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  • Türkei: Alles sauber, oder was?

    geschrieben am 17. Juli 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    Je suis heuchlerisch … warum zählen für uns nur „unsere“ Toten?

    geschrieben am 16. Juni 2016 von Jens Berger

    Wenige Tage nach dem fürchterlichen Anschlag von Orlando, bei dem 49 Clubgänger aus der LGBT-Szene erschossen wurden, ist die Solidaritätswelle in den Medien und sozialen Netzwerken mal wieder auf ihrem Höhepunkt. Der Eiffelturm erstrahlt in den Regenbogenfarben der LGBT-Community, auf Facebook wird man von Profilfotos erschlagen, die von eben diesen Farben überdeckt werden. Vor wenigen Monaten wurde nach den Anschlägen von Paris das One World Trade Center in den französischen Nationalfarben illuminiert, die auch damals „unsere“ Facebook-Profile überdeckten, genau so wie der „Je suis Charlie“-Schriftzug im Jahr zuvor. Nein, was sind wir doch solidarisch! Komischerweise sind wir jedoch immer nur dann solidarisch, wenn die Opfer aus unserem Kulturkreis kommen. Opfer aus Afrika und Asien sind uns offenbar herzlich egal; vor allem dann, wenn ihre Mörder unsere gewählten Politiker sind. Wir sind nicht die Weltmeister der Solidarität, sondern die Weltmeister im Heucheln.

    Am 7. Januar begann das Jahr mit einem Terroranschlag in der lybischen Kleinstadt Zliten. Islamisten zündeten eine Autobombe, die mindestens 60 Menschen tötete und mehr als 200 Menschen verstümmelte. Hat irgendwer von uns damals sein Facebook-Profilbild mit der lybischen Flagge überdeckt? Wenige Monate zuvor stürmten Terroristen im Norden Kenias eine Schule und töteten dabei mehr als 147 Schüler. Offenbar suchten die Täter dabei vor allem Christen aus. Zeigte damals irgendwer ein Kreuz zum Zeichen der Solidarität mit den Opfern? Am 25. Januar dieses Jahres zündeten Selbstmordattentäter eine Bombe auf einem belebten Markt in Bodo, Kamerun. 32 Menschen starben. Unseren Nachrichten war dies noch nicht einmal eine Meldung wert. Auch das Massaker am nigerianischen Dorf Dalori, bei dem mindestens 86 Menschen starben und der Selbstmordanschlag zweiter nigerianischer Terroristinnen in Dikwa (wenige Tage später, 60 Todesopfer), kamen in unseren Nachrichten gar nicht erst vor. Einen ARD-Brennpunkt gab es auch nicht, als am 27. März dieses Jahres 72 Menschen, darunter 29 Kinder, starben, weil sich ein Selbstmordattentäter im pakistanischen Lahore am Eingang zu einem beliebten Park in die Luft gesprengt hat.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

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    Von der UN, Kinderrechten, der „Liste der Schande“, Saudi-Arabien und der Welt, die sich weiter dreht

    geschrieben am 09. Juni 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    war-953246_960_720Die Worte des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon am vergangenen Montag waren deutlich: „Der Bericht spricht für sich“, sagte er und meinte die sogenannte „Liste der Schande“, auf die es unter anderem Saudi-Arabien geschafft hatte.

    Auf tagesschau.de ist nachzulesen: „Als am 26. März 2015 die von Saudi-Arabien angeführte Koalition mit Luftangriffen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen vorging, schnellten die Opferzahlen massiv nach oben. Der jetzt veröffentlichte Bericht über die Lage von Kindern in Konfliktgebieten war eindeutig: Die Zahl der getöteten und verstümmelten Kinder im Jemen ist demnach allein 2015 um 60 Prozent gestiegen. 60 Prozent aller Opfer gingen demnach auf das Konto der von Saudi-Arabien angeführten Koalition, die den Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi unterstützt.
    Saudi-Arabien hat sich seinen Platz auf der Liste der Schande eindeutig verdient, das drückte Ban Ki Moon sehr klar mit seinen Worten aus. Allerdings kippte er kurze Zeit später plötzlich um, Saudi-Arabien wurde von der Liste gestrichen. Den Artikel weiterlesen »

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    Medikamententests an Menschen oder: Alles zum Wohle der Pharmalobby

    geschrieben am 18. Mai 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    dependent-63611_960_720Bevor Medikamententests an Menschen durchgeführt werden dürfen, gilt es, eine Hürde zu überwinden. Und wenn man ehrlich ist, ist die schon ziemlich brisant, zumindest wenn es um nicht „einwilligungsfähige Erwachsene“ geht.

    Gemeint sind also beispielsweise Demenzkranke oder Menschen mit geistigen Behinderung. An denen dürfen solche Tests nur vorgenommen werden, wenn eine Patientenverfügung vorliegt und die gesetzliche Betreuung den Versuchen zustimmt. Zudem muss ein persönlichen Nutzen für die Betroffenen absehbar sein. Gesundheitsminister Hermann Gröhe will diese Praxis, geregelt im Arzneimittelgesetz (AMG), nun noch weiter aufweichen. In der Konsequenz sind künftig Versuche an Menschen ohne Einwilligungsfähigkeit erlaubt. Selbst wenn es ihnen keinen Nutzen bringt. Den Artikel weiterlesen »

    19 Kommentare

    Altersarmut? Aber nicht doch! Mittellosigkeitsluxus klingt viel schöner.

    geschrieben am 22. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    armut1

    Wissen Sie, was das ist?

    Eigenverantwortung
    Grundsicherung
    Mütterrente
    Lebensleistungsrente
    Rentenreform
    Riester-Reform

    Quasi automatische Koppelung des
    Renteneintrittsalters an die steigende
    durchschnittliche Lebenserwartung

    Den Artikel weiterlesen »

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