Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen!
geschrieben am 13. März 2007 von Spiegelfechter
Unsere allseits geliebte niedersächsische SPD versucht in einem einmaligen Prozess, Hitler posthum die deutsche Staatsangehörigkeit abzuerkennen. Der niedersächsische Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtages wurde beauftragt ein Gutachten zu erstellen.
Ja sind unsere Genossen denn von allen guten Geistern verlassen? Man stelle sich nur die Folgen vor ? sollte Hitler sogar rückwirkend zum Ausländer oder Staatenlosen erklärt werden, müsste er zumindest seine Kandidatur zur Reichspräsidentenwahl 1932 nachträglich zurückziehen und hätte somit weder die Olympischen Spiele 1936 noch den 2. Weltkrieg 1939 eröffnen dürfen, beide wären folglich von den zuständigen Gremien zu annullieren.

Wenn er jetzt noch lebte, könnte er als Staatenloser noch nicht einmal abgeschoben werden. Somit wäre der bekannteste Deutsche kein Deutscher mehr, sondern nur noch der bekannteste Staatenlose? Um den Coup perfekt zu machen, könnte ähnlich wie Braunschweig (welches sich auch, passend zur SPD, in Rotschweig umbennen könnte), auch die österreichischen Gemeinde Braunau (wie wär´s mit Grünau?) die Adoption des unehelichen Sohnes eines gewissen Alois Hitler bzw. Hiedler posthum für ungültig erklären. Mit einem staatenlosen Adolf Schicklgruber könnte sicher niemand etwas anfangen und Deutschland und Österreich stünden in der Welt gleich besser da und könnten sich fortan um die Staatsangehörigkeit Beethovens streiten. Wenn man nun noch die Geburtsurkunde Hitlers posthum bzw. posthum pränatal für ungültig erklären würde, bräuchte die SPD bei neuerlichen Beschlüssen, deutsche Soldaten in die Welt zu schicken, auch gar kein schlechtes Gewissen mehr zu haben ? Hitler? Den hat es nie gegeben.
Das hätte man der Internetkrake Google auch mal sagen können ? woher sollen die das wissen, die beschäftigen sich ja mehr mit innerchinesischer Politik, um auch ja kritische Seiten schnell genug zu sperren. In Googles Landkartenwerk ?Google-Earth? existierte in der Nähe von Bad Tölz bis vor kurzem ein ?Hitler-Berg?. Wo der wohl herkam?
Pünktlich zum G8-Gipfel im Sommer (oder auch 60 Jahre zu spät), hat sich auch das Ostseestädchen Bad Doberan durchringen können, Hitler von seiner Ehrenbürgerliste zu streichen. Da war aber jemand aufmerksam, nicht auszudenken, welch Assoziationen das hätte hervorrufen können – Bush und Merkel wettern in einer Stadt gegen “Islamofaschisten”, in der der Oberfaschist Ehrenbürger ist … *tsss*
Es wundert mich ja schon, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, den possierlichen augenlosen, braunen und räuberischen Laufkäfer Anophthalmus hitleri, der in slowenischen Höhlen haust, postirgendwas rückwirkend umzubennen ? aber es gibt ja dieses Jahr noch den 1. April, der eigentlich für Meldungen dieser Art prädestiniert ist.
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