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  • Herr Weselsky, jetzt reicht es aber mal!

    geschrieben am 23. April 2015 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    ICE

    Kommentar

    Die GdL streikt schon wieder. Die Medien berichten darüber. Und die Fahrgäste leiden Höllenqualen. Die Stimmungslage hat sich erneut geändert, denn das Verständnis für die Streikenden bröckelt weiter. Die Medien berichten darüber. Claus Weselsky geht es nur darum, seine Mediengeilheit zu befriedigen, außerdem ist er skrupellos bereit, die Wirtschaft an sich, also in so richtig großem Ausmaß, zu schwächen. Die Medien berichten darüber. Jetzt schon wieder zu streiken, dass ist ein Zeichen für Realitätsverlust, für Unverhältnismäßigkeit und Kompromissunfähigkeit. Die Medien berichten darüber.

    Weiterlesen auf Blastingnews

    P.S. Da Blastingnews keine Verlinkungen wünscht, sei hier der Link geliefert, der zu dem unsäglichen Focus-Video führt, uf das ich im Text etwas näher eingehe:

    http://www.focus.de/finanzen/videos/schon-wieder-bahnstreik-wuerden-sie-aus-solidaritaet-mehr-bahn-fahren_id_4629030.html

    Bild: „ICE 3 Oberhaider-Wald-Tunnel“ von Sebastian Terfloth User:Sese_Ingolstadt – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

    123 Kommentare

    Gianis Weselsky? Ja geht´s noch?

    geschrieben am 22. April 2015 von Jens Berger

    SPIEGEL Online macht seinem Ruf mal wieder alle Ehre. In einem höhnischen Kommentar drischt der Leiter des SPON-Wirtschaftsressorts Sven Böll ordentlich auf die zwei Lieblingsfeinde der deutschen Medien ein – den Gewerkschaftschef Claus Weselsky und den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis; irrlichternde Wahnsinnige seien sie. Besonders dreist ist dabei, dass Böll die Positionen und Forderungen seiner beiden publizistischen Opfer hinterlistig als notwendigen demokratischen Widerstand gegen den politischen Stillstand in Deutschland preist und diesen Widerstand dabei sehr geschickt diskreditiert.

    Man kann (und muss) Bölls Artikel auf zwei Ebenen lesen: Auf der ersten Ebene kritisiert er vordergründig die Diskussionskultur in Deutschland. Man könne eine „Auseinandersetzung“ auch hierzulande gut gebrauchen, die Debatte sei stattdessen aber geprägt von „Einheitsbrei-Statements“ und einem „Austausch von Sprechblasen“. Böll fordert ausdrücklich eine „Rebellion“, die zu einer „ernsthaften Debatte“ führen könnte, „an deren Ende ein alternativer Weg stehen könnte“.

    Auf der zweiten Ebene spricht er Claus Weselsky und Yanis Varoufakis jedoch die Fähigkeit ab, eine ebensolche Debatte auszulösen. Der Eine (Welesky) „legt [nämlich] schon wieder die Republik lahm“, der Andere (Varoufakis) „irrlichtert in der Eurokrise“. Die Gegner von Weselky und Varoufakis können, so Böll, „schon alleine aus Gründen der Selbstachtung“ deren Forderungen „gar nicht erfüllen“. Ihre Anliegen seien daher auch „unberechtigt“ und „zwangsläufig zurückgewiesen“ worden. Böll hat den Eindruck, Weselsky und Varoufakis seien „ideologisch verbohrte Anführer von irrlichternden Truppen, die sich auf Kosten anderer profilieren“.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    140 Kommentare

    Desinformation – Ein Lehrstück über die erwünschte Geschichte

    geschrieben am 22. April 2015 von Jens Berger

    Das Dokudrama des NDR “Eichmanns Ende – Liebe, Verrat, Tod” wurde weltweit ausgezeichnet. Es erzählt die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia des 20. Jahrhunderts: Romeo ist Klaus Eichmann, Sohn des Nazi-Kriegsverbrechers, den der Mossad 1960 aus Argentinien entführt haben will, und Julia ist Silvia, Tochter von Lothar Hermann, einem Überlebenden der Shoá. Das Dokudrama sei Desinformation, protestiert Hermanns Grossnichte, ein Stück aus der Geheimdienstküche, eine Lügengeschichte des Mossad.
    Der Film beschreibt, wie der NDR alle Warnungen ignorierte – er strahlt sein Machwerk bis heute aus. Die Autorin beschreibt, wie im Falle Eichmanns Historiker erst vom Mossad und dann untereinander abgeschrieben haben. Es ist ja die perfekte „erwünschte Geschichte“, nach der sich der Deutsche sehnt: nur neun Jahre nach Kriegsende himmeln ihn die jüdischen Mädchen wieder an. Und auch an die angebliche Entführung Eichmanns mag man gerne glauben: Dank einer mutigen Operation wurde ein Verbrecher der Gerechtigkeit zugeführt. Pech nur, dass diese Geschichte nicht wahr ist.

    Dazu schreibt uns Gaby Weber folgendes:

    Ich bitte dich um drei Dinge:

    1.- den Film anzugucken

    2.- Den Film, also den Link, an alle möglichen Leute zu verbreiten. Der NDR wird alles unternehmen, ihn totzuschweigen.

    3.- Mir beim Spendensammeln zu helfen. Ich habe den Film – 93 Minuten in drei Sprachen – ohne Finanzierung hergestellt und habe Schulden. Das geht über Paypal: gaby.weber@gmx.net

    15 Kommentare

    Vorratsdatenspeicherung – ein Zauber geht durchs Land!

    geschrieben am 21. April 2015 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    denkfunkbild

    Ein Gedicht

    Letzte Nacht hab ich geträumt,
    dass es regnet, stürmt und schneit.
    Später wurde mir bewusst
    das war im Sommer, im August.

    Offensichtlich nicht korrekt,
    wenn im Sommer schneebedeckt
    unser Abendland erstrahlt
    und uns Winterbilder malt.

    Und was kann man da jetzt tun? Den Artikel weiterlesen »

    2 Kommentare

    SF-Debatte: Full Spectrum Dominance

    geschrieben am 20. April 2015 von Jens Berger

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

    Zur Debatte wollen wir heute den Briefwechsel stellen, den Jens Berger mit dem NachDenkSeiten-Leser R.L. zu den Themen “Kalter Krieg”, “Heißer Krieg”, “nukleare Abschreckung”, “Raketenschirm” und “Full Spectrum Dominance” geführt hat. Der Briefwechsel lässt sich hier als PDF abrufen.

    Unsere Leser sind herzlich eingeladen, im Kommentarbereich ihre Meinungen und Analysen zu posten. Tobt Euch aus, diskutiert, zitiert, analysiert und wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt, habt ein bisschen Spaß dabei! Bleibt dabei aber bitte höflich und denkt an die Netiquette.

    Euer Spiegelfechter-Team

    273 Kommentare
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