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  • Guter aber kommentierungswürdiger Monitor-Beitrag zum Freihandelsabkommen

    geschrieben am 31. Januar 2014 von Jens Berger

    In seiner gestrigen Sendung hat sich das WDR-Magazin Monitor dankenswerterweise einmal mit den sogenannten Studien beschäftigt, auf deren Basis dem kommenden europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP sagenhafte Auswirkungen zur Wirtschafts- und Arbeitsplatzentwicklung zugeschrieben werden. Die NachDenkSeiten haben sich bereits im letzten Juni ausführlich mit der Bertelsmann-ifo-Studie beschäftigt, die nun auch Monitor aufgespießt. Seltsamerweise belässt es Monitor jedoch bei einer Kritik an der Politik und fasst die Autoren der Studie mit Glacéhandschuhen an.

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    Hassprediger in Deutschland?

    geschrieben am 31. Januar 2014 von Gastautor

    Von Emran Feroz

    “Aber die Welt ist noch nicht das Reich Gottes und es gibt das Böse als einen realen Machtfaktor.” – Man könnte meinen, diese Aussage stammt von einem Kreuzritter, der vor Jahrhunderten seine Truppen gegen in blutige Schlachten gegen die „Sarazenen“ – so wurden damals die Muslime bezeichnet – geführt hat. Gegebenenfalls könnte man auch meinen, diese Worte stammten von Pater Joachim Haspinger, einem fundamentalistischen Weggefährten Andreas Hofers, der einst die Tiroler Bauern im Kampf gegen die Bayern und Franzosen auf dem Schlachtfeld unterstützte und für seine Radikalität bekannt gewesen ist. Doch Fehlanzeige. Der Verantwortliche verweilt in der Gegenwart, ja, tatsächlich im 21. Jahrhundert, heißt Nikolaus Schneider und ist Vorsitzender des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland.

    Mit seiner Aussage rechtfertigte Schneider die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Dass die Kriegseinsätze zahlreiche Unterstützer haben, ist an sich nichts Neues. Meistens werden diese mit gewissen wirtschaftlichen und politischen Interessen in Verbindung gebracht. Dass man plötzlich im (vermeintlich?) aufgeklärten Deutschland des Jahres 2014 vom „Reich Gottes“ spricht und dieses mit den Krieg in fernen Ländern in Verbindung bringt, ist neu. Würde Schneider einen Vollbart tragen und seinen Gott „Allah“ nennen, hätte man in wahrscheinlich glatt als „Hassprediger“ abgestempelt. Den Artikel weiterlesen »

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    Streusalznotstand in Deutschland

    geschrieben am 31. Januar 2014 von Jens Berger

    (C) NDR – Intensivstation

    Zum überraschenden Winterbruch ein Satireleckerbissen der NDR-Intensivstation, der mir gestern im Autoradio auf der zugegebenermaßen ordentlich gestreuten Straße ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat ;-)

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    Prominenten in den Mund gestopft …

    geschrieben am 28. Januar 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Rubrik: Satire

    Lanz-Stuss

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    Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ und ihre „Zwangsabgaben auf Sparguthaben“

    geschrieben am 28. Januar 2014 von Jens Berger

    In ihrem aktuellen Monatsbericht stellt die Bundesbank ein für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich progressives Gedankenspiel auf: Bevor ein Krisenstaat der Eurozone in den Staatsbankrott geht, könne er sich doch auch über eine Vermögensabgabe das benötigte Geld von den Reichen holen. Diese Idee hat zweifelsohne Charme. Seltsamerweise erreichten uns jedoch auch einige Leserzuschriften, die aufgrund dieser Meldung schwer verunsichert sind. Um griechische Reeder handelte es sich bei diesen Lesern nicht, sondern um Personen, die neben den NachDenkSeiten auch den Wirtschaftsteil der WELT und einen obskuren Blog aus dem AfD-Umfeld mit dem Namen „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ lesen.

    Die Idee, die Staatsverschuldung der europäischen Krisenstaaten über eine stärkere Besteuerung der Vermögen zu senken, ist alles andere als neu. In Deutschland wurde diese Idee vor allem durch den DIW-Ökonomen Stefan Bach bereits seit 2010 ins Spiel gebracht. Sowohl die Linkspartei, als auch die Grünen hatten die Vermögensabgabe in ihrem Wahlprogramm für die letzten Bundestagswahlen und auch innerhalb der SPD-Linken findet diese Idee viele Freunde. International ist die Vermögensabgabe schon länger ein Thema – der US-Ökonom Barry Eichengreen hat bereits 1991 in einer wissenschaftlichen Publikation untersucht, wie eine einmalige Vermögensabgabe zur Reduzierung der Staatsverschuldung umgesetzt werden kann. Auch auf den NachDenkSeiten wurde die Vermögensabgabe bereits kontrovers diskutiert.

    Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich unverständlich, dass ein kleiner Kasten (auf Seite 49) in einer im Oktober erschienenen Veröffentlichung des IWF in Deutschland und in Österreich eine derartige Aufregung verursachen konnte.

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