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  • No-Spy-Abkommen: Gewissen mit Bissen, Wissen mit Rissen

    geschrieben am 20. Mai 2015 von Joerg Wellbrock

    merkelsweltBetet Gott eigentlich auch manchmal? Und wenn ja, zu wem?
    Bekommen Träger des Friedensnobelpreises schneller Rückenschmerzen als andere?
    Sollten gute Freunde einander nur zuhören, oder sich auch mal vertrauensvoll abhören?

    Bekommt das beste Gewissen Bisse und das beste Wissen Risse, wenn sich herausstellt, dass beides wissentlich gewissenlos ignoriert wurde?
    Fragen über Fragen.
    Fragen, die sich gerade stellen, wenn man über das No-Spy-Abkommen nachdenkt. Und darüber, ob es das Angebot je gegeben hat.

    Der gute Ronald Pofalla hatte ja schon 2013 diese ganze blöde US-Abhöraktion für beendet erklärt. Er hat aber nicht erklärt, wie er darauf kam. Das hat Merkel jetzt nachgeholt, indem sie pathetisch davon sprach, dass irgendwie damals und heute alle nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben.
    Jetzt wissen wir: Das Wissen der Bundesregierung passt offenbar auf einen Bierdeckel. Und das Gewissen … na ja, dem haben wir ja nun sowieso nicht viel zugetraut. Ist man das Gewissen erst mal los, regiert sich herrlich gewissenlos. Den Artikel weiterlesen »

    4 Kommentare

    Und sie bewegt sich doch … nicht: Die Kanzlerin der Schmerzen

    geschrieben am 13. Mai 2015 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Angela-Merkel-2014

    Kommentar

    Was hat die BND-Affäre mit der von Ursula von der Leyen zu tun?

    Beeindruckend ist das ja schon. Und leisten könnte sich das wohl außer Merkel niemand. Aber es funktioniert. Die Kanzlerin zeigt, dass sie entweder den BND nicht im Griff oder noch nicht einmal den Anspruch darauf hat. Sie plaudert und plappert Überflüssiges und Unwahres daher, sie verspricht Aufklärung, obwohl doch inzwischen klar sein müsste, dass das mit ihr nichts wird. Und sie hält sich dabei an der Macht, als wäre es eine absolute Selbstverständlichkeit.

    Weiterlesen auf Blastingnews

    Bild: „Angela-Merkel-2014“ von Michael Thaidigsmann – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

    104 Kommentare

    Merkels erbärmliche Hetze gegen die „Sozialunion“

    geschrieben am 22. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    merkel_dark
    Kommentar

    Mit diesem Gutachter würde Angela Merkel sicher gern mal ein Häppchen essen gehen. Gemeint ist der Jurist, der gegenüber dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Empfehlung ausgesprochen hatte, Zuwanderern unter bestimmten Voraussetzungen die Hartz-IV-Leistungen zu entziehen. Wer nur nach Deutschland kommt, um Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, dem können diese verweigert werden. Zwar steht noch aus, ob der EuGH dieser Empfehlung folgt. Für Merkel war sie aber eine Vorlage, um kurz vor der EU-Wahl reichlich Stimmung zu machen. Wahrscheinlich zielt sie auf Stimmen auf dem AfD-Umfeld ab. Und womöglich geht ihre Rechnung sogar teilweise auf. Der Feldzug ist und bleibt dennoch erbärmlich. Den Artikel weiterlesen »

    140 Kommentare

    NSA-Affäre: Angela Merkel und das Schweigen im Walde

    geschrieben am 09. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    merkel_dark
    Kommentar

    Was ist eigentlich aus Merkels Handydaten geworden? Es wäre doch sicherlich interessant für unsere äußerlich unauffällige Kanzlerin, was die Amerikaner so über sie wissen. Das sollte man jedenfalls meinen. Aber Merkel zeigt sich lahm und handlungsunwillig.

    Der deutsche Heimatfilm „Das Schweigen im Walde“ von 1955 ist, wenn man der Kritik des „Evangelischen Filmbeobachters“ glauben will, nicht gerade ein cineastisches Highlight: „Stimmungsvolle und farbkräftige Aufnahmen von Berg, Wald und See können nicht darüber hinwegtäuschen, daß in dieser Ganghofer-Verfilmung das Klischee des schlechten deutschen Heimatfilms gesiegt hat“, so ist in seiner Kritik nachzulesen.
    Betrachtet man Angela Merkel in der Sache NSA-Affäre, sieht man ebenfalls farbkräftige Aufnahmen, allerdings vom Bundestag, von einer Kanzlerin, die auf ihr Handy blickt, als könne das gleich anfangen, Lambada zu tanzen und von einem amerikanischen Präsidenten, der nur milde lächelt. Kann er auch machen, denn schon im Oktober 2013 hätte sich die Kanzlerin Einblick in ihre NSA-Akte gewünscht. Bis heute ist jedoch nichts geschehen. Merkels Passivität zeigt, dass ihr die Aufklärung der NSA-Affäre so wichtig ist wie der persönliche Plan, zum Mars zu reisen – also völlig wurscht. Den Artikel weiterlesen »

    140 Kommentare

    Der Kuss der Patin – Irrungen und Wirrungen um Ursula von der Leyen

    geschrieben am 17. Dezember 2013 von Jens Berger

    Die Benennung Ursula von der Leyens zur künftigen Verteidigungsministerin ist in der Tat eine politische Überraschung. Wenig überraschend ist indes die Reaktion der Medien auf diese Personalie. Schenkt man den Leitartiklern der Republik Glauben, so ist Angela Merkel ein echter Coup gelungen, mit dem sie die umtriebene Niedersächsin von der Leyen zu ihrer Thronfolgerin gekürt hat. Quer durch nahezu alle Kommentare ziehen sich dabei zwei grandiose Denkfehler: Zum einen soll das Verteidigungsministerium angeblich ein echtes Sprungbrett für politische Karrieren sein und zum anderen wird von der Leyen wie eh und je als „Powerfrau“ dargestellt, die dank ihrer „überwältigen“ Fähigkeiten für jede Aufgabe geeignet ist. Dabei sollten die Kollegen es doch eigentlich besser wissen. Die Benennung von der Leyens zur Verteidigungsministerin mag ein Coup gewesen sein – aber in einer ganz anderen Art und Weise als es den Medien vorschwebt.

    Der Artikel als Audio-Podcast (powered by Jörg Wellbrock):

    Die Geschichte der Ursula von der Leyen ist eine Geschichte voller Missverständnisse, Mythen und geschickter politischer PR. Fragt man den Bürger von der Straße nach Ursula von der Leyen, so kommen meist folgende Assoziationen: Sie haben „trotz“ ihrer sieben Kinder Karriere gemacht, sie sei unglaublich erfolgreich, eine echte „Powerfrau“, die das konservative Familienbild Lügen straft. Von welcher Frau von der Leyen ist hier die Rede? Sicher nicht von Ursula Gertrud von der Leyen, der künftigen Verteidigungsministerin.

    Die Suppermutterpowertochter

    Woher der Mythos der erfolgreichen Powerfrau von der Leyen stammt, ist heute kaum noch nachzuvollziehen. Ursula von der Leyen wuchs in geordneten großbürgerlichen Verhältnissen auf. “Röschen”, wie sie seit klein auf familienintern genannt wird, ist die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, Spross einer Dynastie, die bereits unter den Welfen-Königen Schlüsselpositionen im Staat bekleidete. Standesgemäß heiratete sie in die Dynastie der “Seidenbarone” von der Leyen ein, die seit dem 18. Jahrhundert zum deutschen Establishment gehören.
    Wer Ursula von der Leyen daheim besuchen will, fährt erst einmal lange durch familieneigenes Weideland, bevor er an einem gusseisernen Tor zum Betreten des schlossartigen Familienanwesens in Burgdorf-Beinhorn eingelassen wird. Keine Frage, Ursula von der Leyen ist die personifizierte Oberschicht, ein feuchter Traum jedes Kitschromanautoren.

    Doch “Röschen” schlug zunächst ein wenig aus der Art. Ein Studium der Volkswirtschaftslehre brach sie nach drei Jahren erfolglos ab, und zwischen ihrem Abitur und ihrem ersten Staatsexamen als Medizinerin liegen stolze zehn Jahre – lückenlose Lebensläufe sehen anders aus. Aber Frau von der Leyen musste sich schließlich nicht mit derlei profanen Problemen des gewöhnlichen Volkes herumschlagen. Während ihrer vierjährigen Arbeitszeit als Assistenzärztin wurde die Powerfrau dreimal schwanger und schmiss dann auch ihre Ausbildung zur Fachärztin, um mit ihrem karriereorientierten Ehemann nach Kalifornien zu ziehen.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

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