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  • Ukraine: Das System frisst sich durch

    geschrieben am 05. März 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Kommentar

    Eigentlich ist es längst klar: Das westliche Kapital frisst sich durch die Ukraine. Es ist hungrig, weil das in seiner Natur liegt. Es will Expansion und Ausbeutung, es ist gierig nach mehr, riecht einen neuen Markt, der ausgeweidet werden muss, bis die Innereien leblos verstreut herumliegen. Daran ist nichts Schönes, nichts Edles, und mit herzensguter Demokratie und wahrer Menschenliebe hat das auch nichts zu tun. Das Kapital ist wieder einmal in ein Land einmarschiert. Nicht mit Panzern, der Marine oder Bodentruppen. Es reichte, die Unzufriedenheit vieler Menschen zu erkennen, gleichzeitig gezielt gewisse Kräfte finanziell zu unterstützen und aus ihnen eine „Opposition“ zu machen. Die ist zwar zwischenzeitlich der Kontrolle entglitten, aber Veränderungen – Revolutionen – haben solche Unwägbarkeiten immer inne. Das gehört dazu. Den Artikel weiterlesen »

    237 Kommentare

    Ukraine: Live-Ticker

    geschrieben am 03. März 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Open Thread

    Nein, nein! Einen Live-Ticker zu den Entwicklungen in der Ukraine gibt es bei uns natürlich nicht. Wollen wir nicht, könnten wir auch gar nicht.

    Aber in den letzten Tagen und Wochen ist in unseren Kommentarspalten vermehrt der Wunsch aufgekommen, einen Open Thread einzurichten, damit ein Austausch stattfinden kann. Allein die Tatsache, dass unter dem Artikel „Kiew: Thomas im Wunderland“ mittlerweile fast 1.000 Kommentare zu lesen sind, macht den Bedarf, über dieses Thema zu diskutieren, deutlich.

    Wer hier nun also seine Eindrücke schildern will, neue Informationen hat, die das Thema näher beleuchten oder sonst etwas zu dem Thema beitragen möchte, sei hiermit ausdrücklich dazu ermuntert.

    Noch etwas: Wo gehobelt wird, fallen Späne, das gilt natürlich auch, wenn unterschiedliche Standpunkte aufeinander treffen. Wir möchten trotzdem darum bitten, gewisse Umgangsformen aufrecht zu erhalten.

    Besten Dank!
    Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf.

    290 Kommentare

    Dass das mal klar ist!

    geschrieben am 03. März 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Foto: Reuters

    Satire

    Obama meets with Vladimir Putin during the G8 Summit at Lough Erne in Enniskillen

    75 Kommentare

    Kiew: Thomas im Wunderland

    geschrieben am 20. Februar 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Kommentar

    Man muss schon ziemlich tief graben, um etwas über die Vorgänge in Kiew zu lesen, das nicht europäisch-neoliberal eingetrübt ist. Man muss graben, aber man kann sie finden, die Berichte, die sich mit den Hintergründen der Krawalle beschäftigen und die Motivation von Regierung und deren Gegnern nüchtern analysieren. Schaltet man allerdings die Tagesschau ein, die heute-Sendung, die Tagesthemen oder das heute-journal, wird man eines ganz sicher nicht finden: Informationen. Den Artikel weiterlesen »

    972 Kommentare

    Krieg, made in Germany – jetzt in noch mehr Ländern auf der Welt

    geschrieben am 03. Februar 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Kommentar

    Die neue Bundesregierung nimmt Fahrt auf. Ihr Ziel: das Ausland. Im Gepäck: Soldaten und Waffen. Das nennt man dann Verantwortung übernehmen. Gauck, von der Leyen, Steinmeier & Co. reden sich und uns kriegerische Einsätze mit humanitären Motiven schön. Tatsächlich aber strebt Deutschland mehr Macht an. Dafür taugte Krieg immer schon am besten.

    Die Deutschen wollen in der Mehrzahl keine weiteren Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das ergab eine von der Deutschen Presseagentur (dpa) in Auftrag gegebene Umfrage. Ob die nun repräsentativ ist, sei dahin gestellt. Und ist letztlich sowieso egal, denn die Bundesregierung hat ihren Weg längst eingeschlagen.

    Joachim Gauck – der erste Bundespräsident, der irgendwie mit im Boot der Regierungsmannschaft sitzt – streift von Rednerpult zu Rednerpult auf der Suche nach „seinem“ Thema. Das aktuelle lautet Krieg. Wobei Gauck das anders nennt, er spricht von „einer Verantwortung, die wir noch nicht eingeübt haben.“
    Das klingt so knuffig wie man das von Gauck kennt und mutet an wie der elterliche Hinweis an den Nachwuchs, das Zubinden der Schuhe zu perfektionieren.
    Dann wollen wir mal loslegen mit dem Einüben der Verantwortung für den Rest der Welt. Ob er – den Rest – das will oder nicht, spielt keine Rolle. Genauso wenig wie die Sicht der deutschen Bevölkerung, die lieber erst mal lernen soll, mit dem glücklich zu sein, was sie (nicht) hat.
    Die NS-Vergangenheit lässt der Bundespräsident als Gegenargument auch nicht gelten. Klar, nach dem Zweiten Weltkrieg habe sich Deutschland mit militärischer Präsenz erst einmal zurückgehalten. Und es mag Stimmen geben, die auch heute noch davon überzeugt sind, dass das so bleiben soll. Aber der Bundespräsident sieht das anders: „Das überzeugt mich nicht“, sagte er ausgerechnet auf der Münchner Sicherheitskonferenz, wohin es ihn verschlagen hatte.
    Also, ran an den Feind! Den Artikel weiterlesen »

    226 Kommentare
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