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  • Wollt Ihr etwas Gutes tun? Eine Abschiedsbegrüßungs-Spende, das wär‘s doch!

    geschrieben am 14. Dezember 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    time-is-money-1601988_960_720Wie schon angekündigt, schicken wir den Spiegelfechter in den verdienten Ruhestand. Doch das bedeutet nicht, dass wir aufhören, uns auf die faule Haut legen oder einfach still vor uns hin leben. Im Gegenteil! Mit den neulandrebellen haben wir ein neues Projekt am Start, das besser, informativer und umfassender wird.

    Neben den Artikeln von den drei Machern Jens Berger, Roberto J. De Lapuente und Tom Wellbrock gibt es künftig Podasts, Interviews und Stimmen „von der Straße“, das heißt, dass wir Interviews unterwegs machen werden. Spontan, zu bestimmten Themen, einfach Menschen befragen, was sie von diesem oder jenem Thema halten.
    Denn es ist zwar gut und wichtig und richtig, über etwas zu schreiben, aber richtig spannend wird es zudem, wenn wir erfahren, was die Menschen „da draußen“ (so weit sind wir schon, im Zeitalter der sozialen Netzwerke) so denken.

    Das Ende des Spiegelfechters ist also auch ein Anfang, eine neue Ära, so könnte man etwas hochtrabend sagen. Weit wenig hochtrabend ist die Tatsache, dass all das Zeit kostet. Zeit, die – so ist das nun mal – auch finanziellen Aufwand für uns bedeutet.

    Deswegen setzen wir auf Eure Hilfe und Unterstützung. Den Artikel weiterlesen »

    17 Kommentare

    Alles hat seine Zeit … die des Spiegelfechters neigt sich dem Ende

    geschrieben am 13. Dezember 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    time-to-go-1496959_960_720Die gute (oder schlechte, je nach Perspektive) Nachricht zuerst: Ihr seid in Zukunft weder Jens noch Tom los. Das könnt Ihr vergessen. Die schlechte (oder gute, je nach Perspektive) Nachricht: Unter dieser Adresse werdet Ihr uns nicht mehr erreichen können. Und zwar vom 1. Januar 2017 an. Denn dann wird der Spiegelfechter „eingestampft“.

    Nun könntet Ihr fragen, warum wir eine Seite dichtmachen, die so erfolgreich ist, die international und darüber hinaus großes Ansehen genießt und die alleine durch Werbeanzeigen Millionen generiert. Unsere Antwort darauf: Nützt ja nix!

    Wir stellen uns neu auf, mit einem neuen Namen, einem neuen Design und einem neuen Mitstreiter. Na ja, so neu ist Roberto De Lapuente nicht, wir kennen uns schon länger, er hat einige Gastartikel bei uns veröffentlicht, gehörte also gewissermaßen eh schon fast zum Team. Aber das machen wir jetzt offiziell. Den Artikel weiterlesen »

    101 Kommentare

    Putins zieht mit Sexmobs in den hybriden Krieg gegen Deutschland? Nun dreht die BILD-Zeitung endgültig durch

    geschrieben am 13. Dezember 2016 von Jens Berger

    Vergessen Sie die Schauermärchen aus den USA, nach denen der oberste Bösewicht Wladimir Putin die US-Wahlen manipuliert hat, um seinen Freund Donald Trump ins Weiße Haus zu befördern. Das ist kalter Kaffee und Schnee von gestern. Aktuell arbeitet unser Superschurke offenbar daran, mit „hybriden Großangriffen“ Deutschland ins Unglück zu stürzen. Sahra Wagenknecht soll Angela Merkel ablösen! Um das zu erreichen, schreckt der Russe noch nicht einmal davor zurück, Sexmobs zur Propagandazwecken auf das Land loszulassen. Das muss doch Satire sein. Leider nein, genau so können Sie es auf BILD.de nachlesen. Aber BILD wäre nicht BILD, wenn man dem Leser nicht gleich sagen würde, wie er sich gegen Putin schützen kann – nämlich indem er Angela Merkel wählt. Wie war das noch mal mit postfaktischen Zeiten?

    Nun haben wir den Salat! Im nächsten Jahr wird Deutschland zur Zielscheibe russischer Propaganda. Ein hybrider Krieg ist es, den niemand anderes als Russlands Präsident Wladimir Putin höchstpersönlich gegen uns führen will. Genauer gesagt ein „hybrider Großangriff auf die Wahrnehmung der Deutschen“ – so steht es zumindest in der BILD-Zeitung und die kennt sich ja bekanntlich aus. Putin will – BILD zufolge – „das Vertrauen der Bevölkerung in den deutschen Staat, die deutschen Behörden und insbesondere Angela Merkel erschüttern und die Menschen in die Hände von linken und rechen Extremisten treiben“. Extremisten wie Sahra Wagenknecht, die „für ihre Angriffe [auf Angela Merkel] sogar das russische Staatsfernsehen nutzt“. Ei der Daus!

    Weiter bei den neulandrebellen ;-)

    1 Kommentar

    Fake News? Das ist doch ein alter Hut

    geschrieben am 12. Dezember 2016 von Jens Berger

    Der Begriff „Fake News“ ist in aller Munde. In einem kurzen Erklärvideo fragt sich jetzt sogar die Tagesschau wie „gefährlich Fake News“ sind. Wir haben die Antwort: Fake News können extrem gefährlich sein und sind für Millionen Todesopfer verantwortlich. Als besonders gefährlich haben sich dabei jedoch die „Fake News“ herausgestellt, die nicht nur über die Sozialen Medien, sondern über die klassischen Medien verbreitet werden.

    Gefährlich, gefährlich; da hat offenbar ein Mann in einer Pizzeria in Washington um sich geschossen. Warum? Weil er einer Falschmeldung aus den sozialen Netzwerken geglaubt hat, nach der niemand anderes als Hillary Clinton in genau dieser Pizzeria einen Kinderpornoring betreibt. Solche Meldungen kommen heutzutage nicht nur in den Nachrichten, sondern treiben zahlreiche Kollegen der „seriösen“ Medien sogar zu sehr ernsten Gedanken. Was man früher als Ente oder Falschmeldung bezeichnet hat, wird heute „Fake News“ genannt und ist das Thema der Stunde.

    Ja, wie gefährlich können solche „Fake News“ sein, liebe Kollegen? Ein kurzer Blick auf die jüngere Geschichte zeigt, warum die Sorge mehr als berechtigt ist. 1990 meldeten beispielsweise fast alle Zeitungen und Fernsehsender, dass irakische Soldaten im besetzten Kuwait Säuglinge aus Brutkästen rissen und auf dem kalten Boden elendig verrecken ließen. Die Nachricht schlug ein, die „Weltgemeinschaft“ war empört und George Bush konnte seine lang geplante Invasion des Irak starten. Was folgte, war der erste Irakkrieg, Sanktionen und rund 1.500.000 Tote. Später kam heraus, dass die Story eine astreine PR-Lüge der Agentur Hill & Knowlton im Auftrag der kuwaitischen Exil-Regierung war. Eine Falschmeldung oder „Fake News“, wie man heute so schön sagt.

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    46 Kommentare

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Der große Coup des Neoliberalismus?

    geschrieben am 06. Dezember 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    bgeEher zufällig stolperte ich auf der Timeline von Patrick Breitenbach über einen Artikel, der sich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) auseinandersetzt. Ein wirklich lesenswerter Text, der den Kern des BGE durchaus als neoliberale Idee darstellt. Das dürfte den Befürwortern nicht gefallen, allerdings folgt daraus einmal mehr die Aufgabe, sich fundiert gegen den Vorwurf zu wehren, das Grundeinkommen mache nichts besser, sondern nahezu alles schlechter. Den Artikel weiterlesen »

    243 Kommentare

    Modernisierungsverlierer? Globalisierungsverlierer? Die Politik verhöhnt ihre Opfer

    geschrieben am 01. Dezember 2016 von Jens Berger

    Angela Merkel hat ihr Herz fürs Volk entdeckt. Die CDU müsse nun endlich auf Menschen zugehen, die „sich als Modernisierungsverlierer“ sehen und bei „Populisten von rechts und links ihre Zuflucht suchen“, so die Kanzlerin. Dabei tritt die Uckermärkerin zielsicher in Fußstapfen, die Andere hinterlassen haben. Seit dem Brexit ist es für die westlichen Eliten beispielsweise ausgemachte Sache, dass es vor allem „Globalisierungsverlierer“ sind, die nicht mehr die Vertreter der klassischen Politik wählen. Es ist schon zum verrückt werden. Da verfolgen die westlichen Eliten jahrzehntelang eine Politik der Ausgrenzung und Verarmung, die sich gegen weite Teile ihrer eigenen Bevölkerung richtet und verhöhnen nun sie ihre Opfer auch noch dadurch, dass sie sie zu „Verlierern“ erklären; was übrigens faktisch noch nicht einmal zutreffend ist.

    Was ist eigentlich ein Globalisierungsverlierer? Die Globalisierung ist ja keine neue Entwicklung. Schon bei den Römerinnen waren blonde Echthaarperücken aus dem fernen Germanien der Renner und da bei uns kein Pfeffer wächst, bezogen unsere Vorfahren das Gewürz schon seit Ewigkeiten aus dem fernen Indien. Mit der Weiterentwicklung des Handels wurden später auch Fertigprodukte gehandelt, die theoretisch im Herkunfts- wie im Empfängerland hergestellt werden können. Die Erkenntnisse der frühen volkswirtschaftlichen Außenhandelstheorien von Smith und Ricardo griffen streng genommen nur auf, was längst Usus war. Absolute und komparative Kostenvorteile führen dazu, dass beispielsweise Kohle in Frankreich und Kleidung in Irland produziert und in das jeweils andere Land exportiert wurden. Französische Weber und irische Kohlekumpel waren so gesehen die ersten Globalisierungsverlierer. Durch den technischen Fortschritt sollten sie nicht die einzigen bleiben. Heute werden Sie in Deutschland kaum noch Gerber und Köhler finden und auch Kleidung oder Schuhe werden hierzulande nicht mehr für den Massenmarkt produziert. Ein vollkommen normale Entwicklung, die vom Begriff „Globalisierung“ nur mythisch überhöht wird.

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    131 Kommentare

    Ein Experiment, mit dem Sie sich selbst davon überzeugen können, wie infam Teile der Medien mittlerweile agieren

    geschrieben am 24. November 2016 von Jens Berger

    Sollten Sie die gestrige Generaldebatte über den Bundestagshaushalt 2017 noch nicht gesehen haben, dann lade ich Sie hiermit herzlich zu einem kleinen Experiment ein. Schauen Sie sich doch bitte vollkommen unvoreingenommen die Rede der Oppositionsführerin Sahra Wagenknecht an. Lassen Sie das Gesehene und Gehörte sacken und lesen sich bitte dann die Kommentare der Herren Rübel, Volmer und Denkler durch. Und nun frage ich Sie: Schreiben diese drei Vollblutjournalisten wirklich über die selbe Rede? Über die selbe Sahra Wagenknecht?

    Mein erster Eindruck von dieser Rede war: Wunderbar! Da hat Sahra Wagenknecht einen Parforceritt durch die politischen Themenfelder der jüngeren Vergangenheit und die ganz aktuelle Debatte zu den Wahlerfolgen der Rechten mit Bravour gemeistert. Die dümmlichen Zwischenrufe der SPD zeigten zudem, dass diese Partei immer noch äonenweit davon entfernt ist, in einem möglichen Linksbündnis ein Koalitionspartner zu werden. Aber alles Andere wäre ja auch sehr überraschend.

    Überraschend wäre es natürlich auch gewesen, wenn die Mitglieder von Angela Merkels inoffiziellen journalistischen Jubelperser-Korps Wagenknechts Rede zumindest halbwegs unvoreingenommen reflektiert hätten. Das Gegenteil war der Fall und das ging schon in der Live-Berichterstattung der ARD los, wie der Kollege André Tautenhahn es in unseren Hinweisen des Tages bereits aufmerksam bemerkt hat. Eine erste „Interpretationshilfe“ lieferte dann wenige Minuten später SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, der Wagenknecht allen Ernstes und unter großen Gelächter der linken Abgeordneten vorhielt: „Früher hieß es: Proletarier aller Länder vereinigt euch. Heute heißt es: Populisten aller Länder vereinigt euch. Ihre Antwort auf den Populismus von Rechts ist mehr Populismus von Links. Sie wollen Frauke Petry im Deutschen Bundestag überflüssig machen“. Neu sind derlei Ausfälle des würdigen Noske-Nachfolgers freilich nicht. Schon mehrfach versuchte der Merkel-Fan mit dem falschen Parteibuch Wagenknecht bar jeder sachlichen Grundlage in die rechte Ecke zu stellen. Nun gut, an derlei Kasperletheater hat man sich in „postfaktischen Zeiten“ wohl leider bereits gewöhnt.

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    133 Kommentare

    Möglichkeiten und Grenzen des bewussten Konsums

    geschrieben am 11. Oktober 2016 von Gastautor

    shopping-cart-1269176_640von André Rathfelder

    Bewusster Konsum liegt im Trend. Nie waren die Deutschen umweltbewusster. Nie haben sich mehr Menschen hierzulande Gedanken über die Folgen ihrer Kaufentscheidungen gemacht. Die Politik möchte das unterstützen. Erst Anfang des Jahres hat die Bundesregierung ein neues „Nationales Programm für Nachhaltigen Konsum“ verabschiedet. Das richtige Konsumieren soll für den Einzelnen einfacher gemacht werden. Bildungs- und Kommunikationsangebote sollen weitere Menschen für die Idee des bewussten Konsumierens gewinnen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn Menschen den bewussten Konsum für ihren zentralen Beitrag auf dem Weg aus der ökologischen Krise halten. Denn er stellt eine unterkomplexe Antwort auf ein Problem dar, das nur auf struktureller und systematischer Ebene, niemals aber auf individueller Ebene gelöst werden kann. Im Folgenden werde ich zunächst auf zwei zentrale Grenzen des bewussten Konsums eingehen und daraus ableiten, was er leisten kann und was er nicht leisten kann. Den Artikel weiterlesen »

    142 Kommentare

    Die Schreie der Armen sind nicht immer gerecht

    geschrieben am 10. Oktober 2016 von Gastautor

    sansculottesvon Roberto de Lapuente

    Nun kann man über Antje Hermenau denken was man will. Man muss sie nicht mal kennen. Einen »Totalabsturz« hat sie indes vermutlich aber nicht erlitten. Das haben der Ex-Grünen allerdings einige unterstellt, weil sie sich mit Bürgerinnen und Bürger traf, die sich in der AfD »engagieren« – die taz berichtete. Mit denen redet man nicht, heißt es zuweilen. Habe mich auch schon ertappt, dass ich so dachte und handelte. Letztens erst im Bus, als ein Teenager mit einer verhärmten Alten stritt, weil die laut und deutlich ihrer AfD-Begeisterung frönte. Ich sagte dem Jungen, das bringe nichts, sie sei ihm geistig nicht gewachsen und machte es mir und ihm so recht einfach. Nun gut, im Bus ist auch ein denkbar ungünstiger Ort für solche Dialoge. Aber wenn man ehrlich ist: Natürlich muss man mit diesen Leuten sprechen. Das ist zuweilen unappetitlich. Doch welche Optionen gibt es denn? Über das Phänomen rechtsverrückter Bürger mosert man jetzt im (eher) linken Spektrum seit mehr als einem Jahr. Schmähung, Maulkörbe all so was gibt es von dort als Ratschlag. Wenn das die Lage entspannt, sagt mir Bescheid, dann mache ich auch mit. Den Artikel weiterlesen »

    54 Kommentare

    Endlich! Die sozialdemokratische Wende

    geschrieben am 08. Oktober 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    spd-titelbildDie Bundestagswahl naht! Und für die Parteien bedeutet das natürlich, sich jetzt aufstellen und positionieren zu müssen. Das gilt auch und gerade für die SPD, die ja derzeit nicht zwingend zu den Favoriten zählt. Daher meine Wahlempfehlung in Form einiger Tipps, die die Partei ganz sicher beherzigen wird. Oder eben ganz sicher nicht.


    Es wird Zeit für eine sozialdemokratische Wende!
    Die SPD muss unverzüglich, sofort, in der nächsten Zeit
    auf lange Sicht kurzfristig etwas tun.
    Sie muss der Armut reich und wohlhabend entgegentreten,
    in ständiger Bewegung sein, den Stillstand wahren,
    bewegungslos in rasendem Tempo weiter ruhen. Den Artikel weiterlesen »

    51 Kommentare

    Ein Grund unter anderen, warum sich die Linke schwertut

    geschrieben am 23. September 2016 von Gastautor

    bwagvon Roberto de Lapuente

    Alle möglichen Leute waren da am Samstag unterwegs. Aus jeder gesellschaftlichen Schicht. Aus verschiedenen Berufsständen. Die Freihandelsabkommen sind nicht, wie das manche Medienanstalt gerne behauptet, der Angriffspunkt einer sektiererischen Splittergruppe. Die Ablehnung ist breiter Konsens. Egal, was man sonst auch denken mag bei den Gegnern, bei CETA und TTIP ist die Sache relativ klar. Beides wird als Generalangriff auf Demokratie, Transparenz und Lebensqualität angesehen. Wie gesagt, alle möglichen Leute waren da. Und dann noch die Antifa. Oder der schwarze Block oder wie diese Mädels und Jungs sich auch bezeichnen. Der politische Kindergarten gab sich die Ehre und ich musste als Linker mal wieder feststellen: Euer Kampf ist nicht meiner. Euer Krampf ist etwas, was mit der Linken an sich nichts zu tun hat – oder wenigstens nicht mehr zu tun haben sollte. Die Linke sollte endlich deutlich machen, dass dieser Mob nichts ist, was links relevant sein kann.
    Den Artikel weiterlesen »

    184 Kommentare

    Zahlenspiele nach den Anti-TTIP-Ceta-Demos

    geschrieben am 18. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    ceta

    19 Kommentare

    15 Jahre nach „9/11“: Geklärt ist überhaupt nichts!

    geschrieben am 07. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    bild-2Auf die Frage, was Sie am 4. August oder am 17. Oktober 2001 gemacht haben, wissen Sie wahrscheinlich keine Antwort, es ist einfach zu lange her. Befragt man Sie dagegen nach dem 11. September 2001, können Sie aller Wahrscheinlichkeit nach sofort sagen, wo Sie waren, was Sie gemacht haben und wie Sie sich fühlten, als die von Terroristen entführten Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers einschlugen. Seitdem ist viel passiert. Oder auch sehr wenig, je nachdem, welche Perspektive man einnimmt. Den Artikel weiterlesen »

    228 Kommentare

    Grenzen dicht ?!

    geschrieben am 30. August 2016 von Gastautor

    lossy-page1-800px-Bariyer.TIFEine Gastglosse von Christoph Jehle

    Die in letzter Zeit immer häufiger vorgebrachte Forderung, die Grenzen zu schließen, ist in der Praxis so sinnvoll wie die Forderung nach schönem Wetter. Und wie eine Erfüllung der Forderung nach dauerhaft schönem Wetter mit drastischen Nebenwirkungen wie Wassermangel einhergehen würde, wäre auch ein Schließen der Grenzen fatal.

    EU-Außengrenzen

    Die Sicherung der EU-Außengrenzen obliegt den peripheren EU-Mitgliedsstaaten, die eine Grenze zu einem Nicht-EU-Mitgliedsstaat besitzen. Diese werden durch ihre periphere Position somit gleich zweifach belastet, während Deutschland von EU-Mitgliedsländern umgeben ist. Länder mit im Vergleich zur Landesfläche großen Küstenlängen wie Griechenland oder Italien haben praktisch keine Chance, ihre Küsten vollständig abzusichern. Den Artikel weiterlesen »

    76 Kommentare

    Handlungsfähig bleiben!

    geschrieben am 25. August 2016 von Gastautor

    wedding-322034_960_720von Roberto de Lapuente

    Ein Appell, sich unbequemer Themen zu widmen, um nicht archiviert zu werden.

    Wir haben uns in letzter Zeit oft darüber unterhalten, ob man als Linker nicht auch die Ängste jener Menschen wahrnehmen muss, die in eben dieser Angst dazu neigen, rechten Reflexen zu erliegen. Oder um das hier anders einzuleiten: Darf man, wie Frau Wagenknecht vor einigen Wochen, vor den falschen Entwicklungen im Bezug auf »Wir schaffen das!« hinweisen, auf die Gefahr hin, dem linken Lebensgefühl unbequeme Ansichten zu vermitteln? Oder ist Weggucken und unterlassene Kritik als linkes Biedermeier angesagt? Wie halten wir es denn beispielsweise links mit Kinderehen, die ins Land kommen? Das Argument, es seien ja nur 1.000 Mädchen betroffen, das lasse ich nicht gelten. 1.000 Mädchen sind 1.000 Fälle für das Jugendamt nach in Deutschland gängiger Rechtsauffassung. Das kann man doch nicht, nur weil man nicht mit einem Rechten verwechselt werden will, einfach so verschweigen. Den Artikel weiterlesen »

    162 Kommentare

    Wasserflaschen gegen Axtangriffe?

    geschrieben am 22. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Thomas_de_Maizière_CDU_Parteitag_2014_by_Olaf_Kosinsky-6Kommentar

    Ok, den Zivil- und Katastrophenschutz mal auf Vordermann zu bringen, dagegen spricht eigentlich nichts. Es kann nicht schaden, das Konzept auf dem Stand von 1989 zu aktualisieren. Aber die Bundesregierung schafft es mit aufreizender Regelmäßigkeit, aus jedem Furz ein Drama zu machen. Und der Furz-König ist Thomas de Maizière (CDU). Den Artikel weiterlesen »

    58 Kommentare

    Auf der Suche nach dem Rechten im Linken

    geschrieben am 19. August 2016 von Gastautor

    Exécution_de_Marie_Antoinette_le_16_octobre_1793von Roberto de Lapuente

    Kommen wir mal zu was Romantischem. Zu Herrn Stephan Erdmann. Er hat gut gesprochen vor zwei Wochen. Als er sich »auf die Suche nach einer Linken« begab. Dies ging zu Herzen, wenn man es denn nur am linken Fleck trägt. Es war aber nicht nur romantisch, sondern sehr erbauend. Das Wort »links«, es kam gefühlt in jedem Satz als Substantiv und Adjektiv vor. Wie ein Hallelujah. Da muss man nicht mehr nachdenken, es reicht die Repetitio. Romantisches und Erbauendes sind keine logischen Kategorien. Den Artikel weiterlesen »

    142 Kommentare

    JackPod-Themen und Gäste: Wünscht Euch was!

    geschrieben am 11. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    fragezeichenKürzlich wurde der erste Podcast mit dem wohlklingenden Namen „JackPod“ fertig. Das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ hatte es in sich und zog lebhafte Diskussionen nach sich. Inzwischen hat sich alles wieder etwas beruhigt, die Gemüter sind nicht mehr so erhitzt wie noch vor kurzem.

    Es wird also Zeit für einen neuen Podcast!
    Doch worüber sollen wir sprechen, wen einladen?

    Die folgenden 12 Minuten sind für alle interessierten Hörer gedacht, aber auch für die, die gerne Kommentare abfeuern, ohne vorher die „Starttaste“ gedrückt zu haben. Die lieben wir eben besonders, die „klugen Köpfe“, die etwas nicht hören müssen, um sich ein Urteil zu bilden. Den Artikel weiterlesen »

    107 Kommentare

    Der Unterschied zwischen Ironie und Zynismus

    geschrieben am 08. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    Wir haben es nicht geschafft

    geschrieben am 01. August 2016 von Gastautor

    Karl_Glatt_Flüchtlingevon Roberto De Lapuente

    Die ganze Naivität der Wir-schaffen-das-Parole kriegen wir im Grunde dieser Tage um die Ohren gehauen. Würzburg, Ansbach. (München ist anders gelagert.) Es reichte eben nicht, wie Bob, der Baumeister die Bewältigung möglichst laut in die Runde zu kommunizieren. »Wir schaffen das!« ist kein Plan, es ist Motivationstraining, nicht Politik, sondern billiger Psychotrick. Man muss schon vorbereitet sein, wissen was man wie und wo tut. Und es reichte eben außerdem nicht aus, die alten T-Shirts und Pantoffeln für die Flüchtlinge aus dem Schrank zu kramen und zivilgesellschaftlich eine Willkommensdelegation an Bahnhöfen abzustellen. Das war naiv und für Naivität bezahlt man einen Preis auf dieser Welt. Das muss man so offen artikulieren können, nicht jede Kritik an dieser Kriegen-wir-schon-hin-Mentalität, der die Bundeskanzlerin eine kurze Phase ihrer dritten Amtszeit widmete, ist ein rechter Einwand. Es ist eher ein verantwortungsvoller Ansatz. Den Artikel weiterlesen »

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