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  • Medikamententests an Menschen oder: Alles zum Wohle der Pharmalobby

    geschrieben am 18. Mai 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    dependent-63611_960_720Bevor Medikamententests an Menschen durchgeführt werden dürfen, gilt es, eine Hürde zu überwinden. Und wenn man ehrlich ist, ist die schon ziemlich brisant, zumindest wenn es um nicht „einwilligungsfähige Erwachsene“ geht.

    Gemeint sind also beispielsweise Demenzkranke oder Menschen mit geistigen Behinderung. An denen dürfen solche Tests nur vorgenommen werden, wenn eine Patientenverfügung vorliegt und die gesetzliche Betreuung den Versuchen zustimmt. Zudem muss ein persönlichen Nutzen für die Betroffenen absehbar sein. Gesundheitsminister Hermann Gröhe will diese Praxis, geregelt im Arzneimittelgesetz (AMG), nun noch weiter aufweichen. In der Konsequenz sind künftig Versuche an Menschen ohne Einwilligungsfähigkeit erlaubt. Selbst wenn es ihnen keinen Nutzen bringt. Den Artikel weiterlesen »

    19 Kommentare

    Altersarmut? Aber nicht doch! Mittellosigkeitsluxus klingt viel schöner.

    geschrieben am 22. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    armut1

    Wissen Sie, was das ist?

    Eigenverantwortung
    Grundsicherung
    Mütterrente
    Lebensleistungsrente
    Rentenreform
    Riester-Reform

    Quasi automatische Koppelung des
    Renteneintrittsalters an die steigende
    durchschnittliche Lebenserwartung

    Den Artikel weiterlesen »

    119 Kommentare

    Clausnitz und die Frage: Sind alle Sachsen Nazis?

    geschrieben am 22. Februar 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    hass-6c05ed49-eb18-4a87-8338-708214937f73Kommentar

    Ziemlich bescheuert, diese Frage, oder? Allen Sachsen zu unterstellen, sie seien Nazis, ist genauso destruktiv und schwachsinnig, wie allen Fluchtsuchenden vorzuwerfen, sie seien Kriminelle. Trotzdem passiert genau das derzeit. Offenbar geht die Fähigkeit zu differenzieren und Situationen individuell zu betrachten, gerade vollends verloren, und zwar auf beiden Seiten. Aber das ändert nichts daran, dass es eine Seite gibt, die erbarmungslos auf Flucht suchende Menschen loszugehen bereit ist. Und für diese Seite ist Verständnis inzwischen das Falscheste, was es geben kann.

    Nachdem in Clausnitz eine Horde Demonstranten ankommende Flüchtlinge in einem Bus massiv beschimpft und bedrängt hat, wird jetzt diskutiert, wie das zustande kam, darüber, welche Rolle die Polizei dabei spielte (die immerhin gewaltsam ein Kind aus dem Bus gezerrt hatte) und ob die Flüchtlinge selbst die Eskalation durch ihr Verhalten provoziert hätten. Letzteres ist an Dreistigkeit und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Den Artikel weiterlesen »

    428 Kommentare

    Targo Bank: Konto dicht, Karte weg – so geht Bank gar nicht!

    geschrieben am 12. Februar 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    ein-haufen-geld-d02d177d-4013-42c1-9b4f-6033689ed623In der UN-Behindertenrechtskonvension spielt das Wort Inklusion eine zentrale Rolle. Doch die Umsetzung der hehren Grundsätze gelingt nicht immer. Der Fall einer behinderten Frau zeigt, dass es mit dem „Dabei sein“ (was Inklusion sinnbildlich übersetzt bedeutet), nicht so weit her ist. Zumindest nicht bei der Targo Bank, die gern mit dem Slogan „So geht Bank heute“ wirbt.

    Auf behinderte Menschen das Wort Integration anzuwenden, war lange Zeit allgemein üblich. Doch der Begriff schien nicht passend, weil Integration bedeutet, dass eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nachträglich herbeigeführt werden muss. Daher wurde das Wort Inklusion gewählt, das auf die Rahmenbedingungen abzielt. Das Zeil dahinter war und ist es, die gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine Teilhabe auch behinderter Menschen zu schaffen, ohne dass diese dafür erst aktiv werden müssen.
    Betroffen sind im wesentlichen die Bereiche Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Und natürlich Finanzen.

    Geld: So nah und doch so weit weg

    Die Targo Bank in Duisburg interpretiert den Begriff Inklusion auf eine sehr eigenwillige Weise. Oder, anders formuliert: sie kennt den Begriff offenbar gar nicht. Das musste eine gesetzliche Betreuerin feststellen, die sich mit dem Umstand befassen musste, dass ihrer Betreuten – einer Frau mit einem Grad der Behinderung von 70 Prozent und einer kognitiven Einschränkung – kurzerhand die Girokontokarte eingezogen wurde, nachdem bekannt geworden war, dass sie unter Betreuung steht. Den Artikel weiterlesen »

    95 Kommentare

    Hass und Hetze: Sprechen wir über Faschismus

    geschrieben am 10. Januar 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Hate

    Liebe … besorgte … ach was!
    Faschos, Rassisten, Nazis und Hetzer!
    Damit haben wir es zu tun, und zwar
    jeden Tag, und es werden mehr und mehr und mehr!
    An den Kommentaren bei denkfunk sehen wir,
    dass sie aus tausenden Löchern gekrochen
    kommen und hetzen und hassen und Hirn liegen lassen.

    Sagen wir es doch ganz konkret:
    Die faschistischen Strömungen in
    unserer Gesellschaft nehmen zu.
    Erschreckend große Teile des Volkes sind
    bereit, fehlt nur noch der Führer.

    Ein paar Zitate gefällig? Den Artikel weiterlesen »

    253 Kommentare
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