<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss
version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
> <channel><title>Kommentare zu: Offene Fragen über den Cornwall-Zwischenfall</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall</link> <description></description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 16:56:44 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Neue Informationen über den mutmaßlichen Auslöser der Cornwall-Krise - Der Spiegelfechter</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-891</link> <dc:creator>Neue Informationen über den mutmaßlichen Auslöser der Cornwall-Krise - Der Spiegelfechter</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Apr 2007 21:28:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-891</guid> <description>[...] Das in diesem Zusammenhang reaktionäre iranische Kreise dem Westen eine Reaktion entgegenbringen mussten, war zu erwarten. Das nicht (gut geschützte) US-Soldaten sondern leichtsinnige britische Seeleute Opfer wurden ist dem blauäugigen Verhalten der Royal Navy geschuldet, die ihre Soldaten unnötig in Gefahr brachte und der Politik ihres Landes einen großen Schaden zufügte. [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das in diesem Zusammenhang reaktionäre iranische Kreise dem Westen eine Reaktion entgegenbringen mussten, war zu erwarten. Das nicht (gut geschützte) US-Soldaten sondern leichtsinnige britische Seeleute Opfer wurden ist dem blauäugigen Verhalten der Royal Navy geschuldet, die ihre Soldaten unnötig in Gefahr brachte und der Politik ihres Landes einen großen Schaden zufügte. [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Mein-Parteibuch.com &#187; Highnoon am persischen Golf</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-654</link> <dc:creator>Mein-Parteibuch.com &#187; Highnoon am persischen Golf</dc:creator> <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 11:17:25 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-654</guid> <description>[...] Die j&#252;ngste Zuspitzung begann m&#246;glicherweise am 7. Februar mit dem Verschwinden des iranischen Geheimdienst-Generals Ali-Reza Asgari aus Istanbul, dessen Umst&#228;nde bef&#252;rchten lassen, dass er, wie so viele andere Menschen in den letzten Jahren auch, von der CIA entf&#252;hrt wurde. Die Vermutung wird auch dadurch gest&#252;tzt, dass den USA im Jahr 2004 durch eigene Dummheit ihr Agentennetz im Iran abhanden gekommen sein k&#246;nnte. Nachdem diplomatische Bem&#252;hungen von Seiten des Iran keinerlei Hinweis auf den Verbleib von Ali-Reza Asgari brachten, sondern im Gegenteil weitere Offiziere des iranischen Geheimdienstes spurlos verschwanden, hat die iranische Regierung die Situation durch die Verhaftung von 15 britischen Soldaten im ungekl&#228;rten Grenzgebiet zu See durch iranische Streitkr&#228;fte weiter eskaliert. [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die j&#252;ngste Zuspitzung begann m&#246;glicherweise am 7. Februar mit dem Verschwinden des iranischen Geheimdienst-Generals Ali-Reza Asgari aus Istanbul, dessen Umst&#228;nde bef&#252;rchten lassen, dass er, wie so viele andere Menschen in den letzten Jahren auch, von der CIA entf&#252;hrt wurde. Die Vermutung wird auch dadurch gest&#252;tzt, dass den USA im Jahr 2004 durch eigene Dummheit ihr Agentennetz im Iran abhanden gekommen sein k&#246;nnte. Nachdem diplomatische Bem&#252;hungen von Seiten des Iran keinerlei Hinweis auf den Verbleib von Ali-Reza Asgari brachten, sondern im Gegenteil weitere Offiziere des iranischen Geheimdienstes spurlos verschwanden, hat die iranische Regierung die Situation durch die Verhaftung von 15 britischen Soldaten im ungekl&#228;rten Grenzgebiet zu See durch iranische Streitkr&#228;fte weiter eskaliert. [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Spiegelfechter</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-652</link> <dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator> <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 11:01:59 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-652</guid> <description>@Klabautermann
Im Wesentlichen sehe ich die Sache ähnlich, obgleich ich, wie geschrieben, das &quot;Easy-Going&quot; der RN für (zumindest) fragwürdig halte. Die RN hat auch eine Verantwortung ihren Soldaten gegenüber.
Zur Motivation des Iran: Was ist denn wenn Iran die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlages seitens US, UK, Israel für so wahrscheinlich hält, daß man aus eigener Kraft (ohne einen Offenbahrungseid in der Atomfrage einzugehen) keine Optionen mehr hat, diesen abzuwenden? Man darf bei der ganzen Sache die inneriranische Situation nicht vergessen. Ahamdinedschad hat auf so ziemlich allen Punkten versagt und steht unter Druck und das theokratische System wird eh mehr und mehr hinterfragt. Ohne das, was Du &quot;Kraftmeierei&quot;nennst, würde im Falle der zu erwartenden Wirtschaftssanktionen die Zustimmung so langsam gegen Null gehen. Wenn die Allgemeinheit allerdings von außen bedroht wird, rücken selbst die Kritiker hinter ihrer Staatsführung zusammen. Reicht das als Motiv?
Für Russland und China wird es zwar schwerer gegen USA und EU-3 einen deeskalierenden Kurs zu bewahren, aber jeder, der weiß, wie oft die USA gegen den Rest der ganzen Welt Israel vor dem Weltsicherheitsrat durch sein Veto geschützt hat, wird ahnen, daß Russland und China das im Falle Iran ebenfalls können. Die Weltpolitik spielt sich nicht in den Leitartikel der deutschen Presse ab.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Klabautermann</p><p>Im Wesentlichen sehe ich die Sache ähnlich, obgleich ich, wie geschrieben, das &#8220;Easy-Going&#8221; der RN für (zumindest) fragwürdig halte. Die RN hat auch eine Verantwortung ihren Soldaten gegenüber.</p><p>Zur Motivation des Iran: Was ist denn wenn Iran die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlages seitens US, UK, Israel für so wahrscheinlich hält, daß man aus eigener Kraft (ohne einen Offenbahrungseid in der Atomfrage einzugehen) keine Optionen mehr hat, diesen abzuwenden? Man darf bei der ganzen Sache die inneriranische Situation nicht vergessen. Ahamdinedschad hat auf so ziemlich allen Punkten versagt und steht unter Druck und das theokratische System wird eh mehr und mehr hinterfragt. Ohne das, was Du &#8220;Kraftmeierei&#8221;nennst, würde im Falle der zu erwartenden Wirtschaftssanktionen die Zustimmung so langsam gegen Null gehen. Wenn die Allgemeinheit allerdings von außen bedroht wird, rücken selbst die Kritiker hinter ihrer Staatsführung zusammen. Reicht das als Motiv?</p><p>Für Russland und China wird es zwar schwerer gegen USA und EU-3 einen deeskalierenden Kurs zu bewahren, aber jeder, der weiß, wie oft die USA gegen den Rest der ganzen Welt Israel vor dem Weltsicherheitsrat durch sein Veto geschützt hat, wird ahnen, daß Russland und China das im Falle Iran ebenfalls können. Die Weltpolitik spielt sich nicht in den Leitartikel der deutschen Presse ab.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Klabauter</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-648</link> <dc:creator>Klabauter</dc:creator> <pubDate>Sat, 31 Mar 2007 19:25:10 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-648</guid> <description>Ich wollte nur denjenigen die Fakten präsentieren, die meinen, die Fregatte hätte aus Jux und Tollerei, aus schlechtem Gewissen oder mit purer Absicht einen Schlag Richtung Bahrein gemacht und das Boardingteam im Stich gelassen. SPON ist auch voll von solchen halbklugen Landratten.
Vermutlich muss man es so sehen: Obwohl die Fregatte recht neu im TO war und sich noch kein Schlendrian eingeschlichen haben dürfte, ist es doch so, daß im Irak auf dem Wasser den Fachforen und der Presse zufolge fast nie Zwischenfälle passiert sind, ganz im Gegensatz zu Vietnam z.B. (Lt. Kerry lässt schön grüßen). Die Probleme (Heckenschützen, Roadside-bombs) finden in bestimmten Städten oder Stadtvierteln sowie auf bestimmten Überlandstrecken statt. Die Briten werden das Risiko also für kalkulierbar gehalten haben, das Boardingteam einige sm entfernt einzusetzen, zumal ein Heli ja ständig vor Ort war: Beim Anmarsch, dem Boarding und während der Durchsuchung. Er ist dann zum tanken zurück zur Fregatte nachdem das Team &quot;clear&quot; gegeben hat.
Und genau in diesem Moment haben die Iraner zugeschlagen.
Die Planung kann man perfekt nennen, Gegend und Gelegenheit excellent abgepasst:
Die Gegend dürfte voll von Kähnen und Dhaus gewesen sein, nah unter der Küste und sehr viel näher am Iran als am Irak. Zumal unter Landabdeckung sieht man da ein Speedboat nicht so schnell, wenn sich dieses mi 6 kn an die Grenze ranschleicht und erst dann die letzten 3 Min 2 sm mit 40 kn heranrauscht. Das Radarargument fällt m.E. also flach und ist eher was für Armchair-Generals. Ich vermute allerdings sogar, daß die Geschwindigkeit immer moderat war und somit die Briten gar keinen Verdacht schöpften, zumal die Boote ganz offensichtlich nacheinander eintrafen und nicht im Pulk zusammen (-&gt; Aussage von Augenzeugen laut Timesonline). Die Iraner haben ganz offensichtlich keinen Frontalangriff gefahren, sondern langsam und Schritt für Schritt Feuerüberlegenheit aufgebaut.
Selbst wenn die Fregatte in den letzten 3 Min die Bedrohung identifiziert hätte, was wären die Handlungsoptionen gewesen? Harpoon und 76mm fallen flach. Der Heli war nicht da. Airsupport anfordern? Ich lach mich schlapp.
Was hätte das Boardingteam machen können? Ob die Schlauchboote Smg auf dem Vordeck hatten (wie auf einigen Pressebildern zu sehen) oder nur SA80 die Option waren: Ich vermute daß sich die Frage des Schußwaffeneinsatzes für das Team nie gestellt hat.
Die Briten hatten keine Chance und waren m.E. vermutlich wirklich überzeugt davon, die Iraner würden sie zu Recht aufbringen. Zunächst wird man auch höflich und vorsichtig behandelt worden sein, mit der Bitte, die Angelegenheit doch kurz an Land zu klären. Da wird keine vorgehaltene Waffe im Spiel gewesen sein. Die Iraner haben den Briten ja ganz offensichtlich auch nicht die Waffen abgenommen. Ein kleiner Trooper kommt da schnell auf die Idee, nach zwei Stempeln im Paß und einem DuDuDu mit dem Zeigefinger darf er wieder zum Mutterschiff. Ausserdem hat der Kapitän laut eigener Aussage wohl auf die Variante &quot;Mißverständnis&quot; gesetzt und die ROE entsprechend restriktiv gehandhabt, auch in Anweisungen gegenüber dem Boardingteam.
Das alles ist aber ziemlich egal, im übrigen ist es auch egal, wer nun der Meinung ist daß diese ganz offensichtlich nie genau festgelegte Grenze 0,5 SM weiter steuerbord oder backbord liegt.
Wichtig ist: Der Iran buddelt sich selbst immer tiefer und zeigt der Welt, daß er ein Interesse an einer Eskalation hat. Er zeigt entwürdigende Bilder im Fernsehen und veröffentlicht ganz offensichtlich mit Druck abgepresste politische Statements per Brief und Interview. Er kündigt Freilassungen an und rudert einen Tag später zurück, mit einer öffentlichen Begründung durch den Außenminister, die an pubertierende Halbwüchsige erinnert. Ob die arabische Straße still Genugtuung ob der Kraftmeierei der Mullahs empfindet oder nicht, entscheidend ist: Es wird für Russen und Chinesen zunehmend schwerer, öffentlich auf die leise Schiene zu drängen. Und das ist der springende Punkt: Weitere Sanktionen auch in der Atomfrage und letztlich auch Luftschläge - mit oder (wahrscheinlich) ohne Beschluß des Sicherheitsrates - rücken näher.
Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das für eine abgekartete Sache der Amis und Briten halten, als eine Art Zwischenfall im Golf von Tonkin, der dann Freifahrtschein für Luftschläge gegen Natanz &amp; co ist. Trotzdem vermute ich, daß dieser Zwischenfall genau diese Entwicklung sehr viel wahrscheinlicher werden lässt, da jeder Politiker und Diplomat auf der Welt nun den Grad der Irrationalität sehen kann, mit dem der Iran operiert. Was machen solche Leute erst, wenn sie auf der Bombe sitzen?
Sicher, die Bombe in Pakistan ist schlimm genug, laut Scholl-Latour z.B. ob der Instabilität Pakistans gefährlicher als es eine solche Knallerbse bei den Iranern je sein würde, aber reicht nicht dieses eine nukleare Problem im Nahen Osten? Die Israelis klammere ich bewusst aus, bei denen ist die Bombe sicher kein Problem, bei einem Islamisten, der vor der UNO von der nahen Rückkehr irgendwelcher Heiligen spricht schon.
Klabauter</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte nur denjenigen die Fakten präsentieren, die meinen, die Fregatte hätte aus Jux und Tollerei, aus schlechtem Gewissen oder mit purer Absicht einen Schlag Richtung Bahrein gemacht und das Boardingteam im Stich gelassen. SPON ist auch voll von solchen halbklugen Landratten.</p><p>Vermutlich muss man es so sehen: Obwohl die Fregatte recht neu im TO war und sich noch kein Schlendrian eingeschlichen haben dürfte, ist es doch so, daß im Irak auf dem Wasser den Fachforen und der Presse zufolge fast nie Zwischenfälle passiert sind, ganz im Gegensatz zu Vietnam z.B. (Lt. Kerry lässt schön grüßen). Die Probleme (Heckenschützen, Roadside-bombs) finden in bestimmten Städten oder Stadtvierteln sowie auf bestimmten Überlandstrecken statt. Die Briten werden das Risiko also für kalkulierbar gehalten haben, das Boardingteam einige sm entfernt einzusetzen, zumal ein Heli ja ständig vor Ort war: Beim Anmarsch, dem Boarding und während der Durchsuchung. Er ist dann zum tanken zurück zur Fregatte nachdem das Team &#8220;clear&#8221; gegeben hat.</p><p>Und genau in diesem Moment haben die Iraner zugeschlagen.</p><p>Die Planung kann man perfekt nennen, Gegend und Gelegenheit excellent abgepasst:</p><p>Die Gegend dürfte voll von Kähnen und Dhaus gewesen sein, nah unter der Küste und sehr viel näher am Iran als am Irak. Zumal unter Landabdeckung sieht man da ein Speedboat nicht so schnell, wenn sich dieses mi 6 kn an die Grenze ranschleicht und erst dann die letzten 3 Min 2 sm mit 40 kn heranrauscht. Das Radarargument fällt m.E. also flach und ist eher was für Armchair-Generals. Ich vermute allerdings sogar, daß die Geschwindigkeit immer moderat war und somit die Briten gar keinen Verdacht schöpften, zumal die Boote ganz offensichtlich nacheinander eintrafen und nicht im Pulk zusammen (-&gt; Aussage von Augenzeugen laut Timesonline). Die Iraner haben ganz offensichtlich keinen Frontalangriff gefahren, sondern langsam und Schritt für Schritt Feuerüberlegenheit aufgebaut.</p><p>Selbst wenn die Fregatte in den letzten 3 Min die Bedrohung identifiziert hätte, was wären die Handlungsoptionen gewesen? Harpoon und 76mm fallen flach. Der Heli war nicht da. Airsupport anfordern? Ich lach mich schlapp.</p><p>Was hätte das Boardingteam machen können? Ob die Schlauchboote Smg auf dem Vordeck hatten (wie auf einigen Pressebildern zu sehen) oder nur SA80 die Option waren: Ich vermute daß sich die Frage des Schußwaffeneinsatzes für das Team nie gestellt hat.</p><p>Die Briten hatten keine Chance und waren m.E. vermutlich wirklich überzeugt davon, die Iraner würden sie zu Recht aufbringen. Zunächst wird man auch höflich und vorsichtig behandelt worden sein, mit der Bitte, die Angelegenheit doch kurz an Land zu klären. Da wird keine vorgehaltene Waffe im Spiel gewesen sein. Die Iraner haben den Briten ja ganz offensichtlich auch nicht die Waffen abgenommen. Ein kleiner Trooper kommt da schnell auf die Idee, nach zwei Stempeln im Paß und einem DuDuDu mit dem Zeigefinger darf er wieder zum Mutterschiff. Ausserdem hat der Kapitän laut eigener Aussage wohl auf die Variante &#8220;Mißverständnis&#8221; gesetzt und die ROE entsprechend restriktiv gehandhabt, auch in Anweisungen gegenüber dem Boardingteam.</p><p>Das alles ist aber ziemlich egal, im übrigen ist es auch egal, wer nun der Meinung ist daß diese ganz offensichtlich nie genau festgelegte Grenze 0,5 SM weiter steuerbord oder backbord liegt.</p><p>Wichtig ist: Der Iran buddelt sich selbst immer tiefer und zeigt der Welt, daß er ein Interesse an einer Eskalation hat. Er zeigt entwürdigende Bilder im Fernsehen und veröffentlicht ganz offensichtlich mit Druck abgepresste politische Statements per Brief und Interview. Er kündigt Freilassungen an und rudert einen Tag später zurück, mit einer öffentlichen Begründung durch den Außenminister, die an pubertierende Halbwüchsige erinnert. Ob die arabische Straße still Genugtuung ob der Kraftmeierei der Mullahs empfindet oder nicht, entscheidend ist: Es wird für Russen und Chinesen zunehmend schwerer, öffentlich auf die leise Schiene zu drängen. Und das ist der springende Punkt: Weitere Sanktionen auch in der Atomfrage und letztlich auch Luftschläge &#8211; mit oder (wahrscheinlich) ohne Beschluß des Sicherheitsrates &#8211; rücken näher.</p><p>Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das für eine abgekartete Sache der Amis und Briten halten, als eine Art Zwischenfall im Golf von Tonkin, der dann Freifahrtschein für Luftschläge gegen Natanz &amp; co ist. Trotzdem vermute ich, daß dieser Zwischenfall genau diese Entwicklung sehr viel wahrscheinlicher werden lässt, da jeder Politiker und Diplomat auf der Welt nun den Grad der Irrationalität sehen kann, mit dem der Iran operiert. Was machen solche Leute erst, wenn sie auf der Bombe sitzen?</p><p>Sicher, die Bombe in Pakistan ist schlimm genug, laut Scholl-Latour z.B. ob der Instabilität Pakistans gefährlicher als es eine solche Knallerbse bei den Iranern je sein würde, aber reicht nicht dieses eine nukleare Problem im Nahen Osten? Die Israelis klammere ich bewusst aus, bei denen ist die Bombe sicher kein Problem, bei einem Islamisten, der vor der UNO von der nahen Rückkehr irgendwelcher Heiligen spricht schon.</p><p>Klabauter</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Spiegelfechter</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-647</link> <dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator> <pubDate>Sat, 31 Mar 2007 18:32:46 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-647</guid> <description>@Klabauter:
Ein guter Punkt - ist ja nicht so, daß ich darauf noch keinen Gedanken verschwendet hätte ;-)
Ich habe meinen Gedanken dazu als Update in den Beitrag eingearbeitet.
Leider steht mir keine Seekarte zur Verfügung - aber die Entfernungen auf der Projektion sollten doch in soweit stutzig machen, das die RN da wohl besser hätte vorgehen müssen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Klabauter:</p><p>Ein guter Punkt &#8211; ist ja nicht so, daß ich darauf noch keinen Gedanken verschwendet hätte ;-)</p><p>Ich habe meinen Gedanken dazu als Update in den Beitrag eingearbeitet.</p><p>Leider steht mir keine Seekarte zur Verfügung &#8211; aber die Entfernungen auf der Projektion sollten doch in soweit stutzig machen, das die RN da wohl besser hätte vorgehen müssen.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
