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  • Buchvorstellung und Diskussion: Ulrich Teusch – Lückenpresse

    geschrieben am 07. November 2016 von Jens Berger

    Dieses Video möchte ich Euch nicht vorenthalten ;-)

    62 Kommentare

    Verschwörung, Verschwörung! Warum Wikipedia mich überhaupt nicht leiden kann

    geschrieben am 06. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    books-584999_640Angeregt durch den Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ wollte ich wissen, ob und wie rigoros die Wikipedia-Macher mit Anregungen oder Kritik umgehen.

    Ein Selbstversuch.

    Verschwörungstheoretiker oder nicht Verschwörungstheoretiker – das ist hier die Frage

    Es lag nahe, den Wikipedia-Artikel über den Historiker Daniele Ganser ins Visier zu nehmen. Denn das wurde auch im besagten Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer gemacht. Beide störten sich an diesem Satz, der Ganser charakterisieren sollte: „Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als von Historikern zu prüfende Erklärungsansätze dar.
    Das ist natürlich alles andere als eine neutrale Formulierung, sondern das exakte Gegenteil. Zudem steht dieser Satz ganz am Anfang der Ganser-Artikels und nimmt eine Wertung vor, die für Leser nur schwer einen unvoreingenommenen Eindruck vermitteln kann. Da ein Lexikon um neutrale Betrachtung bemüht sein sollte, schlug ich eine Änderung vor: Den Artikel weiterlesen »

    165 Kommentare

    Ceta, Wallonien und die Medien: Ist Euch das eigentlich nicht peinlich?

    geschrieben am 23. Oktober 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    flag_of_wallonia-svgKommentar/#Mehrwutstropfen

    Liebe Meinungsmachungsmedien,

    Ihr nervt! Ihr nervt sogar extrem. Da hat sich die Region Wallonien – von Fans gern auch als kleines, gallisches Dorf bezeichnet – gegen Ceta ausgesprochen, und Ihr heult rum wie kleine Gören, denen die Schaufel weggenommen wurde. Ist Euch das eigentlich nicht peinlich? In der „Zeit“ geht die pure Angst um, denn „die Kleinstaaterei ist eine gefährliche Bedrohung für die EU-Handlungsfähigkeit“, heißt es da. Die „Süddeutsche“ hat gleich alle Parlamentarier Walloniens als Schuldige ausgemacht, die einem Agenten Befehle erteilen, denn Paul Magnette sei „ihr Emissär. Er führt getreulich aus, was ihm aufgetragen wird.“ „Spiegel online“ befindet, die EU sei „In Geiselhaft der Wallonen“ und die „Faz“ fragt fast infantil in Richtung Wallonien: „Warum stellt sie sich so stur?

    Ja, warum denn nur? Man könnte es salopp kommentieren und einfach sagen: Weil sie Eier in der Hose haben! Den Artikel weiterlesen »

    216 Kommentare

    CETA: So geht Berichterstattung heute!

    geschrieben am 22. Oktober 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    so-geht-berichterstattung

    94 Kommentare

    „Terror“ – wie die ARD ihre Zuschauer für dumm verkauft und „nebenbei“ auch noch die Kärrnerarbeit für die Feinde des Rechtsstaats erledigt

    geschrieben am 19. Oktober 2016 von Jens Berger

    „Grandiose Quoten“ hat er eingefahren – der Themenabend „Terror“, den die ARD mit großem Tamtam am Montag zelebrierte. Zum Höhepunkt dieses „Populisten-Pornos“ (Zitat Heribert Prantl) durfte das „Volksgericht“ in Person der Zuschauer dann nach einem absurden und höchst manipulativen Schema abstimmen, ob „das Grundgesetz in globalisierten Zeiten nicht mehr genüge“ (Zitat Thomas Wassmann in der hartaberfair-Sendung zum Themenabend). Im Ergebnis stimmten fast alle Zuschauer im Sinne der Feinde des Rechtsstaats. Experiment geglückt? Offenbar schon; zumindest dann, wenn das Experiment darin bestand, wie einfach das Volk manipuliert werden kann.

    Mit „Terror“ hatte das auf ein gleichnamiges Theaterstück des Krimiautoren Ferdinand von Schirach basierende Fernsehspiel nur am Rande zu tun. Im Hintergrundplot entführten Terroristen einen nach München fliegenden Linienjet, den ein Bundeswehrpilot dann entgegen der Befehlslage abschoss, bevor er in ein vollbesetztes Fußballstadion gesteuert werden konnte. Im eigentlichen Fernsehfilm inszenierten die Macher das Gerichtsverfahren zu diesem Hintergrund. Fiktion trifft Realität. Zu keinem Zeitpunkt wurde der Zuschauer in die juristischen Hintergründe des Falls eingeweiht. Der fiktionale Plot diente natürlich nur dazu, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Luftsicherheitsgesetz vom Februar 2006 zu thematisieren. Damals hatten die Karlsruher Richter ein Gesetz der Bundesregierung wieder einkassiert, dass es der Bundesregierung erlaubt, im Falle einer Flugzeugentführung einen Notstand zu erklären, um das entführte Flugzeug von der Luftwaffe abschießen zu lassen. Der klare Tenor der Richter war, dass es keinen Notstand geben kann, in dem die Menschenwürde der Passagiere im Rahmen einer Abwägung zwischen potentiellen Opferzahlen zu verraten. Dieses Urteil war eines der wichtigsten Urteile des Bundesverfassungsgerichts, stellt es doch unmissverständlich dar, dass die Würde des Menschen auch im Kampf gegen den Terrorismus ein nicht zu verhandelndes Gut darstellt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

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