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  • NDR und NachDenkSeiten starten gemeinsamen Zuschauerrat

    geschrieben am 01. April 2015 von Jens Berger

    Um die Qualität der ARD-Berichterstattung zu gewährleisten, hat sich der NDR entschlossen, zusammen mit den NachDenkSeiten einen Zuschauerrat ins Leben zu rufen. Damit folgt Kai Gniffke, seit 2006 Chefredakteur von ARD-Aktuell und damit verantwortlich für Tagesschau und Tagesthemen, einem Angebot von Albrecht Müller aus dem September letzten Jahres.

    Mit der einseitigen Berichterstattung durch Tagesschau und Tagesthemen soll bald Schluss sein – zumindest ist dies der Wunsch von Kai Gniffke, der sich die stetige Kritik aus den alternativen Medien offenbar zu Herzen genommen hat. Bereits im Oktober letzten Jahres, nur wenige Tage nachdem Albrecht Müller ihm unsere Hilfe angeboten hat, kam Gniffke auf die NachDenkSeiten zu und zeigte sich begeistert von unserem Angebot. „Wenn man sein gesamtes Berufsleben lang fest in den Redaktionsalltag eingebunden ist, kann man schnell betriebsblind werden“, so Gniffke in einer E-Mail an die Redaktion der NachDenkSeiten. Man würde die Kritik jedoch ernst nehmen und sei froh, auf externen Sachverstand zurückgreifen zu können.


    Bild: Albrecht Müller und Kai Gniffke
    © Alan Smithee

    Bekanntlich mahlen die Mühlen der Öffentlich-Rechtlichen jedoch langsam. Wochenlang wurden Konzepte verhandelt und wieder verworfen. Man darf nicht vergessen, dass es für eine öffentlich rechtliche Anstalt wie den NDR, ein Novum ist, offen und transparent mit einem kritischen Politblog, wie den NachDenkSeiten, zusammenzuarbeiten. Ein stetiger Zankapfel war dabei die Finanzierung. Schlussendlich konnte Gniffke jedoch den NDR-Intendanten Lutz Marmor davon überzeugen, dass es auch im Sinne der Gebührenzahler ist, wenn das NDR-Programm auch von denjenigen kontrolliert wird, die es mit ihren Rundfunkbeiträgen finanzieren.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    55 Kommentare

    Die Spiegelfechter im Doppelinterview

    geschrieben am 26. Februar 2015 von Jens Berger

    Quelle: dbate.de

    12 Kommentare

    Alle Jahre wieder …

    geschrieben am 24. Dezember 2014 von Jens Berger

    Liebe Leser,

    es gab eine Menge zu berichten im Jahr 2014. Es ging um Krieg, um Wirtschaft, um Menschenrechte, Ausspähungen und die Gelassenheit der “Ewigen Raute”. Im kommenden Jahr wird vieles Schlimmer werden – doch wer an das Gute glaubt, hofft darauf, dass einiges besser wird.

    Wir vom Spiegelfechter wünschen Euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch! Wir möchten auch gleich die Gelgenheit nutzen, uns bei Euch für eure Treue zu bedanken. Ein Blog ist lebendiges Medium, ohne Euch wäre der SPIEGELFECHTER nichts. Die Kommentare sind das Salz in der Spiegelfechtersuppe – auch wenn die Suppe am Ende manchmal ein wenig zu salzig ist ;-)

    Feiert schön und nutzt die freien Tage, um das Leben zu genießen. Da wir trotz ausgiebiger 10 Minuten-Recherche im Netz nichts “lustiges” oder “besinnliches” oder gar “lustig besinnliches” finden konnten, um unser Blog zu Weihnachten mit fremden Federn zu schmücken, von uns aber dennoch erwartet wird, dass wir zu Weihnachten irgendetwas tolles Multimediales bringen, schicken wir Euch halt mit dem Weihnachtslied eines talentierten älteren Engländers ins Fest:

    Frohe Weihnachten wünschen Eure Spiegelfechter,
    Jens und Tom

    110 Kommentare

    Zwischenruf!

    geschrieben am 14. November 2014 von Jens Berger

    Es gibt Tage, da fühlt man sich als Blog-Co-Betreiber eher so, als betreibe man einen Kindergarten für Verhaltensgestörte. Der heutige Tag zählt dazu. Da gibt sich mein Kompagnon Tom die Mühe und führt mit dem Finanzjournalisten Lars Schall ein längeres Interview und wie reagiert das Publikum? Mit einer infantilen Beschimpfung des Spiegelfechter-Teams. Warum? Weil der “böse” Lars Schall sich auch mit 9/11 beschäftigt und das Leitthema des Interviews die FED ist. Und die FED ist, das wissen wir ja alle, ein Thema, mit dem sich nur böse Verschwörungstheoretiker und Querfrontler beschäftigten. Ja habt Ihr sie noch alle? Hat einer der “Kritiker” sich das Interview eigentlich angehört? Wohl kaum, denn die ersten Schmähkritiken kamen schon wenige Minuten, nachdem das Video online gestellt wurde. Und da das Interview stolze 62 Minuten dauert, schaffen es selbst Hochbegabte im Schnellvorlauf nicht, die Inhalte des Interviews aufzunehmen.

    Da verwundert es auch nicht, dass die Qualität der Kritik sich auf Kindergartenniveau befindet. Ihr sprecht mit dem bösen Lars, dann lese ich Euch nicht mehr … Frei nach Hagen Rether sage ich dazu: Na toll Du Honk, dann bleib doch wo der Pfeffer wächst und lese nur noch Blogs, die Dir nach dem Maul schreiben. Von derart ignoranten und intoleranten Lesern möchte zumindest ich nicht gelesen werden.

    Wer ein Blog betreibt und Kollegen interviewt hat auch eine gewisse Gastgeberrolle. Ich selbst kenne Lars Schall seit Jahren und er ist mir stets als fairer, korrekter und kompetenter Kollege in Erinnerung geblieben. Das heißt nicht, dass ich mit all seinen Thesen und Positionen übereinstimme. Beileibe nicht. Auch einige Aussagen im Interview von Tom mit Lars teile ich ausdrücklich nicht – so kann ich beispielsweise die Rolle, die Lars dem Goldpreis zumisst noch nicht einmal im Ansatz verstehen. Aber dafür sind solche Interviews schließlich auch da! Wer will schon ein Interview hören, in dem der Interviewte ausschließlich das sagt, was man eh schon zu wissen glaubt und selbst genau so sieht? Einige Leser scheinen ausschließlich solche Interviews lesen/hören/sehen wollen. Nur kein Widerspruch! Nur keine Debatte! Nur nicht Nachdenken! Und dann immer schön ad personam. Was der Interviewte sagt, wird nicht nicht einmal zur Kenntnis genommen, wenn er in Verdacht steht, mit den Falschen im Bund zu stehen. Nicht Diskutieren, sondern Diskreditieren lautet das Motto.

    Das ist sowas von arm. Niemand ist gezwungen, das Angebot wahrzunehmen, das wir Euch regelmäßig vorsetzen. Wer es mit seinem “Gewissen” nicht vereinbaren kann, Meinungen und Positionen zu tolerieren, die von der eigenen Position abweichen, der findet im großen Internet doch sicherlich auch Seiten, die besser zu ihm passen. Adieu! Wer es für unmöglich hält, dass man sich Journalisten unterhält, die auch für Medien arbeiten, die man selbst nicht zu seinen Favourites zählt, der soll dann auch bei seinen Favourites bleiben … der Spiegelfechter will nicht dazu zählen. Wir wollen die Debatte! Die Debatte um Themen! Jeder, der hier über Themen debattieren will, ist herzlich willkommen. Der Rest soll bitte schweigen.

    Euer Jens Berger

    192 Kommentare

    Veranstaltungshinweis mit Jens Berger in Wiesbaden

    geschrieben am 19. Mai 2014 von Jens Berger

    Vortrag Jens Berger (Nachdenkseiten)
Sparen oder gut wirtschaften ?

    “Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau”

    Dienstag, 20.05.2014, 19.30 Uhr

    Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9, Wiesbaden

    Eintritt frei

    In den aktuellen Diskussionen zur Haushalts- und Wirtschaftspolitik gebrauchen Politiker gerne das Bild der sparsamen schwäbischen Hausfrau als Vorbild für gutes Wirtschaften. Sie suggerieren damit, dass ein Gemeinwesen funktioniert wie ein Privathaushalt. Doch Sparen kann zwar im privaten Wirtschaften sinnvoll sein, in untereinander abhängigen Volkswirtschaften jedoch desaströs.
    Dies zeigt ein Blick auf die mediterranen EU-Staaten, insbesondere nach Griechenland, in denen immer neue Sparpakete zur Befriedigung der internationalen Gläubiger verheerende, längst überwunden geglaubte soziale Verwerfungen verursachen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die sozialen Spannungen auch in Deutschland zu spüren sind.

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