Vote for the BOBs
geschrieben am 18. März 2010 von Spiegelfechter
Wie ich Euch bereits im Dezember berichtet habe, wurde mir in diesem Jahr die Ehre zuteil, deutschsprachiger Juror bei den Blog-Awards des Auslandssenders Deutsche Welle zu sein. Die Nominierungsphase für den renominierten Medienpreis ist nun beendet und nachdem ich mich durch hunderte Weblogs gekämpft habe, stehen nun auch meine Vorschläge für die Publikumspreise. Welches Blog ich für die Jurypreise vorschlage, weiß ich selbst noch nicht so genau, da die Konkurrenz hart ist und die Kriterien auf einige meiner Favoriten nicht so ohne weiteres anwendbar sind. Lasst Euch überraschen. Wer den Publikumspreis erhält, entscheidet jedoch nur Ihr … und natürlich die vielen internationalen Leser.
Auf der Übersichtsseite findet Ihr alle Kategorien, für die Ihr abstimmen könnt. Besonderes Augenmerk gilt dabei natürlich der Kategorie “Best Weblog Deutsch”. Meine Nominierungen für diese Kategorie möchte ich Euch an dieser Stelle kurz vorstellen:
Der Postillon

Der Postillon ist eine erfrischende Satireseite. Ich habe mich prächtig amüsiert, als ich zum ersten Mal über den teils bösen Humor dieser Seite gestolpert bin.
Beschreibung: Ehrliche Nachrichten – unabhängig, schnell, seit 1845. Unter diesem Motto veröffentlicht der Postillon, das deutsche Leitmedium sowie Lieblingsblatt der unter- und über-50-jährigen, täglich die neusten Satire-Nachrichten im Stile einer Zeitung.
Link: Der Postilion
NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten muss ich wohl keinem meiner Leser mehr näher vorstellen. Sie sind das deutsche Weblog schlechthin und unschätzbar wertvoll. Einziger Pferdefuß: Die NachDenkSeiten haben keine Kommentarfunktion.
Beschreibung: Die Autoren der NachDenkSeiten wollen eine Alternative zum Mainstream in der Medienlandschaft bieten. Sie wollen die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung steigern und dabei dem Anspruch eines kritischen Blogs gerecht werden. Neben dem ‘Kritischen Tagebuch’, in dem größere politische Linien der Meinungsmache hinterfragt werden, der ‘Manipulation des Monats’ und dem ‘Denkfehler Wirtschaftsdebatte’ gibt es noch einige weitere regelmäßige Veröffentlichungen.
Link: NachDenkSeiten
Jens Weinreich don’t mix politics with games

Jens Weinreichs Blog ist ein schönes Beispiel, wie kritischer Sportjournalismus aussehen kann. Weinreich ist das für den Sportjournalismus, was viele andere Blogger (mich eingeschlossen) für den politischen Journalismus einmal sein wollen ;-)
Beschreibung: Das Blog lieferte eine hervorragende, investigative Berichterstattung über die Welt hinter dem Hochglanzsport unter Einbindung von Dokumenten aus der Funktionärswelt von IOC, FIFA; WADA usw. Die meisten Posts werden zahlreich kommentiert.
Link: Jens Weinreich don’t mix politics with games
Ad Sinistram

Roberto J. De Lapuente ist für mich einer der wenigen politischen Poeten unserer Tage. Sein Blog ist sprachlich wohl eines der besten im Lande und auch politisch gibt Roberto seinen Lesern die eine oder andere kluge Botschaft mit auf den Weg.
Beschreibung: Hier ist der Titel Programm: “Ad Sinistram” bedeutet ‘Links um’ und spiegelt die Meinung des Bloggers Roberto J. De Lapuente wieder. Das Blog möchte für eine nach Auffassung des Verfassers zunehmend einem Polizei- und Überwachungsstaat ausgelieferten Gesellschaft eine Gegenöffentlichkeit schaffen und differenzierte Sichtweisen anbieten.
Link: Ad Sinistram
Bleib passiv

Bleib passiv ist ein wunderbares Blog, das sich in ansprechender Art und Weise auf Themen konzentriert, die anderswo kaum Beachtung finden. Das ist Web 2.0, wie man es sich wünscht.
Beschreibung: Bleib-passiv.de dokumentiert die großen und kleinen Skandale unseres gesellschaftlichen Lebens und zeigt Wege, wie Veränderungen erreicht werden und wie Alternativen aussehen können.
Link: bleib passiv
Konsumpf – Forum für freie Konsumkritik

Konsumpf zeigt Alternativen und setzt sich kritisch mit dem Wachstumsglauben und unserer Konsumwelt auseinander. Das Blog weist viele ausführliche Artikel auf, die qualitativ zu den Perlen im deutschen Web gehören.
Beschreibung: Der Blogger Peter Marwitz will mit seinem Blog ein Zeichen gegen die Übermacht des Konsums und dessen für die Gesellschaft und den Einzelnen schädliche Auswirkungen – wie der immer schwerer feststellbaren Linie zwischen Information, gekaufter Meinung, Produktplacement und direkter Reklame – setzen. In seinem Konsumpf-Blogprojekt streift der Verfasser dabei auch Themenbereiche wie Globalisierungskritik, Konzernkritik, Umweltpolitik/Ökologie, Nachhaltigkeit, Mediendemokratie und komplementäre/alternative Währungssysteme.
Link: Konsumpf
Paperbite – Portal für kritischen Journalismus

Ein Geheimtipp, der seit kurzem auch meine Blogroll ziert. Paperbite ist mehr als ein Blog. Das Portal stellt neben eigenen Texten auch die Perlen der Zunft vor, die im Getümmel des Netzes oft übersehen werden.
Beschreibung: Die Autoren von Paperbite über ihre Arbeit: “Auf der Webplattform erscheinen Zusammenfassungen von Berichten und Reportagen aus einer breiten Palette von Medien, die dem Anspruch eines kritischen und quellengenauen Journalismus gerecht werden und an Stelle von tagespolitischen Schlaglichtern Hintergrundwissen vermitteln. Desweitern publizieren wir exemplarische Analysen und Reportagen. Alle bereitgestellten und aufgearbeiten Informationen werden in einer Datenbank zur Recherche zusammengefasst.”
Link: Paperbite
Fernlokal

Das Autorenblog Fernlokal konzentriert sich auf Berichte über Geschehnisse im Ausland, über die in den klassischen Medien nur selten berichtet wird.
Beschreibung: Die beiden Jounalisten JJA und SOP schreiben auf “Fernlokal” über Auslandsgeschehen, Ausgewähltes und Erlebnisse von internationalen Projekten, Reisen und Recherchen von Buenos Aires bis Mosambik. Die Autorinnen bezeichnen ihr Blog als ‘Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste’ und legen ihr Hauptaugenmerk auf verschiedene Formen interkultureller Kommunikation: “Kommunikation interpretieren wir als vielfältiges Spektrum, so dass (massen-)mediale bis interpersonale Kommunikationssituationen, grenzüberschreitende Akteure oder Menschen mit bikulturellem Hintergrund, Fragmente deutscher Kultur im Ausland, Migranten, politische Kommunikation, sowie künstlerische und kulturelle Prozesse im Ausland oder mit Auslandsbezug.”
Link: Fernlokal
Foto Bloganzeiger

Dass eine Kleinstadt nicht langweilig sein muss und aus dem richtigen Blickwinkel immer wieder neue interessante Facetten aufweist, beweist der Foto Bloganzeiger.
Beschreibung: Stephan Krahn porträtiert in seinem Blog die Kreisstadt Bad Oldesloe in Schlewig-Holstein. Dabei steht immer sein persönlicher Blick gewürzt mit persönlichen Texten im Mittelpunkt.
Link: Foto Bloganzeiger
F!XMBR

Auch F!XMBR dürfte den meisten meiner Leser bekannt sein. Chris und Oliver bieten einen ansprechenden Mix aus Politik und IT und wissen vor allem durch eine schöne Bebilderung zu glänzen.
Beschreibung: Unter dem Motto ‘Wir schreiben hier nur, damit die Nachwelt sieht, dass nicht alle so waren’ veröffentlichen die Autoren mit einem Augenzwinkern aktuelle und meinungsstarke Kommentare zu Themen rund um Computer, Kultur, Politik und Gesellschaft.
Link: F!XMBR
maiak – The Newsroom of Eastern Europe

Das Schweizer Blog maiak hat sich auf die Berichterstattung zu Osteuropa spezialisiert. Dass dies gelingt, dafür garantiert nicht zuletzt der Name Jürg Vollmer, der einigen Lesern bereits aus seinem “alten” Blog Krusenstern bekannt sein dürfte.
Beschreibung: “maiak” ist eine schweizerische Nichtregierungsorganisation NGO, die sich mit spendenfinanziertem Journalismus für Qualitätsjournalismus engagiert. Die Journalisten von “maiak” erhalten großzügige Budgets für aufwändige Hintergrundrecherchen über Politik, Wirtschaft und Kultur von Osteuropa. Diese Hintergrundbeiträge gibt “maiak” kostenlos an die deutschsprachigen Medien weiter. Damit ist “maiak” der europäische Pionier des so genannten Funding Journalism.
Link: maiak
Eure Stimmen für eines der vorgeschlagenen Blogs könnt Ihr auf der Voting-Seite abgeben. Wer den einen oder anderen “gesetzten” Kandidaten vermisst, dem sei gesagt, dass ich die üblichen Verdächtigen herausgelassen habe. Die Bobs sollten auch kleineren und (vielleicht) unbekannteren, dafür aber gut gemachten Blogs eine Bühne schaffen. Ich habe mich bei den Nominierungen allerdings auch an die Vorschläge der Leser gehalten, weshalb einige meiner “Favorites” wie z.B. der Oeffinger Freidenker oder Feynsinn nicht nominiert wurden – sie wurden nämlich leider nicht vorgeschlagen.
Jens Berger
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Als der amerikanische Radiosender CBS 1938 Orson Welles Hörspiel “Krieg der Welten” ausstrahlte, kam es landesweit zu Irritationen – das Szenario, in dem Marsianer unvermittelt die USA angreifen, war offenbar nicht abstrus genug, um nicht von einigen Hörern ernst genommen zu werden. Der moderne “Krieg der Welten” heißt
Samstag zur Primetime – der größte georgische Fernesehsender Imedi TV unterbricht das laufende Programm für eine Sondersendung. Innerhalb der beliebten Nachrichtensendung
Ein Mann wie Saakaschwili ist eine einzige Katastrophe für Georgien. Er ist wankelmütig, verlogen und hat offensichtlich jeglichen Sinn für die Realität verloren. Er führt sein Land mit eiserner Hand, unterdrückt die Opposition und agiert wie ein geisteskranker Potentat. Spätestens seit seinem Fünftagekrieg gegen Russland, den er mit Pauken und Trompeten verloren hat, ist Saakaschwili auch international isoliert. Die EU und die USA gehen auf Distanz und kritisieren offen die Menschrechtsverletzungen in Georgien. Von einem NATO-Beitritt Georgiens ist längst keine Rede mehr. Die Auslandsinvestitionen
Der selbsternannte Qualitätsjournalismus steckt in einer tiefen Legitimationskrise. Er sollte ein Wachhund sein, der laut anschlägt, wenn sich am Horizont eine Gefahr manifestiert. Immer seltener kommt er jedoch der Rolle als vierte Gewalt im Staate nach. Anstatt die Konzepte und Ideologien des real existierenden Parteiendemokratismus zu hinterfragen und eigenständig Alternativen anzubieten, begreift er sich selbst als Meinungsmonopol. Was abseits der veröffentlichten Meinung existiert, ist für den selbsternannten Qualitätsjournalismus meist auch nicht existent. Die Welt der Massenmedien ist selbstreferentiell, der Mainstream ist das Maß aller Dinge. Besonders deutlich wurde das Versagen der Massenmedien bei der Berichterstattung vor, während und nach der Finanzkrise. Vor der Krise agierten die Massenmedien wie die berühmten drei Affen – nichts sehen, nichts hören und auch nichts sagen, schon gar nichts kritisches. Erst als die Krise offenbar wurde, versuchte man sich an oberflächlicher Analyse. Doch aus den Leitartikeln verschwand dieser zeitweilig durchaus vorhandene Aufklärungswille ebenso plötzlich wie er kam. Der Qualitätsjournalismus schafft es anscheinend noch nicht einmal, aus offensichtlichen Fehlern zu lernen. Die Wachhunde der Demokratie sind zu Lemmingen mutiert.
Die Vorschläge von Artl und Stortz, wie der schreibende Lemming wieder zu einem Wachhund werden kann, sind überlegenswert. “Minoritärem Wissen” sollte wieder ein größerer Platz eingeräumt werden – Kritiker der herrschenden Lehre sollten also häufiger interviewt, kritische Gastautoren häufiger gedruckt werden. Vor allem sollte die gesamtwirtschaftliche Folge finanzpolitischer und wirtschaftlicher Vorgänge stärker in den Mittelpunkt gestellt werden. Wer bezahlt eigentlich für diese Krise? Diese Frage wird bis heute nicht thematisiert. Den Dornröschenschlaf der Massenmedien kann man auch aktuell anhand des Beispiels “Griechenlandkrise” beobachten. Die volkswirtschaftlichen Hintergründe der aktuellen Ereignisse werden in den Massenmedien meist gar nicht thematisiert. Dort, wo der Leser an die Hand genommen werden sollte, werden ihm Infobrocken hingeworfen, aus denen er sich unmöglich selbst ein Bild machen kann.
Politische Talkshows im Fernsehen gehorchen stets einem festen Regelwerk – eine adrette Dame, in Ausnahmefällen darf es auch mal ein adretter Herr sein, leitet freundlich eine gesittete Gesprächsrunde mit Gästen, die ihre Rolle kennen. Neben den üblichen Gesichtern aus der Politik trifft man stets auf die gleichen Stereotypen. Da ist der Wirtschaftslobbyist, der dem Publikum als neutraler Wissenschaftler vorgestellt wird, der Gewerkschafter, der brav die Position seiner Organisation vorträgt oder der smarte junge Unternehmer, der das sagt, was man von einem smarten jungen Unternehmer erwartet. Sprechpuppen allesamt, konturlos, berechenbar, leidlich unterhaltsam. Außenseitermeinungen werden dann auch von Figuren vorgebracht, die stets ins Klischee passen – Hartz-IV-Empfänger haben meist keine Ausbildung, sind unattraktiv und schlecht gekleidet, Blogger haben einen roten Irokesenschnitt und Kritiker unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems sind liebenswerte aber realitätsferne Traumtänzer. Es lebe der Meinungsmainstream, wer gegen den Strom schwimmt, ist ein Freak. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnen Einsichten und nun zu den Nachrichten.
Wer ist eigentlich dieser seltsame Mann mit seinem maßgeschneiderten Dreireiher mit Einstecktüchlein und goldenen Manschettenknöpfen? Wolfgang Grupp ist Textilfabrikant, Besitzer des schwäbischen Trikotagenherstellers Trigema. Früher war die schwäbische Alb ein Mekka der Textilindustrie. Noch in den 70er Jahren gab es alleine im Dorf Burladingen 27 Textilfabrikanten – heute gibt es nur noch Trigema; nicht nur in Burladingen, auch nicht nur auf der Schwäbischen Alb, in ganz Deutschland gibt es nur noch einen einzigen größeren Textilfabrikanten, der im Lande produziert. Wolfgang Grupp ist schon früh gegen den Strom geschwommen. Trigema ist schuldenfrei und hat eine Eigenkapitalquote von 100%. Weder Banken noch Unternehmensberater kommen auch nur in die Nähe der Firmenzentrale. Von einer Produktionsverlagerung will Grupp genauso wenig wissen wie von fremdfinanziertem Wachstum oder innovativen Finanzgeschäften. Grupps Erfolg gibt ihm Recht. Sein Unternehmen macht Gewinn, während seine innovativen Konkurrenten mit all ihrem modernen McKinsey-Wissen längst von der Bildfläche verschwunden sind. Nur noch Namen erinnern an die Konkurrenz, die heimischen Arbeitsplätze sind für immer verloren.
Fast scheint es so, als habe sich die Welt gedreht und Wolfgang Grupp ist stehengeblieben. Grupp hat nichts gegen einen Spitzensteuersatz von 54% wie zu Kohls Zeiten – aber nur dann, wenn der Staat mit diesem Geld ordentliche Verhältnisse schafft. Nicht die Banken, sondern die Menschen seien es, die den Standort Deutschland zu dem machten, was er ist. Grupp glaubt an den Standort Deutschland und verachtet die Banken. Ebenso verachtet er die moderne Wirtschaftspraxis – angestellte Manager, die Milliarden versenken, auf den Sharehoder-Value schielen und sich dann wieder vom Acker machen und bei einem neuen Unternehmen anheuern, sind ihm ein Graus. Dies ließ er gestern bei “Maischberger” auch seinen Sitznachbarn deutlich spüren. Der ehemalige Pleitier und heute gefeierte Immobilientycoon Thomas Kramer ist für einen Grupp ein “Hasardeur und Ausbeuter”. So bezeichnet der streitbare Textilfabrikant übrigens die halbe deutsche Wirtschaftselite. Wenn es denn eine Elite gibt, die diese Stellung auch verdient hat, so zählt Wolfgang Grupp sicher dazu.
Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts beschäftigt ganz Deutschland. Auch im Springer-Verlag qualmen offensichtlich die Köpfe der gutdotierten Journalismus-Profis. Ein solcher Profi ist Nikolaus Blome, seines Zeichens Hauptstadtbüroleiter der BILD-Zeitung. Blome ist nicht irgendwer – der vielfach ausgezeichnete Journalist war bereits stellvertretender Chefredakteur der WELT und Leiter diverser Ressorts und Büros im Auftrag des Springer-Verlags. Die Entscheidung der Verfassungsrichter hat Blome offensichtlich schwer aus der Spur geworfen. Doch der BILD-Profi wäre kein BILD-Profi, wenn er das Urteil nicht flugs als Steilvorlage für eine Exitstrategie aus der leidigen Diskussion um Steuersenkungen instrumentalisieren würde. Das geht nicht? Doch, Blome
Unabhängig davon, was sich abzeichnen soll und was nicht, muss sich auch Schwarz-Gelb an das Grundgesetz halten. Anders als es Herr Blome seine Leser wissen lassen will, passt die Reform der Hartz-Gesetze allerdings ganz ausgezeichnet in die Agenda von Schwarz-Gelb und auch in die Agenda der BILD-Zeitung. Wenn sich Medien und Regierung ein Ping Pong-Spiel liefern wollen, das beiden Seiten nützt, so sollte man bei der Reform dafür sorgen, dass Lücken bleiben, die von Einzelfällen in „gar schändlicher“ Weise ausgenutzt werden können. BILD hätte ihren Hartz-Jochen, der den braven BILD-Leser ausnimmt und die Regierung hätte weitere Steilvorlagen, die Sätze bei der nächsten Anpassungsperiode nicht weiter anzuheben. BILD und Merkel machen das aber sicher schon – man ist schließlich in einer symbiontischen Partnerschaft gefangen.
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Kommentare
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Das Neueste von dem Genie der deutschen Sprache, ad sinistram, zum Heinsohns Anregung,...
“irgendwie” ist auch nur ein Derivat ;) (war eine Aufhübschung) Selbst wenn es...
@ schwitzig, 103 Haben wir doch schon: Sie nennt sich “DIE LINKE”. Man sollte nicht soviel auf...
@ Limited, Peleo Was bleibt einem Ganoven, den man schon zum X-ten-Mal erwischt hat, zur...
@Peleo Aus heutiger Sicht ist es einfach billig, so hochmütig zu urteilen. Deshalb finde ich...