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  • NSA scheitert an der Suche nach zufriedenen Deutschen

    geschrieben am 05. September 2013 von Joerg Wellbrock

    Rubrik: Satire

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf


    Nachdem CDU und FDP die gewagte These aufgestellt hatten, Deutschland gehe es gut, ist es nun zu einem Streit internationalen Ausmaßes gekommen. Im Auftrag der Bundesregierung sollte die NSA die Deutschen ausfindig machen, die gemeint sind. Doch die technischen, sehr eingeschränkten Möglichkeiten der NSA reichen dafür offenbar nicht aus. Kanzlerin Merkel ist verärgert und will mit US-Präsident Obama über das Thema sprechen.

    Auf der Suche nach dem Glück

    Als Mitte Februar 2010 die Anfrage der deutschen Bundesregierung im Hause der NSA einging, war dessen Chef Keith B. Alexander zunächst guter Dinge. „Zufriedene Deutsche zu finden, ist eine unserer leichtesten Übungen“, sagte er optimistisch. Doch inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt. Die Sicherheitsbehörde hatte damit angefangen, rund 100 Millionen Telefonate abzuhören – ohne das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
    Es folgten das Mitlesen von 4,9 Milliarden SMS und rund 20 Milliarden E-Mails. Auch hier: Fehlanzeige. Zwar konnten die Mitarbeiter der NSA Menschen ausfindig machen, die sich nicht nur als zufrieden, sondern äußerst glücklich bezeichneten. Nachforschungen ergaben jedoch, dass diese Angaben von Privatinseln aus und unter Alkoholeinfluss gemacht worden waren. Den Artikel weiterlesen »

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    Pleisweiler Gespräch

    geschrieben am 01. Dezember 2010 von Jens Berger

    Nun ist das Video der Diskussionsrunde zum diesjährigen 20. Pleisweiler Gespräch mit Nachdenkseiten-Herausgeber Albrecht Müller und dem Volkswirt Heiner Flassbeck online. Bitte schaut es Euch an, es ist sehr lehrreich und dabei äußerst kurzweilig. Das neue Buch von Heiner Flassbeck werde ich hier in der nächsten Woche noch ausführlich vorstellen.

    Das Video mit dem Vortrag von Heiner Flassbeck ist auch online und ebenfalls sehr empfehlenswert.

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    Lobbykratie – die inoffizielle Macht

    geschrieben am 04. Oktober 2010 von Jens Berger

    Ich bin bei der Recherche zu einem Artikel zum Thema “Jörg Asmussen und die Macht der Staatssekretäre”, an dem ich gerade schreibe, auf diese feine Sendung gestossen, die ich Euch nicht vorenthalten will. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnenen Einsichten ;-)

    Jens Berger

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    Fragen wir doch mal Paul Krugman

    geschrieben am 22. Juni 2010 von Jens Berger

    Volkswirtschaft zählt nicht unbedingt zu den deutschen Spezialdisziplinen. “Wir” können Autos bauen, Maschinen entwickeln, und manchmal auch recht ordentlich Fußball spielen. Aber für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge haben “wir” leider kein Verständnis. Woher soll dieses Verständnis auch kommen? An deutschen Universitäten werden nun einmal Volkswirte ausgebildet, deren Aufgabe es zu sein scheint, die wirtschaftlichen Parameter so zu justieren, dass “wir” möglichst billig “unsere” Autos und Maschinen entwickeln und manchmal sogar produzieren können. Wenn es beim Fußball dann mal nicht so richtig klappt, können wir wenigstens Exportweltmeister werden. Die Chefideologen dieser herrschenden Lehre sind in den Medien omnipräsent. Da Lieschen Müller nun aber keine englischsprachigen Wirtschaftsblogs liest oder sperrige Fachliteratur wälzt, sind Sendungen wie “Anne Will” ihr volkswirtschaftliches Seminar und “Experten” wie Hans-Werner Sinn oder Michael Hüther ihre Dozenten. Muss man sich da wundern, dass die FDP hierzulande als “wirtschaftskompetent” gilt und unsere lieben Mitbürger eine beinahe masochistische Freude am “Gürtel enger Schnallen” empfinden?

    Sinn und Hüther sind jedoch Propheten, die nur im eigenen Lande viel gelten. International werden sie belächelt. Ein Ökonom, der auch international angesehen ist, ist Paul Krugman. Wenn Hans-Werner Sinn im Ökonomie-Universum der dunkle Sith-Lord (oder je nach Sichtweise auch der Jar Jar Binks) ist, nimmt der Princeton-Professor Krugman, der 2008 auch den Nobelpreis verliehen bekam, eher die Rolle des Meister Yoda ein. Hin und wieder berichten auch die deutschen Medien über Krugman. Im Jahre 2002 durfte er sogar für die ZEIT ein grandioses Essay über die Fehlentwicklungen des Neoliberalismus schreiben.

    Gestern erschien im Handelsblatt ein ausführliches Interview mit Krugman, das ich meinen Lesern gerne als “Lesebefehl” mit auf den Weg geben will. Leider liest Lieschen Müller weder die ZEIT noch das Handelsblatt (obwohl beides sicher verschmerzbar ist), so dass Krugmans weise Worte auch weiterhin ein Kampf gegen teutonische Windmühlen sind.

    Jens Berger

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