Direkt zum Inhalt

  • Suchen

  • RSS Feeds

  • Letzte Kommentare

  • M & M’s: Mainstreammedien und Montagsdemos

    geschrieben am 16. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    SPIEGEL-ONLINE

    Die neuen Montagsdemos werden kontrovers diskutiert. Von den Mainstreammedien wurden sie allerdings bislang kaum bis gar nicht wahr- oder aufgenommen. Das erregt die Gemüter um die Initiatoren Lars Mährholz, Ken Jebsen & Co. Den Artikel weiterlesen »

    373 Kommentare

    Offener Brief an Lars Mährholz (Initiator der Montags-Demos 2014)

    geschrieben am 11. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    schreibmaschineFoto: Wikipedia

    Werter Herr Mährholz,

    mit Ihnen legt man sich besser nicht an, das habe ich kürzlich erfahren müssen. Ich hatte einen Artikel geschrieben, der sich mit Ihnen und Ken Jebsen und Jürgen Elsässer beschäftigt hat. Es ging um die von Ihnen initiierten Montags-Demos. Sie haben mir daraufhin juristische Schritte angedroht. Und das klang so:

    Ich bin sprachlos über so viele lügen und verleugnungen! einer meiner besten freuende ist jude! ich war schon öfter in israel, fliege seit 12 Jahren 1-2 mal im Jahr in die usa! ich liebe alle menschen, habe keine vorurteile und bin absolut weltoffen! wie könnt ihr es wagen so etwas über menschen zu schreiben die ihr nicht kennt! das ist eine strafanzeige wert! was glaubt ihr was ihr für müll schreiben könnt ohne dafür zur rechenschaft gezogen zu werden!
    mfg
    lars maehrholz

    Daraufhin habe ich den Artikel vom Netz genommen, denn ich konnte nachlesen, dass Sie gern mit Abmahnungen drohen, wenn Sie etwas sehen, das Ihnen nicht passt. Den Artikel weiterlesen »

    514 Kommentare

    Was will Andrea Nahles wirklich?

    geschrieben am 03. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Andrea Nahles Idee

    Bilder sagen mehr als 1.000 Worte?

    191 Kommentare

    Arbeitslosigkeit für Dummies: Leicht erklärt

    geschrieben am 02. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    DummiesFoto: Wikipedia

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will komplexe Sachverhalte auch einfacher gestrickten Menschen schmackhaft machen. Deshalb hat es den „Leitfaden in Leichter Sprache“ verfasst. Das ist wirklich nett, auch wenn nicht immer sofort alles deutlich wird. Und dass leichte Sprache noch ein bisschen leichter wird, wenn man das Wort groß schreibt, ist zumindest noch nicht bewiesen. Aber sei’s drum. Schauen wir uns doch mal ein bisschen um …

    Es beginnt mit einem „Herzlich Willkommen!

    Das ist erst mal eine feine Geste, auch wenn das Willkommen hier hätte klein geschrieben werden müssen. Aber hey, klammern wir uns nicht an Kleinigkeiten, weiß doch eh keiner, der es liest. Widmen wir uns lieber der „Leichten Sprache“. Die hat es in sich und macht aus dem Bundesministerium gleich mal ein Bundes-Ministerium. Was genau der Bindestrich erleichtern soll, erschließt sich dem Außenstehenden nicht auf den ersten Blick. Auf den zwei, dritten und vierten Blick übrigens auch nicht.
    Ok, jetzt aber zur Sache!

    Zunächst wird abgeklärt, wie diese komische URL überhaupt zustande kommt (die URL ist übrigens das, was immer da oben steht, das, wo immer mit „www“ anfängt, oder mit „http“ oder „https“ oder solche Sachen, wird aber so leider nicht erklärt) .

    Jedenfalls schreibt das Bundes-Ministerium:

    Sie sind auf der Internet-Seite vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.
    Die Abkürzung ist: BMAS.
    Darum heißt die Seite auch www.bmas.de
    Wir sind für viele verschiedene Bereiche in der Politik da.
    Das sind unsere wichtigen Aufgaben:
    Viele Menschen sollen Arbeits-Plätze haben.
    Und niemandem soll es schlecht gehen.

    Das ist doch schon mal richtig gut! Arbeits-Plätze sind für viele da. Trotzdem kann eine anschließende Erläuterung nicht schaden, deshalb schreibt das Bundes-Ministerium weiter:

    Das bedeutet:
    Wir sind dafür da, dass alle Menschen in Deutschland zusammen halten.
    Und es muss Hilfen geben, dass alle Menschen überall dabei sein können.

    Halten wir fest: Alles Menschen müssen zusammenhalten und überall dabei sein können. Was genau das mit den Arbeitsplätzen zu tun hat, ist nicht hundert-prozen-tig klar, aber wenn viele Menschen Arbeit haben und es niemandem schlecht geht, dann sind eben alle zusammen dabei. Oder so.

    Der nächste Satz ist nur verwirrend, wenn man unkonzentriert ist. Er lautet:

    Wir wollen, dass es wenige Menschen ohne Arbeit gibt.

    Man muss wissen, dass das nur der Vervollständigung dient, denn oben steht ja schon, dass viele Menschen Arbeits-Plätze haben sollen. Da ist es nur konsequent und irgendwie folgerichtig, wenn nur wenige keine Arbeits-Plätze haben. Jetzt wird es dann aber doch etwas komplex:

    Und alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, eine Arbeit zu finden.

    Also jetzt doch alle? Waren es eben nicht noch wenige, die keine Arbeits-Plätze bzw. viele, die Arbeits-Plätze haben sollen? Nein, da kann man schon mal rein geraten, in diese kleine rhetorische Falle. Viele Menschen sollen sollen Arbeits-Plätze haben, während gleichzeitig wenige Menschen Arbeits-Plätze nicht haben sollen, aber suchen dürfen in jedem Fall alle Menschen einen Arbeits-Platz. Gar nicht so leicht, diese Leichte Sprache.

    Um was es ganz konkret geht, wird ziemlich offensichtlich, wenn man Leicht weiter liest:

    Dafür machen wir vieles in Deutschland und Europa.
    Das sind unsere wichtigsten Aufgaben.
    Diese sind für viele Menschen in Deutschland wichtig.

    Was genau „vieles“ ist, dürfte für den geneigten Leser dann noch zu schwierig sein. Aber die wichtigen Aufgaben sind für viele Menschen in Deutschland wichtig. Oder doch für alle? Oder für wenige nicht? Es kommt wohl auf den Blickwinkel an.

    Jedenfalls ist das Bundes-Ministerium wirklich bemüht. Es schreibt:

    Wir versuchen, diese schweren Themen leicht zu erklären.“
    So können die meisten Menschen die Internet-Seite lesen.
    Darum gibt es auch diesen Teil in Leichter Sprache.

    Deutsche Sprache, Leichte Sprache.

    Nachtrag:
    Es geht mir bei diesem Text keinesfalls darum, Menschen mit Lese- oder Rechtschreibschwierigkeiten zu veralbern! Ich habe viele Jahre als gelernter Erzieher mit Menschen gearbeitet, die Behinderungen hatten (auch wenn ich nicht weiß, ob das heute noch der politisch korrekte Begriff ist).
    Vielmehr möchte ich aufzeigen, dass man beim Bundesarbeitsministerium weder in “schwerer” noch in “leichter” Sprache etwas Sinnvolles oder gar Nachvollziehbares kommuniziert.

    Nachtrag II:
    Wer sich die Seite einmal genauer anschauen will, wird hier fündig.

    Den Artikel weiterlesen »

    83 Kommentare

    Braunes Gelaber bei Anonymous?

    geschrieben am 27. März 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Anonymous hat ein neues Video produziert. Oder etwa doch nicht? Waren es nur irgendwelche Vollpfosten, die den Namen der namenlosen Organisation, die gar keine Organisation ist, für sich nutzen, um braunen Dreck zu verbreiten? Und ist es überhaupt brauner Dreck? Oder nicht doch eher eine Auflistung vernünftiger Forderungen und naheliegender Fakten? Muss man darüber berichten? Oder eben gerade nicht? Fragen über Fragen …

    Nicht weniger als ein Aufruf zur Revolution ist die Kernbotschaft des Videos von Anonymous. Oder von wem auch immer. Kaum hat das Material seinen Weg in die internette Welt angetreten, wird darüber gestritten, ob es echt ist oder nicht. Doch bei allem, was da so an rhetorischem Potpourri geboten wird, bleibt am Ende irgendwie hauptsächlich die Frage übrig, ob multikulti nun gut ist oder nicht. Den Artikel weiterlesen »

    245 Kommentare

    Seite 1 von 251234...1020...Letzte »