über den “Experten” (Augstein) Steinbrück. Albrecht Müller hatte ja schon mal gewaltig in seine Richtung geschossen und damals fand ich das übertrieben. Seit heute sehe ich das anders.

    5. Toby schrieb am 28. September 2012 um 17:50 - Permalink

      Die Frage die mich umtreibt ist jetzt eher, hast du den Titel von Zeit-Online, oder die von dir ;)?

      • Spiegelfechter schrieb am 28. September 2012 um 18:29 - Permalink

        Der Deutsch würde sagen “zwei Doofe, ein Gedanke”, der Engländer “genius minds think alike” ;-)

    6. Hartmut schrieb am 28. September 2012 um 17:52 - Permalink

      Nein, Deutschland kotzt mich nicht an… nur bestimmte Banausen, die meinen das Volk zu “regieren”….

      • Truvor schrieb am 28. September 2012 um 18:06 - Permalink

        @ Hartmut

        Und wer wählt jedes Mal diese Banausen ?
        Ihr alle oder die Marsianer ?

        • Vogel schrieb am 28. September 2012 um 19:03 - Permalink

          Die Marsianer Du Doll! ;-)

          • Truvor schrieb am 28. September 2012 um 20:13 - Permalink

            @Vogel

            ;-) ;-) ;-)

      • Nochn Wähler schrieb am 28. September 2012 um 20:54 - Permalink

        “das Erbe seines Urgroßonkels” schrieb die Tagesschau im Porträt unter http://www.tagesschau.de/inland/steinbrueck434.html .

        “Seine schulische Laufbahn dauert etwas länger: Mehrfach muss der kleine Peer wegen schlechter Noten die Schule wechseln, zweimal eine Klasse wiederholen.” Naja, aber er kommt aus einem Guten Stall. Da kann auch mal jemand etwas mittel-begnaded sein, das geht für Kanzler. Kanzler kanner.
        Schachbrett richtig rum halten … nicht so.

        Sicherlich würden wir den Enkel vom Ackermann doch auch wählen wollen, nicht?

        • Bonsta schrieb am 30. September 2012 um 22:05 - Permalink

          Linke Verschwörungstehorien sind das! Klar dass das der “Rotfunk” breittritt. Nein, nur durch harte Arbeit kommt man da hin ;)

          Auf mich wirkt “Steini” immer, wenn er z.B. mal bei Bundestagsdebatten eingeblendet wird, wie ein Idiot. Das kann natürlich täuschen und Sitzenbleiben oder schlechte Schulnoten sind nun auch nicht unbedingt Kriterien, seinen Intellekt zu beurteilen, manchmal vielleicht sogar im Gegenteil.

    7. t.h.wolff schrieb am 28. September 2012 um 18:21 - Permalink

      Ferdinand Sauerbruch hat seinem Nachruhm bekanntlich nachhaltig geschadet, weil er nicht wahrhaben wollte, daß seine Zeit am Operationstisch vorüber war. Daß nun Schmidt auf die alten Tage für Steinbrück “den Hindenburg macht”, deutet in die gleiche Richtung. Schmidt hat bereits die erste Nachkriegsspaltung der SPD zu verantworten, nun sieht er es vermutlich als sein politisches Vermächtnis, mit dem naßforschen Peer den Schlußstein auf die Verbürgerlichung der Partei zu setzen. Man hat den Alten bei der (durchaus erheblichen) Eitelkeit gepackt, denn er kann sich durch die Jahre nach Schröder und deren Rezeption durch die deutschen Leitmedien in seinem eigenen Kurs nach Brandt bestätigt sehen. Die traurige Torso-SPD kommt zur Zeit zwar auf knapp 30%, aber Schwarz/Gelb werden nicht immer so unterirdisch agieren und personell so desolat besetzt sein wie in diesen Tagen. Man stelle sich nur vor, die Union hätte noch zu Guttenberg oder einen ähnlichen Coverboy in der Bütt. Dann stolpern noch die Piraten in den Bundestag, wohl kaum auf Kosten von Unionsstimmen. Gute Nacht, alte Tante SPD.

      • Mod schrieb am 30. September 2012 um 09:55 - Permalink

        “Ferdinand Sauerbruch hat seinem Nachruhm bekanntlich nachhaltig geschadet, weil er nicht wahrhaben wollte, daß seine Zeit am Operationstisch vorüber war. Daß nun Schmidt auf die alten Tage für Steinbrück “den Hindenburg macht”, deutet in die gleiche Richtung. Schmidt hat (…)”

        vor allem viel geraucht und raucht immer noch, sogar in TV Shows, überlege gerade ob ich ihn nicht Anzeige und Verklage, wegen der Niederlage vor 30 Jahren, wegen der Leiche im Landwehrkanal, dem zweiten WK, dem Tod von August Bebel und wegen Führen falscher Titel.

        Bei Sauerbruch waren altersbedingte Erkrankungen wie Orientierungsschwierigkeiten die Zeitlich bei ihm auftraten oder Schilddrüsen-Fehlfunktion, eine Frontotemporale Demenz würde wohl heute Diagnostiziert und ein Mangel an Betaamyloidpeptid Amyloid-beta-protein. All das Zusammen konnten die Leistungen für die Medizin jedoch nicht Schmälern, man denke da nur an die Technik bzw. die Hand des “kleinen Lotharingers” im 16. Jahrhundert oder die Schmuckhand von J. B. van Lamzweerde im 17.Jahrhundert, die Hände des Götz von Berlichingen und in der Epoche die Hand des Seeräubers Horuk Barbarossa von der keine Konstruktionspläne überliefert sind, eine Hand des Marcus Sergius ca 200 vor Christus gab es da auch noch aber es handelte sich wohl eher um einen Haken oder eiserne Hand genannt den Haken darf man wohl bei Barbarossa vermuten, das Problem dabei ist oder sind Zirkulationsstörungen und Atrophie und hier setzte Sauerbruch an.

        Wie ich darauf komme?, Volker Beck, waschen und Rasieren tritt als kranker Mann oder Todkranker Mann ab und wird ersetzt durch eine schöne Frau die ebenfalls sehr Krank ist und mein erster Gedanke war Gestern, das die spd es in Rheinland-Pfalz ohne Hände mit der Mitleidsnummer versucht? Nur ein Gedanke aber denen traue ich alles zu. Denn weshalb berichtet die Presse im TV nur über die Erkrankungen bzw deren Krankheit und nicht über die Personen oder deren Leistungen?

    8. alexios schrieb am 28. September 2012 um 18:52 - Permalink

      Mal abwarten, die SPD schafft es mit den Grünen. Özdemir als Außenminister ist bestimmt auch schon eingeplant.

      Verständlich, wie so mancher hier schreibt, dass er Deutschland zum kotzen findet. Die deutschen Gesinnungswähler wählen gerne den starken Mann, wie gelartig er seine Hände im Neoliberalismus badet und wie unfähig er in der Vergangenheit war spielt da keine Rolle.

      Morgen wird alles anders, morgen wird alles ok. Wählt halt Mr. Selbstgefällig, ihr Hornochsen.

      • Bonsta schrieb am 30. September 2012 um 22:21 - Permalink

        Und wen wählten die Griechen? Wen die Spanier? Die Briten sind am längsten von der neolieralen Ideologie gebeutelt. Wen wählten die?

        Es ist so einfach auf die Deutschen zu schimpfen. Die Griechen wählten ihre alten Pappenheimer sogar wider besseren Wissens und in einer beispielosen Wirtschaftskrise. Ist das besser?

        Für Deutschland gilt leider tatsächlich noch der Merkel-Satz: “Deutschland geht es gut.” Es wird sich zeigen wo der Wind hinweht, wenn die Krise hier tatsächlich voll durchschlägt. Solange das nicht der Fall ist, wird sich auch am Wahlverhalten nichts ändern. Wenn es sich jedoch irgendwann ändert, und das wird es, wird mir auch nicht wohler um’s Herz.

    9. Vogel schrieb am 28. September 2012 um 19:12 - Permalink

      Großes Kino bei der SPD: Kurt Beck hat die Chance beim Schopf ergriffen, jetzt “wo alle über den Steinbrück reden”, mag er sich gedacht haben!

    10. T-Fighter schrieb am 28. September 2012 um 19:43 - Permalink

      Wenigstens gibt es uns die Gelegenheit zu sehen, ob Egon Bahr sich geirrt hat und auch der Peer seinen Gnadengesuch in Washington antreten müssen wird.

      http://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet

      (ACHTUNG VT: Falls die gesamte Sache stimmt, dann erklärt es, warum die BuBa ihr Gold nicht gefälligst zurückholt und unsere Medien gleichgeschaltet wirken. Und dann stimmen die Aussagen, wonach die USA die gleichen Papiere bei den Japanern vorbringen und die bis heute keine echte Armee/A-Bomben haben dürfen. Es erklärt auch, warum die Japaner und Deutschen beim Plaza-Abkommen eingeknickt sind. Und dann erklärt es auch noch warum in den USA gemeinhin angenommen wird, dass Reagan die Pershing2-Raketen gegen Widerstand der deutschen Politiker durchgedrückt hat, obwohl bei uns es immer heißt,dass es unsere eigenen Politiker waren. Aber wir geraten hier in den VT-Bereich!!!!!)

    11. Jan schrieb am 28. September 2012 um 19:55 - Permalink

      Für wie realistisch haltet ihr es, dass
      1. die Piraten über 5% kommen und sie dann
      2. eine rot-grüne Minderheitsregierung tolerieren?

      Ich finde das gar nicht so abwegig. Erklär der Nahles, dass Christian Lindner jetzt Wirtschaftsminister wird (in einer Ampel) oder lass dich von einer jungen, leicht konfusen Fraktion zum Kanzler wählen und schmeiß ihnen den ein oder anderen Knochen hin (Milde Urheberrechtsreform, irgendwas mit Transparenz, usw.).

    12. OAlexander schrieb am 28. September 2012 um 20:21 - Permalink

      Ich bin mehr als peinlich berührt. Meine Familie hat eine sozialdemokratische Tradition die in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Mein Großonkel saß für diese Werte im KZ. Ich selbst mag mich befleckt haben , indem ich in den 1970ern mal Mitglied der CSU war, was aber damals wohl die beste poitische Partei der Welt war.

      Mit Steinbrück, dem großen und dafür gut bezahlten Motivator der Banken als Führer hat sich die SPD endgültig ihrer historischen Legitimation entledigt. Das ist in etwa so wie die Automobile von Cadillac. Die gibt es noch, haben aber mit Qualität nicht mehr das geringste zu tun – Name und Produkt sind restlos entfremdet.
      In Österreich fing das beispielsweise alles mal mit dem zu smarten Hannes Androsch an. Nach “Tonyblair” (offizielle verrottete Aussprache) und Gas-Gerd – ist Sozialdemokratie wohl restlos ausgelutscht und Brasiliens Lula war er letzte. Dilma, mach’s Licht aus.

      Weil es hier auch bergab geht, nehme ich die Gelegenheit war um liebe Grüsse an meine hiesigen Freunde in Berlin, der Republik Österreich und der Schweiz zu senden. Und die anderen auch. Eine nette Familie hier, irgendwie. Und der Jens kriegt auch einen Klaps auf die Schulter.

      • Vogel schrieb am 28. September 2012 um 20:47 - Permalink

        @”der befleckte OAlexander”
        CSU? Es gibt schlimmeres: 39 Jahre jeden Montag auf den Speichel gewartet, 20 Jahre SPD gewählt … so kann’s kommen.

        Kopf hoch, tapfer sein, es wird schon wieder!

        ;-)

      • Nochn Wähler schrieb am 28. September 2012 um 21:06 - Permalink

        Das Wahlrecht verursacht das, begrenzte Ideen/Parteienauswahl lassen einen immer wieder die alten Steine umwenden und anschauen. CDU, SPD, CDU, SPD, SPD, CDU … alles nicht das wahre.
        Wenn dann eine “neue” Partei über die 5% Hürde springt kommt gleich der Gedanke “toll, jetzt müssen wir eine der Alten aus dem Sortiment nehmen … wie wär’s mit der FDP”.
        Richtiger Gedanke, falsche Ursache!

        Reformstau im Wahlrecht da war doch was aus Karlsruhe.

        • schwitzig schrieb am 29. September 2012 um 08:44 - Permalink

          @Nochn Wähler

          Wenn dann eine “neue” Partei über die 5% Hürde springt kommt gleich der Gedanke “toll, jetzt müssen wir eine der Alten aus dem Sortiment nehmen … wie wär’s mit der FDP”.

          Nicht zwangsläufig. Nur wenn sich z.B. wie bei den Piraten die “neue” Partei
          als eine umgetünchte FDP erweist. Zum Glück ist der OAlexander-Kelch an mir vor ein paar Jahren vorbeigegangen, als ich nach meiner anfänglichen Begeisterung für die “neue” Bewegung erkennen musste, welche Ideologien dort mehrheitsfähig waren.
          Prinzipiell haben wir in Deutschland immer noch ein demokratisches System, allerdings mit dem entscheidenden Fehler, dass das strukturelle Design zwangsläufig dazu führt, dass nur die alten Steine als neue Steine erscheinen können, was effektiv darauf hinausläuft, dass es in dieser “Demokratie” keine Wahl und somit auch keine wirklichen Wahlen gibt. Was rede ich: Selbst unser Wahlgesetz ist bei einem Unfall beim BVerfG als Unrecht erkannt worden.
          Ich glaube nicht, dass diese “Demokratie” in Richtung einer Demokratie reformierbar ist, denn die, die solche Reformen anstossen könnten, sind die, die davon profitieren, dass wir eine “Demokratie” und nicht eine Demokratie haben.
          Es wird ähnlich wie in der Wirtschaft einen Zyklus geben und ich hoffe, dass ich genügend Geld und Sachverstand haben werde, dieses immer wieder unschöne Endspiel des Zyklus’ rechtzeitig zu erkennen und in ein anderes Land auszuweichen. Zumindest so lange, bis die größte Gewalttätigkeit überstanden ist.
          Oder wenn ich Glück habe, findet das alles erst nach meinem natürlichen Ableben statt – wer weiss das schon – die Finanzkrise zuckt schließlich auch schon seit einigen Jahrzehnten länger, als es je zu vermuten war.
          Ausserdem – da ist ja noch der 21.12.2012 :-). Hm. Vielleicht baue ich eine Arche? Noah hat damals auch auf’s richtige Pferd gesetzt und gestern habe ich gelesen, dass auf dem Mars Flussgestein identifiziert wurde :-).
          Als Kind wollte ich Astronaut werden, als Erwachsener will ich Pionier sein :-).

          • Nochn Wähler schrieb am 29. September 2012 um 14:11 - Permalink

            “welche Ideologien dort mehrheitsfähig waren” liegt ja auch wohl nachweislich daran, das jetzt wirklich ALLE durch diese neue Hoffnungslücke drängen wollen, wohl wissend das dieses Wahlprozedere keine zweite/andere Gegebenheit bietet.

            Und das beschädigt jetzt nachhaltig, und gewollt, den politischen Aufbruch der nachrückenden Generation. Doch Politikverdrossenheit war auch keine Lösung. Dahin will doch keiner zurück.

            Bei aller Wanderlust und den schönen Gegenden rund ums eigene Ländle drum herum sitzen wir hier mitten in Europa stets mitten in der Scheiße die von uns hier ausgehend angerichtet wird.

    13. Gabi schrieb am 28. September 2012 um 21:37 - Permalink

      2 Spiegel, ist das rechte echt? Das andere bezweifle ich nicht, gab ja einige lächerliche Unterstützungsaktionen seitens Alt Schmidt

      • The Joker schrieb am 29. September 2012 um 01:45 - Permalink

        Der Spiegel rechts stammt von Dezember 1932. Übrigens quillte seinerzeit Hindenburgs E-Mail-Postfach (paul.von.hindenburg@reichspraesident.com) daraufhin über. Und Hitlers Facebook-Seite war vorübergehend nicht zu erreichen. Der Rot-Front-Hackerbund wurde damals verdächtigt…
        ;-)

        • Peleo schrieb am 29. September 2012 um 10:45 - Permalink

          quoll ;-)

          • The Joker schrieb am 30. September 2012 um 07:07 - Permalink

            Stimmt auch wieder… war aber auch spät gestern…

        • Gabi schrieb am 29. September 2012 um 15:29 - Permalink

          Danke, war wohl etwas übereilt von mir! Bin manchmal etwas deppern und impulsiv ;-(
          Kenn den Spiegel zwar, aber keine Ahnung, seit wann der existiert? Außerdem wäre es ja eventuell möglich, das dieses Bild mit den Beiden keine Fotomontage ist und in der Vergangenheit für irgendeinen Artikel gedient hat?
          Deshalb danke für die Schippe Joker!

        • trine schrieb am 14. Oktober 2012 um 20:00 - Permalink

          u make my day :) – nur das !com! kann nicht stimmen .. wahrscheinlich !dr! :D

      • Tobi schrieb am 1. Oktober 2012 um 15:08 - Permalink

        Ich finde die Nebeneinandersetzung der beiden Cover oben nicht gut, weil sie dazu geeignet ist, die Diskussionskultur zu vergiften. Das tut jeder, der zwischen dem Paar Schmidt / Steinbrück und Hindenburg / Hitler tatsächlich politische Parallelen zieht.

    14. W. Buck schrieb am 28. September 2012 um 21:56 - Permalink

      Komme mir vor wie in einem Bild von Escher. Ständig geht es im Kreis bergab. Ohne das jemals das Ende zu sehen wäre. Vielleicht muss ich die Griechen und Spanier fragen. Die erahnen vielleicht den Grund, den Bodensatz schon….

    15. Winne2 schrieb am 28. September 2012 um 22:06 - Permalink

      Nun, ich würde dem Mann fast alles verzeihen. Seine Bücher, seine gemoppelten Honorare, selbst seine völlig fundamentslose Arroganz und Eitelkeit. Aber DIESE Zähne? Nein, es gibt wirklich Grenzen nach unten.

    16. Ichpersoenlich schrieb am 28. September 2012 um 22:23 - Permalink

      Hurra! Mit 1 PS zur Bändigung der Finanzmärkte und Bankenregulierung! Sozialdemokratüüüü voollle Krafft voraus!

      Hat da jemand gewiehert?

    17. alexios schrieb am 28. September 2012 um 22:28 - Permalink

      Mir persönlich ist das völlig egal, wie dieser Mann im Detail aussieht, die Körpersprache entlarvt ihn aber insgesamt, wenn man weiß was man damit verbinden kann. Zynismus pur. Passt doch gut zu unserem Land. Dann halt Alternativlos 2.0 reloaded.

    18. t.h.wolff schrieb am 28. September 2012 um 22:43 - Permalink

      Es fühlt sich an wie in einem schlechten Film.

      • The Joker schrieb am 29. September 2012 um 01:36 - Permalink

        Hihi.
        Apropos skurriler Filmtod:
        Auch Figuren mit dem Namen STEINBRÜCK enden bisweilen tragisch:
        http://www.youtube.com/watch?v=tAKRpSdVckk
        ;-)

      • Thorsten schrieb am 2. Oktober 2012 um 23:54 - Permalink

        Dieser Filmtod wurde auch schon parodiert:
        Ein Fall für alle Fälle

        :-)

    19. JohnBW schrieb am 28. September 2012 um 23:11 - Permalink

      Vom Parteienruinator zum Kanzlerkandidator!

      Das ist Merkels letzte Chance doch tatsächlich noch einmal wiedergewählt zu werden. Wer will denn einen billigen Abklatsch von dem und ohne Aussicht auf Zukunft, was Kohl uns als Birnenkomp(l)ott einschenkte im Schröderismus niederträchtig fortgesetzt wurde und unter Merkel stümperhaft verschlimmert wurde?

      Es gibt also die Fortsetzung des Niederganges einer asozialen SPD.

      Und die jämmerliche CDU gemeinsam mit drei Prozent-Partei abgewirtschaftet, ist nur noch im Sprücheklopfen mit der zur Schatten-CDU verkommenen asozialsten SPD auf Augenhöhe. Den Rest erledigen dann die Prediger mit der Bitte: Wählt christlich.

      Im Ruinieren haben alle diese Neoliberalen eines gemeinsam: Eine alternativlose Eins mit Doppelplus.

      Wenn man den geschönten Armutsbericht betrachtet, dann müsste doch wohl endlich jeder erkennen können, auch ohne studiert zu haben:

      Ein völlige Bündelung des Kapitals bei den wenigen Superreichen verhindert die nötige Massenkaufkraft, die eine Marktwirtschaft (egal welche) definitiv braucht, um am Leben erhalten zu werden.

      Mit höchstem Sachverstand und sehr gut überlegt schrieb Prof. Radermacher (Global Marshall Plan Initiative) im Vorwortes Huschmand Sabets Buch “Globale Maßlosigkeit”:

      “Der vielleicht größte Skandal besteht darin, dass seit einiger Zeit eine massive Umschichtung von Realvermögen auf diesem Globus zugunsten der »oberen Zehntausend« im Besonderen der »oberen Tausend« Superreichen stattfindet. Und dieser Prozess gefährdet mittlerweile die Demokratie überall auf diesem Globus, weil so viel Machtkonzentration in den Händen so weniger dazu führt, dass sich dort, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, ein Beratungsumfeld höchster Kompetenz von Ökonomen, Juristen, Steuerberatern, Mathematikern, Sicherheitsfachleuten sowie Spin-Doctors konzentriert, die aus vielerlei Antrieben heraus immer auch damit beschäftigt sind, gemeinsam diese Verhältnisse zu legitimieren und zu perpetuieren und dazu über die Medien weiter die Gehirne zu vernebeln, sodass sogar der besonders intelligente und gut ausgebildtete Teil der Weltbevölkerung nicht bemerkt was passiert.”

      So ist auch mein Eindruck seit langem. Die Krise wird auch mit Steinbrück bestand haben.

    20. alexios schrieb am 28. September 2012 um 23:48 - Permalink

      Oder in Anlehnung an Netanjahu, ist eine Ente die so aussieht als ob sie eine Ente ist auch eine Ente und “Yes, he can”, er kann es, auch noch der Slogan beim großen Bruder geklaut.

      Billige Progaganda, so billig, dass Sozialist und Marktbändiger Steinbrück es schaffen wird.

    21. Cheops schrieb am 29. September 2012 um 01:55 - Permalink

      Das wird sowieso nichts. Merkel ist noch nicht reif und das schlichte Volk hängt an ihr. Außerdem wird sie sich wehren und dann endet die SPD ohnehin nur als ihr Fußabtreter.
      Deutschland hat keinen Obama und einen Hollande auch nicht. So wird Merke ltatsächlich im Amt als schwarze Witwe der SPD sterben

      • Crescendo schrieb am 29. September 2012 um 14:42 - Permalink

        sollte die FDP entgegen allem Unkenrufen zum Trotze im BuTag (5-6%) bleiben und keine Mehrheit mit CDU bilden können (was wahrscheinlich ist) wird Steinbrück ohne mit der Wimper zu zucken eine Regierung mit Grün und Gelb anstreben. Und die Grünen , deren Spitze kaum noch Chancen auf ein Spitzenamt hätte, würde sofort mitmachen. Man müsste nur Rösler kaltstellen, Brüderle in einen gutdotierten Job abschieben, den Blender Lindner installieren und schon haben wir rot/gelb/grün (würg, bezogen auf die Allesbremser FDP)).

        Bin sicher, allein das ist es, was Steinbrück anstrebt. Merkel und die CDU wird er nicht überholen können. Also kann es nur Gr.Koalition oder rotgelbgrün geben.

      • JohnBW schrieb am 30. September 2012 um 11:45 - Permalink

        Trickbetrüger

        Die Wähler haben in einer Art sich stetig wiederholendem Brainstorming über die gleichgeschalteten Medien aus aller Munde suggeriert bekommen, unter keinen Umständen kritisch zu denken und schon gar nicht dieses unehrliche System der Asozialität anzuzweifeln! Andernfalls hätte es fatale Folgen für sie.

        Sonst könnte es diese neoliberalen Einheitsparteien wie CDSU/SPD/GRÜNE/FDP sicher längst nicht mehr geben.

        Nur durch die ständige Wiederholung von Lügen werden diese dann im Gedächtnis der Wähler zur Wahrheit erhoben. Ein Trick, dessen sich alle Ursprünge dieser Neoliberalisten bedienen. Und – leider – er funktioniert.

    22. susi bibelmaus schrieb am 29. September 2012 um 09:00 - Permalink

      Auffallend unauffällig aufdringlich wird jener Herr seit vier Wochen mal als Visionär und Führer mit Weitblick und mal als kleiner Trickser mit Anfragen zu Werbungsbegehren platziert. Wer in hat, den Weit- und Durchblick, der kann sich einen Reim drauf machen. Denn hier soll einer aufgebaut werden! Zu was und für was? (http://www.youtube.com/watch?v=0-iyu2ljLZg). Wer hätte es ahnen können?
      .
      .
      Einfach nur anwidernd wie Medien eine Lichtgestallt jetzt wieder „aufbauen“! Seit gestern wird auf verschiedenen Nachrichtenkanälen mit solch suggestiv eingeblendeten Endlos-Slogans wie “Experte: Steinbrück wird Merkel am gefährlichsten“ gearbeitet um ja schon die fertige Meinung ins Gewissen der Leute zu transferieren. Uns wird wohl noch ein ganzes langes Jahr die tägliche immer selbe Zuteilung verordneter Berichterstattung über jenen Herrn nicht erspart bleiben und uns bei Laune halten. Ich werde mich, dass lass ich euch hier wissen, nur angewidert abwenden und mich einer in Bild-Niveau agierenden „Hier…! Dir Deine Meinung!“ vehement Verweigern.
      .
      susi

    23. JohnBW schrieb am 29. September 2012 um 09:22 - Permalink

      Politiker ohne Gewissen

      Die Politikverdrossenheit der Wähler – erkennbar an den niedrigen Wahlbeteiligungen – liegt,

      1. an der Staatsverdrossenheit der Politiker
      2. an der Plünderung des Staates (Gemeinschaftsbesitz verschleudern = Geschenke an völlig falsch betitelte so genannte “Investoren”, die ihrerseits davon dann über die dunklen Kanäle der nicht kontrollierbaren Cayman-Islands locker hohe Bestechungsgelder fließen lassen können. “Privatisierung” genannt, verschwiegen wird die totale Ausbeutung zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten!)

      Steinbrück & Co. ist, nebst Merkel & Co., einer von denen.

    24. Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 10:35 - Permalink

      Ich halte ja die Bundesrepublik – trotz vieler Defizite – für ein vergleichsweise sehr erfolgreiches und vergleichsweise soziales Konstrukt einer Gesellschaft und Nation. Mir geht auch die Logik der neo-keynesianischen Berger-School-of-Economics nicht ein. Dafür sind zu viele neo-keynesianische Projekte gescheitert. Ich fühl mich andererseits zwar auf der liberalen Seite für inzwischen völlig falsch aufgehoben, find aber schon, dass viele Ideen auf austrian- oder supply-side economics keine Nebelkerze für eine Umverteilung des Wohlstands nach oben sind, sondern durchaus ernstzunehmen. In Süd-Europa ist halt in den letzten 12 Jahren zu einem großen Teil die Allokation der Investitionen in zu wenig nachhaltige Bahnen gelenkt worden. Dabei seh ich die nicht wegzudiskutierende Umverteilung der Vermögen und Einkommen nach oben zunehmend als echtes Problem. 2020 wird mit Chile ein mir vertrautes Land BIP/Einwohner-mässig mit dann wohl 24.000 $ an der Tür der “entwickelten” Volkswirtschaften anklopfen… . Nie hat das eine Gesellschaft mit einer dermassen widerwärtigen Einkommens-Verteilung geschafft. Ich hoffe inständig, dass dieser Höllenhund des neoliberalen Fehldenkens vorher geschlachtet wird… von Chilenen.

      Ich denke schon, dass eine Steinbrück-SPD vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Bewusstsein etwas ich Richtung einer solidarischeren Verfasstheit unseres Gemeinwesens bewirken kann. In dem Konflikt mit Steuer-”Paradiesen” stand der durchaus seinen Mann. Die Politik wurde in den letzten Jahren auch insbesondere von der Nordrhein-Westfälischen SPD weitergeführt.
      Inzwischen zeigen Umfragen, dass heute 66% der Deutschen sich für einen Wieder-Ausbau sozialstaatlicher und umverteilender Elemente aussprechen. Gänge es nach dem Willen des Volkes, hätten wir bald wieder eine ernstzunehmende Erbschafts-Steuer. Vor ein paar Jahren dachte die Bevölkerung noch ganz anders. Die Rede vom Sozialschmarotzertum wird immer leiser.
      Auch der Neoliberalismus konnte nur auf Basis eines Bewußtseinswandel der Öffentlichkeit gedeihen. Das war nicht alles propaganda-induziert. Heute dreht dieser Wind wieder in eine andere Richtung und auf dieser Basis wird die SPD anders als in Agenda-Zeiten agieren.

      Vor dem Hintergrund der Finanzkrise der südeuropäischen EU Partner strebts halt weite Teile der Bevölkerung unter den Rock der starken Frau Merkel. Die SPD hat praktisch keine Sieg-Chance. Sie hätte es auch nicht mit Gabriel. Vielleicht dreht der Wind der Median-Meinung unserer Mitbürger unter der nächsten Großen Koalition nach Mitte-Links. Wenn die Verteilungs-Gerechtigkeit für unsere vergleichsweise guten Verhältnisse noch weiter auseinanderklaft und die unmittelbaren Gefahren der Krise im Süden eingedämmt sind, während sich den Deutschen dort im Urlaubsgebiet eine Veränderung darbietet, die wir nun wirklich nicht für uns wollen. Wer weiss.

      • Mod schrieb am 29. September 2012 um 10:39 - Permalink

        welche, um das ganze etwas abzukürzen, welche der vielen “neo-keynesianische Projekte” sind denn nicht gescheitert? Vielleicht die falsche Frage, gibt oder gab es ein Projekt was Erfolgreich war?

        • Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 10:55 - Permalink

          Helmut Schmidts Politik der “Lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslosigkeit”, die er bereits während seiner Kanzlerschaft gegen die eigene Partie in den Papierkorb warf. Die gesamte Stagflations-Problematik in West-Europa und Nord-Amerika vor Ende der 70er.
          Die Volksfront-Regierung unter Mitterand Anfang der 80er, die nach schlechten Ergebnissen nach 2 Jahren umschwenkte.
          Der lange Niedergang der britischen Industrie, die Thatcher erst möglich gemacht hat.
          In gewisser Hinsicht auch die Import-Substierende Industrialisierung Lateinamerikas 1945/60 bis 1973/82.

      • Karla schrieb am 29. September 2012 um 14:54 - Permalink

        Gänge es nach dem Willen des Volkes, hätten wir …

        … schon lange einen Mindestlohn. Haben wir aber nicht, und das, obwohl die Bevölkerung diesbezüglich vor Jahren schon mehrheitlich genau das gleiche wollte. An dem, was die Bevölkerung will oder denkt, kann’s also nicht liegen. Dass der Neoliberalismus in Deutschland so gedeihen konnte, liegt eben (neben der Propaganda) vor allem daran, dass die Bevölkerung gelinkt wurde. Gelinkt von der SPD. Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me, wie der Spiegelfechter in dem vorigen Artikel zu Steinbrück ganz zu recht schrieb.

        Wie du auf die Idee kommst, die SPD könnte in Zukunft (und mit Steinbrück als Kanzlerkandidat) anders als in Agenda-Zeiten agieren, ist mir schleierhaft. Steinbrück hat erst vor kurzem seine Genossen regelrecht angeschrien, sie sollen doch endlich mal stolz sein auf die Früchte, welche die Agenda inzwischen trägt. Sollte mich im unmittelbaren Wahlkampf ein Genosse ansprechen, dann werde ich ihn fragen, ob es ihn mit Stolz erfüllt, wenn er die alten Leute sieht, den in Mülleimern nach Pfandflaschen schauen. Ich sehe keinen einzigen Hinweis, dass die SPD(-Spizte) auch nur minimale Zweifel hat, es könnte vielleicht etwas falsch an ihrer Politik des letzten Jahrzehnts gewesen sein. Warum also sollte sie etwas ändern, von dessen Sinnhaftigkeit sie felsenfest überzeugt ist?

        Und wenn du skeptisch gegenüber neo-keynesianischen Ansätzen bist, dann frag ich mich erst recht, was du dann an Steinbrück findest. Er war doch maßgeblich mit für Abwrackprämie usw. verantwortlich. Man könnte auch sagen, er hat kontrolliert genau den Hahn (Konsum) aufgedreht, den er bzw. seine Partei vorher zugedreht hat (Niedriglohn, unsichere Beschäftigung…). Der dreht es immer, wie er’s gerade braucht, wie kann man so blind sein, das nicht zu sehen?

        • Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 16:13 - Permalink

          Zwar hat die Sozialdemokratie durch die Agenda 2010 Politik ein paar Anhänger eingebüßt, jedoch war die Mehrheit der Deutschen damit durchaus einverstanden, sonst hätten sie nämlich die LINKE gewählt. Diese Zustimmung damit zu begründen, sie wären hinters Licht geführt worden, halte ich für eine ziemlich bodenlose Unterschätzung der politischen Intelligenz der Bevölkerung dieser aus meiner Sicht in diesem Punkt deutlich überdurchschnittlichen Gesellschaft. Aber darüber werde ich mich mit Dir nie einigen.
          In der unmittelbaren Finanzkrise waren konjunkturpolitische Maßnahmen für die Mehrheit sinnvoll. Dabei handelt es sich auch nicht um neo-keynesianismus, sondern um klassischen Keynesianismus light.
          Solange die Konjunktur einigermassen läuft, wird sich Steinbrück um die Konsolidierung der Staatsfinanzen hier und in Süd-Europa bemühen. Ihm aufgrund der Maßnahmen 2009 Neo-Keynesianismus vorzuwerfen, halte ich deshalb ebenfalls für bodenlos polemisch.

          Politik findet in sich rasch wandelnden Umwelt-Bedingungen statt, Karla.

          • Mod schrieb am 29. September 2012 um 17:32 - Permalink

            “Zwar hat die Sozialdemokratie durch die Agenda 2010 Politik ein paar Anhänger eingebüßt, jedoch war die Mehrheit der Deutschen damit durchaus einverstanden, sonst hätten sie nämlich die LINKE gewählt. Diese Zustimmung damit zu begründen, sie wären hinters Licht geführt worden, halte ich für eine ziemlich bodenlose Unterschätzung der politischen Intelligenz der Bevölkerung dieser aus meiner Sicht in diesem Punkt deutlich überdurchschnittlichen Gesellschaft.”

            Soso, die Mehrheit der überdurchschnittlichen Gesellschaft war also hinter der SPD und ihrer Agenda 2010, das ich das noch erleben darf. In 2002/03 hatten nicht mal die Hälfte der Deutschen einen Internetanschluss und wo und wann war die Stelle in den Medien an der die Zerschlagung unserer und von der ganzen, oder halben weil die Amis anders ticken, Welt beneideten Sozialsysteme? Wann kam die Stelle in den Medien die von einer Erreichbarkeitsanordnung aus ging und wo waren nach den Worten von schröder, Originalzitat: “ich werd doch meiner Mutter nicht die Rente kürzen” und “hol mir mal ein Bier”, und hatte er seiner Mutter die Rente gekürzt? Natürlich nicht er hat das gesamte Rentensystem zertrümmert.

            Jetzt muss ich aufpassen was ich schreibe weil der Typ regt mich immer noch auf. Also die Mehrheit der Deutschen wusste nicht mal was gerade passiert, da faselte Clement schon vom Ungeziefer und Sommer, DGB von Alternativlos. Zwischendrinn gabs “Du bist Deutschland” werde jetzt nicht weiter ausholen, aber welche Mehrheit der Deutschen?, die wussten gar nicht was los war denn hätte Presse Funk und TV eine Berichterstattung gebracht die den Namen auch verdient, oder hätten die sich an ihren Verfassungsmäßigen Auftrag gehalten als Säule der Demokratie und Berichtet, wäre er mit dieser Politik gescheitert weil auch Karlsruhe animiert worden wäre einzuschreiten, vorher, anschließend hagelte es spd Partei Austritte.

            Also meine persönliche Meinung, schröder, p. aust vom spiegel, sommer, clement usw vor ein ordentliches also unabhängiges Gericht stellen und bei dieser Schwere der Tat, die Toten rechne ich jetzt auf in Jugoslawien kann es nur ein Urteil geben, /(zensiert)/ durch Erhängen oder (/zensiert)/ durch Erschießen. Das unterschreibe ich auch unter meinem realen Namen.

            Eine Bilanz, zur Not würde ich die übersetzen.

            http://www.heise.de/tp/artikel/37/37242/1.html

            Und einen Beitrag vorher wollte ich nicht wissen wann die “neo-keynesianische Projekte” gescheitert sind, sondern 1 “neo-keynesianische Projekt” sollten sie mir bitte nennen welches Erfolgreich war.

          • Mod schrieb am 29. September 2012 um 18:20 - Permalink

            Hier habe ich ein besonderes Exemplar von der Politik, bzw der SPD, Zitat:

            “Ende des Jahres 2011 sehen viele Bundesbürger ihr Land umstellt: Faule Italiener, korrupte Griechen und unproduktive Portugiesen unterhöhlen das Fundament der Euro-Zone und bedrohen den deutschen Wohlstand.”

            schreibt die Frankfurter Rundschau und ich kann nicht anders, diesen Mist muss man gelesen haben, Zitat:

            “Es gehe darum, „dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch gleich anstrengen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im April 2011. „Wir können nicht eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig.“ Die Bundesregierung macht sich nun daran, Europa wieder auf Fleiß und Sparsamkeit zu trimmen. Das Vorbild ist klar: die Agenda 2010. „Deutsche Reformerfolge sind die Blaupause für Europa“, so Unicredit-Volkswirt Andreas Rees.”

            kann gar nicht glauben was da steht und will nicht alles kopieren

            http://www.fr-online.de/wirtschaft/agenda-2010-die-schroeder-therapie,1472780,11167168.html

            “Damit die deutsche Medizin wirkt, bräuchte es einen globalen Boom wie in den Jahren ab 2004. „Ohne starke Wachstumsimpulse aus der Weltwirtschaft wären die deutschen Reformerfolge nicht möglich gewesen“, sagt Unicredit-Ökonom Rees. ”

            der lügt wie gedruckt oder hat keine Ahnung was er von sich gibt. Den Boom 2004?, was denn für einen Boom? Was für Reformerfolge? Die deutsche Wirtschaft stand doch gut da aber das lag daran weil sie keine Steuern mehr zahlen mussten oder sich über Organgesellschaften gegenseitig die Taschen voll machten und wenn ich als Deutscher Unternehmer in China produzieren kann mit Steuervorteilen sogar für den Umzug, es also alles der Steuerzahler begleicht damit Arbeitsplätze ausgelagert werden, was eigentlich einer Selbstverstümmlung gleich kommt und im Ausland weder Umweltschutz noch irgendwas Soziales zur Anwendung kommt, der VW Arbeiter in China am Fließband bei schlechten Leistungen oder der Forderung nach höheren Löhnen direkt für die Lebendherz Transplantation vorbereitet wird, ist das kein Boom sondern Mist und genau bei so einer Begebenheit erklärte H.W.Sinn, Zitat, “der Unternehmer muss erst mal die Umwelt versauen dürfen um Geld für den Umweltschutz zu haben”.

            schröder schaffte alles und im Gegenzug werden die Deutschen mit Pestiziden voll gestopft, jedes Gemüse oder Obst ist belastet mit Gift und manche so Giftig, das es für Kinder ungeeignet ist, wo bitte leben wir eigentlich? Erst Obst ungenießbar machen und Deutschland zerstören, dann durch diese Pipeline noch einen Job im Vorstand ergattert, die Pipeline brauchen wir überhaupt nicht, aber das ist ein anderes Thema. Also der Mann gehört Standrechtlich /(zensiert)/!

            Der Zuhälter der dieser Reform Hartz IV seinen Namen gab ist gerade noch am Knast vorbei gerutscht, unter der spd wurde Prostitution ja fast zum Lehrberuf, kommt vielleicht noch, aber die Deutschen wollten das so?

            • Mod schrieb am 29. September 2012 um 18:58 - Permalink

              SPD schröder meldet sich zurück, in einem Satz und darin 4 volle Lügen:

              “Wer glaubt, er könne die Demografie mit theoretischen Konzepten überlisten, der irrt”, sagte Schröder. Um Rente bezahlbar zu halten für die Beitragszahler, müsse man an der Rente mit 67 und der Absenkung des Niveaus festhalten.”

              Quelle: Rheinische Post

          • Karla schrieb am 29. September 2012 um 19:39 - Permalink

            … jedoch war die Mehrheit der Deutschen damit [Agendapolitik] durchaus einverstanden…

            Die Mehrheit der Deutschen hat die Agenda 2010 lange Zeit auf Hartz4 verkürzt und war sich offenbar nicht dessen bewusst, dass das nur der Schlussstein in einem neoliberalen “Gesamtkunstwerk” ist. Teilweise ist diese verkürzte Sichtweise heute noch verbreitet. Wie sonst wäre es beispielsweise zu erklären, dass durch von der Leyens “Offenbarung” (zur Rente) plötzlich das Thema drohende Altersarmut hochkocht? Jedem, der sich halbwegs informiert (und sei es nur über seine eigene zu erwartende Rente), hätte ohne diese Offenbarung klar sein müssen, dass spätestens in 20 Jahren (das war vdLs Beispiel) das Fiasko da ist. Es ist ein Unding, dass sich eine Partei für die Einrichtung des “besten Niedriglohnsektor Europas” selbst beweihräuchert und gleichzeitig den Leuten weismachen will, sie könnte auch nur ein µ zur Lösung des Rentenproblems beitragen.

            Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass die Scheuklappen so langsam fallen, dass der eine oder andere auch die Zusammenhänge, nicht nur die Einzelposten sieht. Das würde auch deine Beobachtung erklären, dass die Rede vom Schmarotzertum leiser wird. Der Wunsch nach mehr Solidarität, den du ansprachst, entsteht in der Regel nicht dadurch, dass ein Mensch irgendwie “besser” (im Sinne von Barmherzigkeit) geworden ist, sondern weil ihm dämmert, dass der “Loser” im Prinzip so einer wie er selbst ist, nur dass er im aktuellen Spiel eben die A.-Karte gezogen hat.

            • Lemmy Caution schrieb am 29. September 2012 um 20:58 - Permalink

              Es gibt doch in diesem Land auch eine Menge Menschen, die in den Verhältnissen der Büro-Welt ihre Erfolge haben. Änderungen des politischen Bewusstseins in einem der nach wie vor einkommensmässig ausgeglichensten Länder alleine darauf zurückzuführen, dass sie nun plötzlich zu den Verlierern gehören, halte ich für fatal.
              Wers nicht schafft, wird links?

            • Karla schrieb am 29. September 2012 um 21:52 - Permalink

              @Lemmy C.
              Wer’s schafft, wählt Steinbrück? ;-)

            • schwitzig schrieb am 30. September 2012 um 08:07 - Permalink

              @Karla
              Die asoziale Kälte des Neoliberalismus und ihrer Ideologen wird hier schön plastisch dargestellt:

              http://www.heise.de/tp/artikel/37/37676/1.html

              Die “schwäbische Hausfrau” mal aus einer anderen Perspektive :-). Man dort kann auch schön erkennen, wie grenzenlos schwachsinnig Neoliberalismus ist. Die Ideologie von miesen kleinen Arschlöchern, bei denen man im Alltag peinlich berührt wegsehen würde, die wir aber immer wieder zu unseren Herrschern “wählen”.

    25. Jörg schrieb am 29. September 2012 um 11:24 - Permalink

      Steinbrücks Worte gefallen mir gut, allein, mir fehlt der Glaube.

      Diesmal wird er die Kavallerie ausreiten lassen müssen, will er als Kanzler nicht völlig unglaubwürdig dastehen.

      • der Herr Karl schrieb am 29. September 2012 um 12:26 - Permalink

        Schweizer Urängste: Der Bär und der Peer.
        http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Er-wuerde-am-liebsten-gleich-wieder-die-Kavallerie-satteln/story/27754942

    26. Hiramas schrieb am 29. September 2012 um 11:36 - Permalink

      Und in Berlin lässt Frau Merkel grade die GroKo Flaggen wieder vom Dachboden des Kanzleramtes hohlen und Bügeln. Man wird sie nächstes Jahr wieder brauchen.

    27. J. S. schrieb am 29. September 2012 um 15:18 - Permalink

      In der Heute-Show haben sie Videos vom Steinbrück gezeigt, die schon eine Weile her sind. Dort verneint er vehement, überhaupt mal als Kanzlerkandidat anzutreten. Er wäre bekloppt, wenn er das tue.
      Nun haben wir es sogar aus Peer Steinbrücks Mund: Peer Steinbrück ist bekloppt.
      Ich finde es herrlich.

    28. Bernie schrieb am 29. September 2012 um 18:54 - Permalink

      Neues zur Piratenpartei als Alternative zu Steinbrück/Merkel/Rösler/Özdemir gefällig?

      Hier mehr:

      “[...]Parteichef Schlömer sieht Piraten als Alternative zur FDP

      Berlin. Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, sieht die Piraten nicht als linke, sondern als liberale Partei[...]”

      Quelle und kompletter Text:

      http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/66915833/parteichef-schloemer-sieht-piraten-als-alternative-zur-fdp

      Was ist nur dieses Wochenende los?

      Alle, die als Alternative zur Neoliberalen Einheitspartei Deutschlands gelten sollten verabschieden sich.

      Fehlt nur noch, dass die Linkspartei”realos” sich durchsetzen, und auch DIE LINKE ist dann ein neoliberales Projekt.

      Obwohl? Steinbrück mit Holzbein und Augenklappe unter dem Jollyrogger hat doch auch etwas? Oder?

      SPD und Piratenpartei als Koalition?

      Amüsierte Grüße
      Bernie

    29. Andreas schrieb am 30. September 2012 um 00:06 - Permalink

      Alle, die als Alternative zur Neoliberalen Einheitspartei Deutschlands gelten sollten verabschieden sich.

      Eine Alternative zur neoliberalen Einheitssoße waren die Piraten nie. Schon mal gar nicht aus ihrem eigenen Selbstverständnis heraus. Es waren wohl eher die Medien, die mit den Piraten zunächst so gar nichts anfangen konnten und sie deshalb irgendwo links verorteten. Das hielt sich dann eine Weile, weil sich die Piraten (noch immer) hartnäckig weigern, irgend ein erkennbares Profil zu etablieren. Außer, dass sie daherkommen wie ein Haufen naiver, ahnungsloser Computer-Nerds, die in Talkshows und Bundestagsdebatten lieber gelangweilt mit ihren Gadgets spielen als irgend etwas substantielles beizutragen. Diesen Nimbus der Ahnungslosigkeit pflegen sie ja auch ganz gern, dazu kommt eine gewisse Arroganz und ein Hang zur Selbstdemontage (eine Eigenschaft, die sie tatsächlich mit den Linken teilen). Also in gewisser Hinsicht sind sie schon “anders”. Aber eine Alternative? Wohl kaum.

    30. Bernie schrieb am 30. September 2012 um 10:26 - Permalink

      @Andreas

      Stimme deinen Ausführungen zu.

      @Andreas, all

      Übrigens, gestern machte ich einen Zufallsfund, der erklären könnte warum die Piratenpartei sich neuerdings mit der FDP vergleicht:

      “[...]Politik – FDP-Mitgliederschwund: Liberale wechseln zur Piratenpartei[...]”

      Quelle und kompletter Text:

      http://www.fr-online.de/politik/fdp-mitgliederschwund-liberale-wechseln-zur-piratenpartei,1472596,11370760.html

      …um in der Piratensprache zu bleiben, die wurden von vermeintlich “Liberalen” geentert…..

      …und da wundert mich die Aussage des Piraten-Chefs denn doch weniger….

      ….die Enterer (=Angebliche Ex-FDPler) haben sich durchgesetzt….

      Gibt es nicht den tollen Spruch:

      “Wer für alles offen ist, der muss aufpassen – Vielleicht ist er nicht mehr ganz dicht?” – in einem ganz anderen Zusammenhang.

      Anders ausgedrückt:

      Die PIRATEN waren eben für alle Richtungen offen, und nun zeigt es sich, dass sie lieber “dicht”, wenn auch nicht “ganz dicht”, gewesen wären – ansonsten hätten “die Liberalen” die nie entern können…..so werden die Piraten eine zweite FDP….

      Ich sah die Entwicklung übrigens auch schon von Anfang an, da bei mir immer sämtliche rote Alarmlichter angehen, wenn eine gesellschaftliche Organisation, oder auch nur eine Partei, von sich behauptet angeblich weder “rechts” noch “links” zu sein, und “unideologisch” wäre – Die Extra-Betonung dieser Begriffe hat sich schon bei den Markttaliban bzw. den Neoliberalen als reine Lüge entpuppt.

      Gruß
      Bernie

      • JohnBW schrieb am 30. September 2012 um 11:12 - Permalink

        @Bernie

        Piratenpartei – nur der Name klingt rebellisch

        Verwunderlich ist das nicht. Sind doch die Piraten angeblich überwiegend aus so genannten “CDU-Abtrünnigen” konfiguriert. Was soll da denn anderes herauskommen, als einfach nur neuer Neoliberalimus. Ergo: Sonder-CDU unter einem anderen Deckmäntelchen (Piraten), die fälschlicherweise für Rebellen gehalten wurden, um am Ende doch überraschend die vielen Übereinstimmungen/Gemeinsamkeiten festzustellen! Jungwähler konnte man damit bestimmt täuschen.

        Aus diesem Grunde ganz sicher als Ersatzsteigbügelhalter für eine wegbrechende FDP (3 Prozent Partei) installiert und – irgendwie doch auch leicht zu durchschauen.

        Schmunzel…

        • Bernie schrieb am 30. September 2012 um 11:55 - Permalink

          @JohnBW

          Seh ich ganz genauso, und zwar von Anfang an – was die Piraten angeht.

          Übrigens, auch bei folgendem Satz “[...] Jungwähler konnte man damit bestimmt täuschen[...]” sehe ich es, nicht allein auf die Piratenpartei bezogen, so.

          Zurück zur SPD:

          Steinbrück & die Schröder-Amigos in der SPD setzen wohl auch darauf, dass man Jungwähler täuschen kann, die die Zeit vor der Agenda 2010 und Schröder/Fischer nur vom Hörensagen kennen – ich bin mir fast sicher, dass es so ist.

          Heute 18jährige, und andere jüngere Menschen die wählen dürfen, wissen doch nix von den bleiernen Jahren der Kohl-Ära, dem Wind des Wandels der dank Rot-Grün 1998 erwartet wurde (Schäm: Ja auch von mir), und dem Verrat Joschka Fischers (Grüne) und Gerhard Schröders (SPD) an diesem erhofften Wandel der durch soziale Grausamkeiten wie HartzIV, Rente mit 67 Jahren und der Agenda 2010 ersetzt wurde nachdem man Oskar Lafontaine abservierte.

          Darauf, und auf die Vergeßlichkeit der “kleinen Leute” setzt die SPD mit Steinbrück.

          Gruß
          Bernie

          • JohnBW schrieb am 30. September 2012 um 20:12 - Permalink

            @Bernie

            Ja, mit den Jungwählern ist das leider grundsätzlich so, es betrifft definitiv alle neoliberalen Parteien.

            Die Schockstrategie der Aufhetzung Jung gegen Alt und umgekehrt á la Blindzeitung gemäß Vorgabe der Neoliberalisten, zeigt nach wie vor Wirkung. Selbst Menschen, von denen man annehmen muss, sie seien gebildet – hier ein Architekt inzwischen sogar in mittlerem Alter – lässt sich da beeinflussen und ist zum Riester-Befürworter und Neider der heutigen Rentner geworden und man merkt dem als Bürger der fortgeschrittenen Generation an, dass der nicht den geringsten – aber auch nicht den blassesten Schimmer hat, worauf das abzielt! Kritikunfähig und eingelullt bis zum letzten Blutstropfen!

            Diese Leute vergessen das einfache Vergleichen, ähnlich, wie wir immer noch in DM umrechnen. Wie groß ist der Sozialhaushalt im Gegensatz zum “Bankenrettungsschirm der Zocker”, wenn allein eine Bank, wie die HRE, inzwischen über 120 Milliarden bekommen hat? Und der Rettungsschirm, an deren Ursachen auch Steinbrück wie Merkel stark beteiligt sind und der dazu noch als alternativlos dahergelogen wird, umfasst inzwischen 2 Billionen = 2000 (in Worten zweitausend) Milliarden! Ferner die Renten – zunächst ja nach wie vor von den Beitragszahlern finanziert – aus dessen Haushalt seit 1956 mehr als 700 Milliarden € versicherungsfremde Leistungen gestohlen wurden, die sollen nicht finanzierbar sein?

            Da fehlt´s nicht nur den Politikern in der Birne, da sind auch die Jungwähler nicht im Bilde. Anders ist die Vergabe der Stimmen derer nicht nachvollziehbar.

            Gruß
            John

      • schwitzig schrieb am 1. Oktober 2012 um 14:05 - Permalink

        @Bernie

        Dein Schluss, dass die Piraten durch FDP-Emigranten FDPisiert werden, entspricht nicht meiner Erfahrung. So wie ich das sehe, ist es eher so, dass die braune Sauce aus der FDP eher die Piraten als wohlige neue Heimstatt ausgemacht haben, weil die Piraten von vorneherein dieses asoziale Gedankengut wie bei der FDP gepflegt haben.
        Auch szenetypisch fällt mir immer wieder auf, das im speziellen ITler sich gerne für etwas Besseres halten. Und – der Treppenwitz schlechthin – gerade bei ITlern ist eine große Abneigung gegen Gewerkschaften gepaart mit einer ausgeprägten Autoritätsucht verbreitet.
        Ich habe mich von den Piraten abgewandt, als damals gerade die Namensgebung entschieden wurde und ich mache 3 Kreuze, dass ich mit diesem Verein nicht in Verbindung gebracht werden kann! Spätestens bei der Causa Anke Domscheidt-Berg hätte auch dem Dämlichsten klar sein müssen, wohin die Reise geht.

    31. benjamin schrieb am 30. September 2012 um 11:19 - Permalink

      (/Anmerkung der Moderation, 9 Kommentare in 2,5 Minuten mit genau so viel Inhalt. Warum sammeln sie ihre Ergüsse nicht und formen diese dann zu einem Erguss in einem Kommentar? Hier habe ich das (das sammeln) mal übernommen wenn sie nichts dagegen haben. Nach meiner Meinung war zwar die untere Hälfte der 9 Fundiert und auch Ausgewogen, zusammen gefasst wären sie beinahe Brillant als Gesamtkunstwerk. Erinnern würde mich das an Boys oder Bois, der mit dem Butterberg oder Fettfleck.)/

      jetzt wird mancher denken; wie kann man die heutigen politiker mit damals vergleichen; das waren JA GANZ ANDERE ZEITEN UND MENSCHEN UND ALLES GANZ ANDERS JAWOHL! und dann meine ich, dass es gerade derselbe menschentypus ist; nur halt kreide gefressen.

      und in der tat wurde schon alles gesagt – man muss es halt IMMER UND IMMER WIEDER WIEDERHOLEN! das ist das problem

      @ichpersoenlich; “steinbrück sattelt die spd” – ard
      von wegen PS !
      sieht eher aus wie ein gef… hühnerhaufen :P

      @Andreas; wir kennen alle die alternative zu dieser politik (steht sogar im gg!)
      …aber wer bezahlt denn dann die GEZ??? huch
      nee, dann lieber weiter buckeln, treten, buckeln…

      @Lemmy Caution; keynes versus hayek… immer dieses lagerdenken…soll doch jeder seinen eigenen quark ausprobieren, oder? geht natürlich nicht in einer eu (huch! populismus!!1)

      @T-Fighter; was soll an VT so schlimm sein? wird doch auch nur botschaft mit boten verwechselt :P
      dass es dinge in hinterzimmern gibt, die NIEMALS in zeitungen, büchern, tv kommen DÜRFTE jedem einleuchten!
      und btw jeder gute journalismus beginnt mit eine vt alles andere ist — HOFBERICHTERSTATTUNG meine meinung :)

      @alexios; da war sie wieder; die arroganz der politisch 3/4-gebildeten gegen den 90-%-idioten-michel!
      schon mal auf die idee gekommen, dass das vergessen eine zutiefst menschliche und KURZFRISTIG sinnvolle menschliche eigenschaft ist?
      erinner die “hornochsen” halt statt hier nur unter gleichgesinnten über den “pöbel” (der dir deine früchte pflückt und kleider näht!) zu schimpfen!
      aber bitte ohne adorno.
      danke :)

      @Truvor: uiii, kollektivwählerschelte!! geh doch nach drüben wo 99 % dieselbe partei wählen… woher willst du wissen WEN ich gewählt habe??? häh ? schon mal was von INDIVIDUEN gehört?? nööööööö…

      • Mod schrieb am 30. September 2012 um 15:48 - Permalink

        Die Menschen sind die gleichen geblieben und vor ein paar Tagen ging es in einer Diskussion darum, ob sich Auschwitz wiederholen könnte, ich war der Meinung das könnte sich wiederholen, wenn die Politik das will.

        darauf wurde so geantwortet, “Wenn jene, die das politische Geschäft bestimmen, es für opportun erachten. Nur um genauer zu sein. Politik hat keinen Willen.
        Im Grunde geschehen die mit Auschwitz im Ausmaß vergleichbare Sauereien andauernd, nur werden sie durch öffentliches Bewusstsein nicht als solche wahrgenommen.”

        Es wurde zwar alles gesagt, Tausend mal wiederholt und trotzdem, Kreide fressen ist gar nicht nötig, Übermorgen also am 02.11. würde ein Lager in D. stehen wenn in den Medien die passenden Worte gefunden würden. Erschreckend, dabei stelle ich fest, es gibt ja bereits ein Auschwitz, kann jedoch nicht sagen ob da Menschen vergast wurden oder werden, das Menschen dort sterben und gefoltert werden ist sicher und niemand hindert die Verantwortlichen daran. Also ist das wiederholen unnötig, denn “Im Grunde geschehen die mit Auschwitz im Ausmaß vergleichbare Sauereien andauernd, nur werden sie durch öffentliches Bewusstsein nicht als solche wahrgenommen.”

        Das vergessen ist für den Einzelnen manchmal Hilfreich, wenn die Bevölkerung eines ganzen Landes vergisst was in ihrem Land geschehen konnte, und so weit sind wir hier in D. und ganz mit uns und der EU beschäftigt, kann es nicht mehr lange dauern bis die letzten Reste des Rechts, der Demokratie und der Freiheit Komplett beseitigt werden. In Griechenland, Spanien und Portugal knüppeln Polizisten auf ihre Bürger ein, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Griechenland haben Hochkonjunktur und “Mein Kampf” soll in bayrischen Schulen als Unterrichtsbuch erscheinen.

        Vor ca 2-3 Monaten hatte ich gesagt das diese Europolizei (Eurogendfor) die auf dem Balkan die Geschäfte steuert, auch in anderen EU-Ländern eingesetzt wird, es ist also nicht die Frage wenn oder wo, sondern wann!

        Welche Alternative steht denn im GG, warum fängt guter Journalismus immer mit VT an und wo gibt es Individuen? Sind Individuen in einer Gruppe auch noch Individuen?

        • benjamin schrieb am 30. September 2012 um 18:08 - Permalink

          Blog-Wart:
          Halte Dich etwas zurück, sonst müsste Deine “persönlichkeit” eingeschränkt werden.

          ———————————-

          mal interessant alle teile meiner persönlichkeit gesammelt und vereint zu treffen, schönen tag auch, ihnen auch, hallo …

          gut, alternative (gemäß gg)? wie wäre es mal mit einer demokratie für den anfang mit glasnost und perestroika ;) und so kram :P

          guter journalismus beginnt mit einem “hier stinkt’s gewaltig im staate d-land” und davon ausgehend wird dann eine theorie entwickelt; eine vt! was man daraus macht ist eine andere frage… jeden spaten der trutherszene mit allen VTs in verbindung zu setzen hieß die mona lisa mit dem röhrenden hirsch zu vergleichen und darum die kunst für müll zu halten, oder?

          schwierige frage ob es das einzelne individuum gibt, rein naturwissenschaftlich nicht (weil wir alles nur brahman sind oder strings oder der alptraum eines intergalaktischen käfers), aber das kind braucht einen namen und irgendwie muss man sich ja mal festlegen und klipp und klar verkünden: ich bin ich und nicht der michel der seit den 80ern kohl gewählt hat (vor allen dingen wenn ich erst 29 bin :)

          ob die menschen die gleichen sind? aber hallo! aber, man stelle sich vor es wären immer dieselben ;)
          der trost den viele hier suchen ist das sich beschweren unter gleichgesinnten aber würde man es hier wirklich dauerhaft aushalten? mit besserwissern wie mir? niemals
          die abgründe des menschen zu verstehen heißt ja nicht reinzuspringen, sondern die eigenen auszuloten.

          nie den humor vergessen, es ist das einzige, was die natur des menschen mit der strengen kultur versöhnt, so sehe ich das mittlerweile.
          aber hier fällt mir auf, dass einige die natur des meschen total verachten, aber das macht kalt für die gefühle und so wird aus dem “weltverbesserer” oft ein zyniker

          umgekehrt kann ein zyniker (und hier tummeln sich ja viele) sich wieder mit der natur versöhnen, dies hieße aber natur und kultur als wechselspiel zu betrachten und nicht reine ursache und folge mit der folge, dass hier wieder einige leute sich für schlaue oberlehrer für den “michel”aufspielen

          kurz: wir sollten uns mal alle von den dogmen, lagerdenken und denkverboten befreien; wir sollten alternative sicten auf die welt (auch religiöse, psychologische etc) zulassen, sonst wird das nichts mehr mit uns, und wenn halt einer mist babbelt… na und? weiter gehts..

      • Truvor schrieb am 30. September 2012 um 23:33 - Permalink

        @ benjamin

        Ich komme eigentlich von “drüben wo 99 % dieselbe partei wählen …”, damit jagst Du mir keine Angst ein ;-)
        Und ich weiß nicht WEN Du gewählt hast, ist auch egal.
        Als ob es wichtig wäre WEN Du wählst, denn sie (Parteien) sind alle gleich, kein Deut ehrlicher als diese Partei von drüben, wo (angeblich) 99 % diese Partei gewählt hatten.
        Gruß an alle INDIVIDUEN, laßt Euch weiter vera..chen ! ;-)

    32. der Herr Karl schrieb am 30. September 2012 um 12:54 - Permalink

      Es ist ein Millionär. Dieser Titel – ich muss es neidlos eingestehen – ist schlicht genial, weckt Assoziationen zu “Es ist ein Junge” oder “Es ist ein Mädchen”. Die Freude ob der Überraschung des erkorenen Kandidaten ist förmlich spürbar. Endlich ist es vollbracht!
      Kein Wunder, dass der Artikel, der sprachlich beinahe an die Wucht und Tiefe eines Textes von Stefan Sasse herankommt, dutzendfach verlinkt oder empfohlen wurde. Hier zum Beispiel, oder hier.

      • Andreas schrieb am 1. Oktober 2012 um 07:51 - Permalink

        Mich erinnert das weder an “Es ist ein Junge”, noch an “Es ist ein Mädchen”, sondern an Walter Moers.

    33. Teiler schrieb am 30. September 2012 um 15:37 - Permalink

      Die Bundestagswahl 2013 ist damit schon jetzt irrelevant geworden (falls noch jemand daran zweifelte).

      Was soll man dazu noch sagen … es wird immer absurder. Der überführte Bankenlobbyist und Bundestagsschwänzer tritt für die sogenannten “Sozial”-Demokraten an und soll die Finanzmärkte bändigen und für gerechtere Löhne sorgen. Kann man sich nicht ausdenken, sowas. Nicht dass es irgendeine Rolle spielte, welche von den drei Nieten den Vizekanzler macht. Steinmeier hat 2009 bereits historisch versagt und ist dazu noch der Macher von Hartz 4. Gabriel kann man nicht weiter trauen, als man ihn werfen kann. Aber weil er innerhalb des Trios als der am wenigsten rechts stehende gilt und noch am unbelastetesten ist, hätte ich damit gerechnet dass er auserkoren wird. Aber da hat die Parteispitze mal wieder sich mal wieder von Umfragewerten leiten lassen, wie schon bei Steinmeiers Kür.

      Davon abgesehen ist das ganze nur Medientheater. Es ist noch ein volles Jahr bis zur BTW diese Entscheidung unnötig vorgezogen. Und warum wird erst der Kandidat gekürt und dann über Inhalte gesprochen? Mit der Festlegung auf den Parteirechten Steinbrück legt die SPD sich doch auch inhaltlich fest. Inhaltliche Kritik an Steinbrück von der Parteilinken kann dann bequem als kleingeistiges Neidhammelgezänk abgetan werden.

    34. Der Jo schrieb am 30. September 2012 um 19:30 - Permalink

      Darf man denn offen sagen, dass man die Linke wählt?
      Was soll ich denn zwischen Pest und Cholera unterscheiden?
      Und wirtschaftspolitisch sind die doch eh eine Curry-Paste. Man fragt sich, ob man weinen soll, oder ob vielleicht die Linken in SPD, Grünen und der Linkspartei durch weitere 4 Jahre der ewig indoktrinierten Ideologie vielleicht einige Menschen zum Umdenken bewegt? Aber höchstwahrscheinlich nicht. Wie man doch unter anderem Emma Goldman u. Kurt T. zuschreibt : “Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten!”

      Nebenbei ist meine sonst übliche Beschäftigung (als Wahlhelfer) damit in Frage gestellt, ohne die geringste Spannung über die zukünftige Politik in diesem Lande, ist diese Arbeit ja wirklich der Lächerlichkeit preisgegeben.

      Oder aber:
      Vielleicht sollte ich zum amusement aller, eine Webcam im Wahllokal aufstellen, um diesen spannenden Vorgang öffentlich zu machen.

      P.s.: Da wird die Wahl wenigstens billig, braucht man keine Meinungsumfragen für Prognosen oder OSZE-Beobachter. Vielleicht der neueste Beitrag zur Überwindung der “Staatsschuldenkrise”?

    35. Jacques Roux schrieb am 1. Oktober 2012 um 12:22 - Permalink

      Besonders dreist finde ich, wie “Sozial”Demokraten und Grüne, fortwährend auch noch die Opfer ihrer eigenen Politik verhöhnen, wie jetzt z.B. beim Aktionstag UmFAIRteilen:

      http://www.jungewelt.de/2012/10-01/031.php

      konnte man auch schon vor 2 Jahren bei “Wir zahlen nicht für eure Krise” beobachten.

      • Mod schrieb am 1. Oktober 2012 um 13:27 - Permalink

        die können doch nicht Anwesend sein wenn ein “Kommunist” redet deren Truppe oder “Partei sich aus Trotzkisten, Kommunisten und anderen Sekten” zusammensetzt? In Ausführungsstrichen das ungefähre aber die Inhaltliche und genaue Bezeichnung durch den Cicero über Alexis Tsipras, Oppositionsführer und Vorsitzender von Syriza.

        Der Wahlkampf hat begonnen! Es ist zum schiessen wenn ich mir den Milchbubi von Rösler dabei vorstelle, da möchte ich am liebsten Schei# schreiend durchs Dorf laufen. Die Wahl der Worte durch “die welt”, es geht los:

        “Rösler zerpflückt Steinbrücks Bank-Ideen” … ist schon irre

        “Wirtschaftsminister Philipp Rösler bringt sich gegen den frisch gekürten Kanzlerkandidaten der SPD in Stellung” … wird noch besser

        “Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich bereits munitioniert.” ..der Duden behauptet zu recht: “schwaches Verb”

        “den deutschen Bankenstandort gefährde” .. ist das nicht Irre? und zwischendrin heißt es, im Westen nichts neues.

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article109556360/Roesler-zerpflueckt-Steinbruecks-Bank-Ideen.html

        Regiert von Kosmonauten die bei der letzten Folge des Sandmännchens nicht aufgepasst haben und von Papa für viel Geld auf irgend eine Wirtschafts Uni abgeschoben wurden und jetzt dieses Land unsicher machen, das gilt auch für Europa. Den Doktor für Geld ist Obligatorisch, Dissertationen in PDF für 5000 – 10000 Euro, “besuchen sie Europa, so lange es noch steht”

      • Milka schrieb am 1. Oktober 2012 um 15:37 - Permalink

        Ich finde verhöhnen ist schon etwas krass formuliert. Sie sind eben ferngeblieben weil sie die Ansichten nicht mehr teilen. Wären sie anwesend hätte man darum auch keinen großen Wind gemacht.

        • Jacques Roux schrieb am 1. Oktober 2012 um 18:20 - Permalink

          Ja, das war von mir missverständlich rübergebracht. Es ging mir nicht um Tsipras Rede sondern darum, dass man ausgerechnet auf Veranstaltungen für Verteilungsgerechtigkeit, ein Meer von SPD und Grünenfahnen sieht, soviel Chuzpe ist von CDU oder FDP ja wenigstens nicht zu erwarten ;-)

    36. schwitzig schrieb am 1. Oktober 2012 um 19:29 - Permalink

      Ziemlich Offtopic (eher Thema Verschwörungstheorien sind gar keine):

      http://www.heise.de/tp/artikel/37/37736/1.html

      Das war wahrscheinlich 58 Jahre eine “Verschwörungstheorie” von irren Paranoikern :-).

      Wir sollten auch der deutschen Regierung unser Vertrauen schenken, denn sie hat es verdient. Schließlich sagt sie, dass sie vertrauenwürdig ist.


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.