Direkt zum Inhalt
  • Newsletter
  • Über uns
  • Kontakt

  • Blog-Flattr

    flattr this!
  • letzte Artikel

    • Die Legende des verschwenderischen Staates
    • Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand
    • Berlin, Rom und die Leiden des jungen Euro
    • Werbung am Abend
    • Wir retten nicht die Griechen, sondern die Banken
  • Jeden Monat wieder! Ein zweiter Klick abonniert den Blog-Flattr.

  • Twitter Contact News Spenden Login Anmelden

  • Kategorien

  • Archiv

  • NachDenkSeiten

    • Kampagnenjournalismus – diesmal ist Heiner Flassbeck das Opfer. Er wird zum Euro-Gegner und Anti-Europäer stilisiert
    • Die Hängepartie um den griechischen Rundfunk ERT – die Regierungskrise schmort weiter (Teil 2)
    • Hinweise des Tages
    • Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand
    • Wirbel um den Aachener Friedenspreis an die Hulda-Pankok-Gesamtschule – Schulleiterin ignoriert Beschluss der Schulkonferenz
  • Wirtschaft und Gesellschaft

    • Eurokrise/Zypern: “Rettungspaket” für Zypern ist “Rettungspaketbombe” und macht Zypern erneut zum “Bittsteller”
    • Geschützt: Eurokrise/Zypern: “Rettungspaket” für Zypern ist “Rettungspaketbombe” und macht Zypern erneut zum “Bittsteller” (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)
    • +++Eilmeldung: Snowden spricht anstelle Obamas vor Brandenburger Tor
    • Warum man Marusha ernst nehmen sollte
    • SPD-Kanzlerkandidat beantwortet, warum er kein Mitleid gegenüber Hartz IV Beziehenden und armen Rentnern haben kann
  • annotazioni

    • Nationalismus, Ausgrenzung und die Krise in Europa: Ein kurzer Länderüberblick
    • Heiner Flassbeck: “Man kann diese verheerende Politik in Europa nicht beliebig lange verkaufen”
    • Austerität funktioniert nicht – Europa steckt nach wie vor in einer Rezession
    • Blockupy: Stellungnahme des Koordinierungskreises von Attac Deutschland
    • Italien in der Krise
  • ad sinistram

    • Die Freiheit, kein Fenster zu öffnen
    • Frontabschnitte voller Einzelfragen
    • De dicto
    • Stimmen von der rechten Basis
    • Willkommen in der EU!
  • feynsinn

    • Steinbrück zurückgetreten
    • Please fool me twice, Mr. President
    • Dämmerung
    • Liefers fickt für Jungfräulichkeit
    • Kirchen: Mehr Reformen in der Eurozone
  • Suchen

  • RSS Feeds

    • Artikel
    • Kommentare
    • eMail-Abo
  • Dein Shop für Outdoor Ausrüstung und Bekleidung. Zweimal südlich Münchens, Einmalig im Internet.

    Navi-Geräte Preisvergleich

    Hier könnte auch Ihre Werbung stehen
  • Letzte Kommentare

      Oigres bei Die Legende des verschwenderischen Staates:

      Krugman und Flassbeck sagen aber wir brauchen mehr Schulden....

      Oigres bei Die Legende des verschwenderischen Staates:

      Und leitest du daraus ab, dass wir keinen Staat brauchen,...

      Oigres bei Die Legende des verschwenderischen Staates:

      Verlagern ist vernichten. Wenn man 500 Mrd € in die Banken...

      The Joker bei Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand:

      Zugegeben, ein bisschen OT:...

      Mordred bei Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand:

      haha, lustig.

      Findus bei Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand:

      Nein – wir brauchen die...

      Mordred bei Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand:

      lol. wir brauchen die...

      Mordred bei Die Legende des verschwenderischen Staates:

      anders formuliert bzw.in kontext gesetzt: Apropos Schulden:...

      OAlexander bei Die Legende des verschwenderischen Staates:

      The basic salary of an Italian MEP is … Das...

      Findus bei Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand:

      Spiegelfechter sagt resignierend:...

  • Blogroll

    • Ad Sinistram
    • annotazioni
    • Das Blättchen
    • Das Dossier
    • Die Freiheitsliebe
    • Economist´s View
    • Egghat
    • Feynsinn
    • German-foreign-policy
    • le Bohémien
    • Maskenfall
    • NachDenkSeiten
    • Neue Rheinische Zeitung
    • Nics Bloghaus
    • Notizen aus der Unterwelt
    • Oeffinger Freidenker
    • Ossietzky
    • Paul Krugman
    • Philibuster
    • Real-World Economics Review Blog
    • Tautenhahn
    • Telepolis
    • Transatlantikblog
    • Wirtschaft und Gesellschaft
    • Wolfgang Michal
  • Framing – Vortrag auf der 29c3

    geschrieben am 07. Januar 2013 von Spiegelfechter

    via Philipp Thom

    Dies ist ein außerordentlich interessanter Vortrag, den ich Euch nicht vorenthalten will.

    Teilen:

    • E-Mail
    • Facebook
    • Google +1
    • Twitter
    Print This Post

    Tags: Medien
    flattr this!

    54 Kommentare:

    1. Kommentarski schrieb am 7. Januar 2013 um 09:32 - Permalink

      Vortrag geht bei 10:30 etwa los. Die Synchronübersetzung ab etwa 48:00 ist m.E. nach ein Fehlgriff vor allem weil die schönen Anmerkungen zu den “Experten” verloren gehen, aber es gibt derzeit leider keine überarbeitete Version des Vortrags.

      Empfehle noch den Blog der beiden: neusprech.org

    2. OAlexander schrieb am 7. Januar 2013 um 10:10 - Permalink

      Kann mir irgendeiner erklären, worum es da in etwa geht, ehe ich mich da für eine Stunde oder so meines Lebens verlustiere?

      • Heldentasse schrieb am 7. Januar 2013 um 11:08 - Permalink

        Im Grunde geht es darum, wie bewusste Manipulationen der Sprache unser Denken verändert – M.E ist dieses Thema sehr wichtig wenn auch nicht ganz neu. Leider hat der Beitrag den Schönheitsfehler das gegen Ende die englische Simultanübersetzung den Ton angibt, trotzdem ist der Vortrag informativ und sehenswert.

        Gruß

        P.S.: Auch im Kontext – allgemeine Sichtweise – kurz und bündig
        Noam Chomsky – 10 Strategien der Medien Manipulation an uns!

        • Frau Lehmann schrieb am 8. Januar 2013 um 23:13 - Permalink

          Richtig gut diese 10 Strategien. Danke!
          Interessant für mich persönlich Strategie Nr.5: mit dem Gegenüber wie mit einem Kind zu reden. Diese Strategie wenden nicht selten auch die an, die den Anspruch haben, tatsächlich aufklären zu wollen. Hört man ja auch oft, dass die meisten Menschen ja sowieso doof seien, und darum sind sie dann auch selber Schuld (andere Strategie), dass z.B. nicht die “richtige” Politik gemacht wird, weil sie sie ja gewählt haben…

          Naja, so einfach ist das dann wohl nicht nur für die Medien mit der Intention zu manipulieren, sondern für jeden, der … ähm … die Strategie beherrscht?

          • GrooveX schrieb am 9. Januar 2013 um 00:28 - Permalink

            hi lehmännin, also ich gehe mal davon aus, dass jeder, der einmal versucht hat, jemand anderen anzulügen, in diesem moment damit begonnen hat. das heißt für mich, jeder, in dessen (eigener!) sprache bewusst unwahres möglich ist, beginnt sprache zu benutzen. oder anders, sprache ohne framing findet nur außerhalb unseres kulturraumes statt. es gibt einen amerikanischen forscher, der sich seinerzeit mit den indigenen sprachen nordamerikas beschäftigt hat, whorf hieß er, der hat in diesen sprachen andere motive entdeckt. okay, ob das stimmt, weiss ich natürlich auch nicht. es ist schon reizvoll, sich eine sprache vorzustellen, die keine entsprechung zu ‘lüge’ hat oder eben sprachnutzung, also beherrschung und strategischer umgang mit sprache.

            • Frau Lehmann schrieb am 9. Januar 2013 um 18:03 - Permalink

              Auch hi, GrooveX,
              ja, davon hab ich auch schon gelesen, dass es eine Sprache geben soll, die das Wort Lüge nicht kennt. Die Sprache und deren Gebrauch ist immer ein Spiegel der Gesellschaft und deren “Werte”. Da hat sich in Deutschland eine Menge “getan”, was die Sprache aber neben der unsäglichen Manipulation auch nicht unbedingt reicher macht, sondern ärmer (in jeder Sprach-Werbung gibts ja sogenannte keywords, die zuhauf untergebracht werden müssen, nur ein .Bsp) – und die Welt um einiges kälter. Ich bemerke auch, dass Kommunikation immer weniger gelingt. Aber was will man von Sprache erwarten, wenn es v.a. um eine perfektionierte Oberfläche geht (verkauft sich eben besser, nicht nur wörtlich zu verstehen) statt um Inhalte. Eine der vielen “ganz wichtigen wissenschaftlichen” Studien besagt ja sogar, dass wir ohne Lüge gar nicht leben könnten. Ich weiß es nicht. Anfreunden kann ich mich aber nicht damit und überhaupt.

          • Heldentasse schrieb am 9. Januar 2013 um 07:58 - Permalink

            @Frau Lehmann

            Richtig gut diese 10 Strategien. Danke!

            Kann man das nun so interpretieren, dass evtl. der Hinweis auf die Information nicht aber der Inhalt selber “gut” sind? Ich empfinde nämlich diese Strategien als absolut verwerflich, denn m.E. zerstören diese langfristig eine sinnvolle (humane) Sprache und Gesellschaft.

            Hört man ja auch oft, dass die meisten Menschen ja sowieso doof seien, und darum sind sie dann auch selber Schuld (andere Strategie), dass z.B. nicht die “richtige” Politik gemacht wird, weil sie sie ja gewählt haben…

            Diese Menschen sind nicht “doof” sondern in meinen Augen unverantwortlich sich und anderen gegenüber. Das selbst “selbst schuld” relativiert sich stark weil Wahlentscheidungen (wobei nicht wählen ja auch eine Entscheidung ist) ja keinen unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität haben. Im übrigen ist “Wählen” eine notwendige, aber alleine für sich noch keine hinreichende Bedingung für eine demokratische Gesellschaft.

            Gruß

            P.S.:

            Gehen Sie an die Wahlurnen und werfen sie was rein, und wenn’s ihre Stimme ist!

            Dieter Hildebrandt: „Da haben Sie etwas gut zu machen.”

            • Frau Lehmann schrieb am 9. Januar 2013 um 17:40 - Permalink

              @Heldentasse
              Na klar, der Hinweis auf die Info war gemeint. Ich beschäftig(t)e mich beruflich bedingt selber mit Manipulation, selbstverständlich, um sie sichtbar zu machen und nicht, sie selber anzuwenden. So kompakt zusammengefasst hab ich das noch nicht gesehen.
              Die Seitenhiebe konnte ich mir nicht verkneifen, weil ich mich tatsächlich manchmal wie ein Kind behandelt fühle, wenn echte Experten ihre Expertenmeinungen mir, dem Nichtexperten, erklären. Und den Vorwurf, “wir” hätten diese “beste Regierung seit der Wende” inklusive ihrer Politik verdient, den hab ich hier gelesen.

              Bitte nicht übelnehmen, ich bin grad dabei mich der Welt zu entziehen, das überlebt man nur mit ner Portion Zynismus. :)

            • Heldentasse schrieb am 9. Januar 2013 um 18:46 - Permalink

              @Frau Lehmann
              Danke für die Resonanz – und nein ich nehme das natürlich nicht übel. Hast Du schon mal dieses Rezept, vom Konstantin Wecker:

              Ohne naiv zu sein, kann man diese Welt nicht überstehen.

              statt dem “üblichen” Zynismus versucht?

              @chapultepec
              THX für die Info, dass die 10 Strategien nicht vom Chomsky sind. Sorry, das ich dieser Ente aufgesessen bin!

            • Frau Lehmann schrieb am 9. Januar 2013 um 19:04 - Permalink

              @Heldentasse
              Ja, und zwar mein ganzes Leben, bis jetzt.
              Zynismus dagegen war bei mir bis jetzt nicht üblich.

            • ola schrieb am 9. Januar 2013 um 21:44 - Permalink

              Hi ihr zwei Philosoph/innen :)

              klar, der Hinweis auf die Info war gemeint. Ich beschäftig(t)e mich beruflich bedingt selber mit Manipulation, selbstverständlich, um sie sichtbar zu machen und nicht, sie selber anzuwenden.

              Warum nur nicht? Das ist es, was ich nicht so wirklich begreifen will. Wir erkennen die Strategie, wir bejammern die Auswirkungen, aber wir weigern uns, unsere Überzeugungen mit ähnlichen (offensichtlich ausgesprochen zielführenden) Strategien unters Volk zu bringen und erreichen damit…. offensichtlich gar nix.

              Sind wir wirklich zu “gutmenschlich”? Und stimmt es dann eben doch, dass die Ehrlichen die Dummen sind? Warum wehren wir uns nicht? Wenn wir doch wissen wie es geht?

              Hach wir Linken… Ich jedenfalls habe für mich entschieden auf Gegenterror zu setzen, selbst wenn das im Extremfall eine Weihnachtsfeier sprengt. :)))

              Bin schon wieder weg.

            • Frau Lehmann schrieb am 9. Januar 2013 um 22:13 - Permalink

              Ich bin empört, ola!
              1. weil ich keine Philosophin bin, sondern mein echter Name Iphigenie lautet,
              2. weil ich niemals nicht jemanden freiwillig überfordern würde,
              3. weil mich, wenn ich diese Strategien anwenden würde, doch alle nur noch lieben könnten, so wie Merkel geliebt wird. (Und sag mir nicht, dass du das aushalten könntest). ;-)

              Außerdem nehme ich dir nicht ab, dass dein Gegenterror verbal so ausfällt wie in den Strategien beschrieben. Jedenfalls habe ich deinen “Terror” irgendwie anders in Erinnerung, also irgendwie doch ehrlich, ne? ;-)

              Und ne gänzlich ernsthafte Antwort kriegste von mir nicht :-P

            • ola schrieb am 9. Januar 2013 um 22:49 - Permalink

              Pff…. das ist mir jetzt zu subtil, Frau Lehmann……

              Schönen Restabend

            • Frau Lehmann schrieb am 9. Januar 2013 um 23:04 - Permalink

              Entschuldigung, ola.
              Dir auch. Und ich bin weg.

        • Jacques Roux schrieb am 9. Januar 2013 um 11:35 - Permalink

          Noch etwas von Chomsky zu den Medien:

          Mitte der vierziger Jahre schrieb George Orwell als Satire auf einen totalitären Staat, nämlich die Sowjetunion, seinen Roman Animal Farm, der damals ein großer Erfolg war. Alle Welt war begeistert. Später stellte sich heraus, daß er eine Einleitung zu Animal Farm geschrieben hatte, die aber nicht gedruckt wurde. Sie erschien erst dreißig Jahre später, als sie in seinem Nachlaß gefunden wurde. Thema dieser Einleitung war die “Literarische Zensur in England”. Orwell sagt dort, daß er sich in seinem Buch natürlich über die Sowjetunion und ihre totalitäre Struktur lustig macht. Aber außerdem schreibt er auch, daß England sich gar nicht so sehr davon unterscheidet. Im Westen werden wir nicht auf Schritt und Tritt von einem KGB kontrolliert, aber das Resultat ist doch weitgehend dasselbe. Wer in seinem Denken zu unabhängig ist oder auf die falschen Gedanken kommt, bekommt keine Chance, seine Ideen zu verbreiten.

          http://zmag.de/artikel/Warum-die-Mainstreammedien-Mainstream-sind

          • chapultepec schrieb am 9. Januar 2013 um 14:54 - Permalink

            tschuldigung, habe erst jetzt gemerkt, dass dieser Text bereits verlinkt wurde…

        • chapultepec schrieb am 9. Januar 2013 um 14:45 - Permalink

          die “10 Strategien der Medienmanipulation” sind nicht von Chomsky

          Die wurden von einem Typen namens Sylvain Timsit http://www.syti.net/Manipulations.html geschrieben

          Hier die Antwort von Chomky darauf (wer kein Französisch kann, kann eine Ahnung davon bekommen wenn er den Google Übersetzer benutzt)
          http://www.legrandsoir.info/a-propos-des-dix-strategies-de-manipulation-de-masses-attribue-a-noam-chomsky.html

          Hier etwas was Chomsky zum Thema geschrieben hat
          Warum die Mainstreammedien “Mainstream” sind
          http://www.zmag.de/artikel/Warum-die-Mainstreammedien-Mainstream-sind

          Weitere Empfehlungen wären…
          Manufacturing Consent, Noam Chomsky and the Media

          Spin-Doktoren – Die Marionettenspieler der Macht

          -Teil 3/10 fehlt, aber man findet die ganze Doku beim Dokujunkies ; )

          The Century of the Self von Adam Curtis
          http://en.wikipedia.org/wiki/The_Century_of_the_Self
          alle 4 Teile hier:

          Deutsche Untertitel für Teil 1 und 2 hier
          http://konsumpf.de/?p=14059

          • chapultepec schrieb am 9. Januar 2013 um 14:51 - Permalink

            hier der Link für die vollständige Doku von A. Curtis

      • BruceMangee schrieb am 7. Januar 2013 um 11:14 - Permalink

        Maha (Martin Haas) nimmt die Sprache von Politikern auseinander. Der Untertitel könnte bei ihm immer lauten ‘Sprache bringt es an den Tag’. Es geht davon aus, das die Sprache immer etwas über die Haltung des Sprechenden aussagt.
        z.B. das Guttenberg ‘man’. “Man hat die Arbeit im besten wissen und Gewissen geschrieben …” Besser kann man sich selber nicht von ‘seiner’ Arbeit distanzieren.
        Es gibt dann noch das Merkel ‘wir’, Framing [1] und vieles mehr.

        Leider wechselt das Video in der Mitte die Tonspur auf den Übersetzerkanal. Ab da hab ich abgebrochen; deutsche Sprache in englisch erklärt zu bekommen halte ich nicht für sinnvoll. Ich hoffe es kommt noch eine bereinigte Version des Vortrages.

        Grmpf, Heldentasse war schneller. ;)

        –

        [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Framing_%28Kommunikationswissenschaft%29

      • Schweigsam schrieb am 8. Januar 2013 um 21:13 - Permalink

        Es geht in diesen Beitrag umso richtig große Titten, also genau das richtige für dich!

    3. Falk schrieb am 7. Januar 2013 um 12:12 - Permalink

      Natürlich ist der Vortrag sehr interessant. Hier wird uns stichhaltig und wissenschaftlich unterlegt, was wir eigentlich schon lange wissen bzw. ahnen. Für mich ist es unbefriedigend, bekanntes ständig nur an Tagesereignissen neu zu beweisen. Leider ist es mich so, dass es mit jedem Beitrag immer frustrierender wird, den politischen und medialen Sumpf, unter dem wir indirekt leiden, zu ertragen. Mich quält die Frage, wann wird das auch Lischen Müller so gehen, und was soll Lischen Müller unternehmen, wenn es endlich die Erkenntnis hat.

      Der “unkritische” Journalismus stellt sich in den Dienst der neoliberalen Politik. Nun wissen wir ja, dass sich der kritische Journalismus weder in den Dienst von Politik oder Wirtschaft stellt, also ein unabhängiger Journalismus ist.

      Wenn der “abhängige” Journalismus bei seinem Klientel die Beliebtheitswerte vom Merkel misst, sollte es meiner Meinung nach auch möglich, ja sogar sowas von notwendig sein, dass der unabhängige Journalismus dies z.B. hier an dieser Stellt tut.

      • Dimebag schrieb am 7. Januar 2013 um 13:04 - Permalink

        Mich quält die Frage, wann wird das auch Lischen Müller so gehen, und was soll Lischen Müller unternehmen, wenn es endlich die Erkenntnis hat.

        Lieschen Müller ist so etwas egal, deshalb ist sie Lieschen Müller.

      • Michael Lohmann schrieb am 7. Januar 2013 um 14:55 - Permalink

        Natürlich ist der Vortrag sehr interessant. Hier wird uns stichhaltig und wissenschaftlich unterlegt, was wir eigentlich schon lange wissen bzw. ahnen. Für mich ist es unbefriedigend, bekanntes ständig nur an Tagesereignissen neu zu beweisen.

        Das hängt davon ab, was man als die Botschaft des Vortrages wahrnimmt. Meint man, die beiden wollen bloß beweisen, dass mit Sprache “manipuliert” werde, dann erfährt man wirklich nichts Neues. Aber wenn man sich für die konkreten Methoden sprachlicher Vernebelung interessiert, dann ist der Vortrag sehr aufschlussreich. Denn er hilft, das eigene Lesevermögen zu schulen und dann mit Nachfragen in die Lücken zu stoßen, die man durch kritisches Lesen offengelegt hat. Das nützt nicht nur im Umgang mit der großen Politik, sondern im Umgang mit Texten und Sprache überhaupt. Teilweise gehören diese Framing-Techniken einfach zum kulturellen Alltagswissen, das sogar von Lieschen Müller gekonnt eingesetzt wird.

        • susi bibelmaus schrieb am 7. Januar 2013 um 15:42 - Permalink

          Na dann … wenn doch alles den so normal und redlich selbstverständlich ist, also dann: her mit den falschen Gewichten und Zungen! Wenn dann ein „Ja“ keines mehr ist und ein „Nein“ längst kein Grund mehr aufzuhören, spätestens dann wird man sich nach redlichem wieder ersehnen.

          Menschen denen die Zunge zur Waffe und das zweischneidige Wort zur Lust wird, von solchen Menschen soll man Abstand nehmen. Die heutigen Zustände sind der beste Beweis dafür, dass Krieg den Frieden bringt und Zuteilung den Wohlstand. Wer jetzt im Orwellschen Ozeanien mit sammeln hilft und es sich gut ergehen lässt, der zerstreut. Und zwar nicht allein nur den vulgären Begriff des Anständigen, sondern er zerstreut neben seiner selbst den letzten Anflug von Redlichkeit in der Wahrnehmung seines Gegenübers.

          Wie sich unabänderliches Unbehagen der Massen gegen Bevormundung und Betrug seinen freien Weg sucht, dass mussten schon unzählige Diktaturen- Lügner und Scharlatane im Zuge der Geschichtsschreibung erfahren. Doch noch nie waren die rhetorischen Instrumente so durchsetzbar und verlogen wie heut – aber auch noch nie, waren die Massen so gedemütigt wie heut, weil sie sehen, dass für die da Oben ein Nein eigentlich ein Ja und ein Ende eigentlich nur ein weitermachen wie bisher bedeutet. Und dass in allen Bereichen…

          susi

          • Heldentasse schrieb am 7. Januar 2013 um 17:41 - Permalink

            @susi bibelmaus
            IMO ein guter Kommentar – Respekt!
            Bedenke aber, dass im Gegenzug auch die Möglichkeiten der Menschen gewachsen sind sich gegen Manipulationen zu wehren. Die NDS und das hiesige Blog sind gute Beispiele dafür.

            Gruß

            • ola schrieb am 8. Januar 2013 um 12:48 - Permalink

              Der hiesige Blog und die NDS übernehmen doch selbst massig Termini die genau von den Machern vorgegeben werden, die man angeblich bekämpfen möchte.

              Ich hatte schon vor Zeiten auf dieses Phänomen anhand ganz simpler Beispiele eines Berger Vortrages hingewiesen. Verständnis für diese Zusammenhänge kommt aber selten auf, zumindest wenn es einen selbst betrifft. Wie oft Berger das Wort “Finanzkrise” benutzt hat, wie oft Linke gedankenlos Hartz IV verwenden.. man kann es nicht mehr zählen.

              Sprache ist der Dreh und Angelpunkt guter (Gegen)propaganda. In diesem Zusammenhang habe ich auch schon des öfteren das Geschwätz von der “Umverteilung” thematisiert… Es gibt wohl kaum einen dämlicheren Ausdruck für die Verteilungsproblematik und deren Lösung als dieses verbrannte Wort. Und? Machen meine Linken auch noch ne Kampagne draus… Umfairteilen, ja du liebe Güte.

              Lieschen Müller wird übrigens ohnehin nie verstehen wie sie manipuliert wird. Das ist auch gar nicht wichtig, wichtig ist, dass sie in meinem Sinne manipuliert wird und nicht im Sinne Anderer. Darum geht es doch, alles andere ist doch Phantasterei mit der man nur verlieren kann.

            • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 13:20 - Permalink

              @Ola

              Danke für diesen Hinweis, der mich ins grübeln bringt.

            • ola schrieb am 8. Januar 2013 um 20:35 - Permalink

              Oh nein, Entschuldigung, das wollte ich nun auch wieder nicht :)

              Schönen Abend.

        • Falk schrieb am 7. Januar 2013 um 15:54 - Permalink

          Natürlich kann man den Vortrag auch als Crashkurs für seine “Framing-Fertigkeiten” wahrnehmen. Wenn aber Lieschen Müller (ich meine hier die Opferzielgruppe) Framing versteht, wird man ein andere Methode gefunden haben, um den organisierten Betrug bzw. Täuschung fortzusetzen. Es geht also nicht nur um das Framing als “Disziplin der Kommunikationswissenschaft”, sondern um die Absichten, die dahinter stehen. Betrug und Täuschung sind u.U. Straftatbestand.

          • Heldentasse schrieb am 7. Januar 2013 um 17:51 - Permalink

            @Falk
            Die Welt in Täter und Opfer ein zu teilen ist einfach, aber manchmal nicht unbedingt konstruktiv. Ich frage jetzt einfach mal – womöglich etwas diabolisch – wo bleibt denn bei Deiner Betrachtung die Verantwortung von LM als vernunftbegabtes Wesen? Zumindest das was zwischen den beiden Ohren so vor sich geht sollte man sich auf keinen Fall nehmen bzw. fremdbestimmen lassen.

            Und sperrt man mich ein
            im finsteren Kerker,
            das alles sind rein
            vergebliche Werke.
            Denn meine Gedanken
            zerreißen die Schranken
            und Mauern entzwei:
            Die Gedanken sind frei!

            Die Gedanken sind frei!
            Gruß

            • Falk schrieb am 7. Januar 2013 um 18:07 - Permalink

              @Heldentrasse

              Zumindest das was zwischen den beiden Ohren so vor sich geht sollte man sich auf keinen Fall nehmen bzw. fremdbestimmen lassen.

              Ich wünschte, das wäre Realität. Wenn man von Betrug redet, ist eine Einteilung in Täter und Opfer folgerichtig.

              § 263 StGB
              Betrug

              (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

              (2) Der Versuch ist strafbar …

              Wenn Framing kein Betrug ist, was ist es dann?

            • schwitzig schrieb am 8. Januar 2013 um 08:25 - Permalink

              @Heldentasse

              wo bleibt denn bei Deiner Betrachtung die Verantwortung von LM als vernunftbegabtes Wesen?

              Die Verantwortung bleibt ganz klar bei dem, der nicht so doof wie Lieschen Müller ist. Durch seinen Wissensvorsprung hat er auch ihr gegenüber eine Verantwortungspflicht. Nur weil einer doof ist, berchtigt das niemanden, ihn oder sie zu bescheissen,
              Ganz im Gegenteil verpflichtet es sogar die Überlegenen, die Unterlegenen vor den Folgen ihrer Inkompetenz zu schützen, soweit ihnen das möglich ist, ohne die Freiheit der Unterlegenen einzuschränken.
              Und die freien Gedanken kann man sich sonstwohin stecken, wenn man nichts zu fressen hat. Die Gedanken sind genau so lange frei, wie man noch den Luxus hat, sich über etwas anderes als die Existenzsicherung Gedanken machen zu können.
              Überspitzt ausgedrückt: Wenn Du völlig zermanscht nach einem Autounfall in irgendeinem Strassengraben so langsam vor dich hin krepierst, sind Deine Gedanken ganz und gar nicht frei, es sei denn, Du bist ein schlechter Dichter, der von Realitäten wenig Ahnung hat.

            • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 09:20 - Permalink

              @schwitzig
              Hallo,
              ich glaube wir bewegen uns mal wieder auf verschiedenen Diskussionsebenen. ;)
              Ganz klar besteht auf Grundlage u.a. des GG eine Fürsorgepflicht gegenüber den Schwachen und Habenichtsen. Diese wird direkt vom Staat wahrgenommen aber auch indirekt von den Wohlhabenden (Eigentum verpflichtet), so zumindest aus dem Papier. Wenn nun aber durch orwellsche Begriffsumdeutungen und andere Manipulationstechniken diese Fürsorgepflicht unterminiert oder gar ins Gegenteil umgekehrt wird – was augenscheinlich der Fall ist – gelingt das im Prinzip m.E. nur weil LM ihrer Verantwortung als Demokratin sich selbst und anderen gegenüber nicht gerecht wird, bzw. (wenn man ihr die Mündigkeit abspricht) gerecht werden kann.

              Mediale Wahrnehmung und Wirklichkeit

              Der medial-politische Komplex entfernt sich immer weiter von großen Teilen der Bevölkerung. Das hat er sich auch selbst zu zuschreiben. Das Parlament ist schon lange nicht mehr Austragungsort gesellschaftlicher Kontroversen. Der Entscheidungsort heißt Koalitionsausschuss – ein Gremium, das mit keinem Wort in der Verfassung erwähnt wird. Und die Medien unterfüttern das Ganze. Niemand regt sich darüber auf, wenn gemeldet wird, das Kabinett beschließe ein Gesetz, obwohl es doch heißen müsste es beschließt eine Gesetzesvorlage. Das Parlament als gesetzgebender Ort, findet gar nicht mehr statt. Und wenn der Bundestag überraschenderweise doch einmal selbständig agiert, wird dies als ein Putsch oder eine Revolte interpretiert, statt als Ausdruck parlamentarischer Kontrolle der Regierung.

              Aus Die Wahl der Qual

              Gruß

              P.S.:

              Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

              Johann Christoph Friedrich von Schiller

            • schwitzig schrieb am 8. Januar 2013 um 09:32 - Permalink

              @Heldentasse

              Wenn nun aber durch orwellsche Begriffsumdeutungen und andere Manipulationstechniken diese Fürsorgepflicht unterminiert oder gar ins Gegenteil umgekehrt wird – was augenscheinlich der Fall ist – gelingt das im Prinzip m.E. nur weil LM ihrer Verantwortung als Demokratin sich selbst und anderen gegenüber nicht gerecht wird, bzw. (wenn man ihr die Mündigkeit abspricht) gerecht werden kann.

              Prinzipiell richtig, aber es ist das alte Ei-Henne-Problem (was war zuerst da?).
              Du denkst, dass das Ei zuerst da ist oder war, ich präferiere die Henne :-).

            • GrooveX schrieb am 8. Januar 2013 um 12:22 - Permalink

              auch wenn es wahnsinnig imposant klingt, heldentasse, friedrich schiller hätte gereicht. in meiner welt ist bereits dieses ‘j.c.f. von’ objekt eines frames. das heißt, jeder hätte den umgangssprachlich und dudenmäßig korrekten namen verstanden, aber aus gründen wurde er so und nicht anders benutzt.

              was denke ich mir bei diesen sätzen?

              1) jeder, der sprache ‘benutzt’, betreibt framing
              2) es gibt kein ‘gutes’ oder ‘positives’ framing
              3) sprache interpretiert immer einen ausschnitt der wirklichkeit
              4) kein rezipient kann die exakten grenzen dieses ausschnitts definieren
              5) wer sprache ‘benutzt’, verschleiert diese grenzen
              6) ich nenne das den verlust des sinns der wirklichkeit
              7) das haben wir nun davon

              .

            • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 12:59 - Permalink

              @GrooveX

              Unabhängig davon, dass die Langform des Dichternamens dem bequemen copy&paste geschuldet ist, muss man m.E. aufpassen denn es gibt ja auch noch mindestens die FS hier.

              was denke ich mir bei diesen sätzen?

              Evtl. wäre es hilfreich sich eher an dem Sinn des Zitats als an der vermeintlichen Implikation zu reiben?

              Gruß

            • GrooveX schrieb am 8. Januar 2013 um 13:17 - Permalink

              ich habe mich nicht dran gerieben und kein problem mit dem inhalt deines textes. das problem mit ‘framing’ war hier für mich exemplarisch an etwas völlig harmlosen darstellbar. harmlos ist einfach gut, weil man da weniger geneigt ist, sich über das beispiel in die haare zu kriegen.

    4. Michael Lehmann schrieb am 7. Januar 2013 um 13:42 - Permalink

      Man sollte ein diesbezügliches Wörterbuch erstellen, in dem typische Begriffe der Verschleierung dem eigentlichen Inhalt des Begriffes entgegenstellt wird.
      Beispiel:
      Flexibilisierung der Arbeit = Zurücknahme von Arbeitnehmerrechten, Lohndrückerei etc.
      alternativlos= andere Sichtweisen oder Konzepte werden weder gesucht noch akzeptiert.
      Experten= Journalisten, Lobbyisten, die auch nicht mehr wissen, aber so tun als ob.

      • Tommy schrieb am 8. Januar 2013 um 08:41 - Permalink

        http://neusprech.org ist ja so eine Art Wörterbuch. Die Seite soll auch von den beiden Herren im Video erstellt worden sein.

    5. Falk schrieb am 7. Januar 2013 um 15:53 - Permalink

      Natürlich kann man den Vortrag auch als Crashkurs für seine “Framing-Fertigkeiten” wahrnehmen. Wenn aber Lieschen Müller (ich meine hier die Opferzielgruppe) Framing versteht, wird man ein andere Methode gefunden haben, um den organisierten Betrug bzw. Täuschung fortzusetzen. Es geht also nicht nur um das Framing als “Disziplin der Kommunikationswissenschaft”, sondern um die Absichten, die dahinter stehen.
      Betrug und Täuschung sind u.U. Straftatbestand.

    6. Der Jo schrieb am 7. Januar 2013 um 19:35 - Permalink

      Naja das mit dem Betrug im Strafrechtlichen Sinne :)))). Vielleicht umgangssprachlich, aber wer hat den Vermögensschaden wenn der Nacktscanner nun Sicherheitsscanner heißt?

      Mag sein das man es als Betrug ansieht, aber das Strafrecht zu zitieren geht nun wirklich zu weit.

      • Falk schrieb am 7. Januar 2013 um 19:54 - Permalink

        Wenn man den Scanner, der in Wahrheit ein Nachtscanner ist, als Sicherheitsscanner bezeichnet, d.h. dadurch seine Fahigkeit als Nacktscanner absichtlich ausblendet (unterdrückt), und dies dazu führt, dass durch manipulierte Akzeptanz ein Vermögensvorteil z.B. für den Hersteller oder die Fluggesellschaft entsteht, entsteht automatisch ein Vermögensnachteil für den Kunden oder den Steuerzahler.

        • Der Jo schrieb am 7. Januar 2013 um 20:23 - Permalink

          Ob der Namensänderung ein Irrtum geschuldet sein kann? Meines Wissens hat keine Nachrichten Sendung einen Hehl daraus gemacht, dass es sich um Nackscanner handelt die lediglich in der Darstellung für den Benutzer etwas anders anzusehen sind.

          Nein man kann ja auch nicht Milka für einen Betrug haftbar machen, weil die Kühe in Wahrheit nicht lila sind. Und es gibt genügen (teilweise auch zweifelhafte) Erkenntnisse darüber das ein guter Prozentsatz der Stadtkinder dies glauben. Trotzdem wird keiner an einen Betrug denken, wenn sich ein Kind nur deswegen die Schokolade kauft. Nein der Name gehört wohl Grundsätzlich zu den Dingen die der Hersteller immer zur eigenen Verfügung hat.
          Wäre ja noch schöner wenn ich einen solchen Nacktscanner erfinde, und nur weil die Presse meine erste Generation so nennt, muss ich die nächste auch so nennen.

          Was den Regierungsvertreter angeht, er hat auf die schematische Darstellung hingewiesen, und das er sprachlich einen Unterschied macht zwischen dem alten und dem neuen ist vielleicht fies und nicht richtig, er Unterdrückt dabei aber keine Information. Sonst wären die Berichte in den Medien auch anders ausgefallen.

          Und selbst wenn man dies alles als gegeben sieht. Es müsste feststehen das die Sicherheit am Flughafen teurer wird für den Staat oder Kunden, und das diese Mehrkosten sonst nicht angefallen wären. Also die Lohnkosten durch das länger andauernde Abtasten ect. Bzw. das die Sicherheitsfirma oder der Flughafen das nicht aus Imagegründen sowieso gekauft hätten.

          Und selbst dann noch, das die Preissteigerungen wirklich auf den Scanner zurück zu führen sind.

          Aber wie gesagt, ein Name allein kann sicher keinen Irrtum herbeiführen oder unterhalten. :) (Jedenfalls im Strafrechtlichen Sinne, deswegen ist ja auch extra dieses “rechtswidrig” eingefügt worden, welches zeigt das die Vermögensverfügung tatsächlich rechtlich missbilligt werden muss. Und Sicherheit ist ja tatsächlich geschaffen worden, naja vielleicht, aber ein Sicherheitsgefühl).

          • Falk schrieb am 8. Januar 2013 um 22:39 - Permalink

            Wenn es in diesem Fall tatsächlich nur um Sicherheit oder Kosteneffizienz ginge, warum muss man der Hinnahme auf die Sprünge helfen, in dem man die Funktionsweise ausblendet?

        • susi bibelmaus schrieb am 7. Januar 2013 um 22:09 - Permalink

          @ Falk “Wenn Framing kein Betrug ist, was ist es dann?

          Dann ist es „Die Ausschöpfung des gesetzlich bestimmten Rahmens“! Jenes Teil des Gesetzes, welcher bestimmt was vom Gesetz her zu tun und zu lassen ist. Zweideutige Wortwahl, weglassen von diesen und jenem, Deutung von Begrifflichkeiten … die ganze Bandbreite eben die es erlaubt Tun- Handeln und Tat zu umschreiben – ohne – dabei mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Unzählig unleidliche Beispiele zeigen uns täglich jenes Ausschöpfen des rechtlich erlaubten. Lüge und Täuschung brauch heut nicht mehr Verfolgung erwarten wenn sie sich im Rahmen des gesetzlichen bewegt. So haben eben mehr und mehr politisch aber auch im privaten Umfeld berufliche Mitmenschen keine Bedenken mehr am Morgen ihr Konterfei im Spiegel zu betrachten! Warum auch? Sie haben sich nichts vorzuwerfen, haben nichts „unrechtes“ getan! Nur Außenstehende, jene, die trotz des latenten Verfalls um uns herum ihre Seele noch nicht verkauft haben, wissen um den tiefen Riss im Lebensbuch jener Mitmenschen.

          Im ehemaligen, seit Februar 2012 hastig vom ZDF vom Netz genommenen, Blog ZDF Digital war mal eine lange und sehr sehr heftige Diskussion beim Thema Kindesmörder Gäfgen. Da ging es um die Grundlagen unseres GG und dem Straf- und Zivilrecht. Ist ein Rechtsstaat rechtlich weil er Recht spricht und auf Recht beruht – oder – ist ein Rechtsstaat einer weil sein Recht moralisch rechtens ist? Dazu folgten im Blog mehrere tausend Kommentare. Jeder Staat auf dem Globus ist ein Rechtsstaat, denn überall sind gesetzliche Grundlagen die Basis der Rechtssprechung. Und innerhalb des geltenden Rechts, kann Wort und Tat so variiert werden, dass falsches zu wahrem und ein Nein zum weiter wird. Daher die Ohnmacht, und daher die Verdrossenheit noch anständiger Menschen.

          Was meint ihr wohl, welche rechtliche Begrifflichkeit bei uns und in Europa die Grundlage des vom Gesetz her zu Tun erlaubten bildet und den Rahmen dafür gibt, dass ein ganzer Kontinent wegen seiner friedfertigen Grundgesinnung mit Preisen überhäuft wird?

          susi

          • Der Jo schrieb am 7. Januar 2013 um 22:55 - Permalink

            Was meint ihr wohl, welche rechtliche Begrifflichkeit bei uns und in Europa die Grundlage des vom Gesetz her zu Tun erlaubten bildet und den Rahmen dafür gibt, dass ein ganzer Kontinent wegen seiner friedfertigen Grundgesinnung mit Preisen überhäuft wird?

            War Deutschland jemals in seiner Geschichte in so viele militärische Auseinandersetzungen involviert? Ich finde nicht mal eine friedfertige Grundgesinnung noch verstehe ich den Zusammenhang zwischen einem rechtlichen Rahmen in unserem Land (oder dessen Grundlage) und den Preisen für eine friedfertige Grundgesinnung.

            Vielleicht ist das Verbot des Angriffskrieges gemeint, aber für eine von den Siegermächten glücklicherweise aufgezwungene Regel würde ich Deutschland keinen Preis verleihen wollen. Ich würde ja auch keinem Straftäter der im Gefängnis sitzt und dort sehr wenig Konsummöglichkeiten hat einen Preis für seinen geringen CO2-Ausstoss geben :).

            Ansonsten gilt in Deutschland der Grundsatz alles ist erlaubt, was nicht verboten ist. Aber das nun als friedfertig anzusehen….

            • susi bibelmaus schrieb am 7. Januar 2013 um 23:24 - Permalink

              Nein … ich meine mit den Neusprech von Begrifflichkeiten, von Wahr und Falsch und alldem was Redlich ist den am Ende letzten Jahres verliehenen „Friedensnobelpreis“ an die EU. Krieg ist Frieden und Zuteilung schafft Demokratie und Wohlstand. Und je mehr „die da Oben“ von Solidarität- Mitsprache oder Verteidigung neuer Errungenschaften reden – umso erbärmlicher geht es den anderen Teil der globalen Weltbevölkerung.

              Dieses „Framing“, jenes rhetorische moderieren bisher selbstverständlicher Begrifflichkeiten wie Ja oder Nein- wahr oder falsch- richtig und gut, ist der heutige Bleiguss aus dem Lauf der Zunge. Die verzweifelten Versuche von Computerfreaks sich zu Organisieren um sich derzeitig und zukünftiger Kontroll- und Zensur durch staatlich- oder private Überwachung im Web zu erwehren sind jedoch aussichtslos. Der Zug ist mit den derzeit schon beschlossenen Richtlinien und Gesetzen aus der EU und den USA schon längst abgefahren.

              susi

    7. The Joker schrieb am 7. Januar 2013 um 21:27 - Permalink

      Auch wenn die gegenwärtigen Zustände nicht mit dem Faschismus gleichgesetzt werden sollen, sei bei diesem Thema auf einen Klassiker verwiesen:
      http://de.wikipedia.org/wiki/LTI_%E2%80%93_Notizbuch_eines_Philologen

      • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 07:32 - Permalink

        Dito für die “schönen” Wortschöpfungen aus der ehemaligen “Ostzone”. M.E. führen totalitäre Gesellschaften immer zu solchen Auswüchsen, weil sie den Anspruch erheben sogar das Denken jedes einzelnen entsprechend ihrer Ideologie zu verändern. Ein Schelm wer böses dabei denkt!

        Gruß

        P.S.:

        Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können.

        Noam Chomsky

        • GrooveX schrieb am 8. Januar 2013 um 12:35 - Permalink

          wieso sollten bürger demokratischer gesellschaften solche kurse besuchen, wenn, wie du einen satz weiter oben bereits festgestellt hast, diese ‘wortschöpfungen’ merkmale totalitärer gesellschaften sind?

          disclaimer: ich habe nichts gegen entsorgungsparks und analogkäse.

          • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 13:02 - Permalink

            Principiis obsta!

            ;-)

            • GrooveX schrieb am 8. Januar 2013 um 13:30 - Permalink

              welchen anfängen denn? sind wir nicht längst an einem babylonischen (vorläufigen) ende angelangt?

              apropos wortschöpfung, die meisten sind nicht mehr als neue komposita wie ‘wort’ & ‘schöpfung’ oder, ganz dolles ding, ‘schöpfungs’ & ‘höhe’. dagegen kann ein analogkäse echt nicht anstinken.

            • Heldentasse schrieb am 8. Januar 2013 um 13:53 - Permalink

              @GrooveX

              welchen anfängen denn? sind wir nicht längst an einem babylonischen (vorläufigen) ende angelangt?

              Mit Sicht auf die Sprache durchaus, vermutlich kann es da nicht noch viel schlimmer kommen. Politisch aber – im Kontext “Demokratie” – laufen die Dinge doch so schlecht ja nicht.

              Gruß

              P.S.: Im übrigen sind Anglizismen out.

    8. GrooveX schrieb am 8. Januar 2013 um 12:30 - Permalink

      hallo jens,
      bei so einem wirklich spannenden thema fände ich es toll, wenn die möglichkeit bestünde, dieses für geraume zeit auf der ersten seite deines blogs zu belassen.


    Der Spiegelfechter läuft mit WordPress
    und benutzt Icons von DryIcons
    Copyright © Spiegelfechter.com | Impressum
    loading Abbrechen
    Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
    E-Mail-Überprüfung gescheitert. Bitte noch einmal versuchen.
    Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.