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	<title>Kommentare zu: Offene Fragen über den Cornwall-Zwischenfall</title>
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		<title>Von: Neue Informationen über den mutmaßlichen Auslöser der Cornwall-Krise - Der Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-891</link>
		<dc:creator>Neue Informationen über den mutmaßlichen Auslöser der Cornwall-Krise - Der Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 21:28:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das in diesem Zusammenhang reaktionäre iranische Kreise dem Westen eine Reaktion entgegenbringen mussten, war zu erwarten. Das nicht (gut geschützte) US-Soldaten sondern leichtsinnige britische Seeleute Opfer wurden ist dem blauäugigen Verhalten der Royal Navy geschuldet, die ihre Soldaten unnötig in Gefahr brachte und der Politik ihres Landes einen großen Schaden zufügte. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das in diesem Zusammenhang reaktionäre iranische Kreise dem Westen eine Reaktion entgegenbringen mussten, war zu erwarten. Das nicht (gut geschützte) US-Soldaten sondern leichtsinnige britische Seeleute Opfer wurden ist dem blauäugigen Verhalten der Royal Navy geschuldet, die ihre Soldaten unnötig in Gefahr brachte und der Politik ihres Landes einen großen Schaden zufügte. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mein-Parteibuch.com &#187; Highnoon am persischen Golf</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-654</link>
		<dc:creator>Mein-Parteibuch.com &#187; Highnoon am persischen Golf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 11:17:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die j&#252;ngste Zuspitzung begann m&#246;glicherweise am 7. Februar mit dem Verschwinden des iranischen Geheimdienst-Generals Ali-Reza Asgari aus Istanbul, dessen Umst&#228;nde bef&#252;rchten lassen, dass er, wie so viele andere Menschen in den letzten Jahren auch, von der CIA entf&#252;hrt wurde. Die Vermutung wird auch dadurch gest&#252;tzt, dass den USA im Jahr 2004 durch eigene Dummheit ihr Agentennetz im Iran abhanden gekommen sein k&#246;nnte. Nachdem diplomatische Bem&#252;hungen von Seiten des Iran keinerlei Hinweis auf den Verbleib von Ali-Reza Asgari brachten, sondern im Gegenteil weitere Offiziere des iranischen Geheimdienstes spurlos verschwanden, hat die iranische Regierung die Situation durch die Verhaftung von 15 britischen Soldaten im ungekl&#228;rten Grenzgebiet zu See durch iranische Streitkr&#228;fte weiter eskaliert. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die j&#252;ngste Zuspitzung begann m&#246;glicherweise am 7. Februar mit dem Verschwinden des iranischen Geheimdienst-Generals Ali-Reza Asgari aus Istanbul, dessen Umst&#228;nde bef&#252;rchten lassen, dass er, wie so viele andere Menschen in den letzten Jahren auch, von der CIA entf&#252;hrt wurde. Die Vermutung wird auch dadurch gest&#252;tzt, dass den USA im Jahr 2004 durch eigene Dummheit ihr Agentennetz im Iran abhanden gekommen sein k&#246;nnte. Nachdem diplomatische Bem&#252;hungen von Seiten des Iran keinerlei Hinweis auf den Verbleib von Ali-Reza Asgari brachten, sondern im Gegenteil weitere Offiziere des iranischen Geheimdienstes spurlos verschwanden, hat die iranische Regierung die Situation durch die Verhaftung von 15 britischen Soldaten im ungekl&#228;rten Grenzgebiet zu See durch iranische Streitkr&#228;fte weiter eskaliert. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-652</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 11:01:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Klabautermann

Im Wesentlichen sehe ich die Sache ähnlich, obgleich ich, wie geschrieben, das &quot;Easy-Going&quot; der RN für (zumindest) fragwürdig halte. Die RN hat auch eine Verantwortung ihren Soldaten gegenüber.

Zur Motivation des Iran: Was ist denn wenn Iran die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlages seitens US, UK, Israel für so wahrscheinlich hält, daß man aus eigener Kraft (ohne einen Offenbahrungseid in der Atomfrage einzugehen) keine Optionen mehr hat, diesen abzuwenden? Man darf bei der ganzen Sache die inneriranische Situation nicht vergessen. Ahamdinedschad hat auf so ziemlich allen Punkten versagt und steht unter Druck und das theokratische System wird eh mehr und mehr hinterfragt. Ohne das, was Du &quot;Kraftmeierei&quot;nennst, würde im Falle der zu erwartenden Wirtschaftssanktionen die Zustimmung so langsam gegen Null gehen. Wenn die Allgemeinheit allerdings von außen bedroht wird, rücken selbst die Kritiker hinter ihrer Staatsführung zusammen. Reicht das als Motiv?

Für Russland und China wird es zwar schwerer gegen USA und EU-3 einen deeskalierenden Kurs zu bewahren, aber jeder, der weiß, wie oft die USA gegen den Rest der ganzen Welt Israel vor dem Weltsicherheitsrat durch sein Veto geschützt hat, wird ahnen, daß Russland und China das im Falle Iran ebenfalls können. Die Weltpolitik spielt sich nicht in den Leitartikel der deutschen Presse ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klabautermann</p>
<p>Im Wesentlichen sehe ich die Sache ähnlich, obgleich ich, wie geschrieben, das &#8220;Easy-Going&#8221; der RN für (zumindest) fragwürdig halte. Die RN hat auch eine Verantwortung ihren Soldaten gegenüber.</p>
<p>Zur Motivation des Iran: Was ist denn wenn Iran die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlages seitens US, UK, Israel für so wahrscheinlich hält, daß man aus eigener Kraft (ohne einen Offenbahrungseid in der Atomfrage einzugehen) keine Optionen mehr hat, diesen abzuwenden? Man darf bei der ganzen Sache die inneriranische Situation nicht vergessen. Ahamdinedschad hat auf so ziemlich allen Punkten versagt und steht unter Druck und das theokratische System wird eh mehr und mehr hinterfragt. Ohne das, was Du &#8220;Kraftmeierei&#8221;nennst, würde im Falle der zu erwartenden Wirtschaftssanktionen die Zustimmung so langsam gegen Null gehen. Wenn die Allgemeinheit allerdings von außen bedroht wird, rücken selbst die Kritiker hinter ihrer Staatsführung zusammen. Reicht das als Motiv?</p>
<p>Für Russland und China wird es zwar schwerer gegen USA und EU-3 einen deeskalierenden Kurs zu bewahren, aber jeder, der weiß, wie oft die USA gegen den Rest der ganzen Welt Israel vor dem Weltsicherheitsrat durch sein Veto geschützt hat, wird ahnen, daß Russland und China das im Falle Iran ebenfalls können. Die Weltpolitik spielt sich nicht in den Leitartikel der deutschen Presse ab.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klabauter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-648</link>
		<dc:creator>Klabauter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 19:25:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-648</guid>
		<description>Ich wollte nur denjenigen die Fakten präsentieren, die meinen, die Fregatte hätte aus Jux und Tollerei, aus schlechtem Gewissen oder mit purer Absicht einen Schlag Richtung Bahrein gemacht und das Boardingteam im Stich gelassen. SPON ist auch voll von solchen halbklugen Landratten. 

Vermutlich muss man es so sehen: Obwohl die Fregatte recht neu im TO war und sich noch kein Schlendrian eingeschlichen haben dürfte, ist es doch so, daß im Irak auf dem Wasser den Fachforen und der Presse zufolge fast nie Zwischenfälle passiert sind, ganz im Gegensatz zu Vietnam z.B. (Lt. Kerry lässt schön grüßen). Die Probleme (Heckenschützen, Roadside-bombs) finden in bestimmten Städten oder Stadtvierteln sowie auf bestimmten Überlandstrecken statt. Die Briten werden das Risiko also für kalkulierbar gehalten haben, das Boardingteam einige sm entfernt einzusetzen, zumal ein Heli ja ständig vor Ort war: Beim Anmarsch, dem Boarding und während der Durchsuchung. Er ist dann zum tanken zurück zur Fregatte nachdem das Team &quot;clear&quot; gegeben hat. 

Und genau in diesem Moment haben die Iraner zugeschlagen.

Die Planung kann man perfekt nennen, Gegend und Gelegenheit excellent abgepasst:

Die Gegend dürfte voll von Kähnen und Dhaus gewesen sein, nah unter der Küste und sehr viel näher am Iran als am Irak. Zumal unter Landabdeckung sieht man da ein Speedboat nicht so schnell, wenn sich dieses mi 6 kn an die Grenze ranschleicht und erst dann die letzten 3 Min 2 sm mit 40 kn heranrauscht. Das Radarargument fällt m.E. also flach und ist eher was für Armchair-Generals. Ich vermute allerdings sogar, daß die Geschwindigkeit immer moderat war und somit die Briten gar keinen Verdacht schöpften, zumal die Boote ganz offensichtlich nacheinander eintrafen und nicht im Pulk zusammen (-&gt; Aussage von Augenzeugen laut Timesonline). Die Iraner haben ganz offensichtlich keinen Frontalangriff gefahren, sondern langsam und Schritt für Schritt Feuerüberlegenheit aufgebaut.

Selbst wenn die Fregatte in den letzten 3 Min die Bedrohung identifiziert hätte, was wären die Handlungsoptionen gewesen? Harpoon und 76mm fallen flach. Der Heli war nicht da. Airsupport anfordern? Ich lach mich schlapp.

Was hätte das Boardingteam machen können? Ob die Schlauchboote Smg auf dem Vordeck hatten (wie auf einigen Pressebildern zu sehen) oder nur SA80 die Option waren: Ich vermute daß sich die Frage des Schußwaffeneinsatzes für das Team nie gestellt hat. 

Die Briten hatten keine Chance und waren m.E. vermutlich wirklich überzeugt davon, die Iraner würden sie zu Recht aufbringen. Zunächst wird man auch höflich und vorsichtig behandelt worden sein, mit der Bitte, die Angelegenheit doch kurz an Land zu klären. Da wird keine vorgehaltene Waffe im Spiel gewesen sein. Die Iraner haben den Briten ja ganz offensichtlich auch nicht die Waffen abgenommen. Ein kleiner Trooper kommt da schnell auf die Idee, nach zwei Stempeln im Paß und einem DuDuDu mit dem Zeigefinger darf er wieder zum Mutterschiff. Ausserdem hat der Kapitän laut eigener Aussage wohl auf die Variante &quot;Mißverständnis&quot; gesetzt und die ROE entsprechend restriktiv gehandhabt, auch in Anweisungen gegenüber dem Boardingteam.

Das alles ist aber ziemlich egal, im übrigen ist es auch egal, wer nun der Meinung ist daß diese ganz offensichtlich nie genau festgelegte Grenze 0,5 SM weiter steuerbord oder backbord liegt.

Wichtig ist: Der Iran buddelt sich selbst immer tiefer und zeigt der Welt, daß er ein Interesse an einer Eskalation hat. Er zeigt entwürdigende Bilder im Fernsehen und veröffentlicht ganz offensichtlich mit Druck abgepresste politische Statements per Brief und Interview. Er kündigt Freilassungen an und rudert einen Tag später zurück, mit einer öffentlichen Begründung durch den Außenminister, die an pubertierende Halbwüchsige erinnert. Ob die arabische Straße still Genugtuung ob der Kraftmeierei der Mullahs empfindet oder nicht, entscheidend ist: Es wird für Russen und Chinesen zunehmend schwerer, öffentlich auf die leise Schiene zu drängen. Und das ist der springende Punkt: Weitere Sanktionen auch in der Atomfrage und letztlich auch Luftschläge - mit oder (wahrscheinlich) ohne Beschluß des Sicherheitsrates - rücken näher.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das für eine abgekartete Sache der Amis und Briten halten, als eine Art Zwischenfall im Golf von Tonkin, der dann Freifahrtschein für Luftschläge gegen Natanz &amp; co ist. Trotzdem vermute ich, daß dieser Zwischenfall genau diese Entwicklung sehr viel wahrscheinlicher werden lässt, da jeder Politiker und Diplomat auf der Welt nun den Grad der Irrationalität sehen kann, mit dem der Iran operiert. Was machen solche Leute erst, wenn sie auf der Bombe sitzen? 

Sicher, die Bombe in Pakistan ist schlimm genug, laut Scholl-Latour z.B. ob der Instabilität Pakistans gefährlicher als es eine solche Knallerbse bei den Iranern je sein würde, aber reicht nicht dieses eine nukleare Problem im Nahen Osten? Die Israelis klammere ich bewusst aus, bei denen ist die Bombe sicher kein Problem, bei einem Islamisten, der vor der UNO von der nahen Rückkehr irgendwelcher Heiligen spricht schon.

Klabauter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte nur denjenigen die Fakten präsentieren, die meinen, die Fregatte hätte aus Jux und Tollerei, aus schlechtem Gewissen oder mit purer Absicht einen Schlag Richtung Bahrein gemacht und das Boardingteam im Stich gelassen. SPON ist auch voll von solchen halbklugen Landratten. </p>
<p>Vermutlich muss man es so sehen: Obwohl die Fregatte recht neu im TO war und sich noch kein Schlendrian eingeschlichen haben dürfte, ist es doch so, daß im Irak auf dem Wasser den Fachforen und der Presse zufolge fast nie Zwischenfälle passiert sind, ganz im Gegensatz zu Vietnam z.B. (Lt. Kerry lässt schön grüßen). Die Probleme (Heckenschützen, Roadside-bombs) finden in bestimmten Städten oder Stadtvierteln sowie auf bestimmten Überlandstrecken statt. Die Briten werden das Risiko also für kalkulierbar gehalten haben, das Boardingteam einige sm entfernt einzusetzen, zumal ein Heli ja ständig vor Ort war: Beim Anmarsch, dem Boarding und während der Durchsuchung. Er ist dann zum tanken zurück zur Fregatte nachdem das Team &#8220;clear&#8221; gegeben hat. </p>
<p>Und genau in diesem Moment haben die Iraner zugeschlagen.</p>
<p>Die Planung kann man perfekt nennen, Gegend und Gelegenheit excellent abgepasst:</p>
<p>Die Gegend dürfte voll von Kähnen und Dhaus gewesen sein, nah unter der Küste und sehr viel näher am Iran als am Irak. Zumal unter Landabdeckung sieht man da ein Speedboat nicht so schnell, wenn sich dieses mi 6 kn an die Grenze ranschleicht und erst dann die letzten 3 Min 2 sm mit 40 kn heranrauscht. Das Radarargument fällt m.E. also flach und ist eher was für Armchair-Generals. Ich vermute allerdings sogar, daß die Geschwindigkeit immer moderat war und somit die Briten gar keinen Verdacht schöpften, zumal die Boote ganz offensichtlich nacheinander eintrafen und nicht im Pulk zusammen (-&gt; Aussage von Augenzeugen laut Timesonline). Die Iraner haben ganz offensichtlich keinen Frontalangriff gefahren, sondern langsam und Schritt für Schritt Feuerüberlegenheit aufgebaut.</p>
<p>Selbst wenn die Fregatte in den letzten 3 Min die Bedrohung identifiziert hätte, was wären die Handlungsoptionen gewesen? Harpoon und 76mm fallen flach. Der Heli war nicht da. Airsupport anfordern? Ich lach mich schlapp.</p>
<p>Was hätte das Boardingteam machen können? Ob die Schlauchboote Smg auf dem Vordeck hatten (wie auf einigen Pressebildern zu sehen) oder nur SA80 die Option waren: Ich vermute daß sich die Frage des Schußwaffeneinsatzes für das Team nie gestellt hat. </p>
<p>Die Briten hatten keine Chance und waren m.E. vermutlich wirklich überzeugt davon, die Iraner würden sie zu Recht aufbringen. Zunächst wird man auch höflich und vorsichtig behandelt worden sein, mit der Bitte, die Angelegenheit doch kurz an Land zu klären. Da wird keine vorgehaltene Waffe im Spiel gewesen sein. Die Iraner haben den Briten ja ganz offensichtlich auch nicht die Waffen abgenommen. Ein kleiner Trooper kommt da schnell auf die Idee, nach zwei Stempeln im Paß und einem DuDuDu mit dem Zeigefinger darf er wieder zum Mutterschiff. Ausserdem hat der Kapitän laut eigener Aussage wohl auf die Variante &#8220;Mißverständnis&#8221; gesetzt und die ROE entsprechend restriktiv gehandhabt, auch in Anweisungen gegenüber dem Boardingteam.</p>
<p>Das alles ist aber ziemlich egal, im übrigen ist es auch egal, wer nun der Meinung ist daß diese ganz offensichtlich nie genau festgelegte Grenze 0,5 SM weiter steuerbord oder backbord liegt.</p>
<p>Wichtig ist: Der Iran buddelt sich selbst immer tiefer und zeigt der Welt, daß er ein Interesse an einer Eskalation hat. Er zeigt entwürdigende Bilder im Fernsehen und veröffentlicht ganz offensichtlich mit Druck abgepresste politische Statements per Brief und Interview. Er kündigt Freilassungen an und rudert einen Tag später zurück, mit einer öffentlichen Begründung durch den Außenminister, die an pubertierende Halbwüchsige erinnert. Ob die arabische Straße still Genugtuung ob der Kraftmeierei der Mullahs empfindet oder nicht, entscheidend ist: Es wird für Russen und Chinesen zunehmend schwerer, öffentlich auf die leise Schiene zu drängen. Und das ist der springende Punkt: Weitere Sanktionen auch in der Atomfrage und letztlich auch Luftschläge &#8211; mit oder (wahrscheinlich) ohne Beschluß des Sicherheitsrates &#8211; rücken näher.</p>
<p>Ich gehöre nicht zu den Leuten, die das für eine abgekartete Sache der Amis und Briten halten, als eine Art Zwischenfall im Golf von Tonkin, der dann Freifahrtschein für Luftschläge gegen Natanz &amp; co ist. Trotzdem vermute ich, daß dieser Zwischenfall genau diese Entwicklung sehr viel wahrscheinlicher werden lässt, da jeder Politiker und Diplomat auf der Welt nun den Grad der Irrationalität sehen kann, mit dem der Iran operiert. Was machen solche Leute erst, wenn sie auf der Bombe sitzen? </p>
<p>Sicher, die Bombe in Pakistan ist schlimm genug, laut Scholl-Latour z.B. ob der Instabilität Pakistans gefährlicher als es eine solche Knallerbse bei den Iranern je sein würde, aber reicht nicht dieses eine nukleare Problem im Nahen Osten? Die Israelis klammere ich bewusst aus, bei denen ist die Bombe sicher kein Problem, bei einem Islamisten, der vor der UNO von der nahen Rückkehr irgendwelcher Heiligen spricht schon.</p>
<p>Klabauter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-647</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 18:32:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Klabauter:

Ein guter Punkt - ist ja nicht so, daß ich darauf noch keinen Gedanken verschwendet hätte ;-)

Ich habe meinen Gedanken dazu als Update in den Beitrag eingearbeitet. 

Leider steht mir keine Seekarte zur Verfügung - aber die Entfernungen auf der Projektion sollten doch in soweit stutzig machen, das die RN da wohl besser hätte vorgehen müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klabauter:</p>
<p>Ein guter Punkt &#8211; ist ja nicht so, daß ich darauf noch keinen Gedanken verschwendet hätte ;-)</p>
<p>Ich habe meinen Gedanken dazu als Update in den Beitrag eingearbeitet. </p>
<p>Leider steht mir keine Seekarte zur Verfügung &#8211; aber die Entfernungen auf der Projektion sollten doch in soweit stutzig machen, das die RN da wohl besser hätte vorgehen müssen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klabauter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-645</link>
		<dc:creator>Klabauter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 16:31:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-645</guid>
		<description>Kleine Info für alle fabulierenden Landratten hier im Forum:

Flüsse befördern Sedimente von oben (Quelle) nach unten (Mündung). Dort werden sie ausgeschwemmt, das nennt man dan Flußdelta. Nicht in allen Ecken der Welt werden diese Mündungen ausgebaggert wie die heimische Elbe, das Schatt El-Arab z.B.  nicht. 

Diese Gebiete sind absolute Flachwasserzonen noch Meilen vor der Küste, da kommt keine Fregatte hin. Deswegen ist sie nicht näher herangekommen und konnte das Boardingteam nicht aus der Nähe decken. Der kontrollierte Frachter wiederum ist - wie auf dem Helikopterbild mit GPS eindeutig zu sehen -  ein Fluß- oder kombiniertes Binnen- und Küstenfahrzeug (hochgelegte, seitliche Brücke wie eine flußfähre etc.). Diese Fahrzeuge haben einen geringen Tiefgang.

Kleiner Seitenhieb: Darauf hätten die ehemaligen Muschelschubser unter meinen Vorschreibern auch selber kommen können. Schon dürtig daß der BR-Scheiner da nachhelfen muss...

Klabauter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Info für alle fabulierenden Landratten hier im Forum:</p>
<p>Flüsse befördern Sedimente von oben (Quelle) nach unten (Mündung). Dort werden sie ausgeschwemmt, das nennt man dan Flußdelta. Nicht in allen Ecken der Welt werden diese Mündungen ausgebaggert wie die heimische Elbe, das Schatt El-Arab z.B.  nicht. </p>
<p>Diese Gebiete sind absolute Flachwasserzonen noch Meilen vor der Küste, da kommt keine Fregatte hin. Deswegen ist sie nicht näher herangekommen und konnte das Boardingteam nicht aus der Nähe decken. Der kontrollierte Frachter wiederum ist &#8211; wie auf dem Helikopterbild mit GPS eindeutig zu sehen &#8211;  ein Fluß- oder kombiniertes Binnen- und Küstenfahrzeug (hochgelegte, seitliche Brücke wie eine flußfähre etc.). Diese Fahrzeuge haben einen geringen Tiefgang.</p>
<p>Kleiner Seitenhieb: Darauf hätten die ehemaligen Muschelschubser unter meinen Vorschreibern auch selber kommen können. Schon dürtig daß der BR-Scheiner da nachhelfen muss&#8230;</p>
<p>Klabauter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Sutter</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-635</link>
		<dc:creator>Jörg Sutter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 05:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>A discussion at a high level can be followed up in the Guardian:
http://www.guardian.co.uk/iran/story/0,,2046961,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>A discussion at a high level can be followed up in the Guardian:<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/iran/story/0,,2046961,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.guardian.co.uk/iran/story/0,,2046961,00.html'>http://www.guardian.co.uk/iran/story/0,,2046961,00.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lycantropus</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-634</link>
		<dc:creator>lycantropus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 01:42:26 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Cornwall-Zwischenfall&quot;?

Ich bitte darum, mein copyleft doch ein wenig zu beachten :-P
Einen (willkommenen?) &quot;Zwischenfall&quot; á la Tonkin habe ich bereits am ersten Tag herbeifabuliert ;-)

Die historische Bewertung (hoffentlich weitab von der hysterischen) überlassen wir dann doch lieber &#039;gelernten&#039; Historikern wie bspw. dem Marco... :))

Aohuu!
l.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Cornwall-Zwischenfall&#8221;?</p>
<p>Ich bitte darum, mein copyleft doch ein wenig zu beachten :-P<br />
Einen (willkommenen?) &#8220;Zwischenfall&#8221; á la Tonkin habe ich bereits am ersten Tag herbeifabuliert ;-)</p>
<p>Die historische Bewertung (hoffentlich weitab von der hysterischen) überlassen wir dann doch lieber &#8216;gelernten&#8217; Historikern wie bspw. dem Marco&#8230; :))</p>
<p>Aohuu!<br />
l.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: blargh &#187; Blog Archive &#187; Aus der Versenkung</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-610</link>
		<dc:creator>blargh &#187; Blog Archive &#187; Aus der Versenkung</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 22:28:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall#comment-610</guid>
		<description>[...] K&#246;nnen die Briten wirklich nicht navigieren? Oder werden sich die angedrohten Beweise &#252;ber den tats&#228;chlichen Ort als genauso wahr herausstellen, wie die &#8220;Massenvernichtungswaffen&#8221; oder der &#8220;Hufeisen-Plan&#8221;? Ein paar sehr interessante Anmerkungen zu den 15 inhaftierten Briten macht der Spiegelfechter. Mein Tip: Demn&#228;chst wird das &#214;l mal wieder teurer weil die Operation &#8220;Enduring World Enslaving&#8221; &#8220;Free Iran&#8221; mal wieder ein paar Quellen vom Markt nimmt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] K&#246;nnen die Briten wirklich nicht navigieren? Oder werden sich die angedrohten Beweise &#252;ber den tats&#228;chlichen Ort als genauso wahr herausstellen, wie die &#8220;Massenvernichtungswaffen&#8221; oder der &#8220;Hufeisen-Plan&#8221;? Ein paar sehr interessante Anmerkungen zu den 15 inhaftierten Briten macht der Spiegelfechter. Mein Tip: Demn&#228;chst wird das &#214;l mal wieder teurer weil die Operation &#8220;Enduring World Enslaving&#8221; &#8220;Free Iran&#8221; mal wieder ein paar Quellen vom Markt nimmt. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Propagandastreit um 15 britische Seeleute und eine nicht existierende Seegrenze &#171; nova express</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/94/cornwall/comment-page-1#comment-608</link>
		<dc:creator>Propagandastreit um 15 britische Seeleute und eine nicht existierende Seegrenze &#171; nova express</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 20:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die britische Fregatte “HMS Cornwall” patrolliert im Rahmen des UN-Mandats 1723 und mit Zustimmung der irakischen Regierung in irakischen Hoheitsgewässern, um die Küste, den Schiffsverkehr und die Ölhäfen des Irak vor Terroranschlägen zu schützen. Am 23.03 befand sich die „Cornwall“ 3,1 km innerhalb der irakischen Hoheitsgewässer, als es in etwa 6 km Entfernung Nordost ein Frachtschiff unter indischer Flagge entdeckte (der Kapitän des Frachters bestätigte die Position der „Cornwall“). Um die Ladung des ebenfalls in irakischen Gewässern verkehrenden Frachters zu kontrollieren, setzte die „Cornwall“ ein Schlauchboot mit 15 Marinesoldaten aus. Der indische Frachter verkehrte sehr nahe an der Grenze zu iranischen Hoheitsgewässern – etwa 1 km. Nach der Inspektion der Fracht, als die 15 britischen Soldaten das Frachtschiff verliessen und sich anschickten heimzukehren (07.39 Ortszeit), tauchten – laut Aussage des Kapitäns der „Cornwall“ – „überraschend“ innerhalb von 3 Minuten vier schwerbewaffnete iranische Patroillienboote auf und nahmen die britischen Soldaten gefangen. Dem indischen Frachter, dass die iranischen Patroillienboote bemerkte, hatten diese offenbar „freundliche Absicht“ signalisiert. Die britische Seite sagte aus, die iranischen Boote nicht bemerkt zu haben bevor sie die 15 Marinesoldaten festsetzten und als sie realisierten, was geschah, befanden sie sich bereits auf der iranischen Seite – und hier wird die Sache unglaubwürdig. Die Aufgabe der „HMS Cornwall“ war u. a. die Überwachung des Schiffsverkehrs – und niemand sitzt am Radarschirm, wenn ein Boot ausgesetzt wird für ein Boardingmanöver in unmittelbarer Nähe der Hoheitsgewässer eines nicht freundlich gesonnenen Staates? UND: Ein Helikopter der „Cornwall“ hatte das Boardingmanöver überwacht und war eher zum Mutterschiff zurückgekehrt… (Im Blog „Spiegelfechter“ ein Artikel über diese und andere Ungereimtheiten, verfasst von einem ehemaligen Angehörigen der Bundesmarine) Mit dieser „Überraschung“ und der Beschränkung des Mandats auf Selbstverteidigung erklärt das britische Verteidigungsministerium, dass die „Cornwall“ nichts weiter unternahm, um ihre Marinesoldaten zu beschützen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die britische Fregatte “HMS Cornwall” patrolliert im Rahmen des UN-Mandats 1723 und mit Zustimmung der irakischen Regierung in irakischen Hoheitsgewässern, um die Küste, den Schiffsverkehr und die Ölhäfen des Irak vor Terroranschlägen zu schützen. Am 23.03 befand sich die „Cornwall“ 3,1 km innerhalb der irakischen Hoheitsgewässer, als es in etwa 6 km Entfernung Nordost ein Frachtschiff unter indischer Flagge entdeckte (der Kapitän des Frachters bestätigte die Position der „Cornwall“). Um die Ladung des ebenfalls in irakischen Gewässern verkehrenden Frachters zu kontrollieren, setzte die „Cornwall“ ein Schlauchboot mit 15 Marinesoldaten aus. Der indische Frachter verkehrte sehr nahe an der Grenze zu iranischen Hoheitsgewässern – etwa 1 km. Nach der Inspektion der Fracht, als die 15 britischen Soldaten das Frachtschiff verliessen und sich anschickten heimzukehren (07.39 Ortszeit), tauchten – laut Aussage des Kapitäns der „Cornwall“ – „überraschend“ innerhalb von 3 Minuten vier schwerbewaffnete iranische Patroillienboote auf und nahmen die britischen Soldaten gefangen. Dem indischen Frachter, dass die iranischen Patroillienboote bemerkte, hatten diese offenbar „freundliche Absicht“ signalisiert. Die britische Seite sagte aus, die iranischen Boote nicht bemerkt zu haben bevor sie die 15 Marinesoldaten festsetzten und als sie realisierten, was geschah, befanden sie sich bereits auf der iranischen Seite – und hier wird die Sache unglaubwürdig. Die Aufgabe der „HMS Cornwall“ war u. a. die Überwachung des Schiffsverkehrs – und niemand sitzt am Radarschirm, wenn ein Boot ausgesetzt wird für ein Boardingmanöver in unmittelbarer Nähe der Hoheitsgewässer eines nicht freundlich gesonnenen Staates? UND: Ein Helikopter der „Cornwall“ hatte das Boardingmanöver überwacht und war eher zum Mutterschiff zurückgekehrt… (Im Blog „Spiegelfechter“ ein Artikel über diese und andere Ungereimtheiten, verfasst von einem ehemaligen Angehörigen der Bundesmarine) Mit dieser „Überraschung“ und der Beschränkung des Mandats auf Selbstverteidigung erklärt das britische Verteidigungsministerium, dass die „Cornwall“ nichts weiter unternahm, um ihre Marinesoldaten zu beschützen. [...]</p>
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