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> <channel><title>Kommentare zu: Ratschläge vom Klempner</title> <atom:link href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner</link> <description></description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 06:31:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Thomas</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner#comment-50843</link> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 16:59:18 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=998#comment-50843</guid> <description>Mit der Rente ist es im Grunde ganz einfach. JEDE Versorgung von Alten in der Gesellschaft erfolgt nach dem Umlageprinzip.
Es mag den einen oder anderen überraschen, aber Rentner essen Brot, das HEUTE gebacken wurde, kaufen sich Kleidung, die im JETZT hergestellt wurde, wohnen in Häusern, die ganz echt hier rumstehen, ja, sie schauen sogar das Fernsehprogramm von heute! Immer und zu allen Zeiten wurden Menschen, die nicht produktiv waren, seien es Alte, Kinder, Schüler, Studenten oder Arbeitsunfähige, von den Leistungen mitversorgt, die AKTUELL von denen erzeugt wurden, die diese Leistungen vollbringen konnten.
Die spannende Frage ist also, warum wir die Finanzierung dieser Versorgung, wenn wir schon auf dieses Vehikel zurückgreifen müssen, nicht ebenfalls als Umlage organisieren können sollen?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Rente ist es im Grunde ganz einfach. JEDE Versorgung von Alten in der Gesellschaft erfolgt nach dem Umlageprinzip.</p><p>Es mag den einen oder anderen überraschen, aber Rentner essen Brot, das HEUTE gebacken wurde, kaufen sich Kleidung, die im JETZT hergestellt wurde, wohnen in Häusern, die ganz echt hier rumstehen, ja, sie schauen sogar das Fernsehprogramm von heute! Immer und zu allen Zeiten wurden Menschen, die nicht produktiv waren, seien es Alte, Kinder, Schüler, Studenten oder Arbeitsunfähige, von den Leistungen mitversorgt, die AKTUELL von denen erzeugt wurden, die diese Leistungen vollbringen konnten.</p><p>Die spannende Frage ist also, warum wir die Finanzierung dieser Versorgung, wenn wir schon auf dieses Vehikel zurückgreifen müssen, nicht ebenfalls als Umlage organisieren können sollen?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Flying Circus</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner#comment-50817</link> <dc:creator>Flying Circus</dc:creator> <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 13:27:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=998#comment-50817</guid> <description>@29 / Systemfrager:
&quot;Wenn aber der Produktionsausfall durch die nicht geborenen Kinder
der Rente nach dem Umlageprinzip fehlen wird,
warum würde uns dieser Produktionsausfall nicht
auch für die private Rente fehlen.&quot;
Systemfrager, ich könnte Dich knutschen. Treffer, versenkt.
Dazu kommt natürlich noch, daß die privaten Rententräger eine fette Rendite obendrauf rechnen, die auch irgendwoher kommen muß (nach meinen Quellen ungefähr 20 Prozentpunkte, also wenn sie 5% weiterreichen, müssen sie 25% erzielen).
@Philipp von Weitershausen: machen Sie sich mal mit dem &quot;Mackenroth-Phänomen&quot; vertraut. Sehr interessante Lektüre, die einem bezgl. der Rentenproblematik die Augen öffnet.
Kurze Zusammenfassung:
Effektiv versorgt die arbeitende Generation immer a) die Kinder und b) die Rentner durch die Herstellung von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen. Sind genügend Güter / Dienstleistungen verfügbar, läuft es nur auf die Problematik der angemessenen Verteilung hinaus.
Natürlich wird seitens der interessierten Finanzindustrie kräftig Wind gemacht! Da gibt es viel Geld zu verdienen.
Aber mal ganz nüchtern gefragt: wenn man die Rentner nicht mehr ernähren, kleiden und unterbringen will (nicht kann - können können wir!), was ist die Alternative?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@29 / Systemfrager:</p><p>&#8220;Wenn aber der Produktionsausfall durch die nicht geborenen Kinder<br
/> der Rente nach dem Umlageprinzip fehlen wird,<br
/> warum würde uns dieser Produktionsausfall nicht<br
/> auch für die private Rente fehlen.&#8221;</p><p>Systemfrager, ich könnte Dich knutschen. Treffer, versenkt.</p><p>Dazu kommt natürlich noch, daß die privaten Rententräger eine fette Rendite obendrauf rechnen, die auch irgendwoher kommen muß (nach meinen Quellen ungefähr 20 Prozentpunkte, also wenn sie 5% weiterreichen, müssen sie 25% erzielen).</p><p>@Philipp von Weitershausen: machen Sie sich mal mit dem &#8220;Mackenroth-Phänomen&#8221; vertraut. Sehr interessante Lektüre, die einem bezgl. der Rentenproblematik die Augen öffnet.<br
/> Kurze Zusammenfassung:<br
/> Effektiv versorgt die arbeitende Generation immer a) die Kinder und b) die Rentner durch die Herstellung von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen. Sind genügend Güter / Dienstleistungen verfügbar, läuft es nur auf die Problematik der angemessenen Verteilung hinaus.<br
/> Natürlich wird seitens der interessierten Finanzindustrie kräftig Wind gemacht! Da gibt es viel Geld zu verdienen.<br
/> Aber mal ganz nüchtern gefragt: wenn man die Rentner nicht mehr ernähren, kleiden und unterbringen will (nicht kann &#8211; können können wir!), was ist die Alternative?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Thomas</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner#comment-50781</link> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <pubDate>Sun, 11 Oct 2009 19:30:20 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=998#comment-50781</guid> <description>Einspruch!
Keine der drei genannten Personen ist ein Nobelpreisträger!
Dieser Fehler ausgerechnet in einem solchen Artikel, in dem die Beherrschung der öffentlichen Darstellung/Meinung wirtschaftlicher Probleme und Politik durch eine kleine Clique Neoliberaler Wortführer beklagt wird, ist schon ein böser Fauxpas.
Zur Erklärung: Es gibt die Nobelpreise in den &quot;Disziplinen&quot; Physik, Chemie, Medizin/Physiologie, Literatur und Friedensbemühungen. Einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gibt es nicht.
1969, also mitten in der Epoche, wo die Neoliberalen die Machtübernahme in der Wirtschaftspolitik im globalen Maßstab planten und angingen, war die Etablierung dieses falschen Nobelpreises eine der genialsten Täuschungsaktionen der Geschichte.
Mit diesem Preis sollten die lächerlichen, sogenannten Wirtschaftswissenschaften den Ritterschlag erhalten und damit quasi über jeden Verdacht erhaben werden. Dabei disqualifizieren sich diese &quot;Wissenschaften&quot; schon allein durch dadurch, daß sie auf einem unhaltbaren Modell, dem &quot;Homo oekonomicus&quot; aufbauen. Und sie scheitern daher zwangsläufig auch regelmäßig an der Aufgabe, von einem definierten Zustand des Beobachtungsgegenstandes ausgehend, dessen zukünftige Entwicklung vorherzusagen. Eine Übung, die in jeder ernstzunehmenden Wissenschaft Grundvoraussetzung für die Anerkennung einer wissenschaftlichen Theorie ist.
Albert Einsteins Ruhm begann zB. mit dem Tag, an dem durch eine Beoabachtung des Planeten Merkur während einer totalen Sonnenfinsternis dieser Plantet nicht an der Stelle am Himmel erschien, wo er tatsächlich war, sondern gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie an einem von Einstein vorhergesagten, anderen Punkt. So sehen echte Wissenschaften aus!
Der sogenannte Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften heißt tatsächlich &quot;Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel&quot; - ausgelobt und finanziert von der schwedischen Reichbank. Um die Täuschung perfekt zu machen, sind die Preisgelder mit denen der echten Nobelpreise identisch, meist wird er in direkter Folge der Bekanntgabe der Nobelpreise verkündet (womit auch den &quot;Wirtschaftswissenschaften&quot; scheinbar die höchste aller Preis-Wertungen zukommt), es sind teilweise die gleichen Gremien mit der Bestimmung der Preisträger beschäftigt (die schwedische Akademie der Wissenschaften) und überreicht wird er in derselben Veranstaltung vom schwedischen König, in der auch die echten Nobelpreise (mit Ausnahme des Friedensnobelpreises) übergeben werden. Die Alfred-Nobel-Stiftung hat damit aber nichts zu tun.
Das ist der größte PR-Coup aller Zeiten auf diesem Gebiet! Schade, daß immer noch soviele darauf hereinfallen. In dem Zusammenhang ist es jedoch mehr als peinlich.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Einspruch!</p><p>Keine der drei genannten Personen ist ein Nobelpreisträger!</p><p>Dieser Fehler ausgerechnet in einem solchen Artikel, in dem die Beherrschung der öffentlichen Darstellung/Meinung wirtschaftlicher Probleme und Politik durch eine kleine Clique Neoliberaler Wortführer beklagt wird, ist schon ein böser Fauxpas.</p><p>Zur Erklärung: Es gibt die Nobelpreise in den &#8220;Disziplinen&#8221; Physik, Chemie, Medizin/Physiologie, Literatur und Friedensbemühungen. Einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gibt es nicht.</p><p>1969, also mitten in der Epoche, wo die Neoliberalen die Machtübernahme in der Wirtschaftspolitik im globalen Maßstab planten und angingen, war die Etablierung dieses falschen Nobelpreises eine der genialsten Täuschungsaktionen der Geschichte.</p><p>Mit diesem Preis sollten die lächerlichen, sogenannten Wirtschaftswissenschaften den Ritterschlag erhalten und damit quasi über jeden Verdacht erhaben werden. Dabei disqualifizieren sich diese &#8220;Wissenschaften&#8221; schon allein durch dadurch, daß sie auf einem unhaltbaren Modell, dem &#8220;Homo oekonomicus&#8221; aufbauen. Und sie scheitern daher zwangsläufig auch regelmäßig an der Aufgabe, von einem definierten Zustand des Beobachtungsgegenstandes ausgehend, dessen zukünftige Entwicklung vorherzusagen. Eine Übung, die in jeder ernstzunehmenden Wissenschaft Grundvoraussetzung für die Anerkennung einer wissenschaftlichen Theorie ist.</p><p>Albert Einsteins Ruhm begann zB. mit dem Tag, an dem durch eine Beoabachtung des Planeten Merkur während einer totalen Sonnenfinsternis dieser Plantet nicht an der Stelle am Himmel erschien, wo er tatsächlich war, sondern gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie an einem von Einstein vorhergesagten, anderen Punkt. So sehen echte Wissenschaften aus!</p><p>Der sogenannte Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften heißt tatsächlich &#8220;Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel&#8221; &#8211; ausgelobt und finanziert von der schwedischen Reichbank. Um die Täuschung perfekt zu machen, sind die Preisgelder mit denen der echten Nobelpreise identisch, meist wird er in direkter Folge der Bekanntgabe der Nobelpreise verkündet (womit auch den &#8220;Wirtschaftswissenschaften&#8221; scheinbar die höchste aller Preis-Wertungen zukommt), es sind teilweise die gleichen Gremien mit der Bestimmung der Preisträger beschäftigt (die schwedische Akademie der Wissenschaften) und überreicht wird er in derselben Veranstaltung vom schwedischen König, in der auch die echten Nobelpreise (mit Ausnahme des Friedensnobelpreises) übergeben werden. Die Alfred-Nobel-Stiftung hat damit aber nichts zu tun.</p><p>Das ist der größte PR-Coup aller Zeiten auf diesem Gebiet! Schade, daß immer noch soviele darauf hereinfallen. In dem Zusammenhang ist es jedoch mehr als peinlich.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Systemfrager</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner#comment-50659</link> <dc:creator>Systemfrager</dc:creator> <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:07:39 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=998#comment-50659</guid> <description>@ Markus
Natürlich, da sind wir uns sehr schnell einig. Nur, es gibt so viel Unsinn (oder Extra-Unsinn - da das ganze Paradigma ein Unsinn ist), den man bei den Neoliberalen anfechten kann, so dass wir uns, sagen wir es so: nicht besonders intensiv mit dem homo oeconomicus beschäftigen brauchen oder sollen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus</p><p>Natürlich, da sind wir uns sehr schnell einig. Nur, es gibt so viel Unsinn (oder Extra-Unsinn &#8211; da das ganze Paradigma ein Unsinn ist), den man bei den Neoliberalen anfechten kann, so dass wir uns, sagen wir es so: nicht besonders intensiv mit dem homo oeconomicus beschäftigen brauchen oder sollen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Markus</title><link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/998/ratschlage-vom-klempner#comment-50621</link> <dc:creator>Markus</dc:creator> <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 09:39:13 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spiegelfechter.com/wordpress/?p=998#comment-50621</guid> <description>@ 39 Systemfrager:
Naja, für mich ist dieses Modell auch als Abstraktion nicht sinnvoll. V.a., dass die Neoliberalen (und Anhänger der neoklassischen Lehre) einfach glauben &lt;em&gt;wollen&lt;/em&gt;, dass der Mensch ausschließlich egoistisch für seinen eigenen Nutzen handelt, ist für mich eben ein ideologisches (und nicht empirisches) Argument.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ 39 Systemfrager:</p><p>Naja, für mich ist dieses Modell auch als Abstraktion nicht sinnvoll. V.a., dass die Neoliberalen (und Anhänger der neoklassischen Lehre) einfach glauben <em>wollen</em>, dass der Mensch ausschließlich egoistisch für seinen eigenen Nutzen handelt, ist für mich eben ein ideologisches (und nicht empirisches) Argument.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
