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  • Ruf! Mich! Nicht! An!

    geschrieben am 04. Januar 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    3511874961_c725d9c89a_zZum Jahresbeginn etwas Leichtes. Es wiegt wirklich nicht viel, ist ungeheuer praktisch und immer und überall dabei: das Handy.

    Heute bei der Zulassungsstelle.
    Der Krach ist unerträglich. Überall tönt und knarzt und summt und klingelt es. Handys sind hier eigentlich unerwünscht. Aber niemand hält sich dran. Das ist sicher keine böse Absicht, das Handy ist so selbstverständlich geworden, dass scheinbar niemand mehr sich Gedanken darüber macht, ob das Ding nervt oder nicht. Und schon gar nicht darüber, wie bescheuert der Einsatz der modernen Knochen fürs Ohr manchmal ist.

    „Keine Ahnung!“

    PalimPalim!
    „Ja? … Nee, ich bin noch auf der Zulassungsstelle … Keine Ahnung, dauert wohl noch.“

    PalimPalim!
    „Hallo? … Weiß ich noch nicht, komme hier wohl erstmal nicht weg.“

    PalimPalim!
    „Hey! … Ja, kann ich machen, aber ich hab keinen Schimmer, wie lange das hier noch dauert.“

    Wir halten fest: zwei Männer, eine Frau. Alle auf der Zulassungsstelle. Offenbar wollten die Anrufer wissen, wie lange es noch dauern wird. Um dann zu erfahren, dass eben genau das in den Sternen steht. Weil wir von der Zulassungsstelle sprechen. Niemand, nicht mal Gott, weiß, wie lange man dort festsitzt. Dennoch ist die telefonische Information darüber, dass man über die Dauer des Aufenthaltes keinerlei Aussagen treffen kann, offenbar höchst interessant.
    Aber warum, um alles in der Welt?

    Handys sind ok!

    Ich hab nichts gegen Handys, ehrlich nicht! Schließlich habe ich selbst eins, auch wenn ich mir ständig den Ärger von Freunden, Verwandten, Bekannten und Kollegen anhören muss. Ich sei nie zu erreichen, heißt es dann immer. Teilweise stimmt das sogar, denn vor einigen Monaten hat mein Handy (zugegeben, nicht das neueste Modell) seinen akustischen Geist aufgegeben. Es vibriert zwar noch fleißig, wenn jemand anruft. Aber der Klingelton hat sich verabschiedet, genauer: alle Klingeltöne taten das, es macht einfach nicht mehr PalimPalim!. Das zieht den Ärger meines sozialen Umfeldes auf sich. Was in meinem Fall jedoch ziemlich überflüssig ist.

    Ich bin doch da!

    Der Vorwurf, ich sei nicht erreichbar, ist nicht haltbar, wenn man genauer hinsieht. Denn auch wenn ich mein Handy auf unverantwortliche Art und Weise vernachlässige (wäre mein Handy ein Kind, ich hätte es ratzfatz das Jugendamt am Hals), erreichen kann man mich gut, sehr gut sogar. Ich bin kein Pilot, auch kein Busfahrer oder Feuerwehrmann, die ja bekanntlich viel unterwegs sind (wobei der Feuerwehrmann im Falle eines Einsatz wahrscheinlich auch mit funktionierendem Klingelton nicht rangehen wird – hoffe ich jedenfalls!). Ich bin Freiberufler. Ich arbeite von zu Hause aus, schreibe oder spreche den ganzen Tag. Und da meine Festnetznummer ausgezeichnet funktioniert, ist es eine Kleinigkeit, mich telefonisch zu erreichen. Aber das Festnetz ist offenbar total out. Dabei bin ich doch da! Meistens jedenfalls. Und notfalls gibt es einen Anrufbeantworter. Mit so einem Piepton, nach dem man eine Nachricht hinterlassen kann.

    Und was ist mit den giftigen Strahlen?

    Hohe SAR-Werte sind durchaus ein Thema bei Handys. Einerseits. Andererseits will kein Schwein mehr etwas darüber hören. Das Handy ist omnipräsent, es ist ein so wichtiger Teil unseres Lebens geworden, dass irgendwelche Strahlung meist nur müdes Gähnen erzeugt. Es ist ratsam, sich ein möglichst strahlungsarmes Handy zuzulegen, aber mal ehrlich: kaum jemand kümmert sich drum.
    Außerdem gibt es diese Dinger noch nicht lange genug, um verbindliche Aussagen über die tatsächlichen Gefahren durch Strahlung machen zu können. Und selbst wenn es so wäre – Raucher hören ja (meist) auch nicht mit ihren Glimmstengeln auf, weil das Rauchen irgendwie ungesund ist. Der Suchtfaktor ist einfach zu groß. Bei der Zigarette. Und beim Handy.

    Telefonieren mit Sinn und Verstand?

    Man könnte sagen: leben und leben lassen. Wenn jemand alle Nase lang telefonieren will, soll er es doch tun. Stimmt, und im Prinzip sehe ich das auch so. Es ist alleine die Tatsache, dass über derart viel Belangloses am Telefon gesprochen wird, dass sich mir die Nackenhaare querstellen. Das Beispiel in der Zulassungsstelle war da durchaus repräsentativ. Es klingelte in einer Tour, wirklich ungelogen. Und ich bekam kein einziges Telefonat mit, das auch nur ansatzweise den Eindruck erweckte, sinnvoll oder gar wichtig zu sein.
    Doch, Moment, eins war da! Offenbar bekam ein Mann, der ebenfalls im Wartebereich saß, einen Anruf von einem Kunden, schien wirklich wichtig zu sein. Der Mann versprach seinem Kunden, sich um dessen Anliegen zu kümmern. Es ging ein wenig hin und her, bis der Mann auf dem Stuhl gegenüber das Gespräch mit dem Satz beendete: „Ok, also, ich schlage vor, ich melde mich später nochmal. Ich weiß nämlich nicht, wann ich hier rauskomme.“
    Ein Déjà-vu.

    ——————————————————————————————————————————–Bild: Glen Bowman, flickr.com

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    39 Kommentare

    Kostenlose Sicherheit: drum prüfe, was sich ewig bindet …

    geschrieben am 23. Dezember 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    LE-LogoMit Pauken und Trompeten wurde es jüngst angekündigt: das vollmundige Versprechen von absoluter Sicherheit – und zwar kostenlos: seit dem 03.12.2015 bietet die Initiative “Let’s Encrypt” kostenfreie SSL-Zertifikate an.

    So titelte beispielsweise das Fachmagazin c’t in der Ausgabe 25/2015 auf Seite 136: “https:// für alles! Die Initiative Let’s Encrypt revolutioniert mit kostenlosen SSL-Zertifikaten das Web”. Ist das wirklich die Revolution, auf die alle Datenschützer gewartet haben? Blicken wir etwas tiefer…

    Let’s Encrypt: Wer ist das und was wollen die?

    Let’s Encrypt ist eine Initiative, die als Zertifizierungsstelle (certificate authority, CA) fungiert und selbstständig SSL-Zertifikate (bzw. TLS-Zertifikate – da sich der Begriff “SSL-Zertifikat” eingebürgert hat, verwenden wir diesen) ausstellen kann. Betrieben wird die Initiative durch die Internet Security Research Group (ISRG) aus Kalifornien, USA, zu deren Unterstützern neben Mozilla, Akamai und Cisco unter anderem auch die folgenden zählen:

    Unterstuetzer

    Die Electronic Frontier Foundation (EFF), die bekannt für ihren Kampf für verbesserte Privatsphäre ist, IdenTrust, die den Cross-Sign durchgeführt haben, sodass den Let’s Encrypt-Zertifikaten von gängigen Browsern automatisch vertraut wird, und die Internet Society, die sich für ein sicheres Internet und technologische Standards stark macht. Auch die Datenkrake Facebook gehört zu den Hauptsponsoren. Mitte Dezember wurde bekannt, dass Facebook weiterhin auf die schon lange als unsicher geltenden SHA-1-Zertifikate setzen möchte. Auch der datenhungrige Social Commerce-Anbieter shopify zählt zu den Hauptsponsoren. Partner und Sponsoren kommen also aus allen Ecken und Enden – ein bunter Mix. Den Artikel weiterlesen »

    31 Kommentare

    Nerzfrauen decken auf: In China essen sie Tchibos

    geschrieben am 18. Dezember 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    445px-China_imperialism_cartoonSatire

    Jetzt ist es amtlich! In China essen sie nicht nur Hunde, sondern auch Tchibos. Das hat das Internetnetzwerk „nerzfrauen.org“ aufgedeckt. Die aus Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern und toten Ururgroßmüttern bestehende Vereinigung verschwörungspraktischer Frauen klagt nun vor dem Verwaltungsgericht Castrop-Rauxel gegen das Land mit der komischen Sprache. Nerzfrau-Chefin Doro Weia sagte irgendwann irgendwie jemandem, der es hören wollte: „Wir konnten es kaum glauben, aber die Chinesen verspeisen jeden Tag bis zu 4 Tchibos. Wir sind zwar mit den Chinesen im Gespräch, der Dialog fällt aber schwer wegen Sprachbarrieren.“ Den Artikel weiterlesen »

    58 Kommentare

    Die Netzfrauen und ich: das wird nichts mehr

    geschrieben am 16. Dezember 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    hetzfrauenNormalerweise neige ich dazu, andere ihren Kram machen zu lassen und dabei zu hoffen, dass ich in Ruhe meinen machen kann. Ist nicht immer leicht, denn manchmal juckt es schon sehr in den Fingern, wenn man etwas liest, das einem mit offenem Mund dasitzen lässt.
    Trotzdem, ich glaube, ich krieg den Eiertanz ganz gut hin.
    Bis gestern. Denn da fand ich bei den netzfrauen ein Video. Genauer: mein Video (ist inzwischen nur noch auf Facebook zu sehen oder war von vornherein nicht für die Website gedacht, weiter unten wird verlinkt). Im Prinzip alles halb so wild. In so einem Fall – kann ja schließlich passieren – schreibt man einfach die Betroffenen an und klärt die Sache lautlos.
    Denkste!

    Was war passiert?

    Zunächst stolperte ich auf Facebook über ein netzfrauen-Posting, das harsche Kritik an Tchibo übte. Es ging um Schlüsselanhänger in „Echtfell-Optik“. Die Dinger verkauft Tchibo derzeit. Das brachte die netzfrauen dazu, folgenden Satz zu posten: „Vorsicht!!! Tchibo hat Schlüsselanhänger in Echtfell-Optik – für 5,95 Euro im Angebot.“
    Und weiter ging es mit: „Jahr für Jahr werden China geschätzt 70 Millionen Tiere wegen ihres Fells getötet. Im November ist Erntezeit, dann sind die Tiere gerade erst 5 Monate alt und ihr Fell wird oft am lebendigen Fell abgezogen. Viele Käufer ahnen nicht mal, dass sie echten Pelz tragen.“

    Es folgte ein Shitstorm, der es nicht nur in sich, sondern meiner Meinung nach auch seine Berechtigung hatte. Die netzfrauen hatten es zwar so formuliert, dass Tchibo nicht explizit unterstellt wurde, statt Kunstfell echten Pelz zu verwenden. Zu einem anderen Schluss als den des Schuldspruchs konnte man als Leser aber kaum kommen. Und eben das löste heftige Reaktionen aus.

    Eigentlich auch noch nicht so dramatisch, dachte ich mir. Da hat sich wohl jemand zu weit aus dem Fenster gelehnt und sich im Ton vergriffen. Da mir das auch schon passiert ist (den einen oder anderen Text habe ich in der Vergangenheit entweder wegen nachträglicher Informationen oder Hinweisen von Lesern vom Netz genommen), rechnete ich mit einer Klarstellung der netzfrauen.
    Fall erledigt?
    Ääääh, nein!
    Im Gegenteil!

    Die netzfrauen „stormen“ zurück!

    Möge die Macht mit uns sein, könnten die netzfrauen gedacht haben und machten sich auf, mit aller Gewalt ihr Vorgehen zu verteidigen. Nachzulesen waren gifitige Sätze wie „Ihr habt es geschafft, euer Shitstorm war erfolgreich. Wir wissen nun, dass Konzerne nicht an den Profit denken, sondern unser Wohl im Auge haben“ oder auch „Wir haben keinen Fehler gemacht!“

    Nein, die netzfrauen machen offenbar nie Fehler. Bei Tchibo, so der Tenor, habe man lediglich nachgefragt. Was daraus gemacht wurde, dafür können die Netzfrauen nun wirklich nichts.
    Das sah die Huffington Post anders. Sie beschrieb den Fall, nachdem zuvor bereits mimikama darauf hingewiesen hatte, dass die netzfrauen manipulierend vorgegangen waren. Was folgte, waren Warnungen der netzfrauen an ihre Leserschaft: „VORSICHT! vor der Seite!“
    mimikama, die gemeint war, dürfte trotzdem weiter leben.

    Das Leiden der netzfrauen

    Nicht erst seit gestern werden die netzfrauen nicht müde, ihren Kampf für die Gerechtigkeit und gegen die Großkonzerne als wahre Heldentat aufzuspielen. Die machen das doch tatsächlich umsonst, sagen sie. Das soll vorkommen. Meine ich. Die Leser hätten sich auf den unfairen Shitstorm gegen die netzfrauen eingeschossen und dabei Tchibo, Nestlé oder Beiersdorf völlig aus dem Blick verloren, sagen sie. Hätten die netzfrauen seriöser gearbeitet, wäre es gar nicht zu diesem Shitstorm gekommen. Meine ich.
    In die Kritik geraten die netzfrauen immer mal wieder. Wegen verschwörungstheoretischer Ansätze und der wenig transparenten Außendarstellung.
    So oder so: sich in die Opferrolle zu begeben, das können die netzfrauen. Die Tränen kommen wir aber deswegen trotzdem nicht.

    … und dann wäre da noch …

    … die Sache mit dem Video. Da ich in den letzten Tagen verfolgt habe, was die netzfrauen denn so alles zum Besten geben, stolperte ich über ein Facebook-Video, das Sigmar Gabriel in einem ZDF-Interview zeigte. Ich rieb mir kurz die Augen, das Video kam mir ziemlich bekannt vor. Was kaum verwundern kann, denn es stamme von mir. Ich schrieb die netzfrauen an und erhielt als Antwort: nichts.
    Ich frage nach und bekam als Antwort: “Hallo Tom, was ist ? – hier Doro – wir haben nichts geklaut – wir haben das Video erhalten – was sollen wir machen – löschen ? – Wir dachten, es gehört dem, der es uns schickte.“
    Mein Lösungsvorschlag war, dass die netzfrauen entweder kenntlich machen, dass das Video ursprünglich von mir stamme oder mir mitteilen, von vom sie das Video haben.
    Die Reaktion ließ nicht lang auf sich warten. Kurze Zeit später wurde ich kommentarlos blockiert.

    Höchst aggressiv und mimimimimi …

    Ob ich etwas wegen des Videos unternehme? Nein, natürlich nicht. Sollen die netzfrauen es von mir aus verwenden. Es ist die Art und Weise und die Aggressivität, die mich ärgert. Die netzfrauen teilen massiv aus, agieren dabei wütend, unsachlich und komplett beratungsresistent.
    Gleichzeitig jammern sie lauter als ein depressiver Kirchchor, wenn man sie bei Fehlern ertappt oder Kritik an ihnen übt. Auch hier ist das vornehmliche Merkmal ihrer Reaktionen Aggressivität. Und irgendwie sind sie gleichzeitig weinerlich, eine Mischung, die nicht jeder schafft, das muss man wohl einräumen.

    Oft heißt es, die Arbeit der netzfrauen sei wichtig, sie decken auf, was Großkonzerne anrichten. Sie opfern sich und ihre Zeit für die gute Sache.
    Ich sehe das anders. Für mich sind die Netzfrauen nichts weiter als ein Haufen Schreiberlinge, die sich extrem wichtig nehmen und auf alles einschlagen, was nicht zu 100 Prozent deckungsgleich mit ihnen ist. Die Recherche im Fall Tchibo hat faktisch nicht stattgefunden, Inhalte zu klauen, das gehört scheinbar zum guten netzfrauen-Ton, und wer zarte Kritik äußert, wird mit bösen Worten befeuert und mit juristischen Schritten bedroht.

    Sollen sie weiter ihre Giftpfeile verschießen, die netzfrauen. Und dabei bitterlich weinen. Ich denke derweil darüber nach, mir den Schlüsselanhänger von Tchibo zu kaufen. Aber erstmal werde ich checken, ob auch wirklich kein echtes Fell enthalten ist.

    Nachtrag: Dieser Artikel wurde mir empfohlen: http://www.frankshalbwissen.de/2015/04/27/die-netzfrauen-und-der-streisand-effekt/
    Interessant, interessant!

    Und noch ein interessanter Text: http://graslutscher.de/der-netzfrauen-feldzug-gegen-groskonzerne-mimikama-und-ihre-eigenen-leser/

    120 Kommentare

    Frontschweine wie wir

    geschrieben am 07. Dezember 2015 von Gastautor

    atochavon Roberto J. De Lapuente

    Man ist doch ein klein wenig bescheidener geworden. Jetzt liegt der Verteidigungswall der deutschen Interessensgrenze nicht mehr, wie noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt, am fernen Hindukusch, jetzt liegt er gewissermaßen direkt an der europäischen Peripherie. In Syrien. Und die Bundeswehr ist verfassungsgemäß als Verteidigungsarmee mit dabei. Sie verteidigt dort nicht weniger als unsere Freiheit, unsere Art zu leben. Sie ist dort auch für mich unterwegs – so jedenfalls sagen es die Befürworter des Einsatzes, wenn man die uniformierten Damen und Herren nicht mit einem solidarischen »Hurra!« verabschiedet. Sie bringen damit die Undankbarkeit ins Spiel und wollen so die Kriegsgegner diskreditieren. Denn da schickt man extra Personal nach Syrien, damit wir leben können wie immer sie es von uns wollen, und dann sind wir nicht mal mit dem Herzen dabei. Für die Falken ist das selbstverständlich eine Schande. Also möchte ich an dieser Stelle mal meinen Dank aussprechen: Vielen herzlichen Dank, dass ihr nun so geschickt daran arbeitet, mich zu einem Opfer terroristischer Anschläge zu machen. Dankeschön, dass wir nun alle Anschlagsziele desillusionierter Hardliner sein dürfen.

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