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  • Aufruf: Mithilfe für Buchprojekt gesucht!

    geschrieben am 29. April 2016 von Jens Berger

    Liebe Leser der NachDenkSeiten, aktuell arbeite ich an einem neuen Buchprojekt. Diesmal soll es um das Gesundheitssystem in all seinen Facetten und mit all seinen Fehlentwicklungen gehen. Natürlich werden auch diesmal wieder Auszüge aus dem Buch exklusiv auf den NachDenkSeiten erscheinen. Doch bis das Buch fertig ist, brauche ich noch ein paar Informanten, Gesprächspartner und „Whistleblower“. Helfen Sie mir bitte, so dass ich ein Buch schreiben kann, das auch was bewegen kann.

    Wenn Sie einer der folgenden Gruppen angehören und mir entweder im Rahmen eines Telefongesprächs oder eines persönlichen Treffens interessante Geschichten, Einblicke oder Erfahrungen aus dem Gesundheitssystem mitteilen können, dann melden Sie sich doch bitte per E-Mail bei mir – gerne auch verschlüsselt[*]. Ihre Informationen werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt und wenn sie ins Buch eingehen, grundsätzlich anonymisiert.

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    Wer regiert das Geld? Wie die Ungerechtigkeit beseitigt werden könnte

    geschrieben am 06. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    GeldGeld ist der Stoff, aus dem das alltägliche Leben gemacht ist. Wir brauchen es für Lebensmittel, um unsere Miete zu zahlen und natürlich, um kräftig die Wirtschaft anzukurbeln. Doch die Verteilung des Geldes wird zunehmend zum Problem. Die Banken scheinen alles in den Rachen geworfen zu bekommen, während Schulen und Kindergärten vor sich hin schimmeln, Schwimmbäder verwaisen und Kultur ein abstraktes Luxusgut wird, das aus grauer Vorzeit zu stammen scheint.

    Der Journalist und Buchautor Paul Schreyer hat in seinem Buch „Wer regiert das Geld? Banken, Demokratie und Täuschung“ Spurensuche betrieben und erklärt nicht nur, wie unser heutiges Geldsystem entstanden ist. Er zeigt auch Wege auf, um das gravierende Verteilungsproblem zu beheben.

    In unserem Interview gehen wir Fragen wie diesen nach:

    Wer schöpft Geld?
    Wer hält die Fäden der Geldverteilung in der Hand?
    Haben Staaten überhaupt noch etwas zu sagen?
    Was genau ist die „Finanzagentur Deutschland GmbH“?
    Wie könnte es besser funktionieren?

    Ich habe mit Paul Schreyer über diese Fragen gesprochen, als fachkundiger Ökonom ist Jens Berger mit dabei.
    Zum Anhören einfach aufs Bild klicken.

    Schreyers Buch ist im Westendverlag erschienen

    sfER

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    Bild: torange.biz

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    Nerzfrauen decken auf: In China essen sie Tchibos

    geschrieben am 18. Dezember 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    Jetzt ist es amtlich! In China essen sie nicht nur Hunde, sondern auch Tchibos. Das hat das Internetnetzwerk „nerzfrauen.org“ aufgedeckt. Die aus Müttern, Großmüttern, Urgroßmüttern und toten Ururgroßmüttern bestehende Vereinigung verschwörungspraktischer Frauen klagt nun vor dem Verwaltungsgericht Castrop-Rauxel gegen das Land mit der komischen Sprache. Nerzfrau-Chefin Doro Weia sagte irgendwann irgendwie jemandem, der es hören wollte: „Wir konnten es kaum glauben, aber die Chinesen verspeisen jeden Tag bis zu 4 Tchibos. Wir sind zwar mit den Chinesen im Gespräch, der Dialog fällt aber schwer wegen Sprachbarrieren.“ Den Artikel weiterlesen »

    58 Kommentare

    Wenn die Breite an der Spitze schmaler wird

    geschrieben am 29. September 2015 von Jens Berger

    sich nur 30 Prozent der Bevölkerung für Fußball interessieren, ist dieser Sport auf irgendeine Weise in unser aller Leben omnipräsent. Live-Übertragungen an jedem Wochentag auf einem der vielen Fernsehkanäle. Prominente Fußballspieler in jedem Werbeblock jedes Senders und jeder Zeitschrift. Keine Nachrichtensendung ohne irgendeine Meldung aus dem oder rund um das Medienspektakel Fußball. Man mag den Fußball lieben oder hassen, ihn aufregend, langweilig oder nervig finden – sich ihm völlig entziehen, vermag keiner von uns. Weder medial noch finanziell.

    Jens Berger widmet sich auf den 256 Seiten seines Buches „Der Kick des Geldes“ – nicht nur – der Deutschen liebstem Hobby, dem Fußball. Doch schnell wird klar, wenn Berger über Strategien und Taktiken schreibt, geht es weniger um Spielsysteme, Mannschaftsaufstellungen, kontrollierte Offensive oder Forechecking. Es dreht sich um ökonomische Strategien und Taktiken, die den Wirtschaftszweig Fußball immer fester im (Würge-)Griff haben. Denn der große Fußball ist immer weniger das, was gerade die Freunde des runden Leders in der Verträumtheit ihrer eigenen, fußballerischen Jugenderinnerungen oder aus den großen Erzählungen der Alten über Rahn und Puskás, Seeler und Pelé, Beckenbauer und Lato, ja selbst Matthäus und Maradona mit ihm verbinden. Damit hat das heutige Mega-Event Fußball nur noch am Rande gemein. Doppelpässe und Übersteiger, Dropkick- und Volleyschüsse bilden nur das schmückende Beiwerk, sie sind die Garnitur auf der Schlachteplatte Fußball. Fußball ist inzwischen nicht nur ein Spiel FÜR Milliarden – vor allem ist es auch ein Spiel MIT Milliarden.

    Jens Berger rollt das Geschäft mit und um den Fußball in seiner vollen Breite auf. Egal ob deutsche Bundesliga, englische Premier League, spanische Primera División, europäische Champions League oder FIFA-Weltmeisterschaft. Und er leuchtet in so ziemlich alle dunklen Ecken, die den Fußballsport allerorts umgeben. Nebenbei räumt er mit so manchem Mythos auf, der immer noch das Denken der Fans beherrscht. Die Zuschauer im Stadion als wichtigste Zielgruppe der Vereine? Nur ein Nebenprodukt. Fast noch wichtiger sind die Trikotverkäufe einzelner Fußballidole, die in der Spitze weltweit millionenhafte Auflagen erreichen. Sie beglücken damit zwar die jeweilige Ausrüsterfirma und auch den Verein mit Einnahmen in Millionenhöhe, die vielen Näherinnen in den Armutsregionen rund um den Globus hingegen sehen davon so gut wie nichts. Sie erhalten für ihre Arbeit nur ein paar Cent pro Schuh. Supermoderne Stadien, welche die Bundesligisten mit ihren Millionenetats selbst finanzieren? Weit gefehlt. Stattdessen lassen hohe Zuschüsse von Ländern oder ansonsten klammen Kommunen, Ausfall-Bürgschaften oder dubiose Kreislaufgeschäfte wie beim Kölner Stadion uns alle dafür bezahlen – ohne dies zu wollen, ja sogar ohne dies überhaupt zu wissen. Oder weiß der „gemeine Aachener von der Straße“ wirklich, wieviel Geld ihn persönlich der Bau und der Betrieb des „Tivoli“ gekostet hat und immer noch kostet?

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    Im Zeichen der 11

    geschrieben am 18. September 2015 von Gastautor

    Den meisten dürfte Jens Berger als Spiegelfechter, einem der wichtigsten Politblogs in Deutschland sowie als Redakteur der Nackdenkseiten bekannt sein. Was kann man von einem Politblogger zum Thema Fußball erwarten? Schwülstige Phrasendrescherei? Oder eine nüchterne Analyse? Sein Buch ‘Der Kick des Geldes’ ist eher ein sachlicher Blick von außen auf den Fußball von jemandem, der selber Fußballfan ist. Dass Jens Berger nicht zu den ‘traditionellen’ Fußballautoren gehört, wird deutlich. Zuallererst ist da mal die Sprache. Denn nur allzu oft bedienen sich Fußballautoren abgedroschenen Phrasen und Sprachbildern, was nicht unbedingt von Aufgeschlossenheit zeugt. Eben jener Blick von außen auf den Fußball äußert sich in der Herangehensweise, mit der ein Politblogger sich einem solchen Thema nähert. Man kann es so sagen: Jens Berger hat den Fußball im Blick, beschäftigt sich aber ausschließlich mit Dingen, die außerhalb den Fußball beeinflussen: TV-Gelder, Merchandising und die Degradierung des gemeinen Fans zum Kunden und Konsumenten. Alles bekannte Themen. Jedoch beim Thema Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Ob dem so ist, bleibt fraglich, zu groß ist schlicht und ergreifend die Anziehungskraft dieses schönen Spiels, um nicht einfach links liegengelassen zu werden. Der Fußball wird mit volkswirtschaftlichen Methoden betrachtet und Entwicklungen kommentiert. Dadurch wird deutlich, wie sehr Fußball, die Mega Money Machine, inzwischen zu Lasten der Allgemeinheit geht. Eine Rezension von Christoph Wagner, der einer der drei Herausgeber der Fußballseite 120minuten ist.

    Jedes der neun Kapitel steht im Zeichen der 11: Berger beginnt mit der Frage ‘11 Freunde sollt Ihr sein?’ und titelt Kapitel 9 mit eben jenem Satz gefolgt von einem Ausrufezeichen. Dazwischen wird die gesamte Bandbreite an Themen bearbeitet, die der Fußball im 20. und 21. Jahrhundert hergibt: Big Business Fußball, die explodierenden Gehälter, der Wahn um Ausrüsterverträge, TV-Gelder, es wird auch gefragt, wem die Bundesliga gehört, wie der Fußball vom Otto-Normalverbraucher profitiert und Korruption. In Kapitel neun leitet er uns an, wie ‘wir uns den Fußball zurückholen’. Auf knapp 250 Seiten wird somit alles abgedeckt, was den Fußball in unserem Zeitalter bestimmt, bewegt und bedrückt. Und das sind in erster Linie eine ganze Menge Geld und ein paar sehr einflussreiche Leute, wie wir alle wissen. Berger geht es weniger um das Spiel an sich, als um das Schindluder, welches um den und mit dem Fußball getrieben wird.

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