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	<title>Spiegelfechter &#187; Glosse</title>
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		<title>Afghanistan versinkt im Gorillakrieg</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus und vorbei &#8211; bis vor kurzem bestanden noch vage Hoffnung, dass der Westen seinen Krieg für Brunnen, Schulen und Frauenrechte am Hindukusch vielleicht doch noch gewinnen könnte. Diese Hoffnungen wurden jedoch nun durch einen echten Scoop von People´s Daily &#8230; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3560/afghanistan-versinkt-im-gorillakrieg">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Kamerad Affe" src="http://www.spiegelfechter.com/img/chimp_02.jpg" alt="" width="200" height="181" />Aus und vorbei &#8211; bis vor kurzem bestanden noch vage Hoffnung, dass der Westen seinen Krieg für Brunnen, Schulen und Frauenrechte am Hindukusch vielleicht doch noch gewinnen könnte. Diese Hoffnungen wurden jedoch nun durch einen echten <a href="http://english.peopledaily.com.cn/90001/90777/90851/7059578.html">Scoop</a> von <em>People´s Daily</em> hinweggefegt. <em>People´s Daily</em> ist das offizielle Parteiorgan der Kommunistischen Partei Chinas und von daher über jeden Zweifel erhaben. Chinas tapfere Journalistenbrigade konnte sich in mühevoller Kleinarbeit Einblick in das Wunderwaffenprogram der Taliban verschaffen und berichtet nun in der internationalen Freitagsausgabe von der ultimativen Weiterentwicklung auf dem Feld der asymmetrischen Kriegsführung: Die &#8220;Terroraffen&#8221; der Taliban. </p>
<h3>Operation Banane</h3>
<p>Während die USA etliche Milliarden Dollar in die militärische Forschung stecken, reichen den smarten Gotteskriegern bereits ein paar Bananen und ein wenig Erdnussbutter, um die letzte verbliebene Supermacht in die Knie zu zwingen. Mit diesen Wundermitteln haben es die Taliban nach Informationen einer britischen Nachrichtenagentur, die von <em>People´s Daily</em> anonym zitiert wird, geschafft, heimischen Affen in der Grenzregion Waziristan die Benutzung von AK-47-Sturmgewehren und leichten Maschinengewehren vom Typ Bren beizubringen. Aber damit nicht genug &#8211; die klugen Affen vom Hindukusch können sogar Freund und Feind unterscheiden. </p>
<p><img src="http://www.spiegelfechter.com/img/terroraffen.jpg" alt="" width="640" height="248"/><br />
<span id="more-3560"></span><br />
Doch die &#8220;Terroraffen&#8221;, wie sie &#8211; laut <em>People´s Daily</em> &#8211; bereits von amerikanischen Militäranalytikern genannt werden, sollen nicht nur GIs töten, sondern auch als Propagandawaffe tief in das Herz westlicher Tierschützer zielen. &#8220;Wenn Personen, die Tiere lieben, wissen, dass in diesem Krieg auch Affen verletzt werden, könnten sie die westlichen Regierungen dazu zwingen, ihre Truppen aus Afghanistan abzuziehen&#8221;, so ein &#8220;Taliban-Insider&#8221; laut <em>People´s Daily</em>. Was für eine geniale Ork-Teufelei! Die deutschen Grünen kämen sicher bei ihrer Basis in arge Rechtfertigungsnöte, wenn feststehen würde, dass deutsche Soldaten in Afghanistan nicht nur &#8220;wertlose Afghanen&#8221;, sondern sogar Primaten töten. Wären die Serben doch nur auf diese Idee gekommen &#8211; ein kleiner Labrador-Welpe als &#8220;tierischer Schutzschild&#8221; und das Kosovo-Bombardement wäre abgesagt worden.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b7GIl4zKrV8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/b7GIl4zKrV8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="385"></embed></object></p>
<h3>Die Rückkehr der Terroraffen</h3>
<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Kamerad Affe" src="http://www.spiegelfechter.com/img/chimp_03.jpg" alt="" width="200" height="162" />Natürlich trauen selbst die Chinesen den Taliban keinen derartigen Erfindungsgeist zu. Die &#8220;Terroraffen&#8221; sind, laut dem Journalisten <a href="http://www.s1979.com/a/news/world/2010/0628/46870.shtml">Li Feng von den Yangzi Abendnachrichten</a>, in Wirklichkeit Geschöpfe der &#8230; was auch sonst &#8230; CIA! Der amerikanische Geheimdienst habe bereits im Vietnamkrieg Affen als &#8220;Söldner&#8221; ausgebildet. Diese Wunderwaffe blieb im Kalten Krieg allerdings nicht geheim &#8211; kurze Zeit später adaptierte die sowjetische GRU die Techniken zur &#8220;Terroraffen-Ausbildung&#8221;. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden diese Spezialisten jedoch plötzlich arbeitslos und landeten &#8211; so will es Li Feng wissen &#8211; auch bei den Taliban. </p>
<p>Eigentlich sollte dies Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker sein, aber die Chinesen haben einen entscheidenden Fehler gemacht &#8211; abstruse Geschichten sind im Netz nur dann interessant, wenn der Amerikaner der Oberbösewicht ist, zumal die Geschichte der &#8220;Terroraffen&#8221; auch einem übereifrigen Spin-Doctor des Pentagon eingefallen sein könnte.</p>
<h3>Katzen und Kampfsäue</h3>
<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Kamerad Affe" src="http://www.spiegelfechter.com/img/chimp_01.jpg" alt="" width="200" height="181" />Seit der Mensch sich gegenseitig den Schädel einschlägt, lässt er sich bei dieser Tätigkeit von Tieren helfen. Als die Perser in der Schlacht um Pelusium den Ägyptern 525 v. Chr. eine vernichtende Niederlage beibrachten, waren es <a href="http://egyptian-history.suite101.com/article.cfm/the_battle_of_pelusium_and_the_cat">Katzen</a>, die kriegsentscheidend waren. Da die Ägypter als Katzennarren verschrien waren, malten die Perser nicht nur einen Katzenkopf auf ihre Schilde, sondern setzten auch tausende Katzen vor ihren Reihen aus &#8211; die Ägypter wollten den Katzen keinen Schaden zufügen und kapitulierten.</p>
<p>Um sich gegen Hannibals Kriegselefanten, die antiken Vorläufer des Panzers, zur Wehr zu setzen, benutzten die Römer &#8220;Kriegsschweine&#8221;. Man zündete die Schweine an und ließ sie in Richtung der feindlichen Linien rennen. Aufgeschreckt vom schweinischen Geschrei, sollen &#8211; <a href="http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/8*.html">so Plinius der Ältere</a> &#8211; die Elefanten in Panik verfallen sein und die punischen Soldaten niedergetrampelt haben.</p>
<h3>Explodierende Ratten, Cat-Guided-Bombs und Fledermausinfernos</h3>
<p>In der Moderne wurden Tiere auch gerne als B-Waffen eingesetzt. Besonders smart gingen britische  Spezialeinheiten hinter den feindlichen Linien vor. Sie platzierten tote Ratten, die mit Plastiksprengstoff gefüllt waren, in deutschen Fabriken. Wenn die toten Ratten &#8211; so die Idee &#8211; in den Brennkesseln entsorgt werden, würden sie die deutsche Produktion lahmlegen. Daraus wurde jedoch nichts, da der deutsche Geheimdienst eine Rattenlieferung abfing und die heimische Wirtschaft anwies, tote Ratten doch bitte nicht zu verfeuern. </p>
<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Katzenbombe" src="http://www.spiegelfechter.com/img/catbomb.jpg" alt="" width="200" height="198" />Wenig freundlich gingen die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg mit Katzen um. Auf der verzweifelten Suche nach einem besseren Zielleitsystem für Anti-Schiffs-Bomben kam der OSS (Vorgänger der CIA) auf die glorreiche Idee, katzengesteuerte Bomben zu entwickeln. Katzen &#8211; so die Schlapphüte &#8211; sind dafür bekannt, Angst vor dem Wasser zu haben und immer auf allen Vieren zu landen. Daher müssten sie auch jede Bombe zielsicher auf das Oberdeck eines feindlichen Schiffs manövrieren könne. Wie eine 10kg-Katze eine 500kg-Bombe steuern soll, fanden die US-Forscher nicht heraus. Das Experiment wurde <a href="http://www.iridescent-publishing.com/rtm/ch5p9.htm">eingestellt</a>.</p>
<p>Realistischer war da schon die amerikanische Idee der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bat_bomb">Fledermausbombe</a>. Bei einem Großangriff mit B-24-Bombern sollten über eine Million Fledermäuse mit Plastiksprengstoff und Zeitzündern über der Bucht von Osaka abgeworfen werden. Die Tiere &#8211; so die Theorie &#8211; würden sich schnell einen sicheren Platz in japanischen Industrieanlagen suchen und dann &#8230;. erst die Erfindung der Atombombe, die &#8220;fledermausfreundlicher&#8221; tötete, versetzte dem Projekt ein vorzeitiges Ende.</p>
<h3>Cyber-Insekten gegen Terroraffen?</h3>
<p>Auch heute dienen tausende tierische Kombattanten an der Front &#8211; seien es amerikanische Killer-Delphine, die feindlichen Tauchern tödliche CO2-Injektionen verpassen oder Minensuchhunde, die in letzter Zeit verstärkt Konkurrenz durch <a href="http://floridakeystreasures.com/creatures/pouchrat/">Ratten</a> und <a href="http://www.sandia.gov/media/minebees.htm">Bienen</a> bekommen. Wie die Zukunft aussehen könnte, zeigen wieder einmal die Amerikaner: Jenseits des Atlantiks <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4808342.stm">plant man bereits</a> mit Cyber-Insekten, die ferngesteuert ihre vaterländische Pflicht verrichten sollen. Ob ein ferngesteuerter Schmetterling etwas gegen einen schwer bewaffneten &#8220;Terroraffen&#8221; ausrichten kann? Man weiß so wenig.</p>
<p><em>Jens Berger</em></p>
<p><img src="http://www.spiegelfechter.com/img/kda.jpg" alt="" width="640" height="467"/> </p>
<hr />
<p><small>© Spiegelfechter für den Spiegelfechter, 2010. |
<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3560/afghanistan-versinkt-im-gorillakrieg">Permalink</a> |
<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3560/afghanistan-versinkt-im-gorillakrieg#comments">63 Kommentare</a> |
<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Totale Kontrolle bei Hartz IV?</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3344/totale-kontrolle-bei-hartz-iv</link>
		<comments>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3344/totale-kontrolle-bei-hartz-iv#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 11:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

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		<description><![CDATA[ein Gastbeitrag von Frank Benedikt Eines der größten Probleme bei erwerbsfähigen ALG-II-Empfängern ist, neben ihrem für Untätige zu hohen Kalorienverbrauch und ihrem Hang zum Warmduschen, das der Mobilität. Einerseits sind sie nicht mobil genug, um mal eben 600 Kilometer entfernt &#8230; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3344/totale-kontrolle-bei-hartz-iv">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein Gastbeitrag von Frank Benedikt</p>
<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="iHartz" src="../../img/ihartz_03.jpg" alt="" width="200" height="247" />Eines der größten Probleme bei erwerbsfähigen ALG-II-Empfängern ist, neben ihrem für Untätige zu hohen Kalorienverbrauch und ihrem Hang zum Warmduschen, das der Mobilität. Einerseits sind sie nicht mobil genug, um mal eben 600 Kilometer entfernt einen Job anzutreten, andererseits sind sie sehr mobil, wenn es darum geht, Arbeitsgelegenheiten und Terminen auszuweichen. Obwohl ihnen ein mehrtägiges Verlassen der Stadt oder ein Krankenhausaufenthalt ohne Benachrichtigung der zuständigen ARGE untersagt sind,  kommt dies doch immer wieder vor und die Fallmanager klagen darüber, daß sie ihren Kunden hinterherlaufen müssten. Damit dürfte in Kürze Schluß sein.</p>
<p><span id="more-3344"></span><br />
Wie aus gutunterrichteten Kreisen zu hören ist, haben die Bundesagentur für Arbeit und Apple Inc. in einem bisher einmaligen Beispiel für Private Public Partnership eine revolutionäre Lösung für dieses Problem gefunden ? das sogenannte ?iHartz?. Dabei handelt es sich um ein tragbares Sende- und Empfangsgerät, das es ermöglicht, per Satellit alle Hartz-Empfänger notfalls auch global zu orten und sie via Backchannel direkt von ihrer jeweiligen ARGE aus anzusprechen. So können sie beispielsweise bei Schneefall direkt zum Schneeschippen in ihrer näheren Umgebung eingesetzt werden. Mag das Ganze auch die zu erwartenden Kritiker, also vor allem Bürger- und Menschenrechtler sowie Datenschützer, zunächst an die ?elektronische Fußfessel? erinnern, so dürften auch sie bald die unbestreitbaren Vorteile dieses Systems erkennen; das zuständige Projektteam der Bundesagentur verspricht sich jedenfalls viel davon.</p>
<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="iHartz" src="../../img/ihartz_01.jpg" alt="" width="200" height="152" />Das Gerät selbst dürfte ? nach iPod, iPhone und iPad ? ein weiterer Megaerfolg für die findigen Tüftler aus Cupertino werden und ist wie zu erwarten handlich und von schlichtem, ultrastylischem Retrodesign (s. Abb. 2). Apple Inc. rechnet nach Markteinführung in Deutschland mit einem Absatz von rund fünf Millionen Einheiten allein im ersten Jahr. Sollte der Vertragsabschluß zustande kommen, dürften die Apple-Aktien an den Börsen ein weiteres Kursfeuerwerk erleben.</p>
<p>Das ?iHartz? wird, abzüglich einer Selbstbeteiligung von 10 Euro, für Bezugsberechtigte in allen ARGE-Shops und -Outlets kostenfrei erhältlich sein. Darüber hinaus soll es als Gratis-Bonus-Package dieses chice Tragetäschchen (s. Abb. 1) geben, genannt ?iSack?. Wer sich nun verapplet fühlt, na ja ?</p>
<p><em>Frank Benedikt</em></p>
<hr />
<p><small>© hannilein für den Spiegelfechter, 2010. |
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<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3344/totale-kontrolle-bei-hartz-iv#comments">28 Kommentare</a> |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nehmt dem Neger endlich die Tröte weg!</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2911/nehmt-dem-neger-endlich-die-trote-weg</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>

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		<description><![CDATA[So haben wir nicht gewettet! Da zeigt sich die erste Welt einmal von ihrer großzügigen Seite und vergibt die Austragungsrechte der Fußball-WM an das arme Südafrika und was machen die Eingeborenen? Sie tröten! Und zwar so laut, dass der deutsche &#8230; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2911/nehmt-dem-neger-endlich-die-trote-weg">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.spiegelfechter.com/img/vuvu_02.jpg" border="1" alt="" width="200" />So haben wir nicht gewettet! Da zeigt sich die erste Welt einmal von ihrer großzügigen Seite und vergibt die Austragungsrechte der Fußball-WM an das arme Südafrika und was machen die Eingeborenen? Sie tröten! Und zwar so laut, dass der deutsche TV-Sportler noch nicht einmal die feynsinnigen Gesänge der mitgereisten europäischen Schlachtenbummler hört. Das ist nicht nur ungehörig, sondern auch undankbar. Wer zahlt denn letztendlich den ganzen Zirkus? Wir! Da sollte dann doch ein wenig Dankbarkeit drin sein.</p>
<p>Vuvuzela &#8211; so nennt der Eingeborene seine Plastiktröte, in die er fortwährend bläst. So etwas wäre hierzulande undenkbar. Schon auf dem kleinsten Provinzacker wird jedes lärmende Kind zur Ordnung gerufen, da der gesittete Liebhaber des gepflegten Rasenspiels sonst nicht die hochgeistigen Kommentare seiner Geistesverwandten vernehmen kann. &#8220;Du olle Pottsau, dat war Abseiiiits!&#8221; &#8211; kaum vorstellbar, wenn diese blitzgescheite und tiefgründige Situationsanalyse dank eines törichten &#8220;Trööööt&#8221; nicht die Ohren des Adressaten erreichen würde.</p>
<h3>Verhöhnung europäischer Kultur</h3>
<p>Vor allen in größeren Stadien zelebriert das Volk der Dichter und Denker sein kulturelles Erbe gerne in Form von melodisch einprägsamen Liedgut im zarten sotto voce. &#8220;Zieht den Bayern die Lederhosen aus!&#8221;, &#8220;Hipp Hipp Hurra, Borussia!&#8221; oder &#8220;Wir lieben dicke Titten und den Suff &#8230; wir fahren dreimal täglich in den Puff!&#8221; sind aus der deutschen Hochkultur nicht mehr wegzudenken. Wie sollen diese Botschaften urdeutscher Kreativität nun aber international vernommen werden, wenn sie im monotonen Vuvuzela-Gedröhn untergehen? Von dieser afrikanischen Unart sind allerdings nicht nur die Freunde deutschen Liedguts betroffen. Vor allem für die englischen Sängerknaben täte es ihm leid, dass sie derart übertönt werden, ließ ARD-Kommentator Steffen Simon das deutsche TV-Publikum wissen. Ja, das ist wahrlich tragisch. Was gibt es denn schöneres, als ein wohl intoniertes &#8220;Rule Britannia!&#8221; aus den Kehlen tausender bierseliger englischer Fußballfans? Da soll der Südafrikaner doch mal sein Trötkonzert für eine andächtige Gedenkminute an die gute alte Kolonialzeit unterbrechen und dem britischen Sangestalent Respekt zollen.</p>
<p><span id="more-2911"></span></p>
<p align="center"><img src="http://www.spiegelfechter.com/img/vuvu_03.jpg" /></p>
<p>Letztlich ist an diesem Malheur allerdings niemand anderes als die Fifa schuld. Warum hat man die Vuvuzela nicht auf die Liste verbotener Gegenstände gesetzt? Man hätte dem Afrikaner auch stattdessen das Blockflötenspiel beibringen können. Wofür zahlen wir eigentlich unsere Entwicklungshilfe? Und überhaupt &#8211; da denkt man doch, der Afrikaner als solcher sei arm. Wie kann er sich dann überhaupt die Eintrittskarte leisten? Da geht es doch nicht mit rechten Dingen zu. Warum hat man den Einheimischen überhaupt Karten zugeteilt? Es ist ja löblich, dem Afrikaner auch mal die WM zu geben, aber muss man ihn dann auch ins Stadion lassen?</p>
<h3>Hätten DFB-Workshops in Brandenburg geholfen?</h3>
<p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.spiegelfechter.com/img/vuvu_01.jpg" border="1" alt="" width="200" />Der DFB hätte mit einem guten Beispiel vorangehen und ausgewählte afrikanische Fußballliebhaber zu einer kulturellen Fortbildung nach Deutschland holen können. In der brandenburgischen Pampa könnte der Neger dann einmal lernen, wie wir Deutschen Fußball gucken. Zunächst müsste er allerdings das Biertrinken lernen &#8211; unter 1,5 Promille sind ostdeutsche Regionalligaspiele nämlich nur schwer zu ertragen und nüchtern würde unser afrikanischer Eleve schließlich ungeachtet seiner Hautfarbe sofort im Fanblock vom BFC Dynamo auffallen. Da der Deutsche als solcher sich im Umfeld von Fußballspielen auch gerne körperlich betätigt (Mens sana in corpore sano), müsste der Afrikaner dann auch erst einmal lernen, wie man den Fans der Gegnermannschaft stilecht die Fresse poliert, Innenstädte verwüstet und Polizisten den Schädel einschlägt. All dies gehört schließlich zur deutschen Fußballkultur, wie ein Haufen Erbrochenes zum Münchner Oktoberfest.</p>
<h3>Letzte Hoffnung BILD</h3>
<p>Da derlei Fortbildung allerdings unterlassen wurde, muss man nun halt dem Treiben durch ein Verbot ein Ende setzen. Danny Jordaan, seines Zeichens südafrikanischer OK-Chef, hat bereits Verständnis für die außerordentliche Pein der europäischen Fernsehzuschauer und <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1000854">schließt ein Verbot</a> der Vuvuzelas nicht mehr aus. Und wenn die Südafrikaner nicht spuren wollen, kriegen sie Ärger mit Deutschlands Leitpostille für Kultur und leise Töne. Die BILD-Zeitung <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball-wm-2010-suedafrika/2010/06/14/bild-fordert-vuvuzela-freie-wm/trooot-verbot.html">fordert</a> im Namen ihrer Leser nun ein &#8220;Trööööt-Verbot&#8221; und wird die gesammelten Unterschriften dem Fifa-Präsidenten Sepp Blatter vorlegen. Danke BILD! Endlich mal einer, der ausspricht, was ganz Deutschland denkt: &#8220;Nehmt dem Neger doch endlich die Tröte weg &#8211; das ist unsere WM!&#8221;</p>
<p><em>Jens Berger</em><br />
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<hr />
<p><small>© Spiegelfechter für den Spiegelfechter, 2010. |
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<br/>
</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Workforce Vouchers ? das neue Arbeitsmarktkonzept der FDP</title>
		<link>http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2251/workforce-vouchers-%e2%80%93-das-neue-arbeitsmarktkonzept-der-fdp</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 23:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wachstum wagen&#8221; ? so prangt es in fetten Lettern auf dem FDP-Programmentwurf, der nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Seit Oktober letzten Jahres entwickelte eine fünfköpfige Kommission unter Leitung des wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion &#8230; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2251/workforce-vouchers-%e2%80%93-das-neue-arbeitsmarktkonzept-der-fdp">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" src="http://www.spiegelfechter.com/img/wv_01.jpg" border="0" width="200" alt="" />&#8220;Wachstum wagen&#8221; ? so prangt es in fetten Lettern auf dem FDP-Programmentwurf, der nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Seit Oktober letzten Jahres entwickelte eine fünfköpfige Kommission unter Leitung des wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion Volker Thiel ein Arbeitspapier, dessen Ziel die lange vernachlässigte Finanzmarktfähigkeit sozialstaatlicher Elemente ist. &#8220;Wachstum wagen&#8221; soll die Geißel der Arbeitslosigkeit besiegen und gleichzeitig den hoffnungslos überschuldeten Bundeshaushalt entlasten, um so Raum für wachstumsbeschleunigende Steuersenkungen zu schaffen. Die Soziale Marktwirtschaft ist Vergangenheit, die Soziale Finanzmarktwirtschaft soll neuer Leitfaden wirtschafts- und sozialpolitischer Reformen werden. </p>
<h3>Privatisierung der Sozialsysteme</h3>
<p>Kern der Reformen soll die Auslagerung der Arbeitslosenversicherung aus dem Bundeshaushalt sein. Die klassische Arbeitslosenversicherung bremst das Wirtschaftswachstum aus, so die Autoren des Arbeitspapiers. Wer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, muss einen Teil seines Bruttolohns in diese staatliche Zwangsversicherung einzahlen. Vor allem die Arbeitgeberseite wird von diesem Modell in unfairer Weise ausgebremst, da die Lohnnebenkosten nicht zum Wohle des Wirtschaftsstandortes investiert werden können. Ist der Versicherte erst einmal arbeitslos, hemmen die großzügigen Alimentierungen aus dem Versicherungstopf jeglichen Willen zur Aufnahme einer neuen Arbeit. Statt der Wirtschaft zu dienen, legt sich der Arbeitslose gemütlich in die soziale Hängematte. Ein solches Modell, das nur Verlierer kennt, hat ? so Co-Autor Hans Werner Sinn ? in einer globalisierten Welt ganz einfach keine Daseinsberechtigung. Statt auf antiquierte Wohlfahrtsökonomie setzt die FDP daher auch auf moderne marktnahe Konzepte. </p>
<h3><span id="more-2251"></span></h3>
<p>Statt Geld soll der Arbeitslose künftig sogenannte Workforce-Vouchers (WV) bekommen. Für jede geleistete Arbeitsstunde erhält der Arbeitslose einen WV. WVs können beispielsweise durch Schneeschippen oder andere gemeinnützige Tätigkeiten erworben werden, sie können allerdings auch von privaten Arbeitgebern eingesetzt werden, um Auftragsspitzen abzufangen. So können die Arbeitgeber endlich Lohn- und Lohnnebenkosten sparen, indem sie ihre Stammbelegschaft auf ein international wettbewerbsfähiges Minimum reduzieren und den Rest der Arbeit über das WV-System organisieren. Dadurch trägt sich das System selbst und der Sozialstaat wird endlich vom Steuer- und Lohnnebenkostensystem entkoppelt. </p>
<h3>Der Markt bestimmt den Preis</h3>
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<p>Wie viel ein solcher WV wert ist, entscheidet der Markt. Als Handelsplattform soll die umgewandelte und künftig börsennotierte Arbeitsagentur in Nürnberg dienen. Hier werden die WVs im freien Verkehr gehandelt. Arbeitslose können durch den Verkauf ihrer WVs Geld verdienen, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Arbeitgeber müssen auf dem Nürnberger Markt die WVs kaufen, mit denen sie die Arbeitslosen für ihre Tätigkeiten entlohnen. &#8220;Dieses System ist rund, gerecht und kosteneffizient&#8221;, so Michael Hüther vom IW in Köln.</p>
<p>Die Vorteile des WV-Systems gehen jedoch weit über die effiziente Verteilung ehemals sozialstaatlicher Leistungen hinaus. &#8220;Arbeitslosigkeit wird endlich wieder planbar&#8221;, so Anton F. Börner vom Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen. Der Handel mit WVs soll nämlich auch terminmarktfähig werden. Um die Kosten für Arbeit nicht der Volatilität der Märkte zu unterwerfen, können Arbeitgeber Terminkontrakte für WVs handeln. Ähnlich wie auf den erfolgreichen Rohstoffmärkten können sich die Akteure so langfristig mit dem Rohstoff Arbeit zu berechenbaren Preisen versorgen. Dies sei ? so das Arbeitspapier der FDP ? eine Win-Win-Situation. Schließlich könnten auch Arbeitlose auf diese Art und Weise zuverlässig ihre die Zukunft planen. Wer sich beispielsweise in einem Terminkontrakt verpflichtet, im September 2011 einhundert WVs für 500 Euro zu verkaufen, hat Planungssicherheit. Gerecht ist das System ebenfalls ? ist der Arbeitslose zu faul, um diese WVs durch Arbeit zu bekommen, muss er selbst auf dem Nürnberger Markt WVs kaufen, um nicht vertragsbrüchig zu werden. &#8220;Wenn die Arbeitslosen erst einmal die Marktmechanismen verstanden haben, agieren sie auch wie echte Leistungsträger&#8221;, so Hans Werner Sinn. &#8220;Warum können Rohöl und Schweinehälften auf modernen Terminmärkten gehandelt werden, Arbeit, der Nukleus unserer Gesellschaft, aber nicht?&#8221;</p>
<h3>Vorbild für weitere Reformen</h3>
<p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" src="http://www.spiegelfechter.com/img/wv_02.jpg" border="1" width="200" alt="" />Wenn das WV-System von den Märkten angenommen wird, will die FDP auch weitere Elemente des Sozialstaates marktfähig machen und so die Weichen für eine goldene Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland stellen. So könnte sich FDP-Generalsekretär Christian Lindner beispielsweise auch eine Handelsplattform für Rentenansprüche vorstellen. &#8220;Das jetzige System der Umlageversicherung ist nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen ein System, in dem Freiheit, Leistungsgerechtigkeit und Wachstumsorientierung vereint werden&#8221;. Heute kassiert der Staat monatlich den Arbeitnehmer im Namen der Rentenversicherung ab, nur um es an die Rentner auszuschütten ? ob der Arbeitnehmer oder der Rentner dies will oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Eine solche Allokation von Leistungen lässt sich natürlich über den Finanzmarkt wesentlich effizienter organisieren. Warum kauft der heutige Arbeitnehmer dem heutigen Rentner nicht einfach Rentengenussscheine ab, die er im Alter selbst an Arbeitnehmer verkaufen kann? </p>
<p>Angebot und Nachfrage regeln dann die Höhe der Renten, womit dieses politische Themenfeld endlich den Populisten jeglicher Couleur entzogen wird. Besser noch ? laut Lindner lassen sich auf diese Art und Weise die private und die institutionelle Altersvorsorge perfekt kombinieren. Die Allianz habe bereits Interesse bekundet, einen Rentenfonds aufzulegen, der professionell mit Rentengenussscheinen spekuliert. Auch Klaus F. Zimmermann vom DIW ist von diesem Konzept überzeugt: &#8220;Ein solches System würde die chronisch klammen Arbeitgeber entlasten und Arbeitnehmer stärken. Außerdem ist es wesentlich flexibler als andere Altersvorsorgesysteme. Wenn der Arbeitnehmer seine Rentenansprüche bereits vor dem Eintritt in die Altersarbeitsniederlegung benötigt, um beispielsweise Investitionen zu tätigen oder seine Krankenhausrechnung zu begleichen, kann er seine Genussscheine auf dem freien Markt verkaufen und fortan aktiv am WV-System partizipieren. Künftig könnte der Arbeitnehmer auch frei entscheiden, wann er aus dem Arbeitsleben ausscheiden will. So viel Freiheit gab es noch nie.&#8221;</p>
<p>Sollte die FDP ihr Konzept durchsetzen, würden alle Bürger davon profitieren. Ist der Staat erst einmal von den Lasten der Sozialsysteme befreit, könnte er endlich auch auf der Einnahmeseite sparen. Steuersenkungen auf breiter Front sind machbar. Das dadurch erzeugte Wachstum könnte gar ein neues Wirtschaftswunder einläuten. Doch vor den goldenen Zeiten stehen immer noch die professionellen Bedenkenträger der Interessenverbände, wie Gewerkschaften oder Wohlfahrtsverbände, die sich arglos am Topf der Sozialkosten laben. Erst wenn das FDP-Konzept alle Hürden genommen hat, kann Deutschland den Weg der Freiheit gehen und mehr Wachstum wagen. Ob es soweit kommt? Hoffen wir das Beste. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegelfechter.com/img/april.jpg">&#8220;Wachstum wagen&#8221;</a> &#8211; ein arbeitsmarktpolitisches Konzept der FDP</p>
<p><em>Jens Berger</em></p>
<hr />
<p><small>© Spiegelfechter für den Spiegelfechter, 2010. |
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		<title>Paparatzis Lieblingslied</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 13:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
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