SPON entdeckt Feuerinferno mitten in Deutschland [Update]
29. August 2007 von Spiegelfechter - Drucken
Halb Griechenland brennt. Das ist dramatisch und veranlasste die Bundesregierung schon zu einer sagenhaften Hilfsleistung in Form von drei Transporthubschraubern - Russland hat, nebenbei bemerkt, ein Vielfaches an Hilfsleistungen entsandt.
Aber die Regierung in Berlin muss schließlich knausern, denn auch Deutschland wird von Bränden heimgesucht! Das zumindest „beweist“ SPIEGEL-Online in der Fotostrecke zu folgendem Artikel.

Unter der Grafik steht folgendes geschrieben:
Feuerherde: Auch in Deutschland haben Satelliten in den vergangenen 48 Stunden kleinere Brände registriert, wie diese Grafik des Web Fire Mapper der University of Maryland beweist
Ach ja – das soll die Grafik beweisen? Brandherde mitten im Ruhrgebiet, in München, Linz, Rotterdam und Turin? Haben da etwa die Medien gepennt und uns die katastrophalen Brände mitten im Herzen der europäischen Industriegebiete verschwiegen?
Zum Glück verweist SPON aber auf eine Google-Earth Datei, die ein Overlay von „NASA-Forschern“ enthält, das sämtliche „Brände“ der letzten 24 Stunden visualisiert.

Ein Zoom auf die „Brandherde“ in Mitteleuropa widerlegt den „Beweis“ des SPIEGELS schnell – nicht etwa „Brände“, sondern „thermische Anomalien“ wurden hier mit dem Flammen-Symbol versehen. So „wütet“ das vermeintliche Feuer im Herzen Deutschlands mitten auf dem Werksgelände der Salzgitter Stahl AG. Bei allen anderen „Bränden“ in Mitteleuropa verhält es sich ähnlich.

Auch das “Inferno” über der Ukraine und Russland ist meist auf die Schwerindustrie zurückzuführen. Hier kommen auch noch Gas- und Ölfördertürme hinzu, genau so, wie im vermeintlich lodernden Algerien. Dass die NASA betrunkene Astronauten ins All schickt, war ja bekannt. Aber dass NASA-Forscher nur unwesentlich mehr Ahnung von Kartographie haben, als der Durchschnittsamerikaner, war neu. Karten mit Schwerindustriegebieten sind in Europa keine Verschlusssache. Und dass der Brand auf dem Werksgelände der Salzgitter Stahl AG seit Hitlers Zeiten brennt und immer noch nicht gelöscht wurde, hat nichts mit der Nachlässigkeit deutscher Feuerwehren zu tun.
Update: Einen Tag später hat SPON reagiert und den Bildtext geändert:
Feuerherde: Auch in Deutschland haben Satelliten in den vergangenen 48 Stunden Hitzequellen registriert, hinter denen kleinere Brände stecken können, wie diese Grafik des Web Fire Mapper der University of Maryland beweist. Doch es müssen keine Brände sein: Bei dem roten Punkt genau in der Mitte Deutschlands handelt es sich beispielsweise um eine Industrieanlage in Salzgitter
SPON scheint den SPIEGELFECHTER zu lesen - es bleibt aber dennoch anzumerken, dass keiner der abgebildeten Punkte auf der Grafik, der innerhalb der EU liegt, ein Brand ist.
Jens Berger
Kategorie: Glosse, Medien | 16 Kommentare
































































Als ich neulich durch die Printmedienlandschaft blätterte, erinnerte ich mich an ein altes Lied aus fernen Zeiten, dargeboten von den Dire Straits. „Money for nothing“ so der Name des künstlerischen Machwerks. Und passender ist folgende Meldung nicht zu überschreiben. „Die Parteien der großen Koalition wollen mehr Geld – Ausrufezeichen“.
Ein weiterer Grund könnte sein, dass zum Beispiel die SPD seit dem Jahr 2002 rund 145.000 Mitglieder verloren hat, und die CDU immerhin 50.000. Jetzt könnten sich die Parteivorderen mal hinsetzen und überlegen, was sie denn falsch gemacht haben, wenn so viele ihnen den Rücken zukehren, eine lange Nase machen, aus der Partei austreten. Doch das würde ein Mindestmaß an Selbstkritik erfordern, was gerade in Wahlkampfzeiten völlig indiskutabel ist. Ein Paradebeispiel für dese Gesinnung ist die künftige Schatzmeisterin der SPD, Barbara Hendricks, die in der „Rheinischen Post“ folgende Worte vor sich her plapperte: „Wenn die Bürger sich entschließen, sich nicht als Mitglieder zu engagieren, wird dies zumindest zum Teil durch öffentliche Mittel ausgeglichen werden müssen.“ Richtig, denn das Volk ist nicht nur Wahlvieh, sondern auch Goldesel. Dank des Aufschwungs, für den die große Koalition aber auch nichts kann.
Mit der Forderung nach mehr Geld stellt sich die große Koalition zudem mal wieder außerordentlich ungeschickt an. Denn die kleinen Parteien wie die Grünen, FDP oder Die Linken können sofort groß herumkrakelen, wie dreist eine solche Forderung doch eigentlich sei und „mit uns wird man das nicht durchsetzen können“. Tja, braucht man auch nicht. Denn egal wie die anderen stimmen, die SPD und die CDU haben die Mehrheit, der Gesetzentwurf kommt also durch. Und die kleinen Parteien erhalten ebenso mehr Geld. Stehen aber moralisch besser da, was will man mehr.
Muss die Geschichte neu geschrieben werden? Den SPIEGELFECHTER erreichten gestern Gerüchte, dass die A-Probe einer alten Blutkonserve von 
Das Problem „Alkohol in der Raumfahrt“ ist zwar durch
Einen riesigen Imageschaden (genannt Sputnik-Schock) musste die NASA einstecken, als alle Astronauten des Mercury-Programms nach einem Umtrunk nicht mehr in der Lage waren zu fliegen. So kam es, dass der erste Amerikaner im Weltraum der putzige
Zur Katastrophe wäre es fast gekommen, als die Astronauten von Apollo 13 einen Thermostat aus der Raumfähre ausbauten, um ihn zur Überwachung der Temperatur ihrer mitgebrachten Zapfanlage zu verwenden. Lovells „Houston, we have a problem“ bezog sich in Wirklichkeit auch auf das zu warme Bier, wie interne Dokumente der NASA belegen.
- Alkoholische Getränke werden von den Stewardessen im Space-Shuttle künftig erst nach dem Start ausgeschenkt.
Es bleibt abzuwarten, ob solch drakonische Maßnahmen wirklich helfen werden. Als letzte Alternative nannte die NASA eine Verlegung des Raumbahnhofs nach Utah und die Beschränkung auf mormonische und muslimische Astronauten. Werden die ersten Worte eines Menschen auf dem Mars „Allahu akhbar“ sein?
„Es geht nicht um eine deutsche Kanzlerin mit „Migrationshintergrund“, sondern um 80 Millionen Deutsche, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen. Es geht um Meinungsfreiheit, den Kern der Aufklärung und der Demokratie, und um die Frage, ob Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz die richtigen Mittel im Umgang mit Kulturen sind, die sich ihrerseits respektlos, rücksichtslos und intolerant gegenüber allem verhalten, das sie für undankbar, provokativ und unfair halten.“
Es ist schwer über die Kartoffel-Zwillinge (TAZ) etwas positives zu schreiben – aber Ziel einer von BILD initiierten „Beleidigte-Leberwurst-Kampagne“ zu werden, haben die drolligen Kerlchen sicher nicht verdient.
Es ist ja auch eine Frechheit – unsere große Kanzlerin, Frau Dr. Merkel, zu „verhöhnen“. Gerade sie, die als Mischung von Florence Nightingale, Mutter Teresa und einem Drahthaardackel bereits mehrfach die Welt gerettet hat, die ihr daher zu immerwährenden Dank verpflichtet ist. “
Auch könnte man Herrn Kohl fragen, wie viel „Dankbarkeit“ seine Ziehtochter aus dem Osten ihm entgegengebracht hatte, als im Rahmen der Spendenaffäre der Wind um ihn herum eisig wurde. Herr Kohl wird sicher Oden an die Dankbarkeit der Merkelin singen können. “
Was müssen wir uns von diesen Polen eigentlich noch alles gefallen lassen? Seit Jahrzehnten gibt es in Europa niemanden, der mehr für Polen getan hat als ausgerechnet wir Deutsche!
Im Zeichen der wieder entdeckten Fröhlichkeit, lädt die FDP dieses Wochenende zu ihrer Prunksitzung nach Stuttgart. Den Auftakt machte der FDP-Beauftragte für Humorfragen Guido Westerwelle. Und er ließ es gleich krachen. Der SPIEGELFECHTER war dabei und hat für Sie neben den Highlights seiner
Die FDP ist die letzte politische Kraft, die noch gegen die Achsenverschiebung der Republik nach links ankämpft.
Da macht sich große Frustration breit über die sogenannte große Koalition und den Stillstand, der von ihr ausgeht. Diesen bürgerlichen Protest will die FDP einfangen. Denn eine Politik, die nur noch über sogenannte Unterschichten und Heuschrecken redet und dabei die breite Mitte der Gesellschaft vergisst, riskiert Wohlstand und demokratische Stabilität.
Die Regierung muss vielmehr dafür sorgen, dass denen, die arbeiten, am Monatsende mehr Netto vom Brutto übrig bleibt. Dafür stehen wir als FDP.















